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Global Supplier Sonderausgabe – Ein Extended Enterprise ® -Magazin für Zulieferer und Mitarbeiter von DaimlerChrysler

GlobalSupplierMeeting

2006


Together on the Road

of Success


02

Inhalt

Extended Enterprise ®

Inhalt

Global Supplier Meeting 2006

04 Together on the Road of Success

Die Chancen einer globalen, leistungsorientierten Kooperation

06 Starke Partnerschaften im globalen Wettbewerb

Das GP&S Führungsteam berichtet aus den Einkaufsbereichen

10 Get Together

DaimlerChrysler Top Management und Zulieferer im persönlichen Austausch

12 Partner und Vorbild im Einkauf

Portrait: International Procurement Services

16 Entschlossenheit und Weitblick

Der erste „Mercedes“ hatte couragierte und innovative Zulieferpartner

18 Höchste Performance

Die Geschichte des HEMI ® als Beispiel großartiger Lieferantenkooperation

20 Hochmotiviert zum gemeinsamen Ziel

Neue Wege in der Beschaffung von Lackieranlagen

22 Chronologie einer erfolgreichen Partnerschaft

Sicherheit durch Erfahrung: Bremstechnologie für Nutzfahrzeuge

13 Starker Einkauf für starke Marken

Portrait: Procurement Mercedes Car Group and Vans

14 Globale Präsenz und lokales Potenzial

Portrait: Procurement Chrysler Group

15 Weltweit führend

Portrait: Procurement Truck Group and Buses


Global Supplier Meeting 2006 Editorial Gemeinsamer Nenner für eine klare Ausrichtung

03

Editorial

Gemeinsamer Nenner für eine

klare Ausrichtung

Thomas W. Sidlik

Mitglied des Vorstandes

Executive Vice President

Global Procurement & Supply

DaimlerChrysler

Liebe Leserinnen und Leser,

der Anlass für diese Sonderausgabe des Global

Supplier Magazins ist ein ebenso inspirierender

wie erfreulicher. Am 25. Juli fand im großartigen

Ambiente des neuen Mercedes-Benz Museums

in Stuttgart-Untertürkheim das von Global Procurement

& Supply (GP&S) veranstaltete Global

Supplier Meeting statt. Rund 200 geladene Top-

Zulieferer aus 16 Nationen waren extra für dieses

besondere Meeting angereist. Dabei bildete

schon der Ort der Veranstaltung einen würdigen

Rahmen: Viele der anwesenden Zulieferer durften

sich als Teil der beeindruckenden Geschichte

fühlen, die dieser Ort und seine Ausstellungsstücke

erzählen – schließlich ist der Erfolg aller Produkte,

die im Mercedes-Benz Museum und auch

im Chrysler Museum, Auburn Hills, zu bestaunen

sind, das Ergebnis einer langjährigen und engen

Zusammenarbeit mit unseren Zulieferpartnern.

Das Global Supplier Meeting, dem am Morgen

bereits ein GP&S Senior Management Meeting

vorausging, war die erste Veranstaltung dieser

Art nach vier Jahren. Der Zeitpunkt für das Mee -

ting schien uns aus zwei Gründen der richtige zu

sein: Zum einen gab das Global Supplier Meeting

die Möglichkeit zum Informationsaustausch

aus erster Hand mit unserem Vorstandsvorsitzenden,

Dr. Dieter Zetsche; zum anderen wurden

durch das neue DaimlerChrysler Führungsmodell

wichtige Weichen gestellt, die auch die

Zusammenarbeit des Unternehmens und seiner

Zulieferer neu ausrichten.

Angesichts der ökonomischen Herausforderungen

werden die künftigen Anforderungen an eine

globale, leistungsorientierte Lieferantenkooperation

immer höher. Deswegen haben wir während

des Meetings über die Möglichkeiten der

Bündelung der Einkaufsvolumina gesprochen.

Wir haben die Chancen der globalen Wachstumsmärkte

diskutiert und über die Notwendigkeit,

die globale Lieferantenbasis weiter auszubauen.

Wir haben auch unsere gemeinsame

technologische Marktführerschaft unterstrichen

und unsere besondere soziale und ökologische

Verantwortung herausgestellt. Nicht zuletzt

wurde deutlich, dass der gemeinsame Erfolg von

DaimlerChrysler und seinen Partnern auf hoch

motivierten Mitarbeitern basiert, deren Leistung

geprägt ist von Leidenschaft, Disziplin, Respekt

und Integrität.

Während des Global Supplier Meetings wurde

klar, dass die Mitarbeiter von DaimlerChrysler

und seine Zulieferer den gemeinsamen Nenner

einer wahrhaft erfolgreichen Zusammenarbeit

verinnerlicht haben. Sie teilen ihr Wissen als

kompetente und treue Partner, sie teilen auch

Ausblicke und Visionen – und dabei wissen sie

zu jeder Zeit wo sie stehen. Viele Initiativen

und Themen, die während des Global Supplier

Meet ings zur Sprache kamen, weisen darauf

hin, dass die Fundamente für einen gemeinsamen

Weg zum Erfolg bereits gelegt sind. Dieser

Weg führt über eine globale, leistungsorientierte

Koope ration, wie sie im Kern unserer Extended

Enterprise ® -Philosophie verankert ist.

Dr. Dieter Zetsche ließ es sich nicht nehmen,

den Zulieferern für eine außergewöhnliche Partnerschaft

zu danken. Mit Blick auf die künftigen

Geschäftsmöglichkeiten für Zulieferer von

Daimler Chrysler stimmte er unsere Gäste auf

einen gemeinsamen Weg in die Zukunft ein,

der – bei allem Optimismus – jedem Einzelnen

besondere Anstrengungen abverlangen dürfte.

In dieser Sonderausgabe des Global Supplier

Magazins möchten wir alle Zulieferer, die nicht

am Global Supplier Meeting teilnehmen konnten,

über die wichtigen Themen der Veranstaltung

informieren. Über die künftige Ausrichtung

von DaimlerChrysler und GP&S erfahren Sie

zum Beispiel mehr in dem Artikel ab Seite 4.

Ab Seite 6 berichten wir über die Zielrichtungen

und Erwartungshaltungen der GP&S Einkaufsbereiche.

Auf den darauf folgenden Seiten stellen

wir Ihnen zusätzlich die teilweise neu formierten

Einkaufsbereiche International Procurement

Services (IPS), Procurement Mercedes Car

Group and Vans (PMC), Procurement and Supply

Chrysler Group (P&S) und Procurement Truck

Group and Buses (PTG) vor. Last but not least

möchten wir die Aufmerksamkeit auf Benchmarks

bei der Zusammenarbeit mit Zulieferern

in der langen Geschichte von DaimlerChrysler

lenken. Diese Themen zeigen, dass das Motto

unseres Meetings – „Together on the Road of

Success“ – schon lange für die Stärke unserer

Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern steht

und auch in Zukunft stehen wird.

Unser Produkt wird zu über 60 % von unseren

Zulieferern beeinflusst. Das bedeutet, dass Sie

alle eine große Rolle im Hinblick auf das Image

unseres Unternehmens spielen. Jede Marke von

DaimlerChrysler hat ein klar definiertes Image,

und jede Marke muss gegenüber dem Kunden

ein Versprechen halten. Wir versprechen den

Kunden zum Beispiel, dass es nie ein besseres

Geländefahrzeug als den Jeep geben wird, was

bedeutet, dass sich eine Familie auf diesen Ruf

verlassen kann und auch bei einem starken

Schneesturm sicher an ihrem Ziel ankommt.

Oder nehmen wir den Mercedesstern. Er ist

nicht nur ein Ornament. Er ist ein Versprechen.

Ein Versprechen, das im Erbe des Mercedes-

Benz Museums fest verankert ist. Gemeinsam

haben wir nun dafür Sorge zu tragen, dass dieses

Versprechen auch die Fahrzeuge der nächsten

Generation ziert.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas W. Sidlik


04

Global Supplier Meeting

Together on the Road of Success

Extended Enterprise ®

Together on the Road of Success

Eine globale, leistungsorientierte Kooperation zwischen DaimlerChrysler und seinen Zulieferern ist

die Grundlage für den Erfolg beider Seiten. Nur gemeinsam, so betonten Thomas W. Sidlik und

Dr. Dieter Zetsche auf dem Global Supplier Meeting, können sich DaimlerChrysler und seine Partner

im heutigen globalen Wettbewerb behaupten.

Fotografie Global Supplier Meeting: Gaukler Studios


Global Supplier Meeting 2006 Global Supplier Meeting Together on the Road of Success 05

Informationen und Austausch aus erster Hand

Mehr als 200 Repräsentanten der Top-Zulieferer aus aller Welt hatten am

frühen Nachmittag des 25. Juli 2006 im Auditorium des Mercedes-Benz

Museums Platz genommen, als Thomas W. Sidlik, Vorstandsmitglied und

Executive Vice President Global Procurement & Supply (GP&S), das Global

Supplier Meeting 2006 eröffnete. Bereits in seiner Begrüßung machte

Thomas W. Sidlik deutlich, dass das Global Supplier Meeting 2006 ein

Ziel mit besonderem Nachdruck verfolge – nämlich den direkten Austausch

zwischen DaimlerChrysler und seinen Zulieferpartnern zu erleichtern:

„Es gibt viele neue Initiativen, an denen wir Sie teilhaben lassen

möchten. Gleichzeitig ist dies eine gute Gelegenheit, gemeinsam über

Dinge zu sprechen, die Auswirkungen auf unser aller Geschäft haben.“

Es seien insbesondere vier Schlüsselfaktoren, so Sidlik, die das Umfeld

derzeitiger und künftiger Geschäftsaktivitäten prägten: „Als CEOs und

Führungspersönlichkeiten unserer Branche müssen wir uns folgender Faktoren

stets bewusst sein: erstens – erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber

Umweltfragen, zweitens – die soziale Verantwortung unseres Unternehmens,

drittens – der schnelle technologische Wandel in unserem Geschäft,

viertens – die globalen Wirtschaftsverhältnisse.“ Thomas W. Sidlik ließ

keinen Zweifel daran, dass nachhaltiger Erfolg in diesen vier Bereichen

nur dann erreicht werden kann, wenn der Konzern und seine Zulieferer auf

der Basis gleicher Werte auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.

Extended Enterprise ® als eine globale Erfolgsphilosophie

Die gleichen Werte teilen, heißt aus der Sicht von Extended Enterprise ® ,

sich an den darin zugrunde gelegten Werttreibern Qualität, Technologie,

Kosten und Logistik zu orientieren, genauso wie die zwischenmenschlichen

Aspekte Kommunikation, Engagement und Integrität tatsächlich

zu leben. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit bedeute aber auch, so Sidlik

weiter, auf die Bedingungen des Beschaffungsmarkts mit klaren Visionen

zu reagieren: auf einen kaum kalkulierbaren Rohstoffmarkt genauso, wie

auf die rasante Entwicklung der ‚emerging markets‘, deren großes Potenzial

zu Recht Grund zu Optimismus gibt.

Drei strategische Handlungsfelder wurden in GP&S definiert, um diesen

Herausforderungen zu begegnen: globale Skaleneffekte nutzen, die konzernweite

Zulieferbasis effizient managen und weltweit einheitliche Infrastruktur

und Prozesse schaffen. Diese Zielsetzung trägt maßgeblich zum

Erfolg von DaimlerChrysler bei und, wie Sidlik betonte, auch zum Erfolg

der Zulieferer: „Als der fünftgrößte OEM der Welt, haben wir im Jahr 2005

vier Millionen Fahrzeuge verkauft. Diese Zahlen, die durch unsere drei

Fahrzeuggruppen zu Stande kommen, bedeuten für DaimlerChrysler eine

einzigartige Gelegenheit, Benchmark-Performance auf Weltklasseniveau

zu erreichen – und für Sie ist es die Chance, an unserem gemeinsamen

Erfolg teilzuhaben.“ Zur globalen, leistungsorientierten Kooperation, wie

sie im Kern von Extended Enterprise ® verankert ist, gebe es keine Alternative,

so Sidlik. Die External Balanced Scorecard (EBSC) liefert dabei

objektive Daten zu den Werttreibern Qualität, Technologie, Kosten und

Logistik – Daten, die nicht nur die Performance der Zulieferer abbilden,

sondern auch den Wert der Produkte von DaimlerChrysler. Um diese

Transparenz zu erzielen, ist es entscheidend, dass die Zulieferer an den

EBSC-Prozessen online teilnehmen und dadurch ihre Performance tagesaktuell

abrufen können.

Entwicklung von DaimlerChrysler gibt Anlass zu Optimismus

An diese Ausführungen knüpfte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender

der DaimlerChrysler AG, in seiner Rede unmittelbar an: „Wir benötigen

engagierte Lieferanten, die uns Höchstleistungen, beste Qualität und

beste Preise bieten.“ In Bezug auf die zukünftige Ausrichtung des Gesamtkonzerns,

so Zetsche, spielten die Zulieferer eine entscheidende Rolle. Er

führte dann den Anwesenden plastisch vor Augen, warum er mit Thomas

Sidlik denselben Optimismus teile: Während die Chrysler Group mit einer

nie da gewesenen Produktoffensive den nordamerikanischen sowie den

europäischen und asiatischen Markt erobert, konnte Mercedes-Benz im

ersten Halbjahr 2006 einen Anstieg der Verkaufszahlen um 13 % verbuchen.

Nach dem Rekordjahr 2005 nutzt die Truck Group weiterhin erfolgreich

die Synergien zwischen den Märkten.

„Lassen Sie uns zusammen arbeiten und zusammen gewinnen!“

Um diese positive Tendenz in die Zukunft zu führen, hat DaimlerChrysler

im Frühjahr 2006 ein neues Führungsmodell beschlossen, um, so Dieter

Zetsche, „eine Hochleistungskultur im gesamten Unternehmen und in der

Beziehung zu unseren Zulieferern zu etablieren. Das neue Führungsmodell

wird die globale Integration von GP&S weiter stärken, das schafft breitere

Präsentationsmöglichkeiten, woraus wiederum Wachstumsmöglichkeiten

für Top-Zulieferer entstehen.“ Die Ziele des neuen Modells sind klar

definiert: vereinheitlichte Prozesse, intensiverer Wissensaustausch sowie

effizientere Produktion. „Wir werden auch weiterhin in Richtung ‚gemeinsame

Bauteile‘ gehen, jedoch dabei niemals den Leitsatz vergessen,

dass unsere Marken einen eigenen Charakter und Marktwert besitzen.

In der Zukunft wird es wesentlich mehr Projektteams und Center of Competences

geben, die aus den besten Mitarbeitern bestehen, ganz gleich

aus welchem Geschäftsbereich oder welchem Land sie ursprünglich

kommen.“ Gerade diese Kompetenzbündelung, so Zetsche, sei auch entscheidend

innerhalb der Lieferantenkooperation: „Das richtige Team für

eine bestimmte Aufgabe zu haben, ist von entscheidender Bedeutung!

Sie sind alle wichtige und wertvolle Spieler in diesem Team, und Sie sind

auch die Partner, die wir brauchen, wenn wir uns auf dem globalen Automobilmarkt

durchsetzen wollen. Lassen Sie uns zusammen arbeiten und

zusammen gewinnen!“

Gemeinsames Engagement für höchste Qualität

In seinen abschließenden Bemerkungen machte Thomas W. Sidlik nochmals

deutlich, dass es im Rahmen erfolgreicher Lieferantenkooperation

eminent wichtig ist, all die Themen zu diskutieren, die die Geschäftsbereiche

beeinflussen. Das Bekenntnis zu höchster Qualität von Daimler-

Chrysler und seinen Zulieferern ist wichtig für das stolze Erbe der verschiedenen

Marken, wie es etwa im Museum repräsentiert wird. Während

des nachfolgenden Empfangs bekamen die Vertreter der Zulieferer und

die Mitglieder des DaimlerChrysler Vorstandes die Gelegenheit die Themen

des Meetings zu diskutieren und die bestehenden Beziehungen durch

offene Kommunikation zu stärken.

Dr. Dieter Zetsche und Thomas W. Sidlik als Hauptredner

auf dem Global Supplier Meeting 2006.

Weitere Informationen:

DaimlerChrysler

Verhaltensrichtlinie: http://daimlerchrysler.covisint.com

Grundsätze zur sozialen Verantwortung: http://daimlerchrysler.covisint.com

Nachhaltigkeitsbroschüre: http://www.daimlerchrysler.com


06

Global Supplier Meeting

Starke Partnerschaften im globalen Wettbewerb

Extended Enterprise ®

Starke Partnerschaften im globalen Wettbewerb

Im Rahmen des Global Supplier Meetings 2006 stellte das Führungsteam von Global Procurement

& Supply (GP&S) die strategische Ausrichtung der Einkaufsbereiche vor. Dabei wurden auch die

Rahmenbedingungen der künftigen Kooperation zwischen DaimlerChrysler und seinen Zulieferern

abgesteckt.


Global Supplier Meeting 2006

Global Supplier Meeting Starke Partnerschaften im globalen Wettbewerb

07

Das Führungsteam von GP&S und rund 200 Repräsentanten der Top-Zulieferer von DaimlerChrysler im Auditorium des Mercedes-Benz Museums.

Strategische Ziele und operative Maßnahmen von GP&S

„Gemeinsamer Erfolg durch hohe Standards, enge Zusammenarbeit und

die optimal genutzte Stärke unserer Partnerschaft, die sich durch die

gesamte Zulieferkette zieht“ – dies, so betonte Thomas W. Sidlik am Ende

seiner Rede, seien die Kernaspekte der Extended Enterprise ® -Philosophie.

Sie sind wesentlicher Bestandteil der Erwartungshaltung von Daimler-

Chrysler gegenüber den Zulieferern; und sie prägen die strategische und

operative Ausrichtung von GP&S und all seiner Einkaufsbereiche: International

Procurement Services (IPS), Procurement Mercedes Car Group and

Vans (PMC), Procurement and Supply Chrysler Group (P&S) und Procurement

Truck Group and Buses (PTG). Wie die gemeinsamen strategischen

Ziele und operativen Maßnahmen von GP&S in den einzelnen Einkaufsbereichen

umgesetzt werden, darüber berichteten die Repräsentanten der

Einkaufsbereiche im Rahmen des Global Supplier Meetings.

Lieferantenmanagement in Emerging Markets

Peter M. Rosenfeld, Executive Vice President Procurement and Supply

Chrysler Group (P&S), sprach in seinem Vortrag über die Rolle eines

erfolgreichen Lieferantenmanagements im Hinblick auf die weltweiten

Emerging Markets. Amerikanischen Wirtschaftsexperten zufolge werden

sich innerhalb der Automobilindustrie der jährliche Geschäftswert und

die Einkaufsvolumen in den kommenden Jahren mehr und mehr verlagern.

Dies betreffe einerseits die Erschließung neuer Beschaffungsmärkte in

Osteuropa und Nordostasien, andererseits aber auch den Aus- und Aufbau

neuer Produktionsstätten in diesen Regionen. Der Bau des Chrysler

Town & Country in China und Taiwan sei ein markantes Beispiel für diese

Tendenz, die Implementierung neuer GP&S-Standorte in diesen Wachstumsmärkten

eine weitere wichtige Maßnahme. Dabei gab Rosenfeld zu

bedenken: „Für unser Unternehmen und unsere Aktivitäten in diesen


08

Global Supplier Meeting

Starke Partnerschaften im globalen Wettbewerb

Extended Enterprise ®

Peter M. Rosenfeld, Executive Vice President P&S, erläutert in seinem Vortrag die Parameter künftiger Lieferantenkooperation.

Wachstumsmärkten heißt das nicht automatisch, dass wir von dort so viel

wie möglich einkaufen. Bei der Beschaffung von Komponenten kommt es

vor allem darauf an, wo DaimlerChrysler Sourcing-Möglichkeiten braucht,

und wo sie sich durch Zuliefererkapazitäten eröffnen.“ Entsprechend

betonte Rosenfeld auch die Erwartungshaltung, die seine Einkaufsorganisation,

P&S, an die weltweiten Zulieferer stellt: „Sie müssen im Bereich

Qualität, Technologie, Kosten und Logistik global wettbewerbsfähig sein.

Sie müssen Geschäftsmöglichkeiten und Wettbewerb genau erkennen

und sich an die Grundsätze sozialer Verantwortung halten. All dies bildet

zusammen die Basis nachhaltiger Zusammenarbeit.“

Werttreiber für Markenwerte

„Man kann die Wachstumsmärkte nicht länger ignorieren.“ Mit diesen

Worten knüpfte Frank W. Deiss, Vice President Procurement Mercedes

Car Group and Vans, direkt an seinen Vorredner an. Die gesättigte Automobilindustrie

sei einem immer härteren globalen Wettbewerb ausgesetzt,

in dem es für jedes Unternehmen darum gehe, sich und seine Produkte zu

platzieren. Das gilt für DaimlerChrysler genauso, wie für seine Zulieferer.

Gerade darin aber sieht Deiss eine große Chance: „Schaut man sich etwa

die Werbeslogans der Mercedes Car Group der vergangenen Jahrzehnte

an, dann wird eines besonders deutlich: Es geht immer um ‚das Beste‘, um

‚Werte‘ und letztlich um eine besondere ‚Wertschätzung‘. Und wenn wir

noch genauer hinschauen, erkennen wir darin exakt die Werttreiber, die

im Rahmen unseres Extended Enterprise ® definiert sind: Qualität, Technologie,

Kosten und Logistik. Das heißt: Der Wert unserer Produkte basiert

ganz entscheidend auf unseren Werttreibern.“ Für PMC gelte es also,

diese Werttreiber perfekt auszubalancieren und die Beschaffungsaktivitäten

im Rahmen einer globalen Commodity-Strategie optimal auszurichten.

Von den Zulieferern wiederum erwartet Frank Deiss eine entsprechende

Performance hinsichtlich höchster Qualitätsstandards, innovativer

Technologien, möglichst kurzer Time-to-Market und besten Kostenpositionen.

„Dass wir diese Aspekte über unsere External Balanced Scorecard

(EBSC) in messbaren Daten widerspiegeln können, ist Teil der Performance-

und Feedbackkultur, die wir bei PMC gegenwärtig und künftig

verstärkt pflegen. Wir sind überzeugt, dass davon DaimlerChrysler profitieren

wird, unsere Zulieferer und vor allem unsere Produkte.“

Den „intensiven Sturm“ zu einer positiven Erfahrung machen

Robert J. Schott, Vice President Procurement Chrysler Group (P&S), richtete

in seiner Präsentation den Fokus auf die Commodity-Strategie von

DaimlerChrysler, die angesichts des gegenwärtig rauen Winds in der Automobilindustrie

immer wichtiger werde. Als entscheidende Erfolgsfaktoren

einer globalen Einkaufsstrategie nannte Schott zum ersten „das globale

Lead Buyer System, das für eine weltweite Optimierung des Sourcing auf

die Zusammenarbeit von Geschäftsbereichen abzielt“. Zum zweiten spiele

innerhalb der Commodity-Strategie eine erhöhte Transparenz über die

Performance der Zulieferer eine wichtige Rolle; im Zuge dessen werde

auch die Leistungsfähigkeit und Aussagekraft der Competitive Assessment

Matrices auf der Grundlage von Sourcing Guidelines ständig verbessert.

Drittens schließlich machte Schott auf die immensen Einkaufsvolumen

aufmerksam, die innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre durch Daimler-

Chrysler vergeben werden: „In den kommenden 18 Monaten werden die

Chrysler Group, die Mercedes Car Group und die Truck Group für 1,8 Millionen

Neufahrzeuge die Komponenten beschaffen.“ Und an die Zulieferer

gewandt, betonte Robert J. Schott: „Lassen Sie uns diesen ‚intensiven

Sturm‘ optimal meistern und zu einer positiven Erfahrung machen.“


Global Supplier Meeting 2006

Global Supplier Meeting Starke Partnerschaften im globalen Wettbewerb

09

Informationen aus erster Hand: (v. l. o. im Uhrzeigersinn) Frank W. Deiss, Vice President PMC; Robert J. Schott, Vice President P&S; Dr. Heinrich Reidelbach,

Vice President IPS; Stefan E. Buchner, Vice President PTG.

Globale Zusammenarbeit intensivieren

Stefan E. Buchner, Vice President Procurement Truck Group and Buses

(PTG), stellte seinen Einkaufsbereich vor, als ein „globales Team, das globale

Herausforderungen meistert“. Als Marktführer konnte die Daimler-

Chrysler Truck Group in den vergangenen Jahren Rekordergebnisse verzeichnen.

PTG arbeitet ständig daran, dieses Wachstum beizubehalten,

denn die Nutzfahrzeugmärkte sind geprägt durch eine hohe Zyklizität.

Diese ist zwar nicht veränderbar, „aber wir können die Auswirkungen

ändern, die diese Zyklen auf uns haben“, vermerkte Buchner. Es geht

darum, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. „Deswegen

hat Procurement Truck Group and Buses letztes Jahr durch ein Projekt

die globale Zusammenarbeit intensiviert“, so Buchner. Die Ziele dieses

Projektes bestimmten nicht nur die interne Agenda, sondern auch die

Kooperation zwischen PTG und seinen Zulieferern: „Das heutige PTG-

Geschäftsmodell trägt dank seiner globalen Ausrichtung zu einer höheren

Effizienz bei. Diese bietet Chancen für unsere Zulieferer auf der ganzen

Welt. Weiterhin besitzt PTG standardisierte Methoden und Prozesse an

allen Standorten, die uns insbesondere bei den anstehenden Generationswechseln

in unseren Produkten unterstützen und uns dabei helfen,

den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.“ Und, so Buchner

weiter: „Wir sind in der Lage, unseren Zulieferern innovative und wettbewerbsfähige

Produktprojekte anzubieten! Unser Bestreben, stets einen

Schritt voraus zu sein, macht uns zu einem attraktiven Geschäftspartner.

Um es mit wenigen Worten zusammenzufassen: Die zuverlässige Part nerschaft

mit unseren Zulieferern ermöglicht eine effektive Zusammenarbeit,

die uns dabei unterstützt unser beider Ziel, nachhaltiges Wachstum, zu

erreichen.“

Die Initiative ergreifen

Als verantwortliche Einkaufsorganisation für Nichtproduktionsmaterial

und Dienstleistungen deckt International Procurement Services (IPS) ein

breites Spektrum von Produkten und Dienstleistungen in mehr als 500

Commodities ab. Die IPS-Organisation ist an allen größeren Daimler-

Chrysler-Standorten weltweit präsent und steuert über ein Lead-Buying-

Modell die globalen Bündelungsaktivitäten. „Die besonderen Möglichkeiten

und Herausforderungen für unsere weltweiten Zulieferer“, so Dr.

Heinrich Reidelbach, Vice President IPS, in seinem Vortrag, „werden derzeit

im Rahmen der Initiative ‚Bridge to 2010‘ mittelfristig neu ausgerichtet.

Und dieses Programm erfordert auch die besondere Initiative unserer

Zulieferpartner in verschiedenen Bereichen.“ Ein wichtiges Element einer

erfolgreichen Lieferantenbeziehung ist dabei der „Supplier Plan“, der die

Kooperation mit den wichtigsten Lieferanten von IPS noch effi zienter

macht. Darüber hinaus wird von den Zulieferern erwartet, dass sie globale

Präsenz zeigen, lokale Regularien und Arbeitsmethoden kennen sowie ein

transparentes Sublieferantenmanagement garantieren. Die Möglichkeiten

für Zulieferer wiederum werden durch die globale Einkaufsverantwortung

von IPS erheblich ausgeweitet, denn, so Reidelbach: „Über Volumenbündelungen

und ‚Global Frame Contracts‘ haben unsere Zulieferer die

Chance, nicht nur die Geschäftsbeziehungen mit DaimlerChrysler auszuweiten,

sondern sich auch als weltweit angesehene Zulieferpartner auszuzeichnen.“


10 Global Supplier Meeting

Get Together

Extended Enterprise ®

Get Together

Das Mercedes-Benz Museum bietet einen glänzenden Rahmen für die Stärkung der Lieferantenbeziehung.


Global Supplier Meeting 2006 Global Supplier Meeting

Get Together

11

Für die Repräsentanten der Top-Zulieferer und das Führungsteam von DaimlerChrysler ist das neue

Mercedes-Benz Museum ein Ort persönlichen Austauschs und inspirierender Verbindungen zwischen

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Offener Austausch: Eric R. Ridenour, Thomas W. Sidlik (Bild links) und Peter M. Rosenfeld (Bild rechts) im Gespräch mit Zulieferern.

Positive Rückmeldung: Repräsentanten der Top-Zulieferer von DaimlerChrysler diskutieren die Ergebnisse des Tages.

Wichtige Partnerschaften: Gäste und Gastgeber des Global Supplier Meetings 2006.


12 Portrait Einkaufsbereiche

Partner und Vorbild im Einkauf

Extended Enterprise ®

Portrait: International Procurement Services

Partner und Vorbild im Einkauf

„Benchmark-Performance auf Weltklasseniveau bedeutet für mich, dass DaimlerChrysler auf der

Grundlage hervorragender betrieblicher Leistungen begeisternde Produkte und Dienstleistungen

auf den Markt bringt. Ich bin stolz darauf, dass International Procurement Services maßgeblich zu

diesem Erfolg beiträgt.“

Dr. Heinrich Reidelbach

Exzellent aufgestellt

Globale Präsenz und Integration sowie der Einsatz innovativer Prozesse

und Instrumente und darauf aufbauend eine kontinuierliche Steigerung

des Einkaufsergebnisses markieren den Weg von International Procurement

Services (IPS), der Beschaffungsorganisation für Nichtproduktionsmaterial

und Dienstleistungen der DaimlerChrysler AG. Zahlreiche Ehrungen

und Auszeichnungen in den vergangenen Jahren bestätigen, dass

IPS sein Ziel, eine anerkannte Benchmark-Organisation zu sein, erreicht

hat. „Dieser Erfolg“, erklärt Dr. Heinrich Reidelbach, Vice President IPS,

„basiert auf der exzellenten Aufstellung unseres strategischen und operativen

Einkaufs. Aus dieser Position heraus können wir die Einkaufsstärke

von IPS für die Erzielung von Mehrwert für DaimlerChrysler und unsere

globalen Marktpartner optimal einsetzen.“

Die Stärken von IPS

Die besondere Stärke von IPS lässt sich an drei Kernbereichen verdeutlichen.

Zum einen verfolgt IPS einen konsequenten Globalisierungsansatz,

im Zuge dessen die Lead Buying-Organisation gestärkt und die globalen

Materialgruppenstrategien ständig optimiert werden. Zweitens konnte der

Einkaufsbereich in jüngster Zeit durch die Entwicklung und Umsetzung

innovativer Methoden überzeugen, die im Hinblick auf einheitliche Prozesse

und effizientere Organisationsstrukturen zu interner operativer

Bestleistung führen. Drittens setzt IPS darüber hinaus auf eine intensive

Zusammenarbeit mit den internen Kunden und den weltweiten Zulieferern,

um das Potenzial gemeinsamer Stärke nutzen und nachhaltig ausbauen

zu können.

Aktion statt Reaktion

In den Jahren 2005 und 2006 wurden nicht nur die bestehenden IPS-

Standorte auf allen Kontinenten gestärkt, sondern auch weitere Standorte

weltweit in die IPS-Organisation integriert. Im Zuge der integrativen

Umsetzung des neuen Führungsmodells von DaimlerChrysler wurde die

lokale, regionale und globale Einkaufsverantwortung von IPS ausgeweitet.

Damit werden die operativen Einkaufsbereiche von IPS künftig noch

enger zusammenarbeiten, um die Potenziale des weltweiten Beschaffungsmarktes

proaktiv identifizieren und nutzen zu können. Entsprechend

betont Dr. Heinrich Reidelbach: „Für eine globale Einkaufsorganisation

wie IPS ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir auf die Entwicklungen

des Marktes nicht reagieren, sondern dass wir im Markt agieren:

als starke Organisation, als zuverlässiger Partner und als ein überzeugendes

Vorbild. Wenn wir in all diesen Bereichen Benchmark-Level erreichen,

können wir dazu beitragen, dass DaimlerChrysler mit seinen Produkten

und als Unternehmen in der ganzen Welt erfolgreich ist.“

1998

Fusion von Daimler-Benz und Chrysler

Corporation zu DaimlerChrysler

2000

Harmonisierung von Procurement

Non Production Material in NPM 2000+

2002

Formierung von International

Procurement Services (IPS)

2006

Globale Integration aller

NPM-Einkaufsbereiche in IPS


Global Supplier Meeting 2006 Portrait Einkaufsbereiche

Starker Einkauf für starke Marken

13

Portrait: Procurement Mercedes Car Group and Vans

Starker Einkauf für starke Marken

„Eine globale, leistungsorientierte Kooperation zwischen DaimlerChrysler und seinen Zulieferern

basiert aus meiner Sicht auf einer intensiven Performance- und Feedbackkultur. Nur wenn wir diese

Kultur gemeinsam leben, können wir uns im weltweiten Wettbewerb langfristig behaupten.“

Frank W. Deiss

Eine starke Einkaufsorganisation

Im Zuge des neuen Führungsmodells von DaimlerChrysler, das am 24. Ja -

nuar 2006 vorgestellt wurde, hat der Einkauf Mercedes-Benz Pkw nicht

nur einen neuen Namen bekommen, sondern auch seine Einkaufsverantwortung

erweitert. Unter der Leitung von Frank W. Deiss wurden die Van-

Umfänge in Procurement Mercedes Car Group and Vans (PMC) integriert,

so dass PMC künftig als noch stärkere Einkaufsorganisation im globalen

Markt agieren kann. „Die Übergabe des Transportergeschäfts vom Nutzfahrzeug-Einkauf

an PMC ist ganz im Sinne der Integrationsbestrebungen

des Gesamtunternehmens“, erklärt Frank W. Deiss, „und schon heute

lassen sich Synergieeffekte und Potenziale ausmachen, die wir offensiv

nutzen werden.“

Kernkompetenz der Zulieferer

Als globale Einkaufsorganisation verfolgt PMC im Rahmen der konzernweiten

Einkaufsstrategie das Ziel, das weltweit effektivste Zuliefernetzwerk

für seine herausragenden Produkte zu schaffen. PMC kauft für

die Marken Mercedes-Benz, Maybach und smart, für die Van-Modelle

Vito/Viano sowie den aktuellen und neuen Sprinter ein. „Ganz gleich, um

welche Baureihen es sich handelt“, betont Deiss, „wichtig ist uns, dass

wir die Eckpunkte der vier Werttreiber Qualität, Technologie, Kosten und

Logistik exakt auf unsere individuellen Unternehmens- und Markenwerte

ausrichten.“ Im operativen Geschäft bedeutet dies, dass PMC die Performance

der Zulieferer kontinuierlich abgleicht, um im Hinblick auf Qualität

und Kostenposition optimale Ergebnisse erzielen zu können. Dabei macht

Frank W. Deiss eines deutlich: „Kosten- und Qualitätsoptimierung ist kein

Widerspruch, sondern eine Kernkompetenz unserer Zulieferer der Zukunft.

Denn in diesem Zusammenhang geht es nicht allein um Fertigungsmaterialkosten,

sondern um eine weit umfassendere Zielerreichung entlang

der gesamten Wertschöpfungskette.“

Intensive Performance- und Feedbackkultur

Um auf der Basis der vier Werttreiber eine ganzheitliche Betrachtung der

Zielvorgaben und Ergebnisse zu gewährleisten, arbeitet PMC auf allen

Führungsebenen verstärkt mit der External Balanced Scorecard (EBSC).

Sie ist ein wichtiges Tool nicht nur im Rahmen der Lieferantenbewertung,

sondern vor allem im Hinblick auf eine intensive Performance- und Feedbackkultur.

„Die EBSC liefert für beide Seiten objektivierbare und verbindliche

Daten und bildet damit einen wichtigen Baustein unserer permanenten

Feedbackkultur“, so Deiss. „Sie ist gewissermaßen die Basis für einen

Austausch, den wir künftig verstärkt pflegen werden. Denn nur über eine

offene und professionelle Lieferantenkooperation können wir jene Innovations-

und Qualitätspotenziale freisetzen, auf denen die Technologie- und

Marktführerschaft der DaimlerChrysler-Marken beruht.“

1998

Fusion von Daimler-Benz und Chrysler

Corporation zu DaimlerChrysler

2003

Integration Einkauf MBUSI

2004

Trennung zwischen

Projekt- und Facheinkauf

2006

Integration Vans/smart und

Umbenennung von MEP in PMC


14 Portrait Einkaufsbereiche

Globale Präsenz und lokales Potenzial

Extended Enterprise ®

Portrait: Procurement Chrysler Group

Globale Präsenz und lokales Potenzial

„Der globale Wettbewerb in der Automobilindustrie stellt sicher eine der größten Herausforderungen

für uns und unsere Zulieferer dar. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir im Rahmen stabiler

Lieferantenkooperationen nach Top-Performance streben, die sich unmittelbar in unseren Produkten

niederschlägt.“

Robert J. Schott

Erfolgreiche Beziehungen

Procurement Chrysler Group (P&S) trägt die Einkaufsverantwortung für

die Marken Chrysler, Dodge und Jeep ® . Von Auburn Hills aus unterstützt

P&S 51 Produktions- und Montagewerke von DaimlerChrysler. P&S betreut

insgesamt 2500 Produktionsstandorte von Zulieferern weltweit. Die globale

Präsenz und Stärke der Einkaufsorganisation und des Zuliefernetzwerks

optimal zu nutzen, darin sieht Robert J. Schott, Vice President Procurement

Chrysler Group, einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Einkauf:

„Unser Ziel ist es, eine erfolgreiche Beziehung mit unseren Zulieferunternehmen

aufzubauen und die zentralen Prozesse so abzustimmen, dass

wir hervorragende Qualität, Technologie und Lieferbedingungen mit einer

optimalen Kostenstruktur umsetzen können.“

Stabilität und Transparenz

Diese Zielsetzung verfolgt P&S im Rahmen einer leistungsorientierten

Lieferantenkooperation, die auf der Grundlage von Audits und Competitive

Assessment Matrices in objektivierbare Größen übersetzt werden. „Unsere

vier Werttreiber Qualität, Technologie, Kosten und Logistik“, so Schott,

„vermitteln uns nicht nur bei Vergabeprozessen, sondern auch in der

laufenden Produktion ein detailliertes Bild über die Performance eines

Zulieferers.“ Darüber hinaus wird es angesichts komplexerer Zuliefernetzwerke

immer wichtiger, neben der globalen Beschaffung, Lagerung

und dem Transport eine vollständige Transparenz der Zulieferkette von

Tür zu Tür zu erreichen. „Im Rahmen unserer globalen Beschaffungsaktivitäten

ist diese Transparenz entscheidend“, erklärt Schott, „weil sie nicht

nur objektive Daten liefert, sondern auch den Beziehungen zwischen

DaimlerChrysler und seinen Zulieferern ein stabiles Fundament gibt.“

Supplier Diversity-Konzept

Dass P&S neben den globalen Dimensionen auch stets die spezifischen

Potenziale des Beschaffungsmarktes im Auge behält, zeigt das Supplier

Diversity-Konzept von P&S – ein Konzept, das in den vergangenen Jahren

viel Anerkennung und stetige Zuwächse verzeichnete. So erklärt Robert

Schott: „Unser Supplier Diversity-Konzept greift die ausgeprägte Beziehung

zwischen unseren Zulieferern und unseren Kunden auf, indem

wir qualifizierte Minority-Supplier ermitteln, die den unterschiedlichen

Ansprüchen der DaimlerChrysler Kunden gerecht werden.“ Es ist diese

Nähe zwischen den Zulieferern und den Kunden der Chrysler Group,

die tatsächlich weit über das Supplier Diversity-Konzept von P&S hinausreicht.

Dieser Ansatz steht für eine Produkt- und Einkaufsstrategie von

DaimlerChrysler, die stets die Bedürfnisse seiner Zulieferer und seiner

Kunden berücksichtigt.

1998

Fusion von Daimler-Benz und Chrysler

Corporation zu DaimlerChrysler

2001

Implementierung des MCM (Material

Cost Management)-Systems

2002

Einführung der External

Balanced Scorecard (EBSC)

2005

Gründung des P&S

Supplier Advisory Councils


Global Supplier Meeting 2006 Portrait Einkaufsbereiche

Weltweit führend

15

Portrait: Procurement Truck Group and Buses

Weltweit führend

„Benchmark-Performance – dazu fallen mir drei große Herausforderungen ein: globale Präsenz, optimale

Kostenpositionen und innovative Produkte. Nur so können wir in allen Märkten unsere Wettbewerbsfähigkeit

und Technologieführerschaft sichern. Dabei spielt eine faire und leistungsorientierte

Zusammenarbeit mit unseren weltweiten Zulieferern eine entscheidende Rolle.“

Stefan E. Buchner

Globale Ausrichtung

DaimlerChrysler ist der größte Nutzfahrzeughersteller der Welt: Kein

anderer Hersteller ist so global aufgestellt mit Standorten über vier Kontinente

hinweg verteilt, kein anderer deckt ein so breites Produktspektrum

ab wie die DaimlerChrysler Truck Group. Entsprechend verantwortet Procurement

Truck Group and Buses (PTG) das weltweit größte Nutzfahrzeug-

Einkaufsvolumen für Produktionsmaterial. Darunter fällt die Verantwortung

für die Konzernmarken: Mercedes-Benz, Freightliner, Thomas Built

Buses, Sterling Trucks, Fuso, Setra, Western Star Trucks, Orion und Detroit

Diesel. Nur konsequent, dass angesichts dieser internationalen Präsenz

auch PTG ein echter Global Player ist: PTG ist auf vier Kontinenten vertreten

und steht damit als Synonym für weltweit vernetzte Strukturen und

globales Beschaffungsmanagement.

Leistungsorientierte Zusammenarbeit

So global PTG selbst aufgestellt ist, so global ist auch das Angebot an die

Zulieferer. „Wir sind ein attraktiver Partner für ambitionierte Zulieferer“,

ist Stefan E. Buchner, Vice President PTG, überzeugt, denn: „Wir bieten

einzigartige Perspektiven, wie die Zusammenarbeit in globalen zukunftsweisenden

Neuproduktprojekten“. Im Gegenzug hat PTG hohe Erwartungen

an seine Zulie ferpartner. Benchmarkleistung in Sachen Qualität,

Technologie, Kosten und Logistik – Buchner erklärt, wieso das gerade im

Nutzfahrzeugbereich eine so entscheidende Rolle aus Einkaufssicht spielt:

„Für unsere Kunden ist ein Nutzfahrzeug immer eine nachhaltige Investition.

Deshalb gehen für uns eine optimale Kostenstruktur und Spitzenqualität

immer Hand in Hand. Nur so können unsere Truck- und Busmarken

auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig bleiben.“

Technologieführerschaft durch Innovationen

Eine der spezifischen Herausforderungen für PTG liegt auch in der Zyklizität

der Nutzfahrzeugmärkte. Dazu Buchner: „Wir können zwar die Zyklen

nicht ändern. Aber wir können sehr wohl die Auswirkungen ändern, die

diese Zyklen auf uns haben.“ Der Schlüssel zum Erfolg heißt hier Innovation

und Technologieführerschaft, so Buchner weiter: „Heute ein Fahrzeug

konzipieren, das die Kundenwünsche und gesetzlichen Anforderungen von

morgen erfüllt und auch übermorgen noch attraktiv und wirtschaftlich für

unsere Kunden ist – daran arbeiten wir täglich gemeinsam mit unseren

Zulieferern. Nur das macht uns nachhaltig erfolgreich, wettbewerbsfähig

und im Übrigen unabhängiger von Marktzyklen.“ Die neue Dieseltechnologie

BlueTec ist ein Beispiel für eine solch zukunftsweisende Innovation,

und außerdem Ergebnis einer beispielhaft erfolgreichen Kooperation mit

den Zulieferpartnern.

Beschaffung weltweit

Um die weltweiten Einkaufsaktivitäten zu koordinieren, ist ein wesentlicher

Schlüssel zum Erfolg das PTG Lead Buying-Konzept. Ziel ist es,

die Beschaffungsaktivitäten optimal zu bündeln, um so die bestmöglichen

Synergieffekte in der globalen Zusammenarbeit zu erreichen. Im Rahmen

der Gleichteilestrategie wird sowohl bei Fahrzeugen als auch bei Komponenten

eine Vereinheitlichung von Teilen angestrebt. Jüngstes Beispiel

ist eine einheitliche Motorenplattform für alle Truck-Marken und -Märkte

weltweit, die 2007 Produktionsstart haben wird. Die Möglichkeit zur Volumenbündelung

eröffnet neue Kostenpotenziale, die sowohl für Daimler-

Chrysler als auch für seine Zulieferpartner gewinnbringende Vorteile

erschließen.

1998

Fusion von Daimler-Benz und Chrysler

Corporation zu DaimlerChrysler

2001

Formierung der PTG Lead

Buying Organisation

2005

Definition eines globalen

PTG Geschäftsmodells

2006

Globale Integration aller Einkaufsbereiche

für Production Material Trucks and Buses


16 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Entschlossenheit und Weitblick

Extended Enterprise ®

1900 1910 1920 1930 1940 1950

1900

Der erste „Mercedes“ kommt

auf den Markt

1910

Julius F. Behr eröffnet erstes Produktionswerk

in Stuttgart-Feuerbach

1937

Behr entwickelt den ersten Windkanal,

zur Erprobung von Kühlsystemen


Global Supplier Meeting 2006 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Entschlossenheit und Weitblick

17

Entschlossenheit und Weitblick

Seit mehr als hundert Jahren verbindet DaimlerChrysler und die Behr GmbH & Co eine auf Innovation

und Leistung basierende Partnerschaft. Diese Partnerschaft hat nicht nur beide Unternehmen

geprägt, sondern die gesamte Geschichte des modernen Automobils.

Anfang des modernen Automobils

Der erste „Mercedes“, den die Daimler-Motoren-Gesellschaft am 22. Dezember

1900 der Öffentlichkeit präsentierte, war eine Sensation. Das

Erscheinungsbild des „Mercedes“ und seine technischen Innovationen

wurden schon nach kurzer Zeit für die übrige Automobilindustrie richtungweisend:

die gestreckte Silhouette und niedrige Motorhaube, der lange

Radstand und nicht zuletzt die mit 35 PS für damalige Verhältnisse extrem

hohe Leistung. Eine der sensationellsten und bis heute in der Grundsubstanz

unveränderten Erfi ndungen an diesem ersten „Mercedes“ aber war

zweifellos der Bienenwabenkühler. Wilhelm Maybach, Mitarbeiter und

Freund Gottlieb Daimlers und unvergessener Konstrukteur des „Mercedes“,

hatte dieses innovative Kühlsystem entwickelt. Üblich waren bis

dahin groß dimensionierte und schwere Rohrschlangenkühler, deren Effizienz

sehr zu wünschen übrig ließ. Maybach war der Lösung des Kühlungsproblems

bereits 1897 mit dem „Röhrchenkühler“ einen großen Schritt

näher gekommen. Mit dem erstmals beim „Mercedes“ realisierten Bienenwabenkühler

gelingt Maybach der entscheidende Durchbruch. Er lässt

aus 8070 quadratischen Röhrchen einen völlig neuartigen, rechteckigen

Kühler zusammenlöten. Diese Verbesserung der Kühlleistung sollte bei

langsamer Fahrt durch einen kleinen Ventilator hinter dem Kühler unterstützt

werden.

Entschlossenheit und Weitblick

Mit zunehmender Motorenleistung wurden die Kühlsysteme für Automobile

in der Folgezeit immer wichtiger. Nicht nur der Bedarf stieg, sondern

auch die Leistungsfähigkeit bei extremen Belastungen und langen Fahrstrecken.

Dies hatte auch Julius Friedrich Behr erkannt, als er 1905 in die

von Gustav Zoller gegründete Werkstatt zum Bau von Auto-Kühlern einstieg.

Zwei Jahre später übernimmt Behr die Werkstatt als „Süddeutsche

Kühlerfabrik“ (SKF), bevor er 1910 auf einem Gelände in Feuerbach bei

Stuttgart die erste Fabrik baut. Dass Karl Benz zu den ersten Kunden des

Firmengründers Julius Friedrich Behr gehörte, ist dabei kein Zufall: Denn

beide hatten die Zeichen des automobilen Zeitalters erkannt; und beide

ließen sich mit Entschlossenheit und Weitblick darauf ein, mit technischen

Innovationen die Zukunft des Automobils mitzugestalten.

Zulieferer und Technologiepartner

Diese enge Kooperation bestimmt die Firmengeschichte von Behr und

DaimlerChrysler gleichermaßen. Für jede neue technische Herausforderung

scheinen die beiden Unternehmen bereits eine zukunftsweisende

Lösung entwickelt zu haben. So auch im Jahre 1937, als Mercedes-Benz

mit dem „Silberpfeil“ einmal mehr Geschichte schreibt. Behr liefert das

Kühlsystem für den Rennwagen – und geht sogar noch einen Schritt

weiter: Um die Kühlung unter möglichst realen Bedingungen in Langzeitstudien

testen zu können, baut Behr den ersten Klimawindkanal. Dadurch

wird es möglich, Motorkühlungen unabhängig von aufwendigen Testfahrten

zu untersuchen – so auch das Kühlsystem im Mercedes-Benz „Silberpfeil“.

1957 geht die erste in Europa produzierte Klimaanlage für Pkw,

damals noch „Air-conditioner“ genannt, in Serie. Die Heckkühlanlage mit

Frischluft- und Umluftgebläse, eingebautem Filter, Kondensator, Kompressor

und Regulierhebel wird für den Mercedes-Benz 300 produziert.

1975 bringt Behr als erster Hersteller Aluminium-Wasserkühler für Pkw

auf den Markt.

Erfolgreiche Performance Partnership

Der Erfolg der leistungsorientierten Kooperation zwischen dem innovativen

Systemzulieferer Behr GmbH & Co und DaimlerChrysler basiert bis

heute auf dem gemeinsamen Ziel einer Technologie- und Leistungsführerschaft.

Die wegweisenden Technologien „made by Behr“ weiß nicht

nur DaimlerChrysler, sondern vor allem der Endkunde sehr zu schätzen.

So erklärt Dr. Markus Flik, Sprecher der Behr-Geschäftsführung: „Kooperation

im Netzwerk mit unseren Kunden und Lieferanten und ein konsequenter

Innovationskurs haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind.

Hinter dieser Erfolgsgeschichte steht das klare Bekenntnis, Technologieführer

zu sein, sowie die Kompetenz des Systempartners, der mit der Lieferung

kompletter Systemtechnologie und einbaufertiger Module weltweit

Gesamtverantwortung übernimmt.“

Der legendäre Rennwagen Mercedes-Benz „Silberpfeil“

1937 im Windkanal von Behr.

1960 1970 1980 1990 2000

1957

Behr präsentiert die erste Klimaanlage

für Pkw in Europa

1975

Behr ist der erste Anbieter von

flussmittelfreien Aluminium-Kühlern für Pkw

2002

DaimlerChrysler und Behr unterzeichnen Vereinbarung

zum Verkauf von Dayton Thermal Products


18 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Höchste Performance

Extended Enterprise ®

Höchste Performance

1955 brachte die Chrysler Corporation mit dem C-300 das erste Serienfahrzeug mit einem 300 PS

starken HEMI ® V-8-Motor auf den Markt. Bis heute steht HEMI ® für höchste Performance und eine

herausragende Zusammenarbeit mit den Zulieferern.

Das erste Serienfahrzeug mit HEMI ® -Motor

Es war am 7. Januar 1955: Menschentrauben versammelten sich bei den

US-amerikanischen Chrysler-Händlern staunend um ein neues Fahrzeugmodell,

das vom HEMI ® V-8-Motor angetrieben wurde. Dieser Motor übertrug

300 PS auf die Hinterräder – und diese geballte Kraft gab dem neuen

Modell auch seinen Namen: Chrysler 300. Noch im selben Jahr brach der

neue C-300 auf der Rennstrecke Daytona Beach in Florida alle Geschwindigkeits-

und Rundenrekorde. Fortan sollte es also dieses gehobene Sportcoupé

samt HEMI ® -Motor für die Straße geben. Die Kunden zeigten sich

darüber genauso begeistert wie die Fachpresse, die den Motor als „bestes

und sicherstes Antriebsaggregat sämtlicher amerikanischen Fahrzeuge“

feierte. Tom McCahill von Mechanix Illustrated attestierte dem neuen

C-300 das „beste Fahrverhalten, das ich bei einem fabrikneuen Serienfahrzeug

je erlebt habe“.

Fünfzig Jahre später: die Auferstehung des HEMI ® -Motors

Das Design des Chrysler 300 wurde damals ebenso gefeiert wie sein unverwechselbarer

HEMI ® -Sound. Fast fünfzig Jahre später ließ die Chrysler

Group die Legende wieder aufleben. Der neue Chrysler 300 sollte das aufregende

Design seines Vorbildes in die Gegenwart tragen, sein Motor – ein

5,7-Liter HEMI ® V-8 – leistet 345 PS. Die Entwicklung des neuen Motors

mit den charakteristischen halbkugelförmigen Brennräumen fi el in die Zeit

der Fusion von Daimler-Benz und Chrysler. Robert Lee, Vice President des

Bereichs Antriebsstrang der Chrysler Group, lobt rückblickend den intensiven

Austausch zwischen den Experten beider Seiten: „Wir merkten, dass

wir ihnen in einigen Dingen voraus waren – und sie uns in anderen.“ Aus

dieser engen Zusammenarbeit entstand schließlich einer der kraftvollsten

und modernsten Motoren, die jemals in Serie gingen.

Optimale Lieferantenunterstützung

Die erfolgreiche und nachhaltige Produktion des 5,7-Liter HEMI ® V-8

wurde durch die außergewöhnliche Performance eines wichtigen Zulieferers

von DaimlerChrysler maßgeblich unterstützt. So wurde die Federal-

Mogul Corporation im November 1999 mit dem gesamten Dichtungssystem

für den neuen Motor beauftragt. „Von Beginn an wollten die

Chrysler Group und Federal-Mogul einen neuen Leistungsstandard für

Dichtungssysteme etablieren“, erklärt Thomas Sroka, Program Manager

von Federal-Mogul, Bereich Sealing Systems. Ein Entwicklungsteam erarbeitete

die Spezifikationen für das Dichtungssystem, das in enger Abstimmung

mit den weltweiten Produktionsstätten des Unternehmens vorbereitet

und schließlich zur Serienreife gebracht wurde.

Umfassende Kooperation auf höchstem Niveau

„Bei einem so leistungsstarken Motor wie dem HEMI ® V-8 ist das Dichtungssystem

von entscheidender Bedeutung“, betont Robert Lee. „Hier

konnten wir uns ganz auf die Qualität eines erfahrenen und zuverlässigen

Zulieferpartners verlassen.“ Entsprechend stolz äußert sich Mike Fisher,

Vice President des Bereichs Sealing Systems bei Federal-Mogul: „Viele

Unternehmen weisen nur in einem bestimmten Bereich eines Dichtungssystems

besondere Stärken auf. Wir konnten den Ansprüchen der Chrysler

Group jedoch deshalb gerecht werden, weil wir in der Fertigung aller

Dichtungselemente Spitzenleistungen erbringen und gleichzeitig auch

die Komplexität der gesamten Motorenumgebung verstehen.“ Neben dem

Dichtungssystem liefert Federal-Mogul seit Ende 2002 auch die Zündkerzen

an das neue DaimlerChrysler Werk Saltillo Engine Plant II in Saltillo,

Mexiko, wo der HEMI ® gefertigt wird. HEMI ® -Motoren sind derzeit erhältlich

im Chrysler 300C, dem Dodge Charger, Dodge Magnum, Dodge Ram,

Dodge Durango sowie Jeep Grand Cherokee und Jeep Commander.

Hochleistung aus Tradition

Der jüngste Motor der traditionsreichen HEMI ® -Familie steht in jeder

Hinsicht für höchste Performance. Nicht zuletzt deshalb wurde der 5,7-

Liter HEMI ® V-8 im Jahr 2006 zum vierten Mal in Folge in die Hitliste

der „10 besten Motoren“ des Magazins Ward’s Auto World gewählt. „HEMI

bleibt das coolste Kürzel der Automobilbranche“, bemerkt Bill Visnic,

Senior Technical Editor von Ward’s AutoWorld. „Der legendäre HEMI ® V-8

hat die Ward’s-Juroren bei der Auswahl der 10 besten Motoren einmal

mehr beeindruckt und erfreut sich bei den Kunden ungebrochener Beliebtheit,

wie die hohen Einbauquoten verdeutlichen.“ Und Robert Lee weiß

diese Auszeichnungen zu würdigen: „Wir freuen uns über die fortwährende

Anerkennung des HEMI ® -Motors als modernes und effizientes Triebwerk,

das den hohen Ansprüchen des Kunden gerecht wird. Dies ist nicht zuletzt

der neuen Zylinderabschaltung (Multi-Displacement System) zu verdanken,

die hier in einem Großserienfahrzeug eingesetzt wird und ein jährliches

Einsparungspotenzial von über 220 Millionen Liter Treibstoff besitzt.“

So setzt der HEMI ® V-8 auch in seiner jüngsten Generation einmal mehr

Maßstäbe und schreibt – vor allem unter der Motorhaube des Chrysler

300 – eine mehr als fünfzigjährige Erfolgsgeschichte fort.

Beginn der Serienproduktion des HEMI ® in den frühen 1950er Jahren.

1900 1910 1920 1930 1940 1950

1924

Walter P. Chrysler präsentiert

das erste Chrysler Fahrzeug

1939

Chrysler beginnt mit ersten

Entwürfen für den HEMI ®


Global Supplier Meeting 2006 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Höchste Performance

19

1960 1970 1980 1990 2000

1955

Chrysler stellt mit dem C-300 den

ersten „street-car“-HEMI ® vor

1969

Dodge präsentiert den Charger 500 HEMI ® ,

der 22 NASCAR-Rennen gewinnt

1999

Federal-Mogul hat maßgeblichen Anteil

an dem Revival des HEMI ® V-8

2002

Markteinführung des

Chrysler 300 HEMI ® V-8


20 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Hochmotiviert zum gemeinsamen Ziel

Extended Enterprise ®

Das Ergebnis einer herausragenden Lieferantenzusammenarbeit: Lackieranlagen bringen die Karosserie einer Mercedes-Benz S-Klasse auf Hochglanz.

Hochmotiviert zum gemeinsamen Ziel

Lackieranlagen für die Werke Rastatt und Sindelfingen

„Es war ein Projekt, das mehrere wichtige Systemlieferanten von Daimler-

Chrysler zusammenführte. Und es war ein Projekt, bei dem alle Beteiligten

gemeinsam einen neuen Weg beschritten“, erinnert sich Armin Andritzky,

heute Leiter der Abteilung Central Contracts (IPS/DC). Der Impuls kam

von DaimlerChrysler (damals Daimler-Benz), und er betraf die Planung und

Umsetzung von Lackieranlagen der jüngsten Generation in den Werken

Rastatt und Sindelfingen. Nach der Ausschreibung im Jahre 1994 konnten

sich Eisenmann und BASF qualifizieren, um im Werk Sindelfingen eine

neue Lackieranlage, die erste Stufe der Neuordnung Lackierung (NOL), zu

realisieren. Für die Lackieranlage im Werk Rastatt wurden der Anlagenhersteller

Dürr und BASF gewonnen. In dieser Konstellation begann 1995 eine

intensive Zusammenarbeit, bei der nicht nur DaimlerChrysler, sondern

auch die Zulieferpartner völlig neue Wege beschritten.

Neue Wege in der Ausschreibung und Umsetzung

„Schon während des Ideenwettbewerbs wurden diese neuen Wege in der

Lieferantenkooperation festgeschrieben“, erklärt Armin Andritzky. „Zum

einen hatten wir auf eine enge Verbindung von Anlagen- und Materiallieferant

gesetzt, was zudem hieß, dass der Einkauf Produktionsanlagen von

IPS eng mit dem Materialeinkauf Pkw (heute PMC) zusammenarbeitete, in

dessen Verantwortung der Einkauf der Lacke fiel. Zum anderen haben wir

nur allgemeine Vorgaben bezüglich der Anlagen selbst gemacht. Stattdessen

orientierte sich die Ausschreibung an den Stückkosten der zu lackierenden

Karosserien.“ Diese Ausschreibung bedeutete ein Umdenken auch

bei den Anlagenherstellern, da es um ein verbindliches und langfristiges

Gesamtkonzept für eine bis dato einmalige technologische, ökonomische

und ökologische Lösung ging.

Höchste Anforderungen an alle Beteiligten

Die technische Herausforderung für die Zulieferer bestand darin, eine baureihenübergreifend

flexible Lackieranlage zu planen, die von der Entwicklung

bis zur Hochlaufphase ständig auf dem neusten Stand der Technik

gehalten werden sollte. Dazu gehörte auch die Erfüllung der aktuellsten

Umweltstandards für schadstoffarme Produktionsanlagen und Materialien,

was damals insbesondere eine Umstellung von lösemittelhaltigen auf

1900 1910 1920 1930 1940 1950

1949

Erste Zusammenarbeit zwischen

Daimler-Benz und der BASF


Global Supplier Meeting 2006 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Hochmotiviert zum gemeinsamen Ziel

21

Gemeinsam mit den langjährigen Systemlieferanten Dürr, Eisenmann und BASF hat International

Procurement Services (IPS) im Jahre 1994 neue Wege bei der Beschaffung von Lackieranlagen

beschritten. Das Projekt gilt bis heute als wegweisend.

wasserlösliche Lacke bedeutete. Um darüber hinaus eine qualitätssichere

und schnellere Produktion zu gewährleisten, wurde die Lack ver arbeitung

auf eine neuartige Pulverbeschichtung, das so genannte „Pulver Slurry“

umgestellt, die bei hohen Temperaturen trocknet und aushärtet.

Kooperative, erfolgsorientierte Zusammenarbeit

Angesichts dieser komplexen Anforderungen an die Zulieferer betont

Armin Andritzky: „Alle Beteiligten haben das Projekt hoch motiviert und

mit großem Engagement gemeistert – mit dem Effekt, dass wir dank einer

kürzeren Planungsphase und optimierten Prozessen hinsichtlich Qualität,

Technologie, Kosten und Logistik wirklich herausragende Ergebnisse

erzielen konnten.“ Auch für Robert Keim, Abteilungsleiter Projektmanagement

bei Dürr, der damals das Projekt Rastatt verantwortlich leitete, war

dieses Projekt mit DaimlerChrysler ein Meilenstein in der Lieferantenkooperation:

„Durch die Festlegung eines gemeinsamen Ziels haben wir eine

kooperative, erfolgsorientierte Zusammenarbeit erlebt, die durch sehr motivierte

und qualifizierte Ansprechpartner vor Ort geprägt war. Die Motivation

und die Offenheit aller Partner war für uns der Garant des Erfolgs.“

Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Dass im Rahmen des Kooperationsprojektes die Leistung von Daimler-

Chrysler und die der Zulieferpartner zu jedem Zeitpunkt klar definiert

waren, machte das Projekt letztlich zu einem äußerst erfolgreichen

„Tridem“. Entsprechend wurden auch die Verantwortungsbereiche hinsichtlich

Personal, Invest, Material und Energie für alle drei Partner defi -

niert. Die wichtige „Innovation“ aber bestand in einem Bonus-Malus-

System, das hinsichtlich der Kostenzielerreichung eine leistungsbezogene

Beteiligung an Gewinnen oder Mehrkosten ermöglichte. IPS als Hauptverantwortlicher

für den Betrieb der Lackieranlagen konnte dadurch die

Kostenziele erreichen und die Planungssicherheit erhöhen. Für die Systemlieferanten

wiederum zahlte sich ihre herausragende Leistung tatsächlich

aus. „Diese Rahmenbedingungen einer leistungsbezogenen Kooperation“,

so Armin Andritzky, „haben sich letztlich als Win-Win-Situation für

alle Beteiligten erwiesen, und sie waren sicher mitentscheidend für den

Erfolg des gesamten Projektes.“

1960 1970 1980 1990 2000

1963

Dürr baut für Daimler-Benz eine

Tauchbeschichtungsanlage

1965

Eisenmann liefert die erste Lackieranlage

an das Daimler-Benz-Werk Düsseldorf

1994

Wegweisendes Kooperationsprojekt zwischen BASF, Dürr, Eisenmann

und DaimlerChrysler in den Werken Sindelfingen und Rastatt


22 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Chronologie einer erfolgreichen Partnerschaft

Extended Enterprise ®

Chronologie einer erfolgreichen Partnerschaft

Bereits seit 1925 arbeiten Knorr-Bremse und DaimlerChrysler eng zusammen. Im Laufe dieser jahrzehntelangen

Kooperation hat sich der Zulieferer immer wieder als verlässlicher und kompetenter

Entwicklungspartner qualitativ hochwertiger Bremssysteme für Nutzfahrzeuge ausgezeichnet.

Meilensteine der Bremstechnologie

Zu der Zeit, als die ersten automobilen Fahrzeuge bereits nie gekannte

Geschwindigkeiten erreichten, dachte der Berliner Georg Knorr darüber

nach, wie man diese Fahrzeuge wieder zum Anhalten bewegen könnte.

1905 gründet Georg Knorr in Berlin das Unternehmen Knorr-Bremse, die

Grundlage seines Unternehmergeists ist die Einkammer-Schnellbremse

für Eisenbahnwagen, die bis zu diesem Zeitpunkt größtenteils noch von

einem Zugbegleiter mechanisch von Hand gebremst werden mussten.

Wenig später entwickelt er die zunächst primitiven Druckluftbremsen

unter Verwendung eines Steuerventils zu indirekt wirkenden, mehrlösigen

automatischen Systemen weiter. Und das ist erst der Anfang. 1923 überträgt

Knorr-Bremse sein Know-how auf den Nutzfahrzeugbereich – und

schreibt auch hier durch innovative Technologien Geschichte. Die Ingenieure

erfinden ein Druckluft-Bremssystem, das alle vier Räder des Lastwagens

sowie die des Anhängers gleichzeitig abstoppt – eine zu diesem

Zeitpunkt europaweit einzigartige Technologie. Die Bremskraft wird

dadurch erheblich gesteigert, der Bremsweg verkürzt sich signifikant.

Knorr-Bremse sorgt von nun an nicht nur für wachsende Sicherheit auf

den Schienen, sondern auch Straßen. 1925 erkennt DaimlerChrysler

das enorme Potenzial des damals noch mittelständischen Betriebs und

bezieht die „Vierrad-Knorr-Druckluftbremse“ für den Daimler Lastkraftwagen

– es ist der Beginn einer Erfolg versprechenden Kooperation.

Lokale Wurzeln – globale Ausrichtung

Bereits ab den 1930er Jahren sind 90 % aller deutschen Lastkraftwagen

von 7 bis 16 t mit Knorr-Bremsanlagen ausgerüstet. Bis Ende des Zweiten

Weltkriegs verzeichnet Knorr-Bremse eine erfolgreiche Entwicklung. Nach

der Enteignung des Ostberliner Stammsitzes versucht das Unternehmen

vom neuen Sitz in München aus erneut Fuß zu fassen. Im Jahr 1972 präsentiert

Knorr-Bremse ein gemeinsam mit Bosch entwickeltes ABS-System

für Nutzfahrzeuge und kann in den folgenden Jahren das Geschäftsfeld

Bremssysteme für Nutzfahrzeuge deutlich ausbauen. 1978 legt die

Entwicklungspartnerschaft mit Mercedes-Benz den Grundstein für die

Fertigung der Indústria Freios Knorr Ltda. in São Paulo (Brasilien). Auf dem

wichtigen nordamerikanischen Markt ist Knorr-Bremse seit dem Jahr 1993

zunächst mit einer Minderheitsbeteiligung am Joint Venture mit Bendix

Commercial Vehicle Systems präsent und übernimmt dieses vollständig

im Jahre 2002. Auch in Asien ist Knorr-Bremse mit zahlreichen Standorten

seit Anfang der 90er Jahre präsent. An der Spitze des Unternehmens steht

Heinz Hermann Thiele, der 1985 die Mehrheit der Gesellschaftsanteile an

Knorr-Bremse erwarb und das Unternehmen zu dem heute global erfolgreichen

Konzern ausrichtete.

Innovative Technologiepartnerschaft

Die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den global agierenden

Unternehmen DaimlerChrysler und Knorr-Bremse fi ndet ihren vorläufigen

Höhepunkt im Jahre 1993. Damals beauftragte das Geschäftsfeld Mercedes-Benz

Nutzfahrzeuge den Zulieferpartner Knorr-Bremse mit der Entwicklung

einer Scheibenbremse für Schwer-Lkw. Die pneumatisch betätigte

Scheibenbremse, die 1995 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt

wird und im Actros ihre Weltpremiere erlebt, wird von der Fachwelt als

ein Meilenstein in der Bremstechnologie gefeiert. Bereits ein Jahr später

gehören Scheibenbremsen an allen Achsen bei nahezu allen Nutzfahrzeugen

von DaimlerChrysler serienmäßig zum Standard. Nach dem Motto

„Gutes noch besser machen“ arbeiten beide Kooperationspartner fortwährend

an der Optimierung des Bremssystems, wobei Daimler Chrysler

und der Zulieferpartner vor allem von der langjährigen Erfahrung und dem

Transfer von Know-how profi tieren. 2001 wird mit der Neukonzeption der

Scheibenbremse ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte Knorr-Bremse

und DaimlerChrysler aufgeschlagen: Die zweite Generation der Scheibenbremse

stellt nicht nur eine technische und qualitative Optimierung dar,

sondern bringt auf der Grundlage von Materialsubstitution und verbesserter

Servicefreundlichkeit auch beträchtliche Kosteneinsparungen mit sich.

Gemeinsame Werte – gemeinsamer Erfolg

Gegenseitige Wertschätzung, offene Kommunikation und vor allem das

gemeinsame Bekenntnis zur Technologieführerschaft und wettbewerbsfähigen

Kostenpositionen bilden das Fundament der konstruktiven und

zugleich leistungsorientierten Zusammenarbeit von Knorr-Bremse und

DaimlerChrysler. „Diese Prämissen sind aus unserer Sicht ganz wesentlich

für eine erfolgreiche Lieferantenkooperation“, erklärt Wolfgang Theissen,

Leiter Einkauf Fahrgestell (PTG/3). „Und das Beispiel Knorr-Bremse zeigt,

wie sehr beide Seiten von einer solch stabilen und nachhaltigen Partnerschaft

profitieren.“ Eine herausragende Performance in den Bereichen

Qualität, Technologie, Kosten und Logistik trägt hier maßgeblich zur gemeinsamen

Erfolgsgeschichte bei. Entsprechend betont Heinz Hermann

Thiele, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG: „Qualität ist mehr als

das Vermeiden von Fehlern – es ist das Ergebnis einer Unternehmensphilosophie.

Nur wenn wir die Marktposition unserer Kunden durch zuverlässige

Systeme stützen, kann auch Knorr-Bremse nachhaltig erfolgreich

sein.“ Von der erhöhten Wertschöpfung profitieren also alle gemeinsam –

Knorr-Bremse, DaimlerChrysler und nicht zuletzt der Endkunde.

Starke Bremsen für extreme Fahrsituationen: pneumatische Scheibenbremsen

von Knorr-Bremse im Mercedes-Benz Actros.

1896

1910 1920 1930 1940 1950

1896

Gottlieb Daimler baut

den ersten Lkw

1925

Knorr-Bremse liefert die erste Vierrad-

Druckluftbremse für Daimler Lastkraftwagen


Global Supplier Meeting 2006 Meilensteine in Lieferantenkooperation

Chronologie einer erfolgreichen Partnerschaft

23

1960 1970 1980 1990 2000

1953

München wird Hauptsitz

des Unternehmens

1972

Knorr-Bremse entwickelt gemeinsam

mit Bosch ein ABS-System

1993

Knorr-Bremse entwickelt eine pneumatische Scheibenbremse

für den neuen Mercedes-Benz Actros


Herausgeber

DaimlerChrysler AG

Verantwortlich für den Inhalt

DaimlerChrysler AG

Claudia Dautermann, GOP Communications

HPC Z302, D-70546 Stuttgart

Tel. +49 711 17-77517, Fax +49 711 17-93852

claudia.dautermann@daimlerchrysler.com

Weltweite Ansprechpartner

Südafrika

DaimlerChrysler South Africa (Pty) Ltd.

Anna Ahlschlager

PO Box 671, East London 5201, South Africa

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CIMS 484-06-15, Auburn Hills MI USA, 48326-2527

Tel. +1 248 576-3735, Fax +1 248 576-2193

ao96@daimlerchrysler.com

Brasilien

DaimlerChrysler do Brasil Ltda.

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São Bernardo do Campo – SP

Tel. +55 11 4173-6294

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Redaktion

Ralf Christofori (aexea)

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© 2006 DaimlerChrysler. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers

und mit dem Bild- und Texthinweis „DaimlerChrysler“.

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