130109_Dokumentation Qu-ART-ier - Stadt Greven

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130109_Dokumentation Qu-ART-ier - Stadt Greven

Dokumentation

09.01.2013


Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

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Inhaltsverzeichnis

Grußwort

1 Einleitung ............................................................................................................................. 7

2 Konzept................................................................................................................................. 8

3 Rahmenbedingungen ........................................................................................................... 9

4 Durchführung.....................................................................................................................10

4.1 Zeitlicher Verlauf................................................................................................................................................. 10

4.2 Organisationsstruktur ........................................................................................................................................ 12

4.3 Ressourcen............................................................................................................................................................. 13

4.4 Öffentlichkeitsarbeit .......................................................................................................................................... 14

4.5 Programmpunkte................................................................................................................................................. 16

4.5.1 Eröffnung.......................................................................................................................................................... 16

4.5.2 Bauwagen und Malwochen.......................................................................................................................... 17

4.5.3 Malerei für Jung & Alt................................................................................................................................... 18

4.5.4 Künstler in der Ferienkiste............................................................................................................................ 19

4.5.5 Fotoworkshop „Perspektivwechsel“............................................................................................................ 20

4.5.6 Kochen nach Farben....................................................................................................................................... 21

4.5.7 Graffitiworkshops ........................................................................................................................................... 22

4.5.8 Skulpturenworkshop ...................................................................................................................................... 23

4.5.9 Kunst-volle Gärten......................................................................................................................................... 24

4.5.10 Hundertwasser in der Villa Kunterbunt .................................................................................................... 27

4.5.11 Offenes Atelier im Haus Marienfried......................................................................................................... 28

4.5.12 KünstlerInnen zu Gast in Reckenfelder Familien.................................................................................... 29

4.5.13 Vernissage und Ausstellungen..................................................................................................................... 29

5 Resümee und Ausblick.......................................................................................................31

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Grußwort

Liebe Reckenfelderinnen und Reckenfelder,

sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns sehr, Ihnen die Dokumentation des Projektes „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 -

gemeinsam gestalten“ präsentieren zu können.

Als Bürgermeister der Stadt Greven bzw. als Reckenfelderin, stellvertretende Bürgermeisterin und Projektschirmherrin

haben wir die Aktivitäten mit großem Interesse begleitet und waren beeindruckt von der

Programmvielfalt sowie von der Resonanz in der Bevölkerung und in den Medien.

Nur durch viele hundert Stunden bürgerschaftliches Engagement konnte dieses Projekt realisiert werden.

Aber auch die Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen aus verschiedenen Institutionen und die koordinierende

Unterstützung durch die Stadt Greven haben zum Erfolg beigetragen. „Qu-ART-ier“ ist also ein

gelungenes Beispiel dafür, dass mit professioneller Begleitung ein enormes Potenzial an bürgerschaftlichem

Engagement mobilisiert werden kann. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass der Wunsch und die

Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und sich dafür mit

Begeisterung zu engagieren, stark ausgeprägt ist.

Doch mit umfangreichem bürgerschaftlichem Engagement allein ist so ein Projekt nicht zu stemmen.

Öffentlichkeitsarbeit, Material etc. kosten Geld. Wir freuen uns daher, dass das Konzept für

Qu-ART-ier“ auch verschiedene Firmen und Organisationen überzeugt hat und von ihnen finanziell unterstützt

wurde.

Das Kooperationsprojekt „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten“ ist auch ein gelungener

Abschluss des Projektes Reckenfeld 2020.

Wir bedanken uns bei allen Akteuren, die „Qu-ART-ier“ gestaltet und unterstützt haben, und sind gespannt

auf eine Neuauflage in den nächsten Jahren.

Vielleicht können Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch von den in dieser Dokumentation beschriebenen

Erfahrungen mit dem Projekt „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 - gemeinsam gestalten“ profitieren. Darüber

würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Vennemeyer

Bürgermeister

Ruth Zurheide

stellv. Bürgermeisterin und Schirmherrin

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1 Einleitung

Das Kunst- und Kulturprojekt „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten“ wurde im Sommer

2012 nach gut einjähriger Vorbereitung im Ortsteil Reckenfeld der Stadt Greven durchgeführt.

Träger war eine Kooperation der Projekt-InitiatorInnen mit verschiedenen ehrenamtlichen Initiativen

und Institutionen.

Schon frühzeitig während der Planungsphase entstanden Überlegungen, das Konzept nicht nur einmalig,

sondern in regelmäßigen Abständen und neuen Varianten auch zukünftig umzusetzen. Während

der Aktionswochen war die Resonanz auf das vielfältige Programm in Reckenfeld selbst und

auch über den Ortsteil hinaus überwältigend und übertraf die Erwartungen der OrganisatorInnen.

In der insgesamt etwa 1½-jährigen Vorbereitungsphase, den Aktionswochen und Ausstellungszeiten

wurden vielfältige Erfahrungen gesammelt, Ideen entwickelt und wieder verworfen oder als Möglichkeit

für spätere Aktionen festgehalten. Dieser Schatz soll nicht verloren gehen, sondern für nachfolgende

Projekte, wie z.B. eine geplante Neuauflage von „Qu-ART-ier Reckenfeld“ erhalten bleiben und

so die zukünftige Organisationsarbeit erleichtern.

In der vorliegenden Dokumentation werden daher der Projektverlauf und die damit verbundenen Erfahrungen

zusammengestellt.

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2 Konzept

Der Anstoß und die konzeptionelle Idee zum Kunst- und Kulturprojekt „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012

– gemeinsam gestalten“ gingen aus vom Künstlerehepaar Uwe und Birgit Dresemann und der Sozialpädadogin

Nicole Berner. Auf der Suche nach ehrenamtlichen MitstreiterInnen trugen sie ihre Idee

an die Ansprechpartnerin für die Engagementförderung bei der Stadt Greven, Ulrike Penselin, heran.

Das Konzept geht davon aus, dass in der Bundesrepublik Deutschland

keine Chancengleichheit bzgl. der Teilhabe an Kunst und Kultur besteht.

Gründe dafür sind z.B. unterschiedliche Bildungsstandards und kulturelle

Hintergründe, finanzielle Ressourcen und - besonders in ländlichen

Bereichen - auch größere Entfernungen zu entsprechenden

Einrichtungen. An diesen Rahmenbedingungen setzt das Konzept an.

Die Menschen sollen wortwörtlich dort angesprochen werden, wo sie

leben. Die Qu-ART-ier - Aktionen finden daher nicht in geschlossenen

Ateliers oder entfernten Museen statt, sondern vor Ort im Quartier und –

soweit möglich – auch draußen, im öffentlichen Raum als

„Freiluftatelier“ unter den Augen der Öffentlichkeit.

Bestandteil des Konzeptes ist es außerdem, das Erleben und die Auseinandersetzung mit professionellen

KünstlerInnen mit eigenen kostenlosen künstlerischen Aktivitäten in qualifiziert angeleiteten

Mitmachangeboten zu verknüpfen.

Die entstandenen Werke sowohl der professionellen KünstlerInnen als auch die Ergebnisse der Mitmachaktionen

werden im Anschluss gemeinsam in einer Ausstellung präsentiert.

Darüber hinaus bietet „Qu-ART-ier“ die Möglichkeit, eine Zeit lang einen Ortsteil – hier Reckenfeld –

in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stellen und auch Auswärtige zu Besuchen vor

Ort zu motivieren. Denn die Aktion ist für alle Interessierten offen.

So trägt „Qu-ART-ier“ dazu bei, Hemmschwellen herabzusetzen, Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen

und Lust auf mehr Kunst und Kultur zu wecken. Außerdem fördert das Projekt die Entfaltung ästhetischer,

kommunikativer und sozialer Bedürfnisse und Fähigkeiten. Das Zusammenbringen ganz

unterschiedlicher Herangehensweisen an und Sichtweisen von Kunst soll sowohl Toleranz und Akzeptanz

gegenüber der menschlichen Vielfältigkeit als auch soziale Kompetenzen und einen rücksichtsvollen

Umgang im Miteinander fördern und stärken.

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3 Rahmenbedingungen

Der Ortsteil Reckenfeld

Reckenfeld ist ein Ortsteil der Stadt Greven. Mit

ca. 8.000 EinwohnerInnen lebt dort knapp ein

Viertel der Grevener Bevölkerung.

Reckenfeld hat eine bundesweit einzigartige

Entstehungsgeschichte: Aus einem im 1.

Weltkrieg angelegten Munitionsdepot ist eine

Siedlung entstanden, in der sich viele Menschen

aus dem Ruhrgebiet und anderen Regionen

niedergelassen haben. Die Menschen in diesem

Ortsteil hatten in den ersten Jahren der

Siedlungsentwicklung mit vielen Schwierigkeiten

zu kämpfen.

Aus dieser Geschichte hat sich eine Tradition mit

einem stark ausgeprägten und fest verwurzelten

Bürgerengagement mit der Mentalität „wir

packen`s an“ und gut funktionierenden

Vernetzungen von ehrenamtlich aktiven Personen

und Organisationen entwickelt.

Das Projekt „Reckenfeld 2020“

Die Stärkung des Ortsteiles Reckenfeld“ ist eine der wesentlichen stadtentwicklungspolitischen Schwerpunkte

der Stadt Greven. Als Konsequenz wurde im Jahr 2009 das Projekt Reckenfeld 2020 ins Leben

gerufen. Ziel dieses auf drei Jahre befristeten Projektes war es, in der gemeinsamen Diskussion mit den

verschiedenen Akteuren vor Ort Lösungen für drängende Fragen der Entwicklung des Ortsteils zu erarbeiten.

Das Projekt „Reckenfeld 2020“ wurde zum Jahresende 2012 abgeschlossen.

Ein Handlungsfeld von „Reckenfeld 2020“ war die Mobilisierung und Unterstützung von bürgerschaftlichem

Engagement für die Optimierung der Lebensqualität im Ortsteil. In verschiedenen bei Beteilungsveranstaltungen

gegründeten Arbeitsgruppen sind Projektideen entwickelt und mit bürgerschaftlichem

Engagement erfolgreich realisiert worden. Ein Schwerpunkt dieser Initiativen ist die Bereicherung des

Kultur- und Freizeitangebotes im Ortsteil sowie die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an gemeinschaftlichen

Aktionen.

Als die InitiatorInnen von „Qu-ART-ier“ im Frühjahr 2011 mit ihrer Idee an die städtische Ansprechpartnerin

für Engagementförderung (Ulrike Penselin) herantraten, war sie auch verantwortlich für das

Ortsteilentwicklungsprojekt „Reckenfeld 2020“. Auf Grund der großen Übereinstimmungen zwischen den

Zielen der „Qu-ART-ier“-Idee und der „Reckenfeld 2020- Initiativen“ war es naheliegend, „Qu-ART-ier“ in

Reckenfeld zu realisieren. Eine erste Anfrage dazu bei den „Reckenfeld 2020“– Initiativen stieß sofort auf

begeisterte Zustimmung.

Und so starteten die Planungen für „Qu-ART-ier“ mit einem ersten Treffen der Kooperationspartner im

Juni 2011.

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4 Durchführung

Im Folgenden werden verschiedene Aspekte der Projektorganisation und des Projektverlaufes dargestellt.

4.1 Zeitlicher Verlauf

Der Projektzeitraum für „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten“ betrug von der ersten

Kontaktaufnahme der InitiatorInnen mit der Stadt Greven im Mai 2011 über die Aktionswochen im

August 2012 bis zur Fertigstellung der Nacharbeiten (Ausstellungen, Abrechnung, Anfertigung der

Dokumentation) im Dezember 2012 insgesamt 20 Monate.

Dieser lange Zeitraum ist vor allem den erforderlichen Vorläufen für die Beantragung von Fördermitteln

geschuldet. So musste der Förderantrag an die „Stiftung Kunst & Kultur Münsterland“ bereits

zum 30. September 2011 eingereicht werden. Bis zu diesem Zeitpunkt war es also schon erforderlich,

ein detailliertes Konzept der einzelnen Aktionen und eine Kostenschätzung zu erarbeiten.

Ausführlich und zum Teil kontrovers diskutiert wurde in der Projektgruppe der Zeitraum der Aktionswochen.

Kinder und Jugendliche einzubinden war allen ein wichtiges Anliegen. Eine Zusammenarbeit

mit der Grundschule ist nur außerhalb der Schulferien möglich. Andererseits sollten möglichst viele

Aktionen von „Qu-ART-ier“ auch draußen, das heißt in den wärmeren Monaten des Jahres stattfinden.

Die Phasen vor und nach den Sommerferien sind aber erfahrungsgemäß gerade in Schulen und

Vereinen Schwerpunkte für vielfältige Aktionen, wie Sommerfeste, Abschiedsfeiern etc., so dass unbeabsichtigte

Terminüberschneidungen nicht zu vermeiden wären.

Letztlich wurden nach einer Abwägung verschiedener Aspekte die Aktionswochen in den letzten beiden

Sommerferienwochen terminiert. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die Möglichkeit,

Jugendliche und Kinder über die Jugendarbeit Reckenfeld und das städtische Ferienprogramm

„Ferienkiste“ einzubeziehen. Auch die Chance auf eine größere Beachtung in der Lokalpresse auf

Grund der ansonsten eher „nachrichtenarmen“ Zeit in den Sommerferien sprach für diesen Zeitraum.

Schließlich konnten so auch eine Belebung der Ferienzeit mit Angeboten für nicht verreiste BürgerInnen

erreicht sowie Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen vermieden werden.

In der folgenden Zusammenstellung sind die Hauptaktivitäten während der Projektlaufzeit aufgelistet.

Dazu kommt eine Vielzahl von weiteren vorbereitenden Treffen und Aktivitäten von einzelnen

Akteuren, die nicht alle im Detail dokumentiert und deshalb hier nicht aufgeführt sind.

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Planung und Vorbereitung

10.05.2011 Kontaktaufnahme der InitiatorInnen mit der Stadt Greven

16.06.2011 1. Treffen der Projektgruppe

30.06.2011 2. Treffen der Projektgruppe

12.07.2011 3. Treffen der Projektgruppe

27.07.2011 4. Treffen der Projektgruppe

12.09.2011 5. Treffen der Projektgruppe

18.10.2011 6. Treffen der Projektgruppe

05.11.2011 Pressetermin zur Vorstellung des Projektes auf dem Marktplatz in Reckenfeld

23.11.2011 7. Treffen der Projektgruppe

25.01.2012 8. Treffen der Projektgruppe

22.02.2012 9. Treffen der Projektgruppe

29.02.2012 Informationsveranstaltung für an den Malwochen interessierte KünstlerInnen

21.03.2012 10. Treffen der Projektgruppe

24.04.2012 Pressetermin zur Herausgabe des Programms

24.04.2012 11. Treffen der Projektgruppe

28.04.2012 Präsenz beim Maibaumfest auf dem Marktplatz, Vorstellung des Programms

21.05.2012 12. Treffen der Projektgruppe

19.06.2012 13. Treffen der Projektgruppe

22.06.2012 Aufarbeitung der Stellwände für die Ausstellung

25.07.2012 14. Treffen der Projektgruppe

31.07.2012 Aufstellen und Herrichten des Bauwagens auf dem Marktplatz

Aktionswochen und Ausstellungen

04.08.2012 Eröffnung der Aktionswochen

03. – 10.08.2012 Offenes Atelier im Haus Marienfried

04. – 17.08.2012 Malwochen

05.08.2012 Workshop „Malerei für Jung & Alt“

06.08.2012 Workshop „Künstler in der Ferienkiste

07.08.2012 Workshop „Fotokunst – Perspektivwechsel“

08.08.2012 Kulturenküche „Kochen nach Farben“

09.08.2012 1. Graffitiworkshop

11.08.2012 Workshop „Skulpturen“

12.08.2012 Aktionstag “Kunst-volle Gärten”

15.08.2012 Tag der offenen Tür: „Hundertwasser in der Villa Kunterbunt“

16.08.2012 2. Graffitiworkshop

19.08.2012 Vernissage

19.08. – 19.09.2012 Ausstellung in Reckenfeld

15.09.2012 3. Graffitiworkshop

26.09. – 18.10.2012 Ausstellung im Rathaus-Foyer Greven

24.10.2012 15. Treffen der Projektgruppe (Abschluss und Auswertung)

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4.2 Organisationsstruktur

Folgende Projektpartner bildeten während der gesamten Projektdauer eine Kerngruppe, die verantwortlich

war für Planung, vorbereitende Organisation und Durchführung des Projektes:

• InitiatorInnen Nicole Berner, Uwe und Birgit Dresemann

• Reckenfeld 2020-Initiative „Aktiv ums Regenrückhaltebecken“

Marita Hölscher, Hiltrud Wege

• Reckenfeld 2020-Initiative „Reckenfelder Kulturenküche“

Gertrud Schulze Heuling

• Reckenfeld 2020-Initiative „Reckenfelder Bürgerverein e.V.“

Klaus-Dieter Niepel, Klaus Schwenken, Heinz Zurheide

• Interkulturelle Aktionen der ev. Kirchengemeinde

Ilja Kryszat

• Jugendarbeit Reckenfeld

Jessica Bellmann

• Kita Villa Kunterbunt

Britta Marx, Anja Wenselowski

Stadt Greven, Projektleiterin „Reckenfeld 2020“

Ulrike Penselin

Hinzu kamen weitere Partner bei einzelnen Programmpunkten:

• Leiterin Fotoworkshop „Perspektivwechsel“: Larissa Krühler

• Leitung Graffitiworkshop: René Turrek

• Leitung Skulpturenworkshop: Rüdiger Schwahn

• Malwochen: KünsterlInnen Ben Bugenhagen, Dagmar Dahmen, Birgit Dresemann, Uwe Dresemann,

Marita Hölscher, Karin Holzgreve, Katrin Priestersbach, Kai Schüttler, Birgit Winnemöller

• Offenes Atelier: Seniorenheim Marienfried

• Kunst-volle Gärten:

Gartenbesitzer Fam. Hachmann, Elke Handke, Gaby Heyne, Karin Holzgreve, Fam. Jerzinowski,

Fam. Luschina, Fam. Sickmann, Fam. Sperling-Harke, Ruth Wähnelt, Fam. Wege,

Fam. Wüstnienhaus, Fam. Zurheide

Darüber hinaus haben weitere Organisationen, Firmen und Einzelpersonen das Projekt unterstützt,

z.B. durch die Bereitstellung von Räumen für Treffen und Aktionen, Transport des Bauwagens u.a.

Hilfestellungen (Ev. Kirchengemeinde, Kath. Kirchengemeinde, Reckenfelder Treff e.V., Bäckerei und

Café Verspohl, Landwirt Hubert Brockmann-Könemann, Reckenfelder Tafel, Marktbeschicker u.a.).

Ideen für die Einbindung zusätzlicher Vereine und Institutionen bestanden in der Planungsphase. Es

wurde jedoch beschlossen, das Projekt im ersten Durchgang in einem überschaubaren Rahmen zu

halten. Daher wurden darüber hinaus keine weiteren potenziellen Kooperationspartner angesprochen.

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Die Kerngruppe traf sich in Abständen von meist zwei bis vier Wochen insgesamt 14 Mal und zusätzlich

zu einem Abschluss- und Auswertungstreffen. Bei diesen Treffen wurden jeweils aktuelle Informationen

ausgetauscht, das weitere Vorgehen diskutiert und beschlossen sowie Verantwortlichkeiten

festgelegt.

Die Aufgabenverteilung sah folgendermaßen aus:

• Zentrale Koordination: Nicole Berner, Uwe und Birgit Dresemann, Stadt Greven

• Finanzierung: Zuständigkeit nach Absprache (s.u. Kap. 4.3)

• Budgetverwaltung: Reckenfelder Bürgerverein e.V.

• Öffentlichkeitsarbeit

- Programmheft, übergeordnete Pressearbeit, Einladungen:

Nicole Berner, Uwe und Birgit Dresemann, Stadt Greven (s.u. Kap. 4.4)

- Internetseite www.qu-art-ier.de und Facebook: Uwe und Birgit Dresemann

• Organisation der einzelnen Programmpunkte incl. Pressearbeit dafür:

Kooperationspartner nach Absprache (s.u. Kap. 4.5 ff)

4.3 Ressourcen

Kosten

Kosten waren einzuplanen für Öffentlichkeitsarbeit (Programmheft, Internet, Einladungen) und Veranstaltungen

(Eröffnung, Vernissage, Ausstellungen) sowie für Verbrauchsmaterial bei den Mitmachaktionen.

Auf finanzielle Beiträge der TeilnehmerInnen an den Workshops wurde bewusst verzichtet,

um allen Interessierten - unabhängig von finanziellen Ressourcen - eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die erste Kostenschätzung einer „Optimalvariante“ ergab einen Kostenrahmen von ca. 8.700 €. Diese

Variante wurde im weiteren Projektverlauf bis zur abschließenden Programmplanung durch das Ausloten

von Einsparmöglichkeiten z.B. durch ehrenamtliche Leistungen reduziert auf ca. 4.500 €. Dieser

Betrag musste durch Spenden bzw. Förderung eingeworben werden.

Finanzierung

Möglichkeiten zur Finanzierung wurden bei den Gruppentreffen zusammengetragen und die Verantwortlichkeiten

für die gezielte Ansprache von Institutionen und Firmen verabredet. Dabei – wie auch

bei der gesamten Projektorganisation - war es äußerst hilfreich, dass die Kooperationspartner über

verschiedenste persönliche und berufliche Kenntnisse und Kontakte verfügten. Zusätzlich wurde ein

Spendenaufruf per Anschreiben an Reckenfelder Firmen verschickt. Für die angesprochenen potenziellen

Unterstützer stand eine Informationsmappe über das Projektkonzept und die Kostenplanung

zur Verfügung.

Letztlich ist es gelungen, die erforderlichen Projektmittel durch Spenden und Förderung aufzubringen.

Folgende Organisationen und Firmen haben „Qu-ART-ier“ mit finanziellen Zuwendungen unterstützt:

• Stiftung Kunst & Kultur Münsterland

• Kreissparkasse Steinfurt

• Volksbank Greven eG

• Rotary Hilfe Greven

• Bauunternehmer Stückenschneider

• Steuerberater Manfred Czekalla

• Das kleine Lädchen, Marlis Kirst

Darüber hinaus haben TeilnehmerInnen an den kostenfreien Aktionen in einer Sammeldose gespendet.

Der angesetzte Kostenrahmen konnte eingehalten werden.

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Bürgerschaftliches Engagement

Eine weitere entscheidende Ressource für die Realisierung von „Qu-ART-ier“ war das enorme bürgerschaftliche

Engagement der Projektbeteiligten. Die dabei investierte Stundenzahl wurde nicht dokumentiert,

sie dürfte aber mehrere Hundert Stunden betragen. Neben der Teilnahme an den regelmäßigen

Treffen der Kerngruppe haben die ehrenamtlichen Akteure ihre Zeit in eine intensive Öffentlichkeitsarbeit,

die organisatorischen Vorbereitungen und in die Durchführung der einzelnen Programmpunkte

investiert. Auch die künstlerische Leitung der offenen Mitmachaktionen erfolgte unentgeltlich

durch freiwilliges Engagement.

4.4 Öffentlichkeitsarbeit

Von Anfang an bestand in der Projektgruppe der Anspruch, durch eine intensive und breit gefächerte

Öffentlichkeitsarbeit viele InteressentInnen für eine Teilnahme an den Aktionen zu mobilisieren sowie

über den Ortsteil und Greven hinaus die Aufmerksamkeit auf das Projekt „Qu-ART-ier“ und auf

Reckenfeld zu lenken. Dafür wurden verschiedene Medien gewählt.

Ein erster Pressetermin zur Vorstellung des Konzeptes und der Planungen fand bereits am 5. November

2011 statt. In den folgenden Monaten wurde „Qu-ART-ier“ immer wieder mit neuen Informationen

zum Projektverlauf (z.B. Informationsveranstaltung für KünstlerInnen, Herausgabe des Programmheftes,

Vorstellung von beteiligten KünstlerInnen etc.) ins öffentliche Bewusstsein gebracht.

Printmedien

Eine zentrale Rolle spielten dabei die lokalen Tageszeitungen und Wochenblätter. „Qu-ART-ier“ traf

bei den Lokalredaktionen auf ein sehr großes Interesse und wurde während des gesamten Zeitraumes

durch eine ausführliche Berichterstattung begleitet. Auch im Veranstaltungskalender von Greven

Marketing (Broschüre und Online) wurde „Qu-ART-ier“ beworben.

Ein Archiv der Presseartikel aus der Grevener Zeitung, den Westfälischen Nachrichten und der Hallo

kann unter www.qu-art-ier.de eingesehen werden.

Online-Portale

Verschiedene Online-Portale wurden laufend über die Projektaktivitäten informiert. Das Portal

„Münsterland-Events“ hat regelmäßig über Aktionen von „Qu-ART-ier“ berichtet.

Programmheft

Mitte April erschien ein 20-seitiges Programmheft im DIN A5 – Format

(Auflage 2.500 Stck.). Es enthält neben einem Grußwort der

Schirmherrin Ruth Zurheide und Erläuterungen des Konzeptes von

Qu-ART-ier“ Angaben zu den einzelnen Programmpunkten und ein

Anmeldeformular. Die Gestaltung des Heftes wurde vergeben. Das

Programm wurde durch Versand und Auslage breit gestreut. Es steht

darüber hinaus im Internet zum Herunterladen zur Verfügung.

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Internet

Informationen zu „Qu-ART-ier“ waren (und sind) auch auf den Internetseiten der Stadt Greven

(www.greven.net) und detaillierter unter www.qu-ART-ier.de verfügbar. Hier ist ein auch das Pressearchiv

einsehbar. Außerdem besteht eine Verlinkung zur Facebook-Seite von „Qu-ART-ier

Die Projekt-Internetseite wurde ehrenamtlich von Uwe und Birgit Dresemann erstellt und mit tagesaktuellen

Informationen bestückt. Sie wurde von Juni bis Oktober 2012 ca. 1.000-mal aufgerufen.

Ca. 320 Programmhefte und 160 Gartenpläne wurden heruntergeladen. Neben der überwiegenden

Anzahl deutscher BesucherInnen waren auch vereinzelt Interessierte aus z.B. Spanien, der Türkei, Ungarn,

den Niederlanden und den USA vertreten.

Facebook

Mit der Einrichtung einer Facebookseite „Qu-ART-ier Reckenfeld“ wurden auch die für die Verbreitung

von Informationen immer wichtiger werdenden sozialen Netzwerke genutzt. Auch dieses Element

der Öffentlichkeitsarbeit wurde ehrenamtlich von Uwe und Birgit Dresemann eingerichtet und

von den InitiatorInnen gepflegt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch stetig auf anderen Facebook-Seiten

beworben und bekannt gemacht.

Während der Aktionswochen im August informierten sich ca. 1.500 Personen über Qu-ART-ier. Am

häufigsten vertreten war die Altersgruppe der 25- bis 34-jährigen NutzerInnen mit einer weitgehend

ausgewogenen Verteilung von Frauen und Männern. In Deutschland lag der geografische Schwerpunkt

der NutzerInnen im Umfeld von Greven bzw. im Krs. Steinfurt. Aber auch InteressentInnen aus

z.B. Hamburg, Köln, Stuttgart oder München haben sich für das Projekt interessiert. Die Informationen

über das Reckenfelder Projekt gelangten über verschiedene europäische Länder hinaus auch bis

nach z.B. Indien, Tunesien, Simbabwe, Australien oder Mexiko.

Hinweistafeln an Grevener Ortseingangsstraßen

Um „Qu-ART-ier“ auch im Ortsbild zu präsentieren, wurden die Realisierungsmöglichkeiten von zwei

weiteren öffentlichkeitswirksamen Optionen geprüft: Banner über Hauptverkehrsstraßen und Veranstaltungswerbetafeln

von Greven Marketing an den Ortseingängen der Hauptverkehrsstraßen. Die

Kosten für beide Maßnahmen waren vergleichbar. Der organisatorische Aufwand war jedoch für die

Banner sehr viel höher (Abstimmung mit Verkehrsbehörden, Aufhängung und Abnehmen), so dass die

Entscheidung zugunsten der Ortseingangstafeln fiel, deren Produktion, Anbringung und Abnahme

komplett von Greven Marketing organisiert wird.

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4.5 Programmpunkte

In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Programmpunkte von „Qu-ART-ier“ beschrieben.

4.5.1 Eröffnung

Wichtig war den Projektpartnern eine öffentlichkeitswirksame

Eröffnung der Aktionswochen. Sie fand am

zentralen Anlaufpunkt, einem Bauwagen auf dem

Marktplatz Reckenfeld statt. Durch ein Angebot an

Mitmachaktionen (ein Gemeinschaftsgemälde auf einer

großen Leinwand, Malen mit Straßenkreiden und Töpfern)

sollten bei dieser Veranstaltung die Gäste bereits zu eigenen

Aktivitäten motiviert werden. Für ein Grußwort und die

ersten Pinselstriche konnten Landrat Thomas Kubendorff

und die Schirmherrin Ruth Zurheide gewonnen werden.

Die Mitmachangebote wurden bis auf das

Gemeinschaftsgemälde auf der großen Leinwand allerdings

wenig in Anspruch genommen. Stattdessen standen der

gemeinsame Austausch und das Kennenlernen der Akteure

im Vordergrund, so dass die Eröffnung für eine erste

Annäherung und interessante Gespräche genutzt wurde.

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4.5.2 Bauwagen und Malwochen

Der während der Aktionswochen auf dem Marktplatz platzierte Bauwagen war ein zentraler und auffälliger

Anlaufpunkt für die Qu-ART-ier-Akteure, Neugierige und InteressentInnen. Er wurde leihweise

von der Jugendarbeit Reckenfeld zur Verfügung gestellt, von einem Reckenfelder Landwirt transportiert

und von Dresemanns aufbereitet.

Der Bauwagen war während der Aktionswochen täglich von 14 – 16 Uhr, an den Markttagen von 10

– 12 Uhr und am Tag der „Kunst-vollen Gärten“ ganztägig mit AnsprechpartnerInnen aus der Projektgruppe

besetzt. Hier trafen sich auch die an den Malwochen teilnehmenden KünstlerInnen aus

Reckenfeld, Greven und Münster und arbeiteten an ihren Werken.

Es war zu beobachten, dass die anfängliche Scheu der PassantInnen im Laufe der Zeit nachließ und

der Kontakt und das Gespräch mit den anwesenden Akteuren gesucht wurde.

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4.5.3 Malerei für Jung & Alt

Der vierstündige Workshop „Malerei für Jung & Alt“ wurde ehrenamtlich von dem Künstlerehepaar

Uwe und Birgit Dresemann geleitet. An ihm nahmen 11 Personen im Alter von 13 bis über 70 Jahren

teil. Ganz unterschiedlich waren die Vorerfahrungen und das Selbstbewusstsein der Hobby-

MalerInnen. Während manche ganz forsch eigene gestalterische Ideen umsetzten, nahmen andere

dankbar die beratende und ermutigende Unterstützung durch Uwe und Birgit Dresemann an. Es entstand

eine Vielzahl von Bildern, die in der abschließenden Ausstellung präsentiert wurden.

Informationen und Kontakt zu Uwe und Birgit Dresemann: www.atelierdresemann.de

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4.5.4 Künstler in der Ferienkiste

Auch im Grevener Ferienprogramm für Kinder wurde ein Qu-ART-ier – Programmpunkt angeboten.

Die Jugendarbeit Reckenfeld meldete die Veranstaltung „Künstler in der Ferienkiste“ unter der Leitung

von Uwe und Birgit Dresemann an. Zwölf Kinder nahmen daran teil. Sie machten sich im Ev.

Gemeindehaus fantasievolle Gedanken über die Gestaltung von Reckenfeld. Mit Hilfe eines großen

Plans orientierten sie sich zunächst, suchten ihre Wohnorte, die Schule und andere bekannte Orte.

Dann wurde die Fantasiestadt Reckenfeld mit aus einfachen Recycling-Materialien (Schachteln, Röhren,

Joghurtbecher etc.) gebastelten Elementen verschönert. Das Element „Wasser“ faszinierte die

Kinder besonders: so entstanden u.a. auch ein Leuchtturm und ein Piratenboot.

Informationen und Kontakt zu Uwe und Birgit Dresemann: www.atelierdresemann.de

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4.5.5 Fotoworkshop „Perspektivwechsel“

Der Fotoworkshop stieß auf ein besonders großes Interesse. Schon frühzeitig nach der Veröffentlichung

des „Qu-ART-ier“-Programms war er ausgebucht, zahlreiche InteressentInnen auf einer Warteliste

konnten leider nicht daran teilnehmen. Ein ganzer Tag war dafür eingeplant. Die Leitung hatte

die Fotografin Larissa Krühler.

Bei einer Einführung ging es zunächst theoretisch um verschiedene Tipps und Kniffe, wie man durch

besondere Perspektiven und Kameraeinstellungen ungewöhnliche Bilder produzieren kann. Dann ging

es an die Praxis. Die TeilnehmerInnen streiften bei gutem Wetter durch Reckenfeld und betrachteten

dabei den Ortsteil durch die Kameralinse mit anderen Augen und aus ungewohnten Perspektiven. So

entstand eine Vielzahl interessanter Blicke auf Reckenfeld. Teilweise machten die Bilder zunächst

stutzig und erforderten erst einmal ein Nachdenken darüber, welcher bekannte Ort aus ungewohnter

Perspektive hier abgebildet war.

Abschließend trafen sich die FotokünstlerInnen wieder im Ev. Gemeindehaus. Hier wurde der Workshop

mit einer gemeinsamen Betrachtung und Diskussion der Bilder beendet.

Informationen und Kontakt zu Larissa Krühler: www.lk-fotografie.de

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

4.5.6 Kochen nach Farben

Die aus dem Projekt Reckenfeld 2020 entstandene

„Reckenfelder Kulturenküche“ hat sich mit inzwischen

25 Aktionen seit März 2010 fest etabliert. Die

InitiatorInnen Gertrud Schulze Heuling und Jörg

Große Geldermann sowie die zahlreichen

TeilnehmerInnen an den internationalen Kochabenden

möchten bei gemeinsamen Aktionen neue Kontakte

knüpfen. Ziel ist es, ein Netzwerk von interessierten

Menschen aufzubauen, die aus der kulturellen

Vielfalt, die Reckenfeld zu bieten hat, mehr machen

wollen. Die Koch-Abende sollen Ausgangspunkt für

weitere Gemeinschaftsaktionen werden.

Da lag es nahe, dass sich auch die Kulturenküche am „Qu-ART-ier“-Programm mit einem eigenen

Angebot beteiligte. Im Vorfeld wurde ausführlich diskutiert, wie die Verbindung zwischen Kochen

und Kunst hergestellt werden konnte. Ausgehend von der Weisheit, dass immer auch „das Auge mit

isst“, fiel schließlich die Wahl auf einen Kochabend unter dem Motto „Kochen nach Farben“. Wie üblich,

trafen sich etwa 20 TeilnehmerInnen im Kindergarten Villa Kunterbunt und bereiteten eine farbenfrohe

Menüfolge zu: rot-grüne Bruschetta, grün-rote Paprika-Duett-Suppe, grüner Spinatpfannkuchen

und Sahne-Quark-Mascapone-Creme mit buntem Obst wurden aufgetischt. Den Auftakt bildete

ein farbenfroher Tequila-Sunrise-Cocktail. Bei den lebhaften Gesprächen am Esstisch waren natürlich

auch die anderen Aktionen im „Qu-ART-ier“-Projekt ein Thema.

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

4.5.7 Graffitiworkshops

Mit zwei Graffitiworkshops sollte auch für Jugendliche bei „Qu-ART-ier“ ein attraktives Angebot in

Trägerschaft der Jugendarbeit Reckenfeld stattfinden. Als künstlerischer Leiter hatte der Graffitikünstler

René Turrek zugesagt.

Abweichend von der ursprünglichen Planung sollte schließlich nur ein größeres Graffiti-Objekt mit

den Jugendlichen angefertigt werden. Es handelt sich dabei die Neugestaltung einer Außenwand an

den Jugendräumen im Kath. Pfarrheim St. Franziskus. Beim ersten Termin übten die 16 Jugendlichen

zunächst den Umgang mit der Sprühdose. Den zweiten Termin, für den die abschließende Gestaltung

der Wand vorgesehen war, sagte René Turrek kurzfristig ab. Andere „Qu-ART-ier“-Aktive sprangen

kurzfristig ein und nutzen die Möglichkeit, mit den Jugendlichen schon einmal Plakate zu gestalten,

die für das vorgesehene Kaffee- und Kuchenangebot der Jugendarbeit Reckenfeld bei der Ausstellungseröffnung

benötigt wurden.

Da es nicht gelang, einen Ersatztermin für den 2. Workshop mit René Turrek zu vereinbaren, übernahmen

Uwe und Birgit Dresemann die Verantwortung für den Abschluss der Graffiti-Aktion. Nach

den erforderlichen Vorbereitungen der Wände wurde schließlich am 15. September mit 12 Kindern

und mit Unterstützung von Marita Hölscher und Ben Bugenhagen ein neuer Graffiti-Schriftzug „Jugendtreff“

aufgesprüht. Zusätzlich gestalteten Uwe und Birgit Dresemann noch eine Wand mit einem

Bilde des in Reckenfeld bekannten „Ziegenopa“.

Informationen und Kontakt zu Uwe und Birgit Dresemann: www.atelierdresemann.de

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

4.5.8 Skulpturenworkshop

Die Idee, Skulpturen zu schaffen und diese im öffentlichen Raum (z.B. am Regenrückhaltebecken

Marienfried) auszustellen, stand schon seit Gründung der Reckenfeld 2020–Projektgruppe „Aktiv ums

Regenrückhaltebecken“ im Jahr 2010 auf der Tagesordnung. Federführend waren hier Marita Hölscher

und Hiltrud Wege. Verschiedene Recherchen über Umsetzungsmöglichkeiten hatten sie bereits

durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Anforderungen an Verkehrssicherheit etc. relativ hoch waren,

das Projekt wurde daher nicht realisiert.

Im Rahmen von „Qu-ART-ier“ ergaben sich jetzt andere Möglichkeiten für Skulpturenkunst. Marita

Hölscher und Hiltrud Wege ergriffen begeistert diese Gelegenheit. Als Herausforderung erwies sich

bei den Vorüberlegungen, dass die meisten Materialien für die Herstellung von Skulpturen eine längere

Bearbeitungszeit erfordern, als in einem eintägigen Workshop zur Verfügung steht.

Diese Schwierigkeit konnte mit der Zusage des Skulpturenkünstlers Rüdiger Schwahn für die Leitung

eines Workshops gelöst werden. Er verwendet für seine Skulpturen als Material eingeweichte Pappe

bzw. Papier und kombiniert diese Masse mit anderen Gegenständen. Pappe und Papier müssen zwar

vorher zerkleinert und eingeweicht werden, die Erarbeitung von Skulpturen ist aber an einem Tag

möglich. Anschließend müssen die Skulpturen trocknen.

Hiltrud Wege stellte ihren Privatgarten für diesen Workshop zur Verfügung. Das Wetter spielte mit,

so dass 10 Teilnehmerinnen unter Anleitung von Rüdiger Schwahn einen künstlerisch produktiven

Tag auf der Terrasse genossen. Sie kombinierten die Papiergrundmasse mit vielfältigen anderen Gegenständen:

Ein rostiger Schlüssel, ein Zollstock, Dekoartikel, Bleistifte, zerbrochene Flaschen und

viele andere Kuriositäten wurden Teil der entstehenden Skulpturen. Rüdiger Schwahn unterstützte

die Teilnehmerinnen dabei mit seinem künstlerischen Blick, langjähriger Erfahrung und mit Rat und

Tat.

Informationen und Kontakt zu Rüdiger Schwahn: www.freiekuenstler.de

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

4.5.9 Kunst-volle Gärten

Marita Hölscher und Hiltrud Wege aus der Gruppe „Aktiv ums Regenrückhaltebecken“ waren es auch,

die die „Qu-ART-ier“-Aktion „Kunst-volle Gärten“ initiierten und planten.

Reckenfeld ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an Einfamilienhäusern mit großen Gärten.

Liebevoll bezeichnen die ReckenfelderInnen ihren Ortsteil auch als „Gartenstadt“. Schnell kam daher

bei den Programmplanungen für „Qu-ART-ier“ die Idee auf, auch die Themen „Gärten“ und „Kunst“

zu verknüpfen: Viele Gärten sind einerseits kunstvoll angelegt und gepflegt, andererseits sind Gärten

häufig auch Kulisse für die Präsentation von Kunstobjekten. Die in Reckenfeld vorhandene Vielfalt an

Gärten unter diesen Aspekten zu zeigen und der Öffentlichkeit an einem Tag zugänglich zu machen,

war das Ziel des Tages der „Kunst-vollen Gärten“.

Die erforderlichen Vorbereitungen hierfür waren sehr umfangreich. Marita Hölscher und Hiltrud Wege

wurden dabei von weiteren Aktiven aus der „Qu-ART-ier“-Gruppe unterstützt:

Zunächst mussten GartenbesitzerInnen gefunden werden, die bereit waren ihre Gärten zu öffnen. Die

persönlichen Netzwerke vor Ort waren dabei eine große Hilfe und die Initiatorinnen konnten relativ

schnell eine ausreichende Zahl von ReckenfelderInnen für ihre Idee begeistern. Mit jeder/m von ihnen

wurde ein ausführliches Vorgespräch geführt. Weitere Ideen für ein kleines Begleitprogramm in

den Gärten mit einer Märchenerzählerin und Musikdarbietungen entstanden und wurden organisiert.

Ein Plan der 12 Gärten mit ergänzenden Informationen musste entworfen, gedruckt, gefaltet, ins Internet

gestellt und verteilt werden. Schließlich war am Aktionstag die Anwesenheit am Bauwagen

auf dem Marktplatz erforderlich, um Pläne auszugeben und für Auskünfte zur Verfügung zu stehen.

Viele GartenbesitzerInnen boten den Gästen außerdem Kuchen und Getränke an.

Die umfangreichen Vorbereitungen wurden am Tag der „Kunst-vollen Gärten“ mit einem strahlenden

Sommertag bei angenehmen Temperaturen belohnt. Das Interesse übertraf alle Erwartungen: Hunderte

von Interessierten aus Reckenfeld und den umliegenden Ortschaften waren – überwiegend mit

dem Fahrrad – unterwegs, um sich die Gärten anzuschauen, Anregungen für den eigenen Garten zu

finden oder auch einfach mit anderen Gästen zu plaudern. Die Grevener Zeitung schätzte ca. 800 BesucherInnen.

Damit war dieser Programmpunkt von „Qu-ART-ier“ die Veranstaltung mit den meisten

TeilnehmerInnen. In der Presseberichterstattung wurde bereits der Wunsch nach einer Wiederholung

geäußert.

Qu-ART-ier“-Gruppe, GartenbesitzerInnen und BesucherInnen waren begeistert über den Erfolg der

Aktion. Marita Hölscher und Hiltrud Wege luden wenige Tage später alle beteiligten GartenbesitzerInnen

als „Dankeschön“ zu einem abschließenden Grillfest auf dem Grillplatz des Reckenfelder Bürgervereins

ein.

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

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Dokumentation

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

4.5.10 Hundertwasser in der Villa Kunterbunt

Kindergartenkinder an Kunst heranzuführen ist eine besondere Herausforderung, hat aber andererseits

auch einen besonderen Reiz, da diese Altersgruppe Kunstwerke noch völlig unvoreingenommen

betrachtet.

Das Reckenfelder Familienzentrum „Villa Kunterbunt“ der Ev. Jugendhilfe hat sich mit seinem Projekt

„Hundertwasser in der Villa Kunterbunt“ an „Qu-ART-ier“ beteiligt. Schon im Februar 2012 begann

dieses Vorhaben, das von der Erzieherin Britta Marx konzipiert wurde und über einen Zeitraum von

mehreren Monaten angelegt war. Es umfasste die Beschäftigung mit dem Künstler Friedensreich

Hundertwasser und seinen Werken. Insbesondere die Form der Spirale nahm dabei einen zentralen

Raum ein: kleine und große Spiralen im Stil von Hundertwasser wurden von den Kindern gemalt und

gebastelt, Spiralformen in der Natur gesucht. Als abschließende Aktion gestalteten die Kinder eine

farbenfrohe Spirale aus bunten Fliesenbruchstücken an einer Säule im Außenbereich. An einem Tag

der Offenen Tür während der „Qu-ART-ier“-Aktionswochen konnten interessierte BesucherInnen die

Ergebnisse des Hundertwasserprojektes besichtigen.

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

4.5.11 Offenes Atelier im Haus Marienfried

Die Beteiligung des Altenheims Haus Marienfried an „Qu-ART-ier“ ist ein Beispiel für die Eigendynamik,

die das Projekt auch nach Abschluss der Programmplanungen noch entwickelte. Daher ist diese

Aktion im Programmheft nicht abgedruckt.

Durch persönliche Kontakte fiel der Funke der Begeisterung einzelner Akteure für das Kunstprojekt

auch in dieser Senioreneinrichtung auf fruchtbaren Boden. Bewohnerinnen der Einrichtung besuchten

die „Qu-ART-ier“-Eröffnung auf dem Marktplatz und gestalteten das Gemeinschaftsgemälde am

Bauwagen mit. Im Haus Marienfried stellten sie kunstvolle Tierfiguren aus Pappmaschee her und

produzierten ein plastisches Gemeinschaftsbild unter dem Thema „Lebensbaum“. Hierbei entwickelten

sich viele interessante Gespräche über Kindheitserinnerungen mit Tieren und Bäumen.

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

4.5.12 KünstlerInnen zu Gast in Reckenfelder Familien

Hinter diesem Angebot stand die Idee, die aktiven Künstler/innen der Malwochen mit Reckenfelder

Familien aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen und so einen Austausch zu initiieren. Geplant

waren Einladungen von einzelnen interessierten KünstlerInnen in Familien unterschiedlicher

Nationalitäten zu einem landestypischen Essen.

Verantwortlich dafür war Ilja Kryszat, die sich in der Ev. Kirchengemeinde auch für andere interkulturelle

Aktionen engagiert. Reckenfelder Gastfamilien verschiedener Nationalitäten hatten sich bereit

erklärt, KünstlerInnen einzuladen und zu bewirten. Es hat sich allerdings gezeigt, dass dieses Angebot

von den KünstlerInnen nicht wahrgenommen wurde, so dass keine Begegnung zustande gekommen

ist. Gründe hierfür waren eine starke zeitliche Belastung der beteiligten KünstlerInnen durch die zusätzliche

Einbindung in die Organisation von „Qu-ART-ier“ oder auch die parallele Berufstätigkeit.

4.5.13 Vernissage und Ausstellungen

Den Abschluss des Projektes „Qu-ART-ier Reckenfeld 2020 – gemeinsam gestalten“ bildeten die Ausstellungen

der entstandenen Werken in der ehemaligen Hauptschule in Reckenfeld und anschließend

im Rathausfoyer in Greven.

Die Ausstellung in Reckenfeld wurde am Ende der zweiwöchigen „Qu-ART-ier“-Aktionszeit mit einer

feierlichen Vernissage eröffnet. Hierzu waren alle an „Qu-ART-ier“ Beteiligten, Förderer, VertreterInnen

aus Politik und Verwaltung sowie die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Die Gäste der Vernissage

wurden von der Jugendarbeit Reckenfeld mit Kuchen, Waffeln und Getränken bewirtet.

Bürgermeister Peter Vennemeyer würdigte in seiner Ansprache das erfolgreiche Projekt und bedankte

sich bei allen, die zu seinem Gelingen beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen

OrganisatorInnen, die sich über einen Zeitraum von etwa anderthalb Jahren mit zahlreichen

Stunden für „Qu-ART-ier“ engagiert haben.

Anschließend führte die Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi durch die Ausstellung und erläuterte

die ausgestellten Werke der KünstlerInnen und der TeilnehmerInnen an den Mitmachaktionen.

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

5 Resümee und Ausblick

Wie aus der Dokumentation anschaulich hervorgeht, ist das Projekt „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 –

gemeinsam gestalten“ insgesamt sehr erfolgreich verlaufen, auch wenn einzelne Angebote nicht wie

geplant durchgeführt werden konnten.

Hunderte Menschen haben an den vielfältigen Aktionen teilgenommen, neue künstlerische Erfahrungen

gemacht, andere Menschen kennen gelernt und neue Verbindungen geknüpft. Mit „Qu-ART-ier

ist es gelungen, Menschen verschiedener Altersstufen und Kulturkreise zusammenzubringen. Auch

das Konzept, durch kostenfreie Angebote vor Ort BürgerInnen anzusprechen, die sonst (teilweise

auch aus finanziellen Gründen) eher weniger Berührungspunkte mit Kunst haben, ist aufgegangen.

Qu-ART-ier“ und damit auch der Ortsteil Reckenfeld haben nicht nur in Reckenfeld und Greven,

sondern auch darüber hinaus große Aufmerksamkeit und Anerkennung gefunden. Vielfach wurde bereits

der Wunsch nach einer Wiederholung geäußert.

Die „Qu-ART-ier“-OrganisatorInnen haben ihre Erfahrungen mit dem Projekt bei einem abschließenden

Treffen zusammengetragen und ausgewertet. Viel Zeit und Engagement ist von den haupt- und

ehrenamtlich Beteiligten in das Projekt investiert worden. Die gute Zusammenarbeit der Kooperationspartner,

die Begeisterung für die Projektidee sowie die positive Resonanz in der Öffentlichkeit und

bei den Geldgebern haben die Aktiven dabei getragen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass sich dieses

Engagement gelohnt hat.

Eine Neuauflage von „Qu-ART-ier“ im Jahr 2014 wünschen sich auch die OrganisatorInnen. Das Konzept

muss dann jedoch den veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Denn „Qu-ART-ier

war auch Teil des Projektes „Reckenfeld 2020“ und dieses ist mit dem Ende von „Qu-ART-ier 2012“

ebenfalls abgeschlossen. Die Stadt Greven wird daher zukünftig „Qu-ART-ier“ nicht mehr im gleichen

Umfang unterstützen. Auch die InitaitorInnen Uwe und Birgit Dresemann und Nicole Berner können

aus beruflichen Gründen nicht ein zweites Mal Hunderte von ehrenamtlichen Stunden investieren.

Trotzdem sind die Aussichten für eine Neuauflage gut: Die Reckenfelder Beteiligten der „Qu-ARTier“-Gruppe

haben beschlossen, im Frühjahr 2013 erneut zusammenzukommen und dann gemeinsam

zu überlegen, wie „Qu-ART-ier Reckenfeld 2014“ ins Leben gerufen werden könnte. Konzeptionelle

Anpassungen (z.B. die Einbeziehung neuer Kooperationspartner, eine „Verschlankung“ des Programms,

eine Verkürzung der Aktionszeit auf eine Woche u.a. Maßnahmen) sowie die Möglichkeit,

auf die umfangreichen Vorarbeiten und Erfahrungen aus „Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam

gestalten“ zurückzugreifen, werden einen Neustart erleichtern.

i.A. für die Projektgruppe „Qu-ART-ier

Ulrike. Penselin, Stadt Greven

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Qu-ART-ier Reckenfeld 2012 – gemeinsam gestalten

Dokumentation

Fotos und Abbildungen

S. 5, 13, 14, 15, 16, 17 (Gruppenfotos), 18 (Fotos), 20, 21, 22, 24, 25, Rosi Bechtel

26 (teilw.), 27 (teilw.)

S. 19 (Gruppenfoto) Nicole Berner

S. 1, 3, 11, 12, 17 (Poster Fotoworkshop), 19 (Graffiti), 29 Atelier Dresemann

S. 18 (Abb.) Jörg Große Geldermann

S. 4, 26 (teilw.), 27 (teilw.), 28 Willy Helming

S. 6, 23 Stadt Greven

Impresssum

Hrsg. Stadt Greven, Der Bürgermeister

Rathausstr. 6, 48268 Greven

Dezember 2012

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