150.000 Stück - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

150.000 Stück - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

150.000 Stück

Gesamtauflage in Dortmund

Kostenlose Haushaltsverteilung!

1 1


Viertes Musikfestival fand „auf“ Hansemann statt

Anfang Juni fand das vierte Musikfestival

im Stadtbezirk Mengede

in der ehemaligen Kaue der

Zeche Hansemann statt.

Teilnehmer des Events waren

die Junghornbläsergemeinschaft/

der Volkschor Mengede, der

Schulchor der Albert-Schweitzer

Realschule, der MGV Quartettverein

Sangesfreunde Westhausen,

der Gemischte Chor

„Liederstrauß“, die Ritter`s Man-

A456 HirschStollorcz 140 fb 19.05.2008 9:38 Uhr Seite 1

Jagdhornbläser Groppenbruch/ dolinen-Konzert-Gesellschaft, die

Teckelclub Westerfilde, der MGV

Frohsinn 1882 Bodelschwingh,

Senioren-Mundharmonika-Gruppe

Frohlinde, der Frauenchor

Remigius der Ev. Noah-Gemeinde,

der Männerchor Dortmund-

Nordwest, der Gemischte Chor

Westerfilde mit seinem Jungen

Chor, der Männerchor Hansa-

Harmonie Huckarde, der Gemischte

Chor „Heimatmelodie“,

das Orchester der Heider-Spielgruppe

Mengede und last but not

least der Musikverein Mengede.

Mehrere Hundert Musikinteressierte

füllten die riesige Kaue

bis auf den letzten Platz, waren

mit den gezeigten künstlerischen

Leistungen sehr zufrieden und

freuen sich bereits jetzt auf das

fünfte Festival im kommenden

Jahr.

Lesefest an der Overberg-Grundschule

Unfallversicherung Classic

Wir helfen, wenn Sie

Hilfe brauchen

Jetzt informieren:

Unser neues Angebot!

Viele neue Leistungen

Sie sind z. B. auch versichert

bei Infektionen durch einen

Zeckenbiss (Borreliose oder

FSME).

Niedrige Beiträge

Schon ab umgerechnet

7,70 €* monatlich.

* Unser Vorsorge-Tipp für Frauen,

18 bis 64 Jahre, Gefahrengruppe A:

Vollinvalidität 250.000 €, 50.000 €

Versicherungssumme Invalidität mit

Progression 500 %, 500 € Unfallrente

monatlich und 15.000 € Todesfall-

Leistung (Jahresbeitrag 92,30 €)

VERTRAUENSLEUTE

Elke Hirsch

Tel. 0231 355361, hirsch@HUKvm.de

www.HUK.de/vm/hirsch

Paul-Fleming-Straße 26

44359 Dortmund (Nette)

Sprechzeiten:

Mo., Do. 10.00–12.00 Uhr

Mi. 16.00–19.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Wolfgang Stollorcz

Tel. 0231 39968101, Mobil 0173 2603237

stollorcz@HUKvm.de

www.HUK.de/vm/stollorcz

Reinbachweg 3

44357 Dortmund (Bodelschwingh)

Anfang Juni lud die Overberg-

Grundschule in Mengede zu

einem Lesefest ein.

Schülerinnen und Schüler stellten

vor, was sie zum Thema Lesen erlernt

und vor allem verinnerlicht

haben.

Die Erstklässler stellten ein Bilderbuch

in Kamishibai-Form, einer

schöpferischen Form des japanischen

Erzähltheaters, vor.

Die Mädchen und Jungen aus der

zweiten Klasse luden auf eine

Märchenstraße ein. Die Drittklässler

schufen eine Schülerzeitung

und stellten parallel dazu das The-

ma „Wikinger in Bild und Wort“

vor. Die Absolventen der vierten

Klasse setzten sich mit der sogenannten

Ganzschrift „Sams Wal“

auseinander und erstellten Rätsel.

Weiterhin fanden Aktionen satt,

die zum Teil durch Eltern organisiert

worden waren.

Die Erlöse aus einem Sponsorenlauf

kamen der Schulbibliothek zu

Gute und die Mitglieder des offenen

Ganztagesbereiches führten

unter anderem ein Märchenstück

vor.

Respekt vor so viel Können und

Einsatz in so jungen Jahren!

2


Neue Praxis für Krankengymnastik in

Bodelschwingh

Emscherwichtel besuchten

den Reiterhof Quelle

Gern sind die Emscherwichtel der

Einladung von Frau Quelle gefolgt.

Einmal auf einem Pferd reiten ist

ja der Traum aller Kinder. Schnell

wurde klar, dass Reiten zwar schön

ist, die Versorgung der Pferde aber

an erster Stelle steht.

Die Kinder hatten trotzdem sehr

viel Spaß und viele wollen wiederkommen.

Petra Kern (Kindergartenleiterin

der Evangelischen

Emscherwichtel in Mengede).

Mit einem Tag der offenen Tür lud

der staatlich geprüfte Physiotherapeut,

Masseur und Bademeister

Roland Meyer zur Eröffnung seiner

Praxis für Krankengymnastik,

Massage und Rehabilitation in die

Bodelschwingher Str. 185 in Bodelschwingh

ein.

In einem Wohngebiet, wo heute

noch Tausende ehemalige Bergleute

und sonstige Schwerarbeiter

wohnen, die sich ihr Leben lang

„ihren Rücken kaputt gearbeitet

haben“, ist dies sicherlich eine

sehr positive Gründung im medizinischen

Bereich mit einem

geradezu unerschöpflichen Kundenstamm.

„Die Null muss stehen, aber nicht zwischen

den Pfosten!“

schon mal auf die bevorstehende

Europameisterschaft ein, die er

auf einer Almhütte in der Schweiz

verfolgen wird. Einen Tag später

spielten Sportreporter-Legende

Werner Hansch und Der Obel einen

gekonnten Doppelpass nach

dem anderen und philosophierten

fachmännisch und humoresk über

2 Anlässe – ein Fest: 100 Jahre Mengeder

Fußball und das 31. TBV-Wochenende

„füllten den Volksgarten“

100 Jahre Fußball in Mengede und

das 31. TBV-Wochenende zogen

die Fußballfans und weitere Gäste

in „hellen Scharen“ in den Volksgarten,

wo „Show-Power“ ersten

Ranges angesagt war. Top-Acts wie

die „ELVIS Las Vergas Show“ mit

Oliver Steinhoff, „Abba Magic“,

Kim Hölter, Frank Neuenfels und

der Dortmunder Shanty-Chor, allesamt

präsentiert vom Moderator

Matthias Kartner, rissen ihre zahlreichen

Zuhörer zu beispiellosen

Beifallsovationen hin.

In Bodelschwingh brodelte die

Kulturküche

Bereits zum zweiten Mal fand vom

30. Mai bis 1. Juni in Hürster´s

Kochwerkstatt in Dortmund Bodelschwingh

die beliebte Veranstaltung

„Kulturküche – Genuss

für Kopf und Bauch“ statt. An drei

Abenden servierten die Gastgeber

Sylke und Stefan Hürster ein

3-Gänge-Menü der Spitzenklasse

und quasi als Sahnehäubchen ein

hochkarätiges Kabarettprogramm

dazu. So konnten sich die Gäste

am ersten Abend nicht nur kulinarisch

an Red Snapper Filet und einer

Himbeer-Mascarpone Mousse

laben, sondern zwischendurch

auch noch den geistigen Leckereien

des Dortmunder Kabarettisten

Fritz Eckenga lauschen.

Launig plauderte er mit Moderator

Peter Großmann über dieses und

jenes und stimmte die Zuhörer

die wichtigste Nebensache der

Welt im Allgemeinen und über

die Deutsche Nationalmannschaft

und Jens Lehmann im Besonderen.

Abschließend gastierte am

Sonntag Jochen Malmsheimer bei

Hürster´s und begleitete das Menü

mit seinen skurrilen Themen und

wahnwitzigen Denkspielen, während

die Gäste sich an Perlhuhnbrust

erfreuten. Insgesamt zeigten

sich alle Beteiligten hochzufrieden,

so dass es im nächsten Jahr

sicher zu einer Neuauflage der

Kulturküche kommen könnte.

3


Anfang Oktober ist es endlich

soweit: Die Raumausstattung

Annette Kemper zieht in neue

Räumlichkeiten an der Huckarder

Straße 358.

Mengede - Remigius-Café eröffnet

Der Countdown

läuft - Raumausstattung

Kemper

zieht um

Die Tage in der Marienstraße sind

damit nach zehn Jahren gezählt!

Die neue Heimat des Meisterbetriebes

ist dann zentral gelegen

und stellt eine hervorragende

Plattform dar, um das Unternehmen

bestens zu präsentieren.

Die Räumlichkeiten sind wie dafür

geschaffen und bieten genügend

Platz, um das Sonnenschutz-,

Teppich- und Gardinenprogramm

zu erweitern.

Die Ihnen bekannte Telefon- und

Fax-Nummer sowie die E-Mail-

Adresse bleiben erhalten.

Übrigens, am 10. August öffnet

die Raumausstattung Kemper ihre

Türen, denn dann findet im Rahmen

des 1. Huckarder Dorffestes

mit Malermarkt, ein verkaufsoffener

Sonntag statt.

Am Sonntag, dem 25. Mai, öffnete

zum ersten Mal das Remigius-

Café im Gemeindehaus der kath.

St. Remigius-Kirchengemeinde an

der Jonathanstraße seine Türen.

Eingeladen waren und sind auch

zukünftig alle Freunde von selbstgebackenen

Kuchen und Torten

sowie einer guten Tasse Eine-

Welt-Kaffee. Die Kirchengemeinde

möchte mit diesem Café ein

generationsübergreifendes Angebot

für Jung und Alt schaffen. Das

Remigius-Café findet jetzt immer

am letzten Sonntag im Monat von

14.30 – 17.30 Uhr statt.

DEVK-Beratungsstelle Heinz-Dieter Slanina

wurde in Mengede eröffnet

4

Vor wenigen Wochen wurde die

DEVK-Beratungsstelle Heinz-Dieter

Slanina in der Wodanstr. 32 in

Mengede eröffnet.

Der ausgebildete Versicherungsfachmann

(BWV) betreibt das

Büro seitdem gemeinsam mit seiner

Ehefrau, einer geprüften Vertrauensfrau

(VTF).

Der 1951 in Nette geborene,

gelernte Zerspanungstechniker

Slanina entschloss sich 1983,

eine neue und anspruchsvolle

Herausforderung im Außendienst

zu beginnen. Nach einer internen

Ausbildung in einem Versicherungskonzern

wechselte er zur

DEVK, wo er seit 1992 als Angestellter

im Außendienst gemein-

sam mit seiner Gattin eine Beratungsstelle

in Dortmund-Mitte

leitete. Speziell geschult wurde

Heinz-Dieter Slanina im Bereich

Rentenversicherung / private Vorsorge

– also in Top-Themen der

heutigen Zeit.

Die DEVK wurde vor rund 120

Jahren von Eisenbahnern gegründet

und hat sich seitdem systematisch

zu einem leistungsstarken,

modernen Versicherungskonzern

weiterentwickelt.

Rund 4 Millionen Kunden mit 12

Millionen Risiken stehen für ein

leistungsstarkes Unternehmen,

dessen Credo es ist, seine Kunden

fair zu behandeln, optimal zu

versichern und ebenso zu versorgen.


Edelsteinwasser ist Leitungs- oder

Regenwasser, was von Edelsteinen

umspült wurde oder Wasser,

was einige Stunden auf Edel- bzw.

Halbedelsteinen gezogen hat.

Das Wasser nimmt die energetischen

Schwingungen der Edelsteine

auf und der Energie- und

Informationsspeicher des Wassers

wird wieder aufgefüllt. Es wird zudem

mit wichtigen Mineralien und

Spurenelementen angereichert.

Durch das Trinken von Edelsteinwasser

kann die Heilwirkung der

Zur Bedeutung von Edelsteinwasser

Steine, im Gegensatz zum Tragen

von Heiledelsteinen, die inneren

Organe optimal erreichen. So

können alle Körperfunktionen aktiviert,

die Verdauung unterstützt

und der Stoffwechsel angeregt

werden. Selbst eine positive Wirkung

auf die Haut kann bei regelmäßiger

Einnahme die Folge sein.

Es ist unbestritten, dass Menschen

durch den regelmäßigen Genuss

von ausreichend Edelsteinwasser

dafür Sorge tragen können, dass

ihre Körper gestärkt bleiben.

Wenn Sie sich beispielsweise eine

Karaffe mit Edelsteinwasser und

eine mit normalem Leitungswasser

zu recht machen und beide jeweils

ca. 12 Stunden – möglichst

auch noch an einem sonnigen

Ort - ruhen lassen, werden Sie

zweifelsohne den Unterschied

merken. Folgende Möglichkeiten

der Nutzung von Edelsteinwasser

sind denkbar: Sie reichen, um mit

der einfachsten Methode anzufangen,

vom selbst Ansetzen des

Wassers in einer Glaskaraffe über

die Nutzung des Edelsteinwassers

als Heilbad oder Mineralbad unter

Hinzusetzung von ätherischen

Ölen und Steinsalzen. Die beiden

letzten - durchaus gängigen

- Lösungen sind das Anlegen einer

Durchlaufkartusche am Wasserhahn,

um das gesunde Wasser

dort zapfen zu können oder als

absolute Krönung die Komplett-

Versorgung des gesamten Hauses

ausschließlich mit Bernsteinwasser

zu organisieren.

„Der Wind hat mir ein Lied erzählt“

Spiel und Spaß für „Groß“ und „Klein“

Zarah Leander,

ihr Leben

und ihre

bekanntesten

Lieder standen

im Mittelpunkt

einer

Wohltätigkeitsveranstaltung

der

katholischen

Kirchengemeinde

St.

Josef in Dortmund-Nette.

Gestaltet wurde das Konzert

von Mitgliedern des Ensembles

„Ein Kessel Buntes“. Ilka Kriska

gab einen unterhaltsamen Abriss

über das Leben der großen

Diva. Henrike Polduwe interpretierte

gefühlvoll ihre Lieder, wie

„Kann denn Liebe Sünde sein“,

„Nur nicht aus Liebe weinen“,

„Waldemar“ oder „Eine Frau wird

erst schön durch die Liebe“. Abwechslungsreich

wurde sie von

ihrem Ehemann Ralf Polduwe am

Keyboard begleitet. Die Spenden

kommen bedürftigen Familien in

v.l.: Ralf Polduwe, Henrike Polduwe und Ilka Kriska

Nette zugute.

„Ein Kessel Buntes“ lädt ein:

„Nimmuns mit Kapitän auf die

Reise“ – Lieder vom Meer, Fernweh

und von Sehnsucht. Diese

nächste Benefizveranstaltung in

Zusammenarbeit mit der kath.

Kirchengemeinde St. Josef findet

statt am Sonntag, dem 24. August

2008 um 16 Uhr (Einlass 30 Minuten

vorher) im Gemeindehaus

St. Josef, Friedrich-Naumann-Str.

11 in Dortmund-Nette. Der Eintritt

ist frei, um Spenden wird gebeten.

Nachdem die Jungen und Mädchen

mit großem Einsatz beim

Frühlingsfest der Ev. Tageseinrichtung

für Kinder in der Karl

Schurz-Straße an dem sehr verregneten

Vormittag durch das Malen

von Sonnenbildern und das laute

Singen von Sonnenliedern auf

ihre Weise versuchten die dunklen

Wolken zu vertreiben, riss der

Himmel tatsächlich gegen Mittag

auf, so dass die zahlreichen

Spiel- und Spaßaktivitäten, die

für den Außenbereich geplant

waren, auch dort stattfinden

konnten. Während die „Großen“

in gemütlicher Atmosphäre marokkanische,

türkische, russische

und deutsche Leckereien zu sich

nahmen, konnten sich die „Kleinen“

an dem Auftritt von Martin

Sbosny („Sternschnuppentheater“)

& Fluse, seinem seiltanzenden

Hund, erfreuen oder am

Krankenwagen vom Roten Kreuz

ihre Lebensretterurkunde erwerben.Ein

herzliches Dankeschön

an dieser Stelle an alle engagierten

„Helfenden Hände“, die zum

Gelingen des Frühlingsfestes beigetragen

haben u.v.m. und an alle

Gäste, die durch ihren Kauf oder

mit der Gabe einer Geldspende

an diesem Tag unseren Förderverein

unterstützt haben. Der Erlös

des Frühlingsfestes beträgt 900

Euro und wird

dafür genutzt allen

Jungen und

Mädchen, die in

der Ev. Tageseinrichtung

in Nette

betreut werden,

zusätzlich

angeschafftes

Spiel- und Lernmaterial

zukomm

e n z u l a s s e n .

Kerstin Schmidt

5


MENGEDE

Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

Institut für

Zeitungsforschung

Alles hatte seine festen Regeln. So

gab es auch im Jahre 1756 eine

Trauerordnung.

„Die Trauer beginnt mit dem Todestage.

Die Zeit, während der

man Trauerkleider tragen darf,

wird festgesetzt:

- bei Eltern für ihre Kinder unter

12 Jahre auf 6 Wochen

- bei Kinder über 12 Jahre auf ¼

Jahr

- bei Kindern für ihre Eltern auf ½

Jahr

- bei Witwen für Eheherren auf 1

Jahr

- bei Ehemännern für ihre Frauen

auf ½ Jahr

- bei Geschwistern und Schwäger

untereinander auf ¼ Jahr

- bei allen übrigen Erblasser auf

½ Jahr

Niemand darf seine Knechte und

Mägde in Trauer kleiden, auch

keiner eine tiefere Trauer anlegen,

als bisher üblich war. Flor sollen

nur Kinder und der hinterbliebene

Ehegatte für die Eltern und den

verstorbenen Ehegatten tragen.

Übertretung gegen diese Verordnung

werden mit 25 Goldgulden

oder 14 Tage Gefängnis bestraft.

23.8.1907

„Für den Bezirk des Amtes Mengede,

Kreis Dortmund, soll eine

Zwangsinnung für das Bäcker- und

Konditor Handwerk errichtet werden.

Zu meinem Kommissar zur

Ermittlung der Mehrheit der beteiligten

Handwerker habe ich den

Landrat in Dortmund bestellt“.

Der Regierungspräsident.

27.8.1907

500 Mk. Belohnung sind für die

Ermittlungen des Grubenarbeiters

Wilh. Krieger ausgesetzt. Derselbe

ist lt. Bekanntgabe im Amtsblatt

der Königl.Regierung verdächtigt,

am 11.8. die 21-jährige

Johanna Kaup aus Obersteinbach

im Walde durch Schläge mit der

Axt getötet zu haben. K. hat wahrscheinlich

unter fremden Namen

in bergmännischen Betrieben oder

Steinbrüchen Arbeit gesucht. Er ist

nach der Personenbeschreibung

ca. 1.70 Meter groß, hellblond,

sommersprossig, bartlos und hat

breiten Mund und tiefliegende

Augen.

29.8.1897

Grundsteinlegung für das erste

Krankenhaus in Mengede. Am

13.2.1899 wurde es in Betrieb

genommen. Das Gebäude wurde

2005 abgerissen.

4.9.1904

Einweihung des Ehrenmals an der

Deininghauserstrasse durch den

Krieger und Landwehrverein.

6.9.1907

Dem Zuge der Zeit folgend, hat

auch der Omnibus eine Preissteigerung

eintreten lassen. Seit dem

1.9. kostet das Vergnügen mit

diesem Verkehrsmitteln die Bahn

oder umgekehrt den Ort zu erreichen,

das doppelte des bisherigen

Fahrpreises: 20 Pfg.

12.9.1907

Ein rückfälliger Dieb ist der Arbeiter

Wilh. Stiepelmann von hier. Im

Mai d.J. stahl er einem Mitkostgänger

einen Hut im Wert von 13

Mark und später versuchte er es,

andere Leute zu bestehlen, indem

er durch Erklettern eines Baumes

in deren Zimmer gelangt war. Bei

diesem Versuch wurde er aber abgefaßt

und heute zu 9 Monaten

Gefängnis verurteilt.

13. 9. 1907

Hinter verschlossenen Türen wurde

gegen den Barbier Heinr. Herzog,

von hier, verhandelt, der sich

der Zuhälterei schuldig gemacht

hat.

Das Gericht erkannte gegen ihn

auf eine Gefängnisstrafe von drei

Jahren, Überweisung an die Landespolizei,

Stellung unter Polizeiaufsicht

und 5 Jahre Ehrverlust.

16.9.1907

Zwei rabiate Gesellen sind die

Arbeiter Nieferny und Karl Maßloh

. Sie hatten sich heute wegen

Hausfriedensbruch, Widerstand

gegen die Staatsgewalt und Misshandlung

zu verantworten. In

einer Wirtschaft hatten sie ungebührlich

rumort, sodaß die Wirtin

sie aufforderte das Lokal zu verlassen.

Als sie dieser Aufforderung

nicht nachkamen, wurden sie von

anderen Gästen an die Luft gesetzt

und krakehlten draußen weiter.

Herr Polizeikommissar Schübbe

kam nun hinzu, wurde aber von

den beiden tätlich angegriffen;

sie versuchten ihm den Degen zu

entreißen und verbogen dabei die

Scheide.

Die Strafe lautete gegen Nieferny

auf 6 Monate und 3 Tage und

gegen Maßloh auf 5 Monate Gefängnis.

17. 9. 1907

Des Betruges im einheitlichen

Zusammenhang mit Urkundenfälschung

machte sich der Kohlenfahrer

Fritz Brune von hier

schuldig, indem er dem Kaufmann

Rohrmann, dem Inhaber

der Firma Biermann und Heinemann

eine Karre Kohlen lieferte,

die angeblich 20 Zentner enthalten

sollte, aber in Wirklichkeit nur

15 Zentner Kohlen enthielt. Dann

ließ er sich von einem Bekannten

eine Quittung über 19,50 Mark

für zwei Kasten Kohlen ausstellen

und kassierte das Geld ein. Der

Angeklagte wurde zu zwei Wochen

Gefängnis verurteilt.

19. 9.1907

Mehre Diebstähle machte sich

der Lehrling Friedr. Goldberg von

hier, seinem Lehrherrn gegenüber

schuldig. In fortgesetzter Handlung

entnahm der dem Geldschrank

des Geschäftes eine Summe

von 1240 Mark, das letzte Mal

einen Tausendmarkschein. Der

Angeklagte wurde zu 4 Monaten

und zwei Wochen Gefängnis verurteilt.

24. 9. 1907

Auf die unserer heutigen Nummer

beiliegenden Flugschrift gegen das

Verstümmeln des Pferdeschweifes

machen wir ganz besonders aufmerksam.

27. 9. 1907

Seit gestern wird die Ehefrau Freese

von hier vermisst und wird angenommen,

dass ihr ein Unglück

zugestoßen ist. Die Frau ist 46

1ahre alt, mittelgroß von kräftiger

Figur. Sie hat blondes, volles

Haar in Flechten aufgesteckt und

rundes, frisches Gesicht. Bekleidet

war sie bei ihrem Fortgang mit

grauer wollener Taille, kariertem

Rock und schwarzer Schürze ohne

Latz. An den Füßen trägt sie abgetragene

gelbe Radfahrersandalen.

Kopfbedeckung und Ueberzeug

hat sie nicht mitgenommen, auch

ist sie nicht im Besitze von Geldmitteln.

Etwaige Nachrichten über

den Verbleib der Frau bitten wir an

die Polizeiverwaltung zu richten.

2. 10. 1907

In den Kellerschen Keller soll in

der Nacht zum 28. Juli der Wagenführer

Gust.Friese von hier eingedrungen

sein, und dort eine Flasche

Hochheimer, zwei Flaschen

Kognak und 22 Dosen Wichse

gestohlen haben. Der Angeklagte

leugnet, wird aber als überführt

erachtet und zu einer Gefängnisstrafe

von drei Monaten verurteilt.

3. 10. 1907

Am 22. Juli d.J. kehrten die Bergleute

Heinrich Dulle, Wilhelm

Dulle, Karl Strecke, Karl Externbrink

und Wilhelm Glock vom

Schützenfest mit ihren Holzgewehren

zurück und vermöbelten

damit ohne jeglichen Grund den

Hilfsbremser Anton Kuhlmann

derartig, dass er 14 Tage arbeitsunfähig

war.

Die Angeklagten, die noch jugendlich

und unbescholten sind,

wurden, Externbrink zu 100 und

die übrigen zu 150 Mark Geldstrafe

verurteilt.

6. 10. 1907

Vor einiger Zeit wurden zwei

Polizeibeamte nächtlicherweise

bei Zurechtweisung von ruhestörenden

Burschen arg bedroht. Als

die Beamten die Personalien der

Ruhestörer feststellen wollten, zog

einer der Burschen plötzlich einen

Revolver und feuerte zwei Schüsse

auf die beiden Beamten ab, die

glücklicherweise fehlgingen. Der

Scharfschütze verschwand darauf

in die dunklen Weiden. Es gelang

jetzt, den Menschen in der Person

des mehrfach vorbestraften Arbeiters

Martin Galecki festzuneh-

6


men. Man scheint es mit einem

Einbrecher zu tun zu haben, denn

in seinem Besitze wurden allerlei

Brechwerkzeuge vorgefunden.

7. 10. 1907

Der Arbeiter Herbert K. von hier

war mit seiner Frau zu einer Hochzeit

bei Bekannten eingeladen. Als

in der Nacht die Frau ihren Mann

zur Heimkehr ermahnte, fand dieser

sich derart gekränkt , dass er

nicht umhin konnte, seine bessere

Hälfte derart zu verhauen, dass sie

mittels Krankenwagens ins Hospital

geschafft werden musste.

14. 10. 1907

Einen bösen Streich spielte man

gestern einem auswärtigen Wagen

mit Ausflüglern. Während dieselben

kurze Rast in einer Wirtschaft

machten, benützten unnütze

Burschen die Gelegenheit, die

Verschlussteile von einem Hinterrad

zu entfernen. Kaum war das

Fuhrwerk wieder in Bewegung,

als das Rad ablief und ein Teil der

Gesellschaft aus dem Wagen auf

das Pflaster flog und anscheinend

nicht unerhebliche Verletzungen

davontrug.

8. 10. 1907

Zwischen den Eheleuten Berginvalide

M. entstanden häufig Streitigkeiten,

da die Frau einem im

Hause wohnenden Mieter den

Haushalt führt. Am Sonnabend

brachen wieder Differenzen aus.

Der Mann ergriff ein Hackebeil

und brachte damit seiner Frau

eine schwere Kopfwunde bei. Der

Mann äußerte nach der Tat, dass

es ihm leid tue, nicht besser getroffen

zu haben. Der Täter wurde

festgenommen

9. 10. 1907

Die Ehefrau Martha Streckel aus

Mengede hatte im Oktober vorigen

Jahres einen Kostgänger, der

krank wurde und ins Krankenhaus

musste. Der Mann überließ

der Obhut der Angeklagten, nebst

anderen Sachen auch einen Reisekorb,

der 710 Mark an barem

Gelde enthielt. Während er nun

im Krankenhaus lag, öffnete die

Frau diesen Korb mittels Nachschlüssel

und entnahm ihm 330

Mark. Als der Kostgänger seine

Braut, die ihn im Krankenhaus besuchte,

beauftragte, das Geld an

sich zu nehmen, stellte sich der

Diebstahl heraus. Die Angeklagte

leugnete zwar; sie wurde aber für

überführt erachtet und zu sechs

Monaten Gefängnis verurteilt.

10. 10. 1907

Gestern Nachmittag entstand

in den Räumen des Wohn- und

Geschäftshauses des Kaufmanns

Herrn A.Drucks, in Firma F. Haarmann,

auf der Königstraße Feuer.

Dasselbe verbreitete sich sehr

schnell. Dem energischen Zugreifen

der hiesigen freiwilligen

Bürger-Feuerwehr ist es zu danken,

dass der Brand auf die Dachgeschosse

beschränkt blieb. Freilich

haben die darunter liegenden

Zimmer des Wohnhauses infolge

der beim Löschen verwendeten

Wassermassen, derart gelitten,

dass die Decken- und Fußböden,

sowie die Möbel fast gänzlich zerstört

sind. Menschenleben sind

glücklicherweise nicht zu beklagen.

11. 10. 1907

Die Kolonie der Zeche „Adolf

Hansemann“, hier, wurde wieder

um 37 Häuser zu je vier Familien

erweitert. Die neuen Wohnhäuser

wurden vor einigen Tagen zum Teil

bezogen und hat sich dadurch die

Seelenzahl um ein beträchtliches

vermehrt. Es wird beabsichtigt, für

die Kolonie eine neue Kirche zu

bauen, da die katholische Pfarrkirche

hier sich als zu klein erweist

für die Dauer.

Hoffentlich wird die „Union“ einen

geeigneten Bauplatz umsonst

hergeben. Die Zeche „von Hansemann“

hat jetzt gute Aussichten

und kann deshalb ihren Betrieb

noch weiter ausdehnen. Im benachbarten

Bodelschwingh ist

die neue katholische Kirche nunmehr

in einigen Tagen vollendet.

Das Gotteshaus erhebt sich dicht

bei der Zeche am Hauptwege.

Der Bauplatz wurde von der Zechenverwaltung

geschenkt. Einen

Teil der entstanden Kosten wurde

durch freiwillige Gaben aufgebracht.

Im Inneren der Kirche ist in den

nächsten Tagen noch viel zu schaffen,

bereits am 20. D. Mts. Soll

die Einweihung erfolgen. Bisher

wurde zur Abhaltung von Gottesdiensten

Thiels Saal benutzt; dieser

Raum reicht aber nicht mehr

aus. Auch auf „Schwerin“ hat man

das neue Kirchlein bald fertig gestellt

und wird die Einweihung voraussichtlich

ebenfalls in einigen

Wochen erfolgen.

16. 10. 1907

Lebensgefährlich verletzt ist der

Bergmann Nikolaus Bach von

hier. Derselbe war gestern Abend

in der Wohnung des Schumachers

Backenecker, woselbst er Streit

bekam. Im Verlaufe desselben

wurde er aus dem Haus entfernt.

Bach lief nach Hause, bewaffnete

sich mit einer Hacke und eilte der

Backeneckerschen Wohnung wieder

zu.

Unterwegs kam ihm bereits der

Bergmann Reinhardt von hier entgegen.

Derselbe nahm ihm nach kurzem

Ringen die Hacke ab und versetzte

ihm damit mehrere Hiebe

über den Kopf.

Durch die Schläge ist dem Bach

die Schädeldecke zertrümmert,

infolgedessen er hoffnungslos

darniederliegt. Reinhardt wurde

verhaftet.

7


„Wir stehen besser da als die globalen Finanzkonzerne“

ren sich derzeit für die Mitglieder

und Kunden der Volksbank. Elf

Auszubildende zeigen deutlich,

was das Genossenschaftsinstitut

unter Verantwortung für die

Nachwuchsförderung versteht.

Sie alle betreuen aktuell 47.075

Kundenkonten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung

weist mit 7,8 Millionen

Euro einen Zinsüberschuss aus,

der leicht über der Planung für

2007, jedoch unter dem Vorjahresergebnis

liegt. Der Bilanzgewinn

wuchs im Geschäftsjahr

der Rücklagen um 570.000 Euro

vorgeschlagen.

Beim Eigenkapital sah Knaup die

Volksbank mit 25,8 Millionen

Euro „recht gut ausgestattet“.

„Es setzt sich zusammen aus 5,6

Millionen Euro an Geschäftsguthaben

unserer 12.517 Mitglieder,

19,3 Millionen Euro an Rücklagen

und 0,8 Millionen Euro an

ausgewiesenem Bilanzgewinn“.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat

wurden Dr. Ulrich Gierse und

Wilhelm Tackenberg wiedergewählt.

Die Gremien der Volks-

Volksbank Dortmund-Nordwest:

Vertreterversammlung verabschiedete

Aufsichtsrat Rolf Hahn

Ein Gesamtkundenvolumen von

780,7 Millionen Euro und eine

Bilanzsumme von 388,1 Millionen

Euro präsentierte die Volksbank

Dortmund-Nordwest am 4.

Juni ihrer Vertreterversammlung.

Vorstandsmitglied Wolfgang

Knaup bezog klar Position zur

aktuellen Finanzmarktkrise, zu

Kundendarlehen und zur so genannten

Kreditklemme: „Dass

das Vertrauen der Mitglieder und

Kunden der Volksbank in ihr Genossenschaftsinstitut

stimmt, zeigt

das Gesamtkundenvolumen.

Es ist uns in 2007 wiederum gelungen,

Kundengelder von anderen

Instituten zu uns herüberzuleiten...

Die Gründe dafür liegen auf der

Hand. Denn zum einen bieten

wir gute Konditionen und zum

anderen haben wir für jeden Sparer

das individuell richtige Produkt.“

115 Mitarbeiter engagie-

2007 auf 853.000 Euro, den Mitgliedern

der Vertreterversammlung

wurden eine Dividende von

fünf Prozent sowie die Stärkung

bank nominierten Dr. Reinhard

Büker für den aus Altersgründen

satzungsgemäß ausscheidenden

Aufsichtsrat Rolf Hahn.

8

Gesprächskreis für Angehörige von Demenzerkrankten

startet neu

Die Bewältigung der Krankheitssituation

„Demenz“ gestaltet sich im

Alltag nicht einfach. Die Fürsorge

für das erkrankte Familienmitglied

bestimmt den Alltag. Häufig

werden Angehörige mit diesen

Belastungen nicht fertig und fühlen

sich überfordert und alleine

gelassen.In dieser Situation kann

ein Angehörigengesprächskreis

Entlastung bieten. Der Gesprächskreis

für Angehörige von demenzerkrankten

Menschen startet am

Donnerstag, dem 19. Juni 2008

um 16.00 Uhr im Städtischen

Begegnungszentrum Mengede.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Zukünftig findet dieser Gesprächskreis

einmal im Monat (jeden 3.

Donnerstag) unter der Leitung

von der Dipl. Pädagogin Ulrike

Klepczynski statt. Im Austausch

mit anderen Angehörigen können

Sie mehr über das Krankheitsbild

erfahren, die eigene Pflegesituation

besprechen, sich gegenseitig

unterstützen und Anregungen

erhalten sowie neue Kontakte

knüpfen. Bringen Sie Ihren demenziell

erkrankten Angehörigen

mit, parallel zum Gesprächskreis

bieten wir eine Betreuungsgruppe

an. Wir bitten um Anmeldung unter

der Telefonnummer des städt.

Begegnungszentrums Mengede,

Bürenstraße 1, 44359 Dortmund

Telefon (0231/ 33 64 60). Ansprechpartnerin

ist die Leiterin des

Begegnungszentrum Ute Stasinski,

Dipl Sozialpädagogin.


Gut aufgebaut - 6. Dortmunder Immobilienmarkt

Mitte Mai fand der 6. Dortmunder

Immobilienmarkt in der Bersworth-Halle

statt.

Die Zahlen der Besucher aber

auch der Aussteller konnten wiederum

gesteigert werden.

Seit dem 1. Markt wuchs die Anzahl

der Stände um über 50 Prozent.Insgesamt

waren in diesem

Jahr über 30 Aussteller vor Ort, die

ihre Produkte, aber auch Serviceleistungen

anboten. Es gab keinen

Bereich aus der gesamten Bauwirtschaft

und deren Nebengewerben,

der nicht vertreten war.

Von Baufinanzierern über Massivhausanbietern

bis hin zu Versorgungsunternehmen

waren alle

vor Ort. Die Besucher nutzen die

Gelegenheit, sich von der Planung

bis hin zum erfolgreichen

Abschluss eines Projektes auch oft

von den Chefs persönlich beraten

zu lassen. Auch hatten die Bauwilligen

die Möglichkeit, sich über

Grundstücke, die seitens der Stadt

angeboten werden, ausführlich zu

informieren. Gleiches galt ebenso

für zukünftige Projekte. Mögliche

Förderungen durch die Stadt

Dortmund konnten häufig bereits

vor Ort geklärt werden. Erfreulich

war im Übrigen, dass der Eintritt

erneut kostenlos war und dass in

der Umgebung an den bekannten

Orten genügend Parkplätze zur

Verfügung standen.

Um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens

ZooMühle auf dem

bekannt hohen Level zu halten

bzw. noch weiter zu optimieren,

wird das Angebot ständig erweitert.

Laut Firmenchef Drepper trifft

Messer bei ZooMühle

Die schönsten Taschen- und Einsatzmesser für Sport und Freizeit

dies derzeit insbesondere auf den

Bereich Messer, gefertigt aus den

Vormaterialien Damast/Keramik/

Edelstahl, aber auch auf Taschenlampen

mit LED-Technik zu.

Derzeit stehen dauerhaft ca. 190

ANZEIGE

Messer lagermäßig zur Verfügung.

Es handelt sich um Messer in allen

preislichen Segmenten (von

7,20 Euro bis 239 Euro) – vom

Kindermesser bis hin zu Sammlerstücken.

Die Hauptlieferanten sind hier die Firmen

Böker, Herbertz, CRKT, Gerber, Buck, Ontario,

Winchester, SOG, Smith und Wesson,

Puma, Wenger, Opinel, Nieto, Marttiini,

EKA, Lansky, Maserin,Fox, Eickhorn, Kyocera,

Benchmade,, Heckler und Koch, Cold

Steel, KA-Bar, Leatherman, Hartkopf und

Mag life.

Vielleicht „d a s“ Highlight in der

Angebotspalette stellt das Natomesser

„ONTARIO XM-1 FOLDER“

dar. Der verwendete Sonderspezialstahl

zeichnet sich durch eine

extrem gute Schnitthaltigkeit und

eine hohe Korrosionsbeständigkeit

aus. Die leichtgewichtigen Griffe

aus Flugzeugaluminium werden

durch hochwertige Titan-Platinen

sinnvoll verstärkt.

9


Durch moderne Endoskopie sind Magen- und Darmspiegelung heute schmerzfrei möglich

Allein die Vorstellung einer Magen-

oder Darmspiegelung löst

bei den meisten Menschen Angst

aus. Immer noch gilt die Untersuchung

als sehr unangenehm und

schmerzhaft. Vor einigen Jahren

mag das im weitesten Sinne auch

tatsächlich noch zutreffend gewesen

sein. Heute aber sind die Untersuchungsmethoden

so komfortabel,

dass davor niemand mehr

Angst haben muss.

„Sowohl Spiegelungen im Bereich

des Magens als auch im Bereich

des Darms sind heute mit Hilfe der

modernen Endoskopie möglich“,

so Ralf Oehmen, Oberarzt der

Gastroenterologie im Ev. Krankenhaus

Bethanien. Das Wort Endoskopie

leitet sich aus dem griechischen

endo (= innen) und skopein

(= sehen) ab und bedeutet nichts

anderes als „Hineinsehen in das

Innere“. Ein Endoskop ist etwa einen

Meter lang und nicht dicker

als ein kleiner Finger. Es ist weich

und extrem biegsam. An seiner

Spitze befindet sich eine Linse

mit einem Chip – ähnlich wie

dem Objektiv einer Videokamera.

Die Spitze kann in jede Richtung

bewegt werden, so dass kein Teil

des Magens oder des Darms der

Untersuchung verborgen bleibt.

Eine kleine Kamera an der Spitze

des Endoskopes überträgt die Daten

auf einen Monitor, so dass auf

Wunsch sogar der Patient selbst

einen Blick in sein Innerstes wagen

kann. Damit wird auch eine

Dokumentation der Untersuchung

Die neue Leistungsabteilung des Ev.

Krankenhaus Bethanien ist sehr modern

ausgestattet. Der Gastroenterologe

Ralf Oehmen ist dort Oberarzt.

möglich. „Mit den heutigen Methoden

und Instrumenten ist die

etwa 15-minütige Untersuchung

schmerzfrei“, weiß der Oberarzt.

„Wer jedoch trotzdem skeptisch

ist und die Magen- oder Darmspiegelung

nicht „live“ miterleben

möchte, kann sich in einen

Dämmerschlaf versetzen lassen

Anzeige_Junges_Wohnen_90x128 13.12.2006 16:39 Uhr Seite 1

Wohnen und

wohl fühlen –

„Junges Wohnen“

mit der GWS.

Die Erste Wohnung…

Die richtige Wohnung zu finden ist gar nicht so

einfach. Die GWS bietet Ihnen günstige Wohnungen

mit modernen Schnitten, für Singles oder zu zweit

… ideal als „Erste Wohnung“.

Rufen Sie uns noch heute an:

Frau Klimczyk (Tel. 94 13 14-32) oder Herr Franke

(Tel. 94 13 14-34) beraten Sie gerne persönlich.

Wir sind Montag und Dienstag ab 7.30 Uhr

und Mittwoch bis Freitag ab 7.00 Uhr für Sie da.

und nimmt so bewusst nichts oder

kaum etwas von der Untersuchung

wahr.“ Eine Endoskopie dient heute

übrigens längst nicht mehr nur

diagnostischen Zwecken. Während

früher mit der Spiegelung

nur geschaut wurde, wo im Körper

Probleme bestehen und sich

dann ein weiterer Eingriff zur Behebung

des Problems anschloss,

lässt sich beides heute quasi in

einem „Arbeitsgang“ erledigen.

„Vielfach sind endoskopische Eingriffe

ambulant möglich, so dass

der Patient noch am gleichen Tag

wieder nach Hause gehen kann“,

so Oberarzt Oehmen.

Darmkrebs: Vorsorge kann lebensrettend

sein

Die Darmspiegelung, eine endoskopische

Untersuchung des

Darms, die auch Koloskopie genannt

wird, ist vor allem im Hinblick

auf die Darmkrebsvorsorge

sehr wichtig. Mit mehr als 60.000

Neuerkrankungen pro Jahr sind

Darmtumore die zweithäufigste

Krebserkrankung in Deutschland.

Rechtzeitig erkannt ist ein Darmkrebs

jedoch zu fast 100 % heilbar.

In den allermeisten Fällen

entwickelt er sich aus gutartigen

Schleimhautwucherungen, den

sog. Polypen. Diese kann man bei

einer Koloskopie sehr frühzeitig

erkennen und gleichzeitig entfernen.

„Eine Vorsorgeuntersuchung

kann lebensrettend sein“, so Ralf

Oehmen. „Gesetzlich versicherte

Patienten haben ab einem Alter

von 50 Jahren Anspruch auf eine

Vorsorge-Koloskopie. Da die Polypen

sehr langsam wachsen, reicht

es in der Regel, wenn die Untersuchung

im 10-Jahres-Rhythmus

durchgeführt wird.“

Klinik für Innere Medizin am

Ev. Krankenhaus Bethanien:

Tel. 0231 / 9430-261

Micha’s Fahrschule braust davon

10

Am Schallacker 23

44263 Dortmund (Hörde)

www.gws-dortmund.de

gws@gws-dortmund.de

Wie schon im letzten Jahr war das

Ferrari-Event in Micha´s Fahrschule

auch in diesem Jahr wieder ein

voller Erfolg. 35 Personen ließen

ihren Traum wahr werden und

fuhren die 490 PS starke Madonna.

Dabei wurden auch Traumgeschwindigkeiten

erzielt.

Die wohl weiteste Anreise hatten

die beiden Schweizer. Sie ließen

schon zum zweiten Mal ihren

Traum wahr werden und fuhren

dafür jeweils über 650 Kilometer

hin und zurück.

Auch im nächsten Jahr wird

Micha´s Fahrschule wieder ein

Ferrari-Event stattfinden lassen.

Unter Tel. 0172/9005269 können

Sie sich informieren oder jetzt

schon einen Termin reservieren.


Tag der grünen Schätze voller

Erfolg Die Initiative Dortmund

Parks mit Leben zu erfüllen und so

Dortmund als Stadt der Parks zu

präsentieren, gelang am 17. Mai

2008 den ehrenamtlichen Mitgliedern

von 29 Vereinen, Verbänden

und Institutionen

bei einer Feierstunde.

Anlässlich des

30. Jubiläums der

Freunde und Förderer

des Botanischen

Gartens Rombergpark

e.V. lud

Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Langemeyer

ins Rathaus

der Stadt Dortmund

ein.

Nach seinem Grußwort, in dem er

den Freundeskreisen ausdrücklich

seine Unterstützung zusicherte,

überreichte er den Vertretern der

Vereine Ehrenurkunden, die deren

ehrenamtliches Engagement

würdigten. Der Vorsitzende des

Freundeskreises des Botanischen

Gartens, Dr. Günter Spranke, hatte

zuvor im Rahmen eines bunten

Programms ein großes „Dortmund

Puzzle“ entstehen lassen.

Darüber hinaus begrüßten die

Moderatoren Elvira Arke-Großmann

und Eckhard Matthies den

Grüne Vereine trafen sich im Rathaus

Pianisten Jin Urayama, die Violinistin

Katarina Todorovic und

die Kindergruppe der St. Patrokli

Gemeinde als „Baumschule Zukunft“.

Extra aus Hannover angereist,

stellte die Landschaftsarchitektin

Swantje Duthweiler in

ihrem Festvortrag „Das Arboretum

als Brücke zwischen Wissenschaft,

Bildung und Erholung“ die besonderen

Qualitäten des Botanischen

Gartens heraus. In einzigartiger

Weise hätten sich in Dortmund

sowohl der Englische Garten aus

der Zeit der Pflanzensammler,

Richard Noses Gehölzsammlung

aus der Zeit der Pflanzenzüchter,

als auch Gerd Krüssmanns Gehölze

aus der Periode der Pflanzensichtung

und -wertung erhalten.

So spannte sie den Bogen vom

feudalen Schlosspark bis zur Industriekultur

und stellte auch

touristische Qualitäten der Anlage

heraus. Sie wagte auch einen

Blick in die Zukunft, als sie die

Bildungsaufgabe der naturnahen

Baumsammlung hervorhob und

ein Informationszentrum für die

Parkbesucher forderte.

Gerade die Vielfalt der Dortmunder

Parklandschaft mache eine

Konzentration auf die Botanik in

dem inzwischen unter Denkmalschutz

stehenden Park möglich.

Da die gelungene Veranstaltung

großen Anklang bei allen Beteiligten,

den ehrenamtlich tätigen

Vereinen, den städtischen Institutionen

und den Verantwortlichen

der „Initiative Dortmund Parks“

gefunden hat, versprach der für

das Dortmunder Grün zuständige

Dezernent Stadtrat Jörg Stüdemann

eine jährliche Neuauflage

der bürgernahen Veranstaltung im

Rathaus.

Eine schöne Idee: Kinderbacken bei „cityback“

Auf Grund des großen Erfolges der

inzwischen zur Tradition gewordenen

Weihnachts- und Osterback-

Events hat die Firma „cityback

FELDKAMP“ in diesem Jahr zusätzlich

das „Muttertagsbacken“

eingeführt. 20 Kinder – allesamt

Schüler der Freiligrath-Grund-

schule Bövinghausen – hatten die

Gelegenheit, in der Backstube in

Dorstfeld mit professioneller Hilfe

individuell Plätzchen und Kuchen

zu backen, wobei die Kleinen voll

Freude mit ihren 40 Händen den

Teig kneteten und viele leckere

Backwaren verputzten.

11


Die Parkplatzsituation im Ortskern von Huckarde ist seit vielen Jahren

ein Thema, das der Bevölkerung und den Politikern auf den Nägeln

brennt. Trotz großer Einigkeit der Parteien vor Ort, konnte bislang noch

keine Lösung realisiert werden, die die Menschen zufrieden stellt.

Die Frage: Der Marktplatz an

der Rahmer Straße im Ortskern

von Huckarde diente viele Jahre

den Kunden und Patienten der anliegenden

Geschäfte und Praxen

als Parkplatz. Seit der Umnutzung

des Platzes leiden die Geschäftsinhaber

und Ärzte unter einem

erheblichen Parkplatzproblem.

Die Möglichkeit, sein Auto am

Friedhof abzustellen, erweist sich

als nicht geeignet dieses Problem

zu beheben. Trotz eines gemeinsamen

Beschlusses von SPD und

CDU, eine zusätzliche Parkreihe

auf dem Marktplatz zu öffnen, ist

es bis dato noch zu keiner Lösung

des Parkproblems gekommen.

Woran liegt dies und was kann getan

werden, um diesen Beschluss

doch noch umzusetzen?

SPD Stefan Keller

Die gewählte Formulierung in der

Themenbeschreibung „Seit Umnutzung

des Platzes leiden die

Geschäftsinhaber und Ärzte unter

einem erheblichen Parkplatzproblem“

lässt einen negativen

Eindruck vom Ortskern Huckarde

entstehen, der durch die realen

Verhältnisse nicht bestätigt wird.

Dementsprechend wirbt auch der

Gewerbeverein mit einer Vielzahl

von Parkplätzen in Huckarde

und weist auf die Attraktivität des

„Dorfes“ hin – richtig so.

Gerade an Markttagen, wenn

die Parkmöglichkeiten am stärksten

eingeschränkt sind und es

vor Umbau des Ortskernes auch

schon waren, besteht der größte

Kundenandrang. Daraus lässt

sich schließen, dass die Attraktivität

eines Ortszentrums stärker

vom Warenangebot als von der

Zahl der Parkplätze anhängt. Es

12

scheint, als sei Parkplatzmangel

zudem auch ein subjektives Empfinden.

Die Gründe hierfür sind

vielschichtig, z.B. zeitlicher Stress

des Parkplatzsuchenden.

Objektiv betrachtet zeichnet sich

Huckarde durch eine vielseitige

Geschäftslandschaft aus, durch

einen attraktiven gut florierenden

Ortskern mit wenigen Leerständen

im Vergleich zu anderen Stadtbezirkszentren.

Nichts desto trotz

müssen wir das Ortzentrum durch

Erhöhung der Kundenfrequenz

weiter Stärken. Ob 10 zusätzliche

Parkplätze bei über 500 im Ortskern

vorhandenen allerdings das

Allheilmittel sind, erscheint mir

zweifelhaft.

Auch die Parkplatzsituation am

Ärztehaus hängt sicher nicht

mit den Veränderungen auf dem

Markt zusammen.

Die Realisierung dieser 10 zusätzlichen

Parkplätze würde zudem

dazu führen, dass ca. 52.000 €

an Fördergeldern für die Ortskernumgestaltung

zurück gezahlt

werden müssten. Die CDU/FDP

Landesregierung hat mitgeteilt,

dass sie auf diese Rückforderung

nicht verzichten wird. Zu diesem

Sachstand gibt es auch keine neue

Entwicklung.

Eine Rückzahlung aus Mitteln der

Bezirksvertretung ist nicht vertretbar,

auch nicht gewollt, da 52.000

€ sowie Umbau- und Folgekosten

für ca. 10 Parkplätze nicht im Verhältnis

zur Dringlichkeit anderer

Aufgaben in Huckarde stehen. Bei

allem Respekt, diese Mittel sind

nach unserer Auffassung in Schulen

und Kindergärten des Stadtbezirkes

sinnvoller aufgehoben.

Die kommunalpolitische Aufgabe

besteht darin, die notwendigen

Rahmenbedingungen für eine

hohe Kundenfrequenz zu schaffen,

um so die Kaufkraft in Huckarde

zu binden. Die Ansiedlung eines

Vollsortimenters an der Rossbachstraße

zieht zusätzliche Kunden in

den Ortskern und schafft weiteren

Parkraum auch zu Gunsten des

Ärztehauses. Von Beidem wird

auch der vorhandene Einzelhandel

profitieren. Die Verbesserung

der Aufenthaltsqualtität z.B. durch

Errichtung von Sitzmöglichkeiten

oder Spielgeräten im „Dorf“

steigert Attraktivität. Den Weg ins

„Dorf“ gerade für Senioren und

Eltern mit Kindern auf diese Weise

angenehmer zu gestalten, gehört

dabei ebenfalls zu unseren aktuellen

Bemühungen.

CDU Peter Krause

Um eine zusätzliche Parkreihe auf

dem Marktplatz zu öffnen, wäre

es dringend erforderlich, dass eine

solche Forderung die volle Unterstützung

der politisch Verantwortlichen

und der Stadtverwaltung

hat.

Nach meinem Eindruck wurde die

Sache vom Planungsamt nicht mit

der erforderlichen Sorgfalt und

dem nötigen Druck behandelt. Minister

Wittke hatte Möglichkeiten

aufgezeigt, wie man das Problem

lösen könnte. Die Stadtverwaltung

hat zu lange nicht gehandelt.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung

Huckarde gibt zwar

öffentliche Lippenbekenntnisse

für die Wiedereinrichtung von

Parkplätzen auf dem Marktplatz

ab; schließlich muss man den Forderungen

der Gewerbetreibenden

und der Bürger Rechnung tragen.

Ob es der Mehrheitspartei/fraktion

im Stadtbezirk Huckarde mit

diesem Begehren wirklich so ernst

ist, erscheint letztlich aber doch

zweifelhaft. Will man Rücksicht

auf den grünen „Koalitionspartner“

nehmen, der wegen seiner

ideologischen Verblendung gegen

das Vorhaben ist?

Oder ist die Kasse der Stadt so

leer, dass man sich die Rückzahlung

selbst eines kleinen Teils der

gewährten Fördersumme nicht

leisten kann?

Fest steht jedenfalls: Die Einrichtung

der zusätzlichen Parkreihe

auf dem Marktplatz wäre möglich,

wenn die SPD zur Umsetzung eines

eindeutigen politischen Beschlusses

bereit wäre.

Die Unterstützung der CDU wäre

ihr sicher, so dass eine ausrei-

chende Mehrheit auf jeden Fall

gewährleistet wäre.

FDP Heinz Jürgen Schäfer

Die FDP Dortmund West, die

Fraktion FDP/BL im Rat der Stadt

Dortmund und ich selber als Bezirksvertreter

FDP in Huckarde,

haben uns schon seit Jahren für

eine 2. Parkreihe auf dem Marktplatz

ausgesprochen. Der Wegfall

der ca. 100 Parkplätze auf dem

alten Marktplatz hat zu mehreren

Geschäftsaufgaben im Ortskern

geführt. Das hat zur Folge,

dass die Versorgungssituation der

Huckarder Bürger sich langfristig

verschlechtert.

Dass der Marktplatz mit Fördergeldern

des Landes gebaut wurde

und diese Fördermittel an eine

Frist bis 2030 gebunden ist, steht

einer 2. Parkreihe entgegen, da

sonst die Fördergelder in Höhe

von ca. 52.000,- Euro zurück gezahlt

werden müssen.

Die FDP hat sich zuletzt in einem

Schreiben Ende März an den Verkehrsminister

gewandt und um

eine Aufhebung der Bindefrist gebeten.

Die Antwort des Verkehrsministers

steht noch aus.

Die Forderung der FDP ist eine 2.

Parkreihe zur Belebung des Handels

und zur langfristigen Versorgungssicherung

der Huckarder

Bürger.

Sollte unsere Bitte um Aufhebung

der Zweckbindungsfrist vom Verkehrsminister

abschlägig beschieden

werde, werden wir versuchen

die nötigen 52.000,- Euro über

Restmittel zu finanzieren oder versuchen

diese spätestens im Haushalt

2010 ein zu stellen.

Abschließend sei noch zu bemerken,

dass die SPD in Dortmund

seit Jahren ihre Politik nicht immer

nach Sachargumenten ausrichtet,

sondern nach den möglichen Fördertöpfen

des Landes, des Bundes

oder der EU. Was dann passiert

zeigt das Beispiel Huckarde

(Dorstfeld). Durch die dann folgende

Zweckbindungsfristen wird

über Jahrzehnte eine flexible und

kreative Statdgestaltung, die sich

an den Bedürfnissen der Bürger

orientiert, verhindert.

Bündnis 90 / Die Grünen

Ulla Hawighorst

Seit Jahren „nerven“ Sie nun mit

diesem Thema der Stellplätze auf

dem Marktplatz, das für Huckarde

keins mehr ist und auch in Zukunft


erst recht keins mehr sein wird.

Denn wenn der tolle Supermarkt

an der Roßbachstraße eröffnet,

der 120 Parkplätze zur Verfügung

hat, wird es gar kein Problem

mehr sein, zu parken - oder?

Dann gibt es im Ort noch mehr

Verkehr, noch mehr Menschen

fahren an Huckarde vorbei, anstatt

sich mit Ruhe und Muße auf

den Weg ins Dorf zu machen und

gleichzeitig auch noch die Kinder

auf dem Marktplatz in sicherer

und beschützter Lage zu wissen.

Warum sollen wir dann noch für

viel Geld den schönen Marktplatz

wieder mit Autos verschandeln?

Und wer zahlt dann die öffentlichen

Mittel zurück, die in die

Gestaltung geflossen sind? Sollen

wir uns lächerlich machen, sollten

uns mal die Rechnungsprüfungsämter

wegen der Verschwendung

öffentlicher Mittel an den Pranger

stellen?

Deshalb sind wir der Meinung,

dass wir das Thema Parken auf

dem Marktplatz endlich mal beerdigen

und statt dessen die Nutzung

weiter attraktivieren sollten.

Nach unserer Meinung gehört auf

den Platz neben etwas Kunst auf

jeden Fall weitere Außengastronomie,

eine Eisdiele oder der Italiener

oder das „Täglich“ vergrößert.

Haben Sie eigentlich auch noch

andere Interessen für eine Berichterstattung,

die sich auf Visionen

oder Ideen für Huckarde beziehen?

Huckarde wird wie andere

Teile des Ruhrgebietes auch,

weniger Bevölkerung haben, die

Bevölkerung wird zunehmend

älter und für die Jüngeren muss

wirklich etwas getan werden. An

diesen Themen sind wir Grüne

immer wieder dran und gestalten

den Stadtbezirk aktiv mit.

Wir sind gerne bereit, unsere Ideen

einzubringen. Aber zukunftsgerichtet!

Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Langemeyer

Es stehen nach der Umgestaltung

des Marktplatzes und der angrenzenden

Bereiche mehr Parkplätze

im Ortskern von Huckarde zur

Verfügung als vorher. Mit diesen

Parkplätzen wirbt der Gewerbeverein

Huckarde zu Recht. Die

Parkplätze am Friedhof können

von den Dauerparkern genutzt

werden. Hierbei handelt es sich

vorwiegend um Mitarbeiter der

Geschäftsleute in Huckarde, die

früher auf dem Marktplatz parken

mussten.

Um noch weiteren Parkraum zu

schaffen, hat die Bezirksvertretung

Huckarde beschlossen, eine

zusätzliche Parkreihe auf dem

Marktplatz zu errichten. Allerdings

besteht die Düsseldorfer

Landesregierung in diesem Fall auf

einer Rückzahlung der Landeszuschüsse,

die für die Umgestaltung

des Marktplatzes zur Verfügung

gestellt worden sind. Ein Einlenken

der jetzigen Landesregierung

in dieser Frage ist bisher nicht erkennbar.

Bürgermeinung

Uwe Krämer

Viele, vor allem ältere und gehbehinderte

Kunden, beklagen das

begrenzte Parkplatzangebot mitten

im Ortskern.

Die nicht mit Parkzeitbegrenzung

vorhandenen Parkplätze sind verständlicher

Weise morgens schon

von Angestellten der umliegenden

Firmen und Behörden belegt.

Auswärtige Kunden erwähnen

Huckarde positiv, sprechen aber

von begrenzten Parkmöglichkeiten.

Schon vor Jahren wurde eine zweite

Parkreihe auf dem Marktplatz

angekündigt, was aber seither auf

sich warten lässt.

Ich weiß nur, dass es andernorts

prima funktioniert hat Parkplätze

und Verweilzone miteinander

zu kombinieren (zum Beispiel

Holzwickede). Ich bin nicht dafür

den Marktplatz mit Autos zuzupflastern,

aber der meiste Raum

dort wird verschenkt.Wir sind nun

mal eine Gesellschaft, die immer

älter wird und auch in Zukunft

mehr und mehr auf Mobilität angewiesen

sein wird.

Die einstündige Einschränkung

der Parkzeit hat offensichtlich auch

nicht viel gebracht, da viele Autos

trotzdem länger dastehen, was zu

Lasten der Fluktuation geht.

Das Ordnungsamt interessiert sich

nur für den Stand der Parkscheibe.

Ist diese weitergedreht, kann einund

dasselbe Auto den ganzen Tag

dort stehen....

Eigentlich ist zu diesem Thema

aber schon seit Jahren alles gesagt

.Woran es liegt, dass der Beschluss

noch nicht umgesetzt wurde und

wie man ihn doch noch durchsetzen

kann, entzieht sich meiner

Kenntnisse.

Fachleute sprechen vom „Bauen

im Bestand“, also dass bestehende

Räumlichkeiten aufgewertet

und zu Wohnräumen umgebaut

werden. War es vor einigen Jahren

noch das Dachgeschoss, so entdecken

die Hausbewohner nun den

Keller als zusätzliche und äußerst

Anzeige

Den Keller aufwerten hat Konjunktur

wohnwerte Fläche. Wo gestern

noch ein Keller war soll morgen

schon eine Bar stehen, ein Hobbyraum

zum Basteln oder ein Arbeitszimmer

mit Schreibtisch und

Ordnern. Abdichtung und Wärmedämmung

prüfen ist wichtig

Eigentümer sind aber gut beraten,

den Ausbau des Kellers in Ruhe

und mit Bedacht vorzunehmen.

Das Ganze sollte nämlich keinesfalls

auf eine optische Aufwertung

reduziert werden. Die entscheidende

Frage lautet: Ist der Keller

mit einer ausreichenden Abdichtung

und Wärmedämmung für

eine hochwertige Nutzung konzipiert

worden? Ist das nicht der

Fall, „dann steht eine hundertprozentige

Nutzungsänderung des

Kellers an“, erklärt Erwin Barowski

von Isotec, einer Spezialfirma zur

Sanierung von Feuchtigkeitsschäden.

Mit ein paar kosmetischen

Verbesserungen sei es nicht getan,

so Barowski. „Wer Feuchtigkeitsabdichtungen

nicht vorab

prüft oder gar eine ausreichende

Wärmedämmung vernachlässigt,

wird am Ausbau der Kellerräume

keine dauerhafte Freude

haben.“ Eigenheimbesitzer sollten

sich nur von solchen Firmen beraten

lassen, die objektspezifisch

vorgehen und eine verbindliche

Bauzustandsanalyse vornehmen.

„Fragen Sie auch ganz offen nach

der fachlichen Qualifikation des

Personals oder Eignungs-Zertifikaten

der eingesetzten Produkte“,

unterstreicht der Experte. Denn

im Keller liegt das Fundament des

gesamten Bauwerks. Und daran

sollten ausschließlich qualifizierte

Fachkräfte arbeiten.

Info: www.isotec.de/b-b

13


Herzlichen Glückwunsch

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte

feiert in diesen Tagen

seinen 125. Geburtstag und

ist somit das älteste Museum im

Ruhrgebiet.

Nach seiner Gründung im Jahr

1883 wuchs der Bestand so

schnell, dass er bereits 1908 auf

vier Standorte in der Stadt verteilt

werden musste.

1911 bezog man dann das Gebäude

des Oberbergamtes am

Ostwall. Im zweiten Weltkrieg

wurde das Gebäude zerstört.

Glücklicherweise konnten jedoch

die meisten Sammlungen nach

Schloss Cappenberg ausgelagert

werden. 1983 kam dann das Museum

nach Dortmund zurück.

Das umgestaltete ehemalige

Hauptgebäude der Stadtsparkasse

wurde bezogen und ist jetzt Magnet

nicht nur für Kunstkenner.

Kulturgeschichte im Zeitraffer verständlich

zu erleben, öffnet für

viele die „Hemmschwelle“ für einen

Museumsbesuch.

Am Großen Jubiläumstag – 8. Juni

– zeigte sich das Museum von seiner

besten Seite.

Bei „Suchspielen“ waren Groß

und Klein gefordert, das Museum

zu erkunden.

Zu bewundern war gleichzeitig

die Ausstellung „Kirchengold und

Silber“.

Erstmals können sich Besucher

von einem Audioguide durch die

Ausstellungen und die Dortmunder

Stadtgeschichte vor 200 Jahren

leiten lassen.

Für alle Interessierten ist die Geschichte

des Museums aufgearbeitet

in „Heimat Dortmund 2/08“.

Weitere Informationen unter

www.museendortmund.de/mkk.

Termine

Bis 29. Juni

Malerei, Zeichnung, Objekte von

Jutta Hellweg, Torhaus Rombergpark.

Info: www.jutta-hellweg.de

Bis 27. Juli

Kirchengold und Tafelsilber, Ausstellung

Museum für Kunst und

Kulturgeschichte, Dortmund,

Hansastraße 3 0231 / 50 25 522

Info: www. museendortmund.de

Bis 15. August

„Mensch-Tier / Welt-All / Technik

Ausstellung, Objekte Daniel Wagenblast.

DASA, Dortmund, Friedrich-Henkel-Weg

1-25, Info: 0231

/ 9071-2436

24. 6., 14.30 – 16.30 Uhr

Salongeschichten „Um zwölf Uhr

in der Johannisnacht“, Museum

für Kunst und Kulturgeschichte,

Dortmund, Hansastr. 3.

Info 0231 / 50 25 522

27. 6., 19.30 Uhr

Konzertabend mit dem Orchesterzentrum

NRW, DASA, Dortmund,

Friedrich-Henkel-Weg 1-25,

Info unter 0231 / 9071-2436

27. 6., 16.00 Uhr

Hexe, Verrat und Pfefferpothast,

Treffpunkt Dortmund, Rathaus,

Info Dortmund Tourismus, Königswall

18 a 0231 / 18 999 444

1. 7., 15 – 19 Uhr

Senioren-Traumschiff-Party, bunter

Nachmittag mit Musik und

Tanz auf der Santa Monika, Stadthafen

/ Altes Hafenamt, Info unter

02381 / 46 0 4444

13. 7., 20.00 Uhr

„Klavier-Festival-Ruhr“ Werke von

Wolfgang Amadeus Mozart und

Frédéric Chopin, Konzerthaus

Dortmund, Brückstr. 21, Info unter

0231 / 22 696 200

20. 7., 16.00 Uhr

„Die Besten der Besten“, Preisträgerkonzert

mit dem Gewinner des

Arthur Rubinstein Klavierwettbewerbs

Tel Aviv 2008, Harenberg-

City-Center, Dortmund, Königswall

21

Info unter 0231 / 9036-166

26. 7., 21.00 Uhr Nachtwächtertour

durch das Alte Dortmund,

Treffpunkt Adlerturm, Dauer ca.

90 Minuten, Info unter 0231 /

477 0 532

16. 8., 19.00 Uhr,

„Günna allein zu Hause“ Günnakologischer

Solo-Abend, Theater

Olpketal, Dortmund, Olpketalstraße

90, Info unter 0231 / 73 53

33, www.theater-olpketal.de.

17. 8.

Tag der offenen Tür im Museum

für Kunst- und Kulturgeschichte,

Dortmund, Hansastr.

29. 8., 19.30 Uhr

Gino, Elsbeth und die versunkene

Gondel, Eine Liebesgeschichte

mit Romantik pur im Kaiserzimmer

und im Schein der Fackeln

am Hafenkai, Altes Hafenamt,

Sunderweg 130, Info unter 0231

/ 477 0 532

14


Existenzgründung

Schon einmal einen Ferrari gegessen?

Seit mehr als 10 Jahren beschäftigt

sich Evgenia Friedmann mit der

Herstellung von Torten.

Nach der Existenzgründung im

Jahr 2007 haben sich Evgenia und

Stefan Friedmann zu einem der

bekanntesten Tortenlieferanten

entwickelt, der mittlerweile auch

Kunden aus Süddeutschland beliefert.

Jede Torte ist eine Besonderheit,

mit der die Gäste begeistert

werden können. Ob Hochzeit,

Geburtstag oder Jubiläum, die erfahrene

Tortenherstellerin kreiert

Torten nach den Kundenvorgaben.

Ob das Lieblingsauto, die Lieblingscomicfigur

des Kindes, ein

Haus oder ein Foto – alles wird

Dortmund

in liebevoller Handarbeit in Tortenform

gebracht. Zusätzlich zum

Lieferservice eröffneten die Jungunternehmer

am 28.05.2008 in

der Dortmunder Innenstadt-Nord

ein Café. Im „Atelier der Torten“

können die Gäste Kuchenspezialitäten

aus Russland genießen. Mit

viel Glück können sie

dabei auch einen Blick

auf die wunderbaren

Tortenkreationen werfen,

die aus der Backstube

hinter dem Café für den

Transport vorbereitet

werden.

Anteil am Erfolg der

Jungunternehmer hat

Herr Hubert Krause von der Business

Coaching Krause GmbH aus

Dortmund. „Herr Krause hat uns

mit seiner kompetenten Beratung

sicher in die Selbständigkeit geleitet.

Mit seiner Hilfe konnten wir

bereits zu Beginn viele unserer

Visionen umsetzen“, so die Friedmanns.

Mehr Informationen über

das „Atelier der Torten“ finden Sie

auf der Internetseite www.ateliertorten.de.

Schultern in Dortmund...

Bei der Pressekonferenz im Saal

der Sparkasse Dortmund erläuterten

Horst Müller (Direktor

Marketing Sparkasse Dortmund),

Gisbert Krüger (Stadt Dortmund

Ausschuss für

den Schulsport),

Jörg Rüppel (Vorstandsvorsitzender

StadtSport-

Bund Dortmund)

und Karl-Martin

Dittmann (Generalsekretär

des DRB und Präsident

des Ringerverbandes NRW) den

geplanten Ablauf des Grand Prix

Ringen 2008.

Vom 20. bis 22. Juni treffen sich

die besten nationalen und internationalen

Stars der Ringerszene.

Die Kämpfe im Freistil und

griechisch-römischen Stil

finden in der Dortmunder

Helmut-Körnig-Halle statt.

Zahlreiche Olympiasieger,

Welt-, Europa- und nationale

Meister messen dann

dort ihre Kräfte.

In den sieben olympischen

Gewichtsklassen ermitteln

etwa 200 Starter aus über 15 Nationen

unter sich die Sieger und

Platzierten.

Das Dortmunder Event ist die letzte

Gelegenheit den Leistungsstand

im Jahr des Olympischen Ringerturniers

2008 vor Peking zu überprüfen.

Infos: www.gp-ringen-dortmund.de

E-mail: info@gp-ringen-dortmund.de

Im Vorfeld des Grand Prix fand am

gleichen Ort mit finanzieller Unterstützung

der größten Universalbank

Dortmunds am 19. Juni

eine Veranstaltung für den

Nachwuchs aus Dormund

und Umgebung statt.

Interessierte Kinder und

Jugendliche hatten die Gelegenheit,

unter Anleitung

der beiden Bundestrainer

Jörg Helmdach (Freistil,

Dortmund) und Maik Bullmann

(Gr.-Röm., Frankfurt/

Oder), erste Erfahrungen zu sammeln.

15


Neue Minigolf-Anlage

in Wischlingen

Bootsverleih steht ebenfalls

schon in den Startlöchern

Seit Ende Mai hat der Dortmunder

Westen eine neue Freizeitattraktion.

Denn da erwachte die beliebte

Minigolf-Anlage im Revierpark

Wischlingen zu neuem Leben und

erfreute sich schon in den ersten

Tagen eines enormen Besucherzuspruchs.

Teilweise war der Andrang

sogar so groß, dass Schläger

nachbestellt werden mussten.

Die neuen Pächter, Isbella Wosnitza

und Erich Janik, haben das

Kunststück vollbracht, in nur einer

Woche die Anlage wieder

herzurichten und ein richtiges

Schmuckstück entstehen zu lassen.

Nachdem die Anlage jahrelang

ein Schattendasein fristete

und nur unregelmäßig öffnete,

wurde fleißig gesäubert, renoviert

Sonnige Senioren-Freizeit auf Norderney

Anfang Mai starteten 26 Senioren

und 5 Krankenschwestern/Pfleger

der Wunsch-Pflege GmbH zu einer

11-tägigen Senioren-Freizeit

auf die schöne Insel Norderney.

Das Inselhotel Vierjahreszeiten

war das Ziel der Reise und begrüßte

die Gäste bei strahlendem

Sonnenschein am frühen Nachmittag.

In den nächsten Tagen wurden

viele Ausflüge unternommen, die

Gegend erkundet und der tolle

Sonnenschein am Strand genos-

sen. Einen romantischen Sonnenuntergang

erlebte die Gruppe an

der Milchbar und genoss diesen

wunderschönen Augenblick.

Es wurde viel gelacht, Erinnerungen

ausgetauscht und auch das

ein oder andere Bierchen getrunken,

so dass es eine sehr fröhliche

Zeit auf der Insel war. Das Wetter

war kaiserlich, aber wenn Englein

reisen........

Leider verging auch diese tolle

Zeit auf der Insel viel zu schnell

und die Rückreise nahte. Braun

und gut erholt traf die Reisegruppe

an den Räumlichkeiten der

Wunsch-Pflege GmbH ein.

Es war eine sehr schöne Reise und

die Gruppe war sich einig, dass

alle wieder mitkommen, wenn es

heißt: Wunsch-Pflege on Tour!

Die Herbstreise und auch die

nächste Reise auf die Insel Norderney

sind bereits in Vorbereitung.

Nähere Informationen erhalten

Sie bei der Wunsch-Pflege

GmbH unter Tel.: 87 80 30.

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

IM DORTMUNDER GESUNDHEITSWESEN

Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

Wir sind für Sie da:

Jeden Tag und rund um die Uhr!

Unsere Schwerpunktleistungen:

Grundpflege• Behandlungspflege • Hauswirtschaftliche Versorgung

Nachtpflege • Einsätze durch Stationshelfer • Pflegeberatung /

Pflegeeinsätze • Wundkompetenzteam • weitere Hilfen und Kontakte

Service-Wohnen (Seniorenwohnanlagen in Hörde und in der Nordstadt)

Stationäre Altenhilfe (Ev. Altenpflegeheim "Der Gute Hirte")

www.diakonie-dortmund.de

Kostenlose Beratung unter 0800 / 100 21 25

Moderne Medizin und persönliche

Betreuung im Dortmunder Süden

und gestrichen...

Unter dem Namen „Golf Cup“

findet der Besucher hier nun ein

familienfreundliches Ambiente

vor, das neben dem Spaß mit den

kleinen bunten Bällen auch für

das leibliche Wohl viel zu bieten

hat.

An Wochenenden können die Besucher

fortan mit hausgemachten

Kuchen, Muffins und frischen Erdbeeren

rechnen.

Neben der Minigolf-Anlage bieten

die neuen Pächter demnächst aber

auch noch eine weitere Möglichkeit

an, seine Freizeit im Revierpark

abwechslungsreich zu gestalten:

In wenigen Wochen wird

der Bootsverleih wiedereröffnen.

Wenn dies genauso erfolgreich

sein wird, wie die Minigolf-Anlage,

wird dies ein weiterer Pluspunkt

für Wischlingen sein.

Medizinische Fachabteilungen:

Orthopädie • Unfallchirurgie • Innere Medizin • Anästhesie

und Intensivmedizin

Evangelisches Krankenhaus Bethanien

Virchowstr. 4, 44263 Dortmund

Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333, www.krankenhaus-bethanien.de

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum

im Dortmunder Westen

Medizinische Fachabteilungen:

Chirurgie • Plastische und Ästhetische Chirurgie • Innere Medizin

• Gynäkologie und Geburtshilfe • Anästhesie und Intensivmedizin

• Psychiatrie und Psychotherapie

Evangelisches Krankenhaus Lütgendortmund

Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund

Tel. 0231 / 61880, Fax 0231 / 6188211, www.evk-luedo.de

16


Rommeeturnier in der AWO

Begegnungsstätte Nette

Venenmesswoche in der Punkt-Apotheke

Auf reges Interesse stieß die Venenmesswoche,

die im Mai in der

Punkt-Apotheke stattfand. Mehr

als 80 Kunden ließen ihre Venenfunktionen

überprüfen.

Ob eine Kompressionstherapie,

die Einnahme von venenstär-

kenden Rosskastanienextrakten

oder eine unterstützende Einreibung

angezeigt war, konnte

in den persönlichen Beratungsgesprächen

geklärt werden. Die

Aktion war rundherum ein voller

Erfolg.

„Der Turmbau zu Babel“

Pastoralverbundstag in Bodelschwingh

v. l.: Karin Kluge, Tanja Stepke, Christa Gasmann, Tanja Kluge

In den Räumlichkeiten der AWO

Begegnungsstätte Nette im Adelhartweg

15 fand das erste große

Rommeeturnier des Treffs statt. In

gemütlicher Runde spielten sich

die Teilnehmer in die Finalrunde.

Über den ersten Platz freute sich

Christa Gasmann, Platz 2 belegte

Tanja Stepke sowie den dritten

Tanja Kluge. Die Leiterin der

Begegnungsstätte, Karin Kluge,

überreichte den glücklichen Gewinnern

ihre Preise. Die Begegnungsstätte

ist jeden Dienstag und

Donnerstag von 14.00-17.00 Uhr

sowie jeden zweiten Sonntag im

Monat von 14.00 - 17.00 Uhr geöffnet.

100 Jahre Elisabeth Gertrud Mattner

Elisabeth Gertrud Mattner mit Bürgermeister Adolf Miksch, dahinter stehend:

Enkel und Familie

Am 25. April 1908, also vor einhundert

Jahren, erblickte Elisabeth

Gertrud Mattner, geb. Weiß als

letztes von insgesamt 4 Kindern

das Licht der Welt. Dies geschah

in Mosau, Kreis Züllichau, im Regierungsbezirk

Frankfurt/Oder.

28 Jahre später heiratete sie ihren

Mann Paul. 1939 schenkte

sie ihrer einzigen Tochter Renate

das Leben. 1984 zog sie in die

Nähe ihrer bis dahin längst verheirateten

Tochter nach Schwerte.

Krankenhausaufenthalte und zunehmende

Krankheiten veranlassten

sie, im Jahre 2000 in die

Seniorenresidenz Schloss Westhusen

zu ziehen. Seit 2003 durch

schwere Krankheit ans Bett gefesselt,

wird sie von den Mitarbeitern

des Hauses fürsorglich gepflegt.

In gedanklicher Frische arbeitet

sie dort ihre Vergangenheit auf

und erzählt gern von ihrem ein

Jahr älteren Bruder, dem sie sich

noch sehr verbunden fühlt. Ihren

einhundertsten Geburtstag erwartete

sie seit Jahren, weil sie an

diesem Tag mit dem Bürgermeister

tanzen wollte. Dazu konnte

es leider nicht mehr kommen.

Doch Bürgermeister Adolf Miksch

(CDU) überbrachte ihr zwischen

mehreren Musikstücken

der Knappenkapelle Dortmund-

Eving herzliche Grüße auch von

unserem Oberbürgermeister und

dem Ministerpräsidenten unseres

Landes. Bundespräsident Horst

Köhler gratulierte schriftlich.

Seit Jahren findet im Dortmunder

Nordwesten am Pfingstmontag

der Pastoralverbundstag der beteiligten

Gemeinden St. Josef (Nette),

St. Remigius (Mengede) und Mariä

Heimsuchung (Bodelschwingh,

Westerfilde, Dingen) statt. Der

Tag begann mit einem gemeinsamen

Gottesdienst mit etwa 350

Teilnehmern in Bodelschwingh.

Daran anschließend beteiligten

sich ca. 150 Gläubige an einem

Mittagessen und an Workshops,

die unter dem Motto „Der Turmbau

zu Babel“ standen. Diese

Erzählung aus der Bibel birgt,

so Gerhard Schembecker, Vorsitzender

des Bodelschwingher

Gemeinderates, viele Parallelen

zur aktuellen Arbeit und zum Prozess

des Zusammenwachsens im

Verbund. So wie damals die Menschen

gemeinsam und mit Begeisterung

am Turm gearbeitet haben,

so braucht auch der Pfarrverbund

Menschen, die sich gemeinsam

für die Kirche und ihre Aufgaben

begeistern.

Während die Menschen damals

den höchsten Turm der Welt bauen

wollten, sollte es heute vielleicht

um viele „kleine Schritte“

gehen, mit denen die einzelnen

beteiligten Gemeinden aufeinander

zugehen. Der diesjährige Pastoralverbundstag

war sicherlich

einer dieser vielleicht kleinen,

aber dennoch sehr wichtigen

Schritte.

17


Kirchengemeinde St. Josef Dortmund-Nette

Zirkus Schopinelli zu Gast in Nette

Zirkusprojekt der Schopenhauer Grundschule

Kommunion am 30.3.2008

Celina Immacolata Dell‘ Anna, Justin Labus, Mike Paul Dost, Lara van der

Meulen, Melina Flakowski, Christian Mitrovic, Nelli Fleer, Jessica Isabella

Mozgalik, Kevin Harald Grasse, Kevin Muschack, Emily Heß, Luca Patz, Kai

Horstmann, Maximilian Lukas Patzelt, Katharina Kloß, Katrin Poschmann,

Weronika Maria Kosa, Sven Segin

Gemeinsames Frühstück im Gemeindehaus

Die KFD St. Josef Do.-Nette bietet

an jedem 2. Dienstag im Monat

nach der hl. Messe ein gemeinsames

Frühstück an. Alle sind

herzlich eingeladen; Unkostenbeitrag

2,50 €

Tanztee

Zum Tanztee jeden 2. Donnerstag

im Monat lädt die Caritas

St. Josef ab 15 Uhr im Gemeindehaus

ein. Die Termine sind:,

11.08.08, 14.08.08.

Kuchenverkauf

Am Sonntag, dem 20.07.2008,

nach der hl. Messe bieten wir

selbstgebackenen Kuchen zum

Kauf an.

Einschulungsgottesdienst

Die Oek. Einschulungsgottesdienste

für die Lernanfänger der

Schopenhauer Grundschule finden

am Dienstag, dem 12.08.08

,um 8.30 Uhr und um 9.30 Uhr

18

in der ev. Kirche Dortmund-Nette

statt. Wegen der Einschulungsgottesdienste

in der ev. Kirche

entfällt die hl. Messe um 9.00

Uhr.

Erstkommunionkinder 2008/09

Die Anmeldetermine für die

Erstkommunionkinder sind am

Dienstag, dem 29.08.08 v. 9-11

Uhr und Donnerstag, dem

21.08.07 v. 16.30-18.30 Uhr im

Pfarrbüro.

Elternabend der Kommunionkinder

Zum 1. Elternabend der Kommunionkinder

laden wir herzlich am

Montag, dem 25.08.08 um 19.30

Uhr ins Gemeindehaus ein.

Die Familienmesse zur Einführung

unserer Erstkommunionkindern

findet statt am Sonntag,

dem 31.08.08 um 9.30 Uhr, anschließend

treffen der Erstkommunionkinder

mit ihren Tischmüttern

im Gemeindehaus.

Alle 360 Kinder der Schopenhauer

Grundschule in Nette nahmen

Mitte April an der Projektwoche

teil, die von der Freien Pädagogischen

Initiative Unna e.V. (FPI)

unterstützt wurde.

Eine Lehrer/Elternschulung, gemeinsamer

Zeltaufbau und ein

von Lehrern, Eltern und drei Zirkuspädagogen

begleitetes

2-tägiges

Training sorgten für

eine abwechslungsreiche

Zeit.

Hintergrund eines

solchen Zirkusprojektes

ist es, alle

Mitwirkenden in der

Manege zu vereinen

und durch die intensive

Arbeit am Gemeinschaftsprojekt

das soziale Klima

und den Zusammenhalt

an der Schule

zu verbessern. Fast

ein Jahr haben engagierte

Eltern, Lehrer

und Kinder in

verschiedenen Planungsgruppen

die Vorbereitungen

getroffen.

Der Name des Zirkus sowie die

Gestaltung der Plakate und Eintrittskarten

stammten von Kindern

der Schule. Verschiedene Geschäftsleute

aus Nette und eine

örtliche Bank haben das Projekt

durch Spenden unterstützt.

Bereits an den ersten Tagen der

Projektwoche hatten die Beteiligten

viel Spaß und die Stimmung

konnte kaum besser sein. Die

Lehrer und Eltern wurden bei ihrer

Vorführung von den Kindern

mit tosendem Beifall bedacht.

Da konnten sie es kaum erwarten

selbst in der Manege ihren

Auftritt darzubieten. Dann war es

endlich soweit. Nach anfänglich

schleppendem Verkauf der Karten

wussten wir am Ende kaum

die Besucher im Zirkuszelt mit

350 Plätzen unterzubringen. Alle

Zuschauer waren begeistert, was

die Kinder (und natürlich auch die

Lehrer und Eltern, die geholfen

hatten) in der kurzen Zeit auf die

Beine gestellt hatten. In den Pausen

konnten sich die Zuschauer

stärken. Dank des Engagements

vieler Eltern gab es reichlich

Kaffee, Kuchen, Getränke sowie

warmes und kaltes Essen. Aus den

Reihen der Besucher konnten wir

viel Lob über die Gesamtorganisation

hören. Alle Beteiligten waren

sich einig, dass es eine rundum

gelungene Sache war. Das Lehrerkollegium

denkt darüber nach,

in vier Jahren ein solches Projekt

zu wiederholen, so dass auch die

zukünftigen Schüler der Schopenhauer

Grundschule in den Genuss

einer solchen Veranstaltung kommen.

Schopenhauer Grundschule


Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“

sucht ein neues Zuhause für folgende Hunde:

Espe... Bella... Vilma... Pauli...

...ist im Dez. 03 geboren und

35cm groß. Sie lebt inzwischen

problemlos in einer Pflegestelle

in Deutschland zusammen mit

Rüden und einer Hündin. Eine

liebevolle Hundeschule wäre für

Espe eine gute Möglichkeit zu

lernen, was ihr bisher alles noch

nicht beigebracht wurde.

...ist ein kleines (30 cm) aufgewecktes

Mischlingsmädchen, ca.

8 Monate jung. Sie ist eine ganz

liebe kleine Maus, super anhänglich

und verspielt. Bella sucht nun

ihr eigenes, liebevolles Zuhause -

gegen einen bereits vorhandenen

Spielkameraden hätte Bella nichts

einzuwenden.

...ist ca 8 Mon. alt. In ihrem jungen

Leben hat Vilma bisher nicht

viel kennenlernen dürfen, kannte

keine anderen Hunde und hat

Angst vor schnellen und hektischen

Bewegungen. Für Vilma

suchen wir nun ein liebevolles

Zuhause ohne Kinder.

...ist ein kleiner Jack Russel Mix,

ca. 2,5 Jahre alt.. Pauli ist meistens

ein fröhlicher kleiner Kerl.

Er wünscht sich nun dringend als

Einzelhund ein ruhiges Zuhause

bei verständnisvollen Menschen,

bei denen er Sicherheit und Zuneigung

– aber auch eine konsequente

Erziehung erfahren darf.

Boris... Luis...

Alle hier vorgestellten Hunde sind geimpft,

...ist ca. 1,5 Jahre alt. Er ist sehr gut verträglich mit

seinen Artgenossen und ein sehr lieber absolut familientauglicher

Mischlingsrüde.

...ist ca. 4,5 Jahre alt. Er

war total verfilzt, voller

Flöhe und Zecken und

musste komplett geschoren

werden.

Nun lebt er in unserer

Pflegestelle auf Lanzarote

problemlos mit

Rüden und Hündinnen

zusammen.

gechipt, mehrfach entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden

sich viele kleine und große Hunde, die

nach 21 Tagen eingeschläfert werden. Alle

hoffen verzweifelt, vorher gerettet zu werden

und ein liebevolles Zuhause zu finden!!!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96

oder im Internet:

www.podenco-hilfe-lanzarote.de

BSV Mengede: Traditionsabteilung gegründet

Der Bürger-

Schützen-Verein

Mengede

von 1546 e.V.,

hat innerhalb

des Vereins

eine Traditions-Abteilung gegründet.

Dieser Beschluss wurde auf

der Jahreshauptversammlung am

07. März 2008 gefasst. Ferner

beschloss man, dass ein neuer,

einheitlicher Schützenrock und

einheitliche Hüte mit neuer Feder

von den Schützen der Traditions-

Abteilung zu besonderen Anlässen

getragen werden sollen.

Ebenso wurde die Verleihung von

Dienstgraden und das Tragen der

entsprechenden Schulterstücke

auf dem Schützenrock wieder eingeführt.

Der Traditions-Abteilung

haben sich bislang 10 Schützenkameraden

angeschlossen. Diese

Kameraden, wurden vom Vereinsvorstand

Mitte Mai zu einer Beförderungsfeier

in die Heimatstube,

Am Amtshaus 16, einberufen. Der

Ehrenvorsitzende des BSV-Mengede,

Wilfrid Jürgens, nahm die

Beförderung des 1. Vorsitzenden,

Jürgen Karlshaus, vor und überreichte

ihm die Urkunde nebst

Schulterstücke zum Major. Danach

wurden vom 1. Vorsitzenden

die anderen neun Schützenkameraden

ebenfalls mit Überreichung

der Urkunde und den Schulterstücken

befördert. Gottfried Heuser,

Leiter der Traditions-Abteilung,

zum Major, Erich Segin, Detlef

Block, Reinhold Schlesing und

Heinz-Jürgen Möller zum Hauptmann,

Bernhard Jentzsch und

Friedrich Wilhelm Geilenbrügge

zum Feldwebel sowie Nicolas

Meininghaus und Detlef Wateler

zum Unteroffizier. Die Schützenkameraden

Ferdinand Göbel,

Udo Jacob und Heinrich Ellinghaus,

Träger des Schützen-Blazer,

wurden mit Überreichung der

Urkunde zum Hauptmann befördert.

Wilfried Jürgens führte in

seiner aufschlussreichen Festrede

an, dass schon im Jahr 1913 die

Schützen in Schützenröcken und

Hüten zu vereinsinternen Anlässen

erschienen sind. BSV Mengede

9

19


Nachruf

Sternchenschießen am Himmelfahrtstag

Traditionell hatte der Bürger-

Schützen-Verein Nette am Himmelfahrtstag

zum Sternchenschießen

auf die Anlage am Mooskamp

eingeladen.

Bei den Jugendlichen siegte

Max Bruhn vor Fabian Konisch

(Castrop-Rauxel Bahnhof). Spannend

war es bei den Herren.

Erst nach dreimaligem Stechen

wurde Hans-Dieter Werling als

Sieger ermittelt. Auf die Plätze

kamen Wilfried Becker (SC Bodelschwingh)

und Jürgen Forberg. Bei

den Damen siegte Rita Kötter vor

Nadine Schneider und Barbara

Werling.

Die Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer

mit Pokalen nahm Vorsitzende

Gisela Eckey vor. Die

Aufsicht beim Schießen hatte die

Sportleitung des Vereins mit Hans-

Dieter Werling, Nadine Schneider

und Bernd Rohlauf. Auch dieses

Mal hatten zahlreiche Gäste teilgenommen,

doch nur wenige kamen

in die Medaillenränge. de

Der Bürger-Schützen-Verein Mengede

von 1546 e.V. trauert um ein

langjähriges und verdientes Mitglied.

Der Schützenkamerad Wilhelm

Geilenbrügge verstarb am 29. Februar

2008 im gesegneten Alter

von 86 Jahren. Willi Geilenbrügge,

ein Mann der ersten Stunde,

als 1950 ältere Bürger des Ortes

Mengede, Hand anlegten und

aufriefen, den Schützengeist von

vor über 30 Jahren wieder zu formieren.

Die Zeit der Vergangenheit

mit der Gegenwart und Zukunft

sichtbar werden zu lassen.

Es ging um den Erhalt einer Tradition,

den Ausdruck von Beständigkeit

und Zusammengehörigkeit.

Das sind Werte, die in dieser Zeit

fraglich waren. Dazu gehörte der

damals 30-jährige Willi Geilenbrügge.

Willi war ein Urgestein

der Mengeder Schützen. Er war

über 58 Jahre dem Bürger-Schützen-Verein

eng verbunden und

war stets zur Stelle, wenn der

Verein seinen sachkundigen Rat

brauchte. Sein freundliches Wesen

und sein kameradschaftliches

Engagement waren einmalig.

Die Schützen haben einen guten

Kameraden verloren. Unser Dank

wird in steter Erinnerung wach

bleiben.

Der Vorstand

20

SC Bodelschwingh weiter im Aufwind

Auf der Landesmeisterschaft der

Schützen Anfang Mai im Landesleistungszentrum

in Dortmund

schafften es zwei Bodelschwingher

Schützen einen Medaillenrang

zu erreichen.

In der Disziplin Luftpistole, Damenklasse

konnte sich Angelika

Seidler mit hervorragenden 370

Ringen über den 3. Platz (Ringgleich

mit dem 2. Platz) freuen.

Wilfried Becker sicherte sich

ebenfalls mit der Luftpistole in

der Schützenklasse alt mit 369

Ringen den ersten Platz und ist

somit Landesmeister. Für Angelika

Seidler dürften die 370 Ringe

mit Sicherheit die Qualifikation

zur Deutschen Meisterschaft

(August/September in München)

bedeuten. 5 Tage später trat die

2. Mannschaft der Altersschützen

(Luftgewehr Auflage) zu ihrem ersten

Wettkampf in der Bezirksliga

46 + auf dem heimischen Schießstand

in der Wenemarstraße an.

Als Gastmannschaft kamen die

Schützen der Schützengesellschaft

aus Neubeckum. Die 2.

Mannschaft der Bodelschwingher

gewann den Wettkampf mit 4:1

Punkten, gleich wie die 1. Mannschaft

erst kürzlich in der Westfalenliga

ihren ersten Kampf gewann.

Doris Seidel (SC) unterlag

mit 293:296 Ringen ihrem Gegner

Dieter Grundmann (Neub.).

Theodor Janssen (SC) sicherte mit

293:289 Ringen gegen Christa

Eustermann (Neub.) den ersten

Punkt. Dieter Schwenzfeier (SC)

konnte mit 292:290 Ringen gegen

Gertrud Teckentrup (Neub.)

den 2. Punkt sichern.

Ursula Becker (SC) setzte sich mit

296:292 Ringen gegen Eberhard

Schäfer (Neub.) durch und erzielte

den 3. Punkt. Gabi Franke

(SC) holte mit 293:288 Ringen gegen

Gerd Schwertmann (Neub.)

den 4. Punkt zum Endstand von

4:1. SC Bodelschwingh

60 Jahre Kolpingfamilie

St. Josef Dortmund-Nette

Mitte April feierte die Kolpingsfamilie

St. Josef Dortmund-Nette

ihr 60-jähriges Jubiläum, das mit

einem feierlichen Festhochamt

begonnen wurde.

25 Banner und Fahnen zogen in

die Kirche ein und boten einen

festlichen Rahmen. Pfarrer Uli

Stahl zelebrierte die Messe. Ihm

zur Seite standen Pfarrer Heinrich

Jostmeier, früher Vikar und Präses

in Nette und Kolping-Bundespräses

Monsignore Alois Schröder

aus Köln, der auch die Festpredigt

hielt.

Beim anschließenden Festakt im

Gemeindehaus konnte der Vorsitzende

Heinrich Kolöchter 150

Gäste begrüßen und willkommen

heißen. Darunter zahlreiche Ehrengäste,

u. a. Bundespräses Monsignore

Alois Schröder, den Bürgermeister

der Stadt Dortmund,

Adolf Miksch, sowie den früheren

Leiter der Kolping-Bildungsstätte

Soest, Dr. Günter Boecken.

Zahlreiche Vereine überbrachten

Glück- und Segenswünsche, darunter

auch Bernd Kruse vom Diözesan-

und Peter Rehbein vom

Bezirksvorstand.

Bei der anschließenden Jubilarehrung

wurden der Vorsitzende

Heinrich Kolöchter sowie Gründungsmitglied

Werner Will mit

einer Urkunde zu Ehrenmitgliedern

ernannt. Außerdem bekam

Norbert Schlegel die Ehrenplakette

vom Kolping-Diözesanverband

Paderborn überreicht. Am späten

Sonntagnachmittag fand das harmonische

Fest seinen Abschluss.

Kolpingsfamilie St. Josef Dortmund-Nette

v.l.: Bürgermeister Adolf Miksch, Norbert Schlegel, Bundespräses Monsignore

Alois Schröder, Werner Will, Vorsitzender Heinrich Kolöchter


11. Bergbau- und Familienfest

Schminkzelt, einer Lok, die ihre

Runden im Park drehte, und noch

anderen schönen Dingen dafür,

dass auch die Kleinen auf ihre

Kosten kamen.

Mit ihrer Spielekarte konnten sie

an einer Kindertombola teilnehmen.

über die Vereine und die Arbeit

unter Tage erfahren. Auch gut angekommen

sind die Unfallverhütungsmaßnahmen

des Löschzugs

25 Dortmund Eving/Brechten.

Die Darbietungen waren spektakulär

und sollen helfen Unfälle

zu verhindern.

Weitere Höhepunkte des Festes

bildeten die Stände vom Rombergstollen

und der BUV Klein-

Alles in allem war es wieder ein

sehr gelungenes Fest. Es versteht

sich von selbst, dass wir das Fest

Am 1. Juni 2008 fand zum 11.

Mal das Bergbau- und Familienfest

im Fredenbaumpark statt. Bei

strahlendem Sonnenschein begann

es mit dem musikalischen

Frühschoppen.

Bei Kaffee und Kuchen, sowie

Bratwurst und Pommes konnten

wir uns an den Klängen des

Spielmannzuges „Glück Auf“

1867 Dortmund und dem Freien

Spielmannszug Dortmund-Nord

erfreuen.

Nach dem Umzug der Vereine

durch den Fredenbaumpark begann

der offizielle Teil mit der

Eröffnungsrede unseres Schirmherren,

Hans Urbaniak, Mitglied

des Bundestages a.D., der ergreifend

über den Bergbau und

die Zechen in unserer Region

sprach.

die Spielmannszüge 1867 Dortmund,

Dortmund-Nord und das

Werksorchester Bergwerk-Ost

(Hamm) an.

Auch die Tanztruppe „Spektakel“

des Heisenberg-Gymnasiums

mit grandiosen Tanzeinlagen,

der Zauberer Christian Supa, der

Groß und Klein mit Magie verblüffte

und der VfV Fidelitas, der

sich mit Sketchen und Parodien

wieder selbst übertroffen hat, begeisterten.

Währenddessen sorgten die Mengeder

Kinderspiele mit Hüpfburg,

zeche Mengede. Dort konnten

Bergbauartikel angesehen und

auch erworben werden. Der

Knappenverein „Glückauf“

Brambauer stellte sich mit einem

Informationsstand vor.

Dort konnten Besucher mehr

in unserem Stammlokal „Haus

Schmidt“ noch ausklingen ließen.

Beim gemütlichen Bergmannsbier

und –schnaps stand unsere

Meinung fest: Das Bergbau- und

Familienfest war wieder spitze.

Gabriele Rafalczyk

Nachdem auch Oberbürgermeister

Dr. Gerd Langemeyer eine

interessante Rede gehalten hatte,

bekam die Arbeitsgemeinschaft

Bergbau- und Familienfest den

Buschwindröschenpreis verliehen.

Dieser Preis gilt als Anerkennung

für die langjährige Organisation

und Durchführung des Festes.

Am Nachmittag lief das Bühnenprogramm

mit unserem Moderator

Peter Thill, dem 1. Vorsitzenden

des K.V. Dortmund Brechten,

ab.

Trotz kleiner technischer Pannen

ließ er sich nicht aus der Ruhe

bringen und sagte ganz souverän

21


Wie bereits im letzten Jahr, so

nahmen auch in diesem Jahr wieder

die Kinder des „Kindernest

Sterntaler“ aktiv an der Eröffnung

des Mengeder Maibaumfestes

teil. Mit einem Reigen aus bunten

Bändern begrüßten sie auf dem

Mengeder Markt die drei Elemente

Feuer, Luft und Erde sowie

die wärmende Frühlingssonne.

Die Erwachsenen belohnten den

Auftritt der Kleinen mit viel Applaus

und die Mengeder Maikönigin

Olga Düner bedankte sich

anschließend mit einem Korb

voll Süßigkeiten bei den Kindern.

Auch die Elterninitiative des

Sterntaler-Kindergartens war wieder

mit einem Stand auf der Maifeier

vertreten. Am Glücksrad und

am Klingeldraht konnten einmal

Unter dem Thema „Es grünt so

grün“ fand Ende April das „Netter

Konzert“ zu Gunsten des Altenheims

in Tenjo/Kolumbien statt.

Im vollbesetzten Kirchsaal der ev.

Noah-Gemeinde überzeugte das

Ensemble mit einem tollen Programm

auf sehr hohem künstlerischen

Niveau.

Im ersten Teil wurden Arien aus

Opern von Verdi, Bizet, Puccini

und Offenbach gesungen. Höhepunkt

dieses Teils war die Arie

„Habanera“ aus Carmen, glänzend

dargeboten von Friederike

Mönnighoff. Nach der Pause begeisterten

Rainer Lösbrock mit

Sterntaler beim 24. Mengeder Maibaumfest

mehr attraktive Preise gewonnen

werden, die von verschiedenen

Sponsoren zur Verfügung gestellt

worden waren. Besonders

das Kochbuch, das Eltern und

Ehemalige des Kindergartens zu-

Ein gelungener Auftritt der „Sterntaler“

Es grünt so grün für Tenjo

Sie freuen sich über die Spenden aus Nette: Die Bewohner des Altenheims in Tenjo

„Wenn abends die Heide träumt“

und Ralf Luxem mit „Hello Dolly“.

Marina Löhr-Schröder überzeugte

mit „Für mich soll’s rote

sammengestellt hatten, fand reißenden

Absatz. Mit dem Erlös des

Tages kommt das Kindernest der

Umgestaltung ihres Außengeländes

wiederum einen Schritt näher.

Ein Modell, wie der Außenbereich

zukünftig aussehen könnte,

war am Stand der Elterninitiative

zu bewundern. Studenten der

Fachschule für Garten- und Landschaftsbau

in Essen hatten die

Planung übernommen. Jetzt haben

die Sterntaler-Eltern mit der

Umsetzung dieser Pläne begonnen.

Mit viel Engagement wurden

die „Entsorgungsarbeiten“ gestartet,

die ohne die freundliche Unterstützung

der Bauern Reckert

und Hüppe sowie von Nachbar

Recklies kaum machbar gewesen

wären. Während die Erwachsenen

mit Schaufel und Schubkarre

wirbelten, verbrachten die angehenden

Schulkinder mit ihren

Erzieherinnen drei unbeschwerte

Tage in der Jugendherberge Cappenberg.

A. Kunstmann

Rosen regnen“. Mit viel Witz

sang Patrick Müller „Yes, Sir!“ und

Werner Mühlbrodt bezog das Publikum

bei „Funiculi, Funicula“

glänzend mit ein. Stehende Ovationen

gab es nach einem Medley

aus dem Musical „My Fair Lady“.

Begleitet wurden die Interpreten

von dem hervorragenden Christoph

Greven am Klavier und am

Keyboard.

Christel Majewski, die charmant

durch das Programm führte, gab

den Zuhörern viele Informationen

über die dargebotenen Stücke.

F.-J. Gelissen

22

Siedlergemeinschaft feierte

Wie jedes Jahr feierten die Siedler

der Siedlergemeinschaft 12/052,

Im Kallenrott, Im Schlingen u. Im

Apen das Maifest in der Gartenanlage

der Familie Gödke. In liebevoller

Arbeit wurde der Kranz für

den Maibaum gebunden und an

dem Maibaum befestigt, den man

dann anschließend mit vereinten

Kräften aufstellte.

Die Maifeier begann

am 1. Mai

morgens um 11.00

Uhr mit dem traditionellen

Maisingen,

hierzu hatten

sich viele Siedler,

jung und alt, eingefunden.

Für das

leibliche Wohl -

das gemeinsame

Mittagessen und

Kaffeetrinken -

sorgten wie jedes Jahr in hervorragender

Weise die Siedlerfrauen.

Bis zum späten Abend saßen die

Siedler in geselliger Runde zusammen

und klönten über die gute alte

Zeit von 1952, als die Siedlung

durch eine damals gut funktionierende

Nachbarschaftshilfe gebaut

wurde. R. Schlesing

Im Zeichen des Zwilling

wurde Hedwig

Herbert im Juni 1911

in Bochum geboren.

Ihren 97. Geburtstag

feierte die Jubilarin

nun im ASB-Seniorenzentrum

Eving,

in dem sie seit 3 Jahren

wohnt. Hedwig

Herbert blickt auf

ein bewegtes Leben

zurück.

Sie arbeitete als Verkäuferin

für Uhren

und Goldwaren, war

Schwimmmeisterin im Freibad,

schrieb viele Gedichte und hat die

Welt von Ägypten bis Spitzbergen

bereist.Im Leben sind ihr Ehrlichkeit

und Pünktlichkeit besonders

97 Jahre und glücklich!

wichtig.

Schmunzelnd berichtet sie, dass

sie glaubt, dass ihr die K.H.3-Kapseln

geholfen haben, heute noch

so „gut drauf“ zu sein.


Mittelalterliches Fest entführte Besucher in eine andere Zeit

ketings fanden sich Ritter, Gaukler,

Burgfräulein und Wikinger

Daneben wurde Handgearbeitetes

feilgeboten, das ebenfalls

einen großen Anklang fand. Interessierten

wurde zudem gezeigt,

wie ein Teppich geknüpft wird.

Für die musikalische Untermalung

des Spektakels war

ebenfalls gesorgt. Troubadours

sorgten mit altertümlichen

Instrumenten für einen

Einblick in die Kultur des

Mittelalters.

Wer am ersten Juni-Wochenende

zufällig den Mengeder Volksgarten

betrat, der fühlte sich urplötzlich

in eine andere Epoche

versetzt.

Denn auf der weiten Wiese sah

man Menschen in Kleidung, wie

man sie im Dortmund des 21.

Jahrhunderts eher selten antrifft.

Ringsum standen Hütten und

Zelte, die so gar nicht hier hin zu

gehören schienen.

Sogar das parallel stattfindende

Eröffnungsspiel der

Euro 2008 konnte den Zuschauerzuspruch

nicht abreißen

lassen, so dass

wir von einer

Neuauflage des

Gaudiums im

nächsten Jahr

ausgehen.

Die Lösung des Rätsels ist eigentlich

ganz einfach: Denn auf

Einladung des Stadtbezirksmar-

im Dortmunder Westen ein und

zeigten, wie der Adel vor Jahrhunderten

gelebt

und die Knappen

gearbeitet haben.

Sieben komplette

Heerlager hatten

sich auf der großen

Wiese niedergelassen,

spielten

das Leben im Mittelalter nach

und demonstrierten ritterliche

Schwertkämpfe.

Knapp 30 Händler präsentierten

vom Spanferkel bis zum Stockbrot

ein reichhaltiges Angebot

an kulinarischen Ungewöhnlichkeiten,

die die Besucher zu überzeugen

wussten.

23


Ein eigenes Plätzchen.

Sie sind noch auf der

Suche nach einer schönen

und preisgünstigen

Mietwohnung?

Dann haben wir für Sie

bestimmt das richtige!

Tolle 2,5-, 3,5-, 4,5-Zimmer-

Wohnungen in Do.-Mengede

und Umgebung zu vermieten.

Rufen Sie uns an.

Gerne informieren wir Sie über

unsere aktuellen Wohnungsangebote

und vereinbaren auch

umgehend Besichtigungstermine

mit Ihnen.

Deutsche Annington

Westfalen GmbH

Kundencenter Dortmund

Hülshof 24

44369 Dortmund

www.deutsche-annington.com

Ihr Ansprechpartner:

Burkhard Fiedler,

Tel.: 0231 57704-324

Mobil: 0163 3140063

Provisionsfrei.

Weitere Angebote auf

Anfrage.

DEVK Beratungsstelle

Heinz-Dieter Slanina

Wodanstr. 32

44359 Dortmund

Telefon: 0231 832861

dieter.slanina@ad.devk.de

24

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine