Download baz live Ausgabe 13 (PDF-Datei, 10 MB) - BAZ Esslingen

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Ein- und Ausblicke | Was im Beruflichen Ausbildungszentrum Esslingen so alles läuft

bazlive

April 13 | Ausgabe 13




„Ziemlich beste Kunst“

Ein Projekt der Johannes-Landenberger-Schule

Miniköche im BAZ

Kinder schnuppern Küchenluft

…nicht immer nur Hip Hop!

Tanzkurs im BAZ


Inhalt

bazlive 12

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

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Mit Hammer und Meißel

Jonathan Stotz wird Steinmetz

„BiB” Berufe im Blick

Schüler der Freien Aktiven Schule zur Praktikumswoche im Baz

Catering im Alten Rathaus

Bewirtung bei der Verleihung des Esslinger Ehrenamtspreises

Lernen kann auch Spaß machen

Azubis in Eigenverantwortung für ihr Arbeitspensum

Feriencamp im Beruflichen Ausbildungszentrum Esslingen

LIWING – ein Pro jektverbund mit fünf Teilprojekt part nern

Mit Mandelschokolade und Marzipan gugelhupf

Ein Kennenlernnachmittag für die Auszubildenden der Hauswirtschaft

Durchstarten in Deine Zukunft

„STIPHTUNG“ CHRISTOPH SONNTAG unterstützt BAZ Esslingen

Betriebliche Ausbildung ist ein Lebensentwurf für Aufsteiger

Beim BAZ-Talk diskutieren Unternehmen

„Ziemlich beste Kunst“

Ein Projekt der Johannes-Landenberger-Schule

Neue Gesichter

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im BAZ

Der heiße Draht zum BAZ

Alle Namen, alle Nummern

Unsere Partner

Die Praktikumsbetriebe im Überblick

Impressum|Herausgeber: BAZ Esslingen| Urbanstr. 28 | 73728 Esslingen | Telefon: 07 11 93 18 54-0 | Fax: 07 11 93 18 54-229 |

Träger: BBW Waiblingen gGmbH, Geschäftsführer Rainer Gaag, HRB 264990 | www.baz-esslingen.com | E-Mail: info@baz-esslingen.com

| Redaktion: Sabine Rücker | Grafik: Schlesingers Büro Weinstadt | Auflage: 1.500 Stück

mit der neuen Ausgabe von BAZlive möchte ich Sie

herzlich grüßen. Wir berichten über neue Erfolgsgeschichten

aus dem BAZ Alltag.

Erfahren Sie,

• wie in unserer Tischlereiwerkstatt

Azu bis beim selbstorganisierten Lernen

für ihr Arbeitspensum Eigen verant

wor tung übernehmen. Die Methode

zeigt erstaunlichen Erfolg und fördert

die von den Betrieben geforderte

Flexibilität und

• durch Saisonpraktika der Beiköche

im 2. Lehrjahr gleich zwei Arbeits verträge

in der Gourmetregion Baiers bronn

im Nordschwarzwald abgeschlossen

wur den. Die Ausbildungsverläufe von

Christina und Emel stehen exemplarisch

für viele Andere, die nach ihrem

Ausbildungsabschluss im BAZ Esslingen

in ihre berufliche Zukunft starten.

Über 87,5 % der BAZ-Absolvent/-innen

hatten Ende Juli 2012 eine sozialversi

che rungspflichtige Beschäftigung

oder eine weitere Ausbildungszusage

ohne weitere Förderung der Agentur

für Arbeit in der Tasche. Die Ein gliede

rungs quote blieb bis heute, neun

Mo na te später, auf einem sehr hohen

Niveau.

Individuelle bedarfsgerechte Förderung

und Begleitung während der

Aus bildung ist der Schlüssel für eine

positive Persönlichkeitsentwicklung

der jungen Menschen. Einen wesentlichen

Beitrag dazu leisten Betriebe

und Firmen aus dem Landkreis Esslingen

und Göppingen. Diese Kooperationen

legen das Fundament für

eine erfolgreiche Inklusion der jungen

Menschen in Gesellschaft und Beruf.

Gemeinsam können wir stolz auf diesen

Erfolg sein.

Integration in die Berufswelt setzt in

der Schule an.

Unsere Erfahrung zeigt: Die Schüler, die

frühzeitig Unterstützung zur Be rufs -

orientierung bekommen, gestal ten

ihren Weg aktiver. Dies ge schieht beispielsweise

durch unser Berufs orientierungs

programm, bei dem Schüler

und Schülerinnen fünf verschie de ne

Be rufs felder praxisnah kennenler nen

können. 2012 wur den die gesetzlichen

Grundlagen geschaffen, dass

wir erfolgreiche und bewährte Maßnah

men, wie die erweiterte vertief te

Berufsorientierung und die Be rufs einstiegs

begleitung (in Koope ra tion mit

Schulen) im Auftrag der Agen tur für

Arbeit weiterhin durchführen können.

Das BAZ Esslingen ist ein attraktiver

Partner für Betriebe.

Wir unterstützen Unternehmen bei

der Suche nach geeigneten Aus zubil

den den. Unsere überbetriebli chen

Aus bildungs- und Unter stützungs angebote

für Auszubildende und Betriebe

möchten wir in Zukunft weiter ausbauen,

um z.B. Ausbildungsabbrüche zu

ver meiden und dem Fachkräftemangel

entgegenzuwirken.

Auch in Zukunft übernehmen wir

als innovative Bildungseinrichtung

gesell schaftliche Verantwortung und

begleiten junge Menschen auf dem

Weg ins Berufsleben.

Wir bedanken uns bei all unseren Netzwerk-

und Kooperationspartnern für

die wertschätzende Zusammenarbeit!

Viel Spaß beim Schmökern…

Anette Lang


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bazlive 13 Seite 5

Mit Hammer und Meißel

Jonathan Stotz legt im Februar seine praktische Prüfung als Steinmetz ab

■ Beim Betrachten eines aus Stein

gemeißelten Engels in der Stadtkirche

St. Dionys hatte Jonathan

ein Schlüsselerlebnis.

Die Engelskulptur hatte

weiße Bruchstellen, Teile

der Skulptur waren durch

den Zahn der Zeit zerstört

worden. Von da an ließ

den 12-jährigen Jonathan

der Gedanke nicht mehr

los, dass es schön wäre,

wenn man diesen Engel

wieder reparieren könnte.

Seinen Kindheitstraum hat

Jonathan verwirklicht. Nach seinem

Haupt schulabschluss an der Esslin -

ger Waldorfschule begann er mit 17

len stück hauen. In der Werkstatt im

Reichenbacher Kooperationsbetrieb

des Steinmetzmeisters Uwe Kahl

steht bereits Jonathans Übungsprü

fungs stück: Ein halber Vierpass

aus rotem Mainsandstein. Während

seiner Lehrzeit hat er gelernt, mit

Steinmetzwerkzeugen wie dem Spitzeisen,

dem Zahneisen, dem Schlageisen

und dem Scharriereisen umzugehen.

Die schriftliche Prüfung hat

der heute 22-jährige im Mai 2012

abge legt. Ins BAZ kam Jonathan erst

zu Beginn seines dritten Lehrjahrs

im Oktober 2011. Die ersten beiden

Lehrjahre absolvierte er in unterschiedlichen

Steinmetzbetrieben.

„Leider lief da alles nicht so rund für

mich. Keiner hatte Zeit, sich während

meiner Ausbildung um mich zu

kümmern,“ erzählt Jonathan heute.

„Als klar war, dass meine Ausbildung

gefährdet ist, wurde ich über die

Agentur für Arbeit ans BAZ verwiesen,

um meine Ausbildung kooperativ

zu beenden.“ Um fachliche

und schulische Wissenslücken zu

schließen, erhielt Jonathan im BAZ

zusätzlichen Fachkundeunterricht

durch einen Steinmetzmeister und

Stützkurs unterricht in Deutsch,

Gemeinschaftskunde und

Betriebs wirt schaftslehre.

Da der Beruf schulunterricht

zur Aus bildung

zum Stein metz in Blöcken

in der einzigen Berufsschule

in Baden Würt temberg in

Freiburg vermit telt wird, kam

Jonathan in der Zeit, in der

er in seinem Kooperationsbetrieb, der

Reichen bacher Firma

Kahl arbeitete,

zwei bis dreimal pro

Wo che zum Stützkurs

unter richt.

So wie Jonathan

neh-

seine Steinmetzausbildung in einer

Esslinger Bauhütte, die an der Frauenkirchenrenovierung

beteiligt ist. „Eines

meiner eindrücklichsten Erleb nisse war

damals die Räumung des Dachbodens

der Esslinger Frauenkirche. Das war

wie ein Eintauchen in die Ver gangenheit.

Fasziniert war ich auch vom

Lapidarium der Frauenkirche, der

Sammlung von Steinwerken, zum

Bsp. Teile von Fensterornamenten und

Brüs tungen, die in der Frauenkirche

von Steinmetzen früherer Epochen

aufgehoben wurden.“

Heute, dreieinhalb Jahre später,

bereitet er sich auf seine praktische

Prüfung als Steinmetz vor. In fünf

Tagen Prüfungszeit wird er sein Geselmen

im BAZ ca. 60 Teil nehmerinnen

und Teil nehmer an einer solchen

durch die Agentur für Arbeit geförderten

BaE - Maßnahme (Ausbildung

in außerbetrieblichen Ein richtungen)

teil. Die Auszubildenden schließen

bei diesem Ausbildungsmodell ihren

Ausbildungsvertrag mit dem BAZ ab.

Den Berufsschulunterricht besuchen

sie in der öffentlichen Berufsschule.

Die praktischen Ausbildungsinhalte

werden in Kooperationsbetrieben

ver mittelt. Die Auszubildenden er -

hal ten im BAZ zusätzlichen Stützun

ter richt und werden durch eine

Sozial pädagogin begleitet. Diese

unter stützt die Auszubildenden bei

persönlichen Problemlagen und bei

der Arbeitsplatzsuche, meldet zu

Prüfungen an und erledigt sämtliche

administrativen Aufgaben, die

mit zuständigen Kammern, Behörden

oder Schule während einer Ausbildung

anfallen. Sozialpädagogin Ute Straub

freut sich, dass es gelungen ist, die

Wissenslücken bei Jonathan zu schließen:

„Jonathan wird sicher auch

die praktische Prüfung bestehen.

Danach möchte er gerne in einem

Restaurierungsbetrieb bzw. in der

Denkmalpflege arbeiten. Deshalb

wird Jonathan in einem Rastatter

Stein metz betrieb zur Probe arbeiten.“

Gemeinsam mit seiner

Sozialpädagogin entwickelt

er nun Zukunftsperspektiven.

„Ich weiß,

dass ich flexibel sein

muss“, meint Jonathan,

„und ich hof fe, dass sich

mein Kindheitstraum in

einer Dombauhütte zu

arbeiten erfüllt.“

Sibylle Kessel


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BiB – Berufe im Blick

■ Vom 19. - 30.11.2012 absolvierten

10 Schüler der Freien Aktiven Schule

in Esslingen das Berufspraktikum BiB

des BAZ.

In unserer Schule sind 26 Kinder,

wir haben eine anregungsreiche und

wert freie Lernumgebung ohne Notenge

bung. Die höchste Klasse ist die 8.

Klasse.

Wir waren mit den Jahrgangsstufen

7-8 im BAZ und bei der Garp und

absolvierten Prakti ka in den Berufsfeldern

Metall, Elektro tech nik, Holz,

Dienstleistung und Farbe.

Im Berufsfeld Metall bauten wir mit

Herrn Rosam einen Roboter. Wir fingen

mit dem Körper an, feilten ihn

zurecht und schnitten die Gewinde

rein. Danach rissen wir die Arme und

Beine an, körnten an den Stellen an,

an denen sich die Linien kreuzten,

bohrten dort ein Loch und schnitten

wieder Gewinde rein. Daraufhin

bereiteten wir Kopf, Füße und die

Bodenplatte vor, bohrten Löcher und

schnitten Gewinde und schraubten

alles zusammen.

In Elektrotechnik mit Herrn Melzer

isolierten wir ein Verlängerungskabel

ab und schoben die Hülsen drauf.

Dann schraubten wir auf

einer Seite eine Buchse

mit dem Kabel zusammen

und schraubten

auf der anderen

Seite einen Stecker

an das Kabel, löteten

einen Würfel und einen Miniatur-

Strommasten. Anschließend montierten

und löteten wir einen Blinker

auf eine Batterie.

Im Berufsfeld Holz fertigten wir eine

Holzkiste und einen Massageelch an.

Wir fingen mit den Seitenwänden und

dem Boden der Kiste an und schliffen

alles zu recht, leimten, bohrten,

sägten, feilten und schliffen den Griff,

und schraubten und leimten alles

zusammen. Daraufhin fingen wir mit

dem Massageelch an. Zuerst bekamen

wir ein Stück Holz und zeichneten

den Elch mit einer Schablone

ab und sägten ihn anschließend aus.

Danach feilten wir den Massageelch

und steckten die Massageräder drauf.

Nach den zwei Tagen im Berufsfeld

Holz wurde uns von Frau Kälber und

Herrn Wanner das Berufsfeld Dienstleistung

vorgestellt. Zu diesem Feld

gehören Berufe wie Koch, Gärt ner,

Verkäufer, Hauswirtschaft, Kellner

usw.

Mit Frau Kälber verpackten wir Schuhkartons

als Geschenk und bastel ten

Geschenktütchen.

Danach kochten wir mit Herrn Wanner,

eingeteilt in Zweier- und Dreiergrup

pen, ein Drei-Gänge-Menü (Vorspeise:

Suppe und Toast, Haupt speise:

Frikadellen mit verschiedenen Sala ten

(Kartoffel-,, Karotten- und Radieschen

salat), Nachtisch: Pfann ku chen

mit Quark).

Am nächsten Tag erklärte uns

Herr Wolfer das Berufsfeld

Farbe. Wir tapezierten eine

Wand, lackierten

ein Fenster

und malten

einen

Farb kreis mit

den drei Grundfar

ben (rot, gelb,

blau). Für das Tapezieren schnitten

wir zunächst die Tapete zurecht und

kleisterten sie an die Wand, schnitten

die Kanten weg und rissen sie

wieder von der Wand. Bevor wir das

Fenster lackieren konnten, kratzen

wir groben Dreck und Farbreste weg,

schliffen es ab und rauten

es an. Dann lackierten

wir das Fenster.

Wir konstruierten ein

Dreieck, in das wir die

Grundfarben mal ten.

Außenrum mischten wir

die Grundfarben miteinander

und erhiel ten die

Mischfarben lila, grün

und orange.

Insgesamt waren die Praktikumswochen

eine sehr tolle Erfahrung für uns alle,

denn wir konnten uns ein Bild von

den Berufsfeldern Metall (Schlosser),

Elektrotechnik (Elektriker und Mechatroniker),

Holz (Schreiner und Tischler),

Dienstleistung (Verkäufer, Koch usw.),

Farbe (Maler, Lackierer) machen. Es

war schön, die Berufe ganz praktisch

zu erfahren und selbst alles ausprobieren

zu können.

von Selim Öztan,

Nicolas Schnabel,

Florian Blaauwbroek


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Das Hotelpraktikum in Baiersbronn

und seine Folgen

Wir haben im baz live bereits mehrfach darüber berichtet, warum wir innerhalb der Beikochausbildung

dieses Praktikum durchführen und welche Schwierigkeiten und Ängste die Auszubildenden dabei immer

wieder überwinden. Hier erzählen zwei ehemalige Auszubildende, was sie erlebten und wie es weiter

ging.

Ein Jahr

Bundes freiwilligendienst

im BAZ ...

…ist schon vorbei!

Christina Agel

■ „Als ich damals erfuhr, dass wir ein

Praktikum im Schwarzwald machen

sollten, wollte ich erst nicht hin. Aber

ich hab’s geschafft und ha be mich

hinterher viel erwachsener gefühlt.

11/2 Jahre später habe ich die

Ausbildung dann erfolgreich abgeschlossen.

Doch ich konnte einfach

keine Stelle finden, entweder wollten

sie mich nicht, es war schlecht zu erreichen

oder nur eine 400- Euro Stelle.

Dann fragte mich Herr Autenrieth,

ob ich mir vorstellen könnte nach

Baiersbronn zu gehen um dort zu

arbeiten und zu wohnen. Er vermittelte

mir ein Vorstellungsgespräch, ich

ging zum Probearbeiten und bekam

die Stelle. Ich hatte Angst, doch ich

wollte auf keinen Fall arbeitslos werden.

So hab ich meinen Koffer gepackt

und mein Vater hat mich hingefahren.

Ich arbeite jetzt seit August 2012 im

Hotel Waldlust in Tonbach und fühle

mich dort sehr wohl. Am Anfang

war ich sehr alleine. Aber dann hat

meine Kollegin Beate mit mir nach

Feierabend manchmal etwas unternommen.

Ich bekam ein einfaches

Zimmer, das ich selbst gestalten durfte

und mein Chef, der Herr Claus,

gibt mir immer wieder das Gefühl,

dass er sich freut, dass ich da bin

und mitarbeite. Sehr schön ist auch,

dass inzwischen meine ehemalige

Klassenkammeradin Emel auch in der

Nähe arbeitet und ich inzwischen

eine neue beste Freundin habe. Es

war eine der besten Entscheidungen

in meinem Leben diese Chance zu

nutzen. Jetzt verdiene ich Geld und

stehe auf eigenen Füssen. Das ist ein

schönes Gefühl!"

Emel Özcilek ■ „Vor dem Praktikum war ich aufgeregt,

aber auch neugierig darauf.

Es hat mir schon damals viel Spaß

gemacht, dort zu arbeiten und am

Ende des Praktikums hat mich mein

Chef sehr gelobt und gesagt, dass

ich herzlich willkommen bin, wenn

ich nach der Ausbildung bei Ihnen

arbeiten möchte. Jetzt, nach der

Ausbildung, habe ich also eine feste

Stelle in der Küche vom Hotel Sonne

in Baiersbronn/Röt. Diese Gelegenheit

habe ich mir nicht entgehen lassen,

denn ich wollte schon lange zuhause

ausziehen und sehen, ob ich es auch

alleine schaffe. Jetzt weiß ich es, ich

habe eine gute Arbeit –meine Eltern

und ich sind stolz darauf. "

Markus Autenrieth

■ Dieses Jahr im BAZ war für mich persönlich

und beruflich sehr erfolgreich.

Hier habe ich mich nicht als BFDlerin

gefühlt, sondern wie eine vollwertige

Mitarbeiterin. Ich hatte viele verschiedene

Aufgaben: hauswirtschaftliche

Tätigkeiten, Aufgaben, die mehr mit

meinem Studium der Sozialarbeit zu

tun hatten (z.B.Soziale Gruppenarbeit)

und ich habe die Ausbilder/-innen

und Bildungsbegleiterinnen in der

Berufs vorbereitung unterstützt oder

bei der Durchführung der Kompetenzwerkstatt

für Klasse 7 mit ge holfen.

In diesem Jahr konnte ich auch mein

Deutsch verbessern und habe die

Aner kennung mei nes portugiesischen

Studiums für Deutschland bekommen.

Ab Februar arbeite ich nicht mehr

im BAZ, aber wir treffen uns noch

im Berufsbildungswerk Waiblingen.

Ich erhalte eine Anstellung in einem

Internat des BBW in Waiblingen! Für

diese Chance möchte ich mich beim

BAZ bedanken!

Dieses Jahr hier war echt schön und

ich freue mich schon auf meine weitere

Zukunft.

Liliana Ribeiro


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Catering im Alten Rathaus bei

der Verleihung des Esslinger

Ehrenamtspreises

■ Die Dienstleistungsgruppe der

Berufsvorbereitung, BvB, wurde für

Donnerstag, den 5. Dezember 2012,

angefragt, das Catering bei einer Veran

staltung durchzuführen. Es han delte

sich um die Verleihung des Ehrenamtspreises,

mit dem junge Leu te für

ihr ehrenamtliches Enga ge ment ausgezeichnet

werden. Die Veranstaltung

fand im Alten Rat haus in Esslingen

statt, und wir schauten uns einige

Wochen vor dem Termin schon mal

den Bürgersaal an, um richtig planen

zu können. Auch die Art der

Verpflegung wurde frühzeitig mit den

Veranstaltern besprochen.

Bald darauf begannen wir mit den

Vor bereitungen und am 05. Dezember

war es dann soweit.

Noch vor Beginn der Veranstaltung

richteten wir die Tische für das Buffet,

stellten in der Küche die zweifarbigen

Saft-Cocktails her und belegten die

Servierplatten mit Fingerfood: kleinen

Pasteten, Käsefüßchen und Parmesanbzw.

Speckkügelchen.

Um 18.00 Uhr begann die Veran staltung.

Wir stellten uns mit unseren

Tabletts an den Eingang und boten den

Gästen die Cocktails zur Begrüßung

an.

Nach etwa einer halben Stunde wur de

das Programm mit einer Rede eröffnet

- für uns das Signal, uns in ei nen

Neben raum zurückzuziehen

und eine kurze

Pause zu machen. Bei der

Ehrung und Verleihung

der Urkunden durf ten

wir zuschauen.

Als das Programm zu

Ende war, trugen wir die

vorbereiteten Platten mit

dem Fingerfood in den

Saal. Die Gäste waren

so begeistert, dass von

unserem Salzgebäck nur

ein kleiner Rest übrig

blieb und das, obwohl

nur ungefähr die Hälfte der eingeladenen

Gäste gekommen war. Wir gingen

auch im Saal mit Gebäck umher,

und be dien ten die Leute, die bei sammen

standen und sich unterhielten.

Ab ungefähr 21.30 Uhr fingen wir an,

alles aufzuräumen und in die Autos zu

verstauen.

Sabine Renner

(BvB-Teilnehmerin)

„Da bewegt sich aber ganz schön viel…“

... kann man all das zusammenfassen, was in der letzten Zeit in der Haldenstraße passiert ist:

■ Kam man im November in die Halden

straße, so sah es aus, als ob sich

ein Abrisstrupp in der Lehrküche

ausgetobt hat. Man sah nur noch

Staub, Bauschutt und ein großes Loch

in der Wand. Aber auch eine ganze

Menge mehr Platz. Plötzlich war

der Raum riesig und hell. Es wurde

geputzt und geräumt, es wurde sortiert

und geordnet, immer das Ziel

einer neuen Lehrküche vor Augen!

So ist es nun möglich, auch mit größeren

Gruppen hier gut zu arbeiten.

Darüber hinaus haben wir für

die Lager und die Werkstätten neue

Konzepte entwickelt, um auch für den

Neustart unserer Maßnahme MOVE

gut gerüstet zu sein, die wir wieder

seit November, zusammen mit

GARP Plochingen, für Jugendliche und

Erwachsene durchführen.

Zusätzlich zu dem bereits etablierten

Angebot der Haldenstraße kam im

Januar 2012 noch das Projekt LIWING

dazu. Im Rahmen des Projekts können

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

an interkulturellen Aktionen teilnehmen,

um sich mit der eigenen Situation

auseinanderzusetzen oder einen

Wechsel des Blickwinkels zu erleben.

„Mobbing geht alle etwas an, denn

es gibt nicht nur die aktiven Mobber,

sondern auch diejenigen, die wegschauen“,

berichtet Marcel nach dem

Theaterstück R@usgemobbt 2.0 in

der Landesschau des SWR. Die Teilneh

merinnen und Teilnehmer der

Haldenstraße wollten dem Thema

Aus grenzung und Diskriminierung

ein mal besondere Aufmerksamkeit

zu kommen lassen und besuchten im

Rahmen des Projektes LIWING („Leben

In Würde Integration Nachhaltig

Gestal ten“) die Jugendkulturwoche

„Bunt statt Braun“ in Waiblingen.

An hand des Theaterstücks R@usgemobbt,

in dem es um Mobbing in

der Schule und Cyber-Mobbing im

Internet geht, hat man sich mit den

Themen Anderssein und Umgang mit

Verschiedenheit auseinandergesetzt.

Vertieft wurde die Thematik mit dem

Film „Gran Paradiso“, im dem sich eine

Gruppe Außenseiter gemeinsam dem

Ziel stellt, einem behinderten Jungen

den Traum zu erfüllen, den Gipfel

eines Berges zu erklimmen. Neben der

medialen Auseinandersetzung mit dem

Thema besuchten die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer eine Ausstellung

über Rassismus und Faschismus, in

der sehr anschaulich die verschiedenen

Dimensionen von Rassismus

und Faschismus beleuchtet wurden.

Schwer punkte der Ausstellung waren

„Faschismus und Rassismus als internationales

Problem“ sowie „Zeichen,

Symbole und Erkennungsmerkmale“.

Im Anschluss an die Veranstaltungen

mit verschiedenen pädagogischen

Aspek ten wurde mit den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern ein interkulturelles

Training in der Haldenstraße

durchgeführt. Hier wur de das

Gese he ne und Erlebte spielerisch

re flek tiert und verschiedene Kate gorien

von Vorurteilen gesammelt.

„Jetzt weiß ich, dass jeder Mensch

mit Vorurteilen behaftet ist, dass man

aber trotzdem nicht von einem Fall

auf ganze Gruppen schließen kann,“

berichtet eine Teilnehmerin am Ende

des Tages

Ulrike Franz


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Lernen kann auch Spaß machen

Beim selbstorganisierten Lernen im Beruflichen Ausbildungszentrum Esslingen übernehmen

die Azubis Eigenverantwortung für ihr Arbeitspensum und teilen es sich entsprechend

ihren Bedürfnissen ein. Die Methode zeigt großen Erfolg und fördert die von den Betrieben

geforderte Flexibilität.

■ Schon die alten Lateiner dozierten:

„Non scholae discimus, sed vitae!

- Nicht für die Schule lernen wir,

sondern für das Leben!“ Doch wie

sieht die Realität im Schulalltag aus?

Gelangweilte Schüler in den Bänken,

vorne an der Tafel entnervte Lehrer,

die sich täglich was Neues einfallen

lassen, um ihre Schüler zum Lernen

zu motivieren. Dieses Szenario gibt

es nicht mehr in der Ausbildung zum

Holzbearbeiter im Beruflichen Ausbildungszentrum

(BAZ) Esslingen. Die

Zauberformel dazu heißt „Selbstorgani

siertes Lernen“.

„Wir mussten eine andere Form des

Lernens entwickeln, weil unsere Azubis

den An forderungen in den Betrieben

zuneh mend nicht mehr entsprechen

konnten“ so Sozialpädagogin Tina

Taudt. „Die Betriebe verlangen von

ih ren Mit ar beitern vor allem Flexibilität

und die Fähigkeit, sich selbst organisieren

zu können. Wir waren überzeugt,

dass auch unsere Azubis das trainieren

können. Seit 2009 haben wir nun die

Verantwortung fürs Lernen an unsere

Azubis zurückgegeben und setzen das

„Selbstorganisierte Lernen“ mit Erfolg

um. Das heißt, wir vergeben individualisierte,

auf den Auszubildenden

zuge schnittene Lernaufträge, die er

inner halb der Lernwoche erfüllen

muss. Der Azubi entscheidet selbständig,

wie und wann er die Lernaufträge

bearbeitet. Wir geben Zeitrichtlinien

vor, damit er weiß, wie viel Zeit er

einplanen muss. Vorgegebenes Ziel ist

nur, dass er sein Lernpensum am Ende

der Zeit abgearbeitet haben muss.

Der Azubi entscheidet auch wann

und wie lange er Pause machen will.

Wir, das heißt Ausbilder, Lehrerin und

Sozialpädagogin ,sind während dieser

Blockwoche immer präsent und

ansprechbar. Der Azubi holt sich bei

uns die Hilfe, den Rat oder die Unterstützung,

die er braucht.“

Das übliche Modell der festen Werkstatt-

und Berufschultage mit festge

leg ten Unterrichtszeiten ist aufgelöst.

Innerhalb eines Lehrjahres finden

sieben Wochenblöcke plus ein

Prüfungsvorbereitungsblock für das

zweite und dritte Lehrjahr statt. Die

Blockunterrichtswochen orientieren

sich inhaltlich an den Lernfeldern

des Ausbildungsrahmenplans und am

Rahmenlehrplan der Berufsschule.

Theoretische und praktische Inhalte

sind sorgfältig aufeinander abgestimmt.

Lernorte sind die Werk statträume,

Klassenzimmer und auch

Arbeits zimmer, in denen die Azubis

ungestört alleine lernen können.

21 Azubis im Alter von 17 – 22 Jahren

nehmen an den Unterrichtsblöcken

teil. Je nach Lehrjahr erhalten sie

un ter schied liche, individualisierte

Wo chen plä ne, die sich auf ihren Lernbe

darf ausrichten. Im Klassen zim mer,

eine Etage unter der Werkstatt, sitzen

zwölf Azubis in 2-er oder 3-er

Grup pen zusammen. Sie neigen die

Köpfe über Arbeitsblätter, sitzen am

PC oder am Zeichenbrett. Bei Fachlehrerin

Elisabeth Suritsch stehen zwei

Auszubildende und fragen um Rat.

Geduldig berät sie Mirco und macht

ihn darauf aufmerksam, was er bei

der Berechnung beachten muss. Den

klassischen Frontalunterricht gibt es

nicht mehr. „Meine Rolle ist bei dieser

Unterrichtsform eine ganz andere,

ich bin nicht mehr die Dompteurin“,

erklärt Elisabeth Suritsch, „Die Auszubildenden

kommen zu mir und fragen

mich um Rat. Sie haben selbst die

Verantwortung für ihr Lernen übernommen.

Das ist ein ganz anderes

Lernklima.“ Einzeln oder in Lernteams

lösen die Azubis ihre Aufgaben, diskutieren

Lösungsmöglichkeiten und helfen

sich gegenseitig. „Das Peer to Peer

Learning hat sich bewährt,“ erläutert

die Fachlehrerin,“ Wenn wir beobachten,

dass einer abschreibt, agieren wir

natürlich sofort und der Azubi muss

seine Aufgabe noch mal machen. So

geht, anders als im Frontalunterricht,

keiner verloren. Ist ein Aufgabenblatt

bearbeitet, kommt der Azubi und lässt

es abzeichnen.“ Freitags, am Ende der

Blockwoche, findet eine Wis sens konsolidierung

statt. Sind Auf gaben nicht

vollständig, muss der Auszu bildende

bis 16.20 Uhr bleiben, hat er alles vollständig

erledigt, darf er bereits nach

der Schlussrunde gehen.

Patrick steht in der Werkstatt und studiert

seinen Wochenplan. Diese Woche

wird er sich mit dem Thema Wandund

Deckenverkleidung auseinandersetzen.

In einem Zeitkontingent von

26 Stunden wird er dieses Thema

be ar beiten. Am Montag war er im

Energie zentrum Esslingen, um für sein

Refe rat über biologische Dämmstoffe

zu recherchieren. Heute will er zuerst

seine Übungsaufgaben in Fachzeichnen

erledigen. Laut Plan wird Patrick

dafür zwei Stunden Zeit benötigen.

„Fachzeichnen mag ich am wenigsten,

deshalb möchte ich es schnell hinter

mich bringen und mache es als erstes,“

lächelt er. „Danach werde ich meine

Matheaufgaben machen. Das liegt mir

dann wieder mehr. Am Nachmittag

werde ich in der Werkstatt weiter

an der Deckenverkleidung arbeiten.“

Patrick hat gelernt, sich seine Lernaufgaben

einzuteilen: „Wenn ich

schlecht drauf bin, mache ich halt

Aufgaben, die mir leichter fallen.“ So

wie er halten es die meisten Azubis.

Das was sie am wenigsten mögen, wird

gleich zu Tagesbeginn erledigt. Sie

schulen dabei ihre Selbstbeobachtung

und lernen ihre Zeit einzuteilen.

Richtschnur dabei ist der Wochenplan.

Auch Burak schätzt die Freiräume des

selbstorganisierten Lernens: „Wissen

Sie, man ist ja nicht jeden Tag gleich

gut drauf. Früher war es dann in

der Schule so, dass man an diesen

Tagen nicht so richtig aufgepasst hat.

Wenn ich jetzt nicht gut drauf bin,

dann mache ich eben eine einfachere

Aufgabe, die mir leicht fällt oder ich

mache früher Pause. Die Zeit in der

Blockwoche geht schneller vorbei und

bringt mehr Spaß!“

Sibylle Kessel


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Mit dem richtigen Coach klappt der

berufliche Erfolg

In Zeiten von Olympia bedient man sich gerne des

Vokabulars des Sports. Der Vergleich passt: Mit dem

richtigen Maß an Zuwendung, Talentförderung

dank fachlicher Unterstützung und dem nötigen

Sponsoring gelingt auch jungen Menschen,

die „nur“ einen Förderschulabschluss haben eine

erfolg reiche Berufskarriere. 60 junge Männer und

Frauen sind der Beweis. Sie standen am 26. Juli

auf ihrem persönlichen Siegertreppchen, als sie im

Beruflichen Ausbildungszentrum (BAZ) Esslingen

ihre Ausbildungszeugnisse erhielten.

Patrick

Mörgenthaler

mit seinem

Gesellenstück

■ Einer der Glücklichen, der frischgebackene

Tischlergeselle Patrick

Mörgen thaler, blickt auf seine „Trainings

zeit“ zurück: „Erst ab Ende des

zwei ten Lehrjahr habe ich meine

Aus bildung ernst genommen.“ Der

heute 21-Jährige gibt offen zu, dass

er anfangs „schon ein bisschen Mist“

gebaut hat: „In der Schule hatte

ich schlechte Noten und mir fehlte

die nötige Reife, als ich mit 17

die Lehre begann. Aber die aus dem

BAZ haben alles aus mir rausgekitzelt

und mein Potential erkannt.“ Noch

kennt Patrick nicht die Note für sein

Gesellenstück, eine Kirschbaumvitrine,

aber er weiß, er hat bestanden und

eine feste Anstellung bei der Möbelschreinerei

Gräber in Nellingen in

der Tasche. Firmeninhaber Jürgen

Gräber lernte Patrick als 14-jährigen

Schüler kennen: „Damals war Patrick

in der 8. Klasse in der Rohräckerschule

am Zollberg und machte bei uns

ein Praktikum. Er war so dünn und

schmäch tig, dass wir damals scherzten,

wenn ein Brett umfällt, ist der

Patrick bestimmt drunter.“ Dann verlor

Jürgen Gräber den Schüler aus den

Augen. Drei Jahre später, um ein paar

Zentimeter länger, aber immer noch

schmächtig und kam der 17-jährige

Patrick wieder. Diesmal als Lehrling des

BAZ Esslingen. Die Schreinerei Gräber

wurde zum Kooperationsbetrieb des

BAZ und so Dauerpraktikumsstelle für

Patrick. Firmenchef Gräber schätzt

Patrick sehr: „Er ist ein Allrounder und

kommt auch bei den Kunden sehr gut

an.“ Drei Tage die Woche war Azubi

Patrick in der Gräberschen Werkstatt,

zwei Tage im BAZ Esslingen. „Meine

Sozialpädagogin Tina Taudt und die

Ausbilder und Berufsschullehrer im

BAZ haben immer an mein Können

geglaubt und mich durchgezogen,

heute bin ich froh darüber“, blickt

Patrick zurück, „auch Herr Gräber

hat mich motiviert und mir den

Gesellenabschluss zugetraut.“ Patrick

hat von den kleinen Klassen, dem

Förder- und Stützunterricht in der

Johannes-Landenberger-Schule, der

Sonderberufsschule im BAZ und dem

Ausbildungskonzept des BAZ profitiert.

Gepaart mit der Ver netzung mit

Esslinger Industrie- und Hand werksbetrieben

kann diese Aus bil dungsmo

dell jährlich beachtliche Erfolge

vor weisen. Die Zahlen beweisen es:

2012 gehen 87,5 % der 60 BAZ-

Ab sol ventinnen und Abso lven ten

einer sozialversicherungspflichtigen

Be schäftigung nach, oder qualifizieren

sich weiter mit einer betrieblichen

Folge ausbildung, zum Teil

ohne Förde rung der Agentur für

Arbeit. Konkret heißt das im Fall von

Patrick Mörgenthaler: die Tischlerei

Jürgen Gräber gewinnt einen guten

Gesellen und Patrick profitierte von

der Unterstützung des BAZ, ohne die

er als Förderschüler vielleicht nie die

Tischlerlehre geschafft hätte.

Sibylle Kessel

Feriencamp im Beruflichen

Ausbildungszentrum Esslingen

Bericht eines Teilnehmers

■ „In der Woche vom 13. bis 17.

August 2012 fand im Rahmen des

Projek tes LIWING „Leben In Würde

Inte gration Nachhaltig Gestalten“

ein Feriencamp im BAZ statt. Sie

diente der Verknüpfung von Berufsorientierung,

freizeitpädago gischen

Maßnahmen und interkultu reller

Kom petenzförderung. Die Woche war

vielfältig angelegt, ge plant und durchgeführt

von den Mit ar beiterinnen und

Mitarbeitern des BAZ Esslingen. Der

Schwerpunkt der Woche lag mit dem

Besuch der Stuttgarter Synagoge,

dem Besuch der Sonderausstellung

„Widerstand und Volksgemeinschaft“

im Haus der Geschichte in Stuttgart

und der Auseinandersetzung mit

dem oscar prämierten Film „Das

Leben ist schön“ von Roberto Benigni

auf dem interreligiösen Dialog und

der Auseinandersetzung mit dem

National sozialismus. Dass der interreligiöse

Dialog funktionieren kann,

zeigte unser Besuch in der Synagoge

in Stuttgart. Als uns Frau Dror von der

Israelitischen Religionsgemeinschaft

Würt tem berg von den Bräuchen

und dem religiösen Leben der Juden

an schau lich berichtete, konnte ich

schnell feststellen, dass das Judentum

und der Islam mehr Gemeinsamkeiten

haben, als ich gedacht habe.

Ganz nach dem Motto „Lernen mit

Kopf, Herz und Hand“ lief die restliche

Woche ab. Am ersten Tag besuchten

wir das Erfahrungsfeld der Sinne Eins

+ Alles“, wo mitten im idyllischen

Welz heimer Wald Riechen, Hören,

Tas ten, Balancieren,

Experi mentieren und

Staunen, wo zu die

Sin ne in der Lage sind, im Mittelpunkt

standen. Bei strahlendem

Sonnen schein nahmen wir dann

Hacken und Spaten in die Hand und

errichteten im Laufe der Woche eine

Kräuterschnecke, die in den nächsten

Jahren frische Kräuter für die

selbst gekochten Mahlzeiten im BAZ

Esslingen liefern soll. Ganz nebenbei

erhielten wir Einblick in das

Berufsfeld des Gärtners, was bei dem

ein oder anderen meiner Freunde hier

im BAZ Esslingen positiv zur Berufsorientierung

beigetragen hat.

Abschließend bestand für uns noch

die Möglichkeit, sich in angenehmer

Atmosphäre Tipps zur Stellenrecherche

und dem Verfassen einer Bewerbung

zu holen. Denn trotz tollem Programm

stand ja auch in dieser Woche der

Ar beits markt nicht still.

Grundsätzlich kann man von einer

gelungenen Woche sprechen, die uns

Teilnehmenden großen Spaß bereitete

und Urlaub vom Alltag gebracht hat."

Das Projekt LIWING steht für einen

Pro jektverbund mit fünf Teilprojektpart

nern (Kreisjugendring Esslingen

e.V., Bruderhaus Diakonie – Fachdienst

Jugend Bildung Migration, BBW Waiblingen,

KICKFAIR, BBQ Berufliche Bildung

gGmbH) mit dem Ziel, die berufliche

und gesellschaftliche Integration

von benachteiligten Jugendlichen

nach haltig zu verbessern.

Ulrike Franz


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bazlive 13 Seite 17

Mit Mandelschokolade

und Marzipan gugelhupf

■ Derzeit machen in der Hauswirtschaft

im BAZ 30 junge Frauen in

3 Klassen ihre Ausbildung. Da die

Ausbildungsklassen an unterschiedlichen

Wochentagen im BAZ sind, gibt

es seit einigen Jah ren einen Kennenlernnachmittag,

der immer ein

besonderes Erlebnis ist. Die einladende

Ausbildungsklasse investiert viel Energie,

Zeit und Ideen in das Projekt.

Kurz vor Weihnachten 2012 war es

wie der soweit: Die Hauswirtschaftshel

ferin nen 2010 luden ihre Kolleginnen,

alle Mitarbeiterinnen der Hauswirt

schaft, sowie die Lehrerinnen zum

gemütlichen, vorweihnachtlichen

Tref fen ein.

Was es da alles vorzubereiten und zu

planen gab!

Zuerst mussten sich Teams zusammen

finden. Ein Team war für die Essens zube

reitung zuständig und ein anderes

küm merte sich um die Dekoration,

das Programm und die Einladung der

Gäste.

Lady Orange

200 ml Cassis

200 ml Himbeersirup

600 ml Orangensaft

600 ml Ananassaft

Eiswürfel

Crushed Ice

Zubereitung: Alle Zutaten mit einigen Eiswürfeln

im Shaker vermischen.

Danach in ein Longdrinkglas einschenken. Longdrink

glas zu 1/3 mit Crushed Ice füllen, 100 ml von

der Mischung ins Glas füllen, mit kaltem Mineralwasser

auffüllen.

Dekoration: eine Scheibe Karambole

Ein genauer Zeit- und Arbeitsplan

musste erstellt werden, das Menü und

die Komponenten vom Buffet wurden

zusammengestellt, die Rezepte

ge sucht und mehrfach ausprobiert; die

Dekoration des Saales und der Tische

war weihnachtlich und auch hierfür

wurden die Materialien gesucht und

eingekauft. Einladungskarten wurden

gestaltet und den Gästen persönlich

überreicht; der Ablauf des Nachmittags

musste genau geplant und vorbereitet

werden. Dazu gehörten Begrüßung

und Verabschiedung der Gäste, Moderation

der Spiele, Organisation der

Sitz ordnung und noch viele Kleinigkeiten…

Es gab so viel, an das gedacht werden

musste!

Heiße Mandelschokolade

Zutaten für 4 Personen:

500 ml Milch

250 ml Sahne

90 g Vollmilchschokolade

2 TL Puderzucker

30 g ungesüßtes Kakaopulver

4 EL Amaretto

Mandelblättchen zum Anrichten

Zubereitung: Die Milch mit 125 ml Sahne

zum Kochen bringen, kurz vom Herd nehmen.

Die Schokolade in Stücke brechen und

zur Milchmischung geben. Den Topf wieder auf

den Herd stellen und bei heruntergeschalteter

Temperatur unter Rühren die Schokolade schmelzen.

Vom Herd nehmen, den gesiebten Puderzucker

und Kakao unterrühren. Vier hitzebeständige

Gläser richten, jeweils 1 EL Amaretto in ein Glas

geben und mit der heißen Schokolade auffüllen.

Die restlichen 125 ml Sahne cremig rühren, aber

nicht fest und gleichmäßig darauf verteilen. Mit

Mandelblättchen garnieren und gleich servieren.

Man kann die Mandelblättchen auch vorher noch

rösten, sehr fein schmecken dazu Amaretti oder

Cantuccini.

Zur Begrüßung gab es für die etwa 40

Personen, die an diesem Nachmittag

da waren, einen tollen (alkoholfreien)

Cocktail Blue Water oder Lady Orange,

wahlweise in rot oder grün.

Nach dem Anstoßen wurde das Eis mit

zwei kurzen, lustigen Spielen gebrochen

– beim Luftballonspiel gab es

viel Gelächter und beim Essen hatte

dann jede mit ihrer Nachbarin etwas

zu besprechen.

Am tollen Buffet konnte man wählen

unter Schinken-Käse-Hörnchen,

Spinatcrespelle, Wraps mit verschiedenen

Füllungen, Feldsalat mit gebratenen

Champignons und Schafskäse,

Zimtschnecken, Blätterteig-Vanille-

Törtchen, Marzipangugelhupf und

klei ne gebackene Christbäumchen.

Wer allerdings von der ungeheuer

lecke ren Schoko-Mandel-Milch probiert

hatte, dem fiel es schwer, danach

über haupt noch etwas zu essen!

Es war wieder einmal ein sehr lustiger

und gemütlicher Nachmittag, und alle

sind nun gut vorbereitet für weitere,

klassenübergreifende Aktionen und

andere Feste.

Blue Water

60 cl Likör (Choya Umeshu,

Japanischer Pflaumenlikör)

60 cl Blue Curaçao

60 cl Pfirsichsaft

120 cl Grapefruitsaft

1EL gestoßenes Eis

etwas Minze

Sabine Rücker

Zubereitung: Alle Zutaten mit dem Shaker vermischen.

Long drinkglas zu einem Drittel mit Crushed

Ice füllen, 100 ml von der Mischung ins Glas füllen,

mit kaltem Mineralwasser auffüllen.

Dekoration: eine Limettenscheibe


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Durchstarten in Deine Zukunft

„STIPHTUNG“ CHRISTOPH SONNTAG unterstützt BAZ Esslingen

■ Unter dem Motto „Durchstarten in

Deine Zukunft“ ist der neue Bewerbungsratgeber,

seit November 2012

in der gesamten gGmbH Waiblingen

erhältlichen. Entwickelt wurde

er vom BAZ Esslingen im Rahmen

des JOBSTARTER-Projektes

JoB?ToP! in Kooperation mit dem

Pro jekt MATCHPOINT. Mit der Übernahme

der Druckkosten durch die

„STIPHTUNG“ Christoph Sonntag

konnten 10.000 Exemplare erstellt

werden.

Wie man mit der eigenen Bewerbungs

mappe punktet und dabei den

Per sonalverantwortlichen von

sich selbst als Person überzeugt,

das ist einer der Schlüsselfaktoren

für ein gelungenes Matching zwischen

BewerberInnen und Unterneh

men. Weil das gar nicht so einfach

ist, hat JoB?ToP! 2010 einen

Bewer bungsratgeber entwickelt, der

Schülerinnen und Schüler hilfreiche

Tipps für die Werbung in eigener Sache

gibt. An Schulen, auf Messen und in

individuellen Coachings fanden die

Ratgeber seitdem reißenden Absatz.

Nun ist der Bewerbungsratgeber seit

November 2012 professionell gestaltet

und gedruckt – und in der gesamten

BBW gGmbH erhältlich. Er kann im

BAZ Esslingen kostenlos angefordert

und online unter http://www.baz-esslingen.com/

heruntergeladen werden.

Christoph Sonntag engagiert sich

mit seiner STIPHTUNG CHRISTOPH

SONNTAgGmbH, die im August 2007

gegründet wurde. Mit der Initiative

„Der Max- Eyth-See Stuttgart soll sauber

werden" setzte sich die Stiph tung

ihr erstes hohes Ziel. Im Mai dieses

Jahres wurde das ehrgeizige Vorhaben,

den See mit frischem Quellwasser komplett

durchzuspülen, erfolgreich abgeschlossen.

Darüber hinaus sind weitere

Projekte entstanden: etwa der Open-

Air-Unterricht im „Klassenzimmer am

See“, das Projekt „Sternchenfänger“

sowie die „Ernährungswochen“. Für

diese reist die Stiphtung seit 2010

jedes Jahr in zehn baden-württembergische

Haupt- und Werkrealschulen,

um Kinder und Jugendliche für eine

gesunde Ernährung, Tisch&Kultur

zu begeistern. Mit dem Projekt

„Sternchenfänger“ setzt sich die

Stiphtung für kranke, behinderte

und arme Kinder ein und erfüllt

Herzenswünsche, die sich die

Kleinen beziehungsweise ihre

Familien nicht allein erfüllen

könnten. Beim neuesten

Projekt „Street Camp

Stuttgart“ sind Streetworker

in einem VW-Bus

in den sozialen Brennpunkten

der Stadt

unterwegs und bieten

eine mobile Anlaufstelle

für Kinder

und Jugend liche,

die von Zu hau se

aus ge rissen sind

oder von den

El tern rausge

worfen

wurden.

Wir bedanken uns recht herzlich für

die finanzielle Unterstützung bei der

STIPHTUNG Christoph Sonntag mit

dem Projekt „Sternchenfänger“. Weitere

Informationen zur STIPHTUNG

gibt's unter www.stiphtung.tv.

"JoB? ToP! Jugendliche ohne Beruf?

Talen te offerieren Potenzial!" das JOB-

STARTER-Projekt des BAZ Esslin gens

wird gefördert aus Mitteln des Bun -

des ministeriums für Bildung und Forschung

und dem Europäischen So zialfonds

der Europäischen Union.

Daniel Spieler

Anita Wagner


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Betriebliche Ausbildung ist ein

Lebensentwurf für Aufsteiger

Beim BAZ-Talk diskutieren Unternehmen über Strategien zur Gewinnung

ihrer Fachkräfte von Morgen.

■ Über 50 Gäste haben am Montag,

8. Oktober 2012 im Beruflichen Ausbildungszentrum

(BAZ) Esslingen mit

Unternehmen aus dem Landkreis

Esslingen über kreative Ideen diskutiert,

um Schülerinnen und Schüler

von ihren Ausbildungsberufen zu überzeugen.

„Ich hatte das Berufskolleg

besucht, habe dann aber schnell

ge merkt, dass die weiterführende

Schu le nicht so mein Fall war“ - so

Stefan Heidle. Der Auszubildende vom

Autohaus Entenmann hat erkannt,

dass er mit einer dualen Ausbildung

von Anfang an auf eigenen Füßen

ste hen kann und sehr viele Aufstiegsund

Weiterbildungsmöglichkeiten hat.

Er und Marc Obergfell, der beim Hotel

Lamm in Ostfildern nächstes Jahr seine

Ausbildung zum Koch abschließt, sind

beide Ausbildungsbotschafter der IHK

Esslingen/Nürtingen. Von der Kammer

werden sie auf ihre Aufgabe vorbereitet

um bei den Schülerinnen und

Schülern aller Esslinger Schulen dafür

zu werben, den Start in die Zukunft

mit einer dualen Ausbildung zu

beginnen. „Ich habe Praktika in allen

möglichen Berufen gemacht. Doch

nichts hat mich so überzeugt wie der

Beruf des Kochs. Es macht mir einfach

Spaß, aus Lebensmitteln etwas zu zaubern“

so M. Obergfell. Dass man beim

Azubi-Recruiting heute ganz offensiv

auftreten muss, macht auch Michael

Pfeffer von der Führungsakademie

„Pri vate Gesellschaft für Beratung

und Training GmbH& Co.KG“ deutlich:

„Über die Möglichkeiten, die sich

mit einer dualen Ausbildung eröffnen,

wissen die meisten Eltern und

Ju gend lichen kaum Bescheid. So

können unsere Azubis bei Heinrich

Schmid mit entsprechender Leistung

vom höheren Schulabschluss bis hin

zum dualen Studium ganz unterschiedliche

Karrierewege einschlagen.“

Ganz wichtig sei, dass Azubis wissen,

dass sie sich mit der Ausbildung

eine Zukunftsperspektive eröffnen,

so Sven Stelzel, Geschäftsführer der

Malerwerkstätten Stelzel GmbH und

Mit glied der Handwerksjunioren

Esslingen-Nürtingen e.V.: „Mein

Azu bi weiß, dass ich ihn nach der

Aus bil dung übernehme – und ich

ha be drei Jahre Zeit, meinen Azubi

an mei nen Be trieb zu binden.“ Die

Fach kräfte von Morgen zu finden

gelingt am besten dann, wenn man

die Schüle rinnen und Schüler direkt

anspricht und mit Aktionen vielfältige

Berufsmöglichkeiten praktisch

vorstellt.

Früh den Kontakt zu den Azubis von

Mor gen zu finden, ist eine Stra tegie

um dem Fach kräf te mangel entgegenzuwirken.

Ju gend li che entscheiden

sich dann für eine duale Ausbil

dung, wenn sie frühzeitig praktische

Erfah rungen in allen möglichen

Be rufs feldern sammeln kön nen.

Interesse wecken und Einblicke in

den Arbeitsalltag gewähren, das ist

für die Geschäftsführerin der Wohnge

meinschaft für Senioren, Frau

Amos- Ziegler, eines ihrer Erfolgs re-

Drei Monate Smart fahren – gesponsert vom

Ausbildungsbetrieb?

Solche Konzepte gibt es bei der Wohngemeinschaft

für Senioren in Filderstadt auch. Sie sind ein

An reiz für Azubis, sich in der Berufsschule und im

Be trieb besonders anzustrengen. „Wertschätzung,

Zu kunftsperspektiven und ein gutes Betriebsklima,

das ist, was junge Menschen überzeugt, bei uns eine

Aus bildung zu machen“ – so Frau Amos-Ziegler.

„Das war ein toller, informativer Abend“ lautet das

Fazit einer Teilnehmerin, die mit zahlreichen konkreten

Impulsen nach Hause ging – mit Ideen für ihr

Unternehmen auf dem Weg zum nächsten Azubi. Ein

gelungener Abend bei dem die Unternehmerinnen

und Unternehmer aus Esslingen miteinander ins

Gespräch kamen – so auch das Ziel des BAZ-Teams.

Der BAZ-Talk, der vom Ministerium für Finanzen

zep te: „Wir bringen unsere Arbeit

den Kindern bereits im Kinder garten

alter näher und lassen Schü lerin

nen und Schüler z.B. mit unserem

Alterssimulationsanzug in die Rolle

von alten Menschen schlüpfen. Das ist

viel eindrücklicher, als einen Vortrag

zu halten.“ Dass man künftige Azubis

nicht mehr nur mit der klassischen

Stellenanzeige gewinnt, wird immer

deutlicher: „Viele Schüler nutzen heutzutage

in erster Linie Face book und

Co., auch um sich über Aus bil dungen

und Unternehmen zu infor mieren -

das kann man gut finden oder nicht,

aber es ist die Realität, mit der wir uns

auseinandersetzen müssen“, so Marion

Weber, Rektorin der Seewiesenschule

Esslingen. Auch hier aktives Marketing

für duale Ausbildung und den eigenen

Betrieb zu machen, ist ein Baustein

bei der Gewinnung der zukünftigen

Fach kräfte, so die Erfahrungen von

Herrn Stelzel und Frau Amos-Ziegler,

die diese Plattform bereits erfolgreich

für sich nutzen.

Karin

Rothenhäusler

Lena Rosteck

und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln des

Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen

Union gefördert wird, ist ein Baustein im Projekt

MATCHPOINT, das auf vielfältige Weise Betriebe und

Schüler zusammenbringen will.

Das BAZ Esslingen bietet seit 2007 Dienstleistungen

für Unternehmen rund um die Ausbildung an. Derzeit

gibt es bei den Projekten MATCHPOINT und JoB?ToP!

vielfältige Aktionen: bei der Suche nach passgenauen

Bewerbern werden die Kontakte zu über 1000

Schülerinnen und Schülern aller Schularten genutzt,

um sie z.B. mit dem Azubi-Shuttle in die Betriebe zu

bringen. Mit den Ausbildungsplatz Speed-Datings

wurden bisher knapp 54 Unternehmen auf dem Weg

zum Wunsch-Azubi unterstützt – über 120 Praktika

wurden den Bewerberinnen und Bewerbern von

den teilnehmenden Unternehmen angeboten und

bislang 26 Ausbildungsverträge geschlossen. Für das

Ausbildungsjahr 2013 laufen gerade die Praktika,

rund 15 Ausbildungsverträge sind zu erwarten.


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bazlive 13 Seite 23

Miniköche im BAZ

■ Wer der Meinung ist, im

BAZ sei stets viel los, es wäre

laut und dauernd Leben, Getöse

und Getümmel in der Bude, der sollte

einmal an einem Nachmittag, an dem

die Miniköche ans Werk gehen, die

zweite BAZ-Etage betreten.

Seit September 2011 gibt es auch in

Esslingen eine Ortsgruppe der Miniköche.

Die erste Gruppe „Mini köche

Europa“ wurde 1989 gegründet;

Deutschlands erste Gruppe hob 1998

Herr Mädger in Bartholomä auf der

rauhen Ostalb aus der Taufe. Dort

betreibt Herr Mädger das Hotel-

Restaurant der Sportakademie des

Schwä bischen Turnerbundes.

Der Grundgedanke der Miniköche ist,

Neun- bis Elfjährige schon früh aktiv

an die Zubereitung und den Genuss

von gutem Essen heranzuführen, denn

nur was man in der Kindheit kennengelernt

hat, ist tief verankert.

Die Gruppen finden sich für zwei

Jahre zusammen, sie treffen sich pro

Jahr zehnmal in Restaurantküchen,

einmal in einer Backstube, aber

auch beim Gesundheitsamt um die

Hygiene belehrung zu erhalten. Die

beteiligten Restaurants halten sich

die jeweiligen Nachmittage frei und

kochen mit den Kindern im mer neue

Komponenten für Menüs, so dass sie

nach Ablauf des ersten Jah res mindestens

ein komplettes Menü mit (alkoholfreiem)

Cocktail, Tischdekoration,

Serviette und der dazugehörigen Servier

kunde frei zu Hause nachkochen

können.

Typische Szenarien während dieser

Stunden hören sich etwa so an:

„Herr Wanner, ist das so richtig?“ „Herr

Wanner, meins wird

so dick!!“ „Frau

Echter becker,

warum

sind da so

ko mische

Böbbel

drin?“ So

ist Franzi überaus eifrig

bei der Sache und

sichtlich stolz,

exklusiv mit

Herrn Wan ner

zusammenarbeiten

zu dür fen.

Man glaubt es kaum,

wie viele Fra gen die

Zehn jährigen in zwei

Stun den stellen können;

dieses Interes se

berei tet auch uns große

Freude.

Doch trotz des scheinbar

unendlichen Fragen

bombardements

schließt sich auch

ge spannte Aufmerk sam keit bei den

Er klä run gen an; dann folgt wieder

ge schäf ti ges Treiben in den Koch kojen

der Lehrküche und im Speisesaal des

BAZ.

Lucca ist der Spezialist im Zwiebelschneiden

und wird nicht müde, den

Anderen Nachhilfe zu geben.

Dieses Mal widmen sich die eifrigen

Akteure mit Hingabe der Zubereitung

von Cevapcici, selbstgemachtem Ajvar

und als Dessert Lebkuchenparfait mit

Zimtkirschen. Abwechselnd ist immer

die eine oder andere Gruppe im

Speisesaal und deckt die lange Tafel

festlich für das gemeinsame Essen, das

jedes Mal den Abschluss eines Treffens

bildet.

Beim Genuss der so liebevoll zubereiteten

Speisen herrscht dann als

Kontrast zum vorangegangenen Um -

trieb stets genießerische Stille.

15 Mütter und Großmütter bringen

die eifrigen Miniköche bis 14:30 Uhr

und holen sie gegen 17:00 Uhr wieder

ab. Zunächst gilt die Aufmerksamkeit

der Frage, ob auch alle

Kochjacken und Messertaschen

vollständig dabei sind.

Dann hören die Angehörigen

voller Freude den Kleinen zu,

die mit großem Elan über ihre

Leistungen und Erlebnisse erzählen.

Von Müdigkeit ist bei den kleinen

Töchtern und Söhnen nichts

zu bemerken. Alle berichten voller

Freude und Stolz über die mit eigener

Leistung gewonnenen Erfahrungen.

Und mit viel Enthusiasmus nehmen

sie die neu erprobten Rezepte mit

nach Hause. Dort werden sie das eine

oder andere am Wochenende ausprobieren

und den gespannten Familien

präsentieren.

Feierabend: Herr Wanner und ich räumen

die Küche auf, sortieren das

Geschirr, bestuhlen den Speisesaal

wieder so, wie er zu sein hat. Nach

dem Sturm senkt sich

Ruhe über

den zweiten

Stock: - bis

zum nächsten

Mal.

Sabine

Echterbecker


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besonders. Manch ein Schüler war

auch verstört oder irritiert. So mancher

konnte sich an dieser bisher

unbekannten Welt nicht satt sehen.

Mit kindlicher Neugier näherten

sich unsere Schüler den Exponaten.

Bewunderung war nicht selten zu spüren

beim Eintritt in die Welt der Kunst.

Gleichermaßen war unsere Kunst vermittlerin

vom Interesse unserer Schüler

und Schülerinnen be geis tert.

Wer, so wie unsere Schüler, die Expedition

in eine fremde Kunstwelt meisterte,

kann den Eintritt in die Berufswelt

wagen.

Die Arbeiten der Schüler und Schülerin

nen können im Foyer des BAZ

besich tigt werden.

Claude Gliemann

Michael Benzing

Aus der

Pressemittlung

des SJR Esslingen

„Ziemlich beste Kunst“

Ein Projekt der Johannes-Landenberger-Schule des BAZ im Fach

„Projektkompetenz mit Sozialkompetenz“

■ Da sind schon verschiedene Welten

aufeinandergeprallt. Hier überwiegend

Jugendliche aus Migrantenfamilien,

die den Weg in die Berufsausbildung

bewältigen sollen, dort großflächige

Malerei in Acryl, die zu nichts nutze

ist.

Der Weg in die Welt der Kunst war spannend

und unvorhersehbar. Zunächst

haben sich die Jugendlichen der „Vorquali

fizierung Arbeit Beruf“ (VAB) mit

der Kunst des Expressionismus vertraut

gemacht. Dazu gehörten „Die

blauen Pferde“ von Franz Marc genauso

wie „Der Schrei“ von Munch. Werke

von Beckmann und Klimmt trugen

gleichermaßen zur Entdeckung der

Kunstwelt bei. Die Schüler stöberten,

forschten, suchten, staunten in

Büchern über Kunst, die sie noch nie

in Händen gehalten hatten.

Es gehörte schon eine große Portion

Neugier dazu, sich mit der geschichtlichen

Situation Deutschlands zwischen

den Weltkriegen und Gedichten

van Hoddis´ und Heyms auseinanderzusetzen.

Unsere Schüler und Schülerinnen

taten dies mit wachsendem

Interesse.

Dann starteten wir eine Expedition in

eine Esslinger Galerie. Dort warteten

die Exponate der zeitgenössischen

Kunst auf ihre Käufer.

In der Staatsgalerie platzte dann der

Knoten. Unsere Novizen bewiesen volle

Konzentration bei einer Führung

durch die Kunst der Moderne mit

an schließendem Workshop.

Das Triadische Ballett von Schlemmer

und das Großstadt-Triptychon von

Grosz (das ist meines Wissens von

Otto Dix!!) faszinierten unsere Schüler

Zu Hause im BAZ machten sich die

Jugendlichen ans Werk. Das Besondere

für uns Lehrer war zu sehen, wie

auf einmal das Kunst-Projekt zum

Selbst läufer wurde. Die bisher in den

üblichen Schulbiographien verschütteten

Eigenschaften zeigten sich wie

von selbst. Die Schüler überarbeiteten,

fingen von vorne an, verwarfen,

spachtelten und übermalten, dass es

eine Freude war. Alles Arbeiten, bei

denen Durchhaltevermögen, Selbstkritik

und Selbstbewusstsein gefragt

sind. Fähigkeiten, die jedem in der

Berufs welt zu Gute kommen.

Nicht selten fanden Diskussionen

und Gespräche statt über das eigene

Kunst werk.

Im Werkstattunterricht wurden die

Rahmen gebaut und bemalt und

die aufwendige Ausstellungstechnik

installiert. „Leidenschaftliche Kunst

braucht professionelle Präsentation“

war unser Motto. Hier wurden wir

seitens der Leitung von Frau Lang und

Herrn Goll kräftig unterstützt.

Zur Vernissage gab es Reden und

Häppchen und eine große Portion

Anerkennung. Die Schüler produzierten

zusammen mit Frau Schlum bohm

exquisite Kanapees; Exxon hielt eine

tolle Rede, die Chefs waren alle da und

die Schüler und Schülerinnen zollten

ihren Respekt vor der Leistung ihrer

Mitschüler und Mitschülerinnen.


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…nicht immer nur Hip Hop!

Tanzkurs im BAZ

■ …sondern auch Standardtänze

Latein zu lernen, ist für die jungen

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus

dem BAZ etwas ganz Besonderes. Eine

der Schülerinnen bringt es auf den

Punkt: „Es ist ein tolles Projekt, das

zeigt, dass Tanzen Spaß macht. Es ist

gut, wenn wir auch Standardtänze

kön nen. Außerdem ist es gut, dass das

BAZ uns in unserer Ausbildungszeit die

Möglichkeit gibt, daran teilzunehmen

und es findet in den schönen Räumen

des BAZ statt“. Die Tanzlehrerin vom

Schwarz-Weiß-Club-Esslingen e.V.

und Frau Feher vom BAZ, die das

Projekt ebenfalls begleitet, bringen

uns die Schritte toll bei und wir haben

viel Spaß daran.“

12 Auszubildende, Schülerinnen und

Schüler aus dem BAZ, haben die große

Chance, an dem Tanzprojekt teilzunehmen.

Die jungen Leute bringen ganz unterschiedliche

Voraussetzungen zum

Tan zen mit, sie kommen teils mit,

teils völlig ohne Vorkenntnisse, es gibt

kör perliche Beeinträchtigungen und

manche haben eher „den Rhythmus

im Blut“, während sich andere den

Schwung noch erarbeiten müssen.

Aber gemeinsam ist ihnen allen der

große Spaß an dem Workshop, die

Freude am Tanzen, die vermittelt wird

und auch Freude darüber, überhaupt

einen Tanzkurs besuchen zu können,

denn für die meisten ist die Teilnahme

an einem öffentlichen Tanzkurs unerschwinglich.


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Neue Gesichter

im BAZ:

➤ Anita Wagner

Hallo zusammen, seit Mai 2012 bin

ich Teil des ÜSB-Teams (Übergang

Schu le-Beruf) und im Projekt

JoB?ToP! tätig. Geboren bin ich im

trans sil vani schen Teil Rumäniens und im

Alter von vier Jahren mit meiner Familie samt Sack

und Pack ins schöne Schwobaländle ausgewandert.

Während meines Studiums der Pädagogik und

Politikwissenschaft an der Uni Stuttgart war ich

unter anderem als Projektmitarbeiterin innerhalb

eines Bildungsprojektes tätig und im Anschluss

an mein Studium ebenfalls in Stuttgart bei einer

Personalagentur. Mich hat es daher sehr gefreut,

wieder im sozialen Bereich und insbesondere innerhalb

eines solch tollen Projektes tätig zu sein.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner

Familie und Freunden oder beim Lesen eines guten

Thrillers.

Nicht zuletzt möchte ich mich an dieser Stelle für

die offene und herzliche Aufnahme im BAZ bedanken,

einen großen Dank hierfür auch an meine

Teamkolleginnen und Kollegen.

➤ Cornelia Kirschbaum

Hallo! Ich bin seit Februar 2012

Ausbilderin in der Haldenstrasse.

Ich bin Friseur meis te rin und

habe einige Zeit in meinem Beruf

auf Kreuzfahrtschiffen gear beitet.

Außerdem bin ich Fuß ball trai nerin und wohne in

Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb.

➤ Heike Wiedenmayer

„Hallo zusammen, ich bin seit März

2012 in der Haldenstrasse in Maxi,

Move und im Übergang Schule Beruf

tätig. Zuvor habe ich vorwiegend im

psychiatrischen Bereich gearbeitet.

Studiert habe ich nach meiner Kranken pflegeausbildung

in Würzburg. Das interessante und

abwechslungsreiche Arbeitsfeld gefällt mir sehr gut,

auch da die Atmosphäre stimmt. Herz lich bedanken

möchte ich mich auch für die Unter stützung der

Kollegen während der Einar bei tung.“

bazlive 13 Seite 31

➤ Claudia Fiore

Hallo! Ich bin 20 Jahre alt und habe

im September 2012 meinen Bundesfreiwilligendienst

im BAZ begonnen.

Die Zeit hier möchte ich nutzen, so

viele Eindrücke wie möglich zu sammeln,

bevor ich dann mit meinem Sozial päda gogik studium

be gin ne.

Die Arbeit hier macht mir sehr viel Spaß und ich

freue mich und bin gespannt auf das kommende

hal be Jahr.

Vielen Dank an alle, die mich so nett empfangen

haben und mir einen tollen Einstieg ins Berufsleben

er möglicht haben.

Das BAZ verlassen haben:

Nicole Dannemann

Markus Hanke

Agnes Gallus

Sarah Huber

Tobias Hennig

Liliana Ribeiro







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Organigramm des BAZ Esslingen

Der heiße Draht zum BAZ

Fon: 0711 - 93 18 54-0 | Fax : 0711 - 93 18 54-229 | Info@baz-esslingen.com

@Neue e-mail-Adresse

Alle Mitarbeiter/-innen erreichen

Sie persönlich per E-Mail nach folgendem Beispiel:

vorname.nachname@baz-esslingen.com

Johannes-

Landenberger-Schule

Esslingen

Psychologischer

Fachdienst

Kaufmannischer

Bereich

Öffentlichkeitsarbeit

Qualitätsmanagement

EDV

UB ORG/ DV

Diakonie Stetten

Hausreinigung/-technik

enge Zusammenarbeit mit den

Bereichen der Berufsbildungswerk

Waiblingen gGmbH

Bereichsleitung

Herr Goll

Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH

Berufliches Ausbildungszentrum Esslingen BAZ

Berufsvorbereitende

Bildungsmaßnahmen

(BvB)

Ausbildung Reha

integrativ + kooperativ

Fachpraktiker/-in für

Holzverarbeitung

Fachpraktiker/-in

Küche

Fachpraktiker/-in

Hauswirtschaft

Verkäufer/innen

Ausbildung regional in

Waiblingen (ARiW)

begleitete betriebliche

Ausbildung (bbA)

Geschäftsführer: Herr Gaag

Einrichtungsleitung

Frau Lang

Sekretariat/ Verwaltung

Übergang

Schule - Beruf

B.i.B./BOP

Berufe im Blick

Matchpoint

AKKUS für

Bildungspartner

Berufseinstiegsbegleitung

erweiterte vertiefte

Berufsorientierung

Berufsausbildung in

außerbetrieblichen

Einrichtungen (BaE)

Bereichsleitung

Herr Tzschentke

Aktivierung &

Eingliederung

Jobcenter

MOBIL 2013

MOVE Motivation-

Orientierung-

Veränderung-Erfolg

GOAL

Aktivierungshilfen

für Jüngere SGB II

MAXI

Aktivierungshilfen für

Jüngere SGB III

LIWING

Lang, Anette - 230 Einrichtungsleitung

Goll, Wolfgang - 456 Bereichsleitung

Tzschentke, Johannes - 227 Bereichsleitung

Hertle, Karin - 235 Verwaltung

Himmer, Andrea - 0/ 211 Verwaltung

Kienle, Constanze - 0/ 211 Verwaltung

Mösch, Johanna 07151/5004-157 Controlling

Knapp, Birgit

Ottmüller, Ingrid

Rücker, Sabine

Hartung, Beate

Feher, Gabrijela

Kohler, Silvia

Wehmeier, Anja

Matt, Angela

Leitung/ Verwaltung

Reha

Ausbildung Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft

- 252 Ausbilderin

- 252 Ausbilderin

- 245 Sozialpädagogin

- 452 Sozialpäd. Betreuung

- 252 Ausbilderin

- 261 Lehrerin

- 252 Ausbilderin

- 451 Lehrerin

Fachpraktiker/-in Küche

Autenrieth, Markus - 246 Sozialpädagoge

Sikinger, Rebekka - 451 Sozialpädagogin

Echterbecker, Sabine - 251 Ausbilderin

Wanner, Matthias - 251 Ausbilder

Nelson, Sabine - 261 Lehrerin

Haase, Elke - 246 Lehrerin

Matt, Angela - 451 Lehrerin

Fachpraktiker/-in für Holzverarbeitung

Taudt, Tina - 225 Sozialpädagogin

Günther, Steffen - 224 Ausbilder

Lubich, Martin - 223 Ausbilder

Wolfer, Martin - 224 Ausbilder

Suritsch, Elli - 225 Lehrerin

Berthold, Katrin - 243 Lehrerin

Benzing, Michael - 458 Lehrerin

Ausbildung Verkauf

Roth, Günter - 455 Sozialpädagoge

Hartung, Beate - 452 Sozialpäd. Betreuung

Kälber, Andrea - 425 Ausbilderin

Hoeffler, Magdalene - 243 Lehrerin

Haase, Elke - 246 Lehrerin

ARiW/ Ausbildung Regional in Waiblingen und

ARk/ Ausbildung Regional kooperativ

Frick, Christa - 261 Sozialpädagogin

Roth, Günter - 455 Sozialpädagoge

Begleitete betriebliche Ausbildung

Roth, Günter - 455 Sozialpädagoge

Taudt, Tina - 225 Sozialpädagogin

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme BVB

Weihmann, Julia - 249 Bildungsbegleiterin

Berthold, Katrin - 243 Lehrerin

Schatz, Carmen - 243 Lehrerin

Zimmerer, Klaus - 458 Lehrer

Hartje, Dorothea - 243 Lehrerin

Riemann, Thomas - 232 Ausbilder Handwerk

Brasse, Jochen - 238 Ausbilder Bereich Metall

Mast, Ulrike - 237 Ausbilderin Bereich Dienstleistung

Gebert, Katja - 263 Bildungsbegleiterin

BaE

Wöhrle, Karin - 241 Sozialpädagogin

Galle, Heike - 242 Sozialpädagogin

Schmittner, Siliva - 468 Sozialpädagogin

Straub, Ute - 262 Sozialpädagogin

Stümpfig, Daniela - 253 Sozialpäd. Betreuung

Kessel, Sibylle - 463 Päd. Lehrkraft

Sämann, Ulrike - 463 Päd. Lehrkraft

Haldenstraße

Telefon: 0711/ 469 10 73 - 0, Fax: - 17

Johannes, Tzschentke - 14 Bereichsleitung

Biresch, Ina - 13 Sozialpäd., GOAL, MOVE

Dietrich, Klaus - 19 Ausbilder

Conzelmann, Sylke - 19 Ausbilderin

Franz, Ulrike - 20 Sozialpäd., MOBIL, LIWING

Weber, Sara - 12 Studentin der DHBW

Wiedenmayer, Heike - 15 Sozialpäd., MAXI, MOVE

Kirschbaum, Cornelia - 19 Ausbilderin

Übergang Schule - Beruf

Matchpoint

Rothenhäusler, Karin - 469 Sozialpädagogin

Rosteck, Lena - 469 Sozialpädagogin

AKKUS für Bildungspartner

Daniel Spieler - 457 Sozialpädagoge

vertiefte Berufsorientierung/

Berufseinstiegsbegleitung

Dieterle, Angelika - 453 päd. Mitarbeiterin

Giannini, Ilona 07161 9143318 Sozialpädagogin

Hartmann, Stefan – 265 päd. Mitarbeiter

Luz-Schultheiß, Waltraud -265 Sozialpädagogin

Rosenbauer, Judith - 265 Sozialpädagogin

Schmidt, Birgit - 459 päd. Mitarbeiterin

Wolfer, Martin - 224 Ausbilder

Frick, Christa - 261 Sozialpädagogin

Wagner, Anita - 457 päd. Mitarbeiterin

Spieler, Daniel - 457 Sozialpädagoge

Sikinger, Rebekka - 451 Sozialpädagogin

Psychologischer Dienst

Barback-Wiest, Claire - 261 Psychologin

Strauß, Nicole - 467 Psychologin

Johannes-Landenberger-Schule

VAB- Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf

Büchele, Thomas - 464 technischer Lehrer

Schatz, Carmen - 243 Lehrerin

du Maire, Georg - 215 technischer Lehrer

Gliemann, Claude - 454 technischer Lehrer

Schneider, Uwe - 243 Rektor JLS Esslingen

Benzing, Michael - 458 Lehrer

Schlumbohm, Carola - 454 technische Lehrerin


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Die aktuellen Praktikumsbetriebe

Reha

Ausbildung

Fachpraktiker/-in Küche

Ausbildung Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft

Michael-Hörauf-Stift, Bad Boll

Klinik Kirchheim

Filderklinik

Samariterstift Geislingen

Altenpflegeheim Obertor, Esslingen

Henriettenstift, Kirchheim

Leben& Wohnen am Zamenhof, Stuttgart

Paracelsus Krankenhaus Ruit

Stiftung Jugendhilfe aktiv, Esslingen

Stiftung Tragwerk, Kirchheim

Johannes-Wagner-Schule, Nürtingen

Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen

Samariterstift Ostfildern

Altenzentrum St. Elisabeth

Klinik Nürtingen

Krankenhaus Plochingen

Evangelischer Diakonissenring Metzingen

Ausbildung Fachpraktiker/-in Küche

Ausbildung Fachpraktiker/-in Küche

Commerzbank AG-Dresdner Bank in Stuttgart

Restaurant Hotel Hirsch Gehrung in Ostfildern/ Ruit

Restaurant Posthörnle in Esslingen

Hotel „Eichenhof“ in Eislingen

„Bad Hotel“ in Bad Überkingen

Firma CeramTec in Plochingen

Großküche Firma Eberspächer in Esslingen

Hotel-Restaurant Teckblick in Dettingen

Restaurant „Scharfes Eck“ in Kirchheim

Restaurant „Zum Hahnen“ in Filderstadt/ Sielmingen

Ausbildung Fachpraktiker/-in für

Holzverarbeitung

Ausbildung Holzbearbeiter/innen:

Möbel- und Innenausbau Lenzen, Ebersbach

Schreinerei Bestenlehner, Jesingen

Schreinerei Schneider, Neckarhausen

Schreinerei Tittel, Esslingen- Sirnau

Schreinerei Moldaschl, Göppingen

Schreinerei Geuder, Göppingen

Westermann GmbH, Denkendorf

Schreinerei Kienle, Esslingen

Der Fink GmbH, Ebersbach

Schreinerei Haag, Eislingen

Schreinerei Grunewald & Schade, Esslingen- Berkheim

Haese- Dach Ltd & Co. KG, Aichwald

Schreinerei Möhrle, Reichenbach

Karstadt Warenhaus GmbH, Esslingen

Charles Vögele, Kirchheim

Kaufhof Warenhaus, Göppingen

Kaufhof, Stuttgart Eberhardtstraße

Drogeriemarkt Müller, Esslingen

REWE Mölders, Ebersbach

Edeka Aktivmarkt Till, Kirchheim/Teck

Edeka Sigel, Esslingen

E-Center, Esslingen-Weil

Big Deal, Kirchheim-Jesingen

Marktkauf, Kirchheim/Teck

Rewe, Uhingen

Benz Getränkemarkt, Kirchheim/T.

CAP Markt, Untertürkheim

Cap Markt, Kirchheim-Ötlingen

Nufa Fashion, Göppingen

Saturn, Esslingen

Orsay, Esslingen

Bäckerei Mayer, Kirchheim

Bäckerei Mayer, Oberensingen

ARiW/ARk:

Verkauf

ARiW und ARk

Lager / Logistik

Möbel Rieger GmbH & Co.KG, Göppingen

Hahn Automobile GmbH & Co., Esslingen

KFZ

Hahn Automobile GmbH & Co., Esslingen

Autohaus Wilhelm Müller GmbH & Co.KG, Donzdorf

Citroen Autohaus Runft, Göppingen

Danelon und Gärtner, Karosserie und Lackierung, Salach

Reiff Reifenservice, Göppingen

Metallbau

Maier Metallbau GmbH, Ostfildern

Maschinen- und Anlagenführer:

Allgaier Werke GmbH, Uhingen

EWS-Tools, Uhingen

Fröschle Mechanik, Wendlingen

Zahnarztpraxis Carsten Sommer, Esslingen

Bürgermeisteramt Oberboihingen, Oberboihingen

E-Center Esslingen Weil, Esslingen

by A tel mobile service Adem Altintas, Stuttgart

BAE

Begleitete betriebliche Ausbildung

BaE

Ambiente Hairstyling, Wendlingen

AWG, Wendlingen

Bäckerei Dieringer, Esslingen

Kronenbäckerei Unrath, Esslingen Blumen Alber, Filderstadt

Charles Vögele Deutschland GmbH, Reichenbach

Chicci-Micci moden, Esslingen

Decathlon Sportspezialvertriebs GmbH, Esslingen

Der Malkasten GmbH, Esslingen

Dieringer Bäckerei und Konditorei, Esslingen

Dirk Rossmann GmbH, Esslingen

DM drogerie-markt, Deizisau

E-Center, Esslingen/Weil

Edeka Daiber GmbH, Reichenbach

Edeka Aktiv Markt Bauer, Leinfelden-Echterdingen

Edeka Aktiv Markt Fleck, Neuhausen/ Fildern

Ekz Rettenmaier, Esslingen

Festo Didactic GmbH&Co.KG, Esslingen-Berkheim

Fotomarkt Stolp Leinfelden-Echterdingen

Franz Kreuzer OHG, Baltmannsweiler

Galeria Kaufhof, Stuttgart

Hair Design, Esslingen

Heiler Raumausstatter, Kornwestheim

Hornbach Baumarkt AG, Esslingen

Mader GmbH & Co. KG, Leinfelden

Marktkauf, Kirchheim/ Teck

MH Müller Handels GmbH, Ostfildern

Möbel Rieger GmbH & Co. KG, Esslingen

Mo.hotel, Stuttgart

Müller Drogeriemarkt, Esslingen

Neukauf Markt, Esslingen

Neukauf Markt, Wendlingen

Pfund unfallinstandsetzung, Stuttgart

Reblu GmbH, Filderstadt

Reno Schuhe GmbH, Köngen

Saturn Elektrohandelsgesellschaft mbH

Spedition Diehl, Esslingen

Stolp Fotomarkt, Leinfelden-Echterdingen

SWE, Stadtwerke Esslingen

Uwe Kahl Steinmetzbetrieb, Reichenbach

Vodafone Shop, Plochingen

Vodafone Shop, Esslingen

Werner Metzger GmbH, Vaihingen

Wilhelm Jesinger KG, Esslingen

5th Avenue, Esslingen


Berufliches

Ausbildungszentrum

Esslingen

Urbanstraße 28

73728 Esslingen

Fon 0711 931854-0

Fax 0711 931854-229

Info@baz-esslingen.com

www.baz-esslingen.com

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