Einkommen schafft Arbeit ... - Grundeinkommen

grundeinkommen.ch

Einkommen schafft Arbeit ... - Grundeinkommen

Einkommen schafft

Arbeit ...

Mehrwert durch Grundeinkommen


Einkommen schafft Arbeit ...

Eine Veranstaltungsreihe der Initiative Grundeinkommen

im „unternehmen mitte“ Basel

26. September bis 7. Oktober 2006

unternehmen mitte, Gerbergasse 30, CH-4001 Basel


Editorial

Einkommen schafft Arbeit? Sagten meine Eltern nicht das

Gegenteil? Erst die Arbeit schafft das Einkommen. Hand

aufs Herz, wie ist es heute in Wirklichkeit? Eine Studie

zeigt: Kinder, die für ihre Zeichnungen und Bilder nicht

belohnt werden, sind produktiver als Kinder, die mit

einer Belohnung rechnen. Bei Erwachsenen ist das dann

anders?

Genau genommen arbeitet niemand fürs Geld, sondern

findet den Sinn und den Grund seiner Arbeit in der Arbeit

selbst und in dem, für wen und für was sie ist. Sonst geht

es ihm schlecht und der Arbeit auch. Aber weil jeder ein

Einkommen braucht, erklärt man sich die Motivation zur

Arbeit am liebsten mit dem Einkommen. Doch Einkommen

und Arbeit hängen nicht so miteinander zusammen,

wie Geld gegen Ware.

In der heutigen Gesellschaft, in der keiner mehr sich selbst

versorgt, sondern wir uns alle gegenseitig versorgen, in

der einer die Kartoffeln für 100 andere anpflanzt, in der

Erfindungen, Methoden und Maschinen einen immer

größeren Anteil an der Mehrwertbildung ausmachen, ist

es da nicht an der Zeit, jedem Menschen ein Einkommen

zu gewähren unabhängig von dem, was er tut? Denn

ein Einkommen braucht jeder zum Leben, zum Kaufen.

Einkommen ermöglicht Arbeit. Nicht nur wegen der kaufkräftigen

Nachfrage, die ein Einkommen ergibt, sondern

weil das Einkommen für jeden die Voraussetzung ist,

selbst tätig zu werden. Das gilt nicht nur für bezahlte Arbeit,

sondern genauso für unbezahlte und unbezahlbare

Arbeit. Ein großer Teil dessen, was wir für unser Leben

brauchen, entstammt unbezahlter Arbeit. Geld allerdings

schafft Bewusstsein von Arbeit.

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„Das klingt ja wie ein Traum“

Strassenbefragung, Bern

Eine angehende Schauspielschülerin


Das Grundeinkommen kommt nicht irgendwann. Es beginnt

schon mit dem eigenen Denken, was wäre, wenn?

Was wären die Konsequenzen, welche Möglichkeiten

bietet es? Ist es eine Utopie, ein Traum? Oder träumen

wir an den realen Verhältnissen vorbei, wenn wir uns

nicht damit auseinandersetzen?

Ein Grundeinkommen kann auch durch die Hintertür

kommen. Wir wollen die Vordertür beleuchten. Die Frage

ist weniger, ob ein Grundeinkommen irgendeiner Art

kommt oder nicht, als viel mehr, mit welchem Bewusstsein

wir es ausstatten. Wie wollen wir es haben? Was soll

es sein? Worauf müssen wir achten?

Die Wirtschaft produziert im Überfluss. Sie könnte auch

noch mehr produzieren, wenn die Nachfrage da wäre.

Das ist ein Erfolg. Und was machen wir nun mit diesem

Erfolg?

Viel persönliche Initiative und individuelle Arbeit an

den vorrangigen Aufgaben der Zeit, freie Arbeit aus

Zuneigung, kulturelle, pflegende, innovative Leistungen

bleiben liegen, weil sie nicht in den Rahmen von Erwerbsarbeit

passen. Es gibt so viel Arbeit, wie es Menschen gibt.

Aber längst nicht so viel Erwerbsarbeit. Ein Einkommen

braucht jeder.

Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen vernünftig?

Die zeitgemäße Antwort auf die realen Verhältnisse? Ist

das Recht auf Leben ein Recht auf Einkommen? Resultiert

Leistung aus Zwang? Ist Grundeinkommen Gleichmacherei?

Eröffnet es die Chance zu neuen Biografien?

Welcher Mentalitätswechsel ergäbe sich mit einem bedingungslosen

Grundeinkommen beim Einzelnen und in

der Gesellschaft? Was würde da alles gemacht, und was

nicht mehr?

05


„Also, ich bin da sehr skeptisch. Die Motivation, etwas zu leisten und zu arbeiten, die sinkt

auf Null. ... Sie können längerfristig nicht gute Arbeit leisten, wenn sie keine Freude daran

haben. Der finanzielle Teil sollte dann eigentlich ein positiver Nebeneffekt sein.“

Strassenbefragung, Zürich


Bedingungsloses Grundeinkommen heißt, jeder bekommt

es: der Millionär wie die alleinerziehende Mutter, Kinder

auch – ein Leben lang. Wie hoch soll es sein? Ein ausgezahlter

Steuerfreibetrag, eine Mehrwertvergütung aus

dem Konsum? Finanziert aus einer Konsumsteuer, die alle

anderen Steuern zusammenfasst? Mehr demokratische

Transparenz, weniger Bürokratie, eine Steuer, vor der

man nicht weglaufen kann? Ein Grundeinkommen, das

die Mehrzahl der heutigen Sozialleistungen beinhaltet?

Für viele mag die Frage nach dem Grundeinkommen neu

sein und noch weit weg. Im 20. Jahrhundert wurde sie

diskutiert, blieb aber eher Wissenschaftlern und einzelnen

Politikern vorbehalten – und blieb da liegen. Jetzt

sind wir im 21. Jahrhundert. Sowohl die Verhältnisse, als

auch die Menschen haben sich verändert und vor allem:

Die Idee eines Grundeinkommens zeigt sich anders. Sie

betrifft heute jeden Menschen.

Diese Wahrnehmung veranlasst uns zu der Veranstaltungsreihe

im „unternehmen mitte“. Wir haben dazu zahlreiche

Persönlichkeiten eingeladen, um aus verschiedenen

Gesichtspunkten die Fragen zu konkretisieren. Sie sind

dazu eingeladen. Schauen und hören Sie rein. Denken Sie

und sprechen Sie mit.

Enno Schmidt und Daniel Häni

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„Sicher würden viele Leute gerne für ein oder zwei Monate nicht arbeiten.

Die allermeisten würden aber dringend darum bitten, arbeiten zu dürfen,

selbst wenn sie nichts dafür bezahlt bekämen.“

Erich Fromm

„Die Folge wäre, dass am Arbeitsmarkt der Kern aller Freiheit, nämlich die

Freiheit Nein zu sagen, zur Geltung gebracht würde.“

Prof. Claus Offe, Sozialwissenschaftler, Humboldt Universität, Berlin

„Die Arbeitgeber müssten sich anstrengen, attraktive Jobs anzubieten, und

das käme wiederum dem Produktivitätsfortschritt und Strukturwandel der

Volkswirtschaft zugute.“

Prof. Peter Ulrich, Institut für Wirtschaftsethik, Universität St. Gallen

„Wir wollen die Verfügungsgewalt über das eigene Leben – und nicht nur

über die Produktionsmittel, wie die alte Linke es forderte.“

Katja Kipping, (*1978) Stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei,

Mitglied des Deutschen Bundestages


Grundeinkommen Forum

Das Grundeinkommen ist mehr ein Weg als ein fixes Ziel.

Es bewegt und eröffnet neue Zugänge zu wichtigen

Themen. Dadurch können Kompetenzen und Menschen

über die gewohnten politischen, beruflichen und weltanschaulichen

Grenzen hinweg in einen Austausch

kommen.

Neben den spezifischen Veranstaltungen wird die „Initiative

Grundeinkommen“ im Kuratorium für 12 Tage ihr Aktionsbüro

installieren. Das ist ein schöner Raum, angrenzend

zur grossen Halle des Kaffeehauses im unternehmen

mitte, mit Sicht auf den Rümelinsplatz. Dort können Sie

täglich ab 15:00 Uhr lesen, Filme von grundeinkommen.tv

schauen, sich informieren, Kaffee trinken, ins Gespräch

kommen, da sein.

Im Grundeinkommen Forum stehen Daniel Häni und Enno

Schmidt sowie wechselnde Gäste für Fragen und Anregungen

zur Verfügung.

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Täglich | 15.00 - 18.00 Kuratorium


„Ich glaube, das Potential der Frauen käme mit einem Grundeinkommen überhaupt erst

zum Tragen, und nicht unter diesem Stress wie heute. Wir leben in einer überstressten

Gesellschaft.“

Anita Fetz, Basel

Ständerätin Kanton Basel-Stadt


Grundeinkommen – ein Kulturimpuls

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat

im 21. Jahrhundert eine neue Form angenommen. Die

Debatte erreicht die Öffentlichkeit und wird zum Kulturimpuls.

Brennende Fragen nach einem zeitgemäßen Menschenbild

und seinen gesellschaftlichen Formen in Kultur,

Politik und Wirtschaft sind gestellt. Kernbegriffe sind

Freiheit und Kreativität, Selbstbestimmung und Menschenrecht,

Innovation und Gemeinnützigkeit. Es geht

um einen erweiterten Arbeitsbegriff, bei dem die Würde

des Menschen im Zentrum steht.

Eröffnungspodium:

Christof Dietler, Chur, „dietler clavadetscher neues

unternehmen“, 1995-2003 Geschäftsführer von Bio Suisse

Margit Appel, Wien, Politologin und Mitarbeiterin der

Katholischen Sozialakademie, Netzwerk „Grundeinkommen

und sozialer Zusammenhalt“

Bodo von Plato, Basel, Vorstandsmitglied am Goetheanum

und u.a. Mitbegründer der Forschungsstelle Kulturimpuls

Martin Lötscher, Zürich, Herausgeber soDA, Zeitschrift/

Zeitbild für Kunst und Kultur

Brigitta Gerber, Basel, Ethnologin und Historikerin,

Grossrätin / Statthalterin / Grünes Bündnis / BastA!

Daniel Häni, Basel, Unternehmer, Mitbegründer des

„unternehmen mitte“ und der Initiative Grundeinkommen

Moderation:

Enno Schmidt, Künstler, Mitbegründer des „Unternehmens

Wirtschaft und Kunst – erweitert“ und der Initiative

Grundeinkommen

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Dienstag 26. September | 20.30 Halle


„Das Grundeinkommen würde Freiheit schaffen, das zu tun in der Welt, was nötig ist.“

Jakob von Uexkull, London/Stockholm

Stifter des Alternativen Nobelpreises, Right Livelihood Award


Grundeinkommen – ein Bürgerrecht

Grundeinkommen, ein Bürgerrecht wie das Wahl- und

Stimmrecht? Es ist bedingungslos, steht jedem Menschen

zu, ob arm oder reich, ein Leben lang in existenzsichernder

Höhe. Es unterliegt keiner Bedürftigkeitsprüfung noch

erhebt es eine Leistungsverpflichtung.

Vortrag und Gespräch mit:

Sascha Liebermann, Frankfurt/M, Doktor der Soziologie,

Mitbegründer der Initiative „Freiheit statt Vollbeschäftigung“,

Dozent an der Universität Dortmund

Margit Appel, Wien, Politologin und Mitarbeiterin der

Katholischen Sozialakademie, Netzwerk „Grundeinkommen

und sozialer Zusammenhalt“

Moderation:

Enno Schmidt

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Mittwoch 27. September | 20.30 Kuratorium


„Um ein großes Gutsein zu haben, braucht es kein großes Guthaben zu sein!“

Cabaret „Birkenmeier-Vogt-Birkenmeier“


Grundeinkommen – ein Grund zum Kommen

„Wie geht es Ihnen?“

Aufführung:

Ein Kabarett zum Grundeinkommen mit dem Trio

Birkenmeier-Vogt-Birkenmeier

Anschließend Gespräch über das Grundeinkommen mit

Felicitas Vogt, Sibylle und Michael Birkenmeier und Gästen.

„Warum werden Zuschauer eigentlich nicht angemessen

entlöhnt?“ – „Mit einem Grundeinkommen auskommen?

Schon mal mit 950 Franken im Monat son bisschen Freiheitsgefühl

entwickelt? Den Arbeitsbegriff neu gebildet?

Hamse?“

Ein Grundeinkommen für jeden? Einfach so? Schon der

bloße Gedanke ist die reine Provokation! Und bald wird

klar: Die liegt nicht auf der ökonomischen Ebene, sondern

viel tiefer. Unserem Wertesystem wird der Boden unter

den Füssen weggezogen?

Es stürzt sich das Kabarett-Trio in die logischen und

psycho-patho-logischen Abgründe von Mehrwert und

Minderwert.

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Donnerstag 28. September | 20.30 Halle


„Viele sind jetzt in einer Arbeit darinnen, die eigentlich gar nicht arbeiten wollen, und

manche sind draußen, die arbeiten wollen. Dass es überhaupt in die Entscheidung des

Menschen kommt, dass er sagen kann: ich will, oder: ich will nicht, da entsteht Bewegung.“

Michaela Schmoczer, Klagenfurt

„Verein zur Verzögerung der Zeit“


Wer hat Angst vorm Grundeinkommen?

Sicherlich wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen

eine große Herausforderung. Weil es viel Bequemlichkeit

abschafft, weil die Ausrede, warum man nicht tut, was

man richtig fände, an Boden verlöre, weil Kräftegleichheit

auf dem Arbeitmarkt hergestellt würde, weil Unternehmen

sich die Frage nach ihrer Kultur deutlicher stellen

müssten, weil die menschliche Wertschätzung mehr

Einfluss auf die Wertschöpfung bekäme, weil persönliche

Motivation und Kompetenz einen Zugewinn hätten

gegenüber bloßer Geldmacht, weil viel angefasst würde,

was heute ausgeblendet wird. Und weil Muße ein Boden

für Kreativität ist.

Die Diskussion um ein Grundeinkommen spielt sich letztlich

vor dem eigenen Menschenbild ab. Finanzierbarkeit,

Wettbewerbsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Preisstabilität,

internationaler Warenverkehr, das ließe sich machen.

Schwerer wiegen Zutrauen, Umdenken, Freude am Fortschritt,

der nicht im sturen äußeren Wachstum liegt, sondern

sich auf uns selbst und unsren Nächsten bezieht.

In der Menge betrachtet ändert ein bedingungsloses

Grundeinkommen nicht viel, wohl aber qualitativ. Die

meisten verdienen mehr und werden das weiter tun. Die

Zahl derer, die gar nichts tun, wird nicht dauerhaft steigen.

Weil Stigmatisierung und Entwürdigung wegfallen,

werden mehr daraus ihren eigenen Weg finden. Wer

einen triftigen Grund hat, sich mit dem Grundeinkommen

zu bescheiden, weil er Wichtigeres zu tun hat, als für Geld

zu arbeiten, der kann es tun. Und die Unternehmen werden

froh sein, mehr Mitarbeiter zu haben, die aus eigener

Motivation dabei sind. Wer innerlich kündigt, kann dies

auch gleich äußerlich tun.

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„Dass Einkommen und Arbeit voneinander getrennt werden müssen, das zeigt uns die

Realität immer deutlicher. Und ich denke, dass das Grundeinkommen auch wirklich eine

Lösung für die Arbeitslosigkeit sein kann, denn tatsächlich gibt es unglaublich viel zu tun,

aber es gibt kein Geld dafür.“

Renate Keller-Ignácio, São Paulo

Organisationsleiterin des Favela Projektes Monte Azul


Arbeiten – aber anders

Innovationsworkshop - Grundeinkommen erleben mit:

Alfred Meister, Schaffhausen, Unternehmer und Berater

für Innovations-Organisation

Irma Birchler, Zürich, Filmemacherin

Ein Anstoß zum Umdenken. Erfinden Sie Ihre Arbeit neu!

Stellen Sie sich vor, Ihre Existenz ist durch ein Grundeinkommen

minimal aber lebenstauglich gesichert. Sie haben

die Freiheit, Ihre Arbeit und Ihr Verhältnis zur Arbeit im

Gesamtzusammenhang neu zu denken, lange gehegte

Pläne unter diesem Aspekt neu zu erwägen und mit

neuen Ideen Herausforderungen anzugehen. Und dies im

realen Umfeld von Gesellschaft, Staat und Wirtschaft.

Was wird anders, was wird möglich?

Wir alle sind mehr oder weniger geprägt von der Vorstellung,

arbeiten zu müssen zum Broterwerb. Wenn sich

unser täglich Brot mit unseren Fähigkeiten und Vorlieben

decken könnte, wenn das Umfeld unserer Arbeit unseren

sozialen Vorstellungen entspräche, wenn wir hören

könnten, was die Welt braucht, wenn wir Zeit hätten für

das Interesse an der Welt ...

Wir möchten nach einer Einführung mit Ihnen in einzelnen

Gruppen entwickeln, was Grundeinkommen dazu

beitragen kann. Haben Sie eigene Vorstellungen und

Ziele? Spielen Sie Ihre Rolle. Oder wählen Sie eine andere

aus. Wir haben ein Set von Rollenangeboten vorbereitet;

realistische Szenarien von Angestellten, Unternehmern,

Ein- und Aussteigern mit dem Joker Grundeinkommen.

Neue Wege? Neue Aufgaben. Fachleute helfen als Mentoren

und Berater. Grundeinkommen erleben. Ein Planspiel

mit der Lust auf Zukunft.

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Freitag 29. September | 20.30 Kuratorium


„Zahlen, Leihen, Schenken“ - Wandtafelzeichnung, 1922 © Rudolf Steiner Archiv


Veranstaltungshinweis

Grundeinkommen für jeden –

Herausforderung für Europa?

Eine Podiumsdiskussion in Dornach, veranstaltet von der

sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum, u.a.

mit Christoph Koellreuter, Götz Werner, Götz Rehn, Benediktus

Hardorp, Michael Bockemühl, Matthias Spielkamp,

Ulrich Rösch, Gastgeber: Paul Mackay

Das vollständige Programm des Zukunftskongresses

vom 29.09. – 01.10. finden sie unter:

http://www.goetheanum.org/vk.html

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Samstag 30. September | 20.30 Goetheanum, Dornach


Filmnacht

Haben Sie schon einmal Filme über das Grundeinkommen

gesehen?

Sonntagabend ist Filmnacht mit interessanten, amüsanten

Filmen zum Grundeinkommen.

Wir haben Menschen auf der Straße gefragt, was sie von

einem Grundeinkommen halten. Wir haben Interviews

geführt mit Personen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft

und Kultur. Wir haben Veranstaltungen zum Grundeinkommen

aufgezeichnet in der Schweiz und in Deutschland

und zeigen turbulente, erhellende und profunde

Passagen, die weiterdenken lassen.

grundeinkommen.tv ist das erste Programm zum Grundeinkommen.

Wir möchten damit der Textflut über das

Grundeinkommen etwas Sinnliches beigeben, die Debatten

an den verschiedenen Orten verbinden, Meinungen

aufspüren, recherchieren und informieren und dies im

deutschsprachigen Raum im Medium Film zur Verfügung

stellen. Für die Filmnacht warten wir mit einer Auswahl

der aufschlussreichsten Sequenzen auf. Sie werden überrascht

sein von Szenarien, Fragen und Erklärungen und

sich doch darin wiederfinden.

Seit Mai diesen Jahres ist www.grundeinkommen.tv online,

jederzeit anzuschauen und in ständiger Erweiterung.

www.grundeinkommen.tv

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Sonntag 01. Oktober | 20.30 Kuratorium


Zeichnung: Benediktus Hardorp, 2006


Grundeinkommen – eine Mehrwertvergütung

Suchen wir eine Finanzierungsmöglichkeit für ein Grundeinkommen?

Oder ist es umgekehrt so, dass ein sachliches

Steuersystem das Grundeinkommen zur Folge hat?

Benediktus Hardorp hat ein Steuersystem ausgearbeitet,

das Herstellungsprozesse und Konsum deutlich unterscheidet,

das am Ende der Wertschöpfungskette steht

und erst beim Konsum teilt in Staatsanteil und Eigennutz.

Der Vorschlag ist allein für sich geistreich und ergibt das

Grundeinkommen als aktiven Steuerfreibetrag, als bürgerrechtliche,

initiativefördernde Mehrwertvergütung der

Leistungsgesellschaft an alle.

Die freie Idee eines zeitgemäßen Steuersystems steht hier

am Anfang, nicht ein abhängiges Zusammensuchen möglicher

Geldquellen für ein Grundeinkommen.

Wie stimmig ist die Idee? Wie kann ich sie verstehen?

Seminar mit:

Dr. Benediktus Hardorp, Mannheim, Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater.

Die Einführung der Mehrwertsteuer in Deutschland

(1967/68) erfolgte durch sein Mitwirken. Jetzt schlägt Dr.

Hardorp vor, alle Steuern, die gesamte Staatsquote, in

der Mehrwertsteuer/Konsumsteuer sichtbar zu machen.

Bitte Anmeldungen an:

info@initiative-grundeinkommen.ch

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Montag 02. Oktober | 15.00 - 16.30 Halle


„Nur für Menschen“ Marilola, 11 Jahre


Wie kann Grundeinkommen finanziert werden?

Grundeinkommen soll kein Armengeld sein, keine Notdürftigkeit,

keine Ausgrenzung. Wie muss die Finanzierung

aussehen? Kann man es überhaupt finanzieren?

Und wenn ja, warum tun wir es nicht? All‘ unsere gesellschaftlichen

Verhältnisse sind von Menschen gemacht und

können von uns auch anders gemacht werden – wenn wir

es denn sinnvoll finden. Dass es zu wenig Geld gäbe, soll

also keiner meinen.

Dr. Benediktus Hardorp stellt sein Modell einer Konsumsteuer

vor, die alle anderen Steuern enthält, den Staatsanteil

transparent und ein Grundeinkommen logisch

macht.

Prof. Dr. Reiner Eichenberger bringt seine Kompetenz für

oder gegen das Modell ein, zeigt Schwächen, Stärken,

vielleicht auch Alternativen.

Anschließend Publikumsgespräch.

Podiumsdiskussion mit:

Dr. Benediktus Hardorp, Mannheim, Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater

Prof. Dr. Reiner Eichenberger, Fribourg, ordentlicher

Professor für Finanzwissenschaft an der Universität

Fribourg, Forschungsdirektor von CREMA (Center for

Research in Economics, Management and the Arts) und

Permanent Visiting Research Fellow am Institut für

Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich

Moderation:

Enno Schmidt

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Montag 02. Oktober | 20.30 Halle


„Das Grundeinkommen würde mir nicht reichen. Man will ja immer mehr und mehr. Man

braucht es auch. Kaum hat man mehr, investiert man.“

Strassenbefragung, Bern

Kundenaquisiteur bei Cablecom


Unternimm die Zukunft!

In Deutschland hat die Debatte um ein Grundeinkommen

ihren neuen Wert bekommen durch das Auftreten von

Götz Werner. Den „guten Riesen“ nannte ihn die TAZ unlängst.

Es heißt, in keinem Unternehmen würde den Mitarbeitern

so viel Vertrauen und Entscheidungsraum gegeben,

wie in Werners Drogeriemärkten. Ein Unternehmer

also steht an der Spitze der Grundeinkommensdebatte in

Deutschland. Und das mit Aussagen, wie diesen:

„Die Zeiten sind vorbei, dass wir im Schweiße unseres

Angesichts das Brot verdienen müssen. Der Mensch hat

die fünfte Schöpfung geschaffen, nämlich die Maschinen.

Ich kann das Gerede um die Schaffung neuer Arbeitsplätze

kaum mehr hören. Die Wirtschaft ist keine

sozialtherapeutische Beschäftigungsveranstaltung. Kein

Unternehmer geht in seinen Laden und fragt sich: Wie

schaffe ich neue Arbeitsplätze? Er fragt sich: Wie kann ich

möglichst effizient produzieren und wie rationalisieren,

wie kann ich das Optimale für meine Kunden schaffen?

Die Aufgabe der Wirtschaft, abgesehen von der Güterproduktion,

ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien.

Wir leben in paradiesischen Zuständen. Die Frage ist,

wie wir es fertig bringen, allen Menschen den Zugang zu

dem zu ermöglichen, was die Gesellschaft hervorbringt.

Dieses magische Schauen auf Arbeit macht uns alle krank.

Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von

Freiheitsrechten. Es quält die Menschen, zerstört ihre

Kreativität ...“

Vortrag und Gespräch mit:

Prof. Götz Werner, Stuttgart, Gründer und Leiter der dm

Drogeriemärkte, Inhaber des Lehrstuhles am Institut für

Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe

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Dienstag 03. Oktober | 20.30 Halle


„Dann könnte ich auch reisen und Sachen sehen, was ich jetzt nicht kann. Du musst ja

lernen, um einen Beruf zu machen. Und der Stress mit dem Beruf ist ja so schwer für alle,

einen Beruf zu finden. Du bist da und hast fast keinen Platz mehr.“

Bundesplatz, Bern

Eine Schülerin aus dem Tessin


Lebenslang von Vater Staats Taschengeld leben?

Jugendliche sollten erst mal etwas leisten, bevor sie

etwas bekommen. Ohne einen gewissen Druck geht man

so mancher Geburtswehe des eigenen Lebens gerne aus

dem Weg.

Viele würden das Grundeinkommen ausnutzen und

nichts mehr tun - zu Hause bleiben, vorm Fernseher sitzen

und nur Billigprodukte konsumieren. Die 2-Klassengesellschaft

würde noch mehr zementiert. Einen großen

Teil der einfachen, aber auch anstrengenden Arbeiten,

würde kaum einer noch machen.

Die Finanzierung eines Grundeinkommens über die

Mehrwertsteuer? Da steigen ja die Preise! Übrigens ist

eine Konsumsteuer sozial ungerecht, weil sie für alle

gleich ist in den Preisen.

Das Grundeinkommen ist eine Forderung von Freaks und

Philosophen. Von Leuten, die ohnehin selbstbestimmt

leben. Die meisten Menschen wollen aber Anleitung und

klare Forderungen.

Mein eigenes Geld zu verdienen als Bestätigung meiner

Leistung, das ist ein ganz anderes Gefühl von Freiheit

und Selbständigkeit, als wenn ich alimentiert werde.

Ewig Kind? Von Beginn an Rentner? Wir Schweizer sind

gestopft genug. Mehr macht nur träge.

Um wirklich initiativ zu werden, braucht man ohnehin

mehr als ein Grundeinkommen. Dann müssten die Kreditvergaberegeln

geändert werden. Aber es gibt auch schon

viele Stiftungen.

Wer leistungswillig ist und keinen Job findet, wer ohne

eigenes Verschulden in eine Krise gerät, dem soll geholfen

werden. Das tun wir schon. Aber doch kein Grundeinkommen

für alle! Leistung soll anständig bezahlt werden.

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„Werk des Gesichts ist getan, tue nun Herzwerk an den Bildern in dir“

Rainer Maria Rilke

„Wenn Geld stillsteht, ist es kein Geld mehr.“

Georg Simmel

„Wir halten noch an der bekannten Vergangenheit fest,

aus Angst vor der unbekannten Zukunft.“

John Naisbitt


Grundeinkommen – ein Zeitspiegel

Das Grundeinkommen bündelt Zeitfragen, weil es sich

auf das Leben der Menschen bezieht, und fächert sie

auf in neue Chancen, in unterschiedliche Stränge gesellschaftlicher

Entwicklung. Es berührt die Themen der Zeit

und ist eine Basis für Veränderungen.

Wir stellen drei brisante Bücher dieses Jahres vor, die

Zustand und Zukunft von Gesellschaft beleuchten.

Lesungen und Autorenlesungen mit Publikumsgespräch:

Enno Schmidt liest aus dem neuen Buch von Wolf Lotter

„Verschwendung“

Jelle van der Meulen, Publizist, Köln, liest aus seinem

neuen Buch „Herzwerk“

Adrienne Goehler, Kuratorin der Hauptstadtkulturfonds

Berlin, ehemalige Senatorin für Wissenschaft, Forschung

und Kultur, liest aus ihrem neuen Buch „Verflüssigungen“

Supplement:

Sebastian Gronbach, Redakteur der Zeitschrift Info3 und

inmedia, liest zwischen den Zeilen, aktuell, spirituell,

informell aus Zeitungen des Tages

Bücherhinweise:

Jelle van der Meulen, Herzwerk, über die Lüge, den Abgrund

und die Liebe, Urachhaus Verlag 2006

Wolf Lotter, Verschwendung, Wirtschaft braucht Überfluss –

die guten Seiten des Verschwendens, Hanser Verlag 2006

Adrienne Goehler, Verflüssigungen, Wege und Umwege –

vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft, Campus Verlag 2006

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Mittwoch 04. Oktober | 20.30 Halle


„das gleiche aber besser!“

Thomas Tschopp, Gestalter, unternehmen mitte, Basel


Grundeinkommen - Kultureinkommen

Kultur ist wie wir denken, leben, arbeiten, was wir ermöglichen.

Kultur ist nicht das Sahnehäubchen für Bildungsbürger

und nicht die Nische des Kulturbetriebs. Kultur

ernährt die Wirtschaft. Welche Kultur haben wir, wollen

wir, brauchen wir, welche trauen wir uns zu? In der Kultur

hat die Kunst ihr Refugium. Auch ihr Gefängnis?

Podium mit:

Heinrich Gartentor, Thun, Kulturminister der Schweiz

Brita Polzer, Zürich, Kuratorin und Autorin zu Kunst

und Gesellschaft

Adi Blum, Luzern, Musiker, Theaterautor, Veranstalter

Veronika Sellier, Leiterin des L‘arc, Romainmôtier,

Migros-Kulturprozent

Georg Darvas, Dornach, Direktor „neues Theater

am Bahnhof“

Bettina Dieterle, Basel, Schauspielerin

Stefan Heinrich Ebner, Berlin, Künstler

Dieser Abend genießt die freundliche Unterstützung

von Migros-Kulturprozent.

Moderation:

Enno Schmidt

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Donnerstag 05. Oktober | 20.30 Kuratorium


„Zum Leben gehört Druck. Aber es gibt destruktiven Druck und konstruktiven Druck.

Destruktiver Druck ist, wenn man vor lauter Existenzialdruck seine Mandate des

Himmels nicht mehr lebt.“

Claire Niggli, Basel/Paris


Geschichten vom Geld

„Goldgruben und Teufels Küche - wahre Märchen und

schöne Geschichten übers Geld.“

Die Erzählerinnen Julia Klein aus Bremen und Micaela

Sauber aus Hamburg haben ein Programm über Geldgeschichten

zusammengestellt. Einmal auszupacken,

worüber öffentlich meist nicht gesprochen wird, ist ihnen

ein besonderes Vergnügen. Wahre, erstaunliche und

komische Begebenheiten erfahren Sie ebenso, wie Sie

traditionellen, mündlich überlieferten und spät aufgeschriebenen

Erzählungen von großer Weisheit lauschen.

Erzählungen:

Micaela Sauber und Julia Klein

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Freitag 06. Oktober | 20.30 Kuratorium


„Die Strukturen, wie sie sich die letzten Jahrzehnte entwickelt haben, sind nicht mehr

tragfähig für die Zukunft. Das Grundeinkommen stößt eine neue Diskussion an.

Jeder ist Berechtigter, nicht Bittsteller, und Bürokratie kann abgebaut werden.“

Christoph Langscheid, Basel

Geschäftsführer der Edith Maryon Stiftung


Alle Fragen zum Grundeinkommen

Und wer macht dann die Drecksarbeit? Ist das Grundeinkommen

nur als Binnenmodell tauglich? Würden dann

noch mehr Flüchtlinge hier Asyl suchen? Ab welchem

Alter sollte man das Grundeinkommen erhalten? Der

Untergang der Leistungsgesellschaft? Können wir uns

das im internationalen Wettbewerb leisten? Was habe ich

davon? Meine Frau / mein Mann bekommt das auch? Muss

ich dann nicht mehr arbeiten? Würden die Unternehmen

ihre Produktionsstätten in die Schweiz verlagern? Hätten

kleine, spezialisierte Unternehmen eine bessere Chance

auf dem Weltmarkt? Brächte das Grundeinkommen eine

höhere gesellschaftliche Lebensqualität? Wie könnten die

ersten Schritte für eine Einführung des Grundeinkommens

aussehen? Wer macht das? Wie sieht eine Zukunft ohne

Grundeinkommen aus? Was sagen die PolitikerInnen zum

Grundeinkommen? Gibt es eine Volksinitiative dazu?

Open-Space:

Daniel Häni, Enno Schmidt und Gäste

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Samstag 07. Oktober | 20.30 Kuratorium


„Ein Viertel oder ein Drittel der Bevölkerung in vielen Ländern erhält schon heute

Transferleistungen. Diejenigen mit Erwerbsarbeit erhalten ein Steuergeschenk in

Form von Steuerfreibeträgen. Das Netto-Mehr eines allgemeinen Grundeinkommens

wäre gering. / Grundeinkommen bedeutet nicht die Arbeit aufzugeben. Im

Gegenteil – es ist die Möglichkeit, dass die Leute wieder aktiv werden.“

Prof. Philippe van Parijs, Universitè catholique de Louvain (B), Harward University

(USA), Basic Income Earth Network, Genève

„Wenn die Arbeit etwas Schönes und Erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht

den Armen überlassen.“

Paul Lafargue, Schwiegersohn von Karl Marx

„Der Vorschlag einer Entkopplung der Leistung eines Sozialversicherungssystems

von irgendeinem Leistungsanspruch, also eine voraussetzungslose Unterstützung

von Menschen, das ist ein Prinzip, von dem ich denke, dass es sich auf die Dauer

durchsetzen wird, ja durchsetzen muss.“

Dr. Klaus W. Wellershoff, Chefökonom der UBS


Grundeinkommen denken

Drei mal eine Stunde zur Philosophie und Psychologie des

Grundeinkommens.

Wie hat sich die Idee des Grundeinkommens in der Geschichte

gezeigt? Was ist eine Utopie? Was hat Geld mit

Glauben zu tun? Wie wirkt Grundeinkommen auf die

Seele? Warum haben wir oft zwei Menschenbilder – eines

von uns selbst und eines von den Anderen? Wieso halten

wir gesellschaftlich für unmöglich, was wir persönlich

richtig finden? Warum tun wir so, als wären wir knapp

bei Kasse, wo doch Waren im Überfluss da sind?

Seminar mit:

PD Dr. Andreas Brenner, Philosoph, Universität Basel

43

05./06./07. Oktober | jeweils 16.30 - 17.30 Kuratorium


„Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Grundeinkommen ist angezeigt.“

Baschi Dürr, Basel

Grossrat (FDP) Kanton Basel Stadt


Veranstaltungsort

unternehmen mitte

Gerbergasse 30

CH – 4001 Basel

T 0041 (0)61 263 36 63

F 0041 (0)61 263 36 64

www.mitte.ch

45

Veranstaltungsort unternehmen mitte


„Die Gefahr ist möglicher Weise, dass sich unter der Idee des Grundeinkommens alles

versammelt, was die ganze Welt ändern will. Das könnte eine Überfrachtung sein.

Das Umdenken steckt in dem Ganzen. Und das ist ein Prozess.“

Gabriele Fischer, Hamburg

Chefredakteurin, Wirtschaftsmagazin brand eins


Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen

Spenden bitte an:

Initiative Grundeinkommen

4001 Basel, PC 60-199223-4

Bei folgenden Personen bedanken wir uns ganz speziell für

ihre Mitarbeit und Unterstützung:

Jules Ackermann, Irma Birchler, Carmen Bregy,

Peter Dellbrügger, Stefan Heinrich Ebner,

Rafael Freuler, Beat Jans, Dominik Keller,

Johannes Georg Landolt, Christoph Langscheid,

Alfred Meister, Ulrich Muchenberger, Tarik Nazari,

Robert Nef, Stefan Pangritz, Eric Patry, Brita Polzer,

Jens Prochnow, Nathan Querido, Ulrike Rau,

Veronika Sellier, Rainer Senn, Lothar Riedel,

Alex Silber, Thomas Tschopp, Marilola Wili

Kontakt:

Initiative Grundeinkommen

Enno Schmidt und Daniel Häni

unternehmen mitte

Gerbergasse 30

CH – 4001 Basel

info@initiative-grundeinkommen.ch

T 0041 (0)61 263 36 63

F 0041 (0)61 263 36 64

www.initiative-grundeinkommen.ch

www.grundeinkommen.tv

Impressum

Gestaltung: Stefan Pangritz, www.stepan.ch

Text und Bild: Enno Schmidt und Daniel Häni

Druck: Gremper AG, Basel

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Dank Kontakt Impressum


www.initiative-grundeinkommen.ch

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