AWO Mitteilungen Ausgabe April 2012 - AWO Karlsruhe

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AWO Mitteilungen Ausgabe April 2012 - AWO Karlsruhe

BLICKPUNKT

BLICKPUNKT

Zivildienst/Freiwilligendienst

Und raus bist Du...

Altersarmut in Deutschland

44. Jahrgang Nr. 165 April 2012 AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V.

Mitteilungen


Liebe Freundinnen

und Freunde!

ist Altersarmut in Deutschland Wirklichkeit

oder wird sie nur herbei geredet

und wie definiert man Altersarmut?

Laut WHO ist arm, wer monatlich weniger

als die Hälfte des durchschnittlichen

Einkommens seines Landes zur Verfügung

hat. In Deutschland sind dies ca.

600,- Euro. Glaubt man den Werbeanzeigen

in den Medien, dann sind unsere

Rentner wohlhabende Ruheständler, die

von einem Golfhotel ins nächste reisen

oder sich mit Luxuslinern durch die Meere

schaukeln lassen.

Eine stetig steigende Zahl armer alter

Menschen passt in dieses Bild nicht hinein. Sicher, es gibt diese

gut situierten älteren Herrschaften, die durchaus das Bild der

Medien widerspiegeln und es sei ihnen von Herzen gegönnt! Aber

vor einer um sich greifenden und stetig steigenden Altersarmut

kann und darf man nicht die Augen verschließen.

Im August 2011 nannten verschiedene Tageszeitungen zwei

Zahlen, die auf eine Zunahme der Armut Älterer in Deutschland

hinweisen: Zum einen wird davon ausgegangen, dass bei der

Mehrheit dieser Rentner/innen der Zuverdienst deshalb gesucht

wird, weil das laufende Einkommen zum Lebensunterhalt nicht

ausreicht. Innerhalb von zehn Jahren (2000 bis 2010) wurde eine

Steigerung von 3,5 Prozent der Rentner/innen registriert, die nebenher

einen Minijob innehatten oder einer geringfügigen Beschäftigung

nachgingen.

Zweitens hat die Zahl der Rentner/innen, die zusätzlich zu

ihrer Rente staatliche Grundsicherung beantragen, zugenommen.

Im Jahre 2003 waren es 258.000 Menschen und 2009

bereits 400.000, die Grundsicherung beantragten und genehmigt

bekamen.

Altersarmut ist fast immer Versteckte Armut oder Verschämte

Armut.

So wird in vielen Fällen Sozialhilfe nicht beantragt, weil man

befürchtet, dass die ganze Familie die Finanzverhältnisse offen

legen muss und evtl. die Kinder zum Unterhalt verpflichtet werden.

Es werden Einladungen ausgeschlagen, weil befürchtet wird,

eine Gegeneinladung aussprechen zu müssen. Am Essen, der

Kleidung wird gespart und kleine Extras, die Freude bereiten würden,

sind tabu.

Viele dieser Menschen haben ihr Leben lang gearbeitet, aber

meist im Niedriglohnsektor, in dem eine zusätzliche private Alterssicherung

nicht möglich war oder Brüche in der Erwerbsbiografie

(Berufsunterbrechung durch Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen,

Krankheit, Trennung, Arbeitslosigkeit etc.) tragen dazu

bei, dass die Rente nicht reicht. Dazu kommen noch die vielen

früh Verrenteten. Laut Statistik der Deutschen Rentenversicherung

gehen immer mehr Beschäftigte in Deutschland vorzeitig in

den Ruhestand. Auch diesen Menschen droht Altersarmut! Gewerkschaften

und wir befürchten, dass durch die schrittweise Erhöhung

des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre von 2012 an bis 2029

sich diese vergrößern wird.

Steigende Mieten fressen mittlerweile bis zu 40 Prozent des

Haushaltseinkommens auf. Von den Kosten der Pflege habe ich

hier gar nicht gesprochen!

Liebe Freundinnen und Freunde, nicht jeder Mensch ist seines

Glückes Schmied und gerade deshalb ist es wichtig, auf die

solidarische Verpflichtung hinzuweisen, für Arme und Schwache

einzustehen! Die Politik ist aufgerufen, hier schnellstens gegenzusteuern.

Ihre Angela Geiger

Und raus bist Du …

IM BLICKPUNKT

Arm im Alter in einem reichen Land

Armut betrifft in unserer Gesellschaft Menschen aus allen Altersgruppen.

Die Schere zwischen arm und reich wird zunehmend

sichtbarer und die Zahl der Menschen, deren Einkommen

nicht ausreicht, um sich auch im Alter angemessen und gut versorgen

zu können, nimmt ständig zu. Bereits im Jahre 2007

spricht der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten zur

gesamtwirtschaftlichen Entwicklung davon, dass die fehlende Angleichung

der Alterseinkommen zu einer weiteren Verschärfung

der Ungleichheit im Alter führen wird.

Auch die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit

(OECD) sieht in der Bundesrepublik die Gefahr

wachsender Altersarmut und stellt fest, dass Deutschland international

zu den Schlusslichtern bei der Alterssicherung von Geringverdienern,

Langzeitarbeitslosen, Alleinerziehenden und Selbstständigen

gehört.

Diese Aussagen passen so gar nicht zu den werbewirksamen

Bildern, die eine aktive, einkommensstarke und kaufkräftige Zielgruppe

ansprechen sollen. Sicherlich gibt es sie noch, die Gruppe

der finanziell gut ausgestatteten Rentnerinnen und Rentner,

die derzeit über eine auskömmliche Alterssicherung verfügen.

Aber bereits heute ist ein gesellschaftlicher Wandel sehr deutlich

sichtbar, der unmittelbar mit der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse

einhergeht.

Ursachen der Altersarmut in Deutschland

Der paritätische Wohlfahrtsverband geht davon aus, dass im

Jahr 2030 rund zehn Prozent der Rentnerinnen und Rentner von

Altersarmut betroffen sein werden. Um die Einkommenslage der

Rentnerinnen und Rentner zu beurteilen, wird vielfach auf die so

genannte Eckrente (diese ist eine fiktive Rente) zurückgegriffen.

AWO Mitteilungen 3


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IM BLICKPUNKT

Sie würde einer/einem Versicherten gewährt, wenn sie/er über

45 Versicherungsjahre hinweg stets ein Entgelt in Höhe des

Durchschnittsentgeltes aller Versicherten erhielt und dementsprechende

Beiträge geleistet hat. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass

durch Arbeitslosigkeit, Minijobs, selbstständige Tätigkeiten, Kindererziehungs-

und Ausbildungszeiten etc., die Voraussetzungen

einer/eines Eckrentnerin/Eckrentners in der Realität kaum

erfüllt werden.

Daraus folgen immer mehr Menschen, die im Alter ihren Lebensunterhalt

nicht aus eigenen Einkünften decken können und

deshalb die gesetzliche Grundsicherung in Anspruch nehmen

müssen. Und dies ist auch der Grund, weshalb immer mehr Rentnerinnen

und Rentner in Deutschland auch noch im hohen Alter

dazuarbeiten oder die staatliche Grundsicherung beantragen

müssen, um über die Runden zu kommen. 2010 gingen rund

660.000 Menschen im Alter zwischen 65 bis 74 Jahren nebenher

einer geringfügigen Beschäftigung oder einem Minijob nach. Im

Vergleich waren es im Jahre 2000 nur 416.000 gewesen (Quelle:

Bundesarbeitsministerium). Der Anstieg der Zahl der geringfügig

arbeitenden Rentnerinnen und Rentner betrug demnach

58,6 Prozent. Außerdem erhielten 400.000 der über 65-Jährigen

im Jahre 2009 die staatliche Grundsicherung im Alter; ebenfalls

ein Zuwachs von 55 Prozent gegenüber 2003 als es nur 258.000

waren. Hier wird sehr deutlich, dass prekäre Arbeit, wie z. B.

Minijobs oder auch der Bezug von Hartz IV direkt in die Altersarmut

führt.

Einkommensungleichheit und die Folgen oder die Armut ist

weiblich

Einkommensungleichheit besteht nach einer Untersuchung

des Kuratoriums der deutschen Altershilfe vor allem unter Älteren

und es gibt sie schon heute. Von einer Armutsquote, die doppelt

so hoch ist wie die der Gesamtbevölkerung, sind momentan

allein lebende Frauen und Hochaltrige ganz besonders betrof-

fen. Dies hängt eng mit deren Erwerbsbiografie, den Kindererziehungszeiten

und sonstigen Versorgungsleistungen von Frauen

dieser Generation zusammen. Noch stellt diese Gruppe eine

Minderheit dar, doch zukünftig hat die Hälfte aller heute erwerbstätigen

Frauen Ansprüche unter 683,- Euro zu erwarten. „Wer über

den gesamten Versicherungsverlauf betrachtet unterdurchschnittlich

verdiente - der Regelfall z. B. bei Frauen -, wird bei einem

Lohn im Monat von etwas über 80 Prozent des Durchschnitts

bereits 45 Jahre Beiträge zahlen müssen, um eine Rente in Höhe

der Armut vermeidenden Sozialhilfe zu erhalten, auf die im übrigen

auch ohne jede Vorleistung Anspruch besteht.“ (Quelle

Schmell, W.: Steigende Altersarmut in Deutschland? Gründe und

Vorschläge zur Vermeidung/Hannover 2007).

Altersarmut von Frauen ist kein Problem der Zukunft, es gibt

sie auch heute schon. Die Ursache dafür ist ein Alterssicherungssystem,

dessen Grundlage nach wie vor die Abhängigkeit der

Frauen vom Alterseinkommen ihres Ehemannes ist und die Folge

einer Familienpolitik, die vor allem auf die Berufstätigkeit des

Mannes setzte und setzt. Aber auch die gebrochenen Erwerbsbiografien

von Frauen sowie ihre Diskriminierung am Arbeitsmarkt,

sinkende Witwenrenten und steigende Scheidungsraten führen

zu Altersarmut.

Eine weitere Gruppe, die von besonders hohen Armutsquoten

betroffen sein wird, sind ältere Migrantinnen und Migranten. Sie

haben während der Erwerbszeit weitaus geringere Einkünfte als

deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erworben und sie

beziehen bis zu sechsmal häufiger im Alter (ergänzende) Sozialleistungen.

Laut einem Bericht der Bundesregierung waren im

Jahre 2009 20 Prozent der armutsgefährdeten Menschen über

65 Jahre, die einen Migrationshintergrund hatten. Besonders hart

trifft es auch hier wiederum allein stehende ältere Frauen.

Längst ist Armut im Alter kein vorübergehendes Phänomen

oder gar eine Einzelerscheinung mehr und sie existiert trotz staatlicher

Hilfen. Aber sie findet meist im Verborgenen statt.

Neben den bereits erwähnten „Risikogruppen“

(Niedrigeinkommensbezieher/innen, Hartz IV, Geschiedene,

Bezieherinnen und Bezieher von Hinterbliebenenrente,

etc.), sind vor allem chronisch Kranke,

Menschen mit Behinderungen, psychisch Kranke,

Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen,

ältere Migrantinnen und Migranten oder auch Mitglieder

sozialer Randgruppen, wie z. B. Wohnungslose

betroffen.

In Expertenkreisen ist unstrittig, dass die ausschließliche

Betrachtung der finanziellen und materiellen Lage

dieser älteren Menschen nicht ausreicht, um die tatsächliche

Lebenssituation voll umfänglich zu bewerten.

Denn Armut führt zu gesellschaftlicher Ausgrenzung,

schränkt die Handlungsspielräume des Menschen gravierend

ein und schließt eine gleichberechtigte Teilhabe

an den Aktivitäten und Lebensbedingungen der Gesellschaft

aus. Armut hat immer Unterversorgung in

wesentlichen Lebensbereichen zur Folge. Und Faktoren,

wie z. B. Krankheit und Pflegebedürftigkeit erhöhen,

insbesondere bei prekären Einkommen, das Armutsrisiko.

Gesundheitszustand, soziale Integration, familiäre

oder andere Netzwerke, die Unterstützung bieten

oder auch die Wohnsituation haben einen realen

Einfluss auf die alltägliche Lebenssituation älterer Menschen

und können die Folge materieller Armut verstärken

oder im günstigen Fall auch verringern.

Das subjektive Erleben von Armut

Ganz entscheidend wirkt sich auf die jeweilige

Lebenssituation und die eigenen Handlungsspielräume

das subjektive Erleben von Armut aus. Gefühle, wie

Ausgrenzung, nicht dazuzugehören, ganz unten zu

sein, zunehmende soziale Isolierung und die mit dem

Alter geringen Teilhabechancen dominieren plötzlich

die Lebensrealität. Dies wiederum ruft Gefühle von persönlichem

Versagen, Ohnmacht oder Hilflosigkeit sowie

Schuld- und Schamgefühle hervor und wird noch

gesteigert durch fehlende Perspektiven zur Verände-

AWO Mitteilungen


ung der Situation. Belastungen im Alltag sind schwer zu bewältigen

und können zur Demoralisierung und zu psychischen Erkrankungen

führen. Hier gilt es anzusetzen, wenn es um Problemlösungen

geht.

Soziale Integration und Gesundheit sind neben der finanziellen

Situation entscheidende Bereiche, wie prägend Armut erlebt

wird und was zur Bewältigung der Situation erforderlich ist.

Solange wie möglich in der eigenen Wohnung zu bleiben,

überhaupt geeigneten Wohnraum, eine gute Alltagsversorgung erfordern

ein gutes Netzwerk und soziale Unterstützung. Diese Voraussetzungen

sind in prekärer Lage nicht selbstverständlich gegeben

und erfordern ein entsprechend strukturstarkes Wohnumfeld.

Weitere Risiken liegen im Bereich Gesundheit, z. B. durch

Zuzahlungen, Praxisgebühren, Kosten für Hilfs- und Teilmittel

und nicht verschreibungspflichtige Medikamente - allesamt Folgen

der Gesundheitsreform. Vielfach ist dies für ältere Menschen

mit hohen finanziellen Belastungen verbunden, die durch Ausnahmeregelungen,

wie die so genannte Chronikerregelung nicht

ausreichend aufgefangen werden. Auch Dienstleitungen, die wegen

eines kleiner werdenden sozialen Netzwerkes und zunehmender

Beeinträchtigungen eingekauft werden müssen, treiben

die monatlichen Ausgaben in die Höhe.

Pflegebedürftigkeit als besonderes Armutsrisiko

Pflegebedürftigkeit stellt ein besonders hohes Armutsrisiko

dar. Insbesondere Menschen, bei denen im Alter ein zunehmender

Hilfebedarf entsteht sind häufig davon betroffen. Besonders

hart trifft dies allein lebende Menschen, wenn kein ausreichendes

soziales Unterstützungsnetz verfügbar ist und Pflege durch

ambulante Pflegedienste oder haushaltsnahe Dienstleistungen

erbracht werden muss. Bei Menschen in prekären Lagen reicht

das Einkommen, solange keine weiteren Rücklagen vorhanden

sind, trotz der Bezüge durch die Pflegeversicherung häufig nicht

aus, um die anfallenden Kosten zu decken.

Damit trifft die Verarmung häufig auch die pflegenden Angehörigen,

die durch die Pflege in ihrer Erwerbstätigkeit wie auch

in vielen anderen Bereichen eingeschränkt sind. Hinzu kommt,

dass viele ältere Menschen und hier vor allem sozial Benachteiligte

nicht ausreichend über ihre Rechte aufgeklärt sind oder nicht

über die notwendigen Informationen und Kompetenzen verfü-

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IM BLICKPUNKT

gen, um im Pflegefall adäquate Hilfe zu organisieren. Daher werden

Unterstützungsleistungen zum Teil gar nicht oder erst sehr

spät in Anspruch genommen. Dies betrifft neben der allgemeinen

Beantragung von Pflegegeld im Bereich der häuslichen Pflege

auch die zusätzlichen Sachleistungen z. B. im Bereich der

Wohnraumanpassung, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität

und zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erheblich

beitragen können.

Armutsprävention und Gesundheitsförderung

Um Gesundheit und Selbstständigkeit für ältere Menschen

zu erhalten bzw. Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich hinauszuzögern,

ist der Ausbau präventiver und rehabilitativer Ansätze

dringend erforderlich. Hieraus ergeben sich besondere Herausforderungen

im kommunalen Bereich. Die Kommunen müssen

zum einen die bestehende Infrastruktur in der medizinischen

und pflegerischen Versorgung überdenken und anpassen und/

oder Beratungs-, Fahrdienste, mobile Einkaufsmöglichkeiten sowie

haushaltsnahe Dienstleistungen in einem Umfang initiieren,

der weit über das Bestehende hinausgeht. Zum anderen gilt es

aber ein Konzept zu entwickeln, das auch ältere Menschen in

prekären Lagen erreicht und sicherstellt, dass die soziale Teilhabe

des Einzelnen verbessert wird.

Es muss nach Wegen für die persönliche Ansprache gesucht

werden, um Ältere aus der Vereinsamung zu holen. Speziell für

Ältere in prekären Lagen, wie auch für Migrantinnen und Migranten

sollte ein Konzept, wie das des präventiven Hausbesuches

mit dem Quartiersmanagement der sozialen Stadt in benachteiligten

Nachbarschaften umgesetzt werden.

Konkrete Ansätze zur Intervention und Prävention müssen

überwiegend auf kommunaler Ebene verankert werden, wobei

diese Aufgabe nicht alleine den Kommunen überlassen werden

darf. Es geht hier um grundlegende politische Entscheidungen,

die diesen Prozess mittragen und ebenso konkrete Unterstützung

liefern müssen. Altersarmut ist kein Nischenproblem, sondern

betrifft uns alle. Es ist also höchste Zeit über Altersarmut zu

sprechen.

Clarissa Simon

AWO Mitteilungen 5


Wir stellen vor

Gabriele Schirrmeister,

seit Februar 2011 Heimleiterin

des AWO Seniorenzentrums

Stephanienstift.

Das Gespräch führte

Carmen Gilles,

Verbandsreferentin.

Frau Schirrmeister, Sie sind 2011 nach sieben Jahren wieder

in unseren Kreisverband als Mitarbeiterin zurückgekehrt.

Was waren Ihre Beweggründe für die Rückkehr?

Der Kontakt zur AWO ist in den vielen Jahren nie abgebrochen

und der Wunsch nach Karlsruhe zurück zu kommen, wurde mit

dem Angebot der Stelle als Heimleiterin verwirklicht.

In den letzten Jahren habe ich mich zur Pflegedienstleitung weitergebildet

und habe den Fachwirt im Gesundheit - und Sozialwesen

abgeschlossen und damit die Qualifizierung zur Ausübung meiner

jetzigen Funktion erhalten. Es war schon lange mein großer

Wunsch in einem Pflegeheim als Einrichtungsleiterin tätig zu sein

und nun ist dies in Erfüllung gegangen.

Es gab auch private Gründe dieses Angebot des Kreisverbandes

anzunehmen. Meine beiden Söhne, inzwischen 29 und 20 Jahre

alt, wohnen beide in Karlsruhe und es ist toll, dass wir nun keine

hunderte Kilometer mehr fahren müssen, um uns zu sehen, sondern

dass ein Wiedersehen ohne Autobahn möglich ist.

Erzählen Sie doch etwas über Ihren persönlichen Werdegang.

1996 habe ich beim Kreisverband Karlsruhe-Stadt meine Tätigkeit

begonnen. Im Februar 1997 konnten wir in Oberreut die Tagespflege

eröffnen, in der ich sieben Jahre als Leiterin tätig war.

Es war eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe mit sehr

vielen schönen Erlebnissen und einem guten Team. 2003 hat

es mich dann an die Ostsee gezogen. Dort habe ich mich beruflich

weitergebildet und habe viele Erfahrungen sammeln können,

u. a. in den Aufgabengebieten Öffentlichkeitsarbeit und Marketing,

Belegung und Beratung und in den Aufgaben einer Pflegedienstleitung.

Nun bin ich seit einem Jahr wieder hier in Karlsruhe tätig und ich

danke für das erneut entgegen gebrachte Vertrauen.

Welche Schwerpunkte und Ziele haben Sie als Heimleiterin

und wie verbinden Sie diese Ziele mit den Grundsätzen

der AWO?

Natürlich steht die Zufriedenheit unserer Bewohner an erster

Stelle. Dazu bedarf es einer offenen und kontinuierlichen Kommu-

ANZEIGEN

IM BLICKPUNKT

nikation zwischen allen beteiligten Bereichen. Die gute Qualität

unserer Arbeit zu erhalten und das Fördern von Weiterentwicklung

und Innovation ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit und ein

großes Ziel des gesamten Teams.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kontrolle und Einflussnahme

der wirtschaftlichen Ergebnisse unseres Hauses. Dabei sind z. B.

eine höchstmögliche Auslastung unserer Plätze von wichtiger Bedeutung,

eine gute Personalpolitik, das effektive Einsetzen von

Arbeitsmitteln usw.

Es ist mein Ziel unser Leistungsangebot in Pflege und Betreuung

so zu gestalten, dass Interessenten gerne in unser Stephanienstift

kommen und sich dann als Heimbewohner bei uns wohl

fühlen. Wir sind ein offenes Haus und wollen den Bedürfnissen

der uns anvertrauten Menschen gerecht werden. Freundlichkeit,

Fröhlichkeit, das Eingehen auf Befindlichkeiten und Emotionen

der Bewohner sind neben der guten Pflege sehr wichtig. Das

Leben unserer Bewohner in ihrem Zuhause, also in unserem Stephanienstift,

wollen wir so angenehm und so alltäglich wie möglich

gestalten. Dazu gehört auch eine bedürfnisorientierte soziale

Betreuung.

Wie sehen Sie die Zukunft der Alten- und Krankenpflege?

Es wird durch die nachrückenden Generationen eine veränderte

Anspruchshaltung an die Alten- und Krankenpflege entstehen.

Eine immer stärker werdende Individualität und die Öffnung zu

einer multikulturellen Gestaltung gilt es als herausfordernde Aufgabe

anzunehmen.

Die Zahlen der an Demenz erkrankten Menschen nehmen stetig

zu und es müssen neue Wege zur Pflege und Betreuung gefunden

werden. Die Zukunft wird verstärkt alternative Konzepte erfordern,

wie das Wohnen in Hausgemeinschaften, Wohngemeinschaften

oder anderen Strukturen. Allerdings werden sich die

Möglichkeiten immer an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

ausrichten müssen.

Was wünschen Sie sich für Ihren Bereich für die Zukunft?

Ich wünsche mir in erster Hinsicht ein gutes Miteinander mit unseren

Bewohnern und deren Angehörigen, den Mitarbeitern und

allen unseren Partnern.

Wir haben einige Ideen entwickelt, die wir in nächster Zeit

umsetzen möchten. Die Palliative Versorgung unserer Bewohner

und das Einbringen einer würdigen Abschieds- und Sterbekultur

ist in diesem Jahr großer Schwerpunkt in unserem Haus.

Ich möchte gerne einen Wohlfühlbereich in einem Pflegebad

einrichten und für 2012 wollen wir in unserer sozialen Betreuung

ein neues handwerkliches Angebot für die Bewohner unseres

Hauses gestalten. Außerdem steht das Einführen eines

Gesundheitsmanagements für die Mitarbeiter des Hauses als

Wunsch und Ziel fest.

Vielen Dank für das Gespräch.

AWO Mitteilungen 7


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AWO INTERN

Bundesfreiwilligendienst -

nicht nur was für junge Menschen!

Am 1. Juli 2011 hat der Bundesfreiwilligendienst

(BFD) den Zivildienst abgelöst. Die Resonanz

auf das neue Angebot ist gar nicht

schlecht. Viele junge Menschen nutzen die

Zeit zwischen Schule und Studium oder Ausbildungsbeginn

etc., um sich in unterschiedlichen

sozialen Bereichen im Rahmen eines

Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des

Bundesfreiwilligendienstes (BFD) zu engagieren.

Aber der BFD ist nicht nur was für junge

Menschen!

Für den BFD kann sich jede und jeder bewerben,

ob alt, jung, Frau oder Mann. Er kann

sozusagen generationsübergreifend genutzt

werden. Inzwischen sind bereits über 20 Prozent

der Freiwilligen im BFD über 27 Jahre;

und nicht wenige haben bereits das Rentenalter

erreicht.

Der BFD für Menschen über 27 Jahre richtet

sich vor allem an:

- Rentnerinnen und Rentner/Erwerbsminderungsrentnerinnen

und -rentner,

- Arbeitssuchende,

- Studentinnen und Studenten,

- Hausfrauen,

- Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger,

- Alle, die sich auf eine Ausbildung in einem

sozialen Beruf vorbereiten möchten.

Viele Gründe sprechen dafür, sich als Freiwillige

zu engagieren. Sei es der Wunsch, sich

sozial zu engagieren, sich beruflich neu zu

orientieren, Phasen der Nichterwerbstätigkeit

zu überbrücken oder nach dem aktiven Erwerbsleben

sich zu betätigen.

Menschen, die älter als 27 Jahre sind, haben

im Gegensatz zu den unter 27-Jährigen

auch die Möglichkeit in Teilzeit (mindestens

20 Stunden pro Woche) im BFD tätig zu sein.

Alle im BFD Tätigen erhalten eine intensive

Anleitung in die Tätigkeiten und kostenlose

Seminare. Außerdem gibt es ein Taschengeld

in Höhe von derzeit max. 300,- Euro im Monat

bei einem Vollzeit-Einsatz. Bei den Sozialversicherungen

ist der BFD einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt. Die Beiträge zu Renten-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung

übernimmt die Einsatzstelle. Nach Abschluss des BFD erhalten die Freiwilligen ein qualifiziertes Zeugnis.

Die AWO Karlsruhe bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, z. B.:

- in Kindertagesstätten

- Jugendhilfeeinrichtungen

- Senioreneinrichtungen

- Behinderteneinrichtungen

- Essen auf Rädern

- Mobile Pflege und Betreuung

Sie wollten sich schon immer sozial engagieren? Sie möchten Ihre persönlichen Fähigkeiten für andere zur Verfügung stellen

und gleichzeitig Ihre eigene Sozialkompetenz weiter ausbauen? Dann bewerben Sie sich bei uns für den Bundesfreiwilligendienst

in Vollzeit oder in Teilzeit!

Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne unsere Mitarbeiterin Ina Budde, Tel. (0721) 3 50 07-120.

Clarissa Simon

www.bundesfreiwilligendienst.de

AWO Mitteilungen


AWO Winterfeier für Senioren

AWO INTERN

Bei der traditionellen AWO Winterfeier

für die Senioren aus Karlsruhe

am 4. Dezember 2011 begrüßte

die 1. Vorsitzende, Angela Geiger,

über 300 Gäste im Bürgerzentrum

Südstadt.

Das unterhaltsame und sehr abwechslungsreiche

Programm begann

mit dem Kinderchor Grötz-Singerle,

der mit vielfältigen Musikstücken

das Publikum verzauberte. Der

Auftritt der Munteren Mütter erfreute

die Gäste mit ihren Liedern aus einem

breiten Repertoire. Die Fun Tappers

brachten mit ihren Stepptanzeinlagen

jede Menge Schwung in die

Veranstaltung. Danach folgte ein Auftritt

des Ettlinger Drehorgelorchesters,

welches das Publikum mit seinen

Stücken weihnachtlich einstimmte.

Durch das tolle Programm der

Winterfeier führte Daniel Melchien.

Zum festlichen Abschluss des

Nachmittages wurde noch gemeinsam

Weihnachtslieder gesungen.

Angela Geiger bedankte sich bei allen

Mitwirkenden auf der Bühne sowie dem Team des Festausschusses und allen Helferinnen und Helfer. Es war ein sehr schöner

Nachmittag und es wird schwierig, diese Veranstaltung in diesem Jahr zu toppen. Aber mit Sicherheit hält das Team aus dem

Festausschuss die eine oder andere Überraschung bereit.

Wir trauern um unser aktives Mitglied

Harald Schöpperle

Harald Schöpperle war sehr eng mit der AWO, Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V. verbunden.

Er hat die Begegnungsstätte Oststadt als Vorsitzender des Arbeitskreises der Oststadt 1976 aufgebaut und über Jahrzehnte

geleitet. In dieser Zeit war die Begegnungsstätte korporiertes Mitglied in unserem Kreisverband.

Ab Mitte der 80er Jahre bis Anfang 2000 unterstützte er seine Ehefrau bei der Organisation und Durchführung des AWO

Seniorentanztees.

Harald Schöpperle engagierte sich für die Seniorenarbeit in der AWO, organisierte und begleitete in den letzten zehn Jahren

viele AWO Seniorenreisen in Deutschland und Europa. Beim Herbstfest der Begegnungsstätten und bei vielen anderen AWO

Veranstaltungen begeisterte er uns stets mit seiner Gitarre.

Wir verlieren mit Harald Schöpperle einen liebenswerten und kompetenten Mitstreiter, der sich immer mit großem Engagement

für die AWO eingesetzt hat.

Wir werden Ihm in Dankbarkeit stets ein ehrendes Andenken bewahren.

AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V.

Für den Vorstand:

Angela Geiger, Monika Storck, Erich Weichsel, Gustav Holzwarth

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AWO Mitteilungen 9


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AWO INTERN

Ehrungen für langjährige AWO Mitgliedschaft

Im Dezember lud der Kreisverband

haupt- und ehrenamtliche

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und

Freunde der AWO zur Jahresabschlussfeier

ein. Angela Geiger, Vorsitzende

des Kreisverbandes, bedankte

sich bei den Anwesenden für

die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

Im Rahmen dieser Veranstaltung

wurden Ehrungen langjähriger Mitglieder

durchgeführt: Manfred Weber,

Vorsitzender Stadtbezirk Oberreut/Grünwinkel,

wurde für 25-jährige

Mitgliedschaft geehrt. Barbara

Schmidt und Dr. Peter Corterier bekamen

für 40 Jahre Mitgliedschaft die

goldene Ehrennadel mit Urkunde

überreicht.

Seit 50 Jahren ist Hans Mainahrdt

AWO Mitglied. Er erhielt das silberne

Treueabzeichen mit Urkunde.

Weitere Mitglieder, die für ihre

langjährige Mitgliedschaft geehrt V. l. n. r.: M. Weber, H. Mainhardt, Dr. P. Corterier, B. Schmidt, A. Geiger und E. Weichsel.

werden sollten, leider nicht an der

Veranstaltung teilnehmen konnten, waren: Gerlinde Hämmerle, Dr. Bernhard Hülsmann und Lothar Billing (alle für 40 Jahre Mitgliedschaft),

Gisela Maier (50 Jahre AWO Mitglied).

Ehrungen für ehrenamtliches Engagement

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier

wurden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter im Kreisverband

für ihr langjähriges Engagement

in den Stadtbezirken/Ortsverein,

Stadtbezirks-/Ortsvereinsvorstand sowie

im Kreisvorstand geehrt. Helga

Zirlewagen (Stadtbezirk Daxlanden);

Roswitha Mau und Ingrid Schaber

(Stadtbezirk Durlach); Margarete

Bornhäuser, Lieselotte Fückel, Annemarie

Hollerbach, Rosemarie Huley,

Lotte Kunzmann und Roswitha Stork

(Ortsverein Grötzingen); Klaus Bluck

(Stadtbezirk Mühlburg); Bodo Sieben

und Manfred Weber (Stadtbezirk

Oberreut/Grünwinkel); Renate Tamburlin

(Stadtbezirk Südstadt); Asaf

Ekiz und Ahmet Zorlu (Stadtbezirk

Südweststadt/Weststadt), Gerolf Heberling, Johannes Jung, Albert Kleiber und Günther Krennrich (Kreisvorstand). Die AWO Vorsitzende,

Angela Geiger, bedankte sich herzlich bei den Anwesenden für ihr großes Engagement und ihre Treue zum Kreisverband und

überreichte eine Urkunde mit Nadel sowie ein kleines Präsent.

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Ing-Schlotterer@t-online.de

Bruno Siegele

Fliesenleger-Meisterbetrieb seit 1967

Mitglied der Fliesenleger-Innung

Karlsruhe

76229 Karlsruhe-Grötzingen

Büchelbergstraße 10

Telefon 0721 / 48 21 51

Telefax 0721 / 48 35 23

E-Mail: info@fliesen-siegele.de

Homepage: www.fliesen-siegele.de

AWO Mitteilungen


Mitgliederwerbung 2011

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier wurden

die besten drei Mitgliederwerberinnen und Mitgliederwerber

2011 gewürdigt und bekamen ein

kleines Präsent von der Kreisvorsitzenden, Angela

Geiger, überreicht.

Am erfolgreichsten waren Isabella und Andreas

Huber mit 27 neuen Mitgliedern gefolgt von

Uwe Sturm, der 14 neue Mitglieder in 2011 werben

konnte. Margit Kolb und Klaus Lustig warben

je neun neue Mitglieder.

Weitere Mitgliederwerber 2011:

Fünf neue Mitglieder - Roswitha Stork; vier

neue Mitglieder - Eugenie Stobbe; drei neue Mitglieder

- Mathilde Mainhardt und Edith Winterhoff;

zwei neue Mitglieder - Ingrid Matheis und

Monika Symalla; ein neues Mitglied - Hilde

Becker und Franz Hoß.

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied

AWO INTERN

V. l. n. r.: J. Unser-Nad (in Vertretung für K. Lustig), M. Kolb, U. Sturm, A. Geiger

und E. Weichsel.

Gerhard Stein

Gerhard Stein hat sich mit großem Engagement für den AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V. eingesetzt. Er war viele

Jahre im Vorstand des Stadtbezirkes Daxlanden als Schriftführer und Beisitzer tätig und hat einige Jahre unseren Kreisverband

im Stadtseniorenrat vertreten.

Wir verlieren mit Gerhard Stein einen liebenswerten und kompetenten Mitstreiter.

Wir werden Ihm in Dankbarkeit stets ein ehrendes Andenken bewahren.

AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V. AWO Stadtbezirk Daxlanden

Für den Vorstand: Für den Vorstand:

Angela Geiger, Monika Storck, Uwe Sturm, Arno Hänseroth

Erich Weichsel, Gustav Holzwarth

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AWO Mitteilungen 11


Kreisjugendwerk der AWO Karlsruhe-Stadt

Der Freizeitkatalog 2012 ist da!

Auch dieses Jahr bietet das Kreisjugendwerk der AWO Karlsruhe-

Stadt wieder zahlreiche Kinder-, Jugend- und Familienfreizeiten an.

Für die jüngste Altersgruppe gibt es zwei Kinderabenteuer: Kinder

zwischen sieben und elf Jahren sind auf dem Birkenhof herzlich

willkommen. Hier dreht sich das Programm hauptsächlich um Tiere.

Im Klettergarten warten auf Acht- bis Zwölfjährige spannende

Herausforderungen: Kletterturm, Seilbahn, Hochseilgarten und vieles

mehr.

Im Abenteuerdorf Spielberg darf selbst durch einen Dorfrat über

das Programm bestimmt werden.

Für Neun- bis 13-Jährige bietet das Areal um die Schwedenhäuschen

direkt am Waldrand jede Menge Möglichkeit für Spiel und

Spaß.

Wer sich die spanische, italienische, korsische oder kroatische

Sonne auf den Bauch scheinen lassen möchte, kann dies in den

diversen Action- und Beachcamps tun. All unsere Ferienorte liegen

direkt am Meer und bieten Jugendlichen neben jeder Menge Spaß

am Strand auch spannende Ausflugsmöglichkeiten.

Die Sprachreise nach Folkestone bietet Jugendlichen zwischen

13 und 15 Jahren, die ihr Englisch verbessern möchten, die ideale

Gelegenheit. Durch die Unterbringung in Gastfamilien wird im Alltag

spielend gelernt mit der Fremdsprache umzugehen. Neben dem

Sprachunterricht am Vormittag bleibt noch jede Menge Zeit für Ausflüge,

Shoppingtouren oder Kino.

Die Familienfreizeit auf Korsika bietet für Alleinerziehende und

Familien den idealen Urlaub. Hier können Eltern auch mal ausspannen

und sicher sein, dass es den Kindern nicht langweilig wird -

denn unsere erfahrenen Teamer bieten täglich ein abwechslungsreiches

Programm.

Unser Bestreben ist, die Angebote für Kinder, Jugendliche und junge

Familien möglichst kostengünstig anzubieten. Für finanziell schwächer

Gestellte gibt es verschiedene Zuschussmöglichkeiten. Buchung

und Infos zu allen Freizeiten unter Tel. (0721) 3 50 07-151 oder auf

www.awo-reisen.de

AWO INTERN

AWO Mitteilungen 13


14

EINRICHTUNGEN

Seniorenzentrum Hanne-Landgraf-Haus

AWO Ortsverein wieder zu Gast

Sie können es einfach: im eher trübseligen November

war wieder einmal der AWO Ortsverein Grötzingen ins

AWO Seniorenzentrum eingeladen. Ortsvereinsvorsitzende

Edith Winterhoff und Gastgeber Oliver Deppendorf

konnten eine bunte und fröhliche Schar von gut 40 Menschen

begrüßen und zu dampfendem Kaffee und frischem

Kuchen einladen. Ein buntes Programm von Liedern und

Sitztänzen lockerte den Nachmittag auf und es gab auch

die versprochene Führung durch den im Frühjahr fertig

gestellten Anbau. Bewundert wurde die helle, freundliche

und großzügige Architektur und das lebendige Treiben im

Hause gelobt . Aufmerksam wurde registriert, dass eine

ganze Anzahl von „Grötzinger/innen“ im Hause untergebracht

ist, darunter etliche alt gediente AWO Mitglieder.

Im Anschluss an die Führung gab es noch Fragen und

Antworten zum Thema Heimaufnahme, Pflegeversicherung,

ambulante Pflege und Wohnraumanpassung.

Der Nachmittag endete mit einem großen Dankeschön

von beiden Seiten und der Einladung sich im warmen

Frühjahr einmal im Sinnesgarten des Hanne-Landgraf-

Hauses zu treffen.

Erneutes Hygienesiegel

Das Karlsruher Hygienesiegel ist eine Auszeichnung

in Form einer Urkunde, die als Ergebnis der regelmäßigen

amtlichen Betriebskontrolle verliehen wird. Das Ordnungs-

und Bürgeramt macht hierzu unangemeldete Betriebsbegehungen

und prüft dabei z. B. die Einhaltung

der lebensmittelrechtlichen Bestimmungen, die Rückverfolgbarkeit

der Waren und Speisenproduktion, Mitarbeiterschulungen

und Eigenkontrollen.

Bereits 2010 wurde der Einrichtung die begehrte Urkunde

mit dem Smiley und dem erhobenen Daumen verliehen.

Jetzt kamen die Prüfer im Januar und konnten

am Ende ihrer Begehung die Verlängerung der Auszeichnung

verkünden: in „überdurchschnittlicher Weise“ werden

im AWO Seniorenzentrum die lebensmittelrechtlichen

und hygienischen Bestimmungen erfüllt.

Das freut natürlich die Küchencrew und die ganze Einrichtung

- eine symbolische Anerkennung der geleisteten

Arbeiten.

AWO Mitteilungen


Sozialtherapeutische Tagesgruppe Huckleberry

Familientag in der Erlebnispädagogischen Anlage

EINRICHTUNGEN

Zur Einstimmung auf den gemeinsamen

Familientag bei der

Tagesgruppe Huckleberry wurden

die Familien und Freunde der

Tagesgruppenkinder mit einem

köstlichen arabischen Essen verzaubert.

Auf der Erlebnispädagogischen

Außenanlage begann der

actionreiche Familientag mit

schwungvollen, bewegungsfordernden

Kooperationsspielen.

Hierbei waren Koordinationsfähigkeit,

Schnelligkeit und Flexibilität

besonders gefragt.

Nach dieser Aufwärmrunde,

welche die Familien mit Begeisterung

gemeistert haben, stand das

Ausprobieren am Kletterturm auf

dem Programm. Viele Besucher

machten zum ersten Mal die Erfahrung

mit Seil, Karabiner, Helm

und Gurt zu klettern und kamen

sichtlich erheitert zurück auf den

festen Boden. Manch einer überraschte

sich selber beim Austesten

der eigenen Grenzen.

Danach wurde ein Baumstamm,

in der erlebnispädagogischen

Fachwelt auch bekannt als

„Beam“, der in ca. sieben Metern

Höhe hängt, zum Objekt des Nervenkitzels. Die Leiter daneben zeigte den Weg zur Mut- und Vertrauensprobe. Schon in der

Warteschlange stieg der Puls. Bange Gesichter beim Aufstieg konnten noch scherzhaft überspielt werden, doch konnte man die

wohltuende Entspannung und Zufriedenheit des Triumphes über die eigenen Ängste beim Abstieg nicht mehr verbergen. Nach dem

Motto: „Wer was wagt, der auch gewinnt“, haben alle unsere kleinen und großen Gäste viele tolle Erfahrungen von diesem Tag mit

nach Hause genommen.

ANZEIGEN

Nichts geht über

Bärenmarke.

Bärenmarke

zum Kaffee.

AWO Mitteilungen 15


Erlebnispädagogische Anlage

E.P.A. Erlebnis Pädagogik Abenteuer

Die erlebnispädagogische Einrichtung

des Kinder- und Jugendhilfeverbundes

der AWO Karlsruhe Stadt e.V.

besteht jetzt seit sechs Jahren und erfreut

sich zunehmender Beliebtheit.

Unter dem Namen E.P.A. Erlebnis Pädagogik

Abenteuer haben wir ein vielfältiges

Angebot für Schulklassen, Jugendhilfeeinrichtungen,

Vereine, Auszubildende

und Firmen geschaffen.

In unserem Hochseilgarten am

Rande des Oberwaldes gestalten wir

Trainings mit erlebnispädagogischem

Charakter, bei denen die Gruppe im

Vordergrund steht und durch gemeinsames

Handeln altersspezifisch gestellte

Aufgaben gelöst werden können.

Wir geben den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern die Möglichkeit Verantwortung

für sich und die Anderen

zu übernehmen, ihre eigenen Grenzen

auszuloten und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Unsere qualifizierten Trainerinnen

und Trainer achten dabei stets

darauf, den individuellen Grenzen gerecht

zu werden und bestärken die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer sich von

ihrer eigenen Wahrnehmung leiten zu

lassen.

Sollte sich doch mal jemand überfordern, sind wir jederzeit in

der Lage persönliche Hilfestellung zu geben oder nach „oben“

zu kommen. Die Ausbildung unserer Trainerinnen und Trainer

erfolgt nach aktuellen Sicherheitsstandards und wir sind in engem

Austausch mit der ERCA (European Ropes Course Association),

um unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes

Maß an physischer und psychischer Sicherheit zu gewährleisten.

Es spielt bei uns keine Rolle, ob jemand sportlich ist und

wir können Gruppen im Alter von fünf bis 99 Jahren bedienen.

Allerdings ist ein stabiler Kreislauf die Voraussetzung, um an Aktionen

in der Höhe teilzunehmen.

An dieser Stelle eine kleine Übersicht unserer Angebote:

- Hochseilgartentraining mit Modulaufbau, z. B. Kooperationsaufgaben,

Niederseilparcours, Kletterturm, Seilgarten, Reflektion

- Sozialkompetenztraining

- Teamtraining für Firmen mit spezieller Zielausrichtung und

Kommunikationstraining

Seniorenzentrum Stephanienstift

Am 10. Januar 2012 wurde die Arbeit des Teams des Stephanienstiftes

durch die Mitarbeiter des MDK geprüft. Es galt der

Benotung aus dem Jahre 2011, nämlich einer 1,0 wieder gerecht

zu werden.

Die Bereiche Struktur, Prozess- und Ergebnisqualität sind unter

das fachgerechte Auge der Prüfer gestellt worden. Die Prüfung

fand in einer freundlichen und ruhigen Atmosphäre statt.

Nachdem die Rahmenbedingungen der Einrichtung angesehen

wurden, die Pflegedokumentationen kontrolliert und einige

EINRICHTUNGEN

- Waldabenteuer

- Geocaches

- Betriebsausflüge mit Hochseilgarten-Action und gemeinsamem

Grillen

- Kletterkurs an unserem Kletterturm mit Knotenkunde und

Sicherungstechnik

- Trainings in der DAV-(Deutscher Alpenverein)Kletterhalle

- Mobile Seilaufbauten vor Ort

Gerne nehmen wir uns Ihren individuellen Wünschen an und

würden uns sehr über Anfragen von Arbeitsteams innerhalb unseres

Kreisverbandes freuen.

Kontakt für Infos und Buchungen:

E.P.A., Jens Oberacker/René Roser

E-Mail: epa@awo-karlsruhe.de

Tel. (0721) 3 50 07-154

www.epa.awo-karsruhe.de

Eine „sehr gute“ Note für das Seniorenzentrum

unserer Bewohner/innen nach ihrer Zufriedenheit angehört wurden,

konnten wir im Abschlussgespräch eine sehr gute Bewertung

erfahren.

Schriftlich erhielten wir das Ergebnis per Internet und wir freuen

uns über die Note „1“.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter unserer Einrichtung.

G. Schirrmeister

AWO Mitteilungen 17


18

EINRICHTUNGEN

Kindertagesstätte im Weiherwald

Offizielle Eröffnung

Am 30. Januar 2012 wurde die AWO Kindertagesstätte „im

Weiherwald“ offiziell eröffnet. Die Einrichtung befindet sich gemeinsam

mit dem Alb-Schulkindergarten, der Beratungsstelle der

Albschule und einer ergänzenden Schulkindbetreuung der

Weiherwaldschule in einem neu erbauten zweistöckigen Gebäude

im Stadtteil Weiherfeld. Die Eröffnung fand unter Beteiligung

aller Hausnutzer im großen Eingangsfoyer statt. Die Gäste wurden

mit einem Anfangslied der Kinder herzlich begrüßt, wobei

nach und nach immer eine „Partei“ in das Lied mit einstieg, bis

es letztlich zu einem gemeinsamen Chor wurde. Von allen Seiten

aus begleiteten die unterschiedlichsten Instrumente den

Gesang.

Oberbürgermeister Heinz Fenrich bedankte sich in seiner anschließenden

Rede für den herzlichen Empfang und sprach über

das innovative Konzept der Inklusion, welches hier bereits gelebt

wird. Sowohl den Kindern mit geistiger Behinderung und Entwicklungsverzögerung

des Alb-Schulkindergartens, als auch den

Kindern der AWO Kita „im Weiherwald“ wird ein gemeinsames

Aufwachsen ermöglicht.

Anschließend sangen die Kinder ein selbst geschriebenes

Lied, in welchem sich alle Hausnutzer vorstellten. Frank Bühler

vom Architekturbüro „architectoo“ erklärte die Besonderheiten

des Gebäudes und die gelungene Bauphase. Angelika Bürck,

Leitung des Alb-Schulkindergartens, erinnerte an die Anfänge

des Projektes und zeigte den Weg bis zur heutigen Umsetzung

auf. Oberbürgermeister Heinz Fenrich überreichte Isabel Großkopf,

Leitung AWO Kita, und Angelika Bürck symbolisch den

Schlüssel für das Haus und das gemeinsame Geschenk, eine

große Pflanze für das Foyer.

Angela Geiger, 1. Vorsitzende des AWO Kreisverbandes

Karlsruhe-Stadt e.V., stellte das pädagogische Konzept der integrativ

arbeitenden AWO Kita „im Weiherwald“ vor. 42 Kinder

werden im Alter von drei Monaten bis zum Schuleintritt in drei

Gruppen betreut. Vier Integrativplätze stehen für die Arbeit mit

Kindern mit Behinderungen und Entwicklungsverzögerung zur

Verfügung. Die Kinder lernen und profitieren von der Verschiedenheit

der anderen und eine „Teilhabe aller“ wird somit ermöglicht

und zur Normalität werden.

Prof. Dr. Werner, Vorsitzender der Lebenshilfe Karlsruhe, überreichte

der AWO Kita und dem Alb-Schulkindergarten einen Baustein

für den Bewegungsbereich und äußerte sich stolz über dieses

gelungene Projekt. Joachim Hornuff, Vorsitzender des Bürgervereins

Weiherfeld-Dammerstock, begrüßte die neue Einrichtung

im Stadtteil. Beim anschließenden Buffet trafen sich die

Gäste zum gemeinsamen Austausch.

Seniorenzentrum Grünwinkel

Claudio Schrödter - bester Koch-Azubi in Karlsruhe

Man nehme eine gute Grundausbildung, ein kreatives Köpfchen

und einen guten Geschmack. Füge dies zusammen und

heraus kommt ein junger Koch, der sein Handwerk versteht.

Claudio Schrödter ist so einer!!!

Angefangen hat alles im Jahre 2008 im AWO Seniorenzentrum

Grünwinkel. Hier arbeitete Herr Schrödter zunächst als Zivi. Im

Mai 2009 begann er dann seine Duale Ausbildung zum Koch in

der Großküche im Seniorenzentrum Grünwinkel unter der Anleitung

von Georg Loladze und Armin Wittmann und á la carte im

Restaurant zum Tannweg unter der Anleitung von Herrn Walter

und Herrn Widmann.

Dass er ein besonderer Schüler war, stellte sich sehr schnell

heraus. Alle Zwischenprüfungen bestand unser Claudio mit sehr

gut, ja sogar mit Auszeichnung!

Die letzte Hürde war nun die praktische Prüfung. Aus einem

speziell zusammengestellten Warenkorb mussten die Koch-Azubis

ein Menü komponieren. Jetzt waren es noch sechs Wochen

bis zur Prüfung. Sechs Wochen üben, üben, üben. Sechs Wochen

Zander-Romanesco-Roulade an Weißweinschaum, sechs

Wochen Flugente an Orangensauce, sautierte Petersilienwurzel,

sechs Wochen Zimtparfait an Birnenkompott.

Üben lohnt sich eben doch. Auf der Ziellinie hat Herr Schrödter

seine Mitstreiter locker hinter sich gelassen: Als bester Koch-

Azubi im dritten Lehrjahr der IHK Karlsruhe! Gesamtnote 1!

Wir sind stolz auf „unseren“ Claudio!

AWO Mitteilungen


„Mehr vom Leben“

Betreuung von an

Demenz erkrankten Menschen zu Hause

Die Betreuung eines Familienmitgliedes, das an Demenz erkrankt

ist, erfordert mit dem Fortschreiten der Erkrankung ständige

Beaufsichtigung und Anleitung. Die Betroffenen empfinden

die zunehmenden Einschränkungen als sehr belastend und bedrohlich;

der ohnehin oft rasch fortschreitende allgemeine Abbau

wird durch die Ängste und das Misstrauen beschleunigt. Von

elementarer Bedeutung sind vor allem auch die vertraute Umgebung

und vertraute Menschen. Sie bieten Halt und Orientierung

und unterstützen das Gefühl der/des Einzelnen, trotz Unterstützungsbedarf,

weitgehend eigen- und selbstständig leben zu

können.

Die AWO Karlsruhe bietet mit ihrem aufsuchenden Betreuungsangebot

„Mehr vom Leben“ Menschen, die an Demenz erkrankt

sind und Menschen mit psychischen Erkrankungen im

Alter, zu Hause eine gezielte und bedürfnisorientierte Betreuung,

die individuell angepasst wird. In Kenntnis der Krankheiten

und Krisen, der Stärken und Interessen alter Menschen wendet

die Betreuung zu Hause verschiedene Methoden an, die die Lebenssituation

und Lebensqualität der Betroffenen in ihrer gewohnten

Umgebung erhalten bzw. verbessern soll.

Die/der Betroffene benötigt eine ganzheitliche Betreuung, da

sie/er meint, den Alltag eigenständig bewältigen und auf Unterstützung

und Hilfe verzichten zu können. Die Betreuung zu Hause

orientiert sich in erster Linie an den individuellen Bedürfnissen

und stärkt die verbliebenen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Ganz wichtig sind im Rahmen der Betreuung zu Hause die

Schaffung einer festen Tagesstruktur, die Halt und Orientierung

bietet. Hierzu gehört auch die Anleitung, Unterstützung und Begleitung

bei den Verrichtungen des Alltags, wie z. B. Einkaufen,

Wäsche waschen, Kochen, etc. Gemeinsame Gespräche, Spaziergänge,

Ausflüge, Spielen, Musizieren, Fotos ansehen, Be-

FAE II

Videospiele mal anders

Mit dem Ziel, den Jugendlichen einen Eindruck von einer früheren

Videospielwelt zu vermitteln unternahm die Flexible Ambulante

Erziehungshilfe - Team II einen Ausflug zu RetroGames e.V. -

einem eingetragenen Verein zur Erhaltung und Pflege der Videospielkultur.

In dieser deutschlandweit einmaligen Sammlung klassischer

Arcade-Spielautomaten ist es möglich sich an über 40

Spieleklassikern wie „Asteroids“, „Pacman“, „Donkey-Kong“ oder

„Tetris“ auszuprobieren.

Alle Geräte können ohne Münzeinwurf gespielt werden, natürlich

auch die verschiedenen Flipperautomaten. Nach einer

kurzen, interessanten Einführung in die 30-jährige Konsolengeschichte

und einigen Hinweisen zur Nutzung der Automaten durften

wir endlich loslegen.

Während die Betreuer in alten Zeiten schwelgten, während

sie sich an Geräten aus ihrer Jugendzeit ausprobierten, zeigten

EINRICHTUNGEN

gleitung zu Ärzten und/oder Behörden aber auch Wahrnehmungsübungen

fördern und stärken die Selbstachtung und das Selbstvertrauen.

Die Betroffenen fühlen sich im Alltag und in ihrem Umfeld

wieder sicherer und stabiler und trauen sich auch, Alltagshandlungen

dank der Unterstützung durchzuführen. Die Präsenz einer

unterstützenden Person sowie die Tagesstrukturierung verschaffen

persönliche Stabilität und Selbstbewusstsein, wirken der

Vereinzelung und Einsamkeit durch den unmittelbaren, direkten

Kontakt und die durchgeführten Aktivitäten entgegen.

Durch die gezielte und aktive Unterstützung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von „Mehr vom Leben“ können Menschen,

die an Demenz erkrankt sind, in der Regel weiterhin zu Hause

leben und der Heimaufenthalt kann hinausgezögert oder gar vermieden

werden. Gleichzeitig unterstützt und entlastet „Mehr vom

Leben“ auch die Angehörigen, sowohl durch die Betreuungsarbeit

als auch durch die Beratung und Begleitung unseres Dienstes.

Sie haben Fragen zu „Mehr vom Leben“? Wir beraten Sie

gerne, umfassend und kompetent!

Rufen Sie uns an! Ansprechpartnerin: Gabriele Walter, Tel.

(0721) 8 31 40-920, E-Mail: g.walter@awo-karlsruhe.de

Besteht zusätzlicher und erheblicher Bedarf an allgemeiner

Beaufsichtigung und Betreuung, stellt die Pflegekasse einen

zusätzlichen Betreuungsbetrag bis zu 100,- Euro (Grundbetrag)

und bis zu 200,- Euro (erhöhter Betrag) zur Verfügung.

Der Betrag ist zweckgebunden und kann nur für die

genannte zusätzliche Betreuungsleistung eingesetzt werden.

die Jugendlichen amüsierte Neugier gegenüber den teils mächtigen

Spielautomaten. Nach zwei Stunden waren auch die spielwütigsten

Gemüter gesättigt und wir verließen den mit blinkenden,

piepsenden Geräten voll gepackten Raum.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei den Betreibern

bedanken, die extra für uns bereits um 18.00 Uhr ihre Pforten

öffneten und bei Fragen jederzeit freundlich und kompetent

zur Stelle waren.

Geöffnet wird dienstags ab 20.00 Uhr und samstags ab

21.00 Uhr; weitere Infos finden sich unter http://retrogames.info,

Gablonzer Str. 11, 76185 Karlsruhe. Individuelle Absprachen sind

möglich.

Sven Müller

AWO Mitteilungen 19


20

STADTBEZIRKE

Ortsverein Grötzingen

Spenden an den Kreisverband und die

Hanne-Landgraf-Stiftung

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier

überreichte die Vorsitzende des Ortsvereins

Grötzingen, Edith Winterhoff, an die Kreisvorsitzende,

Angela Geiger, jeweils eine

Spende von 500,- Euro an die AWO Krebsberatung

für Kinder sowie an die AWO

Krebsberatung für Erwachsene.

Ebenfalls über eine Spende durfte sich

der Vorsitzende der Hanne-Landgraf-Stiftung,

Erich Weichsel, freuen. Edith Winterhoff

überreichte ihm einen Scheck über

1.000,- Euro für arme Kinder in Karlsruhe.

V. l. n. r.: Erich Weichsel, Edith Winterhoff und Angela Geiger.

Stadtbezirk Innenstadt

Würdigung des ausscheidenden Vorstandes

Wie in der Januar-Ausgabe 2012 schon

mitgeteilt wurde, haben aus gesundheitlichen

Gründen Inge Viel (stv. Vorsitzende

des Stadtbezirkes) und Helmut Steck (Vorsitzender

des Stadtbezirkes) ihre Ämter

zum 31. Dezember 2011 niedergelegt.

Angela Geiger bedankte sich im Rahmen

der Jahresabschlussfeier 2011 für das

hohe Engagement in den letzten Jahrzehnten

im Stadtbezirk und im Kreisverband von

Inge Viel und Helmut Steck sowie von Maria

Steck, die Jahrzehnte als Schriftführerin

und ehrenamtliche Helferin im Stadtbezirk

tätig war.

V. l. n. r.: Angela Geiger, Helmut Steck, Maria Steck und Erich Weichsel (Inge Viel war aus

gesundheitlichen Gründen verhindert).

AWO Mitteilungen


Stadtbezirk Rüppurr

Sonnwendfeier 2012

STADTBEZIRKE

Der AWO Stadtbezirk Rüppurr richtete

in Zusammenarbeit mit der

Bürgergemeinschaft Rüppurr im Juni

2011 zum ersten Mal die Sonnwendfeier

an der Dreschhalle aus.

Nach dem tollen Erfolg entschloss

man sich die Feier am 23. und 24.

Juni 2012 durchzuführen. Beginn ist

am 23. Juni 2012 ab 16.00 Uhr an der

Dreschhalle in Rüppurr am Albwanderweg.

Um 19.00 Uhr werden wir mit unserer

Open-Air-Disco beginnen mit

Musik der 70er, 80er und 90er Jahre.

Nach Einbruch der Dunkelheit um ca.

22.30 Uhr wird die Jugend der Freiwilligen

Feuerwehr Rüppurr das Feuer

entzünden. Der Sonntag wird mit

einem Weißwurst-Frühstück um

10.30 Uhr starten. Ab 12.00 Uhr wird das Jugendwerk der AWO Karlsruhe wieder mit den Kindern Geschicklichkeitsspiele und noch

vieles andere durchführen. Am Nachmittag werden die Jugendgruppen des DRK und der Jugend-Feuerwehr Rüppurr mehrere

kleine Show-Rettungsübungen durchführen - lassen Sie sich überraschen!

Für Ihr leibliches Wohl wird an beiden Tagen bestens gesorgt. Der Stadtbezirk Rüppurr und die Bürgergemeinschaft Rüppurr

freuen sich auf Ihren Besuch.

Michael Maier

ANZEIGEN

AWO Mitteilungen 21


Ein kleiner Tipp

Ihres Apothekers:

Die Apotheken stellen die Arzneimittelversorgung

der Bevölkerung sicher.

Im Notfall auch nachts.

Im Dienste der Gesundheit.

IHR APOTHEKER -

BERATER FÜR ARZNEI UND

GESUNDHEIT

APOTHEKE AM

NYMPHENGARTEN

Inh. Christel Leber

76131 Karlsruhe

Kriegsstr. 29

Tel. 0721/35 63 77

Fax 0721/3 84 22 84

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lohnt

sich

immer!

Seniorentanztee

Regelmäßige Angebote im Haus der Familie

Informationen Tel. (0721) 3 50 07-122

Freitags: 14.00 Uhr Seniorentreff

Kreis der Angehörigen psychisch Erkrankter

Jugendwerk

Wir möchten Ihnen auch in diesem Jahr die beliebte Seniorenreise in die

Pension Rolf Koch anbieten. Über 40 Mal haben wir mit AWO Reisen Karlsruhe

Freizeiten in unserem Hause durchgeführt.

Darüber freuen wir uns sehr und danken für die langjährige Treue und

Freundschaft.

Über viele Jahre hat Lisbeth Pflüger die Reisen vorbildlich begleitet.

Da die AWO Karlsruhe keine Seniorenreisen mehr durchführt, möchten wir

das Reiseangebot gerne fortsetzen.

Bad Endbach liegt zwischen Marburg und Herborn, im Naturpark Lahn-Dill-

Bergland.

Unser Haus befindet sich in ruhiger, erholsamer Lage. Unser persönliches

Interesse für Ihr Wohlbefinden, ein gepflegter Komfort sowie Gesang mit

Zithermusik, Spieleabend und mehr, bilden eine lebendige Harmonie.

In diesem Jahr findet zunächst eine Reise vom 25.04. bis 09.05.2012 statt.

Wir würden uns freuen, Sie als langjährige sowie neue Gäste begrüßen zu

dürfen.

Für weitere Informationen oder Anmeldung rufen Sie uns bitte an:

Telefon 02776/468.

VERANSTALTUNGEN DES KREISVERBANDES

Jugend- und Begegnungszentrum, Kronenplatz 1

Termine: Montag 2.4., 7.5., 4.6., 1.10., 5.11. und 3.12.2012

von 14.00 bis 17.00 Uhr, Teilnehmerbeitrag 3,- Euro

Weitere Informationen Tel. (0721) 3 50 07-119

Treffen alle 14 Tage, dienstags um 19.30 Uhr im Haus der Familie,

Siegfried Fischer, Tel. (0721) 46 57 87.

Termine über Oliver Hill, Tel. (0173) 3 11 21 16 oder oli@awo-jugendwerk-ka.de

Offener Jugendtreff in der Kronenstr. 15 - Keller „Cave“- Seiteneingang,

freitags von 20.00 Uhr bis open End.

Korporative Mitglieder des Kreisverbandes

Karlsruher Club 50-Plus

Adlerstr. 33, Tel. (0721) 38 95 83

Geöffnet jeden Dienstag und Freitag von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Handarbeitskreis: mittwochs ab 14.00 Uhr

Kegeltreffen jeden Montag ab 13.00 Uhr bei den Verkehrsbetrieben in der Tullastr.

1x im Monat, jeweils donnerstags finden Spaziergänge statt.

AWO Begegnungsstätte Oststadt

Schönfeldstr. 1, Tel. (0721) 69 63 76, Ansprechpartner: Kurt Brendelberger,

Tel. (0721) 69 96 46

Geöffnet jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 14.00 bis 18.30 Uhr.

Jeden Montag Skat-Vergnügen und Spiele.

Skatturniere: montags von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Fußpflege: mittwochs nach telefonischer Anmeldung, Tel. (0721) 69 63 76.

Hallo, liebe AWO Mitglieder aus Karlsruhe und Umgebung

AWO Mitteilungen 23


24

VERANSTALTUNGEN DER STADTBEZIRKE

WAGHÄUSEL

AGHÄUSEL

AGHÄUSEL

Landkreis Landkreis Landkreis Karlsruhe

Karlsruhe

Internetadresse: Internetadresse: www www.waghaeusel.de

www .waghaeusel.de

Die Stadt Waghäusel liegt geographisch

in der Rheinebene und setzt sich aus den

drei Stadtteilen Kirrlach, Wiesental und

Waghäusel zusammen. Die Nähe zu den

Städten Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg

macht Waghäusel zur attraktiven

Wohngemeinde mit derzeit rund 20.600

Einwohnern. Die im Regionalplan als

Unterzentrum ausgewiesene Stadt hat

aber auch selbst ein ideales Umfeld für

Gewerbebetriebe und Investoren geschaffen.

Mit ihren ausgedehnten Wäldern,

Naturschutzgebieten, der Wallfahrtskirche

aus dem 15. Jahrhundert,

der Eremitage aus dem 18. Jahrhundert

mit Freiheitsdenkmal oder dem flandrischen

Schnitzalter aus dem 16. Jahrhundert

bietet sie daneben Sehens- und Erlebenswertes.

Schließlich laden zahlreiche

Veranstaltungen der Sport- und kulturellen

Vereine sowie eine vielseitige

Gastronomie zu einem Besuch ein.

Weitere eitere Informationen

Informationen

Informationen

Stadtverwaltung � Gymnasiumstr. 1

68753 Waghäusel

Telefon 07254/2070

Telefax 07254/207 223

Nichts geht über

Bärenmarke.

Bärenmarke

zum Kaffee.

Zu allen Veranstaltungen in den Stadtbezirken sind Gäste und

Freunde der AWO herzlich willkommen!

Stadtbezirk Beiertheim-Bulach

1. Vorsitzende: Eugenie Stobbe, Laurentiusstr. 5, 76135 Karlsruhe, Tel. (0721) 86 54 13

2. Vorsitzender: Rainer Geiger, Breite Str. 135, 76135 Karlsruhe, Tel. (0721) 81 67 07

Montag, 30.4.2012, um 14.30 Uhr, Mitgliederversammlung im Seniorenzentrum

Oberreut, Hermann-Müller-Würtz-Str. 4, Treffen schon ab 14.00 Uhr.

Treffen im Wachthäusle Bulach, Litzenhardtstr. 64, ab 14.00 Uhr:

Montag 2.4., 23.4., 7.5., 21.5., 4.6. und 11.6.2012

Treffen im Seniorenzentrum Oberreut, Hermann-Müller-Würtz-Str. 4, ab 14.00 Uhr:

Montag 25.6.2012

Ausflüge, um Anmeldung wird gebeten:

Montag 16.4., 14. 5. und 18.6.2012

Stadtbezirk Dammerstock-Weiherfeld

1. Vorsitzende: Ingrid Matheis, Acherstr. 13, 76199 Karlsruhe, Tel. (0721) 88 13 78

2. Vorsitzende: Helga Ehbrecht, Veilchenstr. 8, 76131 Karlsruhe, Tel. (0721) 69 63 46

Fahrten, Abfahrt 10.00 Uhr an der Franziskuskirche:

Mittwoch 18.4.2012 Waldmichelbach (Birkenhof), Odenwald

Mittwoch 16.5.2012 Hinterweidenthal (Teufelstisch), Pfalz

Mittwoch 13.6.2012 Unterreichenbach (Untere Kapfenharder Mühle), Schwarzwald

Zu allen Veranstaltungen sind Gäste und Freunde der AWO herzlich willkommen und können

sich unter Tel. (0721) 88 13 78 bei Ingrid Matheis anmelden.

Stadtbezirk Daxlanden

1. Vorsitzender: Uwe Sturm, Kastanienallee 18, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 57 52 29

2. Vorsitzender: Arno Hänseroth, Kastenwörtstr. 3, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 5 68 68 20

Donnerstag, 29.3.2012, um 16.00 Uhr, Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte.

Begegnungsstätte „Lisbeth Pflüger“, bei der Evang. Hoffnungsgemeinde, Am Anger 6a,

Tel. (0721) 50 16 18, Ansprechpartnerin: Helga Zirlewagen, Taubenstr. 7,

Tel. (0721) 57 47 73.

Montags: 14.00 bis 18.00 Uhr Seniorentreffen - gemütliches Beisammensein

Dienstags: 14.00 bis 18.00 Uhr Spielenachmittag

Donnerstags: 14.00 bis 18.00 Uhr Seniorentreffen - singen, spielen,

handarbeiten - alles ist möglich

Termine für Ausflüge, Vorträge, etc. werden bei den Treffen bekannt gegeben.

Stadtbezirk Durlach

1. Vorsitzende: Ingeborg Holzer, Dornwaldstr. 22, 76227 Karlsruhe, Tel. (0721) 49 24 97,

Email: ingeborgholzer@gmx.de

2. Vorsitzende: Roswitha Mau, Nebeniusstr. 28, 76137 Karlsruhe, Tel. (0721) 38 72 38

Dienstag, 3.4.2012, um 18.00 Uhr, Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte.

Alle Veranstaltungen finden in der Grötzinger Str. 10 (Endhaltestelle Turmberg / Tram

1 und 8) statt.

Anmeldung zu den Ausflügen und Näheres zu den verschiedenen Treffen bei Ingeborg Holzer

oder Roswitha Mau

Montags: 18.00 bis 20.00 Uhr geselliges Beisammensein mit Karten-,

Brett- und Würfelspielen, Leitung Frau Mau

Dienstags: 14.30 bis 17.00 Uhr Seniorentreffen, Unterhaltung mit Kaffeetrinken,

Spielen, Singen, Sitzgymnastik und vieles mehr

(ausgenommen die Tagesausflüge),

Leitung Frau Holzer

Donnerstags: 14.00 bis 17.00 Uhr Bastelkreis

Tagesausflüge, Treffpunkt 10.00 Uhr, Busbahnhof Durlach:

Dienstag 24.4., 22.5. und 26.6.2012

Zu allen Veranstaltungen sind Gäste und Freunde der AWO herzlich willkommen.

AWO Mitteilungen


Ortsverein Grötzingen

1. Vorsitzende: Edith Winterhoff, Im Speitel 100, 76229 Karlsruhe, Tel. (0721) 48 20 11

2. Vorsitzende: Beate Ebendt, Am Liepoldsacker 14, 76229 Karlsruhe, Tel. (0721) 4 76 77 93

Dienstag, 3.4.2012, um 16.00 Uhr, Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte.

Dienstags: 14.00 bis 18.00 Uhr Seniorentreffen, Begegnungsstätte Grötzingen

Mittwochs: 15.00 bis 16.00 Uhr Seniorengymnastik, Hanne-Landgraf-Haus

Donnerstags: 13.30 bis 17.00 Uhr Spielenachmittag, Begegnungsstätte Grötzingen

Stadtbezirk Knielingen

1. Vorsitzende: Ingrid Mai, Sudetenstr. 41, 76187 Karlsruhe, Tel. (0721) 56 70 69

2. Vorsitzende: Marianne Heil, Karl-Schurz-Str. 14, 76187 Karlsruhe, Tel. (0721) 56 80 88

Jeden Dienstag Begegnungsstätte, Eggensteiner Str. 1, von 14.00 bis 17.00 Uhr gemütliches

Beisammensein mit Spiel und Handarbeiten.

Stadtbezirk Mühlburg/Nordweststadt/Neureut

1. Vorsitzender: Marcus Jainta, Berliner Ring 4, 76676 Graben-Neudorf, Tel. (0175) 5 21 01 55

2. Vorsitzender: Klaus Bluck, Michael-Pacher-Weg 13, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 78 64 30

Gemeinsames Essen und danach gemütliches Beisammensein im „Oberen See“,

Steubenstr. 18, ab 13.00 Uhr, Bus 70 ab Entenfang:

Dienstag 10.4., 15.5. und 12.6.2012

Busausflug, Abfahrt Entenfang, 10.00 Uhr:

Dienstag 24.4., 22.5. und 26.6.2012

Auskünfte zu den Busausflügen und Anmeldungen bei Heinz Hoffmann,

Tel. (0721) 55 40 67.

Stadtbezirk Nordstadt

1. Vorsitzender: Andreas Huber, Rhode-Island-Allee 54, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 4 76 54 79

2. Vorsitzende: Isabella Huber, Rhode-Island-Allee 54, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 4 76 54 79

Email: awo-nordstadt@online.ms

Jeweils am 2. Dienstag im Monat, 17.00 Uhr, offene Vorstandssitzung im Hotel Aviva,

Ohiostr. 15, 76149 Karlsruhe: 10.4. und 8.5.2012

Stadtbezirk Oberreut/Grünwinkel

1. Vorsitzender: Manfred Weber, Bernh.-Lichtenberg-Str. 6, 76189 Karlsruhe,

Tel. (0721) 86 24 48

2. Vorsitzender: Bodo Sieben, Albert-Braun-Str. 9a, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 86 28 04

Begegnungsstätte im Oberreuter Gemeinschaftszentrum “Weiße Rose”,

Otto-Wels-Str. 31, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 86 52 30

Montags: 14.00 bis 18.00 Uhr Seniorentreff, gemütliches Beisammensein,

Bingospiele, Singen

Donnerstags: 10.00 bis 11.00 Uhr Seniorengymnastik

Freitags: 14.00 bis 17.00 Uhr Seniorenspielenachmittag

Sonntags: 14.00 bis 20.00 Uhr Seniorentreff für russisch sprechende Migrantinnen

Weitere Aktionen und Termine werden bei den Tagestreffs bekannt gegeben.

Stadtbezirk Ost

1. Vorsitzende: Margit Kolb, Heilbronner Str. 27, 76131 Karlsruhe, Tel. (0721) 61 22 80

2. Vorsitzende: Christa Paul, Ernststr. 15, 76131 Karlsruhe, Tel. (0721) 61 21 84

Donnerstag, 19.4.2012, um 14.00 Uhr, Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte.

Fahrten, Treffpunkt 9.45 Uhr, Mannheimer Str. 9 und 10.00 Uhr Gottesauer Platz:

Donnerstag 12.4. Odenwald, 3.5. Speyer / Gasthof Alter Hammer, 14.6.2012 Schwarzwald

Treffen in der Begegnungsstätte, 14.00 Uhr, Schönfeldstr. 1:

Donnerstag 24.5. und 21.6.2012 zum gemütlichen Beisammensein

VERANSTALTUNGEN DER STADTBEZIRKE

Gartenstraße 1

76571 Gaggenau

Tel. 07224/6 83 86

Fax 07224/6 83 06

Vereinte

Dienstleistungsgewerkschaft

Rente erst mit 67

ist Rentenklau!!!

Bezirk Mittelbaden-

Nordschwarzwald

Hausanschrift:

Rüppurrer Str. 1 a, 76137 Karlsruhe

Postanschrift:

Postfach 22 64, 76010 Karlsruhe

����� 0721 - 38 46 - 000

Fax 0721 - 38 46 - 335

Internet: http://www.verdi.de

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VERANSTALTUNGEN DER STADTBEZIRKE

Impressum

Herausgeber:

AWO

Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V.

Rahel-Straus-Straße 2, 76137 Karlsruhe

Telefon (0721) 3 50 07-0

Fax (0721) 3 50 07-170

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home: www.awo-karlsruhe.de

Verantwortlich für den Text:

Gustav Holzwarth, V.i.S.d.P., Gisela Fischer,

Siegfried Fischer, Carmen Gilles, Elke Kropp,

Gerald Rieger

Redaktion und Umbruch:

Beate Kehrbeck

Entwurf, Satz u. graphische Gestaltung:

Beate Kehrbeck

Bildmaterial:

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Anzeigen und Gesamtherstellung:

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Im Husarenlager 6a • 76187 Karlsruhe

Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht

unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.

Preis 0,30 Euro. Für Mitglieder ist der Preis im

Beitrag enthalten.

Nachdruck ist, gegen Vorlage eines Belegexemplares

an die Redaktion, erlaubt.

Redaktionschluss nächste

Ausgabe 3. Mai 2012

Wir nehmen uns Zeit für Sie

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Tag und Nacht für Sie da.

Stadtbezirk Rüppurr

1. Vorsitzender: Michael Maier, Wickenweg 2, 76199 Karlsruhe, Tel. (0721) 88 89 94

2. Vorsitzende: Ursula Tietz, Allmendstr. 4, 76199 Karlsruhe, Tel. (0721) 88 82 47

Begegnungsstätte „Oskar Hartlieb“, Lange Str. 69, Tel. (0721) 88 18 89

Geöffnet jeden Montag, Mittwoch und Freitag, ab 14.00 Uhr, gemütliches Beisammensein

mit Brett- und Würfelspielen.

Samstag, 23.6., und Sonntag, 24.6.2012, Sonnwendfeier bei der Dreschhalle.

Bingo:

Freitag 13.4., 4.5. und 8.6.2012

Stadtbezirk Südstadt

1. Vorsitzender: Michael Fischer, c/o Wilhelmstr. 47, 76137 Karlsruhe, Tel. (0176) 96 80 14 68

2. Vorsitzende: Gudula Stellmacher, Roonstr. 12, 76185 Karlsruhe, Tel. (0721) 4 99 78 81

E-Mail: awo_suedstadt@gmx.de

Samstag, 21.4.2012, um 15.00 Uhr, Mitgliederversammlung, Begegnungsstätte -

anschließend ein Vortrag zum Thema „Die AWO Karlsruhe und ihre Einrichtungen“.

Begegnungsstätte, Wilhelmstr. 47, Tel. (0721) 37 76 73

Geöffnet jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr

Montags: Gymnastik im Sitzen

Mittwochs: Tischkegeln

Donnerstags: Bingo

Fahrt mit Bus, Treffpunkt 10.00 Uhr, Nebeniusstr. vor der Schule:

Dienstag, 10.4., 8.5. und 12.6.2012

Achtung - gilt für alle Fahrten!:

Anmeldung mit Kartenverkauf - jeden Montag in der Begegnungsstätte.

Weitere Informationen zu den Ausflügen bei Margot Braun, Tel. (0721) 38 07 32.

Damenstammtisch, 17.00 Uhr, Begegnungsstätte:

Freitag, 27.4., 25.5. und 29.6.2012

Jung und Alt treffen sich zum gemeinsamen Spieleabend, ab 18.00 Uhr:

Freitag, 13.4., 4.5. und 8.6.2012

Stadtbezirk Südweststadt/Weststadt

1. Vorsitzender: Klaus Lustig, Klauprechtstr. 48, 76137 Karlsruhe,

Tel. (0721) 81 23 73, Email: klaus.lustig@kunstwohlfahrt.eu

2. Vorsitzender: Adnan Beyazit, Erzbergerstr. 2b, 76133 Karlsruhe

Alle Veranstaltungen finden in der Begegnungsstätte „Irma Zöller“, Klauprechtstr. 30, statt.

Montags, mittwochs und freitags ab 12.00 Uhr Türkische Pensionisten.

Donnerstags ab 15.00 Uhr: Runter vom Sofa!

Treffpunkt für Junggebliebene - körperliche und geistige Bewegung, gemütliches Beisammensein

mit individuellen Überraschungen, Auskunft bei Hilde Becker, Tel. (0721) 81 53 05.

1. Freitag im Monat, ab 19.30 Uhr, ist die Bar in der Begegnungsstätte/Kunstwohlfahrt

geöffnet! Auskunft bei Klaus Lustig, Tel. (0721) 81 23 73.

Freitags, nach Ansage, Boule unter der Hirschbrücke/Sonntagsplatz, bei Bedarf ist anschließend

die Boule-Bar in der Begegnungsstätte geöffnet.

Jeden 2. Samstag im Monat (nur außerhalb der Schulferien)

Der Enkel schlägt den Opa - und die Oma macht mit!

Schach für Jung und Alt, Anfänger und Könner, Schachlehrer anwesend, kostenlose Teilnahme,

geeignet für Menschen von sechs bis 106 Jahre. Auskunft bei Klaus Lustig.

Ausstellungen, Lesungen, Theater:

Bitte entnehmen Sie die Termine von der Homepage www.kunstwohlfahrt.eu oder aus

unserem Schaukasten an der Kreuzung Hirschstr./Klauprechtstr.

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