Präsentation - Börse Frankfurt

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Präsentation - Börse Frankfurt

Agenda 2010:

Machen Sie Ihre eigene Ausstiegsstrategie!

Invest 2010

Messe Stuttgart

23. bis 25. April 2010

1

Robert Halver

Leiter Kapitalmarktanalyse

Baader Bank AG


Vermögensanlagen auf dem Prüfstand

Was ist heute noch stabil?

„Vermögen ist nur das, was man entweder

essen oder anfassen kann!“

2


Wie nachhaltig ist der Aufschwung?

Die Pferde saufen noch nicht!

16

Liquiditätshaltung Euroland

(Geldmenge M1 Euroland, % J/J)

12

8

4

0

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

3

-4

Kredite an Unternehmen und Haushalte, % J/J

Quelle: Europäische Zentralbank


Ausstieg der Notenbanken?

Nein! Noch lange nicht!

7

6

US-Notenbankzins

US Beschäftigte,

abs. Veränderung ggü. Vormonat

in Tausend

600

400

5

200

4

0

3

-200

2

-400

1

-600

0

2000 2002 2004 2006 2008 2010

-800

4

Quelle: Bloomberg


Staatsverschuldung

Der Boden der Stabilität ist endgültig verlassen!

300

250

US-Staatshaushalt, Einnahmen gegenüber Ausgaben

Netto-Einnahmen in Mrd. USD

Netto-Ausgaben in Mrd. USD

200

150

100

50

0

1970 1974 1978 1982 1986 1990 1994 1998 2002 2006 2010

Staatsverschuldung Deutschland

1.744 Mrd. EUR

Neue Schulden pro Sekunde

2505 EUR

5

Schuldenstand Ende 2010

1.799 Mrd. EUR

Quelle: Bloomberg


Stabilitätsverlust in Euroland

Deutsche Bonität durch Haftungsunion bedroht

6

5

10J-Rendite-Aufschlag für Griechenland zu Deutschland

10J-Rendite-Aufschlag für Portugal zu Deutschland

10J-Rendite-Aufschlag für Spanien zu Deutschland

4

3

2

1

0

2007 2008 2009 2010

6 Quelle: Bloomberg


Zeitbombe Inflation

Die Welt ertrinkt in Geld!

3500

3000

US-Monetäre Basis, indexiert auf 100

US-Geldmenge M1, indexiert auf 100

US-Inflation, indexiert auf 100

US-BIP, indexiert auf 100

2500

2000

1500

1000

500

0

70 75 80 85 90 95 00 05 10

7

Quelle: Bloomberg


Inflationsberechnung

Traue keiner Statistik!

US-Inflationsrate bis April 2010:

Offiziell und Inoffiziell

8


9

Währung

Wer ist der Blinde unter den Einäugigen?


Verfassung des Aktienmarkts

Die einfachen Kursgewinne sind gemacht!

20

50

10

25

0

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

0

-10

-25

-20

Deutscher Konjunkturindex

(ifo Geschäftserwartungen, % 6M)

DAX, % 6M

-50

10

Quelle: ifo Konjunkturtest, Bloomberg


Liquidität und Aktien

Wichtigstes Marktargument intakt!

14

Liquidität, Geldmenge M1, Euroland, % J/J

60

12

40

10

20

8

6

0

4

-20

2

-40

DAX, % 6M

11

0

-60

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Quelle: Bloomberg


Blickpunkt USA

Totgesagte leben länger

60

30

20

50

10

0

-10

40

-20

30

US-Konjunkturindex

(ISM-Index)

Gewinne am US- Aktienmarkt, % J/J

2005 2006 2007 2008 2009 2010

-30

-40

12

Quelle: Bloomberg


Schwellenländer

Blase? Ja, aber…

1000

MSCI Welt-Informations- und Technologie-Index, indexiert

MSCI BRIC-Index, indexiert

800

600

400

2008 bis 2010

200

0

1995 1996 1997 1998 1999 2000

13 Quelle: Bloomberg


Branche: Banken

Stützung, Missstimmung und Griechenland

Die Evolution des Parasiten!

Bandwurm

Floh

Blutegel

Vampir

Banker

14


Branche: Öl und Gas

Begehrte seltene Sachkapitalgüter!

1.600

Offene Terminkontraktgeschäfte

150

1.200

in Tsd.

100

800

400

50

-

15

Öl-Preis

(Crude, Future)

1995 1998 2001 2004 2007 2010

0

Quelle: Bloomberg


Branche: Edelmetalle

Voll etablierte Anlageklasse!

600

Gold zu Euro, indexiert

Gold zu US-Dollar, indexiert

Gold zu Welt-Staatsanleiheindex, indexiert

400

200

16

0

2000 2002 2004 2006 2008 2010

Quelle: Bloomberg


Branche: Industrie und Technik

Fundamental stabile Verhältnisse

50

25

Deutsche

Technologieaktien,

% 6M

60

40

20

0

2006 2007 2008 2009 2010

0

-20

17

-25

-50

Gewinnentwicklung am

deutschen Aktienmarkt,

% J/J

Deutsche

Industrieaktien,

% 6M

-40

-60

Quelle: Bloomberg


Branche: Industrie und Technik

Exporte sind unser Geschäftsmodell!

60

50

40

Wo kommen die Erträge deutscher

DAX-Unternehmen her?

30

20

10

18

0

Deutschland Europa USA Asien Rest

Quelle: Bloomberg


Vision Konjunktur

Mittelstand im Fokus

20

ifo Auftragseinschätzung Industrie

MDAX

gegenüber

DAX

140

0

130

-20

120

-40

110

-60

100

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

19

Quelle: Bloomberg


Defensivwerte

Suche nach Substanz

110

Gewinne absolut, Deutsche Versorgeraktien, indexiert auf 100 am Hochpunkt Oktober 2008

90

70

50

20

30

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Quelle: Bloomberg


Defensivbranchen: Versorger, Telekom, Öl und Gas

Dividende schlägt Rendite von Staatsanleihen

9

Geschätzte Dividendenrendite deutscher

Versorger-Aktien

6

7

4

2

5

0

3

Dividendenrendite Deutsche Versorger-

Aktien minus Umlaufrendite deutscher

Staatsanleihen

2006 2007 2008 2009 2010

-2

21

Quelle: Bloomberg


Konjunktur- gegenüber Defensivaktien

Gesunde Mischung sinnvoll!

20

Deutsche Konjunkturwerte

zu Deutschen Defensivwerten,

% 6M

40

10

20

0

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

0

-10

-20

-20

22

Deutscher Konjunkturindex

(ifo: Geschäftserwartungen), % 6M

-40

Quelle: Bloomberg


Bewertung Aktien

Substanzbewertung unkritisch!

15

Ertragsbewertung

Deutsche Aktien (MSCI, KGV), 12M

2,4

13

2

11

1,6

9

1,2

7

Substanzbewertung Deutsche Aktien

(MSCI, KBV)

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

0,8

23

Quelle: ifo Konjunkturtest, Bloomberg


Bewertung von Bundesschatzbrief & Co

Trauen Sie der Schildkröte Günther Schild?

6

Realverzinsung deutscher Staatsanleihen

(Umlaufrendite minus Inflationsrate)

6

5

5

4

4

3

Durchschnitt

3

2

2

1

1

24

0

0

92 94 96 98 00 02 04 06 08 10

Quelle: Bloomberg


Stabilitätsvergleich

Substanzaktien die besseren Staatsanleihen?

200

BASF

RWE

Total

Deutschland

Ausfallprämien (5-Jahres-CDS)

200

100

100

0

2008 2009 2010

0

25 Quelle: Bloomberg


Rollierende Anlageblasen

Liquiditätsschwemmen der Geldpolitik nutzen!

Zeit Anlaß / Krise Blase

70er-Jahre Abkopplung vom Gold Gold-Blase

Ende 80er-Jahre Wirtschaftsflaute Immobilien-Blase I 90er-Jahre

1997/98 Asien-Krise Dot.com-Blase bis 2000

2001 Deflations-Angst Immobilien-Blase II bis 2007

2008/2009 Finanzkrise Anleihenblase

Ab 2010

Inflationsgefahr

Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe,

Substanzaktien, Schwellenländer

26


Unternehmensauswahl wird aufwendiger

Wer sind die Krisengewinner?

Auf die Branchenführer setzen!

Hohe Ertragssensitivität auf Umsatzerhöhungen

Kostenführer

Schwellenland-Spieler

Dividenden

Günstige Substanzaktien

27


28

Notenbanken und Finanzblasen

Mit aller Kraft gegen Deflation!


Aktienmärkte heute

Wegen viel Liquidität kein Vergleich mit 1929!

35

30

25

US-Aktien (S&P 500) vom 2.1.1929 bis 31.12.1933 US-Aktien (S&P 500) seit 2.1.2007

1800

1600

1400

1200

20

1000

15

800

10

5

600

400

200

0

1929 1930 1931 1932 1933

0

29

Quelle: Bloomberg


Fünf Thesen für 2010

Diagnose: Blasenprobleme, Therapie: Sachkapital!

1. Kein schneller Ausstieg der Notenbanken

2. Risiken einkalkulieren: u.a. Staatspleiten, Inflation!

3. Nicht nur auf Staatspapiere und Festgeld setzen

4. Breit in Sachkapital investieren

30

5. Es gibt keine Sicherheit: Wer streut, rutscht nicht!


Disclaimer

Die Baader Bank AG ist als Skontroführer an den Börsen Berlin, Frankfurt, Stuttgart und

München für die Preisfeststellung im Präsenzhandel für verschiedene Aktien

verantwortlich. Daher bestehen regelmäßig Handelspositionen in Aktien. Die

Informationen dieser Präsentation wurden aus öffentlichen Quellen zusammengestellt.

Sie stellen keine Wertpapieranalyse im Sinne des Paragraphen 34 WpHG dar, keine

Anlageberatung, keine Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Handeln. Sie ist

ausschließlich zur Information bestimmt. Eine Weitergabe ohne vorherige Zustimmung

der Baader Bank AG ist nicht zulässig.

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