Spiegel mit edlem Holzrahmen 1 Einleitung - Bosch

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Spiegel mit edlem Holzrahmen 1 Einleitung - Bosch

Robert Bosch GmbH

Spiegel mit edlem Holzrahmen

Bildschönes Exemplar

Spiegel mit edlem

Holzrahmen

So schön wie ein Bild

an der Wand und leicht

nachzubauen: In diesen

Spiegel schaut man

immer wieder gern.

1 Einleitung

Manche Spiegel können so schön sein wie ein Bild an der Wand. Genau solch

ein Exemplar können Sie mit unserer Anleitung selbst ganz leicht nachbauen.

Und wenn Sie den Spiegel noch ein wenig hübscher machen wollen: Schauen

sie öfter mal hinein!

Unser Bauvorschlag ist einfach nachzuvollziehen: Der auf eine etwas

überstehende Platte geklebte Spiegel wird von attraktiven Massivholzleisten

gerahmt, die mit der Platte verschraubt werden. In der Wirkung interessant

ist die Wandaufhängung, die den Spiegel scheinbar vor der Wand schweben

lässt.

Die folgende Bauanleitung ist auf Buche-Leimholz in 20 mm Stärke ausgelegt.

Sollten Sie andere Materialien oder Stärken verwenden, müssen Sie die

Stückliste entsprechend anpassen.

Lassen Sie sich im Baumarkt oder bei Ihrem Tischler die benötigten Platten

zuschneiden.

Benötigte Elektrowerkzeuge:

> Multischleifer

> Akkubohrschrauber

> Akkuschrauber

> Tischkreissäge

> Feinsprühsystem

Hilfsmittel:

> Set Holzbohrer

> Set Steinbohrer, Dübel nach Wandbeschaffenheit

> Senker

> Schleifpapier, Körnungen 120–240

> Zollstock, weicher Bleistift, Radiergummi, Spitzer

> Spiegelklebeband


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> Doppelklebeband

> Silikon

> Wasserwaage

Detaillierte Materialliste:

Stk. Bezeichnung Länge Breite Stärke Material

1 Spiegelplatte 580 mm 580 mm 19 mm MDF

3 Hängeleisten 500 mm 60 mm 19 mm MDF

4 Rahmenleisten 550 mm 50 mm 20 mm Buche-

Leimholz

1 Spiegel 498 mm 498 mm 4 mm

2 Spiegelklebeband 500 mm 19 mm

ca. 26

Senkkopfschrauben, 4 x

35 mm

2 Spiegelplatte für die Rahmenleisten vorbereiten

Legen Sie die Spiegelplatte mit der Rückseite nach unten auf Ihre

Arbeitsfläche. Positionieren Sie nun den Spiegel mit Hilfe eines Zollstocks

mittig auf der Platte, also so, dass der überstehende Rand ringsum gleich breit

ist. Markieren Sie den Umriss des Spiegels mit Bleistift auf der Spiegelplatte

und legen Sie den Spiegel wieder beiseite.

Bohren Sie jetzt die Löcher zur späteren Verschraubung der Rahmenleisten

mit der Spiegelplatte mit Bohrmaschine und 4-mm-Holzbohrer vor. Bringen Sie

jeweils drei Löcher pro Leiste mittig in die Fläche zwischen Bleistiftmarkierung

und Außenkante der Spiegelplatte ein. Senken Sie die Löcher von hinten an.

3 Hängeleisten und Distanzleisten bearbeiten und

montieren

Schneiden Sie die beiden Hängeleisten aus einer 500 mm langen und 120 mm

breiten Platte. Stellen Sie dazu das Sägeblatt der Tischkreissäge auf 45° ein

und trennen Sie die Hängeleistenplatte der Länge nach auf. Damit der Schnitt

gerade wird, sollten Sie dazu mit Zwingen eine Leiste als Parallelschlag

aufspannen.

Bohren Sie dann die Hängeleisten mit Bohrmaschine und 4-mm-Holzbohrer

vor und senken Sie die Bohrlöcher jeweils auf der breiteren Leistenseite an.

Auch die Distanzleiste bohren Sie zur Verschraubung an der Rückwand wie

beschrieben vor und senken die Löcher entsprechend an.

Damit der Spiegel am Ende sicher und gerade hängt, müssen die

Hängeleisten an der Spiegelplatte und an der Zimmerwand präzise montiert

werden. Bei der Montage an der Zimmerwand hilft eine Wasserwaage.

Zur Verschraubung auf der Spiegelplatte legen Sie diese mit der Vorderseite

nach unten auf Arbeitsböcke. Positionieren Sie die Hängeleiste nach der

Höhenangabe in der Zeichnung auf der Rückseite und schrauben Sie die


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Leiste durch die vorgebohrten Löcher mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x

35 mm fest. Verfahren Sie ebenso mit der Distanzleiste.

4 Spiegelrückwand bearbeiten und Spiegel aufkleben

Damit das Spiegelklebeband genügend Haftung entwickelt, lackieren Sie

die in Arbeitsschritt eins mit Bleistift markierte Klebefläche. Schleifen Sie sie

dazu mit 180er Schleifpapier in Maserungsrichtung an. Grundieren Sie die

Fläche sparsam mit Sprüh-Klarlack. Ist der Lack durchgetrocknet, schleifen Sie

sie nochmals an und lackieren Sie ein zweites Mal etwas weniger sparsam.

Nachdem die Lackfläche durchgetrocknet ist, können Sie den Spiegel mit

Spiegelklebeband anbringen.

Dazu legen Sie die Spiegelplatte mit der Vorderseite nach oben auf

Arbeitsböcke. Der Spiegelumriss aus Arbeitsschritt eins ist noch sichtbar. Um

den Spiegel exakt positionieren zu können, fixieren Sie nun mit Zwingen zwei

Leisten im rechten Winkel an einer der markierten Ecken. Sie dienen beim

Positionieren des Spiegels als Anschlag.

Versehen Sie die Rückseite des Spiegels mit einigen Streifen

Spiegelklebeband, ziehen Sie die Schutzfolie ab und kleben Sie den Spiegel in

dem markierten Winkel auf die Spiegelplatte.

5 Rahmenleisten mit der Spiegelplatte verschrauben

Fixieren Sie die Rahmenleisten nacheinander mit Zwingen auf der

Spiegelplatte um den Spiegel herum wie in unserer Zeichnung dargestellt.

Montieren Sie sie mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x 35 mm durch die in

Arbeitsschritt eins vorgebohrten Löcher. Beachten Sie dabei auch die Hinweise

unseres Tipps zum Verschrauben zweier Holzteile im Arbeitsschritt zwei.

6 Spiegel aufhängen

Die zweite Hängeleiste verschrauben Sie je nach Wandbeschaffenheit mit

Dübeln an der Zimmerwand. Markieren Sie die Positionen der Bohrlöcher

durch die vorgebohrten Löcher der Leiste, die Sie dabei exakt waagerecht

(Wasserwaage!) anhalten sollten.

7 Holzoberflächen schleifen

Um die Oberfläche so gut wie möglich hinzubekommen, sollten Sie sich ihr vor

der Montage des Rahmens widmen.

Brechen Sie zunächst alle Kanten der Rahmenleisten, indem Sie sie mit 120er

oder 180er Schleifpapier im 45°-Winkel bearbeiten, sodass eine kleine Fase

entsteht. Die Sichtflächen schleifen Sie mit Ihrem Schleifer stets in Richtung

der Holzmaserung zunächst mit gröberem (120er, 180er), dann mit feinerem

(bis 240er) Schleifpapier.

Danach werden die Flächen mit einem Schwamm gewässert, also feucht

abgerieben. Beim Trocknen stellen sich vereinzelt lose Holzfasern auf, die

Sie dann mit 180er Schleifpapier sachte entfernen. Danach ist das Holz

bereit zur Oberflächenbehandlung. Kleiner Tipp: Achten Sie darauf, dass das

Schleifpapier nicht zu stumpf ist, damit die Holzfasern abgeschnitten und nicht

nur angedrückt werden.


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8 Oberflächen beizen

Mit Beizen bezeichnet man das Färben von Holz. Beize kann mit einem

Feinsprühsystem aufgetragen werden. Das Holz hat nach dem Auftrag der

Beize noch keinen Oberflächenschutz; den erhält es erst durch Wachsen oder

Lackieren.

Lesen Sie zunächst die Verarbeitungs- und Sicherheitsratschläge des

Herstellers sorgfältig durch. Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Raum und

vermeiden Sie dort Rauchen, Essen und Trinken.

Wenn Sie im nächsten Schritt mit Ihrem Feinsprühsystem ein anderes Material

auftragen wollen, sollten Sie den Farbbehälter wechseln.

9 Rahmenleisten lackieren

Füllen Sie den Lack in den Farbbehälter und verdünnen Sie ggfs. mit etwas

Wasser. Stellen Sie an einer Versuchsplatte den Sprühstrahl an der Düse und

die Farbmenge am Stellrad ein. Der Sprühstrahl kann für Flächen horizontal

bzw. vertikal und für Kanten kegelförmig eingestellt werden.

Tragen Sie nun die erste Lackschicht dünn auf. Beginnen Sie mit den Kanten

und lackieren Sie danach die Flächen; diese in gleichmäßigen, parallel

verlaufenden Bahnen.

Auch dabei können sich – wie schon beim Wässern – nochmals Holzfasern

aufstellen, die Sie nach Trocknung des Lacks in Maserungsrichtung mit 220er

oder 240 Schleifpapier sachte entfernen.

Verwenden Sie für die zweite Lackschicht den gleichen Klarlack wie bei der

Grundierung. Diesmal können Sie den Lack etwas satter auftragen. Beginnen

Sie wieder mit den Kanten und widmen Sie sich dann in gleichmäßigen,

parallel verlaufenden Bahnen den Flächen.

10 Fertig!

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen.

Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt.

Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.

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