Dezember 2012 / Januar 2013 - EmK

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Dezember 2012 / Januar 2013 - EmK

Gemeindebrief

Ausgabe Dezember 2012/Januar 2013

Bezirk

Fürth/Erlangen

Mache dich auf,

werde licht;

denn dein Licht kommt,

und die Herrlichkeit

des HERRN geht auf

über dir!

Jes 60,1 (L)


Auf ein Wort

Weihnachtszeit.

Ein unbehagliches Gefühl steigt

in mir hoch. Trägt nicht das ganze

Geschiebe auf den Weihnachtsmärkten,

das Menschengewühl in den

Großstädten, die Jagd nach den

passenden Geschenken – diese

ganze hektische Betriebsamkeit

dazu bei, dass die Feier des Weihnachtsfestes

selbst zunehmend

hohl und leer wird?

Um es mit einem treffenden Wort

von Kurt Marti zu sagen: „Die Ware

Weihnacht ist nicht die wahre

Weihnacht.“ Recht hat er, sofern

das Fest sich in möglichst üppigen

Geschenken erschöpft und darüber

vergessen wird, warum es eigentlich

Brauch ist, sich zum Weihnachtsfest

gegenseitig zu beschenken.

Wir machen einander eine Freude,

weil die größte Freude uns Gott

macht. Wir beschenken einander,

weil wir alle von Gott her Beschenkte

sind. Ein Weihnachtsfest ohne die

Freude über die Geburt des Kindes

in der Krippe – das ist wie eine Tüte

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Auf ein Wort

Friedbert Gruhler

ohne Inhalt. Da mag der Weihnachtsbaum

im Wohnzimmer noch so

prächtig geschmückt sein, der

Gabentisch sich noch so biegen

und das Festessen noch so köstlich

munden – das alles kann nicht

darüber hinwegtäuschen, dass

etwas Entscheidendes fehlt, wenn

Gott fehlt. Nicht zufällig sprechen

wir am 24. Dezember vom Heiligen

Abend. Das, was ihn heilig macht,

sind keine Ringe und Ketten, keine

Krawatten und Parfüms, sondern

der lebendige Gott, der sich uns

Menschen selbst zum Geschenk

macht.

Das ist so wunderbar, dass mir

darüber schon die Tränen kommen

könnten – aber nicht vor Kummer,

sondern vor Freude und Dankbarkeit.

Diese dankbare Freude mag

auch der Liederdichter Paul Gerhardt

empfunden haben, wenn er in einem

seiner schönsten Weihnachtslieder

schreibt: „Sehet, was hat Gott gegeben,

seinen Sohn zum ewgen Leben.

Dieser kann und will uns heben aus

dem Leid ins Himmels Freud.“

Freudenvolle Weihnachtstage!

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Hauskreise Fürth

Offene Treffs in familiärer Atmosphäre

Unsere Hauskreise sind bunte Puzzles. Wir sind ergänzungsfähig und freuen uns

über jedes weiter Puzzleteil. Wir puzzeln jeweils ab 19:30 Uhr.

Füreinander – Miteinander

Infos Gabi Kracker, Tel.0911 695984

Gastgeber

Thema

07.12. Gemeindezentrum Besinnlicher Abend

04.01. Gabi Kracker Günter Kracker

18.01. Jürgen Scheller Sylvia Scheller

01.02. Herta Gesell Günter Düthorn

15.02. Gemeindezentrum Andrea Gruhler

Kreuz & quer

Infos Renate Strümpel, Tel. 0911 6004707

Gastgeber

Thema

07.12. Gemeindezentrum Besinnlicher Abend

21.12. Andrea Gruhler Alle

11.01. Ursula Upahl Friedbert Gruhler

01.02. Andrea Gruhler Renate Strümpel

15.02. Gemeindezentrum Andrea Gruhler

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Informationen

Erntedankopfer

Unter dem Thema „Zeit für Zeit“

feierten wir Anfang Oktober in den

Familiengottesdiensten unserer

beiden Gemeinden das Erntedankfest.

Viele haben ihre Dankbarkeit

Gott gegenüber mit einem besonderen

Erntedankopfer zum Ausdruck

gebracht.

Insgesamt kamen 4.580 Euro

zusammen (Vorjahr 4.890 Euro).

Im Blick auf die Bewältigung unserer

finanziellen Verpflichtungen ist

das ein wichtiger Beitrag. Bei allen

Spendern bedanken wir uns sehr

herzlich.

Spendenbescheinigungen

Gerne bescheinigen wir auch für

2012 die eingegangenen Beiträge

und Spenden. Wegen dem Jahresabschluss

ist es hilfreich, wenn

Spenden, wie zum Beispiel „Brot

für die Welt“, bis spätestens

21. Dezember bei uns eingehen,

damit sie noch in 2012 verbucht

werden können. Herzlichen Dank!

Die Spendenbescheinigungen

werden Anfang des Jahres 2013

zugestellt.

Zeitschriften

Leider ist die Zahl der kircheneigenen

Zeitschriften weiter gesunken

und damit auch die Einnahmen.

Dagegen sind die Herstellungskosten

stark gestiegen. Wir bitten

um Verständnis, dass unter diesen

Umständen die Preise für die

Zeischriften im kommenden Jahr

angepasst werden müssen.

Die Preise ab 1. Januar 2013 gestalten

sich somit folgendermaßen:

„unterwegs“ Jahresabo: 59,00 €

„für heute“ Jahresabo: 16.00 €

„podium“ Jahresabo: 28,80 €

Zu Beginn des neuen Jahres bekommen

wieder alle Zeitschriftenbezieher

eine Rechnung und haben

dann Zeit, innerhalb des ersten

Quartals den Betrag zu überweisen.

(Sparkasse Fürth, BLZ 762 500 00,

Kontonummer 380021402) mit dem

Stichwort „Zeitschriftenabo“.

Bei Fragen oder Unklarheiten geben

die Zeitschriftenverteiler gerne

Auskunft; in Fürth Karl Strümpel,

in Erlangen Magda Raschke.

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Vorschau

Familienkirche mit

Weihnachtsmusical

Kinder der Sonntagsschule Erlangen

und vom Kindertreff Fürth führen

in der Adventszeit das Weihnachtsmusical

„Stern über Bethlehem“ auf.

Die verantwortliche künstlerische

Leitung hat bei diesem Bezirksprojekt

Heike Morneburg. Das Musical

gibt nicht nur die Weihnachtsgeschichte

weiter, sondern es fließen

auch historische Fakten auf eine

humorvolle und zeitgemäße Weise

ein. Die Gottesdienstbesucher

dürfen sich auf eingängige und

peppige Lieder freuen.

Das Weihnachtsmusical wird am

2. Advent im Gemeindehaus

Erlangen aufgeführt. Beginn ist

um 10.45 Uhr. Die Kollekte an

diesem Sonntag ist für die Weihnachtsaktion

„Tisch und Bank für

den Schulanfang“ bestimmt.

Die Aufführung im Gemeindezentrum

Fürth ist am 3. Advent

um 10.30 Uhr. Danach sind alle zum

gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Die Kollekte der Familienkirche ist

für die Arbeit des Kinderwerkes der

EmK bestimmt.

Gottesdienst für die Region

Wie schon in den letzten Jahren

feiern wir auch zu Beginn des

Jahres 2013 wieder einen gemeinsamen

Gottesdienst in der Region

Nürnberg

Am Sonntag, den 6. Januar laden

wir herzlich ein nach Nürnberg in

die Eben-Ezer Kirche von Martha-

Maria. Beginn ist um 10.00 Uhr. Wir

werden einen abwechslungsreichen

Gottesdienst erleben, der unter dem

Thema der Jahreslosung steht „Wir

haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukunftige suchen

wir“ (Hebr. 13,14). Die Predigt hält

Pastor Martin Jäger. Wir hoffen

auf eine rege Teilnahme und auf

mutmachende Begegnungen. Im

Anschluss wird zum Stehkaffee

eingeladen. In unseren Gemeinden

Fürth und Erlangen werden keine

Gottesdienste stattfinden. Wir

bitten darum, Fahrtgemeinschaften

zu organisieren.

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Vorschau

Allianzgebetswoche

Unter dem Thema „Unterwegs mit

Gott“ findet die weltweite Gebetswoche

vom 13. bis 20. Januar 2013

statt.

Das Motto der Gebetswoche 2013

kommt von der Europäischen Evangelischen

Allianz, die sich mit der

„Gebetswoche für die Einheit der

Christen“ abgestimmt hat. Es lautet

auf Englisch „Walking with God“

und bezieht sich auf Micha 6, Vers 8.

Dort wird Gottes Volk aufgefordert,

„demütig mit Gott zu wandeln“.

Sowohl in Fürth als auch in Erlangen

laden wir herzlich zu den

Gebetsabenden ein. Ausliegende

Handzettel geben Auskunft über

die jeweiligen Veranstaltungsorte.

Freizeiten der Evangelischmethodistischen

Kirche

Der Freizeitkatalog „Urlaub 2013

ist da. Wieder gibt es viele interessante

Urlaubsangebote im Katalog.

Er bietet für jedes Alter etwas an

und berücksichtigt auch die verschiedensten

Urlaubsformen.

Der Freizeitkatalog liegt in unseren

Kirchen aus und kann kostenlos

mitgenommen werden.

Aus dem Programm

des Bildungswerks

• Naturwissenschaft und Glaube - Seminar

23.-24. Nov. 2012, Stuttgart

• AK „Naturwissenschaft und Glaube“

19. Jan. 2013, Würzburg

• Generationen verbinden,

Gemeinde miteinander

gestalten

23. Nov. 2012, Hamburg

• „Wonderful Life“, Abend

für junge Erwachsene

23. Nov. 2012, Marbach/N.

• Für ein zukunftsfähiges Deutschland

in einer globalisierten Welt

Tagung der Vereinigung evang. Freikirchen

07.-09. Dez. 2012, Stuttgart

• Klausur für Vorstände: „Was ist dran!“

01.-02. Febr. 2013, Stuttgart

• Seniorenmitarbeit

04.-07. März 2013, Stuttgart

• Grundkurs Mediation

21.-23. März 2013, Stuttgart

• Sich selbst einschätzen und entfalten

19.-21. April 2013, Stuttgart

Infos und Anmeldung: www.emk-bildung.de,

Tel.: 0711/86006-90; bildungswerk@emk.de

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Gliederaufnahme Erlangen

Herzlich Willkommen in unserer Gemeinde!

Stephanie Weithaus, Danielle Freund

und Maria Staudinger und haben

sich am 23. September im Rahmen

eines Festgottesdienstes ganz offiziell

in die EMK aufnehmen lassen.

Die Aufnahme in die Gliedschaft

als öffentliche Bekräftigung der

Zugehörigkeit zum Leib Christi ist

das höchste methodistische Fest,

so Pastor Gruhler, der in der Predigt

weiter darauf einging, dass wir alle

den Leib Christi bilden, und auch

alle von Gott gebraucht werden, wie

wir sind, mit all unseren Macken

und Kanten. Gott könnte gut auf

uns verzichten, und sich damit viel

Ärger ersparen, aber er liebt uns

und möchte uns mit einbeziehen.

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Wir sind seine Geschöpfe und er

macht uns zu dem „was wir sein

können“.

Stephanie, Danielle und Maria haben

vor der Gemeinde ihren Glauben

an Gott, den allmächtigen Vater,

Schöpfer des Himmels und der Erde;

an Jesus Christus, seinen einzigen

Sohn, und an den Heiligen Geist

bekannt und sich verpflichtet, in

der Nachfolge Jesu Christi zu leben,

und ihre Verbundenheit mit Gott

und der Gemeinde bekräftigt.

Anschließend an den Gottesdienst

waren alle zu einem gemeinsamen

Mittagessen eingeladen .


Gliederaufnahme Erlangen

Mit einem Ratespiel gab es nach

dem Essen die Gelegenheit, die

„Neuen“ etwas besser kennenzulernen.

Jetzt wissen wir, dass

Stephanie sich zwar gern im Garten

aufhält, sich aber ansonsten vor

der Gartenarbeit drückt, Maria gern

Märchen liest, sich aber vor dem

Fensterputzen graust und Danielle

statt von einem Auto lieber von

einem eigenen Pferd träumt und

froh ist, wieder in Erlangen leben zu

können (das hören wir doch gern!).

Sylvia Scheller

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Impressionen

Dezemberträume ---

Überall schon Weihnachtsbäume,

sie zeigen uns an: bald kommt der Weihnachtsmann!

Doch erst müssen wir durch den Advent,

wo alles rennt:

Geschenke kaufen, zum Frisör noch laufen,

Plätzchen backen, Päckchen packen,

das Haus gründlich putzen,

jede Minute in Hektik nutzen! –

Ich sehn mich nach Gemütlichkeit

und denke an Besinnlichkeit.

Möchte träumen bei der Kerze Schein

und denken an die Lieben groß und klein.

Wie kann man wahre Freude bereiten

In diesen von Konsumdenken bestimmten Zeiten?

Gut, wenn man den wahren Sinn erkennt

Und Weihnachten Jesu Geburtstag nennt

Und sich allein an dieser Tatsache freut!

Wär‘ das nicht schön, ihr lieben Leut‘?

Für uns ist Christus geboren.

Wir sind dazu auserkoren

Seine Liebe in die Welt zu tragen,

die gute Nachricht weiter zu sagen

damit hier auf dieser Erde

Friede werde

Wilhelmine Braeske

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Impressionen

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Bezirksgottesdienst am 11.11.2012

Clownereien

im Gottesdienst ...

... sind – um es mal vorsichtig

auszudrücken – eher ungewöhnlich.

Im Bezirksgottesdienst, den die

Erlanger mit der Fürther Gemeinde

im Fürther Gemeindezentrum

gefeiert hat, machten sie aber den

größten Teil aus. Zuerst waren die

Clowns ja noch ganz ruhig und

saßen brav zwischen den anderen

Gottesdienstbesuchern, sangen mit

und verhielten sich so unauffällig

wie die meisten anderen auch. Bei

der ersten Gelegenheit mussten sie

sich dann aber doch (Clowns eben!)

in den Vordergrund drängen und

ihr schauspielerisches und pantomimisches

Talent zur Schau stellen.

Gott sei Dank! Denn so faszinierend

werden die biblischen Geschichten

eher selten vermittelt: Da ist Martha,

die putzt und wienert, schrubbt

und scheuert, schwitzt und schafft

was das Zeug hält – und da ist ihre

Schwester, Maria, die zwar auch

gerne putzt, aber eben lieber sich

selbst vor dem Spiegel und sich an

Jesus drängt, ja sich geradezu an

ihn schmiegt um keins seiner Worte

zu verpassen, statt wie Martha für

Getränke und Erfrischungen zu sorgen.

Bis endlich Martha der Kragen

platzt und sie schimpft und wettert,

dass sie die ganze Arbeit alleine

tun muss. Wie geht die Geschichte

aus? Hier folgt ein kurzer Blick in

die Bibel: „Oh, oh, das sieht nicht

gut aus für Martha.“ Jesus steht in

dieser Sache leider nicht hinter ihr.

Aber sind wir nicht alle ein bisschen

wie Martha und wie Maria, beides

zugleich? Zum Schluss gibt es noch

– sozusagen zum Verinnerlichen –

M&Ms für alle (aber bitte zwei Stück

nehmen!)

Dann kämpft sich ein anderer Clown

nach vorne, mit Koffer, Fernglas

und Landkarte bepackt. Aha, eine

Reise steht an, aber wohin? So

sicher scheint sich der Clown auch

nicht zu sein. Zuerst wird die Karte

12


Bezirksgottesdienst am 11.11.2012

umständlich und mühsam entfaltet

und ausgemessen, die Maße mit

denen der Schuhe verglichen (passt

fast, Clowns haben ja immer etwas

zu große Schuhe an) aber irgendetwas

stimmt da nicht. Der Clown

steckt sich die Finger in die Ohren,

ist sichtlich irritiert und genervt,

aber auch mit Taschentüchern

und Kopfhörern will es keine Ruhe

geben. Das Metermaß verwandelt

sich inzwischen vom Hinweisschild

zum blinkenden Stern, zum Schiff,

das auf den Wellen schaukelt und

schließlich zum Wal, der auf das

große Kreuz stößt. Hier wird es ruhig

und Kopfhörer und Taschentuch

werden überflüssig, Jona ist angekommen

und wehrt sich nicht mehr

gegen den Auftrag Gottes, in Ninive

seine Botschaft zu verkündigen.

In diese Ruhe platzt ein ärgerlicher

Clown, der sich schlecht gelaunt,

schimpfend und maulend durch die

Reihen drängt und doch nicht so

recht vorwärts zu kommen scheint.

Er sieht unzufrieden aus. Schließlich

klettert er auf einen Stuhl –

und wirkt auf einmal ganz erstaunt:

„was, ich?! Zu mir willst Du kommen?“

ruft er verblüfft. Er freut

sich, umsorgt den Gast (peinlich,

dass gerade jetzt die schöne Tischdecke

in der Mitte einen Fleck hat)

bietet ihm Essen und Trinken an

und ist ganz friedlich. Da erschrickt

er plötzlich und entschuldigt sich

bei all denen, denen er vorher auf

die Füße getreten ist und die er

angerempelt hat, und verteilt sogar

echte Golddukaten aus Schokolade

(aber leider nur an die Kinder).

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Bezirksgottesdienst am 11.11.2012

Am Ende ist auch er ganz verwandelt,

glücklich und zufrieden und

grinst ein wenig wie ein Honigkuchenpferd.

Nun dürfen wir einem Loblied

lauschen, dem Loblied „auf mich,

weil ich so gut bin“ eines perfekt

gestylten Clowns, mit nobler Glitzerhose

und akkuratem Make-up

und Haarknoten.

„… vor mir neigt die Erde sich und

bewundert meine Werke …“ überzeugt

von sich und selbstsicher

wendet er sich von seiner Nachbarin

ab („ein schlechter Mensch, mit

der will ich nichts zu tun haben“)

und bewirft sie sogar mit kleinen

Steinchen von denen eines ihn

selbst trifft und nun, verletzt, mit

Schmerzen, hilf- und orientierungslos

erkennt er auf einmal, dass es

nicht ausreicht, sich nur auf sich

selbst zu verlassen sondern dass

jeder die Gemeinschaft und die

Hilfe der anderen braucht. Die verachtete

Nachbarin wendet sich ihm

zu, vergibt ihm und so wird aus dem

egoistischen Loblied auf die eigene

Kraft ein gemeinsames Loblied

an Gott, den Herrn:

„Großer Gott, wir loben Dich;

Herr, wir preisen Deine Stärke…“

Der nächste Clown bringt einen

großen Korb mit lauter bunten

Gegenständen mit nach vorne und

freut sich über all die schönen

Sachen. Erkennt aber bald, dass sie

alle nicht das sind, was er sich von

ihnen verspricht: Die Blume, die so

herrlich aussieht ist bald geknickt

und der große bunte Luftballon

muss wohl ein Loch haben, denn er

fällt geradezu in sich zusammen.

Aber da jammert doch jemand?

Michi, was hat er denn? Hunger

oder Bauchweh (bei Kindern kann

man sich da ja nie so sicher sein)?

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Bezirksgottesdienst am 11.11.2012

Und was ist das? Aus dem Korb wird

ein Ei gezogen und schnell aufgegessen

(war wohl doch Hunger!)

aber trotzdem jammert er weiter.

Was nun? Vielleicht helfen ja die

bunten Sachen aus dem Korb?

Hastig wird der nächste Gegenstand

herausgezogen: oh weh, eine

Schlange! Sie windet sich. Hoffentlich

ist sie nicht giftig, schnell

weg damit! Gott sei Dank sitzt der

Pastor in der ersten Reihe, ihm wird

die unheimliche Kreatur sofort in

die Hand gedrückt. Aber auch die

nächsten Versuche, ein rosa

Quietsche-Schweinchen und ein

Riesenschnuller, helfen nicht. Aber

da, das Kreuz! Das ist es! Und die

gute Nachricht: „Wer bittet, dem

wird gegeben; wer sucht, der wird

finden; wer anklopft, dem wird aufgetan!

Endlich ist Michi zufrieden,

das hat ihm gefehlt, danach hat er

gerufen. Unsere Rettung kommt von

Gott allein, wir können uns noch

so sehr anstrengen, alle unsere

Bemühungen werden letztendlich

vergeblich sein. Nur Gott kann

unsere innere Sehnsucht erfüllen –

indem er uns seine Liebe schenkt,

wir müssen sie nur noch annehmen.

Nicht nur die Kinder waren begeistert

bei der Sache, auch für die

Erwachsenen war es ein rundum

gelungener Gottesdienst, in dem

die christliche Botschaft mal ein

wenig anders vermittelt wurde.

Der Bezirksgottesdienst schloss

mit einem leckeren Mittagessen

(Würstchen mit verschiedenen

Kartoffelsalaten und zum Abschluss

Nachtisch, Kaffee und Kuchen).

Herzlichen Dank an alle

Clown(innen), Steffen Schulz aus

Halle, der den Clownskurs geleitet

hatte und dafür einen Klappschemel

mit den Fürther Farben mit nach

Hause nehmen darf, und natürlich

allen, die sich um das Essen, das

Auf- und Abräumen und den Abwasch

gekümmert haben.

Sylvia Scheller

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Termine Fürth

Dezember

02.12. Sonntag

9.30 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

07.12. Freitag

19.00 Uhr Besinnliche

Adventsfeier

09.12. Sonntag

9.30 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

12.12. Mittwoch

14.30 Uhr Seniorenrunde

Adventsfeier

16.12. Sonntag

10:30 Uhr Familienkirche

mit der Aufführung

des Weihnachtsmusicals

23.12. Sonntag

9.30 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

24.12. Montag

17:30 Uhr Christvesper

an Heilig Abend

Pastor Friedbert Gruhler

30.12. Sonntag

09:30 Uhr Gottesdienst

Pastor Martin Jäger

Kanzeltausch

mit Nürnberg Zion

31.12. Montag

18:30 Uhr Jahresschlussgottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

Januar

06.01. Sonntag

10:00 Uhr Gottesdienst

für die Region

in Martha-Maria, Nürnberg

13.01. Sonntag

09:30 Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

17.01. Donnerstag

09:00 Uhr Frauen-

Verwöhnfrühstück

18.01. Freitag

19:00 Uhr

Männerstammtisch

20.01. Sonntag

9.30 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

25.01. – 27.01. Freitag bis Sonntag

Kirchlicher Unterricht

Gemeindezentrum Fürth

27.01. Sonntag

9.30 Uhr Gottesdienst,

Pastor Friebert Gruhler

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Termine Erlangen

Dezember

02.12. Sonntag

10:45 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

04.12. Dienstag

15:00 Uhr Seniorentreff

Adventsfeier

05.12. Mittwoch

20:00 (T)Dankstille

09.12. Sonntag

10:45 Familienkirche

mit der Aufführung des

Weihnachtsmusicals

11.12. Dienstag

19:30 Uhr Bibelgespräch

16.12. Sonntag

10:45 Uhr Gottesdienst

Pastor i. R. Dieter Lampert

23.12. Sonntag

10:45 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

24.12. Montag

16:00 Uhr Christvesper

an Heilig Abend

Pastor Friedbert Gruhler

30.12. Sonntag

10:45 Gottesdienst

Pastor Martin Jäger

Kanzeltausch

mit Nürnberg Zion

31.12. Montag

16:30 Uhr Jahresschlussgottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

Januar

02.01. Mittwoch

20:00 Uhr (T)Dankstille

06.01. Sonntag

10:00 Uhr Gottesdienst

für die Region

in Martha-Maria, Nürnberg

13.01. Sonntag

10:45 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

15.01. Dienstag

19:30 Uhr Bibelgespräch

20.01. Sonntag

10:45 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

25.01. – 27.01. Freitag bis Sonntag

Kirchlicher Unterricht

Gemeindezentrum Fürth

27.01. Sonntag

10:45 Uhr Gottesdienst

Pastor Friedbert Gruhler

29.01. Dienstag

19:30 Uhr Mitarbeiterkrei

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Wir stellen vor

Magda Raschke

Welcher beruflichen Tätigkeit

gehst Du nach?

Ich bin im Ruhestand

Wie bist du zur Gemeinde

gekommen?

Durch Geburt, meine Eltern waren

schon in der Methodistenkirche.

Nach Erlangen bin ich durch den

Beruf meines Mannes gekommen.

Ich bin gern dabei, weil ich die

Gemeinschaft brauche. Es ist gut,

zu wissen, dass ich hier Geborgenheit

finde, Rat und Hilfe.

Welchen Traum von Gemeinde

hast Du?

Dass unsere Gemeinde weiterhin so

auffangfähig ist für alle Menschen.

Wer oder was hat dich in deinem

Leben am meisten beeindruckt?

In schweren Zeiten Gottes Hilfe

zu erfahren.

Wen würdest du gern einmal treffen?

Jemanden, der mir alle meine

Fragen beantworten kann.

Was bedeutet dir der Sonntag?

Das ist für mich der Ruhetag in

der Woche, außerdem ist der

Gottesdienst mir sehr wichtig.

Was kannst du überhaupt nicht

ausstehen?

Unfrieden

Das Interview führte Susanne Bader

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Impressum

Herausgeber: Evangelisch-methodistische Kirche, Bezirk Fürth/Erlangen

Pastor Friedbert Gruhler

Fürth: Angerstraße 21/23, 90762 Fürth, Telefon 0911 3730-200, Fax 3730-199

Email: Friedbert.Gruhler@emk.de; www.emk.de/fuerth

Erlangen: Henkestraße 34, 91054 Erlangen, www.emk.de/erlangen

Konto der Gemeinde: Sparkasse Fürth, BLZ 762 500 00, Kontonummer 380021402

Redaktion und Layout: Sylvia Scheller und Jürgen Scheller

Email: Scheller.Juergen@t-online.de, Telefon 09102 996080

Redaktionelle und mit Namen versehene Artikel geben lediglich die Meinung

des Verfassers wieder.

Fotos: Jürgen Scheller, Paul Braeske, Heiko Müller und Lutz Böttcher

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