PDF-Ausgabe - G´sund Online

gsund.net

PDF-Ausgabe - G´sund Online

Erscheinungsort Graz. Verlagspostamt 8010 Graz / P.B.B. 02Z033793M-Postentgelt bar bezahlt Nr. 76

Dezember 2012

Das Mitarbeitermagazin der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

Frohe Weihnachten

In dieser

Ausgabe:

Seite 7

Landespflegezentren

Ab 2013 unter KAGes-Verwaltung

Seite 19

Salus 2012

Steirischer Qualitätspreis

Seite 26

Sichere IT

Betriebs- und Datensicherheit


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Graz | Bruck | Deutschlandsberg

Feldbach | Fürstenfeld | Judenburg

Leibnitz | Liezen | Schladming


AKTUELLES

3 IMPRESSUM.

5 KAGes-VORSTAND. Weg der Weiterentwicklung

6 RELAUNCH. Neues „Outfit“ für G´sund

7 LANDESPLEGEZENTREN. Unter KAGes-Verwaltung

PERSONAL

8 ULG. Führungskräfte im Gesundheitswesen

9 TURNUS IN TEILZEIT. Ein Erfahrungsbericht

GESUNDHEIT

13 50 JAHRE HERZCHIRURGIE.LKH-Univ. Klinikum Graz

14 IHRER GESUNDHEIT ZULIEBE. Mängel

15 „NOTES“. LKH Bruck a.d. Mur

16 VERHALTENSTHERAPIE. LKH-Univ. Klinikum Graz

17 INTERDISZIPL. FIEBERKURVE. LKH Deutschlandsberg

QUALITÄT

19 SALUS 2012. Erfolgreiche LKH

21 HOCHRISIKOBRANCHE MEDIZIN. Symposium

INFRASTRUKTUR

22 DOKUMENTE 2. Medizin für Körper und Seele

23 GERAMBROSE. LKH Feldbach

24 NACHHALTIGKEIT. Technisches Dienstleistungszentrum

26 HÖCHSTMÖGLICHE SICHERHEIT. Im IT-Umfeld

PANORAMA

29 17. ONGKG-KONFERENZ. LKH-Univ. Klinikum Graz

30 HOSPIZTEAM. LKH Feldbach

32 10 JAHRE AG/R STATION. LKH Hörgas-Enzenbach

33 REZEPTECKE. LKH Bruck a.d.Mur

34 ADVENT. In der Steiermark

36 KunstKulturTipp. Advent in Graz

Titelseite: Frohe Weihnachten. © fotolia

13

15

Jubiläum Herzchirurgie.

Neu eingeführte OP-Technik .

19

Salus 2012.

23

34

GerambRose für LKH Feldbach.

Adventzeit.

© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer © Verein Baukultur © Salus

© LKH Bruck a.d. Mur

© Stelzer / LKH-Univ. Klinikum Graz

I m p r e s s u m

Medieninhaber und Verleger

Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4–6

Herausgeber

Krankenanstaltenpersonalamt,

A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4–6,

DVR 0468533

Geschäftsführung und

redaktionelle Leitung

Reinhard Marczik

Chef vom Dienst

Mag. Katharina Kainz

Redaktionsteam

Hedi Grager, Anna-Maria Jöbstl,

Michaela Konrad, Wolfgang Meditz,

Mag. Helmut Meinhart, Peter Neumeister,

Mag. Simone Pichler, Petra Ritz,

Ing. Klaus-Dieter Schaupp

Redaktionssekretariat,

Marketing und Werbung

E-Mail: gsund@kages.at

Internet

www.gsund.net, www.kages.at

Produktion

TRICOM OG, Graz www.tricom.at

Druck

Leykam Druck GmbH & Co KG

Eggenberger Straße 7, A-8020 Graz

Auflage

23.500 Exemplare, gedruckt auf

umweltfreundlichem Papier.

Erscheinungsweise

4-mal jährlich

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz

G’sund dient der umfassenden Information der

Mitarbeiter der KAGes über das gesamte Unternehmen.

Durch die Zusendung von G’sund

an alle Mitarbeiter wird dem Recht auf Information

gemäß § 7a EKUG bzw. § 15f MSchG

entsprochen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung in

Wort und Bild kann für die Richtigkeit keine

Gewähr übernommen werden. Mit Verfassernamen

gekenn zeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers und

der Redaktion wieder. Alle Rechte vorbehalten.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

genauer Quellenangabe und Übermittlung

eines Belegexemplares erlaubt.

G’sund behält sich das Recht vor, die veröffentlichten

Beiträge (inkl. Tabellen und

Abbildungen) auf CD-ROM und ins Internet

zu übertragen und zu verbreiten.

Die G’sund-Redaktion ist grundsätzlich um

einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch

bemüht. Im Interesse einer guten Lesbarkeit

verzichten wir aber weitestgehend auf Schreibweisen

wie z. B. MitarbeiterInnen oder Patienten/Innen

und auf gehäufte Doppelnennungen.

Wir bitten daher um Verständnis, wenn dies

zu geschlechtsabstrahierenden und neutralen

Formulierungen, manchmal auch zu verallgemeinernden

weiblichen oder männ lichen Personenbezeichnungen

führt.

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

3


AKTUELLES

3 IMPRESSUM.

5 KAGes-VORSTAND. Weg der Weiterentwicklung

6 RELAUNCH. Neues „Outfit“ für G´sund

7 LANDESPLEGEZENTREN. Unter KAGes-Verwaltung

PERSONAL

8 ULG. Führungskräfte im Gesundheitswesen

9 TURNUS IN TEILZEIT. Ein Erfahrungsbericht

GESUNDHEIT

13 50 JAHRE HERZCHIRURGIE.LKH-Univ. Klinikum Graz

14 IHRER GESUNDHEIT ZULIEBE. Mängel

15 „NOTES“. LKH Bruck a.d. Mur

16 VERHALTENSTHERAPIE. LKH-Univ. Klinikum Graz

17 INTERDISZIPL. FIEBERKURVE. LKH Deutschlandsberg

QUALITÄT

19 SALUS 2012. Erfolgreiche LKH

21 HOCHRISIKOBRANCHE MEDIZIN. Symposium

INFRASTRUKTUR

22 DOKUMENTE 2. Medizin für Körper und Seele

23 GERAMBROSE. LKH Feldbach

24 NACHHALTIGKEIT. Technisches Dienstleistungszentrum

26 HÖCHSTMÖGLICHE SICHERHEIT. Im IT-Umfeld

PANORAMA

29 17. ONGKG-KONFERENZ. LKH-Univ. Klinikum Graz

30 HOSPIZTEAM. LKH Feldbach

32 10 JAHRE AG/R STATION. LKH Hörgas-Enzenbach

33 REZEPTECKE. LKH Bruck a.d.Mur

34 ADVENT. In der Steiermark

36 KunstKulturTipp. Advent in Graz

Titelseite: Frohe Weihnachten. © fotolia

13

15

Jubiläum Herzchirurgie.

Neu eingeführte OP-Technik .

19

Salus 2012.

23

34

GerambRose für LKH Feldbach.

Adventzeit.

© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer © Verein Baukultur © Salus

© LKH Bruck a.d. Mur

© Stelzer / LKH-Univ. Klinikum Graz

I m p r e s s u m

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DVR 0468533

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Michaela Konrad, Wolfgang Meditz,

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Mag. Simone Pichler, Petra Ritz,

Ing. Klaus-Dieter Schaupp

Redaktionssekretariat,

Marketing und Werbung

E-Mail: gsund@kages.at

Internet

www.gsund.net, www.kages.at

Produktion

TRICOM OG, Graz www.tricom.at

Druck

Leykam Druck GmbH & Co KG

Eggenberger Straße 7, A-8020 Graz

Auflage

23.500 Exemplare, gedruckt auf

umweltfreundlichem Papier.

Erscheinungsweise

4-mal jährlich

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz

G’sund dient der umfassenden Information der

Mitarbeiter der KAGes über das gesamte Unternehmen.

Durch die Zusendung von G’sund

an alle Mitarbeiter wird dem Recht auf Information

gemäß § 7a EKUG bzw. § 15f MSchG

entsprochen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung in

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Gewähr übernommen werden. Mit Verfassernamen

gekenn zeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers und

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Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

genauer Quellenangabe und Übermittlung

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Abbildungen) auf CD-ROM und ins Internet

zu übertragen und zu verbreiten.

Die G’sund-Redaktion ist grundsätzlich um

einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch

bemüht. Im Interesse einer guten Lesbarkeit

verzichten wir aber weitestgehend auf Schreibweisen

wie z. B. MitarbeiterInnen oder Patienten/Innen

und auf gehäufte Doppelnennungen.

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zu geschlechtsabstrahierenden und neutralen

Formulierungen, manchmal auch zu verallgemeinernden

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Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

3


AUS DEM VORSTAND DER KAG es

© Furgler

Der KAGes-Vorstand (v.l.n.r.): Vorstands vorsitzender Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter,

Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc,

Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Schon wieder halten Sie eine Weihnachtsausgabe

unseres G´sund in Händen und bald

ist das Jahr 2012 zu Ende. Für uns in der KA-

Ges ein Jahr voller Ereignisse und vor allem

auch jenes Jahr, in dem die ersten Umstrukturierungsmaßnahmen

auf Basis des Regionalen

Strukturplans Gesundheit in die Tat umgesetzt

wurden bzw. so auf Schiene gebracht

wurden, dass sie mit dem bevorstehenden

Jahreswechsel Realität werden.

In diesem Zusammenhang sprechen wir auf

diesem Weg den speziellen Dank unseres

Unternehmens all jenen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern aus, welche Tag für Tag und

Nacht für Nacht für unsere Patientinnen und

Patienten da sind. Damit verbunden ist natürlich

auch das Ersuchen, weiterhin den KAGes-

Leitsatz „Menschen helfen Menschen“ zur

Geltung zu bringen.

Ein weiterer besonderer Dank gilt natürlich

auch all jenen, welche in der Vorbereitung

und Umsetzung dieser (und anderer!) Projekte

über das normale Maß hinaus Engagement

bewiesen haben und so ebenfalls ihren wesentlichen

Anteil daran haben, dass wir als

mit Abstand größtes Gesundheitsunternehmen

der Steiermark bewiesen haben, dass

wir „Veränderungen gemeinsam meistern“.

Dementsprechend selbstbewusst können wir

alle gemeinsam auch das nächste Jahr in Angriff

nehmen, wissen wir doch, dass unsere

Leistungen von den Menschen ebenso notwendig

gebraucht werden wie bisher. Das

Leistungsspektrum unseres Unternehmens

erweitert sich mit der Übernahme der Landespflegeheime

um ein enorm zukunftsträchtiges

Arbeitsgebiet. Auf Basis der über Jahrzehnte

aufgebauten Kompetenz im Pflegebereich und

der in den letzten Jahren erworbenen Qualifikationen

in den Spezialbereichen Akutgeriatrie

und Remobilisation werden wir gemeinsam

mit den neuen Kolleginnen und Kollegen

auch im Bereich der stationären Pflege dafür

Sorge tragen können, dass professionelles

Know-how, Menschlichkeit und Effizienz zum

Wohl der uns anvertrauten pflegebedürftigen

Menschen eine gute Symbiose eingehen.

Mit diesen Zukunftsaussichten wünschen wir

Ihnen allen eine besinnliche Zeit im Kreis Ihrer

Lieben, ein frohes Weihnachtsfest 2012 und

einen guten Start in das neue Jahr.

Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter

(Vorstandsvorsitzender)

Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc

(Vorständin für Medizin und Pflege)

Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA

(Vorstand für Finanzen und Technik)

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

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Erscheinungsort Graz. Verlagspostamt 8010 Graz / P.B.B. 02Z033793M-Postentgelt bar bezahlt

Das Mitarbeitermagazin der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

Seite 7

Ab 2013 unter KAGes-Verwaltung

Seite 19

Steirischer Qualitätspreis

Seite 26

Betriebs- und Datensicherheit

Aktuelles

„G’sund“ Relaunch

Unsere Zeitung im neuen „Outfit“

Auch Zeitschriften muss man ab und zu ein

wenig entstauben, sich dabei von Sachen

trennen, die man lieb gewonnen hat, aber

selten benutzt, etc. So haben wir diese Ausgabe

für einen „Weihnachtsputz“ genutzt

und erscheinen im „neuen

Gewand“.

Voraussetzung für den Relaunch

war jedoch, dass

keinesfalls Mehrkosten

bei der Produktion entstehen

dürfen. Das neue

Design ist so gestaltet,

dass jeder sofort versteht,

wie und wo er sich zurechtfindet. Uns war

es wichtig, die Benutzerfreundlichkeit zu

erhöhen, größere Übersichtlichkeit über alle

Artikel zu gewähren und den Lesespaß zu

erhöhen.

„G’sund“ erscheint nun mit inhaltlich leicht

überarbeiteter Konzeption und einer frischen,

verjüngten Optik. Ziel ist eine verstärkte

Ansprache der Mitarbeiter, die durch

verschiedene Serviceaspekte (Ausflugs-,

Kulturtipps, etc.) erreicht werden soll. Der

Bogen spannt sich, wie der Alltag der Mitarbeiter,

von der Arbeit zur Freizeit.

Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich,

aber wir hoffen, den Großteil getroffen zu

haben!

Das G‘sund Team wünscht

allen ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes neues Jahr!

Reinhard Marczik,

Mag. Katharina Kainz,

KAGes-Management /

Unternehmenskommunikation

G´sund im Lauf der Zeit

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Dezember 2012

Frohe Weihnachten

1987 1994 1996 2003 2012

In dieser

Ausgabe:

Landespflegeheime

Salus 12

Sichere IT

Der Urlaubsplaner

2013 ist da.

i

Ihr G´sund

Informationen und Bezugsmöglichkeiten bei

KAGes-Management / Unternehmenskommunikation:

Tel. 0316/340-5277 oder per

E-Mail: unternehmenskommunikation@kages.at

6 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Aktuelles

Die Zukunft der Altenpflege

Landespflegeheime ab 2013 unter KAGes-Verwaltung

Helfen Sie mit –

Vielen Dank

Franziskaner gegen Armut

10 Cent am Tag für die Not vor der Tür

Spendenkonto: 92 044 050

Bankleitzahl: 60 000 PSK

Die Franziskaner für Mittel- und Osteuropa

bemühen sich besonders um die Situation

der ärmsten Menschen in den ehemals

kommunistischen Ländern.

Mehr dazu: www.franzhilf.org

Sehen ohne Grenzen

Spendenkonto: 2024 1075 444

Bankleitzahl: 56 000 Hypo

Viele Millionen Menschen in den Entwicklungsländern

sind am Grauen Star erkrankt und

erblindet. Mit einer Routineoperation helfen

ihnen österreichische Ärzte.

Mehr dazu: www.sehenohnegrenzen.org

Der größte steirische Arbeitgeber wird im

Jänner 2013 noch ein gutes Stück größer: Die

KAGes übernimmt die vier steirischen Pflegeheime

Bad Radkersburg, Kindberg, Knittelfeld

und Mautern vom Land Steiermark. Zu den

aktuell rund 17.000 Mitarbeitern in den steirischen

Krankenanstalten gesellen sich damit

noch rund 400 Pflegeheim-Bedienstete. Die

KAGes kann der Bevölkerung durch diese Integration

eine durchgehende Versorgungskette

im Pflegebereich anbieten.

Wie schon in den Medien berichtet, werden

in den Pflegeheimen umfangreiche Baumaßnahmen

notwendig sein, um die gesetzlichen

Vorgaben im steirischen Pflegeheimgesetz zu

erfüllen, wie beispielsweise die Integration

von Nasszellen in allen Zimmern. Die aktuellen

Überlegungen sehen ein neues Landespflegeheim

in Mautern vor, ebenso wie

einen Neubau in Mürzzuschlag neben dem

dortigen LKH, welcher das Heim in Kindberg

ablösen soll. Die neuen Häuser sind als Pflegeheime

der vierten Generation geplant und

sollen dementsprechend nach dem Leitbild

der Familie gestaltet werden. So wird auf

Wohngruppenbetreuung gesetzt und neben

den Einzelzimmern ein großzügiger Gemeinschaftsbereich

– etwa in Form einer Wohnküche

– geboten.

Die Pflegeheime in Bad Radkersburg und Knittelfeld

sollen in der derzeitigen Form bestehen

bleiben und saniert werden. Die KAGes

wird sich als neuer Betreiber natürlich bemühen,

die vorgegebenen Modernisierungen so

schnell wie möglich umzusetzen und so die

Häuser und Arbeitsplätze zukunftssicher zu

machen.

Durch die Eingliederung in die KAGes-Strukturen

und durch die sich daraus ergebenden

Synergieeffekte in der Verwaltung können

die Pflegeheime effizienter geführt werden

und sollen so auch wirtschaftlich wieder auf

starke Beine gestellt werden.

Zu guter Letzt stärkt die Übernahme der

Landespflegeheime natürlich auch die KA-

Ges selbst, indem sie ihr Angebot im immer

wichtiger werdenden Bereich der Altenpflege

und -betreuung erweitern kann. Der selbst gewählte

Anspruch DAS Gesundheitsunternehmen

in der Steiermark zu sein und natürlich

unser Leitsatz „Menschen helfen Menschen“

treffen somit in Zukunft mehr denn je zu.

Franz Peinsold, MBA,

KAGes-Management / SIB

© fotolia

Licht für die Welt

Spendenkonto: 92 011 650

Bankleitzahl: 60 000 PSK

50 Millionen Blinde gibt es auf der Welt. Vielen

kann mit einem geringen finanziellen Aufwand

geholfen werden.

Mehr dazu: www.licht-fuer-die-welt.at

Verein für das Herzkranke Kind

Spendenkonto: 0000- 075689

Bankleitzahl: 20815 Steiermärkische Bank und

Sparkassen AG

Die Interessensvertretung für herzkranke Kinder

und deren Familien umfasst 250 Eltern und Mitarbeiter

der Kliniken im Einzugsgebiet Steiermark,

Kärnten und dem südlichen Burgenland.

Mehr dazu: www.kinderkardiologie.at

Initiative für Früh- und Neugeborene

Spendenkonto: 0882 555 0000

Bankleitzahl: 12 000 Bank Austria

Der gemeinnützige Verein steht als Elterninitiative

betroffenen Müttern und Vätern helfend zur

Seite. Informationsdefizite sollen behoben und

der notwendige Dialog zwischen Ärzten, Eltern

und Institutionen gefördert werden. Außerdem

setzt sich der Verein für finanzielle Unterstützung

ein und ein Teil der Geldmittel wird auch für

Fortbildungszwecke verwendet.

Mehr dazu: www.kleine-helden.at

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

7


PERSONAL

Ein erfolgreiches Projekt von KAGes und Med Uni Graz

Universitätslehrgang für Führungskräfte im Gesundheitswesen

2006 wurde von der Medizinischen Universität

Graz und der KAGes der Universitätslehrgang

(ULG) für Führungskräfte im Gesundheitssystem

begründet. Seither haben mehr als 200

Absolventen an diesem Universitätslehrgang

erfolgreich teilgenommen.

Mit Beginn des Wintersemesters 2012/2013

wurde der Lehrgang neu konzipiert.

Vier Schwerpunkte hat sich der Lehrgang gesetzt:

Leadership, General Management, Hospital

Management und Public Health.

Eine wesentliche Neuerung ist auch, dass

der ULG Interessenten aus allen Berufsgruppen

– also aus dem ärztlichen, pflegerischen,

medizintechnischen und Verwaltungsbereich

– offensteht. Ein besonderer Schwerpunkt

liegt neben der Wissensvermittlung auf Führungsaufgaben,

um die Teilnehmer für den

Führungsalltag zu stärken.

Besonders erfreulich: Der Universitätslehrgang

ist künftig auch die Basis eines MBA in Hospital

and Health Care Management, der zusammen

mit der FH Joanneum und der Public Health

School Graz ab Wintersemester 2013/2014

nun auch in Graz angeboten wird.

Univ. Prof. Dr. Helfried Metzler,

Mag. Helmut Dörfler

Ansprechpartner

ULG für Führungskräfte im

Gesundheitssystem

für KAGes Mitarbeiter:

KAGes-Services / PE-Services

Waltraud Krahfuß,

Tel.: +43 (0) 316 /340-5271,

E-Mail: waltraud.krahfuss@kages.at

MBA Hospital and Health Care Management

Ursula Schwarzl, Tel.: +43 664/300 71 61,

Mo-Fr 9:00-13:00 Uhr,

E-Mail: ulgfkg@medunigraz.at oder

mba@medunigraz.at

www.medunigraz.at/fkg

www.medunigraz.at/mba

Experten im Gesundheitswesen

Gerichtlich zertifizierte Sachverständige aus der KAGes

Grundlagenseminar für Sachverständige der KAGes.

Die Erfahrungen im Bereich Schadensmanagement

haben gezeigt, dass die Qualität

der medizinischen/pflegerischen Gutachten

neben den rechtlichen Grundlagen von wesentlicher

Bedeutung ist. Es ist für unser

Unternehmen wichtig, auch im Bereich der

Gutachtenerstellung nach innen und außen

professionell aufzutreten. Im Mai 2012

wurde auf Initiative des Vorstandes ein

Grundlagenseminar für gerichtlich zertifizierte

und beeidete Sachverständige angeboten.

22 leitende Ärzte und Pflegepersonen

aus unterschiedlichen Fachbereichen haben

daran teilgenommen. Erfahrene Referenten

aus dem Justizbereich, Prof. Dr. Jürgen

Schiller und Mag. Alfred Tanczos, haben die

rechtlichen Aufgabengebiete den Teilnehmern

näher gebracht. Besonderer Wert

wurde auf den Praxis- und KAGes-Bezug gelegt.

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Stark, Ärztl. Dir.

Krankenhaus der Elisabethinen Graz, zeigte

an Hand von eigenen Fällen, wie Gutachten

professionell aufgebaut werden und gab

Tipps zur wissenschaftlichen Literaturrecherche.

Zusätzlich wurden die Teilnehmer

in das Systematische Klinische Risikomanagement

von Dr. Peter Schweppe eingeführt.

Mittlerweile haben 10 Teilnehmer die

Prüfung zum gerichtlich zertifizierten und

beeideten Sachverständigen erfolgreich absolviert.

Wir gratulieren recht herzlich.

Mag. Sigrid Fanninger,

KAGes-Services / PE-Services

© KAGes

8 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


PERSONAL

Turnus in Teilzeit

Das Resümee einer Turnusärztin

steuertipps

MMag. Gerhard Hubner

Mag. Martin Allitsch

GewinnfreibetraG –

Jetzt noch investieren!

Turnus in Teilzeit: für Sandra Haas ein Gewinn.

In der letzten G´sund-Ausgabe haben wir über

„Turnus in Teilzeit“ berichtet und eine Zwischenbilanz

des Projekts gezogen. In dieser Ausgabe

berichtet uns eine ehemalige Turnusärztin, die

ihren Turnus sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit

absolviert hat, über ihre Erfahrungen. Persönliche

Einblicke in die Lebenswirklichkeit von

„Betroffenen“ sind für das Projekt sehr wertvoll,

um weiter engagiert und realitätsnah an der

Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und

Beruf arbeiten zu können.

Auf einer Fortbildungsveranstaltung der Ärztekammer

Steiermark wurde Sandra Haas während

ihrer Karenzzeit auf den „Turnus in Teilzeit“

aufmerksam und ließ sich auf die Warteliste setzen.

Nach einem Jahr Vollzeit kam die Zusage

auf eine Teilzeitstelle.

„Der Wiedereinstieg in den Turnus mit Kleinkind

war mit einer Vollzeitarbeit kaum vereinbar“,

berichtet Sandra Haas. „Teilweise blieb

man aus Interesse oft noch länger als notwendig

an der Klinik, teilweise wurde das auch

von einem erwartet.“ Der Nachteil: Sie bekam

in den 12 Monaten, in denen sie Vollzeit arbeitete,

ihre Tochter kaum wach zu Gesicht. In der

Früh schlief sie meist noch und abends, wenn

Sandra Haas nachhause kam, war sie auch

schon im Bett. Die Erfahrungen, die Sandra

Haas mit dem „Turnus in Teilzeit“ machte, waren

durchwegs positiv. „Ich sah meine Tochter

nun schon ab Mittag, oder, wenn ich meine Arbeit

blocken konnte, auch einen ganzen Tag.

Zudem habe ich wegen meines vermehrten

Einsatzes in den diversen Ambulanzen viel gelernt.“

Dadurch, dass die Teilzeit-Turnusstellen

zusätzlich zu den regulären Vollzeit-Turnusplätzen

vergeben werden, war Sandra

Haas für ihre Vorgesetzen und auch das jeweilige

Team ein Gewinn. An den Tagen, an

denen Mitarbeiter außer Dienst gingen oder

Ausgleichstage für ein Wochenende hatten,

konnte sie durch ihre Anwesenheit einiges

zum ruhigeren Ablauf des Tages beitragen.

Resümee: Eine Ambulanz, Aufnahme oder

der Operationssaal können auch mit einem

Mitarbeiter, der mittags nach Hause geht,

gut besetzt werden, da wenig Übergaben anfallen

und die meisten Einheiten bis Mittag

fertig sind. „Meine Verstärkung im Dienstrad

war sicher ein erfreulicher Aspekt und bei den

Kollegen nicht unerwünscht.“

Sandra Haas möchte die guten Erfahrungen

in dieser besonderen Zeit ihres Turnus jedenfalls

nicht missen und war froh, dass sie diese

besondere Form der Ausbildung absolvieren

konnte.

Dr. Sandra Haas,

Stationsärztin Kinderchirurgie,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Hinweis:

Neue Ansprechpartnerin für das Projekt

„Turnus in Teilzeit“ (seit Oktober 2012):

Maria Jauk,

KAGes-Management/PM, Stiftingtalstraße 4-6,

EG Zi. E 13, 8010 Graz,

maria.jauk@kages.at, Tel.: 0316/340/5172,

Sprechstunden: Di 8:30-12:30 Uhr,

Do 8:30-12:30 Uhr, Do 14:30-16:00 Uhr

© Haas

Wie andere Unternehmer haben auch Sie

als Arzt 2012 wieder die Möglichkeit für Ihre

selbst ständigen Einkünfte einen Gewinnfreibetrag

gewinnmindernd geltend zu machen.

Der Gewinnfreibetrag beträgt 2012 13 % des

Jahresgewinns, maximal jedoch € 100.000,- für

die Sie keine Steuern bezahlen müssen.

Bis zu einem Gewinn von € 30.000,- steht Ihnen

der Gewinnfreibetrag ohne Investition automatisch

zu. Dieser Grundfreibetrag beträgt bis

zu € 3.900,-. Von einem über € 30.000,- hinausgehenden

Gewinn kann der Freibetrag in

Anspruch genommen werden, wenn Investitionen

in begünstigte Wirtschaftsgüter oder

Wertpapiere erfolgen. Unter die begünstigten

Wirtschaftsgüter fallen abnutzbare körperliche

ungebrauchte Anlagegüter. Die betriebsgewöhnliche

Nutzungsdauer muss 4 Jahre sein

und die Nutzung in einem inländischen Betrieb

erfolgen. Nicht begünstigt sind Investitionen

in PKWs und Kombis, Luftfahrzeuge, Grund

und Boden (sehr wohl aber Gebäude), Rechte,

Software, Firmenwert sowie geringwertige

Wirtschaftsgüter. Der investitionsbedingte

Gewinnfreibetrag steht zusätzlich zur Abschreibung

zu und führt zu keiner Verminderung

der Abschreibungsbasis. Das bedeutet,

Sie machen die Ausgaben doppelt geltend!

Alternativ können Sie jedoch auch in Wertpapiere

investieren, die Sie 4 Jahre halten müssen.

Geeignete Wertpapiere sind beispielsweise

in Euro begebene Bundesanleihen, Bundesschatzscheine,

Wohnbauanleihen oder auch

spezielle Fonds – nicht jedoch Aktien. Bei der

Auswahl kann Sie Ihr Bankbetreuer bestimmt

unterstützen. Wir empfehlen den Freibetrag,

sofern möglich, heuer in voller Höhe auszunutzen,

da ab 2013 der maximale Gewinnfreibetrag

von € 100.000,- auf € 45.350,- gekürzt wird. Dabei

wird der Freibetrag von 13 % nur mehr bis

zu einem Gewinn von € 175.000,- zustehen. Danach

können für weitere € 175.000,- 7 % und für

weitere € 230.000,- 4,5 % geltend gemacht werden.

Über einen Betrag von € 580.000,- hinaus

wird kein Gewinnfreibetrag mehr zustehen.

Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG

A-8010 Graz, Leonhardstr. 104

Tel. 0316/338 338, www.hubner-allitsch.at

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

9


PERSONAL

Erfolgreiche „CMCW-Fortbildung“

Fortbildungsreihe im LKH Voitsberg

Im Zuge des abgeschlossenen Projekts „Chirurgisches

Management chronischer Wunden

(CMCW)“ im LKH Voitsberg hat man sich

entschlossen, eine „CMCW“-Fortbildungsreihe

ins Leben zu rufen. Vor Kurzem ist die 2.

„CMCW“-Fortbildung erfolgreich durchgeführt

worden. Sowohl die erste als auch die zweite

Veranstaltung haben alle Erwartungen übertroffen

und wurden von Ärzten und Pflegekräften

aus dem intra- und extramuralen Bereich

gut besucht, und bei der Evaluierung mit „sehr

gut“ benotet. In kompakten, sehr praxisorientierten

Einheiten wurde viel Wissen vermittelt.

Im Anschluss an die Vorträge blieb auch noch

genügend Zeit, um mit den Vortragenden zu

diskutieren, Patientenfälle zu besprechen und

so auch den Kontakt Krankenhaus - Peripherie

zu fördern.

Die CMCW-Fortbildungsreihe wurde bei der

Akademie der Ärzte eingereicht und für zwei

DFP-Fortbildungspunkte von der Ärztekammer

akkreditiert. Die CMCW-Fortbildungen sind für

alle Interessenten zugänglich; um Anmeldung

beim Innerbetrieblichen Fortbildungsmanagement

des LKH Voitsberg (Angelika Siml-Fraissler)

wird gebeten. Die Fortbildung findet zweimal

jährlich statt.

Gut besuchte und informative Veranstaltung.

Die nächsten Termine sind der 9. April und der 17.

September 2013.

Weitere Informationen: www.dfpkalender.at

OA Dr. Gerwin A. Bernhardt,

LKH Voitsberg

© LKH Voitsberg

Menschen mit geistiger Behinderung im Krankenhaus

„Fortbildungs-Pilot“

Für Menschen mit geistiger und mehrfacher

Behinderung stellt sich ein Krankenhausaufenthalt

wesentlich komplizierter und beängstigender

dar als für Menschen ohne Behinderung.

Ihre Möglichkeiten, sich auf neue Situationen

mit fremden Menschen einzustellen,

die mit ihren individuellen Bedürfnissen nicht

vertraut sind, sind eingeschränkt. Nicht selten

reagieren diese Menschen auf die neue

Situation mit herausforderndem Verhalten,

auf das wiederum das Krankenhaus im Allgemeinen

weder fachlich noch ressourcenmäßig

vorbereitet ist. Dadurch, dass Menschen

mit Behinderung oft nicht präzise ihre

Beschwerden schildern können, sind

überdurchschnittlicher Zeit- und

Ressourceneinsatz unumgänglich.

Diese Menschen brauchen

daher eine andere Pflege als

nichtbehinderte Menschen. Die

KAGes hat es sich zum Ziel gesetzt,

noch besser auf die Belange

von Menschen mit geistiger

und mehrfacher Behinderung

einzugehen und hat daher mit der Pilotierung

einer fachlichen Qualifizierung

der Pflege-Mitarbeiter in der Region

Nord begonnen. 20 Teilnehmer aus dem LKH

Judenburg - Knittelfeld und dem LKH Stolzalpe

wurden im Rahmen von drei Fortbildungsmodulen

speziell auf diese Situationen geschult.

Das Feedback der Teilnehmer auf die Schulung

war durchwegs positiv.

Mag. Dr. Monika Hoffberger,

KAGes-Management / Pflege

„Mir

ist die enorme Bedeutung

der Angehörigen und

die Wichtigkeit ihrer Information

bewusster geworden. Ich habe die Scheu

verloren, wenn behinderte Menschen in bestimmten

Situationen ‚anders‘ reagieren. Oft

helfen Kleinigkeiten, z. B. langsam und deutlich

sprechen, kurze Sätze. Ich habe gelernt,

Menschen anzunehmen, wie sie sind.“

„Ich

durfte bereits

zwei geistig behinderte

Patienten betreuen, es hat

sehr gut funktioniert. Die Dinge,

die ich gelernt habe, treffen auch für

demente Patienten zu.“

Stat. Sr. C. Ursej

„Man kann das

Arbeiten mit Symbolen

und Zeichen auch sehr gut auf

nicht deutschsprachige Patienten

anwenden.“

Stat. Sr.

DGKS M. Kaiser

A. Pichler-Semmelrock

10 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


PERSONAL

Ausgezeichnet

© Friedrich

© Tötsch

Univ. Prof. Dr. Gerhard Friedrich

wurde am diesjährigen Kongress der

Slowenischen Gesellschaft für Hals-,

Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und

Halschirurgie zum Ehrenmitglied der

Gesellschaft ernannt.

Primarius Univ. Doz. Dr. Martin Tötsch,

Vorstand des Zytologischen Instituts,

wurde Ende September einstimmig für die

nächsten vier Jahre zum Generalsekretär

der „European Federation of Cytology Societies“

gewählt. Es handelt sich hierbei

um den Dachverband von 29 nationalen

Gesellschaften für Zytologie. Im Zuge dessen

wird er sowohl die Standespolitik als

auch die Interessen von ca. 7.000 europäischen

Zytopathologen und 8.000 Zytotechnikern

in Brüssel vertreten.

© MedUni Graz

(v.l.n.r.) Univ. Prof. Dr. S. Uranüs,

Univ. Prof. Dr. A. Fingerhut und

Rektor Univ. Prof. Dr. J. Smolle.

Ende September verlieh die Medizinische

Universität Graz zum dritten

Mal ein Ehrendoktorat. Univ. Prof.

Dr. Abe Fingerhut wurde für

seine hervorragenden Leistungen

auf dem Gebiet der medizinischen

Weiterbildung, insbesondere auf

dem Fachgebiet der Chirurgie, mit

dieser Auszeichnung geehrt. Seit

1995 ist Abe Fingerhut regelmäßig

an der Med Uni Graz tätig. Als Vortragender

und Tutor widmet er sich

im Rahmen der postgradualen Weiterbildung

den Themen minimalinvasive

Chirurgie, Akutchirurgie,

Gastroenterologie sowie Viszeralund

Traumachirurgie.

In aller Kürze

Im Unternehmen KAGes wird gesetzeskonform gearbeitet. So

entstand im Laufe der Jahre ein Netz von 60 gewählten Behindertenvertrauenspersonen

in den 23 Häusern. Diese finden

sich jährlich zusammen, um über Zahlen und Fakten zu berichten.

© KAGes

(v.l.n.r.) ZBVP-Stv. U. Röthl-Stauder, Ing. J. Herk (Wirtschaftskammer),

I. Sacherer (Bundesozialamt) und ZBVP F. Rossegger.

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Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

11


Gesundheit

„Überlegt statt überstürzt“

Pflegeziel 2012 des LKH-Univ. Klinikum Graz

© Findling

Stürze und ihre Folgen stellen in Akutkrankenhäusern

und Langzeitpflegeeinrichtungen ein

relevantes Pflegeproblem dar. Neben den medizinischen

und ökonomischen Auswirkungen

sind Stürze für die Betroffenen oft ein schwerwiegender

Einschnitt in ihre Lebensführung

und Selbstständigkeit. Im Jahr 2009 wurde vom

EBN-Kernteam die Leitlinie „Sturzprophylaxe

im Krankenhaus und Langzeitpflegebereich“

veröffentlicht. Drei Jahre danach gestaltet sich

die Umsetzung in der Pflegepraxis in den einzelnen

Bereichen sehr unterschiedlich und weist

dabei durchaus Verbesserungspotentiale auf.

Nach der OP gleich nach Hause

Tagesklinische Eingriffe an der Augenklinik des LKH-Univ. Klinikum Graz

Evidenzbasiertes Wissen lebendig machen

2012 wurde daher das Pflegeziel „Evidencebased

practice - Fokus Sturzprophylaxe“ vor

allem mit zwei Zielen verfolgt: Führungskräfte

aller Bereiche sollen Strategien kennenlernen,

um evidenzbasierte Ergebnisse wirkungsvoll

in die Pflegepraxis zu implementieren.

Weiters sollen evidenzbasierte Maßnahmen

zur Sturzprophylaxe patientenorientiert,

ressourcenorientiert und praxisnah in den

jeweiligen Bereichen umgesetzt werden. Das

Pflegeziel wurde gemeinsam von der Pflegedirektion

und dem EBN-Kernteam erarbeitet.

Um evidenzbasiertes Wissen lebendig zu machen,

wurden dabei mehrere Punkte berücksichtigt:

Zuerst war es wichtig, ein breites

Bewusstsein für das Thema Sturz zu schaffen.

Dabei wurden in Workshops das Wissen und

die Ideen von Führungskräften und Mitarbeitern

aktiv miteinbezogen. Ergänzend werden

vorhandene Daten zum Thema Sturz mit jedem

Bereich diskutiert und Maßnahmen erarbeitet.

Die Implementierung erfolgt dann in

jedem Bereich angepasst an die Bedürfnisse

der Patienten. Basis dafür ist die 2012 aktualisierte

EBN-Sturzleitlinie (siehe www.ebn.at).

Die Leitlinie schafft die Grundlage, um Patienten

die bestmögliche und wirksamste Pflege

zukommen zu lassen. Mit dem Pflegeziel 2012

setzen wir einen weiteren Schritt, um diese

neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen

noch stärker mit der Fachkompetenz und dem

Erfahrungswissen jeder einzelnen Pflegeperson

zu vernetzen und in die tägliche Arbeit zu

integrieren.

Pflegedirektion,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Vor acht Jahren wurde an der Augenklinik

des LKH-Univ. Klinikum Graz erstmals in

der Steiermark eine Tagesklinik errichtet,

die das Ziel hatte, möglichst viele Grauer-Star-Operationen

tagesklinisch zu bewältigen.

Mit dem RSG 2020 sollen künftig

95 Prozent aller OPs an der Augenklinik in

Graz tagesklinisch erfolgen. Damit setzt die

Augenklinik einen Benchmark. Mehr als 35

Prozent der Patienten, die sich auf der Augenklinik

in Graz einer Kataraktoperation

(Grauer-Star-Operation) unterziehen, gehen

derzeit noch am selben Tag nach Hause.

Durch moderne Entwicklungen in der Chirurgie

begünstigt, steigt das Bedürfnis nach

einer Ausweitung der tagesklinischen Versorgung.

Dieser Entwicklung wird nun auch

baulich mit der Errichtung der neuen Tagesklinik

Rechnung getragen. Der gesamte

zweite Stock der Universitäts-Augenklinik

wird in einen tagesklinischen Bereich umgewandelt.

Das Ziel, das dabei verfolgt

wird, ist ganz klar: Die Kataraktoperationen

sollen aus dem stationären bzw. ambulanten

Betrieb ausgegliedert werden. Die

Patienten profitieren durch einen kürzeren

Aufenthalt und durch besseres Zeitmanagement.

Ist der Patient für eine tagesklinische

Operation nicht geeignet, wird natürlich

auch weiterhin ein stationärer Aufenthalt

vereinbart.

Ablauf

Exakt eine Woche vor dem Operationstermin

gibt es eine mehrstündige Voruntersuchung

inklusive Aufklärungsgesprächen. Am OP-Tag

kommen die Patienten im Laufe des Vormittags,

erhalten zur Vorbereitung antibiotische, pupillenerweiternde

und betäubende Augentropfen

und werden danach am Grauen Star operiert.

Die Zeit im Operationsbereich beträgt inklusive

Vorbereitung und Operation ca. eine Stunde.

Anschließend werden die Patienten wieder

in ihren Raum mit speziellen Relax-Liegen gebracht,

wo sie sich entspannen können. Nach

ca. zwei Stunden werden sie – Wohlbefinden

vorausgesetzt – entlassen. Die Nachkontrollen

erfolgen bei den niedergelassenen Augenärzten.

Der größte Vorteil für Patienten ist die kurze

Verweildauer. Optimal ist auch der strukturierte

Ablauf von Voruntersuchungen über Operation

bis zur Entlassung und Nachkontrolle. Durch die

(v.l.n.r.) DKKS Christa Tax MSc, Pflegedirektorin

LKH-Univ. Klinikum Graz;

LR Mag. Kristina Edlinger-Ploder; Univ.-Prof. Dr.

Christoph Faschinger, Universitäts-Augenklinik;

OSr. Elke Granitz, Universitäts-Augenklinik.

tagesklinische Versorgung können mehr Patienten

operiert werden; das führt wiederum zu einer

Verkürzung der Wartezeiten. Aber nicht nur

der Graue Star wird mittlerweile tagesklinisch

operiert. Auch andere Operationen, wie kleine

plastische Lidoperationen, Laseroperationen

und intravitreale Medikamentenapplikationen

werden auf diese Weise durchgeführt.

Stabstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© W. Stieber /LKH-Univ. Klinikum Graz

12 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


GEsundheit

50 Jahre im Dienst der Menschen

Herzchirurgie am LKH-Univ. Klinikum Graz feiert Jubiläum

Heute - Damals.

© M. Stelzer

Am 19. November 1962 wurde am LKH-Univ.

Klinikum Graz die erste Herzoperation in Österreich

durchgeführt. Die Pioniere von damals,

die Grazer Herzchirurgen Franz Spath,

Julius Kraft-Kinz sowie Werner List und

sein anästhesiologischer Kollege Franz Wagender,

führten die Operationen noch ohne

Einsatz von „High-Tech-Geräten“ durch. In

den letzten 50 Jahren hat die Herzchirurgie

große Fortschritte gemacht. Interdisziplinarität

zwischen Herzchirurgen, Kardiologen,

Anästhesisten und Radiologen steht in der

modernen Herzchirurgie im Vordergrund.

Seit 1962 wurden rund 27.500 große herzchirurgische

Eingriffe an der Klinischen Abteilung

für Herzchirurgie durchgeführt. Mehr

als 1.000 Patienten werden pro Jahr am Herzen

operiert, dazu kommen über 500 Herzschrittmacher

und hunderte kleinere herzchirurgische

Eingriffe. In der herzchirurgischen

Ambulanz werden jährlich über 3.000

Patienten ambulant versorgt. An der Grazer

Herzchirurgie arbeiten derzeit 24 Ärzte und

141 Pflegekräfte. Die Abteilung versorgt im

herzchirurgischen Bereich die gesamte Steiermark

sowie das südliche Burgenland und

Teile Kärntens. Aufgrund des internationalen

Spitzenrufes werden auch zahlreiche ausländische

Patienten versorgt.

Schwerpunkte der Abteilung

sind das gesamte operative Behandlungsspektrum

der Erwachsenen-Herzchirurgie,

die Herzchirurgie

der angeborenen Herzfehler sowie

die Herztransplantation in Kooperation

mit der Klinischen Abteilung für Transplantationschirurgie.

Die konventionelle Koronarchirurgie

wird mit und ohne Einsatz der

Herz-Lungen-Maschine durchgeführt. Damit

ist das Spektrum aber bei weitem nicht

ausgeschöpft. Dazu kommen noch herzklappenerhaltende

und herzklappenersetzende

Operationen, Kombinationseingriffe, die

gesamte Chirurgie der Hauptschlagader im

Brustkorbbereich und vieles mehr. Einen

besonderen Schwerpunkt stellt der transkathetergestützte

Aortenklappenersatz mit

den Kollegen der Klinischen Abteilung für

Kardiologie dar. Dieser Eingriff wird im einzigen

Hybrid-OP Österreichs – im universitären

Herzzentrum Graz – durchgeführt.

Stabstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© M. Stezler

Innovationen in den letzten Jahren:

• Erster Hybrid-OP in Österreich zur Durchführung

kathetergestützter Klappeninterventionen

zusammen mit der Klinischen

Abteilung für Kardiologie

• Weltweit erste Ventrikelresynchronisation

im August 1997 zur elektrostimulativen

Pumpverstärkung des Herzens

• Erste große Serie mit minimalinvasiven

Aortenklappenersatzoperationen

• Erste Cardiomyoplastik im deutschsprachigen

Raum

• Lange Jahre führend im deutschsprachigen

Raum bei den total cava-pulmonalen

Konnektionen bei Kindern mit nur einer

Herzkammer

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

13


GEsundheit

Ihrer Gesundheit

zuliebe

Österreicher leiden unter

„Mängeln“

Kürzlich wurde der Ernährungsbericht 2012

herausgegeben. Fast 50% der Österreicher

bringen einiges zu viel auf die Waage.

Doch trotz unseres Wohlstandes wurden

Mängel in der Versorgung mit Calcium, Zink,

Vitamin D, β-Carotin, Vitamin B6 und Folsäure

festgestellt.

Wer auf seine Gesundheit achten will,

der sollte zu folgenden Lebensmitteln

greifen:

• Calcium für die Knochenfestigkeit ist vor

allem in Milchprodukten und bei diesen am

meisten in Hartkäsesorten, enthalten, aber

auch in dunkelgrünem Gemüse wie Kresse,

Grünkohl, Rucola etc.

• Vitamin D für die Knochengesundheit kann

unser Körper bei genügend Sonnenlicht

selbst bilden. In Lebensmitteln ist Vitamin

D in Fischöl, Tiefseefischen und Eigelb enthalten.

• Folsäure für die Blutbildung und in der

Schwangerschaft kann vor allem durch ausreichend

Gemüse- und Hülsenfrüchtekonsum

– Spinat, Kohl, Fenchel, Salat, Gurken,

Tomaten, Bohnen – aufgenommen werden.

• Zink und Vitamin B6 für das Immunsystem

und den Stoffwechsel sind in Fleisch, Leber,

Fisch, Milchprodukten und Eidotter enthalten.

• β-Carotin, als Vorstufe des Vitamin A, für

die Augengesundheit; kommt vor allem in

rotem bzw. grünem Gemüse und Obst vor.

(Karotten, Spinat, Tomaten, Paprika, Broccoli,

Petersilie, Vogerlsalat, Marillen, Kirschen,

Grapefruits, roten Rüben, Papaya).

Wussten Sie, dass…

eine Ernährungsweise, die sich nach den Prinzipien

der „österreichischen Ernährungspyramide“

richtet, alle Nährstoffe im richtigen

Ausmaß enthält?

Ihr Ernährungsmedizinischer Dienst,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Hohe Medikamentensicherheit

Management von oralen Medikamenten auf Bettenstationen

Die Expertengruppe Peritonealdialyse wurde

reaktiviert. Ziel war die qualitative Sicherstellung

der Pflegeleistungen in der Versorgung

von Patienten bei der Peritonealdialyse.

In einer sehr konstruktiven und kollegialen

Zusammenarbeit wurden ergänzend zu den

sechs Pflegestandards eine Checkliste zur

präoperativen Vorbereitung und postoperativen

Nachsorge entwickelt. Diese konkrete

Maßnahme zur Fehlervermeidung im Rahmen

der Patientensicherheit ist eine Weiterentwicklung,

die in der vorliegenden Form noch

nicht zum Einsatz gekommen ist.

Die Medikation von peroralen Medikamenten

im Krankenhaus ist ein komplexer interdisziplinärer

Prozess, der aber auch mit zahlreichen

Risiken behaftet ist. Pflegepersonen sind in

besonderem Ausmaß in diesen Prozess eingebunden

und beeinflussen maßgeblich die

Qualität der Versorgung der Patienten. Eine

Messung dieser pflegerischen Qualität kann

unter Zuhilfenahme von Qualitätsindikatoren

vorgenommen werden. Als ein Ergebnisindikator

für Qualität gilt der Medikationsfehler.

Eine Messung des Qualitätsindikators ist

mithilfe einer strukturierten Beobachtung im

Rahmen der Medikamentendispensierung vor

Ort und einer Erhebung der Fehlerhäufigkeiten

im Dispenser möglich. Zusätzlich sollte

die ärztliche Anordnung auf den Fieberkurven

erhoben werden.

International werden unterschiedliche Studien

zur Thematik der Medikamentensicherheit

durchgeführt und dabei Fehlerraten und

Fehlerursachen im Medikationsprozess untersucht.

Eine amerikanische Studie an 36

Gesundheitseinrichtungen identifizierte Fehlerraten

bis zu 19%. Analysen in deutschen

Krankenhäusern zeigten Fehlmedikationsraten

von 0,2% bis 5,1% bei der Gabe von oralen

Arzneimitteln.

Innerhalb der KAGes wurde die OE Pflege/

Pflege-Qualitäts-Controlling mit der unternehmensweiten

Erhebung der Medikamentensicherheit

beauftragt. Diese begann im

September 2011 und wurde im Juni 2012 abgeschlossen.

Alle verfügbaren Dispenser und

Fieberkurven der jeweiligen Stationen wurden

in das Controlling einbezogen. Zusätzlich

erfolgte auch eine Überprüfung der Vollständigkeit

und Lesbarkeit von handschriftlichen

ärztlichen Medikamentenverordnungen auf

den Fieberkurven. Dabei wurde festgestellt,

dass die Lesbarkeit der handschriftlichen

ärztlichen Anordnungen mit 99,10% sehr

hoch ist. Die eindeutige schriftliche ärztliche

Verordnung für orale Medikamente auf den

Fieberkurven fehlte KAGes-weit zu 7%. Ein

Optimierungspotential bietet die Vollständigkeit

der schriftlichen ärztlichen Medikamentenverordnung.

Bei der Erhebung der Medikamentendispenser

vor Ort wurde eine Fehldispensierungsrate

von 5,1% identifiziert. Dieses durchaus positive

Ergebnis entspricht den Vergleichswerten

aus deutschen Studien. Grund für dieses positive

Ergebnis sind sicher die in den Krankenanstalten

zahlreich gesetzten Maßnahmen im

Qualitäts- und Risikomanagement zur Stärkung

der Medikamentensicherheit.

Manela Glarcher, MSc, BSc,

KAGes-Management / Pflege

Peritonealdialyse - Pflegestandards

Expertengruppe reaktiviert

Expertengruppe Peritonealdialyse.

© OE Pflege / Glascher

Michaela Schaffer-Kienzl, MSc,

KAGes-Management / Pflege

14 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Gesundheit

Neu eingeführte Operationstechnik am LKH Bruck a.d. Mur

Transvaginale Hybrid-NOTES-Cholecystektomie minimiert Zugangstrauma bei Bauch-OPs

Seit Beginn der 1990er-Jahre erlebt die minimalinvasive

Chirurgie bei Bauchoperationen

einen rasanten Aufstieg. Viele Eingriffe

werden heute über kleine Schnitte mit Hilfe

von Videokameras, Bildschirmen und Spezialinstrumenten

durchgeführt. Dadurch

kommt es unter anderem auch zu einer

deutlichen Reduktion des Bauchdeckentraumas.

Das bedeutet weniger postoperative

Schmerzen, bessere Kosmetik, weniger

Narbenbrüche und bessere Bauchdeckenfunktion

postoperativ. Es verkürzt sich aber

auch die postoperative Rekonvaleszenz für

die Patienten. Auf der Suche nach zusätzlichen

Verbesserungen dieser modernen

Technik steht die weitere Minimalisierung

der Zugangswege in der Prioritätenliste

weit oben. Dies wurde in den letzten Jahren

einerseits durch die Verkleinerung der

für die Operation benötigten Instrumente

(needlescopic technique), andererseits auch

durch die Reduktion der Zugangswege auf

einen einzigen (SIL Technik) bereits teilweise

erreicht.

Eingriff durch natürliche Körperöffnungen

Große Faszination übte aber in diesem Zusammenhang

von Anfang an die Möglichkeit

aus, Operationen im Bauchraum durch

natürliche Körperöffnungen wie Vagina,

Enddarm, Magen oder Blase durchführen

zu können. Solche Eingriffe fasst man unter

dem Begriff NOTES, das heißt „natural orifice

transluminal endoscopic surgery“, zusammen.

Im Tierversuch wurde das bereits

durchgeführt, jedoch scheint gerade bei

Enddarm, Magen oder Blase derzeit der sichere

Verschluss des für den Zugang eröffneten

Organs noch das entscheidende Hindernis

zu sein. So hat sich bis auf wenige

Ausnahmen für den Einsatz am Menschen

derzeit nur der Zugang über die Vagina etabliert,

ein Operationsweg, der von gynäkologischer

Seite seit vielen Jahrzehnten bereits

routinemäßig mit hervorragenden Ergebnissen

genutzt wird. Vor allem im norddeutschen

Raum und in der Schweiz erfreut

sich diese Methode großer Beliebtheit. Seit

einiger Zeit wird diese Technik auch an der

chirurgischen Abteilung des LKH Bruck/Mur

durchgeführt. Selbstverständlich werden

die Patientinnen genauestens über die Vorund

Nachteile der verschiedenen Operationstechniken

aufgeklärt.

Technik

In der Nabelgrube wird über einen 5 mm großen

Schnitt eine Optik mit angeschlossener

Videokamera eingeführt. Anschließend werden

nun, um jedes Risiko einer Verletzung

von Nachbarorganen auszuschließen, unter

Sicht vom Abdomen aus weitere Zugangswege

durch die Vagina mit Hilfe von so genannten

Trokaren geschaffen. Untersuchungen

haben gezeigt, dass in der Vagina bei

entsprechender Desinfektion eine Sauberkeit

vergleichbar mit jener der Haut zu erreichen

ist. Hierbei ist der Weg natürlich nicht

durch den Uterus, sondern dahinter, denn an

dieser Stelle ist die Vaginalwand sehr dünn

und gut durchblutet, so dass postoperativ mit

sehr guter Heilung zu rechnen ist. Nun kann

über diese Zugangswege die Gallenblase in

der üblichen Technik operiert und anschließend

über die Vagina geborgen werden, was

insbesondere bei vielen oder großen Steinen

eine deutliche Erleichterung darstellt.

Anschließend wird die Vaginalwand durch

Nähte verschlossen. Derzeit werden an unserer

Abteilung lediglich Gallenblasenoperationen

in dieser Technik angeboten. In

Zukunft sollte es aber – wie es heute unter

anderem in der Schweiz bereits durchgeführt

wird – möglich sein, auch Darmoperationen

auf diesem Wege vorzunehmen.

Ausblick

Wir sehen diese Techniken als eine gute Möglichkeit,

um bei einem Teil der Patientinnen

Operationen auf diesem Wege durchzuführen.

Selbstverständlich werden auch so genannte

konventionelle laparoskopische Techniken –

das heißt über mehrere Trokare – in Zukunft

ihren fixen Platz einnehmen. Inwieweit durch

technische Weiterentwicklungen Operationen

auch durch andere Körperöffnungen möglich

sein werden und damit auch männliche

Patienten von diesen neuen Methoden profitieren

werden, ist eine der vielen spannenden

Fragen in der Chirurgie.

Prim. Dr. Rudolf Schrittwieser,

Leiter der Abteilung für Chirurgie,

Departmentleitung für

Allgemeine Chirurgie,

LKH Bruck a.d. Mur

© LKH Bruck / Mur

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

15


Gesundheit

Stabilisierung in akuten psychischen Krisen

Die Verhaltenstherapeutische Station 1A an der Grazer Univ.-Klinik f. Psychiatrie

Seit Ende 2008 gibt es an der Universitätsklinik

für Psychiatrie Graz eine verhaltenstherapeutische

Station zur Behandlung von Patienten

mit Angst- und Zwangserkrankungen

sowie depressiven bzw. somatoformen Störungen.

An der verhaltenstherapeutischen

Station 1A können 14 Patienten im offenen

Bereich behandelt werden, zusätzlich bestehen

noch 2-3 Behandlungsmöglichkeiten im

geschützten Bereich. Die durchschnittliche

Aufenthaltsdauer der Patienten beträgt ca.

drei Wochen.

Das Behandlungskonzept basiert auf einem

integrativ-verhaltenstherapeutischen Programm,

das besonderes Augenmerk auf die

Verbindung von medizinischen sowie psycho-,

ergo- und physiotherapeutischen Maßnahmen

legt. Neben der psychotherapeutischen

Einzeltherapie werden auch Gruppentherapien

angeboten. Einmal wöchentlich

findet in Gruppenform ein Selbstsicherheitstraining

statt. Ergänzt wird das therapeutische

Programm durch die Angebote

der Ergotherapie, in Form einer allgemeinen

ergotherapeutischen Gruppe bzw. Wahrnehmungsgruppe.

Von physiotherapeutischer

Seite her existieren neben einzelphysiotherapeutischen

Betreuungen Behandlungsangebote

in Form von Morgensport und Muskelaufbautraining.

Das stationäre Programm

wird natürlich durch Behandlungsangebote

der Pflege ergänzt. Vor der Entlassung wird

mit den Patienten eine entsprechende Nachbetreuung

detailliert besprochen.

OA Dr. Martin Letmaier,

Universitätsklinik für Psychiatrie,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© Letmaier

Die Ziele der Behandlung

Als Ziele des stationär-verhaltenstherapeutischen

Programms sind folgende Aspekte

definiert:

• eine akute Entlastung des Patienten,

• eine Unterstützung des Patienten

im Hinblick auf die Möglichkeit des

Erkennens der Erkrankung im Kontext

des biopsychosozialen Modells,

• eine Verbesserung der Selbstkompetenz

(Stressmanagement) bzw. die

Förderung der Motivation zur Fortführung

einer kontinuierlichen ambulanten

psychiatrischen und psychotherapeutischen

Behandlung.

Ergotherapie in der Suchtmedizin

Seminarwochenende am Zentrum für Suchtmedizin der LSF Graz

„Ergotherapie in der Suchtmedizin“ lautete

das Thema eines Seminarwochenendes an

der Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz

(LSF). Als Referentin konnte die in Deutschland

bekannte Suchtexpertin und Ergotherapeutin

Regine Wilms gewonnen werden.

Veranstalter war das Zentrum für Suchtmedizin

unter der Leitung

von Prim. a.o. Univ.

Prof. Dr. Martin Kurz.

Die Organisation übernahm

der ergotherapeutische

Arbeitskreis

„AK Suchtmedizin“.

Nach Bekanntmachung

des Seminars über die

MTD-Koordination der

KAGes und über Ergo

Austria - Bundesverband

der ErgotherapeutInnen Österreichs

fand sich ein kleiner Kreis interessierter

Therapeuten zum Seminar in Graz ein.

Auch ein Vertreter der Beschäftigungstherapie

(LSF-Buchbinderei) konnte begrüßt

werden. In lebendiger Diskussion demonstrierte

dieser die historische Entstehung

der Arbeits- und Beschäftungstherapie an

der LSF Graz und den seit Jahren statfindenden

Konkurrenzkampf gegenüber der

„jüngeren“ Berufsgruppe der Ergotherapie.

Themen wie „ergotherapeutische

Assessments“,

„Ressourcenorientierung,

Therapiezieloptimierung

und

Dokumentation“ sowie

die „therapeutische

Beziehung als gelungenes

Setting zwischen

Beziehungsarbeit und

Sachlichkeit“ wurden

ebenso angesprochen

wie „Co-Abhängigkeit des Therapeuten und

© Ergoteam ZSM

Psycho-Hygienefaktoren“, „Transparenz

und Professionalisierung der ergotherapeutischen

Tätigkeit im Fachbereich Suchtmedizin“

und vieles mehr. Aber nicht nur die

Erweiterung von suchtmedizinischem und

ergotherapeutischem Fachwissen stand im

Vordergrund, sondern auch die Vernetzung

der Kollegen. Das wiederum dient auch der

Verbesserung von Effektivität und Effizienz

am ZSM und kommt damit auch wieder den

Patienten zugute.

Eva Kohla, MSc, MBA,

LSF Graz

16 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Gesundheit

Interdisziplinäre Fieberkurve im LKH Deutschlandsberg

Qualitätssicherung durch Kooperation

Das seit Jahren fest verankerte Qualitätsmanagement

im LKH Deutschlandsberg

zeigt Wirkung. Jüngstes

Beispiel ist die Entwicklung einer

gemeinsamen Fieberkurve für die Abteilungen

Chirurgie, Gynäkologie und

Geburtshilfe und Innere Medizin. Mit

diesem Projekt wurde der Tatsache

Rechnung getragen, dass mittlerweile

die Hälfte aller Stationen interdisziplinär

belegt ist.

Während es in der Vergangenheit geradezu

eine Herausforderung war, den

einzelnen Fieberkurven anderer Abteilungen

rasch die wichtigsten Informationen

zu entnehmen, können sich nun

alle Berufsgruppen an einem einheitlichen

Dokument orientieren.

In der ersten Phase des Projektes haben

Vertreter der Fachrichtungen gemeinsam

mit Mitarbeitern der Verwaltung die neue

Fieberkurve erstellt und die nötigen Erläuterungstexte

für das dazugehörige Manual

verfasst. Damit dies gelingen konnte, war

(v.l.n.r.) OA Dr. G. Pratl, Dr. B. Lechner, C. Grinschgl und OA Dr. A. Tadler.

die Bereitschaft der Mitarbeiter aller Abteilungen

aufeinander zuzugehen und Kompromisse

einzugehen notwendig.

Seit rund vier Monaten wird nun die neue

Fieberkurve im Rahmen des Routinebetriebes

praktisch erprobt. Erste Rückmeldungen

der Stationen zeigen eine hohe Akzeptanz

der Anwender, sodass eine positive Zwischenbilanz

gezogen werden kann. Bereits

jetzt steht außer Zweifel, dass die Qualität

der medizinischen Dokumentation im LKH

Deutschlandsberg durch dieses Projekt deutlich

verbessert werden konnte.

OA Dr. Astrid Tadler,

LKH Deutschlandsberg

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Qualität

Initiative Patientensicherheit Steiermark (IPS)

Auszeichnung für drei Krankenanstalten der KAGes

Mit der Entwicklung der steirischen Qualitätsstrategie

im Jahr 2009 hat sich die Steiermark

für mehr Qualität entschieden. Ein

wesentlicher Schwerpunkt der Aktivitäten

wurde auf die Verbesserung der Patientensicherheit

gelegt. Dazu werden derzeit zwei

Projekte umgesetzt: die Aktion „Saubere

Hände“ – ein Projekt zur Verbesserung der

Händehygiene – sowie die Initiative Patientensicherheit

Steiermark (IPS).

Die Teilnahme an den beiden Projekten

wurde für die steirischen Fondsspitäler erstmals

an finanzielle Mittel geknüpft. Ein Teil

der bestehenden Mittel der leistungsorientierten

Krankenanstaltenfinanzierung wird

nur dann an die Fondskrankenanstalten ausbezahlt,

wenn sich diese aktiv an den beiden

Projekten beteiligen.

Im Zuge der Teilnahme an der Initiative Patientensicherheit

Steiermark wird die Einführung

von so genannten Learning & Reporting-Systemen

forciert. IPS-Mitglieder,

deren Systeme die von der IPS festgelegten

Kriterien erfüllen, haben die Möglichkeit

sich um die IPS-Auszeichnung zu bewerben.

Die Kriterien, die im Rahmen des IPS-

Review-Verfahrens überprüft werden sind:

IPS Auszeichung für das LKH Deutschlandsberg.

IPS Auszeichung für den Krankenanstaltenverbund Feldbach-Fürstenfeld.

© Hannes Loske

© Hannes Loske

• Organisation und Führung

• Einbindung der Mitarbeiter

• Meldeweg

• Nutzung anderer Informationsquellen

• Evaluierung

Vier steirische Krankenanstalten haben diese

Auszeichnung nun im Zuge der Plattform Q

SALUS 2012 erhalten. Es sind dies das LKH

Deutschlandsberg, das LKH Stolzalpe, der

Krankenanstaltenverbund Feldbach-Fürstenfeld

sowie das UKH Graz. Alle vier Krankenanstalten

haben bereits seit mehreren

Jahren ein Learning & Reporting-System im

Einsatz und nutzen dieses zur gezielten Verbesserung

der Patientensicherheit.

IPS Auszeichung für das LKH Stolzalpe.

© Hannes Loske

Learning & Reporting-Systeme

Der Erfolg für das Betreiben von Learning &

Reporting-Systemen resultiert daraus, dass

nicht nach „Schuldigen“, sondern nach „Ursachen“

gesucht wird. In die Analyse werden

Mitarbeiter aus der Praxis einbezogen. Damit

wurde die Möglichkeit geschaffen, Maß-

nahmen mitzugestalten und nicht von einem

Bürotisch aus verordnet zu bekommen. Die

Lernkurve, die sich daraus ergibt, ist viel

effektiver. Zwischenfälle können in Zukunft

vermindert und sogar vermieden werden.

Das bedeutet eine wesentliche höhere Sicherheit

für Patienten, aber auch haftungsrechtlich

für jeden Mitarbeiter.

18 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Qualität

SALUS 2012

Steirischer Qualitätspreis Gesundheit verliehen

Zum vierten Mal wurde heuer der „SALUS –

Steirischer Qualitätspreis Gesundheit“ verliehen.

Unter den Finalisten von insgesamt

10 eingereichten Projekten waren heuer:

Das LKH Deutschlandsberg mit dem Projekt

„OP-Management, praktisch und effizient

– Vom unkoordinierten Nebeneinander

zum OP-timierten Miteinander“

Die Geriatrischen Gesundheitszentren

der Stadt Graz mit dem Projekt „GEKO: Geriatrischer

Konsiliardienst zur medizinischen

Versorgung von BewohnerInnen in Pflegeheimen“

Das Projektteam des LKH Deutschlandsberg.

© Hannes Loske

Das LKH Hartberg mit dem Projekt „Riskieren

Sie Qualität! Medical Team Training –

Die menschliche Fehlbarkeit im Risikomanagement“

Die drei stellten sich im Vorfeld der Plattform

Q, die in einem Hearing den Sieger

ermittelte. Gewonnen haben schließlich die

Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt

Graz.

Das Projektteam des LKH Hartberg.

© Hannes Loske

Factbox der LKH Projekte

LKH Deutschlandsberg

„Vom unkoordinierten Nebeneinander zum

OP-timierten Miteinander“

OP-Management – praktisch und effizient

Ziel des Projekts war es, ein gelebtes, verbindliches

„Regelwerk“ hinsichtlich Organisation

im und rund um den OP zu erstellen.

Dies betrifft besonders die Sicherheit der

Patienten sowie die OP-Planung und die optimierte

Auslastung. Das Projekt wurde unter

Berücksichtigung von Best-Practice-Modellen

geplant und umgesetzt.

Durch das Zeit- und Ressourcenmanagement

im OP ist es gelungen, qualitätsbestimmende

Prozesse für Patienten und Mitarbeiter

gezielt, nachweislich und steuerbar zu

verbessern.

LKH Hartberg:

Riskieren Sie Qualität!

Medical Team Training – Die menschliche

Fehlbarkeit im Risikomanagement

In drei Projektabschnitten wurden die Mitarbeiter

in so genannten „Medical Team

Trainings“ trainiert. Dabei lag der Schwerpunkt

auf den Themen „menschliche Faktoren“,

„Sicherheitskultur“ sowie „Umgang

und Arbeit mit Checklisten“. Nach dem

Motto: „Miss es, sonst vergiss es!“ wurde

die TRIGGER-TOOL-Messung des International

Institute for Health Care Improvement

eingeführt. Die Schadensquoten wurden in

Hartberg vor und nach dem „Medical Team

Training“ gemessen: Die unerwünschten Ereignisse

gingen um ca. 45 Prozent zurück.

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

19


Qualität

Kompendium

Praktische Psychiatrie

Das Lehrbuch ist eine übersichtliche

Einführung in die Psychiatrie

und Psychotherapie. Es erläutert

das Arbeitsfeld der Psychiatrie,

die psychopathologische Befunderhebung

sowie diagnostische

und therapeutische Prinzipien,

gefolgt von der konzisen Beschreibung

der psychiatrischen

Krankheitsbilder.

Kompendium Praktische Psychiatrie

Rothenhäusler / Täschner Springer Verlag 2012,

ISBN 978-3-7091-1236-6 € 38,86

Die Autoren behandeln spezielle

Aspekte der Notfall-, Kinder- und

Jugend- sowie der Konsiliarpsychiatrie

aus österreichischer und

deutscher Perspektive. Die 2.

Auflage bietet eine Aktualisierung

und Erweiterung der Inhalte.

Neu sind typische Fallgeschichten

zu klinisch relevanten Störungsbildern

und Behandlungssituationen

und ein umfangreicher

Anhang mit 100 Prüfungsfragen,

Internetinformationen und vieles

mehr.

„Gemeinsam

G´sund Genießen“

Diese Initiative des Gesundheitsfonds

Steiermark und der Steiermärkischen

Gebietskrankenkasse

zeigt, dass man sich auch mit wenig

Zeit und mit einfachen Mitteln

gut ernähren kann.

Der Kalender 2013 bietet viele

Anregungen und ebenso einfache

wie ideenreiche Rezepte als

Alternative zu

Fast-food und

einseitiger

Ernährung.

Unterstützt

wird die Initiative

von Mitstreitern

wie

Haubenkoch

Erich Pucher,

Ernährungs- und Arbeitsmedizinerin

Dr. Michaela Felbinger,

Schokolatier Josef Zotter und

Delikatessen-Spezialistin Bettina

Fink-Haberl, die allesamt auch im

Kalender zu sehen sind. Der Kalender

ist bei Frau Mag. Fanninger

in der KAGes kostenlos erhältlich,

außerdem in vielen Spar-Filialen

in der gesamten Steiermark, in

den Außenstellen von Gebietskrankenkasse,

Arbeiterkammer

und Wirtschaftskammer, in

den ÖGB-Bezirkssekretariaten,

AMS-Regionalstellen

und

bfi-Bildungszentren.

Aber

natürlich nur

solange der

Vorrat reicht.

Wer zu spät

kommt: Im

Internet unter www.gemeinsam-geniessen.at

kann man

den Kalender durchblättern und

downloaden.

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20 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Interne

Psychosoziale

Servicestelle

IPS

Tel: 0316/340-5505

Anonym, prompt und

streng vertraulich

Steiermärkische Krankenanstaltenges.m.b.H.


Die Interne Psychosoziale Servicestelle IPS der

KAGes ist eine Ansprechstelle für alle MitarbeiterInnen zu

psychosozialen Fragestellungen:

• bei beruflichen und privaten Belastungen

• bei Veränderungen

• in komplexen beruflichen Situationen

unbürokratische

kompetente

Erstberatung

streng

vertraulich und

anonym

Informationen

zu weiterführenden

Beratungsstellen

Seien Sie sich als MitarbeiterIn bewusst,

dass Sie selbst den größten Einfluss auf Ihre Gesundheit haben.

„Gesundheit ist ein Geschenk, das man sich selber machen muss.“ (schwedisches Sprichwort)

„Wer sagt Zeit ist Geld, hat den Wert der Zeit noch nicht erkannt.“ (Rainer Karius)

„Was keine zeitweilige Pause kennt, ist nicht dauerhaft.“ (Ovid)

Wir beraten Sie z.B. wenn:

• Sie sich überfordert und erschöpft fühlen

• Sie über einen längeren Zeitraum von MitarbeiterInnen /

Führungskräften gekränkt oder verbal angegriffen werden

• Sie Konflikte mit KollegenInnen und Führungskräften nicht

alleine lösen können

• Sie wichtigen beruflichen oder privaten Entscheidungen

gegenüberstehen

• Sie Informationen zu weiteren Beratungsstellen

und Institutionen benötigen z.B.

• Kinderbetreuung, Erziehung

• Paarkonflikt, Familienberatung

• Frauen- und Männerberatung

• Trennung, Scheidung

• Gewalt in der Familie

• Schwangerschaft

• Interkulturelle Beratung

• Psychotherapie

• Gesundheit

• etc.


Die Interne Psychosoziale Servicestelle bietet kostenloses

internes Coaching an und gibt Ihnen Informationen zu

internen und externen Coaches, Mediatoren, Supervisoren

und weiteren Beratungsstellen.

Coaching

Coaching ist ein persönliches, vertrauliches Vier-Augen-Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Coach zur Förderung Ihrer

Potenziale bzw. zur aktiven Hilfestellung im beruflichen und privaten Kontext. Der Coach liefert keine direkten Lösungsvorschläge,

sondern hilft Ihnen bei der selbständigen und eigenverantwortlichen Entwicklung eigener Lösungen. Themen

von Coachings können konkrete Führungs- oder Managementaufgaben, Konflikte mit bzw. unter MitarbeiterInnen, Cliquenbildung

im Team, berufliche und private Belastungen, Mobbing und vieles mehr sein.

Beispiel:

Herr X aus der Verwaltung wendet sich an einen Coach. Er fühlt sich müde und dem zunehmenden Stress und seinen

Aufgaben nicht mehr gewachsen. Seine Abteilung befindet sich in einer Phase der Umstrukturierung. Zusätzlich erzählt

er dem Coach, dass er sich auch um die Pflege seines pflegebedürftigen Vaters kümmern müsse. Im Coaching

werden Strategien erarbeitet, die es dem Mitarbeiter erlauben, berufliche und private Anforderungen mit seinen persönlichen

Bedürfnissen besser zu vereinbaren. Dadurch findet Herr X zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit im privaten

Bereich, sowie neuen Optimismus im beruflichen Umfeld.

Mediation

Schwelende Konflikte unter MitarbeiterInnen, zwischen Vorgesetzten und MitarbeiterInnen, zwischen Abteilungen oder

Bereichen eines Krankenhauses, zwischen PatientInnen (Angehörigen) und Krankenhaus oder zwischen Krankenhausträger

/ Verwaltungsbereich und Krankenhaus können bei Konfliktlösungsbereitschaft der Konfliktparteien gelöst werden.

Mediatoren fungieren als neutraler Vermittler und leiten den Lösungsprozess.

Beispiel:

Zwei Stationen werden unter einer Leitung zusammengelegt. Beide Stationen haben unterschiedliche Arbeitskulturen,

die eine legt besonderen Wert auf lückenlose Dokumentationen und systematisch aufbereitete Arbeitsabläufe,

die andere zeichnet sich besonders durch ihren individuellen und freundlichen Umgang mit den PatientInnen und

mit den KollegInnen aus. Verschärft wird die Situation noch, indem gegenseitige Rotationen von der Stationsleitung

angeordnet wurden. Es herrscht Unmut und Verunsicherung in den Teams, wobei die eine oder andere MitarbeiterIn

auch einen Arbeitsplatzwechsel überlegt. Beide Teams haben sich bereit erklärt, gemeinsam mit der Stationsleitung

in mehreren Mediationssitzungen Lösungsstrategien für eine gute Zusammenarbeit zu erarbeiten und in der Folge

die gemeinsamen Vereinbarungen auch umzusetzen.

Supervision

Supervision hilft unser berufliches Handeln, unsere Aufgabenerfüllung zielgerichteter zu gestalten. Sie bietet einen Rahmen

zur Reflexion, zum Nachdenken und zur Umorientierung. Supervision ist eine Hilfestellung, um auch bei extremer

Belastung die Qualität unserer Arbeit in den Mittelpunkt zu stellen.

Beispiel:

Ärzte eines LKH sind einem hohen Arbeitspensum ausgesetzt. Vorhandene Zeitplanungen werden durch unvorhergesehene

Zwischenfälle immer wieder durchbrochen. Dazu kommt der Druck, ja keinen Fehler zu machen und somit

auch nicht in gesetzlichen Konflikten mit PatientInnen und Angehörigen zu gelangen. Der Umgang mit schwierigen

Arbeitsaufgaben bzw. der Umgang mit schweren menschlichen Schicksalen kann durch eine Supervision verbessert

werden. Die Ärzte erarbeiten Konzepte, wie Sie mit diesen Bedingungen besser umgehen können.


Univ.-Prof. DDr. Michael Lehofer, LSF Graz, ÄDir., Leiter der Abt. Psychiatrie u. Psychotherapie

Sich helfen zu lassen, bevor man krank wird, darum geht es. Wir sind nicht schwach, weil wir uns verletzt fühlen, sondern wenn

wir uns nicht adäquate Unterstützung holen. Die Interne Psychosoziale Servicestelle ist ein wichtiges Instrument zur Professionalisierung

unseres Unternehmens.

Dr. Astrid Klein, LKH-Univ.Klinikum Graz, Betriebsärztlicher Dienst

Viele unserer MitarbeiterInnen sind sowohl starken beruflichen wie auch privaten Belastungen ausgesetzt. Ihnen effektiv helfen

zu können, erfordert neben der Unterstützung am Arbeitsplatz auch Unterstützung im privaten Bereich. Wesentlich sind z.B.

Informationen über weitere Beratungsstellen bzw. Institutionen. In diesem Sinne ist die Interne Psychosoziale Servicestelle der

KAGes für unsere MitarbeiterInnen eine wichtige zusätzliche Anlaufstelle neben den Ansprechpartnern im Betrieb und wird von

den ArbeitsmedizinerInnen als Unterstützung zu ihrer täglichen Arbeit sehr begrüßt.

Dipl.-Ing. Helmut Schröcker, KAGes Management & Services, Sicherheitstechnischer Dienst

Sicherheitsfachkräfte haben die Arbeitssicherheit und Unfallverhütung im Fokus. Durch mangelnde Aufmerksamkeit der Arbeitnehmer

aufgrund beruflicher und/oder privater Probleme können sich jedoch zusätzliche Gefahrenmomente am Arbeitsplatz

ergeben. Indem die Interne Psychosoziale Servicestelle hier ursächlich hilft, werden auch die Ziele der Sicherheitskräfte unterstützt.

ZBRV Manfred Wolf, Betriebsrat

Die Interne Psychosoziale Servicestelle wird aus der Sicht des Betriebsrates sehr positiv bewertet. In der jetzigen Zeit mit den

auf uns zukommenden beruflichen Belastungen sowie den anstehenden Veränderungen in der KAGes ist es zwingend notwendig,

auch intern eine Service- und Ansprechstelle für alle unsere MitarbeiterInnen in psychosozialen Fragen zu haben. Das

intern angebotene Coaching unterstützt unsere MitarbeiterInnen, mit dem immer größeren Arbeitsdruck besser umzugehen.

Beraterteam:

Mag. Sigrid Fanninger

DGKP, Sozialpädagogin

Personalentwicklerin, Syst.-Coach

Mag. Dr. Hanns Ulrich Schlögl

Jurist, Personalentwickler

Syst.-Coach

Mag. Krista Furthmayr, MSc

Wirtschaftswissenschaftlerin

Personalentwicklerin, Syst.-Coach

Interne Psychosoziale Servicestelle IPS

KAGes Management & Services

Interne Psychosoziale Servicestelle IPS

Stiftingtalstr. 4–6, 8010 Graz

Telefon: 0316/340-5505

E-mail: ips@kages.at

Intranet: http://intra.kages.at/

Erreichbarkeit:

Mo: 8:00 - 16:00 Uhr

Di - Do: 8:00 - 14:00 Uhr

Fr: 8:00 - 12:00 Uhr

(ausgenommen Feiertage)


Qualität

Hochrisikobranche Medizin

Risikomanagement am LKH-Univ. Klinikum Graz

© W. Stieber

(v.l.n.r.) Mag. Dr. Gerald Sendlhofer, Leitung Stabsstelle QM-RM;

Univ.-Prof. Dr. Gernot Brunner, Ärztlicher Direktor LKH-Univ.

Klinikum Graz; DKKS Christa Tax MSc, Pflegedirektorin

LKH-Univ. Klinikum Graz;

Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle, Rektor der Med Uni Graz.

Jährlich finden im LKH-Univ. Klinikum Graz über

40.000 operative Eingriffe statt. Besonders Patienten-Behandlungsfehler

stehen oft im Fokus

der Öffentlichkeit. Fehler in diesen Bereichen

wiegen besonders schwer, weil sie meist nicht

rückgängig gemacht werden können. Das Risikomanagement

am LKH-Univ. Klinikum Graz

sagt möglichen Fehlern den Kampf an.

2010 wurde ein Klinisches Risikomanagement

am LKH-Univ. Klinikum Graz eingeführt, das

mittlerweile zu einem wesentlichen Teil der

Patientenbetreuung, der Forschung und Lehre

geworden ist. Bis 2014 wird es flächendeckend

am LKH-Univ. Klinikum Graz eingeführt.

Eine OP-Checkliste mit Team-Time-Out wurdebeispielsweise

bereits eingeführt und dadurch

die Patientensicherheit wesentlich gesteigert.

Das Team-Time-Out ist eine Sicherheitsstufe vor

einer Operation, um Eingriffsverwechslungen

zu vermeiden. Alle Fragen der Checkliste müssen

beantwortet oder als nicht

zutreffend eingestuft werden.

Kann eine Frage nicht eindeutig

beantwortet werden, ist der Prozess

bis zur Klärung zu stoppen.

Alle Mitglieder des OP-Teams

sind gleichberechtigt an diesem

Prozess beteiligt. Auf den ersten

Blick Banales, wie die richtige

Händedesinfektion, gehört ebenfalls

zum erfolgreichen Risikomanagement

eines Krankenhauses.

Die Händehygiene spielt bei

der Prävention von Infektionen

eine bedeutende Rolle. 80% der

Infektionen in einem Krankenhaus erfolgen über

die Hände. Durch Schulungen, die Sensibilisierung

der Mitarbeiter und die flächendeckende

Montage von Händedesinfektionsspendern

kann die Übertragung von Infektionen deutlich

reduziert werden. Wie wichtig der Erfahrungsaustausch

und die Vernetzung mit anderen

Krankenhäusern für die Risikominimierung

sind, zeigt das Beispiel des Allergiearmbandes.

Das Armband wurde mittlerweile neben der

Univ.-Augenklinik nun auch auf der Univ.-Klinik

für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in

einem weiteren Pilotversuch eingeführt. Bei

bestimmten Allergien, z. B. auf Latex, Kontrastmittel

oder Antibiotika, bekommt der Patient ein

rotes Armband. Das ärztliche und pflegerische

Personal kann dadurch sofort erkennen, dass

eine Allergie vorliegt.

Ende September kamen mehr als 250 Teilnehmer

aus dem deutschsprachigen Raum zu einem

Symposium am LKH-Univ. Klinikum Graz zusammen,

um neue Maßnahmen zur Risikominimierung

und Steigerung der Patientensicherheit zu

diskutieren. Der Umgang mit Fehlern ist wesentlich

durch die Organisationskultur geprägt.

Bewusste Offenheit kann helfen, Fehler zu vermeiden.

Stabstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Durch die Ausbildung von mehr als 70 zertifizierten

Risikomanagern und der Bearbeitung

von 300 potentiellen Risiken konnten

unter anderem folgende TOP-Risiken identifiziert

und geclustert werden:

• Patientenverwechslung

• Seitenverwechslung

• Medikationsverwechslung

• Nosokomiale Infektionen

• übersehene Allergien

• Kommunikationsdefizite

• Dokumentationsdefizite

Methoden und Werkzeuge:

• Flächendeckende Einführung der

OP-Checkliste mit Team-Time-Out

• Aktion „Saubere Hände“

• Einführen eines Allergiearmbandes

• Checklisten für Übergaben

• Einführen von Morbiditäts- und

Mortalitätskonferenzen

• Überarbeiten von Fieberkurven

Grazer Zentrum erhält erneut ESMO-Akkreditierung

Klinische Abteilung für Onkologie/Universitäre Palliativmedizinische Einrichtung geehrt

Im Rahmen der letztjährigen Jahrestagung

der ECCO (European Cancer Organisation) und

ESMO (European Society of Medical Oncology)

in Stockholm wurde die Klinische Abteilung für

Onkologie/Universitäre Palliativmedizinische

Einrichtung erneut mit der Akkreditierungsurkunde

der ESMO geehrt. Damit sind diese

beiden Einrichtungen der Universitätsklinik für

Innere Medizin abermals mit dem Titel „ESMO

Designated Center of Oncology and Palliative

Care“ ausgezeichnet worden. Die Akkreditierung

beruht hauptsächlich auf der Integration

von palliativmedizinischen Leistungen in die

nationalen und örtlichen Richtlinien für Behandlung

und Versorgung von Patienten mit Tumorerkrankungen.

Auch das Ausbildungs- und Lehrangebot

für Onkologen und andere Berufsgruppen,

die im Gesundheitswesen tätig sind, ist ein

Bestandteil der Anforderungen. Das Angebot an

wissenschaftlicher Forschung und Lehre fließt

ebenso in die Akkreditierung ein, die alle zwei

Jahre erneuert werden muss.

Die neuerliche Akkreditierung soll der Nachhaltigkeit

vor allem des Integrationsgedankens

dienen. Zum zweiten Mal konnte sich Graz mit

dieser Akkreditierung als Vorreiter auf diesem

Gebiet positionieren und international auf sich

aufmerksam machen.

Univ. Prof. Dr. Hellmut Samonigg,

Dr. Günter Hofmann,

Universitäre Palliativmedizinische

Einrichtung,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

21


INfrastruktur

Medizin für Körper und Seele

Die positive Wirkung von Kunst in Gesundheitszentren

Die wohltuende Wirkung eines Kunstwerkes

in Krankenanstalten kann nicht nur helfen, die

Heilung von Patienten zu beschleunigen, sie

kann auch dazu beitragen, die Stimmung von Patienten,

Besucher wie auch Mitarbeitern positiv

zu beeinflussen. Der im Jahr 2004 installierte

Kunstausschuss hat entsprechend dem Steiermärkischen

Kultur- und Kunstförderungsgesetz

weitere Kunstwerke in den LKH/Gesundheitszentren

umsetzen können.

Die Aufgabe des Kunstausschusses ist nicht der

Ankauf von „fertigen“ Kunstwerke, sondern soll

diese speziell auf die in unseren LKH / Gesundheitszentren

ausgewählten Örtlichkeiten abstimmen.

Die von externen Kunstberatern vorgeschlagenen

Künstler werden eingeladen, ein zur

Örtlichkeit passendes Konzept zu erarbeiten. Somit

soll die künstlerische Verbindung zwischen

Architektur und Umraum sichergestellt werden.

In dokumente 2 wird das Engagement der KA-

Ges für den Einsatz von Kunst in bildhafter und

ansprechender Weise dargestellt. Es ist bereits

die zweite Kunstdokumentation, die zur Auseinandersetzung

mit zeitgenössischer Kunst einladen

möchte.

LKH-Univ. Klinikum Graz , Universitätsklinik für Neurologie: Manfred Erjautz 2010 - 2011

„Wie die Dinge zusammenhängen können“.

In dokumente 2 sind sechs Kunstwerke zu sehen,

welche sowohl im Innen- wie auch im Außenraum

realisiert werden konnten.

© Paul Ott

DI Stephan Repolusk,

KAGes-Services / TDZ

© Paul Ott

deLUXE Penthouse – Wohnungen

Exklusive Apartments

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22 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


INfrastruktUr

Ausgezeichnet gebaut

GerambRose für das Projekt „ Aufstockung Neurologie Ambulanz“ im LKH Feldbach

Außenansicht mit dem baulichen Ensemble des Bestandes inklusive der neuen Dachaufstockung.

© Paul Ott

Das „Geramb-Dankzeichen für gutes

Bauen“ ist eine Auszeichnung, mit der

besondere Bauleistungen gewürdigt

werden. Die Auszeichnung ist nach Viktor

Geramb, dem Gründungsmitglied und

jahrzehntelangen, verdienstvollen Präsidenten

des Vereins „Heimatschutz in der

Steiermark“ benannt. Seit 1981 wird das

„Geramb-Dankzeichen für gutes Bauen“

verliehen. Aus dem Verein „Heimatschutz

in der Steiermark“ wurde im Jahr 2002

der Verein „BauKultur Steiermark“, der

bis heute diese Auszeichnung für „gutes

Bauen“ vergibt.

Seit 10. Oktober darf sich auch die Aufstockung

der Neurologie Ambulanz im LKH

Feldbach mit dieser Auszeichnung schmücken.

Die Jury nannte die Gründe, warum

gerade dieser Bau ausgezeichnet wurde:

„Die Jury zeichnet ein Projekt aus, das

es in besonderer Weise verstand,

einem bereits mehrfach erweiterten

Krankenhaus eine weitere

Etappe hinzuzufügen, die dessen

Struktur generisch fortführt, ohne

seine Zeitgenossenschaft zu verleugnen.

Die Erweiterung beherbergt eine

neurologische Ambulanz und zeichnet

sich dabei auch durch die Gestaltung der

Wartebereiche aus, die architektonisch

das Möglichste dazu beitragen, den Akt

des Wartens möglichst angenehm und

entspannt zu gestalten. Das Projekt entspricht

den funktionalen und medizinischen

Anforderungen eines modernen

Krankenhauses, lässt dabei aber nie ein

normales „Krankenhaus-Feeling“ aufkommen.

Mit der Auszeichnung für das LKH

Feldbach würdigt die Jury aber auch das

baukulturelle Engagement der KAGes.

Die KAGes nimmt die Bauherren-Verantwortung

der öffentlichen Hand im Bereich

des Gesundheitswesens auf den verschiedenen

Maßstabsebenen in einer Art und

Weise wahr, mit der sie über die Grenzen

des Bundeslandes hoffentlich auch als

nachahmenswertes Vorbild wahrgenommen

wird.“

DI Michael Pansinger,

KAGes-Services / TDZ

Feierliche Verleihung der GerambRose

am 10.10.2012 in der neuen Volksschule

in Bad Blumau mit (v.l.n.r.) Ing. Karl Ulz,

Beatrix Moosbrugger MBA MSc, DI

Oliver Kupfner, Architekt DI Martin

Lesjak, DI Michael Pansinger.

© Verein Baukultur

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

23


INfrastruktur

Nachhaltigkeit im TDZ

Bauen mit Verstand für eine bessere Umwelt

Nachhaltigkeit von Gebäuden wird von DI Dr.

Helmut Flögel, Leiter des „Zentrums für Facility

Management und Sicherheit“ an der Donau-Universität

Krems folgendermaßen definiert:

Schutzziele

laut Kriterienkatalog

Nachhaltigkeit

Ökologische

Qualität

„Gebäude und Liegenschaften sind

nachhaltig, wenn sie dem Bedarf der

heutigen Nutzer entsprechen, ohne

die Möglichkeit künftiger Nachnutzer

zu gefährden, deren Bedarf zu

erfüllen und ihre Art der Nutzung zu

wählen.“

Es hat sich gezeigt, dass im gesamten Lebensweg

eines Gebäudes der Kostenanteil für die

Errichtung nur maximal 20%, in Krankenhäusern

überhaupt nur 11% beträgt. Der Anteil der Nutzung,

Sanierung und Verwertung beträgt demnach

80% bzw. 89%. Daher ist die Reduzierung

dieser Kostenarten besonders wichtig. Häufig

werden die Lebenszykluskosten mit den Energiekosten

gleichgesetzt. Diese betragen meist

nur 8-15% der gesamten Lebenszykluskosten.

Die Minimierung z. B. der Energiekosten wird

häufig durch eine hohe technische Gebäudeausstattung

erreicht. Diese wiederum führt zu

einer Erhöhung der Betriebsführungs- und Instandhaltungskosten

sowie einer Erhöhung der

mittel- und langfristig anfallenden Sanierungskosten.

Unter Betrachtung der Lebenszykluskosten

ist erst dann ein Optimum erreicht, wenn die

Summe über alle Kostenarten auf ein Minimum

reduziert ist.

Projektleitung

DI B. Hasiba

Planung

DI M. Pansinger,

Ing. W. Brückler

Bautechnik

DI M. Rockenschaub

Fazit: Wer effizient und effektiv bauen will,

muss das Thema Nachhaltigkeit bereits in der

Planungsphase und weiterführend in der Ausschreibungs-

und Ausführungsphase jedes Bauprojekts

als Fixpunkt miteinbeziehen. Daher sind

bei Wettbewerben nicht nur die Flächenverhältnisse,

Kubatur, Materialien, der Technisierungsgrad

und die Fassadengestaltung zu beachten;

auch die Kosten für die Instandhaltung, Energie,

Reinigung und die Sanierungskosten sind bei der

Ermittlung des Siegerprojektes förderlich.

Neben dem direkten Energieverbrauch ist aber

auch die graue Energie – das ist jene Energiemenge,

die für Herstellung, Transport, Lagerung,

Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt

wird – sehr wichtig. Wir müssen deren

CO 2

-Fußabdruck reduzieren. Den Krankenhäusern

als Großeinkäufer kommt hier die

wichtige Funktion zu, durch eine diesbezügliche

Beschaffungspolitik die entsprechenden

Marktveränderungen einzuleiten. Wichtig ist

es, in allen Handlungsfeldern Ziele und Aktivitäten

zu setzen, wie dies im Klimaschutzplan

Steiermark bis 2020 konzipiert ist. Die KAGes

als großes öffentliches Unternehmen hat bei

dessen Umsetzung eine Leuchtturmfunktion –

in technischer Hinsicht, aber vor allem auch

als Multiplikator. 16.000 Mitarbeiter können

die Botschaft hinaustragen, dass wir die Zerstörung

der Umwelt und den Klimawandel

stoppen müssen, um unsere Gesundheit zu

schützen.

Mit der Freigabe des Kriterienkataloges und

den Steckbriefen zum Thema Nachhaltigkeit

durch den Vorstand wurde die Grundlage für

eine Projektbewertung und für eine mögliche

Gebäudezertifizierung geschaffen. Dieser Kriterienkatalog

legt die Grundausrichtung für

die Planung und Umsetzung konkreter Nachhaltigkeitskriterien

im Krankenhausbau fest

und definiert die umzusetzenden Mindestanforderungen

und optimierenden Maßnahmen.

Die Umsetzung eines

nachhaltigen Gebäudes

Haus-/Elektrotechnik

Ing. C. Sixt, MSc

Betriebstechnik

Ing. O. Platzer

Standort-

Qualität

Ökonomische

Qualität

basiert auf dem Gedanken

der Integralen Planung,

die frühzeitig die

Projektziele definiert.

Diese Vorgaben sind bei

allen Neubauprojekten

Prozess-

Qualität

Soziale

Qualität

Technische

Qualität

und – sofern technisch und wirtschaftlich

umsetzbar bzw. sinnvoll – bei Umbau- und

Sanierungsmaßnahmen von Bestandsbauten

heranzuziehen, wenn die Projektkosten 5,0

Mio. EUR übersteigen.

Basierend auf den Kriterien der Systemvariante

„Neubau Gesundheitseinrichtungen“

der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige

Immobilienwirtschaft (ÖGNI) sind

ergänzend dazu die Ergebnisse der Nachhaltigkeits-Charta

Krankenhaus Wien Nord, des

KAGes-Programms Klimaschutz sowie des

Kriterienkatalogs Nachhaltiges Bauen im

Land Steiermark in den Kriterienkatalog der

KAGes eingeflossen und berücksichtigt worden.

Aspekte aus den Themenfeldern Ökologie,

Ökonomie, soziokulturelle und funktionale

Aspekte, Technik, Prozesse und Standort

wurden dabei berücksichtigt.

Jedes Themenfeld (Ökologie, Ökonomie etc.)

ist in mehrere Kriterien gegliedert, für die jeweils

messbare Zielwerte definiert werden.

Im Rahmen der Ausformulierung des Kriterienkataloges

mittels Workshops und Besprechungen

wurden die seitens der KAGes einzuhaltenden

Mindestanforderungen definiert.

Projektspezifisch können Kriterien übererfüllt

werden. Unterstützt wurden wir bei der Ausarbeitung

der Kriterien von Mitarbeitern der

Norbert Rabl Ziviltechniker GmbH und des

Technischen Büros DI Reinhard Labugger, die

selbst zertifizierte ÖGNI-Auditoren sind und

europaweit bereits mehrere prämierte Projekte

begleitet haben. So leisten wir unseren

Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in

Österreich, entsprechend unserem Motto:

„Menschen helfen Menschen“.

24 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


INfrastruktur

„Netzwerken“

Erfahrungsaustausch zwischen TILAK und TDZ

Zu Besuch beim TDZ.

Masterplan, Nachhaltigkeit, Claim Management,

GMP Labore, AEMP sowie Abteilungs- und

Projektstrukturen bis hin zur Abwicklung und

Inbetriebnahme fertig gestellter

Bauprojekte im Gesundheitswesen

sind Themen, die bei der Tilak

besondere Herausforderungen

stellen und immer neuer Lösungen

bedürfen. Die Tilak Bau und Technik

ist seit 1999 für prozessorientiertes Qualitätsmanagement

nach ÖNORM EN ISO 9001 erfolgreich

zertifiziert. Eine permanente Weiterbildung aller

Mitarbeiter stellt die hohe Qualität im Projektmanagement

sicher. Diese neuen Herausforderungen

stellen sich natürlich auch an Bauverantwortliche

anderer Bundesländer in nahezu gleicher

Weise. Um zu sehen, welche Anforderungen und

Herausforderungen es in anderen Bundesländern

gibt, wurde daher eine Informationsreise

mit Erfahrungsaustausch

zu den Kollegen der KAGes vereinbart.

Dieser fand am 10. und 11. Oktober

mit den Kollegen des Technischen

Dienstleistungszentrums im

LKH-Univ. Klinikum Graz auf sehr hohem Niveau

statt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der

Tilak- und der KAGes-Mitarbeiter ging man in

Kleingruppen und intensiven Diskussionen an einzelne

Themen heran. Den Abschluss des Abends

bildete ein gemeinsames Abendessen.

© TDZ

Am nächsten Tag waren wir im LKH-Univ. Klinikum

Graz. Am Vormittag referierten DI Rockenschaub

und einzelne Projektleiter zu unterschiedlichen

Themen, danach standen Besichtigungen

von Baustellen, ein gemeinsames Mittagessen

und eine Fahrt auf den Hubschrauberlandeplatz

mit einem tollen Ausblick auf das Areal und die

Stadt am Programm. Am Schluss des zweiten

Tages waren sich alle Beteiligten einig, dass der

Erfahrungsaustausch für beide Seiten sehr interessant

und befruchtend war, und jedenfalls fortgesetzt

werden muss. Zu diesem Zweck wurde im

Namen des Tilak-Vorstandsdirektors Mag. Stefan

Deflorian eine Gegeneinladung nach Innsbruck

ausgesprochen. Das Ziel soll letztendlich sein,

ein bautechnisches Netzwerk der Landesgesellschaften

KAGes, Tilak und noch weiterer interessierter

Gesundheitsunternehmen aufzubauen.

Ich darf mich im Namen der Tilak-Mitarbeiter

beim OE Leiter DI Rockenschaub und bei seinen

Mitarbeitern für die angenehme Atmosphäre, die

professionelle Gestaltung der beiden Tage und

den ehrlichen, offenen Erfahrungsaustausch sehr

herzlich bedanken!

DI Alois Radelsböck,

TILAK

Hilmteichstraße 1, Graz

Auf der Liegenschaft des "Schanzlwirtes" in der Grazer Hilmteichstraße

entwickelt die Wegraz ein modernes Büro-, Dienstleistungs- und Wohnprojekt.

In diesem viergeschoßigen Projekt ist die Unterbringung von durch hohe

Flexibilität ausgezeichneten Räume mit unterschiedlichen Nutzungsfunktionen

vorgesehen.

Ein eingeschoßiger Verbindungsbau ermöglicht eine Synergie mit dem Grazer

Traditionsgasthaus.

Café bzw. Geschäftsflächen im EG

Büroflächen im 1. OG möglich

Kleinwohnungen im 1.OG-2.OG

Dachgeschoßwohnungen inkl. Terrassen

Tiefgarage

WEGRAZ Gesellschaft für Stadterneuerung und Assanierung m.b.H.

Hartenaugasse 6a, A-8010 Graz, T 0316 / 38 49 09 - 00, F 0316 / 38 49 57-17, E-Mail: office@wegraz.at

www.wegraz.at

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

25


Infrastruktur

Sicherheitsaspekte im IT- Umfeld

So schützt sich die KAGes

© fotolia

In Informationsverarbeitungsanlagen der

KAGes werden sensible personenbezogene Daten

von Patienten und Mitarbeitern verarbeitet.

An das Netzwerk der KAGes sind mittlerweile

ca. 21.000 IT-Endgeräte, wie PCs, Drucker, Telefone,

aber auch medizinisch-technische Geräte

angebunden, sodass Betriebsstörungen – etwa

bei einem Virenbefall – erhebliche Folgen für die

Patientenversorgung nach sich ziehen würden.

Um solchen Bedrohungen vorzubeugen, wurden

in der KAGes eine Reihe von Maßnahmen gesetzt,

um nicht nur eine hohe Betriebssicherheit

gewährleisten zu können, sondern auch eine

höchstmögliche Datensicherheit.

Zugangsbeschränkungen für drahtgebundene

1 Geräte via port-based security

Drahtgebundene Endgeräte werden über so genannte

Workgroup-Switches 2 in das Netzwerk

eingebunden. Da sich der Krankenhausbetrieb

in einem offenen Umfeld abspielt, wäre es möglich,

dass sich betriebsfremde Personen über

gepatchte Netzwerkdosen 3 Zugang zum Netzwerk

der KAGes verschaffen könnten. Um dies

zu verhindern, wurde eine „port-based security“

eingeführt, die ausschließlich firmeneigenen

Geräten den Zugang zum Netzwerk der KAGes

erlaubt. Damit wird verhindert, dass einerseits

betriebsfremde Personen Zugang zu sensiblen

Daten erhalten, andererseits könnten durch

diese Geräte auch diverse Schadsoftware, wie

Viren, etc. ungehindert verbreitet werden, was

damit ebenfalls unterbunden wird.

Zugangsbeschränkungen für WLAN

Geräte, die via WLAN in das Netzwerk eingebunden

werden, unterliegen einer besonders

sensiblen sicherheitstechnischen Behandlung.

Auf allen firmeneigenen Geräten wird ein Sicherheitszertifikat

hinterlegt, das über eine Public-Key-Infrastructure

(PKI) 4 bezogen wird. Beim

Versuch, eine Verbindung über das WLAN aufzubauen,

überprüfen spezielle Netzwerkprotokolle

das Vorhandensein und die Gültigkeit dieses

Zertifikates. Ein Verbindungsaufbau zum Netzwerk

der KAGes erfolgt nur mit einem gültigen

Zertifikat. Damit wird ausgeschlossen, dass betriebsfremde

Geräte mit WLAN-Adapter Zugang

zum Netzwerk der KAGes erhalten.

Virenschutz

Auf allen Windows-Standard-Endgeräten wurde

präventiv ein Virenscanner installiert. Dieser

läuft in Windows als permanenter Hintergrundprozess

und schützt das Endgerät vor Viren,

Würmern, Trojaner etc. Natürlich werden auch

regelmäßig Updates der Programme durch die

OE IKT-Betrieb vorgenommen. Pro Jahr sind das

in etwa 4.2 Millionen Updates. 30.000 Anomalien

(Viren etc.) werden pro Jahr vom Virenscanner

erkannt. Im direkten Zusammenhang mit

dem Einschleusen von Schadsoftware stehen

auch die jeweiligen Windows-Benutzerrechte.

Dies ist unter anderem ein Grund dafür, warum

Benutzer auf den PC’s der KAGes generell nicht

mit Administratorrechten (=Vollzugriffsrechte)

ausgestattet sind.

Sicherheitsupdates

Neben dem Virenschutz stellt die Einspielung

von Windows-Sicherheitsupdates eine essentielle

Sicherheitsmaßnahme auf den windowsbasierten

Endgeräten dar. Diese Updates werden

standardmäßig von Microsoft monatlich am so

genannten „Patchday“ 9 – in der Regel ist das

der zweite Dienstag im Monat – veröffentlicht.

Nach dem Durchlauf der KAGes-internen

Tests erfolgt dann die Verteilung auf alle Standard-Windows-Endgeräte.

Innerhalb eines

Jahres werden rund 600.000 Updates auf den

Endgeräten installiert.

Netzwerkseitige Absicherung von

medizinisch-technischen Systemen

Alle Systeme, die aus Gründen der Herstellerzertifizierungen

keinen Virenschutz installiert

haben bzw. an denen auch keine Sicherheitsupdates

des Betriebssystems vorgenommen

werden dürfen, werden nicht ohne besondere

Vorkehrungen an das Netzwerk angeschlossen.

Diese Systeme – meist sind dies medizinisch-technische

Systeme – werden in eigene

virtuelle Netzwerke zusammengefasst und vom

Netzwerk über ein Firewall- 5 und ein Intrusion-Prevention-System

(IPS) 6 abgeschottet. Dabei

beschränkt das Firewallsystem die Kommunikation

mit Systemen im Netzwerk auf ein absolut

notwendiges Minimum. Das IPS überprüft

in einem zweiten Schritt diesen verbleibenden

Datenstrom auf eventuell vorhandene Anomalien.

Treten Anomalien auf, wird der Datenstrom

geblockt.

26 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Infrastruktur

Absicherung des Internetzuganges

Eine besondere Gefahr für die Datensicherheit

stellt der Zugang zum Internet dar. Hier wird

ein besonderes Augenmerk auf Sicherheit gelegt.

Der Zugang zum Internet wird durch ein

Firewall-/Intrusion-Prevention-System abgesichert.

Ein direktes Zugreifen auf interne Geräte

aus dem Internet ist nicht gestattet, ebenso der

Aufbau einer Direktverbindung aus dem internen

Netzwerk auf Ressourcen im World-Wide-Web.

Alle Verbindungen werden über Proxy-Server 7

geführt. Ein Aufbau von besonders sicheren Verbindungen

wird über verschlüsselte Verbindungen

getätigt, die durch einen VPN-Konzentrator 8

hergestellt werden.

Sperre von diversen Websites & Downloads

Ein besonders sensibles Thema ist die Sperre von

diversen Seiten im Internet bzw. die Unterbindung

von Downloads. Hier sind Seiten mit Inhalten

über Pornografie, Gewalt, Drogen, Spiele etc.,

aber auch soziale Dienste oder ebay gesperrt.

Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich.

Sie reichen von gesetzlichen Verpflichtungen

zum Jugendschutz über die Verhinderung von

rund 23,2 Millionen Spam-Mails. Sie wurden alle

erfolgreich abgefangen und sind damit nicht im

Outlook der Mitarbeiter gelandet.

Ganz essentiell für die Informationssicherheit in

einem Unternehmen ist die Mitarbeit der Beschäftigten.

Das Social Engineering – darunter versteht

man das Ausnutzen von menschlichen Eigenschaften

wie z. B. Hilfsbereitschaft, Kundenfreundlichkeit,

Gutgläubigkeit etc., um an Informationen

zu kommen – stellt abseits der technischen

Sicherheitsmaßnahmen eine für Unternehmen

sehr gefährliche Methode der Informationsbeschaffung

dar.

René Malek, MSc,

DI Walter Simschitz,

KAGes-Services / IKT-Betrieb

Begriffserklärungen

1. drahtgebunden: mit dem Netzwerk verbunden

2. Workgroup-Switch: Gerät zum Herstellen von Netzwerkverbindungen

für Endgeräte

3. Gepatchte Netzwerkdose: mit dem Netzwerk verbundene

Netzwerkanschlussdose

4. Public-Key-Infrastructure: System zum Verwalten von

digitalen Sicherheitszertifikaten

5. Firewallsystem: System zur Verhinderung von unbefugten

Netzzugriffen

6. Intrusion-Prevention-System: System zur Erkennung

und Verhinderung von Netzwerkanomalien

7. Proxy-Server/Webproxy-Server: Server zur Herstellung

von Netzwerkverbindungen in das Internet

8. VPN-Konzentrator: Gerät zur Herstellung von sicheren

Datenverbindungen übers Internet

9. Patchday wird der zweite Dienstag eines jeden Monats

bezeichnet, an dem das Unternehmen Microsoft

seine Software-Aktualisierungen (Englisch: patches)

veröffentlicht

Ins. Gsund PFM_DUK 08.12_: 31.08.12 11:35 Seite 1

Gesundheitspädagogik

Health Education

Kompetenzentwicklung für die Planung, Durchführung und

Eva luation von fachspezifischem Unterricht insbesondere

zu Ge sund heits förderung und Prävention.

besonders virenverseuchten Inhalten bis zur

Verhinderung von exzessiver Verschwendung von

Arbeitszeit. Technisch wird dies durch einen Webproxyserver

7 bewerkstelligt, die Updates für die

Sperren werden durch ein professionelles Service

bereitgestellt und automatisch in regelmäßigen

Zyklen durchgeführt.

Spamfilter

Bei der Nutzung von Outlook trägt der optimierte

Einsatz eines Spamfilters wesentlich zur Benutzerfreundlichkeit

bei. Übrigens: Mittlerweile übersteigt

das Spamvolumen jenes der „wirklichen“

Mails bei Weitem. Im Mai 2012 waren von rund

23,6 Millionen verarbeiteten Mails von Externen

Dauer: 5 Semester (berufsbegleitend)

Beginn: 19. März 2013

Gebühr: EUR 8.500,-

Abschluss: Master of Science (MSc)

Donau-Universität Krems

larissa.flitsch@donau-uni.ac.at

Tel. +43 (0)2732 893-2742

www.donau-uni.ac.at/pflegewissenschaft

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

27


Panorama

Alzheimer - wenn der Geist schwindet

„Pflege & Medizin“ Veranstaltung am LKH-Univ. Klinikum Graz

„Wer

Alzheimer

hat, vergisst

alles“ – das

ist der erste Gedanke

zu diesem

Thema. Was aber

genau bei Morbus Alzheimer

passiert und

wie man mit Menschen,

die daran

leiden, umgeht, ist

auch vielen unmittelbar

Betroffenen nicht bekannt.

Österreichweit leiden etwa 70.000

Personen an dieser degenerativen Erkrankung

des Zentralnervensystems und es werden

jährlich mehr. Mit der Veranstaltung „Wenn

der Geist schwindet – Alzheimer, eine globale

Herausforderung“ Ende September setzte

man einen großen Schritt, der Bevölkerung

mehr Einsicht in die Welt von Alzheimerpatienten

und deren Betreuung zu geben.

Die hohe Lebenserwartung der österreichischen

Bevölkerung führt zu einer enormen Zunahme

an alten Menschen. Die Häufigkeit von

Demenzerkrankungen steigt mit dem Alter an.

Österreichweit sind rund 100.000 Menschen

davon betroffen und im Jahr 2050 wird sich

die Anzahl mehr als verdoppelt haben. Anzeichen

von Morbus Alzheimer sind z. B. Gedächtnis-,

Sprach- und Bewegungsstörungen,

aber auch Veränderungen in der Persönlichkeit

können auftreten. Die Betroffenen sind

oft nicht mehr in der Lage, sich zeitlich und

örtlich zu orientieren. Sie finden nicht mehr

nach Hause, erkennen die Angehörigen nicht,

vergessen wichtige Dinge, wie das Ausschalten

von Elektrogeräten (Herd, Heizstrahler)

usw. Menschen mit Alzheimer können nicht

mehr alleine leben. Sie brauchen Betreuung

und Beaufsichtigung rund um die Uhr. Diese

Aufgabe liegt zum überwiegenden Teil bei den

Angehörigen und stellt eine große Herausforderung

nicht nur für die Hauptbetreuungsperson

selbst, sondern für die gesamte Familie

dar. Um dieses Thema zu beleuchten, stand

die Veranstaltung „Pflege & Medizin“ diesmal

ganz im Zeichen von „Alzheimer“.

Durch Sensibilisierung in diesem Bereich wird

einerseits das Leben der dementen Menschen

verbessert und andererseits – was auch besonders

wichtig ist – die Lebensqualität der

Angehörigen im Alltag erhöht.

Stabsstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

(v.l.n.r.) Univ.-Prof. Dr. Gernot Brunner,

Ärztlicher Direktor LKH-Univ. Klinikum Graz,

DKKS Christa Tax MSc,

Pflegedirektorin LKH-Univ. Klinikum Graz,

Univ.-Prof. Dr. Reinhold Schmidt,

Univ. Klinik f. Neurologie .

Factbox

Alzheimererkrankungen

österreichweit

dementielle Erkrankungen 2012 100.000

davon Alzheimer 2012 70.000

jährlich dement. Neuerkrankungen 23.600

dementielle Neuerkrankungen 2050 ca. 234.000

Alzheimer Neuerkrankungen 2050 ca. 59.500

Vielseitiges Angebot der Ergotherapie

„Tag der Ergotherapie“ an der Neurologie des LKH-Univ. Klinikum Graz

© W. Stieber

© LKH-Univ. Klinikum Graz

(v.l.n.r.) N. Demmer, S. Thurner und K. Fellner.

Am internationalen „Tag der Ergotherapie“,

dem 24. Oktober, veranstaltete auch die

Neurologie des LKH-Univ. Klinikum Graz einen

solchen. Dieser konnte sich mehr als nur

sehen lassen. Ein Informationsstand wurde

aufgebaut, Plakate und Flyer verteilt und im

Eingangsbereich gab es eine Power Point

Präsentation. Vier Ergotherapeuten sind derzeit

an der Neurologie am LKH-Univ. Klinikum

Graz beschäftigt. Sie betreuen die Patienten

der Intensiv-, Stroke-Unit-, Normal-, Neurogeriatrie-

und der Frührehastation. Die häufigste

Diagnose an der Abteilung ist der Insult. Es

werden aber auch Patienten mit Parkinson,

MS, Demenz, Hirntumoren, degenerativen

Erkrankungen des ZNS/PNS und Autoimmunerkrankungen

behandelt.

Zwei Therapieräume stehen den Ergotherapeuten

zur Verfügung. Einer davon ist die

Therapieküche in der alltagsorientierte Trainings

stattfinden, der zweite Raum wird für

funktionelles Training genutzt. Zu 90 % finden

Einzeltherapien statt, denn in der Akutphase

profitieren die Patienten davon am meisten.

Seit 2012 gibt es an der ergotherapeutischen

Abteilung auch die Möglichkeit der Schienenversorgung.

Die Schienen können mit einer

mobilen Einheit direkt am Patientenbett angefertigt

werden.

Von den Besuchern, wie auch den Angestellten,

wurde der „Tag der Ergotherapie“ jedenfalls

sehr gut angenommen. Auf das größte Interesse

stießen die verschiedenen Hilfsmittel

wie z.B. Einhänderschäler, Griffverdickungen,

Rheumamesser etc.. Das Sensibad regte zum

Hineingreifen an. Heißbegehrt waren aber

auch die Listen der freiberuflichen Therapeuten,

sowie der Neurologiefolder.

Nina Demmer, BSc,

Kerstin Felber, Silvia Thurner,

Ergotherapieteam,

LKH-Univ. Klinikum Graz

28 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Panorama

Generationsgerechtes Arbeiten – Gesundes Führen

17. Konferenz des Österreichischen Netzwerks Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und

Gesundheitseinrichtungen (ONGKG) am LKH-Univ. Klinikum Graz

Das LKH-Univ. Klinikum Graz ist ONGKG-Mitgliedshaus

der ersten Stunde, tragende

Säule und wichtiger Impulsgeber für das

Netzwerk und Vorbildhaus für viele Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Das ONGKG

wurde 1996 gegründet und besteht heute aus

über 40 weltweiten nationalen und regionalen

Netzwerken. Heute unterstützt das ONGKG

durch Konzepte, Schulungen und Best-

Practice-Austausch zwischen den Einrichtungen

die österreichischen Krankenhäuser

und andere Gesundheitseinrichtungen. Ziel

ist es, neben einem Gesundheitsgewinn für

Patienten auch die Gesundheit von Mitarbeitern

und der Bevölkerung im Einzugsgebiet zu verbessern.

Am 27. und 28. September war das LKH-Univ.

Klinikum Graz Gastgeber für die ONGKG-Jahreskonferenz.

Im Rampenlicht des Kongresses

stand „Generationengerechtes Arbeiten – Gesundes

Führen“. So widmete man sich den

aktuellen Herausforderungen für die optimale

Gestaltung von Arbeitsplätzen im Gesundheitswesen.

Im deutschsprachigen Raum finden sich im Arbeitsumfeld

drei bis vier Generationen unter

einem Dach. Diese Generationen unterscheiden

sich grundlegend voneinander. Das bedeutet,

unternehmensinterne Rahmenbedingungen an

die Bedürfnisse der jeweiligen Generation anzupassen,

was wiederum eine hohe Flexibilität

der Führungskräfte erfordert. Ein weiteres Highlight

der Veranstaltung bildete die diesjährige

Verleihung der Anerkennungsurkunden an ONG-

KG-Mitglieder. Am LKH-Univ. Klinikum Graz haben

im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung

2011 rund 400 Veranstaltungen mit

insgesamt 15.300 Teilnehmern stattgefunden.

Einige Aktivitäten, die zu den Kongressthemen

„Generationengerechtes Arbeiten – Gesundes

Führen“ passen, waren:

Arbeitsbedingungen/Ergonomie

(Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten)

Rücken ohne Tücken: Schwerpunkttage zum

Thema Wirbelsäule, Heben und Tragen. Im Jahr

2011 wurden 329 Mitarbeiter zu den Themen ergonomisches

Sitzen, richtiges Heben und Tragen

geschult. Heuer waren es bereits über 100.

Arbeitskultur

(Sozial- und Organisationsklima)

Jeder Mitarbeiter, der einer erhöhten emotionalen

Belastung ausgesetzt ist, erhält nach

(v.l.n.r.) Univ.-Prof. Dr. J. Smolle, Rektor der Med Uni Graz; Mag. G. Falzberger, Betriebsdirektor LKH-

Univ. Klinikum Graz; Univ.-Prof. Dr. A. Langmann, Vizerektorin Med Uni Graz; Univ.-Prof. Dr. G. Brunner,

Ärztlicher Direktor LKH-Univ. Klinikum Graz; Landesrätin Mag. K. Edlinger-Ploder;

H. Kink-Lichtenecker, BRV-Stv.; DKKS Ch. Tax MSc, Pflegedirektorin LKH-Univ. Klinikum Graz,

Dipl.-Ing. Dr. W. Ledolter, KAGes Vorstand; Mag. Kurt Hohensinner i. V. von Bgm. Mag. S. Nagl.

Befürwortung durch die Arbeitsmediziner

einen Gutschein über 3x2 Einheiten für ein

Coaching. Dieses Angebot wurde im vergangenen

Jahr 47 Mal in Anspruch genommen,

im ersten Halbjahr 2012 wurde es 35 Mal in

Anspruch genommen.

Arbeitsabläufe/Arbeitsorganisation

Seit 2010 werden arbeitsplatzbezogene Begehungen

durchgeführt, mit dem Ziel, die

Mitarbeiter durch die außerordentlichen

Belastungen im Nachtdienst mit Informationen

und Lebensstilberatung zu unterstützen.

Jährlich stehen diese Beratungen unter einem

anderen Schwerpunkt. Jeder Bereich

wird einmal pro Jahr von den ArbeitsmedizinerInnen

begangen.

Lifestyle

(Ernährung, Bewegung, Rauchen und

mentale Gesundheit)

Prof. Schober (Univ. Klinik für Kinder- und

Jugendchirurgie) hat mit der Betrieblichen

Gesundheitsförderung und Unterstützung

des Ernährungsmedizinischen Dienstes die

Studie „Lifestyle“ erstellt. Als Endziel wurde

definiert, mit Hilfe des Feedbacks eines Gerätes

eine Änderung in der Lebensweise der

Probanden herbeizuführen. Durch ein Mehr

an Bewegung lassen sich die Risikofaktoren

für Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen

sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates

reduzieren. Da ist wiederum

ganz im Sinne der Primärprophylaxe.

UNIQA – Vitaltruck

Dieses Angebot ermöglicht eine der modernsten

Einrichtungen mobiler Diagnostik

kennen zu lernen und die eigene körperliche

Fitness testen zu lassen. Ausdauer, Beweglichkeit,

Koordination, Körperfettanteil und

Rumpfkraft, Wirbelsäulenuntersuchung mit

der MediMouse, Ruhe-EKG mit Vicardio

werden getestet und in einem Beratungsgespräch

Stärken und Trainingsmöglichkeiten

aufgezeigt.

Stabsstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© W. Stieber

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

29


PANORAMA

Ende des Lebens

Schüler gestalten Totentücher für das LKH Hörgas-Enzenbach

Im Rahmen eines Workshops zum Thema

Trauer und Sterbebegleitung im LKH Hörgas-Enzenbach

entstand die Idee zur Gestaltung

von Totentüchern. Damit soll den Angehörigen

ermöglicht werden, sich würdevoll

von ihrem Verstorbenen zu verabschieden.

Die Schüler der vierten Klassen bei den

NMS-Schulschwestern behandelten im Religionsunterricht

Fragen zum Thema „Ende

unseres Lebens“. Über die Gestaltung der

Totentücher wurde versucht, die Schüler zu

sensibilisieren und einen positiven Zugang zu

diesem Thema zu finden.

Aus 80 Entwürfen für die Gestaltung der Tücher

wurden 20 Motive ausgewählt und mit

Hilfe der Schüler umgesetzt. Das LKH Hörgas-Enzenbach

bedankt sich bei den beiden

Lehrerinnen, Maria Kohlbacher und Bianca

Papesch, und bei den Schülern der 4. Klassen

sowie bei allen am Projekt Beteiligten für ihre

Unterstützung.

Nicht alleine sterben

Büro für Hospizteam im LKH Deutschlandsberg

© LKH Hörgas - Enzenbach

Sterben in Würde, ohne Schmerzen und – wenn

möglich – nicht allein, das ist den Mitarbeitern

im LKH Deutschlandsberg ein großes Anliegen.

Aber nicht nur ältere Menschen sterben. Es

sterben auch Kinder, die wir liebevoll „Sternenkinder“

nennen.

Das Hospizteam Deutschlandsberg begleitet

alle Kranken und Trauernden mit Informationen,

Gesprächen und einfach nur ihrem „Dasein“.

Neben einem Verabschiedungsraum

wurde dem Hospizteam Deutschlandsberg

heuer auch ein Büro zur Verfügung gestellt. Das

ist keine Selbstverständlichkeit. Das Hospizteam

Deutschlandsberg bedankt sich bei allen

Verantwortlichen, die dies ermöglicht haben,

recht herzlich.

Man ist aber auch dankbar für jede andere Unterstützung,

ob bei Veranstaltungen, Teamsitzungen

oder Fortbildungen, die das Team seit

Jahren erfährt.

Barbara Weber,

Teamleiterin Hospizteam

Deutschlandsberg

Hospizteam auf neuen Wegen

Sophie Jokesch und Elfi Prassl begleiten im LKH Feldbach Menschen in ihrer letzten Lebensphase

Sterben sollte kein Tabuthema sein – dafür

steht der Hospizverein Steiermark. Mit Sophie

Jokesch und Elfi

Prassl gibt es nun auch

am LKH Feldbach Hospizmitarbeiter,

die einfach

nur „da sind, wenn

nichts anderes mehr von

Bedeutung ist“.

Die beiden Diplomkrankenschwestern

wollen damit der Einsamkeit

vieler schwerkranker Menschen und der

Überforderung ihrer Angehörigen entgegenwirken.

Dazu haben die beiden die Hospizgrundausbildung

absolviert und engagieren sich

in ihrer Freizeit ehrenamtlich beim Hospizteam

Feldbach. Sie sind für Betroffene erreichbar,

stehen für Gespräche

zur Verfügung, übernehmen

nächtliche Sitzwachen, leisten

Beistand und halten manchmal

auch einfach nur die Hand.

Mit dem neuen Hospizangebot

im LKH Feldbach übernehmen

die beiden Damen nun die Begleitung

schwererkrankter Menschen und

ihrer Angehörigen im Krankenhaus.

Betroffene können sich unter der Telefonnummer

0664 / 21 48 665 (Sophie Jokesch)

oder unter 0664 / 50 40 572 (Elfi Prassl) jederzeit

melden.

Elfi Prassl.

Sophie Jokesch.

© Prassl

© Jokesch

30 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


PANORAMA

Steirisches Know-how für Pula

Istrische Delegation besuchte steirische Palliativeinrichtungen

Eine Gruppe von leitenden Ärzten, Pflegepersonen

und Vertretern der Regierung der Gespanschaft

Istrien besuchte steirische Palliativeinrichtungen.

Grund des Besuches war, dass

man in Pula, der Hauptstadt der Gespanschaft

Istrien, eine Palliativstation und ein mobiles

Palliativteam einrichten will. Die Koordination

Palliativbetreuung Steiermark organisierte den

Besuch. Nach einem Überblick über Entwicklung

und Einrichtungen, gab es mit Dr. Julijana

Verebes vom Mobilen Palliativteam Graz auf

Kroatisch einen regen Austausch. Im Krankenhaus

der Elisabethinen Graz konnte die Delegation

von den Erfahrungen der Mitarbeiter der

Palliativstation profitieren und erfuhr dabei viel

Nützliches. Beim gemütlichen Ausklang zeigten

sich die Gäste zuversichtlich, was die Umsetzung

ihres Projekts anbelangt. Der Kontakt

zwischen der Steiermark und Istrien wird sicher

weiter intensiviert werden und istrische Ärzte

und Pflegepersonen werden zum Schnuppern

in steirische Hospiz- und Palliativeinrichtungen

kommen.

Nützliche Informationen für die istrische Delegation.

Dr. Johann Baumgartner,

KAGes-Services / Koordination Palliativ

© Koordination Palliativ

Auch spätabends und

am Wochenende für Sie geöffnet!

SPAR am Grazer Hauptbahnhof:

1 Stunde

GRATIS

parken!*

*in der Tiefgarage unter dem Hotel

IBIS bei einem Einkauf ab € 10,-

Montag – Freitag Samstag Sonntag

6 x in Graz & Graz-Umgebung

Ragnitzstraße 127: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Kärntner Straße 366: SPAR express bei der Turmöl-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Triester Straße 459: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

SPAR am Hauptbahnhof (1 Stunde GRATIS parken*) 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Feldkirchen: SPAR am Flughafen Graz (30 Min. GRATIS parken) 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr

Windorf: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

1 x im Bezirk Weiz

Großpesendorf: YES-Nahversorger 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

1 x im Bezirk Fürstenfeld

Autobahnabfahrt Ilz: SPAR bei PRORast Rath 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

1 x im Bezirk Radkersburg

Eichfeld: SPAR-Shop bei Tankstelle/Café Greiner 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

1 x im Bezirk Deutschlandsberg

Wettmannstätten: SPAR bei der Gegg-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

6 x in der Obersteiermark

Leoben: SPAR am Bahnhof 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr

Zeltweg: SPAR bei der M-Rast-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

Kapfenberg: SPAR bei der OIL-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 6 – 21 Uhr

Bruck/Mur: Bistro im EUROSPAR 6 – 19 Uhr** 6 – 18 Uhr 6 – 12 Uhr

Bad Aussee: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 7 – 21 Uhr

Schladming: SPAR express bei der BP-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr

**Freitag 6 – 19.30 Uhr

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

31


PANORAMA

Jubiläum am LKH Hörgas-Enzenbach

10 Jahre Akutgeriatrie und Remobilisation

Vor zehn Jahren steckte österreichweit

die therapeutisch-rehabilitative, pflegerisch-orientierte

Patientenbetreuung noch in

den Kinderschuhen.

Am 19. Oktober 2002 startete die neue Station

für Akutgeriatrie und Remobilisation

am LKH Hörgas-Enzenbach und setzte damit

Maßstäbe in der Steiermark und im Großraum

Graz. Mittlerweile ist die Station eine

vielbeachtete Benchmark in Österreich, die

seit heuer auch ISO-zertifiziert ist.

Nach Schlaganfällen, Erkrankungen des

Bewegungsapparates, orthopädisch-chirurgischen

Eingriffen oder auch bei einer

geriatrischen Multimorbidität leistet die

Station bei der Wiederherstellung der individuellen

Mobilität und Rückführung in die

gewohnte Lebenssituation wertvolle Unterstützung.

3.600 Patienten haben in den letzten

zehn Jahren die Leistungen der Hörgaser

Akutgeriatrie-REM-Station in Anspruch

genommen. In den meisten Fällen konnten

durch gezielte therapeutische Maßnahmen

eine dauernde Invalidität verhindert und die

Mobilität wiederhergestellt werden. Rund

75 Prozent der Patienten konnten wieder

in das häusliche Umfeld entlassen werden.

Die Rahmenbedingungen für die Betreuung

der vorwiegend älteren Patienten sind ideal.

Die REM-Station verfügt über das komplette

Diagnose- und Therapieangebot einer modernen

Abteilung für Innere Medizin mit den

zusätzlichen Schwerpunkten Physiotherapie

und Ergotherapie sowie Sozialarbeit und Klinische

Psychologie und insgesamt 24 Betten.

Für die individuelle Betreuung steht ein qualifiziertes

Team bestehend aus drei Ärzten,

vier Physio- und Ergotherapeuten und 19

Pflegepersonen zur Verfügung.

LKH Hörgas-Enzenbach.

Prim. Dr. Bernd Bauer,

LR Mag. Kristina Edlinger-Ploder

© KAGes

© LKH Hörgas - Enzenbach

Schreiben Sie uns!

i

Ihr G´sund

Nicht zuletzt dank Ihres Interesses, Ihrer Unterstützung und Aktivitäten hat G’sund sich von seinem Inhalt her in den letzten Jahren

beachtlich erweitert. Das freut uns natürlich und wir möchten uns dafür herzlich bedanken. Wir ersuchen Sie, uns auch weiterhin mit

Vorschlägen, Ideen und Leserbriefen zu „versorgen“. Insbesondere freuen wir uns über Ausflugstipps von Ihnen! Natürlich können wir

nicht immer sofort alles und im gewünschten Umfang unterbringen, doch Sie können versichert sein: Es geht nichts verloren.

Ihre G’sund-Redaktion

Auf einem Briefkuvert bitte folgenden Text: An die Gsund-Redaktion, Stiftingtalstraße 4–6, A-8036 Graz, Postfach 6

32 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


PANORAMA

© BR LKH Leoben

Urlaub in Rimini

Nach wie vor ein Hit am LKH Leoben/Eisenerz

Noch einmal lassen wir den Sommer Revue

passieren. Seit 37 Jahren urlaubt das LKH Leoben/Eisenerz

bereits in Rimini. Trotz dieser

langen Zeit erfreut sich diese Urlaubswoche

nach wie vor großer Beliebtheit. Unter der

Leitung von BRV Waltraud Mooswalder nahmen

heuer 71 Bedienstete und Angehörige an

dieser Urlaubsreise teil.

Und wie gewohnt,

war für jeden Geschmack

etwas

dabei. Egal ob Ausflüge,

Sport, ein

schöner Badestrand,

Einkaufsmöglichkeiten

– jeder kam auf

seine Rechnung. Für

das leibliche Wohl

sorgten die beliebten

Hotelbetriebe

Alexander, Harmony und Paladium. Zahlreiche

Ausflugsfahrten und Veranstaltungen

standen in den vergangenen 37 Jahren auf

dem Programm – und natürlich auch heuer

wieder.

So gab es auch das traditionelle Boccia-Turnier

am Strand. Der neu gewählte Vorstand

mit Obmann Harald Franaschek und seinen

zahlreichen Helfern hat den Wettkampf bestens

vorbereitet. Mitreißende Wettkämpfe

bewegten zu begeistertem Applaus. Nach

spannenden Endkämpfen, die hervorragend

vom routinierten Oberschiedsrichter Josef

Haller geleitet wurden, konnte ein neues Siegerpaar

gekürt werden.

Ergebnis - Erwachsene:

1. Erich Steiner - Gerhard Fucik

2. Uli Oder - Johann Reisenhofer

3. Bernhard Leitgeb -Sepp Hirschegger

4. Daniela Haller - Hannelore Ehweiner

5. Josef Haller - Kurt Laure

Ergebnis – Kinder:

1. Stefanie Säumel - David Kamensek

2. Leon Leitgeb - Patrik Haller

Neue Rezeptecke am LKH Bruck a.d. Mur

„Bestseller bei den Mitarbeitern“

© LKH Bruck a. d. Mur

(v.l.n.r.) S. Györög, A. Pachteu und R. Köhbach.

2012 wurde dem LKH Bruck/Mur von Styria

vitalis der „Grüne Teller“ verliehen. Motiviert

durch diese Auszeichnung wurde ein eigener

Küchen-Schaukasten in der Nähe des Personalspeisesaals

montiert. Neben der Vorstellung

der Mitarbeiter werden jeden Monat – liebevoll

aufbereitet – schmackhafte und saisonal abgestimmte

Rezepte veröffentlicht.

Durch die vielen positiven Reaktionen wurde

nun in Zusammenarbeit mit der Qualitätsbeauftragten

Katalin Oberrainer und dem EDV-Spezialisten

Andreas Schwaiger eine Rezeptecke im

Intranet eingerichtet. Nach drei Tagen konnten

bereits über 450 Zugriffe verzeichnet werden.

Als zusätzliches Tool wurde auch ein Link eingerichtet,

über den jeder Mitarbeiter seine eigenen

persönlichen Rezepte einreichen kann. Die besten

eingereichten Rezepte werden, wenn möglich,

in den Speiseplan aufgenommen.

Robert Köhbach,

Sabine Györög,

LKH Bruck a.d. Mur

Weihnachtliches Apfelbrot

Zutaten

75 dag Äpfel, 75 dag Trockenfrüchte, 10 dag Haselnüsse, 10 dag Mandeln, 1 EL Kakao,

2 EL Lebkuchengewürz, 1 TL Zimt, 2 dl Rum, 50 dag Dinkelvollkornmehl, 2 Pkg. Backpulver

Zubereitung:

Die Äpfel waschen, entkernen und mit der Schale raspeln. Äpfel mit Trockenfrüchten je nach Geschmack (Feigen, Datteln, Marillen), den Nüssen,

Kakao, Lebkuchengewürz, Zimt und dem Rum gut vermischen und zugedeckt mindestens 12 Stunden kalt stellen und durchziehen lassen.

Das Dinkelvollkornmehl mit dem Backpulver vermischen und mit dem Apfelgemisch gut verkneten. Entweder in einer Kastenform oder zu Laiben

geformt im vorgeheizten Backofen bei 150°C ca. 1 Stunde backen.

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

33


Panorama

Die stille Zeit in der Steiermark

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Christbäume, goldene Lichter, Weihnachtslieder

aus den Lautsprechern, der

Geruch von Mandeln, Zimt, Lebkuchen,

Bratäpfeln und Punsch, Standln mit Kunsthandwerk

sind untrügliche Zeichen, dass

Weihnachten vor der Tür steht. Für alle Adventliebhaber

beginnt damit die „schönste

Zeit im Jahr“!

Die Adventzeit ist auch die Zeit der

Traditionen. So darf auch heuer der Adventkranz

nicht fehlen. Der ursprünglich

evangelische Brauch hat auch in die katholische

Kirche Eingang gefunden. Mancherorts

haben die Kerzen traditionell die

liturgischen Farben der Adventssonntage:

drei violette Kerzen für den ersten,

zweiten und vierten Adventssonntag

sowie eine rosa Kerze für den dritten

Adventssonntag (Gaudete). Mittlerweile

sind jedoch der Gestaltung keine Grenzen

gesetzt - egal, ob klassisch, modern oder

knallig - für jeden Geschmack ist etwas

dabei.

Und was wäre der Advent ohne einen

Adventskalender? Zurückgehend auf verschiedene

im 19. Jahrhundert entwickelte

Bräuche des Abzählens der Tage bis zum

Weihnachtsfest, entstanden zunächst in

Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts,

insbesondere für Kinder, Adventskalender

mit zu öffnenden Türen.

Auch bei ihrer Gestaltung aus Holz, Stoff,

Papier, etc. und ihrem Inhalt, seien es

Süßigkeiten, Sprüche, kleine Aufmerksamkeiten

oder dergleichen, gibt es die

verschiedensten Ausprägungen.

Natürlich gehört das gemeinsame Singen

von Liedern und Lesen von Geschichten

und Gedichten zur Weihnachtszeit dazu.

Seit 1991 öffnet das Steirische Volksliedwerk

in der Vorweihnachtszeit das „Büro

für Weihnachtslieder“ in Graz, um alle

Interessierten mit alpenländischem und

internationalem Noten- und Textmaterial

aus der umfassenden Bibliothek mit Liedersuchdienst

zu versorgen (www.steirisches-volksliedwerk.at).

In der Steiermark verkürzen verschiedenste

Adventmärkte sowie zahlreiche

Aktivitäten für „Groß und Klein“ die Wartezeit

auf das Christkind. Dabei leuchten

Christbaumkugeln mit Kinderaugen um

die Wette, Lebkuchen- und Bratapfelduft

versprechen gemütliche Stunden und ein

Schluck Punsch oder Tee sorgen für zusätzliche

innere Erwärmung.

Rund um den 5. Dezember treiben sich

bei den zahlreichen Krampusumzügen zur

Freude oder auch Furcht der Kinder und

Erwachsenen oft finstere Gestalten herum.

Am Schluss wartet jedoch immer ein schön

gekleideter Nikolo mit kleinen Geschenken

– zumindestens auf die „braven Kinder“.

Das Freilichtmuseum Stübing lädt wiederum

zu „Tannengraß und Lebzeltstern“

ein, Peter Roseggers Waldheimat zur

Christtagsfreudewanderung am Sonntag

vor Weihnachten oder das Bundesgestüt

Piber am 24. Dezember zu einem Spaziergang

speziell für Kinder, um nur einige

der vielen Advent-Aktivitäten in der

Steiermark zu erwähnen. Die Fülle würde

den Rahmen sprengen und so haben wir

für Sie einige „Highlights“ herausgesucht.

Natürlich ist uns bewusst, nicht jeder ist ein

„Freund“ der Advent- und Weihnachtszeit.

Doch den „Adventmuffeln“ unter uns bleibt

die Gewissheit, dass Weihnachten wieder

vorüber gehen wird und ein Jahr „Ruhe“

sind garantiert.

Weitere Informationen:

www.steiermark.com/advent

Hedi Grager,

Mag. Katharina Kainz,

KAGes-Management

© Steiermark Tourismus / Max Wegscheidler

34 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Panorama

Mariazeller Advent

30.11.2012 – 23.12.2012

Friedberger Advent

30.11.2012 – 23.12.2012

Advent in Graz

23.11.2012 – 24.12.2012

© Steiermark Tourismus/ Harry Schiffer

© Steiermark Tourismus/ Harry Schiffer

© Steiermark Tourismus/ Harry Schiffer

Der Mariazeller Advent lässt Erinnerungen

an Weihnachten wie „damals“ wach werden.

Zu Füßen der Basilika mit der weltberühmten

Gnadenstatue erstreckt sich der geschmackvolle

Adventmarkt über den Hauptplatz,

wo echte und authentische Produkte

angeboten werden. Die Attraktionen reichen

vom weltgrößten hängenden Adventkranz,

dem 5 Meter hohen Lebkuchenhaus aus

über 1.000 kg echtem Honiglebkuchen, der

lebendigen Mariazeller Krippe mit Ochs und

Esel, bis zur Anfahrt mit der Mariazellerbahn

und dem Mariazeller „Engerlpostamt“… Die

über 50 Veranstaltungen des Mariazeller

Advents bieten zudem für jeden Besucher

Interessantes.

www.mariazeller-advent.at

Weihnachtsaustellung

Schloss Kornberg

03.11.2012 – 23.12.2012

Im Renaissanceschloss versuchen zahlreiche

Kunsthandwerker mit viel Kreativität und

Leidenschaft „Unverwechselbares“ für Ihre

ganz persönlichen Geschenks- und Dekorationsideen

zu schaffen. Ein Schwerpunkt sind

in diesem Jahr handgefertigte Krippen. Für

Eltern mit kleinen Kindern gibt es auch heuer

jeden Sonntag von 10 bis 17 Uhr eine betreute

Bastelwerkstube und im Schlosshof kann man

bei Glühwein, Punsch und vorweihnachtlichen

regionalen Schmankerln einen Adventtag

ausklingen lassen.

www.schlosskornberg.at

© fotolia

Der Friedberger Adventmarkt steht wieder

unter dem Motto „Mistelzweig & Bratapfel“.

Genießen Sie in Friedberg einen besinnlich-schönen

Wechselland-Advent mit regionalen

Produkten, Kulinarik, Kunsthandwerk

und Bastelarbeiten sowie stimmungsvoller

Musik! Ein, von Kindern gestalteter, Adventkalender-Pfad

in den Auslagen der Innenstadtgeschäfte

und ein sinnlich-schönes Kultur- und

Kinderprogramm umrahmen das Adventmarktgeschehen.

Ein besonderes Highlight ist die

märchenhafte Laternenwanderung durch den

Bärengraben.

www.friedberg.at

Adventmarkt im Naturparkzentrum

Grottenhof

08.12.2012 – 23.12.2012

Neben dem Weihnachtsmarkt wird ein umfangreiches

Unterhaltungsprogramm im Naturparkzentrum

Grottenhof geboten. Im Regioneum

wird alljährlich eine Sonderausstellung

gezeigt, der Streichelstall ist eine besondere

Attraktion für Jung und Alt, und die Versorgungsstände

verwöhnen mit lukullischen Genüssen.

www.naturparkzentrum-grottenhof.at

Advent in Graz ist mit Sicherheit ein Erlebnis.

So ist die überdimensionale Eiskrippe im

Landhaushof längst ein Klassiker, der jedes

Jahr mit Spannung erwartet wird. Von dieser

führt für Traditionsliebhaber ein Krippenweg

in die weihnachtlich beleuchtete Stempfergasse

bis hin zur Weihnachtsausstellung

„Als ich die Christtagsfreude holen ging“

und Krippenschau im Diözesanmuseum in

der Grazer Bürgergasse.

Damit das Warten auf das Christkind auch für

unsere Kleinen nicht zu lange wird, gibt es in

Graz ein vielfältiges Angebot, das Spaß und

Spannung garantiert. Dieses reicht vom Keksbackstudio,

Postamt Christkind, Bastelwerkstatt,

Erzählecke, etc. in der Kinder-Winterwelt

am Karmeliterplatz über den Kinder-Adventmarkt

in der Kleinen Neutorgasse vor der

Franziskanerkirche bis hin zum Kinderrundgang

„Dem Christkind auf der Spur“.

Auch der leuchtende Adventkalender am

Rathaus sorgt für Adventstimmung und der

kleine, freundliche Bummelzug führt seine

vielleicht auch schon etwas ermüdeten Fahrgäste

ganz bequem von Adventmarkt zu Adventmarkt.

Die stimmungsvollen Adventmärkte bieten

für jeden Geschmack etwas. So gibt es

zahlreiche klassische Christkindlmärkte mit

traditionellem Kunsthandwerk, Schmankerln

aus den steirischen Regionen, wie auch

Buntes aus aller Welt, etc.. An den Wochenenden

führt die Schlossbergbahn zum idyllischen

„Aufsteirern“ – Weihnachtsmarkt mit

einem großartigen Blick über Graz. Das Joanneumsviertel

zeigt sich wiederum in modernem

Design, wo man außergewöhnliche

Geschenkideen finden kann.

www.adventingraz.at

Frohe Weihnachten!

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

35

© Naturparkzentrum Grottenhof


Panorama

Kunst & Kultur Tipp

Advent in der Grazer Oper

und im Schauspielhaus

Abseits von Trubel und Hektik bietet die

Grazer Oper am 3. Adventsonntag einen

Moment des Innehaltens mit einer ausgewogenen

Mischung aus vorweihnachtlich

Traditionellem und spannenden Funden

aus der Literatur anderer Länder. Das Grazer

Philharmonische Orchester, der Chor,

die Singschul’ und sogar die Ballettschule

der Oper Graz finden sich unter der Leitung

des Chefdirigenten auf dem Podium ein. Die

Choralkantate „Vom Himmel hoch“ von Felix

Mendelssohn Bartholdy bildet das Kernstück

des Konzertes, das auch rein Instrumentales

und Kindgerechtes beinhaltet. Um das Familiäre

der Vorweihnacht geht es auch in der

Stunde nach dem „offiziellen“ Konzert. So

findet man in den Foyers so manche Anregung

für eine dekorative Bastelei, kann das

Repertoire an Weihnachtsliedern auffrischen

oder einfach nur in netter Runde Bratapfel

und Punsch genießen.

Das sechste Jahr in Folge wird das Weihnachtswunderzelt

in der Vorweihnachtszeit wieder auf

der Ebene 3 des Grazer Schauspielhauses aufgeschlagen.

Schauspieler des Ensembles verzaubern

Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene mit

weihnachtlichen Märchen und Geschichten. Im

Anschluss an die halbstündige Aufführung darf

gemalt und gebastelt werden.

Advent in der Oper

16.12.2012, 17:00 Uhr

Weihnachtswunderzelt im

Schauspielhaus

8. und 15.12.2012, 15:00 und 17:00 Uhr

© fotolia

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Wir behandeln individuell.

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36 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


KUNST &

KULTURRAUM

Panorama

Eine Mitarbeiterin als Künstlerin

Gudrun Dietrich stellt im LKH Stolzalpe aus

Gudrun Dietrich ist nicht nur am LKH

Stolzalpe als PFH tätig, sie ist auch Malerin.

Seit einiger Zeit beschäftigt sie sich mit

Energiebildern, die – abhängig von bestimmten

Farben und Symbolen – einen positiven

Einfluss haben können. Anlässlich ihrer Vernissage

begrüßte Prim. Doz. Dr. Roman Radl

nicht nur das kunstinteressierte Publikum, er

sprach auch die einleitenden Worte, in denen

er auf die Kreativität und Schaffenskraft der

Künstlerin einging. Die Ausstellung selbst

erfuhr viel Zuspruch von den Besuchern. Und

auch Mitarbeiter und Patienten fühlten sich

durch das Farbenspiel der Exponate in einer

beruhigenden Art und Weise angesprochen.

© LKH Stolzalpe

Musik im LKH Stolzalpe

Ein gemütlicher Abend mit Peter Wolf

Auf Einladung von Betriebsdirektor Reinhard Petritsch,

MBA, MAS und Prim. Dr. Gerhard Fürst

gab Peter Wolf im Festsaal des LKH Stolzalpe ein

zweistündiges Konzert.

Peter Wolf ist seit 30 Jahren Patient des LKH

Stolzalpe. Er nimmt jährlich am Rolli-Kurs teil und

ist laut eigenen Angaben mit dem Therapieangebot

sehr zufrieden. Peter Wolf hat 30 Jahre international

Tischtennis gespielt. Seit einem Jahr

unterhält er sein Publikum mit Oldies, Austro-Pop

und Rock ’n’ Roll, wie zuletzt auf der Stolzalpe.

Eine Wiederholung wird bereits ins Auge gefasst.

„Töchter der Welt“

Gudrun Kahr stellt im LKH Graz West aus

Seit dem 16. Lebensjahr beschäftigt sich Gudrun

Kahr mit dem Zeichnen und Malen. Hierin

schöpft sie die Kraft, den Herausforderungen

des Lebens zu begegnen. Im Laufe der Zeit fand

sie ihre Leidenschaft vorwiegend in der Portrait-

und Aktmalerei von Frauen. Sie bezeichnet

diese Frauen, die aus ganz unterschiedlichen

Kulturen stammen, liebevoll als „ihre

Töchter“. Diese Bezeichnung gab der Ausstellung

im LKH Graz West auch ihren Namen.

© LKH Stolzalpe

© LKH Graz West

Betr. Dir. S. Fortmüller und die Künstlerin.

Bunte Bilderwelt

Erich Florl im LKH Hartberg

Erich Florl, Betr. Dir. W. Eder-Halbedl, MBA.

„Bunte Bilderwelt“ nennt sich die Ausstellung

von Erich Florl, die noch bis 13. Dezember

im LKH Hartberg zu sehen ist. Der Autodidakt

verwendet für seine ausdruckstarken

Werke unter anderem Acryl-Öl und diverse

Mischtechniken. Flächen, Formen und Linien

werden mit kräftiger Farbgebung zu

einem einheitlichen Ganzen komponiert.

Anfangs waren es Häuser, Bäume, Blumen

etc., heute sind es abstrakte Figuren, Fantasien,

Träume und Ereignisse, die der Künstler

bildlich umsetzt.

© LKH Hartberg

Dezember 2012 Menschen helfen Menschen

37


Panorama

Lesenswert

Unsere Literaturtipps

Tanz im Wellental

Porträt einer Frau –

dem Leben auf der

Spur

Heidemarie

Ithaler-Muster

epubli Verlagsgruppe

Holtzbrinck, 2012

Euro 25,50

Heidemarie Ihtaler-Muster ist eine Frau im

Wandel der Zeit, sie kleidet ihr Leben in

wunderschöne Lyrik und Prosa, an der sie

sich selbst stärken konnte. Das Buch und die

CD sind unter +43/699/11 93 16 17 erhältlich

bzw. auch bei der Buchhandlung Moser

in Graz.

Muskeltraining mit

dem Thera-Band®

Urs Geiger,

Caius Schmid

BLV Buchverlag GmbH

& Co. KG, 2012

Euro 15,40

Gesundheitssportler wie auch Bewegungstherapeuten

schätzen dieses Buch. Alle

Übungen sind als Grafiken dargestellt, in denen

eingezeichnet ist, welche Muskelbereiche

bei der jeweiligen Übung beansprucht

werden. 100 Thera-Band®-Übungen mit

Kurzanleitung.

Wenn die Politik

„menschelt“

Begegnungen hinter

den Kulissen der

Grazer Burg

Hubert Schadenbauer

Leopold Stocker Verlag

GmbH, 2011

Euro 19,90

Hubert Schadenbauer war 35 Jahre hindurch

bei drei Landeshauptleuten für die

Betreuung und Bewirtung in der Grazer Burg

verantwortlich. In dieser Funktion begegnete

er unzähligen Menschen und erlebte

die Höhen und Tiefen des politischen Geschehens.

Life Kinetik®

Gehirntraining durch

Bewegung

Horst Lutz

BLV Buchverlag GmbH

& Co. KG, 2012

Euro 17,50

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen,

dass Kinder dadurch ihre schulischen

wie motorischen Leistungen und Erwachsene

ihre Stressresistenz und Handlungsschnelligkeit

verbessern. 25 Basisübungen

und 180 Variationen inkl. CD ermöglichen

den Einstieg ins Life Kinetik®-Programm.

223 oder

Das Faustpfand

Ein Kriminalfall

Manfred Wieninger

Residenz Verlag, 2012

Euro 21,90

Ende April 1945 stranden hunderte jüdische

Zwangsarbeiter aus Ungarn auf dem

Todesmarsch Richtung Mauthausen in Persenbeug

an der Donau. Adolf Hitler ist tot,

da überfällt ein Rollkommando der SS das

Auffanglager und richtet ein Blutbad an. 223

Menschen sterben.

Holunder-Wunderwelt

Sepp Porta,

Michael Hlatky,

Johannes Christandl

Verlagshaus der Ärzte,

2012

Euro 14,90

Holunder zählt zu den erstaunlichsten Obstsorten

Mitteleuropas. Dieses Buch bietet einen

Überblick über die wertvollen Inhaltsstoffe des

Holunders, die zum Beispiel bei Blasenentzündungen,

Stressbelastung etc. ihre Heilkraft

entwickeln. Zudem gibt es praktische Tipps für

den Anbau im eigenen Garten.

Arzt der Zukunft –

Zukunft des Arztes

Günther Wawrowsky,

Gert Wiegele, Jörg

Pruckner (Hg.)

Verlagshaus der Ärzte,

2011

Euro 19,90

In den nächsten zehn Jahren geht mehr als ein

Drittel der niedergelassenen Ärzte in Pension.

Bereits jetzt fällt es schwer, Kassenarztstellen in

ländlichen Gebieten nachzubesetzen. Wird die

Versorgung am Land zusammenbrechen? Was

kann, muss die Politik dagegen tun?

Triest

Lebendiger Treffpunkt

Mitteleuropas

Heinz Tomek

Styria regional,

2012

Euro 19,99

Seit Jahrhunderten ist Triest ein Schnittpunkt

der Kulturen und Brennpunkt der Geschichte.

Im Augenblick erlebt Triest einen

neuen Frühling. Dieses Buch gibt Routenvorschläge

für die Erkundung zu Fuß, beschreibt

die schönsten Ausflugsziele und beinhaltet

praktische Informationen und Adressen.

Neapel genießen

100 authentische

Rezepte und Lokaltipps

Gerd Wolfgang Sievers

Christian Brandstätter

Verlag, 2012

Euro 22,00

Neapel übt auf Reisende eine magische

Anziehungskraft aus. Doch kaum jemand

reist nach Neapel der Küche wegen – ein

Fehler, meint der Profi-Koch Gerd Wolfgang

Sievers. Er liefert in diesem Buch eine Erkundungsreise

zu den kulinarischen Genüssen

der Stadt und verrät auch die besten

Adressen.

38 Menschen helfen Menschen

Dezember 2012


Panorama

Rätselspaß mit

Gewinnchance

Kreuzworträtsel

Schicken Sie das Lösungswort des Kreuzwort rätsels bzw. die drei Ziffern (von oben

nach unten) der farbig hinterlegten Felder des Sudoku mit Ihrem Namen und Ihrer

Privat-Adresse an:

Redaktion G’sund / KAGes

Postfach 6, 8036 Graz Mail: gsund@kages.at Fax: 0316/340-5296

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werden unter Ausschluss des Rechtswe ges Buchpreise verlost. Die Gewinner werden

schriftlich verständigt.

Das G’sund-Team wünscht viel Erfolg!

Rebsorte;

Weisswein

wieder -

herstell -

bar

Schreib -

flüssigkeit

Liliengewächs;

Heilpflanze

weibl.

Vorname

Frauenname

Schmeichelei,

Lobrede

Fischfett

Linse an opt.

Geräten

Ehefrau

Mitmachen und

gewinnen!

Schwung

2

klingeln

Spielfigur

1

Pensionist

Auf welchen Seiten dieser G’sund-

Ausgabe befinden sich diese beiden

Bildausschnitte?

zuge -

messene

Menge

Schössling

spanisch

Meer

Teil der

Kirche

Kampf -

sportart

3

Holzfäller -

werkzeug

gezierte

Haltung

kleines

Blutgefäß

Monatsname

Lebewohl

Platz -

deckchen

engl.

Biersorte

lediglich

frz.:

Sommer

1

Windstoß

Insel im SO

Australiens

4

erhöhter

Fußbodenteil

Zündschnur

5

Windschattenseite

Erlöser

aus einer

Gefahr

persönliches

Fürwort

2

Lösungswort

1 2 3 4 5

SUDOKU

Das Diagramm dieser japanischen Rätselart

ist mit den Zahlen 1–9 aufzufüllen.

Jede Zahl darf in jeder Zeile und jeder

Spalte und in jedem 3x3-Feld nur einmal

vorkommen.

Schwierig keitsgrad: leicht

Auflösungen vom September 2012:

Kreuzworträtsel: STURM

Sudoku: 926

3

7

2

9 4 5

3 1

5 8 7 4

9 4 8

4

1

8

2

1

4

9

7

1 2

3

5

3

9

1 Auf Seite _________

2 Auf Seite _________

Gefunden?

Schicken Sie Ihre Antwort

unter Angabe Ihres Namens und

Ihrer Privat-Adresse an:

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