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Planung & Anwendung Dachsteine - Eternit AG

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AUSGABE 2013<br />

PLANUNG UND ANWENDUNG<br />

ETERNIT DACHSTEINE


ETERNIT DACHSTEINE<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> sind in vier verschiedenen Modellen<br />

erhältlich. Durch verschiedene Farben und den Ober -<br />

flä chen seidig matt und glänzend ergeben sich um -<br />

fang reiche Gestaltungsmöglichkeiten für Neubauten<br />

und Neueindeckungen. Alle <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> zeichnen<br />

sich durch eine Vielzahl von Besonderheiten aus:<br />

Abgerundete Stirnkante für besseren Wasserablauf<br />

und zur Vermeidung von Kantenverschmutzung<br />

Ausgeprägte Fußverrippung vermindert das Ein -<br />

dringen von Flugschnee oder Schlagregen<br />

Hoch liegender, abgestufter Längsfalz sorgt für<br />

schnellen und sicheren Wasserablauf<br />

Tief heruntergezogene seitliche Überdeckung hält<br />

den Falz zweistufig trocken und bietet Sicherheit<br />

gegen Moosbildung und Ablagerungen<br />

Stabile Auflagernoppen sorgen für eine günstige<br />

Druckverteilung ohne Durchfeuchtung der Holz -<br />

latten<br />

Zweifache Wasserfallen bieten zusätzlichen Schutz<br />

vor eindringendem Wasser bei ungünstigen Wetter -<br />

verhältnissen<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

<strong>Eternit</strong> Solesia Heidelberg<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />

<strong>Eternit</strong> Solesia Verona<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> · Vertrieb Dach<br />

Redaktion: Sven Stumpe<br />

Sitz der Gesellschaft:<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> · Im Breitspiel 20 · 69126 Heidelberg<br />

Handelsregister: Mannheim HRB 337456<br />

Alle Hinweise, technischen und zeichnerischen Angaben<br />

entsprechen dem derzeitigen technischen Stand sowie<br />

unseren darauf beruhenden Erfahrungen. Die beschrie -<br />

benen <strong>Anwendung</strong>en sind Beispiele und berücksichtigen<br />

nicht die besonderen Gegebenheiten im Einzelfall. Die<br />

Angaben und die Eignung des Materials für die beabsichtigten<br />

Verwendungszwecke sind in jedem Fall bau -<br />

seitig zu überprüfen. Eine Haftung der <strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> ist<br />

hierfür ausgeschlossen. Dies betrifft auch Druckfehler<br />

und nachträgliche Änderungen technischer Angaben.<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Göteborg<br />

Auf unserer Internetseite www.eternit.de finden Sie die<br />

digitale Ausgabe dieser <strong>Planung</strong>sunterlage. Diese kann<br />

aufgrund aktueller Änderungen von der gedruckten<br />

Unterlage abweichen.<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />

<strong>Eternit</strong> Solesia Kapstadt<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


THEMENÜBERBLICK<br />

<strong>Planung</strong>sgrundlagen Allgemeines – Regeldachneigung 4<br />

Höhenüberdeckung 5<br />

Seitenüberdeckung 5<br />

Profilschnitte 6<br />

Belüftung und Feuchteschutz 7<br />

Zusatzmaßnahmen zur Regensicherheit 8<br />

Unterkonstruktion 10<br />

Windsogsicherung von <strong>Dachsteine</strong>n 11<br />

Bereichseinteilung für Windsogsicherung 14<br />

Verarbeitungshinweise<br />

Standard-Details<br />

Service<br />

Dachtiefeneinteilung 16<br />

Dachbreiteneinteilung 17<br />

Traufenausbildung 18<br />

First-/Gratausbildung 19<br />

Pultsteine 20<br />

Giebelsteine 20<br />

Funktionssteine 21<br />

Einbauteile Dachdurchgänge 24<br />

Einbauteile Lichtsteine 25<br />

Einbauteile Schneestopper 25<br />

Einbauteile Sicherheitsdachhaken 26<br />

Einbauteile Jumbostein 26<br />

Allgemeines Bearbeitung 27<br />

Allgemeines Lieferung und Lagerung 27<br />

Allgemeines Zeitwerte für die Verlegung 27<br />

Traufe 28<br />

Ortgang 30<br />

First 33<br />

Pultfirst 35<br />

Wandanschluss 37<br />

Kehle 40<br />

Grat 41<br />

Dachneigungswechsel 42<br />

Dachgaube 44<br />

Schornstein 46<br />

Befestigungstabellen für Dachstein Heidelberg 48<br />

Befestigungstabellen für Dachstein Verona 52<br />

Befestigungstabellen für Dachstein Göteborg 56<br />

Befestigungstabellen für Dachstein Kapstadt 60<br />

Kopiervorlage Windsogberechnung 62<br />

Windzonenkarte 63<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 3 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

ALLGEMEINES<br />

Technische Grundlagen<br />

Für die <strong>Planung</strong> und Konstruktion eines geneigten<br />

Daches mit <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n sind folgende allgemeine<br />

technische Vorschriften und Bestimmungen zu<br />

beachten.<br />

Die wichtigsten sind:<br />

Grundregel für Dachdeckungen, Abdichtungen und<br />

Außenwandbekleidungen des ZVDH*<br />

Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und<br />

<strong>Dachsteine</strong>n des ZVDH*<br />

Fachregel für Außenwandbekleidungen mit kleinformatigen<br />

Produkten aus Ton und Beton des ZVDH*<br />

Merkblatt für Wärmeschutz bei Dächern des ZVDH*<br />

Fachregel für Metallarbeiten im<br />

Dachdeckerhandwerk des ZVDH*<br />

Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und<br />

Unterspannungen des ZVDH*<br />

Hinweise Holz und Holzwerkstoffe des ZVDH*<br />

Hinweise zur Lastenermittlung des ZVDH*<br />

DIN 1052 Holzbauwerke<br />

DIN 1055 Lastannahmen für Bauten;<br />

Eigenlasten, Windlasten,<br />

Schneelasten<br />

DIN 4102 Brandverhalten von Baustoffen<br />

und Bauteilen<br />

DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau<br />

DIN 4109 Schallschutz im Hochbau<br />

DIN 68800 Holzschutz<br />

DIN EN 490 Dach- und Formsteine aus<br />

Beton; Produktanforderungen<br />

DIN EN 491 Dach- und Formsteine aus<br />

Beton; Prüfverfahren<br />

DIN EN 14437 Bestimmung des Abhebe wider -<br />

standes von Dachdeckungen<br />

EnEV<br />

Energieeinsparverordnung<br />

VOB/C DIN 18338 Dachdeckungs- und Dach -<br />

abdichtungsarbeiten<br />

VOB/C DIN 18351 Fassadenarbeiten<br />

Bezugsquellen:<br />

Fachregeln:<br />

DIN-Normen:<br />

Rudolf Müller Verlag<br />

Stolberger Straße 76<br />

50933 Köln<br />

Beuth-Verlag<br />

Burggrafenstraße 6<br />

10787 Berlin<br />

* ZVDH = Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks<br />

Für alle im Folgenden angegebenen Maßangaben gelten die nach DIN EN<br />

490/491 zulässigen Toleranzen.<br />

Regeldachneigung<br />

Die Regeldachneigung für <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> beträgt<br />

für <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona, Göteborg 22 °<br />

für Dachstein Kapstadt 25 °<br />

Die Regeldachneigung ist die unterste Dach nei gungs -<br />

grenze, bei der sich in der Praxis eine Dachdeckung<br />

als regensicher erwiesen hat.<br />

Bei Unterschreitung der Regeldachneigung sind Zu -<br />

satz maßnahmen zur Regensicherheit erforderlich<br />

(siehe Seite 8).<br />

Die Mindestdachneigung für alle <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong><br />

beträgt 10 ° und darf nicht unterschritten werden.<br />

Materialkombination unterschiedlicher Metalle<br />

Verschiedene Kombinationen von Metallen, z. B. Kup fer<br />

und Zink, führen zur so genannten Kon takt korro sion.<br />

Darunter versteht man die chemische oder elek tro -<br />

chemische Reaktion eines Metalles. Dies kann<br />

sowohl bei direktem Kontakt als auch durch Flüs sig -<br />

keiten, z. B. Wasser, erfolgen. Da die Lebensdauer<br />

me tallischer Bauteile hiervon stark abhängt, ist eine<br />

gute Korrosionsschutzplanung erforderlich. Nach ste -<br />

hen de Tabelle gibt hierzu Empfehlungen.<br />

Al Pb Cu Zn NrS St<br />

Aluminium Al <br />

Blei Pb <br />

Kupfer, Kupferlegierungen Cu <br />

Zink Zn <br />

Nichtrostender Stahl NrS <br />

Feuerverzinkter Stahl St <br />

= verträgliche Materialkombinationen<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 4 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

ALLGEMEINES<br />

Höhenüberdeckung<br />

Die Höhenüberdeckung bei den <strong>Dachsteine</strong>n Heidel -<br />

berg, Verona und Göteborg kann 75 – 110 mm betragen.<br />

Beim Dachstein Kapstadt beträgt die Höhen über -<br />

deckung 80 – 110 mm.<br />

Um am Ortgang einen optisch ansprechenden Ab -<br />

schluss zu erreichen, kann je nach verwendeter<br />

Höhenüberdeckung zwischen zwei verschiedenen Aus -<br />

stichen an den Giebelsteinen gewählt werden. Die<br />

genauen Maße finden Sie auf Seite 20.<br />

Sollen <strong>Eternit</strong> Solesia Photovoltaikmodule eingebaut<br />

werden sind die hierfür notwendigen Lattabstände<br />

unbedingt zu beachten. Nähere Informationen finden<br />

Sie in der technischen Unterlage <strong>Eternit</strong> Photovoltaik-<br />

System Solesia.<br />

Für profilierte <strong>Dachsteine</strong> gilt:<br />

Dachneigung Höhenüber- Lattabstand<br />

deckung [HÖ] [LT]<br />

30 ° 75 – 110 mm 310 – 345 mm<br />

22 ° 85 – 110 mm 310 – 335 mm<br />

22 ° 100 – 110 mm 310 – 320 mm<br />

Für Dachstein Kapstadt gilt:<br />

Dachneigung Höhenüber- Lattabstand<br />

deckung [HÖ] [LT]<br />

35° 80 – 110 mm 310 – 340 mm<br />

25° 95 – 110 mm 310 – 325 mm<br />

25° 105 – 110 mm 310 – 315 mm<br />

HÖ<br />

Höhenüberdeckung profilierte <strong>Dachsteine</strong><br />

HÖ<br />

LT<br />

LT<br />

Höhenüberdeckung Dachstein Kapstadt<br />

Seitenüberdeckung<br />

Die Seitenüberdeckung bei den <strong>Dachsteine</strong>n Heidel -<br />

berg, Verona und Göteborg beträgt 34 mm. Durch<br />

Schieben oder Ziehen ist ein Maßausgleich von<br />

ca. 11 mm je 10 <strong>Dachsteine</strong> möglich.<br />

Die Seitenüberdeckung des Dachsteins Kapstadt<br />

beträgt ebenfalls 34 mm. Die Verlegung erfolgt dabei<br />

mit einer Fuge von 3 mm. Bei der Verlegung ist auf<br />

ein gleichmäßiges Fugenbild der <strong>Dachsteine</strong> zu achten.<br />

Durch Schieben oder Ziehen ist beim Dachstein<br />

Kapstadt ein Maßausgleich von ca. 10 mm je<br />

10 <strong>Dachsteine</strong> möglich.<br />

Seitenüberdeckung profilierte <strong>Dachsteine</strong><br />

34<br />

34 3<br />

Seitenüberdeckung Dachstein Kapstadt<br />

Lastannahmen<br />

Die für eine statische Berechnung zugrunde zu legenden<br />

Lasten werden in der DIN 1055 Teil 1 definiert.<br />

Für <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> sind demnach folgende Last -<br />

an nahmen zu berücksichtigen:<br />

bis 10 Stück/m 2 0,50 kN/m 2<br />

über 10 Stück/m 2 0,55 kN/m 2<br />

Begehbarkeit<br />

Bei der Verlegung und Wartung von Dächern mit<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n sind die Vorschriften der Bau be -<br />

rufs genossenschaften zu beachten. Belastungen durch<br />

das Begehen der Dachfläche sollten dabei möglichst<br />

vermieden werden. Um Schäden an den <strong>Dachsteine</strong>n<br />

zu vermeiden, sind geeignete Maßnahmen zu treffen,<br />

wie z.B. Einsatz von Laufbohlen, Dachleitern oder<br />

Besen gerüsten.<br />

Sind Einbauteile vorhanden, die einer regelmäßigen<br />

Wartung bedürfen, wie z. B. Solar- oder Belüftungs -<br />

anlagen, ist der Einbau von Laufrostsystemen entsprechend<br />

den BG-Vorschriften zwingend erforderlich.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 5 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

334<br />

420<br />

PROFILSCHNITTE<br />

Technische Daten<br />

Steinlänge 420 mm<br />

Steinbreite 334 mm<br />

Decklänge 310 mm – 345 mm<br />

Deckbreite 300 mm<br />

Hängelänge 400 mm<br />

Profilhöhe 32,5 mm<br />

Bedarf 9,7 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />

Gewicht 4,3 kg<br />

334<br />

34 300<br />

32,5<br />

59,5<br />

Kennzeichnung<br />

Dachstein aus Beton<br />

T-EN 490-IL-32,5-RF-300-/-/-400-4,3<br />

27 32,5<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />

334<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Göteborg<br />

420<br />

27 30<br />

334<br />

34 300<br />

30<br />

57<br />

Technische Daten<br />

Steinlänge 420 mm<br />

Steinbreite 334 mm<br />

Decklänge 310 mm – 345 mm<br />

Deckbreite 300 mm<br />

Hängelänge 397 mm<br />

Profilhöhe 30,0 mm<br />

Bedarf 9,7 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />

Gewicht 4,7 kg<br />

Kennzeichnung<br />

Dachstein aus Beton<br />

T-EN 490-IL-30,0-RF-300-/-/-397-4,7<br />

334<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />

420<br />

26,7 31<br />

334<br />

34 300<br />

30,7<br />

57,7<br />

Technische Daten<br />

Steinlänge 420 mm<br />

Steinbreite 334 mm<br />

Decklänge 310 mm – 345 mm<br />

Deckbreite 300 mm<br />

Hängelänge 400 mm<br />

Profilhöhe 31,0 mm<br />

Bedarf 9,7 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />

Gewicht 4,5 kg<br />

Kennzeichnung<br />

Dachstein aus Beton<br />

T-EN 490-IL-31,0-RF-300-/-/-400-4,5<br />

334<br />

420<br />

Technische Daten<br />

Steinlänge 420 mm<br />

Stein breite 334 mm<br />

Decklänge 310 mm – 340 mm<br />

Deckbreite 300 mm<br />

Hängelänge 394 mm<br />

Bedarf 9,8 St/m 2 – 10,7 St/m 2<br />

Gewicht 4,9 kg<br />

19<br />

334<br />

3 297<br />

Kennzeichnung<br />

Dachstein aus Beton<br />

T-EN 490-IL-0-RF-300-/-/-394-4,9<br />

Für die oben genannten Maßangaben gelten die nach<br />

DIN EN 490 zulässigen Toleranzen.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 6 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

BELÜFTUNG UND FEUCHTESCHUTZ<br />

Lüftungsquerschnitte<br />

Dächer mit <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n können mit oder ohne<br />

Belüftung der Wärmedämmung geplant und ausgeführt<br />

werden.<br />

Die Lüftungsquerschnitte bei Dächern mit belüfteter<br />

Wärmedämmung sind in Anlehnung an DIN 4108<br />

Teil 3 „Wärmeschutz im Hochbau“ zu bemessen.<br />

Mindestlüftungsquerschnitt<br />

Beispiele für<br />

8 m Dachtiefe 13 m Dachtiefe<br />

Dachfläche 2 cm freie Höhe 200 cm 2 /m 200 cm 2 /m<br />

Traufe und Pultfirst 2 ‰ der zugehörigen geneigten Fläche, mindestens 200 cm 2 /m 200 cm 2 /m 260 cm 2 /m<br />

First und Grat 0,5 ‰ der zugehörigen geneigten Fläche, mindestens 50 cm 2 /m 50 cm 2 /m 130 cm 2 /m<br />

Die Höhe h des freien Lüftungsquerschnittes in der<br />

Dachfläche muss mindestens 2 cm betragen.<br />

Für den Belüftungsraum zwischen der Zusatzmaß -<br />

nah me und der Dachdeckung gelten diese in der<br />

DIN 4108-3 geforderten Lüftungsquerschnitte zwar<br />

nicht, haben sich aber in der Praxis bewährt und<br />

sollen daher berücksichtigt werden.<br />

Vor allem bei den Lüftungsöffnungen an Traufe, Pultund<br />

Satteldachfirst sind die sich durch den Einbau<br />

von Lüftungsgittern, -kämmen oder anderen Profilen<br />

ergebenden Querschnittseinengungen zu berücksichtigen.<br />

Die benötigten Entlüftungsöffnungen sind entsprechend<br />

zu vergrößern.<br />

2 ‰<br />

0,5 ‰<br />

≥ 5°<br />

h<br />

Lüftungsquerschnitt bei Satteldächern<br />

2 ‰<br />

≥ 5°<br />

2 ‰<br />

Lüftungsquerschnitt bei Pultdächern<br />

h<br />

2 ‰<br />

Lüftungsquerschnitte von Lüftungselementen aus dem <strong>Eternit</strong> Dachstein Sortiment:<br />

Lüftungselement<br />

Lüftungsquerschnitt<br />

Lüfterstein Verona 33 cm 2<br />

Lüfterstein Heidelberg 36 cm 2<br />

Werden Lüfterelemente in die Dachfläche eingebaut,<br />

so ist bei Zusammentreffen mehrerer Fak to ren, z.B.<br />

star ker Wind mit feinem Regen, der Ein trieb von Flug -<br />

schnee bzw. Treibregen nicht auszuschließen.<br />

Lüfterstein Göteborg 40 cm 2<br />

Lüfterstein Kapstadt 30 cm 2<br />

Firstlüftungskappe 130 cm 2 /m<br />

First-/Gratlüftungsrolle Eterroll 135 cm 2 /m<br />

Belüftung bei Außenwandkonstruktionen<br />

Auch bei Außenwandkonstruktionen muss die durch<br />

Tauwasserausfall entstehende Feuchte durch aus -<br />

reichende Lüftung zwischen der Bekleidung und<br />

der Wand bzw. Wärmedämmung abgeführt werden.<br />

Darüber hinaus dient dieser Hinterlüftungs raum zur<br />

Ableitung von evtl. eindringendem Schlagregen.<br />

Die Forderung nach Hinterlüftung ist erfüllt, wenn die<br />

Außenwandbekleidung mit einem Abstand von mindestens<br />

20 mm von der Außenwand angeordnet wird.<br />

Der Abstand darf zum Beispiel durch die Unter kon -<br />

struk tion örtlich bis auf 5 mm reduziert werden. Für<br />

die Funktionsfähigkeit der Hinterlüftung müssen Beund<br />

Entlüftungsöffnungen von mindestens 50 cm 2 je<br />

Meter Wandlänge vorhanden sein.<br />

Querschnittseinengungen durch z. B. Lüftungsgitter<br />

sind zu berücksichtigen. Die Be- und Entlüftung muss<br />

auch an Durchdringungen ge währ leistet sein.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 7 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

ALLGEMEINES<br />

Zuordnung von Zusatzmaßnahmen<br />

Zusatzmaßnahmen zur Regensicherheit in Form von<br />

Unterspannungen, Unterdeckungen oder Unter dä chern<br />

sind bei der <strong>Planung</strong> und Ausführung vorzusehen,<br />

wenn erhöhte Anforderungen an die Dachkonstruktion<br />

gestellt werden.<br />

Erhöhte Anforderungen können in verschiedene Kate -<br />

go rien eingeordnet werden. Die nachfolgende Auf -<br />

listung gibt einen Überblick über die wichtigsten<br />

Anforderungen. Die in der Tabelle genannten Zusatz -<br />

maßnahmen sind Mindestmaßnahmen. Für untergeordnete<br />

Gebäude können im Einzelfall abweichende<br />

Zusatzmaßnahmen vereinbart werden.<br />

Konstruktion<br />

Stark gegliederte Dachflächen<br />

Besondere Dachformen<br />

Kehlen und Gauben<br />

Große Sparrenlängen<br />

<strong>Eternit</strong> Solesia Photovoltaikanlage 1<br />

Nutzung<br />

Zu Wohnzwecken genutzte Dachgeschosse 2<br />

Bei wärmegedämmten Dachkonstruktionen<br />

Lagerung feuchteempfindlicher Güter<br />

Klimatische Verhältnisse<br />

Schnee- oder windreiche Gebiete<br />

Exponierte Lage<br />

Besondere Witterungsverhältnisse<br />

Örtliche Bestimmungen<br />

Landesbauordnung<br />

Städte-/Kreis-/Gemeindesatzung<br />

Bauaufsichtliche Vorschriften<br />

Denkmalschutzauflagen<br />

Dachstein Heidelberg Dachstein Kapstadt erhöhte Anforderungen an die Dachkonstruktion 3<br />

Dachstein Verona<br />

Dachstein Göteborg keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere oder mehr<br />

22 ° 25 ° Klasse 6 Klasse 6 Klasse 5 Klasse 4<br />

Regeldachneigung Regeldachneigung Unterspannung (USB-A) Unterspannung (USB-A) überlappte Unterdeckung verschweißte/verklebte<br />

(UDB-A, UDB-B 4 ) Unterdeckung<br />

(UDB-A, UDB-B 4 )<br />

nahtgesicherte Unterspannung<br />

(USB-A)<br />

Dachfolie Rofatop 110 Dachfolie Rofatop 110 Dachfolie Rofatop 110 Dachfolie Rofatop 110 fix<br />

Dachfolie Rofatop 135 Dachfolie Rofatop 135 Dachfolie Rofatop 135 Dachfolie Rofatop 135 fix<br />

18 ° 21 ° Klasse 4 Klasse 4 Klasse 3 Klasse 3<br />

verschweißte/verklebte verschweißte/verklebte naht- und perforations- naht- und perforations-<br />

Unterdeckung Unterdeckung gesicherte Unterdeckung gesicherte Unterdeckung<br />

(UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 )<br />

nahtgesicherte nahtgesicherte naht- und perforations- naht- und perforations-<br />

Unterspannung (USB-A) Unterspannung (USB-A) gesicherte Unterspannung gesicherte Unterspannung<br />

(USB-A)<br />

(USB-A)<br />

Dachfolie Rofatop 110 fix Dachfolie Rofatop 110 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix<br />

Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix<br />

mit Nageldichtung<br />

14 ° 17 ° Klasse 3 Klasse 3 Klasse 3 Klasse 3<br />

naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforationsgesicherte<br />

Unterdeckung gesicherte Unterdeckung gesicherte Unterdeckung gesicherte Unterdeckung<br />

(UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 ) (UDB-A, UDB-B 4 )<br />

naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforations- naht- und perforationsgesicherte<br />

Unterspannung gesicherte Unterspannung gesicherte Unterspannung gesicherte Unterspannung<br />

(USB-A) (USB-A) (USB-A) (USB-A)<br />

Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix Dachfolie Rofatop 135 fix<br />

Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix<br />

mit Nageldichtung mit Nageldichtung mit Nageldichtung mit Nageldichtung und auf<br />

druckfester Unterlage<br />

10 ° 13 ° Klasse 2 Klasse 2 Klasse 1 Klasse 1<br />

regensicheres Unterdach regensicheres Unterdach wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach<br />

Dachfolie Rofatop 210 fix Dachfolie Rofatop 210 fix<br />

mit Nageldichtung und auf mit Nageldichtung und auf<br />

druckfester Unterlage druckfester Unterlage<br />

10 ° Klasse 1 Klasse 1 Klasse 1 Klasse 1<br />

wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach wasserdichtes Unterdach<br />

Mindestdachneigung 10 °<br />

Eine Unterschreitung dieser Mindestdachneigung ist auch mit Zusatzmaßnahmen nicht möglich.<br />

1<br />

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der technischen Unterlage <strong>Eternit</strong> Photovoltaik-System Solesia<br />

2<br />

Die Nutzung des Dachgeschosses, insbesondere zu Wohnzwecken, gilt als 2 erhöhte Anforderungen an die Dachkonstruktion<br />

3<br />

Erhöhte Anforderungen bilden Kategorien gemäß Abschnitt 1.1.3 der Fachregel. Weitere erhöhte Anforderungen können sich aus der Gewichtung innerhalb einer Kategorie ergeben, z.B. können sich aus klimatischen Verhältnissen mehrere<br />

erhöhte Anforderungen ergeben.<br />

4<br />

Wenn die Indizes 2), 3), 4), 5) im Produktdatenblatt für Unterdeckbahnen des ZVDH erfüllt sind.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 8 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

ZUSATZMASSNAHMEN ZUR REGENSICHERHEIT<br />

Überlappte/Verklebte Unterspannung – Klasse 3/4/6<br />

Die Dachfolien sind freihängend oder freigespannt<br />

über die Sparren zu führen. Werden die Dachfolien<br />

mit Durchhang verlegt, soll das Stichmaß nicht größer<br />

als die Konterlattendicke sein. Die Höhenüberlappung<br />

ist je nach Anforderung verklebt oder lose überlappt<br />

auszuführen. Da Unterspannungen nur bei belüfteten<br />

Konstruktionen eingesetzt werden dürfen, müssen die<br />

Bahnen etwa 5 cm vor der First-Scheitellinie enden.<br />

Überlappte/Verklebte Unterdeckung – Klasse 3/4/5<br />

Die Ausführung einer Unterdeckung erfolgt mit geeigneten<br />

Dachfolien, die auf Schalung oder ausreichend<br />

formstabiler Wärmedämmung aufliegen. Die Konter lat -<br />

tung liegt dabei auf der Dachfolie. Wärme dämm stoffe<br />

dürfen die Unterdeckung nicht nach außen drücken.<br />

Je nach Anforderung wird die Höhen über lappung verklebt<br />

oder lose überlappt ausgeführt. Bei belüfteten<br />

Konstruktionen, beispielsweise unterlüfteten Scha lun -<br />

gen, soll die Unterdeckung nicht mehr als 3 cm vor<br />

der First-Scheitellinie enden. Die Lüftungsöffnungen<br />

sind immer abzudecken.<br />

Regensicheres Unterdach – Klasse 2<br />

Kennzeichnend ist die wasserdichte Ausführung der<br />

Fläche, einschließlich der Höhen- und Seiten über -<br />

lappun gen und aller Anschlüsse, Einbauteile und<br />

Durch dringungen. Die Konterlattung wird mit einer<br />

zusätzlichen Nageldichtung auf der Dachfolie verlegt.<br />

Eventuell vorhandene Lüftungsöffnungen sind immer<br />

abzudecken. Rofatop 210 fix kann auf einer ausreichend<br />

druckstabilen Unterlage als regensicheres<br />

Unterdach mit einer Höhenüberlappung von 15 cm<br />

und der <strong>Eternit</strong> Nageldichtung unter der Konterlattung<br />

eingesetzt werden.<br />

Wasserdichtes Unterdach – Klasse 1<br />

Auch hier muss die Ausführung der Fläche einschließlich<br />

der Höhen- und Seitenüberlappungen und<br />

aller Anschlüsse, Einbauteile und Durchdringungen<br />

wasserdicht sein. Bei wasserdichten Unterdächern<br />

werden die Dachfolien über die Konterlattung geführt.<br />

Weiterhin dürfen wasserdichte Unterdächer keine Öffnungen<br />

aufweisen, da der Eintrieb von Flugschnee<br />

und Regen dabei nicht zu vermeiden ist. Unterdächer<br />

mit Lüftungsöffnungen können somit nur als regensichere<br />

Unterdächer eingestuft werden.<br />

Begriffe<br />

Naht- und Perforationssicherung<br />

Als Nahtsicherung wird die regensichere oder wasserdichte<br />

Verklebung der Dachfolien im Bereich der Hö -<br />

hen- und Seitenüberlappungen bezeichnet. Idealer -<br />

weise können hierfür die <strong>Eternit</strong> Dachfolien 110 fix,<br />

135 fix oder 210 fix mit doppeltem Selbstklebe strei -<br />

fen verwendet werden.<br />

Unter Perforationssicherung versteht man die Ab dich -<br />

tung der Nageldurchdringungen zwischen Konter lat -<br />

tung und Dachfolie mit geeigneten Maßnahmen gegen<br />

Wassereintrieb, z. B. der <strong>Eternit</strong> Nagel dichtung.<br />

Behelfsdeckung<br />

Als Behelfsdeckung bezeichnet man den vorüber ge -<br />

hen den Schutz der Bauteilfläche vor Feuchtigkeit.<br />

Die se kann durch Abplanen, Einhausen oder durch<br />

andere regensichernde Maßnahmen geschaffen werden.<br />

Unter deck- und Unterspannbahnen können die<br />

Funktion der Behelfsdeckung übernehmen, wenn<br />

diese die Klassi fizierung UDB-A, UDB-B (mit Her stel -<br />

ler frei gabe) oder USB-A (mit Herstellerfreigabe) besitzen.<br />

Übernimmt die Zusatzmaßnahme die Funktion der<br />

Behelfs deckung, ist immer eine Naht- und Per fo ra -<br />

tions sicherung notwendig.<br />

Bauteil-Anschlüsse<br />

Bei Anschlüssen an aufgehende Bauteile sind die<br />

Dachfolien mindestens 5 cm über die Oberkante der<br />

Dacheindeckung zu führen und zu befestigen. Bei<br />

firstseitigen Anschlüssen können größere Anschluss -<br />

höhen erforderlich werden. Alle Anschlüsse müssen<br />

mindestens regensicher ausgeführt werden. Zum An -<br />

schluss der <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop an aufgehende<br />

Bauteile können der <strong>Eternit</strong> Kartuschenkleber oder<br />

die <strong>Eternit</strong> Klebebänder verwendet werden.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 9 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

UNTERKONSTRUKTION<br />

Allgemeines<br />

Die Unterkonstruktion für Dacheindeckungen mit<br />

Betondachsteinen wird in der Regel aus Holz hergestellt.<br />

Bei Dachkonstruktionen mit Unterspannungen,<br />

Unterdeckungen oder Unterdächern ist immer eine<br />

Konterlattung mit mindestens 24 mm Dicke einzubauen.<br />

Der hierdurch sichergestellte Abstand zwischen<br />

der Zusatzmaßnahme und der Dachdeckung<br />

dient im Wesentlichen:<br />

der sicheren Ableitung eventuell durch die<br />

Dacheindeckung eindringender Feuchtigkeit<br />

der sicheren Ableitung abtropfenden Tauwassers<br />

von der Unterseite der Dacheindeckung<br />

zur Unterlüftung der Dacheindeckung<br />

Konterlatten<br />

Über Unterdächern, Unterdeckungen oder Unter span -<br />

nun gen ist der Einbau von Konterlatten notwendig.<br />

Dieser Abstand dient der sicheren Ableitung von eingedrungener<br />

Feuchtigkeit durch starke Witterung<br />

oder Tauwasser und zur bauphysikalisch notwendigen<br />

Unterlüftung der Dachdeckung.<br />

Geachtet werden muss immer auf die funktionierende<br />

und ausreichend dimensionierte Ausbildung der Zuund<br />

Abluftöffnungen an Traufe und First.<br />

Die Höhe der Konterlattung muss mindestens 24 mm<br />

betragen. In schneereichen Gebieten kann durch eine<br />

größere Konterlattenhöhe erreicht werden, dass Schnee<br />

langsamer und gleichmäßiger von der Dachfläche ab -<br />

taut. Konterlatten ohne rechnerischen Nachweis sollen,<br />

Konterlatten mit rechnerischem Nachweis müssen<br />

mindestens der Sortierklasse S10 nach DIN 4074-1<br />

entsprechen.<br />

Wird als Zusatzmaßnahme eine perforationsgesicherte<br />

Unterdeckung oder Unterspannung gefordert, muss<br />

zwischen Konterlatte und Dachfolie eine geeignete<br />

Nageldichtung eingebaut werden. Nachfolgend empfohlene<br />

Konterlattendicken in Abhängigkeit von der<br />

Sparrenlänge.<br />

Werden die Konterlatten über Aufdachdämmsystemen<br />

eingebaut, müssen die Konterlatten zusätzliche<br />

Funktionen übernehmen. Für Mindestquerschnitt und<br />

Be festigung der Konterlatten ist hierbei ein separater<br />

statischer Nachweis notwendig, der in der Regel vom<br />

jeweiligen Dämmstofflieferant erstellt wird.<br />

Sparrenlänge<br />

empfohlene<br />

Konterlattendicke<br />

8,0 m 24 mm<br />

12,0 m<br />

12,0 m<br />

30 mm<br />

40 mm<br />

Dachlatten<br />

Dachlatten mit Auflagerabständen 1,0 m und ohne<br />

weitere statische Funktion sind tragende Bauteile ohne<br />

rechnerischen Nachweis. Diese Dachlatten müssen<br />

mindestens der Sortierklasse S10 nach DIN 4074-1<br />

entsprechen.<br />

Für Dachlatten mit Auflagerabständen 1,0 m oder<br />

mit weiteren statischen Funktionen, ist ein rechnerischer<br />

Nachweis erforderlich, durch den sich der notwendige<br />

Querschnitt, ggf. abweichende Holzgüte und<br />

die Anzahl der Befestigungen ergibt.<br />

Dachlatten sind immer so anzubringen, dass zwei<br />

volle Kanten, etwa mittig auf dem Sparren oder der<br />

Konterlatte aufliegen.<br />

Speziell der <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt zeichnet sich<br />

durch seine klare, ebene Linienführung aus. Um diesen<br />

optischen Eindruck zu erhalten, ist schon während<br />

der Verlegung besonderes Augenmerk auf die Eben -<br />

heit der Unterkonstruktion zu legen. Auch hier wird<br />

empfohlen besonders auf die Gerad- und Ebenheit<br />

der verwendeten Dachlatten zu achten.<br />

In der folgenden Tabelle finden Sie Empfehlungen für<br />

die maximalen Sparrenabstände der verschiedenen<br />

Dachlattenquerschnitte.<br />

empfohlener Querschnitt<br />

der Dachlattung<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein profiliert<br />

Sparrenabstand (Achsmaß)<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />

30/50 mm 0,8 m 0,7 m<br />

40/60 mm 1,0 m 0,9 m<br />

60/60 mm – 1,0 m<br />

statischer Nachweis erforderlich 1,0 m 1,0 m<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 10 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

WINDSOGSICHERUNG<br />

Allgemeines<br />

Bei der Ermittlung der Windlasten auf Dach deckun gen<br />

ist zu beachten, dass diese von unterschiedlichen<br />

Para metern abhängig sind, z. B.:<br />

Gebäudestandort<br />

Gebäudehöhe<br />

Dachform<br />

Konstruktion<br />

Deckunterlage.<br />

Im Folgenden werden diese wesentlichen Parameter<br />

kurz erläutert. Weiterhin finden Sie ab Seite 48 die<br />

Befestigungstabellen für die Kombinationen der verschiedenen<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> und den <strong>Eternit</strong> Sturm -<br />

klammern.<br />

Grundsätzlich sind alle Dach- und Formstein an<br />

Dach rändern mechanisch zu befestigen. Die Befesti -<br />

gungsmittel müssen dabei eine Kraft von mindestens<br />

0,6 kN/m rechtwinklig zur jeweiligen Lage aufnehmen<br />

können. In der Regel wird dies erreicht, in dem<br />

jeder Formstein mit einer Schraube 4,5 mm und<br />

einer Einschraubtiefe in die Dachlatte 24 mm<br />

befestigt wird. Bei Dachneigungen 65 ° ist grundsätzlich<br />

jeder Dachstein mechanisch zu befestigen.<br />

<strong>Dachsteine</strong> der Traufreihe müssen ebenfalls gegen<br />

Windsog gesichert werden. Da hier in der Regel mit<br />

abweichenden Holzquerschnitten gearbeitet wird, wer -<br />

den <strong>Eternit</strong> Sturmklammern zum Einschlagen oder an -<br />

dere geeignete Maßnahmen empfohlen. Zu sicheren<br />

Befestigung geschnittener <strong>Dachsteine</strong> zum Beispiel am<br />

Grat, ist die <strong>Eternit</strong> Montageklammer ideal geeignet.<br />

Gern unterstützen wir Sie bei der Ermittlung der<br />

erforderlichen Windsogsicherung. Füllen Sie dazu bitte<br />

das Berechnungsformular auf Seite 62 aus und<br />

senden es uns zu.<br />

Im Internet unter www.eternit.de finden Sie ein<br />

Berechnungsprogramm, welches Sie auf einfache<br />

Weise durch die Berechnung führt.<br />

Einzelnachweis<br />

Über die Befestigungstabelle kann ein Großteil der<br />

Dächer berücksichtigt werden. In einigen Fällen muss<br />

allerdings ein Einzelnachweis der Windsogsicherung<br />

erstellt werden, da Besonderheiten nicht tabellarisch<br />

abgebildet werden können. Wird ein Einzelnachweis<br />

erforderlich, ist dieser von einem Fachplaner oder<br />

Statiker zu erbringen.<br />

Ein Einzelnachweis ist erforderlich bei:<br />

Gebäudehöhen über 25,0 m<br />

Geländehöhen über 1.100 m NN<br />

Konstruktionen mit offener Deckunterlage<br />

Gebäude mit Öffnungen von mehr als 30 %<br />

Gebäudestandorten auf den Nordseeinseln<br />

Gebäudestandorten in exponierter Lage.<br />

Als exponierte Lage wird bezeichnet:<br />

Gebäudestandorte in Kamm- und Gipfellagen<br />

Flughafennähe<br />

Gebäude bei denen die umgebende Bebauung eine<br />

„Schluchtenbildung“ begünstigt.<br />

Empfohlen wird auch Kirchen oder Gebäude an<br />

Binnen gewässern als exponiert anzusehen.<br />

Gebäudestandort<br />

Der Gebäudestandort wird unter anderem über die<br />

Zuordnung zu einer Windzone gemäß DIN 1055-4<br />

festgelegt. Wird die Windzone anhand der Wind -<br />

zonen karte auf Seite 63 ermittelt, so ist bei Gebäu -<br />

destandorten im Grenzgebiet zwischen zwei Zonen<br />

immer die höhere Windzone zu wählen. Zur genauen<br />

Ermittlung der Zugehörigkeit sind die jeweils aktuellen<br />

amtlichen Bekanntmachungen der Bundesländer<br />

zu beachten. Unverbindlich können diese beim Deut -<br />

schen Institut für Bautechnik (DIBt) unter www.dibt.de<br />

bezogen werden. Dort ist eine Zuordnung der Land -<br />

kreise und kreisfreien Städte zu finden.<br />

Einen weiteren Einfluss hat die Geländehöhe des<br />

Standortes. Bei Geländehöhen über 800 m üNN wird<br />

der Geschwindigkeitsdruck durch die Geländehöhe<br />

beeinflusst. Daher ist bei Geländehöhen ab 800 m üNN<br />

ein Erhöhungsfaktor von (0,2 + Höhe üNN)/1.000 zu<br />

berücksichtigen.<br />

Innerhalb der vier Windzonen ist Deutschland in verschiedene<br />

Geländeprofile aufgeteilt. Das flächenmäßig<br />

größte Geländeprofil ist jeweils das Gebiet Bin nen -<br />

land.<br />

Die Windzone „Bereich Küste“ definiert einen Streifen<br />

auf dem Festland entlang der Küste mit 5,0 km Breite<br />

landeinwärts. In den Windzonen 3 und 4 zählen zum<br />

Windzone 1<br />

Windzone 2<br />

Windzone 3<br />

Windzone 4<br />

Binnenland (Mittelgebirge)<br />

Geländeprofil Küste auch die jeweiligen Inseln der<br />

Ostsee. Innerhalb der Inseln erfolgt keine Unter schei -<br />

dung zwischen Binnenland und Küste.<br />

Für die Inseln der Nordsee können keine allgemein<br />

gültigen Tabellen erstellt werden. Bei Gebäude stand -<br />

orten auf den Nordseeinseln ist daher immer ein Ein -<br />

zel nachweis erforderlich.<br />

Binnenland (norddeutsches Tiefland, Voralpenland)<br />

Küste und Inseln der Ostsee (Usedom)<br />

Binnenland<br />

Küste, einschließlich Inseln der Ostsee (Teile von Rügen, Poel)<br />

Binnenland<br />

Küste, einschließlich Inseln der Ostsee (Teile von Rügen, Fehmarn)<br />

Inseln der Nordsee<br />

Gebäudehöhe h<br />

Gebäude mit einer Höhe bis 25,0 m werden in drei<br />

Höhenstufen eingeteilt.<br />

Gebäudehöhen 10,0 m<br />

Gebäudehöhen 10,0 m bis 18,0 m<br />

Gebäudehöhen 18,0 m bis 25,0 m<br />

Bei diesen Gebäuden darf der Geschwindigkeitsdruck<br />

zur Vereinfachung konstant über die jeweilige Ge -<br />

bäudehöhe angenommen werden. Zu berücksichtigen<br />

ist, dass bei Gebäuden mit Hanglage immer die größte<br />

Höhe über Gelände bis zum First ausschlaggebend<br />

ist. Für Gebäude über 25,0 m Höhe ist ein separater<br />

Nachweis der Windsogsicherung notwendig.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 11 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

WINDSOGSICHERUNG<br />

Dachform<br />

Je nach Dachform muss die Windsogsicherung un -<br />

ter schiedlich ausgeführt werden. Hauptgrund dafür<br />

sind unterschiedliche Beanspruchungen der einzelnen<br />

Dachbereiche, die für jede Dachform separat be -<br />

trach tet werden müssen.<br />

Im Folgenden sind Tabellen und Befestigungs sche men<br />

für Sattel-, Trog-, Walm- und Pultdächer aufgeführt.<br />

Andere Dachformen können in der Regel von diesen<br />

abgeleitet werden. Bei zusammengesetzten Bau kör -<br />

pern ist jeder Gebäudeteil einzeln zu betrachten.<br />

Satteldach<br />

Trogdach<br />

Walmdach<br />

Pultdach<br />

Konstruktion<br />

Ein gesonderter Nachweis der Windsogsicherung ist<br />

erforderlich bei<br />

geschlossenen Gebäuden mit durchlässigen<br />

Außenbauteilen oder<br />

offenen Gebäuden<br />

wenn bei diesen die Deckunterlage<br />

mit Unterspannungen und ohne durchströmmungshemmender<br />

Schicht oder<br />

mit offener Deckunterlage<br />

ausgeführt ist.<br />

Dabei gelten als durchlässige Außenbauteile Flächen,<br />

deren Öffnungen maximal 30 % ihrer Gesamtfläche<br />

betragen und auch bei Sturm geöffnet werden müssen<br />

(z. B. Ausfahrtstore von Gebäuden für Rettungs dienste,<br />

oder teilweise auch landwirtschaftliche Gebäude).<br />

Als offen gelten Gebäude, wenn mindestens eine Außen -<br />

wand Öffnungen von mehr als 30 % ihrer jeweiligen<br />

Gesamtfläche aufweist.<br />

Deckunterlage<br />

Bei der Berechnung der notwendigen Wind sog siche -<br />

rung ist die vorhandene Art der Deckunterlage entscheidend.<br />

Unterschieden werden müssen hierbei die<br />

folgenden Arten von Deckunterlagen:<br />

geschlossene Deckunterlage und/oder durchströmmungshemmende<br />

Schicht<br />

Unterspannung ohne durchströmmungshemmender<br />

Schicht<br />

offene Deckunterlage.<br />

Werden Dachkonstruktionen mit offener Deck unter -<br />

lage ausgeführt, muss der volle Windinnendruck<br />

zusätzlich berücksichtigt werden.<br />

Bei Unterspannungen ohne durchströmmungshemmende<br />

Schicht, ist noch immer ein reduzierter Wind -<br />

innendruck zu berücksichtigen. Ob die Unter span nung<br />

verklebt oder lose überlappt wird, ist dabei zu vernachlässigen.<br />

Bei geschlossenen Deckunterlagen und/oder durchströmmungshemmenden<br />

Schichten unterhalb der<br />

Dach deckung kann auch bei Gebäuden mit durchlässigen<br />

Außenbauteilen oder offenen Gebäuden der<br />

Windinnendruck vernachlässigt werden.<br />

Die ab Seite 48 aufgeführte Befestigungstabelle gilt<br />

nur für Konstruktionen mit geschlossener Deck unter -<br />

lage und/oder durchströmmungshemmender Schicht.<br />

Als geschlossene Deckunterlagen gelten:<br />

Aufsparrendämmungen<br />

Holzschalungen mit Unterdeckungen<br />

Dachkonstruktionen mit Unterdächern<br />

Schalungen aus Holzwerkstoffen<br />

verfalzte Unterdeckplatten<br />

Unterspannungen im Bereich von Spitzböden<br />

Ortbetondecken.<br />

Als durchströmmungshemmende Schichten gelten:<br />

Dachaufbauten mit verklebten Dampfsperren<br />

Plattenmaterialien als Luftdichtheitsschicht<br />

Bauteile mit luftdichten Schichten gemäß<br />

DIN 4108-7.<br />

Unterspannungen in Verbindung mit zwischen oder<br />

unterhalb der Sparren angeordneten Sichtschalungen<br />

sind im Bereich von Dachüberständen wie geschlossene<br />

Deckunterlagen zu betrachten.<br />

Dachaufbau mit geschlossener Deckunterlage und<br />

durchströmmungshemmender Schicht<br />

Dachaufbau mit Unterspannung ohne durchströmmungshemmender<br />

Schicht<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 12 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

WINDSOGSICHERUNG<br />

Dachdurchdringungen<br />

Im Bereich von Durchdringungen, Aufbauten, Loggien<br />

und Gauben auf Dächern treten zusätzliche Verwir -<br />

be lungen auf, die sich auf die Lagesicherheit der<br />

<strong>Dachsteine</strong> auswirken können. In diesen Bereichen<br />

sind zusätzliche Maßnahmen zur Windsogsicherung<br />

erforderlich die einen höheren Widerstand gegen<br />

Windsog bieten.<br />

Als Durchdringung oder Aufbau gelten Bauteile, die<br />

an mindestens einer Stelle mehr als 35 cm über die<br />

Oberkante der Dacheindeckung herausragen und<br />

die über mindestens eine waagerechte Abmes sung<br />

von 50 cm verfügen.<br />

Die Breite des Randstreifens beträgt c/2, wobei c<br />

immer die längere Seite von a oder b der Durch drin -<br />

gung ist. Die Breite dieses Randstreifens ist auf min -<br />

destens 1,0 m und maximal 2,0 m begrenzt. Der<br />

sich hieraus ergebende Randbereich kann dem je wei -<br />

ligen Bereich der Befestigungstabelle ab Seite 48<br />

zugeordnet werden.<br />

Bedeutung der Befestigungsschemen<br />

Da in den verschiedenen Dachbereichen die Anfor de -<br />

rungen an die Verklammerung der <strong>Dachsteine</strong> verschieden<br />

sind, müssen die <strong>Dachsteine</strong> unterschiedlich<br />

oft befestigt werden. In den Tabellen ab Seite 48 sind<br />

die Befestigungsschema mit 1:3, 1:2, 1:1, „–“ oder<br />

„x“ angegeben.<br />

Im Befestigungsschema 1:3 ist somit jeder dritte<br />

Dachstein, im Befestigungsschema 1:2 jeder zweite<br />

Dachstein und im Befestigungsschema 1:1 jeder<br />

Dachstein mit einer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zu befestigen.<br />

Wird in der Tabelle „–“ angegeben, so ist in diesem<br />

Bereich keine <strong>Eternit</strong> Sturmklammer erforderlich.<br />

Dachbereiche, die in den Tabellen mit „x“ gekennzeichnet<br />

sind, können rechnerisch mit dieser Dach -<br />

stein/Sturmklammer-Kombination nicht ausgeführt<br />

werden. Hier kann es möglich sein, auf eine andere<br />

Kombination auszuweichen. Alternativ kann eine Ein -<br />

zel fallberechnung erforderlich sein, bei der wir Sie<br />

gern unterstützen. Füllen Sie dazu bitte das Berech -<br />

nungsformular auf Seite 62 aus und senden es uns zu.<br />

Ab einer Neigung von 65 ° ist grundsätzlich jeder<br />

Dachstein mir einer Sturmklammer zu befestigen.<br />

Befestigungsschemen für <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona, Göteborg<br />

Befestigungsschema 1: 3 –<br />

jeder dritte Dachstein<br />

Befestigungsschema 1: 2 –<br />

jeder zweite Dachstein<br />

Befestigungsschemen für <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />

Befestigungsschema 1:1 –<br />

jeder Dachstein<br />

Befestigungsschema 1: 3 –<br />

jeder dritte Dachstein<br />

Befestigungsschema 1: 2 –<br />

jeder zweite Dachstein<br />

Befestigungsschema 1:1 –<br />

jeder Dachstein<br />

<strong>Eternit</strong> Sturmklammern<br />

Um die Verlegung der <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> bei jeder Kon -<br />

struktion einfach zu ermöglichen, haben sich Sturm -<br />

klammern zum Einhängen bewehrt. Ohne zu sätz liches<br />

Werkzeug lassen sich diese in die Dach lattung einhän -<br />

gen und im Seitenfalz der <strong>Dachsteine</strong> befestigen. Sturm -<br />

klammern zum Einhängen müssen für die jeweils verwendete<br />

Dachlattung 30/50 mm oder 40/60 mm bestellt<br />

werden. Für andere Quer schnit te sind <strong>Eternit</strong> Sturm -<br />

klam mern zum Einschlagen in die Dachlattung erhältlich.<br />

Um eine ausreichende Sturmsicherung zu erreichen, ist<br />

für jede Dachstein/Sturmklammer-Kombination die Er -<br />

mittlung des charakteristischen Widerstands R d,f<br />

erforderlich. Mit diesen Werten können die notwendigen<br />

Befestigungsschemen ermittelt werden.<br />

Werden andere Sturmklammern verwendet, muss für<br />

diese ein separater Nachweis vom Hersteller mit<br />

Angabe der notwendigen Befestigungsschemen<br />

erstellt werden.<br />

Sturmklammer zum Einhängen für<br />

<strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona,<br />

Göteborg<br />

Sturmklammer zum Einschlagen<br />

für <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona,<br />

Göteborg<br />

Für den Dachstein Kapstadt steht eine spezielle<br />

Sturm klammer zum Einschlagen zur Verfügung.<br />

Sturmklammer zum Einschlagen<br />

für Dachstein Kapstadt<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 13 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


PLANUNGSGRUNDL<strong>AG</strong>EN<br />

BEREICHSEINTEILUNG FÜR WINDSOGSICHERUNG<br />

Bereichseinteilung<br />

Bei der Einteilung der Dachfläche muss berücksichtigt<br />

werden, dass der Wind aus verschiedenen Richtun -<br />

gen auf ein Gebäude treffen kann. Daher ist für jede<br />

mögliche Anströmrichtung des Windes die Dachfläche<br />

in Normal- und Randbereiche einzuteilen. Durch Über -<br />

lagerung dieser einzelnen Bereichseinteilungen ergibt<br />

sich eine zusammengesetzte Einteilung der gesamten<br />

Dachfläche. Zusätzlich sind eventuell weitere Bereiche<br />

durch z. B. Aufbauten, Gauben oder Durchdringungen<br />

zu berücksichtigen.<br />

Im Folgenden finden Sie die verschiedenen Bereichs -<br />

einteilungen für Sattel-, Trog-, Walm- und Pultdächer.<br />

Bei zusammengesetzten Baukörpern, z. B. L-, U- oder<br />

T-förmigen Grundrissen, ist jedes Gebäudeteil einzeln<br />

zu betrachten. Weiterhin können bei zusammengesetzten<br />

Baukörpern weitere Dachbereiche entstehen,<br />

z. B. Kehlbereiche. Diese Kehlbereiche sind auf den<br />

bei den angrenzenden Dachseiten je 1,0 m breit, senk -<br />

recht zum Kehlverlauf gemessen. Befestigt wird dieser<br />

Kehlbereich wie der Bereich der Hauptdachfläche.<br />

Die Breite von Gratbereichen beträgt e/8, senkrecht<br />

zum Gratverlauf gemessen, aber mindestens 1,0 m.<br />

Auch dieser Bereich wird wie der Hauptdachfläche<br />

befestigt.<br />

Die Dachdeckung von Gauben kann vereinfachend wie<br />

der Bereich der Hauptdachfläche befestigt werden.<br />

Wird davon abgewichen, sind die Gauben wie eigenständige<br />

Dachflächen zu betrachten.<br />

Bereichseinteilung bei Pultdächern<br />

Bei der Bereichseinteilung von Pultdächern sind 3 An -<br />

strömrichtungen zu beachten: senkrecht zur Traufe,<br />

senkrecht zum Giebel und senkrecht zum Pult.<br />

Wird die Windanströmrichtung senkrecht zur Traufe<br />

oder senkrecht zum Pult betrachtet, ergibt sich die<br />

Breite der Dachbereiche an Traufe und Pult über die<br />

Größe ex. Die Breite dieser Dachbereiche und <br />

beträgt ex/8.<br />

ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />

Wird die Windanströmrichtung senkrecht zum Giebel<br />

betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche<br />

am Ortgang über die Größe ey. Die Breite des sich<br />

ergebenden Dachbereichs beträgt ey/8, mindestens<br />

aber 1,5 m.<br />

ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />

Die Größen ex und ey werden immer in der Ebene<br />

der Dachfläche gemessen, bzw. angetragen und sind<br />

immer auf volle Dachsteinbreiten aufzurunden.<br />

Generell gilt:<br />

b = Trauflänge einschließlich Dachüberstand<br />

h = Gebäudehöhe<br />

Dachlänge b<br />

ey/8<br />

Dachlänge b<br />

Pult<br />

Pult<br />

2<br />

Dachbreite a<br />

Wind<br />

1<br />

2<br />

Dachbreite a<br />

3<br />

ex/8<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Wind<br />

Einteilung der Dachfläche für die<br />

Anströmrichtung senkrecht zur Trauflinie<br />

Einteilung der Dachfläche für die<br />

Anströmrichtung senkrecht zum Giebel<br />

Dachlänge b<br />

Wind<br />

ey/8<br />

Dachlänge b<br />

ey/8<br />

Pult<br />

Pult<br />

4<br />

ex/8<br />

4<br />

ex/8<br />

2<br />

Dachbreite a<br />

1 2<br />

1<br />

Dachbreite a<br />

3<br />

ex/8<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Einteilung der Dachfläche für die<br />

Anströmrichtung senkrecht zum Pult<br />

Beispiel einer Bereichseinteilung bei Gebäuden<br />

mit vier Anströmrichtungen<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 14 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

BEREICHSEINTEILUNG FÜR WINDSOGSICHERUNG<br />

Bereichseinteilung bei Satteldächern und Trogdächern<br />

Bei der Bereichseinteilung von Satteldächern sind die<br />

Windanströmrichtungen senkrecht und parallel zur<br />

First linie zu betrachten. Trogdächer sind analog Sat tel -<br />

dächer zu behandeln.<br />

Wird die Windanströmrichtung senkrecht zur Firstlinie<br />

betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche an<br />

Traufe und First über die Größe ex. Die Breite dieser<br />

Dachbereiche und beträgt ex/8.<br />

ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />

Wird die Windanströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />

betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche<br />

am Ortgang über die Größe ey. Die Breite des sich<br />

ergebenden Dachbereichs beträgt ey/8, mindestens<br />

aber 1,5 m.<br />

ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />

Die Größen ex und ey werden immer in der Ebene<br />

der Dachfläche gemessen, bzw. angetragen und sind<br />

immer auf volle Dachsteinbreiten aufzurunden.<br />

Generell gilt:<br />

b = Trauflänge einschließlich Dachüberstand<br />

h = Gebäudehöhe<br />

Dachlänge b<br />

ey/8<br />

Dachlänge b<br />

ey/8<br />

Dachlänge b<br />

ey/8<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

3<br />

ex/8<br />

2<br />

1<br />

2<br />

1<br />

2<br />

1<br />

4<br />

2<br />

3<br />

First<br />

ex/8 ex/8<br />

Dachbreite a<br />

Wind<br />

1<br />

2<br />

First<br />

Dachbreite a<br />

1<br />

4<br />

4<br />

2<br />

3<br />

First<br />

1<br />

ex/8 ex/8 ex/8<br />

Dachbreite a<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Wind<br />

Einteilung der Dachfläche für die<br />

Anströmrichtung senk recht zur Firstlinie<br />

Einteilung der Dachfläche für die<br />

Anströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />

Beispiel einer Bereichseinteilung bei Gebäuden<br />

mit vier Anströmrichtungen<br />

Bereichseinteilung bei Walmdächern<br />

Bei der Bereichseinteilung von Walmdächern sind<br />

ebenf alls die Windanströmrichtungen senkrecht und<br />

parallel zur Firstlinie zu betrachten. Im Bereich der<br />

Grate und der Walmflächen sind die sich ergebenden<br />

Bereiche besonders zu beachten.<br />

Wird die Windanströmrichtung senkrecht zur Firstlinie<br />

betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche an<br />

Traufe und First über die Größe ex. Die Breite der sich<br />

ergebenden Dachbereiche und beträgt ex/8.<br />

ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />

Wird die Windanströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />

betrachtet, ergibt sich die Breite der Dachbereiche<br />

am Grat über die Größe ey. Die Breite dieses Grat -<br />

bereichs beträgt ey/8.<br />

ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />

Die Größen ex und ey werden immer in der Ebene<br />

der Dachfläche gemessen, bzw. angetragen und sind<br />

immer auf volle Dachsteinbreiten aufzurunden.<br />

Bei der überlagerten Einteilung sind die Gratbereiche<br />

mit der Größe e/8 einzuteilen. Dabei ist zu beachten:<br />

e = größerer Wert von ex oder ey<br />

Generell gilt:<br />

b = Trauflänge einschließlich Dachüberstand<br />

h = Gebäudehöhe<br />

Dachlänge b<br />

Dachlänge b<br />

Dachlänge b<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Grat<br />

Grat<br />

ex/8<br />

1<br />

2<br />

ex/8<br />

3<br />

2<br />

4<br />

First<br />

ex/8<br />

ex/8<br />

1 2<br />

1<br />

Grat<br />

1<br />

2<br />

Grat<br />

ex/8 ex/8<br />

Dachbreite a<br />

Wind<br />

Grat<br />

Grat<br />

1<br />

1<br />

1<br />

ey/8<br />

ey/8<br />

2<br />

2<br />

First<br />

1<br />

ey/8<br />

ey/8<br />

Grat<br />

2<br />

Grat<br />

Dachbreite a<br />

Grat<br />

Grat<br />

1<br />

1<br />

1<br />

e/8<br />

e/8<br />

3<br />

2<br />

4<br />

4<br />

2<br />

3<br />

First<br />

1<br />

1<br />

e/8<br />

1<br />

e/8<br />

Grat<br />

Grat<br />

ex/8 ex/8 ex/8 ex/8<br />

Dachbreite a<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Traufe<br />

Wind<br />

Einteilung der Dachfläche für die<br />

Anströmrichtung senkrecht zur Firstlinie<br />

Einteilung der Dachfläche für die<br />

Anströmrichtung parallel zur Firstlinie<br />

Beispiel einer Bereichseinteilung bei Gebäuden<br />

mit vier Anströmrichtungen<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 15 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

EINTEILUNG DER DACHFLÄCHE<br />

Dachtiefeneinteilung<br />

Vor Beginn der Eindeckung ist die Dachtiefe einzuteilen<br />

und einzulatten. Zu berücksichtigen dabei sind:<br />

der Trauflattenabstand TA (siehe Seite 18),<br />

je nach Konstruktion 310 – 380 mm<br />

der Traufüberstand TÜ (siehe Seite 18),<br />

je nach Konstruktion 10 – 80 mm<br />

der Firstlattenabstand FA (siehe Seite 19),<br />

je nach Konstruktion 25 – 45 mm<br />

der zulässige Lattabstand LA (siehe Seite 5),<br />

neigungs- und modellabhängig von 310 – 345 mm<br />

Die Ermittlungslänge EL kann der folgenden Tabelle<br />

entnommen werden.<br />

Die Konstruktionslänge errechnet sich aus:<br />

EL + TA + FA<br />

TA<br />

LA LA LA LA<br />

Ermittlungslänge EL<br />

Konstruktionslänge<br />

FA<br />

TÜ<br />

Lattab-<br />

Ermittlungslänge EL in [m] bei N Dachsteinreihen<br />

stand<br />

mm 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20<br />

345 1,380 1,725 2,070 2,415 2,760 3,105 3,450 3,795 4,140 4,485 4,830 5,175 5,520 5,865 6,210 6,555<br />

340 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 5,440 5,780 6,120 6,460<br />

335 1,340 1,675 2,010 2,345 2,680 3,015 3,350 3,685 4,020 4,355 4,690 5,025 5,360 5,695 6,030 6,365<br />

330 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 5,280 5,610 5,940 6,270<br />

325 1,300 1,625 1,950 2,275 2,600 2,925 3,250 3,575 3,900 4,225 4,550 4,875 5,200 5,525 5,850 6,175<br />

320 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 5,120 5,440 5,760 6,080<br />

315 1,260 1,575 1,890 2,205 2,520 2,835 3,150 3,465 3,780 4,095 4,410 4,725 5,040 5,355 5,670 5,985<br />

310 1,240 1,550 1,860 2,170 2,480 2,790 3,100 3,410 3,720 4,030 4,340 4,650 4,960 5,270 5,580 5,890<br />

Lattab-<br />

Ermittlungslänge EL in [m] bei N Dachsteinreihen<br />

stand<br />

mm 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35<br />

345 6,555 6,900 7,245 7,590 7,935 8,280 8,625 8,970 9,315 9,660 10,005 10,350 10,695 11,040 11,385 11,730<br />

340 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200 10,540 10,880 11,220 11,560<br />

335 6,365 6,700 7,035 7,370 7,705 8,040 8,375 8,710 9,045 9,380 9,715 10,050 10,385 10,720 11,055 11,390<br />

330 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 10,230 10,560 10,890 11,220<br />

325 6,175 6,500 6,825 7,150 7,475 7,800 8,125 8,450 8,775 9,100 9,425 9,750 10,075 10,400 10,725 11,050<br />

320 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 9,920 10,240 10,560 10,880<br />

315 5,985 6,300 6,615 6,930 7,245 7,560 7,875 8,190 8,505 8,820 9,135 9,450 9,765 10,080 10,395 10,710<br />

310 5,890 6,200 6,510 6,820 7,130 7,440 7,750 8,060 8,370 8,680 8,990 9,300 9,610 9,920 10,230 10,540<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 16 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

EINTEILUNG DER DACHFLÄCHE<br />

Dachbreiteneinteilung<br />

Auch die Einteilung der Dachbreite soll vor Verlegung<br />

der <strong>Dachsteine</strong> vorgenommen werden. Dabei ist folgendes<br />

zu beachten:<br />

rechts und links jeweils 40 mm Überstand für die<br />

Giebelsteine<br />

beim Dachstein Verona sind keine Halbsteine verfügbar<br />

für den Dachstein Kapstadt sind ganze und halbe<br />

Giebelsteine verfügbar.<br />

Ausgehend vom Winkelschlag am rechten Ortgang ist<br />

mindestens jede 3. Dachsteinreihe abzuschnüren. Das<br />

Schnürmaß beträgt 300 mm je Reihe, bei Halbsteinen<br />

150 mm.<br />

Für die Verlegung der <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> gilt:<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona und Göteborg<br />

werden immer in Reihe verlegt<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt wird immer im Verband<br />

verlegt.<br />

Gesamtdeckbreite<br />

334 300 300 300 300 150 300<br />

260 300 300 300 300 150 294<br />

40 Konstruktionsbreite<br />

40<br />

Dachbreiteneinteilung für Dachstein Heidelberg und Göteborg<br />

Gesamtdeckbreite<br />

334 300 300 300 300 300<br />

260 300 300 300 300 294<br />

40 Konstruktionsbreite<br />

40<br />

Dachbreiteneinteilung für Dachstein Verona<br />

334<br />

Giebel-Normalstein links<br />

Gesamtdeckbreite<br />

300 300 300 300 150 300<br />

Giebel-Normalstein rechts<br />

40<br />

260 300 300 300 300 150 294<br />

Konstruktionsbreite 40<br />

Dachbreiteneinteilung für Dachstein Kapstadt<br />

Gesamtdeckbreite<br />

184 300 300 300 300 300 150 150<br />

Giebel-Halbstein links<br />

Giebel-Halbstein rechts<br />

110 300 300 300 300 300 150 144<br />

40<br />

Konstruktionsbreite<br />

40<br />

Dachbreiteneinteilung für Dachstein Kapstadt<br />

Anzahl<br />

Konstruktionsbreite in [m] für N <strong>Dachsteine</strong> inkl. Giebelsteine, bei Verwendung von Normal- und Halbsteinen<br />

<strong>Dachsteine</strong><br />

0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 9,5<br />

0 – – – – 0,55 0,70 0,85 1,00 1,15 1,30 1,45 1,60 1,75 1,90 2,05 2,20 2,35 2,50 2,65 2,80<br />

10 2,95 3,10 3,25 3,40 3,55 3,70 3,85 4,00 4,15 4,30 4,45 4,60 4,75 4,90 5,05 5,20 5,35 5,50 5,65 5,80<br />

20 5,95 6,10 6,25 6,40 6,55 6,70 6,85 7,00 7,15 7,30 7,45 7,60 7,75 7,90 8,05 8,20 8,35 8,50 8,65 8,80<br />

30 8,95 9,10 9,25 9,40 9,55 9,70 9,85 10,00 10,15 10,30 10,45 10,60 10,75 10,90 11,05 11,20 11,35 11,50 11,65 11,80<br />

40 11,95 12,10 12,25 12,40 12,55 12,70 12,85 13,00 13,15 13,30 13,45 13,60 13,75 13,90 14,05 14,20 14,35 14,50 14,65 14,80<br />

50 14,95 15,10 15,25 15,40 15,55 15,70 15,85 16,00 16,15 16,30 16,45 16,60 16,75 16,90 17,05 17,20 17,35 17,50 17,65 17,80<br />

60 17,95 18,10 18,25 18,40 18,55 18,70 18,85 19,00 19,15 19,30 19,45 19,60 19,75 19,90 20,05 20,20 20,35 20,50 20,65 20,80<br />

70 20,95 21,10 21,25 21,40 21,55 21,70 21,85 22,00 22,15 22,30 22,45 22,60 22,75 22,90 23,05 23,20 23,35 23,50 23,65 23,80<br />

80 23,95 24,10 24,25 24,40 24,55 24,70 24,85 25,00 25,15 25,30 25,45 25,60 25,75 25,90 26,05 26,20 26,35 26,50 26,65 26,80<br />

90 26,95 27,10 27,25 27,40 27,55 27,70 27,85 28,00 28,15 28,30 28,45 28,60 28,75 28,90 29,05 29,20 29,35 29,50 29,65 29,80<br />

100 29,95 30,10 30,25 30,40 30,55 30,70 30,85 31,00 31,15 31,30 31,45 31,60 31,75 31,90 32,05 32,20 32,35 32,50 32,65 32,80<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 17 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

VERLEGUNG<br />

Befestigung Wandbekleidung<br />

Bei steilen Dachflächen ( 65 °) oder bei der Be klei -<br />

dung von senkrechten Flächen ist die „Fach regel für<br />

Außenwandbekleidungen mit klein formatigen Produk -<br />

ten aus Ton und Beton“ zu berücksichtigen.<br />

Die Befestigung bis 8 m Bekleidungshöhen muss mit<br />

einer Schraube mind. 4,5 x 55 mm im Kopf bereich des<br />

Dach stei nes erfolgen. Bei Be klei dungs höhen 8 m<br />

bis 20 m sind eine Schraube mind. 4,5 x 55 mm<br />

im Kopfbereich und eine Sturm klam mer im Fußbereich<br />

erforderlich. Die Mindest ein schraub tiefe beträgt jeweils<br />

24 mm.<br />

Vorgebohrte <strong>Dachsteine</strong> können als Sonder an fer ti gung<br />

geliefert werden. Bei Verwendung einer Schrau be ist<br />

zu berücksichtigen, dass die Überdeckung der Be fes -<br />

ti gungslöcher mind. 20 mm betragen muss.<br />

Traufenausbildung<br />

Die Ausbildung der Traufe kann mit hoch- oder tiefhängender<br />

Rinne erfolgen. Die Dachsteindeckung soll<br />

dabei nicht mehr als 1/3 der Rinnenbreite in die<br />

Dach rinne ragen. Wird die Deckung mit weniger als<br />

5 cm Traufüberstand TÜ über die Traufkonstruktion<br />

gedeckt, ist ein Traufblech zum Schutz der Unter kon -<br />

struktion einzubauen.<br />

Damit die <strong>Dachsteine</strong> der Traufreihe die gleiche Nei -<br />

gung wie die folgenden haben, sind Trauf- oder<br />

Keilbohlen, Traufenlüfterelemente, Doppellatten oder<br />

ähnliche Maßnahmen anzubringen.<br />

Die Befestigung der <strong>Dachsteine</strong> in der Traufreihe erfolgt<br />

wie der gesamte Traufbereich nach den Erforder nis -<br />

sen der Windsogsicherung.<br />

Weiterhin ist die Lüftungsebene im Bereich der Kon -<br />

ter lattung mit einem Lüftungsgitter zu versehen. Das<br />

<strong>Eternit</strong> Lüftungsband ist dafür ideal geeignet. Die<br />

Län ge der Lüftungsbandes beträgt 5,0 m, die Breite<br />

100 mm. Die sich daraus ergebene Einengung des<br />

Lüftungsquerschnittes ist zu berücksichtigen.<br />

Bei Einbau eines Traufenlüftungskamms ist die Trauf -<br />

bohle um Steinschräglage erhöht auszubilden. Der<br />

Traufenlüftungskamm wird einfach auf die Traufbohle<br />

genagelt. Die Länge des <strong>Eternit</strong> Traufen lüftungs -<br />

kamms beträgt 1,0 m.<br />

Beim Einbau eines Traufenlüfterelements kann auf<br />

die Traufbohlenerhöhung verzichtet werden. Der Lüf -<br />

tungs querschnitt beträgt beim Traufenlüfterelement<br />

200 cm²/m. Die Länge des <strong>Eternit</strong> Traufen lüftungs -<br />

ele ments beträgt 1,0 m.<br />

Traufblech<br />

Lüftungsgitter<br />

TÜ<br />

TA LA<br />

Tropfblech<br />

Trauflattenabstand TA mm 310 310 330 340 350 360 370 380<br />

Trauflattenüberstand TÜ mm 80 70 60 50 40 30 20 10<br />

Traufenlüftungskamm<br />

Traufenlüftungselement<br />

Lüftungsgitter<br />

Traufe mit Traufenlüftungskamm<br />

Lüftungsgitter<br />

Traufe mit Traufenlüftungselement<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 18 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

VERLEGUNG<br />

First-/Gratausbildung bei Dachstein Heidelberg, Verona, Göteborg<br />

Für die <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg, Verona und<br />

Göteborg steht ein optisch passender, halbrunder<br />

First-/Gratstein zur Verfügung. Dieser First-/Gratstein<br />

wird mit einer Überlappung von ca. 50 mm verlegt.<br />

Die Befestigung jedes First-/Gratsteines erfolgt<br />

mit einer First-/Gratklammer und einer Schraube<br />

4,5 mm, Einschraubtiefe in die First-/Gratlatte<br />

24 mm.<br />

First-/Grat-Lüftungsrolle<br />

Dachlattung<br />

First-/Gratlatte<br />

FA<br />

FH<br />

Dachneigung Dachlattung 30/50 mm Dachlattung 40/60 mm<br />

FA FH FA FH<br />

15 ° 35 mm 113 mm 35 mm 122 mm<br />

20 ° 33 mm 107 mm 33 mm 117 mm<br />

25 ° 32 mm 102 mm 32 mm 112 mm<br />

30 ° 30 mm 98 mm 30 mm 108 mm<br />

35 ° 29 mm 93 mm 29 mm 104 mm<br />

40 ° 28 mm 89 mm 28 mm 101 mm<br />

45 ° 26 mm 85 mm 26 mm 98 mm<br />

50 ° 25 mm 82 mm 25 mm 92 mm<br />

55 ° 25 mm 79 mm 25 mm 89 mm<br />

60 ° 25 mm 76 mm 25 mm 86 mm<br />

First-/Gratausbildung bei Dachstein Kapstadt<br />

Die First-/Gratsteine für den Dachstein Kapstadt werden<br />

ohne Überlappung auf der First-/Gratlatte verlegt.<br />

Die Befestigung erfolgt mit einer speziell entwickelten<br />

First-/Gratklammer auf der hochkant verlegten First-<br />

Gratlatte 30/50 mm. Werden breitere First-/Gratlatten<br />

verwendet, kann es erforderlich werden, die First-/<br />

Grat klammer zu unterlegen, um ein kippen zu verhindern.<br />

Weiterhin muss eine ausreichende Belüf tungs -<br />

öffnung vorhanden bleiben. Die First-/Gratlattenhöhe<br />

FH kann dachneigungsabhängig der nebenstehenden<br />

Tabelle entnommen werden. Dazwischen liegende<br />

Dach neigungen können interpoliert werden.<br />

Bei der Verlegung der First-/Gratklammer muss be -<br />

ach tet werden, dass der Dichtungsstreifen der First-/<br />

Gratklammer mittig unter beiden zu befestigenden<br />

First-/Gratsteinen liegt um einen dauerhaft funktionierenden<br />

Wasserablauf zu erreichen.<br />

First-/Gratlatte 30/50 mm<br />

First-/Grat-Lüftungsrolle<br />

Dachlattung<br />

Dachneigung Dachlattung 30/50 mm Dachlattung 40/60 mm Dachlattung 60/60 mm<br />

FA FH FA FH FA FH<br />

15 ° 45 mm 102 mm 40 mm 112 mm 35 mm 132 mm<br />

20 ° 45 mm 92 mm 40 mm 103 mm 35 mm 124 mm<br />

25 ° 45 mm 83 mm 40 mm 94 mm 35 mm 116 mm<br />

30 ° 45 mm 74 mm 40 mm 86 mm 35 mm 109 mm<br />

35 ° 45 mm 68 mm 35 mm 80 mm 25 mm 105 mm<br />

40 ° 45 mm 61 mm 35 mm 75 mm 25 mm 100 mm<br />

45 ° 45 mm 55 mm 35 mm 70 mm 25 mm 96 mm<br />

50 ° 45 mm 48 mm 35 mm 64 mm 25 mm 93 mm<br />

FA<br />

FH<br />

First-/Gratausbildung mit First-/Gratstein, -klammer<br />

und Lüftungsrolle Eterroll<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 19 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

VERLEGUNG<br />

Pultsteine für Dachstein Heidelberg, Verona, Göteborg<br />

Für den Pultabschluss stehen für die <strong>Eternit</strong> Dach -<br />

steine Heidelberg, Verona und Göteborg Pult-Normal -<br />

steine zur Verfügung. Für den Dachstein Heidelberg<br />

und Göteborg gibt es zusätzlich Pult-Halbsteine.<br />

Zur Befestigung der Steine muss jeder Pultstein trauf -<br />

seitig mit einer Sturmklammer gesichert und first -<br />

seitig mit einer Edelstahl Schraube mit Dichtscheibe<br />

4,5 mm, Einschraubtiefe 24 mm, an der Dach -<br />

lattung befestigt werden.<br />

Bedingt durch den kleineren Lattabstand der Pult -<br />

steine ist darauf zu achten, dass die Pultsteine dieselbe<br />

Neigung haben wie die Flächensteine. Je nach<br />

Konstruktion kann es daher erforderlich werden, eine<br />

stärkere Dachlatte einzubauen und/oder den Latt -<br />

abstand der Pultsteine anzupassen.<br />

Für den Übergang von Pultstein zum Giebelstein stehen<br />

optisch passende Pult-Giebelsteine links und rechts zur<br />

Verfügung.<br />

Abdeckhöhe der Pultsteine = 110 mm<br />

Innenwinkel der Pulsteine = 75 °<br />

Ü<br />

LA PA<br />

110<br />

Überdeckung Ü Lattabstand LA Pultabstand PA<br />

110 mm 310 mm 255 mm<br />

105 mm 315 mm 260 mm<br />

100 mm 320 mm 265 mm<br />

95 mm 325 mm 270 mm<br />

90 mm 330 mm 275 mm<br />

85 mm 335 mm 280 mm<br />

80 mm 340 mm 285 mm<br />

75 mm 345 mm 290 mm<br />

Giebelsteine<br />

Der seitliche Abschluss der Dacheindeckung wird in<br />

der Regel mit Giebelsteinen hergestellt. Jeder Giebel -<br />

stein ist dabei mit mindestens 1 Schrau be 4,5 mm,<br />

Einschraubtiefe 24 mm, in die Dach lat tung zu<br />

befestigen.<br />

Da die Verlegung des Dachsteins Kapstadt immer im<br />

Verband erfolgt, sind ganze und halbe Giebelsteine<br />

verfügbar um auch am Ortgang die Verbanddeckung<br />

fortzuführen.<br />

Alle Giebelsteine sind mit Ausstich 90 mm oder<br />

120 mm erhältlich. In unten stehender Tabelle finden<br />

Sie Angaben zur Abhängigkeit des Ausstichs zum Latt -<br />

abstand LA.<br />

Die seitliche Abdeckhöhe der ebenen Schenkel der<br />

Gie belsteine beträgt<br />

85 mm bei den <strong>Dachsteine</strong>n Heidelberg, Verona,<br />

Göteborg<br />

45 mm beim Dachstein Kapstadt<br />

Ausstich<br />

Überdeckung Ü Lattabstand LA<br />

90 mm 75 – 85 mm 335 – 345 mm<br />

120 mm 86 – 110 mm 310 – 334 mm<br />

85<br />

334 300<br />

40 260 294<br />

40<br />

Giebelsteine bei den <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n Heidelberg, Verona, Göteborg<br />

45<br />

Giebel-Normalstein<br />

Giebel-Normalstein<br />

334 300<br />

40 260 294<br />

40<br />

Giebel-Normalsteine beim <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />

Giebel-Halbstein<br />

Giebel-Halbstein<br />

184 150<br />

45<br />

85<br />

45<br />

45<br />

40 110 144 40<br />

Giebel-Halbsteine beim <strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 20 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

VERLEGUNG<br />

Laufrostsystem<br />

Alle <strong>Eternit</strong> Laufrostsysteme mit Funktionssteinen sind<br />

nach DIN EN 516 von der Bau BG geprüft und zertifiziert.<br />

Funktionssteine Heidelberg, Verona, Göteborg<br />

21 cm<br />

Funktionsstein auf der Lattung einhängen und mit<br />

einer Holzschraube 4,5 x 45 mm kopfseitig über den<br />

Dach lat ten ha ken mit der Dachlatte verschrauben.<br />

Bügel für Laufrost bzw. Steigtritt waagerecht (maximale<br />

Abweichung 3 °) ausrichten und mit den mitgelieferten<br />

selbstsichernden Muttern befestigen. Der<br />

Ein satz dieser Funktionssteine ist in einem Dach nei -<br />

gungs bereich von 15°– 55° möglich.<br />

Achtung: Selbstsichernde Muttern dürfen nicht<br />

mehrmals verwendet werden.<br />

Vor dem Einbau der Funktionssteine sind alle<br />

Schrau ben und Muttern zu prüfen und fest an -<br />

zu ziehen.<br />

Mittelunterstützung für Funktionssteine Heidelberg, Verona, Göteborg<br />

Mittelunterstützung im Abstand von 21 cm von der<br />

first seitigen Latte einbauen (siehe untenstehende<br />

Zeich nung).<br />

Befestigung auf mindestens 2 Sparren mit 2 Holz -<br />

schrauben nach DIN 96 (Länge siehe nebenstehende<br />

Tabelle). Es wird empfohlen, die Schraubenlöcher vorzubohren.<br />

Dachlatten- Sparrenabstand Mittelunterstützungs- Holzschrauben<br />

querschnitt (Achsmaß) querschnitt<br />

cm x cm cm mm x mm mm<br />

3/5 80 50/60 6 x 100<br />

4/6 100 60/60 6 x 120<br />

Holzqualität: Güteklasse S10 nach DIN 4074-1<br />

Einzelner Laufrost<br />

Laufrost (420 mm oder 880 mm) so auf den Funk -<br />

tions stein mit Bügel auflegen, dass jeder Laufrost auf<br />

2 Auflagern ruht. Jeden Laufrost mit den mitgelieferten<br />

Schlossschrauben 8 x 50 an jedem Auflager zweimal<br />

befestigen.<br />

Stützweite 30 cm: Laufrost 42 cm lang<br />

Stützweite 60 cm: Laufrost 88 cm lang<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 21 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

VERLEGUNG<br />

Funktionssteine Kapstadt<br />

Für den Dachstein Kapstadt sind verschiedene Funk -<br />

tions steine verfügbar. Für die sichere Funktions erfül -<br />

lung der Funktionssteine ist der Einbau einer zusätzlichen<br />

Mittelunterstützung notwendig.<br />

Als Mittelunterstützung wird der gleiche Latten quer -<br />

schnitt wie für die Dacheindeckung verwendet. Die<br />

zusätzliche Mittelunterstützung wird im Abstand von<br />

215 mm von der firstseitigen Latte eingebaut. Diese<br />

muss auf mind. 2 Sparren aufliegen und auf jedem<br />

Sparren mit 2 Schrauben, mind. 6 x 100 mm, befestigt<br />

werden. Auf überstehende Enden der Mittel unter -<br />

stützung darf kein Funktionsstein eingebaut werden.<br />

Die Funktionssteine sind mit dem unterseitigen Bügel<br />

in die Dachlattung einzuhängen und auf die Mittel un -<br />

ter stützung aufzulegen. Zusätzlich sind die Funktions -<br />

steine mit einer Holzschraube, mind. 4,5 x 45 mm,<br />

kopfseitig in die Dachlattung zu verschrauben.<br />

Bei Funktionssteinen mit Bügel für Laufroste, ist<br />

nach dem Einbau der Bügel waagerecht auszurichten<br />

und mit den selbstsichernden Muttern zu befestigen.<br />

Vor dem endgültigen Einbau der Laufroste sind alle<br />

Schrau ben und Muttern zu prüfen und fest anzuziehen.<br />

Achtung: Selbstsichernde Muttern dürfen nicht<br />

mehrmals verwendet werden.<br />

Jeder Laufrost muss auf 2 Bügeln aufliegen. Die Lauf -<br />

roste sind mit den mitgelieferten Schrauben an die<br />

Funktionssteine zu befestigen. Mehrere nebeneinander<br />

liegende Laufroste müssen mit dem separat er hält li -<br />

chen Verbindungssatz verbunden werden.<br />

Funktionssteine mit Stütze für Schneefanggitter werden<br />

vorzugsweise im Traufbereich in der 2. oder 3. Dach -<br />

stein reihe eingebaut, je nach Erfordernis auch in an de -<br />

ren Steinreihen. Die Abstände der Schnee fang stützen<br />

untereinander dürfen nicht mehr als 900 mm, d.h.<br />

jeder 3. Dachstein, betragen. In schneereichen Gebie -<br />

ten ist dieses Maß auf 600 mm, bzw. jeder 2. Dach -<br />

stein, zu reduzieren. Die Stützen sind für Schnee fang -<br />

gitter mit einer Höhe von 200 mm verwendbar. Die<br />

Schneefanggitter werden in die untere Lasche der<br />

Stüt zen gestellt und mit der oberen Lasche befestigt.<br />

Mehrere Schneefanggitter werden untereinander mit<br />

den separat erhältlichen Verbindungsmuffen 2 x pro<br />

Stoß verbunden.<br />

Funktionsstein mit Bügel für Laufrost<br />

Funktionsstein mit Stütze für Schneefanggitter<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 22 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

VERLEGUNG<br />

Durchgehender Laufrost<br />

Werden mehrere Laufroste zu einem Laufsteg verbun -<br />

den, so muss jeder einzelne Laufrost auf mindestens<br />

2 Auflagern ruhen. Die Anordnung bzw. Ab stän de der<br />

Funktionssteine mit Bügeln sind aus der nachfolgenden<br />

Abbildung ersichtlich.<br />

Die Laufroste sind an den Stoßstellen mit dem separat<br />

erhältlichen Ver bin dungssatz zu verbinden.<br />

Im Übrigen sind die geltenden Vorschriften der Bau-<br />

Be rufsgenossenschaften bzw. die Vorschriften über<br />

Ein richtungen zum Betreten von Dächern zu beachten.<br />

Schneefanggitter/Rundholz<br />

Schneefanggitter oder Rundhölzer als Schneefang<br />

wer den im Traufbereich in der 2. oder 3. Steinreihe<br />

ein gebaut. Je nach Er for dernis können sie auch in<br />

wei teren Steinreihen eingesetzt werden. Der Funk -<br />

tions stein mit Schnee fangstütze ist für alle Dach -<br />

stein modelle lieferbar.<br />

Die Abstände der Schneefangstützen untereinander<br />

dürfen nicht mehr als 90 cm betragen, d.h. an Stelle<br />

jedes 3. Steines ist eine Schneefangstütze zu setzen.<br />

In schneereichen Gebieten sollte dieses Maß auf 60<br />

cm, bzw. jeden 2. Stein, reduziert werden.<br />

Funktionsstein mit Schnee fangstütze auf der Lattung<br />

einhängen und mit einer Holzschraube 4,5 x 45 mm<br />

aus nichtrostendem Stahl A2 kopf seitig über den<br />

Dach lat ten haken mit der Dachlatte verschrauben.<br />

Die Schneefanggitter sind in die untere Lasche der<br />

Schneefangstütze zu stellen und mit der oberen La sche<br />

an der Stütze zu befestigen. Untereinander werden die<br />

Schneefanggitter mit den separat erhältlichen Ver bin -<br />

dungsmuffen 2 Mal pro Stoß verbunden.<br />

Die Angaben zur Montage der Mittelunterstützung<br />

(Sei te 21 + 22) sind zu beachten.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 23 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

EINBAUTEILE<br />

Durchgangssteine<br />

Der Durchgangsstein aus Kunststoff mit Entlüf ter -<br />

stutzen oder mit Antennenaufsatz hat die jeweils<br />

passende Grundplatte mit kugelförmiger Aufwölbung.<br />

Mit diesem Kugelgelenk werden die eingesetzten<br />

Ober teile der Dachneigung angepasst.<br />

Ab 35 ° Dachneigung muss das Oberteil um 180 °<br />

gedreht und wieder eingesetzt werden. Ein Hinweis<br />

dazu ist im Oberteil eingeprägt.<br />

Durchgangsstein mit Antennenaufsatz<br />

für Rohrdurchmesser von 6,5 bis 60 mm. Der abgestufte<br />

Antennenaufsatz ist entsprechend dem Durch -<br />

messer des Antennenmastes abzuschneiden. Der<br />

Über gang zwischen Antennenmast und Kunst stoff-<br />

Oberteil ist mit geeignetem Klebeband abzu dich ten.<br />

Der Antennenmast ist an der Dach konstruk tion zu<br />

verankern und an Unterspannung bzw. Unterdach<br />

anzu dichten.<br />

Der Antennendurchgang ist einsetzbar im Dach nei -<br />

gungs bereich 20 ° – 50 °.<br />

Durchgangsstein mit Entlüfterstutzen<br />

Der Anschluss des Dunstrohrs kann durch einen flexiblen<br />

Schlauchanschluss erfolgen.<br />

Unterspannung bzw. Unterdach sind anzudichten.<br />

Entlüfterstutzen sind für Rohrdurchmesser DN 100 und<br />

DN 125 verfügbar. Stutzen DN 100 sind im Dach nei -<br />

gungs bereich 20 ° – 50 ° einsetzbar. Stutzen DN 125<br />

im Bereich 15 ° – 45 °.<br />

Durchgangsstein mit Adapter für Abgasrohr<br />

Für die Durchführung eines Abgasschornsteins steht<br />

als separates Zubehörteil ein Adapter für Abgas rohre,<br />

Durchmesser 70/110 mm oder 80/125 mm, zur Verfügung.<br />

Der Adapter wird statt des Entlüfterstutzens auf<br />

den Durchgangsstein gesetzt und mit dem Abgas -<br />

schornstein fixiert.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 24 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

EINBAUTEILE<br />

Lichtsteine Heidelberg, Verona, Göteborg<br />

Der Lichtstein besteht aus klarem Acrylglas. Er muss<br />

mit den beiden mitgelieferten Klammern an den Lat -<br />

ten befestigt werden. Auf der Unterseite des Licht -<br />

steins sind 2 Ösen zur Aufnahme der Klammer vorhanden.<br />

Schneestopper<br />

Schneebelastung<br />

Schneestopper vermindern das Abrutschen von Schnee.<br />

Die Bestimmung der Anzahl pro m 2 Dach flä che ist ab -<br />

hängig von der Dachneigung und der Schnee last und<br />

kann nach dem nebenstehenden Diagramm er mittelt<br />

werden. Örtliche Gegebenheiten und extreme Schnee -<br />

ver hältnisse sind im Einzelfall zu berücksichtigen.<br />

Dachneigung<br />

Hinweis:<br />

Schneestopper sind keine Einrichtungen zum Be ge hen<br />

von Dächern und dürfen nicht als Leiterhaken be nutzt<br />

werden.<br />

Beispiel:<br />

Dachneigung 35 °<br />

Schneelast 2 kN/m 2<br />

ergibt 1 Schneestopper pro m 2<br />

Verlegebeispiele<br />

~ 0,9 Steine je m 2 Dachfläche.<br />

Waagerecht in jeder 4. Reihe, senkrecht in jeder<br />

3. Rei he, unterste Reihe doppelt verlegt<br />

~ 1,2 Steine je m 2 Dachfläche.<br />

Waagerecht in jeder 4. Reihe, senkrecht in jeder<br />

2. Rei he, unterste Reihe doppelt verlegt<br />

~ 2,3 Steine je m 2 Dachfläche.<br />

Waagerecht in jeder 2. Reihe, senkrecht in jeder<br />

2. Reihe, unterste Reihe doppelt verlegt<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 25 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

EINBAUTEILE<br />

Sicherheitsdachhaken<br />

2<br />

6 6<br />

2.8 2.8 2.8<br />

2.8 2.8 2.8<br />

20<br />

Dachhaken nur auf Nadelholzbrettern der Güteklasse II<br />

DIN 4074 in den Mindestmaßen 200 x 38 mm anbringen.<br />

Die Bretter sind zusätzlich zwischen den Dachlatten<br />

auf den Sparren mit 6 verzinkten Nägeln 38 x 100 mm<br />

(DIN 1151) zu befestigen.<br />

Mindestsparrenquerschnitt b x d = 6 x 8 cm.<br />

Der Haken ist mit 3 mitgelieferten Rillennägeln<br />

6x40 mm (DIN 1151) gegen Verschieben zu sichern.<br />

Die Fußverrippung ist im Bereich der Dachhaken auszusparen.<br />

Es sind die Einbauvorschriften des jeweiligen Herstel -<br />

lers der verwendeten Dachhaken zu beachten.<br />

Anordnung der Sicherheitsdachhaken auf der Dach -<br />

fläche nach DIN 4426:<br />

max. 94 cm<br />

max. 100 cm<br />

oberste Reihe 1,0 m unterhalb des Firstes<br />

weitere Reihen im Abstand von 5,0 m<br />

unterste Reihe 1,5 m von der Traufe<br />

horizontaler Abstand in einer Reihe 1,8 m<br />

Jumbosteine<br />

Zugeschnittener Dachstein, der<br />

schwierig zu befestigen ist, da er<br />

nicht auf der Dachlatte aufliegt.<br />

Zugeschnittener Dachstein<br />

aus einem Jumbostein<br />

ohne Problem bei der<br />

Befestigung.<br />

Der Jumbostein für den Dachstein Verona hat die Deck -<br />

breite von zwei Nor malsteinen (60 cm).<br />

Der Jumbostein für die <strong>Dachsteine</strong> Heidelberg und<br />

Göte borg hat die Deckbreite von 1,5 Nor malsteinen<br />

(45 cm).<br />

<strong>Anwendung</strong>sbereiche:<br />

Schräge Dachdetails<br />

wie Grate, Kehlen und schrägzulaufende Ortgänge.<br />

Bei schrägen Dachdetails müssen <strong>Dachsteine</strong> häufig so<br />

zugeschnitten werden, dass eine Befestigung nur schwer<br />

möglich ist. Durch den Jumbo stein sind diese Bereiche<br />

schnell und sicher verlegt.<br />

Durchbrüche<br />

wie Gauben, Schornsteine, Dachfenster und Öffnungen.<br />

Auch für diesen <strong>Anwendung</strong>sfall eignet sich der Jum -<br />

bo stein ideal. Neben der optisch beibehaltenen Groß zü -<br />

gigkeit der Dachfläche besteht ferner die Mög lich keit<br />

der exakten Anpassung mit gleichen Öffnungsabständen.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 26 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


VERARBEITUNGSHINWEISE<br />

ALLGEMEINES<br />

Bearbeitung <strong>Dachsteine</strong><br />

Bohren und Schneiden<br />

Zum Bohren der <strong>Dachsteine</strong> sind Bohr maschinen ohne<br />

Schlag zu verwenden, da ansonsten die Dach steine<br />

zerstört werden.<br />

Der Zuschnitt von <strong>Dachsteine</strong>n erfolgt mit Stein trenn -<br />

maschinen mit Sägetisch für Nass- und Trocken -<br />

schnitte.<br />

Generell ist auf eine möglichst staubfreie Bearbeitung<br />

zu achten.<br />

Schneid-/Bohrstaub auf der Dachfläche ist zu vermeiden<br />

bzw. sofort nach dem Schneiden rück stands los<br />

zu entfernen.<br />

Schrauben<br />

Die mechanische Befestigung von Dach stei nen, Gie bel -<br />

steinen, Firsten usw. erfolgt mit Schrauben.<br />

Lieferung und Lagerung<br />

∼ 34 cm<br />

∼ 42 cm<br />

Lieferung<br />

Normalsteine in Paketen à 40 Stück eingeschrumpft.<br />

Formsteine in Paketen eingeschrumpft auf Paletten.<br />

Lagerung<br />

Auf ebenem, tragfähigem Untergrund. Pakete sind bis<br />

zur Verarbeitung geschlossen zu halten.<br />

Farbkennzeichnung der Verpackung:<br />

Orange <strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />

Grün <strong>Eternit</strong> Glanzstein Verona<br />

Gelb <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

Lila <strong>Eternit</strong> Glanzstein Heidelberg<br />

∼ 110 cm<br />

Rot<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Göteborg<br />

Hellgrau<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Kapstadt<br />

Zeitwerte für die Verlegung<br />

Grundlage der nachfolgenden Zeitwerte sind ein normaler<br />

Schwierigkeitsgrad und normale bauliche Ge -<br />

ge benheiten. Objektbezogene Er schwer nisse, wie sie<br />

sich z. B. durch lange Zufahrtswege oder schwierige<br />

Lagermöglich keiten ergeben können, sind gesondert<br />

zu berück sich tigen. Vorbereitende Arbeiten sind eben -<br />

falls gesondert zu kalkulieren.<br />

Die angegebenen Werte sind als Richtwerte zu verstehen<br />

und müssen den eigenen Fertigkeiten und dem<br />

Bauvorhaben entsprechend angepasst werden.<br />

Ausführung<br />

Lohnminuten<br />

<strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong> auf vorhandener Unterkonstruktion verlegen (bis 10,5 Stück/m 2 ) 12 min/m 2<br />

Sturmklammer zum Einhängen: Sturmklammer zum Einschlagen:<br />

Mehraufwand für Verklammerung bei jedem 3. Dachstein 1 min/m 2 2 min/m 2<br />

Mehraufwand für Verklammerung bei jedem 2. Dachstein 2 min/m 2 3 min/m 2<br />

Mehraufwand für Verklammerung bei jedem Dachstein 3 min/m 2 4 min/m 2<br />

Traufenlüftungskamm befestigen<br />

Traufenlüfterelement montieren<br />

Giebelsteine verlegen und befestigen<br />

Funktionsstein für Laufrost bzw. Schneefang verlegen und befestigen<br />

Laufrost verlegen und befestigen<br />

Lichtstein verlegen und befestigen<br />

geknickte Steine verlegen<br />

First-/Gratsteine verlegen und mit Klammer befestigen<br />

Firstdiskus verlegen und befestigen<br />

Firstendstein bzw. Firstabschlussstein verlegen und befestigen<br />

Walmkappe verlegen und befestigen<br />

Gratanfangsstein verlegen und befestigen<br />

Firstlüftungsprofil verlegen und befestigen<br />

Gratlüftungsprofil verlegen und befestigen<br />

Ventiroll verlegen und befestigen<br />

3 min/m<br />

5 min/m<br />

7 min/m<br />

10 min/Stück<br />

12 min/m<br />

2 min/Stück<br />

4 min/Stück<br />

10 min/m<br />

8 min/Stück<br />

8 min/Stück<br />

12 min/Stück<br />

6 min/Stück<br />

3 min/m<br />

3 min/m<br />

3 min/m<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 27 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

TRAUFE<br />

Traufe mit Dachuntersicht und hochhängender Rinne<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Rinnenhalter<br />

03 Lüftungsband<br />

04 Traufbohle 40 x 140 mm,<br />

Rinnenhalter in die Traufbohle eingelassen<br />

05 Verschalung<br />

06 <strong>Eternit</strong> Dachuntersicht<br />

07 Traglattung<br />

08 Hochhängende Rinne<br />

09 Konterlattung<br />

10 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

11 Sparren<br />

12 Wärmedämmung<br />

13 Fußpfette<br />

14 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

15 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

16 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

17 Traufenlüftungskamm<br />

18 Traufblech<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 28 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

TRAUFE<br />

Traufe mit tiefhängender Rinne<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Verona<br />

02 Rinnenhalter<br />

03 Lüftungsprofil<br />

04 Traufbohle 40 x 140 mm,<br />

Rinnenhalter in die Traufbohle eingelassen<br />

05 Verschalung<br />

06 Traglattung<br />

07 Tiefhängende Rinne<br />

08 Konterlattung<br />

09 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

10 Sparren<br />

11 Wärmedämmung<br />

12 Fußpfette<br />

13 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

14 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

15 Traufenlüftungskamm<br />

16 Traufblech<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 29 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

ORTGANG<br />

Ortgang mit Giebelsteinen und Dachplattenblende<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Giebelstein<br />

02 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Normalstein<br />

03 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

04 Traglattung<br />

05 Konterlattung<br />

06 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

07 Wärmedämmung<br />

08 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

09 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

10 Lüftungsgitter<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 30 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

ORTGANG<br />

Ortgang mit Dachplattenblende<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />

09 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

10 Hafte<br />

11 Abdeckung<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 31 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

ORTGANG<br />

Ortgang mit Ortgangrinne und Ortgangblende<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Jumbostein<br />

02 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Normalstein<br />

03 Traglattung<br />

04 Konterlattung<br />

05 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

06 Wärmedämmung<br />

07 Dampfbremse/-sperre<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

08 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

09 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

10 Befestigungsbrett<br />

11 Stirnbrett<br />

12 Trennlage/Sperrschicht<br />

13 Befestigungswinkel für Stirnbrett<br />

14 Ortgangrinne<br />

15 Hafte<br />

16 Abdeckung<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 32 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

FIRST<br />

Lüfterfirst mit First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />

01 <strong>Eternit</strong> First-/Gratstein<br />

02 Firstlatte<br />

03 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlattenhalter<br />

04 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />

05 Traglattung<br />

06 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

07 Konterlattung<br />

08 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

09 Wärmedämmung<br />

10 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

11 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

12 <strong>Eternit</strong> First-/Gratklammer<br />

13 Firstpfette<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 33 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

FIRST<br />

Lüfterfirst mit Firstlüftungskappe<br />

01 <strong>Eternit</strong> First-/Gratstein<br />

02 Firstlatte<br />

03 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlattenhalter<br />

04 <strong>Eternit</strong> Firstlüftungskappe<br />

05 Traglattung<br />

06 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

07 Konterlattung<br />

08 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

09 Wärmedämmung<br />

10 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

11 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

12 <strong>Eternit</strong> First-/Gratklammer<br />

13 Firstpfette<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 34 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

PULTFIRST<br />

Pultfirst mit Pultsteinen<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Pultstein<br />

09 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

10 Lüftungsband<br />

11 Lattung<br />

12 <strong>Eternit</strong> Dachuntersicht<br />

13 <strong>Eternit</strong> Fassadentafel<br />

mit Holz-UK und Wärmedämmung<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 35 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

PULTFIRST<br />

Pultfirst mit Dachplattenblende<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 Einlaufblech<br />

09 Halter<br />

10 Hafte<br />

11 Blechkappe<br />

12 <strong>Eternit</strong> Lüfterstein<br />

13 Lüftungsprofil<br />

14 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 36 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

WANDANSCHLUSS<br />

Wandanschluss firstseitig mit Eterflex Dichtungsband<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 <strong>Eternit</strong> Lüfterstein<br />

09 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />

10 Abschlussleiste<br />

11 <strong>Eternit</strong> Fassadentafel<br />

mit Holz-UK und Wärmedämmung<br />

12 Lüftungsband<br />

13 Lasche<br />

14 Dauerelastische Dichtung<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 37 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

WANDANSCHLUSS<br />

Wandanschluss seitlich mit Eterflex Dichtungsband<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />

09 Abschlussleiste<br />

10 Lüftungsprofil<br />

11 <strong>Eternit</strong> Kopfklammer<br />

12 <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 38 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

WANDANSCHLUSS<br />

Rinne, innenliegend<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 <strong>Eternit</strong> Traufenlüftungskamm<br />

09 Rinnenblech<br />

10 Dauerelastische Dichtung<br />

11 Haltelattung<br />

12 Schalung<br />

13 Trennlage<br />

14 Überlauf<br />

15 Futterkeil<br />

16 Anschlussblech<br />

17 Abdeckung<br />

18 <strong>Eternit</strong> Fassadentafel<br />

mit Holz-UK und Wärmedämmung<br />

19 Einlaufblech<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 39 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

KEHLE<br />

Kehle mit Rippenkehle<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 Kehlschalung<br />

05 Rippenkehle<br />

06 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

07 Wärmedämmung<br />

08 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

09 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

10 <strong>Eternit</strong> Traufenlüftungskamm<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 40 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

GRAT<br />

Grat mit First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlattenhalter<br />

03 Gratlatte<br />

04 <strong>Eternit</strong> First-/Gratlüfterrolle Eterroll<br />

05 <strong>Eternit</strong> First-/Gratstein<br />

06 Traglattung<br />

07 Konterlattung<br />

08 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

09 Wärmedämmung<br />

10 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

11 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 41 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

DACHNEIGUNGSWECHSEL<br />

Dachneigungswechsel mit Knicksteinen


STANDARD-DETAILS<br />

DACHNEIGUNGSWECHSEL<br />

Dachneigungswechsel mit Knicksteinen >180°<br />

Hinweis für alle geknickten Steine<br />

Alle geknickten Steine werden objektbezogen hergestellt.<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Knickstein<br />

09 Sparren<br />

10 Pfette<br />

11 <strong>Eternit</strong> Kopfklammer<br />

12 <strong>Eternit</strong> Sturmklammer<br />

Der Öffnungswinkel und die Schen kel längen S 1<br />

und S 2 sind bei der Bestellung anzugeben.<br />

(Schenkellänge max. 280 mm)<br />

Die Schenkellängen sind an der Unterseite der Dach -<br />

steine zu bestimmen.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 43 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

DACHGAUBE<br />

Gaubenwange<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Giebelstein<br />

02 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg,<br />

Normalstein<br />

03 Traglattung<br />

04 Konterlattung<br />

05 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

06 Wärmedämmung<br />

07 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

08 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

09 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />

10 Abschlussprofil<br />

11 Sparren<br />

12 Vertikale Lattung<br />

13 Schalung<br />

14 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

15 <strong>Eternit</strong> Duripanel<br />

16 Holzständer mit Wärmedämmung<br />

17 Lüftungsband<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 44 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

DACHGAUBE<br />

Unterer Anschluss<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 <strong>Eternit</strong> Lüfterstein<br />

08 Fenster<br />

09 Walzbleistreifen<br />

10 Brustblech<br />

11 Halter<br />

12 Sohlblech<br />

13 Wechsel<br />

14 Abseitenwand<br />

15 Balkenschuh<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 45 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

SCHORNSTEIN<br />

Schornsteinanschluss first-/traufseits<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 Vorkomprimiertes Dichtungsband<br />

09 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />

10 Rinne<br />

11 Hafte<br />

12 Folienrinne<br />

13 Keilbohle<br />

14 Vertikale Lattung<br />

15 Schalung<br />

16 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 46 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


STANDARD-DETAILS<br />

SCHORNSTEIN<br />

Schornsteinanschluss seitlich<br />

01 <strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

02 Traglattung<br />

03 Konterlattung<br />

04 <strong>Eternit</strong> Dachfolien Rofatop<br />

05 Wärmedämmung<br />

06 Dampfbremse/-sperre,<br />

luftdicht verlegt, einschl. An- und Abschlüsse<br />

07 Dachschrägenbekleidung,<br />

einschl. Unterkonstruktion<br />

08 <strong>Eternit</strong> Eterflex Dichtungsband<br />

09 Vertikale Lattung<br />

10 Schalung<br />

11 <strong>Eternit</strong> Dach-/Fassadenplatten<br />

12 Sparren<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 47 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />

15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />

25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

55 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 55 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 15 ° 1:1 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

28 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 – 1:2 – 29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

27 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

30 ° 1:2 – 1:2 – 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

40 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

16 ° 1:1 – 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 14 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

21 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 37 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 15 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 28 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 35 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 48 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

zone profil Dachform Pultdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 42 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

15 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

37 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

48 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

59 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 15 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

17 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

48 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />

19 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 26 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />

15 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />

31 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

35 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />

37 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

1)<br />

Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen rechnerisch nicht ausreichend. Alternativ kann für diesen Dachbereich oder für das gesamte Bauvorhaben der Einsatz der <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen möglich sein,<br />

siehe Seite 51.<br />

Beispielrechnung Windsogsicherung<br />

Notwendige Objektinformationen zur Auswahl<br />

der Befestigungsschemen in der Tabelle<br />

<strong>Eternit</strong> Dachstein Heidelberg<br />

<strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

Geländehöhe 250 m üNN<br />

Dachform<br />

Satteldach<br />

Deckunterlage geschlossen<br />

Gebäude<br />

geschlossen<br />

Windzone<br />

WZ II<br />

Geländeprofil Binnenland<br />

Dachneigung 25 °<br />

Gebäudehöhe h 12,5 m<br />

Windsogsicherung<br />

Aus Tabelle Seite 48<br />

Bereich = Befestigungsschema 1:2<br />

Bereich = keine Windsogsicherung erforderlich<br />

Bereich = Befestigungsschema 1:2<br />

Bereich = Befestigungsschema 1:3<br />

Notwendige Objektinformationen zur<br />

Berechnung der Breiten der Dachbereiche<br />

Trauflänge b 16,0 m<br />

Gebäudebreite a 12,0 m<br />

Berechnungen<br />

ex = kleinerer Wert von b oder 2 · h<br />

b = 16,0 m<br />

h = 12,5 m = 2 · 12,5 m = 25,0 m<br />

ex = 16,0 m<br />

ex/8 = 2,0 m<br />

ey = kleinerer Wert von a oder 2 · h<br />

a = 12,0 m<br />

h = 12,5 m = 2 · 12,5 m = 25,0 m<br />

ey = 12,0 m<br />

ey/8 = 1,5 m<br />

Zu beachten: ey/8 mindestens 1,5 m<br />

Bereichseinteilung<br />

16,0<br />

1,5<br />

3<br />

1<br />

2<br />

4<br />

4<br />

1<br />

2<br />

3<br />

1,5<br />

Traufe<br />

1<br />

First<br />

1<br />

Traufe<br />

2,0 2,0 2,0 2,0<br />

12,0<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 49 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />

zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />

15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />

25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 52 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 52 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

28 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 – 1:2 – 29 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

50 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

15 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

16 ° 1:2 – 1:2 1:2 37 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

21 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 28 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

29 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 50 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN HEIDELBERG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />

zone profil Dachform Pultdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 15 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

36 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 57 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

41 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 57 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

52 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

41 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 61 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />

22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

28 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 51 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />

15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />

25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 52 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

28 ° 1:2 – 1:2 1:3 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 29 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

54 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 1:3 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

49 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

16 ° 1:1 – 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

21 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 37 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 28 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 52 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

zone profil Dachform Pultdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2<br />

32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

40 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 51 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 61 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

34 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

45 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 61 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 20 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

45 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 20 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />

18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 24 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

15 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />

30 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

35 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

1)<br />

Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen rechnerisch nicht ausreichend. In diesem Fall ist eine Einzelfallberechnung erforderlich, bei der wir Ihnen gern behilflich sind.<br />

Füllen Sie dazu bitte das Berechnungsformular auf Seite 62 aus und senden es uns zu.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 53 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />

zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />

15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 – 1:2 – 20 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° – 65 ° 1:2 – – – 25 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 57 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

15 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

20 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />

25 ° 1:2 – 1:2 – 28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 49 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

25 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

29 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 43 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 36 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

52 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 47 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />

28 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 58 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

12 ° 1:1 – 1:2 1:2 15 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

14 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

28 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

30 ° 1:1 – 1:2 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

31 ° 1:1 – 1:2 – 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

39 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 43 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

58 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

16 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

21 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 16 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />

30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 18 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 37 ° 1:1 1:2 1:1 1:2 28 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 54 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN VERONA<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />

zone profil Dachform Pultdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° 1:2 1:3 1:3 1:2 27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

31 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 36 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

32 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

48 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

27 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 42 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 56 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

49 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

42 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />

23 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />

28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

33 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />

21 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />

28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

33 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />

26 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1 34 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />

30 ° x 1) 1:2 1:1 1:1 46 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

32 ° x 1) 1:2 1:1 1:2 49 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

40 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

1)<br />

Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen rechnerisch nicht ausreichend. Alternativ kann für diesen Dachbereich oder für das gesamte Bauvorhaben der Einsatz der <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen möglich sein,<br />

siehe Seite 53.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 55 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />

15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

19 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

35 ° 1:2 – 1:2 – 19 ° 1:2 – 1:2 1:3 22 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° – 65 ° 1:2 – – – 24 ° 1:2 – 1:2 – 26 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 59 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2 25 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

19 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />

24 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 51 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 62 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 28 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

24 ° 1:2 – 1:2 1:3 30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

28 ° 1:2 – 1:2 – 45 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 40 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 58 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

63 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

14 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3 28 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:2 – 1:2 –<br />

27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – – 39 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 48 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 40 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

27 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

30 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

42 ° 1:2 1:3 1:2 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

55 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

26 ° 1:2 – 1:2 1:3 16 ° 1:2 – 1:2 1:2 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

29 ° 1:2 – 1:2 – 18 ° 1:1 – 1:2 1:2 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 45 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

48 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />

60 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 35 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

14 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 16 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />

29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 41 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 17 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 32 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 56 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

zone profil Dachform Pultdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

28 ° 1:2 – 1:3 1:3 32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

32 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

35 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

50 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

35 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

12 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 59 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

41 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

16 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 53 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

35 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

19 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 24 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

53 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 24 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />

22 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 32 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />

21 ° x 1) 1:2 1:2 1:1 42 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

33 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

1)<br />

Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen rechnerisch nicht ausreichend. In diesem Fall ist eine Einzelfallberechnung erforderlich, bei der wir Ihnen gern behilflich sind.<br />

Füllen Sie dazu bitte das Berechnungsformular auf Seite 62 aus und senden es uns zu.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 57 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen<br />

zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />

15 ° 1:2 – 1:3 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

19 ° 1:2 – 1:3 – 15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

35 ° 1:2 – 1:2 – 19 ° 1:2 – 1:2 1:3 22 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° – 65 ° 1:2 – – – 24 ° 1:2 – 1:2 – 26 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 59 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

15 ° 1:2 – 1:2 1:2 14 ° 1:2 – 1:2 1:2 25 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

19 ° 1:2 – 1:2 1:3 23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 –<br />

24 ° 1:2 – 1:2 – 27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – – 51 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 61 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:1 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:2 28 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

24 ° 1:2 – 1:2 1:3 27 ° 1:2 – 1:2 1:3 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />

28 ° 1:2 – 1:2 – 30 ° 1:2 – 1:2 – 39 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 32 ° 1:1 – 1:2 – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

54 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 45 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

63 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

58 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

14 ° 1:2 – 1:2 1:2 26 ° 1:2 – 1:2 1:3 28 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

23 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 –<br />

27 ° 1:2 – 1:2 – 46 ° 1:2 – – – 39 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 – – – 48 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

56 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 60 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

65 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

12 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

27 ° 1:1 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

30 ° 1:1 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

42 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 32 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 41 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

12 ° 1:2 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:2 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

26 ° 1:2 – 1:2 1:3 29 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

29 ° 1:2 – 1:2 – 31 ° 1:1 – 1:2 – 22 ° 1:1 1:3 1:2 1:2<br />

46 ° 1:2 – – – 35 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 30 ° 1:1 1:3 1:2 1:3<br />

48 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 41 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

60 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

13 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 16 ° 1:1 1:3 1:1 1:1 13 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

14 ° 1:1 – 1:2 1:2 17 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 15 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />

27 ° 1:1 1:3 1:2 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 19 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

29 ° 1:1 1:3 1:2 1:3 41 ° 1:1 1:2 1:1 1:2 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 32 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 58 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN GÖTEBORG<br />

Wind- Gelände- Sturmklammer <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen<br />

zone profil Dachform Pultdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 1:2 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

28 ° 1:2 – 1:3 1:3 32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 13 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

32 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 40 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

35 ° 1:2 1:3 1:2 1:3<br />

46 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

50 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

64 ° – 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 1:3 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

32 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 47 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

55 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 21 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1<br />

47 ° – 65 ° 1:2 1:2 1:2 1:2 21 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />

18 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 26 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />

14 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />

30 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

38 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

41 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 10 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1<br />

23 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 13 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />

14 ° x 1) 1:2 1:2 1:1<br />

30 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

38 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

41 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1 10 ° x 1) 1:2 1:1 1:1<br />

13 ° 1:1 1:2 1:2 1:1 33 ° x 1) 1:2 1:1 1:2 35 ° x 1) 1:2 1:1 1:2<br />

16 ° x 1) 1:2 1:2 1:1 45 ° 1:1 1:2 1:1 1:2 46 ° x 1) 1:2 1:2 1:2<br />

28 ° x 1) 1:2 1:2 1:2 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 54 ° x 1) 1:1 1:1 1:1<br />

34 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 55 ° 1:1 1:1 1:1 1:1<br />

62 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

1)<br />

Windsogsicherung mit <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einschlagen rechnerisch nicht ausreichend. Alternativ kann für diesen Dachbereich oder für das gesamte Bauvorhaben der Einsatz der <strong>Eternit</strong> Sturmklammer zum Einhängen möglich sein,<br />

siehe Seite 57.<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 59 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


BEFESTIGUNGSTABELLEN FÜR ETERNIT DACHSTEIN KAPSTADT<br />

Wind– Gelände– Sturmklammer Sturmklammer zum Einschlagen, Verlegung im Verband<br />

zone profil Dachform Sattel-, Trog- und Walmdächer<br />

Konstruktion geschlossene Deckunterlage; geschlossenes Gebäude<br />

Gelände bis maximal 800 m üNN; Gilt nicht für Nordseeinseln<br />

Gebäudehöhe h 10 m Gebäudehöhe h 10 m bis 18 m Gebäudehöhe h 18 m bis 25 m<br />

DN DN DN <br />

WZ I Binnenland 10 ° 1:2 – 1:3 – 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:2 – 1:2 –<br />

16 ° 1:2 – 1:3 1:3 14 ° 1:2 – 1:2 1:3 13 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

18 ° 1:2 – 1:3 – 16 ° 1:2 – 1:2 1:2 15 ° 1:2 – 1:2 1:2<br />

39 ° 1:2 – 1:2 – 18 ° 1:2 – 1:2 1:3 21 ° 1:2 – 1:2 1:3<br />

46 ° – 65 ° 1:2 – – – 23 ° 1:2 – 1:2 – 26 ° 1:2 – 1:2 –<br />

46 ° 1:2 – – – 46 ° 1:2 – – –<br />

= 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 47 ° 1:1 – – –<br />

61 ° – 65 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

WZ II Binnenland 10 ° 1:2 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

14 ° 1:2 – 1:2 1:3 12 ° 1:1 – 1:2 1:3 13 ° 1:1 – 1:2 1:2<br />

16 ° 1:2 – 1:2 1:2 13 ° 1:2 – 1:2 1:3 24 ° 1:1 – 1:2 1:3<br />

18 ° 1:2 – 1:2 1:3 14 ° 1:2 – 1:2 1:2 28 ° 1:1 – 1:2 –<br />

23 ° 1:2 – 1:2 – 22 ° 1:2 – 1:2 1:3 46 ° 1:1 – – –<br />

46 ° 1:2 – – – 27 ° 1:2 – 1:2 – 53 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

= 65 ° 1:2 1:3 1:3 1:3 30 ° 1:1 – 1:2 – 63 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

46 ° 1:1 – – –<br />

58 ° – 65 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

Küste 10 ° 1:1 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:1 1:3 10 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />

12 ° 1:1 – 1:2 1:3 12 ° 1:1 – 1:1 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

14 ° 1:1 – 1:2 1:2 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />

23 ° 1:1 – 1:2 1:3 26 ° 1:1 – 1:2 1:3 17 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

27 ° 1:1 – 1:2 – 28 ° 1:1 – 1:2 – 27 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />

46 ° 1:1 – – – 46 ° 1:1 – – – 30 ° 1:1 – 1:1 –<br />

56 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 48 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 43 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

= 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 60 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ III Binnenland 10 ° 1:1 – 1:2 – 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />

12 ° 1:1 – 1:2 1:3 13 ° 1:1 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

13 ° 1:2 – 1:2 1:3 25 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />

14 ° 1:2 – 1:2 1:2 28 ° 1:1 – 1:2 – 17 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

22 ° 1:2 – 1:2 1:3 46 ° 1:1 – – – 27 ° 1:1 – 1:1 1:3<br />

27 ° 1:2 – 1:2 – 51 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 30 ° 1:1 – 1:1 –<br />

30 ° 1:1 – 1:2 – 61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 43 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

46 ° 1:1 – – – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

58 ° – 65 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 56 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 – 1:1 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

12 ° 1:1 – 1:1 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2 14 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

15 ° 1:1 – 1:2 1:2 16 ° 1:1 – 1:1 1:1 15 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />

27 ° 1:1 – 1:2 1:3 18 ° 1:1 – 1:1 1:2 20 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

30 ° 1:1 – 1:2 – 28 ° 1:1 – 1:1 1:3 28 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

35 ° 1:1 – 1:1 – 31 ° 1:1 – 1:1 – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 36 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

58 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

52 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

WZ IV Binnenland 10 ° 1:1 – 1:2 1:3 10 ° 1:1 – 1:1 1:3 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

13 ° 1:1 – 1:2 1:2 12 ° 1:1 – 1:1 1:2 14 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

25 ° 1:1 – 1:2 1:3 16 ° 1:1 – 1:1 1:1 15 ° 1:1 – 1:1 1:1<br />

28 ° 1:1 – 1:2 – 18 ° 1:1 – 1:1 1:2 20 ° 1:1 – 1:1 1:2<br />

46 ° 1:1 – – – 28 ° 1:1 – 1:1 1:3 28 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

51 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 31 ° 1:1 – 1:1 – 46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

61 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2 40 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 48 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3<br />

54 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

Küste 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 10 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

13 ° 1:1 – 1:1 1:2 14 ° 1:1 1:3 1:1 1:1 13 ° 1:1 1:3 1:1 1:1<br />

15 ° 1:1 – 1:1 1:1 16 ° 1:1 – 1:1 1:1 23 ° 1:1 1:3 1:1 1:2<br />

19 ° 1:1 – 1:1 1:2 18 ° 1:1 1:3 1:1 1:1 31 ° 1:1 1:3 1:1 1:3<br />

28 ° 1:1 – 1:1 1:3 22 ° 1:1 1:3 1:1 1:2 37 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

31 ° 1:1 – 1:1 – 30 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 46 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

33 ° 1:1 1:3 1:1 1:3 44 ° 1:1 1:2 1:1 1:2<br />

46 ° 1:1 1:3 1:3 1:3 46 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

50 ° – 65 ° 1:1 1:2 1:2 1:2<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 60 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 61 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


SERVICE<br />

Kopiervorlage Windsogsicherung von <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>n<br />

Fax: 0 62 24 /701-5 52 (für Süddeutschland) oder 0 25 25 / 69-4 05 (für Norddeutschland)<br />

Auftraggeber: _______________________________________________________<br />

Straße, Hausnummer: __________________________________________________<br />

PLZ, Ort: ____________________________________________________________<br />

Bauvorhaben: _______________________________________________________<br />

Straße, Hausnummer: _________________________________________________<br />

PLZ, Ort: ____________________________________________________________<br />

Telefon: _____________________________________________________________ Exponierte Lage Ja Nein<br />

Telefax: _____________________________________________________________<br />

E-Mail: ______________________________________________________________<br />

Gern übernehmen wir die Berechnung der notwendigen Windsogsicherung für Sie. Geben Sie uns bitte alle nachfolgend genannten, notwendigen Informationen zum geplanten<br />

Gebäude und dem Standort an. Bitte schicken Sie auch eine vermasste Skizze des geplanten Daches in der Draufsicht, aus der alle Dachbereiche ersichtlich sind.<br />

Die für Sie erstellte Berechnung bezieht sich einzig auf die hier gemachten Angaben. Eine Windsogsicherung für andere Gebäude kann daraus nicht abgeleitet werden.<br />

Beachten Sie aber bitte, dass Rechtsansprüche gegen die <strong>Eternit</strong> <strong>AG</strong> aus dieser Berechnung nicht abgeleitet werden können.<br />

Geplanter <strong>Eternit</strong> Dachstein<br />

Angaben zum Gebäude<br />

Dachstein Kapstadt Standort über NN 800 m 800 – 1.100 m 1.100 m<br />

Dachstein Heidelberg<br />

Dachstein Verona<br />

Dachstein Göteborg<br />

Bei Standort 1.100 m üNN, die genaue Höhe _______________ m über NN<br />

Gebäudehöhe bis zum First ________________________________ m<br />

Trauflänge einschließlich Dachüberstand _____________________ m<br />

Gebäudebreite einschließlich Dachüberstand __________________ m<br />

Bevorzugte <strong>Eternit</strong> Sturmklammer Dachneigung _____________________________________________ °<br />

Sturmklammer zum Einhängen (nicht für Dachstein Kapstadt) Geschlossenes Gebäude Ja Nein<br />

Sturmklammer zum Einschlagen Dachform Satteldach Pultdach<br />

Walmdach<br />

____________________________<br />

Unterkonstruktion<br />

Querschnitt Traglattung 30 x 50 mm 40 x 60 mm<br />

________________________ mm<br />

Geschlossenes Deckunterlage Ja Nein<br />

Sind Sie sich nicht sicher, geben Sie bitte hier den genauen Dachaufbau an<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 62 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


SERVICE<br />

WINDZONENKARTE<br />

<strong>Planung</strong> & <strong>Anwendung</strong> 2013 63 <strong>Eternit</strong> <strong>Dachsteine</strong>


DACH<br />

FASSADE<br />

Dachplatten<br />

Wellplatten<br />

<strong>Dachsteine</strong><br />

Photovoltaik<br />

Dämmelemente<br />

Dachfolien<br />

Dachuntersichten<br />

Tel.: 01805-659 659*<br />

Fax: 01805-658 658*<br />

E-Mail: dach@eternit.de<br />

Fassadentafeln<br />

Fassadenpaneele<br />

Fassadenplatten<br />

Fassadenziegel<br />

Putzträgerplatten<br />

Balkonplatten<br />

Bauplatten<br />

Tel.: 01805-651 651*<br />

Fax: 01805-632 630*<br />

E-Mail: fassade@eternit.de<br />

ET D 3002-8.000-01.2013 Technische Änderungen vorbehalten. Keine Haftung für Druckfehler und drucktechnisch bedingte Farbabweichungen. * 0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen.<br />

<strong>Eternit</strong> Aktiengesellschaft · Im Breitspiel 20 · 69126 Heidelberg · www.eternit.de

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