Wiener Wasser setzt auf grabenlose Technologien - OGL

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Wiener Wasser setzt auf grabenlose Technologien - OGL

Der ÖGL Newsletter / JUNI 2013

ÖGL HINTER DEN KULISSEN

BAUSTELLE MAL ANDERS…

Wiener Wasser setzt auf grabenlose Technologien

Die Stadt Wien zeigt sich zukunftsorientiert und setzt im Zuge der Rohrnetzoffensive am Wiener Gürtel, wo derzeit die wichtigste

Trinkwasserschlagader der Stadt saniert wird, verstärkt auf die Vorteile grabenloser Technologien. Bei der Auswahl des

Verfahrens wurden neben technischen Aspekten vor allem wirtschaftliche, verkehrsrelevante und ökologische

Rahmenbedingungen miteinbezogen. Eine grabenlose Bauweise wies sich als bestmögliche Lösung für Anrainer,

Verkehrsteilnehmer und Bürger aus.

FAST 1.000 LKW-FAHRTEN EINGESPART

Die MA 31 setzt am Gürtel verschiedene grabenlose Bauverfahren ein.

Bei dem derzeit laufenden Projekt Währinger Gürtel wird mittels Inliner-

Verfahren ein neues Rohr in die bestehende Wasserleitung eingezogen.

Bausführendes Unternehmen ist die Kraft & Wärme Rohr- und

Anlagentechnik GmbH, ein österreichischer Spezialist in Sachen grabenlose Technologien und langjähriges

ÖGL-Mitglied.

Dies garantiert, dass eine der am stärksten befahrenen Straßen Wiens nicht komplett aufgegraben werden

muß und der Verkehr möglichst ungehindert fließen kann. Tagsüber bleiben in allen Abschnitten auf Grund

der grabenlosen Technologie immer zwei Fahrspuren für den Verkehr offen. Die im Vorfeld erstellte Studie zeigte weitere Einsparungspotentiale: Aushubarbeiten

auf der gesamten Baustellenlänge würden rund 7.500 m3 Schutt bedeuten. Hier werden über die gesamte Bauzeit gerechnet rund 940 LKW Fahrten eingespart!

Diese innovativen, grabenlosen Technologien reduzieren Kosten und Transportkilometer, verkürzen die Bauzeit und schonen die Umwelt.

Prof. Hans Georg Jodl, ÖGL Vorstandsvorsitzender, zu den Vorteilen der grabenlosen Technologien: „Die Wiener Rohrnetzoffensive zeigt, dass der Trend heute

eindeutig vermehrt in Richtung grabenloser Technologien geht. Diese Techniken sind als umweltschonende und hocheffiziente Bauweise mittlerweile eine

anerkannte Alternative zu konventionellem, offenen Bauen. In den letzten Jahren ist es den Experten in den Spezialtiefbauunternehmen überdies gelungen, die

Verfahrenstechnik weiter zu optimieren, sodass es in Zukunft möglich sein wird, mehr als 50% aller urbanen Bauvorhaben grabenlos und somit ökonomisch und

ökologisch umzusetzen“.


Der ÖGL Newsletter / JUNI 2013

DAS ÖGL GEWINNSPIEL 2013

Gewinnen Sie mit der ÖGL ein

Luxuswochenende für 2 Personen im

****Sporthotel Royer in Schladming!

Wie? Ganz einfach!

Downloaden Sie das Gewinnformular, surfen Sie auf

www.grabenlos.at, beantworten Sie die Gewinnfrage

und senden Sie uns die richtige Antwort per Mail

(plattform@grabenlos.at) oder Ihren ausgefüllten

Abschnitt per Fax (+43 1 367 03 42 20). Einsendeschluss

ist der 31. August 2013, die GewinnerInnen werden

schriftlich verständigt.

Die ÖGL wünscht Ihnen viel Glück!


Der ÖGL Newsletter / JUNI 2013

NEWS UNSERER MITGLIEDER

„JACKPOT” IN VELDEN AM WÖRTHERSEE

Auftraggeber:

Marktgemeinde Velden am Wörthersee

Aufgabenstellung:

Im Zuge der kompletten Ortsraumgestaltung am Corso vor dem Casino Velden (Shared Space im Bundesstraßenbereich) wurde die alte Graugussleitung DN 125

in einem Bereich von ca. 200merneuert. Diese Straße ist die Hauptdurchfahrtsroute durch Velden, daher war ein grabenloses Verfahren mit minimaler

Verkehrsbeeinträchtigung Grundvoraussetzung für die Erneuerung. Da die alte Leitung auf Grund der hydraulischen Berechnungen auf DN 150 mm vergrößert

werden musste, fiel die Wahl des Ingenieurbüros Brieger, Villach und der Marktgemeinde Velden auf das statische Berstlining Verfahren.

Sanierungssystem:

Beim Berstlining wird mit der hydraulischen Zugeinheit mittels eines Gestänges ein Berstkopf durch das Altrohr gezogen, welcher dieses kontrolliert aufbricht.

Gleichzeitig wird hinter einer Aufweitung das neue um eine Dimension größere SphärogussrohrDN150 der Fa. Duktus eingezogen. Sämtliche qualitätsrelevanten

Daten, wie Zugkräfte etc., werden elektronisch aufgezeichnet und dokumentiert.

Baudurchführung:

Für die Erneuerung des Gussrohres wurde die Gesamtstrecke in 2 Abschnitte von je 120mund 80munterteilt. Für einen Abschnitt mussten lediglich eine 7mlange

Rohreinbaugrube und eine 6m lange Maschinengrube hergestellt werden. Für die Hausanschlussleitungen wurden Kopflöcher hergestellt, damit diese auf eine

provisorische Versorgungsleitung umgehängt werden konnten. Mit der von Tracto Technik stammenden Zugeinheit Grundoburst 800 G war die Durchführung der

Arbeiten, bei einer Arbeitsleistung von 25 m/h, innerhalb zweier Arbeitstage pro Abschnitt problemlos möglich.

Technische Daten:

Material Altrohr: Grauguss Nennweite Altrohr: 125 mm Material Neurohr: SGzmu – DUKTUS

Nennweite Neurohr: DN 150 mm Betriebsdruck: 6 bar Eingesetztes System: Berstlining

Gesamtlänge: 200 m Dauer der Sanierung: 4 Tage Anzahl Bauabschnitte: 2 Installationsabschnitte

Mehr Informationen zum Projekt: Ing. Koncilia Stefan +43 (664) 8256004


Der ÖGL Newsletter / JUNI 2013

NEWS UNSERER MITGLIEDER

HOBAS POLEN GEWINNT DEN NATIONALEN ENERGY GLOBE AWARD

Zwei Jahre nach dem Gewinn des ISTT No-Dig Awards erntet das erfolgreiche HOBAS Vortriebsprojekt Czajka die nächste

Portion Lorbeeren: HOBAS Polen wird für die Einsparung von 376.734 Tonnen CO2 durch grabenlose Verlegung mit dem

nationalen Energy Globe Award Polen ausgezeichnet. Die offizielle Übergabe des Awards findet im Laufe der nächsten Wochen

statt.

Der Energy Globe Award wird auf nationaler und internationaler Ebene vergeben und zählt zu den angesehensten Auszeichnungen im Umweltbereich. Ziel des

Awards ist es, erfolgreiche und nachhaltige Projekte voranzutreiben, die unsere Ressourcen schonen und erneuerbare Energien einsetzen.

Aus der ganzen Welt bewerben sich alljährlich rund 1000 Projekte und Initiativen um den begehrten Preis.

Durch den Gewinn des nationalen Energy Globe Awards zieht HOBAS Polen nun auch ins Rennen um die Auszeichnung auf internationaler Ebene.

Das entsprechende Bewertungsverfahren läuft noch bis Herbst – es heißt also weiterhin Daumen drücken!

Mehr Informationen zu Hobas unter http://www.hobas.at/

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