Finanzbericht 2012 - CARITAS - Schweiz

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Finanzbericht 2012 - CARITAS - Schweiz

Zahlen 2012

_Finanzbericht Caritas Schweiz

1


Inhalt

Jahresrechnung 2012

Bilanz3

Gesamtbetriebsrechnung4

Geldflussrechnung5

Rechnung über die Veränderung des Kapitals 6

Ergänzungen zur Jahresrechnung 2012

Anhang zur Jahresrechnung 2012 7

Die wichtigsten Zahlen, grafisch dargestellt 16

Berichte der Kontrollorgane

Bericht der Revisionsstelle 19

Bericht der Geschäftsprüfungskommission 21

Ausserdem

Adressen Caritas-Netz 23

Impressum

Qualitätsmanagementsystem

ISO 9001, Reg.-Nr.14075

Titelbild: Yann Arthus-Bertrand/Altitude.

Gemüsekulturen am Stadtrand von Timbuktu in Mali.

Die nicht mehr als einen Quadratmeter grossen

Parzellen werden äusserst sparsam bewässert.

Auf diese Weise lässt sich Gemüse trotz extremer

Bedingungen (Hitze bis zu 50 Grad bei spärlichem

Niederschlag) anbauen.

Layout: Grafikbar, Luzern

Das verwendete Papier stammt von Holz aus vorbildlich

bewirtschafteten Wäldern.

Caritas Schweiz

Bereich Kommunikation

Löwenstrasse 3

Postfach

CH-6002 Luzern

Telefon +41 41 419 22 22

Fax +41 41 419 24 24

E-Mail info@caritas.ch

Postkonto 60-7000-4

Ausführliche Informationen zu aktuellen Projekten finden

Sie auf der Website von Caritas Schweiz: www.caritas.ch


Bilanz per 31. Dezember 2012

2012 2011

Aktiven Anhang CHF CHF

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel 2.1 21’343’919 11’861’577

Wertschriften 2.2 20’900’796 23’593’162

Forderungen 2.3 4’286’959 4’827’002

Vorräte 2.4 2’190’294 2’242’968

Finanzierungszusagen Internationale Zusammenarbeit 2.5 35’000 512’000

Aktive Rechnungsabgrenzung 2.6 957’137 3’891’150

49’714’105 46’927’860

Anlagevermögen

Sachanlagen 2.7 12’712’857 12’822’058

Finanzanlagen 2.8 95’001 294’501

12’807’858 13’116’559

Total Aktiven 62’521’963 60’044’419

Passiven

Kurzfristiges Fremdkapital

Kreditoren 2.9 1’007’260 683’593

Sonstige Verbindlichkeiten 2.10 778’848 556’193

Passive Rechnungsabgrenzung 2.11 1’696’608 371’252

3’482’716 1’611’037

Langfristiges Fremdkapital

Darlehen 2.12 1’163’000 1’163’000

Vergabungen mit Auflagen 2.13 126’140 413’071

Hypotheken Tödistrasse Chur 2.14 1’800’000 1’800’000

Rückstellungen 2.15 410’000 170’000

3’499’140 3’546’071

Wertschwankungsfonds 2.16 1’374’916 274’916

Fondskapital (zweckgebundene Fonds) 2.17 53’667’475 54’118’961

Organisationskapital 2.18 497’716 493’435

Total Passiven 62’521’963 60’044’419

3


Gesamtbetriebsrechnung 2012

Anhang 2012 2011

Betrieblicher Ertrag und betriebliche Leistungserbringung CHF CHF

Spenden 22’853’328 25’523’327

Legate / Erbschaften 2’050’701 1’509’332

Spenden (zweckgebundene) aus Geldern der öffentlichen Hand 1’141’640 920’431

Total Spenden 3.1 26’045’669 27’953’091

Beiträge Dritter 3.2 34’539’241 33’501’916

Total Ertrag aus Spenden und privaten Beiträgen 60’584’911 61’455’007

Öffentliche Beiträge 3.3 27’093’524 24’139’325

Andere betriebliche Erträge 3.4 8’998’504 8’849’510

Total Ertrag 96’676’939 94’443’842

Personalaufwand 3.7 21’121’860 19’686’994

Projektmonitoring vor Ort/Reiseaufwand 737’781 652’347

Direkte Projektkosten 68’024’580 62’055’107

Unterhaltskosten 373’971 398’309

Forschungsaufwand 433’508 376’649

Abschreibungen 63’335 63’335

Total Projektaufwand 3.5 90’755’035 83’232’742

Personalaufwand 3.7 2’385’343 2’383’736

Projektbesuche/Reisespesen 66’658 13’266

Sachaufwand 493’447 695’254

Unterhaltskosten 247’306 245’619

Fundraising und Werbung 3’733’664 3’758’621

Abschreibungen 396’348 358’581

Total administrativer Aufwand 3.6 7’322’767 7’455’077

Total Aufwand für die Leistungserbringung 98’077’803 90’687’819

Betriebsergebnis (entspricht dem EBIT) –1’400’864 3’756’023

Finanzerfolg und übriges Ergebnis

Total Finanzergebnis 3.8 836’222 124’595

Total übriges Ergebnis 3.9 113’157 –257’829

Ergebnis vor Fonds- und Kapitalbewegungen – 451’486 3’622’789

Veränderung zweckgebundene Fonds 2.17 451’486 –3’622’789

(+ = Abnahme/ – = Zunahme Verpflichtungen

gegenüber Projekten/Programmen)

Veränderung Organisationskapital 2.18 0 0

Ergebnis nach Fonds- und Kapitalbewegungen 0 0

4


Geldflussrechnung 2012

2012 2011

Fonds flüssige Mittel CHF CHF

Geldfluss aus Betriebstätigkeit

Ergebnis (Fondsveränderung) –451’486 3’622’789

Veränderung Organisationskapital: Unternehmensfonds

Fonds für soziale Zwecke 4’282 –9’955

Abschreibungen: Sachanlagen 530’171 506’365

Finanzanlagen

Veränderung Rückstellungen 240’000 –700’000

Zuschreibung Beteiligungen 0 –91’000

Buchgewinne/-verluste auf Wertschriften –770’015 644’628

Einlage Buchgewinne in Wertschwankungsfonds 1’100’000 0

Veränderungen kurzfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten

Zunahme/Abnahme Forderungen 540’043 –1’176’799

Zunahme/Abnahme Finanzierungszusagen 477’000 –512’000

Zunahme/Abnahme Vorräte 52’674 32’583

Zunahme/Abnahme aktiver Rechnungsabgrenzungen 2’934’014 –3’302’637

Zunahme/Abnahme kurzfristiger Verbindlichkeiten 546’322 –152’702

Zunahme/Abnahme passiver Rechnungsabgrenzungen 1’325’356 –171’170

6’528’362 –1’309’897

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

Investitionen in: Sachanlagen –420’970 –692’607

Wertschriftenanlagen –2’833’467 –8’034’380

Finanzanlagen (Darlehen) 0 0

Beteiligungen 0 0

Desinvestitionen in: Sachanlagen 0 0

Wertschriftenanlagen 6’295’847 8’311’622

Finanzanlagen (Darlehen) 1’500 2’000

Beteiligungen 198’000 1

3’240’911 –413’364

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

Zu-/Abnahme sonstiger langfristiger Verbindlichkeiten –286’931 –71’316

–286’931 –71’316

Total Geldfluss (Veränderung der flüssigen Mittel) 9’482’342 –1’794’577

Bestand der flüssigen Mittel am 1.Januar 11’861’577 13’656’154

Bestand der flüssigen Mittel am 31.Dezember 21’343’919 11’861’577

Total Veränderung der flüssigen Mittel (Cash) 9’482’342 –1’794’577

5


Rechnung über die Veränderung des Kapitals

Zweckgebundene Fonds 2012

Anfangs- Zugänge Interne Abgänge/ Schlussbestand

Transfers Verbrauch bestand

Fonds Internationale Zusammenarbeit 43’596’085 60’013’089 2’900’000 –64’688’815 41’820’359

Fonds Inland und Netz 9’336’180 21’406’471 2’122’100 –22’659’589 10’205’161

Fonds Caritas allgemein 1) 13’777 9’652’032 –5’463’834 –3’808’822 393’153

Fonds Betriebe 1’172’920 6’477’432 441’734 –6’843’284 1’248’802

Total zweckgebundene Fonds 54’118’961 97’549’024 0 –98’000’510 53’667’475

Zweckgebundene Fonds 2011

Anfangs- Zugänge Interne Abgänge/ Schlussbestand

Transfers Verbrauch bestand

Fonds Internationale Zusammenarbeit 40’168’842 58’764’578 2’300’000 –57’637’336 43’596’085

Fonds Inland und Netz 9’057’278 20’347’147 1’627’800 –21’696’046 9’336’180

Fonds Caritas allgemein 1) 1’415 8’360’511 –3’997’477 –4’350’672 13’777

Fonds Betriebe 1’268’636 6’161’671 69’677 –6’327’065 1’172’920

Total zweckgebundene Fonds 50’496’172 93’633’908 0 –90’011’118 54’118’961

1)

Fonds zur Finanzierung ordentlicher Vorhaben des laufenden Jahres

Organisationskapital 2012

Anfangs- Zugänge Interne Abgänge/ Schlussbestand

Transfers Verbrauch bestand

Soziale Zwecke* 113’235 14’350 –10’069 117’517

Weiterbildung 50’000 50’000

Unternehmensfonds 330’199 330’199

Total freie Mittel 493’435 14’350 0 –10’069 497’716

* erfolgsneutral gebucht

Organisationskapital 2011

Anfangs- Zugänge Interne Abgänge/ Schlussbestand

Transfers Verbrauch bestand

Soziale Zwecke* 123’190 104 –10’059 113’235

Weiterbildung 50’000 50’000

Unternehmensfonds 330’199 330’199

Total freie Mittel 503’389 104 0 –10’059 493’434

* erfolgsneutral gebucht

6


Anhang zur Jahresrechnung 2012

1 Rechnungslegungsgrundsätze

1.1 Grundsätze zur Buchführung und Rechnungslegung

Die Rechnungslegung für die Jahre 2011 und 2012 erfolgt in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur

Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (Prinzip «true and fair view»). Darüber hinaus entspricht die Jahresrechnung den

Grundsätzen und Richtlinien der Stiftung Zewo.

1.2 Bewertungsgrundsätze

Für die Rechnungslegung gilt grundsätzlich das Anschaffungs- bzw. Herstellungskostenprinzip. Dieses richtet sich nach

dem Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven und Passiven. In Bezug zur Bewertung der wichtigsten Bilanzpositionen

gilt Folgendes:

Flüssige Mittel:

zum Nominalwert, Fremdwährungen zum Kurs am Bilanzstichtag.

Wertschriften:

zum Kurswert per Bilanzstichtag.

Forderungen:

zum Nominalwert unter Berücksichtigung einer angemessenen Wertberichtigung für

gefährdete Guthaben. Guthaben gegenüber Arbeitsgemeinschaften zum Nominalwert

des anteiligen Eigenkapitals.

Vorräte:

zum Einstandspreis abzüglich einer Wertberichtigung für beschädigte Ware.

Fairtrade:

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Immobilien:

zum geschätzten Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen.

Sachanlagen:

zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen.

Rückstellungen:

Höhe basiert auf der Einschätzung der Geschäftsleitung und widerspiegelt die per

Bilanzstichtag zu erwartenden zukünftigen Aufwendungen.

Übriges Fremdkapital:

zum Nominalwert.

Fremdwährungen:

zum Kurs am Bilanzstichtag.

1.3 Methodik zur Ermittlung des administrativen Aufwandes

Die Ermittlung des administrativen Aufwandes erfolgt in Übereinstimmung mit der «Methodik zur Berechnung des

administrativen Aufwands» der Stiftung Zewo.

2 Erläuterungen zur Bilanz

2.1 Flüssige Mittel

2012 2011

Kasse 53’852 60’282

Post 6’696’579 3’626’787

Bank 14’593’488 8’174’509

Total flüssige Mittel 21’343’919 11’861’577

2.2 Wertschriften

2012 in Prozent 2011 in Prozent

Obligationen Schweiz 1’058’796 5,1% 1’831’584 7,8%

Obligationen Ausland 319’546 1,5% 939’451 4,0%

Aktien Schweiz 3’387’334 16,2% 3’349’356 14,2%

Aktien Ausland 855’458 4,1% 840’309 3,6%

Fonds (u. a. Öko-Fonds) 14’480’263 69,3% 15’684’062 66,5%

Diverses (Anteilscheine Wohnbaugenossenschaft) 799’400 3,8% 948’400 4,0%

Total Wertschriften 20’900’796 100,0% 23’593’162 100,0%

7


Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken können Devisentermingeschäfte abgeschlossen werden. Dafür muss der

betreffende Titel teilweise als Sicherheit hinterlegt werden. Per Bilanzstichtag sind keine Termingeschäfte offen und keine

Sicherheiten beansprucht worden.

2.3 Forderungen

2012 2011

Debitoren Fakturierung 1’090’866 856’905

Diverse Debitoren 4’860 3’780

Diverse Verrechnungskonti 51’250 83’857

Texaid 590’000 430’000

Fiduciar Verwaltung Liegenschaften 191’214 120’440

Diverse Sozialversicherungen aus Jahresabrechnungen 0 303’033

Diverse Mietzinsdepots Fairtrade 15’432 15’393

Diverse Durchgangskonti – 1’303 679

Diverse Debitoren Migration 466’557 516’497

Delkredere Inland und Netz – 60’400 – 74’500

Diverse Debitoren Kantone 1’166’985 616’749

Diverse Mietzinsdepots Inland und Netz 19’738 19’714

Verrechnungssteuer 17’504 36’859

Kreditkarten 39’978 31’115

Liquidität Feldbüros IZA 177’964 265’026

Vorschüsse Zentren 187’821 169’156

Vorauszahlungen Fairtrade 236’052 167’235

Kurzfristige Darlehen Caritas-Netz 33’000 1’200’000

Abrechnung Flüchtlinge 59’442 65’064

Total Forderungen 4’286’959 4’827’002

2.4 Vorräte

2012 2011

Warenlager Fairtrade 1’611’010 1’819’086

Warenlager Kleiderzentrale 569’969 411’456

Vorräte allgemein 9’316 12’426

Total Vorräte 2’190’294 2’242’968

2.5 Finanzierungszusagen Internationale Zusammenarbeit

2012 2011

Glückskette 35’000 512’000

Total Finanzierungszusagen Internationale Zusammenarbeit 35’000 512’000

2.6 Aktive Rechnungsabgrenzung

2012 2011

Zeitliche Abgrenzungen Inland und Netz 123’142 251’901

Zeitliche Abgrenzungen diverse 768’594 486’333

Nicht verrechnete Erträge im Netz 50’625 0

Zahlungen von Glückskette 0 3’112’473

Marchzinsen 14’775 40’443

Total aktive Rechnungsabgrenzung 957’137 3’891’150

8


2.7.1 Sachanlagen 2012

Liegenschaften Anlagen und Informatik Übrige Total

Einrichtungen

Sachanlagen

Anschaffungswerte 1. Jan. 12’775’294 645’831 1’974’887 276’997 15’673’009

Zugänge – 21’521 399’449 – 420’970

Abgänge – – – –

Stand 31. Dez. 12’775’294 667’352 2’374’336 276’997 16’093’979

Kumulierte Abschreibungen 1. Jan. – 909’311 – 307’553 – 1’472’706 – 161’382 – 2’850’952

Zugänge – 113’489 – 81’465 – 301’938 – –496’892

– 33’278 – 33’278

Abgänge – – – – –

Kumulierte Abschreibungen 31. Dez. – 1’022’800 – 389’018 – 1’774’644 – 194’660 – 3’381’122

Total Sachanlagen 2012 11’752’494 278’334 599’692 82’337 12’712’857

Abschreibungssätze 50 – 100 Jahre: 5/10 Jahre: 5 Jahre: 5 Jahre:

1–2% 20/10% 20% 20%

2.7.2 Sachanlagen 2011

Liegenschaften Anlagen und Informatik Übrige Total

Einrichtungen

Sachanlagen

Anschaffungswerte 1. Jan. 12’775’294 303’457 1’746’299 154’352 14’979’402

Zugänge – 342’373 228’588 122’645 693’606

Abgänge – – – – –

Stand 31. Dez. 12’775’294 645’830 1’974’887 276’997 15’673’008

Kumulierte Abschreibungen 1. Jan. – 795’821 – 209’622 – 1’225’002 – 113’140 – 2’343’585

Zugänge – 113’490 – 97’930 – 247’704 – – 459’124

– 48’241 – 48’241

Abgänge – – – – –

Kumulierte Abschreibungen 31. Dez. – 909’311 – 307’552 – 1’472’706 – 161’381 – 2’850’950

Total Sachanlagen 2011 11’865’983 338’278 502’181 115’616 12’822’058

Abschreibungssätze 50 –100 Jahre: 5/10 Jahre: 5 Jahre: 5 Jahre:

1–2% 20/10% 20% 20%

Anschaffungen bis CHF 5’000 werden direkt der Betriebsrechnung als Aufwand belastet

2.8 Finanzanlagen

Land Buchwert Buchwert Kapital Anteil

2012 2011 Caritas

Schweiz

ANT-Informatik AG Schweiz 93’000 291’000 CHF 306’000 10%

(Softwarehersteller [SextANT])

Genossenschaft Caritas-Markt Schweiz 2’000 2’000 CHF 13’000 15%

(Lebensmittel-Läden für Armutsbetroffene

in der Schweiz)

Total Beteiligungen 95’000 293’000

Total Darlehen 1 1’501

Total Finanzanlagen 95’001 294’501

Die Beteiligung ANT wird nicht konsolidiert, aber nach anteilmässigem Eigenkapital erfasst (Equity Accounting). Seitens

Caritas Schweiz ist der Bereichsleiter Finanzen und Administration Mitglied des Verwaltungsrates.

Regionale Caritas-Organisationen: Caritas Schweiz pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den Regionalen Caritas-Organisationen.

Diese sind aber rechtlich und finanziell unabhängig. Sie sind auf Seite 23 des Finanzberichtes aufgeführt.

9


2.9 Kreditoren

2012 2011

Ausgleichskasse, Luzern 208’270 204’447

Druckerei Kyburz, Dielsdorf 62’392 56’364

Spinas Civil Voices, Zürich 0 13’376

one marketing services, Zürich 93’891 0

Walter Schmid AG, Dübendorf 77’533 0

Giwa Security, Zug 71’512 0

Diverse Kreditoren, < 50’000 493’663 409’407

Total Kreditoren 1’007’260 683’593

2.10 Sonstige Verbindlichkeiten

2012 2011

Mehrwertsteuer Kreditor 60’229 54’620

Diverse Kontokorrente 15’769 70’259

Gutscheine Fairtrade 22’101 25’001

Legate, Schenkungen zur Verrechnung – 25’551 – 28’960

Diverses zur Weiterleitung – 7’167 8’596

Spenden zur Weiterleitung 0 50

Spenden pendent 1’834 8’098

DEZA für Wasserkonsortium 103’211 131’318

Swiss NGO DRR Platform 105’160 0

Pendenzen aus Fakturierung 0 65

Pendenzen aus Fakturierung Asylrekurse 1’310 26’276

Diverse Kreditoren Kantone 199’503 190’492

Diverse Sozialversicherungen 279’896 56’199

Diverse Familienausgleichskassen 19’205 14’178

Rückstellungen 13. ML 3’349 0

Total Sonstige Verbindlichkeiten 778’848 556’193

2.11 Passive Rechnungsabgrenzung

2012 2011

Zeitliche Abgrenzungen Beiträge an Bereich Inland 493’933 165’466

Zeitliche Abgrenzungen Projektbeiträge Bereich IZA 1’030’003 0

Zeitliche Abgrenzungen Rechnungen für Aufwände 172’672 205’785

Total Passive Rechnungsabgrenzungen 1’696’608 371’252

2.12 Darlehen

2012 2011

Diverse Darlehen von Spenderinnen und Spendern 1’163’000 1’163’000

Total Darlehen 1’163’000 1’163’000

2.13 Vergabungen mit Auflagen

2012 2011

Diverse Vergabungen mit Auflagen 126’140 413’071

Total Vergabungen mit Auflagen 126’140 413’071

10


2.14 Hypotheken Tödistrasse Chur

Ablauf 2012 2011

Graubündner Kantonalbank Chur variabel 600’000 600’000

Graubündner Kantonalbank Chur 03.01.2015 600’000 600’000

Graubündner Kantonalbank Chur 03.01.2017 600’000 600’000

Total Hypotheken Tödistrasse Chur 1’800’000 1’800’000

Sicherstellung der Liegenschaften in Chur für Hypothekarkredit von CHF 1.8 Mio.: CHF 4’275’206 (Vorjahr CHF 4’312’415)

2.15.1 Rückstellungen 2012

Bestand Zugänge Abgänge/ Auflösung Bestand

1.1.2012 Verbrauch 31.12.2012

Sanierung Löwenstrasse 5, Luzern 170’000 170’000

Verschiedene Rückstellungen 0 240’000 240’000

Total Rückstellungen 2012 170’000 240’000 0 0 410’000

2.15.2 Rückstellungen 2011

Bestand Zugänge Abgänge/ Auflösung Bestand

1.1.2011 Verbrauch 31.12.2011

Sanierung Löwenstrasse 5, Luzern 170’000 170’000

Verschiedene Rückstellungen 700’000 315’050 384’950 0

Total Rückstellungen 2011 870’000 0 315’050 384’950 170’000

2.16.1 Wertschwankungsfonds 2012

Bestand Zugänge Abgänge/ Auflösung Bestand

1.1.2012 Verbrauch 31.12.2012

Kursschwankungsfonds 274’916 1’100’000 1’374’916

Total Wertschwankungsfonds 2012 274’916 1’100’000 0 0 1’374’916

2.16.2 Wertschwankungsfonds 2011

Bestand Zugänge Abgänge/ Auflösung Bestand

1.1.2011 Verbrauch 31.12.2011

Kursschwankungsfonds 274’916 274’916

Total Wertschwankungsfonds 2011 274’916 0 0 0 274’916

Dieser Fonds wird basierend auf der implizierten und historischen Volatilität der einzelnen Anlagekategorien bei den

Wertschriftenanlagen jährlich neu berechnet. Beim momentanen Wertschriftenbestand wäre der Zielwert CHF 1,9 Mio.

2.17 Fondskapital (zweckgebundene Fonds)

Gesamtbestand siehe Rechnung über die Veränderung des Kapitals (Seite 6)

Veränderung zweckgebundene Fonds 2012 2011

(+ = Abnahme/– = Zunahme der Fonds)

Veränderung Fonds Internationale Zusammenarbeit 1’775’726 – 3’427’243

Veränderung Fonds Inland und Netz – 868’982 – 278’901

Veränderung Fonds Betriebe (Kleiderzentrale) – 75’882 95’717

Veränderung Fonds Caritas allgemein – 379’376 – 12’362

Total Veränderung zweckgebundene Fonds 451’486 – 3’622’789

(Abnahme/Zunahme Verpflichtungen gegenüber Projekten/Programmen)

11


2.18 Organisationskapital

Gesamtbestand siehe Rechnung über die Veränderung des Kapitals (Seite 6)

Veränderung Organisationskapital 2012 2011

(+ = Abnahme/– = Zunahme der Fonds)

Total Veränderung Organisationskapital* –4’282 9’955

*erfolgsneutral gebucht

3 Erläuterungen zur Erfolgsrechnung

3.1 Spenden

2012 2011

Spenden von Privaten 10’222’575 12’680’308

Spenden von kirchlichen Organisationen/Gruppen 1’738’507 2’953’295

Offizielle Kirchenopfer 774’658 857’074

Spenden von Stiftungen und Institutionen 6’917’879 5’767’366

Spenden Kantone und Gemeinden 1’141’640 920’431

Patenschaften 3’199’709 3’265’283

Legate/Erbschaften 2’050’701 1’509’332

Total Spenden 26’045’669 27’953’091

3.2 Beiträge Dritter

2012 2011

Glückskette 12’449’804 13’910’667

Andere Hilfswerke, Organisationen 22’089’438 19’591’249

Total Beiträge Dritter 34’539’241 33’501’916

3.3 Öffentliche Beiträge

2012 2011

Bundesbeiträge für Entwicklungszusammenarbeit 4’800’000 4’800’000

Bundesbeiträge für Humanitäre Hilfe 1’557’823 2’443’920

Bundesbeiträge für Zusammenarbeit Osteuropa 1’125’000 1’000’000

Bundesbeiträge für Flüchtlingshilfe 404’602 579’097

Bundesamt für Gesundheitswesen 99’792 139’526

Bundesbeiträge übrige 4’020’242 2’282’582

Bundesbeiträge Naturalien 258’344 531’345

Beiträge Kantone und Gemeinden für Flüchtlingshilfe 14’827’721 12’362’854

Total öffentliche Beiträge 27’093’524 24’139’325

3.4 Andere betriebliche Erträge

2012 2011

Warenerträge/Aktionserträge/Veranstaltungen 6’987’423 7’171’701

Dienstleistungen/übrige Erträge 2’011’081 1’677’809

Total andere betriebliche Erträge 8’998’504 8’849’510

12


3.5 Projektaufwand

Internationale Zusammenarbeit 2012 2011

Entwicklungszusammenarbeit allgemein 1’961’113 1’795’680

Projekte/Programme

– Afrika/Lateinamerika 23’231’665 21’919’375

– Asien/Mittlerer Osten/Nordafrika/Europa/GUS 15’424’697 14’256’134

– Katastrophenhilfe Ausland/Naturalienhilfe 19’235’440 15’297’100

Total Internationale Zusammenarbeit 59’852’914 53’268’289

Inland und Netz

Inland allgemein 299’245 324’982

Caritas-Netz 1’581’822 1’366’070

Anwaltschaft 1’829’239 2’027’626

Migration Zentralschweiz 7’678’993 6’432’854

Migration Fribourg 7’206’117 6’277’107

Bergeinsatz 1’453’722 1’168’852

Katastrophenhilfe Schweiz 188’944 2’064’494

Total Inland und Netz 20’238’081 19’661’984

Total Fairtrade 4’351’354 4’242’241

Total Kleiderzentrale 1’952’772 1’791’640

Andere Bereiche

Grundlagenforschung 396’204 353’310

Information und Kommunikation 1’626’545 1’740’057

Verlags- und Bildungswesen (100% rückfinanziert) 212’767 256’964

Direkte administrative Unterstützung (Evaluation, IT, Mieten usw.) 1’763’776 1’650’686

Diverses 360’622 267’570

Total andere Bereiche 4’359’914 4’268’587

Total Projektaufwand 90’755’035 83’232’742

3.6 Administrativer Aufwand

2012 2011

Direktion/Verein 293’082 252’816

Kommunikation 4’080’852 4’231’709

Personal- und Qualitätsmanagement 381’522 456’270

Finanzen und Administration 2’136’977 2’105’660

Caritas allgemein 33’987 50’041

Abschreibungen 396’348 358’580

Total administrativer Aufwand 7’322’767 7’455’077

Für das Fundraising und die Werbung werden 3,8% und für den übrigen administrativen Aufwand 3,7% aufgewendet.

Diese Kennzahl wird in Übereinstimmung mit den Vorgaben gemäss Swiss GAAP FER 21 sowie gemäss der Richtlinien

der Stiftung Zewo zur Ermittlung des administrativen Aufwandes gemeinnütziger Organisationen erhoben.

13


3.7 Personalaufwand

2012 2011

Personalaufwand Projekte 21’121’860 19’686’994

Personalaufwand Grundlagenforschung (im Forschungsaufwand) 365’195 330’708

Personalaufwand übrige Administration 2’385’343 2’383’736

Personalaufwand Fundraising (im Sammelaufwand) 1’203’766 1’151’641

Personalaufwand Vermögens- und Liegenschaftsverwaltung (im Finanzerfolg) 40’000 40’000

Personalaufwand weiter verrechnet 620’020 484’703

Total Personalaufwand 25’736’184 24’077’782

2012 2011

Anzahl Mitarbeitende (Stichtag 31.12.) 307 284

Anzahl Vollzeitstellen 215,5 195

Anteil Frauen/Anteil Männer 63%/37% 60%/40%

Fluktuationsrate 21% 20%

Durchschnittsalter 43,8 Jahre 45 Jahre

Entschädigung an Mitglieder leitender Organe: Präsidium, Vorstand und Geschäftsprüfungskommission arbeiten

ehrenamtlich. Für ihre Auslagen an Sitzungen erhalten sie eine pauschale Entschädigung. Im Jahr 2012 sind insgesamt

CHF 28’319 als Entschädigung an die leitenden Organe ausbezahlt worden (Vorjahr CHF 20’382). Davon hat der

Präsident / die Präsidentin CHF 9’546 (Vorjahr CHF 9’350) erhalten. Der Gesamtbezug aller sechs Mitglieder der

Geschäftsleitung inklusive Sozialleistungen und betrieblicher Kinderzulagen betrug im Jahr 2012 CHF 1’058’543 (Vorjahr

CHF 869’942). Der Grund für den Anstieg liegt darin, dass im 2011 zwei Stellen längere Zeit nicht besetzt gewesen sind.

3.8 Finanzergebnis

2012 2011

Ertrag aus Zinsen, Dividenden und Kurserfolge 1’882’419 100’245

Bildung Kursschwankungsfonds (vgl. 2.16) – 1’100’000 0

Wertschriftenerfolg (realisiert und nicht realisiert) 782’419 100’245

Liegenschaftserfolg 100’073 102’551

Finanzaufwand – 46’271 – 78’200

Total Finanzergebnis 836’222 124’595

Neben den klassischen Finanzzielen Rendite, Risikooptimierung und Liquiditätssicherung orientiert sich Caritas Schweiz

bei der Anlage ihr anvertrauter Gelder an ethischen und ökologischen Kriterien gemäss den Empfehlungen der

Nationalkommission Justitia et Pax. Im Jahr 2012 wurde eine Performance von +5,8% (Vorjahr +0,1%) erzielt, insgesamt

in den letzten zehn Jahren +47,1% oder durchschnittlich +4,7% pro Jahr.

3.9 Übriges Ergebnis

2012 2011

Ausserordentlicher Ertrag 199’954 2’002

Rückvergütungen an Kantone aus Vorjahren – 86’798 – 259’831

Total übriges Ergebnis 113’157 – 257’829

14


4 Weitere Angaben

4.1 Nahestehende Organisationen

Regionale Caritas-Organisationen gelten gemäss Swiss GAAP FER nicht als nahestehende Gesellschaften. Die Regionalen

Caritas-Organisationen sind auf der letzten Seite des Finanzberichtes aufgeführt (vgl. auch 2.8 Finanzanlagen).

Verpflichtung gegenüber Genossenschaft Caritas-Markt: CHF 1’304 (Vorjahr Forderung CHF 679)

4.2 Gemeinwesen

Forderungen gegenüber Gemeinwesen: CHF 1’166’985 (Vorjahr CHF 616’749)

Verpflichtungen gegenüber Gemeinwesen: CHF 199’503 (Vorjahr CHF 183’990)

4.3 Brandversicherungswerte der Liegenschaften

Objekt 31.12.2012 31.12.2011

Luzern, Löwenstrasse 3 5’683’000 5’683’000

Emmen, Kleiderzentrale 3’075’000 3’075’000

Chur, Tödistrasse 7, 9, 11 5’010’000 5’010’000

4.4 Pensionskasse

Caritas Schweiz ist zusammen mit Caritas Luzern Stifterin der Pensionskasse Caritas, welche seit 1. Januar 2000

besteht. Es handelt sich um eine Kasse nach dem Beitragsprimat, einzig im Risikoteil besteht ein Leistungsprimat.

Der Deckungsgrad beträgt per 31. Dezember 2012 102,9% (Vorjahr 100,1%). Der Aufwand von Caritas Schweiz für die

berufliche Vorsorge betrug 2012 CHF 1’623’243 (Vorjahr CHF 1’532’001).

4.5 Belastungen von Aktiven zur Sicherung eigener Verpflichtungen

Sicherstellung der Liegenschaften in Chur für Hypothekarkredit von CHF 1,8 Mio: CHF 4’275’206 (Vorjahr CHF 4’312’415)

4.6 Ausserbilanzgeschäfte

Langfristige Mietverträge 2012 2011

Objekt Löwenstrasse 5, Luzern gestaffelte Laufzeiten: Barwert (p = 4%) 472’355 779’297

davon fällig im: 2012 227’312

2013 227’312 227’312

2014 185’807 185’807

2015 130’467 130’467

2016 75’127 75’127

2017 15’323 15’323

4.7 Leistungsbericht

Als Leistungsbericht gilt der separate Wirkungsbericht, der in gedruckter und elektronischer Form veröffentlicht wird.

4.8 Naturalien und Freiwilligenarbeit

Caritas Schweiz erhält Lebensmittel für die Nothilfe, vornehmlich Milchpulver. Diese Lieferungen werden vorsichtig

bewertet und sind in der vorliegenden Jahresrechnung mit CHF 258’344 (Vorjahr CHF 531’345) enthalten. Interne

Abgeltungen für Kleiderlieferungen in Auslandprojekte sowie Kleiderbezüge der Inlandarbeit (Migration) sind mit

CHF 508’904 in der Jahresrechnung berücksichtigt (Vorjahr CHF 473’687 ). Caritas Schweiz vermittelte im vergangenen

Jahr 825 Personen (Vorjahr 944), die 5’550 Tage (Vorjahr 6’330 Tage) Freiwilligenarbeit in Bauernbetrieben in den

Schweizer Alpen und im Jura leisteten. Dieses Engagement entspricht vorsichtig berechnet einer Summe von

CHF 1,4 Mio. (Vorjahr CHF 1,6 Mio.). Dieser Betrag ist nicht in die Jahresrechnung eingeflossen.

15


Die wichtigsten Zahlen, grafisch dargestellt

Herkunft der Caritas-Erträge

Eigene Erträge

Andere

Organisationen

5,8

9,3

26,9

Direkte

Spenden

Internat.

Caritas-

Netz

15,8

%

Übrige

Beiträge

Bund

0,5

Glückskette

12,9

12,2

Deza

Liechtensteinischer

Entwicklungsdienst 1,2

15,4

Kantone und Gemeinden

Mittelherkunft für Projekte und Programme

der Caritas im Ausland

Mittelherkunft für Caritas-Aktivitäten

im Bereich Inland und Netz

Spenden

23,6

%

20,0

56,4

Beiträge

öffentliche Hand

Private

Beiträge Dritter

Spenden

Eigene

Erträge

Private

Beiträge

Dritter

10,3

3,3

15,2

%

71,2

Beiträge

öffentliche

Hand

Spenden: Unterstützung durch Private, Kirchenopfer, Unterstützung durch kirchliche Institutionen, Legate.

Beiträge öffentliche Hand: Beiträge des Bundes für die Entwicklungszusammenarbeit und die humanitäre Hilfe sowie

Beiträge des Bundes und der Kantone für die Asyl- und Flüchtlingshilfe.

Private Beiträge Dritter: Beiträge der Glückskette aus ihren Spendensammlungen für die Projektarbeit im Inland und im

Ausland und Beiträge anderer Hilfswerke (aus dem internationalen Caritas-Netz u.a.).

Eigene Erträge: Warenerträge (z.B. aus Fairtrade und Kleiderhilfe), Erträge für Dienstleistungen und Zinserträge.

16


Verwendung der Erträge

Internationale

Zusammenarbeit

61,0

%

20,6

Inland

und Netz

Übriger administrativer

Aufwand

3,7

3,8

6,4

Fundraising und Werbung

Direkte administrative

Projektunterstützung 1,8

Information und Kommunikation 1,9

Fairtrade und

Kleiderzentrale

Grundlagenforschung und

0,8 übrige Projektbeiträge

Internationale Zusammenarbeit: Katastrophenhilfe, humanitäre Not- und Überlebenshilfe im Ausland sowie Entwicklungszusammenarbeit.

Inland und Netz: Bergbauernhilfe, Jugendplatzierungen und Freiwilligendienst, Katastrophenhilfe Schweiz, soziale

Projekte, Unterbringung und Betreuung von Asyl Suchenden im Auftrag der öffentlichen Hand sowie Rechts- und

Schuldenberatung. Ein Teil dieser Leistungen erfolgt in Zusammenarbeit mit den Regionalen Caritas-Organisationen.

Grundlagenforschung: Forschungsarbeit zu Sozial-, Migrations- und Entwicklungspolitik

Administrative Unterstützung: Direktion, Personal- und Finanzadministration.

Entwicklung des administrativen Aufwandes (2007–2012)

%

10

8

6,8

9,4 9,5

8,7 8,4

8,2

7,5

6

4

2

0

2007 2008 2009 2010 2011 2012 Durchschnitt

Die Grafik gibt die Administrationskosten (Kosten für die Leitung, die Personal- und Finanzadministration sowie die

Sammelarbeit) in Prozent an, d.h. im Verhältnis zur Leistungserbringung (Total Projekt- und Administrationsaufwand:

Definition gemäss Swiss GAAP FER 21). Dieser Aufwand ist, vor allem in den Bereichen Migration und Katastrophenhilfe,

starken Schwankungen unterworfen, was sich wiederum auf die Administrationskosten auswirkt.

Auf der nachfolgenden Seite werden die Administrationskosten aufgeteilt in Fundraising und Werbung sowie übriger

Aufwand dargestellt.

17


Kennzahlen gemäss Zewo-Richtlinien

Projekte

92,5

%

3,7 3,8

Fundraising

und Werbung

Übriger administrativer

Aufwand

Die Grafik zeigt den Projektaufwand sowie den administrativen Aufwand in Prozenten der Leistungserbringung des

Jahres 2012. Von den Einnahmen sind 92,5 Prozent in die Projekte geflossen, 3,8 Prozent sind für die Mittelbeschaffung

und Werbung aufgewendet worden und 3,7 Prozent für die allgemeine Verwaltung wie beispielsweise Personalwesen,

Buchhaltung, Informatik und Infrastruktur. Diese Kennzahlen sind in Übereinstimmung mit den Vorgaben von Swiss

GAAP FER 21 und entsprechend den Richtlinien der Stiftung Zewo zur Ermittlung des administrativen Aufwandes

gemeinnütziger Organisationen erhoben worden.

18


Berichte der Kontrollorgane

Tel. 041 368 12 12

Fax 041 368 13 30

www.bdo.ch

BDO AG

Landenbergstrasse 34

6002 Luzern

Bericht der Revisionsstelle

an die Delegiertenversammlung der

Caritas Schweiz, Luzern

Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Caritas Schweiz, bestehend aus Bilanz,

Betriebsrechnung, Geldflussrechnung, Rechnung über die Veränderung des Kapitals und Anhang (Seiten 3

bis 15), für das am 31. Dezember 2012 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. In Übereinstimmung mit

Swiss GAAP FER 21 unterliegen die Angaben im Leistungsbericht nicht der ordentlichen Prüfpflicht der

Revisionsstelle.

Verantwortung des Vorstandes

Der Vorstand ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER 21,

den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung,

Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die

Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen

oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Vorstand für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer

Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich.

Verantwortung der Revisionsstelle

Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer

Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und

durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen

falschen Angaben ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen

für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der

Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der

Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern

ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es

für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen

festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems

abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten

Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung

der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten

Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.

Prüfungsurteil

Nach unserer Beurteilung vermittelt die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2012 abgeschlossene

Geschäftsjahr ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER 21 und entspricht dem schweizerischen Gesetz und

den Statuten.

BDO AG, mit Hauptsitz in Zürich, ist die unabhängige, rechtlich selbstständige Schweizer Mitgliedsfirma des internationalen BDO Netzwerkes.

19


Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz

(RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht

vereinbare Sachverhalte vorliegen.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen

wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Vorstandes ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung

der Jahresrechnung existiert.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Ferner bestätigen wir, dass die gemäss Ausführungsbestimmungen zu Art. 12 des Reglements über das

ZEWO-Gütesiegel zu prüfenden Bestimmungen der Stiftung ZEWO eingehalten sind.

Luzern, 15. Februar 2013

BDO AG

Bruno Purtschert

Leitender Revisor

Zugelassener Revisionsexperte

Christof Bättig

Zugelassener Revisionsexperte

Beilage

Jahresrechnung

20


Bericht der Geschäftsprüfungskommission

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) hat ihren Controllingauftrag an vier Sitzungen wahrgenommen und hat sich mit

folgenden Schwerpunkten befasst:

Rechnungsrevision

– Jahresrechnung 2011 (inkl. Kennzahlen und Kommentar zur Jahresrechnung)

– Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung 2011 von Caritas Schweiz und der Betriebe Fairtrade und Kleiderzentrale

– Bericht der Revisionsstelle zur Prüfung der Jahresrechnung 2011 mit Stellungnahme der Geschäftsleitung

(Management Response) zu den Revisionsbemerkungen

– Schlussbericht der internen Revision 2011 («Assurance Bericht») mit Revisionsplan 2012 im Beisein der Vertreter

der Revisionsstelle sowie der Verantwortlichen für die internen Revisionen

Berichte / Präsentationen von Mitarbeitenden

– Präsentation des Bereichs P zum aktuellen Stand und den geplanten weiteren Schritten im Rahmen der

Lohnsystemrevision bei Caritas Schweiz

– Präsentation des Bereichs F+A sowie Informationen des Direktors zum neuen Umlagesystem, welches bei

Caritas Schweiz seit 01.01.2012 in Kraft ist und welches den Fonds Caritas Allgemein künftig entlastet

– Präsentation des Bereichs F+A und Informationen des Direktors zum neuen Konzept der Deckungsbeitragsrechnung

und der Strukturfinanzierung des Bereichs IZA, welches seit 01.01.2012 in Kraft ist

– Informationen des Direktors über die Beweggründe und Ziele für den im Frühjahr 2013 bevorstehenden Besuch des

Asylzentrums Degenbalm SZ durch alle Gremien von Caritas Schweiz

– Informationen des Bereichs IZA über den Schlussbericht des Projekts Meulaboh (Indonesien) mit den dazu definierten

Schlussfolgerungen und Massnahmen

– Informationen des Bereichs IZA zu definierten Schlussfolgerungen und Massnahmen aus den Audits zu EU-Projekten

in Tadschikistan

Weitere von der GPK behandelte Geschäfte

– Management-Review 2011 von Caritas Schweiz auf gesamtbetrieblicher Ebene, für die einzelnen Bereiche sowie der

Betriebe Fairtrade und Kleiderzentrale

– Stellenrapport und Personalstatistik 2011

– Jahresplanung 2013: Tätigkeitsplan, Stellenplan und Budget mit Kommentar und Kennzahlen sowie Lohnrunde 2013

– Bericht der Revisionsstelle zur eingeschränkten Revision der Jahresrechnung 2011 der Firma ANT-Informatik AG

– Die GPK hat Kenntnis genommen von den quartalsweisen Budgetvergleichen, den Protokollen des Anlagerates, des

Präsidiums und des Vorstandes. Dabei hat die GPK den Wunsch nach einer detaillierteren Protokollierung der

Präsidiumsentscheide zu unterbreiteten IZA-Projekten geäussert.

– Die GPK hat zudem Kenntnis genommen von den regelmässigen Informationen des Direktors zu aktuellen Geschäften

aus dem operativen Bereich.

– Im Zusammenhang mit den an der Delegiertenversammlung vom 23. Mai 2012 stattgefundenen Gesamterneuerungswahlen

in die Gremien von Caritas Schweiz sind der Präsident und ein weiteres Mitglied aus der GPK ausgeschieden

und durch zwei neue Personen ersetzt worden. In der Folge hat sich die GPK gemäss Statuten neu konstituiert und

dabei aus ihrem Kreis einen neuen Präsidenten bestimmt.

21


Die GPK dankt der Geschäftsleitung für die stets offene und eingehende Information und die ausgezeichnete

Zusammenarbeit. Sie bestätigt, dass keine Vorkommnisse im abgelaufenen Jahr besondere Massnahmen durch die GPK

erforderten.

Luzern, 10. Dezember 2012

Guido Käppeli

Präsident der GPK

22


Adressen Caritas-Netz

Regionale Caritas-Organisationen

Caritas Aargau

Laurenzenvorstadt 80

Postfach

5001 Aarau

Telefon 062 822 90 10

Fax 062 822 63 05

box@caritas-aargau.ch

www.caritas-aargau.ch

Caritas beider Basel

Lindenberg 20

4058 Basel

Telefon 061 691 55 55

info@caritas-beider-basel.ch

www.caritas-beider-basel.ch

Caritas Bern

Eigerplatz 5

Postfach

3000 Bern 14

Telefon 031 378 60 00

Fax 031 378 60 50

info@caritas-bern.ch

www.caritas-bern.ch

Caritas Freiburg

Route André Piller 2

Postfach 62

1762 Givisiez

Telefon 026 321 18 54

Fax 026 321 18 64

info@caritas-fr.ch

www.caritas-fribourg.ch

Caritas Genf

Rue de Carouge 53

Postfach 75

1211 Genf 4

Telefon 022 708 04 44

Fax 022 708 04 45

info@caritas-geneve.ch

www.caritas-geneve.ch

Caritas Graubünden

Regierungsplatz 30

7000 Chur

Telefon 081 258 32 58

Fax 081 258 32 59

info@caritasgr.ch

www.caritasgr.ch

Caritas Jura

Rue du Temple 19

2800 Delsberg

Telefon 032 421 35 60

Fax 032 421 35 65

caritas.jura@caritas-jura.ch

www.caritas-jura.ch

Caritas Luzern

Morgartenstrasse 19

6002 Luzern

Telefon 041 368 51 00

Fax 041 368 51 01

mail@caritas-luzern.ch

www.caritas-luzern.ch

Caritas Neuenburg

Rue de Vieux-Châtel 4

2000 Neuenburg

Telefon 032 886 80 70

Fax 032 721 44 71

caritas.neuchatel@ne.ch

www.caritas-neuchatel.ch

Caritas Solothurn

Niklaus Konrad-Strasse 18

Postfach 260

4501 Solothurn

Telefon 032 621 81 75

info@caritas-solothurn.ch

www.caritas-solothurn.ch

Caritas St. Gallen-Appenzell

Zürcherstrasse 45

9000 St. Gallen

Telefon 071 577 50 10

info@caritas-stgallen.ch

www.caritas-stgallen.ch

Caritas Tessin

Via Merlecco 8

Postfach

6963 Pregassona

Telefon 091 936 30 20

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