August 2013 (3,2 MB) - Crefelder Ruder-Club 1883 eV

crefelder.rc.de

August 2013 (3,2 MB) - Crefelder Ruder-Club 1883 eV

Nr. 65 - August 2013

Vereinsmagazin des Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Marc Leske holt bei der Junioren Weltmeisterschaft in

Litauen Gold im Achter.

Gold bei der U23

Weltmeisterschaft in Linz:

Lisa Schmidla

Bootstaufe der neuen Mosel anlässlich des

Sommerfestes zum 130-jährigen Clubjubiläum

Die Blues Brothers zu

Gast beim Sommerfest

Marlene Sinnig und Ihre Zweierpartnerin

Kerstin Hartmann gewinnen bei der EM in

Sevilla Silber

www.crc1883.de - www.crc1883.de - www.crc1883.de - www.crc1883.de - www.crc1883.de - www.crc1883.de - www.crc1883.de


Liebe Freunde des CRC, liebe Mitglieder,

alle lieben unseren Dollenbruch und viele warten immer schon gespannt, wann das neue Exemplar zur Verfügung

steht. Es vergeht deshalb auch nicht viel Zeit von der Ankunft der Kisten aus der Druckerei bis zur Verteilung auf

den unterschiedlichsten Wegen. Bedauerlich ist es dann immer, wenn die Hefte, die unseren Freunden und Mitgliedern

auf dem Postwege zugeschickt werden, ihren Empfänger nicht erreichen.

Seitens des Vorstandes haben wir deshalb in unserer letzten Sitzung das Thema „Verteilung Dollenbruch“ noch

einmal auf den Prüfstand genommen. Neben dem Angebot, das Magazin auf unserer Homepage einzusehen,

wollen wir auch weiterhin die Druckausgaben zur Verfügung stellen.

Zukünftig wollen wir folgende Verteilungswege nutzen:

Unsere auswärtigen Mitglieder werden auf dem Postweg bedient; dazu sind wir auf aktuelle Adressen angewiesen.

Hierzu also die dringende Bitte uns Änderungen rechtzeitig mitzuteilen. Sollten Rückläufer bei uns eintreffen,

werden wir natürlich versuchen, die neue Adresse zu ermitteln, haben wir dabei keinen Erfolg, stellen wir den Versand

ein, bis uns die neue Adresse vorliegt!

Der Vorstande und einige freiwillige Helfer betätigen sich in ihrem jeweiligen Umfeld auch weiterhin als

„ehrenamtliche Zusteller“.

Die aktiven Ruderer sowohl auf dem E-See, als auch auf dem Rhein finden die neuste Ausgabe in den jeweiligen

Bootshäusern vor; es werden ausreichend Exemplare ausgelegt! Auf eine persönliche Etikettierung wird dabei

verzichtet – es muss also nicht mehr gesucht werden!

Wir hoffen, dass wir mit diesen Maßnahmen alle interessierten Leser unseres Club-Magazins erreichen werden;

falls nicht, meldet Euch!

Euer Vorstand

In dieser Ausgabe:

Kinderregatta in Kettwig 3 Wesertour 14

Hügelregatta in Essen 4 Sommerfest 15

Junioren in München 5 Junioren WM 17

Junioren in Köln 6 Herrentour 18

EM in Sevilla 7 Rudertag 24

Damentour 8 Fronleichnamstour 25

Junioren in Hamburg 11 Kurz berichtet 27

Termine 12 Impressum / Neue Mitglieder 34

Sprintregatta in Wien 13

2


Kinderregatta in Kettwig

44. Jungen- und Mädchenregatta in Essen-Kettwig

Letztes Kräftemessen vor dem Landeswettbewerb

Am letzten Maiwochenende trafen

sich nahezu alle NRW-

Rudervereine in Essen-Kettwig zur

Kinderregatta, die zugleich auch

das letzte Kräftemessen vor dem

Saisonhöhepunkt ist, dem Landeswettbewerb

Mitte Juni in Bochum/

Witten.

Der in dieser Saison noch ungeschlagene

Jungen-Doppelvierer mit

Georg Pfennig, Carl Nottenkämper,

Henrik Steeger, Jonah Benz und

Steuerfrau Frederike Brockmeyer

konnte am Samstag auf der 3000m

-Langstrecke seine Siegesserie

fortsetzen und gewann in der absolut

schnellsten Zeit. Nach schlechtem

Start mussten die Jungs dann

aber am Sonntag über 1000m die

erste Saisonniederlage gegen die

Boote aus Essen und Minden hinnehmen.

Ebenfalls die Langstrecke gewinnen

konnte der Mixed-

Doppelvierer mit Charlotte Lier,

Henrik Brockmeyer, Hendrik Klose,

Anna Buch und Steuermann Jannik

Schiffer. Über die Rennstrecke lieferte

sich die Mannschaft dann ein

packendes Bord-an-Bord-Rennen

mit dem Boot vom Ruderclub am

Baldeneysee, musste sich aber im

Ziel knapp geschlagen geben.

Der leichte Jungen-

Doppelzweier mit Sören Hartmann

und Jacopo Beranzoli musste sich

über die Langstrecke am Samstag

mit einem fünften Platz begnügen.

Über die 1000m am Sonntag konnten

sie dann aber ihr Rennen gewinnen.

Der Jungen-Doppelvierer des

älteren Jahrganges mit Leonard

Paikert, Kaan Bekan, Niklas Bienemann,

Kilian Modersitzki und Steuermann

Hendrik Lillie konnte nach

Schwierigkeiten auf der Langstrecke

über die 1000m am Sonntag

einen guten zweiten Platz errudern.

In zwei Wochen geht es für die

Jungen und Mädchen des CRC

zum Landeswettbewerb nach Bochum/Witten,

der auch zugleich die

Qualifikation für den Bundeswettbewerb

ist. Dieser fand Anfang Juli

in Hamburg statt.

Julian Hausmanns

3


Hügelregatta in Essen

Sehr gute Ergebnisse in Essen für die Senioren

Bei schwierigen Bedingungen fand

am Wochenende 11. und 12. Mai

die internationale Hügelregatta auf

dem Baldeneysee in Essen statt.

Die Sportlerinnen und Sportler des

CRC konnten durchweg mit sehr

guten Ergebnissen überzeugen.

Im Skullbereich der Frauen wurden

in Essen verschiedene Kombinationen

im Doppelzweier ausprobiert.

Lisa Schmidla vom Crefelder RC

wurde am Samstag zusammen

mit Mareika

Adams (Essen) sensationell

Zweite vor allen anderen

deutschen Booten.

Siegreich waren die Polinnen

mit einer Ruderin aus

dem Olympia Doppelzweier,

der Bronze in London

gewonnen hatte. Am

Sonntag ruderte Schmidla

mit Julia Leiding (Rostock)

praktisch zeitgleich mit

zwei anderen deutschen

Kombinationen auf Platz

drei über die Ziellinie. Eine

halbe Sekunde Rückstand auf das

erste Boot bedeuteten einen denkbar

knappen Rennausgang.

CRC-Trainer Christoph Lüke

war von der Leistung begeistert:

"Lisa hat sich super im A-Bereich

etabliert und wird in zwei Wochen

bei der EM starten".

Jonathan Rommelmann musste

sich am Samstag im leichten Doppelzweier

mit Platz zwei zufrieden

geben. Im Doppelvierer am Sonntag

konnte seine Mannschaft dann

einen deutlichen Sieg einfahren

und bildet nun den Stamm für den

leichten Doppelvierer im U23 Bereich.

Er bereitet sich nun weiter

konzentriert auf die zweite Kleinbootüberprüfung

vor und rudert

daraufhin weiter im leichten Doppelvierer.

Für Marlene Sinnig war es in

Essen ein "ordentlicher Auftakt in

Richtung EM", wie Lüke bemerkt.

Zusammen mit Kerstin Hartmann

(Ulm) wurde sie am Samstag im

Johanna te Neues und Marisa Staelberg

Zweier ohne Steuerfrau hinter einem

sehr schnellen Boot aus den

Niederlanden zweite. Im deutschen

Frauenachter rudernd konnte sie

am Sonntag Platz eins im Achter

vor der Mannschaft aus Polen belegen.

Bei der EM wird sie die deutschen

Farben im Zweier vertreten.

Die Zwillinge Sara und Miriam

Davids konnten im U23-Achter am

Samstag zusammen mit Marisa

Staelberg und Johanna te Neues

den zweiten Platz hinter dem A-

Achter belegen. Der Abstand war

mit neun Sekunden im akzeptablen

Bereich.

Marisa Staelberg und Johanna

te Neues konnten am Sonntag im

U23-Achter einen deutlichen Sieg

einfahren. Für sie beginnt nun

ebenfalls die Vorbereitung auf die

Kleinbootüberprüfung, nach der

weiter im Achter gerudert werden

wird.

Alexander Thierfelder belegte

am Samstag einen guten dritten

Platz im U23 Vierer ohne

Steuermann. Sonntag

Morgen stand für die

Mannschaft dann ein Vorlaufsieg

zu Buche. Im Finale

fing sich die Mannschaft

dann allerdings bei

sehr windigen Bedingungen

einen kapitalen

"Krebs" und blieb stehen,

so dass das Rennen ohne

sie entschieden wurde. Im

Zweier bereitet er sich nun

für die weiteren Qualifikationsrennen

vor, um dann

in die Mannschaftsbildung

für Vierer und Achter zu starten.

"Insgesamt bin ich mit den Ergebnissen

sehr zufrieden. Es sieht

so aus, als könnten wir uns in diesem

Jahr über insgesamt 8 Sportlerinnen

und Sportler in der Nationalmannschaft

im A- und B-Bereich

freuen", bilanzierte CRC-Trainer

Lüke am Sonntag Abend das vergangene

Wochenende und blickt

erwartungsvoll auf den weiteren

Saisonverlauf.

Jan Nikolai Trzeszkowski

Dringend Bilder für den Dollenbruch gesucht!

Liebe CRC-ler,

bitte denkt bei dem Besuch einer Regatta an Euren Fotoapparat oder Euer Fotohandy.

Sendet die Bilder bitte möglichst in Originalauflösung per E-Mail an:

Dollenbruch@crc1883.de

4


Junioren in München

Michaela Staelberg rudert auf das Siegerpodest

Der zweite Platz im Juniorinnen

Doppelzweier war das beste Ergebnis

des Crefelder RC bei der

Regatta in München. Für die weiteren

Junioren des CRC war es ein

erfahrungsreiches Wochenende.

Auf der Olympischen Regattastrecke

in München schrammte Michaela

Staelberg im Juniorinnen A

Doppelzweier zusammen mit ihrer

Zweierpartnerin Lena Dankel

(Magdeburg) knapp an Gold vorbei.

Im Vorlauf siegten sie souverän

und zogen mit einer guten Zeit in

das Finale ein, was für das frisch

zusammengesetzte Duo eine erste

gute Bestätigung war. Im Finale

setzte sich dann das favorisierte

Boot aus Hannover/Hanau zusammen

mit dem Boot aus Potsdam

schnell ab. Mit einem Zwischenspurt

bei Streckenhälfte konnte

sich der Zweier mit Michaela Staelberg

im Bug jedoch wieder an das

führende Duo heran schieben und

durch eine erneute Tempoverschärfung

gelang es ihnen, das

Potsdamer Boot zu überholen. Am

Ende fehlte jedoch ein knapper

Bugball zum Sieg. Überglücklich

über diese Platzierung ließen sich

beide bei der Siegerehrung feiern.

Gemeinsam ruderten sie dann am

Sonntag auch im Doppelvierer.

Nach einem Sieg im Vorlauf hatte

man schon mit einem Sieg im Finale

spekuliert, musste sich dann

aber der Renngemeinschaft aus

Hannover/Potsdam/Leipzig geschlagen

geben. In beiden Rennen

konnte die internationale Konkurrenz

nicht mithalten. Ein sehr gutes

Ergebnis für Michaela Staelberg.

Lena Dankel mit Michaela Staelberg

Hoch motiviert war auch der

Vierer ohne Steuermann um Marc

Leske. Im mit vierundzwanzig Booten

stark besetztem Feld konnte

nur der Vorlaufsieger in das Finale

einziehen. Leider hatte der Vierer

mit Marc Leske gegen die Juniorennationalmannschaftsvierer

aus

Kroatien und Slowenien, die im

späteren Finale auch ganz vorne

landeten, noch keine Chance. Gut

vom Start weg gekommen, konnten

sie das Tempo der beiden anderen

Nationen nicht ganz mitgehen. Im

Endspurt schlossen sie zwar zu

Kroatien wieder auf, aber konnten

nicht mehr vorbei ziehen. In vier

anderen Vorläufen wären sie mit

dieser Zeit weiter gekommen. Im

Achter schafften sie den Einzug ins

Finale. Hier waren dann aber England,

eine Renngemeinschaft aus

Rostock/Hamburg/Magdeburg/

Dresden und der Achter aus Kroatien

schneller.

Jakob Gebel, David Fieseler und

Niclas Kiefer konnten im zweiten

Team NRW Achter das B Finale

gewinnen.

Für einen Paukenschlag sorgte

Sophie Baloghy. Erst wenige Trainingseinheiten

zusammen mit Vera

Spanke rudernd, schafften sie den

Sprung ins Finale im Juniorinnen A

Zweier ohne Steuerfrau. Im Endlauf

lagen sie lange auf dem vierten

Platz, mussten sich im Schlussspurt

aber den Engländerinnen geschlagen

geben und landeten

schließlich auf dem fünften Rang.

"Ein super Einstand für das Duo,

der so nicht zu erwarten war", so

CRC Trainerin Sabine Tschäge. Im

gleichen Rennen ruderte auch

Henriette te Neues, verpasste aber

mit ihrer Partnerin Carlotta Schmitz

den Einzug ins Finale und wurde

im B Finale dritte. Alle drei ruderten

auch im zweiten NRW Achter, der

fünfter werden konnte.

Leoni Lier schaffte als eigentlich

leichtgewichtige Ruderin in der offenen

Klasse nicht den Einzug ins

Finale, was auch zu erwarten gewesen

war. Mit ihrer Zweierpartnerin

aus Koblenz wird sie bei der

nächsten Regatta in Köln dann in

der Leichtgewichtsklasse starten.

„Insgesamt war das ein gutes

Ergebnis für die Ruderinnen und

Ruderer des CRC“, bilanzierte

Tschäge nach dem Wochenende

und fügte hinzu „Überraschend war

die Stärke der anderen Nationen,

besonders im Junioren Riemenbereich.

Hier erwartet Bundestrainerin

Brigitte Bielig zur Junioren WM eine

schwere Aufgabe.“

Sabine Tschäge

5


Junioren in Köln

Staelberg und Leske in Köln in aufsteigender Form

Traumbedingungen auf dem Fühlinger

See in Köln am Wochenende

18. und 19.Mai: Sonnenschein und

leichter Schiebewind lassen faire

Rennen zu.

Im Juniorinnen A Doppelzweier

schob Michaela Staelberg mit Partnerin

Lena Dankel aus Magdeburg

den Bug vor die Konkurrenten. In

München noch knapp geschlagen,

drehten sie in Köln erneut auf der

zweiten Streckenhälfte mächtig auf

und siegten vor den Augen der U19

Bundestrainerin Brigitte Bielig, die

sie als „Maßstabszweier“ gesetzt

hatte. Einen weiteren Sieg konnte

Staelberg im Einer verbuchen. Hier

fuhr sie ein taktisch kluges Rennen

und setzte sich gegen

die Ranglistenzweite

Tina Christmann

aus Hanau

und die Dritte, Carlotta

Nawjade

(Hannover), mit einer

Bootslänge Vorsprung

durch. Im

Doppelvierer wurde

sie mit ihren Partnerinnen

aus Magdeburg,

Bergedorf und

Trier erneut Zweite.

Marc Leske siegte

am Samstag im

Zweier ohne Steuermann

mit Partner Anton

Schulz aus Düsseldorf.

Am Sonntag ruderten sie

im ersten Finale auf den zweiten

Platz. Lediglich ihre Viererpartner

Paul Diletti (Münster) und Lutz Rudak

(Waltrop) konnten sie bezwingen.

Ein sehr gutes Ergebnis, auf

das sich weiter aufbauen lässt. Im

Vierer ohne Steuermann klappt die

Zusammenarbeit noch nicht ganz

optimal, wie es für die Kombination

möglich wäre. Mit den Plätzen Zwei

und Drei bleibt noch Übungsbedarf.

Ein ebenfalls sehr gutes Rennen

lieferten Paul te Neues, David

Fieseler, Niclas Kiefer und Marian

Quednau im Vierer ohne Steuermann

als reiner Vereinsvierer ab.

Mit einem beherzten Schlussspurt

sicherten sie sich den Sieg vor der

Kombination aus Berlin, Potsdam

und Brandenburg.

Leoni Lier verpasste mit Partnerin

Katharina Lang aus Koblenz

knapp den Sieg im ersten Finale.

Im Schlussspurt konnten sie der

Renngemeinschaft aus Berlin/

Hamburg nicht mehr genug entgegensetzen

und verloren mit einem

knappen Bugkasten. Ein gelungener

Einstand für Lier in der Leichtgewichtsszene.

Leider nicht ganz so rund lief es

für Jakob Gebel und Partner Benedikt

Müller aus Dorsten im Zweier

ohne Steuermann bei den Junioren

Paul te Neues - David Fieseler - Niclas Kiefer - Marian Quednau

A. Mit einem dritten und einem

fünften Platz muss bis zum Ranglistenrennen

in zwei Wochen eine

deutliche Steigerung erfolgen.

Krankheitspech aussetzen

musste Andreas Cutt. Ein grippaler

Infekt verhinderte den Start im

leichten Zweier und Vierer ohne

Steuermann.

Sophie Baloghy fuhr mit Partnerin

Vera Spanke aus Neuss im Juniorinnen

Zweier ohne ein gutes

Rennen. Sie mussten sich lediglich

der Ranglisten-Zweiten aus Essen

geschlagen geben. Henriette te

Neues und Partnerin Carlotta

Schmitz aus Essen kämpfen weiter

um ihre konstante Form zu finden.

Mit Platz Zwei und Drei hat das

junge Duo noch nicht seine Möglichkeiten

ausgeschöpft. Hier wird

das weitere Training sicherlich helfen,

die Leistung zu stabilisieren.

„Für alle Junioren A gilt es jetzt,

sich in den nächsten zwei Wochen

konzentriert auf das Ranglisten-

Rennen in Hamburg vorzubereiten“,

so Trainerin Sabine Tschäge.

Junioren B

Theresa Pfennig sichert sich am

Sonntag den Sieg im leichten Juniorinnen

Einer, einen Tag zuvor verhinderte

ein „Krebs“, ein technischer

Fehler, den

Sieg.

Vincenzo Codispoti

und Leon Brockel

fuhren erneut ein

beherztes Rennen

im leichten Junioren

Doppelzweier und

wurden mit dem

Sieg belohnt. Zusammen

mit ihren

Partnern aus Neuss

und Steuermann

Piet Pottkämper sicherten

sie sich

auch den zweiten

Platz im Junioren

Doppelvierer mit

Steuermann bei den

Leichtgewichten.

Eine deutliche Steigerung konnten

Jonas Mark und Dustin Männel

mit ihren Partnern aus Düsseldorf

im Doppelvierer mit Steuerfrau

Theresa Pfennig hinlegen. Samstag

noch auf dem fünften Rang,

wurde am Sonntag ein zweiter

Platz errudert.

Sabine Tschäge

6


EM in Sevilla

EM-Silber für Marlene Sinnig in Sevilla

Lisa Schmidla ruderte knapp an einer Medaille vorbei

Bei der Europameisterschaft im

spanischen Sevilla konnte sich

Marlene Sinnig im Zweier ohne

Steuerfrau die Silbermedaille sichern.

Lisa Schmidla erreichte einen guten

vierten Platz.

Marlene Sinnig mit

Kerstin Hartmann

(Foto: Oliver Quickert)

Mit einer klasse Vorstellung fuhren

Marlene Sinnig und Kerstin Hartmann

(Ulm) direkt ins Finale. Nach

umkämpften ersten 500 Metern im

Vorlauf setzten sie sich mit starkem

Streckenschlag am Ende klar gegen

den ukrainischen Zweier

durch. Im zweiten Vorlauf siegte

mit Rumänien der vermeintlich

stärkste Konkurrent bei der Titelvergabe.

Und so kam es auch im Finale.

Nach einem schnellen Start bildete

sich ein Trio an der Spitze aus Ukraine,

Rumänien und Deutschland.

Zwischen 1000m und 1500m erhöhten

die Rumäninnen und das

deutsche Boot das Tempo und

passierten den Zweier aus der Ukraine.

Für eine kurze Phase war

sogar der deutsche Bugball in

Front, bevor die Rumäninnen noch

schneller wurden und mit einer

knappen Länge vor Sinnig und

Hartmann Europameister wurden.

Bronze ging an den ukrainischen

Zweier.

Der erhoffte Titel blieb damit

aus. Wie bei der EM 2010 holten

Hartmann/Sinnig Silber und wurden

wieder von Rumänien geschlagen.

„Wir sind mehr enttäuscht als

glücklich. Wir hatten eine gute

Chance und schon gedacht, dass

wir die Rumäninnen diesmal schlagen

konnten", meinte Marlene Sinnig.

Dennoch ist die Silbermedaille

eine gute Basis für diese Saison,

mit dem Höhepunkt der Weltmeisterschaft

in Südkorea.

Platz 4 für Lisa Schmidla

Bei ihrer ersten EM-Teilnahme belegte

Lisa Schmidla im Doppelzweier

zusammen mit Mareike Adams

(ETUF Essen) den vierten Platz.

Damit erfüllten sie die Erwartungen

des Cheftrainers

des DRV.

Mit dem Umweg

Hoffnungslauf hatten

sie sich nach

Platz zwei im Vorlauf

letztlich für das

Finale qualifiziert.

Dort konnten sich

Schmidla und

Adams im Endspurt

gegen die starken

Rumäninnen durchsetzten.

Im Finale

hatte das junge Duo

dann jedoch keine

Chance, in die Medaillenvergabe

einzugreifen,

sicherte

den vierten Platz

aber deutlich auf die

nachfolgenden Boote

ab.

Für die beiden Spitzensportlerinnen

des Crefelder RC war das

damit eine erfolgreiche erste internationale

Meisterschaft in diesem

Jahr.

Jan Nikolai Trzeszkowski

Mareike Adams mit

Lisa Schmidla

(Foto: Oliver Quickert)

7


Damentour

Damentour Ruhr – Baldeneysee

Am 09.05. war es wieder mal soweit.

Eine Gruppe von 22 eifrigen

Ruderinnen startete zur diesjährigen

Damentour

auf der

Ruhr und

dem

Baldeneysee.

Ursprünglich

waren wir 23,

doch Erika’s

Fahrrad passte

leider nicht

in den Bus

und sie verzichtete

daraufhin

mitzufahren,

vielleicht

auch

aus Wettergründen,

denn es

schüttete wie

aus Eimern.

Das war sicher

kein guter Start der Tour. Wir

fuhren dann leider ohne Erika, aber

mit ihrem köstlichen Schokoladenkuchen.

Durch Uta’s gute Planung lagen

unsere fünf Boote schon dank der

Hilfe einiger netter Herren in Essen

Kupferdreh. Der Regen hielt sich

noch eine Cappuccinolänge in Kupferdreh

und dann konnten wir die

Boote erstmal

von

Wasser befreien

und

aufriggern.

Nach Uta’s

Bootseinteilung

starteten

wir bei

Sonne bis

zum Steeler

Wehr und

machten

kurz davor

Picknick, wo auch einige Kajakfahrer

von Ute’s Wein profitierten.

Nach Stärkung mit all den Köstlichkeiten

ruderten wir zurück über den

Baldeneysee bis zum Essen Werdener

Ruderclub, wo wir die Boote

lagerten und duschen konnten. In

der Gastronomie „Café Petry“ gab

es dann bei Sonne einen Grillabend

mit tollem Salatbuffet und

reichlich zu Trinken. Auch noch

nachträglich auf Grille’s Geburtstag,

die auch schon den ganzen

Tag bei jeder Gelegenheit ihre Kamera

zückte und fotografierte. Unsere

tolle Bestimmerin Uta hatte

auch unsere Rückfahrt und alle

nächsten Fahrten zum See organisiert

mit dem Pächter der Gastronomie,

der in 3-4 Fahrten uns dann

zum Hotel „Gastgeb” gebracht hat

und jede Fahrt mit lustigen Anekdoten

kommentierte. Die Pächterfrau

versüßte uns letzten fünf, die

“leider” warten mussten, die Zeit

mit rotem Genever. Das Hotel

„Gastgeb“

erwies sich

seines Namens

gerecht

und alle waren

von ihren

Zimmern mit

der rot-weiß

karierten Bettwäsche

begeistert.

Besonders

das

Dreierzimmer

im dritten

Stock mit Terrasse.

Den Absacker

haben wir

dann noch in

der Stube

genommen

und alle waren

gut gestylt, trotz des geringen

Gepäcks, was wir mitnehmen

konnten.

Das Frühstück am nächsten

Morgen war der Renner und es

blieb kein Wunsch offen. Uschi fotografierte

den tollen Frühstückstisch

und schickte das Bild an ihre

Kinder. So sollte das Muttertags

Frühstück zu Hause auch aussehen.

Danach

ging es wieder

zu den

Booten in

neuer Bootsbesetzung

mit einer

Fahrt über

den

Baldeneysee.

Wir

konnten aber

auf der gegenüberliegenden

Seite nicht anlegen,

da dort die Hügelregatta stattfand.

Also fand das Ess- und Trinkgelage

in den Booten statt. Der

gesteuerte Zweier (Weser) mit Pet-

8


Damentour

ra, Sigrid und mir hatte Toilettengang-Probleme,

da es eigentlich

keine Stelle zum Anlegen gab. Es

gab den Vorschlag sich über die

Bootswand zu hängen, aber das

war mir doch zu suspekt. Wir hielten

dann schließlich an einem sehr

sehr kleinen Steinufer, wo nur ich

aussteigen konnte und zwei Meter

ins Gras gehen konnte und mich

mit Bootsschnur in der Hand erleichtern

konnte. Beim Einstieg

dann noch über Sigrid (ohne

Schwimmweste) die Plätze getauscht

und es ging munter weiter

bis zum EWRC. Im Hotel wieder

frisch gemacht, alle sahen wieder

gut aus, besonders Helke mit Glitzer

auf der Jeans. Auf den ein oder

anderen musste man noch warten,

da der Nagellack noch nicht trocken

war. Es ging dann zum Italiener,

wo wir sehr gut gegessen haben

und anschließend den üblichen

Absacker im Hotel mit Gästebucheintrag,

in dem auch schon andere

Berühmtheiten standen, tranken.

Dann stand uns der letzte Rudertag

bevor und wir mussten

durch zwei Wehre. Uta hatte die

Plätze so verteilt, dass die unerfahrenen

Ruderinnen von den sehr

erfahrenen umringt waren. Zuerst

das Wehr in Werden, wo es

„umtragen“ hieß. Sehr mühsam,

aber das schafften wir als starke

Ruderinnen natürlich gut. Muss

man aber nicht öfter haben. Dann

ging es weiter die Ruhr entlang bis

nach Kettwig, wo wir eine kurze

Pause einlegten, aber da drängte

Uta schon weiter, da die Schleuse

in Kettwig um 14:00 Uhr schloss.

Nach einem zehnminütigen Gespräch

von Uta mit dem Schleusenwärter,

ließ er endlich Wasser

in die Schleuse. Das Wasser kam

nun auch reichlich von oben. Den

ersten Schleusengang habe ich

fast entspannt geschafft. Nun ruderten

wir die letzten 8 km bis Mülheim.

Nette Mülheimer Ruderer

halfen uns die Boote aus dem

Wasser zu holen und Iris orderte

Bier für die Helfer. Dann ging es

ans abriggern und an die letzten

Reste aus den Flaschen. Unser

Bus war auch überpünktlich da und

es ging mit viel Geschnatter auf

den Rückweg in unser Clubhaus.

Dort wurde erst mal geduscht und

geföhnt in allen Duschräumen.

Dann erwartete uns Angela wie

immer mit einem köstlichen Menü.

Erika kam auch zum Abendessen,

doch vorher gab es von Iris noch

einen Aperol Spritz und von uns

einen großen Dank an Uta und Iris

für die tolle Planung. Wir freuen

uns schon auf die nächste Damentour!

Danke für die schöne Wanderfahrt.

Angela Trzeszkowski

9


Junioren in Hamburg

Michaela Staelberg weiter auf WM-Kurs

Marc Leske wahrt Chancen

Schwierige Bedingungen für die

Junioren-Ruderer des Crefelder

Ruder-Clubs von 1883 am Wochenende

01. und 02.Juni auf der

Dove-Elbe Regattastrecke in Hamburg:

Stark böiger Schiebewind mit

starker Wellenentwicklung machte

den CRC-Ruderern zu schaffen.

Bei der Internationalen Regatta

wurde auch die Rangliste in den

Einern und Zweiern ohne Steuermann

der Junioren A für die Nominierung

zur Junioren WM ausgefahren.

Diese findet Anfang August

in Trakai/Litauen statt.

Wieder einmal konnte Michaela

Staelberg ihre gute Form im Juniorinnen

A Einer unter Beweis stellen.

Im Finale belegte sie den vierten

Rang und verbesserte so ihre

Leistung vom Frühtest um einen

Platz. Im von U19 Bundestrainerin

Brigitte Bielig zusammengesetzten

Doppelzweier mit Charlotta Nwajide

aus Hannover dominierte sie

erneut in dieser Bootsklasse. Auch

den Doppelvierer zusammen mit

Nwajide (Hannover), Christmann

(Hanau) und Sturm (Brandenburg)

gewann sie mit über 2 Bootslängen

Vorsprung. Damit hat sie sich in

den Kreis der Junioren-

Nationalmannschaft gerudert und

kann bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

mit ihrer Nominierung

rechnen.

Die schwierigen Bedingungen

machten Marc Leske und Partner

Anton Schulz aus Düsseldorf im

Zwischenlauf zu schaffen. Der böige

Schiebewind und die starken

Wellen verhinderten, dass sie ihre

Platzierung vom Frühtest wiederholen

konnten. Mit dem Sieg im C-

Finale betrieben sie allerdings

Schadensbegrenzung und wahrten

so ihre Chancen, weiterhin zum

erweiterten Kreis der Nationalmannschaftsanwärter

zu gehören.

Hier wird das Ergebnis bei der in

drei Wochen stattfindenden Jugendmeisterschaft

entscheidend

sein. Im abschließenden Achter

Anton Schulz

Marc Leske

zeigten sie im ersten Team NRW

Achter mit ihren Mitstreitern aus

Münster, Waltrop und Osnabrück

eine klasse Leistung. Lediglich 80

Hundertstel fehlten zum Sieg gegen

das Süd-Team.

Einen Sieg im E-Finale konnten

Niclas Kiefer und Marian Quednau

im Zweier ohne Steuermann bei

der Rangliste für sich verbuchen,

Jakob Gebel wurde mit Partner

Benedikt Müller im D-Finale Fünfter.

Zusammen saßen sie im zweiten

Team NRW Achter, der einen

guten fünften Platz im A-Finale belegen

konnte.

Leoni Lier siegte am Samstag

deutlich mit Partnerin Katharina

Lang aus Koblenz im leichten Juniorinnen

Doppelzweier. Am Sonntag

konnten sie den Bedingungen nicht

trotzen und belegten im A-Finale

den sechsten Platz.

Henriette te Neues und Partnerin

Carlotta Schmitz aus Essen

zeigten an diesem Wochenende

eine gute Leistung, hatten aber

leider im Vorlauf die schnellste Abteilung

erwischt und konnten nicht

unter die besten zwölf Boote rudern.

Im C-Finale wurden sie zweite,

knapp vor Sophie Baloghy und

Partnerin Vera Spanke aus Neuss.

Im abschließenden Achter belegten

sie mit dem zweiten Team NRW

Achter einen hervorragenden vierten

Platz.

Andreas Cutt wurde im leichten

Junior A-Achter Dritter. Ein technischer

Fehler im Schlussspurt, verhinderte

den zweiten Platz.

Leon Brockel und Vincenzo Codispoti

siegten am Samstag im

leichten Junior B Doppelzweier und

konnten sich am Sonntag im A-

Finale über Platz vier freuen. Zusammen

mit Yves Herold und Lutz

Meissen aus Neuss belegten sie im

leichten Doppelvierer mit Steuermann

den sechsten Platz. Hier

muss zur Jugendmeisterschaft ein

deutlich verbesserter Endspurt

kommen, wenn man bei der Medaillenvergabe

mitmischen will.

Ordentlich präsentierte sich der

Vereinsdoppelvierer mit Jonas

Mark, Dustin Männel, Konstantin

Nowitzki, Eric Menssen und Steuermann

Piet Pottkämper. Am Sonntag

konnten sie im B-Finale als einzige

Vereinsmannschaft den zweiten

Platz errudern. Mark, Männel

und Steuermann Pottkämper ruderten

zudem zusammen mit ihren

Partnern aus Düsseldorf im Vierer

mit Steuermann, der einen dritten

Platz im B-Finale erreichte.

Theresa Pfennig erruderte einen

vierten Platz im leichten Juniorinnen

B Einer.

Sabine Tschäge

11


Termine

Termine….Termine….Termine….Termine….Termine….Termine….Termine….Termine….Termine

21.09.2013 bis

22.09.2013

05.10.2013 bis

06.10.2013

18.10.2013

19.30 Uhr

03.11.2013

10.00 Uhr

07.11.2013

19.30 Uhr

24.11.2013

18.00 Uhr

Krefelder Regatta

Elfrather See

Info's: www.rvn-rudern.de

Ansprechpartner für Verpflegung: Sigrid Benger

Landesmeisterschaften NRW

Elfrather See

Info's: www.rvn-rudern.de

Ansprechpartner für Verpflegung: Sigrid Benger

Oktoberfest im Crefelder Ruderclub

Die Organisation übernimmt dankenswerterweise unser CRC- Frauenachter. Nähere Informationen folgen

in kürze per Homepageankündigung, aktivenVZ- Rundmail und Ankündigung auf der Krefelder Regatta (21.

-22.09.) und Landesmeisterschaft Rudern NRW (05.-06.10.), wo Ihr dann auch Tickets kaufen könnt. Der

Eintrittspreis wird das Oktoberfestbuffet und zwei Freigetränke beinhalten.

Abrudern

Clubhaus Bataverstraße

Anmeldung zum Essen bei Angela van der Wal,

Tel: 02151 - 329 23 76

Auftakt zum CRC- Spielabend und Mitgliederstammtisch

Wir möchten gerne einen festen Clubabend in Form eines Spielabends und Stammtischs einmal monatlich

einführen. Hier könnt Ihr Euch treffen, Karten oder andere Spiele spielen, gemütlich etwas trinken, Euch

austauschen oder einfach so die Seele baumeln lassen. Nach dem Erfolg des letztjährigen Spielabends

freuen wir uns auf den ersten Termin am 07.11.2013. Die Folgetermine sind der

05.12./09.01.2014/20.02.2014. Für Euer leibliches Wohl sorgt unsere liebe Angela mit leckeren Kleinigkeiten.

Der CRC- Vergnügungsausschuss freut sich Euch einen tollen Kabarettabend ankündigen zu können. In

Zusammenarbeit mit der Theaterplatz GmbH möchten wir Euch in Zukunft ein exklusives Kabarettprogramm

präsentieren, d.h. den Ruderclub als Kulturbühne erweitern. Ein Großteil der angedachten Produktionen

läuft seit längerem erfolgreich auf dem Theaterschiff in Hamburg, einer der ältesten Kabarettbühnen

in Deutschland. Am 24.11. starten wir um 18Uhr daher mit:

Angriff der Weihnachtsmänner

Was gibt es Schöneres als Weihnachten? Nie klingen die Glocken süßer als in der stillen heiligen Nacht.

Doch bis wir zur Besinnung kommen, kämpfen wir uns Monate an Bratwurstbuden und Glühweinständen

vorbei durch Citycenter und Shoppingarkaden, bis wir endlich die passende parfümierte Socke unter den

Christbaum legen dürfen. Oh du fröhliche!

Den schönsten Themen rund um das Fest der Liebe widmet sich das Theaterplatz- Ensemble in seinem

absoluten Erfolgs- Programm. Die geliebte Verwandtschaft kommt ebenso zu ihrem Recht, wie die Schlacht

ums perfekte Weihnachtsbuffet, der Nahkampf um die Gaben und die Invasion der abendländischen Seligkeit.

Schnell, virtuos und rasant komisch! Eben Kabarett für die schönste Zeit des Jahres!

Mit Harry Heib und Hajo Wiesemann.

01.12.2013

11.01.2014

19.00 Uhr

Die Karten kosten 22€. Tragt Euch bitte für die Anmeldung in die Doodle Liste ein, die Euch in kürze zugeht

oder meldet Euch bei Christoph Puff direkt an: per Mail c_puff@puffsbrause.de, per Tel.: 02151/966856

oder einfach per Überweisung des Gesamtbetrags auf das Konto bei der Sparkasse Krefeld: Christoph

Puff, Kto-Nr.: 803890, Blz.: 32050000. Die Karten werden auch auf den Regatten erwerbbar sein.

31. Herren Adventsrudern

10:00 Uhr Clubhaus Bataverstraße

Winterfest

Am Samstag, den 11.01.2014 findet das traditionelle CRC- Winterfest im Stadtwaldhaus Krefeld statt. Informationen

hierzu gehen Euch separat zu.

12


Sprintregatta in Wien

Frauenachter bei der int. Sprintregatta in Wien

Unser Mädels holen den Sieg des Vienna Nightrow nach Krefeld

Die strahlenden Siegerinnen vom Crefelder Ruder-Club

Von links oben: Mona Benger, Rebekka Klemp, Theresa Hülsmann, Nicola Heume,

Theresa Lomertin, Steuerfrau Carolin Staelberg

Von unten links: Vera Dresely, Melanie Staelberg, Nadine Schmutzler

Am 29.06. fand zum dritten Mal das

Vienna Night Row auf der Alten

Donau in Wien statt.

Nachdem unser Frauenachterteam

schon früh geäußert hatte,

dass sie dort gerne teilnehmen

würden, um in der Ruderbundesligapause

im Training zu bleiben,

machten sich Mona, Rebekka, Theresa,

Nicola, Theresa, Caro, Vera,

Melanie und Nadine am Donnerstagabend

gen Wien auf. Der Fanclub

rund um Stephan Deutschland,

Christian Noell und meiner

Person folgte ihnen am Freitag.

Einen Achter stellte der ausrichtende

Erste Wiener Ruderverein LIA

zur Verfügung, wobei dieser nur

unter drei Teilnehmerachtern geteilt

werden musste. Die Frauen genossen

bereits am Freitag Wien bei

tollstem Wetter, wir anderen trudelten

am Abend in Wien ein, so dass

wir gemeinsam in die Stadt zum

internationalen Teilnehmeressen

fuhren.

Die Frauen vom Düsseldorf-

Neusser Achter kamen ebenfalls

kurz nach uns mit dem Flieger an

und gesellten sich dazu.

Samstagmorgen ging es dann

für unseren Achter früh zur Probefahrt

mit dem Leihachter, der sich

als schwer und später jedes Mal

logischerweise zu verstellen erwies.

Nach der Testfahrt, die wir

Fans bei einem Stadtbummel verbrachten

und Steffl und Wiener

Flair genossen, trafen wir uns alle

auf dem Naschmarkt, um bei Sonnenschein

und warmen Temperaturen

etwas zu essen und Energie zu

tanken. Während unsere Frauen

um 15Uhr wieder Richtung Alte

Donau aufbrechen mussten,

schlenderten wir noch einige Zeit

durch Wien, um um 17:30Uhr zum

ersten Vorlauf an der Alten Donau

einzutreffen.

Im 150jährigen Jubiläumsjahr

des ausrichtenden Ersten Wiener

Rudervereins LIA zog der Vienna

Night Row, die größte österreichische

Ruderregatta, 37 Achterteams

aus neun Nationen

an, die auf der 350m Sprintdistanz

antraten. Unterstützt

wurden die Sportler von

1.000 begeisterten Zuschauern

am Ufer. Die Stimmung

war wahrlich toll. In den beiden

Vorläufen setzte sich

der CRC- Frauenachter souverän

gegen die Konkurrentinnen

aus Linz, Hasselt und

Wien durch. Bis zum Finale

unter Flutlicht verging noch

einige Zeit, in der wir die

tolle Stimmung genossen.

Die Alte Donau war komplett

unter Flutlicht gesetzt, die

Bojen fluoreszierten und die

einzelnen Teams überboten

sich durch die ausgefallensten

Leuchtkonstellationen für

die Nachtrennen. Unser

Team glänzte optisch mit ihren

reflektierenden Topps, für

die wir extra Reflexionsfolien

der Rettungskräfte verwendeten

und dem mit Leuchtstäben illuminierten

Boot, wobei der Preis für

die beste Beleuchtung an den Studentsport

Limburg nach Hasselt

ging, die als Engel mit rot blickenden

Flügeln an den Start gingen.

Die CRC- Frauen konnten in

einem packenden Finalrennen in

der Zeit von 1:05.77min den Gesamtsieg

nach Krefeld holen. Nach

der tollen Leistung waren unsere

Frauen gern gesehene Interviewgäste

des ORF, wo wir in kürze

das Video sehen können, das

Christian Noell zugesandt wurde.

Unser CRC- Frauenachter ist durch

den Sieg in Wien automatisch für

das Ruder Champions League Finale

am 15.09. in Hamburg qualifiziert,

was einen Tag nach dem Ruderbundesliga-

Finale ebenfalls auf

der Binnenalster stattfindet. Am

Ende feierten die strahlenden Siegerinnen

und wir Mitgereisten bis in

die Morgenstunden.

Christoph Puff

13


Wesertour

Jede Wanderfahrt ein neuer Fluss

Dieses Mal die Weser – die, so glaube ich, schon fast jeder kennt

Am Freitag, den 14. Juni fuhren wir

mit vierzehn Ruderern einschließlich

unseres "Leitwolfs" Lutz mit

Minna, zwei Pkw`s und natürlich

den drei Booten - Rhein, Max Reinicke

und die Azur - nach Bad

Karlshafen. Gut gelaunt, mit einigen

Leckereien, die uns die Fahrtzeit

verkürzten, kamen wir gegen

18:3O Uhr im Hessischen Hof an.

Familie Bunzenthal kannte den

CRC schon sehr gut und dementsprechend

freudig wurden wir begrüßt.

Beim Abendessen im Hotel

hatten wir die Qual der Wahl - bei

der großen, guten Speisekarte.

Das Essen war bestens und auch

die Runden von den Nichtaufladern

schmeckten allen gut.

Samstag 9.OO Uhr – Leitwolf

Lutz lies sich auf keinen späteren

Zeitpunkt ein – fuhren wir nach

Hann. Münden bei sonnigbewölktem

Himmel. Bestes Ruderwetter

also. Durch das Hochwasser

gab es jedoch keine Stege mehr

und wir mussten durch Schlamm in

unsere Boote steigen. Wir hatten

45 km bis Karlshafen vor der Brust,

aber die Strömung erleichterte uns

die Strecke und so

hatten wir reichlich

Gelegenheit die Köstlichkeiten

aus den

anderen Booten zu

probieren. Es gab

sogar ein Fässchen

Bier, das aber ein

Boot ziemlich fest im

Griff hatte. An einer

Abtei machten wir ein

großes Picknick und

nahmen noch ein

Sonnenbad. Durch

den Schlamm ging es

wieder ins Boot und

wir ruderten und trieben

bis Lipoldsberg.

Dort gibt es eine

nette Strandbar und

wir ließen es uns weiter

gut gehen. Die

letzten Kilometer bis

Karlshafen wurden

plötzlich recht nass, besonders für

Fatme als Steuerfrau, die ihre

Regenjacke leider im anderen Boot

hatte. Mit einigen Schwierigkeiten

legten wir in Karlshafen an, wo uns

der Campingwärter verjagen wollte,

da er Angst um seinen Rasen hatte.

Lutz sicherte alle Boote und ab

ging’s ins Hotel zum Duschen und

zum Trauerränder unter den Fußnägeln

entfernen. Nachdem Lutz

und Marietta sich um den Autorücktransport

gekümmert hatten ging es

zum Abendessen.

Unser Modell Steffi führte uns

dann auch die neuen Vliesjacken

vor – sehr gekonnt – sodass jede

Ruderin die Jacke haben wollte.

Bei den Männern waren die Modells

aber nicht so gut. Am nächsten

Morgen ging es auf die letzten

36 km von Karlshafen nach Holzminden

bei bewölktem, aber trockenem

Wetter. Wir wollten am

Kloster Corvey anhalten und Kaffee

trinken, aber es gab durch das

Hochwasser keine Anlegemöglichkeit.

Wir ruderten also weiter bis

Lüchtringen, einem relativ großen

Ort. Allerdings ohne Café und

Gaststätte. Wir landeten dann auf

Anfrage bei den Ureinwohnern in

einer „Räuberhöhle“ (Kiosk), wo

uns die Wirtin extra Kaffee kochte.

Landschaftlich ist die Weser wirklich

wunderschön, aber total ausgestorben

(keine Infrastruktur). Die

letzten Kilometer schafften wir nach

der Stärkung bis Holzminden locker

und schon ging es ans abriggern

und aufladen.

Es war eine sehr schöne und gut

organisierte Tour, dank unseres

Leitwolfs Lutz und wir hoffen alle

dass er uns noch mal mitnimmt!

Angela Trzeszkowski

14


Sommerfest

130 Jahre Crefelder Ruderclub

Sommerfest im Krefelder Hof

Am 06.07. feierten 204 Clubmitglieder

und Gäste fröhlich und ausgelassen

das diesjährige Sommerfest,

das aufgrund des 130jährigen

Vereinsbestehens dieses Jahr im

Krefelder Hof stattfand. Bei hochsommerlichem

Wetter freuten sich

die Gäste, während des Empfangs

durch unseren Präsidenten Walter

Jansen, über die Taufe des neuen

Wandervierers „Mosel“, der Dank

der großen Spendenbereitschaft

vieler Clubmitglieder, die durch

Klaus Bommers und Wolfgang Urban

initiiert wurde, angeschafft werden

konnte.

Danach ging es für die Vorspeise

an die voreingedeckten Tische.

Nach dem Grillbuffet

eröffnete das Hartmann-

Hilter Swing

Orchester die erste

Tanzrunde mit einem

Foxtrott, gefolgt von

einem Walzer, so

dass sich die Tanzfläche

rasch füllte. In

der ersten Tanzpause

gab es ein erstes

Clubhighlight. Der

Altherrenvierer trat

nach Jahren der Abstinenz

in reduzierter

Stärke in Form von

Dirk Jansen, Christian

Noell und Christoph

Puff auf, um mit spitzen Pointen

und amüsanten Betrachtungen

das Clubgeschehen und Ereignisse

rund um den Club aufs Korn zu

nehmen. Gekrönt wurde diese

kurzweilige Einlage durch die Integration

des CRC- Frauenachters

in das Stück. Die neun „Walküren“

fuhren in den Altherrenvierer, der

gerade den Siegerpokal der Frauen

des Vienna Night Rows aus dem

imaginären Rhein fischten, worauf

eine lautstarke Auseinandersetzung

folgte. Unsere Augenweiden

des Achters stellten sich daraufhin

den alten Herren mit einem Lied

über sich selber vor. Anbei der gewünschte

Text:

1kleine Steuerfrau die war nicht

gern allein,

drum lud sie sich zur Sprintregatta

8 Ruderinnen ein.

9 kl. Ruderinnen wollten rudern

gehen,

nur Mona war nicht schnell genug,

und blieb am Ufer stehn.

8 kl. Ruderinnen aßen Haselnusskuchen,

die Resi musste dank Allergie das

Krankenhaus aufsuchen.

7 kl. Ruderinnen tanzten in die

Nacht,

die Nici fand es richtig toll und hat

gleich durch gemacht.

Refrain:

Eine für alle, alle für eine, wenn

eine reinfällt wer wird denn gleich

weinen, einmal fällt jede, ärger dich

nicht, so geht`s im Leben, du oder

ich.

6 kl. Ruderinnen fuhren zur Bundesliga,

nur Tjarde suchte den Leibniz Keks

und verpasste uns als Sieger.

5 kl. Ruderinnen gingen auf große

Fahrt,

die Tedde musste Hänger fahrn,

die Rückfahrt die war hart.

15


Sommerfest

4 kl. Ruderinnen gingen gerne aus,

Rebekka war da schon K. o. und

blieb reiernd zu Haus.

Refrain:

Eine für alle, alle für eine, wenn

eine reinfällt wer wird denn gleich

weinen, einmal fällt jede, ärger dich

nicht, so geht's im Leben, du oder

ich.

Einmal fällt jede rein und wenn dein

Herz zerbricht, davon wird das

Boot nicht untergehn, Mensch ärger

dich nicht.

3 kl. Ruderinnen machten gerne

Sport,

wenn eine ein Wehwehchen hat,

hilft Dr. Vera sofort.

2 kl. Ruderinnen gingen gerne feiern,

Melle fing um 1Uhr nachts auf ihren

High Heals an zu eiern.

kl. Steuerfrau die war nun wieder

allein,

drum lud sie sich zum Sommerball

8 Ruderinnen ein.

An dieser Stelle erfolgte der Refrain

erneut und die acht Herren des

RBL- Männerachters kamen in den

Fraueneinteilern hineingeschwebt.

Der Beifall und die Lacher der Zuschauer

waren den Aktiven gewiss.

Nach dieser Einlage folgte eine

weitere Tanzrunde, bevor die Blues

Brothers in Form von Adrian Linke

und Paul Steinbach vom Gemeinschaftstheater

Krefeld-Mönchengladbach

die Bühne stürmten und

die Stimmung zum Kochen brachten.

Begleitet wurden sie von Jochen

Kilian und dem Hartmann-

Hilter Swing Orchester. Ein Feuerwerk

an bekannten und beliebten

Liedern folgte.

Als ein weiteres Programmbonbon

präsentierte Peter Benger uns

anschließend seinen zum 130jährigen

Jubiläum des CRC zusammengestellten

Film. Die Gäste schwelgten

dabei in Erlebtem, längst Vergangenem

und vielen schönen,

längst vergessenen Dingen. Ein

toller Film, der nun auch für einen

Obolus von 20€ bei Peter zu erwerben

ist. Der Betrag kommt CRC

Aktivitäten zugute.

Bis früh in den Morgen feierten

die Gäste bei Tanz und schönen

Gesprächen diesen tollen Abend.

Der Vergnügungsausschuss

bedankt sich für die Unterstützung

der Sommerfestdurchführung beim

Mercure Hotel Krefelder Hof, Puffsbrause,

der Sparkasse

Krefeld und

den Stadtwerken

Krefeld/SWK.

Christoph Puff

16


Junioren WM

WM-Gold für Marc Leske im Junioren-Achter

Das harte Training hat sich gelohnt ………...

Marc Leske hat bei der Junioren

Weltmeisterschaft in Litauen Gold

im Achter gewonnen. Michaela

Staelberg musste sich nach dem

krankheitsbedingten Ausfall ihrer

Zweierpartnerin mit Platz fünf begnügen.

Mit einem Sieg im Halbfinale hatte

sich der deutsche Achter mit dem

CRC-Sportler Marc Leske für das

Finale qualifiziert. Dort traf der kleine

„Deutschlandachter“ auf die

Boote aus Rumänien, Italien, Australien,

Großbritannien und die Sieger

des zweiten Halbfinals aus Serbien.

Bereits am Start

konnte sich das deutsche

Team etwas absetzen

und zeitweise

fast eine halbe Bootslänge

Vorsprung vor

Serbien und Rumänien

herausfahren. Kurz

vor Streckenhälfte

spurtete das Boot aus

Serbien und übernahm

die Führung mit

einem Luftkasten Vorsprung

vor den Deutschen.

Diesen bauten

sie sogar 500 Meter

vor dem Ziel auf eine

halbe Länge aus.

Dann kam allerdings

im Endspurt Italien

stark auf und das

deutsche Boot lies

sich mitziehen. Gemeinsam attackierten

die beiden die führenden

Serben und zogen an ihnen vorbei.

Mit einem starken Schlussspurt

konnte das deutsche Team

schließlich die entscheidenden

Kraftreserven mobilisieren und sich

mit dem letzten Schlag auf die

Goldposition vorschieben. Im Ziel

betrug der Vorsprung eine denkbar

knappe hundertstel Sekunde vor

Italien und 2/10 Sekunden vor Serbien.

Der Jubel der deutschen

Crew mit Marc Leske vom Crefelder

RC kannte keine Grenzen.

Platz fünf für Michaela Staelberg

Michaela Staelberg erkämpfte sich

mit Ersatzfrau Gesa Lindenau aus

Bergedorf einen hervorragenden

fünften Platz. Leider lief die erste

WM für die junge Sportlerin vom

Crefelder RC nicht wie gewünscht.

Bugfrau Carlotta Nwajide aus Hannover

fiel nach dem Vorlauf mit

einem Virusinfekt aus und so hofften

zunächst alle im Deutschen

Team das Nwajide zum Halbfinale

wieder fit würde, doch diese Hoffnung

erfüllte sich nicht. Am Samstag

war dann klar, dass Staelberg

zusammen mit Ersatzpartnerin Lindenau

im Halbfinale des Doppelzweier

starten würde. In einem super

Rennen sicherten sie sich mit

dem dritten Platz die Finalteilnahme.

Dies war für das nicht eingefahrene

Duo in dem 24 Boote Feld

bereits eine herausragende Leistung.

Im Finale am Sonntag Mittag

starteten sie dann zusammen mit

den Booten aus Italien, Griechenland,

Rumänien, Dänemark und

Australien. Beim Start kamen sie

zunächst gut weg und lagen sie bei

500 Metern gleich auf mit Griechenland

auf dem vierten Rang.

Lediglich die später siegreichen

Rumäninnen konnten sich direkt zu

Beginn eine Länge vom Feld absetzen.

Zur Streckenhälfte gelang es

Staelberg und Lindenau dann noch

mal nach vorne anzugreifen, aber

auf den letzten 500 Metern war es

dem uneingespielten Duo nicht

mehr möglich eine weitere Tempoverschärfung

mit zu gehen. Im

Schlussspurt konnten sie zwar

noch mal an die viertplatzierten

Griechinnen heran fahren, zum

überholen reichte es allerdings

nicht mehr. Nach dem Rennen

herrschte bei Michaela

Staelberg große Enttäuschung,

als sie die

Siegerzeit der Rumäninnen

mit 7:07,72

Minuten sehen konnte.

Mit ihrer ursprünglichen

Partnerin im Bug

hatte sie die Zeit bei

deutlich schlechteren

Bedingungen bereits

unterboten. Die junge

Sportlerin wird jetzt

erst einmal die restlichen

Sommerferien

nutzen um dieses Ergebnis

zu verdauen.

An sich war der fünfte

Platz mit dieser

schwierigen Situation

des Partnerwechsels

gut, aber mit dem Wissen

in Originalbesetzung wäre man

um Gold mitgefahren, schmerzlich.

CRC-Junioren Trainerin Sabine

Tschäge war mit dem Abschneiden

ihrer beiden Schützlinge in Litauen

sehr zufrieden: „Die Goldmedaille

im Achter ist für Marc natürlich sensationell

- und das in seinem ersten

Jahr als A-Junior. Für Michaela

Staelberg ist wegen den krankheitsbedingten

Ausfalls ihrer Partnerin

der fünfte Platz auch eine

sehr gute Leistung.“

Sabine Tschäge & Jan Nikolai

Trzeszkowski

17


Herrentour

Herrentour 2013

„Die Leiden 35 junger Ruderer“

Beim letztjährigen Herrenadventsrudern

fand mein Name auf wundersame

Art und Weise seinen

Weg auf die Liste der zukünftigen

Herrentourruderer und zwar in bereits

vorgedruckter Form, so dass

ein Eintrag meinerseits völlig unnötig

war. Als Novize und gleichzeitig

jüngster Teilnehmer, war ich natürlich

gespannt, was auf mich zukommen

würde, und hörte mir alle

Vorabeinführungen ausgiebig und

sehr genau an, um nicht durch eine

Unachtsamkeit direkt in ein Fettnäpfchen

zu treten.

Eine Rudertour einmal ohne

Luftmatratze und nicht auf einem

Hallenboden- eine paradiesische

Vorstellung für mich. Nicht das ich

das abendliche Luftmatratzenaufblasen

auf unseren diversen Jugend-

und Fronleichnamstouren

nicht genossen hätte und genießen

würde, aber was man in dieser Zeit

so alles anstellen könnte und kann,

wurde mir erst auf der Herrentour

bewusst. Neben mir trat mit Ulrich

Solbach ein weiterer Novize an, der

eine gewisse Grundnervosität nicht

verbergen konnte, da Christian

(das ist das Synonym zu Noelli)

uns einen Herrentourgrundkurs

einige Abende vor Abfahrt angekündigt

hatte, wozu es dann aber

nicht kommen sollte. Uli, ich denke,

wir haben es auch so bestens

überstanden! Nun aber zur Tour,

bevor ich bei dem Vorgeplänkel in

den Puffschen Redeschwall gerate.

An einem Mittwochnachmittag,

es trug sich zum 08.05.2013 zu,

trat eine illustre Gesellschaft von

28 jungen und junggebliebenen

Herren am Krefelder Zooparkplatz

mit unglaublich viel Gepäck (ich

dachte erst, ich wäre in die Damentour

geraten) an, um einen Bus in

Richtung Hameln zu nehmen. Nach

ausgiebigen Abschiedsszenen von

den Liebsten, wurde ein kleiner Teil

des Gepäcks in den Gepäckraum

des Busses gepackt, der Rest gelangte

zusammen mit den Reisenden

ins Businnere, was in mir die

ersten Fragezeichen aufkommen

ließ. Warum kommt der Gepäckhauptanteil

nicht nach unten? Aber

egal, ich sollte ja bald erfahren warum.

Kaum fuhr der Bus bei schwül

warmen Temperaturen los, öffneten

sich die Taschen und unvorstellbare

Mengen und Varianten an

diversen Alkoholika und Futteralien

kamen zum Vorschein. So muss

also das Paradies aussehen! Anbei

eine kleine Auswahl, wobei erwähnt

sein muss, dass einige Teilnehmer

liebevoll von ihren Frauen

ausgestattet waren, aber auch parallel

noch „gejagt“ hatten. Somit

wanderten neben Pancakes, diversen

Käsesorten, Salamis, Frikadellen,

Schnitzeln, Keksen, Trauben,

Spargel- Röllchen (nein, wir befanden

uns nicht auf einer 50/60er

Jahre Mottotour an die Ahr) und

Wachteleiern, die leckersten Getränke

durch den Bus. Neben wohlschmeckenden

Weinen, Bieren und

Schnäpsen, sah ich auch mal eine

Flasche Wasser kreisen, die aber

unangetastet ihren Weg wieder zu

ihrem Besitzer fand. Nach einer gut

dreieinhalbstündigen Fahrt mit

Pause, die durch den Hinweis

„Jeder pinkelt gerne“ begangen

wurde, erreichten wir unser Domizil

in Hameln, das drei Sterne Hotel

„Zur Krone“ an der Fußgängerzone,

wo wir unsere Zimmer bezogen.

Nach Bezug unserer Zimmer,

war beim Betreten unseres großen

Balkons eine angenehme Altersverteilung

erkennbar, die lange Balkonnächte

erahnen ließ. Zum Auftakt

gründeten wir daher erst einmal

feucht fröhlich die

„Bruderschaft der Balkons“. Erste

Brüder überzeugten direkt mit agilen

Kletterkünsten von Balkon zu

Balkon, um einem sagenumwobenen

Koffer, auch Noellis (das ist

wiederum das Synonym für Christian)

Rheingold genannt, näher zu

sein. Nach einem angenehmen

Sonnenbad ging es dann an den

offiziellen Teil, das erste gemeinsame

Abendessen. Die servierte

Spargelsuppe lies erahnen, dass

die gastronomische Leitung des

Krone Restaurants wohl eher auf

20 Leute eingestellt war und daher

panikartig den Wasserkocher angeschmissen

hatte, um die Suppe ein

wenig auf 35 Portionen zu strecken,

aber was soll es, in netter

Gesellschaft, Salz und Pfeffer im

ausreichenden Maße und leckeren

Getränken täuschte man die Geschmacksnerven

hierüber hinweg.

Nach der Hauptspeise hatten wir

unseren ersten Ausfall in Person

von Stefan H., der nach einem angekündigten

kurzen Abstecher aufs

Zimmer nicht mehr gesehen ward.

Besorgte Anrufe seiner partyfreudigen

Zimmernachbarn wurden später

von seinem aufopferungsvollen

Schlafkumpanen CN (auch ein Synonym

für, naja, Ihr wisst schon)

entgegengenommen, der lautstark

Stefans Partybereitschaft verneinte,

so dass sich die Zimmernachbarn

daraufhin an die Ortserkundung

von Hameln mit Armin und Pe

18


Herrentour

begaben und schließlich in einem

Biergarten im Zentrum einkehrten.

Der nächste Morgen startete mit

dem Frühstück um acht Uhr, wobei

meine Verwunderung groß war, als

der größte Teil der Gruppe um acht

Uhr, als unsereiner verschlafen in

den Speiseraum kam, bereits mit

dem Frühstück fertig war und für

die Abfahrt des Busses um neun

Uhr mental vorbereitete. Mit dem

Bus ging es dann nach Holzminden,

wo die Boote aufgeriggert

wurden und ich meinen feucht- kulinarischen

Toureinstand mit einer

mir stark am Herzen liegenden

sprudelnden Hausmarke und Averna

hatte. Gott sei Dank mundete es

allen, trotz Befürchtungen des Synonyms,

ob Perlwein ankommen

würde. Danach wurden die Boote

zu Wasser gelassen. Hierzu sei

angemerkt, dass wir eher versuchten,

nachdem das jeweilige Boot

das Wasser berührte, noch schnell

hineinzuspringen, da die Strömung

an dieser Stelle erstaunlich stark

war, was die enorme Distanz zur

Samtgemeinde Polle, unserem Mittagsstopp,

auch mit wenig Ruderaufwand

wie im Fluge vorübergehen

ließ. Nebenbei verwöhnte uns

auch noch der Vierer mit Egon mit

seinen formidablen musikalischen

Vorlieben. Hier wurde es verstanden,

eine gesamte Musikanlage

aufzubauen und die Weser mit

Testosteron-geladenen Partykrachern

wie „My Guy“ oder „I say a

little prayer for you“ zu beglücken.

Ebenfalls erstaunlich war die mir

bis dato nicht bekannte Möglichkeit,

ein Ruderboot als komplette

Küche vom Steuersitz aus zu führen.

Wolf zauberte wahre Gaumenschmause

und verwöhnte somit

seine Mannschaft während der

Fahrt, so dass keinerlei Kampf um

den Steuersitz aufkommen mochte.

Die Weserterrasse in Polle verwöhnte

uns mit ihrem ganzen kulinarischen

Können, wobei

„Bemühen“ bei einigen Gerichten

treffender gewesen wäre. Nach

einem angenehmen LKS ging es

dann wieder in die Boote, wobei wir

Egons musikalischen Vorlieben

weiter frönen dürften, bis seine

Mannschaft ein Einsehen hatte und

selber sang. Pest gegen Cholera

schoss es manch einem durch den

Kopf, wobei es gesangliche Lichtblicke

gab. In Bodenwerder endete

unser erster Rudertag, um ermattet

in den Bus bis Hameln zu sinken.

Dort angekommen beschränkte

sich die Bruderschaft des Balkons

auf eine kurze Zusammenkunft, da

es sich landfein zu machen galt,

um als modisch stilsichere Ruderer

das Restaurant zu erobern. Was

wurde uns dort an diesem Abend

geboten- nach kurzen Ansprachen

und der Vorspeise flog ein Gast

durch den Raum, gefolgt von unserem

Kellner. Die beiden Halbstarken

lieferten sich vor uns eine kleine

Schlägerei, der Koch und das

restliche Personal gingen dazwischen,

und wir unterdrückten unsere

Anfeuerungsrufe, um dem Magen

keine längere Pause zuzumuten.

Nach dem Essen erfreute uns

Dirk Peterke mit dem legendären

20


Herrentour

HowdyWowdy,

was zu großer Erheiterung

beitrug.

Danach brachen

zwei Gruppen auf,

um das nächtliche

Hameln zu erobern,

wobei sich

eine Gruppe gen

Cocktail Bar El Sol

am Bahnhof aufmachte,

die andere

auf halber Strecke

in einer anderen

Bar Papa Hemingway,

hach,

man muss diese

Namenseinfälle

einfach lieben,

hängen blieb.

Nach telefonischem

Hin und Her versuchte die

Bahnhofgruppe die andere zu finden,

was zu einer längeren Kneipenrunde

durch Hameln, einer letzten

Runde in einer tollen Cocktailbar

am Münsterkirchhof bis um drei

Uhr morgens führte und Wolf den

neuen Spitznamen Dr. Schluckski

einbrachte. Ein Cocktail TO GO

war natürlich auch noch drin.

Der Freitag startete für die „Drei

Uhr Gruppe“ hart, wobei wir uns

mittlerweile fragen, ob Dr. Schluckski

des Nachts sein Blut waschen

lässt, da er erstaunlich fit war. Die

Bootseinteilung erfreute uns dann

mit dem Kindervierer, der es trotz

des Altersdurchschnittsdrucks von

Christian aka. Noelli aka. Synonym

immerhin noch auf 38 Jahre brachte.

Dem Alter geschuldet überließen

wir auch dem „Erfahrendsten“

den ganzen Tag den Steuersitz im

Boot. Da wir noch etwas k.o. waren,

gestatteten wir uns erst einmal

ein einstündiges Nickerchen am

Ufer, bevor wir den anderen hinterher

fuhren. Heute war es ziemlich

windig, doch hätte das kein Mitleid

bei den Teilnehmerinnen der Damentour

hervorgerufen, die sich

konsequent im Dauerregen die

Ruhr hinunterquälten wie uns telefonisch

mitgeteilt wurde. Mittags

ein längerer Zwischenstopp in

Grohnde, wo uns ein schniefender

Gastronom an seinem Outdoor Grill

die Blassheit des Lachses präsentierte.

Es folgte, na, was wohl, ein

ausgiebiges LKS. Die Fahrt ging

weiter gen RC Hameln, ein wahrer

Tempel von Ruderclub. Groß, super

ausgestattet, fast CRC Niveau.

Zurück ging es mit Taxen zum Hotel.

Da logischerweise nicht alle in

ein Taxi passten, kam es zum allseits

beliebten Rudersack-wiederfinde

Suchspiel mit lustigen Einwürfen

wie „Wo ist mein Sack“, worauf

direkt Einwürfe wie „Mein Sack ist

blau“, die sehr lustig und wenig

hilfreich bei der Farbauswahl von

Rudersäcken sind, kam. Am Hotel

angekommen stürmten wir gruppendynamisch

die gegenüberliegende

Eisdiele, um uns ein leckeres

Spaghetti-Eis zu gönnen. Danach

eine warme Dusche und für

die Ermatteten eine Ausruhpause,

für die anderen ging es zur Happy

Hour in eine Bar wenige Meter neben

dem Hotel. Hier gab es immerhin

Bier für 1 Euro bis 19Uhr, was

ausgiebig ausgekostet wurde. Zum

Abendessen stand dann auf einmal

ein schwarz gekleideter Barde im

Raume, der sich auf Nachfrage als

der örtliche, nicht vom Stadtmarketing

beauftragte, wie er uns nun

fünfzig Mal erzählen sollte, Nachtwächter

entpuppte, mit dem wir uns

für den nächsten Tag, Dirk Marchand

sei für diesen schönen Einfall

gedankt, für einen Nachtrund-

21


Herrentour

gang verabredeten. Während ein

Teil sich unterhielt, spielten die anderen

drei Stunden ausgelassen

das

Kartenspiel

„Arschloch“ (Dieses ist, trotz der

unglücklichen Namensgebung,

wirklich voll des Kurzweil und wird

wärmstens empfohlen). Nach der

Gruppenauflösung fand dann die

Bruderschaft auf den Balkonen zusammen

und tauschte bis spät in

die Nacht Geschichten, Bier, Wein

und Käse aus. Axels Käse war so

gut, dass ein Bruder beim Hinaustreten

auf den Balkon wissen wollte,

ob jemand gekotzt hätte, was

wir mit dem Hinweis auf den hervorragenden

Käse, Note „Häuptling

Heiße Socke“, verneinten.

Samstag der 11.05. startete

wieder mit dem allmorgendlichen

Frühstück, danach ging es zum

Ruderclub und rein in die Boote.

Nachdem wir die Schleuse in Hameln

passiert hatten, kamen wir in

eine britische Gruppenübung, die

sehr interessant zu beobachten

war. Unser mittäglicher Zwischenstopp

fand dieses Mal im Gasthaus

Beissner in Großenwieden statt,

was an dieser Stelle als sehr empfehlenswert

herausgestellt werden

muss. Ebenfalls sollte bei einem

Abstecher die evangelische- lutherische

Kirche St. Matthaei nicht

ausgelassen werden. Eine wunderschöne

Orgel und das alte Holzgestühl

überzeugen.

Unsere weitere Fahrt führte uns

zum Wasser- Sport- Verein Rinteln

e.V., wo uns zum ersten Mal ein

paar Regentropfen überraschten.

Zurück in Hameln ging es direkt in

die bewährte Eisdiele. Nachbartischs-Konversation

einer Mutter

mit ihren Kindern: „Esst ihr eure

Eisse nicht auf?“ Die Brüller wurden

unterdrückt.

Nach dem Abendessen dann

unsere Tour mit dem Nachtwächter,

die wirklich interessant war. Wir

durften sogar in die abgeschlossene

St. Bonifatius hinein und in der

Krypta im Dunkeln dem Gesang

des Nachtwächters lauschen. Danach

ab in unsere Cocktailbar, wobei

heute Mojito ohne Minze serviert

wurde. Wer mag denn da

kleinlich sein.

Am Sonntag führte die miese

Wettervorhersage dazu, dass die

versammelte Altersweisheit der

Gruppenteilnehmer sich durchsetzte

und die Tour vorzeitig abgebrochen

wurde, so dass es ab zu den

Booten zum abriggern und Verladen

ging. Danach noch ein gemeinsames

Abschlussbier in der Campingsplatzkneipe

und ab in den Bus

gen Heimat.

Regen haben wir auf der ganzen

Rückfahrt, nun sagen wir mal,

marginal bis hefig gesehen, aber

die Trauer um die letzten ausgefallen

Kilometer war beim Großteil

gering. Der Busfahrer unterhielt

sich noch nett mit dem ein und anderen

und verneinte die lustige Frage

eines Teilnehmers, ob er „denn

auch so ein Gerät für Zuschnelligkeitmessungswarnung

hätte“. In

Krefeld angekommen ging es dann

für alle Beteiligten flott nach Hause,

um den Daheimgebliebenen von

den durchlebten Strapazen und der

gewonnenen Lebenserfahrung zu

berichten.

Meine lieben Mitfahrer, ich

möchte mich an dieser Stelle herzlichst

bei Euch bedanken, es war

mir ein großes Plaisir Euch begleiten

zu dürfen. Es hat viel Spaß gemacht,

und ich habe bei der folgenden

Anmeldung auch nichts gegen

den Vordruck meines Namens in

der Anmeldeliste. Mein lieber Detlef,

mein Dank sowie der Dank aller

gilt natürlich vor allem Dir und Hildegard

für Deine bzw. Eure tolle

Vorbereitung und Planung der

Tour. Es stimmte einfach alles, und

es war eine tolle Tour.

In Vorfreude auf die Herrentour

2014, Euer,

Christoph Puff

22


Rudertag

Tolle Stimmung beim 10. Crefelder Rudertag

Die Jedermann-Regatta ist ein fester Bestandteil des Krefelder Sport geworden

Die Jubiläumsausgabe des Crefelder

Rudertag am Elfrather See mit

über 70 Booten war ein voller Erfolg.

Bei bestem Wetter konnten

die schnellsten Mannschaften in

drei Kategorien ermittelt werden.

Ob Firmen, öffentliche Verwaltung,

Arztpraxen, Schulen oder vier

Freunde. Jeder der des Schwimmens

mächtig ist, hatte am Samstag,

den 13. Juli die Chance, die

Faszination des Ruderns, eingebettet

in einem Wettkampf, kennen zu

lernen. So gingen

bei der

zehnten Auflage

des erfolgreichen

Crefelder

Rudertag

über 300 Teilnehmer

an den

Start. Zur Vorbereitung

hatten

sich die

Teams in vier

Trainingseinheiten

unter

dem Kommando

von Mitgliedern

des Crefelder

RC mit

den Grundkenntnissen

des Ruderns

vertraut gemacht.

„Wir hatten

zwar noch ein

paar spontane

Abmeldungen

von Mannschaften,

aber insgesamt sind wir mit

den deutlich über 70 gestarteten

Booten sehr zufrieden“, so Rudertag

Organisator Philipp te Neues.

Neben den Teilnehmern selbst hielten

sich auch viele Familien und

Freunde am Elfrather See auf und

feuerten ihre Teams lautstark an.

Bei bestem Ruderwetter und angenehmen

25 Grad konnten die Breitensportler,

die sonst nicht im Ruderboot

sitzen, sich im Wettkampf

gegeneinander messen.

So schaffte es in der Männerklasse

das Boot „(K)enterprise“ mit

Björn Ebling, Matthias Schulte, Fabian

Fuhrig und Martin Bismor unter

dem Kommando von Steuermann

Sven Evers ihren Titel aus

dem vergangenen Jahr zu verteidigen.

Mit knapp zwei Sekunden Vorsprung

sicherten sie sich den Sieg

vor „Black Pearl“ mit Volker Pütz,

Bastian Klüter, Yves Stender,

Thomas Fiebig und Steuerfrau Ute

Kuck. Platz drei ging in diesem

Die Mannschaft der erfolgreichsten Firma

mit Ihren Trainern:

Beulen Physiotherapie

Rennen an die „Plättenbrecher“ um

Thomas Reufer, Alex Matiss,

Norbert Grees und Georg Kai, die

von Peter Benger gesteuert wurden.

Bei den Frauen konnten sich die

„RaRa Kaethen“ durchsetzen. Ulrika

Hachmann, Elisabeth Quiske,

Nina Fernandez, Eva Hachmann

und Steuerfrau Mona Benger waren

nicht zu schlagen. Im knappen

Kampf um Platz zwei war der „4er

ohne Plan“ mit Regina Rinsch, Iris

Cutt, Ellen Winkmann, Maren Ültgesfort

und Steuermann Andreas

Cutt vier Zehntel schneller als „U-

235“ mit Melanie Schmidt, Martina

Kößler, Katja Köhler, Mariya Savetska

und Steuermann Matthias

Keulen.

Bei den Mixed-Booten war die

Mannschaft von Steuerfrau Stefanie

te Neues am schnellsten.

„ÜberholverBOOT“ mit Sandra Kienen,

Pia Riepe, Martin Barthel und

Sebastian Grothe sicherte sich den

Sieg vor dem

Boot „Monte

mit Schlag“.

Petra Rabe,

Getraude Vogels,

Heinz

Federhen, Michael

Buyx und

Steuermann

Pierre Hein

holten sich den

Pokal für den

zweiten Platz

vor dem „Team

Promill“ mit

Ragna Benk,

Julia Daniel,

Fabian Heinrichs

und Sebastian

Jäkel

unter dem

Kommando

von Alexandra

Lüke.

Die Sonderwertung

für die erfolgreichste

Firma

sicherte sich

Beulen Physiotherapie. „Man merkt

dass die Qualität von Jahr zu Jahr

zunimmt“, sagte unser Präsident

Walter Jansen nach der Veranstaltung.

„Viele Mannschaften machen

bereits zum wiederholten Male mit

und ihre Technik wird von Jahr zu

Jahr besser. Wir sind sehr zufrieden

mit der Jubiläumsausgabe und

freuen uns schon auf das kommende

Jahr.“

Jan Nikolai Trzeszkowski

24


Fronleichnamstour

Fronleichnamstour auf der Maas

Vom afrikanischen B&B hin zu VIP- Empfang in Venlo

Unsere diesjährige Fronleichnamstour

stellte mich vorab vor große

Schwierigkeiten. Meine Vorgaben

waren ein kurzer Anreiseweg und

eine schöne Umgebung. Da ich ja

ein großer Freund von Flusseroberungen

bin und auch gerne im Ausland

Ausschau halte, stand für

mich ziemlich schnell fest, dass ich

gerne einen Fluss in den Niederlanden

ausprobieren würde.

Da meine Eltern als große Tagesausflugsfreunde

gelten, überredetet

ich sie, da ich alles flott eingetütet

haben wollte und sie sich

vor Ort ganz gut auskennen, zu

einem Abstecher nach Maastricht,

um von dort mit mir die Maas gen

Maasbommel abzufahren. Schnell

stand fest, dass der obere Teil sehr

langweilig werden würde, da sich

hier Industriekomplex an Industriekomplex

reiht und nur der Koning

Albert Kanal befahrbar ist. Nach

einem mittäglichen Stopp in Maaseik

entdeckten wir die Marina von

Herenlaak, der befahrbare Kilometer

0 der Oude Maas als optimalen

Einsetzpunkt. Weiter fuhren wir die

gesamte Maas vorab bis Maasbommel

ab, und entdeckten viele

schöne Ortschaften. Nach dieser

Tour setzten Christian und ich uns

mit der Wasserkarte für die Maas

zusammen und fingen an Distanzen

abzustecken. Um diese herum

galt es nun Unterkünfte zu suchen,

wobei bei dieser Tour Ruderclubs

im Vordergrund stehen. Es stellte

sich schnell heraus, dass wir auf

mindestens einen alternativen

Übernachtungsplatz ausweichen

müssten. Gesagt getan, die Planung

war nach diversen Anschreiben

meinerseits an Hotels, B&B

und drei Ruderclubs, die alle begeistert

von der Idee einer Rudertour

auf der Maas waren, vollendet.

Der Ruderclub in Venlo lud uns

genau wie der in Katwijk/Cuijk zur

Übernachtung ein, wobei in Venlo

ein Empfang durch den Vorstand

angekündigt wurde. Gut gerüstet

starteten daher am Fronleichnamsmorgen

neun Personen gen Herenlaak,

ein Klapprad für den Landdienst

im Gepäck, was sich als

wahrer Glücksgriff erweisen sollte.

Von Herenlaak führte uns unsere

Route bei trockenem, aber kühlen

Wetter Richtung Roermond, getragen

von einer starken Strömung

der Oude Maas passierten wir

schöne Landstriche. Mittags kehrten

wir nach der Passage einer

Schleuse in der Marina Oolderhuuske

für unsere ersten holländischen

Pommes ein. Schlemmen

wie Gott in den Niederlanden- herrlich.

In Roermond fuhren wir in die

Roer ein, sprich die Rur, die hier in

die Maas mündet. In der Mündung

liegt eine kleine innerstädtische

Anlegestelle, an der wir die Boote

vertauten und uns ein Bier und einen

Stadtspaziergang gönnten,

wobei noch rasch ein Fahrradführer

gekauft wurde, da Christian bei

seinem Landdienst auf dem Fahrrad

schnell hinter das Knooppunt

System der Niederländer gekommen

war, was eine große Erleichterung

für den Landdienst bringen

sollte. Auf den restlichen Kilometer

bis zu unserer Unterkunft passierten

wir noch die Schleuse Roermond,

wobei uns auffiel, dass die

Schleuse direkt hochgefahren wurde,

als wir in den Schleusenbereich

kamen. Dieses sollte sich die kommenden

Tage noch wiederholen.

Was für ein Service. Die Strecke

zum Asselts Bed & Breudje, wo wir

von John Man herzlichst empfangen

wurden, waren für unseren

Vierer ein Klacks, unser Dreier verpasste

wohl die Einfahrt und absolvierte

noch 10 Extrakilometer. Ein

schöner Grillabend folgte, und nach

einem wunderschönen Sonnenuntergang

gingen alle ermattet in ihre

afrikanischen Gemächer, wobei

jedes anders ausgestattet war.

Am nächsten Morgen wurden

wir von John mit einem wunderbaren

Frühstück empfangen, so dass

wir uns gut gestärkt gen Venlo aufmachten.

Unser erster Stopp war

im schönen Festungsort Kessel.

Nach Passage der Schleuse Belfeld

erreichten wir Steyl, wo die

Steyler Mission ihren Hauptsitz hat.

Dort gab es endlich wieder Pommes

und einen kleine Rundgang

durch den idyllischen Ort. Bei der

Einfahrt in Venlo kam ein ziemlicher

Wind auf, am Ufer rannten

Leute winkend am Kanuclub die

Rampe runter und riefen uns irgendetwas

zu, was uns etwas irritierte

uns aber nicht von unseren restlichen

Kilometern bis zum WSV de

Maas abbringen ließ, die sich durch

den Wind als äußerst unangenehm,

da der Wellengang stark

war, erwiesen. Beim WSV de Maas

empfing uns Jan, der uns in die

Örtlichkeit, eine wunderbare Marina,

einwies. Später sollten sich

zum Grillen noch einige Clubmitglieder

des neugegründeten Clubs

einfinden und schöne Gespräche

stattfinden. So erfuhren wir z.B.,

dass jeder niederländische Verein

einem neugegründeten Verein mindestens

ein Boot, natürlich meist

ein altes Boot, schenkt. Unsere

erste Nacht auf Luftmatratzen folgte.

Der Samstag startete ruhig,

aber der Wetterbericht kündigte

wieder Nordwestwind um die vier

Windstärken zum Mittag hin an, so

dass Jan uns ebenfalls sagte, dass

es unangenehm mit dem Wellengang

und der fast nicht mehr vorhanden

Strömung sein könne. Auf

ging es also erst einmal nach Arcen,

wo wir in dem Ortshafen anlegten

und uns ein Eis bei dem Eisstar

der Niederlande, Clevers genannt,

gönnten. Der Wind war nun

wirklich frisch und die ersten Wellen

kamen auf. Der Dreier hatte

teils ziemlich zu kämpfen. Unsere

Mittagspause machten wir völlig

ermattet an der ehemaligen

Schleuse vom Leukermeer hin zum

Reindersmeer, einem Naturschutzgebiet.

Hier entschieden wir uns

auch, die Etappe zu verkürzen, da

wir es definitiv nicht mehr bis Kat-

25


Fronleichnamstour

wijk/Cuijk schaffen würden. Nach

der Pause fuhren wir dann weiter

nach Bergen, wo wir die Boote an

der Fähre verstauten und mit dem

Landdienst in unsere Unterkunft bei

der Roeivereniging De Drie Provinciën

fuhren. Dort gönnten wir uns

erneut einen netten Grillabend und

ein kollektives Luftmatratzeneldorado

für die Nacht.

Sonntagmorgen um neun Uhr

wurden wir von einer großen Gruppe

ruderbereiter Gesellen aller Altersgruppen

begrüßt. Wir unterhielten

uns nett eine ganze Weile, bis

die Gruppe aufs Wasser ging. Der

Name dieser Rudervereinigung

kommt daher, dass Rudern in den

Niederlanden eigentlich ein Studentensport

ist und somit in den

Studentenstädten ausgeübt wird,

man daher bei der Gründung sich

aus den Provinzen Limburg, Noord-

Brabant und Gelderland, die alle in

Cuijk zusammentreffen, sich zusammengefunden

hat. Ebenfalls

bestätigt wurde uns, dass Wanderruderer

schon sehr ausgefallen auf

der Maas seien. Nachdem unser

Landdienst uns in Bergen abgesetzt

hatte, ging es für uns nach

wenigen Kilometern in die Schleuse

Sambeek. Das Wetter war herrlich,

der Wind moderat, und somit

kamen wir frühzeitig in Cuijk an, wo

wir im Ortshafen die Boote erneut

vertauten, uns einen kleine Rundgang

durch Cuijk und natürlich, na,

richtig, Pommes gönnten. Nach

wenigen Kilometern und dem Abzweig

des Waal- Maas Kanaal,

ging es für uns Kraaijenbergse

Plassen, wo wir bei der Rudervereinigung

die Boote verluden und

nach Krefeld aufbrachen. Unser

Fazit nach dieser Tour: Die Maas

ist ein landschaftlich reizvoller und

schön zu rudernder Fluss. Es gibt

schöne Einkehr- und Besichtigungsmöglichkeiten

in Restaurants,

Bars, Pommesbuden und

von Orten und Städten. Wir wurden

überall äußerst herzlich empfangen

und sind gespannt auf den weiteren

Teil der Maas oder/ und auf

weitere niederländische Flüsse. Ein

großes Plus ist die sehr kurze Anund

Abfahrtszeit von je ca. 75min.

Christoph Puff

26


Kurz berichtet

Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet…Kurz berichtet

Rhein Marathon 2013

Aufgrund der interessanten Erzählungen und Berichterstattung

bezüglich des Rheinmarathons 2012 verdoppelte

sich in diesem Jahr die Anmeldung des CRC

für Samstag, den 4. Mai 2013 auf zwei Vierer. Im Hinblick

auf die zahlreichen Erfolge des CRC in den letzten

Jahren konnte ich mir vorstellen, dass sich die

Konkurrenz des CRC sehr gefreut hat, dass die beiden

Vierer durch andere Ruderer besetzt werden sollten,

als von den erfolgreichen RBL-Ruderern!

Für das „Youngster“ Boot

(Mindestdurchschnittsalter = 43 Jahre) meldeten sich

Stephan Deutschland, Insa Menninger, Christoph Puff,

Uwe Roth und Patrick Scheffler.

Im „Oldtimer“ Boot (Mindestdurchschnittsalter = 55

Jahre) waren Axel Heimendahl, Beatrix Mersmann, Iris

Shore, Helmut Stanek und ich. (Um dem Risiko entgegenzuwirken,

dass Zweifel bezüglich unserer Qualifikation

für diese Altersklasse aufgrund unseres jungen

Aussehens entsteht, hatte ich einige Wochen vor dem

Marathon meine Haare färben lassen. Die Strategie

war offensichtlich erfolgreich!)

Eine wichtige Entscheidung bei der Anmeldung betraf

die Streckenlänge – 45 oder 100 Kilometer. Es

wurde natürlich die kürzere Strecke gewählt. (Die Vorstellung,

100 Kilometer zu rudern, ohne irgendwo einzukehren,

kam mir verheerend vor!)

Im Vergleich zum Vorjahr waren die Bedingungen

gut. Das Wetter war für uns perfekt – sonnig, trocken,

windig, aber auch nicht zu heiß. Der Veranstalter – der

Bonner Ruder-Verein 1882 e.V. – hat das Rennen souverän

organisiert. Chapeau!

Das Besondere an einem Marathon ist sicherlich,

dass es keine richtige Pause gibt bzw. geben kann. Ein

Steuermannwechsel (durch Übereinanderklettern) ist

die einzige Möglichkeit, für wenige Sekunden die

Skulls loszulassen und etwas Wasser zu trinken. Zwar

wollten wir nicht gewinnen, unser Ziel lag vielmehr darin,

das Rennen zu komplettieren, und zwar in weniger

als drei Stunden. Beide CRC-Boote erreichten dieses

Ziel: das jüngere Boot konnte die Ziellinie -trotz Wellen

- in 2.48.44 überqueren, das ältere in genau 2.53.39.

Obwohl wir Zweitletzter bzw. Letzter in unserer jeweiligen

Kategorie wurden, waren wir mit unserer Leistung

sehr glücklich.

Einen besonderen Dank spreche ich an dieser Stelle

an Christian Noell aus. Noelli hat uns nicht nur hinsichtlich

der Organisation und des Bootstransports große

Dienste geleistet, sondern er stand – wie versprochen

– an der Ziellinie mit Kölsch für die durstigen Marathoner.

Ion Shore

Siegreiche Nachwuchssportler in Bremen

Am Wochenende 04. und 05.Mai ruderten die Junioren

B, sowie die Jungen und Mädchen des Crefelder Ruder-Club

auf dem Werdersee in Bremen.

Bei ihrer zweiten Regatta in dieser Saison konnten sich

die B-Junioren auf dem Werdersee in Bremen mit der

nationale Konkurrenz messen. Am Samstag erhoben

Vincenzo Codispoti und Leon Brockel im Doppelzweier

der Leichtgewichte ihren Anspruch auf den Sieg, nachdem

sie sich zuvor in Münster mit dem zweiten Platz

begnügen mussten. In der gleichen Bootsklasse der

Schwergewichte gingen Konstantin Nowitzki und Jan

Renner an den Start und konnten ihren Sieg aus

Münster nun auch gegen stärkere Konkurrenz verteidigen.

Im Einer konnte sich die Leichtgewichtsruderin

Theresa Pfennig in ihrem Rennen durchsetzten und

einen Sieg davontragen, ebenso wie Eric Menssen,

der in seinem ersten Rennen dieser Saison eine Medaille

erruderte. Dustin Männel und Jonas Mark mussten

sich sowohl im Doppelzweier, als auch im Doppelvierer

mit ihren beiden Partnern aus Düsseldorf im Gegensatz

zum Saisonstart in Münster der nun größeren

Konkurrenz geschlagen geben und fuhren auf den

Plätzen zwei und drei ins Ziel.

Am darauffolgenden Regattatag überquerte Eric

Menssen im Einer als erster die Ziellinie und auch Konstantin

Nowitzki durfte sich an diesem Tag als Sieger

im Einer feiern lassen. Die Leichtgewichte Lars Hermsdorfer,

der auf der ersten Regatta dieses Jahres krankheitsbedingt

ausgefallen war, und Michael Rieske stellten

im Doppelzweier ihr Können unter Beweis und belegten

im Einer zudem jeweils Platz zwei in ihren Rennen.

Insgesamt war auch das zweite Regattawochenende

für die 15- und 16- jährigen Nachwuchsruderer des

Crefelder RC ein erfolgreiches und nun richtet sich der

Blick auf die anstehende Regatta in zwei Wochen in

Köln, wo sich nun auch die B-Junioren zum Teil internationaler

Konkurrenz stellen müssen.

Kinder rudern zu zahlreichen Siegen

Für die Jungen und Mädchen des Crefelder RC stand

am Samstagmorgen der Slalom im Einer auf dem Programm.

Hier schlugen sich alle Sportler vom CRC tapfer

und blieben trocken. Am Nachmittag fand die

3000m-Langstrecke statt, bei der die Kinder des CRC

zwei Siege bejubeln konnten. Zunächst gewann der

Jungen-Vierer mit Georg Pfennig, Carl Nottenkämper,

Jonah Benz, Henrik Steeger und Steuermann Hendrik

Lillie. Anschließend legte der Mixed-Vierer mit Charlotte

Lier, Henrik Brockmeyer, Hendrik Klose, Anna

27


Kurz berichtet

Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet…Kurz berichtet

Busch und Steuermann Jannik Schiffer nach und ruderte

ebenfalls in der schnellsten Zeit durchs Ziel.

Am Sonntag stand dann abschließend die 700m-

Rennstrecke auf dem Programm. Auch hier konnten

die CRC-Kinder vier Siege verbuchen. Zunächst gewann

Charlotte Lier ihr Rennen im Einer. Kurze Zeit

später konnte auch Jonah Benz den ersten Sieg seiner

Karriere verbuchen. Er gewann ebenfalls im Einer, profitierte

aber vom Pech seines Vereinskollegen Carl

Nottenkämper, der kurz vor der Ziellinie in Führung

liegend kenterte.

Nach kurzer Pause konnte der CRC den nächsten

Sieg bejubeln. Der Mixed-Vierer mit Charlotte Lier,

Henrik Brockmeyer, Hendrik Klose, Anna Busch und

Steuermann Jannik Schiffer konnte seinen Sieg von

Samstag wiederholen und fuhr vor den Booten aus

Gelsenkirchen und Dortmund als Erster durchs Ziel.

Zum Abschluss der Regatta konnte Anna Busch noch

ihren Einer in der Leichtgewichtsklasse gewinnen

Pierre Hein & Julian Hausmanns

Davids siegen bei U23 Kleinbootüberprüfung

Der Deutsche Ruderverband (DRV) veranstaltete am

Wochenende 25. und 26.Mai die zweite Leistungsüberprüfung

im Kleinboot des U23 Bereichs in Brandenburg.

Alle vier Boote des Crefelder RC konnten überzeugen

und sich für die WM empfehlen.

Zwillinge werden dort im Zweier ohne Steuerfrau an

den Start gehen.

Auch Jonathan Rommelmann konnte überzeugen.

Im leichten Männer Einer kam er hinter seinem Doppelzweier-

und Doppelviererpartner aus Limburg mit

einer Sekunde Rückstand und zwei Sekunden vor den

nachfolgenden Booten ins Ziel. Mit diesem zweiten

Platz ist er nun als Stamm für den leichten Doppelvierer

des DRV gesetzt.

Für Alexander Thierfelder sprang mit Partner Rene

Stüven aus Emscher im Männer Zweier ohne Steuermann

der vierte Platz heraus. Im Hinblick auf die WM

befindet er sich damit weiterhin in der Mannschaftsbildung

für Achter und Vierer mit Steuermann.

Am Sonntag fanden zudem Rennen im Doppelvierer

und Vierer ohne Steuermann statt. Jonathan Rommelmann

konnte sich mit seinen Partnern deutlich von

der nationalen Konkurrenz absetzen und mit vier Sekunden

Vorsprung gewinnen. Mit einem Luftkasten

Vorsprung gewann zudem auch der Frauen Vierer ohne

Steuerfrau mit Miriam Davids, Sara Davids, Marisa

Staelberg und Johanna te Neues sein Rennen. Für

Alexander Thierfelder und seinen Zweierpartner reichte

es zusammen mit zwei Ruderern aus Berlin nur zum

fünften Rang.

Für alle Sportlerinnen und Sportler geht es nun weiter

mit der Vorbereitung auf die internationale Regatta

in Ratzeburg, wo die unterschiedlichen Bootsklassen in

WM-Besetzung ausprobiert werden sollen. „Insgesamt

ist das nach wie vor eine super Ausgangslage für uns",

so CRC-Trainer Christoph Lüke.

Jan Nikolai Trzeszkowski

CRC-Vierer qualifizieren sich für

Bundeswettbewerb

Sara und Miriam Davids

Im Frauen Zweier ohne Steuerfrau setzten sich Sara

und Miriam Davids durch, gefolgt von ihren Vereinskameradinnen

Marisa Staelberg und Johanna te Neues.

Erst danach kamen die weiteren Boote aus dem Rest

Deutschlands ins Ziel. Nach diesem Ergebnis sind Johanna

te Neues und Marisa Staelberg nun als Stamm

für den Frauenachter des Deutschen Ruderverbandes

im Hinblick auf die U23 WM gesetzt. Die Davids-

Am Wochenende 08. und 09.Juni fand in Bochum/

Witten der NRW-Landeswettbewerb statt. Die beiden

erstplatzierten Mannschaften jeder Bootsklasse qualifizierten

sich für den Bundeswettbewerb, der in vier Wochen

auf der Regattastrecke in Hamburg stattfindet.

Auch der Crefelder RC war mit vier Booten und 17

Sportlern vertreten.

Der Jungen-Doppelvierer mit Georg Pfennig, Carl Nottenkämper,

Henrik Steeger, Jonah Benz und Steuerfrau

Frederike Brockmeyer, in dieser Saison immer

ganz vorne dabei, musste sich nach zwei langen und

harten Tagen nur dem Boot aus Minden geschlagen

geben und wurde Vize-Landesmeister. Damit vertritt

die Mannschaft den CRC Anfang Juli in Hamburg beim

Bundeswettbewerb.

28


Kurz berichtet

Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet…Kurz berichtet

Die Kindermannschaft des CRC mit den Trainern

Julian Hausmanns und Sven Evers

Spannend machte es der Mixed-Doppelvierer mit

Charlotte Lier, Henrik Brockmeyer, Hendrik Klose, Anna

Busch und Steuermann Jannik Schiffer. Als Favorit

nach Bochum gekommen, lagen sie nach dem ersten

Zusatzwettbewerb am Samstag nur auf Platz fünf. Anschließend

startete die Mannschaft dann eine fulminante

Aufholjagd. Durch Siege auf der Langstrecke,

beim zweiten Zusatzwettbewerb sowie auf der 1000m-

Abschlussstrecke schoben sie sich in der Tabelle noch

ganz nach vorne und sicherten sich den Landestitel vor

dem Boot aus Köln. Das bedeutete für die Fünf ebenfalls

die Qualifikation für den Bundeswettbewerb in

Hamburg.

Der leichte Jungen-Doppelzweier mit Sören Hartmann

und Jacopo Beranzoli musste sich nach durchschnittlicher

Leistung bei den Ruderwettbewerben mit

Rang 8 in der Gesamtwertung begnügen.

Der Jungen-Doppelvierer mit Leonard Paikert, Kaan

Bekan, Niklas Bienemann, Kilian Modersitzki und Steuermann

Hendrik Lillie wurde Sechster.

Julian Hausmanns

Erfolgreiche Regatta in Ratzeburg

als noch bei der Deutschen Meisterschaft im April.

Miriam Davids ruderte zudem ein weiteres Zweierrennen

zusammen mit Julia Lepke (Rostock) und wurde

mit geringem Abstand zur Spitze dritte.

Der Frauen Vierer ohne Steuerfrau mit Marisa Staelberg

und Johanna te Neues zeigte ein starkes Rennen

und siegte knapp vor dem polnischen A-Vierer und

deutlich vor der restlichen Konkurrenz aus Deutschland

und Frankreich. Das Ergebnis von Staelberg und

te Neues im U23 Achter am Samstag mit krankheitsbedingten

Ausfällen war nicht so gut wie erwartet. CRC-

Trainer Christoph Lüke war mit dem zweiten Platz hinter

dem polnischen Boot nicht zufrieden. Am Sonntag

stiegen die Davids-Zwillinge mit ins Boot und die

Mannschaft aus Polen konnte dann deutlich auf Abstand

gehalten werden. Über den ersten Platz konnte

sich in diesem Rennen Marlene Sinnig freuen, die ihr

Gastspiel im deutschen Frauenachter gab. Lüke war

mit dem Ergebnis der vier CRC-Ruderinnen im U23

Achter zufrieden: „Das war ein Top-Ergebnis mit nur

sechs Sekunden Rückstand auf den deutschen A-

Achter.“ Für die Davids-Zwillinge geht es nun im Zweier

weiter in Richtung U23 WM. „Das ist schon ein bisschen

schade, da die beiden den Achter deutlich nach

vorne bringen“, so Lüke.

Auch für Jonathan Rommelmann gab es Grund

zum Jubeln. Der U23 Skuller vom Crefelder RC hatte

als Schlagmann im leichten Doppelvierer stets die nationale

Konkurrenz unter Kontrolle und musste sich lediglich

den Franzosen geschlagen geben. Zudem belegte

er im Doppelzweier mit Roman Acht (Limburg)

einen sehr guten zweiten Platz hinter dem ersten deutschen

Boot. Der Abstand auf den schnellsten deutschen

Doppelzweier konnte zudem verkleinert werden.

Nach zwei Rennen im Vierer ohne Steuermann, in

denen er dritter und sechster wurde, ruderte Alexander

Thierfelder im Achter, wo er den zweiten Platz belegte.

Der Abstand zum führenden deutschen Boot betrug

eine Länge.

Bei der internationalen Regatta auf dem Ratzeburger

Küchensee konnten die Sportlerinnen und Sportler des

Crefelder RC überzeugen.

Für den Frauen Riemenbereich stand in Ratzeburg die

zweite Ranglistenüberprüfung im Kleinboot an. Marlene

Sinnig konnte sich hier erwartungsgemäß zusammen

mit ihrer Partnerin Kerstin Hartmann (Ulm) durchsetzen

und siegte deutlich.

Um Wettkampfpraxis zu sammeln, starteten die

U23 Ruderinnen Sara und Miriam Davids ebenfalls in

der offenen Klasse. Mit dem sechsten Platz fiel das

Ergebnis der Zwillinge hier allerdings schlechter aus

Nach ihrem vierten Platz auf der EM vor einer Woche

startete Lisa Schmidla am Samstag im U23 Einer, um

weitere Wettkampfpraxis zu sammeln. Im Finale siegte

sie souverän mit deutlichen sieben Sekunden Vorsprung

vor ihren Verfolgerinnen und sicherte sich so

ein mit 1200 Euro dotiertes Ruderstipendium.

29


Kurz berichtet

Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet…Kurz berichtet

Lisa Schmidla holt Weltcup-Gold in Eton (GB)

Lisa Schmidla hat im Doppelvierer des Deutschen Ruderverbands

(DRV) beim Weltcup auf der Olympiastrecke

in Großbritannien die Goldmedaille geholt. Marlene

Sinnig sicherte sich Bronze.

Durch ihren Sieg bei der nationalen Leistungsüberprüfung

hatte sich Lisa Schmidla erst den Platz im

deutschen Paradeboot der Frauen, dem Doppelvierer,

erkämpft. Beim Weltcup in Eton, wo dieses Boot bei

den letzten Olympischen Spielen Silber holte, saß sie

nun auf der wichtigen Schlagposition. Im Finale

brauchte die Mannschaft um Schmidla einige Zeit um

richtig ins Rennen zu finden und lag lange Zeit gleichauf

mit den starken Polinnen. Im Endspurt konnte sich

das deutsche Boot dann aber absetzen und mit zwei

Sekunden Vorsprung die Goldmedaille gewinnen. Ein

super Ergebnis für Lisa Schmidla, die damit ihr Ziel

unterstrich, im deutschen Doppelvierer rudern zu wollen.

Nach diesem starken Auftritt werden die Bundestrainer

sich sicherlich schwer tun, Schmidla wieder aus

dem Boot heraus zu nehmen.

Für Marlene Sinnig hieß es nach der Silbermedaille

bei der Europameisterschaft sich nun gegen die weltweite

Konkurrenz zu behaupten. Im Zweier ohne Steuerfrau

ruderte sie mit Kerstin Hartmann (Ulm) und gewann

die Bronzemedaille. Olympiasiegerin Polly

Swann gewann deutlich mit ihrer neun Partnerin Helen

Glover aus Großbritannien. Neuseeland startete verhalten

in das Rennen, sicherte sich dann allerdings die

Silbermedaille. Bereits im Vorlauf hatte das deutsche

Duo die Neuseeländerinnen ziehen lassen müssen.

Mit gleich zwei Sportlerinnen war der Crefelder Ruder-Club

beim vorletzten Weltcup präsent, die zudem

beide erfolgreich eine Medaille mit nach Hause bringen.

Ein sehr gutes Ergebnis im nacholympischen

Jahr.

Jan Nikolai Trzeszkowski

Crefelder Kinder siegen mit NRW-Team

Am Wochenende 06. und 07. Juli fand bei bestem Ruderwetter

der 45. Bundeswettbewerb der Kinder in

Hamburg statt, der zugleich auch die inoffizielle Deutsche

Meisterschaft der 11- bis 14-Jährigen ist. Die

zwei Boote des Crefelder RC konnten die Plätze drei

und vier belegen.

Zunächst stand am Freitag für alle Boote die 3000m

Langstrecke an. Hier konnte sich der Mixed-

Doppelvierer mit Charlotte Lier, Henrik Brockmeyer,

Hendrik Klose, Anna Busch und Steuermann Jannik

Schiffer durch ein tolles Rennen den vierten Platz und

damit einen Startplatz im A-Finale am Sonntag sichern.

Kurze Zeit später ging der Jungen-Doppelvierer mit

Georg Pfennig, Carl Nottenkämper, Henrik Steeger,

Jonah Benz und Steuerfrau Frederike Brockmeyer auf

die 3000m. Auch sie belohnten sich durch ein fulminantes

Rennen mit dem dritten Platz und somit dem

Start im A-Finale am Sonntag.

Am Samstag folgte der Zusatzwettbewerb, der auch

wie schon die Langstreckenwertung von NRW überlegen

gewonnen werden konnte.

Sonntags stand dann die Bundesregatta über 1000

Meter an. Hier war es zunächst der Jungen-

Doppelvierer, der mit dem Ziel auf die Strecke ging,

den dritten Platz von Freitag zu verteidigen. Nach einem

spannenden Rennen mit den Booten aus Berlin

und Magdeburg konnte dieser auch bis zum Ziel verteidigt

werden.

Kurze Zeit später kam der Mixed-Vierer dran. Auch

sie konnten durch ein tolles Rennen ihren vierten Platz

in der Gesamtwertung sichern.

Mit den Plätzen drei und vier war es ein tolles Wochenende

für die jüngsten Ruderer vom Elfrather See

und auch CRC-Kindertrainer Julian Hausmanns war

zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge.

In der Gesamtwertung war das NRW-Team nicht zu

schlagen und gewann mit deutlichem Vorsprung die

Länderwertung.

Julian Hausmanns

Gold, Silber und 2x Bronze für CRC-Sportler in

Linz

Sechs Sportler des Crefelder Ruder-Club kommen von

der U23 Weltmeisterschaft in Linz mit Medaillen zurück.

Lisa Schmidla lieferte sich im Frauen-Einer zunächst

einen Bord-an-Bord-Kampf mit der Ukrainerin.

Kurz vor Streckenhälfte konnte sie sich aber lösen und

einige Bootslängen Wasser zwischen sich und die weiteren

Konkurrentinnen bringen. Im weiteren Verlauf

des Rennens kamen die Gegnerinnen aus Kanada und

Litauen zwar noch einmal heran und überholten auch

die lange auf dem zweiten Platz liegende Ukrainerin,

doch der Titel für Schmidla kam nicht mehr in Gefahr.

Nach ihrem Sieg im Vorlauf starteten die Zwillinge

Sara und Miriam Davids selbstbewusst in das Finale.

Vom Start weg setzte sich Australien an die Spitze und

führte das Feld vor Rumänien an. Die beiden CRC-

Sportlerinnen lagen zu Streckenhälfte auf dem vierten

Rang. Dann griff Rumänien das führende Australische

Boot an und auch Italien und Deutschland starteten auf

30


Kurz berichtet

Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet…Kurz berichtet

Platz sechs ins Ziel. Das deutsche

Boot hatte mit dem Rennausgang

nichts zu tun.

Damit kehren die CRC-

Sportlerinnen und Sportler mit

einem kompletten Medaillensatz

nach Krefeld zurück. Insgesamt

konnten sechs CRC-

Sportler Medaillen in Österreich

gewinnen. „Ich freue mich

sehr über die guten Erfolge,

die unsere Krefelder Sportler

hier in Linz errudert haben“, so

CRC-Sportvorsitzender Philipp

te Neues, der die Rennen in

Österreich mit Begeisterung

verfolgte.

Jan Nikolai Trzeszkowski

den letzten 500 Metern den Angriff auf die Medaillen.

Am Ende musste Australien dem hohen Anfangstempo

Tribut zollen und kam nur auf Platz vier ins Ziel. Mit

einem starken Endspurt schoben sich die Davids-

Zwillinge mit dem letzten Schlag auf den Silber-Rang

hinter Rumänien und vor Italien.

Der Frauenachter erwischte mit der fünft schnellsten

Zeit bei der ersten Zwischenzeit nicht den gewünschten

schnellen Start. Mit einem stabilen Mittelteil

schoben sie sich aber auf die Bronzeposition hinter

Großbritannien und den Titelverteidigerinnen aus den

USA und versuchten 500 Meter vor dem Ziel sogar die

Britinnen noch einmal zu attackieren. Im Ziel jubelten

Johanna te Neues und Marisa Staelberg mit ihren Ruderpartnerinnen

ausgelassen über die so im Vorfeld

nicht unbedingt erwartete Bronzemedaille.

Der leichte Doppelvierer, in dem Jonathan Rommelmann

auf der Schlagposition ruderte, sicherte sich

nach dem Sieg im Bahnverteilungsrennen die Bronzemedaille.

Über die Strecke entwickelte sich ein Dreikampf

der Boote aus Frankreich, Deutschland und Italien.

Die Boote aus Argentinien, Dänemark und den

USA konnten nicht folgend. Auf der zweiten Streckenhälfte

drehte die italienische Mannschaft dann auf und

schob sich deutlich in Front. Dem deutschen Boot gelang

es nicht an den Franzosen vorbei zu ziehen, so

dass sie am Ende mit gut einer Sekunde hinter Frankreich

ins Ziel kamen und über Bronze jubeln konnten.

Auch CRC-Trainer Christoph Lüke, der das Boot bei

der WM betreute, war zufrieden mit dem Ergebnis.

Alexander Thierfelder kam im Männerachter auf

Silber beim Stadtachter in Köln

Bevor am Samstagabend, den 13. Juli das jährlich

stattfindende Feuerwerk am Kölner Rheinufer gezündet

wurde, starteten zehn Ruderboote über die 2000 m

lange Strecke auf dem Rhein. Auch der CRC-

Männerachter startete und konnte sich den zweiten

Platz sichern.

Von Kranhäuser aus verlief das Rennen linksrheinisch

bis zum Tanzbrunnen. Unter den zehn Booten

war auch der Achter des Crefelder Ruder-Clubs.

Pünktlich um 21:15 Uhr wurden die Boote auf einer

Position ausgerichtet und der Startschuss fiel. Die

Mannschaft aus Krefeld konnte sich nach einem guten

Start an die Spitze des Feldes setzen und von dort aus

das Rennen gut im Blick halten. Über die Strecke hinweg

konnte lediglich der Achter der RWTH Aachen

mithalten und den leichten Vorsprung der Krefelder

wieder aufholen, sodass die beiden Teams mit Abstand

zum restlichen Feld um den Sieg kämpften. Erst

auf den letzten Meter des Rennens überholte der

Aachener Achter das Krefelder Boot, sodass die acht

Männer mit Steuerfrau Paula Wlodarek das spannende

Rennen mit dem zweiten Platz abschließen konnten.

Auf den Bronzerang fuhr die Mannschaft der TU Delft

aus den Niederlanden.

Am Kölner Ruderverein fand im Anschluss an das

Rennen die feierliche Siegerehrung statt. Der Krefelder

Achter war zufrieden mit dem Rennen und ließ sich bei

der Medaillenvergabe vom Publikum feiern. „Das Ren-

31


Kurz berichtet

Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet…Kurz berichtet

nen hat uns Spaß gemacht. Wir sind zufrieden und

können uns über den Ausgang des Rennens und unserer

Leistung nicht beschweren“, so Sebastian

Schmidt, der Schlagmann der Krefelder bei der Siegerehrung

im Interview mit dem WDR.

CRC Männerachter in Köln:

Sebastian Schmidt, Lars Henning, Michael Naß, Moritz te

Neues, Matthias Simons, Moritz Koch, Larus Melka, Marc

Benger

Steuerfrau: Paula Wlodarek

Mona Benger

Gute Platzierungen beim Weltcup in Luzern

Die vier Sportlerinnen des Crefelder RC, die die deutschen

Farben beim Weltcup-Finale in Luzern vertreten

durften kamen mit guten Platzierungen nach Hause.

Marlene Sinnig ging im Frauenachter des Deutschen

Ruderverbandes (DRV) an den Start. Der DRV wollte

im nacholympischen Jahr testen wie gut sich der Achter

in Bestbesetzung gegen die internationalen Gegnerinnen

behaupten kann. Am Ende stand für den Frauenachter,

in dem Marlene Sinnig die Schlagposition

übernahm, der fünfte Platz zu Buche. In dem extrem

schnellen Rennen verbesserten die siegreichen US-

Amerikanerinnen die Weltbestzeit um knappe drei Sekunden.

Im Ziel betrug der Rückstand des deutschen

Bootes auf die Siegerinnen 14 Sekunden. DRV-

Cheftrainer Marcus Schwarzrock war mit dem Ergebnis

zufrieden: "Wir haben in diesem Jahr einen guten ersten

Schritt gemacht."

Für Marlene Sinnig geht nun die Vorbereitung auf

die Weltmeisterschaften weiter. Bei der WM in Korea

Ende August wird sie im Zweier ohne Steuerfrau zusammen

mit Kerstin Hartmann (Ulm) an den Start gehen

und will nach EM-Silber in diesem Jahr auch auf

der WM im Finale überzeugen.

Lisa Schmidla hatte auf dem Luzerner Rotsee ihren

ersten internationalen Auftritt im Einer. Als schnellste

deutsche Einerruderin hat sie sich für diese Bootsklasse

qualifiziert und musste es hier nun mit der besonders

starken internationalen Konkurrenz aufnehmen.

Nachdem sie im Vorlauf nicht optimal gestartet war

konnte sie ihren Hoffnungslauf deutlich gewinnen und

so den Halbfinaleinzug perfekt machen.

Für die junge Ruderin reichte es auf dem

"Göttersee" in der Schweiz allerdings noch nicht für

das erste Finale, da sie im Halbfinale auf Rang fünf ins

Ziel kam. Im kleinen Finale war ihr Start zunächst langsamer,

als der der Konkurrenz und so ging sie als vierte

über die Zwischenzeitmarkierung bei Streckenhälfte.

Danach konnte sie sich aber Stück für Stück nach vorne

schieben und schaffte es mit einem starken Endspurt

noch bis auf eine Zehntel Sekunde an die siegreiche

Niederländerin heran auf Platz zwei.

Bei ihrem ersten Auftritt im Einer im großen internationalen

Geschäft stand somit insgesamt ein guter achter

Platz zu Buche. Für sie steht nun zunächst die U23

Weltmeisterschaft kurz bevor, bei der sie nach diesem

starken Rennen in Luzern sicher eine der Medaillenkandidatinnen

im Einer ist. Danach geht es weiter mit

der Vorbereitung auf die offene WM in Korea.

Die Regatta in Luzern nutzen ebenfalls die Zwillinge

Sara und Miriam Davids als Vorbereitung für die U23

Weltmeisterschaft die kommende Woche in Linz beginnt.

Sie gingen auf dem Rotsee im Zweier ohne

Steuerfrau an den Start, um weitere wichtige Rennpraxis

zu sammeln. Für die beiden U23 Ruderinnen war

die internationale Konkurrenz allerdings zu stark. Weder

im Vorlauf noch Hoffnungslauf konnten sie den

Gegnerinnen Paroli bieten und verloren früh den Kontakt

zu den führenden Booten. So kamen sie am Ende

auf Platz zwei im B-Finale ins Ziel, was den achten

Rang bei nur acht gestarteten Booten bedeutete.

CRC-Trainer Christoph Lüke war mit der Leistung

der Krefelder Ruderinnen zufrieden: „Für die Davids-

Zwillinge war das eine gute Erfahrung und die paar

zusätzlichen Rennen brauchten sie noch zur Vorbereitung

auf die U23 WM.” Auch insgesamt zeigte er sich

zufrieden mit dem Abschneiden aller Sportlerinnen in

Luzern: “Das war in dem Rahmen wie man es erwarten

konnte und für alle eine gute Generalprobe vor den

Weltmeisterschaften”, so Lüke.

Jan Nikolai Trzeszkowski

Krefelder Schüler starten erfolgreich bei der

Landesmeisterschaft der Schulen in Essen auf

dem Baldeneysee

Doppelter Landesmeister wurde dabei die Mannschaft

der Bischöflichen Maria-Montesorri-Schule, Schlagmann

David Fieseler führte seine Mannschaft mit Dustin

Männel, Lauritz Kamphaus, Jacob Schulte-Bockholt

und Steuermann Paul Schulte-Bockholt im Renn-

Doppelvierer und Gig Doppelvierer der Junioren A zu

beide Titel, die sie mit deutlichem Vorsprung gewinnen

konnten.

Ein Überraschungssieg gelang den Horkesgathschülern

Konstantin Nowitzki und Jan Renner, die sich

im Doppelzweier der Junioren B über die 1000 Meter

lange Strecke gegenüber der Konkurrenz durchsetzen

konnten. Im Einer konnte Konstantin Nowitzki mit dem

32


Kurz berichtet

Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet...Kurz berichtet…Kurz berichtet

Insgesamt eine überzeugende Vorstellung der Krefelder

Schüler auf den Landesmeisterschaften der

Schulen, die nächste Regatta für Krefelder Schüler gibt

es im September bei den Stadt-Schul-Meisterschaften.

12 Medaillen für den Crefelder RC in Waltrop

Mächtig abgeräumt haben die Kinderruderer des CRC

am letzten Wochenende bei der Regatta in Waltrop.

Bei teilweise widrigen Bedingungen sicherte sich der

Crefelder Rudernachwuchs insgesamt zwölf Siege in

den Disziplinen Slalom, Langstrecke und Rennstrecke.

Bronzeplatz auf dem Treppchen Platz nehmen. Im mit

22 Booten stärksten Meldefeld schaffte auch Jan Renner

mit dem fünften Platz im Finale eine super Leistung.

Vincezo Codispoti und Eric Menssen, Schüler des

Ricarda-Huch Gymnasiums erruderten den dritten

Platz im Schüler Doppelzweier der Junioren B und

standen damit ebenfalls auf dem Treppchen.

Einen weiteren Bronzeplatz konnten die Zwillinge

Alexandra und Katharina Rogosch des Gymnasiums

Fabritzianum sichern, ihr starker Schlussspurt hätte sie

noch fast auf den Silberrang im Juniorinnen B Doppelzweier

geführt.

Einen weiteren Finalplatz sicherten sich die Ruderer

des Gymnasiums am Moltkeplatz Alexander Fassin

und Jost Kamphaus im Doppelzweier der Junioren A,

hier belegten sie den undankbaren 4. Platz. Im gleichen

Rennen landeten Johannes Huppertz und Christian

Mersmann vom Gymnasium am Stadtpark, aufgrund

eines technischen Problems auf dem 5.Platz.

Grund zu feiern hatte der Schüler Vierer der Gesamtschule

Kaiserplatz mit Capar Ebner, Sven Evers,

Jonas Mark, Lars Hermsdorfer und Steuermann Piet

Pottkämper, im Gig und Rennvierer schafften sie es ins

Finale und belegten dort jeweils den fünften Plätzen.

Den ersten Grund zum Jubeln gab es Samstagmorgen

im Slalom. Hier konnten Charlotte Lier, Georg

Pfennig und Sören Hartmann überzeugen und sicherten

sich jeweils eine Medaille. Zum engeren Favoritenkreis

in dieser Saison dürften der Mixed-Doppelvierer

mit Charlotte Lier, Henrik Brockmeyer, Hendrik Klose,

Anna Busch und Steuermann Jannik Schiffer, sowie

der Jungen-Doppelvierer mit Georg Pfennig, Carl Nottenkämper,

Jonah Benz, Henrik Steeger und Steuerfrau

Frederike Brockmeyer zählen. Beide Boote zeigten

in Waltrop eine sehr gute Leistung und erruderten

in ihren Rennen auf der Lang- und Rennstrecke über

1000 Meter den Sieg. Der Jungen-Doppelvierer absolvierte

dabei beide Rennen in der absolut schnellsten

Zeit.

Auch die Kleinboote des CRC sicherten sich Medaillen.

Im Doppelzweier der Leichtgewichte überquerten

Jacopo Beranzoli und Sören Hartmann in ihrem

Rennen über 1000 Meter als erstes Boot die Ziellinie.

Kurz darauf machte Hendrik Klose den nächsten Sieg

perfekt und gewann im schweren Jungen-Einer.

Für etwas Aufregung sorgte das Rennen im Jungen

Doppelzweier mit Georg Pfennig und Carl Nottenkämper.

Kurz nach dem Start kollidierten die beiden gegnerischen

Boote und das Rennen wurde abgebrochen.

Beim anschließenden Neustart zeigten sich die CRC-

Jungs davon allerdings unbeeindruckt und siegten

deutlich.

Zum Abschluss des Tages gewann Charlotte Lier

im Mädchen-Einer sowie Anna Busch im leichten Mädchen-Einer.

Ebenfalls für den CRC am Start waren Leonard Paikert,

Kaan Bekan, Niklas Bienemann, Kilian Modersitzki

sowie Christopher Reichelt.

Julian Hausmanns

33


Impressum/Neue Mitglieder

Inhalt & Gestaltung:

Frank Hose Tel.: 02151/301786

Digitaldruck:

Flyeralarm GmbH, Würzburg

Anzeigen:

Iris Shore Tel.: 02151/503067

Anzeigenpreise:

1/2 Seite 160 Euro

1/1 Seite 280 Euro

Als neue Mitglieder begrüßen wir:

Julian Ahl

Christoph Baran

Luca Boer

Moritz Doering

Dorothea Federhen

Lukas Heesen

Markus Tölke

34

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine