1923 90JUBILÄUMSCHRONIK - BANK SCHILLING & CO ...

bankschilling.de

1923 90JUBILÄUMSCHRONIK - BANK SCHILLING & CO ...

90

90 Jahre Unabhängigkeit

Ein Haus mit Tradition seit 1923

JUBILÄUMSCHRONIK


Im Wandel der Zeit - Vorwort und Vorstellung der Inhaber

Josef Schilling (1923 - 1968) und Hans Leikauf (1929 - 1965)

Karl Schilling

(1955 - 1979)

Dr. Theodor Adam

Schmitt

(1965 - 2007)

Dr. Hubert-Ralph

Schmitt

(seit 1983 bis heute)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 90-jährigen Jubiläum der Bank freut es

uns, zum einen den Blick zurück in die Geschichte

zu werfen und zum anderen auch

einen Ausblick auf die vielen noch vor uns

liegenden Jahre zu geben.

Die ersten 30 Jahre der Unternehmensgeschichte

waren von besonders entscheidenden

Geschehnissen geprägt. Zwei

Inflationen, ein Weltkrieg und heftige Wirtschaftskrisen

bereiteten dem Stand der Privatbankiers

eine schwierige Existenzgrundlage.

Es erhebt sich zwangsläufig die Frage

nach der Ursache dafür, dass das Unternehmen

Bankhaus Schilling noch zu den

215 „überlebenden“ Privatbankiers zählte.

Trotz der vielen Vorbelastungen wie Zeitpunkt

der Gründung, völliges Fehlen von

Gründungskapital, reichliches Lehrgeld und

Wirtschaftskrise 1930: Fünfeinhalb Jahre

nach der Währungsreform stand die Bank

größer, gesünder denn je, liquider denn je

und ertragreicher da. Der Hauptgrund dafür

lag schon damals im großen Vertrauen

in die Inhaber und die Mitarbeiter sowie

das Unternehmenskonzept.

Das Bestreben der Bank Schilling, sich

rechtzeitig auf künftige wirtschaftliche Entwicklungen

vorzubereiten, um modern und

leistungsfähig zu bleiben, führte in der bisherigen

Geschichte der Bank auch zu vielen

umfangreichen Modernisierungen, beispielsweise

von Gebäuden und Technik.

Das Dienstleistungsprogramm, das die

Bank Schilling heute ihrem breitgestreuten

Kundenkreis bietet, ist das einer modernen

Universalbank, wobei insbesondere auf

eine persönliche Beratung Wert gelegt wird.

Die Kunden schätzen damals wie auch heute

die individuelle Betreuung, Beratung und

Begleitung durch Mitarbeiter/-innen eines

nach wie vor inhabergeführten Privatbankhauses.

Hammelburg, im Januar 2013

Dr. Hubert-Ralph Schmitt


Inhaltsverzeichnis

Die Region

Die Entwicklung der Stadt Hammelburg 03

Marketing im historischen Rückblick

Schaufensterwerbung der Bank in der Historie 04

Historische Anzeigen der Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft 05

Logos der Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft 06

Geschichte

1923 - 1929 Die Entstehung einer heute 90-jährigen unabhängigen Privatbank 07

1930er und 1940er Jahre Der Zweite Weltkrieg und die Wurzeln des Bankhauses 08

1950er und 1960er Jahre Die Bank im Zeichen des Wachstums 09

1970er bis 1990er Jahre Die Entwicklung der Technik und Erweiterung der Bank an diversen Standorten 11

1998 bis 2012 Die D-Mark geht, der Euro kommt. Generationswechsel in der Bank 13

Die Bank im Jahr 2013 und Ausblick

Wie stellt sich die Unternehmensgruppe heute dar? 14


Die Region - die Entwicklung der Stadt Hammelburg

Seite 3

Hammelburg wird erstmals am 18. April

716 als „Hamulo Castellum“ urkundlich

erwähnt. Das sich zu dieser Zeit in herzoglichem

Besitz

befindliche

Castell lag

äußerst verkehrsgünstig

am Schnittpunkt

ostwestlicher und nordsüdlicher Handels-

und Verkehrswege.

Hammelburg war wegen seiner Lage an einer

Furt der Fränkischen Saale von strategischer

Bedeutung. Im 12. Jh. erbaute Fulda

auf der gegenüberliegenden linkssaaligen

Höhe zum Schutz Hammelburgs die Burg

Saaleck, die besonders zur Kontrolle der

von den Hennebergern errichteten Trimburg

diente. Als im Jahr 1303 von König

Albrecht die Stadtrechte an Hammelburg

verliehen wurden, präsentierte sich der Ort

als südlichste Festung Fuldas. Die alte Befestigungsanlage,

die mit Mauern und Gräben

die Stadt umschloss, hatte 3 Tortürme

(Weiher-, Ober- und Niederturm) und 11

Wehrtürme.

Bis zum Jahre 1803 gehörte Hammelburg

zu Fulda. Es fiel im Zuge der Säkularisation

bis 1806 an Oranien-Nassau. Unter

Napoleons Schwager, General Murat, war

die Stadt von 1806 bis 1810 unter französischer

Verwaltung. 1810 wurde Hammelburg

dem neuen Großherzogtum Frankfurt

zugeordnet.

Nach kurzer österreichischer Zugehörigkeit

hat man die Stadt 1816 in den neuen Staat

Bayern eingegliedert.

In den Jahren nach

dem Zweiten Weltkrieg

wuchs die Bevölkerungszahl

der

Stadt durch Heimatvertriebene

und Flüchtlinge und ab 1956

durch die Bundeswehrorganisation beträchtlich

an.

Die kommunale

Neugliederung

ließ die Einwohnerzahl

Hammelburgs

erneut

ansteigen.

Die ehemaligen

Gemeinden Westheim, Pfaffenhausen, Untererthal,

Obererthal, Feuerthal, Diebach,

Morlesau, Obereschenbach mit Untereschenbach

und Gauaschach haben sich

der Stadt Hammelburg angegliedert, die

somit ca. 12.500 Einwohner zählt.

Die von der Autobahn äußerst günstig zu

erreichende urkundlich älteste fränkische

Weinstadt ist reich an Attraktionen. Die

Nähe zur Autobahn A 7 und der ausgewiesene

Gewerbepark machen Hammelburg

auch als Wirtschaftsstandort in der

Region interessant.

Quelle: www.hammelburg.de


Marketing im historischen Rückblick - Schaufensterwerbung der Bank in der Historie

1960er Jahre

1970er Jahre

Seite 4


Marketing im historischen Rückblick - historische Anzeigen der Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft

Hammelburger Zeitung 14.03.1923

Hammelburger Zeitung 25.04.1923

Einwohnerbuch 1937

Seite 5

1980er Jahre


Marketing im historischen Rückblick - Logos der Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft

Seite 6


Geschichte - die Entstehung einer heute 90-jährigen unabhängigen Privatbank

Beispiele für den Preisverfall

Im Juni 1923 kostete:

1 Ei 800 Reichsmark

1 Liter Milch 1440 Reichsmark

Im Dezember 1923 kostete:

1 Ei 320 Milliarden Reichsmark

1 Liter Milch 360 Milliarden Reichsmark

Bilanz per 31.12.1923 in Mark

Bilanz per 31.12.1924 in Rentenmark

Am 13. März 1923, in der Endphase der

damaligen Hyperinflation, wurde im Handelsregister

des Amtsgerichts Schweinfurt

die Firma „Josef Schilling Hammelburg“

eingetragen. Als Alleininhaber erscheint der

damals 30-jährige

Bankier gleichen Namens.

Einzelprokuristin

ist seine Ehefrau

Theresa Schilling.

Die Geschäftsräume

befinden sich in

einem Teil des elterlichen

Anwesens, in

der Bahnhofstraße

86 in Hammelburg.

Um dieselbe Zeit wird

in Euerdorf eine Filiale errichtet unter Anmietung

zweier Räume des damaligen

Brust´schen Anwesens am Mühlbach. An

Mitarbeitern sind tätig, außer dem Inhaber

und seiner Frau: ein Filialleiter in Euerdorf,

ein Buchhalter und zwei Lehrlinge. Im Zuge

der Inflation erfolgte am 20. November

1923 die Währungsumstellung.

1 Billion Mark = 1 Rentenmark = 1/4 US Dollar

Eröffnungsanzeige Hammelburger Anzeiger 09.03.1923

1924, das Jahr der Umstellung mit einer

wieder festen Währung, ist begleitet von Zusammenbrüchen

in Masse. Zur Vorbereitung

auf die neue Währung und zu deren Untermauerung

hält es die damalige Reichsbank

für notwendig,

vom 15.09.1923 bis

28.12.1923 den Diskontsatz

auf 90 % festzusetzen,

um ihn am

29.12.1923 unter Einführung

starker Kreditrestriktion

dann auf

10 % zu ermäßigen.

Die Bilanz aus dem

Jahr 1924 gilt als

Sinnbild und Ausdruck

der neuen Zeit, da sie

ohne viel Worte große Aussagen macht.

1925 fällt als erfreuliches Ereignis die Übertragung

der Agentur der Bayerischen Notenbank

für das Gebiet des damaligen Bezirksamtsbereiches

auf.

Im Juni 1929 tritt Hans Leikauf, der im späteren

Verlauf Einzelprokura (22.11.1940) erhält,

in die Firma ein.

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Geschichte - der Zweite Weltkrieg und die Wurzeln des Bankhauses

Das Unternehmen übernimmt am 01.10.1933

das Bankgeschäft B. Lustig in Bad Neustadt

an der Saale in der Spörleinstraße 5

und gründet dort eine selbstständige Filiale.

Das Personal in der Filiale besteht aus zwei

Personen.

Die folgenden Jahre waren unter der Nazi-

Herrschaft in Deutschland auch für die

Bank schwierig. Zwei Folgen der nationalsozialistischen

Herrschaft sind die Auflösung

der Bayerischen Notenbank am 30. März

1936 und die Übertragung des Vermögens

an die Bayerische Staatsbank.

Im Jahr 1938 gewinnt das Wertpapiergeschäft

durch den Verkauf von Pfandbriefen

erstmals größere Bedeutung. Daraufhin

wird ein Tresor in den Kellerräumen der

Bank in Hammelburg eingebaut.

Mit dem 01.04.1945

wird infolge der Geldflut

und der Unmöglichkeit

einer Wiederanlage

der Zinsendienst

für hereingenommene

Gelder bis

zur Währungsreform

eingestellt.

Die Firmentafel der Bank bis 1946 Der neue Außenauftritt der Bank

1946 wird die unscheinbare

Firmentafel durch Buchstaben ersetzt, die

Schaltereinrichtung, soweit es möglich ist,

modernisiert und der Schalterraum vergrößert.

Erstmals wird eine intensive Werbung

durch Kino, Presse und Rundschreiben aufgenommen.

Änderungen der Briefköpfe erfolgen

in „Bank Schilling“ sowie Abkehr von

der „Ich“-Form im Schriftverkehr und in der

Sprache.

Schlussbilanz 1948 vor Aufwertung

1939 zieht die Filiale Bad Neustadt an der

Saale in neue Geschäftsräume am Marktplatz

um.

Die folgenden Kriegsjahre leiden unter

der Geldfülle und fehlenden, lukrativen

Ausleihungen oder sonstiger ersatzweiser

Betätigungsmöglichkeit.

Im Jahre 1948 macht die Bank aufgrund

rechnerischer Überlegungen von dem Aufwertungssatz

von 20 % für Privatbankiers

auf das Reichsmark - Schlussbilanzkapital

des Inhabers Gebrauch.

Schlussbilanz 1948 nach Aufwertung

Seite 8


Geschichte - die Bank im Zeichen des Wachstums

Seite 9

Filiale Bad Neustadt 1953

Nach wie vor wird auch im Jahr 1950

der Werbung größte Aufmerksamkeit

geschenkt - Werbegeschenke

gehen in einer größeren Auflage an

Kunden.

Gemäß Aufzeichnungen von Josef

Schilling stehen 1952 und 1953

und auch die nächsten Jahre im

Zeichen des Wachstums. In Bad

Neustadt wird ein Anwesen in der

Hohnstraße 8 gekauft, geschmackvoll

eingerichtet und im Spätherbst

1953 bezogen. Für den Bankstandort

Hammelburg brachte das

Jahr die Einführung der maschinellen

Buchhaltung, Kontenrahmen,

Vordruckneugestaltung und vieles

mehr, sodass auf diesem Gebiet, für

absehbare Zeit, alles getan zu sein

scheint.

1955 tritt Karl Schilling, der Sohn des Firmeninhabers,

nach erfolgter Ausbildung

als Diplom-Volkswirt in die Firma ein. Der

Personalbestand beträgt inzwischen 13

Personen.

Mit dem Jahreswechsel 1958/1959 beginnt

ein neues Kapitel der Firmengeschichte infolge

einer Umwandlung der Einzelfirma in

eine offene Handelsgesellschaft unter Änderung

der Firmenbezeichnung in Bank Schilling

& Co. Die Führung der OHG übernahmen

die Herren Leikauf, Schilling senior und

Schilling junior (nach Vollendung seines 30.

Lebensjahres).

Aufgrund des Alters des Gesellschafters

Leikauf werden 1962 erste Gedanken zur

Nachfolgegeneration des Unternehmens

gemacht.

So wurde am 23.11.1962 in der Frankfurter

Allgemeinen Zeitung eine Anzeige zur Aufnahme

eines neuen Gesellschafters geschaltet.

Voraussetzung für die Aufnahme waren

das passende vorhandene Eigenkapital sowie

sehr gute fachliche Bankkenntnisse.


Geschichte - die Bank im Zeichen des Wachstums

Leider blieb die Suche zunächst

erfolglos. Im Jahre 1965 fand

sich überraschend aus dem

Kreise der Geschäftsfreunde

mit Dr. Theodor Adam Schmitt

ein geeigneter Nachfolger.

Am 10.04.1965 scheidet Leikauf

aus der Firma aus und

ist für die nächsten drei Jahre

nur noch beratend tätig.

Dr. Schmitt und Karl Schilling

vertreten je allein das

Unternehmen.

Um die Kunden der

Bank auf den umliegenden

Dörfern von

Hammelburg gut bedienen

zu können, wurde die

erste von drei fahrbaren Zweigstellen,

die „Bank auf Rädern“, im Jahr

1967 in Betrieb genommen.

Am 3. Januar 1968 wird das

Stammhaus von der Bahnhofstraße

in das frühere Kaufhaus Göbel, Am

Marktplatz 10, verlegt. Im gleichen

Jahr verstirbt leider Josef Schilling.

Die erste EDV-Anlage der Bank

Hammelburger Anzeiger, Januar 1968

Kaufhaus Göbel

Aufgrund der rasant steigenden

Größe der Bank wurde 1969

die erste eigene EDV-Anlage

installiert, die eine schnelle und

wirtschaftliche Abwickklung der

Abrechnungs- und Buchungsarbeiten

innerhalb des Hauses

sicherstellt, und eine weitere

fahrbare Zweigstelle in Betrieb

genommen. Die beiden Fahrzeuge

betreuen mittlerweile

über 40 Ortschaften.

Im folgenden Jahr vergrößert

sich die Bank

mit einer Niederlassung

in Bad Brückenau.

Die Bank wurde außerdem

durch die Abteilung „Immobilienberatung“

erweitert, woraufhin

in Würzburg, Ludwigstraße

10, und in Schweinfurt, Albrecht-

Dürer-Platz 2, Immobilienbüros errichtet

werden.

Die fahrbaren Zweigstellen der Bank

Ein ansprechendes Bankhaus bereichert jetzt den Marktplatz

Seite 10


Geschichte - die Entwicklung der Technik und Erweiterung der Bank an diversen Standorten

Rechenzentrum

1973

Schnell war klar: Die Räumlichkeiten im

Stammhaus in Hammelburg reichen nicht

mehr aus, und so wurde 1972 die Bürofläche

mit einem Erweiterungsbau von 300 m²

auf 700 m² vergrößert. Ebenfalls im Jahre

1972 wird eine weitere Niederlassung in

Bad Kissingen eröffnet.

1973 wird die erste Zweigstelle in Bad Neuhaus

erschlossen. Zwei Jahre später entschließt

sich Dr. Schmitt, ein neues Rechenzentrum

im Stammhaus zu installieren.

Aus den Immobilienbüros gründete Herr

Dr. Theodor Adam Schmitt 1975 die „Dr.

Schmitt Immobilien GmbH“ mit weiteren

Niederlassungen in Hammelburg

und Aschaffenburg sowie die „Dr. Schmitt

GmbH Würzburg - Versicherungsmakler“.

1976 eröffnet die Bank aufgrund der ständig

wachsenden Kundenzahl in Würzburg

eine Niederlassung und nimmt die letzte

von drei fahrbaren Zweigstellen in Betrieb.

die „Dr. Schmitt Leasing GmbH“ für das zunehmende

Mobiliengeschäft gegründet.

In den nächsten Jahren folgten zahlreiche

weitere Eröffnungen von Niederlassungen

und Zweigstellen der Bank. 1981 die Niederlassung

Schweinfurt, Zweigstellen Burkardroth,

Thulba und Sulzthal und 1983 die

Niederlassung Fulda.

Am 30. Juni 1983 tritt der Sohn des Inhabers

Dr. Hubert-Ralph Schmitt als Gesellschafter

in die Bank ein.

1988 wird die Niederlassung in Aschaffenburg

in Betrieb genommen.

Mit der Wiedervereinigung 1990 erschließt

die Bank erstmals eine Filiale in Thüringen,

in Meiningen. Neben der Dresdner Bank

AG war sie anfangs das einzige Kreditinstitut

aus den „alten“ Bundesländern.

Seite 11

Filiale Fulda 1983

Am 31.12.1979 scheidet der Gesellschafter

Karl Schilling aus der Gesellschaft aus. Ein

Jahr später steigt die Mitarbeiterzahl erstmals

auf 100. Weiterhin wurde im Jahr 1980

Filiale Meiningen 1990


Geschichte - die Entwicklung der Technik und Erweiterung der Bank an diversen Standorten

Gleichzeitig vergrößert sich 1990 die Zentrale

Hammelburg mit einem Erweiterungsbau

am Viehmarkt.

1992 und 1993 werden zwei weitere Standorte

in Thüringen in Betrieb genommen -

die Zweigstelle Steinbach-Hallenberg und

die Niederlassung Bad Salzungen. Das Bilanzvolumen

übersteigt erstmals eine Milliarde

Deutsche Mark.

Ein großer Schritt für die technische Abwicklung

in der Bank Schilling war 1994

die direkte Onlineverbindung der Niederlassungen

mit dem Rechenzentrum in

Hammelburg.

1995 wurden die Geschäftsstelle im Klinikum

Meiningen und die Niederlassung in

Darmstadt eröffnet. Darmstadt, ausgewiesen

als Wissenschaftsstadt, besticht durch

seine hochrangigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen

und scheut somit

nicht den Vergleich auf diesem Gebiet mit

anderen Standorten in Deutschland und

Europa.

in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Somit wurde sowohl Familienmitgliedern als

auch außenstehenden Personen der Weg in

die Geschäftsführung ermöglicht. Das Unternehmen

ist allerdings nicht börsennotiert,

sondern befindet sich auch weiterhin in

Familienbesitz.

Zu Beginn des Jahres 1996 bezog die Bank

ihren neuen Erweiterungsbau (Bau III) - ehemals

Grundstück Engmann - in Hammelburg.

Die zusätzlichen Büroflächen waren

aufgrund der anhaltenden positiven Entwicklung

der Privatbank unbedingt notwendig.

In dem Gebäude fanden Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Vermögensberatung,

des Rentenhandels, der Wertpapier-Technik

sowie der Kreditabteilung Platz.

Der Markt in Hammelburg, 08.02.1996

Im Vorgriff auf den künftigen Generationswechsel

wurde zum 01.01.1996 die OHG

Fünf-Finger-Turm am Standort Darmstadt

Historischer Brunnen in Hammelburg

Seite 12


Geschichte - die D-Mark geht, der Euro kommt. Generationswechsel in der Bank

Seite 13

D-Mark ade!

Filiale Bamberg

www.rentenhandel.de

Im Jahr 1998 erfährt die Bank

eine weitere Währungsreform.

Die Deutsche Mark wurde nach

50 Jahren durch den Euro abgelöst.

Vorerst nur als Buchgeld,

später auch als Bargeld. Noch im

75. Jubiläumsjahr wird die Niederlassung

in Frankfurt im Jahr

1998 eröffnet.

Mit www.rentenhandel.de ist die

Bank Schilling im Jahre 2000

Deutschlands erster Anbieter eines

Rentenhandel-Informationssystems

im Internet.

Im Februar 2001 präsentiert sich die Bank

Schilling mit einem eigenen Internetauftritt

unter www.bankschilling.de.

Im gleichen Jahr erschließt die Bank Schilling

auch Oberfranken mit einer Filiale in

Bamberg. Bamberg schafft eine gesellschaftliche

Verbindung zwischen Tradition

und Moderne, mit stetigem Erfolg und

Beständigkeit.

Am 10. April 2007 verstirbt der Mentor und

Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Theodor Adam

Dr. Theodor Adam Schmitt

Schmitt im Alter von 78 Jahren.

Ein überaus erfülltes Leben eines

erfolgreichen und leidenschaftlichen

Unternehmers mit großer

Aktivität geht damit zu Ende.

Dr. Hubert-Ralph Schmitt hält im

Zuge der Nachfolge 100 % des

Aktienkapitals der Bank.

Im Juli 2007 eröffnet die Niederlassung

in Wiesbaden und drei Jahre

später, im Januar 2010, die in der Barbarossa-Stadt

Gelnhausen.

Mit neuer

Technik und

einem neuen

Internetauftritt

präsentieren

sich das Bankhaus

sowie die

gesamte Unternehmensgruppe

im Jahr 2010.

www.bankschilling.de

Nach 90 Jahren erfolgreicher und vor

allem ereignisreicher Geschichte feiert das

Bankhaus im März 2013 sein 90-jähriges

Bestehen.


Die Bank im Jahr 2013 und Ausblick - wie stellt sich die Unternehmensgruppe heute dar?

Als unabhängige Privatbank fühlt sich die

Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft

auch heute ausschließlich ihren Kunden

verpflichtet.

Die Werte, die ihrer Tätigkeit zugrunde liegen,

gelten noch genauso wie vor 90 Jahren:

Menschlichkeit, Unabhängigkeit und

Unternehmergeist.

Das Bankhaus verfügt heute über 14 Filialen

und drei Geschäftsstellen in Bayern,

Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen, die

auf ganzheitliche Vermögensbetreuung und

-verwaltung für Privatpersonen, Unternehmen

und Stiftungen ausgerichtet sind.

Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und

gleichzeitig will er, dass alles beim alten bleibt.

Paulo Coelho

Das Bankhaus konzentriert sich hier speziell

auf alte Grundsätze, die noch heute wie

vor 90 Jahren ihre Gültigkeit besitzen. Mit

einem hohen Maß an Engagement werden

langfristige Kundenbeziehungen gepflegt

und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit

mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Privatbank gefördert.

Die unabhängige Beratung - der bewusste

Verzicht auf eigene Produkte - garantiert,

dass die Anlageempfehlungen ausschließlich

von den Kundenzielen ausgehend gegeben

werden. Dass das Bankhaus hier

auf dem richtigen Weg ist, bestätigen die

zahlreichen Auszeichnungen im Bereich der

Vermögensverwaltung.

Das historische Rathaus Hammelburg

2011 2012 2013

Impressum

BANK SCHILLING & CO

AKTIENGESELLSCHAFT

Am Marktplatz 10

97762 Hammelburg

Telefon 09732 904-0

Telefax 09732 904-172

www.bankschilling.de

info@bankschilling.de

Bildquellen

Archiv Bank Schilling, www.fotolia.de

Textnachweis

Archiv Bank Schilling & Co AG, www.hammelburg.de

Druck

xeio printgroup GmbH, Fulda

Seite 14


Nichts ist so beständig wie der Wandel.

Heraklit von Ephesus

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