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Luftrettung 4 | 2013

Das Förderermagazin

SCHNELLER, WEITER, LEISTUNGSBEREITER

Luftrettung heute

und vor 40 Jahren

TECHNIK

Ohne Avionik

keine Luftrettung

NOTFALL

Tumor bedroht Leben

eines Neugeborenen


Förderer der ersten Stunde (Fortsetzung): Otto Maier (seit 12/

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

vor dem Hintergrund des 40-jährigen Einsatzjubiläums

der DRF Luftrettung haben wir das Titelthema

in jeder Ausgabe 2013 einem besonderen

Aspekt der Luftrettung gewidmet. Nach

den historischen Meilensteinen der DRF Luftrettung

(1-2013) und Einblicken in das Leben

ehemaliger Patienten nach ihrer Rettung

(2-2013) galt unser Schwerpunktthema in Ausgabe

3 den Entwicklungen in der Medizintechnik.

Da es neben Mensch und Medizin ohne das

Rettungsmittel Hubschrauber keine Luftrettung

gäbe, wird in dieser Ausgabe den Entwicklungen

in Flugbetrieb und Technik Tribut gezollt

(ab Seite 6).

Unsere Förderer, die uns seit 40 Jahren die

Treue halten, haben wir in jeder Ausgabe gewürdigt.

Auch in diesem Heft sind sie am oberen

Rand jeder Seite namentlich veröffentlicht.

Ohne unsere Förderer wäre Luftrettung in dieser

Qualität und mit einem so hohen Maß an

Patientensicherheit, wie sie die DRF Luftrettung

garantiert, nicht möglich.

Seit geraumer Zeit ergänzen wir unsere Themen

im Heft durch zusätzliche Informationen, die

wir im Internet für Sie bereitstellen. Sofern Sie

ein Smartphone besitzen, können Sie den QR-

Code (das quadratische schwarz-weiße Kästchen)

auf den entsprechenden Seiten bequem

einlesen – und schon gelangen Sie zu den Artikeln,

Bildern oder Videos. Für Smartphone-Besitzer

gibt es seit Kurzem auch eine App der

DRF Luftrettung, die im App-Store kostenlos

zur Verfügung steht (mehr dazu auf Seite 5).

Eine Android-Version wird 2014 folgen.

Lassen Sie das Jahr entspannt ausklingen, wir

freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten

Jahr!

Foto: Gerhard Sander

22

Mehrere Kilometer

Strom- und Datenkabel

sind in einem

Hubschrauber bzw.

Ambulanzjet der

DRF Luftrettung

verbaut. Nur wer

exakt dokumentiert,

behält den Überblick.

Fotos: DRF Luftrettung, djama - fotolia.com

20

Kurz nach ihrer

Geburt muss Marie

an Bord eines

Hubschraubers

der DRF Luftrettung

in eine

Spezialklinik

transportiert werden.

Ihre Herz-

Operation hat sie

gut überstanden.

Ihr

René Closter

Vizepräsident

Titelfoto: Jens Lange

2


1973) l l l A. Sigel (seit 12/1973) l l l Norbert Stützle (seit 12/1973) l l l Michael Stroh (seit 12/1973)

In dieser Ausgabe

04 Aktuell

1. Intensivtransportsymposium an Dortmunder Station;

Geschenkidee zu Weihnachten; Fördererwerbung vor

Lebensmittelmärkten; Kostenlose App der DRF Luftrettung

erhältlich.

06 Titelthema

Welche Entwicklungen in den Bereichen Flugbetrieb und

Technik in den vergangenen 40 Jahren zur Optimierung der

Luftrettung geführt haben, lesen Sie ab Seite 6.

12 Interview

Die DRF Luftrettung stellt den bargeldlosen Zahlungsverkehr

auf das europäische Zahlungssystem SEPA um. Nähere Informationen

hierzu im Interview mit Theresia Kneschke,

Gruppenleiterin Förderer- und Spenderbetreuung im DRF e.V.

24

Dekorativ und informativ:

Der Jahreskalender

der DRF Luftrettung

2014 zeigt

auf zwölf Motiven,

wie die Mitarbeiter

der gemeinnützig tätigen Luftrettungsorganisation

ihre Arbeit erleben.

Foto: DRF Luftrettung

14 Lokalnachrichten

Einsatzmeldungen aus den Regionen.

20 Notfall

Aufgrund eines Tumors erhält ein Neugeborenes zu wenig

Sauerstoff und muss umgehend in einer Spezialklinik operiert

werden. Für den schnellen Hubschraubertransport im

Inkubator werden die rot-weißen Luftretter alarmiert.

22 Technik

Wartung, Störbehebung, Modifikation: Im Werftbetrieb der

DRF Luftrettung sind zwölf Avioniker für elektrische und

elektronische Systeme in Luftfahrzeugen zuständig.

24 Shop

Geschenk-Ideen für Groß und Klein.

28 Christopher Kids

Du möchtest später auch einmal fliegen? Wir verraten, was

Piloten alles können und wissen müssen.

30 Spenden und Helfen

Spenden für die DRF Luftrettung; Impressum.

06

Faserverbundstoffe,

digitale

Technik, leistungsstärkere

Motoren:

In den vergangenen

40 Jahren

sind die

Hubschrauber

der DRF Luftrettung

moderner

und leistungsfähiger

geworden.

Foto: DRF Luftrettung

Luftrettung 4 || 2013

3


Aktuell

l l l

Horst Elsaesser (seit 12/1973) l l l Rolf Möss (seit 12/1973) l l l Ilse Schenke

Kurz berichtet

Symposium in Dortmund

Fotos: DRF Luftrettung

Dr. Christian

Afflerbach,

Leitender Arzt

der Dortmunder

Station,

begrüßte die

Teilnehmer

des Intensivtransport-

Symposiums.

Vor Kurzem fand an der Dortmunder Station der DRF Luftrettung

das „1. Intensivtransport-Symposium Christoph Dortmund“ statt.

Rund 150 Teilnehmer hörten Vorträge zu aktuellen Fragen der

Kinder- und Jugendmedizin, der Medizintechnik sowie zu künftigen

Entwicklungen des Intensivtransports.

Dr. Christian Afflerbach, Leitender Arzt an der Station Dortmund,

erläutert, warum das Symposium initiiert wurde: „Wir wurden immer

wieder von Teilnehmern unserer bewährten Intensivtransportkurse

angesprochen, auch weiterführende Veranstaltungen

anzubieten. Denn der Wunsch, sich mit Kollegen auszutauschen,

Themen zu vertiefen und neue Entwicklungen zu diskutieren, wurde

wiederholt deutlich.“ So beurteilten die Teilnehmer die Veranstaltung

auch durchweg positiv und wünschten sich eine Wiederholung

des Symposiums. Ein besonderer Dank geht in diesem

Zusammenhang an Stationsleiter Udo Laux, Rettungsassistent

Patrick Postelt und Rettungsassistent Frank Kluge, die mit

großem Engagement die Organisation der Veranstaltung auf die

Beine gestellt haben.

Die Station Dortmund als Veranstaltungsort zu wählen lag nahe,

denn die meisten Transporte der Besatzung des Dortmunder Hubschraubers

sind Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken,

unter anderem mit speziellen intensivmedizinischen Verfahren

wie ECMO (extrakorporale Membranoxygenierung = „Künstliche

Lunge“) oder IABP (Intraaortale Ballonpumpe zur Herzentlastung).

Das Team hat sich dabei in den vergangenen Jahren große Expertise

auf dem Gebiet hochanspruchsvoller Intensivtransporte erarbeitet.

Foto: DRF Luftrettung

4

Jahreskalender 2014

Die Besatzungen der DRF Luftrettung

starten täglich, um

Menschen schnelle Hilfe zu bringen.

Wie sie dabei ihre Welt

wahrnehmen, zeigt der Jahreskalender

2014. Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter haben sich zum wiederholten Mal an der

Aktion „Do it yourself – Ihr Blick auf die DRF Luftrettung

beteiligt und stimmungsvolle Augenblicke fotografisch

festgehalten. Sie erhalten den Kalender im Format

28 x 50 cm für nur 14,95 Euro unter www.drf-luftrettungshop.de

oder über den Bestellcoupon auf Seite 27.

Sinnvoll schenken

Sie sind noch auf der Suche nach einem besonderen

Weihnachtsgeschenk? Dann verschenken Sie eine

einjährige Fördermitgliedschaft beim DRF e.V.

Sie kostet 36 Euro für Einzelpersonen und 72 Euro

für Familien. Die Geschenkmitgliedschaft lässt sich

im Internet abschließen unter www.drf-luftrettung.

de/mitgliedschaft: Einfach ein Häkchen setzen bei

„Fördermitgliedschaft verschenken“. Online steht

das Antragsformular auch zum Download bereit. In

Papierform erhalten Sie es per Post beim DRF e.V.,

Mo.–Fr. 8 bis 20 Uhr: Telefon 0711-7007-2211.


(seit 12/1973) l l l Ursula Kahl (seit 12/1973) l l l Frank-Peter Kern (seit 12/1973)

Marktinhaber pro DRF Luftrettung

Hans-Henning Kirchhoff, Fördererwerber des DRF e.V., brachte an zwei Supermärkten

auf Borkum und Norderney Aufkleber an mit der Aufschrift „DRF

Luftrettung sagt Danke“. Dazu Klaas Steenhuis, Inhaber des Borkumer Lebensmittelgeschäfts:

„Die Arbeit der Luftretter ist eine gute Sache. Deshalb

durften Mitarbeiter der DRF Luftrettung einen Infostand vor meinem Laden

aufstellen.“ Auch Marktinhaber Hans-Jürgen Groneberg von Norderney überließ

der Luftrettungsorganisation wiederholt kostenfreie Fläche

zur Fördererwerbung. „Es ist schön, wenn wir Menschen vor

gut besuchten Geschäften von der Arbeit der DRF Luftrettung

überzeugen dürfen“, berichtet Kirchhoff. Wer die Luftretter auf

diese Weise unterstützen möchte, erhält Informationen unter

0711-7007-2211, E-Mail: service-team@drf-luftrettung.de.

Mitarbeiter der DRF Luftrettung informieren Menschen vor

Lebensmittelmärkten über die Arbeit der Luftretter.

Foto: DRF Luftrettung

Unterstützung für die DRF Luftrettung

Die App der DRF Luftrettung

enthält eine Notruf-Funktion.

Alles in einer App

Seit Kurzem ist für Smartphones (Apple) eine App der

DRF Luftrettung erhältlich. Sie beinhaltet Informationen

rund um die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation,

Vorsorgetipps und Anwendungen, die bei Unfall

und Krankheit im In- und Ausland helfen. Ein medizinisches

Lexikon in 17 Sprachen soll die Kommunikation

mit Ärzten im Ausland erleichtern. Darüber hinaus können

Patienten auf einer Schmerzskala zeigen, wie stark

sie ihre Schmerzen empfinden. Auf dem Smartphone installiert,

verfügt die App über eine Notruf-Funktion, die

den Anwender im Notfall mit der europaweit gültigen

Notrufnummer 112 oder einem Giftinformationszentrum

verbindet. Auch die Alarmzentrale der DRF Luftrettung,

die weltweit Rückholungen von Patienten aus dem Ausland

koordiniert, ist für Förderer des DRF e.V. schnell

und einfach erreichbar. Die App der DRF Luftrettung ist

kostenlos im App-Store erhältlich und wird 2014 auch

in der Android-Version verfügbar sein.

Foto: DRF Luftrettung

ATGBrokers ist ein Unternehmen im Bereich Augenoptik und Brillengläser

und neuer Kooperationspartner der DRF Luftrettung:

Kauft ein Kunde bei seinem Augenoptiker eine „DRF Lens“ von

ATGBrokers, erhält er als Dankeschön eine einjährige Fördermitgliedschaft.

Die Beiträge übernimmt ATGBrokers. Vor Kurzem

besuchte Firmengründer und Inhaber Orestis Papargyris gemeinsam

mit dem ersten auf diese Weise gewonnenen Förderer die Stuttgarter

Station der DRF Luftrettung. Seine Motivation erklärt Orestis Papargyris

wie folgt: „Unser Hauptsitz ist nicht weit von der Station

Stuttgart der DRF Luftrettung entfernt. Ich sehe den Hubschrauber

regelmäßig und weiß dann immer, dass ein Mensch in Not gerade

schnelle Hilfe aus der Luft bekommt. Schon lange wollte ich die

DRF Luftrettung unterstützen, weil ich denke, dass sie für die notfallmedizinische

Versorgung in der Region wichtig ist.“

Orestis Papargyris (links) besuchte gemeinsam mit dem ersten neu

gewonnenen Förderer die Stuttgarter Station der DRF Luftrettung.

Foto: DRF Luftrettung

Luftrettung 4 || 2013

5


Titelthema

l l l

Roland Treichel (seit 12/1973) l l l Georg und Roselind Lohrmann (seit 12/

Von Innovationen

und Quantensprüngen

Sie sind schnell, überfliegen jeden Stau und können fast überall landen:

Mit den Jahren ist das Rettungsmittel Hubschrauber moderner und leistungsfähiger geworden,

und damit auch immer sicherer. Ein Blick ins Flottenbuch der DRF Luftrettung.

S

oll sich ein Hubschrauber für die Luftrettung eignen,

muss er schnell, kompakt und wendig sein.

Idealerweise ist er wartungsarm sowie sparsam im

Kerosinverbrauch und hat eine große Reichweite. Zum

schonenden Transport von Patienten muss er vibrationsarm

sein und der Rotor darf keinen zu großen

Durchmesser haben, damit Landungen auf kleinster

Fläche möglich sind.

In den vergangenen 40 Jahren sind die Anforderungen

an die Luftrettungsmittel deutlich gestiegen. Der

erste Rettungshubschrauber, den die DRF Luftrettung

am 19. März 1973 auf dem Stuttgarter Flughafen in

Dienst stellt, ist eine Alouette III (Hersteller: Aérospatiale).

Schon im Jahr darauf übernimmt die DRF

Luftrettung ihre erste BO 105 (Messerschmitt-Bölkow-Blohm,

später Eurocopter). Als erster Zwei-Tonnen-Hubschrauber

weltweit mit zwei Triebwerken

wird die BO 105 in Großserie gebaut. Eine Besonderheit

dieses Typs ist das gelenklose Rotorsystem, das

eine hohe Manövrierfähigkeit und Steuerfolgsamkeit

mit sich brachte. „Ich bin die BO 105 sehr gerne geflogen,

da sie wendiger als die anderen Muster ist und

unempfindlich gegen Seitenwind“, erinnert sich Andreas

Helwig, seit 23 Jahren Pilot bei

der DRF Luftrettung. Der erste Hubschrauber, den

Helwig für die DRF Luftrettung steuerte, war eine Bell

206 Long Ranger. Dieses Muster wurde jedoch aufgrund

seiner geringen Größe und beschränkten Leistung

nicht lange von der DRF Luftrettung eingesetzt.

Flottentausch auf eigene Kosten

Im April 1979 stellt die DRF Luftrettung die erste

BO 105 CBS mit einem verlängerten Innenraum in

Dienst. Diese Variante bietet mehr Platz für medizinische

Geräte und eine größere Bewegungsfreiheit.

Jahrzehnte später wird im Zuge der Luftfahrtvorschriften

JAR-OPS 3 für Luftrettungseinsätze eine generelle

Zweimotorigkeit der Hubschrauber bei gleichzeitig

stärkerer Einmotorenleistung gefordert. Da die

BO 105 diese Anforderung nicht erfüllen kann, muss

sie europaweit von den Luftrettungsbetreibern bis

Ende 2009 ausgetauscht und auf eigene Kosten durch

leistungsfähigere Maschinen ersetzt werden. Offizieller

Nachfolger der BO 105 ist die EC 135. Im

September 1996 stellt die DRF Luftrettung die beiden

ersten, weltweit ausgelieferten EC 135

als Rettungshub-

Fotos: DRF Luftrettung


1973) l l l Wilfried Hötker (seit 12/1973) l l l Klaus Bauer (seit 12/1973) l l l Brigitte Bauer (seit 12/1973)

schrauber in Dienst. Es ist die erste Hubschrauber-

Neuentwicklung in Deutschland seit 25 Jahren, bei

der der Hersteller Eurocopter unter Mitwirkung der

DRF Luftrettung ein neues Konzept verfolgte: Erstmals

sind beim Entwurf eines Hubschraubers Ideen

und Wünsche aus der Praxis eingeflossen. So entstand

ein lager- und gelenkloser Hauptrotor, dessen Rotorkopf

im Mast integriert ist. Diese Konstruktion reduziert

den Aufwand für Wartung und Instandhaltung

erheblich. Der ummantelte Heckrotor (Fenestron) bietet

zusätzliche Sicherheit – besonders auch beim

Beladen des Hubschraubers durch die Heckklappe.

Durch die Verwendung von Faserverbundstoffen ist

die EC 135 weniger korrosionsanfällig und bringt

weniger Gewicht auf die Waage. Im Unterschied zur

BO 105 hat sie eine deutlich vergrößerte Zelle, was

für Notarzt und Rettungsassistent bei der Überwachung

eines Patienten an Bord verbesserte Arbeitsbedingungen

mit sich bringt. Ein Dämpfungssystem

zwischen Rotor und Rumpfbefestigung schluckt die

Schwingungen der Rotorblätter stärker als bei anderen

Hubschraubertypen. So können Schwerverletzte

und Erkrankte noch schonender transportiert werden.

„Die EC 135 hat ein schnelleres Startverhalten, was

bei Notfalleinsätzen von Vorteil ist“,

erklärt Hubschrauberpilot Jörg

Redetzky. „Die neue Technik

(gelenkloser Rotor, verbesserte

Triebwerke) hat zu längeren

Wartungsintervallen geführt.

Frühere Hubschraubermodelle

mussten bereits nach

100 bzw. 300

Stunden in die Wartung, heute gibt es bei

den neuen Mustern nur noch 500- und

1.000-Stunden-Kontrollen“, erinnert sich

Anton Eisner, der 1979 zur DRF Luftrettung

kam und den Werftbetrieb in Rheinmünster

mit aufgebaut hat. „Da die Hubschrauberzelle

heute nicht mehr aus

Blech, sondern größtenteils aus

Kunststoff besteht, wiegt sie weniger

und ist weitestgehend wartungsfrei“,

fährt der erfahrene Luftfahrtgeräteprüfer

fort. Während

die Stärken der EC 135 bei Notfalleinsätzen

zum Tragen

kommen, eignet sich die BK

117 ideal für Transporte

intensivpflichtiger Patienten

zwischen Kliniken.

„Die BK 117

hat einen erheblich

größeren

Laderaum.

Das ist

beim

Luftrettung 4 || 2013


Titelthema

l l l

Klaus Gern (seit 12/1973) l l l Klaus W. Meyer-Reinecke (seit 12/1973

Im Werftbetrieb

in Rheinmünster

werden die Flugzeuge

und

EC-Hubschraubermuster

der

DRF Luftrettung

gewartet. Dank

moderner Technik

sind die Wartungsintervalle

länger geworden.

Transport von Intensivpatienten von Vorteil, da die

speziellen medizintechnischen Geräte Platz benötigen“,

so Pilot Redetzky. „Im Unterschied zur EC 135

hat die BK 117 aufgrund ihres höheren Gewichts ein

trägeres Flugverhalten. Man könnte die BK mit einer

soliden Mittelklasse-Limousine vergleichen, während

die EC einen etwas sportlicheren Charakter hat. Mit

der BK muss man etwas früher Höhe und Fahrt abbauen,

um sicher zu landen“, ergänzt Andreas Helwig.

Aus der BK 117 ging ein Hubschraubermodell hervor,

das seit 2003 zur Flotte der DRF Luftrettung gehört:

die EC 145. Konstruktionsbestandteile wie der

freiliegende Heckrotor zum Beispiel wurden von der

BK 117 übernommen, während wesentliche Elemente

der modernen Technik sowie das Cockpit der EC 135

entstammen.

Nächtliche Einsätze gewinnen an Bedeutung

Bei der Entwicklung der EC 145 legten die Ingenieure

von Eurocopter viel Wert auf Ökonomie und

Komfort. Der gelenklose Hauptrotor verzichtet auf

Schlag- und Schwenkgelenke, dadurch ist er leichter

und verschleißt weniger schnell. Durch ein aufwendiges

Dämpfungs- und Stabilisierungssystem werden

die Vibrationen bei Start und Landung deutlich reduziert.

Digitaler Autopilot und Wetterradar tragen beim

Nacht- und Instrumentenflug wesentlich zur Sicherheit

bei. Das ist ein wichtiger Faktor, da die Luftrettungsbetreiber

in Deutschland davon ausgehen, dass

nächtlichen Einsätzen in Zukunft eine wachsende Bedeutung

zukommen wird. Nicht zuletzt bringt die DRF

Luftrettung langjährige Erfahrung auf dem Gebiet

nächtlicher Transporte von Intensivpatienten zwischen

Kliniken mit. Darüber hinaus können die Besatzungen

auch während der Nacht zu Notfalleinsätzen alarmiert

werden. So sind acht Stationen der DRF Luftrettung

24 Stunden in Betrieb (Bad Berka, Berlin, Halle, Hannover,

München, Nürnberg, Regensburg und Rendsburg).

Ein Hubschraubermuster, das dabei in der Vergangenheit

zum Einsatz kam, ist die Bell 412, die heu-

„ Wir haben großes Interesse

daran, dass die

Besonderheiten der

HEMS-Fliegerei in der

europäischen Gesetzgebung

verankert sind.


Jörg Baudach,

Flugbetriebsleiter

te noch an den Stationen in Bad Berka und Nürnberg

in Betrieb ist. „Sie wurde in der Vergangenheit häufig

eingesetzt, weil sie sehr viel Platz für Besatzung und

Patienten bietet“, erklärt Pilot Franz Ahollinger. Sie

wird sukzessive durch das moderne Muster EC 145

ersetzt, „der ideale Kompromiss zwischen der Bell

412 und der EC 135, da sie sich für Notfalleinsätze

ebenso eignet wie für Transporte zwischen Kliniken.“

Hinzu kommen hoch entwickelte Avioniksysteme wie

zum Beispiel die Cockpitdarstellung auf Monitoren.

Foto: DRF Luftrettung

Fotos: Jens Eber, DRF Luftrettung

8


) l l l Heinz Fuchs (seit 12/1973) l l l Jan Zahradnicek (seit 12/1973) l l l Klaus Schwindt (seit 12/1973)

Foto: DRF Luftrettung

„Das Glascockpit kann je nach Bedarf konfiguriert

werden und hat den Vorteil, dass der Pilot nur ein zentrales

Instrument überwachen muss und nicht die Anzeigen

diverser Rundinstrumente. Somit wird die Arbeitsbelastung

der Cockpit-Crew reduziert“, fährt

Ahollinger fort.

Nicht zuletzt ist die EC 145 serienmäßig auf nächtliche

Einsätze unter Verwendung von Nachtsichtbrillen

vorbereitet. „Mit der Einführung von Nacht-

„ Mit der Erweiterung des

Werftbetriebs in Rheinmünster

hat die DRF

Luftrettung in die Zukunft

investiert.

Wolfgang Stein,


Fachbereichsleiter

Technik

sichtbrillen ist ein weiterer Stein zur Optimierung

der Luftrettung ins Rollen gekommen. Sie verstärken

das vorhandene Restlicht während der Nacht,

sodass die Piloten im Flug eventuelle Hindernisse

besser erkennen können. Das erhöht die Flugsicherheit“,

erklärt Ahollinger. Als erstes ziviles Luftfahrtunternehmen

in Deutschland hat die zur DRF Luftrettung

gehörende HDM Luftrettung die Erlaubnis

für den Einsatz von Nachtsichtbrillen (NVG) an der

Station München erhalten, wo seit Juli 2009 auch

NVGs eingesetzt werden. Im Frühjahr 2011 folgte

an der Regensburger Luftrettungsstation der NVG-

Einsatzbetrieb, Anfang 2012 in Berlin. Damit dürfen

drei Stationen der DRF Luftrettung Nachtsichtbrillen

einsetzen.

Auch das Zukunftsmodell EC 145 T2 – die ersten

Hubschrauber jenes Typs sollen 2014 an die DRF Luftrettung

geliefert werden – ist für nächtliche Einsätze

optimiert. Er ist anstelle des konventionellen Heckrotors

einer BK 117 mit einem leisen Fenestron ausgestattet

und auch das Cockpit ist auf Nachtflugtauglichkeit

ausgelegt. Hinzu kommt ein neu entwickeltes

Avioniksystem mit einem Vier-Achsen-Autopilot. Im

Unterschied zur BK 117 soll der Innenraum um rund

40 cm breiter und 80 cm länger sein.

Da für die EC

145 T2 bisher

keine medizinische

Innenausstattung

für

den Einsatz als

Rettungshubschrauber

(HEMS-Einsatz)

realisiert

worden ist, sind

die DRF Luftrettung,

die Firma

Bucher

Leichtbau AG

und die ADAC

Luftrettung

eine Kooperation eingegangen, um eine Ausstattung

zu entwickeln, die einen gemeinsamen Standard

definieren soll. Das Konzept sieht unter anderem

Einbau, Anordnung und Handhabung der Sitze, der

Trage, von Ablagefächern oder auch Schränken innerhalb

der Hubschrauberkabine vor. Die Neuentwicklung

wird für einen weltweiten HEMS-Einsatz realisiert.

Unter Berücksichtigung der Arbeitsabläufe im

Hubschrauber spielt die Ergonomie dabei eine entscheidende

Rolle. Ein neu entwickeltes Beladekonzept

soll die Entnahme der Materialien, die bei den

Einsätzen mitgeführt werden, deutlich erleichtern. Darüber

hinaus wird ein neues einsatzorientiertes Beleuchtungskonzept

die Sicherheit von Patient und

Crew steigern. Die Ausstattung wird flexibel und erweiterbar

sein, damit alle Einsatzprofile – vom Intensivtransport

bis zur Windenrettung – abgedeckt sind.

Die EC 145 T2 erfüllt darüber hinaus weitere wichtige

Kriterien, die von der EU Verordnung 965/2012

gefordert werden: „Sie soll dank der verbesserten Einmotorenleistung

die gesetzlichen Anforderungen der

Flugleistungsklasse 1 uneingeschränkt erfüllen“, so

Karl Heinz

Heitmüller, Sicherheitsbeauftragter

der DRF

Luftrettung.

Diese EU-Verordnung,

die

Acht Stationen

der DRF Luftrettung

sind rund

um die Uhr in

Betrieb. Nachts

werden die Besatzungen

zu

Transporten zwischen

Kliniken

alarmiert wie

auch zu Notfalleinsätzen.

Unser Video zeigt, wie Piloten der

DRF Luftrettung die nächtliche

Einsatzumgebung durch eine

Nachtsichtbrille (NVG) wahrnehmen:

www.drf-luftrettung.de/

magazin/1341

Foto: DRF Luftrettung Patrick Seeger

Luftrettung 4 || 2013

9


Titelthema

l l l

Ernst Gillardon (seit 12/1973) l l l Jürgen Thiel (seit 12/1973) l l l

die Durchführungsbestimmungen

für den gewerblichen

Luftverkehrsbetrieb

mit Flugzeugen

und Hubschraubern europaweit

festlegt, tritt am

28.10.2014 in Kraft.

Auch Luftrettungsbetreiber

wie die DRF Luftrettung

müssen sich nach

diesen Bestimmungen

richten. Daher hatte die gemeinnützig tätige Organisation

im Vorfeld die Möglichkeit, die geplanten

Gesetzestexte zu kommentieren. „Wir haben diese

Foto: DRF Luftrettung


Chance genutzt, da es in

Früher wurden für einzelne

Instrumente meh-

Regelungen Vorschriften

den bereits bestehenden

rere dicke Kabel benö- gab, die in der Rettungsfliegerei

nicht immer

tigt. Heute wird mehr

Information über zwei realisierbar sind“, sagt

Leitungen übermittelt. Rüdiger Bosch, Leiter


Anton Eisner,

Schulung der Besatzungen.

„Mittlerweile

Luftfahrtgeräteprüfer

müssen immer höhere

Forderungen und Auflagen

der EASA (European Aviation Safety Agency) in

medizinischer, technischer und fliegerischer Hinsicht

erfüllt werden“, bestätigt Flugkapitän Udo Kordeuter,

10

Moderne

Flottenmitglieder

Angaben zur

kompletten Flotte

der DRF Luftrettung

sowie

detaillierte Informationen

zur

medizinischen

Ausstattung

finden Sie unter

www.drfluftrettung.de/

flotte

Typ EC 135 EC 145 T2 Learjet 45 XR

Hersteller Eurocopter Deutschland GmbH Eurocopter Deutschland GmbH Learjet Inc./Bombardier

Wichita, USA

Haupteinsatz

Besatzung

HEMS-Einsätze: Notfalleinsätze,

Patiententransporte

zwischen Kliniken, Transport

von Ärzteteams

Pilot, HEMS Crew Member

(Rettungsassistent), Notarzt

HEMS-Einsätze: Notfalleinsätze,

Patiententransporte

zwischen Kliniken, Transport

von Ärzteteams

Zwei Piloten, HEMS Crew

Member, Notarzt

Weltweite Ambulanzflüge.

Standardmäßig zwei voll ausgerüstete

Intensiv-Plätze

Zwei Piloten, Notarzt,

zwei Rettungsassistenten

Triebwerke (2) Pratt & Whitney PW 206 B2 Turbomeca Arriel 2E Honeywell (AlliedSignal Engines)

max. Leistung je 743 PS 1.088 PS 1.588 kg Schub

Triebwerk

Einsatzgeschwindigkeit

250 km/h 262 km/h 861 km/h

Reichweite 670 km 687 km 3.240 km

max. Flughöhe 1 Bis ca. 6.000 m NN Bis ca. 6.000 m NN Bis ca. 15.545 m NN

max. Abfluggewicht

2.835 kg 3.650 kg 9.752 kg

Kraftstoffzuladung 710 Liter 911 Liter 3.424 Liter

min. Landefläche/

erforderliche

Start-/Landebahn

Abmessungen

1

Voll beladen, zweimotorig

ca. 20 x 20 m ca. 20 x 20 m min. 1.536 m, abh. von Beladung,

Höhe üb. NN, Temperatur

Länge: 12,19 m

Höhe: 3,62 m

Breite: 2,65 m

Rotordurchmesser: 10,20 m

Länge: 13,63 m

Höhe: 4,00 m

Breite: 2,77 m

Rotordurchmesser: 11,00 m

Länge: 17,36 m

Höhe: 4,44 m

Spannweite: 14,72 m


Wolfgang Meißner (seit 12/1973) l l l Wolfgang Timm (seit 12/1973) l l l Armin Bloens (seit 12/1973)

der seit 13 Jahren bei der DRF Luftrettung ist. „Diese

Auflagen werden immer anspruchsvoller. Ein Beispiel

hierfür sind die veränderten Flugdienst- und Ruhezeiten.

Um weiterhin Einsätze fliegen zu können,

sind mehr Besatzungsmitglieder erforderlich als bisher,

was die Ambulanzflüge verteuert“, so Kordeuter.

Schon in den 1980er-Jahren hat die DRF Luftrettung

mit einem Lear 35A Patienten in die Heimat zurückgeholt.

Kordeuter: „Neben dem Learjet 35A gehörte

für kurze Zeit auch ein Learjet 55 sowie ein King Air

Turboprop-Flugzeug zur Flotte.“

Im Unterschied zu den Anfangsjahren ist der Bedarf

an der Durchführung von weltweiten Ambulanzeinsätzen

gestiegen. Denn mittlerweile gehen

mehr Menschen privat und beruflich auf Reisen, auch

weil es günstiger geworden ist. Unternehmen schicken

ihre Mitarbeiter heute vermehrt ins Ausland. Damit

steigt auch die Zahl derer, die im Ausland verunfallen

oder schwer erkranken und an Bord eines Ambulanzflugzeugs

zurückgeholt werden müssen.

Folgen für die technische Ausstattung der Ambulanzflugzeuge

hatte die Einführung des RVSM-Luftraums

(Reduced Vertical Separation Minimum) im Januar

2002 als Folge des immer dichteren Luftverkehrs

in Europa. Zuvor mussten Flugzeuge einen vertikalen

Abstand von 2.000 Fuß oberhalb einer gewissen Flughöhe

zueinander einhalten. Durch RVSM wurde der

Mindestabstand auf 1.000 Fuß herabgesetzt. „Voraussetzung

hierfür war neben der Schulung der Besatzungen

die Erfüllung der technischen Erfordernisse“,

so Kordeuter. Dank der heute sehr präzisen Navigationsgeräte

darf in Ballungsräumen geflogen werden,

wo das Verkehrsaufkommen vergleichsweise hoch ist.

Kordeuter: „Die GPS-gestützten Navigationsgeräte

im Flugzeug erleichtern die bordseitige Navigation,

sodass die bodengebundene an Bedeutung verliert.“

Neu in der Flotte: Learjet 45 XR

Seit 2013 setzt die DRF Luftrettung für weltweite

Rückholungen außerdem einen Learjet 45 XR ein. Der

moderne Jet hat eine größere Kabine, sodass zwei

Patienten gleichzeitig transportiert werden können.

„Sofern es der gesundheitliche Zustand der Betroffenen

zulässt, können wir die Transporte kombinieren,

wenn z.B. ein Patient auf Teneriffa und ein weiterer

auf Gran Canaria abgeholt und in sein Heimat-

Fotos: Irina Wonneberg

land geflogen werden muss“, erläutert Udo Kordeuter.

Ein weiterer Vorteil des neuen Flottenmitglieds ist

die einfachere Betankung: Es wird über einen einzigen

Tankstutzen betankt (Single Point Pressure Refueling),

an den alle Tanks angeschlossen sind, was Zeit spart,

die letztendlich den Patienten zugute kommt. Zudem

verfügt der Learjet 45 über ein modernes Glascockpit,

in dem vier Bildschirme die konventionellen Instrumente

ersetzen.

Die DRF Luftrettung hat über die Jahre hinweg investiert,

wenn es erforderlich war. Sei es in neue

Hubschrauber(technik), in medizintechnische Geräte,

in die Ausbildung und Schulung ihrer Besatzungen,

in die Erweiterung der Kapazitäten am Standort Rheinmünster

oder in die Modernisierung der Stationen.

Dabei ist sie niemals verschwenderisch mit Förderbeiträgen

und Spenden umgegangen, um das Vertrauen

der Menschen, die die DRF Luftrettung unterstützen,

nicht zu enttäuschen. An dieser Politik wird sie

auch die nächsten 40 Jahre festhalten.


Irina Wonneberg

Tablet PCs an

Bord: Die sogenannten

Electronic

Flight Bags

(links) enthalten

sämtliche Strecken-

sowie

An- und Abflugkarten,

Dokumentationen

sowie das Flugbetriebshandbuch.

Sie gehören

ebenso wie

die Navigationsgeräte

(links) in

den Hubschraubern

zur Gruppe

der digitalen

Helfer, die den

Besatzungen im

Cockpit ihre Arbeit

erleichtern.

Luftrettung 4 || 2013 11


Foto: Alex White - fotolia.com

Interview

l l l

Richard von Weizsäcker (seit 12/1973)

l l l

Brigitta Draxler (seit 1

Das SEPA-

Zeitalter beginnt

Über zehn Jahre nach der Einführung des Euro wird sukzessive auch

der bargeldlose Zahlungsverkehr umgestellt. Welche Folgen dies

für die Förderer der DRF Luftrettung hat, erfahren Sie im Interview

mit Theresia Kneschke, Gruppenleiterin Förderer- und Spenderbetreuung.

Zum 1. Januar 2014 folgt die DRF Luftrettung den gesetzlichen

Vorgaben des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums

SEPA und stellt den bargeldlosen Zahlungsverkehr

um. Inwiefern sind die Förderer von dieser Änderung

betroffen?

Im Grunde gar nicht. Wir informieren unsere Förderer

Anfang Dezember schriftlich über die Umstellung,

sie müssen ihrerseits nichts unternehmen.

Aber werden nicht Kontonummer und Bankleitzahl durch

die weltweit gültige Girokontonummer IBAN* und das internationale

Bankkennzeichen BIC** abgelöst?

Das ist richtig. Auf unseren Überweisungsträgern für

Spenden und Förderbeiträge sind IBAN und BIC bereits

erfasst. Der Zahlungspflichtige muss lediglich

noch seine eigene IBAN und den BIC seiner Bank eintragen.

Und woher kennt der Förderer seine IBAN und BIC?

Die Kennzahlen sind auf jedem Kontoauszug aufgedruckt.

Nähere Auskunft kann natürlich das jeweilige

Kreditinstitut erteilen. Da unsere Förderer ihre Förderbeiträge

in aller Regel per Lastschrift bezahlen,

sind sie nur sehr vereinzelt davon betroffen.

Das zeugt von großem Vertrauen, das die Förderer in die

DRF Luftrettung haben. Eine Einzugsermächtigung erteilt

man ja nicht leichtfertig ...

Dies ist uns durchaus bewusst und wir sind unseren

Förderern für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen,

sehr dankbar.

*IBAN = International Bank Account Number

**BIC = Bank Identifier Code

Foto: Deutsche Bundesbank

12


2/1973) l l l Helle Uterharck (seit 12/1973) l l l Ulrich Vitzky (seit 12/1973) l l l Walther Bien (seit 12/1973)

Und was geschieht mit bestehenden Einzugsermächtigungen?

Sie behalten weiterhin ihre Gültigkeit und werden in

ein sogenanntes SEPA-Lastschriftmandat geändert.

Auch diesbezüglich werden wir unsere Förderer

Anfang Dezember informieren und ihnen unsere sogenannte

Gläubiger-Identifikationsnummer und die

sogenannte Mandatsreferenznummer mitteilen. Die

Begrifflichkeiten sind seitens des Gesetzgebers so definiert.

Im Zusammenhang mit dem Lastschriftmandat ist auch

die Rede von Vorabinformation. Was ist damit gemeint?

Als Zahlungsempfänger sind wir verpflichtet, unsere

Förderer vor jeder Abbuchung über den Zeitpunkt und

die Höhe der Lastschrift zu informieren, damit der

Förderer rechtzeitig für eine ausreichende Kontodeckung

sorgen kann. Diese Information werden wir

in Zukunft im Verwendungszweck jeder Lastschrift

angeben (siehe Abbildung). ▼

Verwendungszweck

Naechste Lastschrift am 01.01.2015

72,00 Eur

GlaeubigerID DE88DRF0000009804

Mandatsreferenznr. 10052946001

An wen können sich die Förderer wenden, wenn sie nach

Erhalt der Erstinformation Anfang Dezember noch Fragen

haben?

Dann dürfen sie uns unter (0711) 7007-2211 sehr

gerne anrufen oder eine E-Mail schicken (serviceteam@drf-luftrettung.de).

Das Service-Team steht unseren

Förderern montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr

zur Verfügung.

Das Interview führte Irina Wonneberg

SEPA-Informationen im Internet

Informationen über den einheitlichen

Euro-Zahlungsverkehrsraum für Verbraucher,

Handel und Unternehmen:

www.sepadeutschland.de

Theresia Kneschke

und ihre Kolleginnen

helfen

bei Fragen zur

SEPA-Umstellung

gerne weiter.

Foto: Irina Wonneberg

Muss denn bei jeder Änderung des eingezogenen Betrags

ein neues Mandat für die SEPA-Lastschrift eingeholt werden?

Nein. Die Beitragshöhe und auch der Zahlungsrhythmus

sind nicht Bestandteil des Mandats, es ist hiervon

nicht berührt.

Hier informiert die Verbraucherzentrale

Niedersachsen über SEPA-Überweisungen

und Lastschriften:

www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/

link1810396A.html

Luftrettung 4 || 2013 13


Niebüll

Rendsburg

Greifswald

Station

Tagbetrieb

Station

24h-Betrieb

Basis Ambulanzflugzeuge

Göttingen

Dortmund

Mannheim

Karlsruhe

Bremen

Hannover

Flughafen Karlsruhe/

Baden-Baden

Freiburg

Zwickau

Bad Berka

Suhl

Weiden

Magdeburg

Berlin

Bad Saarow

Nordhausen

Halle

Dresden

Nürnberg

Regensburg

Lokal-

Nachrichten

Villingen-Schwenningen

Leonberg

Stuttgart

München

Friedrichshafen

Reutte

Fresach

Bad Saarow

Die Besatzung der DRF Luftrettung

aus Bad Saarow war gerade auf dem

Rückweg von einem Einsatz, als sie

aus der Luft einen schweren Verkehrsunfall

auf Höhe von Friedersdorf entdeckte.

Der Pilot informierte die Leitstelle

Lausitz und bat um Erlaubnis,

den Einsatz zu übernehmen. Kaum war

diese erteilt, landete er kurz darauf am

Unfallort. An einer Kreuzung waren

zwei Pkw kollidiert. Dabei hatte sich

ein Auto überschlagen und war auf

dem Dach liegen geblieben. Die 20

Jahre alte Fahrerin hatte dabei schwere

Verletzungen erlitten, die Insassen des

anderen Wagens waren mit dem Schrecken

davongekommen. Notarzt und

Rettungsassistent begannen sofort mit

der Versorgung der 20-Jährigen. Sie

hatte zahlreiche Frakturen sowie eine

Brustkorb- und Lungenprellung erlitten.

Der Notarzt verabreichte ihr Medikamente

gegen die Schmerzen und

machte einen Ultraschall, um innere

Blutungen auszuschließen. Anschließend

gelangte die Patientin an Bord

von Christoph 49 in das Helios Klinikum

in Bad Saarow.

Berlin

Ein Autofahrer überfuhr in den frühen

Morgenstunden einen Lkw-Fahrer,

der gerade seinen Lastwagen für

die anstehende Tour vorbereitete. Der

Pkw-Fahrer beging daraufhin Fahrerflucht,

doch Nachbarn hatten den Unfall

glücklicherweise bemerkt und den

Rettungsdienst alarmiert. Eine bodengebundene

Notärztin war schnell vor

Ort. Der Mann hatte schwere Verletzungen

erlitten und innerhalb kürzester

Zeit viel Blut verloren, da er

aufgrund einer Erkrankung blutver-

Foto: DRF Luftrettung

Foto: Archivbild Maike Glöckner

Bad Saarow: Die Crew von Christoph 49 erreichte den Unfallort

innerhalb weniger Minuten und konnte schnell Hilfe leisten.

Berlin: Ein Schwerverletzter wurde von der medizinischen Besatzung der

DRF Luftrettung versorgt und in eine Spezialklinik geflogen.

14


dünnende Medikamente einnehmen

musste. Da höchste Eile geboten war,

forderte die Notärztin für den schnellen

Transport den Berliner Hubschrauber

der DRF Luftrettung an.

Nur fünf Minuten nach der Alarmierung

landete der Pilot die Maschine

am Einsatzort. Notarzt und Rettungsassistentin

übernahmen den Patienten

und brachten ihn zum Hubschrauber,

um ihn anschließend so schnell wie

möglich in ein Zentrum der Maximalversorgung

zu fliegen.

Bremen

Die Bremer Besatzung der DRF

Luftrettung leistete kürzlich ihren

9.000. Einsatz seit Übernahme der

Station im September 1996. Die

Crew wurde zu einem dringenden

Transport eines Patienten alarmiert,

der nach einer Hirnblutung von einer

Klinik in Stade in eine Hamburger

Spezialklinik transportiert werden

musste. Um einen schnellen und

schonenden Transport zu gewährleisten,

wurde der Bremer Hubschrauber

der DRF Luftrettung angefordert. Für

den Transport von Stade in die knapp

40 km Luftlinie entfernte Hansestadt

benötigte der Pilot lediglich zehn

Flugminuten. In der Hamburger Klinik

eingetroffen, übergab die medizinische

Besatzung den Patienten an die

Neurochirurgen. „Infolge der Hirnblutung

war eine Körperhälfte des

jungen Mannes gelähmt. Je schneller

der Patient eine für ihn geeignete Versorgung

erhält, desto größer ist die

Wahrscheinlichkeit, dass er weniger

oder sogar keine Folgeschäden davon

trägt“, erläutert der Rettungsassistent.

Dresden

Bei Bauarbeiten am Streckennetz der

Dresdner Straßenbahn kam es zu

einem schweren Unfall: Ein 27 Jahre

alter Arbeiter hatte ein Stromerzeugungsaggregat

betankt, während auf

der Baustelle geschweißt wurde. Dadurch

kam es zu einer Verpuffung und

der Mann erlitt schwere Verbrennungen.

Seine Kollegen setzten umgehend

einen Notruf ab, woraufhin die

Rettungsleitstelle zunächst bodengebundene

Einsatzkräfte zum Unfallort

alarmierte. Nachdem ein Notarzt vor

Ort den Patienten untersucht hatte,

alarmierte er den Dresdner Hubschrauber

der DRF Luftrettung. „Der

Mann hatte Verbrennungen zweiten

und dritten Grades auf 50 Prozent der

Körperoberfläche und musste dringend

in ein Schwerverbranntenzentrum

transportiert werden“, berichtet

der Rettungsassistent. Nur fünf Minuten

später landete der Pilot die Maschine

in der Nähe des Einsatzorts.

Dort übernahm die medizinische

Besatzung den 27-Jährigen von den

bodengebundenen Kollegen und

brachte ihn in den Hubschrauber.

Er war bereits in Narkose gelegt und

beatmet. An Bord von Christoph 38

gelangte der Patient in die Berufsgenossenschaftliche

Klinik Bergmannstrost

in Halle.

Foto: Archivbild DRF Luftrettung

Foto: Archivbild Maike Glöckner

Bremen: Nach einer Hirnblutung musste ein Patient mit einem Hubschrauber

der DRF Luftrettung in eine Spezialklinik transportiert werden.

Dresden: Dank des Hubschraubertransports gelangte ein Mann mit

schweren Verbrennungen rasch in eine für ihn geeignete Klinik.

Luftrettung 4 || 2013 15


Göttingen

Vor Kurzem wurden die Göttinger

Luftretter zur Versorgung eines 18

Jahre alten Autofahrers alarmiert, der

bei Barterode (Landkreis Göttingen)

von der Straße abgekommen war. Daraufhin

hatte sich sein Pkw überschlagen

und war auf dem Dach liegen

geblieben. Nur sechs Minuten nach

der Alarmierung erreichte die Besatzung

den Unfallort. Einsatzkräfte der

Feuerwehr und des bodengebundenen

Rettungsdienstes waren ebenfalls gerade

eingetroffen. Der Hubschraubernotarzt

verabreichte dem Patienten

Medikamente, um seine Befreiung aus

dem Wrack so schmerzfrei wie möglich

zu halten. Nach der Untersuchung

des Patienten vermutete der Notarzt

unter anderem ein Wirbelsäulentrauma.

Daher legten die Rettungskräfte

dem Mann eine Halskrause an und immobilisierten

ihn auf einem Spineboard.

Intubiert und beatmet wurde

der 18-Jährige in das Göttinger Universitätsklinikum

transportiert.

Karlsruhe

Zu einem schweren Verkehrsunfall

auf der A6 wurde die Besatzung des

Karlsruher Hubschraubers der DRF

Luftrettung alarmiert. Kurz vor dem

Autobahnkreuz Walldorf wollte ein

Lkw-Fahrer von der rechten auf die

mittlere Spur wechseln. Zugleich zog

der Fahrer eines Kleinbusses von der

linken auf die mittlere Spur. Beide

Fahrer versuchten auszuweichen, dabei

geriet der Kleinbus ins Schleudern und

prallte gegen eine Leitplanke. Bei dem

Aufprall wurden zwei der acht Insassen

aus dem Fahrzeug geschleudert.

Die Rettungskräfte versorgten fünf

lebensgefährlich und zwei schwer verletzte

Personen. Neben Christoph 43

aus Karlsruhe waren zwei weitere

Hubschrauber vor Ort, darunter die

Mannheimer Maschine der DRF Luftrettung

sowie zahlreiche bodengebundene

Rettungsmittel. Nach der Versorgung

der Verletzten flogen die Karlsruher

Luftretter einen Patienten in das

Klinikum Karlsruhe. Die Mannheimer

Kollegen transportierten einen Mann

in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik

in Ludwigshafen.

Mannheim

In einem stillgelegten Steinbruch

nördlich von Heidelberg war ein 45

Jahre alter Kletterer aus einer Höhe

von 20 Metern abgestürzt, als sich ein

Haken löste. Unfallzeugen setzten sofort

einen Notruf ab, woraufhin die Integrierte

Leitstelle Rhein-Neckar den

Mannheimer Hubschrauber der DRF

Luftrettung und bodengebundene Rettungskräfte

alarmierte. „Mit Fahrzeugen

ist das Gebiet nur schwer erreichbar,

daher waren wir als erstes Rettungsmittel

vor Ort“, berichtet der

Pilot. Umgehend eilte die medizinische

Besatzung zu dem Mann, bei

dem der Hubschraubernotarzt eine

Verletzung der Wirbelsäule und zahlreiche

Brüche feststellte. Nachdem er

dem Patienten Schmerzmittel verabreicht

hatte, bettete die medizinische

Foto: DRF Luftrettung

Foto: DRF Luftrettung

Foto: DRF Luftrettung

Göttingen: Der Hubschraubernotarzt verabreichte einem verletzten

Autofahrer Medikamente, während die Feuerwehr den Mann befreite.

Mannheim: Nach einem Sturz aus großer Höhe wurde ein schwer verletzter

Kletterer von der medizinischen Besatzung der DRF Luftrettung versorgt.

16


Besatzung den Verletzten auf eine spezielle

Trage, um seine Wirbelsäule zu

stützen. An Bord von Christoph 53

wurde der Patient in das Mannheimer

Universitätsklinikum transportiert.

Niebüll

In Rantrum (Landkreis Nordfriesland)

war es am Rande einer Trauerfeier

zu einer Messerstecherei gekommen.

Dabei hatte ein 34-jähriger Mann

schwere Verletzungen durch acht Messerstiche

erlitten. Kaum war der Notruf

in der Integrierten Regionalleitstelle

Nord eingegangen, wurden der

Niebüller Hubschrauber der DRF

Luftrettung und bodengebundene Rettungskräfte

zum Tatort alarmiert. In

Rantrum eingetroffen, versorgte die

medizinische Besatzung den Patienten

gemeinsam mit den Kollegen vor Ort.

Sobald der Verletzte narkotisiert und

intubiert war, legte der Hubschraubernotarzt

dem 34-Jährigen eine Thoraxdrainage,

um die verletzte Lunge zu

entlasten. Anschließend wurde der Patient

an Bord von Christoph Europa 5

in das Westküstenklinikum Heide

transportiert und sofort in den Operationssaal

gebracht. Der Mann ist mittlerweile

außer Lebensgefahr.

Nordhausen

Der Nordhäuser Hubschrauber der

DRF Luftrettung leistete kürzlich

seinen 8.888. Einsatz. Die Leitstelle

Schmalkalden-Meiningen hatte die Besatzung

nach Südthüringen alarmiert.

Dort hatte sich ein 63-jähriger Mann

bei Holzarbeiten einen Finger abgetrennt.

Zur medizinischen Versorgung

wurde er bodengebunden zunächst in

ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert.

Dort stellten die Ärzte fest,

dass er sofort in eine Spezialklinik

geflogen werden musste, um das Amputat

wieder anzunähen. An Bord von

Christoph 37 wurde der Patient zur

Operation in die Universitätsklinik

nach Jena transportiert.

Nürnberg (ITH)

Die Besatzung des Nürnberger Intensivtransporthubschraubers

der HDM

Luftrettung ist Tag und Nacht im Einsatz,

um dringende Transporte von

schwer kranken Patienten zwischen

Kliniken durchzuführen. So musste

vor Kurzem eine junge Frau an Bord

von Christoph Nürnberg von der Universitätsklinik

Würzburg nach Rheinland-Pfalz

transportiert werden. Die

junge US-Amerikanerin war aufgrund

eines Lungenversagens zwei Wochen

vor dem Transport durch das ECMO-

Team der Universitätsklinik Würzburg

an eine künstliche Lunge (ECMO =

Extrakorporale Membranoxygenierung)

angeschlossen worden. Da die

Patientin eine Lungentransplantation

erhalten sollte, wurde beschlossen, sie

in die Heimat zu repatriieren. Nach

Klärung der medizinischen Details

und Übernahme der jungen Frau mit

Unterstützung der Würzburger Klinikärzte

startete die Nürnberger Hubschrauberbesatzung

um 16:41 Uhr und

Foto: Archivbild DRF Luftrettung

Foto: DRF Luftrettung, Maike Glöckner

Niebüll: Wenige Minuten nach seiner Alarmierung erreichte Christoph

Europa 5 den Tatort der Messerstecherei in Rantrum.

Nordhausen: Bei ihrem 8.888. Einsatz transportierten die Nordhäuser

Luftretter einen Patienten zur dringenden OP in die Handchirurgie.

Luftrettung 4 || 2013 17


nahm Kurs auf die rheinland-pfälzische

Zielklinik. Der Flug an Bord des

Hubschraubers wurde von einem Anästhesisten

des ECMO-Teams unter

der Leitung von Dr. Ralf Michael

Muellenbach begleitet. „Gemeinsam

mit dem Nürnberger Team der HDM

Luftrettung führen wir schon seit einigen

Jahren ECMO-Transporte durch.

Zum ersten Mal haben wir eine Patientin,

die an eine künstliche Lunge

angeschlossen ist, in ‚wachem‘ Zustand

transportiert. Die sogenannte

‚Wach-ECMO‘ hat den Vorteil, dass

die nachteiligen Effekte einer längerfristigen

tiefen Narkose, wie beispielsweise

der Verlust von Muskelkraft, vor

einer Lungentransplantation vermieden

werden. So werden diese Patienten

auf der Intensivstation an der

künstlichen Lunge aus dem Bett mobilisiert,

um die Muskulatur zu stärken

und zu trainieren“, erläutert Dr.

Ralf Michael Muellenbach. Um 17:30

Uhr wurde die Patientin in stabilem

Zustand an die Ärzte der Zielklinik

übergeben. Der Transport in ein spezielles

ECMO-Zentrum in San Antonio,

USA, erfolgte bereits wenige Stunden

später per Flugzeug.

Rheinmünster

Im Spätsommer übernahm die Besatzung

der DRF Luftrettung aus

Rheinmünster den ersten Doppelstretcher-Einsatz

seit Indienststellung des

neuen Lear 45. Die beiden Flugkapitäne

starteten gemeinsam mit zwei

Rettungsassistenten sowie einem Notarzt

am Flughafen Karlsruhe/Baden-

Baden und nahmen Kurs auf Madeira.

Am Funchal Airport gelandet, machte

sich die medizinische Besatzung sogleich

mit einem Taxi auf den Weg

zum Patienten, der Tage zuvor nach

einem Sturz eine Hirnblutung erlitten

hatte und in einem Krankenhaus vor

Ort operiert worden war. In der Klinik

eingetroffen, stellten Notarzt und Rettungsassistent

fest, dass der gesundheitliche

Zustand des Patienten kritisch

war und er so nicht transportfähig

war. „Daher mussten wir den Patienten

narkotisieren, ihm die Atemwege

schützen (Intubationsnarkose) und maschinell

beatmen“, berichtet der Rettungsassistent.

Mit einem Rettungswagen

wurde der Patient zum Funchal

Airport transportiert. Von dort ging es

weiter nach Porto, um am dortigen

Flughafen einen weiteren Patienten

aufzunehmen, denn im Learjet 45XR

können bis zu zwei Patienten transportiert

und versorgt werden. Der Mann

hatte bei einem Unfall mit einem Geländefahrzeug

eine Beckenfraktur erlitten,

die bereits operiert worden war.

„Der Patient war vital nicht gefährdet,

sodass unsere wesentliche Aufgabe

während des Fluges nach Paris darin

lag, ihn schmerzfrei zu halten“, erklärt

der Rettungsassistent. In Frankreichs

Hauptstadt eingetroffen, wurde der Patient

aus Porto für den weiteren Transpor

in eine Klinik an den französischen

Rettungdienst übergeben. Der

Transport des Patienten aus Madeira in

eine Pariser Zielklinik wurde von Notarzt

und Rettungsassistent der DRF

Foto: DRF Luftrettung

Foto: DRF Luftrettung

Nürnberg: Gemeinsam mit Ärzten der Würzburger Uniklinik führte

die Crew von Christoph Nürnberg einen Wach-ECMO-Transport durch.

Rheinmünster: Die Piloten des Lear 45 starteten am Flughafen

Karlsruhe/Baden-Baden und nahmen Kurs auf die Insel Madeira.

18


Luftrettung begleitet. Schließlich startete

die Crew um 20:30 Uhr vom Flughafen

Le Bourget, um 50 Minuten später

in Karlsruhe/Baden-Baden zu landen.

Suhl

Auf der A73 bei Eisfeld war ein 49

Jahre alter Motorradfahrer gestürzt

und etwa sieben Meter eine Böschung

hinabgerutscht. Seine Biker-Kollegen

hatten sofort einen Notruf abgesetzt.

Nur zehn Minuten später hörten sie

den Hubschrauber der DRF Luftrettung

herannahen. Sofort nach der Landung

eilte die medizinische Besatzung

zu dem Verletzten. Bodengebundenen

Rettungskräfte waren ebenfalls gerade

eingetroffen und zu dem Motorradfahrer

abgestiegen, der bei dem Unfall

eine Oberschenkelfraktur sowie zahlreiche

Prellungen erlitten hatte. Der

Hubschraubernotarzt verabreichte dem

Mann zunächst Schmerzmittel, bevor

er ihn zusammen mit dem Rettungsassistenten

und den bodengebundenen

Kollegen auf eine Vakuummatratze

bettete. Gemeinsam trugen die Rettungskräfte

den Patienten zum Hubschrauber.

Dort legte der Notarzt ihn

in Narkose und intubierte ihn, da der

49-Jährige über sehr starke Schmerzen

klagte. Anschließend gelangte der

Mann innerhalb weniger Flugminuten

zum Suhler Zentralklinikum.

Weiden

Kürzlich alarmierte die Rettungsleitstelle

Amberg den Weidener Hubschrauber

der DRF Luftrettung zu seinem

1.000. Einsatz im Jahr 2013. Im

Landkreis Amberg-Sulzbach war ein

37-jähriger Mann auf die Schaufel seines

Traktors gestiegen, um Arbeiten

an seinem Haus zu verrichten. Dabei

war er ausgerutscht, aus etwa vier Metern

abgestürzt und hatte unter anderem

ein Schädel-Hirn-Trauma sowie

zahlreiche Prellungen erlitten. Sofort

nach der Alarmierung nahm der Pilot

Kontakt mit dem Tower Hohenfels

auf, um eine Erlaubnis zum Einflug in

das Flugbeschränkungsgebiet der U.S.

Army zu erhalten, in dem der Einsatzort

gelegen ist. Kurz darauf landete er

den Hubschrauber als erstes Rettungsmittel

an der Unfallstelle. Gemeinsam

mit einem Helfer vor Ort versorgte die

medizinische Besatzung den Schwerverletzten.

Die Notärztin verabreichte

ihm Schmerzmittel, während der Rettungsassistent

ihm eine Halskrause

anlegte. Kurz darauf trafen bodengebundene

Rettungskräfte ein. Mit ihrer

Hilfe bettete die Hubschrauberbesatzung

den Mann auf eine Vakuummatratze.

Anschließend wurde der Patient

an Bord von Christoph 80 innerhalb

weniger Minuten zum Klinikum

St. Marien in Amberg transportiert.

Weitere Meldungen unter

www.drf-luftrettung.de

Foto: DRF Luftrettung

Foto: DRF Luftrettung

Suhl: Hand in Hand mit den bodengebundenen Rettungskräften versorgten

die Suhler Luftretter einen schwer verletzten Motorradfahrer.

Weiden: Mit dem Weidener Hubschrauber der DRF Luftrettung war schnell

Hilfe vor Ort, nachdem ein Mann aus großer Höhe abgestürzt war.

Luftrettung 4 || 2013 19


Notfall

Foto: Irina Wonneberg

Erstflug

ins Leben

Über zwölf Stunden liegt Anja Huber* in den Wehen.

Dann endlich legt ihr die Hebamme ihr Baby in den Arm. Doch schon kurz darauf muss

sie um das Leben ihrer Erstgeborenen bangen: Das kleine Mädchen ist schwer krank.

Nur eine schnelle Operation kann sein Leben retten. Mit der Hannoveraner Besatzung der

DRF Luftrettung gelangt das Neugeborene in eine Kinder-Spezialklinik ...

20

M

it einem Kuss auf die Stirn des Neugeborenen

verabschiedet sich die Hebamme von der jungen

Familie. „Hmm ... das gefällt mir gar nicht“, stutzt sie,

„die Kleine ist ganz verschwitzt. Sie sollte unbedingt

noch einmal untersucht werden!“ Eine Säuglingsschwester

misst die Sauerstoffsättigung im Blut des

Babys und schlägt Alarm: Marie* bekommt beim Atmen

nicht ausreichend Sauerstoff. Für weitere Untersuchungen

wird sie sofort in das Oldenburger Elisabeth-Kinderkrankenhaus

transportiert. „Gerade erst

Eltern geworden, mussten wir Marie schon wieder aus

den Händen geben“, erinnern sich Anja und Jan Huber*.

In der Nacht fahren die jungen Eltern nach Hause

in das ostfriesische Uplengen. „Geschlafen haben

wir allerdings kaum. Am nächsten Morgen waren wir

schon wieder in der Klinik“, erzählt die 33 Jahre alte

Mutter. Dort erhält das Ehepaar eine schockierende

Nachricht: Marie hat einen faustgroßen Tumor im

Brustkorb, der ihr Herz teils umschließt und auf die

Lunge drückt. „Als die Ärzte uns sagten, dass die Klei-

* Namen von der Redaktion geändert

ne mit dem Hubschrauber nach Hannover transportiert

werden muss, wussten wir, dass es ernst ist“, sagt

Anja Huber. Marie soll in der Medizinischen Hochschule

Hannover (MHH) operiert werden, da es dort

erfahrene Herz-Thorax-Chirurgen und eine spezielle

Herz-Lungen-Maschine für Kinder gibt.

Am Nachmittag des gleichen Tages alarmiert die

Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte

den Hubschrauber der HSD Luftrettung aus Hannover,

die zur DRF Luftrettung gehört. Rettungsassistent

Dirk Stehr baut sofort den 230-Volt-Inverter in die

Kabine ein, der den Transportinkubator (Brutkasten)

für Marie mit Strom versorgt. Nur 15 Minuten später

landet Pilot Joachim Staretzek die Maschine auf dem

Landeplatz der MHH, um Kinderärztin Dr. Susanne

Wolters, Kinderkrankenschwester Lena Schweisfurth

und den Inkubator an Bord zu nehmen. Zwischen

der HSD Luftrettung und der MHH besteht seit langem

eine enge Kooperation. Ein Beispiel ist der spezielle

Transportinkubator der Klinik, den Mitarbeiter

der MHH in Zusammenarbeit mit den Luftrettern für


Foto: Gerhard Sander

die Verwendung an Bord von Christoph Niedersachsen

angepasst haben.

Schneller Transport bei optimaler Betreuung

Im Elisabeth-Kinderkrankenhaus eingetroffen, gibt

Dr. Susanne Wolters grünes Licht für den Transport:

Maries Kreislauf ist stabil. Über eine Nasensonde erhält

sie Sauerstoff, intensivmedizinische Maßnahmen

sind nicht notwendig. Die Vitalparameter des Babys,

wie Blutdruck und Sauerstoffsättigung, werden während

des etwa 30-minütigen Fluges permanent überwacht.

Vom Parkplatz des Klinikums aus beobachten

die Eltern den Start des Hubschraubers, bevor sie

selbst mit dem Auto nach Hannover fahren. „Wir haben

die Besatzung kennengelernt und wussten, dass

unser Kind in guten Händen ist“, erzählt der Vater.

„Nach dem Flug hat uns Dr. Wolters einen Kalender

der DRF Luftrettung geschenkt, der jetzt über Maries

Bettchen hängt“, ergänzt die Mutter.

Marie übersteht den Transport ohne Komplikationen.

Der Tumor wird bei der Operation in der MHH

vollständig entfernt. „Vier Wochen später durften wir

unsere Tochter gesund und munter mit nach Hause

nehmen. Mittlerweile ist sie siebeneinhalb Monate alt

und lacht sehr viel“, erzählt Anja Huber. Durch die

Erkrankung ihres Kindes wurde den Hubers vor

Augen geführt, wie wichtig Familie und Freunde sind.

Deshalb möchten die drei auf lange Sicht wieder mehr

in Richtung Hannover ziehen. Jan Huber: „Unsere

Familie soll daran teilhaben können, wie Marie sich

entwickelt. Dass wir das erleben dürfen, verdanken

wir auch der DRF Luftrettung. Deshalb sind wir jetzt

auch Förderer.“

Julia Albrecht

Anja und Jan

Huber sind dankbar,

dass das Leben

ihrer Tochter

so kurz nach der

Geburt gerettet

werden konnte.

Foto: Gerhard Sander

Lesen Sie im Interview mit Dr. Michael Möller, leitender

Arzt der Station Hannover, welche speziellen

Transporte an Bord von Christoph Niedersachsen

durchgeführt werden und wie die Luftretter dabei mit

der Medizinischen Hochschule Hannover zusammenarbeiten:

www.drf-luftrettung.de/magazin/1342

Luftrettung 4 || 2013 21


Technik

Doktoren der

Flugelektronik

Mit viel Liebe zum Detail vertiefen sie sich in elektronische Herausforderungen,

finden Lösungen und modifizieren bestehende Systeme: Die Avioniker der

DRF Luftrettung sind Herr über Kabel und Fluginstrumente. Sie sorgen mit ihrer Arbeit

für die Sicherheit von Besatzungen und Patienten.

E

rinnern Sie sich noch an Ihr altes Autoradio? Drehknöpfe

für Sendersuchlauf und Lautstärke, Tasten

zum Drücken für die Senderstationen. Heute thront

ein Multifunktionsbildschirm auf dem Armaturenbrett.

Mit leichtem Fingerdruck werden CD, Radio, Navigation

oder die Freisprecheinrichtung fürs Mobiltelefon

ausgewählt. Auch in den modernen Cockpits der

Hubschrauber und Ambulanzjets der DRF Luftrettung

unterstützen komplexe elektrische und elektronische

Systeme die Piloten beim Fliegen. Die Gesamtheit

dieser flugrelevanten Systeme wird als „Avionik“ (von

lat. „avis“ = Vogel und Elektronik) bezeichnet. Autopilot,

Navigation, Kollisionswarnsystem, Laserkreisel

(zeigt die Drehung des Fluggeräts im Raum an),

digitale und analoge Funkgeräte, Radarsysteme für

Anflug und Wetter, Transponder (Funk-Kommunikationsgerät,

z.B. für Luftfahrzeugidentifizierung) und

Entfernungsmesser gehören auch dazu. „Wenn ein

Hubschrauber nach einer Instandsetzung

wieder in den Einsatzbetrieb

geht, ist das immer ein besonderer Moment

für mich“, beschreibt Michael Kunze, einer von

zwölf Avionikern im Werftbetrieb in Rheinmünster.

Unterstützt von zwei Auszubildenden sorgen sie bei

der DRF Luftrettung für die Sicherheit der Luftfahrzeuge

und somit für die Sicherheit von Patienten und

Besatzungen.

Etwa vier bis fünf Kilometer Strom- und Datenkabel

pro Maschine, gebündelt in vier Kabelbäumen,

führen zu den Instrumenten ins Cockpit von Hubschrauber

und Ambulanzjet. Wer den Durchblick

behalten möchte, benötigt eine dreieinhalbjährige Ausbildung

zum Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme.

„Unsere Auszubildenden lernen durch Be-Greifen

und werden intensiv an ihre verantwortungsvolle

Tätigkeit herangeführt“, erklärt Avioniker Thomas

Fotos: DRF Luftrettung

Im Cockpit befindet sich die komplexe Avionik eines Hubschraubers. Um sie zu

beherrschen, lernen Auszubildende der DRF Luftrettung dreieinhalb Jahre.

Hinter dem digitalen Glascockpit der EC 145 steckt ein

hochentwickeltes Avioniksystem.

22


Gewinnspiel

Kappler, der die Stationen der DRF Luftrettung betreut.

„Allein zwei bis drei Jahre sind nötig, um die

Struktur eines Luftfahrzeugs zu durchblicken“, ergänzt

Kunze. „Die Auszubildenden erhalten bei der

DRF Luftrettung eine grundsolide Basis und eine

hochqualifizierte Berufsausbildung. Wir sind bestrebt,

sie als Fachkräfte später weiter zu beschäftigen.“

Detektivische Präzisionsarbeit

In der Praxis gliedert sich die Avionik in die Bereiche

Wartungs- und Störbehebung sowie Modifikation.

Nicht immer sind Störungen leicht zu lokalisieren.

Die Fehlersuche im Luftfahrzeug setzt Fachwissen,

viel Erfahrung und eine gute Portion Intuition voraus.

Denn ein Fehler wirkt sich nicht unbedingt dort aus,

wo er entstanden ist: So könnte der Eindruck eines

unruhigen Fluges vordergründig auch an einer Fehlfunktion

des Autopiloten liegen.

Moderne Messinstrumente und komplexe Diagnoseprogramme

unterstützen die Avioniker bei ihrer

Arbeit, sie müssen aber auch über Eigeninitiative, Forschergeist

und Geduld verfügen. Im Avionik-Labor der

DRF Luftrettung führen Avioniker auch Modifikationen

durch. Jüngstes Beispiel ist die bundesweite Umstellung

vom analogen auf digitalen Funkverkehr im

Rettungsdienst. Somit werden auch die Hubschrauber

der DRF Luftrettung umgerüstet. Das Digitalfunksystem

wurde in die Hubschrauber integriert und parallel

im Avionik-Labor nachgebaut. Meldet der Pilot

einer Station eine Fehlfunktion des sogenannten Tetrafunks,

kann das Problem am Telefon 1:1 simuliert und

möglichst schnell behoben werden. Aktuell erproben

Fotos: Irina Wonneberg

die Avioniker eine neue

Beleuchtung für einen

Windenkopf. Mit ihr

kann auch bei eingeschränkter

Sicht, beispielsweise

durch aufgewirbelten

Schnee oder

Staub, eine sichere Rettung

per Seilwinde

durchgeführt werden.

Mit der nächsten Generation

Fluginstrumente

wird sich der Wunsch

der Avioniker auf mehr

Platz für Kabel und Anschlüsse

hinter der Cockpitverkleidung

erfüllen:

Beim neuen Hubschraubermodell EC 145 T2 werden

gleich mehrere Geräte wie Funk, Navigation und Flugmanagement-System

auf ein einziges Bedienteil geschaltet.

„Mit einem sogenannten Bussystem, das die

Daten dieser komplexen Systeme gebündelt überträgt,

benötigen wir dann anstelle von 20 Kabeln nur noch

ein Kabelpaar“, erklärt Michael Kunze.


Jetzt sind Sie gefragt!

Beteiligen Sie sich an unserem Gewinnspiel

und beantworten Sie folgende Frage:

Wie nennt man das Gerät, mit dem Luftfahrzeuge

identifiziert werden können?

• Transponder

• Transporter

• Transformator

Die richtige Antwort schreiben Sie bitte

mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift

auf eine Postkarte und senden sie an:

DRF Luftrettung

„Gewinnspiel“

Rita-Maiburg-Straße 2

70794 Filderstadt

oder per E-Mail an: info@drf-luftrettung.de

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen

wir drei Modelle des Hubschraubers EC

145 T2 im Maßstab 1:87. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der DRF

Luftrettung und deren Angehörige können

leider nicht am Gewinnspiel teilnehmen.

Stephanie redwanz

Avioniker Mario Aubele hat seine Berufsausbildung

bei der DRF Luftrettung 2013 abgeschlossen. Wir

haben mit ihm über die Schwerpunkte seiner Ausbildung

gesprochen: www.drf-luftrettung.de/

magazin/1343

Einsendeschluss

ist der

7. Januar

2014

Luftrettung 4 || 2013 23


shop

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Luftrettung 4 || 2013 25


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Hubschraubermodell EC 135.

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26


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Alle Artikel lieferbar, solange Vorrat reicht.

Für Porto und Verpackung berechnen wir pauschal e 6,50.

Bestellungen und Lieferungen erfolgen nur im Inland.

Bezahlung ausschließlich per Vorkasse. Sie erhalten auf Ihre

Bestellung eine Rechnung an die von Ihnen angegebene Adresse.

Bitte schicken Sie Ihre Shop-Bestellung per Fax:

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Sämtliche Artikel sind auch im Online-Shop

erhältlich: www.drf-luftrettung-shop.de

Telefonische Bestellungen sind nicht möglich.

Fragen zum Shop und Ihrer Bestellung beantworten

wir unter: 0711 / 7007-2025

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Luftrettung 4 || 2013 27


Christopher Kids

Mathe ist doof! Das

brauche ich doch sowieso

nie wieder.“ Leo schleudert

den Stift in eine Ecke

und knallt sein Heft auf

den Tisch. Sein Vater

zieht erstaunt die Augenbrauen

hoch. „Ich dachte, du möchtest einmal Pilot werden?“

„Ja schon, aber dafür muss ich ja nur das Fliegen lernen

...“

Und genau da täuscht sich Leo ganz gewaltig. Er weiß noch

nicht, dass Mathematik, Physik und vieles andere, das Kinder

in der Schule lernen, fürs Fliegen später sehr wichtig

sind. Im Unterschied zu einem Auto, das auf vier Rädern auf

der Straße fährt, bewegt sich ein Luftfahrzeug beim Fliegen

Experten

im Cockpit

im dreidimensionalen

Raum. Auch wenn der Kurs

heute vom Navigationsgerät

berechnet wird, muss

der Pilot das ebenfalls

selbstständig können. So

muss er zum Beispiel die

Gradzahlen für den richtigen Kurs ausrechnen. Er muss seine

Instrumente im Cockpit kennen und prüfen und im Zweifel

gegenrechnen, sollten sie fehlerhaft anzeigen. Außerdem

ist fürs Fliegen die Kräfteberechnung und Strömungslehre

sehr wichtig. Nicht zuletzt müssen Piloten regelmäßig ihre

guten Englischkenntnisse nachweisen, denn das ist die

internationale Funksprache im Cockpit. Auch Piloten, die

ihre Lizenz schon lange in der Tasche haben, beweisen zwei-

Illustrationen: Peter Puck

28


mal im Jahr bei einem Checkflug, dass sie ihren Hubschrauber

gekonnt und sicher steuern.

Piloten lernen ein Leben lang

Um für die DRF Luftrettung fliegen zu dürfen, müssen Hubschrauberpiloten

bereits 2.000 Flugstunden im Cockpit verbracht

haben, das sind fast drei Monate! Das ist deshalb so

wichtig, weil sie zu jeder Zeit schnell und sicher handeln

müssen, um verletzten oder erkrankten Personen schnelle

Hilfe zu bringen.

Wenn du einmal einen Hubschrauber steuern möchtest, solltest

du also gerne und viel lernen und das ein Leben lang!

Piloten werden übrigens an Flugschulen, bei Polizei und Bundespolizei

sowie bei der Bundeswehr ausgebildet, natürlich

erst ab 18 Jahren. Na, hast du Interesse?

Auflösung Gewinnspiel:

In der vergangenen Ausgabe der „Luftrettung“ solltet

ihr ein Verkehrsschild lesen. Viele von euch wussten,

dass es sich um einen „Sonderweg für Radfahrer“ handelte.

Unter allen richtigen Einsendungen haben wir folgende

Gewinner ermittelt:

Fabian Alberter, 7 Jahre, aus 85135 Erkertshofen

Yago Lindemann, 6 Jahre, aus 12247 Berlin

Leonie-Joy Schmid, 6 Jahre, aus 75337 Enzklösterle

Zum Dank fürs Mitmachen erhalten die Gewinner

einen Bussi-Bären im Pilotenoverall der DRF

Luftrettung. Viel Spaß damit!

Sicher im Internet surfen

Aber ich möchte doch gar keine Kufenschoner! Genervt löscht Christopher an diesem

Tag die fünfte Werbemail in seinem elektronischen Posteingang. „Woher haben die

bloß alle meine Adresse?“, fragt er sich. Denn der kleine Hubschrauber ist immer sehr

vorsichtig im Internet. „In Chats oder Foren gebe ich niemals meinen Namen, meine

Anschrift, meine E-Mail-Adresse oder meine Telefonnummer heraus. Und Fotos oder

mein Passwort schon gar nicht!“

Klar, es ist schön, online Menschen zu begegnen. Aber du kannst dir nie ganz sicher

sein, dass eine Person im Internet auch tatsächlich die ist, für die sie sich ausgibt.

Deshalb solltest du persönliche Informationen über dich, deine Freunde und deine

Familie unbedingt geheim halten und dein Profil bei sozialen Netzwerken, wie zum

Beispiel bei Facebook, so einstellen, dass es nur für Freunde sichtbar ist. Um deinen

Namen zu schützen, kannst du dir einen Spitznamen ausdenken, auf Englisch heißt

das „Nickname“.

Damit dein Posteingang nicht ständig mit Werbung verstopft wird, leg am besten

zwei E-Mail-Konten an: Eines für Freunde, die du persönlich kennst, und eines für

alles andere. Und achte darauf, dass du keine Seiten besuchst, für die du mindestens

18 Jahre alt sein musst. Es ist nur zu deinem Schutz! Solltest du einmal auf eine

Seite gelangen, die dir Angst macht, erzähle immer einer vertrauten erwachsenen

Person davon.

Weitere Sicherheitstipps, Suchmaschinen nur für Kinder und Informationen zu aktuellen

Themen findest du unter www.klick-tipps.net

Mehr Luftrettung für Kinder

findet ihr auf der Homepage

der DRF Luftrettung:

www.drf-luftrettung.de/kids

Dort könnt ihr auch eure

selbst gemalten Bilder

unserer Hubschrauber

und Ambulanzflugzeuge

hochladen.

Luftrettung 4 || 2013 29


Spenden und Helfen

Herzlichen Dank!

Spendenaktion im hohen Norden

Anlässlich ihres 275. Firmenjubiläums rief die HBK Dethleffsen

(Holz- und Baustoffhandel) in Schleswig-Holstein kürzlich zu einer

umfangreichen Spendenaktion auf. „In den Einladungen zu unserer

Jubiläumsfeier haben wir darum gebeten, von Geschenken abzusehen

und stattdessen unter anderem für die DRF Luftrettung zu spenden.

Gerade hier im hohen Norden sind die Menschen häufig auf die

schnelle Rettung aus der Luft angewiesen, z.B. auf den Inseln“, erklärt

Geschäftsführer Hayo Dethleffsen. Rund 900 Geschäftspartner

und Kunden nahmen an der Veranstaltung teil, viele von ihnen kamen

Familie Dethleffsen freute sich über zahlreiche

dem Spendenaufruf nach. „Auf diese Weise ist ein Betrag von

Gäste bei der Jubiläumsfeier.

4.682,50 Euro für die DRF Luftrettung zusammengekommen“, berichtet

Dethleffsen. Die Idee zu der Aktion hatte der 54-Jährige, als ihn externe Mitarbeiter des DRF e.V. über die

gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation informiert und von ihrer Arbeit überzeugt haben. Die DRF Luftrettung

gratuliert herzlich zum 275. Firmenjubiläum und bedankt sich für die großzügige Spende.

Foto: PSC Studio Fischer

Kirchengemeinde spendet Leonberger Station

Eine Spende erhielt die Leonberger Station der DRF Luftrettung

von Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche

Münklingen: Stellvertretend übergab Jürgen Stauch der

Besatzung einen symbolischen Scheck über 700 Euro. Mitglieder

der Kirchengemeinde hatten

die Kuppelzenhütte in Münklingen

an drei Tagen bewirtschaftet.

Stauch: „Wie schon im Jahr

zuvor spenden wir den Erlös der

DRF Luftrettung, weil sie für die

Versorgung der Menschen in der

Region so wichtig ist.“

Jürgen Stauch (1.v.r) mit der

Leonberger Besatzung.

Niebüller Luftretter erhalten Spende

Eine Spende von über 3.000 Euro erhielt die

Niebüller Station der DRF Luftrettung von Mitgliedern

des Sportvereins TuS Osterlandföhr.

Der Verein veranstaltet jedes Jahr ein Entenrennen

im Hafen von Wyk und spendet den Erlös an

gemeinnützige Organisationen. „Uns ist bewusst,

wie wichtig der Hubschrauber für die medizinische

Versorgung der Bevölkerung hier auf Föhr

ist. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen,

dass die DRF Luftrettung weiterhin Luftrettung

an der Küste leisten kann“, nennt der 1. Vorsitzende

Rainer Christiansen Gründe, warum sich der

Verein in diesem Jahr für die Niebüller Station der

DRF Luftrettung entschieden hat.

Foto: DRF Luftrettung

Spende für Christoph 27

Familie Wagner aus Erlangen spendet seit vielen Jahren für

die DRF Luftrettung. Wie jedes Jahr hatte das Ehepaar auch

im Sommer 2013 Freunde und Bekannte zu Grillabenden eingeladen

und dabei Spenden gesammelt. So kamen 750 Euro

für die DRF Luftrettung zusammen, die dafür herzlich dankt!

Stationsleiter Jürgen Voiss (rechts) bedankte sich herzlich für

die großzügige Spende des Sportvereins TuS Osterlandföhr.

Foto: DRF Luftrettung

30


Umgezogen? Neue Bankverbindung?

Dann füllen Sie bitte diese Zeilen aus und schicken den Coupon an:

DRF e.V., Rita-Maiburg-Straße 2, 70794 Filderstadt.

Fax: (0711) 7007-2219 . E-Mail: service-team@drf-luftrettung.de

Mitgliedsnummer (wichtig, bitte angeben, wenn möglich)

WWK Versicherungen spenden

Stuttgarter Station

Vor Kurzem erhielt die Stuttgarter Station der DRF

Luftrettung eine Spende der WWK Versicherungen.

Volker Scherer, stellvertretender Bezirksdirektor,

übergab Stationsleiter Thomas Roth einen Scheck

über 3.500 Euro. „Wir engagieren uns vielfältig, weil

wir der Meinung sind, dass wir eine gesellschaftspolitische

Verantwortung haben. Der Hubschrauber der

DRF Luftrettung ist für uns alle in der Region

Stuttgart wichtig“, erläutert Volker Scherer die

Beweggründe der WWK Versicherungen.

Vorname, Name

Straße und Hausnummer

PLZ, Wohnort

Telefon

E-Mail

SEPA-Lastschriftmandat

Ich ermächtige den DRF e.V., Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift

einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom DRF e.V. auf

mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum,

die Erstattung des belastenden Betrages verlangen. Es gelten dabei

die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Die Vorabinformation

vor dem ersten SEPA-Lastschrifteinzug erfolgt fünf Tage vor Fälligkeit.

Kreditinstitut des Zahlers

Foto: DRF Luftrettung

BIC

D E

IBAN

Datum, Ort

Spendenübergabe an Stuttgarter Station (von links): Uwe

Kuhnle und Volker Scherer (WWK Versicherungen), Dr. Anette

Henninger, Dr. Gregor Lichy und Thomas Roth (DRF Luftrettung)

sowie Klaus Grimmeisen (WWK Versicherungen).

Unterschrift Kontoinhaber

Die Mandatsreferenz wird separat mitgeteilt.

Gläubiger-Identifikationsnummer DE88DRF00000098004

IMPRESSUM

Herausgeber: DRF e.V.

Rita-Maiburg-Straße 2

70794 Filderstadt

Telefon: (0711) 7007-0

Fax: (0711) 7007-2349

Internet: www.drf-luftrettung.de

Vorstand: Helmut Nanz,

Nicole Steiger, René Closter

Amtsgericht Nürtingen: VR1392

Der DRF e.V. ist vom Finanzamt Stuttgart

als gemeinnützig und mildtätig

anerkannt. Für Fördermitglieder ist

die Zeitschrift „Luftrettung“ im Rahmen

des Förderbeitrags enthalten.

Verlag: Hofmann Druck Nürnberg

GmbH & Co KG

Geschäftsführer: Frank Hofmann

Emmericher Straße 10

90411 Nürnberg

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Auflage 3/2013: 281.900 Exemplare

ISSN 1864-3140

Gesamtverantwortung:

Petra Hentschel (v.i.S.d.P.)

Telefon: (0711) 7007-2203

Fax: (0711) 7007-2279

E-Mail: info@drf-luftrettung.de

Projektleitung: agentur wortweber

Inhaberin: Irina Wonneberg

Armbruststraße 75

73230 Kirchheim unter Teck

Telefon: (07021) 7202-182

Fax: (07021) 7202-179

E-Mail: info@wortweber.de

Redaktion: Irina Wonneberg (Ltg.),

Julia Albrecht, Stefanie Redwanz,

Gabriele von Stackelberg

Gestaltung: Inkje Dagny von Wurmb

Comic: Peter Puck

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

sind nicht unbedingt identisch

mit der Meinung der Redaktion.

Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich

geschützt, auch gegenüber

Datenbanken und ähnlichen Einrichtungen.

Jede Vervielfältigung, sei es

durch Nachdruck, Kopie, Mikrofilm

oder andere Verfahren, bedarf ausdrücklich

der schriftlichen Genehmigung

des Herausgebers. Entsprechendes

gilt auch für die Verbreitung

in elektronischen Medien. Alle Rechte

bleiben beim Herausgeber.

Die Redaktion behält sich das Recht

vor, Leserbriefe gekürzt wiederzugeben.

Für unaufgefordert eingesandte

Manuskripte wird keine Haftung

übernommen.

Mitgliederbetreuung:

Mo–Fr von 8 bis 20 Uhr

Telefon: (0711) 7007-2211

Fax: (0711) 7007-2219

E-Mail:

service-team@drf-luftrettung.de

Ihre Fördermitgliedsbeiträge

überweisen Sie bitte an:

Commerzbank AG

IBAN DE70 6004 0071 0663 0800 00

BIC COBADEFFXXX

Spenden überweisen Sie

bitte an:

Commerzbank AG

IBAN DE86 7004 0070 0711 7010 70

BIC COBADEFFXXX

Servicetelefon für Fragen

zur Fördermitgliedschaft:

(0711) 7007-2211

24-h-Alarmtelefon

für Notfälle im Ausland:

0049 (0) 711 701070


„Als ich mit Freunden grillen wollte, kam es beim

Anzünden der Holzkohle zu einer Explosion und ich

erlitt schwere Verbrennungen. Mittlerweile sind

davon nur noch Narben zu sehen. Ich bin sehr froh,

dass mich die DRF Luftrettung nach meinem Unfall

so schnell in eine Spezialklinik geflogen hat.“

Jonas Mahnken, Scheeßel

Sie können einen wertvollen Beitrag zur Luftrettung leisten,

indem Sie Ihre Verwandten, Freunde und Kollegen über die Möglichkeit

einer Fördermitgliedschaft im DRF e.V. informieren. Dank Ihrer Hilfe kann

die DRF Luftrettung Jahr für Jahr viele tausend Menschenleben retten.

Fördern Sie die Luftrettung!

Ja

Ich möchte Fördermitglied im DRF e.V. werden. Ich unterstütze damit die lebensrettende Arbeit der DRF Luftrettung. Bei bezahltem Jahresbeitrag

habe ich außerdem die Sicherheit, dass mich die DRF Luftrettung im Notfall aus dem Ausland zurückholt, wenn dies medizinisch sinnvoll ist.

Bitte gut leserlich ausfüllen:

01. 2014

Mitgliedschaft ab (Datum)

Vorname, Nachname

Straße, Hausnummer

PLZ, Wohnort

Geburtsdatum

Telefon

E-Mail

Einzelmitgliedschaft (Mindestbeitrag 36,– e pro Person)

Familienmitgliedschaft (Mindestbeitrag 72,– e pro Familie,

Ehepartner einschließlich Kinder bis zum 18. Lebensjahr)

Bitte listen Sie nachfolgend die vollständigen Namen der Familienmitglieder

und deren Geburtsdatum auf.

Erteilung einer Einzugsermächtigung und eines SEPA-Lastschriftmandats

1. Einzugsermächtigung

Ich ermächtige den DRF e.V. widerruflich, die von mir zu entrichtenden Zahlungen

bei Fälligkeit durch Lastschrift von meinem Konto einzuziehen.

2. SEPA-Lastschriftmandat

Ich ermächtige den DRF e.V., Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift

einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom DRF e.V. auf mein

Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum,

die Erstattung des belastenden Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit

meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Die Vorabinformation vor dem

ersten SEPA-Lastschrifteinzug erfolgt fünf Tage vor Fälligkeit.

Kreditinstitut des Zahlers

BIC

DE

IBAN

00820

Vorname, Nachname, Geburtsdatum

Vorname, Nachname, Geburtsdatum

Vorname, Nachname, Geburtsdatum

Die Fördermitgliedschaft kann jederzeit schriftlich gekündigt werden.

Andernfalls verlängert sie sich jeweils um ein weiteres Jahr bis auf Widerruf.

Für Fördermitglieder ist die Zeitschrift „Luftrettung“ im Rahmen des

Förderbeitrags enthalten.

Ich möchte das Förderermagazin „Luftrettung“ und Informationen über

die DRF Luftrettung per E-Mail erhalten. Meine E-Mail-Adresse lautet:

Datum, Ort

Unterschrift

Die Mandatsreferenz wird separat mitgeteilt. Gläubiger-Identifikationsnummer DE88DRF00000098004

Widerrufsbelehrung: Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei

Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform, also z.B. per Brief, per Fax oder

per E-Mail, widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.

Der Widerruf ist zu richten an: DRF e.V., Rita-Maiburg-Straße 2, 70794 Filderstadt.

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen

zurückzugewähren sowie ggf. gezogene Nutzungen, z.B. Zinsen, herauszugeben.

Ich möchte das Förderermagazin „Luftrettung“ gedruckt per Post erhalten.

Datum, Unterschrift Widerrufsbelehrung

Den Coupon ausschneiden und einsenden an: DRF e.V. · Rita-Maiburg-Straße 2 · 70794 Filderstadt

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