Wohnbauförderung Heizanlagen (515 KB) - .PDF - Grafenschlag

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Wohnbauförderung Heizanlagen (515 KB) - .PDF - Grafenschlag

Weil ökologisches

Heizen wärmstens

zu empfehlen ist.

WOHNBAUFÖRDERUNG

HEIZUNGSANLAGEN MIT

FESTER BIOMASSE/FERNWÄRME

4. Auflage


HEIZUNGSANLAGEN/FERNWÄRME

inhalt

Vorwort 3

Einleitung 4

Voraussetzungen 6

Antrag 6

Antragsteller 6

Förderungsantrag 7

Zusicherung und Auszahlung 7

Kontakt 8

Ein Hinweis zur Gleichstellung der Geschlechter:

Zugunsten der einfacheren Lesbarkeit wird in den

Texten auf neutrale Formulierungen verzichtet

(Antragsteller=AntragstellerInnen).

Wir bitten um Ihr Verständnis!

impressum

Herausgeber & Verleger: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wohnungsförderung,

Landhausplatz 1/Haus 7A, 3109 St. Pölten Lektorat: Tina Spiegl Grafisches Konzept &

Gestaltung: grafik:zuckerstätter Bildquellen: Markus Morianz, Fa. Ökowärme Vertriebs GmbH

Druck: Berger, Horn. © Oktober 2008.

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EIGENHEIMSANIERUNG

WOHNBAUFÖRDERUNG

vorwort

Liebe Niederösterreicherinnen

und Niederösterreicher,

der wichtigste Platz auf der Welt ist das Zuhause. Das gilt für das Land, in dem

man lebt. Und das gilt erst recht für die eigenen vier Wände, in denen man

wohnt.

Deshalb tun wir in Niederösterreich so viel für den Wohnbau wie kein anderes

Bundesland.

Deshalb haben wir die NÖ Wohnbauförderung zu einem Modell weiterentwickelt,

das nicht umsonst den Namen trägt: „NÖ Wohnbaumodell“.

Dabei sind es vor allem drei Prinzipien, die wir uns mit dem neuen „NÖ Wohnbaumodell“

zum Ziel gesetzt haben: Einfach – Sozial - Natürlich.

Einfach – weil unsere Fördermodelle so punktgenau wie nötig, aber trotzdem so

einfach wie möglich sein sollen.

Sozial – weil wir mit der Wohnbauförderung genau denen am stärksten helfen

wollen, die es am meisten brauchen, z. B. jungen Familien mit Kindern.

Natürlich – weil es sich bei uns besonders lohnt, wenn man die Umwelt und die

Natur schont.

Daher ist es auch ganz logisch und „natürlich“, dass die Förderung natürlicher

Energien in unserem neuen NÖ-Wohnbaumodell einen besonderen Stellenwert hat.

Diese Broschüre informiert Sie ausführlich darüber, wie wir im Land Niederösterreich

den Austausch von Heizkesseln und die Nutzung von Fernwärme finanziell

unterstützen. Damit Sie diese Förderung bestmöglich nutzen können, bieten wir

auch für Ihre individuelle Beratung so viel Service wie nie zuvor: Unsere Wohnbau-Hotline

02742/22133 ist für Sie da.

Wir freuen uns, wenn wir mit dem NÖ Wohnbaumodell auch für Sie – und

gemeinsam mit Ihnen – einen Beitrag zum energiesparenden und umweltschonenden

Wohnen leisten können.

Ganz nach unserem Prinzip: Wir denken an das Zuhause, das wir heute für

unsere Familien schaffen – und an die Welt, die wir unseren Kindern morgen

hinterlassen.

Dr. Erwin Pröll

Landeshauptmann

Mag. Wolfgang Sobotka

Landesrat

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HEIZUNGSANLAGEN/FERNWÄRME

WOHNBAUFÖRDERUNG

förderung von heizungsanlagen mit fester

biomasse bzw. anschluss an fernwärme

wie?

Wie wird gefördert?

Die Förderung basiert auf einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Heizungsanlagen, die mit fester Biomasse (ausschließlich Holzprodukte)

betrieben werden bzw. der Anschluss an Fernwärme wird bei Eigenheimen,

Wohnhäusern und Wohnungen (ausgenommen Geschäftsflächen) gefördert.

Für die Zuerkennung dieses Zuschusses müssen bestimmte Voraussetzungen

erfüllt werden.

Dieser Zuschuss kann nur einmal gewährt werden und es besteht auch kein

Rechtsanspruch auf die Gewährung.

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was?

WOHNBAUFÖRDERUNG

Was wird gefördert?

Für folgende Maßnahmen kann ein Zuschuss zu den anerkannten Investitionskosten in folgender Höhe

gewährt werden:

30 % bei Fernwärmeanschlüssen bis zu € 1.500,–

30 % bei Stückholzkessel/Ganzhausheizungen mit Pufferspeicher bis zu € 2.550,–

30 % bei Hackschnitzel- bzw. Pelletsanlagen mit automatischer Brennstoffzufuhr bis zu € 2.950,–

30 % bei Einzelöfen (Pellets-, Kamin- oder Speicherofen) bis zu € 750,–

BETREUTES

WOHNEN

Sofern eine behindertengerechte bzw. pflegegerechte Maßnahme erforderlich ist:

15 % bei automatisierten Heizungsanlagen (siehe Hinweis) bis zu € 1.100,–

Dies gilt bei Eigenheimen, Wohnhäusern und Wohnungen. Versorgt die

Heizungsanlage bzw. der Fernwärmeanschluss in den Wohnhäusern mehr als

eine Wohnung, dann erhöht sich dieser Betrag für jede weitere Wohnung um

€ 370,–, vorausgesetzt es werden die 30 % der Investitionskosten dadurch

nicht überschritten (Ausgenommen davon sind die Einzelöfen).

HINWEIS

Der Einbau von Öl- und Gasheizungen

wird aus ökologischen

Überlegungen nur mehr als behindertengerechte

bzw. pflegegerechte

Maßnahme gefördert.

Beim Heizkesseltausch bzw. bei Erstaufstellung zählen

zu den Investitionskosten:

der Einbau oder Tausch des Heizkessels,

der elektrische Anschluss und

die zur Inbetriebnahme notwendigen Installationsarbeiten.

Bei Fernwärmeanschlüssen zählen zu den Investitionskosten:

der Einbau eines Wärmetauschers (Wärmeübergabestation),

der elektrische Anschluss und

die Installationsarbeiten zur Anbindung an das Wärmeverteilungssystem.

Bei Einzelöfen zählen zu den Investitionskosten:

der Einzelofen,

Anschlusskosten an den Rauchfang und

der elektrische Anschluss.

Darüber hinaus können auch notwendige Nebenarbeiten für den Heiz- und Lagerraum anerkannt werden,

wenn für diese Arbeiten keine Eigenheimsanierung beantragt wird.

Sofern die Möglichkeit besteht, an ein Fernwärmenetz anzuschließen, sollte dies vorrangig durchgeführt werden.

HINWEIS

Eine Ganzhausheizung mit Pufferspeicher ist ein ortsfest gesetzter

Speicherofen mit wasserführenden Heizeinsätzen, die die erzeugte

Wärme über die Speichermasse des Ofens und über ein wassergeführtes

Zentralheizungssystem mit Pufferspeicher abgeben.

HINWEIS

Ein Speicherofen ist ein ortsfest gesetzter Ofen

der auf Grund seiner Beschaffenheit in der Lage

ist, die erzeugte Wärmeenergie über mehrere

Stunden zu speichern.

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HEIZUNGSANLAGEN/FERNWÄRME

welche voraussetzungen müssen

erfüllt werden?

Zuschüsse können nur dann zuerkannt werden, wenn

alle zivilrechtlichen Erfordernisse erfüllt sind und die erforderlichen

Zustimmungserklärungen und behördlichen Bewilligungen eingeholt wurden,

die Anlage den geltenden Normen entspricht,

sich der Antragsteller verpflichtet hat,

für eine Kontrolle der Förderungsstelle oder einer von dieser beauftragten Person

jederzeit ohne Voranmeldung Zugang zur Anlage zu gewähren,

für den Fall der Nichteinhaltung der Förderungsvoraussetzungen den bewilligten

Zuschuss zurückzuzahlen,

der auszutauschende Heizkessel eine baurechtlich fertig gestellte Wohnung

(Fertigstellungsmeldung/Kollaudierung) versorgt hat.

Hotline 02742/22133

Einzelöfen wie Pellets-, Kamin- oder Speicheröfen

werden nur unter der Voraussetzung gefördert, dass

sie ausschließlich mit fester Biomasse

(Holzprodukten) beheizt werden können.

es sich um eine Erstaufstellung oder den Ersatz

von einem bestehenden Einzelofen handelt.

der Einzelofen die gesamte Wohnung/das

gesamte Eigenheim versorgt.

keine Heizanlage mit angeschlossenem

Wärmeverteilungssystem vorhanden ist!

sie nach Möglichkeit Raumluft unabhängig

ausgeführt werden.

HINWEIS

Raumluft unabhängig bedeutet dass die Verbrennungsluft von

außen zugeführt wird zum Beispiel über einen unbenutzten Kamin.

antragsteller

Einen Antrag um Förderung können natürliche Personen,

wie Eigentümer, Miteigentümer, Wohnungseigentümer,

Bauberechtigte, Mieter und Pächter, einbringen.

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EIGENHEIMSANIERUNG

WOHNBAUFÖRDERUNG

förderungsantrag

Das von der Wohnungsförderungsabteilung aufgelegte Antragsformular muss für die Einreichung

der Förderung verwendet und inklusive aller erforderlichen Nachweise und Beilagen

übermittelt werden. Das Antragsformular kann bei folgenden Stellen eingereicht werden:

Amt der NÖ Landesregierung

Abteilung Wohnungsförderung

Landhausplatz 1/Haus 7A

3109 St. Pölten

sowie bei den Außenstellen der Wohnungsförderungsabteilung und den Bürgerbüros

in den Bezirkshauptmannschaften.

Weiters kann auch im Internet unter der Adresse

www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Heizen-Energie.html

das Antragsformular heruntergeladen werden.

Der Antrag kann nach Abnahme durch die ausführende Firma bzw. nach Aufstellung eines

Einzelofens nach Abnahme durch die befugte Person (insbesonders der Rauchfangkehrer)

und bis spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme eingereicht werden.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen bzw. Bestätigungen anzuschließen:

Originalrechnungen und Originalzahlungsbelege (werden nach Prüfung retourniert)

Bestätigung der Gemeinde über die erfolgte Bauanzeige bzw. die erteilte Baubewilligung

sowie über die Widmung des Objektes (siehe Antragsformular, Seite 2)

Bestätigung der ausführenden Firma (Stempel und Unterschrift) über die fachgerechte

Ausführung (Abnahmeprotokoll, siehe Antragsformular, Seite 3) bzw. bei Aufstellung

eines Einzelofens; die Bestätigung der befugten Person, insbesonders des Rauchfangkehrers

(Stempel und Unterschrift) über die fachgerechte Installation

(Abnahmeprotokoll, siehe Antragsformular, Seite 4)

zusicherung und

auszahlung des zuschusses

Werden alle Förderungskriterien und -voraussetzungen erfüllt, erhält der Antragsteller eine

schriftliche Zusicherung des zuerkannten Betrages. Im Zuge dessen wird auch die Überweisung

auf das bekannt gegebene Konto veranlasst.

Bis zur Bewilligung ist mit einer Zeitspanne von drei Monaten ab vollständiger Einreichung zu

rechnen.

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NÖ Heizungsanlagen

mit fester Biomasse/Fernwärme

Amt der NÖ Landesregierung

Abteilung Wohnungsförderung

Landhausplatz 1/Haus 7A

3109 St. Pölten

Wohnbau-Hotline: 02742/22133

Mo–Fr: 8–16 Uhr

E-Mail: wohnbau@noel.gv.at

Internet: www.noe.gv.at

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