Standortpolitik - Groß-Gerau

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Standortpolitik - Groß-Gerau

Standortpolitik

Wie Unternehmen vom

Stadtmarketing

profitieren

Groß-Gerauer Unternehmerfrühstück

am 11.09.2012


Standortpolitik

Überblick

• Beispiele aus der Stadtmarketing-Praxis

• Stadtmarketing? Definition und Ausprägung

• Erfolgsfaktoren und Handlungsfelder

• Nutzen für die lokale Wirtschaft

• Wie Sie sich beteiligen können…


Standortpolitik

Groß Gerau

Ziel: Groß Gerau als attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort positionieren

Methode: Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“

Kundenorientierung! Betrachtung Groß Geraus aus Sicht von qualifizierten

Arbeitskräften

Beteiligte Akteure:

• Unternehmen (über Befragung) und IHK

• Stadtverwaltung:

• Bauen, Liegenschaften, Umwelt und Verkehr

• Familie & Soziales

• Ordnungsamt

• Sport, Kultur und Vereine

• Wirtschaftsförderung / Stadtmarketing


Standortpolitik

Ober Ramstadt – „Stadt der Farben“

Ziele:

• Image der Stadt schärfen

• Innenstadt attraktiver machen

• strategisches Marketing einführen

Stadtleitbild „Die Zukunft beginnt jetzt“

Stadtkonzeption

Licht- und Farbmasterplan

Starke Rolle der Wirtschaft Caparol


Standortpolitik

Dieburg – Qualitätsstadt Dieburg

Ziel: Servicequalität in der Stadt verbessern

Methode: ServiceQualität Deutschland

17 Betriebe zertifiziert

Servicequalität als Alleinstellungsmerkmal der Stadt


Standortpolitik

Stadtmarketing?

„Stadtmarketing als Ansatz der zielgerichteten Gestaltung und Vermarktung einer

Stadt basiert auf der Philosophie der Kundenorientierung. Es dient der

nachhaltigen Sicherung und Steigerung der Lebensqualität der Bürger und der

Attraktivität der Stadt im Standortwettbewerb. Dies geschieht im Rahmen eines

systematischen Planungsprozesses und durch die Anwendung der Instrumente des

Marketing-Mix.

Das „Produkt“ Stadt ist das Ergebnis der Einstellungen und des Handelns der

Menschen in der Stadt. Stadtmarketing wird deshalb idealerweise von allen

Menschen mitgetragen. In einem institutionalisierten Verfahren werden die

vielfältigen und häufig unterschiedlichen Interessen aus dem öffentlichen wie privaten

Bereich zusammengeführt und die Kräfte gebündelt. Dies setzt die Vereinbarung von

Zielvorstellungen voraus, zum Beispiel in Form eines ganzheitlichen Stadtleitbildes.

Im Stadtmarketing werden Teilstrategien zusammengeführt. Diese unterscheiden

sich nach Zielgruppen, Akteuren und räumlichen Schwerpunkten, z.B.

Verwaltungsmarketing, Standortmarketing, Tourismusmarketing oder City-Marketing.“

(Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V.)


Standortpolitik

Stadtmarketing?

= „Ansatz der

zielgerichteten Gestaltung

und Vermarktung einer

Stadt“ BCSD (2010)

= „die kooperative

Stadtentwicklung

für eine Kommune“

Drees, N. (1999)

= ein Weg Interessen

zusammenzuführen,

lokale Kräfte zu

bündeln

= ein Baustein der

Wirtschaftsförderung

= „mehr als bloße Stadtwerbung. …

Richtig verstandenes Stadtmarketing

bedeutet eine kunden- und

wirtschaftsorientierte Führung des

Unternehmens ‚Stadt‘“. Egger, T. (2003)

Was das konkret heißt, muss von den Akteuren vor

Ort gemeinsam erarbeitet werden!


Standortpolitik

Ausprägungen

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,

Infrastruktur, Verkehr und Technologie, 2009


Standortpolitik

Geschichte und Status quo

1970er USA und Großbritannien

1980 erste Ansätze in Deutschland

1995 – 40 Städte in Deutschland

Heute:

90 % der deutschen Kommunen praktizieren

Stadtmarketing

Umsetzungsphase, weniger theoretische Diskussion


Gewerbeverein

Politik

Standortpolitik

Erfolgsfaktoren

Kooperation privater und

öffentlicher Akteure (PPP)

Arbeiten an einem

gemeinsamen Ziel

Hohe Akzeptanz bei

Bürgern, Unternehmen…

• Kundenbindung / Kaufkraft binden Stadtmarketing

• Attraktivität im Kulturinitiativen

Standortwettbewerb steigern

• Image verbessern

• Steigerung der Lebensqualität

• Handel in der Stadt fördern

Bildungseinrichtungen

Transparente

Kommunikation

Solide finanzielle Basis

Ressortübergreifendes

Handeln in Verwaltung

Gleichgewicht Operativ

und Strategisch


Standortpolitik

Handlungsfelder

Parkleitsysteme,

Leerstandsmanagement,

Gestaltungssatzungen,

Fußgängerleitsysteme…

Konzeption

und

Strategie

Werbung

und PR

Einkaufsführer, Sonderbeilagen,

Newsletter, Gewinnspiele,

Wettbewerbsteilnahme…

Servicequalität,

Familienfreundlicher Betrieb,

Kinderfreundlichkeit, …

Zertifikatssysteme

Veranstaltungen

und

Aktionen

Verkaufsoffene Sonntage,

Weihnachtsmarkt, Märkte,

Stadtfeste/-events,

Weihnachtsbeleuchtung…

Kundenbefragungen,

Handelsberatung,

Frequenzmessung,

Reinigungsservices…

Geschäftskundenservice

Endkundenservice

Scheckhefte/Gutscheinsysteme,

Parkticketerstattungen,

Kinderbetreuungsservices,

Schirmverleih, Lieferservice,…

Abb. in Anlehnung an BCSD


Standortpolitik

Herausforderungen

• Anpassung an die Bedürfnisse vor Ort

• Ausgleich der Interessen

• Einzelinteressen zurückstellen

• Stetig neue Impulse setzen

• Alle Akteure „bei der Stange halten“

• Finanzierung trotz knapper kommunaler Kassen sichern

• Qualitätsmanagement, Controlling


Standortpolitik

Wie profitieren Sie davon?

Indem Sie die Zukunft Ihres Standortes mitgestalten…

• Kurzer Draht zu Verwaltung und Politik

• Teil eines Netzwerks von Entscheidungsträgern

• Informationen aus erster Hand

• Interessen der Unternehmen im Stadtmarketing vertreten

• Wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen

• Attraktiver Standort und positives Image helfen bei der

Gewinnung von Fachkräften

• Kaufkraft wird an die Stadt gebunden Kundenbindung

auch in Ihrem Sinne!

Damit Sie profitieren können, bringen Sie sich ein…


Standortpolitik

Wie Sie sich beteiligen können…

Wie kann Groß

Gerau noch

attraktiver werden?

Wie können wir Groß

Gerau noch besser

(gemeinsam)

vermarkten?

Wie kann ich

mich

einbringen?

Bringen Sie sich ein und vertreten Sie die Interessen der Unternehmen!







Identifizieren Sie aus Ihrer Sicht notwendige Handlungsfelder (z.B. Beschilderung,

gemeinsame Werbung, Parken).

Beteiligen Sie sich an den themenbezogenen Projekten!

Nutzen Sie das Stadtmarketing als Plattform für gemeinsame Aktionen!

Gründen Sie eigene Initiativen, die vom Stadtmarketing unterstützt werden (z.B. „Ab

in die Mitte“)!

Helfen Sie, Zukunftsthemen für GG zu identifizieren und voranzutreiben!

Fordern Sie die Unterstützung der Wirtschaftsförderung für Ihre Aktivitäten ein!


Standortpolitik

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Kirsten Rowedder

Industrie- und Handelskammer

Darmstadt Rhein Main Neckar

Rheinstraße 89

64295 Darmstadt

Telefon: 06151 871-212

rowedder@darmstadt.ihk.de

http://www.darmstadt.ihk.de

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