Arbeits- und Berufsinformationen - European JobGuide

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Arbeits- und Berufsinformationen - European JobGuide

Arbeits- und Berufsinformationen

Hebamme (Ostetrica) (Italien/Südtirol)


Herausgeber

Team European JobGuide

c/o MKW GmbH

Adelheidstraße 6

D-80798 München

Tel. +49 (0)89 273 49 343

www.european-jobguide.eu

www.mkw-gmbh.de

Inhalte

Informationen zum Beruf- und zur Ausbildung

● Ausbildungsart und Abschluss

● Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte:

● Ausbildungsstätten:

● Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen:

● Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland

● (für EU- Bürger und nicht-EU Bürger)

● Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland

● (für EU-Bürger und nicht-EU Bürger)

● Ausbildungsdauer & Ausbildungsinhalte

● Stundenpensum (Theorie und Praxis)

● Kosten der Ausbildung

● Ausbildungsvergütung- und förderung

● Berufs- und Verdienstaussichten

● Tarifliche Regelungen

● Weiterbildungsmöglichkeiten

● Interessante Links

● Job- und Bewerberdatenbanken

Kontakt- und Informationsstellen

● Kontakte zu Arbeitnehmervertretungen (Gewerkschaften, Berufsverbände etc.)

● Kontakte zu Arbeitgebervertretungen (Kammern, Wirtschaftsverbände etc.)

● Attraktive Arbeitgeber in der Region

● Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

● Sonstige wichtige Ansprechpartner

● Informationen über die Anerkennung des Abschlusses im Ausland

Falls Sie Interesse haben Inhalte zu ändern bzw. zu aktualisieren oder mir Ihrem Profil zu inserieren, können

Sie uns jederzeit kontaktieren.

Bitte beachten Sie:

Die Broschüre dient in erster Linie der allgemeinen Information. Sie kann nicht alle einschlägigen Bestimmungen erschöpfend darstellen. Trotz

sorgfältiger Bearbeitung kann aufgrund der notwendigerweise gekürzten Darstellung sowie angesichts laufender Änderungen der enthaltenen

Informationen und Regelungen keine Gewähr übernommen werden. Falls Sie weitere Detailfragen haben, wenden Sie sich bitte an die in der

Broschüre angegebenen Auskunfts- und Beratungsstellen.

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Ausbildungsart und Abschluss:

Laureatsstudiengang : Vollzeit mit Anwesenheitspflicht (6 Semester)

Abschluss : Dottore in Ostetricia

Achtung Aufnahmerythmus : 3-jährig

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte:

1. Laut Berufsbild (Ministerialdekret 740/94) besitzt die Hebamme das Laureatsdiplom und ist im

Berufsalbum des Hebammenkollegiums eingetragen. Sie ist jene Fachkraft des Gesundheitswesens, welche

die eigenverantwortliche Betreuung und die Beratung der Schwangeren, Gebärenden und der Wöchnerin

übernimmt.

Zu den Haupttätigkeiten der Hebamme gehören folglich die Betreuung der physiologischen

Schwangerschaft, der physiologischen Geburt und des physiologischen Wochenbetts sowie die Versorgung

und Betreuung des physiologischen Neugeborenen.

Weitere Zuständigkeitsbereiche sind:

a) Gesundheits- und Sexualerziehung in den Familien sowie in der Gemeinschaft

b) Psychoprophylaktische Geburtsvorbereitung und Vorbereitung auf die Elternschaft

c) Vorbereitung und Betreuung/Mitarbeit bei gynäkologischen Eingriffen

d) Vorbeugung und Erkennung gynäkologischer Tumorerkrankungen

e) Die Schwangerenvorsorge, die Beratung der Mutter und Versorgung des physiologischen Neugeborenen

2. Unter Berücksichtigung der Berufsethik arbeitet sie selbständig und in Zusammenarbeit mit anderen

Berufsbildern des Gesundheitssystems.

3. Die Hebamme leistet ihren Beitrag bei der Ausbildung des Hilfspersonals und ist an der Fortbildung der

Hebammen direkt beteiligt.

4.Bei Verdacht oder Auftreten von regelwidrigen oder Gefahr drohenden Zuständen für die Frau und/oder

das Neugeborene muss sie einen Arzt/Ärztin hinzuziehen und evtl. entsprechenden

Notbehandlungsmaßnahmen bis zu seinem Eintreffen durchführen.

5. Die Hebamme übt ihre Tätigkeit als Angestellte oder freiberuflich in öffentlichen und privaten Strukturen

des Gesundheitsdienstes aus. Wir finden sie/ihn in Universitätskliniken, öffentlichen Krankenhäusern,

privaten Kuranstalten, Geburtshäusern, Territorialdiensten und gynäkologisch – geburtshilfliche Ambulanz

Mit Ministerialdekret des Gesundheitsministers wird die ständige Weiterbildung der Hebammen, in Bezug auf

die spezifischen Bedürfnisse des nationalen Gesundheitsdienstes geregelt.

Ausbildungsstätten:

Claudiana - Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe

Sekretariat

Boschetti Tiziana

Lorenz-Böhler-Straße 13

I-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 067332

Fax: +39 0471 067340

E-mail: info@claudiana.bz.it

WWW: Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen:

- Abgeschlossene Oberschule (Matura, Abitur)

- Zweisprachigkeitsnachweis oder Sprachtest

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- Aufnahmeprüfung (die besten 20 BewerberInnen werden zugelassen)

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland

(für EU- Bürger):

Berufliche Ausbildung in Italien/Südtirol

Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren

für die Bürger aus den EU-27 Mitgliedstaaten + EFTA keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei

einem Unternehmen bewerben.

Alle anderen staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ebenfalls

ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Italien

Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen

Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren

bezahlen.

Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten

Universität bewerben. Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

- gültiges Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in

Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis

- Hochschulzugangsberechtigung, die der italienischen äquivalent ist (12- jähriger Schulbesuch). Ob für Sie

eventuelle Ausnahmen in Frage kommen oder ob Ihr Schulbesuch dem italienischen gleichgestellt ist,

erfahren Sie hier (Punkt 1-11).

- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei

einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie oder Veterinärmedizin.

Erkundigen Sie sich bitte hier (unter Punkt 12), um eventuelle spezielle Aufnahmeanforderungen

herauszufinden.

- gegebenenfalls Abgangs- oder Abschlussbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule

- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Italienischkenntnisse verfügen (bei internationalen

Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)

- Nachweis über eine gültige Krankenversicherung.

Alle Dokumente sind im Original oder in beglaubigter Abschrift vorzulegen.

Aufgrund der Eigenständigkeit der italienischen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen

Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte in Ihrem Heimatland um eine ausreichende Krankenversicherung.

Am besten geeignet erscheint hier die neue European Health Insurance Card . Sollte diese in Ihrem

Heimatland noch nicht erhältlich sein, wird auch das ältere E128-Formular akzeptiert.

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte bei der örtlichen Polizeistation

(Questura), um eine "stay card " zu erhalten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Italien erhalten Sie auf der Homepage "Study in Italy ".

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland

(für nicht-EU Bürger):

Zusätzliche Unterlagen für Bürger aus Nicht-EU-Ländern

Alle BewerberInnen mit einem Reifediplom aus Nicht-EU-Ländern müssen zusätzlich zum

Aufnahmeansuchen folgende Unterlagen beilegen:

a) Diplom im Original mit Angabe der Endbewertung,

b) Übersetzung des Diploms ins Italienische,

c) Wertigkeitserklärung ("Dichiarazione di valore") des italienischen Konsulates mit Sitz im Heimatstaat

des/der Bewerbers/in,

d) Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Wohnsitzbescheinigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte

- um ein "study visa " ausgestellt von einer italienischen Botschaft oder Konsulat

- um einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Italien auch

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finanzieren zu können (im Moment sind es 350,57 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die

nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier )

- um eine Krankenversicherung .

Nach der Einreise melden Sie sich bitte innerhalb von 8 Tagen bei der örtlichen Polizeistation (Questura),

um eine "stay card " zu erhalten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Italien erhalten Sie hier .

Ausländer, die bereits offiziell in Italien leben, haben in aller Regel die gleichen Rechte wie Italiener;

nichtsdestotrotz gibt es auch hier Ausnahmen und Einschränkungen. Hier finden Sie Informationen zu den

Anforderungen.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland

(für EU-Bürger):

Für EU-Bürger gelten keine anderen Regeln als für italienische Staatsbürger. Bei zahlreichen Ausbildungen

und Berufen sind jedoch italienischen Sprachkenntnisse obligatorisch bzw. hilfreich.

EU-17, Island, Norwegen und Schweiz

Personen aus den EWR Staaten, den EU-17 Staaten und der Schweiz können ungehindert in Italien leben

und arbeiten. Sie brauchen somit weder eine Arbeitsgenehmigung noch eine Aufenthaltsgenehmigung.

EU-10

Personen aus den EU-10 Staaten Tschechische Republik, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Polen, Litauen,

Lettland und Estland können ungehindert in Italien leben und arbeiten. Sie brauchen somit weder eine

Arbeitsgenehmigung noch eine Aufenthaltsgenehmigung.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen noch bis zum 31.12.2013 einer Reglementierung und

benötigen somit eine Arbeitsgenehmigung in Italien.

Weitere Informationen zu Arbeitsgenehmigungen in den EU-Staaten finden Sie hier .

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland

(für nicht-EU Bürger):

Um die italienische Grenze zu überschreiten, benötigen Bürger eines Nicht-EU-Staates grundsätzlich ein

Einreisevisum. Zur Arbeitsaufnahme ist ferner eine Aufenthaltsgenehmigung und eine Arbeitserlaubnis nötig.

Wer eine kurzfristige Arbeit in Italien aufnehmen möchte, benötigt ein Visum für einen Arbeitsaufenthalt

(Visto per lavoro). Dieses Visum wird für maximal zwei Jahre erteilt. Für den Erhalt des Visums benötigt man

einen Arbeitsnachweis, der auf den Antragsteller ausgestellt und vom Arbeitgeber unterzeichnet sein muss.

Seit 2010 können die Anträge um Arbeitsgenehmigungen nur mehr elektronisch über das Portal des

Innenministeriums unter der Adresse www.interno.it - nach vorheriger Registrierung - eingereicht werden.

Weitere wichtige Informationen bietet die Seite der Südtiroler Landesverwaltung .

Ausbildungsdauer:

Das Studium dauert 3 Jahre (6 Semester).

Ausbildungsinhalte:

Allgemeine Lernziele

- die gesundheitlichen Probleme der Frau innerhalb ihres biologisch-sexuellen Zyklus analysieren, die

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Antworten der Gesundheitsdienste und der sozialen Dienste auf die Hauptbedürfnisse der Frau, des

Neugeborenen, des Paares und der Gemeinschaft analysieren.

- die notwendigen Kenntnisse, die für das Verständnis der biologischen Phänomene, der

Hauptmechanismen der Organfunktionen und der Vorgänge in den verschiedenen Apparate, und spezifisch

die Physiologie der Humanreproduktion und der embryonalen Entwicklung, erwerben.

- die Grundlagen, der an die verschiedenen klinischen Situationen, wie die schwangerschaftsbedingten

Erkrankungen und die Erkrankungen während der Schwangerschaft, angewandten Phänomene der

Physiopathologie, auch in Bezug auf die diagnostischen Parameter zu verstehen.

- die geburtshilflich -gynäkologischen Betreuungsbedürfnisse der Frau/des Paars/der Gemeinschaft

erkennen und entsprechende spezifische Betreuungsziele nach dem Prioritätenprinzip, stecken.

- sich die notwendigen Kenntnisse zur Erkennung von pathologisch oder potenziell pathologischen

Situationen aneignen und die dementsprechend forderlichen Notfallmaßnahmen, durch die Anwendung von

Hilfsmitteln, die er/sie zur Verfügung hat und für die er/sie die genügende Kompetenz erworben hat,

durchführen.

- durch die theoretische, praktische Ausbildung und durch das geführte Praktikum, Methoden und Inhalte

beherrschen, die charakteristisch für den Hebammenberuf sind. Dafür wird er/sie von eigens zugeteilten

Tutoren innerhalb akkreditierter Strukturen des Nationalen Gesundheitssystems begleitet.

- die Mitarbeit bei multidisziplinären Gruppenarbeiten garantieren.

- bei berufsbezogenen Entscheidungen, auch Prinzipien der Wirtschaftlichkeit anwenden.

- die Beherrschung von wenigstens einer europäischen Sprache zur Vermittlung von allgemeinen

Informationen, im Rahmen der spezifischen Kompetenzen der Hebamme.

Stundenpensum (Theorie):

Während der drei Ausbildungsjahre (6 Semester) wechseln sich pro Semester, Phasen von theoretischer mit

Phasen praktischer Ausbildung ab (modulare Ausbildung). Während der Vorlesungen studieren sie Vollzeit,

von Montag bis Freitag, von 8,30 Uhr bis 18,00 Uhr. Die Anzahl der Unterrichtswochen beträgt 4 bis maximal

12 Wochen pro Semester.

Den Studienplan mit allen Einzelheiten zu Studienfächer, Studienverlauf und dem zu erwartenden

Stundenpensum können Sie hier einsehen.

Stundenpensum (Praxis):

Es gibt insgesamt 3 Praktika zu absolvieren.

1. Praktikum: 1. Semester

2. Praktikum: 4. Semester

3. Praktikum: 6. Semester

Die Claudiana verfügt über drei klinische akkreditierte Standorte in den 3 drei Südtiroler

Gesundheitsbezirken Bozen, Brixen und Meran.

● Gynäkologisch- geburtshilfliche Ambulanz

● Schwangerenstation

● Kreißsaal

● Mutter-Kind-Station

● Säuglingszimmer

● Frühgeborenenstation

● Gynäkologischer OP

● Gynäkologische Abteilung

● Sprengelhebamme (territoriale Familienberatungsstellen)

● Pränataldiagnostik

Im ersten Ausbildungsjahr werden die Praktikanten nicht im Nachtdienst eingeplant, ab dem 2.

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Ausbildungsjahr werden sie mit dem Hebammen-/Pflegeteam der akkreditierten Praktikumsorte im Früh-

Spät- und Nachtdienst auch an Sonn- und Feiertagen eingeplant.

Kosten der Ausbildung:

Die Studierenden schreiben sich mehrheitlich an den konvenzionierten Partner-Universitäten ein, um nach

Abschluss des Studiums den akademischen Titel der Universität zu erlangen. In diesem Fall müssen die

Studiengebühren an die Universität entrichtet werden.

Es ist jedoch möglich, sich nur an der Claudiana einzuschreiben. Das Studium ist dann kostenlos. Das

Claudiana - Diplom berechtigt zur Berufsausübung in ganz Europa, ist aber kein akademischer Titel, der zu

weiteren universitären Studien berechtigt.

Ausbildungsvergütung und -förderungen:

Eine Vergütung gibt es höchstens während der Praktikumsphasen.

Berufs- und Verdienstaussichten:

Die Hebamme übt ihre Tätigkeit als Angestellte oder freiberuflich in öffentlichen und privaten Strukturen des

Gesundheitsdienstes aus: in Universitätskliniken, öffentlichen Krankenhäusern, privaten Kuranstalten,

Geburtshäusern, Territorialdiensten und im gynäkologisch – geburtshilflichem Ambulatorium.

Einen ersten Anhaltspunkt über ihre Verdienstaussischten und/oder eventuell vorhandene

Mindestlohnregelungen geben ihnen die Unterseiten des Arbeitsförderungsinstitut AFI IPL.

Tarifliche Regelungen:

Einen ersten Überblick über Landes- oder Gesamtstaatliche Kollektivverträge finden sie hier auf den Seiten

des Arbeitsförderungsinstituts AFI IPL.

Weiterbildungsmöglichkeiten:

Weiterbildung

Mit dem Laureatsstudiengang erzielen die Hebammenstudenten 180 ECTS-Credits und schließen mit dem

akademischen Titel „Dottore in Ostetricia“ ab. Damit erfüllen sie die Voraussetzung für weiterführende

Studien.

Verpflichtende Teilnahme an Fortbildungs- und Qualifizierungskursen, die nach dem medizinischen

Fortbildungssystem (Educazione continua medica - ecm) abgehalten werden. Weitere Informationen zum

Thema CME erhalten Sie hier .

Besuch eines Weiterbildungslehrganges für leitende Aufgaben, etwa einen Management-Master für

KrankenpflegekoordinatorInnen.

Aufstieg

Aufstieg zum/zur "KoordinatorIn".

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Interessante Links:

Handelskammer Bozen

http://www.hk-cciaa.bz.it

Kollegium der Hebammen in der Provinz Bozen

http://www.hebammen.bz.it

Federazione Nazionale dei Collegi delle Ostetriche (FNCO)

http://www.fnco.it

Südtiroler Sanitätsbetrieb: Stellenangebote

http://www.sabes.it

Italienisches Gesundheitswesen

http://www.salute.gov.it

Berufsgruppe der Hebammen im KVW

Job- und Bewerberdatenbanken:

Südtiroler Arbeitsservice Bozen

https://cert.provinz.bz.it

Jobbörse für Tirol, Graubünden und Südtirol

http://www.eures-transtirolia.org/

Jobbörse für Südtirol

http://www.job.bz.it/

Annunci di Lavoro in Alto Adige

http://annunci.altoadige.gelocal.it/bolzano

Südtiroler Bürgernetz

http://www.regione.trentino-a-adige.it/economia_d.aspx

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände):

Autonomer Südtiroler Gewerkschaftsbund ASGB

Serafin Pramsohler

Bindergasse 30

I-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39/0471/308200

Fax: +39/0471/308201

E-mail: info@asgb.org

WWW: Homepage

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Südtiroler Gewerkschaftsbund

Landessekretariat

Antonella Bassi

Siemensstraße 23

IT-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 568401

Fax: +39 0471 568403

E-mail: info.bz@sgbcisl.it

WWW: Homepage

Allgemeiner Gewerkschaftsbund Südtirols AGB/CGIL

Abteilung Arbeitsmarkt

Christine Pichler

Romstr. 79

39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 926423

Fax: +39 0471 926458

E-mail: altoadige@cgil-agb.it

WWW: Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände):

Dachverband für Soziales und Gesundheit

Georg Leimstädtner

Dr. Streitergasse 4

39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 324667

Fax: +39 0471 324682

E-mail: info@social-bz.net

WWW: Homepage

Emporium Emporium Genossenschaft Sozialunternehmen

Kaufmann Peter

Innsbruckerstraße 29

I-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 170 1565

Fax: +39 0471 170 1569

E-mail: peter.kaufmann@emporium.bz.it

WWW: Homepage

Arbeitsvermittler:

Arbeitsvermittlungszentrum Bozen - Arbeitsservice

EURES-Beraterin

Alessandra Sartori

Kanonikus-Michael-Gamper-Str. 1

I-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 418668

E-mail: alessandra.sartori@provinz.bz.it

WWW: Homepage

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Arbeitsvermittlungszentrum Bruneck

EURES-Berater

Giorgio Costabiei

Rathausplatz 10

I-39031 Bruneck

Italien

Tel.: +39 0474 582364

Fax: +39 0474 582364

E-mail: giorgio.costabiei@provinz.bz.it

WWW: Homepage

Attraktive Arbeitgeber aus der Region:

Sanitätsbetrieb der Autonomen Provinz Bozen

Personalabteilung

Dr. Christian Kofler

Sparkassen-Str. 4

I-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0473 263 814

Fax: +39 0471-223651

E-mail: Christian.Kofler@asbmeran-o.it

WWW: Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen:

Autonome Provinz Bozen-Südtirol - Abteilung deutsche und ladinische Berufsbildung

Walter Gufler

Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1

I-39000 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 41 69 09

Fax: +39 0471 41 69 29

E-mail: walter.gufler@provinz.bz.it

WWW: Homepage

Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, italienisch

Autonome Provinz Bozen-Südtirol - Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung

Amtsdirektorin

Cäcilia Baumgartner

Dantestraße 11

I-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 41 69 80

Fax: +39 0471 41 69 94

E-mail: caecilia.baumgartner@provinz.bz.it

WWW: Homepage

Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, italienisch

Sonstige wichtige Ansprechpartner:

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Autonome Provinz Bozen-Südtirol – Abteilung Europa-Angelegenheiten

Info Point Europa Bozen

Gerbergasse 69

I-39100 Bozen

Italien

Tel.: +39 0471 413160/61

Fax: +39 0471 413189

E-mail: Europa@provinz.bz.it

WWW: Homepage

Anerkennung des Abschlusses:

Italien –› Österreich :

Herkunftsberuf: Hebamme (Ostetrica)

Zielberuf: Hebamme

Chancen des Verfahrens:

Da die Ausbildungen harmonisiert sind, wird die Zulassung zur Berufsausübung durch das österreichische

Hebammengremium ohne zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen erfahrungsgemäß erteilt .

erforderliche Unterlagen:

Für die Erlangung der Anerkennung beim österreichsichen Hebammengremium:

1.) persönliches Ansuchen (formlos) und ausgefülltes, unterschriebenes Datenblatt (hier als pdf oder auf

den Seiten des Hebammengremium s)

2.) beglaubigte Kopie des Diplom-, Prüfungszeugnisses oder sonstigen Befähigungsnachweises über

die erfolgreich absolvierte Ausbildung

3.) beglaubigte Kopie des Personalausweises, Reisepasses (Staatsangehörigkeitsnachweis)

4.) polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate), Original oder beglaubigte Kopie

5.) ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zur Berufsausübung (nicht älter als 3 Monate),

Original oder beglaubigte Kopie

6.) Meldezettel

7.) 2 Passfotos

8.) ggf. Fortbildungsnachweis (wenn der Abschluss länger als 5 Jahre zurück liegt oder die

Berufsausübung mehr als zwei Jahre unterbrochen war), Original oder beglaubigte Kopie

9.) Einzahlungsbeleg von 300€ auf das Konto des Gremiums (Kontoverbindung hier oder auf der

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Homepage zu finden)

Dauer des Verfahrens:

- Das ärztliche Attest über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs, welches bei Vorlage

nicht älter als drei Monate sind darf, kann vom Hausarzt sofort nach der Untersuchung ausgestellt

werden.

- Nach Einreichen aller Unterlagen dauert das Anerkennungsverfahren ca. 1-4 Wochen .

Kosten des Verfahrens:

- Ausstellung des polizeilichen Führungszeugnisses: ca. 10,- Euro (bei schnellerer Bearbeitung u.U. mehr)

- Beglaubigungen stellen in Südtirol Amtspersonen, Notare, Urkundenbeamte oder Gemeindesekretäre aus.

Informationen hierzu finden Sie hier . Es ist 15,14 € pro Beglaubigung/Dokument zu rechnen.

- Gebühren und Verwaltungsabgaben: 300,- Euro

Italien –› Schweiz :

Herkunftsberuf: Hebamme (Ostetrica)

Zielberuf: Hebamme, Entbindungspfleger (BSc)

Chancen des Verfahrens:

Gesundheitsberufe werden vom Schweizer Roten Kreuz (im Auftrag des Bundesamts für Berufsbildung und

Technologie) bearbeitet. Da die Entbindungspflege ein reglementierter Beruf ist, ist die Anerkennung

verpflichtend, das Berufsbild wird erfahrungsgemäß anerkannt.

Vor dem offiziellen Antrag kann eine Vormeinung beantragt werden, in der die Übereinstimmung der

Lerninhalte festgestellt wird und damit, ob und für welches Berufsbild eine Anerkennung möglich ist.

Praktische Informationen und Hinweise erhalten Sie beim Schweizer Roten Kreuz, Abteilung

Berufsbildung .

erforderliche Unterlagen:

Alle EU-BürgerInnen können direkt aus ihrem Heimatland ein Anerkennungsgesuch einreichen. Für sie wird

kein Wohnsitznachweis in der Schweiz verlangt.

A) Die Vormeinung besagt, ob Ihr Diplom im Prinzip anerkannt werden kann und macht Sie auf die

künftigen Anerkennungsbedingungen aufmerksam. Dieses Dokument wird oft vom zukünftigen Arbeitgeber

oder von den Krankenversicherern für die Leistungsabrechnung verlangt.

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Einzureichende Unterlagen:

1. Das ausgefüllte Formular

2. Einfache Kopie Ihres Ausbildungsabschlusses (Diplom, Ausweis, Urkunde usw.)

3. Einfache Kopie der Ausbildungsbestätigung , d.h. eine detaillierte Auflistung des Inhalts der Ausbildung

mit Angabe der genauen Stundenzahlen der einzelnen Fächer (Theorie) und der Anzahl der absolvierten

Praktika (Gebieten nach Wochen/Stunden), versehen mit Datum, Unterschrift und Stempel der Schule

4. Einen tabellarischen Lebenslauf (CV)

Das ausgefüllte Formular schicken Sie bitte an:

Schweizerisches Rotes Kreuz

Gesundheit und Integration/ Berufsbildung

Anerkennung Ausbildungsabschlüsse

Werkstr. 18

CH-3084 Wabern

Schweiz

B) Die Unterlagen für das Anerkennungsgesuch können entweder mit dem Formular zur Vormeinung

oder telefonisch beantragt werden. I.d.R. müssen Sie dann folgende Dokumente vorlegen:

1. Urkunde und Prüfungszeugnis über die absolvierte Ausbildung in beglaubigter Kopie

2. Ausbildungs- und Prüfungsprogramm auf maximal zwei bis drei Seiten (Fächerliste mit Anzahl

Lektionen pro Fach und Jahr) in beglaubigter Kopie

3. Arbeitszeugnisse (Nachweis der Berufspraxis), einfache Kopie

4. Pass oder Identitätskarte, einfache Kopie

5. Quittung oder Doppel der einbezahlten Bearbeitungsgebühr

Amtliche Übersetzungen sind nur dann nötig, wenn die Dokumente nicht in einer der nachfolgenden

Sprachen ausgestellt wurden: Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch.

Achtung: Für eine selbständige Ausübung des Berufes ist zusätzlich eine Bewilligung des kantonalen

Gesundheitsamtes nötig. Um diese zu erhalten, muss das

-Abschlussdiplom gemeinsam mit der

-Anerkennung durch die zuständige Behörde und

-das ausgefüllte Formular (zum Download auf der Homepage erhältlich) zum Antrag auf Bewilligung bei

dem Gesundheitsamt Graubünden

eingereicht werden.

Dauer des Verfahrens:

Der Bescheid über die Anerkennung ergeht innerhalb von 3 Monaten .

Kosten des Verfahrens:

Beglaubigungen stellen in Südtirol Amtspersonen, Notare, Urkundenbeamte oder Gemeindesekretäre aus.

Informationen hierzu finden Sie hier . Es ist 15,14 € pro Beglaubigung/Dokument zu rechnen.

Die Kosten für eine Vormeinung liegen bei CHF 120

Je nach Aufwand im administrativen und inhaltlichen Bereich kostet die Anerkennung zwischen CHF 500.-

und 940.- Im Regelfall erfolgt eine EU-harmonisierte Anerkennung, diese kostet CHF 500 .

Falls für die Anerkennung eine Zusatzausbildung oder eine Eignungsprüfung absolviert werden muss,

entstehen Mehrkosten . Diese Kosten werden von den Anbietern der Ausgleichsmaßnahmen den

gesuchstellenden Personen direkt in Rechnung gestellt.

Telefonische Auskünfte werden von Montag - Freitag von 08. 00 Uhr – 12. 00 Uhr unter der kostenpflichtigen

Nummer 0900 733 276 erteilt. Die Minutengebühr beträgt CHF 2.50. Die ersten 90 Sekunden sind

kostenlos.

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Italien –› Deutschland :

Herkunftsberuf: Hebamme (Ostetrica)

Zielberuf: Hebamme, Entbindungshelfer

Chancen des Verfahrens:

Da die Ausbildungen für Hebammen und Entbindungshelfer in der EU harmonisiert sind (Richtlinie 80/155/

EWG), wird die Ausbildung erfahrungsgemäß anerkannt.

erforderliche Unterlagen:

Für die Erlangung der Anerkennung bei der Regierung von Oberbayern:

1.) Schriftlicher Antrag (formlos)

2.) tabellarischer Lebenslauf mit Daten zu schulischem, beruflichem Werdegang

3.) Abschlussdiplom

4. ) Schulabschlusszeugnisse , Nachweise von Fachprüfungen und Fortbildungen

5.) eine Auflistung der Ausbildungsfächer und Unterrichtsstunden der einzelnen Ausbildungsabschnitte

6.) evtl. Arbeitszeugnisse

7.) polizeiliche Anmeldung im Bezirk Oberbayern (Anmeldung beim Einwohnermeldeamt)

8.) Freizügigkeitsbescheinigung/Arbeitsgenehmigung-EU (erhältlich beim Einwohnermeldeamt) bzw.

Arbeits-/Aufenthaltserlaubnis für Nicht-EU-Bürger

9.) Pass

10.) Geburtsurkunde (ggf. Heiratsurkunde)

11.) ggf. Nachweis erforderlicher deutscher Sprachkenntnisse (mindestens Deutsch für den beruf B2)

einzureichen erst nach Aufforderung der Reg. von Oberbayern:

1.) Führungszeugnis

2.) ärztliches Attest

Der Antrag kann entweder persönlich (Vorlage der Originale und einfacher Kopien, nur mit Termin ) oder

per Post (nur vom Einwohnermeldeamt beglaubigte Kopien werden anerkannt) eingereicht werden:

Regierung von Oberbayern

Maximilianstr. 39

Zimmer 0120

80538 München

Hebamme (Ostetrica) (Italien/Südtirol) Seite 14/15


Informationen und Terminvereinbarung unter 089-2176 2473 oder 089-2176 2345

Dauer des Verfahrens:

Wenn das Dossier vollständig vorliegt, wird ein Bescheid innerhalb von max. 3 Monaten ausgestellt, in der

Regel dauert die Anerkennung jedoch zwischen 2 und 8 Wochen .

Bei Ausgleichsmaßnahmen (Fachprüfung) fallen weitere Kosten in Höhe von ca. 500€ an.

Kosten des Verfahrens:

Die Überprüfung des Antrags kostet ca. 30-40€.

Das Ausstellen der Anerkennungsurkunde kostet 25€.

Die Ausstellung der Freizügigkeitsbescheinigung/Arbeitsgenehmigung-EU ist kostenfrei .

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