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Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag - Fachbereich Translations ...

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1 „Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag“ Dörte Andres Über sich und den eigenen Werdegang zu schreiben, ist ein seltsames Unterfangen. Man beginnt, sein eigenes Leben unter einer bestimmten Perspektive zurückzuverfolgen und erkennt dabei, wie sich, wie bei einem Mosaik, ein Stück, mal größer, mal kleiner, mal schillernder, mal blasser, zum anderen fügt. 1952 wurde ich zufällig im Münsterland geboren, meine Eltern wollten dort nicht bleiben und waren noch immer auf der Suche nach einer „Heimat“. Meine Mutter war gebürtige Schwedin, deren Eltern nach Schlesien gingen als sie noch jung war. Mein Vater war Schlesier; während des Krieges waren sie aus Schlesien vertrieben worden, durchwanderten Deutschland und landeten schließlich mit ihren drei Kindern in Engelskirchen, im Bergischen Land, einem kleinen Ort, wo ich aufwuchs. Meine Kindheit war davon geprägt, dass meinen Eltern sehr daran gelegen war, ihren Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen, d.h. Abitur und Studium, etwas, das ihnen aufgrund des Zweiten Weltkrieges verwehrt gewesen war. Häufig fiel der Satz: Wissen kann einem niemand nehmen. In Engelskirchen selbst gab es kein Gymnasium, die wenigen Schüler, die damals, 1962, auf weiterführende Schulen gingen, mussten oft weite Strecken mit dem Bus zurücklegen. So auch ich, aber glücklicherweise nur die ersten zwei Jahre, da auf Betreiben und aufgrund eines unglaublichen Engagements meines Vaters schließlich in Engelskirchen ein von der Ev. Kirche getragenes Neusprachliches Gymnasium entstand. Ich gehörte zum zweiten Jahrgang mit 14 SchülerInnen, die in Engelskirchen Abitur machen konnten. Während der Gymnasialzeit entwickelte ich sehr eindeutig eine klare Vorliebe für Sprachen und Musik, diese blieb bis zum Abitur, wobei Französisch mit Abstand die Sprache war, für die ich mich mit Herz und Seele begeisterte. Wahrscheinlich haben dazu die vielen Frankreichaufenthalte in einer Familie beigetragen, bei der ich zunächst im Alter von 15 Jahren als Au-pair-Mädchen tätig sein sollte, die mich aber als neunte Tochter „adoptierte“, so dass nach dem ersten Aufenthalt ein reger deutsch-französischer Austausch erfolgte. Verschiedene Töchter kamen zu uns und ich reiste, wann immer ich wollte, nach Frankreich. Es war eine „alte“ französische Familie, der Großvater war Präsident der französischen Handelskammer gewesen, hatte den Ersten und Zweiten Weltkrieg erlebt und zusehen müssen, wie sich in seinem Landhaus an der französischen Nordseeküste, am Ärmelkanal, die deutsche Wehrmacht einquartierte. Entsprechend schwer tat er sich zunächst mit dem deutschen Gast, merkte aber wohl recht bald, wie unbedarft ich in allem war, was die deutschfranzösische Vergangenheit betraf und ich nur all das aufsaugen wollte, was französische Kultur und Sprache zu bieten hatte. So begannen „grand-père

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