Planung & Anwendung Dachsteine - Eternit AG
Planung & Anwendung Dachsteine - Eternit AG
Planung & Anwendung Dachsteine - Eternit AG
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AUSGABE 2013<br />
PLANUNG UND ANWENDUNG<br />
ETERNIT DACHSTEINE
ETERNIT DACHSTEINE<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> sind in vier verschiedenen Modellen<br />
erhältlich. Durch verschiedene Farben und den Ober -<br />
flä chen seidig matt und glänzend ergeben sich um -<br />
fang reiche Gestaltungsmöglichkeiten für Neubauten<br />
und Neueindeckungen. Alle <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> zeichnen<br />
sich durch eine Vielzahl von Besonderheiten aus:<br />
Abgerundete Stirnkante für besseren Wasserablauf<br />
und zur Vermeidung von Kantenverschmutzung<br />
Ausgeprägte Fußverrippung vermindert das Ein -<br />
dringen von Flugschnee oder Schlagregen<br />
Hoch liegender, abgestufter Längsfalz sorgt für<br />
schnellen und sicheren Wasserablauf<br />
Tief heruntergezogene seitliche Überdeckung hält<br />
den Falz zweistufig trocken und bietet Sicherheit<br />
gegen Moosbildung und Ablagerungen<br />
Stabile Auflagernoppen sorgen für eine günstige<br />
Druckverteilung ohne Durchfeuchtung der Holz -<br />
latten<br />
Zweifache Wasserfallen bieten zusätzlichen Schutz<br />
vor eindringendem Wasser bei ungünstigen Wetter -<br />
verhältnissen<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
<strong>Eternit</strong> Solesia Heidelberg<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />
<strong>Eternit</strong> Solesia Verona<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> · Vertrieb Dach<br />
Redaktion: Sven Stumpe<br />
Sitz der Gesellschaft:<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> · Im Breitspiel 20 · 69126 Heidelberg<br />
Handelsregister: Mannheim HRB 337456<br />
Alle Hinweise, technischen und zeichnerischen Angaben<br />
entsprechen dem derzeitigen technischen Stand sowie<br />
unseren darauf beruhenden Erfahrungen. Die beschrie -<br />
benen <strong>Anwendung</strong>en sind Beispiele und berücksichtigen<br />
nicht die besonderen Gegebenheiten im Einzelfall. Die<br />
Angaben und die Eignung des Materials für die beabsichtigten<br />
Verwendungszwecke sind in jedem Fall bau -<br />
seitig zu überprüfen. Eine Haftung der <strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> ist<br />
hierfür ausgeschlossen. Dies betrifft auch Druckfehler<br />
und nachträgliche Änderungen technischer Angaben.<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Göteborg<br />
Auf unserer Internetseite www.eternit.de finden Sie die<br />
digitale Ausgabe dieser <strong>Planung</strong>sunterlage. Diese kann<br />
aufgrund aktueller Änderungen von der gedruckten<br />
Unterlage abweichen.<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />
<strong>Eternit</strong> Solesia Kapstadt<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
THEMENÜBERBLICK<br />
<strong>Planung</strong>sgrundlagen Allgemeines – Regeldachneigung 4<br />
Höhenüberdeckung 5<br />
Seitenüberdeckung 5<br />
Profilschnitte 6<br />
Belüftung und Feuchteschutz 7<br />
Zusatzmaßnahmen zur Regensicherheit 8<br />
Unterkonstruktion 10<br />
Windsogsicherung von <strong>Dachsteine</strong>n 11<br />
Bereichseinteilung für Windsogsicherung 14<br />
Verarbeitungshinweise<br />
Standard-Details<br />
Service<br />
Dachtiefeneinteilung 16<br />
Dachbreiteneinteilung 17<br />
Traufenausbildung 18<br />
First-/Gratausbildung 19<br />
Pultsteine 20<br />
Giebelsteine 20<br />
Funktionssteine 21<br />
Einbauteile Dachdurchgänge 24<br />
Einbauteile Lichtsteine 25<br />
Einbauteile Schneestopper 25<br />
Einbauteile Sicherheitsdachhaken 26<br />
Einbauteile Jumbostein 26<br />
Allgemeines Bearbeitung 27<br />
Allgemeines Lieferung und Lagerung 27<br />
Allgemeines Zeitwerte für die Verlegung 27<br />
Traufe 28<br />
Ortgang 30<br />
First 33<br />
Pultfirst 35<br />
Wandanschluss 37<br />
Kehle 40<br />
Grat 41<br />
Dachneigungswechsel 42<br />
Dachgaube 44<br />
Schornstein 46<br />
Befestigungstabellen für Dachstein Heidelberg 48<br />
Befestigungstabellen für Dachstein Verona 52<br />
Befestigungstabellen für Dachstein Göteborg 56<br />
Befestigungstabellen für Dachstein Kapstadt 60<br />
Kopiervorlage Windsogberechnung 62<br />
Windzonenkarte 63<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 3 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
ALLGEMEINES<br />
Technische Grundlagen<br />
Für die <strong>Planung</strong> und Konstruktion eines geneigten<br />
Daches mit <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n sind folgende allgemeine<br />
technische Vorschriften und Bestimmungen zu<br />
beachten.<br />
Die wichtigsten sind:<br />
Grundregel für Dachdeckungen, Abdichtungen und<br />
Außenwandbekleidungen des ZVDH*<br />
Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und<br />
<strong>Dachsteine</strong>n des ZVDH*<br />
Fachregel für Außenwandbekleidungen mit kleinformatigen<br />
Produkten aus Ton und Beton des ZVDH*<br />
Merkblatt für Wärmeschutz bei Dächern des ZVDH*<br />
Fachregel für Metallarbeiten im<br />
Dachdeckerhandwerk des ZVDH*<br />
Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und<br />
Unterspannungen des ZVDH*<br />
Hinweise Holz und Holzwerkstoffe des ZVDH*<br />
Hinweise zur Lastenermittlung des ZVDH*<br />
DIN 1052 Holzbauwerke<br />
DIN 1055 Lastannahmen für Bauten;<br />
Eigenlasten, Windlasten,<br />
Schneelasten<br />
DIN 4102 Brandverhalten von Baustoffen<br />
und Bauteilen<br />
DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau<br />
DIN 4109 Schallschutz im Hochbau<br />
DIN 68800 Holzschutz<br />
DIN EN 490 Dach- und Formsteine aus<br />
Beton; Produktanforderungen<br />
DIN EN 491 Dach- und Formsteine aus<br />
Beton; Prüfverfahren<br />
DIN EN 14437 Bestimmung des Abhebe wider -<br />
standes von Dachdeckungen<br />
EnEV<br />
Energieeinsparverordnung<br />
VOB/C DIN 18338 Dachdeckungs- und Dach -<br />
abdichtungsarbeiten<br />
VOB/C DIN 18351 Fassadenarbeiten<br />
Bezugsquellen:<br />
Fachregeln:<br />
DIN-Normen:<br />
Rudolf Müller Verlag<br />
Stolberger Straße 76<br />
50933 Köln<br />
Beuth-Verlag<br />
Burggrafenstraße 6<br />
10787 Berlin<br />
* ZVDH = Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks<br />
Für alle im Folgenden angegebenen Maßangaben gelten die nach DIN EN<br />
490/491 zulässigen Toleranzen.<br />
Regeldachneigung<br />
Die Regeldachneigung für <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> beträgt<br />
für <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona, Göteborg 22 °<br />
für Dachstein Kapstadt 25 °<br />
Die Regeldachneigung ist die unterste Dach nei gungs -<br />
grenze, bei der sich in der Praxis eine Dachdeckung<br />
als regensicher erwiesen hat.<br />
Bei Unterschreitung der Regeldachneigung sind Zu -<br />
satz maßnahmen zur Regensicherheit erforderlich<br />
(siehe Seite 8).<br />
Die Mindestdachneigung für alle <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong><br />
beträgt 10 ° und darf nicht unterschritten werden.<br />
Materialkombination unterschiedlicher Metalle<br />
Verschiedene Kombinationen von Metallen, z. B. Kup fer<br />
und Zink, führen zur so genannten Kon takt korro sion.<br />
Darunter versteht man die chemische oder elek tro -<br />
chemische Reaktion eines Metalles. Dies kann<br />
sowohl bei direktem Kontakt als auch durch Flüs sig -<br />
keiten, z. B. Wasser, erfolgen. Da die Lebensdauer<br />
me tallischer Bauteile hiervon stark abhängt, ist eine<br />
gute Korrosionsschutzplanung erforderlich. Nach ste -<br />
hen de Tabelle gibt hierzu Empfehlungen.<br />
Al Pb Cu Zn NrS St<br />
Aluminium Al <br />
Blei Pb <br />
Kupfer, Kupferlegierungen Cu <br />
Zink Zn <br />
Nichtrostender Stahl NrS <br />
Feuerverzinkter Stahl St <br />
= verträgliche Materialkombinationen<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 4 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
ALLGEMEINES<br />
Höhenüberdeckung<br />
Die Höhenüberdeckung bei den <strong>Dachsteine</strong>n Heidel -<br />
berg, Verona und Göteborg kann 75 – 110 mm betragen.<br />
Beim Dachstein Kapstadt beträgt die Höhen über -<br />
deckung 80 – 110 mm.<br />
Um am Ortgang einen optisch ansprechenden Ab -<br />
schluss zu erreichen, kann je nach verwendeter<br />
Höhenüberdeckung zwischen zwei verschiedenen Aus -<br />
stichen an den Giebelsteinen gewählt werden. Die<br />
genauen Maße finden Sie auf Seite 20.<br />
Sollen <strong>Eternit</strong> Solesia Photovoltaikmodule eingebaut<br />
werden sind die hierfür notwendigen Lattabstände<br />
unbedingt zu beachten. Nähere Informationen finden<br />
Sie in der technischen Unterlage <strong>Eternit</strong> Photovoltaik-<br />
System Solesia.<br />
Für profilierte <strong>Dachsteine</strong> gilt:<br />
Dachneigung Höhenüber- Lattabstand<br />
deckung [HÖ] [LT]<br />
30 ° 75 – 110 mm 310 – 345 mm<br />
22 ° 85 – 110 mm 310 – 335 mm<br />
22 ° 100 – 110 mm 310 – 320 mm<br />
Für Dachstein Kapstadt gilt:<br />
Dachneigung Höhenüber- Lattabstand<br />
deckung [HÖ] [LT]<br />
35° 80 – 110 mm 310 – 340 mm<br />
25° 95 – 110 mm 310 – 325 mm<br />
25° 105 – 110 mm 310 – 315 mm<br />
HÖ<br />
Höhenüberdeckung profilierte <strong>Dachsteine</strong><br />
HÖ<br />
LT<br />
LT<br />
Höhenüberdeckung Dachstein Kapstadt<br />
Seitenüberdeckung<br />
Die Seitenüberdeckung bei den <strong>Dachsteine</strong>n Heidel -<br />
berg, Verona und Göteborg beträgt 34 mm. Durch<br />
Schieben oder Ziehen ist ein Maßausgleich von<br />
ca. 11 mm je 10 <strong>Dachsteine</strong> möglich.<br />
Die Seitenüberdeckung des Dachsteins Kapstadt<br />
beträgt ebenfalls 34 mm. Die Verlegung erfolgt dabei<br />
mit einer Fuge von 3 mm. Bei der Verlegung ist auf<br />
ein gleichmäßiges Fugenbild der <strong>Dachsteine</strong> zu achten.<br />
Durch Schieben oder Ziehen ist beim Dachstein<br />
Kapstadt ein Maßausgleich von ca. 10 mm je<br />
10 <strong>Dachsteine</strong> möglich.<br />
Seitenüberdeckung profilierte <strong>Dachsteine</strong><br />
34<br />
34 3<br />
Seitenüberdeckung Dachstein Kapstadt<br />
Lastannahmen<br />
Die für eine statische Berechnung zugrunde zu legenden<br />
Lasten werden in der DIN 1055 Teil 1 definiert.<br />
Für <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> sind demnach folgende Last -<br />
an nahmen zu berücksichtigen:<br />
bis 10 Stück/m 2 0,50 kN/m 2<br />
über 10 Stück/m 2 0,55 kN/m 2<br />
Begehbarkeit<br />
Bei der Verlegung und Wartung von Dächern mit<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n sind die Vorschriften der Bau be -<br />
rufs genossenschaften zu beachten. Belastungen durch<br />
das Begehen der Dachfläche sollten dabei möglichst<br />
vermieden werden. Um Schäden an den <strong>Dachsteine</strong>n<br />
zu vermeiden, sind geeignete Maßnahmen zu treffen,<br />
wie z.B. Einsatz von Laufbohlen, Dachleitern oder<br />
Besen gerüsten.<br />
Sind Einbauteile vorhanden, die einer regelmäßigen<br />
Wartung bedürfen, wie z. B. Solar- oder Belüftungs -<br />
anlagen, ist der Einbau von Laufrostsystemen entsprechend<br />
den BG-Vorschriften zwingend erforderlich.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 5 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
334<br />
420<br />
PROFILSCHNITTE<br />
Technische Daten<br />
Steinlänge 420 mm<br />
Steinbreite 334 mm<br />
Decklänge 310 mm – 345 mm<br />
Deckbreite 300 mm<br />
Hängelänge 400 mm<br />
Profilhöhe 32,5 mm<br />
Bedarf 9,7 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />
Gewicht 4,3 kg<br />
334<br />
34 300<br />
32,5<br />
59,5<br />
Kennzeichnung<br />
Dachstein aus Beton<br />
T-EN 490-IL-32,5-RF-300-/-/-400-4,3<br />
27 32,5<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />
334<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Göteborg<br />
420<br />
27 30<br />
334<br />
34 300<br />
30<br />
57<br />
Technische Daten<br />
Steinlänge 420 mm<br />
Steinbreite 334 mm<br />
Decklänge 310 mm – 345 mm<br />
Deckbreite 300 mm<br />
Hängelänge 397 mm<br />
Profilhöhe 30,0 mm<br />
Bedarf 9,7 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />
Gewicht 4,7 kg<br />
Kennzeichnung<br />
Dachstein aus Beton<br />
T-EN 490-IL-30,0-RF-300-/-/-397-4,7<br />
334<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />
420<br />
26,7 31<br />
334<br />
34 300<br />
30,7<br />
57,7<br />
Technische Daten<br />
Steinlänge 420 mm<br />
Steinbreite 334 mm<br />
Decklänge 310 mm – 345 mm<br />
Deckbreite 300 mm<br />
Hängelänge 400 mm<br />
Profilhöhe 31,0 mm<br />
Bedarf 9,7 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />
Gewicht 4,5 kg<br />
Kennzeichnung<br />
Dachstein aus Beton<br />
T-EN 490-IL-31,0-RF-300-/-/-400-4,5<br />
334<br />
420<br />
Technische Daten<br />
Steinlänge 420 mm<br />
Stein breite 334 mm<br />
Decklänge 310 mm – 340 mm<br />
Deckbreite 300 mm<br />
Hängelänge 394 mm<br />
Bedarf 9,8 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />
Gewicht 4,9 kg<br />
19<br />
334<br />
3 297<br />
Kennzeichnung<br />
Dachstein aus Beton<br />
T-EN 490-IL-0-RF-300-/-/-394-4,9<br />
Für die oben genannten Maßangaben gelten die nach<br />
DIN EN 490 zulässigen Toleranzen.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 6 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
BELÜFTUNG UND FEUCHTESCHUTZ<br />
Lüftungsquerschnitte<br />
Dächer mit <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n können mit oder ohne<br />
Belüftung der Wärmedämmung geplant und ausgeführt<br />
werden.<br />
Die Lüftungsquerschnitte bei Dächern mit belüfteter<br />
Wärmedämmung sind in Anlehnung an DIN 4108<br />
Teil 3 „Wärmeschutz im Hochbau“ zu bemessen.<br />
Mindestlüftungsquerschnitt<br />
Beispiele für<br />
8 m Dachtiefe 13 m Dachtiefe<br />
Dachfläche 2 cm freie Höhe 200 cm 2 /m 200 cm 2 /m<br />
Traufe und Pultfirst 2 ‰ der zugehörigen geneigten Fläche, mindestens 200 cm 2 /m 200 cm 2 /m 260 cm 2 /m<br />
First und Grat 0,5 ‰ der zugehörigen geneigten Fläche, mindestens 50 cm 2 /m 50 cm 2 /m 130 cm 2 /m<br />
Die Höhe h des freien Lüftungsquerschnittes in der<br />
Dachfläche muss mindestens 2 cm betragen.<br />
Für den Belüftungsraum zwischen der Zusatzmaß -<br />
nah me und der Dachdeckung gelten diese in der<br />
DIN 4108-3 geforderten Lüftungsquerschnitte zwar<br />
nicht, haben sich aber in der Praxis bewährt und<br />
sollen daher berücksichtigt werden.<br />
Vor allem bei den Lüftungsöffnungen an Traufe, Pultund<br />
Satteldachfirst sind die sich durch den Einbau<br />
von Lüftungsgittern, -kämmen oder anderen Profilen<br />
ergebenden Querschnittseinengungen zu berücksichtigen.<br />
Die benötigten Entlüftungsöffnungen sind entsprechend<br />
zu vergrößern.<br />
2 ‰<br />
0,5 ‰<br />
≥ 5°<br />
h<br />
Lüftungsquerschnitt bei Satteldächern<br />
2 ‰<br />
≥ 5°<br />
2 ‰<br />
Lüftungsquerschnitt bei Pultdächern<br />
h<br />
2 ‰<br />
Lüftungsquerschnitte von Lüftungselementen aus dem <strong>Eternit</strong> Dachstein Sortiment:<br />
Lüftungselement<br />
Lüftungsquerschnitt<br />
Lüfterstein Verona 33 cm 2<br />
Lüfterstein Heidelberg 36 cm 2<br />
Werden Lüfterelemente in die Dachfläche eingebaut,<br />
so ist bei Zusammentreffen mehrerer Fak to ren, z.B.<br />
star ker Wind mit feinem Regen, der Ein trieb von Flug -<br />
schnee bzw. Treibregen nicht auszuschließen.<br />
Lüfterstein Göteborg 40 cm 2<br />
Lüfterstein Kapstadt 30 cm 2<br />
Firstlüftungskappe 130 cm 2 /m<br />
First-/Gratlüftungsrolle Eterroll 135 cm 2 /m<br />
Belüftung bei Außenwandkonstruktionen<br />
Auch bei Außenwandkonstruktionen muss die durch<br />
Tauwasserausfall entstehende Feuchte durch aus -<br />
reichende Lüftung zwischen der Bekleidung und<br />
der Wand bzw. Wärmedämmung abgeführt werden.<br />
Darüber hinaus dient dieser Hinterlüftungs raum zur<br />
Ableitung von evtl. eindringendem Schlagregen.<br />
Die Forderung nach Hinterlüftung ist erfüllt, wenn die<br />
Außenwandbekleidung mit einem Abstand von mindestens<br />
20 mm von der Außenwand angeordnet wird.<br />
Der Abstand darf zum Beispiel durch die Unter kon -<br />
struk tion örtlich bis auf 5 mm reduziert werden. Für<br />
die Funktionsfähigkeit der Hinterlüftung müssen Beund<br />
Entlüftungsöffnungen von mindestens 50 cm 2 je<br />
Meter Wandlänge vorhanden sein.<br />
Querschnittseinengungen durch z. B. Lüftungsgitter<br />
sind zu berücksichtigen. Die Be- und Entlüftung muss<br />
auch an Durchdringungen ge währ leistet sein.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 7 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
ALLGEMEINES<br />
Zuordnung von Zusatzmaßnahmen<br />
Zusatzmaßnahmen zur Regensicherheit in Form von<br />
Unterspannungen, Unterdeckungen oder Unter dä chern<br />
sind bei der <strong>Planung</strong> und Ausführung vorzusehen,<br />
wenn erhöhte Anforderungen an die Dachkonstruktion<br />
gestellt werden.<br />
Erhöhte Anforderungen können in verschiedene Kate -<br />
go rien eingeordnet werden. Die nachfolgende Auf -<br />
listung gibt einen Überblick über die wichtigsten<br />
Anforderungen. Die in der Tabelle genannten Zusatz -<br />
maßnahmen sind Mindestmaßnahmen. Für untergeordnete<br />
Gebäude können im Einzelfall abweichende<br />
Zusatzmaßnahmen vereinbart werden.<br />
Konstruktion<br />
Stark gegliederte Dachflächen<br />
Besondere Dachformen<br />
Kehlen und Gauben<br />
Große Sparrenlängen<br />
<strong>Eternit</strong> Solesia Photovoltaikanlage 1<br />
Nutzung<br />
Zu Wohnzwecken genutzte Dachgeschosse 2<br />
Bei wärmegedämmten Dachkonstruktionen<br />
Lagerung feuchteempfindlicher Güter<br />
Klimatische Verhältnisse<br />
Schnee- oder windreiche Gebiete<br />
Exponierte Lage<br />
Besondere Witterungsverhältnisse<br />
Örtliche Bestimmungen<br />
Landesbauordnung<br />
Städte-/Kreis-/Gemeindesatzung<br />
Bauaufsichtliche Vorschriften<br />
Denkmalschutzauflagen<br />
Dachstein Heidelberg Dachstein Kapstadt erhöhte Anforderungen an die Dachkonstruktion 3<br />
Dachstein Verona<br />
Dachstein Göteborg keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere oder mehr<br />
22 ° 25 ° Klasse 6 Klasse 6 Klasse 5 Klasse 4<br />
Regeldachneigung Regeldachneigung Unterspannung (USB-A) Unterspannung (USB-A) überlappte Unterdeckung verschweißte/verklebte<br />
(UDB-A, UDB-B 4 ) Unterdeckung<br />
(UDB-A, UDB-B 4 )<br />
nahtgesicherte Unterspannung<br />
(USB-A)<br />
Dachfolie Rofatop 110 Dachfolie Rofatop 110 Dachfolie Rofatop 110 Dachfolie Rofatop 110 fix<br />
Dachfolie Rofatop 135 Dachfolie Rofatop 135 Dachfolie Rofatop 135 Dachfolie Rofatop 135 fix<br />
18 ° 21 ° Klasse 4 Klasse 4 Klasse 3 Klasse 3<br />
verschweißte/verklebte verschweißte/verklebte naht- und perforations- naht- und perforations-<br />
Unterdeckung Unterdeckung gesicherte Unterdeckung gesicherte Unterdeckung<br />
(UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 )<br />
nahtgesicherte nahtgesicherte naht- und perforations- naht- und perforations-<br />
Unterspannung (USB-A) Unterspannung (USB-A) gesicherte Unterspannung gesicherte Unterspannung<br />
(USB-A)<br />
(USB-A)<br />
Dachfolie Rofatop 110 fix Dachfolie Rofatop 110 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix<br />
Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix<br />
mit Nageldichtung<br />
14 ° 17 ° Klasse 3 Klasse 3 Klasse 3 Klasse 3<br />
naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforationsgesicherte<br />
Unterdeckung gesicherte Unterdeckung gesicherte Unterdeckung gesicherte Unterdeckung<br />
(UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 )<br />
naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforationsgesicherte<br />
Unterspannung gesicherte Unterspannung gesicherte Unterspannung gesicherte Unterspannung<br />
(USB-A) (USB-A) (USB-A) (USB-A)<br />
Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix<br />
Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix<br />
mit Nageldichtung mit Nageldichtung mit Nageldichtung mit Nageldichtung und auf<br />
druckfester Unterlage<br />
10 ° 13 ° Klasse 2 Klasse 2 Klasse 1 Klasse 1<br />
regensicheres Unterdach regensicheres Unterdach wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach<br />
Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix<br />
mit Nageldichtung und auf mit Nageldichtung und auf<br />
druckfester Unterlage druckfester Unterlage<br />
10 ° Klasse 1 Klasse 1 Klasse 1 Klasse 1<br />
wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach<br />
Mindestdachneigung 10 °<br />
Eine Unterschreitung dieser Mindestdachneigung ist auch mit Zusatzmaßnahmen nicht möglich.<br />
1<br />
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der technischen Unterlage <strong>Eternit</strong> Photovoltaik-System Solesia<br />
2<br />
Die Nutzung des Dachgeschosses, insbesondere zu Wohnzwecken, gilt als 2 erhöhte Anforderungen an die Dachkonstruktion<br />
3<br />
Erhöhte Anforderungen bilden Kategorien gemäß Abschnitt 1.1.3 der Fachregel. Weitere erhöhte Anforderungen können sich aus der Gewichtung innerhalb einer Kategorie ergeben, z.B. können sich aus klimatischen Verhältnissen mehrere<br />
erhöhte Anforderungen ergeben.<br />
4<br />
Wenn die Indizes 2), 3), 4), 5) im Produktdatenblatt für Unterdeckbahnen des ZVDH erfüllt sind.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 8 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
ZUSATZMASSNAHMEN ZUR REGENSICHERHEIT<br />
Überlappte/Verklebte Unterspannung – Klasse 3/4/6<br />
Die Dachfolien sind freihängend oder freigespannt<br />
über die Sparren zu führen. Werden die Dachfolien<br />
mit Durchhang verlegt, soll das Stichmaß nicht größer<br />
als die Konterlattendicke sein. Die Höhenüberlappung<br />
ist je nach Anforderung verklebt oder lose überlappt<br />
auszuführen. Da Unterspannungen nur bei belüfteten<br />
Konstruktionen eingesetzt werden dürfen, müssen die<br />
Bahnen etwa 5 cm vor der First-Scheitellinie enden.<br />
Überlappte/Verklebte Unterdeckung – Klasse 3/4/5<br />
Die Ausführung einer Unterdeckung erfolgt mit geeigneten<br />
Dachfolien, die auf Schalung oder ausreichend<br />
formstabiler Wärmedämmung aufliegen. Die Konter lat -<br />
tung liegt dabei auf der Dachfolie. Wärme dämm stoffe<br />
dürfen die Unterdeckung nicht nach außen drücken.<br />
Je nach Anforderung wird die Höhen über lappung verklebt<br />
oder lose überlappt ausgeführt. Bei belüfteten<br />
Konstruktionen, beispielsweise unterlüfteten Scha lun -<br />
gen, soll die Unterdeckung nicht mehr als 3 cm vor<br />
der First-Scheitellinie enden. Die Lüftungsöffnungen<br />
sind immer abzudecken.<br />
Regensicheres Unterdach – Klasse 2<br />
Kennzeichnend ist die wasserdichte Ausführung der<br />
Fläche, einschließlich der Höhen- und Seiten über -<br />
lappun gen und aller Anschlüsse, Einbauteile und<br />
Durch dringungen. Die Konterlattung wird mit einer<br />
zusätzlichen Nageldichtung auf der Dachfolie verlegt.<br />
Eventuell vorhandene Lüftungsöffnungen sind immer<br />
abzudecken. Rofatop 210 fix kann auf einer ausreichend<br />
druckstabilen Unterlage als regensicheres<br />
Unterdach mit einer Höhenüberlappung von 15 cm<br />
und der <strong>Eternit</strong> Nageldichtung unter der Konterlattung<br />
eingesetzt werden.<br />
Wasserdichtes Unterdach – Klasse 1<br />
Auch hier muss die Ausführung der Fläche einschließlich<br />
der Höhen- und Seitenüberlappungen und<br />
aller Anschlüsse, Einbauteile und Durchdringungen<br />
wasserdicht sein. Bei wasserdichten Unterdächern<br />
werden die Dachfolien über die Konterlattung geführt.<br />
Weiterhin dürfen wasserdichte Unterdächer keine Öffnungen<br />
aufweisen, da der Eintrieb von Flugschnee<br />
und Regen dabei nicht zu vermeiden ist. Unterdächer<br />
mit Lüftungsöffnungen können somit nur als regensichere<br />
Unterdächer eingestuft werden.<br />
Begriffe<br />
Naht- und Perforationssicherung<br />
Als Nahtsicherung wird die regensichere oder wasserdichte<br />
Verklebung der Dachfolien im Bereich der Hö -<br />
hen- und Seitenüberlappungen bezeichnet. Idealer -<br />
weise können hierfür die <strong>Eternit</strong> Dachfolien 110 fix,<br />
135 fix oder 210 fix mit doppeltem Selbstklebe strei -<br />
fen verwendet werden.<br />
Unter Perforationssicherung versteht man die Ab dich -<br />
tung der Nageldurchdringungen zwischen Konter lat -<br />
tung und Dachfolie mit geeigneten Maßnahmen gegen<br />
Wassereintrieb, z. B. der <strong>Eternit</strong> Nagel dichtung.<br />
Behelfsdeckung<br />
Als Behelfsdeckung bezeichnet man den vorüber ge -<br />
hen den Schutz der Bauteilfläche vor Feuchtigkeit.<br />
Die se kann durch Abplanen, Einhausen oder durch<br />
andere regensichernde Maßnahmen geschaffen werden.<br />
Unter deck- und Unterspannbahnen können die<br />
Funktion der Behelfsdeckung übernehmen, wenn<br />
diese die Klassi fizierung UDB-A, UDB-B (mit Her stel -<br />
ler frei gabe) oder USB-A (mit Herstellerfreigabe) besitzen.<br />
Übernimmt die Zusatzmaßnahme die Funktion der<br />
Behelfs deckung, ist immer eine Naht- und Per fo ra -<br />
tions sicherung notwendig.<br />
Bauteil-Anschlüsse<br />
Bei Anschlüssen an aufgehende Bauteile sind die<br />
Dachfolien mindestens 5 cm über die Oberkante der<br />
Dacheindeckung zu führen und zu befestigen. Bei<br />
firstseitigen Anschlüssen können größere Anschluss -<br />
höhen erforderlich werden. Alle Anschlüsse müssen<br />
mindestens regensicher ausgeführt werden. Zum An -<br />
schluss der <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop an aufgehende<br />
Bauteile können der <strong>Eternit</strong> Kartuschenkleber oder<br />
die <strong>Eternit</strong> Klebebänder verwendet werden.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 9 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
UNTERKONSTRUKTION<br />
Allgemeines<br />
Die Unterkonstruktion für Dacheindeckungen mit<br />
Betondachsteinen wird in der Regel aus Holz hergestellt.<br />
Bei Dachkonstruktionen mit Unterspannungen,<br />
Unterdeckungen oder Unterdächern ist immer eine<br />
Konterlattung mit mindestens 24 mm Dicke einzubauen.<br />
Der hierdurch sichergestellte Abstand zwischen<br />
der Zusatzmaßnahme und der Dachdeckung<br />
dient im Wesentlichen:<br />
der sicheren Ableitung eventuell durch die<br />
Dacheindeckung eindringender Feuchtigkeit<br />
der sicheren Ableitung abtropfenden Tauwassers<br />
von der Unterseite der Dacheindeckung<br />
zur Unterlüftung der Dacheindeckung<br />
Konterlatten<br />
Über Unterdächern, Unterdeckungen oder Unter span -<br />
nun gen ist der Einbau von Konterlatten notwendig.<br />
Dieser Abstand dient der sicheren Ableitung von eingedrungener<br />
Feuchtigkeit durch starke Witterung<br />
oder Tauwasser und zur bauphysikalisch notwendigen<br />
Unterlüftung der Dachdeckung.<br />
Geachtet werden muss immer auf die funktionierende<br />
und ausreichend dimensionierte Ausbildung der Zuund<br />
Abluftöffnungen an Traufe und First.<br />
Die Höhe der Konterlattung muss mindestens 24 mm<br />
betragen. In schneereichen Gebieten kann durch eine<br />
größere Konterlattenhöhe erreicht werden, dass Schnee<br />
langsamer und gleichmäßiger von der Dachfläche ab -<br />
taut. Konterlatten ohne rechnerischen Nachweis sollen,<br />
Konterlatten mit rechnerischem Nachweis müssen<br />
mindestens der Sortierklasse S10 nach DIN 4074-1<br />
entsprechen.<br />
Wird als Zusatzmaßnahme eine perforationsgesicherte<br />
Unterdeckung oder Unterspannung gefordert, muss<br />
zwischen Konterlatte und Dachfolie eine geeignete<br />
Nageldichtung eingebaut werden. Nachfolgend empfohlene<br />
Konterlattendicken in Abhängigkeit von der<br />
Sparrenlänge.<br />
Werden die Konterlatten über Aufdachdämmsystemen<br />
eingebaut, müssen die Konterlatten zusätzliche<br />
Funktionen übernehmen. Für Mindestquerschnitt und<br />
Be festigung der Konterlatten ist hierbei ein separater<br />
statischer Nachweis notwendig, der in der Regel vom<br />
jeweiligen Dämmstofflieferant erstellt wird.<br />
Sparrenlänge<br />
empfohlene<br />
Konterlattendicke<br />
8,0 m 24 mm<br />
12,0 m<br />
12,0 m<br />
30 mm<br />
40 mm<br />
Dachlatten<br />
Dachlatten mit Auflagerabständen 1,0 m und ohne<br />
weitere statische Funktion sind tragende Bauteile ohne<br />
rechnerischen Nachweis. Diese Dachlatten müssen<br />
mindestens der Sortierklasse S10 nach DIN 4074-1<br />
entsprechen.<br />
Für Dachlatten mit Auflagerabständen 1,0 m oder<br />
mit weiteren statischen Funktionen, ist ein rechnerischer<br />
Nachweis erforderlich, durch den sich der notwendige<br />
Querschnitt, ggf. abweichende Holzgüte und<br />
die Anzahl der Befestigungen ergibt.<br />
Dachlatten sind immer so anzubringen, dass zwei<br />
volle Kanten, etwa mittig auf dem Sparren oder der<br />
Konterlatte aufliegen.<br />
Speziell der <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt zeichnet sich<br />
durch seine klare, ebene Linienführung aus. Um diesen<br />
optischen Eindruck zu erhalten, ist schon während<br />
der Verlegung besonderes Augenmerk auf die Eben -<br />
heit der Unterkonstruktion zu legen. Auch hier wird<br />
empfohlen besonders auf die Gerad- und Ebenheit<br />
der verwendeten Dachlatten zu achten.<br />
In der folgenden Tabelle finden Sie Empfehlungen für<br />
die maximalen Sparrenabstände der verschiedenen<br />
Dachlattenquerschnitte.<br />
empfohlener Querschnitt<br />
der Dachlattung<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein profiliert<br />
Sparrenabstand (Achsmaß)<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />
30/50 mm 0,8 m 0,7 m<br />
40/60 mm 1,0 m 0,9 m<br />
60/60 mm – 1,0 m<br />
statischer Nachweis erforderlich 1,0 m 1,0 m<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 10 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
WINDSOGSICHERUNG<br />
Allgemeines<br />
Bei der Ermittlung der Windlasten auf Dach deckun gen<br />
ist zu beachten, dass diese von unterschiedlichen<br />
Para metern abhängig sind, z. B.:<br />
Gebäudestandort<br />
Gebäudehöhe<br />
Dachform<br />
Konstruktion<br />
Deckunterlage.<br />
Im Folgenden werden diese wesentlichen Parameter<br />
kurz erläutert. Weiterhin finden Sie ab Seite 48 die<br />
Befestigungstabellen für die Kombinationen der verschiedenen<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> und den <strong>Eternit</strong> Sturm -<br />
klammern.<br />
Grundsätzlich sind alle Dach- und Formstein an<br />
Dach rändern mechanisch zu befestigen. Die Befesti -<br />
gungsmittel müssen dabei eine Kraft von mindestens<br />
0,6 kN/m rechtwinklig zur jeweiligen Lage aufnehmen<br />
können. In der Regel wird dies erreicht, in dem<br />
jeder Formstein mit einer Schraube 4,5 mm und<br />
einer Einschraubtiefe in die Dachlatte 24 mm<br />
befestigt wird. Bei Dachneigungen 65 ° ist grundsätzlich<br />
jeder Dachstein mechanisch zu befestigen.<br />
<strong>Dachsteine</strong> der Traufreihe müssen ebenfalls gegen<br />
Windsog gesichert werden. Da hier in der Regel mit<br />
abweichenden Holzquerschnitten gearbeitet wird, wer -<br />
den <strong>Eternit</strong> Sturmklammern zum Einschlagen oder an -<br />
dere geeignete Maßnahmen empfohlen. Zu sicheren<br />
Befestigung geschnittener <strong>Dachsteine</strong> zum Beispiel am<br />
Grat, ist die <strong>Eternit</strong> Montageklammer ideal geeignet.<br />
Gern unterstützen wir Sie bei der Ermittlung der<br />
erforderlichen Windsogsicherung. Füllen Sie dazu bitte<br />
das Berechnungsformular auf Seite 62 aus und<br />
senden es uns zu.<br />
Im Internet unter www.eternit.de finden Sie ein<br />
Berechnungsprogramm, welches Sie auf einfache<br />
Weise durch die Berechnung führt.<br />
Einzelnachweis<br />
Über die Befestigungstabelle kann ein Großteil der<br />
Dächer berücksichtigt werden. In einigen Fällen muss<br />
allerdings ein Einzelnachweis der Windsogsicherung<br />
erstellt werden, da Besonderheiten nicht tabellarisch<br />
abgebildet werden können. Wird ein Einzelnachweis<br />
erforderlich, ist dieser von einem Fachplaner oder<br />
Statiker zu erbringen.<br />
Ein Einzelnachweis ist erforderlich bei:<br />
Gebäudehöhen über 25,0 m<br />
Geländehöhen über 1.100 m NN<br />
Konstruktionen mit offener Deckunterlage<br />
Gebäude mit Öffnungen von mehr als 30 %<br />
Gebäudestandorten auf den Nordseeinseln<br />
Gebäudestandorten in exponierter Lage.<br />
Als exponierte Lage wird bezeichnet:<br />
Gebäudestandorte in Kamm- und Gipfellagen<br />
Flughafennähe<br />
Gebäude bei denen die umgebende Bebauung eine<br />
„Schluchtenbildung“ begünstigt.<br />
Empfohlen wird auch Kirchen oder Gebäude an<br />
Binnen gewässern als exponiert anzusehen.<br />
Gebäudestandort<br />
Der Gebäudestandort wird unter anderem über die<br />
Zuordnung zu einer Windzone gemäß DIN 1055-4<br />
festgelegt. Wird die Windzone anhand der Wind -<br />
zonen karte auf Seite 63 ermittelt, so ist bei Gebäu -<br />
destandorten im Grenzgebiet zwischen zwei Zonen<br />
immer die höhere Windzone zu wählen. Zur genauen<br />
Ermittlung der Zugehörigkeit sind die jeweils aktuellen<br />
amtlichen Bekanntmachungen der Bundesländer<br />
zu beachten. Unverbindlich können diese beim Deut -<br />
schen Institut für Bautechnik (DIBt) unter www.dibt.de<br />
bezogen werden. Dort ist eine Zuordnung der Land -<br />
kreise und kreisfreien Städte zu finden.<br />
Einen weiteren Einfluss hat die Geländehöhe des<br />
Standortes. Bei Geländehöhen über 800 m üNN wird<br />
der Geschwindigkeitsdruck durch die Geländehöhe<br />
beeinflusst. Daher ist bei Geländehöhen ab 800 m üNN<br />
ein Erhöhungsfaktor von (0,2 + Höhe üNN)/1.000 zu<br />
berücksichtigen.<br />
Innerhalb der vier Windzonen ist Deutschland in verschiedene<br />
Geländeprofile aufgeteilt. Das flächenmäßig<br />
größte Geländeprofil ist jeweils das Gebiet Bin nen -<br />
land.<br />
Die Windzone „Bereich Küste“ definiert einen Streifen<br />
auf dem Festland entlang der Küste mit 5,0 km Breite<br />
landeinwärts. In den Windzonen 3 und 4 zählen zum<br />
Windzone 1<br />
Windzone 2<br />
Windzone 3<br />
Windzone 4<br />
Binnenland (Mittelgebirge)<br />
Geländeprofil Küste auch die jeweiligen Inseln der<br />
Ostsee. Innerhalb der Inseln erfolgt keine Unter schei -<br />
dung zwischen Binnenland und Küste.<br />
Für die Inseln der Nordsee können keine allgemein<br />
gültigen Tabellen erstellt werden. Bei Gebäude stand -<br />
orten auf den Nordseeinseln ist daher immer ein Ein -<br />
zel nachweis erforderlich.<br />
Binnenland (norddeutsches Tiefland, Voralpenland)<br />
Küste und Inseln der Ostsee (Usedom)<br />
Binnenland<br />
Küste, einschließlich Inseln der Ostsee (Teile von Rügen, Poel)<br />
Binnenland<br />
Küste, einschließlich Inseln der Ostsee (Teile von Rügen, Fehmarn)<br />
Inseln der Nordsee<br />
Gebäudehöhe h<br />
Gebäude mit einer Höhe bis 25,0 m werden in drei<br />
Höhenstufen eingeteilt.<br />
Gebäudehöhen 10,0 m<br />
Gebäudehöhen 10,0 m bis 18,0 m<br />
Gebäudehöhen 18,0 m bis 25,0 m<br />
Bei diesen Gebäuden darf der Geschwindigkeitsdruck<br />
zur Vereinfachung konstant über die jeweilige Ge -<br />
bäudehöhe angenommen werden. Zu berücksichtigen<br />
ist, dass bei Gebäuden mit Hanglage immer die größte<br />
Höhe über Gelände bis zum First ausschlaggebend<br />
ist. Für Gebäude über 25,0 m Höhe ist ein separater<br />
Nachweis der Windsogsicherung notwendig.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 11 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
WINDSOGSICHERUNG<br />
Dachform<br />
Je nach Dachform muss die Windsogsicherung un -<br />
ter schiedlich ausgeführt werden. Hauptgrund dafür<br />
sind unterschiedliche Beanspruchungen der einzelnen<br />
Dachbereiche, die für jede Dachform separat be -<br />
trach tet werden müssen.<br />
Im Folgenden sind Tabellen und Befestigungs sche men<br />
für Sattel-, Trog-, Walm- und Pultdächer aufgeführt.<br />
Andere Dachformen können in der Regel von diesen<br />
abgeleitet werden. Bei zusammengesetzten Bau kör -<br />
pern ist jeder Gebäudeteil einzeln zu betrachten.<br />
Satteldach<br />
Trogdach<br />
Walmdach<br />
Pultdach<br />
Konstruktion<br />
Ein gesonderter Nachweis der Windsogsicherung ist<br />
erforderlich bei<br />
geschlossenen Gebäuden mit durchlässigen<br />
Außenbauteilen oder<br />
offenen Gebäuden<br />
wenn bei diesen die Deckunterlage<br />
mit Unterspannungen und ohne durchströmmungshemmender<br />
Schicht oder<br />
mit offener Deckunterlage<br />
ausgeführt ist.<br />
Dabei gelten als durchlässige Außenbauteile Flächen,<br />
deren Öffnungen maximal 30 % ihrer Gesamtfläche<br />
betragen und auch bei Sturm geöffnet werden müssen<br />
(z. B. Ausfahrtstore von Gebäuden für Rettungs dienste,<br />
oder teilweise auch landwirtschaftliche Gebäude).<br />
Als offen gelten Gebäude, wenn mindestens eine Außen -<br />
wand Öffnungen von mehr als 30 % ihrer jeweiligen<br />
Gesamtfläche aufweist.<br />
Deckunterlage<br />
Bei der Berechnung der notwendigen Wind sog siche -<br />
rung ist die vorhandene Art der Deckunterlage entscheidend.<br />
Unterschieden werden müssen hierbei die<br />
folgenden Arten von Deckunterlagen:<br />
geschlossene Deckunterlage und/oder durchströmmungshemmende<br />
Schicht<br />
Unterspannung ohne durchströmmungshemmender<br />
Schicht<br />
offene Deckunterlage.<br />
Werden Dachkonstruktionen mit offener Deck unter -<br />
lage ausgeführt, muss der volle Windinnendruck<br />
zusätzlich berücksichtigt werden.<br />
Bei Unterspannungen ohne durchströmmungshemmende<br />
Schicht, ist noch immer ein reduzierter Wind -<br />
innendruck zu berücksichtigen. Ob die Unter span nung<br />
verklebt oder lose überlappt wird, ist dabei zu vernachlässigen.<br />
Bei geschlossenen Deckunterlagen und/oder durchströmmungshemmenden<br />
Schichten unterhalb der<br />
Dach deckung kann auch bei Gebäuden mit durchlässigen<br />
Außenbauteilen oder offenen Gebäuden der<br />
Windinnendruck vernachlässigt werden.<br />
Die ab Seite 48 aufgeführte Befestigungstabelle gilt<br />
nur für Konstruktionen mit geschlossener Deck unter -<br />
lage und/oder durchströmmungshemmender Schicht.<br />
Als geschlossene Deckunterlagen gelten:<br />
Aufsparrendämmungen<br />
Holzschalungen mit Unterdeckungen<br />
Dachkonstruktionen mit Unterdächern<br />
Schalungen aus Holzwerkstoffen<br />
verfalzte Unterdeckplatten<br />
Unterspannungen im Bereich von Spitzböden<br />
Ortbetondecken.<br />
Als durchströmmungshemmende Schichten gelten:<br />
Dachaufbauten mit verklebten Dampfsperren<br />
Plattenmaterialien als Luftdichtheitsschicht<br />
Bauteile mit luftdichten Schichten gemäß<br />
DIN 4108-7.<br />
Unterspannungen in Verbindung mit zwischen oder<br />
unterhalb der Sparren angeordneten Sichtschalungen<br />
sind im Bereich von Dachüberständen wie geschlossene<br />
Deckunterlagen zu betrachten.<br />
Dachaufbau mit geschlossener Deckunterlage und<br />
durchströmmungshemmender Schicht<br />
Dachaufbau mit Unterspannung ohne durchströmmungshemmender<br />
Schicht<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 12 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
WINDSOGSICHERUNG<br />
Dachdurchdringungen<br />
Im Bereich von Durchdringungen, Aufbauten, Loggien<br />
und Gauben auf Dächern treten zusätzliche Verwir -<br />
be lungen auf, die sich auf die Lagesicherheit der<br />
<strong>Dachsteine</strong> auswirken können. In diesen Bereichen<br />
sind zusätzliche Maßnahmen zur Windsogsicherung<br />
erforderlich die einen höheren Widerstand gegen<br />
Windsog bieten.<br />
Als Durchdringung oder Aufbau gelten Bauteile, die<br />
an mindestens einer Stelle mehr als 35 cm über die<br />
Oberkante der Dacheindeckung herausragen und<br />
die über mindestens eine waagerechte Abmes sung<br />
von 50 cm verfügen.<br />
Die Breite des Randstreifens beträgt c/2, wobei c<br />
immer die längere Seite von a oder b der Durch drin -<br />
gung ist. Die Breite dieses Randstreifens ist auf min -<br />
destens 1,0 m und maximal 2,0 m begrenzt. Der<br />
sich hieraus ergebende Randbereich kann dem je wei -<br />
ligen Bereich der Befestigungstabelle ab Seite 48<br />
zugeordnet werden.<br />
Bedeutung der Befestigungsschemen<br />
Da in den verschiedenen Dachbereichen die Anfor de -<br />
rungen an die Verklammerung der <strong>Dachsteine</strong> verschieden<br />
sind, müssen die <strong>Dachsteine</strong> unterschiedlich<br />
oft befestigt werden. In den Tabellen ab Seite 48 sind<br />
die Befestigungsschema mit 1:3, 1:2, 1:1, „–“ oder<br />
„x“ angegeben.<br />
Im Befestigungsschema 1:3 ist somit jeder dritte<br />
Dachstein, im Befestigungsschema 1:2 jeder zweite<br />
Dachstein und im Befestigungsschema 1:1 jeder<br />
Dachstein mit einer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zu befestigen.<br />
Wird in der Tabelle „–“ angegeben, so ist in diesem<br />
Bereich keine <strong>Eternit</strong> Sturmklammer erforderlich.<br />
Dachbereiche, die in den Tabellen mit „x“ gekennzeichnet<br />
sind, können rechnerisch mit dieser Dach -<br />
stein/Sturmklammer-Kombination nicht ausgeführt<br />
werden. Hier kann es möglich sein, auf eine andere<br />
Kombination auszuweichen. Alternativ kann eine Ein -<br />
zel fallberechnung erforderlich sein, bei der wir Sie<br />
gern unterstützen. Füllen Sie dazu bitte das Berech -<br />
nungsformular auf Seite 62 aus und senden es uns zu.<br />
Ab einer Neigung von 65 ° ist grundsätzlich jeder<br />
Dachstein mir einer Sturmklammer zu befestigen.<br />
Befestigungsschemen für <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona, Göteborg<br />
Befestigungsschema 1: 3 –<br />
jeder dritte Dachstein<br />
Befestigungsschema 1: 2 –<br />
jeder zweite Dachstein<br />
Befestigungsschemen für <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />
Befestigungsschema 1:1 –<br />
jeder Dachstein<br />
Befestigungsschema 1: 3 –<br />
jeder dritte Dachstein<br />
Befestigungsschema 1: 2 –<br />
jeder zweite Dachstein<br />
Befestigungsschema 1:1 –<br />
jeder Dachstein<br />
<strong>Eternit</strong> Sturmklammern<br />
Um die Verlegung der <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> bei jeder Kon -<br />
struktion einfach zu ermöglichen, haben sich Sturm -<br />
klammern zum Einhängen bewehrt. Ohne zu sätz liches<br />
Werkzeug lassen sich diese in die Dach lattung einhän -<br />
gen und im Seitenfalz der <strong>Dachsteine</strong> befestigen. Sturm -<br />
klammern zum Einhängen müssen für die jeweils verwendete<br />
Dachlattung 30/50 mm oder 40/60 mm bestellt<br />
werden. Für andere Quer schnit te sind <strong>Eternit</strong> Sturm -<br />
klam mern zum Einschlagen in die Dachlattung erhältlich.<br />
Um eine ausreichende Sturmsicherung zu erreichen, ist<br />
für jede Dachstein/Sturmklammer-Kombination die Er -<br />
mittlung des charakteristischen Widerstands R d,f<br />
erforderlich. Mit diesen Werten können die notwendigen<br />
Befestigungsschemen ermittelt werden.<br />
Werden andere Sturmklammern verwendet, muss für<br />
diese ein separater Nachweis vom Hersteller mit<br />
Angabe der notwendigen Befestigungsschemen<br />
erstellt werden.<br />
Sturmklammer zum Einhängen für<br />
<strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona,<br />
Göteborg<br />
Sturmklammer zum Einschlagen<br />
für <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona,<br />
Göteborg<br />
Für den Dachstein Kapstadt steht eine spezielle<br />
Sturm klammer zum Einschlagen zur Verfügung.<br />
Sturmklammer zum Einschlagen<br />
für Dachstein Kapstadt<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 13 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />
BEREICHSEINTEILUNG FÜR WINDSOGSICHERUNG<br />
Bereichseinteilung<br />
Bei der Einteilung der Dachfläche muss berücksichtigt<br />
werden, dass der Wind aus verschiedenen Richtun -<br />
gen auf ein Gebäude treffen kann. Daher ist für jede<br />
mögliche Anströmrichtung des Windes die Dachfläche<br />
in Normal- und Randbereiche einzuteilen. Durch Über -<br />
lagerung dieser einzelnen Bereichseinteilungen ergibt<br />
sich eine zusammengesetzte Einteilung der gesamten<br />
Dachfläche. Zusätzlich sind eventuell weitere Bereiche<br />
durch z. B. Aufbauten, Gauben oder Durchdringungen<br />
zu berücksichtigen.<br />
Im Folgenden finden Sie die verschiedenen Bereichs -<br />
einteilungen für Sattel-, Trog-, Walm- und Pultdächer.<br />
Bei zusammengesetzten Baukörpern, z. B. L-, U- oder<br />
T-förmigen Grundrissen, ist jedes Gebäudeteil einzeln<br />
zu betrachten. Weiterhin können bei zusammengesetzten<br />
Baukörpern weitere Dachbereiche entstehen,<br />
z. B. Kehlbereiche. Diese Kehlbereiche sind auf den<br />
bei den angrenzenden Dachseiten je 1,0 m breit, senk -<br />
recht zum Kehlverlauf gemessen. Befestigt wird dieser<br />
Kehlbereich wie der Bereich der Hauptdachfläche.<br />
Die Breite von Gratbereichen beträgt e/8, senkrecht<br />
zum Gratverlauf gemessen, aber mindestens 1,0 m.<br />
Auch dieser Bereich wird wie der Hauptdachfläche<br />
befestigt.<br />
Die Dachdeckung von Gauben kann vereinfachend wie<br />
der Bereich der Hauptdachfläche befestigt werden.<br />
Wird davon abgewichen, sind die Gauben wie eigenständige<br />
Dachflächen zu betrachten.<br />
Bereichseinteilung bei Pultdächern<br />
Bei der Bereichseinteilung von Pultdächern sind 3 An -<br />
strömrichtungen zu beachten: senkrecht zur Traufe,<br />
senkrecht zum Giebel und senkrecht zum Pult.<br />
Wird die Windanströmrichtung senkrecht zur Traufe<br />
oder senkrecht zum Pult betrachtet, ergibt sich die<br />
Breite der Dachbereiche an Traufe und Pult über die<br />
Größe ex. Die Breite dieser Dachbereiche und <br />
beträgt ex/8.<br />
ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />
Wird die Windanströmrichtung senkrecht zum Giebel<br />
betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche<br />
am Ortgang über die Größe ey. Die Breite des sich<br />
ergebenden Dachbereichs beträgt ey/8, mindestens<br />
aber 1,5 m.<br />
ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />
Die Größen ex und ey werden immer in der Ebene<br />
der Dachfläche gemessen, bzw. angetragen und sind<br />
immer auf volle Dachsteinbreiten aufzurunden.<br />
Generell gilt:<br />
b = Trauflänge einschließlich Dachüberstand<br />
h = Gebäudehöhe<br />
Dachlänge b<br />
ey/8<br />
Dachlänge b<br />
Pult<br />
Pult<br />
2<br />
Dachbreite a<br />
Wind<br />
1<br />
2<br />
Dachbreite a<br />
3<br />
ex/8<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Wind<br />
Einteilung der Dachfläche für die<br />
Anströmrichtung senkrecht zur Trauflinie<br />
Einteilung der Dachfläche für die<br />
Anströmrichtung senkrecht zum Giebel<br />
Dachlänge b<br />
Wind<br />
ey/8<br />
Dachlänge b<br />
ey/8<br />
Pult<br />
Pult<br />
4<br />
ex/8<br />
4<br />
ex/8<br />
2<br />
Dachbreite a<br />
1 2<br />
1<br />
Dachbreite a<br />
3<br />
ex/8<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Einteilung der Dachfläche für die<br />
Anströmrichtung senkrecht zum Pult<br />
Beispiel einer Bereichseinteilung bei Gebäuden<br />
mit vier Anströmrichtungen<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 14 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
BEREICHSEINTEILUNG FÜR WINDSOGSICHERUNG<br />
Bereichseinteilung bei Satteldächern und Trogdächern<br />
Bei der Bereichseinteilung von Satteldächern sind die<br />
Windanströmrichtungen senkrecht und parallel zur<br />
First linie zu betrachten. Trogdächer sind analog Sat tel -<br />
dächer zu behandeln.<br />
Wird die Windanströmrichtung senkrecht zur Firstlinie<br />
betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche an<br />
Traufe und First über die Größe ex. Die Breite dieser<br />
Dachbereiche und beträgt ex/8.<br />
ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />
Wird die Windanströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />
betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche<br />
am Ortgang über die Größe ey. Die Breite des sich<br />
ergebenden Dachbereichs beträgt ey/8, mindestens<br />
aber 1,5 m.<br />
ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />
Die Größen ex und ey werden immer in der Ebene<br />
der Dachfläche gemessen, bzw. angetragen und sind<br />
immer auf volle Dachsteinbreiten aufzurunden.<br />
Generell gilt:<br />
b = Trauflänge einschließlich Dachüberstand<br />
h = Gebäudehöhe<br />
Dachlänge b<br />
ey/8<br />
Dachlänge b<br />
ey/8<br />
Dachlänge b<br />
ey/8<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
3<br />
ex/8<br />
2<br />
1<br />
2<br />
1<br />
2<br />
1<br />
4<br />
2<br />
3<br />
First<br />
ex/8 ex/8<br />
Dachbreite a<br />
Wind<br />
1<br />
2<br />
First<br />
Dachbreite a<br />
1<br />
4<br />
4<br />
2<br />
3<br />
First<br />
1<br />
ex/8 ex/8 ex/8<br />
Dachbreite a<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Wind<br />
Einteilung der Dachfläche für die<br />
Anströmrichtung senk recht zur Firstlinie<br />
Einteilung der Dachfläche für die<br />
Anströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />
Beispiel einer Bereichseinteilung bei Gebäuden<br />
mit vier Anströmrichtungen<br />
Bereichseinteilung bei Walmdächern<br />
Bei der Bereichseinteilung von Walmdächern sind<br />
ebenf alls die Windanströmrichtungen senkrecht und<br />
parallel zur Firstlinie zu betrachten. Im Bereich der<br />
Grate und der Walmflächen sind die sich ergebenden<br />
Bereiche besonders zu beachten.<br />
Wird die Windanströmrichtung senkrecht zur Firstlinie<br />
betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche an<br />
Traufe und First über die Größe ex. Die Breite der sich<br />
ergebenden Dachbereiche und beträgt ex/8.<br />
ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />
Wird die Windanströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />
betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche<br />
am Grat über die Größe ey. Die Breite dieses Grat -<br />
bereichs beträgt ey/8.<br />
ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />
Die Größen ex und ey werden immer in der Ebene<br />
der Dachfläche gemessen, bzw. angetragen und sind<br />
immer auf volle Dachsteinbreiten aufzurunden.<br />
Bei der überlagerten Einteilung sind die Gratbereiche<br />
mit der Größe e/8 einzuteilen. Dabei ist zu beachten:<br />
e = größerer Wert von ex oder ey<br />
Generell gilt:<br />
b = Trauflänge einschließlich Dachüberstand<br />
h = Gebäudehöhe<br />
Dachlänge b<br />
Dachlänge b<br />
Dachlänge b<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Grat<br />
Grat<br />
ex/8<br />
1<br />
2<br />
ex/8<br />
3<br />
2<br />
4<br />
First<br />
ex/8<br />
ex/8<br />
1 2<br />
1<br />
Grat<br />
1<br />
2<br />
Grat<br />
ex/8 ex/8<br />
Dachbreite a<br />
Wind<br />
Grat<br />
Grat<br />
1<br />
1<br />
1<br />
ey/8<br />
ey/8<br />
2<br />
2<br />
First<br />
1<br />
ey/8<br />
ey/8<br />
Grat<br />
2<br />
Grat<br />
Dachbreite a<br />
Grat<br />
Grat<br />
1<br />
1<br />
1<br />
e/8<br />
e/8<br />
3<br />
2<br />
4<br />
4<br />
2<br />
3<br />
First<br />
1<br />
1<br />
e/8<br />
1<br />
e/8<br />
Grat<br />
Grat<br />
ex/8 ex/8 ex/8 ex/8<br />
Dachbreite a<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Traufe<br />
Wind<br />
Einteilung der Dachfläche für die<br />
Anströmrichtung senkrecht zur Firstlinie<br />
Einteilung der Dachfläche für die<br />
Anströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />
Beispiel einer Bereichseinteilung bei Gebäuden<br />
mit vier Anströmrichtungen<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 15 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
EINTEILUNG DER DACHFLÄCHE<br />
Dachtiefeneinteilung<br />
Vor Beginn der Eindeckung ist die Dachtiefe einzuteilen<br />
und einzulatten. Zu berücksichtigen dabei sind:<br />
der Trauflattenabstand TA (siehe Seite 18),<br />
je nach Konstruktion 310 – 380 mm<br />
der Traufüberstand TÜ (siehe Seite 18),<br />
je nach Konstruktion 10 – 80 mm<br />
der Firstlattenabstand FA (siehe Seite 19),<br />
je nach Konstruktion 25 – 45 mm<br />
der zulässige Lattabstand LA (siehe Seite 5),<br />
neigungs- und modellabhängig von 310 – 345 mm<br />
Die Ermittlungslänge EL kann der folgenden Tabelle<br />
entnommen werden.<br />
Die Konstruktionslänge errechnet sich aus:<br />
EL + TA + FA<br />
TA<br />
LA LA LA LA<br />
Ermittlungslänge EL<br />
Konstruktionslänge<br />
FA<br />
TÜ<br />
Lattab-<br />
Ermittlungslänge EL in [m] bei N Dachsteinreihen<br />
stand<br />
mm 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20<br />
345 1,380 1,725 2,070 2,415 2,760 3,105 3,450 3,795 4,140 4,485 4,830 5,175 5,520 5,865 6,210 6,555<br />
340 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 5,440 5,780 6,120 6,460<br />
335 1,340 1,675 2,010 2,345 2,680 3,015 3,350 3,685 4,020 4,355 4,690 5,025 5,360 5,695 6,030 6,365<br />
330 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 5,280 5,610 5,940 6,270<br />
325 1,300 1,625 1,950 2,275 2,600 2,925 3,250 3,575 3,900 4,225 4,550 4,875 5,200 5,525 5,850 6,175<br />
320 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 5,120 5,440 5,760 6,080<br />
315 1,260 1,575 1,890 2,205 2,520 2,835 3,150 3,465 3,780 4,095 4,410 4,725 5,040 5,355 5,670 5,985<br />
310 1,240 1,550 1,860 2,170 2,480 2,790 3,100 3,410 3,720 4,030 4,340 4,650 4,960 5,270 5,580 5,890<br />
Lattab-<br />
Ermittlungslänge EL in [m] bei N Dachsteinreihen<br />
stand<br />
mm 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35<br />
345 6,555 6,900 7,245 7,590 7,935 8,280 8,625 8,970 9,315 9,660 10,005 10,350 10,695 11,040 11,385 11,730<br />
340 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200 10,540 10,880 11,220 11,560<br />
335 6,365 6,700 7,035 7,370 7,705 8,040 8,375 8,710 9,045 9,380 9,715 10,050 10,385 10,720 11,055 11,390<br />
330 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 10,230 10,560 10,890 11,220<br />
325 6,175 6,500 6,825 7,150 7,475 7,800 8,125 8,450 8,775 9,100 9,425 9,750 10,075 10,400 10,725 11,050<br />
320 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 9,920 10,240 10,560 10,880<br />
315 5,985 6,300 6,615 6,930 7,245 7,560 7,875 8,190 8,505 8,820 9,135 9,450 9,765 10,080 10,395 10,710<br />
310 5,890 6,200 6,510 6,820 7,130 7,440 7,750 8,060 8,370 8,680 8,990 9,300 9,610 9,920 10,230 10,540<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 16 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
EINTEILUNG DER DACHFLÄCHE<br />
Dachbreiteneinteilung<br />
Auch die Einteilung der Dachbreite soll vor Verlegung<br />
der <strong>Dachsteine</strong> vorgenommen werden. Dabei ist folgendes<br />
zu beachten:<br />
rechts und links jeweils 40 mm Überstand für die<br />
Giebelsteine<br />
beim Dachstein Verona sind keine Halbsteine verfügbar<br />
für den Dachstein Kapstadt sind ganze und halbe<br />
Giebelsteine verfügbar.<br />
Ausgehend vom Winkelschlag am rechten Ortgang ist<br />
mindestens jede 3. Dachsteinreihe abzuschnüren. Das<br />
Schnürmaß beträgt 300 mm je Reihe, bei Halbsteinen<br />
150 mm.<br />
Für die Verlegung der <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> gilt:<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona und Göteborg<br />
werden immer in Reihe verlegt<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt wird immer im Verband<br />
verlegt.<br />
Gesamtdeckbreite<br />
334 300 300 300 300 150 300<br />
260 300 300 300 300 150 294<br />
40 Konstruktionsbreite<br />
40<br />
Dachbreiteneinteilung für Dachstein Heidelberg und Göteborg<br />
Gesamtdeckbreite<br />
334 300 300 300 300 300<br />
260 300 300 300 300 294<br />
40 Konstruktionsbreite<br />
40<br />
Dachbreiteneinteilung für Dachstein Verona<br />
334<br />
Giebel-Normalstein links<br />
Gesamtdeckbreite<br />
300 300 300 300 150 300<br />
Giebel-Normalstein rechts<br />
40<br />
260 300 300 300 300 150 294<br />
Konstruktionsbreite 40<br />
Dachbreiteneinteilung für Dachstein Kapstadt<br />
Gesamtdeckbreite<br />
184 300 300 300 300 300 150 150<br />
Giebel-Halbstein links<br />
Giebel-Halbstein rechts<br />
110 300 300 300 300 300 150 144<br />
40<br />
Konstruktionsbreite<br />
40<br />
Dachbreiteneinteilung für Dachstein Kapstadt<br />
Anzahl<br />
Konstruktionsbreite in [m] für N <strong>Dachsteine</strong> inkl. Giebelsteine, bei Verwendung von Normal- und Halbsteinen<br />
<strong>Dachsteine</strong><br />
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 9,5<br />
0 – – – – 0,55 0,70 0,85 1,00 1,15 1,30 1,45 1,60 1,75 1,90 2,05 2,20 2,35 2,50 2,65 2,80<br />
10 2,95 3,10 3,25 3,40 3,55 3,70 3,85 4,00 4,15 4,30 4,45 4,60 4,75 4,90 5,05 5,20 5,35 5,50 5,65 5,80<br />
20 5,95 6,10 6,25 6,40 6,55 6,70 6,85 7,00 7,15 7,30 7,45 7,60 7,75 7,90 8,05 8,20 8,35 8,50 8,65 8,80<br />
30 8,95 9,10 9,25 9,40 9,55 9,70 9,85 10,00 10,15 10,30 10,45 10,60 10,75 10,90 11,05 11,20 11,35 11,50 11,65 11,80<br />
40 11,95 12,10 12,25 12,40 12,55 12,70 12,85 13,00 13,15 13,30 13,45 13,60 13,75 13,90 14,05 14,20 14,35 14,50 14,65 14,80<br />
50 14,95 15,10 15,25 15,40 15,55 15,70 15,85 16,00 16,15 16,30 16,45 16,60 16,75 16,90 17,05 17,20 17,35 17,50 17,65 17,80<br />
60 17,95 18,10 18,25 18,40 18,55 18,70 18,85 19,00 19,15 19,30 19,45 19,60 19,75 19,90 20,05 20,20 20,35 20,50 20,65 20,80<br />
70 20,95 21,10 21,25 21,40 21,55 21,70 21,85 22,00 22,15 22,30 22,45 22,60 22,75 22,90 23,05 23,20 23,35 23,50 23,65 23,80<br />
80 23,95 24,10 24,25 24,40 24,55 24,70 24,85 25,00 25,15 25,30 25,45 25,60 25,75 25,90 26,05 26,20 26,35 26,50 26,65 26,80<br />
90 26,95 27,10 27,25 27,40 27,55 27,70 27,85 28,00 28,15 28,30 28,45 28,60 28,75 28,90 29,05 29,20 29,35 29,50 29,65 29,80<br />
100 29,95 30,10 30,25 30,40 30,55 30,70 30,85 31,00 31,15 31,30 31,45 31,60 31,75 31,90 32,05 32,20 32,35 32,50 32,65 32,80<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 17 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
VERLEGUNG<br />
Befestigung Wandbekleidung<br />
Bei steilen Dachflächen ( 65 °) oder bei der Be klei -<br />
dung von senkrechten Flächen ist die „Fach regel für<br />
Außenwandbekleidungen mit klein formatigen Produk -<br />
ten aus Ton und Beton“ zu berücksichtigen.<br />
Die Befestigung bis 8 m Bekleidungshöhen muss mit<br />
einer Schraube mind. 4,5 x 55 mm im Kopf bereich des<br />
Dach stei nes erfolgen. Bei Be klei dungs höhen 8 m<br />
bis 20 m sind eine Schraube mind. 4,5 x 55 mm<br />
im Kopfbereich und eine Sturm klam mer im Fußbereich<br />
erforderlich. Die Mindest ein schraub tiefe beträgt jeweils<br />
24 mm.<br />
Vorgebohrte <strong>Dachsteine</strong> können als Sonder an fer ti gung<br />
geliefert werden. Bei Verwendung einer Schrau be ist<br />
zu berücksichtigen, dass die Überdeckung der Be fes -<br />
ti gungslöcher mind. 20 mm betragen muss.<br />
Traufenausbildung<br />
Die Ausbildung der Traufe kann mit hoch- oder tiefhängender<br />
Rinne erfolgen. Die Dachsteindeckung soll<br />
dabei nicht mehr als 1/3 der Rinnenbreite in die<br />
Dach rinne ragen. Wird die Deckung mit weniger als<br />
5 cm Traufüberstand TÜ über die Traufkonstruktion<br />
gedeckt, ist ein Traufblech zum Schutz der Unter kon -<br />
struktion einzubauen.<br />
Damit die <strong>Dachsteine</strong> der Traufreihe die gleiche Nei -<br />
gung wie die folgenden haben, sind Trauf- oder<br />
Keilbohlen, Traufenlüfterelemente, Doppellatten oder<br />
ähnliche Maßnahmen anzubringen.<br />
Die Befestigung der <strong>Dachsteine</strong> in der Traufreihe erfolgt<br />
wie der gesamte Traufbereich nach den Erforder nis -<br />
sen der Windsogsicherung.<br />
Weiterhin ist die Lüftungsebene im Bereich der Kon -<br />
ter lattung mit einem Lüftungsgitter zu versehen. Das<br />
<strong>Eternit</strong> Lüftungsband ist dafür ideal geeignet. Die<br />
Län ge der Lüftungsbandes beträgt 5,0 m, die Breite<br />
100 mm. Die sich daraus ergebene Einengung des<br />
Lüftungsquerschnittes ist zu berücksichtigen.<br />
Bei Einbau eines Traufenlüftungskamms ist die Trauf -<br />
bohle um Steinschräglage erhöht auszubilden. Der<br />
Traufenlüftungskamm wird einfach auf die Traufbohle<br />
genagelt. Die Länge des <strong>Eternit</strong> Traufen lüftungs -<br />
kamms beträgt 1,0 m.<br />
Beim Einbau eines Traufenlüfterelements kann auf<br />
die Traufbohlenerhöhung verzichtet werden. Der Lüf -<br />
tungs querschnitt beträgt beim Traufenlüfterelement<br />
200 cm²/m. Die Länge des <strong>Eternit</strong> Traufen lüftungs -<br />
ele ments beträgt 1,0 m.<br />
Traufblech<br />
Lüftungsgitter<br />
TÜ<br />
TA LA<br />
Tropfblech<br />
Trauflattenabstand TA mm 310 310 330 340 350 360 370 380<br />
Trauflattenüberstand TÜ mm 80 70 60 50 40 30 20 10<br />
Traufenlüftungskamm<br />
Traufenlüftungselement<br />
Lüftungsgitter<br />
Traufe mit Traufenlüftungskamm<br />
Lüftungsgitter<br />
Traufe mit Traufenlüftungselement<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 18 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
VERLEGUNG<br />
First-/Gratausbildung bei Dachstein Heidelberg, Verona, Göteborg<br />
Für die <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona und<br />
Göteborg steht ein optisch passender, halbrunder<br />
First-/Gratstein zur Verfügung. Dieser First-/Gratstein<br />
wird mit einer Überlappung von ca. 50 mm verlegt.<br />
Die Befestigung jedes First-/Gratsteines erfolgt<br />
mit einer First-/Gratklammer und einer Schraube<br />
4,5 mm, Einschraubtiefe in die First-/Gratlatte<br />
24 mm.<br />
First-/Grat-Lüftungsrolle<br />
Dachlattung<br />
First-/Gratlatte<br />
FA<br />
FH<br />
Dachneigung Dachlattung 30/50 mm Dachlattung 40/60 mm<br />
FA FH FA FH<br />
15 ° 35 mm 113 mm 35 mm 122 mm<br />
20 ° 33 mm 107 mm 33 mm 117 mm<br />
25 ° 32 mm 102 mm 32 mm 112 mm<br />
30 ° 30 mm 98 mm 30 mm 108 mm<br />
35 ° 29 mm 93 mm 29 mm 104 mm<br />
40 ° 28 mm 89 mm 28 mm 101 mm<br />
45 ° 26 mm 85 mm 26 mm 98 mm<br />
50 ° 25 mm 82 mm 25 mm 92 mm<br />
55 ° 25 mm 79 mm 25 mm 89 mm<br />
60 ° 25 mm 76 mm 25 mm 86 mm<br />
First-/Gratausbildung bei Dachstein Kapstadt<br />
Die First-/Gratsteine für den Dachstein Kapstadt werden<br />
ohne Überlappung auf der First-/Gratlatte verlegt.<br />
Die Befestigung erfolgt mit einer speziell entwickelten<br />
First-/Gratklammer auf der hochkant verlegten First-<br />
Gratlatte 30/50 mm. Werden breitere First-/Gratlatten<br />
verwendet, kann es erforderlich werden, die First-/<br />
Grat klammer zu unterlegen, um ein kippen zu verhindern.<br />
Weiterhin muss eine ausreichende Belüf tungs -<br />
öffnung vorhanden bleiben. Die First-/Gratlattenhöhe<br />
FH kann dachneigungsabhängig der nebenstehenden<br />
Tabelle entnommen werden. Dazwischen liegende<br />
Dach neigungen können interpoliert werden.<br />
Bei der Verlegung der First-/Gratklammer muss be -<br />
ach tet werden, dass der Dichtungsstreifen der First-/<br />
Gratklammer mittig unter beiden zu befestigenden<br />
First-/Gratsteinen liegt um einen dauerhaft funktionierenden<br />
Wasserablauf zu erreichen.<br />
First-/Gratlatte 30/50 mm<br />
First-/Grat-Lüftungsrolle<br />
Dachlattung<br />
Dachneigung Dachlattung 30/50 mm Dachlattung 40/60 mm Dachlattung 60/60 mm<br />
FA FH FA FH FA FH<br />
15 ° 45 mm 102 mm 40 mm 112 mm 35 mm 132 mm<br />
20 ° 45 mm 92 mm 40 mm 103 mm 35 mm 124 mm<br />
25 ° 45 mm 83 mm 40 mm 94 mm 35 mm 116 mm<br />
30 ° 45 mm 74 mm 40 mm 86 mm 35 mm 109 mm<br />
35 ° 45 mm 68 mm 35 mm 80 mm 25 mm 105 mm<br />
40 ° 45 mm 61 mm 35 mm 75 mm 25 mm 100 mm<br />
45 ° 45 mm 55 mm 35 mm 70 mm 25 mm 96 mm<br />
50 ° 45 mm 48 mm 35 mm 64 mm 25 mm 93 mm<br />
FA<br />
FH<br />
First-/Gratausbildung mit First-/Gratstein, -klammer<br />
und Lüftungsrolle Eterroll<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 19 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
VERLEGUNG<br />
Pultsteine für Dachstein Heidelberg, Verona, Göteborg<br />
Für den Pultabschluss stehen für die <strong>Eternit</strong> Dach -<br />
steine Heidelberg, Verona und Göteborg Pult-Normal -<br />
steine zur Verfügung. Für den Dachstein Heidelberg<br />
und Göteborg gibt es zusätzlich Pult-Halbsteine.<br />
Zur Befestigung der Steine muss jeder Pultstein trauf -<br />
seitig mit einer Sturmklammer gesichert und first -<br />
seitig mit einer Edelstahl Schraube mit Dichtscheibe<br />
4,5 mm, Einschraubtiefe 24 mm, an der Dach -<br />
lattung befestigt werden.<br />
Bedingt durch den kleineren Lattabstand der Pult -<br />
steine ist darauf zu achten, dass die Pultsteine dieselbe<br />
Neigung haben wie die Flächensteine. Je nach<br />
Konstruktion kann es daher erforderlich werden, eine<br />
stärkere Dachlatte einzubauen und/oder den Latt -<br />
abstand der Pultsteine anzupassen.<br />
Für den Übergang von Pultstein zum Giebelstein stehen<br />
optisch passende Pult-Giebelsteine links und rechts zur<br />
Verfügung.<br />
Abdeckhöhe der Pultsteine = 110 mm<br />
Innenwinkel der Pulsteine = 75 °<br />
Ü<br />
LA PA<br />
110<br />
Überdeckung Ü Lattabstand LA Pultabstand PA<br />
110 mm 310 mm 255 mm<br />
105 mm 315 mm 260 mm<br />
100 mm 320 mm 265 mm<br />
95 mm 325 mm 270 mm<br />
90 mm 330 mm 275 mm<br />
85 mm 335 mm 280 mm<br />
80 mm 340 mm 285 mm<br />
75 mm 345 mm 290 mm<br />
Giebelsteine<br />
Der seitliche Abschluss der Dacheindeckung wird in<br />
der Regel mit Giebelsteinen hergestellt. Jeder Giebel -<br />
stein ist dabei mit mindestens 1 Schrau be 4,5 mm,<br />
Einschraubtiefe 24 mm, in die Dach lat tung zu<br />
befestigen.<br />
Da die Verlegung des Dachsteins Kapstadt immer im<br />
Verband erfolgt, sind ganze und halbe Giebelsteine<br />
verfügbar um auch am Ortgang die Verbanddeckung<br />
fortzuführen.<br />
Alle Giebelsteine sind mit Ausstich 90 mm oder<br />
120 mm erhältlich. In unten stehender Tabelle finden<br />
Sie Angaben zur Abhängigkeit des Ausstichs zum Latt -<br />
abstand LA.<br />
Die seitliche Abdeckhöhe der ebenen Schenkel der<br />
Gie belsteine beträgt<br />
85 mm bei den <strong>Dachsteine</strong>n Heidelberg, Verona,<br />
Göteborg<br />
45 mm beim Dachstein Kapstadt<br />
Ausstich<br />
Überdeckung Ü Lattabstand LA<br />
90 mm 75 – 85 mm 335 – 345 mm<br />
120 mm 86 – 110 mm 310 – 334 mm<br />
85<br />
334 300<br />
40 260 294<br />
40<br />
Giebelsteine bei den <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n Heidelberg, Verona, Göteborg<br />
45<br />
Giebel-Normalstein<br />
Giebel-Normalstein<br />
334 300<br />
40 260 294<br />
40<br />
Giebel-Normalsteine beim <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />
Giebel-Halbstein<br />
Giebel-Halbstein<br />
184 150<br />
45<br />
85<br />
45<br />
45<br />
40 110 144 40<br />
Giebel-Halbsteine beim <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 20 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
VERLEGUNG<br />
Laufrostsystem<br />
Alle <strong>Eternit</strong> Laufrostsysteme mit Funktionssteinen sind<br />
nach DIN EN 516 von der Bau BG geprüft und zertifiziert.<br />
Funktionssteine Heidelberg, Verona, Göteborg<br />
21 cm<br />
Funktionsstein auf der Lattung einhängen und mit<br />
einer Holzschraube 4,5 x 45 mm kopfseitig über den<br />
Dach lat ten ha ken mit der Dachlatte verschrauben.<br />
Bügel für Laufrost bzw. Steigtritt waagerecht (maximale<br />
Abweichung 3 °) ausrichten und mit den mitgelieferten<br />
selbstsichernden Muttern befestigen. Der<br />
Ein satz dieser Funktionssteine ist in einem Dach nei -<br />
gungs bereich von 15°– 55° möglich.<br />
Achtung: Selbstsichernde Muttern dürfen nicht<br />
mehrmals verwendet werden.<br />
Vor dem Einbau der Funktionssteine sind alle<br />
Schrau ben und Muttern zu prüfen und fest an -<br />
zu ziehen.<br />
Mittelunterstützung für Funktionssteine Heidelberg, Verona, Göteborg<br />
Mittelunterstützung im Abstand von 21 cm von der<br />
first seitigen Latte einbauen (siehe untenstehende<br />
Zeich nung).<br />
Befestigung auf mindestens 2 Sparren mit 2 Holz -<br />
schrauben nach DIN 96 (Länge siehe nebenstehende<br />
Tabelle). Es wird empfohlen, die Schraubenlöcher vorzubohren.<br />
Dachlatten- Sparrenabstand Mittelunterstützungs- Holzschrauben<br />
querschnitt (Achsmaß) querschnitt<br />
cm x cm cm mm x mm mm<br />
3/5 80 50/60 6 x 100<br />
4/6 100 60/60 6 x 120<br />
Holzqualität: Güteklasse S10 nach DIN 4074-1<br />
Einzelner Laufrost<br />
Laufrost (420 mm oder 880 mm) so auf den Funk -<br />
tions stein mit Bügel auflegen, dass jeder Laufrost auf<br />
2 Auflagern ruht. Jeden Laufrost mit den mitgelieferten<br />
Schlossschrauben 8 x 50 an jedem Auflager zweimal<br />
befestigen.<br />
Stützweite 30 cm: Laufrost 42 cm lang<br />
Stützweite 60 cm: Laufrost 88 cm lang<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 21 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
VERLEGUNG<br />
Funktionssteine Kapstadt<br />
Für den Dachstein Kapstadt sind verschiedene Funk -<br />
tions steine verfügbar. Für die sichere Funktions erfül -<br />
lung der Funktionssteine ist der Einbau einer zusätzlichen<br />
Mittelunterstützung notwendig.<br />
Als Mittelunterstützung wird der gleiche Latten quer -<br />
schnitt wie für die Dacheindeckung verwendet. Die<br />
zusätzliche Mittelunterstützung wird im Abstand von<br />
215 mm von der firstseitigen Latte eingebaut. Diese<br />
muss auf mind. 2 Sparren aufliegen und auf jedem<br />
Sparren mit 2 Schrauben, mind. 6 x 100 mm, befestigt<br />
werden. Auf überstehende Enden der Mittel unter -<br />
stützung darf kein Funktionsstein eingebaut werden.<br />
Die Funktionssteine sind mit dem unterseitigen Bügel<br />
in die Dachlattung einzuhängen und auf die Mittel un -<br />
ter stützung aufzulegen. Zusätzlich sind die Funktions -<br />
steine mit einer Holzschraube, mind. 4,5 x 45 mm,<br />
kopfseitig in die Dachlattung zu verschrauben.<br />
Bei Funktionssteinen mit Bügel für Laufroste, ist<br />
nach dem Einbau der Bügel waagerecht auszurichten<br />
und mit den selbstsichernden Muttern zu befestigen.<br />
Vor dem endgültigen Einbau der Laufroste sind alle<br />
Schrau ben und Muttern zu prüfen und fest anzuziehen.<br />
Achtung: Selbstsichernde Muttern dürfen nicht<br />
mehrmals verwendet werden.<br />
Jeder Laufrost muss auf 2 Bügeln aufliegen. Die Lauf -<br />
roste sind mit den mitgelieferten Schrauben an die<br />
Funktionssteine zu befestigen. Mehrere nebeneinander<br />
liegende Laufroste müssen mit dem separat er hält li -<br />
chen Verbindungssatz verbunden werden.<br />
Funktionssteine mit Stütze für Schneefanggitter werden<br />
vorzugsweise im Traufbereich in der 2. oder 3. Dach -<br />
stein reihe eingebaut, je nach Erfordernis auch in an de -<br />
ren Steinreihen. Die Abstände der Schnee fang stützen<br />
untereinander dürfen nicht mehr als 900 mm, d.h.<br />
jeder 3. Dachstein, betragen. In schneereichen Gebie -<br />
ten ist dieses Maß auf 600 mm, bzw. jeder 2. Dach -<br />
stein, zu reduzieren. Die Stützen sind für Schnee fang -<br />
gitter mit einer Höhe von 200 mm verwendbar. Die<br />
Schneefanggitter werden in die untere Lasche der<br />
Stüt zen gestellt und mit der oberen Lasche befestigt.<br />
Mehrere Schneefanggitter werden untereinander mit<br />
den separat erhältlichen Verbindungsmuffen 2 x pro<br />
Stoß verbunden.<br />
Funktionsstein mit Bügel für Laufrost<br />
Funktionsstein mit Stütze für Schneefanggitter<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 22 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
VERLEGUNG<br />
Durchgehender Laufrost<br />
Werden mehrere Laufroste zu einem Laufsteg verbun -<br />
den, so muss jeder einzelne Laufrost auf mindestens<br />
2 Auflagern ruhen. Die Anordnung bzw. Ab stän de der<br />
Funktionssteine mit Bügeln sind aus der nachfolgenden<br />
Abbildung ersichtlich.<br />
Die Laufroste sind an den Stoßstellen mit dem separat<br />
erhältlichen Ver bin dungssatz zu verbinden.<br />
Im Übrigen sind die geltenden Vorschriften der Bau-<br />
Be rufsgenossenschaften bzw. die Vorschriften über<br />
Ein richtungen zum Betreten von Dächern zu beachten.<br />
Schneefanggitter/Rundholz<br />
Schneefanggitter oder Rundhölzer als Schneefang<br />
wer den im Traufbereich in der 2. oder 3. Steinreihe<br />
ein gebaut. Je nach Er for dernis können sie auch in<br />
wei teren Steinreihen eingesetzt werden. Der Funk -<br />
tions stein mit Schnee fangstütze ist für alle Dach -<br />
stein modelle lieferbar.<br />
Die Abstände der Schneefangstützen untereinander<br />
dürfen nicht mehr als 90 cm betragen, d.h. an Stelle<br />
jedes 3. Steines ist eine Schneefangstütze zu setzen.<br />
In schneereichen Gebieten sollte dieses Maß auf 60<br />
cm, bzw. jeden 2. Stein, reduziert werden.<br />
Funktionsstein mit Schnee fangstütze auf der Lattung<br />
einhängen und mit einer Holzschraube 4,5 x 45 mm<br />
aus nichtrostendem Stahl A2 kopf seitig über den<br />
Dach lat ten haken mit der Dachlatte verschrauben.<br />
Die Schneefanggitter sind in die untere Lasche der<br />
Schneefangstütze zu stellen und mit der oberen La sche<br />
an der Stütze zu befestigen. Untereinander werden die<br />
Schneefanggitter mit den separat erhältlichen Ver bin -<br />
dungsmuffen 2 Mal pro Stoß verbunden.<br />
Die Angaben zur Montage der Mittelunterstützung<br />
(Sei te 21 + 22) sind zu beachten.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 23 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
EINBAUTEILE<br />
Durchgangssteine<br />
Der Durchgangsstein aus Kunststoff mit Entlüf ter -<br />
stutzen oder mit Antennenaufsatz hat die jeweils<br />
passende Grundplatte mit kugelförmiger Aufwölbung.<br />
Mit diesem Kugelgelenk werden die eingesetzten<br />
Ober teile der Dachneigung angepasst.<br />
Ab 35 ° Dachneigung muss das Oberteil um 180 °<br />
gedreht und wieder eingesetzt werden. Ein Hinweis<br />
dazu ist im Oberteil eingeprägt.<br />
Durchgangsstein mit Antennenaufsatz<br />
für Rohrdurchmesser von 6,5 bis 60 mm. Der abgestufte<br />
Antennenaufsatz ist entsprechend dem Durch -<br />
messer des Antennenmastes abzuschneiden. Der<br />
Über gang zwischen Antennenmast und Kunst stoff-<br />
Oberteil ist mit geeignetem Klebeband abzu dich ten.<br />
Der Antennenmast ist an der Dach konstruk tion zu<br />
verankern und an Unterspannung bzw. Unterdach<br />
anzu dichten.<br />
Der Antennendurchgang ist einsetzbar im Dach nei -<br />
gungs bereich 20 ° – 50 °.<br />
Durchgangsstein mit Entlüfterstutzen<br />
Der Anschluss des Dunstrohrs kann durch einen flexiblen<br />
Schlauchanschluss erfolgen.<br />
Unterspannung bzw. Unterdach sind anzudichten.<br />
Entlüfterstutzen sind für Rohrdurchmesser DN 100 und<br />
DN 125 verfügbar. Stutzen DN 100 sind im Dach nei -<br />
gungs bereich 20 ° – 50 ° einsetzbar. Stutzen DN 125<br />
im Bereich 15 ° – 45 °.<br />
Durchgangsstein mit Adapter für Abgasrohr<br />
Für die Durchführung eines Abgasschornsteins steht<br />
als separates Zubehörteil ein Adapter für Abgas rohre,<br />
Durchmesser 70/110 mm oder 80/125 mm, zur Verfügung.<br />
Der Adapter wird statt des Entlüfterstutzens auf<br />
den Durchgangsstein gesetzt und mit dem Abgas -<br />
schornstein fixiert.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 24 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
EINBAUTEILE<br />
Lichtsteine Heidelberg, Verona, Göteborg<br />
Der Lichtstein besteht aus klarem Acrylglas. Er muss<br />
mit den beiden mitgelieferten Klammern an den Lat -<br />
ten befestigt werden. Auf der Unterseite des Licht -<br />
steins sind 2 Ösen zur Aufnahme der Klammer vorhanden.<br />
Schneestopper<br />
Schneebelastung<br />
Schneestopper vermindern das Abrutschen von Schnee.<br />
Die Bestimmung der Anzahl pro m 2 Dach flä che ist ab -<br />
hängig von der Dachneigung und der Schnee last und<br />
kann nach dem nebenstehenden Diagramm er mittelt<br />
werden. Örtliche Gegebenheiten und extreme Schnee -<br />
ver hältnisse sind im Einzelfall zu berücksichtigen.<br />
Dachneigung<br />
Hinweis:<br />
Schneestopper sind keine Einrichtungen zum Be ge hen<br />
von Dächern und dürfen nicht als Leiterhaken be nutzt<br />
werden.<br />
Beispiel:<br />
Dachneigung 35 °<br />
Schneelast 2 kN/m 2<br />
ergibt 1 Schneestopper pro m 2<br />
Verlegebeispiele<br />
~ 0,9 Steine je m 2 Dachfläche.<br />
Waagerecht in jeder 4. Reihe, senkrecht in jeder<br />
3. Rei he, unterste Reihe doppelt verlegt<br />
~ 1,2 Steine je m 2 Dachfläche.<br />
Waagerecht in jeder 4. Reihe, senkrecht in jeder<br />
2. Rei he, unterste Reihe doppelt verlegt<br />
~ 2,3 Steine je m 2 Dachfläche.<br />
Waagerecht in jeder 2. Reihe, senkrecht in jeder<br />
2. Reihe, unterste Reihe doppelt verlegt<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 25 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
EINBAUTEILE<br />
Sicherheitsdachhaken<br />
2<br />
6 6<br />
2.8 2.8 2.8<br />
2.8 2.8 2.8<br />
20<br />
Dachhaken nur auf Nadelholzbrettern der Güteklasse II<br />
DIN 4074 in den Mindestmaßen 200 x 38 mm anbringen.<br />
Die Bretter sind zusätzlich zwischen den Dachlatten<br />
auf den Sparren mit 6 verzinkten Nägeln 38 x 100 mm<br />
(DIN 1151) zu befestigen.<br />
Mindestsparrenquerschnitt b x d = 6 x 8 cm.<br />
Der Haken ist mit 3 mitgelieferten Rillennägeln<br />
6x40 mm (DIN 1151) gegen Verschieben zu sichern.<br />
Die Fußverrippung ist im Bereich der Dachhaken auszusparen.<br />
Es sind die Einbauvorschriften des jeweiligen Herstel -<br />
lers der verwendeten Dachhaken zu beachten.<br />
Anordnung der Sicherheitsdachhaken auf der Dach -<br />
fläche nach DIN 4426:<br />
max. 94 cm<br />
max. 100 cm<br />
oberste Reihe 1,0 m unterhalb des Firstes<br />
weitere Reihen im Abstand von 5,0 m<br />
unterste Reihe 1,5 m von der Traufe<br />
horizontaler Abstand in einer Reihe 1,8 m<br />
Jumbosteine<br />
Zugeschnittener Dachstein, der<br />
schwierig zu befestigen ist, da er<br />
nicht auf der Dachlatte aufliegt.<br />
Zugeschnittener Dachstein<br />
aus einem Jumbostein<br />
ohne Problem bei der<br />
Befestigung.<br />
Der Jumbostein für den Dachstein Verona hat die Deck -<br />
breite von zwei Nor malsteinen (60 cm).<br />
Der Jumbostein für die <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg und<br />
Göte borg hat die Deckbreite von 1,5 Nor malsteinen<br />
(45 cm).<br />
<strong>Anwendung</strong>sbereiche:<br />
Schräge Dachdetails<br />
wie Grate, Kehlen und schrägzulaufende Ortgänge.<br />
Bei schrägen Dachdetails müssen <strong>Dachsteine</strong> häufig so<br />
zugeschnitten werden, dass eine Befestigung nur schwer<br />
möglich ist. Durch den Jumbo stein sind diese Bereiche<br />
schnell und sicher verlegt.<br />
Durchbrüche<br />
wie Gauben, Schornsteine, Dachfenster und Öffnungen.<br />
Auch für diesen <strong>Anwendung</strong>sfall eignet sich der Jum -<br />
bo stein ideal. Neben der optisch beibehaltenen Groß zü -<br />
gigkeit der Dachfläche besteht ferner die Mög lich keit<br />
der exakten Anpassung mit gleichen Öffnungsabständen.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 26 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
VERARBEITUNGSHINWEISE<br />
ALLGEMEINES<br />
Bearbeitung <strong>Dachsteine</strong><br />
Bohren und Schneiden<br />
Zum Bohren der <strong>Dachsteine</strong> sind Bohr maschinen ohne<br />
Schlag zu verwenden, da ansonsten die Dach steine<br />
zerstört werden.<br />
Der Zuschnitt von <strong>Dachsteine</strong>n erfolgt mit Stein trenn -<br />
maschinen mit Sägetisch für Nass- und Trocken -<br />
schnitte.<br />
Generell ist auf eine möglichst staubfreie Bearbeitung<br />
zu achten.<br />
Schneid-/Bohrstaub auf der Dachfläche ist zu vermeiden<br />
bzw. sofort nach dem Schneiden rück stands los<br />
zu entfernen.<br />
Schrauben<br />
Die mechanische Befestigung von Dach stei nen, Gie bel -<br />
steinen, Firsten usw. erfolgt mit Schrauben.<br />
Lieferung und Lagerung<br />
∼ 34 cm<br />
∼ 42 cm<br />
Lieferung<br />
Normalsteine in Paketen à 40 Stück eingeschrumpft.<br />
Formsteine in Paketen eingeschrumpft auf Paletten.<br />
Lagerung<br />
Auf ebenem, tragfähigem Untergrund. Pakete sind bis<br />
zur Verarbeitung geschlossen zu halten.<br />
Farbkennzeichnung der Verpackung:<br />
Orange <strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />
Grün <strong>Eternit</strong> Glanzstein Verona<br />
Gelb <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
Lila <strong>Eternit</strong> Glanzstein Heidelberg<br />
∼ 110 cm<br />
Rot<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Göteborg<br />
Hellgrau<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />
Zeitwerte für die Verlegung<br />
Grundlage der nachfolgenden Zeitwerte sind ein normaler<br />
Schwierigkeitsgrad und normale bauliche Ge -<br />
ge benheiten. Objektbezogene Er schwer nisse, wie sie<br />
sich z. B. durch lange Zufahrtswege oder schwierige<br />
Lagermöglich keiten ergeben können, sind gesondert<br />
zu berück sich tigen. Vorbereitende Arbeiten sind eben -<br />
falls gesondert zu kalkulieren.<br />
Die angegebenen Werte sind als Richtwerte zu verstehen<br />
und müssen den eigenen Fertigkeiten und dem<br />
Bauvorhaben entsprechend angepasst werden.<br />
Ausführung<br />
Lohnminuten<br />
<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> auf vorhandener Unterkonstruktion verlegen (bis 10,5 Stück/m 2 ) 12 min/m 2<br />
Sturmklammer zum Einhängen: Sturmklammer zum Einschlagen:<br />
Mehraufwand für Verklammerung bei jedem 3. Dachstein 1 min/m 2 2 min/m 2<br />
Mehraufwand für Verklammerung bei jedem 2. Dachstein 2 min/m 2 3 min/m 2<br />
Mehraufwand für Verklammerung bei jedem Dachstein 3 min/m 2 4 min/m 2<br />
Traufenlüftungskamm befestigen<br />
Traufenlüfterelement montieren<br />
Giebelsteine verlegen und befestigen<br />
Funktionsstein für Laufrost bzw. Schneefang verlegen und befestigen<br />
Laufrost verlegen und befestigen<br />
Lichtstein verlegen und befestigen<br />
geknickte Steine verlegen<br />
First-/Gratsteine verlegen und mit Klammer befestigen<br />
Firstdiskus verlegen und befestigen<br />
Firstendstein bzw. Firstabschlussstein verlegen und befestigen<br />
Walmkappe verlegen und befestigen<br />
Gratanfangsstein verlegen und befestigen<br />
Firstlüftungsprofil verlegen und befestigen<br />
Gratlüftungsprofil verlegen und befestigen<br />
Ventiroll verlegen und befestigen<br />
3 min/m<br />
5 min/m<br />
7 min/m<br />
10 min/Stück<br />
12 min/m<br />
2 min/Stück<br />
4 min/Stück<br />
10 min/m<br />
8 min/Stück<br />
8 min/Stück<br />
12 min/Stück<br />
6 min/Stück<br />
3 min/m<br />
3 min/m<br />
3 min/m<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 27 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
TRAUFE<br />
Traufe mit Dachuntersicht und hochhängender Rinne<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Rinnenhalter<br />
03 Lüftungsband<br />
04 Traufbohle 40 x 140 mm,<br />
Rinnenhalter in die Traufbohle eingelassen<br />
05 Verschalung<br />
06 <strong>Eternit</strong> Dachuntersicht<br />
07 Traglattung<br />
08 Hochhängende Rinne<br />
09 Konterlattung<br />
10 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
11 Sparren<br />
12 Wärmedämmung<br />
13 Fußpfette<br />
14 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
15 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
16 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
17 Traufenlüftungskamm<br />
18 Traufblech<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 28 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
TRAUFE<br />
Traufe mit tiefhängender Rinne<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />
02 Rinnenhalter<br />
03 Lüftungsprofil<br />
04 Traufbohle 40 x 140 mm,<br />
Rinnenhalter in die Traufbohle eingelassen<br />
05 Verschalung<br />
06 Traglattung<br />
07 Tiefhängende Rinne<br />
08 Konterlattung<br />
09 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
10 Sparren<br />
11 Wärmedämmung<br />
12 Fußpfette<br />
13 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
14 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
15 Traufenlüftungskamm<br />
16 Traufblech<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 29 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
ORTGANG<br />
Ortgang mit Giebelsteinen und Dachplattenblende<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Giebelstein<br />
02 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Normalstein<br />
03 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
04 Traglattung<br />
05 Konterlattung<br />
06 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
07 Wärmedämmung<br />
08 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
09 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
10 Lüftungsgitter<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 30 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
ORTGANG<br />
Ortgang mit Dachplattenblende<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />
09 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
10 Hafte<br />
11 Abdeckung<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 31 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
ORTGANG<br />
Ortgang mit Ortgangrinne und Ortgangblende<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Jumbostein<br />
02 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Normalstein<br />
03 Traglattung<br />
04 Konterlattung<br />
05 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
06 Wärmedämmung<br />
07 Dampfbremse/-sperre<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
08 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
09 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
10 Befestigungsbrett<br />
11 Stirnbrett<br />
12 Trennlage/Sperrschicht<br />
13 Befestigungswinkel für Stirnbrett<br />
14 Ortgangrinne<br />
15 Hafte<br />
16 Abdeckung<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 32 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
FIRST<br />
Lüfterfirst mit First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />
01 <strong>Eternit</strong> First-/Gratstein<br />
02 Firstlatte<br />
03 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlattenhalter<br />
04 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />
05 Traglattung<br />
06 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
07 Konterlattung<br />
08 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
09 Wärmedämmung<br />
10 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
11 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
12 <strong>Eternit</strong> First-/Gratklammer<br />
13 Firstpfette<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 33 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
FIRST<br />
Lüfterfirst mit Firstlüftungskappe<br />
01 <strong>Eternit</strong> First-/Gratstein<br />
02 Firstlatte<br />
03 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlattenhalter<br />
04 <strong>Eternit</strong> Firstlüftungskappe<br />
05 Traglattung<br />
06 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
07 Konterlattung<br />
08 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
09 Wärmedämmung<br />
10 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
11 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
12 <strong>Eternit</strong> First-/Gratklammer<br />
13 Firstpfette<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 34 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
PULTFIRST<br />
Pultfirst mit Pultsteinen<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Pultstein<br />
09 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
10 Lüftungsband<br />
11 Lattung<br />
12 <strong>Eternit</strong> Dachuntersicht<br />
13 <strong>Eternit</strong> Fassadentafel<br />
mit Holz-UK und Wärmedämmung<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 35 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
PULTFIRST<br />
Pultfirst mit Dachplattenblende<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 Einlaufblech<br />
09 Halter<br />
10 Hafte<br />
11 Blechkappe<br />
12 <strong>Eternit</strong> Lüfterstein<br />
13 Lüftungsprofil<br />
14 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 36 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
WANDANSCHLUSS<br />
Wandanschluss firstseitig mit Eterflex Dichtungsband<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 <strong>Eternit</strong> Lüfterstein<br />
09 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />
10 Abschlussleiste<br />
11 <strong>Eternit</strong> Fassadentafel<br />
mit Holz-UK und Wärmedämmung<br />
12 Lüftungsband<br />
13 Lasche<br />
14 Dauerelastische Dichtung<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 37 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
WANDANSCHLUSS<br />
Wandanschluss seitlich mit Eterflex Dichtungsband<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />
09 Abschlussleiste<br />
10 Lüftungsprofil<br />
11 <strong>Eternit</strong> Kopfklammer<br />
12 <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 38 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
WANDANSCHLUSS<br />
Rinne, innenliegend<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 <strong>Eternit</strong> Traufenlüftungskamm<br />
09 Rinnenblech<br />
10 Dauerelastische Dichtung<br />
11 Haltelattung<br />
12 Schalung<br />
13 Trennlage<br />
14 Überlauf<br />
15 Futterkeil<br />
16 Anschlussblech<br />
17 Abdeckung<br />
18 <strong>Eternit</strong> Fassadentafel<br />
mit Holz-UK und Wärmedämmung<br />
19 Einlaufblech<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 39 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
KEHLE<br />
Kehle mit Rippenkehle<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 Kehlschalung<br />
05 Rippenkehle<br />
06 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
07 Wärmedämmung<br />
08 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
09 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
10 <strong>Eternit</strong> Traufenlüftungskamm<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 40 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
GRAT<br />
Grat mit First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlattenhalter<br />
03 Gratlatte<br />
04 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />
05 <strong>Eternit</strong> First-/Gratstein<br />
06 Traglattung<br />
07 Konterlattung<br />
08 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
09 Wärmedämmung<br />
10 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
11 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 41 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
DACHNEIGUNGSWECHSEL<br />
Dachneigungswechsel mit Knicksteinen
STANDARD-DETAILS<br />
DACHNEIGUNGSWECHSEL<br />
Dachneigungswechsel mit Knicksteinen >180°<br />
Hinweis für alle geknickten Steine<br />
Alle geknickten Steine werden objektbezogen hergestellt.<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Knickstein<br />
09 Sparren<br />
10 Pfette<br />
11 <strong>Eternit</strong> Kopfklammer<br />
12 <strong>Eternit</strong> Sturmklammer<br />
Der Öffnungswinkel und die Schen kel längen S 1<br />
und S 2 sind bei der Bestellung anzugeben.<br />
(Schenkellänge max. 280 mm)<br />
Die Schenkellängen sind an der Unterseite der Dach -<br />
steine zu bestimmen.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 43 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
DACHGAUBE<br />
Gaubenwange<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Giebelstein<br />
02 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />
Normalstein<br />
03 Traglattung<br />
04 Konterlattung<br />
05 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
06 Wärmedämmung<br />
07 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
08 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
09 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />
10 Abschlussprofil<br />
11 Sparren<br />
12 Vertikale Lattung<br />
13 Schalung<br />
14 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
15 <strong>Eternit</strong> Duripanel<br />
16 Holzständer mit Wärmedämmung<br />
17 Lüftungsband<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 44 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
DACHGAUBE<br />
Unterer Anschluss<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 <strong>Eternit</strong> Lüfterstein<br />
08 Fenster<br />
09 Walzbleistreifen<br />
10 Brustblech<br />
11 Halter<br />
12 Sohlblech<br />
13 Wechsel<br />
14 Abseitenwand<br />
15 Balkenschuh<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 45 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
SCHORNSTEIN<br />
Schornsteinanschluss first-/traufseits<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 Vorkomprimiertes Dichtungsband<br />
09 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />
10 Rinne<br />
11 Hafte<br />
12 Folienrinne<br />
13 Keilbohle<br />
14 Vertikale Lattung<br />
15 Schalung<br />
16 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 46 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
STANDARD-DETAILS<br />
SCHORNSTEIN<br />
Schornsteinanschluss seitlich<br />
01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
02 Traglattung<br />
03 Konterlattung<br />
04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />
05 Wärmedämmung<br />
06 Dampfbremse/-sperre,<br />
luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />
07 Dachschrägenbekleidung,<br />
einschl. Unterkonstruktion<br />
08 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />
09 Vertikale Lattung<br />
10 Schalung<br />
11 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />
12 Sparren<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 47 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />
15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />
25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
55 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 55 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 15 ° 1:1 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
28 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 – 1:2 – 29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
27 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
30 ° 1:2 – 1:2 – 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
40 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
16 ° 1:1 – 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 14 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
21 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 37 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 15 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 28 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 35 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 48 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
zone profil Dachform Pultdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 42 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
15 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
37 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
48 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
59 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 15 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
17 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
48 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />
19 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 26 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />
15 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />
31 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
35 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />
37 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
1)<br />
Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen rechnerisch nicht ausreichend. Alternativ kann für diesen Dachbereich oder für das gesamte Bauvorhaben der Einsatz der <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen möglich sein,<br />
siehe Seite 51.<br />
Beispielrechnung Windsogsicherung<br />
Notwendige Objektinformationen zur Auswahl<br />
der Befestigungsschemen in der Tabelle<br />
<strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />
<strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
Geländehöhe 250 m üNN<br />
Dachform<br />
Satteldach<br />
Deckunterlage geschlossen<br />
Gebäude<br />
geschlossen<br />
Windzone<br />
WZ II<br />
Geländeprofil Binnenland<br />
Dachneigung 25 °<br />
Gebäudehöhe h 12,5 m<br />
Windsogsicherung<br />
Aus Tabelle Seite 48<br />
Bereich = Befestigungsschema 1:2<br />
Bereich = keine Windsogsicherung erforderlich<br />
Bereich = Befestigungsschema 1:2<br />
Bereich = Befestigungsschema 1:3<br />
Notwendige Objektinformationen zur<br />
Berechnung der Breiten der Dachbereiche<br />
Trauflänge b 16,0 m<br />
Gebäudebreite a 12,0 m<br />
Berechnungen<br />
ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />
b = 16,0 m<br />
h = 12,5 m = 2 · 12,5 m = 25,0 m<br />
ex = 16,0 m<br />
ex/8 = 2,0 m<br />
ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />
a = 12,0 m<br />
h = 12,5 m = 2 · 12,5 m = 25,0 m<br />
ey = 12,0 m<br />
ey/8 = 1,5 m<br />
Zu beachten: ey/8 mindestens 1,5 m<br />
Bereichseinteilung<br />
16,0<br />
1,5<br />
3<br />
1<br />
2<br />
4<br />
4<br />
1<br />
2<br />
3<br />
1,5<br />
Traufe<br />
1<br />
First<br />
1<br />
Traufe<br />
2,0 2,0 2,0 2,0<br />
12,0<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 49 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />
zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />
15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />
25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 52 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 52 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
28 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 – 1:2 – 29 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
50 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
15 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
16 ° 1:2 – 1:2 1:2 37 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
21 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 28 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
29 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 50 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />
zone profil Dachform Pultdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 15 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
36 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 57 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
41 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 57 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
52 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
41 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 61 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />
22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
28 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 51 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />
15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />
25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
28 ° 1:2 – 1:2 1:3 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 29 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
49 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
16 ° 1:1 – 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
21 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 37 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 28 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 52 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
zone profil Dachform Pultdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />
32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
40 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 51 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 61 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
34 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
45 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 61 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 20 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
45 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 20 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />
18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 24 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
15 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />
30 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
35 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
1)<br />
Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen rechnerisch nicht ausreichend. In diesem Fall ist eine Einzelfallberechnung erforderlich, bei der wir Ihnen gern behilflich sind.<br />
Füllen Sie dazu bitte das Berechnungsformular auf Seite 62 aus und senden es uns zu.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 53 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />
zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />
15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />
25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 47 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />
28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 58 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
12 ° 1:1 – 1:2 1:2 15 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
14 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
28 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
30 ° 1:1 – 1:2 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
31 ° 1:1 – 1:2 – 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
39 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
58 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
16 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
21 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 16 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />
30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 18 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 37 ° 1:1 1:2 1:1 1:2 28 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 54 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />
zone profil Dachform Pultdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 36 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 42 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
49 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
42 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />
23 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />
28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
33 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />
21 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />
28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
33 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />
26 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1 34 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />
30 ° x 1) 1:2 1:1 1:1 46 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
32 ° x 1) 1:2 1:1 1:2 49 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
40 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
1)<br />
Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen rechnerisch nicht ausreichend. Alternativ kann für diesen Dachbereich oder für das gesamte Bauvorhaben der Einsatz der <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen möglich sein,<br />
siehe Seite 53.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 55 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />
15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
19 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
35 ° 1:2 – 1:2 – 19 ° 1:2 – 1:2 1:3 22 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° – 65 ° 1:2 – – – 24 ° 1:2 – 1:2 – 26 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 59 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2 25 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
19 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />
24 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 51 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 28 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
28 ° 1:2 – 1:2 – 45 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 40 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
63 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
14 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3 28 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />
27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – – 39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 48 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 40 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
42 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
55 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
26 ° 1:2 – 1:2 1:3 16 ° 1:2 – 1:2 1:2 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
29 ° 1:2 – 1:2 – 18 ° 1:1 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
48 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />
60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 35 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
14 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 16 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />
29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 41 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 17 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 32 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 56 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
zone profil Dachform Pultdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
28 ° 1:2 – 1:3 1:3 32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
32 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
35 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
50 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
35 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
12 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 59 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
41 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 53 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
35 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
19 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 24 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
53 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 24 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />
22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 32 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />
21 ° x 1) 1:2 1:2 1:1 42 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
33 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
1)<br />
Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen rechnerisch nicht ausreichend. In diesem Fall ist eine Einzelfallberechnung erforderlich, bei der wir Ihnen gern behilflich sind.<br />
Füllen Sie dazu bitte das Berechnungsformular auf Seite 62 aus und senden es uns zu.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 57 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />
zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />
15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
19 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
35 ° 1:2 – 1:2 – 19 ° 1:2 – 1:2 1:3 22 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° – 65 ° 1:2 – – – 24 ° 1:2 – 1:2 – 26 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 59 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2 25 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
19 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />
24 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 51 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 61 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:1 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 28 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
24 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />
28 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 39 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 32 ° 1:1 – 1:2 – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 45 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
63 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
58 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
14 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3 28 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />
27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – – 39 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 – – – 48 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
12 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
27 ° 1:1 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
30 ° 1:1 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
42 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 41 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
26 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
29 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />
46 ° 1:2 – – – 35 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />
48 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 41 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
60 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:3 1:1 1:1 13 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
14 ° 1:1 – 1:2 1:2 17 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 15 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />
27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 19 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 41 ° 1:1 1:2 1:1 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 32 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 58 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />
Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />
zone profil Dachform Pultdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
28 ° 1:2 – 1:3 1:3 32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
32 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 40 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
35 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />
46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
50 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 47 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
55 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 21 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />
47 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 21 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />
18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 26 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />
14 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />
30 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
38 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
41 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />
23 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />
14 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />
30 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
38 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
41 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />
13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 33 ° x 1) 1:2 1:1 1:2 35 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />
16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2 46 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />
28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 54 ° x 1) 1:1 1:1 1:1<br />
34 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 55 ° 1:1 1:1 1:1 1:1<br />
62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
1)<br />
Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen rechnerisch nicht ausreichend. Alternativ kann für diesen Dachbereich oder für das gesamte Bauvorhaben der Einsatz der <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen möglich sein,<br />
siehe Seite 57.<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 59 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN KAPSTADT<br />
Wind– Gelände– Sturmklammer Sturmklammer zum Einschlagen, Verlegung im Verband<br />
zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />
Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />
Gelände bis maximal 800 m üNN; Gilt nicht für Nordseeinseln<br />
Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />
DN DN DN <br />
WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />
16 ° 1:2 – 1:3 1:3 14 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
18 ° 1:2 – 1:3 – 16 ° 1:2 – 1:2 1:2 15 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />
39 ° 1:2 – 1:2 – 18 ° 1:2 – 1:2 1:3 21 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />
46 ° – 65 ° 1:2 – – – 23 ° 1:2 – 1:2 – 26 ° 1:2 – 1:2 –<br />
46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />
= 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 47 ° 1:1 – – –<br />
61 ° – 65 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
14 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:1 – 1:2 1:3 13 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />
16 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />
18 ° 1:2 – 1:2 1:3 14 ° 1:2 – 1:2 1:2 28 ° 1:1 – 1:2 –<br />
23 ° 1:2 – 1:2 – 22 ° 1:2 – 1:2 1:3 46 ° 1:1 – – –<br />
46 ° 1:2 – – – 27 ° 1:2 – 1:2 – 53 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
= 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 30 ° 1:1 – 1:2 – 63 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
46 ° 1:1 – – –<br />
58 ° – 65 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
Küste 10 ° 1:1 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:1 1:3 10 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />
12 ° 1:1 – 1:2 1:3 12 ° 1:1 – 1:1 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
14 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />
23 ° 1:1 – 1:2 1:3 26 ° 1:1 – 1:2 1:3 17 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
27 ° 1:1 – 1:2 – 28 ° 1:1 – 1:2 – 27 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />
46 ° 1:1 – – – 46 ° 1:1 – – – 30 ° 1:1 – 1:1 –<br />
56 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 48 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 43 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
= 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 60 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ III Binnenland 10 ° 1:1 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />
12 ° 1:1 – 1:2 1:3 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
13 ° 1:2 – 1:2 1:3 25 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />
14 ° 1:2 – 1:2 1:2 28 ° 1:1 – 1:2 – 17 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
22 ° 1:2 – 1:2 1:3 46 ° 1:1 – – – 27 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />
27 ° 1:2 – 1:2 – 51 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 30 ° 1:1 – 1:1 –<br />
30 ° 1:1 – 1:2 – 61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 43 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
46 ° 1:1 – – – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
58 ° – 65 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 – 1:1 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
12 ° 1:1 – 1:1 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2 14 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
15 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:1 1:1 15 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />
27 ° 1:1 – 1:2 1:3 18 ° 1:1 – 1:1 1:2 20 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
30 ° 1:1 – 1:2 – 28 ° 1:1 – 1:1 1:3 28 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
35 ° 1:1 – 1:1 – 31 ° 1:1 – 1:1 – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
58 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:1 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
13 ° 1:1 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2 14 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
25 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:1 1:1 15 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />
28 ° 1:1 – 1:2 – 18 ° 1:1 – 1:1 1:2 20 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />
46 ° 1:1 – – – 28 ° 1:1 – 1:1 1:3 28 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
51 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:1 – 1:1 – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 40 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />
54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
Küste 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
13 ° 1:1 – 1:1 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:1 1:1 13 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />
15 ° 1:1 – 1:1 1:1 16 ° 1:1 – 1:1 1:1 23 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />
19 ° 1:1 – 1:1 1:2 18 ° 1:1 1:3 1:1 1:1 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />
28 ° 1:1 – 1:1 1:3 22 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 37 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
31 ° 1:1 – 1:1 – 30 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
33 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 44 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />
46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 60 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 61 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
SERVICE<br />
Kopiervorlage Windsogsicherung von <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n<br />
Fax: 0 62 24 /701-5 52 (für Süddeutschland) oder 0 25 25 / 69-4 05 (für Norddeutschland)<br />
Auftraggeber: _______________________________________________________<br />
Straße, Hausnummer: __________________________________________________<br />
PLZ, Ort: ____________________________________________________________<br />
Bauvorhaben: _______________________________________________________<br />
Straße, Hausnummer: _________________________________________________<br />
PLZ, Ort: ____________________________________________________________<br />
Telefon: _____________________________________________________________ Exponierte Lage Ja Nein<br />
Telefax: _____________________________________________________________<br />
E-Mail: ______________________________________________________________<br />
Gern übernehmen wir die Berechnung der notwendigen Windsogsicherung für Sie. Geben Sie uns bitte alle nachfolgend genannten, notwendigen Informationen zum geplanten<br />
Gebäude und dem Standort an. Bitte schicken Sie auch eine vermasste Skizze des geplanten Daches in der Draufsicht, aus der alle Dachbereiche ersichtlich sind.<br />
Die für Sie erstellte Berechnung bezieht sich einzig auf die hier gemachten Angaben. Eine Windsogsicherung für andere Gebäude kann daraus nicht abgeleitet werden.<br />
Beachten Sie aber bitte, dass Rechtsansprüche gegen die <strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> aus dieser Berechnung nicht abgeleitet werden können.<br />
Geplanter <strong>Eternit</strong> Dachstein<br />
Angaben zum Gebäude<br />
Dachstein Kapstadt Standort über NN 800 m 800 – 1.100 m 1.100 m<br />
Dachstein Heidelberg<br />
Dachstein Verona<br />
Dachstein Göteborg<br />
Bei Standort 1.100 m üNN, die genaue Höhe _______________ m über NN<br />
Gebäudehöhe bis zum First ________________________________ m<br />
Trauflänge einschließlich Dachüberstand _____________________ m<br />
Gebäudebreite einschließlich Dachüberstand __________________ m<br />
Bevorzugte <strong>Eternit</strong> Sturmklammer Dachneigung _____________________________________________ °<br />
Sturmklammer zum Einhängen (nicht für Dachstein Kapstadt) Geschlossenes Gebäude Ja Nein<br />
Sturmklammer zum Einschlagen Dachform Satteldach Pultdach<br />
Walmdach<br />
____________________________<br />
Unterkonstruktion<br />
Querschnitt Traglattung 30 x 50 mm 40 x 60 mm<br />
________________________ mm<br />
Geschlossenes Deckunterlage Ja Nein<br />
Sind Sie sich nicht sicher, geben Sie bitte hier den genauen Dachaufbau an<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 62 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
SERVICE<br />
WINDZONENKARTE<br />
<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 63 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>
DACH<br />
FASSADE<br />
Dachplatten<br />
Wellplatten<br />
<strong>Dachsteine</strong><br />
Photovoltaik<br />
Dämmelemente<br />
Dachfolien<br />
Dachuntersichten<br />
Tel.: 01805-659 659*<br />
Fax: 01805-658 658*<br />
E-Mail: dach@eternit.de<br />
Fassadentafeln<br />
Fassadenpaneele<br />
Fassadenplatten<br />
Fassadenziegel<br />
Putzträgerplatten<br />
Balkonplatten<br />
Bauplatten<br />
Tel.: 01805-651 651*<br />
Fax: 01805-632 630*<br />
E-Mail: fassade@eternit.de<br />
ET D 3002-8.000-01.2013 Technische Änderungen vorbehalten. Keine Haftung für Druckfehler und drucktechnisch bedingte Farbabweichungen. * 0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen.<br />
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