Gemeindebrief 3 2013 - der evangelischen Kirchengemeinde ...

evkg.gevelsberg.de

Gemeindebrief 3 2013 - der evangelischen Kirchengemeinde ...

3 | 2013

SEPTEMBER – NOVEMBER

Ja & Amen!

Heidelberger Katechismus

Nach 450 Jahren immer noch aktuell

Der Weg nach unten

Risiko Armut


Gemeindebrief 03/13

Inhalt

Inhalt:

Editorial

Vorwort 03

Thema

450 Jahre Heidelberger Katechismus 04

Kirchenmusik

Brahms, Ein deutsches Requiem 07

Josef und seine Brüder

Unsere Gemeinde

Sommerimpressionen 06

Dein Wort ward meine Speise... 09

Ausflug in den Skulpturenpark 10

Altaraufsatz wiederentdeckt 15

Gemeindefest Heide/Nord 16

Porträt 21

Ein Jahr in Afrika 28

Diakonie

Der Weg nach unten/Arm in unserer Mitte 12

Kirchenkreis

M. Kriese neuer Bildungsreferent der EEB 08

Rezension

Der quergestreifte Tiger 24

Einsendeschluss für den nächsten

Gemeindebrief

ist der

15.10.2013

Bitte senden Sie uns

Ihren Beitrag an:

gemeindebrief@evkg-gevelsberg.de

Jugend

Neuigkeiten aus dem CVJM 18

Der Kirchenbär

Urlaubsgrüße 24

Fairer Leben

Oikocredit 20

Kinder

40 Jahre und kein bisschen leise 17

Kids Go 23

Kinderseite 24

Schwarzes Brett

Kleinanzeigen 26

Gottesdienste und Termine

Termine 27

Besondere Gottesdienste 29

Reguläre Gottesdienste 30

Adressen

Pfarrer, Küster, Gemeindebüro und

andere Anlaufstellen unserer Gemeinde 31

Quelle Titelbild: Julia Fiedler

Alle Fotos ohne Namensnennung sind solche

der Gemeindebriefredaktion bzw. des Artikelverfassers.

IMPRESSUM

Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg

Herausgeber

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde

Gevelsberg

home: www.evkg-gevelsberg.de

Redaktion und Koordination

Klaus Birkholz und Julia Fiedler

Tulpenstr. 3, 58285 Gevelsberg

Bankverbindung

Bankleitzahl / Kontonummern Stadtspk. Gevelsberg

Kirchengemeinde: 454 500 50 / 25494

Freiwilliges Kirchgeld: 454 500 50 / 86678


Gemeindebrief 03/13

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Sommer neigt sich. Wir sind zurückgekehrt aus

den Ferien, noch erfüllt von all den Eindrücken, der

Sonne und der Wärme und einem so anderen Lebensgefühl.

Was davon können wir mitnehmen in die

kommenden Monate und Wochen? Was davon wird

uns durch graue und trübere Tage tragen, woran

können wir uns festhalten?

Nicht an diesem Moment. Der geht vorüber und wird

ersetzt durch neue Momente. Festhalten können wir

uns am Glauben, dass auch das Kommende es gut

mit uns meinen wird und wir in Zuversicht und Hoffnung

leben dürfen, weil es selbst im größten Elend

jemanden gibt, der an unserer Seite bleibt und uns

auf diese Weise praktisch ein universales Allheilmittel

offeriert.

Der Glaube als Medizin für die Menschheit, darum

geht es diesmal in unserem Titelthema über den Heidelberger

Katechismus (Seite 4), der zwar weniger

bekannt ist als Luthers Variante, aber mindestens

ebenso lesenswert.

Was macht ein totes Katzenbaby im schönsten Garten

Eden? Auf Seite 6 erzählt Pfarrer Dirk Küsgen in

einer sehr persönlichen Urlaubserinnerung vom

Spannungsfeld zwischen Licht und Schatten, Dankbarkeit

und Zweifel.

Was ist los in unserer Mitte? Das mitzubekommen

und darauf zu reagieren ist wohl eine der wichtigsten

Aufgaben, die Gott uns stellt. Darin gründet sich der

diakonische Gedanke.

„Vor 200 Jahren hätte ich als Diakoniepresbyter die

Funktion des Arbeits– und Sozialamtes innegehabt“,

schreibt Dieter Bieler-Giesen. Und heute? Was ist

heute zu tun im Angesicht von Armut in unserer Mitte?

Davon ist auf den Seiten 12 bis 14 zu lesen.

Und auch über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus,

sind Menschen unserer Gemeinde aus Freude

am Geben für andere Menschen tätig. So wie Henrike

Nagel (Seite 21), die nach dem Abi zu einem freiwilligen

sozialen Jahr nach London aufgebrochen ist.

Das zeigt, wie sehr St. Martin, an dessen Geschichte

mit dem Bettler und dem geteilten Mantel wir am 31.

Oktober wieder erinnern werden, in unsere Mitte gehört

und wie viel Licht wir gemeinsam in die dunkle

Jahreszeit hineintragen können, so dass niemand

verzagen muss.

Ihre Gemeindebriefredaktion

Mit Trauer und Dankbarkeit haben wir Abschied nehmen

müssen von unserem ehemaligen Presbyter

Wolfgang Bilstein, der am 15. Juli im Alter von 69

Jahren verstorben ist und an dessen unermüdliches

Wirken für unsere Gemeinde wir auf der Seite 9 erinnern

möchten. 28 Jahre lang war Wolfgang in der

Gemeindeleitung tätig und auch darüber hinaus, jemand,

der immer da war und seinen Glauben in die

Gemeinschaft hineingetragen hat. Als ich 2004 erstmalig

zum Kreis der Gemeindebriefautoren stieß,

war es Wolfgang, bei dem alle Fäden der Redaktion

zusammenliefen und der dafür sorgte, dass am Ende

ein fertiges Heft stand. Auch dafür noch einmal ein

ganz persönliches DANKE.


Gemeindebrief 03/13

Thema

450 Jahre Heidelberger Katechismus

Er ist die reformierte Bekenntnisschrift

schlechthin – jedenfalls in

Deutschland. Entstanden 1563 in

Heidelberg, Verfasser waren

mehrere Theologen.

Seit dem Augsburger Religionsfrieden

waren diejenigen Konfessionen

in Deutschland anerkannt,

die sich auf die Grundlage der

Confessio Augustana (dem Augsburgischen

Bekenntnis) von 1530

stellten. Die Regelung beinhaltete

darüber hinaus, dass der jeweilige

Bekenntnisstand des Landesfürsten

maßgeblich war für die

Bürgerinnen und Bürger (Im Jahr

1560 entschied sich der Kurfürst

Friedrich III von der Pfalz, die reformierte

Konfession anzunehmen,

also die evangelische

„Richtung“, die nicht von Luther,

sondern insbesondere vom Genfer

Reformator Calvin herkommt).

Die Reformierten gehörten ausdrücklich

nicht zu den vom Augsburger

Religionsfrieden geduldeten

Konfessionen. Um sich unter

den Schutz der Vereinbarungen

zu stellen, anerkannte der Kurfürst

die Neufassung der Confessio

Augustana Variata aus dem

Jahr 1540. In dieser bewegte

man sich einerseits auf die Reformierten

zu (insbesondere beim

Abendmahlsverständnis), andererseits

wurde eine stärkere Abgrenzung

gegen die katholische

Position vorgenommen.

Friedrich von der Pfalz erreichte

so den weitergehenden Schutz

des Religionsfriedens bei gleichzeitigem

Wechsel zum reformierten

Bekenntnis. Für seine Untertanen

ließ er in der Folgezeit einen

Katechismus erarbeiten, der

das Werk mehrerer Theologen

unterschiedlicher Prägung ist.

Insbesondere handelt es sich dabei

um den Calvinschüler Kaspar

Olevianus und den von Melanchthon

beeinflussten Zacharias

Ursinus.

Anders als andere Katechismen

verfolgt der „Heidelberger“ eine

analytische Methode, das heißt er

gewinnt die Aussagen von einem

Leitgedanken her: „die Gemeinschaft

mit Jesus Christus.“ Ausgehend

von der Frage: Was ist

dein Trost im Leben und Sterben?

und der Antwort: Gottes

Heilswerk in Jesus Christus wird

dreigeteilt weiter entfaltet. Es folgt

die Sündenerkenntnis und die daraus

resultierende Verzweiflung

(des Menschen Elend); sodann

des Menschen Versöhnung mit

Gott und Vergebung der Sünde –

durch das Heilswerk Jesu Christi

bzw. durch Gottes Gnade (des

Menschen Erlösung); und

schließlich geht es drittens um

die menschliche Antwort auf Gottes

Gnade in Form einer entsprechenden

Lebensführung: des

Menschen Dankbarkeit.

Das Gesetz wird, anders als im

Luthertum, angesehen als ein

„Hilfsmittel“, das die Wege zu

rechter Frömmigkeit aufzeigt

(sog. Tertius usus legis = dritter

Gebrauch des Gesetzes); die

zehn Gebote sind gewissermaßen

wesentlicher Leitfaden für

das Leben des Gläubigen.

Alle Aussagen werden intensiv

untermauert durch Bibelzitate. In

anderen reformierten Bekenntnisschriften

wie in Frankreich, den

Niederlanden und Schottland

wird die Schrift (die Bibel) geradezu

identifiziert mit dem Wort

Gottes; diese Auffassung ist letztlich

Theologie Calvins, der all diese

Bekenntnisse von Genf her

geprägt hat.

Die Gemeinschaft mit Gott, das

Thema des Heidelberger Katechismus:

Für Johannes Calvin

war es Lebensgrundlage und Botschaft

des Trostes in mannigfaltigen

Verfolgungen. Genf hatte er

kennen gelernt in Verfolgungssituation.

Seine überragende weltweite

Bedeutung hatte er gewonnen

auch in der Korrespondenz

mit verfolgten Christinnen und

Christen.

In 129 existentiellen Fragen und

Antworten berührt der Katechismus

das Leben. Stets wird deutlich,

dass Jesus Christus im Lebensverlauf

(in Hochzeiten und

Tiefzeiten) präsent ist. Eben: im

Leben und im Sterben ist Er der

alleinige Trost.

Der Heidelberger Katechismus

diente nicht nur der Kurpfalz als

Unterrichtsbuch. Er wurde übernommen

von allen Regionen

Deutschlands, die ins reformierte

Lager nachfolgten. Auch die niederländische

Kirche nahm ihn auf

und erhob ihn zum Rang einer

Bekenntnisschrift.

So feiern wir in diesem Jahr den

runden Geburtstag nicht irgendeiner

Schrift. Es ist ein wesentliches

Dokument und Bekenntnis

der evangelischen Christenheit

und zurecht bis auf den heutigen

Tag mit viel Segen im Gebrauch.

Pfarrer Uwe Renfordt

Foto: Mario Heinemann, pixelio.de


Gemeindebrief 03/13

Thema

Warum der Heidelberger Katechismus

heute noch aktuell ist

Er ist viel weniger bekannt als

Luthers Kleiner Katechismus,

aber umso lesenswerter, der reformierte

Heidelberger Katechismus.

Ich will versuchen, seine 129 Fragen

und Antworten kurz zusammenzufassen,

denn der Heidelberger

Katechismus ist wunderbar

klar in drei thematische Teile

gegliedert: Vom Elend des Menschen,

von der Erlösung, von der

Dankbarkeit. Gehe ich zu weit,

seine drei Teile den drei Personen

Gottes - Vater, Sohn, Heiliger

Geist - zuzuordnen?

Der erste Teil „Vom Elend des

Menschen“ bezieht sich auf Gott

Vater und zwar als Gesetzgeber

der Zehn Gebote. Durch das Gesetz

oder dadurch, dass kein

menschliches Wesen in der Lage

ist, es zu halten, lerne ich, dass

wir alle der Gnade und der Erlösung

bedürfen.

Der zweite Teil bezieht sich auf

die Erlösung durch Jesus Christus.

Der dritte Teil nährt die Hoffnung,

dass der Mensch doch zu einer

Besserung fähig ist, aber nicht

aus eigener Kraft, sondern mit

Hilfe des Heiligen Geistes. Aus

Dankbarkeit für die von Gott geschenkte

Erlösung möge der

Mensch nun ein besseres Leben

probieren.

Unser Scheitern erkennen

und den Ausweg sehen

Die Erkenntnis der Grenzen der

Menschheit war bis vor kurzem

nicht gerade populär. Geradezu

unerschöpflich war in der Aufklärungsphilosophie,

im Idealismus,

im Kommunismus, der Glaube an

den humanitären Fortschritt der

Menschheit. Dazu kam der Glaube

an den grenzenlosen Fortschritt

durch Medizin, Technik

und Naturwissenschaft bis in die

1970er-Jahre hinein. Sowohl die

Philosophie als auch die Naturwissenschaft

musste aber die

Grenzen des menschlichen Fortschritts

erkennen. Unser Scheitern,

das wir laut dem Heidelberger

Katechismus aus dem göttlichen

Gesetz lernen können, erkennen

wir im 21.Jahrhundert

auch aus anderer Quellen - aus

einst humanitären Ideologien, die

zu Diktaturen wurden, aus ökologischen

Katastrophen, aus gescheiterten

Liebesbeziehungen,

die alle mit guten Absichten begonnen

haben.

Nur den Ausweg wird der Mensch

auch heute nicht ohne die göttliche

Hilfe des Heiligen Geistes

finden, so viele Expertenrunden

er einberuft, so viele Gipfelgespräche

er führt, so tief und esoterisch

er sich in sich selbst zurückzieht,

so professionell er sich

therapieren lässt! Der göttliche

Zuspruch der Gnade und seine

Hilfe zur Verbesserung ist weiterhin

nicht zu ersetzen.

Der Glaube ist Medizin für

die Menschheit

Um nicht an zu hohen und unerfüllbaren

Anforderungen an die

Menschen zu resignieren, und

trotzdem an eine bessere Welt zu

glauben, bleibt nur der Weg, nicht

auf den menschlichen guten Willen,

sondern auf den Heiligen

Geist zu vertrauen. Dieser Weg

wird sowohl im Lutherischen

Kleinen Katechismus („und zu

meiner Besserung deines Geistes

Kraft verleihen“), als auch im Heidelberger

Katechismus aufgezeigt.

Der Glaube des Heidelberger

Katechismus ist Medizin für

die Menschheit, damit sie sich

nicht mit zu hohen Erwartungen

an sich selbst überfordert, aber

umgekehrt auch nicht an sich

selbst resigniert und daher fatalis-

tisch und zynisch wird. Das Gesetz

hilft die menschlichen Grenzen

zu erkennen, die Erlösung

durch Jesus Christus hilft uns,

unsere Grenzen anzunehmen,

weil Gott uns angenommen hat.

Der Heilige Geist hilft uns nicht

immer, aber immer öfter doch

noch zu besseren Menschen zu

werden.

Übrigens: Die wichtigsten Artikel

des Heidelberger Katechismus

finden sie im dritten Teil des

Evangelischen Gesangbuches

auf den Seiten 1330 bis 1362.

Lesenswert!

Ihr Pfarrer Dirk Küsgen

Zum Nachlesen:

Der Heidelberger Katechismus

Neukirchener Verlag,

6. Auflage, 2013

96 Seiten

Preis: 3,99 €


Gemeindebrief 03/13

Sommerimpressionen

Sommerimpressionen

Foto: sxc.hu

Sanfter Madeira-Wind weht deutsche Hektik weg.

Ich erblicke Steilküsten, die Sonne, das Meer und

die Berge.

Blumen und Schmetterlinge schmücken die Insel.

Ich rieche den Duft.

Hier ist es nie zu heiß und nie zu kalt.

Trotzdem bekomme ich eine Gänsehaut.

Hier möchte ich ewig bleiben – oder mindestens

Rentner sein.

Ist das schon das Paradies?

Ich danke und lobe den Schöpfer - still und andachtsvoll.

Beim Wandern fällt ein: Auch Gott lustwandelte im

Garten Eden, bevor Q

Da schwimmt in der Levada ein totes Kätzchen

vorbei.

Es ist wenige Tage alt, vielleicht noch blind.

Ich frage mich „Warum?“

Fiel sie ins Wasser? Wurde sie einfach weggeworfen?

Ich bekomme erneut eine Gänsehaut.

Das Lustwandeln im Garten ist zu Ende – damals

wie heute.

Bei Gott war es die Schlange, bei mir die Katze.

Welchen Bildern traue ich mehr? Den Heilen oder

den Unheilvollen?

Ich erkenne: Schon einer stand in dieser Spannung.

Vor dem Gang in den Tod stimmte er den Lobgesang

an.

Am Kreuz fragte auch er Gott: „Warum?“.

Er hilft mir, beide Seiten Gottes auszuhalten - die

Dunkle und die Helle.

Er bekam seine Antwort drei Tage später, zu Ostern.

Wird Gott auch mir nach dem Tod antworten?

Wohin schwimmt das Kätzchen?

Abwärts zum Atlantik oder aufwärts zum Paradies?

Was sagt Newton? Schwerkraft - immer abwärts.

Was sagt Gott? Paradies - immer aufwärts!

Glaube ich der Physik oder der Metaphysik?

Das Kätzchen weiß schon mehr als ich.

Wo werde ich sein, wenn meine Wanderung zu

Ende geht?

Dirk Küsgen


Gemeindebrief 03/13

Kirchenmusik

Kirchenmusik

Sonntag, 6. Oktober 2013, 13:30 Uhr

"Josef und seine Brüder"

eine biblische Geschichte in Musik für Kinder

und Erwachsene von Michael Benedict Bender

Kinderkonzert beim Erntedankmarkt

Erlöserkirche Gevelsberg, Elberfelder Str. 16

„Josef und seine Brüder“ ist ein Orgelkonzert für Kinder

mit einem biblischen Stoff. Die Geschichte von

Josef und seinen Brüdern steht im 1. Buch Mose in

den Kapiteln 37 und 39-50.

Ähnlich wie bei „Peter und der Wolf“ sind auch hier

den einzelnen Figuren der Geschichte musikalische

Themen in charakteristischen Registrierungen zugeordnet.

Das ermöglicht Kindern, auf spielerische

Weise gleichzeitig eine biblische Geschichte und das

Instrument Orgel kennen zu lernen.

Es ist die spannende Geschichte von Josef, der vom

verzärtelten Lieblingssohn seines Vaters zum Sklaven

in Ägypten wird, um zuletzt zum Stellvertreter

des Pharaos aufzusteigen.

Die Josefsgeschichte ist die Geschichte einer erstaunlichen

Karriere; aber vor den Aufstieg ist der

Abstieg gesetzt: die Trennung vom Vater, der Weg in

die Fremde, in die Sklaverei, zuletzt ins Gefängnis.

Josef muss erst reif werden für seine hohe Berufung.

Erzählt wird aber auch eine Geschichte der Wandlungen,

durch die Menschen zu sich selbst und

dadurch erst im wahren Sinne zur Brüderlichkeit untereinander

finden.

Gerhardt Marquardt – Orgel

Heike Marquardt – Erzählerin

Eintritt frei

* Eintrittskarten sind bei folgenden Vorverkaufsstellen

erhältlich:

JUWELIER HAARHAUS, Mittelstr. 21

ENGELBERT-APOTHEKE, Mittelstr. 87

OPTIK DOHMS, Mittelstr. 32

Tel. Kartenreservierung: Tel.: 02332/ 2711

E-Mail: kartenbestellung@kirchenmusik-ingevelsberg.de

Sonntag, 24. November 2013, 18:00 Uhr

„Ein deutsches Requiem"

von Johannes Brahms

für Solostimmen, Chor und Orchester

Erlöserkirche Gevelsberg, Elberfelder Str. 16

Ein besonderer kirchenmusikalischer Höhepunkt verspricht

dies Konzert zu werden. Hierfür hat sich der

Gevelsberger Kantatenchor wieder ein großes oratorisches

Werk vorgenommen, das er in Zusammenarbeit

mit dem Wittener Bach-Chor und dem Ev. Jakobus-Chor

Breckerfeld erarbeiten wird. Diesmal ist es

„Ein deutsches Requiem“ von Johannes

Brahms.

Brahms war erst 35 Jahre alt, als er dieses Werk

schuf. Vielleicht haben ihn schmerzliche Verluste dazu

bewogen, aber wahrscheinlich war es auch ein

Zeichen seiner ernsten Wesensart, dass er in jungen

Jahren ein Werk zum Gedächtnis der Toten schrieb.

Seiner protestantischen, jedoch kirchenfernen Gläubigkeit

blieb lateinischer Text fremd. Daher stellte er

sich eine Textfolge aus der „Heiligen Schrift“ zusammen.

Sein „Requiem“ wurde 1868 in Bremen zum

ersten Mal aufgeführt und verschaffte dem Namen

Brahms überall guten Klang. Es gehört zu den eindrücklichsten

deutschen Chorwerken.

Claudia von Tilzer – Sopran

Peter Schüler – Bass

Kantatenchor Gevelsberg

Wittener Bach-Chor

Ev. Jakobus-Chor Breckerfeld

Philharmonisches Orchester Ennepe-Ruhr

Leitung: Gerhardt Marquardt

Eintritt: Vorverkauf* 15,- € (10,- €)

Abendkasse 18,- € (13,- €)

(unter 18 Jahren frei)

www.kirchenmusik-in-gevelsberg.de


Gemeindebrief 03/13

Kirchenkreis

Neuer Leiter der

Evangelischen

Erwachsenenbildung

Seit dem 1. Juni 2013 arbeitet Matthias Kriese als

Bildungsreferent in der Evangelischen Erwachsenenbildung

Ennepe-Ruhr (EEB).

„Ich freue mich, dass wir mit Herrn Kriese einen engagierten

und kompetenten Leiter für unsere Erwachsenenbildung

gewinnen konnten“, erklärt Superintendent

Pfarrer Hans Schmitt.

Matthias Kriese blickt auf eine lange Erfahrung in der

Bildungsarbeit zurück. Seit 1996 hat der gebürtige

Vogtländer seinen Lebensmittelpunkt mit seiner Frau

und seinen zwei Kindern nach Hattingen verlegt, wo

er bis zu seinem Wechsel in die Erwachsenenbildung

als Jugendreferent im CVJM gearbeitet hat.

Nach einer berufsbegleitenden Ausbildung zum Gemeindepädagogen

studierte Kriese „Soziale Verhaltensweisen“

an der Fernuni Hagen und ließ sich zusätzlich

zum systemischen Trainer für Outdoor– und

Erlebnispädagogen ausbilden.

Privat widmet Matthias Kriese sich gern der Fotografie

oder ist mit seiner Familie in den Weiten Skandinaviens

unterwegs. Darum kann er sich auch gut

vorstellen, die Themen „Reisen“ und „Fotografieren“

in seine Arbeit einfließen zu lassen. Zunächst einmal

möchte er sich aber in den Kirchengemeinden bekannt

machen und möglichst viele Menschen kennen

lernen, um zu erfahren, welche Themen sie bewegen.

Evangelische Erwachsenenbildung

Seit 1977 bietet die Evangelische Erwachsenenbildung

in den Evangelischen Kirchenkreisen Hattingen-Witten

und Schwelm Kurse, Kulturprojekte,

Fortbildungen und Studienreisen an, seit 2003 in

gemeinsamer Trägerschaft beider Kirchenkreise

unter dem Namen „Evangelische Erwachsenenbildung

Ennepe-Ruhr“. Die Evangelische Erwachsenenbildung

Ennepe-Ruhr ist eine nach dem Weiterbildungsgesetz

Nordrhein-Westfalen anerkannte

Einrichtung der Weiterbildung.

Mit Matthias Kriese arbeiten noch eine Bildungsreferentin

und zwei Verwaltungsangestellte in der Bildungseinrichtung,

deren Geschäftsstelle sich im

Haus der Kirche in der Potthoffstraße 40 in

Schwelm befindet.

Harald Bertermann


Gemeindebrief 03/13

Unsere Gemeinde

“Dein Wort ward meine Speise, so oft ich's empfing, und dein Wort ist

meines Herzens Freude und Trost;

denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, HERR, Gott Zebaoth.”

Am 15. Juli starb nach einer langen, von schwerer

Krankheit geprägten Zeit unser langjähriger Presbyter

und Finanzkirchmeister Wolfgang Bilstein.

Wolfgang Bilstein wurde am 9. September 1943 in

Gevelsberg geboren. Er wuchs mit seinen drei Geschwistern

im Haus im Starenweg 2 auf. Zum Studium

zog es ihn dann an die Technische Hochschule

nach Darmstadt, wo er auch seine Frau Gudrun kennen

lernte. 1969 heirateten beide und bekamen einige

Jahre später zwei Töchter. Wolfgang schloss sein

Studium ab, promovierte und kehrte mit seiner Familie

als Doktor der Ingenieurwissenschaften nach Gevelsberg

zurück.

Wieder in der alten Heimat wurde er im Februar

1984 Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde

Gevelsberg im Heidebezirk. Das Amt des Finanzkirchmeisters

übernahm er 1997. Lange Jahre oblag

auch die Redaktion und Gestaltung des Gemeindebriefes

seinen Händen. Turnusgemäß schied er

2012 aus dem Presbyterium aus und stellte sich

nicht mehr zu Wiederwahl. 28 Jahre war er in der

Gemeindeleitung tätig. Dass die Evangelische Kirchengemeinde

Gevelsberg finanziell gut aufgestellt

ist und dass die innergemeindlichen Strukturreformen

geglückt sind, ist auch auf sein Engagement

und seine Liebe zur Gemeinde zurückzuführen.

Auch in der Synode des Kirchenkreises Schwelm

und im Kreissynodalvorstand brachte Wolfgang Bilstein

sich ein.

Wolfgang Bilstein war einer, der es uns nicht immer

leicht gemacht hat. Was nicht nach seinen Vorstellungen

lief, ärgerte, ja kränkte ihn sogar manchmal.

Ich habe oft gedacht: Wolfgang, Du bist ein liebenswerter

Bollerkopp. Er konnte stur und nachtragend

sein, war auf der anderen Seite aber wieder nachgiebig

und zur Vergebung bereit. Ihm war es so wichtig,

dass die Kirchengemeinde einen rigorosen Sparkurs

verfolgte, aber zugleich sprach er sich für eine fünfte

Glocke in der Erlöserkirche aus, die zu den geschenkten

Glocken hinzugekauft werden sollte. Unter

der manchmal rauen Schale hatte Wolfgang Bilstein

immer ein großes Herz für seine Mitmenschen.

Ein Mensch, der den Mut hatte, auch mal unbequem

zu sein und der Spuren hinterlassen hat in unserer

Gemeinde.

Pfarrer Uwe Hasenberg

Wolfgang Bilstein

9. September 1943 - 15. Juli 2013

Selbstverständlich eröffnete er jede Sitzung des

Haupt- und Finanzausschusses, die er zu leiten hatte,

mit einer Andacht. Dazu las er in der Regel aus

dem Buch “365 mal ER” von Wilhelm Busch den Bibelvers

des Tages und die Auslegung. Dann schlossen

sich eigene Gedanken an. “Dein Wort ward meine

Speise”. Die Begegnung mit dem Wort Gottes in

der Verkündigung und im Abendmahl war ihm wichtig.

Sonntags feierte er in seiner Gemeinde die Gottesdienste,

zunächst im Gemeindehaus Heide, dann

in der Lukaskirche, aber auch in den anderen Gottesdienststätten.

Freitags kam er zum Morgengebet

in die Lukaskirche, um mit uns den Leib und das Blut

des Herrn zu empfangen und zu frühstücken. Gerne

übernahm er dabei auch den Part des Liturgen,

suchte die Lieder aus und leitete die Gebetsgemeinschaft.

Viele Jahre sang er mit seiner Frau im Kantatenchor

und verkündigte musikalisch das Wort Gottes.

Und zuhause? Da wurde erst gefrühstückt, wenn

die biblische Lesung beendet war.


Gemeindebrief 03/13

Unsere Gemeinde

„Geh' aus mein Herz und suche Freud

in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben;

schau an der schönen Gärten Zier und siehe,

wie sie dir und mir sich ausgeschmücket haben.“

Ein Ausflug in den Skulpturenpark Waldfrieden

Der Skulpturenpark Waldfrieden

in Wuppertal ist ein ausgeschmückter

Garten, wie Ihn Paul

Gerhardts Lied im Sinne hat.

Die anthroposophische Villa des

Lackfabrikanten Kurts Herberts

von 1947 ist ein eckenloses Architekturjuwel.

Der Villenpark inmitten

eines alten Buchenwaldes

bietet den schönst möglichen

Rahmen für die Skulpturen von

Tony Cragg. Sie sind mit das

Beste und Interessanteste, was

es auf der Welt in Bronze und

Stein gibt. Viele Werke sind nur

scheinbar abstrakt, weil sie

menschliche Silhouetten in vielfacher

Schichtung und Drehung

enthalten. Mit der Zeit finden sich

auch immer mehr Skulpturen befreundeter

Künstler ein. Der Park,

vollständig von der Familie Cragg

privat finanziert, ist sicherlich in

der Weltspitzenklasse anzusiedeln.

Aktuell wird er erheblich

erweitert.

„Vertraut den neuen Wegen,

auf die der Herr uns weist,

weil Leben heißt: sich regen,

weil Leben wandern heißt.

Seit leuchtend Gottes Bogen

am hohen Himmel stand, sind

Menschen ausgezogen in das

gelobte Land.“ (Klaus Peter

Hertzsch, 1989, EG Nr. 395)

Bewohnerinnen und Bewohner

des Hauses Neustraße auf

Kunsttour:

Vom S-Bahnhof Unterbarmen

führt die Wanderung erst zum

Unterbarmer Hauptfriedhof, der

für seine pompösen, schaurig

schönen Unternehmer-Grabmäler

der Gründerzeit berühmt ist.

Dann noch ein kurzer Weg bergan

bis zum Skulpturenpark, wo

erst einmal das exzellente Kuchenbüffet

des Museumscafés

als Einstimmung in den Kunstgenuss

lockt.

Skulpturenpark Waldfrieden

Hirschstraße 12

42285 Wuppertal

Öffnungszeiten:

März bis November: dienstags

bis sonntags von 10 bis 18 Uhr

Dezember bis Februar: bis 17

Uhr

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Neustraße (Bethel.regional) auf

Entdeckungsreise im Wuppertaler Skulpturenpark.

Eintritt:

Tageskarte: 8 €

Schüler und Kinder unter 7 Jahren

haben freien Eintritt.

Text und Fotos: Petra Giesen


Gemeindebrief 03/13

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Gemeindebrief 03/13

Diakonie

Arm in unserer Mitte

Vor 200 Jahren hätte ich als Diakoniepresbyter die

Funktion des Sozial- und Arbeitsamtes, sowie der

Kranken- und Rentenkasse gehabt. Auf meiner Liste

hätten ein paar hundert Arme gestanden, die meisten

mir persönlich bekannt. Unsere Kirchengemeinde

hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten (z.B. Geld,

Naturalien, Appelle an die Reichen, Job-Börse) so

gut wie möglich oder auch mehr schlecht als recht

für diese Menschen gesorgt.

Und was ist heute meine Aufgabe im Angesicht der

Armut?

Wer ist arm in Gevelsberg?

Niemand. Gemessen am Vergleich mit den ärmsten

Menschen der Welt. Die absolute Armutsgrenze der

Vereinten Nationen liegt bei einem Euro pro Tag.

Von den 7,3 Milliarden Menschen sind ca. eine Milliarde

arm. 850 Millionen Menschen hungern weltweit.

Aus Gevelsberg ist wohl niemand dabei. Vom Leiden

der Menschen, die tagtäglich ums nackte Überleben,

um die nächste Mahlzeit und den nächsten Schluck

sauberes Trinkwasser kämpfen (80 Prozent von

ihnen sind Frauen und ihre kleinen Kinder) ist der

ärmste Gevelsberger fast genauso weit entfernt wie

der reichste. Wir alle haben eine Wohnung, eine

Krankenversicherung und genug Essen. Wer auf der

Straße lebt (ca. 22.000 Menschen in Deutschland)

oder ohne Krankenversicherung (ca. 140.000) ist,

fällt in die Kategorie psychisch krank/labil oder

schwierig.

In den USA haben 26 Millionen Menschen (8 Prozent)

keinen Zugang zu einer Krankenversicherung.

Circa 45.000 Menschen pro Jahr, besonders

Schwarze und Spanischstämmige, sterben jämmerlich,

weil sie sich Arzt– und Krankenhausbehandlungen

nicht leisten können. Freie Marktwirtschaft kann

sehr hässlich aussehen.

Die Politik, die Gewerkschaften und wir Kirchen haben

das Erreichte auch in schwieriger werdenden

Zeiten zu sichern und auszuweiten. Ein aktueller Ansatz

ist hier die Einführung von Mindestlöhnen. „Ein

Arbeiter ist seines Lohnes wert“, ist schon in der Bibel

im ersten Brief des Paulus an Timotheus (5,18)

zu finden.

Menschen, die weniger als 60 Prozent des

„bedarfsgewichteten Median-Einkommens“ zur


Gemeindebrief 03/13

Diakonie

Verfügung haben, gelten bei uns in Deutschland statistisch

als armutsgefährdet: Für Alleinstehende liegt

der Mindestsatz dabei derzeit bei 848 Euro pro Monat,

für Paare werden 1.272 Euro veranschlagt und

für ein Paar mit einem Kind unter 14 Jahren 1.526

Euro.

Laut Armutsbericht des EN-Kreises aus dem Jahr

2010 sind bei uns in Gevelsberg rund 15 Prozent o-

der 4.500 Menschen von Armut bedroht.

Was sind die Ursachen? Keine und schlechte Bildung,

Arbeitslosigkeit und in Folge dessen Altersarmut,

Alkohol- und andere Süchte, physische und

psychische Krankheiten, Flucht und nicht geklärter

Aufenthaltsstatus.

Kinder sind ein Armutsrisiko

Studien lassen Rückschlüsse zu, dass im Gegensatz

zu Frankreich (1,9), Großbritannien (1,8), Dänemark

(1,8) und den Niederlanden (1,7), alleinerziehende

Geringverdienerinnen und Geringverdiener kaum

von der Sozialpolitik in Deutschland (1,35) profitieren.

Kinder, die in Armut aufwachsen, haben ein hohes

Risiko, auch in punkto Bildung benachteiligt zu

sein. (Quelle: DGB Hans-Böckler Stiftung).

1.000 Französinnen bekommen 1.900 Kinder, rund

950 Töchter. 1000 Frauen in Deutschland bekommen

1.350 Kinder, also 650 Töchter, 420 Enkelinnen

und 270 Urenkelinnen. Die 650 Töchter sind schon

geboren. Die heutigen Babys sind die 420 Enkelinnen.

Eine politische Strategie dafür, dass die 420

Enkelinnen mehr als 270 Urenkelinnen hervorbringen,

ist nicht in Sicht. Die Geburtenrate bei evangelischen

Frauen liegt mit 1,2 Kindern pro Frau noch

niedriger.

Im deutschen Schulsystem sind Eltern als aktive

Nachhilfelehrer oder Finanziers der Profi-Nachhilfe

fest eingeplant. Wer Eltern hat ohne entsprechende

Qualifikation, Zeit, Motivation und Geld, hat oftmals

Pech gehabt, auch wenn er/sie hochbegabt ist.

Unsere aktuelle Gesetzgebung fördert die Ehe und

nicht die Kinder. Während wohlhabende, kinderlose

Ehepaare das Ehegattensplitting genießen, wird bei

armen Kindern, das Kindergeld voll auf den Hartz IV-

Satz angerechnet.

Uto-

Bedingungsloses Grundeinkommen -

pie oder Illusion?

Diskutieren wir noch über Utopien? Wie wäre es zum

Beispiel, wenn wir das bedingungslose Grundeinkommen

(www.forum-grundeinkommen.de) hätten? Jeder

deutsche Staatsbürger bekäme 500 Euro pro Monat.

Die Kindergeld-, BAföG-, Wohngeld- und Hartz IV-

Bürokratie könnte sofort abgeschafft werden. Eine Familie

mit drei Kindern hätte dann 2500 Euro im Monat.

Wenn Papa zur neuen Freundin zieht, hat Mama immer

noch 2.000 Euro. Das klingt doch irgendwie gut -.

für junge Frauen und die Geburtenrate; für Menschen,

die in materieller Bescheidenheit ihr Leben ehrenamtlich

in die Nachfolge Jesu Christi stellen wollen; für

Arbeitssklaven im Niedriglohnsektor; für alle die darüber

nachdenken, wo denn die Arbeit herkommen

soll, wenn Computer und Mega-Maschinen in Zukunft

noch mehr erledigen; für alle, die begriffen haben,

dass die wichtigen Arbeiten, wie zum Beispiel der alten

Nachbarin zu helfen, nicht bezahlt werden. Weiterdenken

erlaubt!

Armut ist ein Teufelskreis

Vulnarität, die Verwundbarkeit. Jesus Christus ist

Gott, als verwundbarer Mensch am Kreuz. Arme Menschen

sind verwundbar. Kaputte Waschmaschinen,

Krankheit, die nur mit kostspieligen Behandlungen zu

lindern wäre, ein unerträglicher Job, zerbrechende

Beziehungen schlagen tiefe Wunden, die bei Wohlhabenden

nicht entstehen oder schnell verheilen.


Gemeindebrief 03/13

Diakonie

„Armut bedrängt, lähmt und macht krank, weil sie

körperliche und seelische Wunden zufügt. Diese

Verletzungen behindern das Leben oder vernichten

es sogar.“ (Prof. Dr. Hildegund Keul)

Bitte denken Sie daran, wenn Sie bestimmte Personen

auf dem Vendômer Platz sehen oder wenn bei

der übergewichtigen, gestressten Mutter im Kindergarten

mal wieder das Deo und die Nerven versagt

haben.

Arme Menschen, besonders die Kinder und Jugendlichen,

leiden darunter, dass sie nicht richtig mitmachen

können und mehr oder minder offen ausgegrenzt

werden.

In der Denkschrift der EKD zur Armut in Deutschland

(2006) heißt es: Entscheidend ist „ ... dass auch von

staatlicher Seite aktivierende und unterstützende Hilfen

und insbesondere wirksame Bildungsmöglichkeiten

bereitgehalten werden, um eine breite Teilhabe

der betreffenden Menschen an der Gesellschaft zu

sichern bzw. wiederherzustellen. Nur durch die Verbesserung

der Teilhabegerechtigkeit ist eine dauerhafte

Sicherung vor Armut im Sinne von Ausgrenzung

möglich.“

Armut macht unglücklich! Aber Reichtum

macht nicht glücklich!

Arme sind unglücklicher als Wohlhabende. Bis zu

einem Nettoeinkommen von 5.000 Euro pro Monat

und Haushalt steigt das Glück, danach nicht mehr,

sagt die wissenschaftliche Glücksforschung. Der

Prediger (Kap. 5) wusste das auch schon: „Wer Geld

liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum

liebt, wird keinen Nutzen davon haben.“ Jesus ist in

eine Zimmermannsfamilie, also einer Bis-5.000-Euro

-Familie, groß geworden. Was wollte Gott uns damit

sagen? Eine Antwort findet sich bei Lukas 12, 15-21

im Gleichnis vom reichen Kornbauern:

bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine

Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe

Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre;

habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber

Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man

deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören,

was du angehäuft hast? So geht es dem, der

sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.“

Weg nach unten!

Dieser Beitrag wirft nur ein paar Bruchstücke hin.

Was fehlt? Was sollte vertieft werden? Wie kommt

die Mittelschichts-Kirche zu den Armen nach unten?

Jesus Christus ist schon da. „Denn ihr kennt die

Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er

reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr

durch seine Armut reich würdet.“ (2. Korinther 8,9)

In einer der nächsten Ausgaben möchte ich darüber

schreiben, wie wir als Kirchengemeinde verstärkt an

die Armen in unserer Mitte herankommen können.

Nicht nur institutionell durch Beratungsstellen oder

Kindergärten, sondern von Mensch zu Mensch. Wie

das? Das weiß ich noch nicht! Tafelladen und Mittagstisch

am Sudfeld sind sicherlich gute Beispiele.

Bitte helfen Sie mir mit Leserbriefen an die Redaktion.

Dieter Bieler-Giesen, Diakonie-Presbyter

„Und er sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor

aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele

Güter hat. Und er sagte ihnen ein Gleichnis und

sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte

gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und

sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich

meine Früchte sammle. Und er sprach: Das will ich

tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere


Gemeindebrief 03/13

Unsere Gemeinde

Altaraufsatz der Erlöserkirche wiederentdeckt

1830 wurde die Erlöserkirche an

der Elberfelder Straße eingeweiht.

So wie das Foto zeigt, mag

der Urzustand gewesen sein.

Bereits um 1897 wurde die Kirche

jedoch zum ersten Mal umgestaltet.

Der Altaraufsatz, ein Gemälde

des zum Abendmahl einladenden

Christus in der Mitte, flankiert

von zwei Tafeln, darauf die Buchstaben

A und Ω, Anfang und Ende

des griechischen Alphabets

wurde umrahmt von einem großen

Wandgemälde des auferstandenen

Christus.

Dies Gemälde im Chorraum wurde

jedoch 35 Jahre später den

Nationalsozialisten ein Dorn im

Auge und sie ließen die Erlöserkirche

1938 vollkommen weiß

und schlicht streichen. Auch der

Altar blieb schlicht, lediglich mit

einem Holzkreuz geschmückt,

das heute noch bei Freiluft-

Gottesdiensten verwandt wird.

Klaus Backhaus, der in der Erlöserkirche

konfirmiert wurde und

heute im Ruhestand häufig als

Organist bei Trauerfeiern tätig

wird, berichtete, dass der Altaraufsatz

damals in das frühere

CVJM Vereinshaus gekommen

sei, wo dieser bis zum Abbruch

des Hauses 1957 gestanden habe.

Danach sei er verschwunden.

1953 ließ die Gemeinde den

Chorraum der Erlöserkirche wieder

durch den Kunstmaler Putfarken

umgestalten, jedoch ohne

Altaraufsatz.

Klaus Backhaus staunte darum

nicht schlecht, als er eben diesen

Altaraufsatz mehr als fünfzig Jahre

später im Sozialen Kaufhaus

des Kirchenkreises in Schwelm

wieder entdeckte.

Es stellte sich heraus, dass der

Aufsatz seit 1957 im Keller der

Pauluskirche eingelagert war,

aber niemand mehr davon wusste.

Auf diese Weise wurde er mit

vielem anderem vor ca. sechs

Jahren bei der Entrümpelung der

zu entwidmenden Pauluskirche

entnommen.

In der heutigen Erlöserkirche, die

1966/67 im damals aktuellen Stil

umgebaut wurde, wäre der Altaraufsatz

architektonisch vermutlich

ein Fremdkörper.

Dennoch soll das Fundstück aber

- schon aufgrund seiner wechselhaften

Geschichte - an einem angemessenen

Platz wieder zur

Geltung kommen.

Pfarrer Thomas Werner

Fotos: Klaus Backhaus;


Gemeindebrief 03/13

Unsere Gemeinde

Gemeindefest Heide/Nord

Am 14.07.2013 feierte nicht nur

der Bezirk Heide/Nord ein Gemeindefest,

sondern der evangelische

Kindergarten Börkey konnte

gleichzeitig auch seinen 40.

Geburtstag feiern. Deshalb fand

die gesamte Veranstaltung auch

unter dem Motto: „40 Jahre und

kein bisschen leise!“ statt.

Um 11:00 Uhr wurde das Fest mit

einem lebhaften Familiengottesdienst

eröffnet.

Der Wegweiser Chor und die Kindergartenkinder

gestalteten den

Gottesdienst mit.

Danach gab es an vielen Ständen

alles für das leibliche Wohl der

vielen Gäste. Im herrlichen Sonnenschein

konnten unter anderem

bunte Cocktails genossen

werden. Das wunderbare Wetter

trug dazu bei, dass an den bereitgestellten

Bierbänken

und

-tischen vielfältige Gespräche

und Begegnungen

unter den Gemeindemitgliedern

entstehen konnten.

Auch die Mitarbeiter

des Kindergartens

trugen das ihre zur

Gestaltung des Nachmittages

bei. Den Höhepunkt

bildete

schließlich die Vorführung eines

Zauberers in der Turnhalle des

Kindergartens.

Ab 18:00 Uhr rundete schließlich

der hoffnungsland unplugged

Gottesdienst das Programm ab

und gab dem gelungenen Festtag

ein stimmungsvolles Ende.

Text: Katharina Birkholz

Fotos: Claudia Winkelmann


Gemeindebrief 01/13 03/13

Aus Kinder

Gemeinde

40 Jahre

und kein bisschen leise

Vor 40 Jahren wurde unser evangelischer

Kindergarten eingeweiht.

115 Kinder in drei Kindergartengruppen

wurden betreut.

Es gab aber auch in der ersten

Zeit eine Hortgruppe mit 25

Schulkindern. Für damalige Zeiten

war das einmalig.

Die Erzieherinnen trugen noch

eine weiße Schürze. Sie wurden

mit Tante angesprochen und das

war ganz normal. Alle Kinder hatten

einen festen Platz und man

spielte am Tisch. Das Spielzeug

bekam man in einem Schälchen

zugewiesen. Aber es gab auch

eine Bau– und eine Puppenecke

und die Kinder spielten fröhlich,

so wie heute auch. Einmal in der

Woche wurde in der Turnhalle

geturnt. Schön der Reihe nach,

einer nach dem andern. Es gab

auch ein richtiges Fernsehzimmer.

Hier guckte man jeden Tag

die Sesamstraße. Es wurde gebastelt,

gesungen und gekocht,

es gab viele Geschichten, Tänze

und Kreisspiele. Um 12 Uhr sang

man, “12 Uhr hat`s geschlagen“ ,

danach gingen die Kinder nach

Hause. Um 14 Uhr konnten sie

noch einmal für zwei Stunden in

den Kindergarten kommen.

Die Zeiten haben sich geändert,

obwohl vieles aus dieser Zeit

nach wie vor seinen Stellenwert

im Kindergarten hat. Die Türen

stehen heute offen, und unsere

Kinder gehen auf Entdeckungsreise.

Es gibt für unsere kleinen

Künstler ein Atelier, eine eigene

Bücherei lädt zum Stöbern ein

und im Flur spielen die Kinder im

Bohnenbad oder machen die Gegend

mit ihren Bobby Cars unsicher.

In der Turnhalle gibt es jeden

Tag ein kindgerechtes Bewegungsangebot.

Hängematte,

Schwebetuch, Schaukel, Kletterwand

und viele Materialien laden

die Kinder zu unterschiedlichsten

Erfahrungen ein. Bewegung

macht Spaß und ist für unsere

Kinder das A und O.

Mit der Zeit änderten sich die

Wünsche und Bedürfnisse der

Familien. Immer mehr Mütter gingen

arbeiten und die Öffnungszeiten

mussten neu bedacht werden.

Viele Mütter sind heute alleinerziehend

und benötigen Unterstützung.

Eltern wählen heute,

ob sie 35 oder 45 Stunden zur

Betreuung ihres Kindes brauchen,

und auch ob sie für ihr Kind

ein warmes Mittagessen möchten.

Alle Kinder bleiben bis 14 o-

der 16 Uhr in der Einrichtung.

2008 kamen die ersten Anfragen

nach U3 Betreuung. Familie und

Beruf unter einen Hut zu bringen

ist nicht immer einfach. Wir als

evangelischer Kindergarten wollten

auch weiterhin unsere Familien

begleiten und unterstützen.

2010 gab es dann den großen

Umbau. Unsere Kleinen hatten

ganz eigene Bedürfnisse. So entstanden

ein neuer Wickelraum,

neue Waschräume, die Schlafburg

und viele Bewegungsinseln.

Heute betreuen wir 62 Kinder, 22

Tageskinder, 12 U3 Kinder und 4

Kinder mit Handicap. Seit 2008

sind wir auch Integrativkindergarten.

Wie alle Kinder wollen sie da

abgeholt werden, wo sie in Ihrer

Entwicklung gerade stehen. Wir

erleben unsere ,,Inklusionskinder

als Bereicherung. Wir lernen voneinander

und freuen uns mit

ihnen und ihren Eltern über jeden

Fortschritt.

Kindergartenarbeit hat sich gewandelt.

Viele neue Aufgaben

sind dazugekommen, andere sind

weggefallen. Wir vermitteln heute

Kinder zur Frühförderung, und

arbeiten mit unterschiedlichsten

Disziplinen zusammen. Krankengymnastik,

Logopädie, Familienberatung

usw. Die Zusammenarbeit

mit Jugendamt Landschaftsverband

und Familiengericht hat

einen eigenen Schwerpunkt bekommen.

Aber immer begleiten wir unsere

Kinder und ihre Familien als

evangelische Einrichtung. Es ist

uns wichtig, den Kindern zu vermitteln,

dass sie von Gott geliebt,

gewollt und bejaht sind. Unser

Ziel ist es, Ihnen die Gemeinde

als größere Gemeinschaft, lieb

und wertvoll aufzuzeigen.

Auch in Zukunft wollen wir danach

fragen, was unsere Kinder

und Familien brauchen, wollen

ihnen gute Begleiter sein. Dazu

erbitten wir Gottes Hilfe.

Text: Gudrun Marohn

Foto: Herbert Vesper


Gemeindebrief 03/13

Jugend

Gemeinsam was wagen!

Projekte mit der Realschule Gevelsberg

Im Zusammenhang mit der Entwicklung

des neuen Arbeitsbereiches

Schuljugendarbeit fanden

im Juni neun Projekttage gemeinsam

mit der Realschule Gevelsberg

statt. Hierbei stand im Vordergrund,

den Klassen der Jahrgangsstufe

7 drei intensive Tage

rund um Teamtraining, Gruppenbildung

und Selbsterfahrung anzubieten.

Alle drei Klassen nahmen

an diesem Projekt teil. Diese

Projekt wurde gefördert durch

Mittel aus dem Europäischen Sozialfond.

Nach einem Vorgespräch in einer

Schulstunde, bei der schon einmal

hingehört werden konnte, wo

es eventuell Probleme in der

Klassengemeinschaft gibt, wurde

auch schon eine erste Teamaufgabe

gestellt. Die Schülerinnen

und Schüler sollten versuchen,

gemeinsam einen Stab auf den

Boden abzulegen. Dabei musste

jeder den Stab dauerhaft berühren.

Nach diesem kleinen WarmUp

ging es dann zwei Tage mit vollem

Programm am Stüting weiter.

Der erste Tag diente zum Auflockern

und beinhaltete verschieden

Rätsel und Aufgaben, die an

die Klasse gestellt wurden. Ziel

war es, gemeinsam die jeweilige

Herausforderung zu meistern und

auf eine Lösung zu kommen.

Wenn es mal an der ein oder anderen

Stelle hakte, wurde es gemeinsam

nochmal in einem Gespräch

beleuchtet und versucht,

Schlüsse und Verbesserungsvorschläge

daraus zu ziehen. Obwohl

vieles spielerisch verlief, gelang

immer auch eine Übertragung

auf die Realität, so auch für

das Leben in der Klassengemeinschaft.

Am zweiten Tag ging es

hoch hinaus. Der Seilgarten der

Ev. Jugend im Kirchenkreis

Schwelm wurde erklommen. Mit

freundlicher Unterstützung u.a.

von André Hagemeier hatten die

Schülerinnen und Schüler die

Chance, sich selbst auszuprobieren

und an die eigenen Grenzen

zu gehen. Aber zusätzlich auch

die Erfahrung zu sammeln, dass

Leute aus der eigenen Klasse für

einen Verantwortung übernehmen

können, da die Schüler sich

gegenseitig beim Klettern sicherten.

Die Rückmeldung und Resonanz

der Realschule war durchweg positiv,

sodass es nach den Sommerferien

ein weiteres Projekt mit

drei Klassen der Jahrgangsstufe

5 geben wird.

Das flasht! Der YouGo im Cevi!

Zum ersten Mal fand der YouGo flash im CVJM statt. Bei brütentheißen, sommerlichen Temperaturen wurde

am 07.06.2013 der Versuch gewagt, einen anderen Ort für den Jugendgottesdienst, der sonst in der Lukaskirche

und deren Räumlichkeiten stattfindet, zu wählen. Eingebaut in die Öffnungszeiten des Jugendcafés konnten

schon ab 17 Uhr die Jugendlichen in den Cevi kommen und bis 21 Uhr bei Grill, Getränken und in netter

Runde dort bleiben. Über 40 Leute waren an diesem Abend in der Südstraße! Der Gottesdienst drehte sich

um das Thema „Ich und Du – ohne Liebe geht es nicht“. Was heißt es, wenn ich jemanden liebe? Werde ich

damit so leer und blank, dass ich praktisch zum Spiegelbild

des anderen werde? So wie Justin Timberlake

es in seinem Song -Mirrors- besingt. Oder sollte ich

nicht lieber ich bleiben, um dem Du auch etwas anzubieten,

aus dem am Ende ein Wir entstehen kann? Gott

hat uns aus Liebe zu seinen Sohn auf die Erde geschickt.

Um uns nah zu sein, damit wir uns auf du und

du mit ihm fühlen dürfen. Wie Jesus handeln! Wie Jesus

denken! Aber jede und jeder auf seine eigene persönliche

Weise und ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Auch in den nächsten Monaten soll der YouGo flash im

CVJM stattfinden, so auch am 18.10.2013. Lass´ es Dir

nicht entgehen und schau´ mal rein!


Gemeindebrief 03/13

Jugend

Jugendreferenten– Team bleibt!

Das jetzige Jugendreferenten-Team

der Gemeinde bleibt auch weiterhin

zusammen. Der Vertrag von David

Metzner wurde in Verknüpfung mit

einem angelegten Projekt der Zusammenarbeit

zwischen christlicher

Jugendarbeit und Schule für weitere

drei Jahre verlängert. David

Metzner ist seit November 2010 als

Jugendreferent angestellt und freut

sich auf die kommenden Jahre und

Herausforderungen, die vor der Jugendarbeit

liegen. Auch Tina Stracke

wird weiterhin an der Seite von

David Metzner im Jugendbüro anzutreffen

sein. Kerstin Becker wird

ihre Elternzeit nochmals

verlängern.

Gemeinsam werden die

beiden nicht nur den

Arbeitsbereich Schuljugendarbeit

noch stärker

ausbauen wollen, sondern

auch an einer Vernetzung

zwischen Konfirmandenarbeit

und Jugendarbeit

versuchen zu

arbeiten. Daneben ist eine neue Strukturierung

der laufenden Arbeit zwischen den beiden

wichtig, um die arbeitszeitlichen Ressourcen

optimal aufzuteilen.

Ascheloh, wir kommen!

Vom 19. bis 26.10.2013 findet die nächste Kinderfreizeit des CVJM statt. Diesmal

geht´s nach Ascheloh in Ostwestfalen bei Halle. Für Kinder von 8 bis 13

Jahren bieten wir ein abwechslungsreiches Programm rund um Gameshows,

Workshops, Sport und auch einem christlichen Thema. Zur Zeit sind noch ein

paar Plätze frei!

Der Cevi macht die Türen auf!

Am Samstag, den 05.10.2013 veranstaltet der CVJM einen Tag der offenen

Tür. Dieser Tag wird viele Möglichkeiten bieten, wie verschiedene Angebote für

Kinder, Infos rund um die Arbeit im CVJM, kleine Leckereien, sowie zum Abschluss

auch ein Konzert im neugestalteten Raum im zweiten Stock. Der neue

Jungscharraum soll mit diesem Tag auch eingeweiht werden. Schon vor den

Sommerferien fanden dort verschiedene Gruppenangebote, Sitzungen, das Jugendfreizeit-Vortreffen,

der YouGo flash, sowie die Proben des Wegweiser-

Chores dort statt. Weitere Infos gibt es nach den Sommerferien – also Augen

aufhalten nach Plakaten, Flyern oder Homepage und facebook!

CVJM-Angebote:

Für Kinder:

Mädchenjungschar für 8– bis 12Jährige, dienstags, 17 bis 18.30 Uhr,

Jungenjungschar für 8– bis 12Jährige, mittwochs, 17 bis 18.30 Uhr,

Für Jugendliche:

Jugendcafé ab 13 Jahre, montags und freitags, 17 bis 20 Uhr

Mädelstreff ab 13 Jahre, montags ab 16 Uhr

Für Mitarbeiter:

Mitarbeiterkreis am 1. und 3. Mittwoch im Monat, 19 Uhr

Texte: David Metzner/ Fotos: Simone Heintze und David Metzner


Gemeindebrief 03/13

Fairer Leben

Foto: Oikocredit

Wohin mit dem Geld?

Gibt es eine Möglichkeit, Geld sicher

und sozialverträglich anzulegen? Eine

Frage, die immer mehr Menschen

beschäftigt.

Wer möchte, dass mit dem eigenen

Geld in Menschen investiert wird, für

den könnte Oikocredit eine gute Alternative

darstellen.

Oikocredit, 1975 gegründet, ist eine

international tätige Genossenschaft

mit Hauptsitz in den Niederlanden.

Die Genossenschaftsmitglieder sind

überwiegend Kirchen, auch unsere

Evangelische Kirche von Westfalen

gehört dazu.

In Zahlen: 723 Millionen Euro Bilanzsumme

, 516 Millionen Euro laufende

Kredite, 35 Auslandsbüros, 859 Partner

in 69 Ländern.

Mikro-Kredite sind Kleinst-Kredite an

Menschen, die sonst keinen Zugang

zu Banken haben. Eine Frau aus

dem Slum nimmt 200 € auf. Für

Nähmaschine, Garne, Stoffe und los

geht’s mit der eigenen Schneiderei.

Eine Kleinbäuerin nimmt 100 € auf.

Für Fahrkarten und Waren und wird

Marktfrau in der Kreisstadt. Eine

Kleinbauerngemeinschaft investiert

10.000 € in Maschinen und eine Lagerhalle,

damit sie endlich auf Augenhöhe

mit Großhändlern verhandeln

kann.

Oikocredit vergibt selbst keine Mikrokredite,

sondern arbeitet mit 589 lokalen

Mikrofinanzpartnern zusammen,

die sich in ihren Regionen bestens

auskennen und zu den Menschen

vor Ort gehen. Die Vergabe

von Mikrokrediten erfolgt nach strengen

Kriterien. Umfassende Beratungen

und ein realistischer Geschäftsplan

stehen vor jeder Mikro-

Kreditvergabe. 26 Millionen Menschen

werden als Kreditnehmer erreicht.

Eine Geldanlage bei Oikocredit unterliegt

formal dem unternehmerischen

Risiko. Aber die Ehrlichkeit und der

Fleiß armer Menschen (84 % Frauen,

56 % Landbevölkerung) machen das

Geld sicher. Oikocredit hat seit 1975

keine außergewöhnlichen Kreditausfälle

zu verzeichnen und zahlt stets

zwei Prozent Dividende (zwei Ausnahmen

waren die Asienkrise in den

80ern und der Tsunami 2004).

Ich bin persönlich einer von 43.000

Oikocredit-Anlegern. Aus eigener Erfahrung

kann ich sagen, es ist einfach,

unbürokratisch und flexibel:

zwei Prozent Dividende, Mindestanlage:

200 €, Geld zurück in wenigen

Tagen bis ca. 20.000 €, 20 € im Jahr

Mitgliedsbeitrag im Westdeutschen

Förderkreis e.V., ansonsten keinerlei

Nebenkosten.

Sie sind skeptisch in Finanzdingen!

Das ist richtig und gut!

Mein Tipp: Sprechen Sie Ihren Finanzberater

darauf an, dass Sie ihr

Geld fair und sicher anlegen wollen.

Oder wenden Sie sich direkt an den

Förderkreis (s. Infokasten).

Dieter Bieler-Giesen

Mehr Infos zu Oikocredit

Oikocredit

Westdeutscher Förderkreis e.V.

Ulrike Chini

Adenauerallee 37 D-53113 Bonn

0228 6880 280

www.oikocredit.de

westdeutsch@oikocredit.de


Gemeindebrief 03/13

Porträt

Abiball war gestern, jetzt lockt London

Henrike Nagel macht ihr freiwilliges Soziales Jahr mit

der Aktion Sühnezeichen. „In London werde ich

beim Projekt ‚L‘Arche Lambeth‘ Menschen mit Behinderungen,

die in einer Wohngemeinschaft leben, im

Alltag unterstützen.“

Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF),

1958 von der Evangelischen Kirche Deutschlands

gegründet, war ursprünglich ein „Sühnezeichen“ gegen

die Verstrickungen der Kirche mit den Nazis und

auch gegen die Wiederbewaffnung. Heute liegt der

Schwerpunkt bei Workcamps, in denen junge Menschen

aus Ost- und Westeuropa zusammenkommen

und an konkreten Projekten arbeiten.

Das Presbyterium hat eine von 15 Patenschaften

übernommen, mit denen ein Teil der Kosten gedeckt

wird. Mit einem Reisesegen in der Erlöserkirche ist

Henrike jetzt entsendet.


Gemeindebrief 03/13

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Gemeindebrief 03/13

Kinder

KidsGo - Gottesdienst für Kinder von 6 - 12 Jahren

Seit dem Frühjahr gibt es in unserer

Gemeinde ein neues Angebot

für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

Denn für den herkömmlichen

Krabbelgottesdienst sind diese

Kinder zu groß aber für den

YouGo noch zu klein. Durch den

KU3 Unterricht (vorgezogener

Konfirmandenunterricht für die

Schulklasse 3) und andere Angebote

der Kirchengemeinde, ist

eine Menge Interesse vorhanden

gewesen, einen eigenen Gottesdienst

für diese Altersgruppe zu

gestalten.

Einige engagierte Freiwillige haben

sich dann zusammen mit

Pastor Uwe Hasenberg und Pastor

Dirk Küsgen Gedanken gemacht

und ein Konzept erstellt.

Im ersten KidsGo am Anfang des

Jahres kamen 40 Kinder in den

Gottesdienst und ließen sich begeistern,

ein voller Erfolg und

eine Belohnung für die liebevolle

Vorbereitung durch viele ehrenamtliche

Helfer und Helferinnen.

Die Themen für die Gottesdienste

sollen auch in Zukunft aktuell und

interessant für die Kinder sein,

zum Beispiel: "Gott will unser

Freund sein".

In

einem

KidsGo zu diesem Thema wurden

dann Freundschaftsbänder

aus Wolle gebastelt und es ging

darum, was eine Freundschaft

ausmacht. (Vertrauen, Kritik

üben, trösten, spielen, lachen,

teilen usw.) und dass Gott immer

in unserer Nähe ist, egal wo wir

hingehen.

Der Gottesdienst hat aber auch

Elemente wie bei den Erwachsenengottesdiensten

zum Beispiel

ein gemeinsames Abendmahl,

jedoch abgewandelt, geteilt

wurden Hot-Dogs und Getränke.

Es wurde aber auch gebetet und

der Gottesdienst wurde mit dem

Vater unser und einem Segen

abgeschlossen.

Wenn Sie und Ihre Kinder Interesse

haben, das alles auch einmal

mitzuerleben, dann laden wir

Sie herzlich ein zum nächsten

KidsGo am 27.09.2013 um

16:30 Uhr in die Lukaskirche.

Diesmal erleben die Kinder

Klanggeschichten mit Musikinstrumenten

und den Jona-Rap.

Kommen Sie vorbei - es lohnt

sich!

Text: Katharina Birkholz

Bild: Stephanie Hofschlaeger

pixelio.de


Gemeindebrief 02/13 03/13

Kinderseite

KÄTHES KINDERSEITE

Quelle: gemeindebrief.de

Der quergestreifte Tiger

Klappentext:

Ferdinand und Paula machen mit

dem Kindergarten einen Ausflug

in den Zoo. Dabei lernen sie die

kleine Biray kennen und finden

sie und ihre Sprache ganz schön

seltsam: Hunde machen nicht

hauv, Elefanten nicht aooo, und

er heißt auch nicht Fehdimann!

Als er den quergestreiften Tiger

trifft, stellt Ferdinand fest, dass

jeder anders und einzigartig ist.

Genauso wie er und Biray.

Das Buch von Maja Bach greift

einfach eines der Themen auf,

das unsere Kinder und uns beschäftigt.

Im Alltag fehlt uns viel

zu oft Einfallsreichtum und

Geduld, unseren Kindern etwas

zu erklären. Doch dieses Buch

kann das mit viel Humor und

Phantasie! Wunderschön und so

ganz 'anders' illustriert als viele

Kinderbücher, die ich kenne.

Verlag:

Bohem Press

AG

ISBN-10:

3855815208

Empf. Alter:

3 - 6 Jahre

Preis:

11,95 €

In diesem Buch macht Ferdinand

einen Ausflug mit dem Kindergarten

in den Tierpark. Alles läuft etwas

anders als er sich das

gedacht hat und er muss mit der

Neuen gehen, die so anders

heißt und so anders aussieht und

dann noch so anderes Essen dabei

hat. Das nervt Ferdinand.

Doch die Autorin hat einen kleinen

Helfer erfunden, um das Thema

Anderssein für Kinder so richtig

toll zu erklären! Stück für

Stück lernen wir zusammen mit

Ferdinand, dass wir alle unterschiedlich

und anders sind und

alles andere langweilig wäre.

Schön, dass wir dieses Buch geschenkt

bekommen haben. Meine

Söhne Ben und Tim lieben es

und hoffen, dass viele weitere

Kindergartenkinder dieses Buch

vorgelesen bekommen.

Bianca Steinke

Diesmal gibt’s leider keine Geschichte vom

Kirchenbären, er ist noch im Urlaub wie ihr

seht, sendet euch aber ganz liebe Grüße

und ist in der nächste Ausgabe wieder da.


Gemeindebrief 03/13

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Gemeindebrief 04/12 03/13

Schwarzes Brett

Kinderwagen zu verkaufen!

Kinderwagen Hartan Topline S zu verkaufen.

(inkl. Regenschutz und Lenkertasche)

sehr guter Zustand (2,5 Jahre alt).

Preis 150 € Verhandlungsbasis

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter:

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(außerdem zu verkaufen: Kinderkleidung

für Jungen ab Gr. 62, Hochstuhl von

Chicco, Türhopser, Babywippe u.a.)

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Einfach Mail an:

gemeindebrief@evkggevelsberg.de

Quelle Monatssprüche: gemeindebrief.de


Gemeindebrief 04/12 03/13

Termine

Freizeiten und Termine

Erntedankmarkt 2013 am 06.10.2013

In diesem Jahr findet der Erntedankmarkt unter dem

Thema: „Mais und Sonnenblumen als Grundnahrungsmittel“

statt.

Im Gemeindezentrum Berge feiern alle, die im selben

Jahr in der Johanneskirche (hier auch 1962 /

1952) konfirmiert worden sind.

Die Einladung gilt auch für alle, die 1963 oder 1953

auswärts konfirmiert wurden, wenn in ihrer Heimatgemeinde

keine Gold- / Diamantkonfirmation stattfindet.

Falls Ihnen Adressen ehemaliger Mitkonfirmanden/innen,

die nicht mehr in Gevelsberg wohnen,

bekannt sind, informieren Sie diese bitte auch.

Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro,

Frau Hetzler, Telefon 02332 / 75 95 21 entgegen.

7. Trödelmarkt

der Stiftung Ausbildung für Papua

Foto: D. Bieler-Giesen

Der Markt wird um 11:00 Uhr mit einem Familiengottesdienst

in der Erlöserkirche eröffnet. Ab 12:00 Uhr

werden dann Aktionen und Stände rund um die Erlöserkirche

für die Besucher angeboten. Natürlich gibt

es auch Essen und Getränke.

3000-Teile-Trödelmarkt

Am Samstag dem 12.10.2013 findet am Nachmittag

der zweite 3000-Teile-Trödelmarkt im Bürgerhaus

„Alte Johanneskirche“ statt. Der Erlös kommt der ev.

Kindertageseinrichtung Vogelnest zu Gute. Auch für

das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Gold- / Diamantkonfirmation

In diesem Jahr soll die Goldene / Diamantene Konfirmation

am 10.11.2013 gefeiert werden.

In der Erlöserkirche finden die Feierlichkeiten für

alle, die 1963 oder 1953 in der Lukaskirche, Pauluskirche

oder in der Erlöserkirche konfirmiert worden

sind, statt.

Am 9. November von 9:00 -15:00 Uhr findet im Zentrum

für Kirche und Kultur in Gevelsberg wieder ein

Trödelmarkt zugunsten der Stiftung Ausbildung für

Papua statt.

Für das leibliche Wohl der Besucher wird traditionsgemäß

Nasi Goreng angeboten, außerdem Kaffee,

Kuchen und frische Waffeln.

Ab 13:30 Uhr laden wir alle Besucher ganz herzlich

zu einem Lichtbildvortrag über die Jugendbegegnungsreise

2013 ein.

Wir sehen uns im Kindergottesdienst? ... im Mini-

/Krabbelgottesdienst?

Du bist herzlich eingeladen. Ob nun getauft oder

nicht, laden wir Dich zu unseren Kindergottesdiensten

ein. Immer sonntags außer in den Sommerferien:

Erlöserkirche: 10:00 Uhr

Lukaskirche: 11:00 Uhr

Gemeindezentrum Berge: 11:15 Uhr

Probiert es doch mal aus und wenn es Euch gefällt,

macht Werbung für uns. Wir sehen uns? Vielleicht

schon am nächsten Sonntag?

Lasset die Kinder zu mir kommen! (Markus 10,11).

Wir nehmen das ernst. Und das von Anfang an!

Schon die ganz Kleinen von 0 - 4 Jahre können kommen

zum:

Krabbelgottesdienst in der Erlöserkirche: freitags

17:00 Uhr (6 mal im Jahr), am 11.Oktober 2013

und am 13. Dezember 2013

Minigottesdienst in der Lukaskirche: freitags

16:30 Uhr (6 mal im Jahr), 29. November 2013

In der Erlöserkirche die geraden Monate, in der Lukaskirche

die ungeraden. So können die Kleinen

monatlich ihren Gottesdienst erleben.

Sie möchten eingeladen werden? Petra Giesen

Tel.: 02332 13715 oder giesengevelsberg@web.de


Gemeindebrief 03/13

Termine

Samstag, 21.09.

Trödelmarkt 9:00-15:00 Uhr

Programm

September bis

November 2013

Samstag, 15.11. Jazz 20:30 Uhr

Trödelmarkt (jeder kann mitmachen!)

Anmeldung unter: 02332/2711 oder 914020

Eintritt frei

Samstag, 11.10. Jazz 20:30 Uhr

Late Night Jive

Neue Gruppierung unter der Leitung des Saxophonisten

Lasse Ökquist, Vorstellung der neuen CD.

Eintritt: 12,00 € / 9,00 €

Dusty Lane Jazzband

Traditioneller Jazz gekonnt dargebracht, mit über

50-jähriger Tradition.

Eintritt: 12,00 € / 9,00 €

Ein Jahr in Afrika

Pastor Helmut Kirsch hat viele Jahre mit seiner Familie

in Namibia gelebt. So war es ihm eine Herzensangelegenheit

zwei jungen Menschen den Reisesegen

für ihre ‚freiwilliges soziales Jahr‘ in Afrika mit

auf den Weg zu geben.

Jugendliche ihren Schulabschluss nachholen können.

Informatik- und Sportunterricht sind ihre Aufgaben.

Wolfram Griep, 18 Jahre, ehrenamtlich beim DRK

Gevelsberg aktiv, ist jetzt für ein Jahr in Skuinsdrif

(Südafrika), einem ganz kleinen Ort in der Savanne,

wo die Menschen weit verstreut leben und eine

‚Klinik auf Rädern‘ benötigen. Er wird sich dabei um

viele Menschen kümmern, die an AIDS erkrankt

sind.

Miriam Giesen, 18 Jahre, arbeitet in einer Schule der

Presbyterianischen Kirche in Kumba (Kamerun), wo

Text und Foto: Dieter Bieler-Giesen

seit 1899 in Gevelsberg

Bestattungen Happ

Inh. Pfleging

Sie rufen uns an, wir kommen zu ihnen,

beraten und helfen bei allen Formalitäten

Tel. 02332 / 2286 oder 4483


Gemeindebrief 04/12 03/13

Gottesdienste

Besondere Gottesdienste

September

Oktober

November

15.09. um 11:00 Uhr

Anmeldung KU 3

06.10. um 11:00 Uhr

Familiengottesdienst

anschl. Erntedankmarkt

10.11. um 10:00 Uhr

Goldkonfirmation

15.09. um 18:00 Uhr

Hoffnungsland

unplugged

11.10. um 17:00 Uhr

Krabbelgottesdienst

10.11. um 11:00 Uhr

Familiengottesdienst

Abschluss Kinderfreizeit

22.09. um 11:00 Uhr

Einweihungsgottesdienst

Kindergarten Haufe

13.10. um 18:00 Uhr

Hoffnungsland-Gottesdienst

10.11. um 18:00 Uhr

Hoffnungsland

unplugged

27.09. um 16:30 Uhr

KidsGo

(6-12 Jahre)

18.10. um 16:00 Uhr

Plattdeutscher Gottesdienst

20.11. um 19:00 Uhr

Gesamtgemeindegottesdienst

Buß- und Bettag

28.09. um 19:00 Uhr

Sonntagsbegrüßung

18.10. um 18:00 Uhr

YouGo-Gottesdienst

CVJM Haus

23.11. um 19:00 Uhr

Sonntagsbegrüßung

29.09. um 10:00 Uhr

Glockendank - Gottesdienst

31.10. um 19:00 Uhr

Gesamtgemeindegottesdienst

Reformationstag

24.11. um 14:30 Uhr

Andacht zum Ewigkeitssonntag

(Friedhof Berchemallee)

Oktober

November

29.11. um 16:30 Uhr

Gottesdienst für Minis

(0-6 Jahre)

03.10. um 10:00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Freie ev. Gem. Weststraße

10.11. um 10:00 Uhr

Goldkonfirmation

29.11. um 18:00 Uhr

YouGo Gottesdienst

Die Veranstaltungsorte zu den Veranstaltungen sind durch folgende Rahmenfarben zu erkennen :

Erlöserkirche Lukaskirche Gemeindezentrum Andere Orte


Gemeindebrief 03/13

Gottesdienste

Reguläre Gottesdienste

Wochentag Uhrzeit Ort Veranstaltung

Sonntag 9:30 Lukaskirche

Frühgottesdienst (mit Abendmahl an

jedem 1., 3. und 5. Sonntag im Monat)

Sonntag 10:00

Gemeindezentrum

Berge

Gottedienst (mit Abendmahl an jedem 2.

Sonntag im Monat)

Sonntag 10.00 Erlöserkirche

Sonntag 11:00 Lukaskirche

Gottesdienst und Kindergottesdienst (mit

Abendmahl an jedem 3. Sonntag im

Spätgottesdienst mit Kindergottesdienst

(mit Abendmahl an jedem 2. und 4.

Sonntag im Monat)

Mittwoch 10:30

Hans-Grünewald-

Haus

Gottesdienst (am 1. und 3. Mittwoch im

Monat)

Mittwoch 21:30 Lukaskirche Complet (das gesungene Nachtgebet)

Donnerstag 15:30

AWO-

Seniorenzentrum

Andacht

Freitag 6:00 Lukaskirche

Morgengebet (mit dem Sakrament des

Altars und anschließendem Frühstück)

Freitag 9:45

Curanum Seniorenzentrum

Vogelsang

Gottesdienst (am 1., 3. und 5. Freitag im

Monat)

Freitag 9:45 Haus Maria Frieden

Gottesdienst (am 2. und 4. Freitag im

Monat

Freitag 10:30

Dorf am

Hagebölling

Gottesdienst (mit Abendmahl an jedem 1.

Freitag im Monat)

Bitte beachten Sie, dass sich die oben genannten Termine durch die besonderen

Gottesdienste auf der vorigen Seite verändern, bzw. diese ganz ausfallen können!


Gemeindebrief 03/13

Adressen

ADRESSEN

Erlöserkirche, Elberfelder Str. 16

IE

Pfarrer Helmut Kirsch Hellerfeld 8 Tel. (0 23 32) 55 48 70

Pfarrer Thomas Werner Im Himmel 23 Tel. (0 23 32) 23 82

Küster Rainhard Okunneck Kampstr. 21 Tel. (0 23 32) 55 14 04

Kindergarten Haufe Haufer Str. 45 Tel. (0 23 32) 6 23 12

LUKASKIRCHE

Lukaskirche, Wittener Str. 100

Pfarrer Uwe Hasenberg Schwalbenstr. 11 Tel. (0 23 32) 1 00 04

Pfarrer Dirk Küsgen Goethestr. 24 Tel. (0 23 32) 8 17 43

Küsterin Andrea Loetz Wittener Str. 100 Tel. (0 23 32) 1 30 98

Kindergarten Börkey Wittener Str. 102 Tel. (0 23 32) 46 49

Kinderhaus »Bunte Arche« Fliederstr. 4 Tel. (0 23 32) 32 59

GEMEINDEZENTRUM BERGE

Gemeindezentrum Berge, Zum Berger See 120

Pfarrer Thomas Weber Zum Berger See 120 Tel. (0 23 32) 69 08

Pfarrerin Sandra Thönniges Eilper Weg 5, Tel. (0 23 35) 88 82 79

58300 Wetter

Küsterin Tanja Dräger Auf dem Gellenkamp 52 Tel. (0 23 31) 4 73 08 60

58135 Hagen

Kindergarten Berge Burbecker Str. 8 Tel. (0 23 32) 6 06 17

Kindergarten »Vogelnest« Bredderbruchstr. 29 Tel. (0 23 32) 67 34

andere wichtige Adressen

andere wichtige Adressen

Kreiskantor KMD

Gerhardt Marquardt Teichstr. 44a Tel. (0 23 32) 30 10

Jugendarbeit / CVJM Südstr. 8 Tel. (0 23 32) 49 23

VCP Gevelsberg Wittener Str. 102 Tel. (0 23 32) 78 86 52

Mi ab 20 Uhr

Gemeindebüro Sudfeldstr. 14 Tel. (0 23 32) 75 95 - 0

Friedhofsverwaltung Sudfeldstr. 14 Tel. (0 23 32) 75 95 - 10

Diakoniestation Heideschulstr. 25 Tel. (0 23 32) 8 25 45

Kreiskirchenamt Wideystr. 26 Tel. (0 23 02) 589-118

Witten

Evangelisches Beratungszentrum Birkenstr. 11 Tel. (0 23 33) 60 97 - 0

58256 Ennepetal

Sozialkaufhaus und Erwerbslosen- Kaiserstraße 55 Tel. (0 23 36) 1 52 05

arbeit

58332 Schwelm

Schuldner– und Insolvenzberatung Potthofstraße 40 Tel. (0 23 36) 4003 - 42

58332 Schwelm

Haus der Kirche Potthofstraße 40 Tel. (0 23 36) 4003 - 11

(Superintendentur)

58332 Schwelm

Wohnungslosenhilfe Sedanstraße 12 Tel. (0 23 36) 6001

58332 Schwelm

Blaues Kreuz

Helga und Pieter Mollema Tel. (0 23 38) 91 51 53

Telefonseelsorge Tel. 08001110-111


St. Martin

Ein Trupp Soldaten, müde und matt

auf dem langen Weg in die schützende Stadt

zu empfangen nach schwerer, doch siegreicher Mission

den im tapferen Kampfe errungen Lohn.

Auch ihre Pferde verlangt nach Heu im warmen Stall,

die Männer nach Frieden und einem dampfenden Mahl.

Endlich erreichen sie das ersehnte Tor,

doch in Eiseskälte und Schnee davor,

sitzt barfüßig und in lumpigen Hemden

ein Bettler, der die Hände flehend erhebt zu den Fremden.

Er weiß, wenn jetzt keiner seine Not versteht,

dann ist es für ihn zu spät,

dann wird er seinen Kampf verlieren

und noch in dieser Nacht vor den Toren erfrieren.

Die Soldaten jedoch, längst Besseres im Sinn,

reiten vorbei mir erhobenem Kinn.

Nur einer sieht, was keiner sehen will,

zieht die Zügel an, sein Pferd steht still,

greift in die Tasche, aber die ist leer,

alles gegeben, kein Silberling mehr.

Er hebt sein Schwert und schneidet entzwei

den warmen Mantel der Reiterei,

die eine Hälfte reicht er dem frierenden Armen:

Nimm hin dies mit einem Gruß in Gottes Namen.

Der Bettler nimmt von Dank erfüllt,

das Mantelteil ihn in der Kälte hüllt.

Martin aber entschwindet schnell

und noch bevor es wieder hell,

kniet er im Schloss vor des Kaisers Füßen,

legt nieder sein Schwert mit den besten Grüßen

und bittet den Herrscher, ihn doch zu entlassen:

Mein Werk ist zu heilen und nicht zu hassen.

Der Herr, dem ich diene, ist wie ein wärmendes Licht,

für ihn brauche ich dieses Schwerte nicht.

Er hat mir gezeigt mit einem letzten Hiebe,

all unsere Taten gelingen in Liebe.

Julia Fiedler

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