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Das junge Magazin des GrenzEchos

Valentine Lilien

Illustratorin mit Witz

und Zukunft

„Rote Teufel St.Vith“

Fan-Club auf Achse

Karriere mit Film

Dokumentar-, YouTubeund

Filmkünstler

im Porträt

Dabei

Partys und

Konzerte

/generation

März 2013 · Ausgabe 24

Beilage zum GrenzEcho vom 20.03.2013


Infos zu diesen & weiteren Veranstaltungen im GrenzEcho Ticket-Shop

Tickethotline

087/59 13 00

Marktplatz 8 - 4700 Eupen - Tel. 087/59 13 00 - Fax 087/74 38 20 - E-Mail: tickets@grenzecho.be

COMEDY/KABARETT

Kaya Yanar, 12.04.2013, E-Werk Köln

Jürgen B. Hausmann, 14.04.2013,

Triangel St.Vith

Cindy aus Marzahn, 17.04.2013,

Eurogress Aachen

Bernhard Hoëcker, 18.04.2013,

Jünglingshaus Eupen

Tobias Mann, 24.04.2013, Bergscheider

Hof Raeren

Ingo Appelt, 15.05.2013,

Gloria-Theater Köln

Dave Davis, 16.05.2013,

Triangel St.Vith

Paul Panzer, 19.05.2013, Eurogress

Aachen

Dieter Nuhr, 20.06.2013, Eurogress Aachen

Olaf Schubert, 10.10.2013,

Theater am Tanzbrunnen Köln

Ralf Schmitz, 22.11.2013, Triangel St.Vith

Dr. med. Eckart von Hirschhausen, 14.01.2014,

Eurogress Aachen

ROCK/POP

The Killers, 07.03.2013, Lanxess Arena Köln

Leona Lewis, 18.04.2013, Mitsubishi Electric

Halle Düsseldorf

Unheilig, 11.05.2013

Westfalenhalle Dortmund

David Guetta, 31.05.2013,

Warsteiner Hockeypark

Mönchengladbach

Pur, 08.06.2013,

Eupenarena

Kings of Leon, 20.06.2013,

Lanxess Arena Köln

Bon Jovi, 22.06.2013, Rhein Energie Stadion Köln

Neil Young, 12.07.2013, Lanxess Arena Köln

The BossHoss, 31.10.2013,

König Pilsner Arena Oberhausen

DIVERSES

Brings, 13.04.2013,

Triangel St.Vith

Apassionata,

12. & 13.04.2013,

Lanxess Arena Köln

Schlagernacht 2013,

27.04.2013, Lanxess Arena Köln

Eupener Musik-Marathon, 29. + 30.06.2013,

Eupen Innenstadt

Tirolerfest, 27.07.2013, Werthplatz Eupen

Volker Pispers, 31.08.2013, Audimax Aachen

Amigos, 27.10.2013, Triangel St.Vith

Semino Rossi, 22.11.2013,

König Pilsner Arena Oberhausen

AIDA - Night of the Proms, 29. & 30.11.2013,

Lanxess Arena Köln

Sie erhalten bei uns auch Tickets für:

• diverse Veranstaltungen im Triangel St.Vith

• Eishockeyspiele in Deutschland

• Musicals in Hamburg, Berlin,

Köln, Oberhausen,…


Heimat

Leben

Illustratorin aus Leidenschaft

Valentine Lilien aus Eupen hat sich für

ein Künstler-Leben entschieden............................ S. 6

Let’s go Devils!

Der Fan-Club „Rote Teufel St.Vith“

ist ständig auf Achse ............................................ S. 12

Tschüss „Aspekte“!

Die Schülerzeitung der PDS sagt Adieu .............. S. 14

„undFUSSBALL“

Lukas Klumpe begeistert mit seiner YouTube-

Kolumne wöchentlich über 11.000 Menschen ... S. 16

David Fischer

Das Porträt eines Fitnesstrainers

aus Überzeugung................................................. S. 18

Jils Moderubrik

Ihr Trend 2013 heißt: „Streifen“ ..........................S. 22

Aus Niederlagen

lernt man

3

„Erfahrungen sind wie die Samenkörner,

aus denen die Klugheit emporwächst.“

Diesen Satz hat einst der ehemalige deutsche

Bundeskanzler Konrad Adenauer

gesagt. Und er hatte durchaus Recht.

Obschon bei der eigentlichen Planung

nicht vorhersehbar, hat sich bei der

Auseinandersetzung mit den einzelnen

Themen der 24. Ausgabe von GEneration

die Erkenntnis durchgesetzt, dass unsere

vielen Heft-Protagonisten, die heute

Erfolgsgeschichten erzählen können, in

ihren Lebensläufen das eine oder andere

Mal schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Sei es Lukas Klumpe, der mit einem

seiner vielen Projekte auf die Nase gefallen

ist, oder Valentine Lilien, die ein Jahr an

einer Wirtschaftsschule studierte, was ihr

aber absolut missfiel. Wolfgang Dinslage

ist durch dick und dünn gegangen, nachdem

er ein lukratives Angebot von Warner

Brothers ausgeschlagen hatte. Doch am

Ende gewann der Dürener mit einem

seiner Filme den Deutschen Filmkunstpreis.

Ihr bemerkt: In diesem Heft stecken

jede Menge Emotionen. Winston Churchill,

ebenfalls ein Politiker und Zeitgenosse

Adenauers, hat einmal zum gleichen

Thema gesagt: „Es ist ein großer Vorteil im

Leben, die Fehler, aus denen man lernen

kann, möglichst früh zu begehen.“ Das

lassen wir als Jugendmagazin einfach mal

so stehen!

Mario Vondegracht

Kultur

Sebastien Riermeier drehte Indien-Film

Junger Filmemacher im Interview ...................... S. 26

Das Friedensfestival in St.Vith

Die 11. Auflage widmet sich dem

Thema „Bewusst leben!“ ..................................... S. 32

Agenda

Konzerte und Partys für den Frühling............ ab S. 33

SCHUNCK

Bergstraße 13 • B-4700 EUPEN

Tel.: 087 555573 • Fax: 087 556714


4

Tradition des Tätowierens so alt wie die Menschheit

Wenn die Haut spricht...

Von Lindsay Rutté

Ende Februar organisierten der BRF und das GrenzEcho

erneut das gemeinsame Projekt „Journalist für einen Tag“.

An dieser Stelle lest ihr einen Artikel des Robert-

Schuman-Instituts aus Eupen über die Geschichte

des Tattoos. GEneration hat ihn stell vertretend

für sehr viele gute Artikel ausgewählt.

Tätowierungen sind wahrscheinlich die

früheste Art der Körperkunst, die bereits

lange vor Beginn der christlichen Zeitrechnung

ausgeübt wurde. Doch die Einführung

des Wortes „Tattoo“ durch Captain

Cook im Jahre 1774 machte diese Kunst

erst richtig greifbar. Der Begriff ist vom

polynesischen Wort „Tatau“ abgeleitet,

welches sich vermutlich aus dem Geräusch

entwickelt hat, das beim Schlagen

auf den vor Ort traditionell benutzten

Tätowierkamm entstand.

Historiker gehen davon aus, dass jedes

Volk der Erde die Tradition des Tätowierens

zu irgendeinem Zeitpunkt kannte

und pflegte. Deshalb ist es schwierig, den

Entstehungsort des Tattoos festzulegen.

Angeblich stammen die ersten Erscheinungen

aus Europa und Südamerika. In Chile

wurden 7.000 Jahre alte Mumien entdeckt,

die Tattoos an Armen und Füßen

besaßen.

Ötzi hatte 57 Tattoos

auf den Gelenken.

Der bekannteste europäische Fund war

die Mumie Ötzi, deren Gelenke 57 Tattoos

aufwiesen.

Im Laufe der Geschichte wurden viele

unterschiedliche Techniken eingesetzt, die

jedoch alle auf demselben Prinzip beruhen:

Die Haut wird verletzt, indem ihr Farbe

zugeführt wird. Diese traditionellen

Methoden waren allesamt schmerzhaft

und zeitaufwändig. Bei den Völkern Polynesiens

war früher ein Tätowierkamm

gebräuchlich, der aus verschiedenen

Knochen hergestellt wurde. Die Spitze des

Kammes, eingetunkt in Tinte, einem

Gemisch aus Wasser und Asche, wurde im

Takt in die Haut geschlagen.

Die Inuit hingegen tränkten dünne Fäden

in Farbe und führten diese dann mit einer

Nadel unter die Haut.

In der japanischen Kultur setzte sich die

sogenannte Tebori-Methode durch: Bis zu

zehn Nadeln wurden in einer Reihe an einem

langen Bambusstock angebracht und

unter die Haut gestochen. Kohle war die

Basis für die Motive und wurde mit anderen

Substanzen zu einer Farbe zusammengemischt.

Auch heute noch wird diese Methode ohne

jegliche Maschinen eingesetzt und mit

Stolz weitergeführt.


5

Tätowierungen sind Symbole für die Ewigkeit.

Diese Technik hat sich seit Jahrhunderten

kaum verändert. Jedoch arbeiten die traditionellen,

japanischen Tätowierer heute

oft versteckt, sodass es nicht einfach ist,

sie ausfindig zu machen. Ihre Motive und

Methoden werden im Westen sehr

geschätzt.

Tattoos spielten für die Menschen eine

wichtige Rolle im Bereich der Traditionen

und Rituale. Jedoch war der Zweck der

Körpermalerei von Kultur zu Kultur unterschiedlich.

So wurden z.B. die Frauen der

Ainu, die Ureinwohner Nordjapans, zu ihrer

Hochzeit an Mund, Armen und Beinen

tätowiert, im Glauben, dass eine Frau mit

untätowierten Lippen keine Erlösung

nach dem Tode fand. Bis 1890 wurden in

Bosnien katholische Mädchen tätowiert,

um ihren Beitritt zum Islam zu verhindern.

Auch koptische Christen in Ägypten

tragen noch heute Kreuze am rechten

Handgelenk, um sich vom Islam zu distanzieren.

Eine weitere religiöse Anwendung

bestand bei den Buddhisten in Südostasien,

deren Tattoos mystische Kräfte,

magischen Schutz oder Glück verleihen

sollten.

1891 wurde die

„Tattooing Machine“ patentiert.

Thomas Edison konzipierte den Vorläufer

der Tattoo-Maschine, ein Gravurgerät, im

Jahre 1877. Einige Jahre später baute

Samuel F. Oreilly ein Gerät, das 1891 als

„Tattooing Machine“ patentiert wurde.

Die elektrische Tattoomaschine bestand

aus beweglichen Windungen, einer Nadelstange

und einer Spule. Diese Teile sind

auch heute noch die gebräuchlichsten

Komponenten eines solchen Geräts.

Seitdem entwickelte sich die moderne

Tätowierung rasant weiter. Mit bis zu

3.000 Schlägen pro Minute lässt die

elektronische Maschine in kurzer Zeit

auf eine weniger schmerzhafte Weise ein

ganzes Kunstwerk entstehen.

Tätowierungen sind Symbole für die Ewigkeit.

Hinter vielen Tattoos steckt eine

Bedeutung, denn sie weisen oft auf die

Lebensgeschichte des Trägers hin.

Tattoos sind überdies viel mehr als nur

eine Zeichnung auf der Haut; sie verkörpern

eine gewisse Lebenseinstellung.

Tattoos haben nicht nur die Haut ihrer

Träger, sondern auch die Geschichte der

Menschheit mitgeprägt und werden dies

wohl auch noch in Zukunft tun.

Impressum

Verantwortlicher Herausgeber:

GrenzEcho AG,

Marktplatz 8, 4700 Eupen,

Telefon: 087-59 13 00, Fax: 087-74 38 20

Internet:

http://www.grenzecho.net/generation,

E-Mail: generation@grenzecho.be

Koordination: Sylvie Jousten

Redaktion:

Marco Andres, René Blanche, Mareike

Lambertz, Catlin Lhoest, Jil Rosewick,

Lindsay Rutté, Nathanael Ullmann, Mario

Vondegracht, Gregory Wintgens

Titelfoto: Valentine Lilien

Verantwortlich:

Lutz Bernhardt, Heinz Gensterblum

Werbung:

Jean-Luc Girretz

Layout: Carolin Schulzen

Druck: GrenzEcho AG

Auflage:15.000 Exemplare

Verteilung: Als kostenlose Beilage zum

GrenzEcho sowie zur Mitnahme an

ausgesuchten Auslagestellen.

© Alle Rechte vorbehalten

Die Beiträge in diesem Magazin unterliegen

dem Autorenrecht. Die Verwertung,

Vervielfältigung und Speicherung der

Texte und Bilder, auch auszugsweise,

sind nicht gestattet.


7

Valentine Lilien aus Eupen ist Illustratorin mit Sinn für Humor

Auf den Spuren Krolls

Text: Mario Vondegracht, Illustrationen: Valentine Lilien


8

Valentine Lilien zu Besuch in der GrenzEcho-Redaktion

Ihre Zeichnungen sprechen eine deutliche humoristische

Sprache. Mitten aus dem Leben. Mal absurd, mal bitterböse,

doch nie wirklich verletzend. Die 23-jährige Valentine Lilien

ist auf dem Weg, eine bedeutende Illustratorin zu werden.

Foto: David Hagemann

Zuvorkommend, doch nicht

überheblich. Gastfreundlich,

doch nicht zu aufgesetzt. So

begrüßt Valentine Lilien aus

Eupen ihre Gäste in ihrem

Zuhause im Eupener Ortsteil

Schönefeld/Nispert. Ein Atelier

steht der jungen Frau

(noch) nicht zur Verfügung,

Valentine zeichnet in ihrem

Zimmer auf einem großen

Schreibtisch. Hier setzt sie

die Ideen für ihre Illustrationen

um – jene, die sie täglich

auf ihrer Facebook-Seite

oder in verschiedenen Zeitungen und

Magazinen (u.a. das Lütticher Satire-Mag

„Le Poiscaille“) publiziert. Zu ihrem Kundenkreis

gehören außerdem Ministerien,

Unternehmen, Privatpersonen und Freunde.

Valentine ist seit zirka einem Jahr sehr

gefragt, eine Ausstellung hat sie auch

schon erfolgreich hinter sich gebracht.

Unter ihrem Pseudonym „Tine“ oder

„TinOdine“

wandelt Valentine auf den

Spuren Pierre Krolls, dem begnadeten

belgischen Zeichner, der mit

seinen Illustrationen das aktuelle

Zeitgeschehen u.a. in seiner täglichen

Zeichnung für die Zeitung „Le Soir“ mit

beißender Ironie und viel Witz auf den

Punkt bzw. aufs Papier bringt.


9

Die Eupener Illustratorin, die bereits in

der Primarschule viele Comics während

den Unterrichtsstunden zeichnete, kennt

Kroll gut. Sie ist mit ihm befreundet und

hat schon mit ihm zusammengearbeitet.

So musste sie einmal eine Idee von Pierre

Kroll für ein Magazin zeichnerisch umsetzen.

Auch hat sie von dem Wahl-Lütticher

schon ein Projekt zugeschanzt bekommen,

was zeigt, dass ihr der Ausnahme-Zeichner

vertraut. Und zwei Bilder von ihm hängen

in ihrem Zimmer, was wiederum ihre Vorliebe

für den Karikaturisten bestätigt.

Lieber Männer als Frauen

Die Themen der PDS-Abiturientin stammen

aus dem Alltag. „Bis jetzt hatte ich

noch nie ein Problem, eine Idee für eine

Zeichnung zu finden“, sagt sie. Sie interessiert

sich sehr für Politik und Zeitgeschehen.

„Es sind außerdem oft Erlebnisse, die

ich danach aufarbeite. Begegnungen im

Bus, Situationen auf der Straße. Ich

spinne die Geschichten dann in meinem

Kopf zu Ende und erzähle sie in witzigen

Bildern“, erklärt die junge Eupenerin ihre

Herangehensweise. Dabei malt sie lieber

Männer als Frauen. „Wegen der Mimik“,

sagt Valentine, die ungefähr zwei bis drei

Stunden an einer Zeichnung sitzt. Wenn

Farbe hinzukommt, dauert es dementsprechend

länger.

Valentine hat ihren Bachelor in „Illustration“

an der Kunsthochschule St. Luc in

Lüttich gemacht. Zurzeit befindet sich die

23-Jährige im letzten Master-Jahr an der

Académie Royal des Beaux-Arts, die sich

ebenfalls in der Maasstadt befindet. Der

Gedanke, anstelle von Illustration das

Fach „Bande Dessinée“ zu wählen, ist

Valentine schon in den Sinn gekommen.

Sie habe auch gezögert, doch ihre Wahl

schlussendlich nie bereut. „Abgesehen davon,

dass die Illustration viel Gestaltungsfreiheit

bietet, ist die Grenze zwischen

Comic und Illustration sowieso ziemlich

fließend“, weiß Valentine, die sich diesem

Thema auch in ihrer Endarbeit widmet.

Dabei wäre Valentine fast gar nicht Illustratorin

geworden. Ihr Vater wollte, dass

sie etwas Solideres macht. Deswegen

begann Valentine sofort nach dem Abitur

ein Studium an einer renommierten Wirtschaftsschule

in Lüttich (HEC). „Das passte

allerdings gar nicht. Es war die schlechteste

Wahl, die ich treffen konnte!“, sprudelt

es aus Valentine heraus. Doch etwas

Gutes hatte dieses schlimme Jahr. Es hat

Valentine bestärkt, Illustratorin zu werden.

„Ab diesem Zeitpunkt war eigentlich alles

klar“, sagt sie. „Ich war mir nun absolut

sicher, diesen Weg einzuschlagen“, so

Valentine rückblickend. Selbstzweifel, die

viele ihrer Altersgenossen des Öfteren

haben, kommen der Eupenerin damit

nicht ins Haus.

Falls sich jemand für die Arbeit von

Valentine interessiert. Sie ist über ihre

Facebook-Seite (Suchbegriff: TinOdine)

jederzeit erreichbar.


10

Was macht eigentlich?

… Carlo Evertz

Oktober 2009. Das GEneration-

Magazin porträtiert in seiner dritten

Ausgabe den 19-jährigen Carlo Evertz

aus Kelmis. Der junge und talentierte

Fußballspieler stand damals als einziger

ostbelgischer Profi im Kader der

AS Eupen. Er hatte sich gerade in die

Herzen der Fans des Eupener Zweitligisten

gespielt. Anschließend musste

er aber mit einigen Rückschlägen

(keine Einsatzzeiten und ein schwerer

Verkehrsunfall) klarkommen.

Viele fragen sich bestimmt, was

eigentlich aus Evertz geworden ist?

Nachdem er die erste Talsohle seiner

Karriere durchschritten hatte, ist der

heute 22-Jährige nach einem über

zweijährigen Versuch, beim Erstligisten

Sint-Truiden ins große Profigeschäft

einzusteigen, nun wieder bei

seinem alten Stammverein angekommen.

Mit dem RFC Union Kelmis, bei

dem er im Alter von fünf Jahren

(bis er 15 Jahre alt wurde)

das Fußballspielen lernte,

kämpft Carlo nun in der 3.

Division um den Klassenerhalt.

An der Stadionstraße in Kelmis

kickt er übrigens zusammen

mit dem 20-jährigen Sven Biermann,

ebenfalls Kelmiser, der

zunächst beim Rekordmeister

RSC Anderlecht und anschließend

bei der AS Eupen nicht

den gewünschten Erfolg erzielen

konnte.

GEneration verfolgt jedenfalls

weiterhin aufmerksam die Karriere

der beiden Fußballer. Vielleicht

durchschreiten die beiden

Kelmiser ja weitere Talsohlen? In

ihrem noch jungen Alter ist

immerhin alles möglich.


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Städtetest

Ostende

von Mareike Lambertz

Unsere direkt von Eupen aus zu erreichende Küstenstadt ist bei vielen Belgiern verpönt –

und das zu Unrecht! Gerade jetzt, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen des Jahres zeigen, ist

ein Tagestrip nach Ostende nicht verkehrt. Windige Strandspaziergänge, Shoppen in der Kapellstraat

oder Zeit in den zahlreichen Cafés verschwenden, das ist genau das Richtige nach

dem dunklen Winter. Vor allem für junge Leute mit kleiner Brieftasche. Von Eupen aus fährt

stündlich ein Zug und wer unter 26 ist, zahlt mit dem GoPass nur fünf Euro pro Fahrt.

Resto:

Bajatzu

Das kleine Restaurant

besticht durch seine

detailliert liebevolle

Inneneinrichtung.

Im Menü ist für jeden

etwas dabei.

Kadzandstraat 12,

www.bajatzu.be

Shop:

Brooklyn Fashion Store

Wer viel Auswahl und gute Beratung

vor allem in Bezug auf Jeans-Hosen

möchte, der ist hier richtig.

Kapellestraat 80, www.brooklyn.be

Bar:

Termin-Tipp:

Das 28. Internationale

Drachenfestival

Lotto Kites International,

„Großer Strand“, am 11. und

12. Mai, mehr Infos unter:

www.kites-oostende.be

Cafe Botteltje

Das Botteltje bietet eine

große Bierkarte. Die

Bedienungen sind immer sehr

freundlich und helfen auch gerne,

Bieranfänger zu beraten. Die warme

Küche ist durchgehend geöffnet.

Louisastraat 19,

www.hotelmarion.be

/cafe-botteltje

Unbedingt probieren:

Keytebier

Nicht alles, was in Ostende nass ist,

kommt aus dem Meer. Das Ostender

Keytebier wurde 2004 erstmals

zum Gedenken an die

Belagerung von Ostende

gebraut.

Feiern:

Das Ostend Beach Dance Festival lädt

zum vierten Mal zur Strandparty und bietet

am „Kleinen Strand“ zwei Tage, am

12. und 13. Juli, feinsten Electro. U. a. mit

Green Velvet, Yves V, Murdock und vielen

mehr. Mehr Infos: www.ostendbeach.be


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Foto: David Hagemann

Belgische Fußball-Nationalelf erfreut sich nicht nur in St.Vith großer Beliebtheit

Des Teufels Traum vom Zuckerhut

Von Marco Andres

Manche Jahre der Tristesse liegen hinter den belgischen

Fußball-Fans. Lange hinkten die „Roten Teufel“ der

internationalen Konkurrenz hinterher. Doch die Zeiten

ändern sich: Das rote Trikot ist wieder „hip“ und

zahlreiche Fan-Clubs sprießen aus dem Boden - so wie

der Fanclub „Rote Teufel St.Vith“.

Große Euphorie ist zu verspüren rund um

das belgische Nationalteam: jung, offensiv

spielend, mit enormem Potenzial – ein

Geheimfavorit für die kommende WM in

Brasilien?! So umschreiben Beobachter die

neue Generation der „Roten Teufel“ – die

jungen Wilden! Die Spiele werden in diesen

Zeiten zu Erlebnissen. Wo früher ein

halb leeres Stadion die Partien eher durchlitt

als sich daran zu erfreuen, kann man

sich dies aktuell gar nicht mehr vorstellen.

Um die Nationalelf gibt es einen regelrechten

Hype! Rot ist „In“ und der Sympathiegehalt

der Mannschaft hat auch eine neue

Fankultur entstehen lassen. Viele Menschen

haben ihre Liebe zur Nationalelf

neu oder erstmals entdeckt. Die Stadien

sind voll, Auswärtsspiele werden zu Erlebnisreisen.

Und neue Gruppierungen haben

sich gebildet, dies alles organisiert

und in der Gemeinschaft zu erleben. So

auch der Fanclub „Rote Teufel St.Vith“, der

es innerhalb von zwei Jahren auf eine

Mitgliederzahl von 140 Leuten brachte.

Initiiert wurde das Ganze im Herbst 2010

durch Wilfried Thelen, ganz einfach aus

praktischen Gründen. „Für das Quali-Spiel

in Düsseldorf gegen Deutschland wollte

ich 80 Karten besorgen. Die bekam man

aber nur als Fanclub – so hab ich dann

ganz einfach einen gegründet.“ Danach

nahm das Projekt im Stile des Schneeballeffekts

an Fahrt auf. Mehr und mehr Fans

fanden sich zusammen und aus Nah und

Fern stieg das Interesse. Neben Fanclubs

aus Eupen ist dieser Fanclub aus St.Vith

besonders aktiv, denn seit der Gründung

besuchte man jedes Belgien-Spiel – egal

wo und wann. So reisten Delegationen

auch nach Wales, Großbritannien, Serbien

– und bald gar mit 25 Mitstreitern nach

Mazedonien. Für die Reise nach Schottland

– dem Inbegriff von Fan-Feiern und

dem großen Vorbild der aufkommenden

belgischen Fankultur – stehen bereits 55

Teilnehmer fest. Die Daheimgebliebenen

treffen sich derweil – auch bei den kommenden

Partien - stets im Klublokal „Rauschen“

in Rodt zum Public Viewing. Für

das nächste Heimspiel der „Roten Teufel“

am 26. März reisen gar 220 Eifeler nach

Brüssel an. Damit ist man der viertgrößte

Fanclub, der organisiert bei diesem wichtigen

Qualifikationsspiel anwesend sein

wird. Auch Nicht-Mitglieder sind stets

willkommen und bezahlen einen geringen

Mehrpreis für das Angebot. Die „Roten

Teufel St.Vith“ verfügen mittlerweile auch

über einen siebenköpfigen Vorstand, in

dem Sacha Greven das Präsidentenamt

innehat. Wichtig für das ganze


13

Funktionieren und Bündeln der Fankräfte

ist der Dachverband der Fanclubs: die Vereinigung

„1895“. Hier sieht auch Wilfried

Thelen den Ursprung der kollektiven Euphorie,

die durch gezielte Aktionen gefördert

wird. Ein Schlüsselerlebnis findet sich

aber auch in der Begegnung Belgiens im

Frühjahr 2010 in Österreich, wo die Fans

in Scharen dabei waren und das Spiel zelebrierten.

Schlachtgesänge während der

90 Minuten, bedingungslose Unterstützung:

Die Mannschaft wird so zu ihren

starken Leistungen förmlich getragen.

Auch die Ostbelgier machen sich da bemerkbar,

ihr unverkennbares Banner fand

sich schon in manchen Medien wieder.

„Wir sind eins: Rote Teufel Ostbelgien“

prangt es da in großen Buchstaben. Diese

Einheit und Offenheit macht stark – und

begehrlich, denn das Banner wurde in

Serbien kurzzeitig durch den gegnerischen

Anhang gestohlen.

Obwohl das Land Belgien bekanntlich

politisch eine schwere Zeit hinter sich hat,

kennzeichnen sich die Fanlager durch eine

unpolitische Haltung. Und da dies auch

von den Spielern selbst (meist) so gehandhabt

wird, bilden sich keine Lager, sondern

alle verfolgen ein Ziel: „Let’s go

Devils!“ Vom Potenzial der Mannschaft her

blickt wohl manch Rivale neidisch auf das,

was da das teuflisch rote Trikot überstreift.

Vincent Kompany, Eden Hazard, Kevin De

Bruyne, Romelu Lukaku, Marouane Fellaini,

Thomas Vermaelen oder Altmeister

Daniel Van Buyten. Die Liste könnte noch

länger werden, allesamt international auf

höchstem Niveau spielende Kicker gehören

nun zur „goldenen Generation“. Insbesondere

Van Buyten hat laut Wilfried

Thelen einen gehörigen Anteil am Leistungsschub.

„In der jungen Truppe hat er

in gewisser Weise eine Vaterfigur inne. In

diese Rolle schlüpft allmählich nun Vincent

Kompany.“ Eine Äußerung des Mannes

von Manchester City machte nach der

Niederlage in der EM-Quali gegen die Türkei

deutlich, dass man das Image des kleinen

bescheidenen Belgiers ablegen möchte:

„Dann gewinnen wir halt gegen

Deutschland!“ Auch wenn das Unterfangen

misslang, steht es für die neue Siegermentalität,

für die insbesondere auch der

Coach Marc Wilmots steht. Er impfte der

Truppe einen offensiven Stil ein, der so

gar nichts mehr mit den tristen Auftritten

(wie zum Beispiel unter Rene Vandereycken)

zu tun hat. Wilmots gibt an der

Seitenlinie stets Vollgas und lebt die 90

Minuten intensiv mit. Sein aberkanntes

Tor bei der WM 2002 gegen Brasilien ist

vielen Fans noch in Erinnerung. Apropos

Brasilien: Hier soll sich nun der Kreis

schließen, denn dort liegt das große Ziel

aller „Roten Teufel“: die WM 2014. An den

Zuckerhut soll es gehen, da wären dann

auch wieder die Fans aus St.Vith und Umgebung

dabei. „Eine Gruppe von rund 15

Personen würde bestimmt dorthin fahren“.

Wie hoch stehen die Chancen? Belgien

ist gut postiert, doch noch ist nichts

besiegelt. „Die kommenden Partien gegen

Mazedonien und Kroatien sind vorentscheidend.

Auch könnte uns die Rivalität

zwischen Serbien und Kroatien in die Karten

spielen. Ich bin immer Optimist und

tippe auf eine 70-prozentige Chance für

eine Teilnahme Belgiens an der WM“, hofft

Wilfried Thelen auf teuflische Momente an

der Copacabana.

Einige Mitglieder der

„Roten Teufel St.Vith“

vor dem Millenium-

Stadion in Cardiff

(Wales)

Weitere Infos zu den ostbelgischen

Fanclubs:

Rote Teufel St.Vith

wilfriedthelen@skynet.be

East Side Devils

eastsidedevils@gmail.com

Rote Teufel Eupen

alain.brock@rsm-eupen.be


14

Nach 45 Jahren wird das Projekt einer Schülerzeitung in der PDS zu Grabe getragen

„Aspekte“ Bye Bye –

Hoffentlich nicht für immer!

45 Jahre nach der ersten Ausgabe einer Schülerzeitung

der Pater-Damian-Sekundarschule in Eupen und 15 Jahre

nach dem ersten Erscheinen von „Aspekte“ wird das

Schülerzeitungsprojekt an der PDS vorerst zu Grabe

getragen.

„Aspekte! Aspekte! Wer will die Aspekte,

die 'freie' Schülerzeitung der PDS, kaufen?

Für nur 50 Cent gehört sie Euch!“ Auf

diese Weise wurde bis vor einigen Monaten

noch so mancher schlaftrunkener

Schüler drei mal jährlich von seinen Kollegen

der Presseklasse geweckt. Und das

nicht umsonst, denn die „Aspekte“, die

„freie“ Schülerzeitung der Pater-Damian-

Sekundarschule, wurde endlich veröffentlicht.

Als die Schüler jedoch im Mai vergangenen

Jahres mit derselben Motivation ihr

Werk an den Mann brachten, ahnten sie

noch nicht, dass es wohl das letzte Mal

sein würde. Wenig später erreichte sie

dann die Schockmeldung: Die „Aspekte“

wird bis auf Weiteres eingestellt. Doch wie

konnte dies nach 15 erfolgreichen Jahren

geschehen? Gab es etwa Probleme, die

man den Redakteuren verheimlichte?

Eingeführt wurde das Projekt „Schülerzeitung“

– so kommt es heutigen Schülern

zumindest vor – noch in grauer Vorzeit, als

die Schüler noch auf dem Collège Patronné

und dem Heidberg, aus denen später

die PDS hervorgehen sollte, ihr Unwesen

trieben.

Die besagte Schülerzeitung trug seit ihrer

Gründung im Jahr 1968 den Namen WIR.

Geleitet wurde sie von freiwilligen Chefredakteuren,

deren Aufgabe es war, mehrmals

im Jahr anhand von eingereichten

Schülerartikeln und einer Schreibmaschine

(!), manuell eine Zeitung zu basteln,

die sich schlussendlich durchaus sehen

lassen konnte. Themen waren dabei Büchertipps,

Rezepte sowie Satiren zu schulinternen

Angelegenheiten, aber vor allem

eine Sammlung der neusten Lehrersprüche,

die unausweichlich in jeder Ausgabe

zu finden waren. Das Prinzip dieser

Spruchsammlung unter dem Titel „Charrions-les

un peu“ war simpel: Wann immer

ein Lehrer Komisches und gerne auch

Zweideutiges von sich gab, wurde es von

kleinen Spitzeln notiert und der Redaktion

mitgeteilt. Angesichts dieser Portion

Humor ist es nicht verwunderlich, dass

diese Auflagen damals 500 Exemplare betrugen.

Eines Tages schien die Blütezeit der WIR

schließlich doch ein Ende zu finden, sodass

sie von den Zeitschriften Hüben und

Drüben und später Ex und Hopp abgelöst

wurde, wobei letztere es nicht über die erste

Ausgabe hinaus schaffte.

Auf Ablösung mussten die Schüler dennoch

nicht lange warten, denn 1998 folgte

die nächste Zeitung. Diesmal sollte sie jedoch

nicht von freiwilligen Redakteuren

erstellt werden, sondern im Rahmen von

Guido Haveniths Presseunterricht, dem

durch die Schülerzeitung ein praktischer

Anstrich verliehen werden sollte. Auch die

Problematik der Namensgebung war

schnell beseitigt. In Anlehnung an Haveniths

Hang, im Unterricht „verschiedene

Aspekte beleuchten“ zu wollen, wurde die

neue Schrift schlichtweg „Aspekte“ getauft.

Die Redaktion der „Aspekte“ organisiert

sich seitdem bewusst genauso wie eine öffentliche

Zeitung: Sie besitzt eine Chefredaktion,

die ständig den Überblick über alle

Arbeitsschritte und Aufgaben ihrer Mitschüler

behalten muss. Unterstützt wird

sie von einer Mannschaft aus Redakteuren,

darunter einige Korrekturleser und angehende

Informatiker, die sich um das Layout,

also um die Formatierung der eingereichten

Artikel, kümmern.

Dass die ursprünglich im Rahmen des

Presseunterrichts vorgesehene Analyse

von Zeitungsartikeln im Laufe der Zeit verloren

ging, störte letztendlich kaum einen

Schüler (im Gegenteil). Stattdessen arbeiteten

die verschieden Redaktionsgruppen

voller Elan an ihrem gemeinsamen Ziel,

unter Umgehung einer gewissen redaktionsinternen

Zensur eine amüsante Zeitung

herauszugeben, sodass schon nach

fünf Jahren mehr als 20, und nach 15 Jahren

knapp 60 Auflagen erschienen sind.

Dennoch: An den Höhenflug der WIR

konnte nie ganz angeschlossen werden.

So betrug die Anzahl der gedruckten

Exemplare zwar zu Beginn noch 300, wich

jedoch schnell einem bescheidenen Druck

von 100 Exemplaren, von denen nicht mal

alle verkauft wurden.

Es scheint also, als sei die „Aspekte“ schon

Von Catlin Lhoest

vor ihrer

Abschaffung -

pardon, vorläufigen

Einstellung,

wie es

offiziell

heißt -

todgeweiht

gewesen.

Die Ursachen

dafür

sind nicht

schwer zu finden.

Da der Presseunterricht an der PDS nur

ein Wahlfach von vielen ist, hat sich einerseits

im vergangen Jahr niemand für dieses

Fach eingeschrieben. „Das Projekt

muss ja auch realisierbar sein. Ein sechstes

Jahr könnte dies als alleinige Gruppe niemals

stemmen“, so sieht es auch der Herausgeber,

Guido Havenith. Denn während

das fünfte Jahr bisher für die „Aspekte“ zuständig

war, ist das sechste Jahr mit der Erstellung

eines Jahrbuches, eines meist

200-seitigen Buches, in dem zahlreiche Erinnerungen

der Abiturienten mittels satirischer

Texte und Illustrationen festgehalten

werden, vollkommen ausgelastet. Es wäre

daher unvorstellbar, die Redakteure noch

nebenbei eine Schülerzeitung schreiben

zu lassen. „Hinzu kam aber auch, dass es

immer wieder Diskussionen gab, was in eine

Aspekte rein kommt. Wenn beispielsweise

Satiren geschrieben wurden, haben

das einige als Beleidigung aufgefasst. Und

wir haben später Probleme bekommen“,

so Havenith. Wo bleibt da die Pressefreiheit?

„Theoretisch unterliegen wir ja dem

Presserecht. Aber ganz frei sind wir eigentlich

doch nicht“, gesteht der Herausgeber

der „Aspekte“ ferner.

Diese Kontrolle hat überdies noch eine

weitere Folge, nämlich den Verlust von

Humor, der damals neben einer Reihe von

seriösen Artikeln durchaus Teil der „Aspekte“

war. „Meiner Meinung nach ist das

aber generell ein gesellschaftliches Problem“,

sagt Havenith. Humor hin oder

her, durch ein Projekt wie die „Aspekte“

kann man mehr lernen, als es anfangs für

möglich gehalten wird. Aus diesem Grund

gibt es für die „freie“ Schülerzeitung noch

eine letzte Chance: Falls im nächsten Jahr

genug Schüler das Fach „Presse“ wählen,

wird es nach diesem „Sabbatjahr“

(G. Havenith) zu einer Wiederbelebung

der „Aspekte“ kommen.

Die Schüler des vierten Jahres der PDS

wissen also, was zu tun ist!


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15

Schnupperwochen des IAWM auch in Pflegeberufen

Karriere mit Lehre? Warum nicht!

Du weißt noch nicht, was du nach der Schule und dem

Abi machen willst? Du hast eine Idee, welchen Beruf du

gerne erlernen möchtest, bist dir aber nicht sicher, ob

dieser Beruf der richtige für dich ist? Du bist einfach

neugierig, was das Unternehmen von nebenan eigentlich

so macht? Über 300 Ausbildungsbetriebe aus Handwerk

und Technik, Handel und Dienstleistungsgewerbe öffnen

in den Osterferien ihre Türen. Viele Lehrlinge, Gesellen,

Meister und Unternehmer sind über die Schnupper -

wochen zu einem Ausbildungsplatz gekommen und

haben eine erfolgreiche Karriere mit Lehre gestartet.

Die Schnupperwochen sind eine richtige

Erfolgsgeschichte „made in DG“. Das Institut

für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand

und in kleinen und mittleren Unternehmen

(IAWM) bietet sie nun schon seit

20 Jahren an und das Angebot, die Berufsund

Betriebswelt kennen zu lernen, wird

von Schülerinnen und Schülern stark genutzt.

Heute sind die Schnupperwochen

in den Osterferien schon ein fester Bestandteil

der Berufswahl vieler Jugendlicher.

Die Schnupperwochen sind für die

Ausbildungsbetriebe eine gute Gelegenheit,

junge Menschen mit ihrer Begeisterung

für ein Handwerk oder einen Beruf

anzustecken, zukünftigen Nachwuchs zu

rekrutieren und vielleicht schon eine offene

Lehrstelle mit der idealen Bewerberin

oder dem idealen Bewerber zu besetzen.

Alle Schülerinnen und Schüler von 15 bis

18 Jahren in den neun deutschsprachigen

Gemeinden der DG erhalten vom IAWM

umfassende Informationen über die

Schnupperwochen und die duale Ausbildung

sowie die Liste der teilnehmenden

Ausbildungsbetriebe. Das sind im Jahr

2013 fast 4.500 Jugendliche. Sie können

sich in den Schnupperwochen ein Bild

von ihrem Traumberuf machen: Die einen

finden hierbei gleich eine Lehrstelle, die

anderen wollen unverbindlich einen Blick

hinter die Kulissen der Betriebe und Berufe

werfen und wieder andere erkennen

vielleicht, dass der Traumberuf doch noch

einiges an Schulkenntnissen voraussetzt

und gehen dann mit mehr Motivation zur

Schule.

Berufe entdecken in den

Schnupperwochen vom 1. bis

12. April 2013

In vielen der über 50 Ausbildungsberufe

in der DG fehlt es an qualifizierten Fachkräften,

deshalb ist die Aussage „Karriere

mit Lehre“ längst nicht nur ein Werbeslogan.

Ca. 95% der Absolventen/innen einer

Lehre finden umgehend eine Arbeitsstelle

und dies dauerhaft, wie die Arbeitsmarktstatistiken

belegen. Nicht selten sind eine

Lehre und die spätere Meisterausbildung

auch der Ausgangspunkt für eine Unternehmensgründung

oder -übernahme und

für leitende Aufgaben in einem der vielen

kleinen und mittleren Unternehmen in

der DG.

Neben Handwerk, Technik, Handel und

Dienstleistungsgewerbe fehlen jedoch

auch in den Alten- und Pflegeeinrichtungen

oder Krankenhäusern in der DG

Fachkräfte. Deshalb bietet das IAWM

gemeinsam mit dem Pflegesektor jetzt

auch die Möglichkeit, in den Osterferien

erfahrenen Pflegern/innen bei ihrer Arbeit

mit älteren, kranken und hilfsbedürftigen

Menschen über die Schulter zu schauen.

Initiative ist jetzt gefragt - Mach

mit

Um bei den Schnupperwochen mitzumachen

genügt es, auf einen der über 300

teilnehmenden Ausbildungsbetriebe zuzugehen

und sich für einen oder mehrere

Tage im Betrieb zu bewerben. Dabei ist es

wichtig, beim Betriebsleiter oder der Betriebsleiterin

gleich einen guten Eindruck

zu hinterlassen, denn dieser Betrieb wird

vielleicht der zukünftige Ausbildungsbetrieb

oder Arbeitgeber. Man kann einige

Stunden, einen Tag oder gleich mehrere

Tage schnuppern und oft auch richtig mit

anpacken in Werkstätten, auf Baustellen

oder in Büros und Geschäften, das hängt

ganz vom Beruf und Betrieb ab. Deshalb

sollte das Schnuppern rechtzeitig vorab

mit dem Betrieb der Wahl besprochen

werden. Wer die Informationen des IAWM

und die Liste der Schnupperbetriebe nicht

erhalten hat, findet alle nötigen Infos hier:

IAWM

Vervierser Str. 4A - B - 4700 Eupen

Tel. 087 / 306 880

E-Mail iawm@iawm.be

Web www.iawm.be

Oder auf facebook.com/iawm


16

Lukas Klumpe erreicht mit „undFUSSBALL“ wöchentlich über 11.000 Menschen

Der etwas andere Fußball-

Wochenrückblick

Von Mario Vondegracht

Lukas Klumpe ist zwar erst 22 Jahre alt, doch wenn es

um das Thema „Online-Medien“ und „Web-Video“ geht,

macht ihm so schnell keiner was vor. Klumpe hat mit

seinem YouTube-Kanal über 100.000 Views pro Monat

und über 11.000 Abonnenten.

Seit der Jahreswende gibt es für Fußballfan

Lukas Klumpe jeden Mittwoch und

Donnerstag nur ein Thema: Fußball. Sein

wöchentlicher Rückblick aus der Welt des

runden Leders, den er „undFUSSBALL“ getauft

hat, ist jeden Donnerstagnachmittag

auf YouTube verfügbar. Bisher hat der Eupener

rund ein Dutzend Videos auf dem

Videoportal veröffentlicht. Dabei hat es

nicht von Anfang an so wirklich geklappt...

„Mein erster Fußball-Kanal war ein Flop“,

sagt Lukas nun rückblickend ein wenig

verschmitzt. „Ich habe aus diesem intensiven

Jahr, das ich mit der Vorbereitung auf

das Projekt verbracht haben, jedoch sehr

viel gelernt“, gesteht Klumpe, der Vergangenes

nicht schön reden will, aber seine

neuen Erfahrungen zu Erfolg umfunktionierte.

Der Debüt-Kanal sollte ein Fußballportal

werden, auf dem Fußball-Fans und

Geschichten rund um die Vereine in multimedialer

Form eingegossen werden.

„Luft bekommen“

„Ich hab mir anschließend etwas Neues

überlegt“, sagt Lukas heute. Doch der

Nicht-Erfolg hatte ihm stark zugesetzt.

„Man fragt sich natürlich irgendwann, ob

das, was man macht, überhaupt jemand

sehen will. Das macht die Umsetzung

neuer Ideen nicht wirklich einfacher.“ Ein

persönliches Tief für Lukas - doch dann

kam die langersehnte Wende.

Innerhalb eines Wochenendes stiegen die

Zugriffszahlen so rasant, dass er wieder

Auftrieb und neuen Mut verspürte. „Ich

habe damals einfach nur Luft bekommen“,

meint Lukas. „Das war ein sehr emotionales

und ziemlich cooles Wochenende für

mich.“

Mit seinem neuen Konzept, das darauf

beruht, in einem rund fünfminütigen You-

Tube-Clip einen witzigen Wochenrückblick

des deutschen und internationalen Fußballs

zu liefern, hat Lukas gleich zehn Mal

so viele Abonnenten erhalten wie die Kanäle

von „Zeiglers wunderbare Welt“,

„11Freunde“ oder „KickerTV“, die man

ansatzweise vergleichen könnte. Und das

nach zwei Monaten. Die Wachstumsrate,

die vor allem über Viralität und Verflechtung

mit anderen Kanälen zu Stande

kommt, beträgt 15 Prozent im Monat. Dass

der Aufwand zu hoch sei, „rede ich mir

immer gerne sehr erfolgreich aus“, verrät

Lukas. So werden die Videos von Jump-

Cuts geprägt, womit ein normaler Beitrag

auf stolze 120 Schnitte kommt. Vor allem

die O-Ton-Einspieler bekannter Bundesligatrainer

wie Jürgen Klopp, Armin Veh

oder Thomas Tuchel sind der Brüller,

doch auch mit viel Arbeit verbunden. Mehrere

Stunden Pressekonferenzmaterial,

verteilt auf fast 80 Gigabyte pro Woche,

müssen gesichtet und klassifiziert werden.

Hiermit hat sich Lukas ein Archiv von tausenden

Original-Tönen namhafter Personen

wie Franz Beckenbauer, Louis Van

Gaal oder Jogi Löw aufgebaut.

Lukas, dessen Videokolumne derzeit als

leidenschaftlicher Fußballfan neben vielen

anderen Projekten seine absolute Lieblingsbeschäftigung

ist, achtet bei „und-

FUSSBALL“ auf jedes noch so kleine

Detail. Nicht nur bei der Deko ist „Ausgefallenheit“

Trumpf. Auch die Namen der

Videos sind es. So heißen seine Clips „Viagra-Wellness

für Fußballer?!“, „Spionage im

Fußball!! Bayern-Trainer ein Schnüffler??“

oder „Gratis-Nutten für Fußballer?!“…

Lukas Klumpe

Nach dem Abitur an der Pater-Damian-

Schule hat Lukas, der in Eupen aufgewachsen

ist, zunächst Journalismus in

Dortmund studiert. Doch schnell wich

diesem Entschluss die Erkenntnis, dass er

die Praxis der Theorie bevorzugt. „Man

muss einfach loslegen, ausprobieren und

das, was man macht, immer wieder an

die Community anpassen“, ist sich Klumpe

sicher. „Jeder ist heute zum Sender

geworden“, deshalb heißt es ja auch

„YouTube“, so Klumpe weiter. Wenn man

Lukas reden hört, merkt man sofort: Er

hat Lust auf das, was er macht. Am

Wochenende ist Lukas übrigens noch oft

in Ostbelgien unterwegs. Seine Freundin

kommt aus Eupen, in der Karnevalsgruppe

„De Thekenkleber“ ist er sehr engagiert.

Und für ein Bier „bei der Anja“

steht Lukas immer parat. „Die Bindung

zu Ostbelgien ist mir sehr wichtig“, sagt

Lukas. „Dort, wo ‚Sport‘ eben noch

‚Spocht‘ heißt“, sagt er mit einem

Lächeln.


Die Grundidee von „undFUSSBALL“: Fußball und Unterhaltung werden mit so vielen News der

Woche wie möglich vermischt, dass der User nach fünf Minuten wieder auf dem neuesten Stand ist,

was das Fußballgeschehen in Deutschland und der Welt anbelangt.

Mehr Infos unter: www.undfussball.de

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David Fischer ist Fitnesstrainer in Lontzen

Die Renaissance der

Leibesübungen

Text: Mareike Lambertz, Fotos: David Hagemann


„Sport ist Mord“- dieses Lebensmotto ist immer weniger

angesagt. Stattdessen streben immer mehr Menschen

nach einem wohlgeformten und gesunden Körper und

fast jeder Zehnte pilgert regelmäßig ins Fitnessstudio –

u. a. ins „Injoy“ nach Lontzen. Hier begegnet man David

Fischer.

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David Fischer aus Eupen trägt den Titel:

„Bereichsleiter Fitness“ im Injoy Lontzen.

David ist nicht nur dem Körperkult verfallen,

sondern hat sein Hobby zum Beruf

gemacht. Der heute 28–Jährige begann

im Alter von 15 mit Fitness und Krafttraining,

nachdem er in seiner Kindheit ein

begeisterter Fußballspieler gewesen war.

Zwei Jahre lang trainierte er eher aus

Spaß, um sich wieder in Form zu bringen.

Sein Lebensstil trug allerdings nicht zu

den gewünschten Ergebnissen bei. Wilde

Partys, Alkohol und die falsche Ernährung

konnte selbst ein straffes Sportprogramm

nicht ausgleichen. „Ich habe mir irgendwann

die Frage gestellt, was ich eigentlich

erreichen will“, erklärt David heute.

Die Antwort gab er sich schnell und

krempelte motiviert sein Leben um.

Sport, aber gewusst wie, weniger feiern

sowie eine gesündere Ernährung, um so

Fett gesund zu reduzieren und Muskeln

aufzubauen. Wie viele Jugendliche hatte

auch David die ersten Jahre falsch trainiert.

„Es ist immer sehr wichtig, sich von

einem Profi beraten zu lassen, der ein

Trainingsprogramm auf einen persönlich

zuschneidet“, erklärt er. Ungesunde Trainingsangewohnheiten

können zu Muskelund

Gelenkschäden führen und vor allem

ein gesundes Ergebnis verhindern.

Plan B

Eigentlich hatte David vor, zur Polizei zu

gehen. Doch als er die Prüfung nicht bestanden

hatte, erwarb er vor drei Jahren

seine Fitnesstrainerlizenz und jobbte

nebenbei im Fitnessstudio. Das eine

ergab das andere. Ein Jahr später hing er

eine Ausbildung zum Ernährungsberater

dran und es folgten weitere Kurse und

Ausbildungen. Heute besitzt er die

„A“-Lizenz, die höchste Trainerlizenz im

Fitnessbereich. Außerdem gibt er auch

Gruppenkurse. Seine Spezialität: Indoor

Cycling. Vor allem Kurse ziehen mittlerweile

fast jeden Zehnten ins Fitnessstudio.

Noch mehr Menschen bewegen sich

regelmäßig in Sportvereinen. Noch nie

war die Gesellschaft so aktiv. Vor allem

junge Männer setzen hier auf Muskelaufbau

und greifen zu Eiweiß-Shakes. „Gefährlich

sind solche Produkte in Maßen

nicht“, sagt David, „sonst dürften wir sie

in unserem Studio gar nicht anbieten“.

Allerdings gibt es hier auch kritische Stimmen.

Mit künstlich zugeführtem Eiweiß

kommt der Körper vor allem nicht klar,

wenn das Training nicht genau darauf

abgestimmt ist. Während des Wachstums

raten Mediziner davon ab, solche Shakes

und Präparate als Trainingsergänzung

einzusetzen. Wie bei allen Produkten gibt

es auch hier bessere und schlechtere, obschon

eine eiweißhaltige Ernährung auch

ganz natürlich möglich ist. Man müsse

einfach nur Hülsenfrüchte, Linsen,

Bohnen und Quark mit in die Ernährung

einbauen.

David empfiehlt beispielsweise morgens

Quark mit Haferflocken mit einer Obstmischung,

ein Gericht mit Gemüse, Reis

und etwas Hühnchen-Fleisch zu Mittag

und abends eine Gemüsepfanne oder etwas

Tomaten-Mozzarella-Salat. Wer

zwischendurch Hunger bekommt, kann

eine Hand voll Nüsse oder Studentenfutter

zu sich nehmen oder sich einen Shake

selber mixen. Einfach eine Banane, etwas

Milch oder Hafermilch, ein paar Nüsse

und natürliches Kakaopulver flüssig mixen.

„Wichtig ist, dass man sich etwas

gönnt ab und zu. Es soll Spaß machen,

nicht nur Verzicht sein“, stellt der Fitnesstrainer

klar. Und auch psychologisch ist

es wertvoll, sich nicht direkt zu viel vorzunehmen,

damit ein kleiner Rückfall nicht

gleich verursacht, dass man alles hinschmeißt.

David hat sein Hobby jedenfalls zum Beruf

gemacht und ist damit sehr glücklich.

Es gibt ein großes Angebot, sich in dem

Bereich immer wieder weiter zu entwickeln.

Sein Job erfüllt ihn jeden Tag, und

es gibt keinen, an dem er selbst keine

Lust auf Sport hat. „Ich mag den Kontakt

mit Menschen und sie dafür zu motivieren,

was mir selbst so viel Spaß macht“,

meint er. Neben der Arbeit im Fitnessbereich

gibt er auch Seminare und macht

Ernährungsberatung.

Nach einem Arbeitstag trainiert David

übrigens oft noch selbst, entspannt in der

Sauna oder ganz selten auf der Sonnenbank.

Sein Körper und sein Wohlbefinden

sind ihm eben wichtig. Vor allem in der

heutigen Zeit, in der wir uns oft schlecht

ernähren oder zu wenig bewegen.


22

Lieblingstrend 2013? Streifen!

Von Jil Rosewick – http://jillepille.blogspot.com

Es gibt nicht viele Mustertrends, die man das ganze Jahr über tragen kann.

Floraler Print oder Batikmuster im Winter? Irgendwie unpassend. Mit dem

Streifentrend macht man jedoch das ganze Jahr über garantiert nichts falsch.

Im Frühjahr ein schlichtes Streifenshirt unter der Jeansjacke, im Sommer ein luftig lockeres Streifenkleid, im Herbst ein Blazer mit

Streifenmuster und im Winter ein gemütlicher Streifenpullover. Durch die verschiedenen Formen und Farben, die der Markt gerade

bietet, wird der Trend garantiert nicht langweilig. Damit hat er sich zu meinem ganz persönlichen Lieblingstrend für 2013 gemausert.

Ihr braucht noch ein wenig Inspiration? Diese Blogger machen es vor:

Julia von

http://tresjoli-jules.blogspot.de

Olga von

www.lapetiteolga.com

Amandine von

www.lesberlinettes.com

Lydia von

www.lydialucia.de


23

Ihr seid auf der Suche nach günstigen Streifenteilen, oder wollt euer Sortiment

erweitern? Ich habe euch mal ein paar Vorschläge herausgesucht:

Gestreifter Pullover

von Vero Moda: ca. 30€

Gestreiftes langes

Oberteil von Vero Moda:

ca. 30€

Vertikal gestreifte

Bluse von

Vero Moda: ca. 22€

Gestreiftes

Shirt mit

Wasserfallausschnitt

von Mango:

ca. 15€

Schwarz-Weiß gestreifte

Hose von Gina Tricot:

ca. 40€

Gestreifter

Pullover von

Gina Tricot:

ca. 30€

Nicole von

http://tqsm.blogspot.de

Jenna von

www.i-say-shotgun.com

Nisi von

http://teetharejade.livejournal.com

Vicky von

www.bikinisandpassports.com/


24

Atoms For Peace

Amok

Gut Ding will Weile haben. 2006 veröffentlichte

Radiohead-Sänger Thom Yorke sein

Soloalbum „The Eraser“, das RHCP-Bassisten

Flea so begeisterte, dass er an der Live-

Performance des Materials ebenso mitwirkte

wie der Radiohead-Produzent Nigel

Gondrich. Man verstand sich bestens,

jammte nächtelang Material zusammen,

editierte und montierte transatlantisch

Soundschnipsel in seliger „Bitches Brew“-

Manier und plötzlich war etwas geboren,

was man seit Blind Faith auf dem Müllhaufen

der Rock-Geschichte wähnte: eine

Supergroup mit dem Namen Atoms for

Peace. Eine Indie-Postrock-Electronica-

Supergroup, die zudem ihre wenig kongruenten

Fanbasen verwirren muss. Menschen,

die RHCP lieben, werden auf die

coolen Afrobeat-Minimal-Grooves mit

Thom Yorke-Stimmchen von

„Amok“ wohl irritiert reagieren.

Fans von Radiohead sind durch

die beiden letzten Alben auf abstrakte

Balladen wie „Default“

oder „Ingenue“ immerhin vorbereitet,

müssen jetzt aber lernen

zu Brian Eno trifft Fela Kuti

trifft Caribou-Hits wie „Stuck

Together Pieces“ oder „Judge

Jury and Executioner“ die Kopfhörer

abzusetzen und ihre

Hintern zu bewegen. Fans von

James Blake oder Polica dagegen könnten

sich über die Mainstreamisierung ihrer

Lieblingsmusik ärgern. So bietet „Amok“

buchstäblich für jeden etwas und für alle

anderen gut 50 Minuten sehr gute, moderne

Unterhaltungsmusik.

Amatorski

TBC

Sie gelten als

Hoffnungsträger

in Belgien,

besonders

nachdem die

Folk-Pop-EP

„Same Stars We

Share“ die Top-

10 enterte und gleich für drei Preise der

belgischen Musikindustrie nominiert

wurde. Inzwischen steht das Quartett um

die Sängerin, Keyboarderin und Gitarristin

Inne Eysermans beim Crammed Disc

unter Vertrag und empfiehlt sich mit seinem

Debütalbum „TBC“ allen Liebhabern

atmosphärischer Klangspiele. Wurde die

EP noch mit Sufjan Stevens oder Sparklehorse

verglichen, wecken die neuen feierlichen

Dream-Pop-Delikatessen nun eher

angenehme Erinnerungen an Shoegazer-

Formationen und Klangmaler wie Slowdive,

Sigur Røs, Low und Cranes.

Apparat

Krieg Und Frieden (Music For Theatre)

Wie bei Filmmusik stellt sich natürlich die Frage: Taugt’s auch ohne visuelle Ebene? Würde

jeder Moderat-Fan natürlich mit ja beantworten, hat doch dieses Projekt von Sascha

Ring mit Modeselektor schon in sich filmische Qualitäten. Und

auch bei Breaking Bad und Skins ist man auf die filmische Eignung

seiner Musik aufmerksam geworden. Nun also Theater, Sebastian

Hartmanns Ruhrtriennalen-Monster. Apparat generiert

mit Streichern, Elektronik und manchmal gar Bläsern repetitive

Melodiebögen, die Freunden von Mogwai, Olafur Arnalds und

ähnlichen gut reingehen, wie man so in Theaterkreisen sagt. Die

Streicherseligkeit wird durch Noise variiert, dann wieder türmt

das Soundgebirge, wie einst bei M83. Der Kitsch ist manchmal

nicht mehr weit bei dieser Art von Musik. Aber dagegen ist auch

Arvo Pärt nicht gefeit.

Indians

Somewhere Else

Endlich kann man mal die schönen

Sonderzeichen benutzen: Søren Løkke

Juul heißt der dänische Wunderknabe, auf

den das bekannte Label 4AD

gerüchteweise sehr heiß war. Also,

rein labeltechnisch. Zunächst

wundert man sich ein wenig, klingt

seine Musik und seine hohe, gerne

ins Falsett schlagende Stimme in

Kombination doch nach dem inzwischen

arg inflationären skandinavischen

Electro-Einerlei. Doch mit

zunehmender Dauer zeigt sich die

stilistische Vielfalt und Tiefe des

jungen Mannes. Da öffnen sich die

Songs in Richtung leichtem Pop,

wird Schwermut und Weit mit rotierenden

Riffs ins Hirn gedrückt, ufert die Komposition

ins verspielt Psychedelische. Oder

kurz: Kings Of Convenience, Jose Gonzalez

und Flaming Lips kratzt an einigen

Stellen am White Boy Soul von The Blue

Nile. Definitiv ein versierter Kenner und

Könner dieser Herr Juul.

The Bony King Of Nowhere

The Bony King Of Nowhere

Mit den „Schwermutsliedern“ (Der Spiegel) seines zweiten Albums „Elenore“ fand

der junge belgische Sänger, Songschreiber und Gitarrist Bram Vanpary alias The

Bony King Of Nowhere eine große Fangemeinde. Die

darf sich nun an seinem dritten Album erfreuen, das

er, anders als die Vorgänger, ohne seine Band aufgenommen

hat – ohne Schlagzeug, ohne Harmoniegesang

und sonstige schmückende Beigaben. Nur wehmütig

flehender Gesang und glasklare Akustikgitarren

reichen The Bony King Of Nowhere für seine Version

zeitloser Folksongs, Balladen und Singer/Songwriter-

Geschichten über zerbrochene Liebesträume, Einsamkeit,

Heimweh und die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren.


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Exquisiter Thrill mit vielen Superstars:

„Hitchcock“

Der 1980 gestorbene Alfred Hitchcock ist bis heute einer

der bekanntesten Regisseure der Kinogeschichte. Wie es

zu seinem Riesen-Erfolg „Psycho“ kam, erzählt nun der

biografische Spielfilm „Hitchcock“. Mit Anthony Hopkins

und Helen Mirren.

Keiner mordete im Kino derart lustvoll

wie Regisseur Alfred Hitchcock (1899 -

1980). Dabei spielten Blondinen fast immer

eine Hauptrolle - und das nicht nur in

seinen Filmen. Sie sollen auch in seinem

Leben sehr oft Schlüsselpositionen gehabt

haben. Diesem und einigen anderen pikanten

Gerüchten geht der äußerst prominent

besetzte, biografische Spielfilm

„Hitchcock“ auf überaus pointierte Weise

nach.

Die mit geistreichen Dialogen reichlich

gespickte Geschichte nimmt die Dreharbeiten

zum berühmten Horrordrama

„Psycho“ als Anlass zum Abstieg in die

Schatten des Hitchcockschen Universums.

Der 60-jährige Regisseur (Anthony Hopkins)

ist 1959 auf der Höhe seines Ruhms.

Doch die Nähe der attraktiven jungen

Schauspielerinnen Janet Leigh (Scarlett

Johansson) und Vera Miles (Jessica Biel)

bereitet ihm schlaflose Nächte. Der Meister

der Spannung fühlt sich beinahe wie in

einem seiner eigenen Filme.

Breiten Raum in der überwiegend in

komödiantischem Plauderton erzählten

Story nimmt Hitchcocks Beziehung zu

seiner Gattin Alma (Helen Mirren) ein. Sie

hat nämlich die Nase voll davon, immer

nur als „die Frau an seiner Seite“ wahrgenommen

zu werden. Alma murrt. Und das

nicht nur verbal. Alles deutet darauf hin,

dass sie sich einen Liebhaber genommen

hat. Da kommen dem Mann, der sonst nur

Morde inszeniert, tatsächlich mörderische

Ideen. Und dann gibt es da auch noch

Peggy (Tony Colette), die treue Sekretärin

des Engländers, die ihm sogar finanziell

unter die Arme greift. Aber ist sie wirklich

eine treue Seele? Oder ist sie in Wahrheit

ein durchtriebenes Biest? Fragen wie diese

machen den schwergewichtigen Mann,

der seit Jahren Triumphe in Hollywood

feiert und mit den Superstars der Traumfabrik

befreundet ist, ganz klein und bringen

ihn an den Rand des Wahns.

Der bisher als Rockmusiker, Literat und

Dokumentarfilmer bekannte Engländer

Sacha Gervasi hat den Film temporeich

und mit sicherem Gespür für Pointen im

Stil einer klassischen Konversationskomödie

inszeniert. Zu Recht lässt er seinen

berühmten Schauspielern reichlich Gelegenheit

zu brillieren. Hellen Mirren als Alma

und Anthony Hopkins in der Titelrolle

ziehen denn auch souverän alle Register

ihres großen Könnens. Ihre spürbare Lust

am Spiel überträgt sich sofort auf das

Publikum.

Gerade wegen der exquisiten schauspielerischen

Leistungen unterhält der spannende

Film auch Zuschauer, die noch nie

einen Film von Alfred Hitchcock gesehen

haben. Die im Zentrum stehende Geschichte

eines langjährigen Ehepaares, das

in einer existenziellen Ausnahmesituation

(wieder) zueinander finden muss, ist von

universeller Klasse. Ganz nebenbei und

sehr effektvoll wird auch erzählt, warum

der alte Werbespruch noch heute gilt:

„Hitchcocks Leichen sind die besten!“

(dpa)


26

Sebastian Riermeier (19) im Interview – Film über Jakobsweg gedreht

Ein Leben für die Kamera

von Mario Vondegracht

Der 19-jährige Sebastian Riermeier ist begeisterter

Cineast. Der junge Raerener sitzt allerdings nicht nur

gerne im Kino. Als angehender Kameramann ist er auch

hinter der Linse aktiv. Im Mai zeigt das Jünglingshaus

seinen ersten Kino-Film: „31 Days Of India“.

Das Kino ist Sebastian Riermeiers Lieblingsort.

Grund genug also, Riermeier ins

Eupener Jünglingshaus einzuladen und

mit ihm dort ein Interview zu führen –

über seine persönliche Geschichte, über

seine Träume und wie er diese verwirklichen

will.

Woher stammt deine Liebe

zum Film?

Die war eigentlich schon immer da. Seit

ich mich erinnern kann, bin ich immer mit

einer Kamera rumgelaufen. Das fing mit

dem Filmen der Familienurlaube an. Mit

meinem Vetter habe ich Star-Wars- oder

Horror-Filme gedreht. Zu dieser Zeit habe

ich aber nie wahrgenommen, dass ich gerne

filme. Das war für mich ein ganz natürliches

Ding, so wie andere Jungs gerne

Fußball gespielt haben. Meine extreme

Liebe zum Film fiel mir erst später auf, als

mich die ersten Leute darauf aufmerksam

gemacht haben. Beispielsweise wollten die

anderen Kinder in der Grundschule des

Öfteren ein Teil des Filmes sein, einfach

mitmachen.

Du hast schon damals als Grundschüler

deine eigenen Filme selbst

geschnitten?

Ja genau: Schneiden, Filmen, Musik auswählen.

Wenn man die Videos jetzt einmal

betrachtet, merkt man natürlich, dass das

am Anfang eher MTV-Kamera-mäßig, also

ziemlich verwackelt vonstatten ging. Nach

und nach fing ich dann an, auf Kameraeinstellungen

oder Musikeinspielungen zu

achten. Im Anschluss, als ich in der Sekundarschule

war, kamen dann die ersten größeren

Projekte, die ich privat oder für die

Schule gemacht habe. Seit zwei Jahren ist

es so, dass ich auch professionelle Anfragen

von Privatleuten, Bands oder Firmen

erhalte.

Du hast bereits einen Film über

deinen persönlichen Jakobsweg

gedreht.

Ja genau. Das war mein erstes größeres

Projekt. Ich bin mit einer Freundin direkt

nach dem Abitur, das ich am Robert-Schuman-Institut

(Fachbereich „Sprachen und

moderne Medien“, Anm. d. R.) gemacht

habe, im Sommer 2012 losgezogen, von

Pamplona bis nach Santiago De Compostela.

Wir waren einen Monat lang unterwegs

und sind zirka 600 Kilometer gewandert.

Wie ist es nach deinem Abitur

weitergegangen? Wie willst du

deinen Traum, einmal Kamera -

mann zu werden, verwirklichen?

Es stand jedenfalls fest, dass ich nach dem

Abitur etwas im Filmbereich machen wollte.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen,

jeden Tag in ein Büro fahren zu müssen,

am Schreibtisch zu hängen und irgend -


welche Akten zu ordnen. Ich wollte etwas

Kreatives machen. Also habe ich mich bei

Filmhochschulen beworben. Ich war bei

vielen Informationsveranstaltungen, in

Potsdam und München beispielsweise.

Hier habe ich jedoch eine Art Rückschlag

erlitten, weil diese Hochschulen von 400

Leuten nur zehn Personen annehmen –

und das sind meistens Menschen mit jeder

Menge Berufserfahrung

oder/und einem

abgeschlossenen

Studium. Ich war jedenfalls

desillusioniert,

habe hier und da nach

Ausweichmöglichkeiten

gesucht. Anschließend

habe ich angefangen,

kleinere Projekte

zu drehen und Praktika

zu machen.

Ich arbeitete in Fernsehstudios

in Köln,

beim BRF in Eupen

und bei einer privaten

jungen Filmfirma aus

Eupen. Zwischenzeitlich

habe ich mich wieder

an Hochschulen

beworben. Ich musste

beispielsweise eine Bewerbungsmappe

mit

einem Film und etwas

Schriftlichem zum Thema

„Obskur“ nach

Köln schicken, zur renommierten

Kunsthochschule.

Diese

Schule ist eigentlich

genau das, was ich suche.

Sie verbindet

Kunst und Film. Ich bin nun für Ende

März zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen

worden. Du darfst mir die Daumen

drücken.

27

Wie kam dein Film „31 Days of

India“ zustande?

Eine gute Freundin von mir hat mich im

Abi-Jahr auf ein interessantes Projekt von

Joseph Weber mit dem Namen „Kinder

des Friedens“ aufmerksam gemacht. Der

Mann ist vor 30 Jahren nach Indien gereist

und war so schockiert von den Verhältnissen

dort, dass er nicht nur kurzerhand

zwei Kinder adoptiert, sondern auch ein

Projekt ins Leben gerufen hat, dass bis

heute zwei Kinderheime und ein Nähzentrum

sowie ein Baby-Care-Center beinhaltet.

Ich war zunächst skeptisch, ob ich diese

Reise antreten soll, aber bei einem Vorbereitungswochenende

wurde mir dann

meine unnötige Angst genommen. Hier

habe ich auch die anderen jugendlichen

Reiseteilnehmer kennengelernt. Es ging

am 1. Juli 2012, direkt nach dem Abitur,

los. Dort angekommen, traf ich auf eine

völlig andere Welt. Es

war jetzt nicht so, dass

ich vorher gesagt habe:

Ich nehme das alles

auf und mache

später einen Film daraus.

Ich nehme immer

meine Kamera mit,

egal, wo ich hingehe.

Nachdem ich mir aber

die über 70 Gigabyte

Filmmaterial angeschaut

habe, kam die

Idee, daraus eine

Stringenz zu entwickeln,

einen zweistündigen

Dokumentations-Film,

einerseits

für diejenigen, die

auch am Projekt teilnehmen

wollen, und

andererseits natürlich

auch für das Projekt

selber. Der Trailer,

den ich übrigens vorher

produziert habe,

kam jedenfalls gut

beim Publikum an.

Wann wird der Film im Kino

gezeigt?

Am 12. Mai hier im Eupener Jünglingshaus.

Die Tickets sind heiß begehrt.

Sebastians derzeitiger Lieblingsfilm:

„Singin' in the Rain“ aus dem Jahr 1952

Sebastians Lieblingsschauspieler:

Johnny Depp

Sebastians Lieblingsregisseur:

Tim Burton

Sebastians Film 2012:

“The perks of Being a Wallflower”,

Regie: Stephen Chbosky

Sebastian, welcher Film wird 2013

grandios?

„Man of Steel“, Regie: Zack Snyder

Den Trailer zum Film von Sebastian

Riermeier findet ihr hier:

http://www.youtube.com/watch?v=2aZV-

ZSxiXk.

Karten gibt es über folgende E-Mailadresse:

ticket-31days@hotmail.com.


28

Spektakuläres Action-Adventure mit vielen Neuerungen

Die Wiedergeburt von Tomb Raider

Von Gregory Wintgens

Kaum eine Videospielefigur hat soviel Aufsehen erregt wie Lara Croft, die Heldin der

Tomb Raider-Spielereihe, die vor 17 Jahren ihre Premiere auf SEGA Saturn und

PlayStation feierte. Seitdem erschienen nicht nur über zehn verschiedene Spiele mit

der knallharten Archäologin – man fand sie auch in Musikvideos, auf den Covern von

Hochglanzmagazinen und nicht zuletzt auf den Kinoleinwänden, verkörpert von

Angelina Jolie. Obschon eine Kultmarke verlor sie in den vergangenen Jahren einiges

an Reiz. Höchste Zeit also für eine Generalüberholung.


29

Das nun veröffentlichte Tomb Raider von

Square Enix macht schon durch die Wahl

des Titels deutlich, was Sache ist. Keine

Zahl, kein großer Untertitel – einfach nur

Tomb Raider. Das neueste Spiel der Reihe

ist nicht eines von vielen Sequels, sondern

eine Wiedergeburt, ein Neubeginn. Wir

schlüpfen in die Haut einer sehr jungen

und unerfahrenen Lara Croft, die sich auf

einer Expedition zu einer Insel in Südost-

Asien befindet und deren Team durch einen

Flugzeugabsturz und nicht sonderlich

gastfreundliche Inselbewohner in einige

Probleme gerät.

Auf der Suche nach den entführten Teammitgliedern

bleibt Lady Croft aber doch

noch ein wenig Zeit, um die antike lokale

Zivilisation zu erforschen und so zumindest

einen Hauch klassischen Tomb Raider

Gefühls zu vermitteln.

Denn viel ist davon nicht mehr übrig, was

sicherlich damit zu tun hat, dass man heute

vor allem durch Action das große Geld

auf dem Konsolenmarkt verdienen kann.

So wird in Tomb Raider nun deutlich

mehr geballert und generell ist die Inszenierung

einfach wesentlich bombastischer

als das in den älteren Episoden der Fall

war. So erinnert das neue Tomb Raider

ziemlich deutlich an Spiele wie Uncharted

3, die dem Spieler kaum Zeit zum Atmen

lassen und das Adrenalin zum Sprudeln

bringen.

Falls Lara gerade keine bösen Jungs über

den Haufen ballert, irgendwo herunterfällt

oder sich stöhnend mit einer Verletzung

herumschlägt, bieten sich trotzdem noch

Möglichkeiten zur Erkundung. Dafür haben

die Entwickler viele verschiedene Reliquien,

Geocaching Marken, Artefakte und

Dokumente in den weitläufigen Arealen

versteckt, die nur darauf warten, von euch

gefunden und eingesammelt zu werden.

Belohnt wird der Spieler nicht nur durch

zusätzliche Informationen zum Hintergrund

der Geschichte, sondern auch

durch Erfahrungspunkte, mit denen sich

sowohl Laras Fähigkeiten als auch ihre

unterschiedlichen Waffen verbessern

lassen.

Technisch fasziniert Tomb Raider durch

viele Licht- und Schattenspielereien, Lara

ist oft mit einer Fackel in dunklen Höhlen

unterwegs und lässt die Umgebung so besonders

gut aussehen. Die Kameraführung

gibt keinen Grund zur Kritik und wenn

ein richtiger Sturm über die Insel zieht,

fällt es schwer, nicht begeistert stehen zu

bleiben. In der deutschen Version wird

Lara zum ersten Mal von der populären

deutschen Schauspielerin Nora Tschirner

synchronisiert. Diese macht zwar einen

sehr guten Job, bei den anderen deutschen

Sprechern hat man aber scheinbar

nach der Verpflichtung Tschirners sparen

müssen, sodass der Qualitätsunterschied

enorm ist.

Tomb Raider ist ein spektakuläres Action-

Adventure geworden, das vorzüglich

unterhält und die Reihe in eine neue Richtung

lenkt. Klare Kaufempfehlung, auch

für alte Lara-Fans!


30

Must Have Apps

Vine

Apps zur Verschönerung von Fotos gibt es mittlerweile

wie Sand am Meer. Bei den Videos ist

die Lage noch deutlich überschaubarer. Mit Vine

ist jetzt ein neues soziales Netzwerk gestartet,

das sich in gewisser Weise als „Instagram für Videos“

beschreiben lässt. Nutzer der App können

sechs Sekunden kurze Videos aufnehmen, in

mehreren Schnitten, und dadurch wahre Kunstwerke

erschaffen, die dann in Endlosschleife

dargestellt werden. Einfallsreichtum ist hier

Pflicht, um von den anderen Nutzern geliebt zu

werden. Die entstandenen Mikrofilmchen lassen

sich sowohl im Vine eigenen Netzwerk (bislang

nur mobil über die App erreichbar)

als auch via Twitter

und Facebook teilen.

Neue Freunde lassen sich

am einfachsten über den

verbundenen Twitter-

Account finden, während

sich einzelne Videos durch

populäre Hashtags leicht

identifizieren lassen.

Zusätzliche Ranglisten (wie

etwa die Favoriten der Vine

Redaktion) vereinfachen

das Auffinden der coolsten

sechs Sekunden-Clips.

Real Racing 3

Nicht nur Actionspiele, sondern auch

Rennspiele auf der iOS Plattform werden

immer realistischer. Real Racing 3

von Electronic Arts hat den Realismus

schon im Titel mit drin und übernimmt

sich damit auch nicht. Der dritte

Teil der erfolgreichen Rennsimulationsreihe

ist jetzt für iPhone und iPad

erhältlich und kann gratis heruntergeladen

werden. Nach dem sogenannten

Freemium-Geschäftsmodell finanziert

sich die App über optionale Mikrotransaktionen,

die der Nutzer tätigen

kann, insofern es ihm z. B. an Geduld

fehlt und er gleich zum Beginn seiner

virtuellen Rennfahrerkarriere mit einer

großen Auswahl an verfügbaren Fahrzeugen

auftrumpfen will.

Real Racing 3 setzt dabei nicht nur technische

Maßstäbe, sondern überzeugt auch was den Umfang

angeht. Offiziell lizenzierte Strecken wie u.a.

Silverstone oder Spa Francorchamps, über 45 detaillierte

Fahrzeuge bekannter Hersteller wie z. B.

Porsche, Lamborghini, Dodge, BMW und Audi sowie

über 900 verschiedene Rennevents, an denen

man teilnehmen kann, sorgen dafür, dass dieses

Spiel über lange Zeit zu den meistgestarteten

Apps auf dem eigenen Gerät zählen wird.

Incredimail

Keine Lust mehr auf das langweilige Design von Apples

Mail-Programm? Mit Incredimail gibt es nun eine kostenlose

Alternative zum Download auf dem iPad, die sämtliche

IMAP Konten, Gmail, Yahoo!, AOL und viele weitere

Anbieter unterstützt. Die Anmeldung erfolgt entsprechend

einfach durch Eingabe der jeweiligen Nutzerdaten.

Gleich nach dem

Import der eigenen

Nachrichten macht

sich der erste große

Vorteil bemerkbar –

Incredimail sieht verdammt

gut aus. Mails

werden in Zwei-Spalten-Ansicht

mit Bild

des Absenders, Betreffzeile

und Body

angezeigt. Integrierte

Fotos werden ebenfalls

gleich in der Vorschau

dargestellt.

Ein Wisch nach rechts bringt den Nutzer zu den nächsten

Nachrichten, ein Klick auf eine Mail öffnet diese in der

Detailansicht. Zusätzlich gibt es einen großen Pluspunkt

für alle Facebook-Fans: Sämtliche geposteten Bilder von

Facebook Freunden werden in einem zentralen Ordner

gesammelt und angezeigt. Zusätzliche Optionen zur Individualisierung

einzelner Mails übertreffen jene des Apple-Standardprogramms

in jeglicher Hinsicht, wodurch

Incredimail für iPad durchaus einen Download und Test

wert ist.

OurGroceries

Überfordert bei der Organisation der Einkaufsliste für

den nächsten Besuch im Supermarkt? Kein Problem, die

kostenlose App OurGroceries sorgt für die komplette

Übersicht und dafür, dass in Zukunft nichts mehr vergessen

wird. OurGroceries lässt den Benutzer Einkaufslisten

für unterschiedliche Geschäfte (z. B. Apotheke, Supermarkt,

Baumarkt) anlegen und jene jeweils mit einzelnen

Produkten füllen. Einmal eingegebene Produkte werden

gespeichert und können so bei zukünftigen Einkäufen

wieder ganz einfach gefunden und hinzugefügt werden.

Ist der Gegenstand im Einkaufswagen gelandet, reicht

ein Klick auf den Namen in der Liste, um jenen wieder

verschwinden zu lassen – Schritt für Schritt wird die Liste

somit abgearbeitet.

In der kostenpflichtigen Pro-Fassung

lassen sich Nutzerkonten sogar

synchronisieren – die Milch zuhause

ist alle, aber der Partner ist

gerade mit dem Auto unterwegs?

Ein paar Eingaben und Klicks und

schon wurde die Milch auf die Einkaufsliste

des Partners hinzugefügt,

der darüber auch nochmal spezifisch

informiert wird. Als Bonus

lassen sich auch Rezepte zusammenstellen,

sodass sich z. B. alle

benötigten Zutaten für den

nächsten Sushi-Abend zuhause mit

nur einem einfachen Klick auf die

Einkaufsliste setzen lassen.


31

Jugendroman vor afrikanischem Hintergrund

„Bo“

Ein Teenager aus Berlin schlägt sich auf der Suche nach

seinem Vater allein durch Monrovia, die Hauptstadt des

ehemaligen westafrikanischen Bürgerkriegslands Liberia.

Das ist die Ausgangslage für „Bo“, den jüngsten Roman

von Rainer Merkel.

Es ist in gewisser Weise ein interkultureller

Jugendroman - einer, der an afrikanische

Erzähltradition anknüpft und auch

die Erzählperspektive munter wechselt.

Im Zentrum stehen drei Protagonisten:

Der junge

Deutsch-Ire Benjamin

aus Berlin,

der gleichaltrige

blinde Liberianer

Bo aus Monrovia

und die verwöhnte

Brilliant, ein

junger US-Teenager

mit liberianischen

Wurzeln.

Alle drei haben

an der Schwelle

zum Erwachsensein

ihre eigenen

Probleme im Gepäck.

Benjamin

will in Monrovia

seinen Vater besuchen,

der dort

für eine Hilfsorganisation

tätig

ist, aber nicht am

Airport erscheint.

Doch alles

kommt ganz anders.

Die Story

setzt ein, als der

Junge auf dem

Flug Pass und

Gepäck verliert

und mitten in der

Nacht plötzlich

die ersten Probleme zu meistern hat.

Auf der Suche nach seinem Vater wächst

Benjamin mit Hilfe seiner neuen Freunde

über sich hinaus, trifft kleine und große

Gauner und taucht zudem ein in die Parallelwelt

der Hilfsorganisationen. Die unterschiedlichen

Schicksale und Lebenswelten

der drei Teenager werden verwoben, als

sie gemeinsam die Spur einer jungen Psychiatriepatientin

aufnehmen. Es

entwickelt sich eine

turbulente,

aber zugleich auch

oft hintersinnige

Odyssee, bei der

jeder der drei seine

starken Seiten

einbringt. Merkel,

der selbst Psychologe

ist und für die

Hilfsorganisation

Cap Anamur in

dem vom blutigen

Bürgerkrieg noch

immer traumatisierten

Liberia als

Helfer tätig war,

präsentiert mit

„Bo“ einen faszinierenden

Jugendroman.

Er greift

Grenzerfahrungen

in einer fremden

Welt an der

Schwelle zum Erwachsenwerden

auf. Der Autor lässt

sich dabei deutlich

erkennbar auch

durch eigene Afrika-Erfahrungen

inspirieren.

Herausgekommen ist eine Art

Kreuzung aus Abenteuer- und Jugendroman,

der geschickt völlig unterschiedliche

Realitätsebenen verknüpft und dabei das

Verbindende herausstellt. (dpa)

AN- UND VERKAUF

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32

Am 1. April im Herzen der Büchelstadt St.Vith

Friedensfestival ist offen für alles

Von Nathanael Ullmann

Elf Jahre ist es her, dass in St.Vith das erste

„Friedensfestival“, anfangs noch unter dem Namen

„Noten statt Bomben“, zusammen mit der Organisation

„Miteinander Teilen“ abgehalten wurde. Damals ging es

darum, ein Zeichen gegen den Irak-Krieg zu setzen.

Heute, elf Jahre später, existiert das Friedensfestival

immer noch.

Der Fokus hat sich mittlerweile erweitert.

Zwar sei der erste Anlass zum Festival

nach wie vor aktuell, erklärt Thomas Jodocy,

einer der Veranstalter, aber man könne

Kriege nun mal nicht abschaffen. Viel

mehr spricht das Festival nun eine Vielzahl

von Themen an. Kultur, Soziales, Mobilität,

Regionales, alles soll in St.Vith einen

Platz finden.

In diesem Jahr ist das Thema „Bewusst leben“:

„Bewusst leben kann man in vielen

Bereichen anwenden. Von Atmung, Ruhe

und Schlaf bis hin zu Ernährung, Konsum,

Kleidung. Wie ist unser Bewusstsein den

Mitmenschen gegenüber, zu der Erde und

ihren Bewohnern, zu der Natur, zu den

Auswirkungen und unseren Abdruck, den

wir bei jedem Schritt hinterlassen? Was

kann „bewusst leben“ heißen? Was kann

Bürger-Sein bedeuten?“, so Jodocy.

Ein festes Programm für den 1. April existiert

derzeit noch nicht. Die Organisatoren

sind sehr spontan und offen für alles. Sicher

wird es allerdings viele informative

Stände von Organisationen, Verkäufer und

Ateliers geben. Da wird man dann entspannt

plaudern und Kontakte knüpfen

können. Sonst ist aber wie gesagt alles frei

für Neues: „Manche backen Kuchen, andere

helfen beim Aufbau, viele können sich

einbringen“, sagt der Veranstalter. Jeder

kann sich kreativ beteiligen. So wird im

Vorfeld zum Beispiel der Kreisverkehr in

St.Vith von Sprayern bemalt. Interessierte,

die etwas vorführen oder mitmachen

möchten, sind herzlich willkommen.

Was mittlerweile schon feststeht sind alleine

die Bands. Die sind völlig unterschiedlich.

So spielt beispielsweise „Evim“ eher

Folklorelastiges, „Lumbrezel & Kitch Lorraine

feat. Kam Yong“ bieten elektronischen

„Synthpop“, und mit „The Coconut

Butts“ wird es sogar punkig. Außerdem

sind „Doublepeace“ und der DJ „Pangea

Libra“ angemeldet. „Nachmittags gibt es

etwas Ruhigeres, abends etwas Flotteres“,

so Jodocy.

Ein Highlight will der Veranstalter nicht

benennen: „Für manche wird es vielleicht

eine Band sein, für andere vielleicht das

leckere Essen oder das lokale Bier.“

Beginnen wird das Festival am 1. April um

14 Uhr am Viehmarkt (Friedensplatz) in

St.Vith. Für Kinder und Jugendliche bis 15

Jahren ist das Festival kostenlos, sonst kostet

es gerade einmal drei Euro, damit sich

auch wirklich jeder den Eintritt leisten

kann.


33

Partys, Konzerte, Kirmes, u.v.m.

Dabei sein!

Eine Auswahl der Termine der nächsten Wochen! Rausgehen, feiern, Leute treffen.

Diese und andere Tipps auch auf www.grenzecho.net/agenda

Mittwoch, 20. März

Aachen

Die Atzen live

B9, ab 22 Uhr

„Sweet Soul Music Revue“

Eurogress, mehr Infos:

www.klenkes.de

„Respect“, „Georgia on my mind“, „I

feel good“, „Papa was a rolling stone“,

„Soul Man“, Sex Machine“ – die

Liste Soul-Songs aus den 60er und

70er Jahren, die zu den ganz großen

Welthits gehören, ist lang. In seiner

Revue erzählt Produzent Klaus Gassmann

in einer authentischen Choreographie

die Geschichte des Soul.

Köln

Foals

Live Music Hall, mehr Infos:

www.livemusichall.de

Donnerstag, 21. März

Luxemburg

Beach House

Rockhal, mehr Infos:

www.rockhal.be

Freitag, 22. März und

Samstag, 23. März

Aachen

Senor Torpedo:

„Weekender 2.0“

Hotel Europa, ab 21 Uhr, mehr Infos:

www.senortorpedo.de

Mitten in den 00er Jahren, als das

Hotel Europa noch Parkside hieß,

gab die Aachener Kultband dort ein

legendäres Doppelkonzert. Später

spielte Senor Torpedo viele Gigs,

etwa beim „Sonne, Mond & Sterne-

Festival“ oder als Headliner beim

Eupener Musikmarathon. Jetzt kehren

sie zurück und lassen Tag und

Nacht zu einem einzigen ausgelassenen

Elektro-Spektakel verschmelzen.

Freitag, 22. März

Braunlauf

Hot Dance Disco

Im Saal Brunefa, ab 21 Uhr,

Org.: JGV Braunlauf

Eupen

Delirium beats DJ M!

Pigalle

Public Viewing:

Mazedonien – Belgien

Camping Hertogenwald,

ab 20.45 Uhr

Hasselt

The Van Jets

Muziekodroom, mehr Infos:

www.muziekodroom.be

Raeren

RFC Party 2.0

Fußballkantine, Org.: Erste Mannschaft

des RFC Raeren, ab 21 Uhr

St.Vith

Public Viewing:

Mazedonien – Belgien

Triangel, ab 20.45 Uhr

Samstag, 23. März

Aachen

Nasty

Musikbunker, Beatdown aus Kelmis,

ab 18 Uhr, mehr Infos:

www.musikbunker-aachen.de

Dienstag, 26. März

Eupen

Public Viewing:

Belgien – Mazedonien

Camping Hertogenwald,

ab 20.45 Uhr

St.Vith

Public Viewing:

Belgien – Mazedonien

Triangel, ab 20.45 Uhr

Freitag, 29. März

Eynatten

Soirée Moustache Part II

Fußballkantine, Org.: RWE Reserve

Alle Donnerbalkenliebhaber und

die, die es noch werden wollen,

Senor Torpedo:


34

Samstag, 30. März 2013

St. Vith

HOT – House of Techno

Triangel, ab 20.30 Uhr

Das Triangel verwandelt sich am 30. März erneut in einen Tempel der

elektronischen Musik.

Damit es wieder im wahrsten Sinne des Wortes „hot“ wird und an die Erfolge

der vergangenen Jahre angeknüpft werden kann, wird es wieder ein erlesenes

Line-up mit der idealen Mischung aus internationalen und lokalen

DJ-Größen geben, zu deren Beats dann auch die frostigen Glieder warm getanzt

werden können. Die House of Techno (HOT) konnte bereits bei den

vergangenen Veranstaltungen mit Top-DJ’s wie Claudia Gawlas, Anthony

Rother, Technasia, Felix Kröcher, BMG, Newstyler und vielen mehr beeindrucken

und durch den großen Zuspruch der Partybesucher den Erfolg des

Konzepts unter Beweis stellen. Abgerundet wird das Programm auf den vier

Bühnen noch durch einen satten Sound sowie die stilgerechte Lightshow,

was zusammen einen unvergesslichen Partyabend ergibt. Die sichere Anund

Abreise der Besucher wird wieder durch Shuttle-Busse gewährleistet.

Infos zum diesjährigen Line-up, den Eintrittspreisen und den Bussen gibt’s

auf www.houseoftechno.be oder auf Facebook.

treffen sich in der Eynattener Fußballkantine,

um den guten alten

Schnöbbes zu preisen. Vorverkaufskarten

(5 Euro) gibt es bei allen Reservespielern.

Getränkespecial: Jägermeister

& Bacardi Razz, Musik:

DJ Schaini (Mainfloor) und DJ M

(Boiler Room), jeder Schnöbbesträger

erhält einen Jägermeister gratis.

In diesem Sinne: Lasst wachsen!

Mittwoch, 3. April

Köln

Element of Crime

Gloria, mehr Infos:

www.gloria-theater.de

Köln

Tocotronic

E-Werk, mehr Infos:

www.e-werk-cologne.de

Freitag, 5. April

Aachen

Don't Panic It's Electro

Apollo, ab 23 Uhr, mehr Infos:

www.facebook.com

Eupen

Florida Beach Party

La Rocca, ab 21 Uhr, Org.: Pioniere

Franz von Assisi, www.facebook.com

Hasselt

I love the 90's

Ethias Arena, mit: Eiffel 65, Scooter,

Sash!, Vengaboys, DJ Paul Elstak,

Captain Hollywood, mehr Infos:

www.grenslandhallen.be

Oudler

Humpenball

Im Festzelt, Org.: JGV Oudler

Dienstag, 9. April

Köln

Jesse boykins III

CBE, mehr Infos:

www.cbe-cologne.de

Mittwoch 10. April und

Donnerstag, 11. April

Brüssel

Eels

Cirque Royal, ab 20 Uhr, mehr Infos:

www.botanique.be

Freitag, 12. April bis

Sonntags, 14. April

Büllingen

JGV-Fest

In der Sporthalle

Freitags: Disco mit dem DJ Team

Spotlight New Generation, Nightlife

und David Puentez

Samstags: Disco mit DJ Heinz

Sonntags: Bundesganshauen mit DJ

Claude

Mehr Infos: www.jgvbuellingen.be

Freitag, 12. April

Eupen

Wünsch Dir Wat!-Soirée

Pigalle: Wir spielen alle eure Musikwünsche.

Grebb Day nur 3 Euro.

Ab 21 Uhr

Samstag, 13. April

Büllingen

Ball

Festsaal, Or.: JGV Büllingen

Dürler

Meterball

Im Dorfsaal, ab 21 Uhr,

Org.: JGV Dülema

Dienstag, 16. April

Köln

Woodkid

Live Music Hall, mehr Infos:

www.livemusichall.de

Mittwoch, 17. April

Eindhoven

Efterklang

Effenaar, mehr Infos:

www.effenaar.nl

Freitag, 19. April

Aachen

Samiam & Support

Musikbunker, ab 19.30 Uhr

Samiam’s Tour zum 2011er Album

„Trips“ galt vielen Punkfans als Highlight.

Nun kommt die kalifornische

Formation erneut auf unsere Bühnen

und tritt gleich zum Tourstart in

Aachen auf. Vor ihren eigenen großen

Erfolgen spielten Bands wie

Bad Religion, No Doubt, Blink 182

und Green Day einst als Vorgruppe

von Samiam, die im Laufe der Jahre

etwas melancholischer geworden

sind, als noch zu ihren wütenden

Anfangszeiten. Trotz vieler Besetzungswechsel

ist die Band ihren

Wurzeln treu geblieben. Kopfnicker,

Surfpunk- und Melodic-Hardcore

Freunde dürften auf ihre Kosten

kommen.

Eynatten

Party P4 RW Eynatten

Fußballkantine, mit DJ Watson, ab

21 Uhr, Specials: Jägermeister-Red-

Bull & Hamburger, VVK-Karten gibt

es bei allen Spielern der P4 von RW

Eynatten

Efterklang

Donnerstag, 4. April

Brüssel

Indochine

Cirque Royal, ab 20 Uhr, mehr Infos:

www.botanique.be

Heerlen

Eels

Limburgzaal, mehr Infos:

www.parkstadlimburgtheaters.nl

Köln

Fritz Kalkbrenner

E-Werk, mehr Infos:

www.e-werk-cologne.de

Samstag, 6. April

Eupen

Desperados-Night

Pigalle, Desperados 5+1 gratis,

ab 21 Uhr


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35

Ein einzigartiges Outdoor-Erlebnis

Landgraaf, ein kleines Dorf im Süden der Provinz Niederländisch-Limburg… im

Sommer hört man die Vögel zwitschern und man genießt die Ruhe in der Sonne.

Den meisten Menschen ist das idyllische Dorf ein Begriff, und zwar aus zwei Gründen:

zum einen das „Pinkpop Musikfestival“ und zum anderen die weltweit größte

Indoor-Skipiste, SnowWorld.

Aber es gibt noch mehr: SnowWorld eröffnete

im Sommer 2012 Europas größten

Outdoor-Park. Auf einer Fläche von 25.000

Quadratmeter kann der Besucher dort Rodeln,

Klettern, sich Abseilen lassen,.... Der

Spaßfaktor im Hochseilgarten ist garantiert.

Sechs Parcours auf zwei verschiedenen

Höhenniveaus sorgen für ein einzigartiges

Outdoor-Erlebnis, sowohl für Anfänger

wie auch für echte Kletterfreaks.

Jeder Gast ist immer vollständig gesichert.

Man kann auch selber klettern (ohne Begleitung)

und den Parcours nach eigenem

Tempo und Technik absolvieren. Wer es

15 Minuten

von Aachen entfernt

eher etwas ruhiger angehen will, kann mit

dem Alpine Coaster den Berg hochfahren.

Anschließend geht es dann in rasantem

Tempo wieder runter ins Tal. Mit einer Geschwindigkeit

von ca. 40 km/h und einer

schönen Aussicht über die Region bietet

der Alpine Coaster großes Vergnügen für

Jung und Alt. Eine Talfahrt im Alpine Coaster

gibt es schon für € 2,50 und für € 9,95

können Sie das ganze fünf Mal in Folge genießen.

Doch das ist noch längst nicht alles: Snow-

World hat auch eine neue Terrasse gebaut,

wo der Besucher die Sonne genießen

kann und ein schönen Blick auf den

Outdoor Park hat. Ein köstliches Barbecuebuffet

oder eine leckerer Salat sind nur

zwei Beispiele, wie Sie Ihren Gaumen dort

verwöhnen lassen können. Ein erfrischendes

Getränk rundet den Aufenthalt

schmackhaft ab. Ein komplettes „All You

Can Eat Barbecue“, inklusive Brot, Salate,

Pommes Frites, Fleisch und Soßen kostet

€ 16,95 p.p.

Wir freuen uns schon, auch Sie demnächst

bei uns verwöhnen zu dürfen.

BBQ ANGEBOT

8 Stunden Skipass *

oder Zutritt Europa’s

größter Kletterpark

&

BBQ-Büffet

€ 29,95

*exkl. Materialverleih

SnowWorld Landgraaf

Witte Wereld 1

NL-6372 VG Landgraaf

T: +31 (0)45 - 54 70 700

WWW.SNOWWORLD.COM

SnowWorld, Schneesicher!


36

Köln

Bastille

Luxor, mehr Infos:

www.luxor-koeln.de

Samstag, 20. April

Eupen

Pigalle Live! Room Deluxe

Pigalle, Rockabend, ab 21 Uhr

Raeren

NOW - Harmony

goes Soundmix

Bergscheider Hof, ab 20 Uhr, mehr

Infos: www.harmonie-now.be

Mittwoch, 24. April

Lüttich

WWE Raw Wrestlemania

Revenge Tour

Country Hall

Freitag, 26. April

Eupen

Boogie Night

Camping Hertogenwald, mit

DJ Disco Stu und DJ Dirk Diggler &

Special Act

Samstag, 27. und

Sonntag, 28. April

Meerhout

Groezrock Festival

Festivalgelände, mit: Rise Against,

Bad Religion, Billy Talent, Bring Me

To Horizon, Comeback Kid, Killswitch

Engage u.v.m. Mehr Infos:

www.groezrock.be

Samstag, 27. April

Luxemburg

24heures Electroniques

Rockhal, mit: Modeselektor, Goose,

mehr Infos: www.rockhal.lu

Nidrum

20 Jahre JGV

„Die Quiquaker” Nidrum

In der Mehrzweckhalle, ab 20 Uhr

Dienstag, 30. April

Eupen

Maiennacht auf dem

Werthplatz

Festzelt, Organisator: JGV Wusel

Maiennacht @ Pigalle

Pigalle, ab 18 Uhr, mit DJ M

Luxemburg

Lana Del Rey

Den Atelier, mehr Infos:

www.atelier.lu

Freitag, 3. Mai

Aachen

20 Jahre AZ Festival

Autonomes Zentrum (AZ), mehr

Infos: www.az-aachen.de

Brüssel

Miss Kittin (Live)

Orangerie, mehr Infos:

www.botanique.be

Freitag, 3. Mai bis

Sonntag, 5. Mai

Astenet

Kirmes

Freitags: Fuel Night mit DJ-Team

Spotlight

Samstags: Summer Opening mit DJ

Frederic Ferior;

Sonntags: Frühschoppen mit Peter

Gilbert, Prinzen-, Königs- und Gästevogelschuss;

Mittwochs: Ab ins lange Wochenende

mit der Coverband Atlantis

Samstag, 4. Mai

Brüssel

Cold War Kids

Chapiteau, mehr Infos:

www.botanique.be

Eupen

Carlsberg makes you

Hip & Hop

Pigalle, mit DJ M, ab 21 Uhr

St.Vith

StockXchange Party

Triangel, ab 21 Uhr

Bei der StockXchange Party trifft das

Triangel auf die Wall-Street und wird

für einen Abend zum einzigen partyanimierten

Finanz-Tempel der Welt.

WWE Raw Wrestlemania


37

Sonntag, 5. Mai

Eupen

Mahlstrom

Postpark ab 18.30 Uhr,

Eintritt: 5 €, organisiert vom Jugendtreff „X-Dream“

Im Rahmen ihrer „Nach dem Stillstand Tour 2013“ wird die junge deutsche

Hardcore-Band Mahlstrom im Jugendtreff "X-Dream" im Eupener Stadtpark

einen Zwischenstopp einlegen. Als Support haben sie die großartige Aachener

Band FJØRT im Schlepptau. Doch damit auch niemand zu kurz kommt,

werden auch zwei hiesige Bands ihre Musik zum Programm beisteuern: Ilydaen

aus Welkenraedt und Itinerant aus Eupen.

Mahlstrom - Von aktuellen Spielarten des Hardcore fast gänzlich unberührt,

ist die Musik von Mahlstrom rohe, tongewordene Energie, die auch

nicht zögert, mit dem Finger zu deuten und Missstände anzuprangern.

Fjort - Wo Mahlstrom Wut ist, ist Fjort Verzweiflung - rifflastige Monstergrooves

gipfeln in emotionalen Gänsehautmomenten und erdrückenden

Soundwänden, überragt von herzzereißendem Geschrei.

Ilydaen - Ilydaen nehmen den Zuhörer mit auf Reisen durch ihre eigenen

Klangwelten, die sich erst langsam entfalten, später dafür umso stürmischer

losbrechen, wobei auf Reisebegleitung in Form von Vocals fast gänzlich verzichtet

wird.

Itinérant - Eine Vorliebe für atmosphärische Klänge, Improvisation und

lautem Krach brachte die fünf Mannen von Itinérant zusammen, deren

Songs sich tranceartig immer weiter aufbauen und dabei gerne mal Überlänge

annehmen.

Das Event für all jene, die bereit

sind, das Börsen-Parkett zu betreten

und den Börsen-Makler in sich zu

entdecken. Das Event für all jene,

die bereit sind, ins nächste Party –

Level aufzusteigen.

StockXchange Party (kurz SXP) - dieser

Name steht für mehr als eine gewöhnliche

Disco… er steht für das

nächste Level in der Party-Welt, er

steht für die einzige Disco ihrer Art -

eine Disco, die sich in Echtzeit ihrem

Publikum anpasst:

• Getränkepreise, die sich in live

dem Konsum anpassen

• Eine hauseigene SXP Bank

• Einen DJ, der aktiv ins Discogeschehen

eingreift

• Bargeldloses zahlen via SXP –

Geldkarte

• Eine animierte Lounge – Bar

• 15 videoanimierte Flatscreens und

eine Riesenleinwand

• Eine Licht- und Musikshow, die

dem Börsentreiben Rechnung

trägt

• und ein paar andere nette

Überraschungen

Veranstalter: JGV Maldingen, mehr

Infos: www.stockxchangeparty.com

Sonntag, 5. Mai

Brüssel

Woodkid & Mons Orchestra

Cirque Royal, ab 20 Uhr, mehr Infos:

www.botanique.be

Eindhoven

Billy Talent

Effenaar, mehr Infos:

www.effenaar.nl

Montag, 6. Mai

Brüssel

Chilly Gonzales &

Mons Orchestra

Cirque Royal, ab 20 Uhr, mehr Infos:

www.botanique.be

Mittwoch, 8. Mai

Esch

Fritz Kalkbrenner

Rockhal, mehr Infos:

www.rockhal.be

Köln

Nicolas Jaar

Philharmonie, mehr Infos:

www.koelner-philharmonie.de

Luxemburg

Billy Talent

Den Atelier, mehr Infos:

www.atelier.lu

Donnerstag, 9. Mai

Brüssel

Òlafur Arnalds

Cirque Royal, ab 20 Uhr, mehr Infos:

www.botanique.be

Köln

Zaz

Gloria, mehr Infos:

www.gloria-theater.com

Pennywise

Live Music Hall, mehr Infos:

www.livemusichall.de

Freitag, 10. Mai

Brüssel

„Ed Banger 10“

Chapiteau, mit: Justice (Dj Set) -

Breakbot (Live) - Busy P (Ed Banger

Megamix) – DSL, mehr Infos:

www.botanique.be

How To Dress Well

Rotonde, mehr Infos:

www.botanique.be

Köln

Ghostpoet

Gebäude 9, mehr Infos:

www.gebaeude9.de

Junip

Bürgerhaus Stollwerck, mehr Infos:

www.buergerhausstollwerck.de

Freitag, 10. Mai und

Samstag, 11. Mai

Manderfeld

45-jähriges Bestehen des JGV

Eifelbuben Manderfeld

In der Sporthalle

Freitags: ab 17 Uhr Afterwork-Party,

Ballermann-Party und Mickie Krause

Samstags: ab 18 Uhr Messe zu Ehren

der Ex-Präsidenten, anschließend

Ball

Mehr Infos: www.jgv-manderfeld.be

Samstag, 11. Mai

Brüssel

Apparat

Cirque Royal, ab 20 Uhr, mehr Infos:

www.botanique.be

Ghostpoet

Orangerie, ab 20 Uhr, mehr Infos:

www.botanique.be

Eupen

Wünsch Dir Wat!-Soirée

Pigalle, Wir spielen alle eure Musikwünsche!

Grebb Day nur 3 Euro,

ab 21 Uhr

Sonntag, 12. Mai

Eupen

31 Days Of India –

Kinopremiere

Jünglingshaus, 19 Uhr, siehe S. 26

Dienstag, 14. Mai

Esch

Black Flag

Rockhal, mehr Infos:

www.rockhal.be

Donnerstag, 16. Mai

Köln

Electronic Beats Festival

E-Werk, mit: James Blake, Dan Deacon,

Trust u.v.m., mehr Infos:

www.e-werk-cologne.com

Freitag, 17. Mai

Eindhoven

The Opposites

Effenar, mehr Infos: www.effenaar.nl

Montag, 20. Mai

Luxemburg

Rudimental

Den Atelier, mehr Infos:

www.atelier.lu

Mittwoch, 22. Mai

Brüssel

Crystal Fighters

AB, mehr Infos: www.abconcerts.be

Freitag, 24. Mai

Esch

IAM

Rockhal, mehr Infos:

www.rockhal.be

Woodkid


38

Rückschläge konnten Wolfgang Dinslage nicht aufhalten

„Am Start erkennt man schon

den Sieger!“

Von René Blanche

Wolfgang Dinslage ist Filmregisseur und Träger des

Deutschen Filmkunstpreises 2012. Der Dürener

unterrichtet „Filmschauspiel“ und „Drehbuch“ in

Aachen. Ein Porträt.

In einer Zeit, in der es vor lauter Casting-

Shows nur so wimmelt, und fast jeder den

Traum zu haben scheint, berühmt zu

werden, trafen wir einen Mann, der es

wirklich geschafft hat. Mit seinem

Sat1-Fernsehfilm „Zurück

zum Glück“ zeigte er bereits

im Jahr 2010 eindrucksvoll

sein Können, um mit „Für

Elise“ 2012 einen Kinofilm der

Extraklasse nachzulegen, für

den er prompt mit dem Deutschen

Filmkunstpreis ausgezeichnet

wird.

Doch, wer sich die Vita des

heute 44-jährigen genauer anschaut,

der wird schnell feststellen:

Hier handelt es sich

nicht um eine steile Erfolgsleiter,

die nur eine Richtung

kannte.

Lange hatte der gebürtige Dürener,

dessen rheinische Lockerheit

schon beim ersten

Kennenlernen angenehm sympathisch

wirkt, auf den großen

Erfolg warten müssen. Rückschläge

und Durststrecken

stellten sein Durchhaltevermögen

über einige Jahre hinweg

auf die Probe. Und hätte Wolfgang

Dinslage einfach nur berühmt

werden wollen, so hätte

er wahrscheinlich gar nicht

so lange durchgehalten. Doch

so jemand ist er nicht, von

Kindesbeinen an wollte er

nämlich nur eines – Filme

machen!

„Am Start erkennt man schon

den Sieger“, sagt er heute

schmunzelnd, ohne sich selbst

dabei stolz als Sieger zu preisen.

Ganz im Gegenteil, was

seine eigene Karriere betrifft,

so gibt er sich vollkommen bescheiden.

Einzig die Art der

Motivation, die einen antreibt,

macht seiner Erfahrung nach

den Sieger schon am Start aus.

„Ich hatte einfach die Notwendigkeit, mich

künstlerisch auszudrücken, die absolute

Notwendigkeit!“, sagt er heute mit leuchtenden

Augen und betont dabei ganz

besonders die Silbe „Not“. „Damit meine

ich, aus der Not heraus zu handeln, weil

man einfach keinen anderen Lebensweg

gehen kann!“, so der Preisträger.

Dinslage ging diesen Weg und musste

schon ganz zu Anfang feststellen, wie

schwierig es ist, in eine Filmhochschule

aufgenommen zu werden.

Er lässt sich nicht entmutigen, nimmt

Schauspielunterricht – zeitweise sogar in

L.A., als im Jahr 2000 endlich die erlösende

Nachricht eintrifft.

Mit fast 32 Jahren wird er Schüler an der

heutigen Hamburg Media School. Endlich

läuft es: Seine Kurzfilme „Quak“ und „Die

Katze von Altona“ gewinnen zahllose Preise,

und plötzlich klopft Warner Brothers

bei ihm an, um ihm einen Film anzubieten.

„Das war eine deutsch-türkische Komödie,

in der u. a. Witze über den Islam

gemacht werden sollten. So eine

Geschichte wollte ich nicht erzählen.“

Dinslage tut das Undenkbare,

er lehnt ab. Doch die Entscheidung,

einen Warner Brothers Film

abzulehnen, kommt ihn teuer zu

stehen: Der nun studierte Diplom-

Regisseur verschwindet für Jahre in

der Versenkung und muss sich mit

Minijobs über Wasser halten. In

dieser Zeit steht seine Familie zu

ihm und unterstützt ihn.

Er steht zu seiner Entscheidung

und zu sich selbst: „Wenn der

Künstler in dir steckt, dann hast du

auch die verdammte Pflicht, danach

zu leben!“ Den Mut und vor

allem den Humor hat er nie dabei

verloren.

Heute wissen wir, dass er mit allem

Recht behalten sollte.

Und es scheint fast so, als habe ihn

diese Zeit reflektierter, charakterlich

feiner gemacht und nicht zuletzt

seine Kunst beeinflusst. „Ich

mache Filme, die eine positiv hoffnungsvolle,

künstlerische Aussage

in sich tragen – auch wenn das Leben

nicht immer ganz so einfach

ist.“

Seit Kurzem ist Wolfgang Dinslage

Dozent an der Aachener Schauspielschule

und unterrichtet in den

Fächern „Filmschauspiel“ und

„Drehbuch“ junge Nachwuchstalente.

Darüber hinaus gibt er regelmäßig

öffentliche Workshops für

alle, die sich für Filmschauspiel

interessieren.

Mehr Infos:

www.aachener-schauspielschule.de


Tarzans

Gefährtin

Blütenstand

prächtig,

ausgezeichnet

gereizt,

unruhig

Edelstein

kurz

für:

um das

Bußbereitschaft

Wink,

Der Fächer

Hinweis

1

2

Zierpflanze

3

Samtstoff

französisch:

Name

Schiffsgerät

Name von

K. Holmes

u. T.Cruises

Tocht.

4

lauter

Anruf

Abk.:

Medizin

früh.

Hauptst.

von

Nigeria

Amtssprache

in

Indien

5

Gaststättenart

nach

unten

Kfz.-Z.:

Heppenheim

Antilopenart

6

Platzdeckchen

US-Schauspielerin

a. "Hannah

Montana"

span.

Anrede:

Herr

deutsche

Landeshauptstadt

Pflanzenspross

eh.Reifenluftdruckmaß

(Abk.)

Blütenstandsform

Düngesalz

Haustier

der

Lappen

7

Abk.:

Leutnant

8

römischer

Staatsmann

und

Feldherr

unförmiges

Stück

Holz

9

die

Sonne

betreffend

Sänger:


Timberlake

10

11

12

Koseform

von:

Katharina

Kleinwohnung

Körnerfrucht

Senkgrube

US-Kultserie:

Sex and

the …

Single

von Sido:

… Du

K

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W

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P

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T

E

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D

E

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A

U

R

A

100 qm

in der

Schweiz

Begleitboot

2. Teil der

„Twilight"

Sage: „…

Moon“

Kzw. für:

Artillerie

I

N

A

A

S

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C

A

F

E

E

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Y

O

S

O

L

A

R

dänische

Singer-

Songwrit.

(…Dione)

d. Landwirtsch.

betreffend

Kniegeige

Grenzbehörde

Fleischsülze

weibl.

Vorname

Herrenkleidung

J

U

S

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C

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D

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L

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Z

U

G

L

O

S

M

E

N

T

früh.

Kfz.-Z.:

Lüdenscheid

US-

Sängerin

(Katy)

exotische

Frucht

Im Fächer sind 12 fünfbuchstabige

Wörter von außen nach innen einzutragen,

wobei immer zwei Wörter

einen gemeinsamen Endbuchstaben

haben. Nach richtiger Auflösung

nennen die Anfangsbuchstaben

dieser erratenen Begriffe

das gesuchte Lösungswort.

1 Meeresbusen, 2 Hinterlassenschaft,

3 ital. Autorennstrecke, 4

Ruinenstadt in Kleinasien, 5 wörtliche

Belegstelle, 6 Sprint, 7 franz.

Physikerpaar, 8 Sitzhaltung, 9

Provinz im Osten Südafrikas, 10

himmlischer Bote, 11 Bettbezug,

12 flach positionieren.

Auflösung Der Fächer:

1 BUCHT, 2 LEGAT, 3 IMOLA, 4 TROJA,

5 ZITAT, 6 SPURT, 7 CURIE, 8 HOCKE, 9

NATAL, 10 ENGEL, 11 LAKEN, 12

LEGEN. – BLITZSCHNELL.

K

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Z

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U

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T

S

R

F

J

rätsel

39

Deine Sterne

Widder 21.3.-20.4.

Steigere jetzt Deine Aufmerksamkeit

in der Clique! Denn

es steht wesentlich mehr auf

dem Spiel, als auf den ersten Blick zu

sehen ist. Dadurch kannst Du den Ernst

dieser neuen Situation verkennen.

Stier 21.4.-20.5.

Einige der Probleme, die in

Deinem Privatleben aufgetaucht

sind, sind nicht so

schlimm; es sieht nur auf den ersten,

oberflächlichen Blick so aus. Spreche

über alles mit Deiner Freundin.

Zwillinge 21.5.-21.6.

Aus einer Intrige im Job solltest

Du Dich konsequent heraushalten.

Was da so abläuft,

ist nämlich eindeutig unter Deinem

Niveau. Partei zu ergreifen, wäre so

oder so falsch.

Krebs 22.6.-22.7.

Falls es diese Tage zu einer

beruflichen Panne kommt, ist

dies kein Anlass zur Besorgnis.

Durch Tatkraft, Entschlossenheit und

Fleiß wirst Du die Krise meistern, und

alles ist vergessen.

Löwe 23.7.-23.8.

Mit der Liebe wirst Du Dich

noch längere Zeit gedulden

müssen. Die Situation ist noch

nicht reif für gewisse Entscheidungen.

In Deinem Job erhälst Du wertvolle

Tipps.

Jungfrau 24.8.-23.9.

Du neigst momentan dazu,

etwas über Deine Verhältnisse

zu leben, was sich natürlich in

Deiner Geldbörse nachteilig auswirkt.

Denk mehr an Deine Zukunft: sie zu

sichern, muss das Motto sein.

Waage 24.9.-23.10.

Ein guter Freund könnte sich,

völlig überraschend für Dich,

jetzt von Dir abwenden. Der

Platz an Deiner Seite dürfte in diesem

Fall aber nicht besonders lang leer bleiben.

Du bist in der Clique sehr beliebt!

Skorpion 24.10.-22.11.

Der Ausgang einer Geschichte

ist derzeit noch völlig ungewiss.

Du handelst gut, sofern

Du Dich noch geduldelst und Dich passiv

verhältst. Ein Vorantreiben der

Dinge wäre jetzt zu riskant.

Schütze 23.11.-21.12.

Die Auswahl unter all den vielen

Möglichkeiten ist groß,

doch keine sagt Dir so richtig

zu. Vielleicht bleibst Du doch lieber bei

dem Bewährten? Du solltest das sicherlich

einmal überlegen.

Steinbock 22.12.-20.1.

Deine Beobachtungen werden

jetzt von Deinen Bekannten

bestätigt. Danach gibt es nur

einen gangbaren Weg zum Ziel, soviel

ist klar! Breche sogleich auf und warte

nicht so lange.

Wassermann 21.1.-20.2.

Ob sich jetze eine Unterredung

als Erfolg oder aber als Flop

erweist, hängt allein von Dir

ab. Zügel Dein Temperament, und höre

Dir die Argumente Deiner Partner

genau an.

Fische 21.2.-20.3.

Wenn Du Prioritäten setzt,

geht Dir einiges viel leichter

von der Hand. Dann setze

diese rascher in die Tat um, was Du Dir

vorgenommen hast. Das ist Dir sicher

gewiss schon aufgefallen!


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