Februar 2013 - Diözese Graz-Seckau

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Februar 2013 - Diözese Graz-Seckau

Wolfsberg

34. Jahrgang Februar 2013 Nr. 140

Heute schon gelacht?

Lachen kostet nichts.

Und tut einfach gut.


2 Pfarrnachrichten Wolfsberg

DIE LIEBE UNTER GOTTES SEGEN STELLEN

Unter dem Thema

,,....und hätte die Liebe nicht....“

laden wir zu einem Gottesdienst am 10. Februar 2013 ein.

Nicht nur Paare, sondern alle, denen die Liebe am Herzen liegt,

sind herzlich willkommen.

Dass der Bischof Valentin ein großes Herz für Paare hatte, das

ist eine Legende. Valentin war im 3. Jhdt. n. Chr. Bischof der

italienischenStadt Terni. Er hatte laut dieser Legende einige Ver-

Wir machen mit!

AKTION GLAUBE: verhüllen – enthüllen – entdecken

Die AKTION GLAUBE ist ein wesentlicher

Beitrag zum Jahr des Glaubens. Unsere Pfarre

Wolfsberg im Schwarzautale nimmt mit

235 weiteren Pfarren der Diözese Graz-Seckau

an dieser Aktion teil.

In den ersten Tagen der Fastenzeit (Aschermittwoch

– 1. Fastensonntag) werden in

unserer Pfarre Kruzifixe, Kreuze, Heiligendarstellungen

und Marterln mit einem gelben

Stoff verhüllt und am Karsamstag im

Rahmen der Osterspeisensegnungen wieder

enthüllt.

Mit der Teilnahme an der Aktion Glaube

wollen wir die Aufmerksamkeit für das Thema

Glauben wecken und Glaubenszeichen

sowie Christusdarstellungen, die sonst in der

Hektik des Alltages oft nicht wahr genommen

werden, wieder in den Mittelpunkt stellen.

Wir möchten Sie einladen, die AKTION

GLAUBE bzw. die 40 Tage der Fastenzeit zu

nutzen, um Gott, der uns das Leben schenkt,

ins Gespräch zu bringen und um das Bewusstsein

zu stärken, dass Gott immer da

und unter uns ist, wie die Zeichen am Weg.

Verhüllter Gott, der sich zu Ostern enthüllt

Seit dem Jahr 1000 hat sich für die Fastenzeit der Brauch entwickelt,

kostbare Altäre und Kreuze zu verhüllen. Die Verhüllung

äußerer Glaubenszeichen in der Fastenzeit will bewirken, dass

Menschen Gottes verborgene Gegenwart suchen und sich dem

Geheimnis nähern, das wir zu Ostern feiern.

Was verbirgt sich hinter der Verhüllung?

Verhüllte Heiligenstatuen: Hinter den Heiligen entdeckt man einfache

Menschen, die aus einer Beziehung zu Gott heraus lebten.

Ein Glaube in Hoffnung, Zweifel, Sehnsucht, der nicht stehen

bleibt bei der Zumutung, die das Leben stellt. Ein Glaube, der

sich ausdrückt in Solidarität mit den Nächsten. Verhüllte Kreuze:

Sie erinnern an die Solidarität Gottes mit uns Menschen und da-

liebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem

kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten.

Zudem hat er der Legende nach frisch verheirateten Paaren Blumen

aus seinem eigenen Garten geschenkt.

Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar

269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Danke!

Mit lieben Grüßen!

Marianne Vollmann

ran, dass Jesus Christus wahrer Mensch

und wahrer Gott ist, der sich zu den Ausgegrenzten,

den Schwachen stellt und die

tiefste Ohnmacht und Verlassenheit spürt,

aushält und herausschreit: „Mein Gott, warum

hast du mich verlassen?“ Ein Ärgernis

für die Glaubenden damals, das in der Frage

gipfelt: Und das ist Gottes Sohn? Die Frage,

die auszuhalten ist, bis die Erfahrung der

Auferstehung hierhinein bricht und unser

Denken durchkreuzt: Jesus Christus hat die

Macht des Todes durchbrochen.

Was hat das mit mir zu tun?

Mein Glaube ist angefragt: Wann spüre ich

die Verhüllung Gottes, das Verbergen seiner

Anwesenheit, wie Jesus dies am Karfreitag

erfahren hat? Jesu Nacktheit am Kreuz ermöglicht

uns, ihn angreifbar zu erleben. Ihm

die eigene Blöße, widerfahrenes Unrecht

und Verletzungen ihm am Kreuz zu übergeben.

Möglicherweise kann so die Solidarität

bist ins tiefste Dunkel hinein für uns zu spüren

sein. Erleben wir auch Auferstehung, die

wir zu Ostern feiern? In kurzen Momenten

im Alltag, in denen sich Gott enthüllt – in der Freude, im Glück,

im Aufstehen und Aufsehen nach mehr an Weite. Erfahren wir

das, was wir in der Osternacht als bleibendes Geheimnis feiern:

Gott offenbart sich als Leben spendend und rettend?

Das verhüllte Symbol fragt an und wünscht:

Verhüllt.

Was steckt dahinter?

Wer verbirgt sich?

Warten.

Neugierig werden.

Zeichen entdecken.

Gott begegnen.

Sich selbst erahnen.

Mag. Sabine Petritsch, Pastoralamt

Informationen zum Datenschutz: Wir setzen Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung Ihres

„runden“ Geburtstages hier im Pfarrblatt voraus. Sollten Sie einer Veröffentlichung jedoch nicht zustimmen, bitten wir Sie,

uns dies vorher schriftlich mitzuteilen. Die Daten stammen übrigens nicht aus dem staatlichen Melderegister,

sondern aus der kircheneigenen Datenbank.


Pfarrnachrichten Wolfsberg

Für die Christbäume in der Kirche

ein Danke an Familie

Großschädl Rudolf vlg. Schenk.

Ein herzliches Vergelt`s Gott an alle Pfarrbewohner,

die sich im Laufe des Jahres auf irgend eine Art

und Weise helfend beteiligt haben.

Vatikan

Zwangsheirat in Deutschland

Tausende muslimische Mädchen werden in Deutschland Opfer

von Zwangsheirat. Das berichtet die Ex-Muslima und Buchautorin

Sabatina James in einem Interview mit der Evangelischen

Nachrichtenagentur idea. Sie versteht sich als Anwältin junger

Muslima, die von ihren Familien gezwungen werden, einen bestimmten

Mann zu heiraten. Die 30-Jährige wuchs in Pakistan

auf und kam als Zehnjährige mit ihrer Mutter nach Österreich,

wo ihr Vater bereits arbeitete. Mit 18 trat sie vom Islam zum

Christentum über. Wegen Todesdrohungen islamischer Fundamentalisten

wurde sie 2006 in Deutschland in das Opferschutzprogramm

aufgenommen. James, die aus Sicherheitsgründen

immer wieder ihren Wohnsitz wechseln muss, ist Autorin des

Buches „Nur die Wahrheit macht uns frei. Mein Leben zwischen

Islam und Christentum“ (Pattloch Verlag/München). Nach ihren

Angaben hat eine Studie des Bundesfamilienministeriums ergeben,

dass im Jahr 2008 über 3.000 Muslima zwangsverheiratet

worden seien. Die Dunkelziffer liege weitaus höher. James:

„Diese jungen Frauen sind oft völlig verzweifelt und hilflos. Die

Selbstmordrate bei jungen Musliminnen in Deutschland ist doppelt

so hoch wie bei gleichaltrigen Einheimischen. Ich möchte

den Frauen helfen, nicht ihr Leben zu beenden, sondern ihr

Schweigen.“

James zufolge fordert der Islam die Unterwerfung der Frau unter

den Mann. Zwangsehen und Kinderheirat seien ein Erbe des

Propheten Mohammed. Dieser sei über 50 Jahre alt gewesen,

als er mit einem neunjährigen Mädchen das Bett geteilt habe.

Mohammed gelte für Muslime als das höchste moralische Vorbild.

Alles, was er gesagt und getan habe, sollten sie buchstabengetreu

befolgen. So sei es bereits ein Fortschritt, dass der

Großmufti von Saudi-Arabien das Heiratsalter für Mädchen auf

zehn Jahre heraufgesetzt habe.

Zur Frage, was Jesus und Mohammed unterscheide, sagte

James, der Islam lehre, die Feinde zu hassen und zu verfluchen.

Dagegen fordere Jesus in der Bergpredigt dazu auf, die Feinde

zu lieben. Ein weiterer Unterschied: Als Jesus von den Pharisäern

aufgefordert wurde, eine Ehebrecherin zu steinigen, habe er

mit den Worten abgelehnt „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe

den ersten Stein“ (Johannes 8,7). Auch zu Mohammed sei eine

Ehebrecherin gekommen. Er habe sie jedoch nicht von ihrer

Schuld freigesprochen, sondern zur Steinigung freigegeben.

James: „Den menschenfreundlichen Gott fand ich in der Bibel.

Gott hat ein Gesicht, und das heißt Jesus Christus. Er vergibt

Schuld und führt in die Freiheit.“

aus: PUR magazin 1/2013

Jahresrückblick 2012

2012 2011

Taufen in der Pfarre - Gesamt 19 21

davon in Kapelle Glojach 7 7

davon von auswärtiger Pfarre 4

Hochzeiten - Gesamt 8 0

davon in der Kapelle Glojach 3

davon von auswärtiger Pfarre 4

Begräbnisse 26 19

Firmung 25 18

Erstkommunion 22 26

Austritte 2 1

Eintritte 0 0

Missionsmessen € 2.170,00 € 2.734,00

Überpfarrliche Sammlungen € 8.406,73 € 7.425,73

Opfergeld - Sonntag € 11.640,54 € 12.093,65

Opfergeld – Begräbnis € 3.313,88 € 3.017,35

Hostien 10.000 Stück 11.000 Stück

Ältester Mann

Rudolf Marbler, Wolfsberg-Vorort

Älteste Frau

Maria Gsellmann, Mitterlabill

Jüngster Mann

Martin Scherer, Schwarzau

Jüngste Frau

Birgit Großschmidt, Hainsdorf

Durch die Taufe

wurde ein Kind Gottes:

Mesner Josef Großschädl, Wolfsberg

Wir beten für

unsere Verstorbenen

Christine Marbler, Hainsdorf

Franz Großschädl, Maggau

Heinrich Fruhwirth,Unterlabill

Maria Hirschmugl, Marchtring

87 Jahre

94 Jahre

60 Jahre

27 Jahre

Jan Puntigam, Sohn von Gerald und Marlene Puntigam,

Marchtring

3

75 Jahre

77 Jahre

83 Jahre

87 Jahre

83 Jahre

Spenden

Pratter Anna, Wolfsberg € 50,00

Ungenannt € 100,00

Begräbnis Christine Marbler

Begräbnisteilnehmer € 199,50

Begräbnis Franz Großschädl

Begräbnisteilnehmer € 453,70

Kapellengemeinschaft Maggau € 50,00

Begräbnis Maria Hirschmugl

Begräbnisteilnehmer € 254,49

Ein herzliches Vergelt´s Gott für die Spenden an den Weihnachtsfeiertagen

für das Pfarrblatt in der Höhe von € 1.907,20


4 Pfarrnachrichten Wolfsberg

P f a r r k a l e n d e r

Samstag, 02. Februar 2013 Darstellung des Herrn-Maria Lichtmess

18.30 Uhr Hl. Messe mit Kerzensegnung

Sonntag, 03. Februar 2013 08.00 Uhr Hl. Messe

Montag, 04. Februar 2013 18.30 Uhr Hl. Messe

Donnerstag, 07. Februar 2013 18.30 Uhr Hl. Messe

19.00 Uhr Bibelrunde im Pfarrzentrum

Samstag, 09. Februar 2013 keine Sonntagvorabendmesse

18.30 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Georgen/Stfg.

Sonntag, 10. Februar 2013 Valentingottesdienst mit Segen für alle Verliebten und Ehepaare

08.00 Uhr Hl. Messe

Montag, 11. Februar 2013 18.30 Uhr Hl. Messe

Mittwoch, 13. Februar 2013 Aschermittwoch

17.00 Uhr Hl. Messe mit Segnung und Austeilung der Asche

Donnerstag, 14. Februar 2013 18.30 Uhr Hl. Messe

Freitag, 15. Februar 2013 Anbetungstag

12.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und anschließend Anbetungsstunden

18.00 Uhr Sakramentaler Segen, Einsetzung des Allerheiligsten

und anschließend Hl. Messe

Samstag, 16. Februar 2013 18.30 Uhr Sonntagvorabendmesse

Sonntag, 17. Februar 2013 1. Fastensonntag

08.00 Uhr Hl. Messe

Montag, 18. Februar 2013 keine Hl. Messe

Donnerstag, 21. Februar 2013 keine Hl. Messe

Samstag, 23. Februar 2013 keine Sonntagvorabendmesse

18.30 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Georgen/Stf.

Sonntag, 24. Februar 2013 2. Fastensonntag - Familienfasttag

08.00 Uhr Hl. Messe und anschließend Fastensuppenessen

Montag, 25. Februar 2013 18.30 Uhr Hl. Messe

Donnerstag, 28. Februar 2013 18.30 Uhr Hl. Messe

Anbetungsstunden

12.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten

12.00 – 13.00 Uhr Marchtring, Glojach

13.00 – 14. 00 Uhr Schwarzau, Maggau

14.00 – 15.00 Uhr Hainsdorf, Matzelsdorf, Techensdorf

15.00 – 16.00 Uhr Breitenfeld, Wolfsberg-Vorort

16.00 – 17.00 Uhr Seibuttendorf, Unterlabill

17.00 – 18.00 Uhr Wolfsberg, Ginegg, Töppach, Wölferberg. Gaberling

18.00 Uhr Sakramentaler Segen, Einsetzung des Allerheiligsten mit Anbetung und

anschließend Hl. Messe

Eltern-Kind-Gruppe Wolfsberg

„Zwergerltreffen“

Unsere zweiwöchigen Treffen finden jeweils von 15:30 bis

17:00 Uhr im Kindergarten-Turnsaal der Pfarre statt.

Montag, 11. 2. 2013 (Thema: Faschingsfest)

Informationen unter 0664/4626103

6-9jährige und 10-14jährige:

Samstag, 09. Februar 2013 14.00 - 16.00 Uhr

Thema: Faschingsfest

Sie erreichen uns:

Pfarre Heiliger Dionysius

Pfarre Heiliger Georg

8421 Wolfsberg/Schw. 130, Telefon: 03184/22 61, 0676/87426573 8413 St. Georgen an der Stiefing 61,

www.graz-seckau.at/pfarre/wolfsberg

Telefon: 03183/82 82

Fax: 03184/30 8 35, e-mail: wolfsberg@graz-seckau.at Mo von 09.00–11:00 Uhr

Mo von 17.30–18.30 Uhr – Pfarrer

Di keine Kanzleistunden

Mi von 14.00–16.00 Uhr – Sekretärin

Mi von 09.00–11.00 Uhr

Do von 17.30–18.30 Uhr – Pfarrer

Do von 09.00–11.00 Uhr







Fr von 14.00–16.00 Uhr – Sekretärin

Fr von 16.30–18.30 Uhr



Termine für

Jungschar


Die Dreikönigsaktion macht etwas

ganz Wesentliches von Weihnachten

deutlich: Für alle Menschen und

Völker ist Gott Mensch geworden.

Gott schließt niemand aus. Er will

Leben in Fülle für alle. Gott selbst

ist für alle Menschen das größte Geschenk.

Mit dieser befreienden Botschaft

klopften in den letzten zwei Wochen

die Sternsinger gemeinsam mit ihren

Begleitpersonen an die Türen, überbrachten

Segenswünsche und sammelten

Spenden.

Der Stern von Bethlehem führte die

„Drei Weisen aus dem Morgenland“

zum Stall nach Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde. Der Weg

zu Jesus hat auch ihr Leben verändert. Die Sterndeuter haben dem

neugeborenen Kind ihre Gaben gebracht und wurden selbst reich beschenkt.

Die Heiligen Drei Könige - Caspar, Melchior und Balthasar

- sammeln unsere Gaben für Kinder, Jugendliche und benachteiligte

Menschen in anderen Ländern. Das Sternsingen ist ein konkretes

Handeln, eine zeugnishafte Verkündigung und ein gelebtes Brauchtum,

in dem dieses Beschenkt werden nachvollzogen wird – diese

Aktion kann auch unser Leben verändern.

Die „Taufe des Herrn“ und unsere eigene Taufe

So lautete das Thema bei der letzten Bibelrunde.

Deshalb betrachteten wir einen Heiligen genauer,

nämlich Johannes den Täufer.

Sein Geburtsfest ist der 24. Juni

In unserer Pfarrkirche ist in der Taufkapelle

auf dem Taufbecken eine darstellende

Plastik von ihm. In der Hand hält er einen

Kreuzstab um den ein Schriftband gewickelt

ist, mit der Aufschrift „Ecce Agnus Die“

(„Seht das Lamm Gottes“).

Johannes der Täufer ist der erste Zeuge Jesu.

Er wurde etwa ein halbes Jahr vor Jesus Christus als dessen Vetter

geboren. Sein Vater war der hl. Zacharias, seine Mutter die hl. Elisabeth.

Johannes war ein Wanderprediger mit langer Haarmähne und

wucherndem Bart. Den hageren Körper in ein Zottelgewand aus Kamelhaar

gehüllt, durchstreifte er die Wüste, das Gebiet um den Jordan

und hielt Bußpredigten. Sein eindringliches „Kehrt um“! fordert

ebenso heraus, wie seine wenig attraktive Erscheinung. Aber seine

Entschiedenheit zieht die Menschen in Scharen an. Ein zeitloses Phänomen:

Wer überzeugt ist, der überzeugt.

Von überall eilten die Menschen herbei, um Johannes zu hören, sich

von ihm taufen zu lassen und dabei ihre Sünden zu bekennen.

Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen.

Dabei betet er – er spricht mit seinem Vater – und wir dürfen sicher

sein, dass er nicht allein für sich gesprochen hat, sondern auch für jeden

von uns. Der Himmel öffnete sich, der Heilige Geist kam sichtbar

in Gestalt einer Taube auf ihn herab und eine Stimme sprach: „Du bist

mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.“

Die Taufe ist eine Adoption und Aufnahme in die Familie Gottes,

in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen

Geist.

Es ist der Augenblick, in dem die Kinder menschlicher Eltern auch

zu Kindern Gottes werden. Du bist mein geliebter Sohn / meine geliebte

Tochter. Auch wir haben diese Zusage Gottes bei unserer Taufe

erhalten.

Sind wir uns dessen bewusst?

Glauben wir, dass auch unser Leben in seine Hand geschrieben ist?

Unterwegs für eine bessere Welt

Für den Inhalt verantwortlich: Das Pfarrblatt-Team, 8421 Wolfsberg/Schw. 130

Mit der Sternsingeraktion leisten

wir alle gemeinsam einen wichtigen

Beitrag zu einer besseren Welt: Wir

unterstützen unsere Mitmenschen

in Afrika, Asien und Lateinamerika,

sich aus Armut und Ausbeutung zu

befreien. Rund 500 Projekte können

mit den österreichweit gesammelten

Spenden unterstützt werden. Ein

Beispielprojekt für die Verwendung

der diesjährigen Aktion liegt heuer

in Äthiopien.

Ein herzliches Dankeschön an alle,

die den Erfolg der Sternsingeraktion

2013 erst möglich machen: an die 50

Buben und Mädchen unserer Pfarre,

die als Sternsinger unterwegs waren, an alle Begleitpersonen, die sich

die Zeit genommen haben die Sternsinger zu begleiten, an alle, die

die Sternsinger verköstigt haben und an alle Pfarrbewohner, die die

Sternsinger in ihren Häusern aufgenommen haben und für die Dreikönigsaktion

gespendet haben. Danke auch an die Freiwilligen Feuerwehren

der Pfarre für den Transport der Sternsinger.

Durch dieses Miteinander beim Sternsingen konnte ein Ergebnis von

Euro 8.631,78 in unserer Pfarre erzielt werden.

Dass Gottes Treue mit uns geht, auch durch

Sünde und Tod? Glauben wir, dass er auch

durch uns in diese seine Welt kommen will

und kann?

Gott hat uns bedingungslos angenommen.

Das ist unsere große Sehnsucht, so angenommen

zu werden, wie wir sind mit all unseren

Ecken und Kanten, mit unseren Fehlern

und Schwächen und trotzdem geliebt

zu werden. Gott hat uns diesen Vorschuss an

Liebe gegeben, in der Gestalt seines Sohnes

Jesus Christus.

Deshalb sollten wir nicht vergessen, dass wir alle eine Taufberufung

haben.

So wie es die Aufgabe eines Priesters ist zwischen Gott und den Menschen

zu vermitteln, so sind auch wir alle als Getaufte dazu berufen,

Gottes Licht in dieser Welt aufscheinen zu lassen.

Das kann jetzt die Art sein, wie wir miteinander umgehen. Mit den

Menschen in unserem beruflichen und privaten Alltag und mit jenen,

die uns zufällig begegnen. Es kann auch der Mut sein, unaufdringlich,

aber doch wahrnehmbar zu meinem/unserem Glauben zu stehen und

ihn zu leben.

Als echter Prophet gab Johannes ohne Kompromisse Zeugnis von

der Wahrheit. Er klagte die Überschreitungen der Gebote Gottes auch

dann an, wenn die Verantwortlichen die Mächtigen waren.

Als Johannes den Ehebruch des Königs Herodes öffentlich anprangerte,

ließ dieser ihn gefangen nehmen.

Bei einem Bankett war der König so entzückt vom Tanz seiner Stieftochter

Salome, dass er ihr alles versprach was sie wollte. Auf Anweisung

ihrer Mutter Herodias, welche Johannes hasste, wünschte

sich Salome Johannes Kopf auf einem Silbertablett. Da er ihr versprochen

hatte jeden Wunsch zu erfüllen, fühlte er sich gezwungen,

ihrer grausamen Bitte nachzukommen.Nächste Bibelrunde:

Donnerstag 7. Februar 2013

um 19 Uhr im Pfarrzentrum

Liebe Grüße Brigitte Ambros


„Begeistert ins Leben“ – Firmvorbereitung

Am Christkönigsonntag stellten sich die 19 Firmkandidaten der

Pfarre Wolfsberg in einem feierlichen Jugendgottesdienst der

Pfarrgemeinde vor. Das Jahresthema der diesjährigen Firmvorbereitung

lautet „Begeistert ins Leben“.

Wir Firmbegleiter, Marianne Vollmann und Sandra Kaufmann

wollen die Jugendlichen auf einem Teil ihres Lebensweges begleiten

und für das Leben mit Jesus und in der Kirche begeistern.

Vor einigen Jahren haben die Eltern ihre Kinder taufen lassen,

mit dem Wunsch, dass die Kinder in der Gemeinschaft der Kirche

aufwachsen. Die Gemeinschaft wurde bei der Feier der Erstkommunion

gestärkt. Jetzt haben sich die Firmkandidaten selbst dazu

entschieden, ihren weiteren Lebensweg gemeinsam mit Jesus zu

gehen und diese Entscheidung wollen sie mit dem Empfang der

Heiligen Firmung bekräftigen. Jesus ist für uns alle unbegreiflich

und unnahbar, dennoch können wir darauf vertrauen, mit ihm

durch all unsere Lebenslagen gehen zu können.

In den Gruppenstunden bereiten sich die Jugendlichen mit ihren

Firmbegleiterinnen nicht nur auf den Empfang des Sakramentes

vor – die Jugendlichen erfahren auch etwas über das Kirchenjahr;

die Feste, die Bräuche und Symbole in der Kirche und die eigene

Pfarrgemeinde.

Um diese Feste besser verstehen zu können und um auch nach

der Zeit nach der Firmvorbereitung daran erinnert zu werden,

gestalten die Firmlinge diese Gottesdienste mit und setzen auch

verschiedene Aktionen.

So wurden in der Adventszeit Holzlaternen für den Besuch der

Rorate hergestellt und für das Fest Darstellung des Herrn/Maria

Lichtmess wurden Kerzen gestaltet. Die Jugendlichen werden

durch weitere Aktivtäten das Pfarrleben mitgestalten bzw. kennenlernen:

Mitgestaltung der heiligen Messe zu Maria Lichtmess,

Gestaltung der Ölbergandacht am Gründonnerstag, Churchralley

und Mitarbeit beim Zwergerltreff bzw. bei Jungschar- und Ministrantenstunden.

Unsere Firmkandidaten sind in der Pfarrkirche bildlich und namentlich

auf einer Tafel - die ihren Lebensweg mit allen Höhen

und Tiefen darstellen soll - festgehalten, sodass sie von der Pfarrgemeinde

in das Gebet miteingeschlossen werden können.

Unsere Jugendlichen werden am Samstag, dem 06. April

2013 in St. Georgen an der Stiefing durch Prof. Dr. Bernhard

Körner das Heilige Sakrament der Firmung empfangen.

Firmbegleiter der Pfarre Wolfsberg

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