Spotlight 2-2013 - GrECo

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Spotlight 2-2013 - GrECo

Österreichische Post AG

Info.Mail Entgelt bezahlt

Die Kundenzeitung der GrECo International AG Ausgabe 02 | Juni 2013

Bundes Public Corporate Governance Kodex

Fotos: Fotolia, Österreichisch Bundesforste

Auch öffentliche Unternehmen werden einem Kodex unterworfen.

Ein wichtiger Grund für die globale Banken-,

Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Sommer

2007 begann, war ganz klar die mangelnde

Regulierung der Finanzmärkte in den USA und in

anderen Industrieländern. Verständlich war und

ist daher der Ruf nach einem effektiven und glo-

balen Regulierungsrahmen. Seitdem verschärfen

sich diverse Regelungen und Vorschriften und

zwar nicht nur für die Finanzwirtschaft (Stich-

worte: compliance und corporate governance).

Fünf Jahre nach der Krise muss man sich aber

nunmehr die Frage stellen, ob es sich dabei

immer um sinnvolle Regulierungsmaßnahmen

handelt. Ist der Markt derzeit vielleicht sogar

schon überreguliert?

Anlass zu dieser Frage gibt beispielsweise der neue

Bundes Public Corporate Governance Kodex (kurz auch

B-PCGK). Die österreichische Bundesregierung hat

diesen Kodex (kein Gesetz) am 30. Oktober 2012

beschlossen. Der Kodex enthält wesentliche Bestim -

mungen geltenden Rechts sowie inter national und

national anerkannte Standards zur Leitung und Über -

wachung von Unternehmen des Bundes, seiner Tochter-

und Subunternehmen, unter Berücksichtigung der be -

sonderen Aufgaben und gemeinwirtschaftlichen Verant -

wortung dieser Unternehmen.

In dieser Ausgabe:

Wechsel der Betrieblichen

Vorsorgekasse? „Last Call“

GrECo hat in einer Studie erneut ein aktualisiertes Ranking der 10

Anbieter am Markt der Betrieblichen Vorsorgekassen (BVKs)

erstellt. Informieren Sie sich noch vor dem 30. Juni 2013 über den

besten Anbieter.

Peking-to-Paris-2013

Oldtimer Versicherung

GrECo sponsert die Teilnahme von zwei Österreichern an der

traditionellen Oldtimer-Rallye über 12.250 Kilometer von Peking nach

Paris. Für Liebhaber der alten Autos bieten wir auch Informationen

über spezielle Oldtimer-Versicherungen.

Versicherungsmarkt 2013:

Stabilität durch erfolgreiches

Geschäftsmodell

Seite 3

GrECo bietet einen kurzen Überblick über den Versiche -

rungsmarkt 2013. Aus der wirtschaftlich gesamthaft guten

Entwicklung ergibt sich, dass der Versicherungsmarkt auf -

nahmefähig hinsichtlich der gebotenen Kapazitäten und

kompetitiv in den Konditionen bleibt.

Kroatien – neues EU Mitglied

Auswirkungen auf den

Versicherungsbereich

Seite 2

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Seite 4

Am 1. Juli 2013 wird Kroatien neues Mitglied in der Europäischen

Union. Eine kurze Zusammenfassung, welche Auswirkungen dies

auf den Versicherungsbereich hat.

Ziel des Kodex ist es, die Unternehmensführung und

-überwachung bei staatseigenen und staatsnahen Unter -

nehmen transparenter und nach vollziehbarer zu machen

und die Unternehmen des Bundes als Anteils eigner klarer

zu fassen. Aus Sicht von Juristen wird der Kodex in

weiterer Folge Anlass zu einigen Diskussionen und

eventuellen Adaptionen bieten.

Für uns besonders interessant ist, dass der Kodex erstmals

auch Bestimmungen zur sogenannten D&O-Versicherung

(Manager-Haftpflicht-Versicherung) beinhaltet. Und zwar

ein Verbot für im (Teil-) Besitz der Republik Österreich

befindliche Unternehmen hinsichtlich des Abschlusses

einer D&O-Versicherung für Verstöße durch grobe

Fahrlässigkeit! Es wird den Bundesunternehmen also

nahgelegt, keine und wenn doch, dann eine vom

Deckungs umfang her reduzierte D&O-Versicherung abzu -

schließen.

Aus GrECo-Sicht kann das weder im Interesse der ver -

sicherten Person (also des Organs) sein, noch in jenem des

Unternehmens. Im Gegenteil, es entsteht ein Nachteil

(auch) für das Unternehmen, da im Fall einer groben

Fahrlässigkeit das Einbringlichkeitsrisiko auf das Unter -

nehmen überwälzt wird. Als „Kann-Bestimmung“ ist

weiters die Vereinbarung eines Selbstbehalts in der D&O-

Versicherung angeführt

Aus unserer Sicht wird die Versicherungswirtschaft zwar

versicherungstechnisch mit einem Ausschluss der groben

Fahrlässigkeit reagieren (können), eine nennens werte

Prämienersparnis ist jedoch nicht zu erwarten, sondern

im Gegenteil eher eine zusätzliche Komplikation im

Schadenfall in der Festlegung des Grades der Fahr lässig -

keit.

Spotlight hat zu diesem Thema

Herrn Mag. Georg Schöppl, Vor -

stand für Finanzen und Immo-

bilien der Österreichischen Bun -

des forste AG, befragt. Die Bun-

des forste tragen Verant wor tung

für das Naturland Öster reich.

Mit der Betreuung und Bewirt -

schaftung von 10% der Staats -

fläche ist die ÖBf AG größter

Natur raum betreuer und -manager,

größter Forstbetrieb und größter

Jagdflächen- und Fischereigewässerinhaber.

Spotlight: Herr Mag. Schöppl, wie stehen Sie als Betrof -

fener zu diesem Kodex?

Schöppl: Der Public Corporate Governance Kodex enthält

ein Regelwerk, dem in unserem Unternehmen bereits vor

dessen Einführung zum überwiegenden Teil entsprochen

wird. Entweder weil sich deren Verbind lichkeit bereits aus

aktien rechtlichen Bestimmungen ergibt, oder weil bei den

Bundesforsten als Nachhaltig keitsunternehmen „good

gover nance“ eine ganz große Rolle spielt.

Spotlight: Gilt der Kodex auch für die Österreichische

Bundes forste AG?

Schöppl: Ja, die Verbindlichkeit des Kodex wurde bei der

ÖBf AG seitens der Eigentümerin, Republik Österreich,

durch die Aufnahme einer entsprechenden Bestimmung

in der Satzung klargestellt.

Spotlight: Wie bewerten Sie diesen Kodex, bzw. welche

Vor- und Nachteile sehen Sie?

Schöppl: Den Kodex über die Satzung unseres Unter -

nehmens verbindlich zu machen, war eine klare Ent -

scheidung des Eigentümers, die den von der Öster -

reichischen Bundes regierung getroffenen Vor gaben

entspricht. Die meisten Bestimmungen werden in un -

serem Unternehmen bereits angewendet.

Nachdenklich stimmt mich mittlerweile, dass Unter -

nehmen heute mit einer deutlichen Zunahme an Ab -

sicherungsmaßnahmen und daraus abgeleiteten Be -

richts pflichten konfrontiert werden. „Risikomana ge -

ment“, „Corporate Governance“, „Interne Kontroll sy st eme“

etc. sind einerseits wichtige Elemente, um die Qualität

der Arbeit und die „Sicherheit von Ent scheidungen“ in

Unternehmen zu verbessern. Ander er seits muss aber

auch in Zukunft – trotz not wendiger und sinnvoller

Risikoabwägung – weiterhin die unter nehmerische

Arbeit im Vordergrund stehen; und das erfordert wohl

auch die kalkulierte Übernahme von Risiken. Nur so

können Wachstumschancen genutzt werden. Daher

erscheint mir eine ausgewogene Balance zwischen

Entrepreneurship und dem Erfordernis nach „Checks and

Balances“ wichtig.

Spotlight: Wird die Österreichische Bundesforste AG

sich kodexkonform verhalten?

Schöppl: Ja, soweit dem, wie der Kodex selbst ausführt,

keine anderen zwingenden gesetzlichen Bestimmungen

(z.B. solche des Aktienrechts) entgegenstehen.

Spotlight: Danke für Ihre Stellungnahme!

Anmerkung: Der Public Corporate Governance Kodex

hat keinen Gesetzescharakter, sondern ist ein im Par la -

ment verabschiedetes freiwilliges Commitment. Er be -

trifft derzeit noch einen kleinen Kreis von Unter nehmen.

In welche Richtung geht diese Entwicklung aber weiter?

Besteht die Gefahr, dass in absehbarer Zeit der Kodex

auf alle öffentlichen Unternehmungen über tragen wird?

Je nachdem, wie unsere betroffenen Klienten ihre

künftige Vorgangsweise entscheiden, wir sind in der

Lage, die entsprechenden Lösungen mit Hilfe unserer

Partner im Deckungsmarkt zu vermitteln.

Mag. Peter Hietsch

Telefon: +43 (0)5 04 04-146

p.hietsch@greco.at


GrECo | NEWS

GrECo Kamingespräch 2013

In den Räumlichkeiten der Accedo Austria fand am

14. März 2013 das heurige GrECo Kamingespräch

zum Thema „Bildung, Wirtschaft und Management“

statt. In diesem Jahr diskutierten zwei interessante

Persönlichkeiten.

Zum einen Dipl.-Ing. Bibiane Blauensteiner, eine

Quantenphysikerin, die sich seit einem Jahr dem

Projekt „Teach for Austria“ verschrieben hat.

Reicht die erste Pensionssäule?

Das staatliche Pensionskonto: Ein Weckruf für die betriebliche und private Zusatzvorsorge

Es ist soweit: ab 1. Jänner 2014 werden alle in

der öffentlich-rechtlichen Sozialversicherung

anfallenden Pensionen für Antragsteller ab

Jahrgang 1955 unter Zugrundelegung eines einheitlichen

„Pensionskontos“ ermittelt. Dadurch

tritt eine nicht unwesentliche Vereinfachung in

der staatlichen Pensionsberechnung ein.

In diesem Zusammenhang werden Erwerbstätige ab

Jahrgang 1955 seit einigen Monaten laufend von ihrer

PVA (Pensions-Versicherungs-Anstalt) angeschrieben.

Ziel ist die Dokumentierung eines lückenlosen Ver siche -

Der jähr liche „Kontoauszug“ bzw. die Pensionsprognose

für das Alter 65 Jahre wird den Versicherten darüber

Auskunft erteilen, wie „hoch“ bzw. wie „niedrig“ ihr

tatsächlicher Pensionsanspruch aus der ersten Säule

(ASVG) ist. Ein Vergleich mit ihren Aktivbezügen wird

ihnen die individuelle „Versorgungslücke“ aufzeigen, die

es ganz oder teilweise zu schließen gilt.

Anders formuliert: eine rechnerische Darstellung der

„Versorgungslücke“ durch externe Beratung wird nicht

mehr notwendig sein. Jeder Versicherte kann sich im

Vergleich seiner Aktivbezüge mit seinem „Pensions -

konto“ ein eigenes Bild machen.

Ziel dieser Initiative ist es, bessere Bildungs- und

Zukunftschancen für Kinder aus sozio-ökonomisch

benachteiligten Familien zu schaffen.

Zum anderen Dr. Andreas Salcher, Bestsellerautor,

Unternehmensberater und Querdenker.

Der österreichische Bildungsexperte ist für sein

Engagement für Talentförderung in den Schulen

berühmt geworden.

In einem exklusiv gehaltenen Rahmen mit hoch -

rangigen Persönlichkeiten aus der öster reichi schen

Wirtschaft wurde bei Buffet und Getränken ausgiebig

zum Thema diskutiert.

GrECo WineTasting

Am 11. April fand das GrECo Wine Tasting im privaten

Weinkeller der Familie Gröbl-Gutschi in Lieboch in

der Steiermark statt.

Werner Gröbl und Dr. Oliver Zenz von GrECo führten

durch verschiedene rote und weiße Genüsse.

Weinliebhaber konnten an diesem geselligen Abend

mit kulinarischer Begleitung ihr Fachwissen in puncto

höchster Gaumenfreuden erweitern.

Mag. Judith Fleck

j.fleck@greco.at

Foto: Gröbl-Gutschi

Foto: Fotolia

rungsverlaufs und vor allem der Nachweis von Schul-,

Ausbildungs- und Kindererziehungszeiten.

Ziel dieser Aktivitäten ist ein jährlicher „Kontoauszug“

über die im jeweiligen Jahr erworbenen Pensions an -

wartschaften. Diese jährliche „Teilgutschrift“ ergibt sich

aus den aktuellen Arbeitsverdiensten (soweit diese

beitragspflichtig sind), multipliziert mit einem Prozent -

satz von 1,78%. Die Summe aller jährlichen „Teil -

gutschriften“, die zum Zweck der Wertsicherung

„aufgewertet“ werden, ergibt den aktuellen jährlichen

Pensionswert (geteilt durch 14, den monatlichen

Pensionswert) zum Regel-Pensionsalter 65 Jahre.

GrECo erwartet sich von diesem „Pensionskonto“ einen

Weckruf für die betriebliche und private Zusatzvorsorge,

also die sogenannte zweite und dritte Säule.

„Last Call“

Wechsel der Betrieblichen Vorsorgekasse?

G

rECo

hat in einer Studie erneut ein aktualisiertes

Ranking der 10 Anbieter am Markt

der Betrieblichen Vorsorgekassen (BVKs)

erstellt. Bei den BVKs handelt sich um ein gesetzliches

Obligatorium (Abfertigung neu), so dass

jeder Dienstgeber eine derartige Kasse auswählen

muss.

Gegebenenfalls erfolgt dies zusammen mit dem

Betriebs rat. In letzter Zeit werden die Kassen von den

Dienstgebern wegen mangelnder Performance zuneh -

mend gewechselt. Deadline dafür ist der 30. Juni 2013:

bis zu diesem Zeitpunkt muss der alte Kassenvertrag

gekündigt und ein neuer Vertrag abgeschlossen werden.

Die GrECo-Studie ist kostenfrei und wird jedem GrECo-

Klienten sowie potentiellen Klienten zur Verfügung

gestellt. Wir haben die bisher vorgelegte „vorläufige“

Fassung auf Grund der definitiven von den BVKs

veröffentlichten Zahlen nun durch eine „endgültige“

Fassung ersetzt, welche unter nachstehender Adresse

angefordert werden kann.

GrECo legt auch in diesem Bereich, der vermeintlich

gesetzlich streng reglementiert ist und keinen

Gestaltungsspielraum bietet, großen Wert auf gründliche

Beratung, damit eine optimale Lösung für unsere Klienten

und ihre Mitarbeiter gefunden werden kann.

GrECo bietet mit seinen Dienstleistungen ein breites

Spektrum für betriebliche und private Zusatzpensionen

an. Wir sind überzeugt, dass nach Einführung des

staatlichen „Pensionskontos“, die Vorsorgebereitschaft

der österreichischen Betriebe und der dort beschäftigten

Personen weiter zunehmen wird.

Weitere Auskünfte erhalten Sie von unserem Spezialisten

Herrn Semrau.

Thomas Semrau

Tel. +43 (0)5 04 04-263

t.semrau@greco.at

Mag. Guido Teutsch

Telefon: +43 (0)5 04 04-247

g.teutsch@greco.at

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Voller Versicherungsschutz

für Oldtimer ist kein Problem

Oldtimer-Versicherung

Gerlinde Bammer

Telefon: +43 (0)5 04 04-234

g.bammer@greco.at

Mit der Rückkehr der warmen Jahreszeit

steigt wieder das Interesse an Oldtimerfahrten,

viele Personen mögen auch

darüber nachdenken, sich ein solches Fahrzeug

anzuschaffen. Daher soll hier kurz über die versicherungstechnischen

Rahmenbedingungen infor -

miert werden.

Als historische Kraftfahrzeuge gelten in der Fachsprache

Autos bis zum Baujahr 1955 und Fahrzeuge, die älter als

30 Jahre und in der Liste der historischen Kraftfahrzeuge

des BMVIT eingetragen sind. Laut Gesetz dürfen diese

maximal 120 Tage pro Jahr gefahren werden.

Ein Fahrtenbuch für die Verwendung des Kfz ist zu führen,

um die Steuerbegünstigungen (z.B. Entfall der NOVA,

Verringerung der USt. auf die Hälfte) zu genießen und eine

günstigere Einstufung in der Kfz-Haft pflicht versicherung

(Fixprämie, kein Bonus/ Malus- System) zu erlangen. Die Kfz-

Haftpflichtversicherung unterliegt im Übrigen den gleichen

Bedingungen, wie die der „Alltagsfahrzeuge“.

Da klassische Fahrzeuge einen besonderen, oftmals

unersetzlichen Liebhaberwert darstellen, empfehlen wir

auch den Abschluss einer Kfz-Kaskoversicherung. Dabei

werden die Fahrzeugwerte von Sachverständigen

bewertet, da es ja, anders als bei konventionelle Kfz-

Kaskoversicherungen, keinen Listenpreis gibt.

Im Schadenfall wird der tatsächliche geschätzte

Fahrzeugwert ersetzt.

Auch für Fahrzeuge jüngerer Baujahre (Youngtimer,

Newtimer) können diese speziellen Kfz-Kasko-Versiche -

rungen abgeschlossen werden, wenn ein Sach verständigengutachten

vorliegt.

GrECo hat mit mehreren Versicherern, die sich dieses

Spezialthemas annehmen, Vereinbarungen zur kosten -

günstigen Versicherung mit stark vereinfachter

Ad mini stration abgeschlossen. Bei Bedarf wenden Sie sich

an Ihren Account Manager oder einen Spezialisten des

Competence Center Kfz-Versicherungen.

Peking-to-Paris-2013

Zwei Mitglieder des Wiener Oldtimer-Clubs für

Künstler und Enthusiasten bereiten sich derzeit auf

das Abenteuer ihres Lebens vor.

Ihre Herausforderung ist es, 12.250 Kilometer von

Peking über die Mongolei, Russland, Ukraine,

Slowakei, Österreich und die Schweiz nach Paris zu

fahren, und zwar in einem Mercedes Benz Ponton

2205/EZ, Baujahr 1959.

Roland Singer und Christof Ley starten am 28. Mai

2013 in Peking, und GrECo ist als Sponsor dieses

Abenteuers mit von der Partie.

Foto: www.peking-to-paris-2013.com

Versicherungsmarkt 2013

Stabilität durch erfolgreiches Geschäftsmodell

Die traditionsreiche Oldtimer-Rallye, welche zum

ersten Mal im Jahr 1907 stattfand, muss in nur

32 Tagen bewältigt werden.

GrECo drückt die Daumen, dass das Wagnis glückt

und die beiden Herren zusammen mit dem Ponton

wohlbehalten in Paris ankommen.

Mag. Andreas Krebs

Telefon: +43 (0)5 04 04-229

a.krebs@greco.at

Österreichische und internationale Versicherer

konnten im letzten Jahr im Wesent -

lichen unbehelligt von der anhaltenden

Staatsschulden- und Währungskrise ihren

Geschäften nachgehen.

Das Geschäftsmodell Versicherung – Erzielung eines

Gleichgewichts zwischen Prämieneinnahmen, Aus -

zahlungen für Schadensfälle und Pensionsleistungen,

Erträgen aus Veranlagungen, mit Augenmerk auf erträg -

liche Kostenbelastungen für Verwaltung und Vertrieb

und letztlich einem Gewinn für Eigentümer und

Investoren – hat sich wieder bewährt. Die Bilanz -

veröffentlichungen der letzten Wochen zeigen, dass auch

Rückschläge des vorangegangenen Jahres aus Veran -

lagungen aufgeholt werden konnten, die Gewinn -

ausschüttungen sind bei den meisten Versicherungs -

gesellschaften erfreulich, die Aktien bei den börsen -

notierten Unternehmen gestiegen.

In Österreich hätte das Jahr allerdings noch besser sein

können, ganz spurlos geht die Krisenstimmung an der

Assekuranz auch nicht vorüber. Die Prämienentwicklung

in den Sparten der Schaden- und Unfallversicherung

blieb mit +3,4% nur relativ knapp über der Inflationsrate,

die Lebensversicherung musste trotz eines kleinen

Booms im vergangenen Herbst auf Grund geänderter

gesetzlicher Rahmenbedingungen ein Prämien-Minus

von 6,7% einfahren. Dieses hängt aber auch mit

strukturellen und politischen Bedingungen zusammen:

zum einen reifen immer mehr Verträge, die in den

letzten Jahrzehnten angespart wurden, ab und gelangen

zur Auszahlung, zum anderen ist ein Teil der Wieder -

veranlagung durch Abschluss eines neuen Vertrages aus

steuerlichen Gründen (günstige Steuer nur bei 15 Jahren

Bindefrist) nicht mehr attraktiv.

Die bei den Versicherern nach Berücksichtigung der

Rückversicherung verbleibende Schadenbelastung war

im vergangenen Jahr durch eine größere Zahl von

Naturereignissen aus den Risiken Frost, Sturm, Hagel und

Unwetter deutlich getrübt, so dass auch das technische

Ergebnis in vielen Fällen die Zielerwartungen nicht

erfüllte. Krasse Überschreitungen des Schaden-Kosten-

Satzes und somit negative technische Ergebnisse waren

in der Regel jedoch nicht zu verzeichnen.

Die Kapitalanlagen der Versicherer sind nicht zuletzt

durch günstige Kursentwicklungen bei Anleihen und

Aktien, also im Rahmen einer konservativen Veran -

lagungspolitik, wieder angestiegen, die durch Ab -

schrei bungen erforderlichen Korrekturen des voran -

gegangenen Jahres wurden gut verkraftet.

Für das laufende Jahr ergibt sich aus dieser wirtschaftlich

gesamthaft guten Entwicklung, dass der Versiche -

rungsmarkt aufnahmefähig hinsichtlich der gebotenen

Kapazitäten und kompetitiv in den Konditionen bleibt. Die

Notwendigkeit für Prämienkorrekturen wird vor allem im

sogenannten Breitengeschäft, allen voran in der Kfz-

Versicherung, gesehen, wobei diese großteils durch allgemeine

Tarifänderungen, aber auch durch die in den meisten

Verträgen vereinbarte Anhebung von Versicherungswerten

und Prämien auf Grund eines Index erfolgen.

Im individuell gestalteten Industriegeschäft bleibt der

Markt auch weiterhin „weich“ – eine Folge von unter -

schiedlichen Preiszyklen bei den einzelnen Versicherern

als Folge des nun seit fast zwanzig Jahren deregulierten

Versicherungsmarktes.

GrECo sieht eine der wichtigsten Aufgaben in der

Beobachtung der einzelnen Zyklen, um ein nachhaltig

ausgewogenes, wirtschaftlich gerechtfertigtes Preis/ -

Leistungs-Verhältnis für den betreuten Bestand der

Klienten zu gewährleisten.

Besonderes Augenmerk muss vor dem Hintergrund der

politischen Diskussion der betrieblichen und privaten

Pensionsvorsorge gelten – hier sind auch in absehbarer

Zeit wieder Änderungen zu erwarten, welche neue

Gestaltungsmöglichkeiten bieten und eine eingehende

Beratung der Klienten erfordern.

Auch dieser Aufgabe wird sich GrECo in traditioneller

Weise stellen.

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GrECo | NEWS

Hartlauer

„Handy Million Gewinnspiel“

Jeder Hartlauer Kunde, der in einem bestimmten

Aktionszeitraum einen Handy/Wertkartenvertrag

neu abgeschlossen oder verlängert hat, bekam die

Chance, eine Million Euro in bar zu gewinnen. Die

Ziehung erfolgte einmalig und live auf Puls 4.

Für diese erfolgreiche Marketingaktion der

Hartlauer Gruppe hat GrECo das Management von

risikorelevanten Instrumenten am internationalen

Versicherungsmarkt betrieben.

Kroatien – neues EU Mitglied

Auswirkungen auf den Versicherungsbereich

Am 1. Juli 2013 bekommt die Europäische

Union ein neues Mitglied, Kroatien wird als

28. Land beitreten. Dies hat auch im Versicherungsbereich

einige Auswirkungen.

Kroatien ist der 55. größte Versicherungsmarkt der Welt.

Eine Versicherungssteuer gibt es in Kroatien nur im KFZ-

Bereich: in der KFZ-Haftpflicht fällt eine Steuer von 15%,

in der Kasko von 10% an.

Derzeit gibt es in Kroatien 26 Versicherer, davon sind

sechs Lebensversicherer, 10 Sachversicherer und

10 Composite-Versicherer. Der Markt wird vom

staatlichen Versicherer Croatia Osiguranje dominiert,

Das bedeutet, dass mit EU-Beitritt jeder Versicherer, der

in einem weiteren EU-Land registriert ist, Risiken in

Kroatien versichern kann.

Für österreichische Firmen, die über Tochter unter -

nehmen in Kroatien verfügen, wird damit ein Versiche -

rungsschutz auch bei einem österreichischen Versicherer

möglich, der in Kroatien seine Tätigkeit ausübt. Trotzdem

wird in verschiedenen Fällen weiterhin eine lokale Polizze

nötig sein. Pflichtversicherungen wie beispielsweise Kfz-

Haftpflicht, Arbeitgeberhaftpflicht und dergleichen

werden jedenfalls weiterhin im jeweiligen Land zu

versichern sein. Auch für besonders arbeits- und

schadenintensive Polizzen kann eine lokale Lösung

besser sein. GrECo berät Sie gerne.

Hartlauer steht als treibender Impulsgeber für

innovative und kundenorientierte Angebotsvielfalt

in Österreich. Die Mitarbeiter von Hartlauer sind

dabei der Garant für höchste Servicekompetenz.

Foto: Puls 4

Foto: Ziehung des Gewinners auf Puls 4

Ziel dieser Marketingaktion ist es: absolute

Kundenzufriedenheit, basierend auf frischen Ideen

und einem österreichweit einzigartigen Preis-

Leistungs-Verhältnis, zu erzielen. Mit seiner

Beratungs kompetenz hat GrECo diesen Leitge -

danken medienwirksam unterstützt.

Übrigens: das Los hat sich gegen eine bestehende

Nummer entschieden und Robert F. Hartlauer hat

spontan das sensationelle Gewinnspiel bis

31.07.2013 verlängert! Vielleicht haben Sie Glück!

Mag. Judith Fleck

j.fleck@greco.at

IMPRESSUM:

Medieninhaber und Herausgeber: GrECo International AG

Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten

Reg.Nr. 13962G01/08 | A-1191 Wien, Elmargasse 2-4

Tel. 05 04 04 – 0 | Fax 05 04 04 –11 999 | www.greco.eu

Layout & Satz: TDI NEXt Werbeagentur 1200 Wien, Pöchlarnstrasse 15 | www.tdinext.com

Fotos: Spiola/Fotolia.com/TDiNExT/GrECo/siehe auch Fotocredits

Repro: GrafiX Media 1130 Wien

Druck: Ueberreuter Print GmbH, 2100 Korneuburg

Redaktion: GrECo International AG, Mag. Judith Fleck

Grundlegende Richtung laut § 25 Mediengesetz:

Spotlight ist ein unabhängiges Medium, das sich zu 100% im Besitz

der GrECo International AG befindet.

Es dient der Information über Produkte und Dienstleistungen der GrECo International AG.

Foto: Fotolia

welcher mehr als ein Drittel Marktanteil hält. In den

letzten Jahren gab es eine Marktbereinigung, viele der

kleinen Versicherer wurden von ausländischen Gesell -

schaften und der privaten, kroatischen Agram Gruppe

übernommen. Derzeit sind fast ein Drittel des Markts

Versicherungsgesellschaften, welche mehr heit lich in

ausländischer Hand sind. Im Zuge des EU-Beitritts wird

der staatliche Versicherer privatisiert werden und der

gesamte Markt wird sich gegen ausländische Kon kurrenz

behaupten müssen.

Bis vor kurzem galt auch in Kroatien das Prinzip der

Versicherungspflicht im Land – Risiken, die sich in diesem

Land befinden, mussten bei einem, im jeweiligen Land

zugelassenen Versicherer versichert werden. Mit dem EU-

Beitritt wird das Land auch Teil des EU-Binnenmarkts. Laut

den EU-Richtlinien wird der freie Dienst leistungsverkehr

im Versicherungsbereich folgendermaßen definiert:

„Deckung eines in einem Mitgliedstaat belegenen Risikos

durch ein Versicherungsunternehmen mit Niederlassung

in einem anderen Mitgliedstaat, unabhängig davon, wo

der Versicherungsnehmer seinen gewöhnlichen Aufent -

haltsort oder seine Niederlassung hat.“

In den einzelnen Versicherungssparten wird es ebenfalls

zu Änderungen kommen, die größten Anpassungen

werden im KFZ-Bereich erwartet. Bis jetzt war der Markt

reguliert und die Tarife wurden von der Ver siche -

rungsaufsicht festgelegt. In Zukunft wird sich die Prämie

am Markt je nach Angebot und Nachfrage bilden, eine

Reduktion der derzeitigen Prämien wird erwartet. So

beläuft sich zum Beispiel eine durchschnittliche KFZ-

Haftpflichtprämie in Kroatien auf 210,- €, während in

anderen osteuropäischen EU-Staaten eine Prämie von

100,- bis 180,- € üblich ist. Eine weitere Anpassung an

die EU in diesem Bereich ist eine wesentliche Erhöhung

der Versicherungssumme.

Änderungen wird es auch im Bereich der Gleichstellung

zwischen Mann und Frau geben, dies wird vor allem die

Prämien in der Lebens- und Krankenversicherung be ein -

flussen.

Mag. Petra Steininger

Telefon: +43 (0)5 04 04-175

p.steininger@greco.at

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