Jakobi-Fest

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Jakobi-Fest

Die Bitte zum Pfarrfest

Helfen Sie bitte wieder mit und unterstützen Sie unser Pfarrfest, damit es ein fröhliches

gemütliches Zusammensein in der großer Gemeinschaft des Pfarrverbandes wird:

Wir ersuchen wieder herzlichst um Mehlspeisspenden, die bitte bis Samstag, 23.7.,

zwischen 8 und 11 Uhr im Kulturhaus in Ilz abzugeben sind.

Dankbar sind wir auch für Frauen, die beim Verteilen und Auflegen dieser Mehlspeisen im

Kulturhaus am Samstag, 23.7., ab 13 Uhr mithelfen.

Wertvoll und geschätzt sind beim Pfarrfest immer unsere Kellnerinnen und Kellner. Wir

bitten alle, die Freude an diesem „Dienen“ haben, auch heuer wieder herzlichst, hier

mitzuhelfen – Melden Sie sich bitte bei Ihrem zuständigen Pfarrgemeinderat!

Wir laden herzlichst ein zum

Ilzer

Jakobi-Fest

Sonntag,

Johannifeier 2011

Gerade um 20 Uhr einsetzendes Gewitter hat

sicherlich diesmal viele davon abgehalten,

die seit jeher besonders geschätzte

„Johanninacht“ (die Nacht vor dem Fest des

hl. Johannes des Täufers) in unserer

Pfarrkirche mitzufeiern. Der nur mit Kerzen

beleuchtete Kircheninnenraum vermittelt

gleich wohlige Wärme und Geborgenheit.

Stimmungsvolle Musik verschafft schon vor

Beginn Ruhe und Aufmerksamkeit für das,

was kommt.

Einen schlichten Wortgottesdienst (Danke an

die musikalische Gestaltung von Andrea und

Gerhard Leitner, Peter Baumann und Judith

Öcsai) feiert unser Pfarrer mit den Besuchern

und stellt immer das Thema „Was bedeutet

für mich Gottesdienst“ in den Mittelpunkt.

Fünf berührende Glaubenszeugnisse von

aktiven Mitgestaltern der sonntäglichen

Messen geben Einblicke in die Vorbereitung

zu diesen Diensten und den Gefühlen und

Gebeten dabei. Ein kleines Wunder, dass am

Ende dieser Feier, trotz Regen, der Holzstoß

vor der Kirche zu brennen beginnt und diese

Freude und das Licht dieser Feier weitertragen

kann.

Johannes der Täufer war ein „Rufer in der

Wüste“, der sehr eindringlich auf die Ankunft

des „Lichtes für diese Welt“ hingewiesen hat.

Unser Pfarrpatron der hl. Jakobus war ein

eifriger Zeuge und Weggenosse dieses

„Lichtes“ –-- lassen wir uns berühren und

stärken, und auch im heutigen Leben

überzeugte Botschafter der Frohbotschaft

des Evangeliums sein.

7 Uhr: Frühmesse

9 Uhr: feierliches Hochamt

mit Pfarrer Ferdinand Kochauf

Messe no.5 in C „aux séminaires”

von Charles Gounod

mit der Chorgemeinschaft Kirchenchor +

Gesangsverein

Anschließend gemütliches Zusammensein im

Pfarrgarten und Frühschoppen mit dem

Musikverein Ilz,

Weinkost des Weinbauvereins

am Nachmittag „Stroßngrob‘n Musikanten”

... und freuen uns auf einen fröhlichen Sonntag.

Pfarrgemeinderat Ilz

Der Reinertrag dient diversen Instandhaltungen und

Anschaffungen in und um unsere Pfarrkirche.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus

zum Fest des hl. Jakobus – 25.7.

Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm

nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte. Er fragte sie: Was willst du? Sie

antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und

links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr

bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm:

wir können es. Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch

den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben;

dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.

Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurde sie sehr ärgerlich über die

beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die

Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die

Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch

groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will,

soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um

sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als

Lösegeld für viele.

Mt, 20, 20 -28

Fürbitt-Gebete

am Fest unseres Pfarrpatrons:

Wir beten für unsere Kirche:

Dass Papst, Bischöfe, Seelsorger und Mitarbeiter ihr Reden und Tun ganz nach dem Evangelium ausrichten.

Ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus

Schon von Kindheit an ist uns Ilzern unser Pfarrpatron vertraut. Sein Fest am 25. Juli (d.h. am Sonntag vorher oder

nachher) gehört einfach zu unserem Leben dazu. Jakobibirnen werden keine mehr ausgeteilt, wohl aber geistliche

Früchte, die in Erinnerung an die Apostel des Herrn überall auf der Welt wie gutes Brot wirken.

Jakobus war der Bruder des Johannes, ein Galiläer. Die Arbeit im Fischereibetrieb der Eltern hat ihn stark gemacht.

Wegen seiner rauen Art bekommen beide vom Herrn den Namen „Boanerges“, d.h. Donnersöhne.

In wenigen Jahren ist Jakobus ein reifer, glaubwürdiger Zeuge der Auferstehung geworden. Als Erster der Apostel

erlitt er im Jahre 44 n. Chr. auf Befehl des Königs Herodes Agrippa das Martyrium, hingerichtet mit dem Schwert.

In einem Gebet bitten wir Gott, er möge gewähren, dass seine Gnade auch heute das wirke, was sie am Anfang der

Kirche gewirkt hat. Wie schaut der Anfang der Kirche aus? Und wie setzt er sich durch alle Zeiten fort – bis zu unsere

Tage? O, die Kirchengeschichte ist spannend!

Es gibt diese schöne Legende, wonach die Apostel in Jerusalem beisammen waren und den Auftrag des

Auferstandenen ernst nehmen wollten: „Geht in alle Welt…“ Und, was haben die Apostel getan? Sie haben die ganze

damals bekannte Welt aufgeteilt, einfach durch 12 dividiert. Man muss sich das vorstellen: Diese einfachen Arbeiter

und weithin Ungebildeten haben die ganze Welt vor Augen! Es muss in diesen Menschen ein Feuer gebrannt haben.

Und: Es ging ihnen sicher nicht um Einfluss, um Macht, um Beherrschung der Welt. Es ging ihnen um das

Evangelium. Alle Menschen sollten es hören können. „Gott hat uns zuerst geliebt. Bis zum Tod am Kreuz!“

Nun, die Wirklichkeit war sicher sehr schwierig. Doch sie haben nicht aufgegeben. Als Paulus, der zu diesen 12

dazukam, seine ganze Kraft für das Evangelium einsetzte, sagte er: „Weh mir, wenn ich Evangelium nicht verkünde.

Es liegt ein Zwang auf mir. Es ist mein Lebenssinn. Ich würde Gott schwer beleidigen, wenn ich sein Güte nur für

mich behalten wollte.“

Wir fragen: Was ist heute? Was ist bei uns? Hat noch jemand den Blick auf alle in der Pfarre? Können wir so denken,

wie jemand es tut: „Nur dann wird meine Freude dauern, wenn sie die Freude aller ist.“ Oft ist wohl auch die Kritik

berechtigt, die ein großer Denker (vor Jahrzehnten) sogar dem Papst gegenüber ausgesprochen hat: „Er ist nur ein

Techniker des individuellen Heils!“

Das Evangelium hat immer alle Menschen im Blick, nicht in Überwältigung, sondern in ganz kleinen Schritten von

Mensch zu Mensch. Gott hat Alle nach seinem Bild geschaffen. Alle sollen in gleicher Weise sagen dürfen: „Vater

Unser!“

Jakobus und seine Freunde haben ein Feuer weitergetragen, es darf niemals auslöschen. Rosenberger Peter, Pf.

Wir beten für Frieden und Einheit unserer Kirche:

Versöhne wieder neu, was getrennt ist durch Hass und Feindschaft und gib den Völkern des heiligen Landes den

Frieden wieder.

Wir beten für unsere Familien, für die Jugendlichen und Kinder:

Dass sie stark werden in ihrem Inneren und immun gegen die Verführungen der Zeit und echte Freude und

Freundschaft erleben können.

Wir beten für die Kranken, Alleingelassenen und für jene, die unserer Gemeinschaft fern sind:

Dass sie auch Wärme und Nächstenliebe erleben dürfen und gute Worte und treue Freunde sie begleiten.

Wir beten am Fest unseres Pfarrpatrons, dem heiligen Jakobus für unsere Pfarrgemeinde:

Erwirke durch seine Fürbitte Gemeinschaft, Zusammenarbeit und Stärke uns durch deine Kraft und Lieben.

Wir beten für unsere Verstorbenen:Dass sie nach allen Mühen und allem Leid für immer

bei und in dir glücklich sind.

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