September 2013 - CDU Ludwigsburg

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September 2013 - CDU Ludwigsburg

MITGLIEDER AKTUELL

Hier wird er bald Platz nehmen: Hans Schmid löst an

seinem letzten Arbeitstag sein Versprechen ein: Er

nimmt Platz im Storchennest.

Aber noch sitzt er an seinem Arbeitsplatz.

Das Ende einer Ära – Teil 1

EINER SITZT IN DAS STORCHENNEST!

Entspannt wirkt er, so kurz vor seinem

Ausscheiden aus dem Amt des Baubürgermeisters.

Hans Schmid, seit 2002 Dezernent

für Bauen, Technik und Umwelt der

Stadt Ludwigsburg und seit 2004 für die

CDU im Kreistag, hat mit seinem vor einigen

Monaten angekündigten Rückzug

doch für einige Überraschung gesorgt.

Das ehrliche Bedauern über diesen Schritt

kam zuletzt bei der Jahreshauptversammlung

des CDU-Stadtverbands durch bewegende

Worte des Vorsitzenden Maik Stefan

Braumann und des CDU-Fraktionsvorsitzenden

Klaus Herrmann zum Ausdruck.

Spätestens dann wurde allen klar, dass hier

eine erfolgreiche Ära im Rathaus zu Ende

geht, seine Zeit in Ludwigsburg aber

durchaus fortgesetzt wird.

Geboren 1961 in Donnstetten/Römerstein,

schloss Hans Schmid – nach dem Abitur in

Bad Urach und dem Wehrdienst beim Luftwaffenausbildungsregiment

im oberschwäbischen

Mengen/Hohentengen –

sein Studium als Diplomingenieur

für

B a u i n g e n i e u r w e -

sen/Konstruktiver

Ingenieurbau an der

Universität Stuttgart

ab. Er durchlief den

höheren bautechnischen

Verwaltungsdienst

und wurde

nach der Großen

Staatsprüfung zum

Regierungsbaumeister

ernannt. Nach

beruflichen Stationen

in der Privatwirtschaft, bei den Regierungspräsidien

Tübingen und Stuttgart,

hier arbeitete er am Infrastrukturprojekt

Stuttgart 21 und der Schnellbahntrasse

Stuttgart-Ulm mit, und der Stadt Reutlingen,

dort war er Tiefbauamtsleiter, wurde

er zum Baubürgermeister der Stadt Ludwigsburg

gewählt.

Für den Treffpunkt lässt er seine Ludwigsburger

Jahre Revue passieren und gewährt

auch kleine Einblicke in seine privaten Vorlieben.

Treffpunkt: Herr Schmid, Sie kennen sich bestens

in der Stadt aus. Welche anstehenden

Stadtentwicklungsprojekte sind für Sie die

wichtigsten?

Hans Schmid: Da fallen mir spontan zwei

Themen ein: Zum einen halte ich die Trennung

der Stadt durch die B 27 zwischen

Schloss und Innenstadt für eine katastrophale

Zäsur. Hier wäre eine Verlängerung

des Tunnels und die Verlegung der Straße

in den Untergrund wünschenswert, der

Nachteil ist allerdings das starke Gefälle.

Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass das

möglich wäre, der finanzielle Aufwand wäre

allerdings gigantisch und im Tunnelbau

gibt es immer mehr Vorschriften. So bleibt

dies allerdings ein Wunschtraum.

Zum anderen das Thema Stadtbahn. Wir

haben die gleiche Einwohnerdichte wie

Hamburg, aber kein U-Bahn-System. Wobei

ich mir eine Stadtbahn in der Wilhelmstraße

mit dem SSB-System gar nicht vorstellen

kann. Aber ein Anschluss vom Ludwigsburger

Bahnhof mit der Stadtbahn in

Richtung Wilhelma oder Mineralbad Berg

hätte was für sich, zumal Pattonville wei-

Hans Schmid präsentiert stolz seine selbsgemachten Postkarten. Es gilt viele Vorschriften zu beachten.

4 Treffpunkt September 2013 www.cdu-ludwigsburg.de

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