04.01.2014 Aufrufe

PDF-Ausgabe - G´sund Online

PDF-Ausgabe - G´sund Online

PDF-Ausgabe - G´sund Online

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

Erscheinungsort Graz. Verlagspostamt 8010 Graz / P.B.B. 02Z033793M-Postentgelt bar bezahlt

Die besten Seiten der KAGes

Nr. 75 September 2012

www.hubner-allitsch.at

Die Steuerberatung für Ärzte!

Wirtschaftstreuhänder Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG

Leonhardstraße 104, A - 8010 Graz

Telefon +43 / 316 / 338 338, Fax: +43 / 316 / 338 338 700

E-mail: steuerberatung@hubner-allitsch.at


Einfach.Kostbar

Die Perlen der Veranlagung.

Jedes Stück ausgesucht, alle

zusammen von unschätzbarem Wert.

Wie jene Selektion erstklassiger

Veranlagungsprodukte, die Sie nur

bei der HYPO Steiermark finden.

Kommen wir ins Gespräch.

Qualität, die zählt.

www.hypobank.at


Inhalt September 2012

AKTUELLES

5 KAGes-VORSTAND. Weg der Weiterentwicklung

6 HANDBUCH. Integriertes Managementsystem

MENSCHEN HELFEN MENSCHEN

9 HOSPIZBEGLEITER. Interview

PERSONALENTWICKLUNG

11 KONFLIKTLEITFADEN. Hilfe

11 STEUERTIPPS. Hubner & Allitsch

12 TURNUS IN TEILZEIT. Erfolgreiches Projekt

GESUNDHEIT & FORSCHUNG

15 WIRBELSÄULENCHIRURGIE. LKH Stolzalpe

16 INTERDISZIPLINARITÄT. LKH Leoben

18 PSYCHOLOGIE IN DER ZAHNHEILKUNDE. Bruxismus

18 IHRER GESUNDHEIT ZULIEBE. Wann essen

QUALITÄTSMANAGEMENT

19 QM-TRÄGER-NETZWERKTREFFEN. Graz

21 HÄNDEHYGIENE. Aktionstag im LKH Weiz

INFRASTRUKTUR & TECHNIK

22 ZWEITER BAUABSCHNITT. LKH Knittelfeld

23 AG/REM-STATION. LKH Mürzzuschlag

25 K-GEBÄUDE. LSF Graz

26 ERCP-ZENTRUM. LKH-Univ. Klinikum Graz

28 KAGes-RAUMBUCH. Facility Management

ORGANISATION & KOMMUNIKATION

30 BÜROKRATIEABBAU. LKH-Univ. Klinikum Graz

32 GEMEINSAM BEWEGEN. Dialyseteam Rottenmann

PANORAMA

33 ERFOLGREICHE TRIATHLETIN. Ausdauersport

37 ERWIN SCHWENTNER. Interview

39 KunstKulturTipp. art+event |

Titelseite: Keramikkunstwerk

„Der neugierige Beobachter“ von Erwin Schwentner,

Siehe S. 37– Interview (© Erwin Schwentner)

15

Hightechmedizin.

INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT.

16

21

23

25

AKTION SAUBERE HÄNDE.

WIEDER FIT FÜR ZUHAUSE.

MEHR PLATZ FÜR

KINDER - UND JUGENDPSYCHIATRIE.

© Pachernegg © Pachernegg © LKH Weiz © LKH Leoben

© LKH Stolzalpe

I m p r e s s u m

Medieninhaber und Verleger

Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4–6

Herausgeber

Krankenanstaltenpersonalamt,

A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4–6,

DVR 0468533

Geschäftsführung und

redaktionelle Leitung

Reinhard Marczik

Chef vom Dienst

Mag. Katharina Kainz

Redaktionsteam

Hedi Grager, Anna-Maria Jöbstl,

Michaela Konrad, Wolfgang Meditz,

Mag. Helmut Meinhart, Peter Neumeister,

Mag. Simone Pichler, Petra Ritz,

Ing. Klaus-Dieter Schaupp

Redaktionssekretariat,

Marketing und Werbung

E-Mail: gsund@kages.at

Internet

www.gsund.net, www.kages.at

Produktion

TRICOM OG, Graz www.tricom.at

Druck

Leykam Druck GmbH & Co KG

Eggenberger Straße 7, A-8020 Graz

Auflage

23.500 Exemplare, gedruckt auf

umweltfreundlichem Papier.

Erscheinungsweise

4-mal jährlich

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz

G’sund dient der umfassenden Information der

Mitarbeiter der KAGes über das gesamte Unternehmen.

Durch die Zusendung von G’sund

an alle Mitarbeiter wird dem Recht auf Information

gemäß § 7a EKUG bzw. § 15f MSchG

entsprochen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung in

Wort und Bild kann für die Richtigkeit keine

Gewähr übernommen werden. Mit Verfassernamen

gekenn zeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers und

der Redaktion wieder. Alle Rechte vorbehalten.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

genauer Quellenangabe und Übermittlung

eines Belegexemplares erlaubt.

G’sund behält sich das Recht vor, die veröffentlichten

Beiträge (inkl. Tabellen und

Abbildungen) auf CD-ROM und ins Internet

zu übertragen und zu verbreiten.

Die G’sund-Redaktion ist grundsätzlich um

einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch

bemüht. Im Interesse einer guten Lesbarkeit

verzichten wir aber weitestgehend auf Schreibweisen

wie z. B. MitarbeiterInnen oder Patienten/Innen

und auf gehäufte Doppelnennungen.

Wir bitten daher um Verständnis, wenn dies

zu geschlechtsabstrahierenden und neutralen

Formulierungen, manchmal auch zu verallgemeinernden

weiblichen oder männ lichen Personenbezeichnungen

führt.

Menschen helfen Menschen

September 2012


Gesunde Wärme die wirkt.

Physiotherm Infrarotkabinen

Exklusives Angebot

für KAGes

Bedienstete.

Spezielle

Sonderkonditionen

gültig von

7.9. – 31.10.2012

Sie erhalten als KAGes Bedienstete (gegen Vorlage Ihres Mitarbeiterausweises)

spezielle Sonderkonditionen von 7.9. – 31.10.2012 beim Kauf

einer Physiotherm Infrarotkabine oder Wärmeliege.*

Einladung zum medizinischen Vortrag „Infrarot bei Rückenschmerzen“

von Dr. Uwe Rascher im Beratungscenter Liezen am 3.10.2012

um 19.00 Uhr und im Beratungscenter Graz St.Peter am 10.10.2012

um 19.00 Uhr.

Wir bitten um telefonische Anmeldung und freuen uns auf Ihren Besuch.

*Die Preisersparnis bezieht sich auf die aktuell gültigen Physiotherm Listenpreise. Nicht mit anderen Aktionen und Gutscheinen kombinierbar. Gilt nicht für bereits reduzierte,

bestellte oder reservierte Ware. Nur im Aktionszeitraum gültig. Keine Barablöse möglich.

Physiotherm Liezen - Hauptstraße 2, 8940 Liezen, Tel. 03612 / 23550, E-Mail liezen@physiotherm.com

Physiotherm Graz - Sackstraße 29, 8010 Graz, Tel. 0316 / 225876, E-Mail graz@physiotherm.com

Physiotherm Graz/St. Peter - St. Peter Hauptstr. 197, 8042 Graz , Tel. 0316 / 405199, E-Mail graz@physiotherm.com

Physiotherm Loipersdorf - Loipersdorf 152, 8282 Loipersdorf , Tel. 03382 / 8204-726, E-Mail loipersdorf@physiotherm.com

Physiotherm Bad Waltersdorf- Thermenstraße 111, 8271 Bad Waltersdorf, Tel. 03333 / 22997

E-Mail waltersdorf@physiotherm.com

www.physiotherm.com


Aktuelles

5

Liebe Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter!

Der KAGes-Vorstand von links: Vorstands vorsitzender Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter, Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger,

MSc, Vorständin für Medizin und Pflege und Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA, Vorstand für Finanzen und Technik.

© Furgler

Nach einer jahrzehntelangen sehr ruhigen

Zeit erlebt auch Europa nun die

Herausforderungen der Globalisierung

und damit immer tiefer greifende Veränderungen.

Und auch wir in der KAGes

haben ja bereits gelernt, dass diese auch

nicht vor den Toren unserer Landesspitäler

halt machen. Wie immer beinhalten

solche Zeiten der Veränderung sowohl

Risken als auch Chancen.

So ist es uns allen gemeinsam in den letzten

Jahren gelungen, im österreichweiten

Vergleich aller Landesspitalsträger

die mit Abstand geringsten Kostensteigerungen

zu haben. Wir liegen schon

ungefähr in jenem Bereich, den man sich

für die Gesundheitsreform zum Ziel gesteckt

hat: Dass nämlich die Kosten für

die Gesundheitsversorgung nicht mehr

stärker steigen dürfen, als das Bruttoinlandsprodukt

zunimmt. In der ab 2013

geltenden neuen Vereinbarung zwischen

Bund und Ländern soll diese Vorgangsweise

beschlossen werden. Das ist unbestritten

ein neues und nicht einfaches

Ziel, von dem wir aber bereits bewiesen

haben, dass wir es erreichen können. Die

Herausforderung dabei wird wohl heißen,

dass wir unsere Leistungen auf vergleichbarem

Niveau und mit vergleichbarem

Inhalt mindestens gleich günstig anbieten

müssen wie andere Mitbewerber.

Unter dem Diktat der leeren öffentlichen

Kassen gehen manche Länder in

Europa nämlich zunehmend dazu über,

öffentliche Versorgungsaufträge an den

Bestbieter zu vergeben. So hat die Landesregierung

in ihrer letzten Sitzung vor

der Sommerpause der Gesundheitslandesrätin

den Auftrag erteilt, weitere

Verhandlungen für die Neuordnung des

Spitalsangebotes im Großraum Graz zu

führen, insbesondere das LKH Graz West

betreffend. Künftig wird es also einerseits

darum gehen, weiterhin die Anzahl

und Qualität der notwendigen Leistungen

sicherzustellen und weiter zu entwickeln.

Die Landespolitik legt andererseits

klar, dass der Kostenfaktor ebenso entscheidend

ist.

Dies gilt selbstverständlich für alle unsere

LKH ebenso wie für die zentralen

Strukturen. Selbstverständlich wissen

wir, dass es für Sie alle, denen Veränderungen

bevor stehen, nicht leicht ist.

Wir verstehen, dass bei betroffenen KollegInnen

die Zeit der Unklarheit, wie es

mit einem persönlich weiter geht, eine

Belastung darstellt. Daher ist es uns

wichtig - im Rahmen der getroffenen

Eigentümerentscheidungen - alle diese

anstehenden Veränderungsprozesse in

der KAGes so rasch wie möglich durchzuplanen,

entscheidungsreif zu machen

und schlussendlich mit den betroffenen

KollegInnen gemeinsam den bestmöglichen

Weg in die Zukunft zu finden.

Eben diese Wege in die Zukunft beinhalten

aber auch neue Chancen für Sie

alle, denn hochqualifizierte Menschen

braucht das Gesundheitswesen mit

Sicherheit auch in Zukunft! Das Motto

des heurigen Jahres lautet ja: „Veränderungen

gemeinsam meistern“.

Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA

(Vorstandsvorsitzender) (Vorständin für Medizin und Pflege) (Vorstand für Finanzen und Technik)

Menschen helfen Menschen

September 2012


6

AktuelLES

Handbuch „Integriertes Managementsystem“

Gemeinsame Ziele - gemeinsamer Erfolg

Unternehmenszweck

Strategie

Ein bedarfsorientierter und nachhaltiger

Unternehmenserfolg erfordert eine

gute Unternehmenssteuerung – nur so

kann die kontinuierliche Weiterentwicklung

eines Unternehmens erreicht werden.

Die KAGes ist dabei als Gesamtunternehmen

mit einem Riesentanker vergleichbar,

der durch ein Meer aus gesetzlichen Verpflichtungen,

medizinisch-pflegerischen

Versorgungsnotwendigkeiten und wirtschaftlichen

Vorgaben steuert. Die wesentlichen

Elemente zur Steuerung der KA-

Ges sind im „Integrierten Managementsystem“

festgelegt und nun auch in einem

Handbuch übersichtlich dargestellt.

Unsere Strategie geht vom Leitsatz „Menschen

helfen Menschen“ aus und ist im

Unternehmensleitbild und in den strategischen

Stoßrichtungen und Zielen bis 2016

festgelegt. Die Aufbauorganisation, die angewandten

Managementsysteme und die

Ablauforganisation schaffen dabei die Rahmenbedingungen

für die Mitarbeiter, die mit

der Erstellung von bedarfsorientierten und

nachhaltigen Ergebnissen im Sinne der Unternehmensstrategie

befasst sind. So sind

z. B. die strategischen Stoßrichtungen und

Ziele Grundlage der Zielvereinbarungen mit

den Anstaltsleitungen und den Leitern der

Organisationseinheiten in KMS und sollten

auch Ausgangspunkt jedes Mitarbeitergespräches

sein.

Wesentlicher Teil des „Integrierten Managementsystems“

ist die Ablauforganisation.

Sie wurde mit den Regionalkonferenzen

bzw. Regionalausschuss-Vorsitzenden abgestimmt

und regelt die wesentlichen Prozesse

zur Steuerung des Gesamtunternehmens.

Dabei wurde natürlich auf eine möglichst

realistische Darstellung der Abläufe, die

Risikoerkennung und -bewältigung in den

Abläufen, die Abstimmung der Nahtstellen

zu anderen Prozessen etc. geachtet. Im

Herbst sind dazu für das dezentrale Management

Schulungs- und Informationsveranstaltungen

in den Regionen geplant.

Die Ergebnisse der KAGes in den letzten

Jahren zeigen, dass die zentralen Prozesse

zur Steuerung der Leistungserbringung in

den dezentralen Verantwortungsbereichen

(LKH) im Sinne des Gesamtunternehmens

gut funktionieren und die KAGes dadurch

wirtschaftlich sehr erfolgreich ist. In der

Aufbauorganisation

Kernteammitglieder der Organisationseinheit „Strategie, Innovation, Beteiligungen.“

Mehrjahresbetrachtung hat die KAGes z.

B. die mit Abstand geringste Kostensteigerung.

Die Gesamtkosten von 2008 bis 2010

stiegen im Österreichdurchschnitt um 13 %,

in der KAGes aber nur um 7 %.

Natürlich setzt sich jedes Unternehmen

selbst Ziele , Standards, etc. Sie werden

aber auch oft von außen vorgegeben

– etwa durch Gesetze, Verordnungen,

Wirtschaftsprüfer, Landesrechnungshof

etc. Im Integrierten-Managementsystem-

Handbuch der KAGes sind die wesentlichen

Elemente zur Steuerung übersichtlich

zusammengefasst. Damit wird die Einführung,

Evaluierung und Weiterentwicklung

einer zweckmäßigen, koordinierten, zufriedenen

und kostengünstigen Leistungserbringung

durch die vielen Mitarbeiter

des Unternehmens gut unterstützt.

Durch die übersichtliche Systemdarstellung

ist es auch möglich, auf neue und geänderte

Anforderungen (durch den Eigentümer, durch

generelle Entwicklungen im Gesundheitswesen

und in der Wirtschaft etc.) rasch zu

reagieren und die erforderlichen Anpassungen

vornehmen zu können.

© KAGes

Managementsysteme

Ablauforganisation

Dr. Gerhild Paukovitsch-Jandl, MAS,

Dipl.-KHBW Gerhard Wolf,

KAGes-Management / SIB

Ergebnisse

Die wesentlichen Elemente des Integrierten Managementsystem der KAGes (RL 1025.4737).

© KAGes

September 2012

Menschen helfen Menschen


Aktuelles

7

Der elektronische Gehaltsnachweis

Einfach, schnell und bequem

Mit Oktober 2012 wird es für rund

12.000 KAGes-Mitarbeiter, die über

eine firmeninterne E-Mail-Adresse und somit

einen ESS-Zugang verfügen, einen

neuen Service geben: den elektronischen

Gehaltsnachweis. Ab der Gehaltsabrechnung

Oktober wird der Gehaltsnachweis

nicht mehr wie bisher in Papierform, sondern

nur mehr online zur Verfügung gestellt.

Der Nachweis ist im ESS elektronisch

abrufbar und wird zusätzlich auch per

E-Mail übermittelt. Wer will, kann sich

den Nachweis

Sie erhalten ab der Abrechnung

10/2012 den Gehaltsnachweis per

E-Mail an die Adresse:

sandra.muster@kages.at

Das Passwort lautet: Test7845!

Das Passwort können Sie über das

ESS individuell abändern.

„Wachkoma und Bewusstsein“

Symposium

21. September 2012, 09:00 - 17:00 Uhr,

Aula der Karl-Franzens-Universität Graz

Zum 10-jährigen Bestehen des Vereins „Initiative

für Menschen im Wachkoma“ findet

ein Symposium zum Thema “Bewusstseinsforschung”

statt.

Drei Fach-Vorträge, ein Teil zur Pflegepraxis

sowie eine abschließende Podiumsdiskussion

bilden das Programm. Dazwischen

bleibt jedoch auch viel Zeit, um zu diskutieren

und sich auszutauschen.

Pflege & Medizin

„Wenn der Geist schwindet“ - Alzheimer,

eine globale Herausforderung

24.September 2012,

Hörsaal D, Hörsaalzentrum,

LKH-Univ. Klinikum Graz

auch auf die private E-Mail-Adresse zustellen

lassen. Der elektronische Gehaltsnachweis

entspricht dem derzeit auf Papier

gedruckten. Es gibt keine inhaltlichen Änderungen.

Höchstes Augenmerk wird natürlich auch auf

den Datenschutz gelegt: Der Online-Gehaltszettel

kann nur mit einem persönlichen, einmalig

automatisch vergebenen Passwort

geöffnet werden. Das Passwort wird

mit dem letzten

Aktuelle Termine

Die schriftlichen Feedbacks der Besucher

von 2011 bestimmten die Themenauswahl

für 2012.

Risikomanagement im Wandel der

Zeit - Symposion in Koop. mit der

Plattform Patientensicherheit

(ANetPas)

26. September 2012,

Hörsaalzentrum, LKH-Univ. Klinikum Graz

Das Symposium wird gemeinsam mit der

Plattform Patientensicherheit (ANetPas)

veranstaltet.

1.Internat. Schmerzmanagement-

Kongress und 5. Grazer Schmerztag

6. bis 7. November 2012,

Hörsaalzentrum, LKH-Univ. Klinikum Graz

Kongressorganisation: Stabsstelle QM-

RM, LKH-Univ. Klinikum Graz,

schriftlichen Gehaltsnachweis im September

2012 an alle betroffenen Mitarbeiter

ausgeschickt und kann individuell im ESS

geändert werden.

Die Vorteile auf einen Blick:

• Einfacher Zugriff auf den elektronischen

Gehaltsnachweis von einem firmeninternen

Computer oder von zu Hause aus.

• Schnelle Informationsweitergabe an alle

Mitarbeiter

• Elektronische Speicherung der Gehaltsnachweise,

womit ein Sammeln in

Mappen zukünftig entfallen kann.

• Die Abholung bzw. Verteilung der Gehaltszettel

in den Personalstellen der

Häuser entfällt.

• Der persönliche Pocketdienstplan kann

der E-Mail, mit welcher der elektronische

Gehaltsnachweis übermittelt wird, auf

Wunsch des Mitarbeiters beigefügt

werden.

• Einsparungen im Sachaufwand,

ca. 200.000 Blatt Papier pro Jahr

Mag. Yvonne Berchtold,

KAGes-Management /

Personalmanagement

E-Mail: schmerzmanagement@klinikum-graz.at

Tel.: +43 316 385-84396

Risikomanagementtage

21. – 23. November 2012,

Hotel Loipersdorf Spa & Conference

Zum bereits sechsten Mal veranstaltet

heuer das Netzwerk Risikomanagement

Österreich die „Risikomanagementtage

in Loipersdorf“. Als Auftakt gibt es einen

„Medizinrechtlichen Nachmittag“, daran

schließt sich die 2-tägige „Fachtagung Risikomanagement“

an.

Weitere Informationen:

www.netzwerk-risikomanagement.at

Menschen helfen Menschen

September 2012


8

MENSCHEN HELFEN MENSCHEN

„Rote Nasen“ Benefizkonzert

Rock für den guten Zweck auf der Grazer Murinsel

Zu einem Benefizkonzert

zugunsten der Roten Nasen

lud am 19. Juli 2012 die

Band Scarecrowtales auf die

Grazer Murinsel ein. Die Veranstaltung

hatte einen starken

Bezug zum LKH- Univ. Klinikum

Graz: Zwei Bandmitglieder,

die sich gleichzeitig

bei den Klinikclowns engagieren,

sind beruflich am Klinikum

tätig: OA Dr. Andreas

Schöpfer (Univ.-Klinik für Anästhesiologie und

Intensivmedizin) und Dipl.-Ing. Clemens Keil

(Univ.-Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde).

Trotz trister Wetterlage und widriger

Umstände kamen dennoch rund 200 Zuhörer

auf die Murinsel und erlebten einen Abend mit

erdiger Rockmusik. Selbst der in der zweiten

Konzerthälfte einsetzende Gewitterregen

konnte die tolle Stimmung nicht trüben. Die

zaghaften Versuche der Band, das Konzert abzubrechen,

wurden vom Publikum lautstark abgelehnt.

Nach drei Zugaben und rund

Für eine beispielgebende und vorbildliche

Behindertenarbeit in den Spitälern wurde

von den beiden KAGes-Zentralbehindertenvertrauenspersonen

Franz Rossegger und

Ursula Stauder der „KAGes-Anerkennungspreis

für vorbildliche Behindertenpolitik“

ausgeschrieben. Eine unabhängige externe

Fachjury prämierte die besten Leistungen in

den vier Kategorien Barrierefreiheit, Unternehmenskultur,

Soziale Verantwortung und

Integration. In einem Festakt im Steinernen

Saal des Landhauses wurden

die ersten fünf Preisträger

ausgezeichnet.

Viele rote Nasen auf der Murinsel.

€ 1.500,- Spenden war dann aber definitiv

Schluss.Oberclown Hannes Urdl zeigte sich

von der Veranstaltung beeindruckt: „Mit den

Scarecrowtales verbindet uns eine langjährige

Freundschaft und gute Zusammenarbeit. In

den letzten Jahren hat die Band viele Spenden

für die Roten Nasen erspielt.“ Nach dem Konzert

waren sich die Veranstalter und die Klinikclowns

einig: Auch im nächsten Jahr wird wieder

auf der Murinsel ordentlich gerockt.

Weitere Informationen:

www.scarecrowtales.at

Vorbildliche Behindertenpolitik in der KAGes

Beste Spitäler mit Anerkennungspreis ausgezeichnet

Behindertenpolitik hat in der KAGes einen

hohen Stellenwert. Rund 1.800 Mitarbeiter

mit Behinderungen sind in der KAGes tätig;

damit erfüllen wir die gesetzlichen Vorgaben

bei weitem. Mit einer engagierten unternehmerischen

Behindertenpolitik

konnte in den letzten Jahren eine echte

Win-win-Situation erzielt werden. Menschen

mit Behinderung verfügen sehr häufig

über außergewöhnliche Fähigkeiten

und Begabungen.

© DI Keil

Menschen helfen Menschen ist das

Leitmotiv der KAGes und Ausdruck

unseres engagierten Leitbildes. Viele

von Ihnen helfen mit großem Engagement

auch über den Berufsalltag

hinaus Menschen in besonderen

Notsituationen durch Ihren Einsatz

in einer der vielen freiwilligen Hilfsorganisationen

oder bei humanitären

Hilfseinsätzen im Ausland. Dieses

beachtliche Engagement kann nicht

genug gewürdigt werden. Unsere Berichte

in G’sund über Ihre Leistungen

abseits des Krankenhausalltages sollen

dazu beitragen.

Schreiben Sie uns bitte von Ihrem Einsatz:

Redaktion G’sund

Stiftingtalstraße 4–6, 8010 Graz

gsund@kages.at

Ihre G’sund Redaktion

Dazu kommen eine große Einsatzbereitschaft

und ein ausgeprägter Leistungswille.

• Barrierefreiheit: Spital Knittelfeld

• Unternehmenskultur:

LKH-Univ. Klinikum Graz

• Soziale Verantwortung: LKH Leoben

• Integration: LKH Bruck an der Mur und

LKH Stolzalpe

Die Gewinner aus dem

LKH Bruck a.d. Mur.

© Langos

September 2012

Menschen helfen Menschen


MENSCHEN HELFEN MENSCHEN

9

Oft schwer: Ein Abschied in Frieden

Interview mit Hannelore Nasup, Teamleiterin des Hospizteams Hochschwab-Süd

Hannelore Nasup ist den Umgang mit Sterbenden

gewöhnt. Als Diplomkrankenschwester

am LKH Leoben wird sie öfter mit der

Endlichkeit des Lebens konfrontiert. Das kommt

ihr beim ehrenamtlichen Dienst in der Hospizbewegung

zugute. Die Mutter von drei erwachsenen

Kindern leitet das Hospizteam Hochschwab-Süd.

Ein großes Gebiet, das die sechs

Gemeinden Aflenz, Aflenz-Land, Turnau, Thörl,

Etmissl und St. Gilgen umfasst sowie zwei Seniorenheime

mit knapp hundert Bewohnern.

Wie haben Sie zur Hospizbewegung gefunden?

Es war eigentlich schon immer mein Wunsch.

Als Jugendliche habe ich früh meinen Stiefvater

verloren, er ist mit 36 Jahren gestorben, mein

Schwager mit 31 Jahren. Im Unterschied zu

meinen Großeltern, die sehr alt geworden und

ruhig eingeschlafen sind, haben die Jungen gekämpft.

Sterben und Tod war in dieser Zeit naturgemäß

ein dominierendes Thema in der Familie.

Von daher resultiert meine Neigung.

Wie kann man sich Ihre Arbeit vorstellen?

In den sehr kleinen Gemeinden kennt jeder jeden.

Der Hospizverein ist bekannt, man kennt

und schätzt unsere Arbeit. In akuten Fällen,

wenn sich z. B. der Gesundheitszustand einer

Person dramatisch verschlechtert hat, werden

wir von der Gemeinde, von Privatpersonen oder

von den Seniorenheimen angerufen. Ich koordiniere

dann den Einsatz unserer Ehrenamtlichen.

Wie viele Teams stehen in der Region zur

Verfügung?

Es gibt Teams in Bruck, Kapfenberg, Hochschwab-Süd,

Mürzzuschlag und Mariazell. In

der Regel bilden zehn bis dreizehn Mitglieder

ein Team. Wir pflegen den Kontakt untereinander,

absolvieren vor allem gemeinsam Fortbildungskurse.

Weiterbildung ist in unserem ehrenamtlichen

Dienst von größter Wichtigkeit.

Derzeit haben wir sogar zwei Männer in einem

Team – eine erfreuliche Novität.

Wie erleben Sie das Sterben von Menschen?

Wie verhalten sich Menschen, die

wissen, dass das irdische Leben bald zu

Ende geht?

Ganz unterschiedlich. Es gibt welche, die Frieden

geschlossen haben mit ihrem Leben. Das

wird z. B. dadurch deutlich, dass sie an Verwandte

die Bitte äußern: „Bleib so, wie du bist“

oder: „Sorge dich um den oder jene“. Wer so

spricht, ist mit sich im Reinen und kann loslassen.

Manchmal gibt es aber auch das Gegenteil.

Da wird Verzweiflung spürbar, sobald man

ins Zimmer geht. Es gibt Ehepaare, die das

Thema Sterben tunlichst vermeiden, obwohl

sie wissen, dass der Andere gehen muss. Dabei

weiß der Betroffene in den meisten Fällen

sehr genau, wie es um ihn steht. Da gilt es zu

vermitteln und mit aller Behutsamkeit das Gespräch

in Gang zu bringen.

Ist Ihnen ein besonders prägender

„Fall“ in Erinnerung?

Den habe ich vor meiner Hospizausbildung

erlebt. Eine Frau – austherapiert – lag im

Sterben. Lebensgefährte und Tochter wurden

geholt. Die Dame, mit der es zu Ende

ging, sagte immer wieder nur einen Satz:

„Frieda, Frieda, lass mich sterben“. Wir

konnten damit nichts anfangen. Damals

hätte mir die Hospizerfahrung sehr geholfen,

denn wie sich später herausstellte,

wollte die Frau ihre Tochter beim Sterben

nicht dabei haben. Als Frieda heimfuhr, ist

die Frau am Abend desselben Tages gestorben.

Wie belastend empfinden Sie persönlich

den Tod anderer?

Es kommt mir zugute, dass ich beruflich oft

mit dem Sterben konfrontiert werde. Bei außergewöhnlichen

Fällen kann allerdings

auch ich mich der Betroffenheit nicht entziehen.

Eine große Hilfe ist die Supervision, die

wir regelmäßig absolvieren.

Spielt in den letzten Stunden eines

Menschen Religion eine Rolle?

Franz Feller im Gespräch mit Hannelore Nasup.

Manchmal sehr. In der Regel gelingt es

Menschen im ländlichen Bereich, die sehr

gläubig sind, leichter, Frieden zu schließen.

Doch wir haben es mit den verschiedensten

Religionen zu tun. Alle gehen von ihrem

Glauben her anders mit dem Sterben um. Ich

denke etwa an den jungen Tumorpatienten

mit Migrationshintergrund. Er stammte aus

einem muslimischen Elternhaus, wurde aber

in Österreich sozialisiert und ist hier aufgewachsen.

Er lebte in zwei Welten. Als die

Eltern merkten, dass es mit ihm zu Ende

geht, pochten sie auf ihren Glauben. Doch

der Bub konnte nicht so empfinden, wie sich

das Mutter und Vater vorstellten. Eine

schwierige Situation.

Sie geben viel durch Ihr Engagement

für andere. Was kommt für Sie persönlich

zurück?

Sehr viel. Es ist ein gutes Gefühl, wenn es

gelingt, als Mediator Frieden zu vermitteln.

Man wird auch immer wieder mit der eigenen

Begrenztheit konfrontiert und ist gezwungen,

sich damit auseinanderzusetzen.

Sie sind Ehefrau und Mutter und arbeiten

als Krankenschwester. Wie schaffen

Sie daneben Ihr ehrenamtliches

Hospiz-Engagement?

Ich arbeite 30 Stunden pro Woche am LKH,

meine Kinder sind erwachsen, mein Mann

auf Montage. Ich bewohne in Jauring ein

großes Haus, habe Hobbys, bin in Vereinen

tätig. Was ist schon Zeit? Diese Frage orientiert

sich an dem, was einem wichtig erscheint.

Und mein Engagement für Hospiz

ist mir sehr, sehr wichtig.

© Paul Benedek

Menschen helfen Menschen

September 2012


10

MENSCHEN HELFEN MENSCHEN

Trattoria Sociale

Essen wie in Italien zum kleinen Preis

Eine Privatinitiative, die

beispielgebend sein

kann: Der 25-köpfige Betriebsbehindertenausschuss

(BBA) des LKH-Universitätsklinikums

Graz startete ein

sechsmonatiges Hilfsprojekt

für notleidende Kinder in

Nordalbanien. Mit zwei Aktionen

werden Kinder, die in

schwierigen und ärmlichen

Verhältnissen leben, unterstützt.

So hilft der Betriebsbehindertenausschuss

bei der

Fertigstellung eines Kindergartens

östlich von Shkoder.

In diesem spüren die

Kleinkinder liebevolle Zuwendung, und es

gibt zudem für sie etwas nicht Alltägliches:

ein warmes Essen. Mit dem Verkauf eines

Kurzgeschichtenbuches um 17 Euro wurde

die erste Initiative gesetzt. Die Autorin, Dr.

Marianne Graf, beschäftigt sich seit zwanzig

Jahren intensiv mit dem Leben der Menschen

vor Ort und versucht zu helfen, wo es möglich

ist. Dementsprechend berühren ihre Kurzgeschichten

und hinterlassen deutliche Spuren

beim Leser. Die zweite Aktion läuft unter dem

Titel „Ein Tag – ein Euro – ein Kind – ein Essen.“

Sechs Monate lang sammeln die Mitglieder

des Betriebsbehindertenausschusses

Spenden für ein „Essensgeld“. Bereits mit einem

Euro pro Tag kann sich ein Kind in dieser

ärmlichen Region satt essen.

Einmal im Monat wird diese Aktion auch

von einem Prominenten unterstützt. Den

Polpetti mit Pasta, Dammhirschleberkäse

und Haussalami aus eigener Erzeugung,

Pasta mit Meeresfrüchten, Roastbeef:

Was für viele Menschen Hinweise

auf ein neues Lokal sind, sind für andere

Botschaften aus einer anderen Welt.

Gerry Wrus, gastronomisches Urgestein

der steirischen Landeshauptstadt, will

nicht, dass „sich das nur Bessergestellte

leisten können“ und hat daher eine Trattoria

Sociale ins Leben gerufen. Jeden Sonntag

gibt es zwischen 11:00 und 15:30 Uhr

am Kaiser-Josef-Platz (Ecke Mandellstraße/Glacis)

die aufgezählten Spezialitäten

und noch viel mehr zu Preisen zwischen

4,90 und 8,50 Euro. „Jeder kann einen Beitrag

für jene leisten, denen es in unserer

Gesellschaft nicht so gut geht. Man muss

nur wollen. Also tue ich das, was ich als

Koch und Wirt tun kann.“ Natürlich werden

in der Trattoria Sociale auch so genannte

Bessergestellte bedient. Gerry Wrus macht

da keinen Unterschied. Die können zum

günstigen Preis noch eine Spende drauflegen,

die in andere soziale Engagements

des Wirts fließt.

Hilfe, die ankommt

KAGes-BBA hilft Kindern in Nordalbanien

Behindertenvertreterin U. Stauder

mit ORF-Balkanexperten Mag. C. Wehrschütz.

Anfang machte Mag. Christian Wehrschütz,

Balkanexperte des ORF. Er kennt die Situation

in dieser Region genau und weiß natürlich,

dass selbst die geringste Hilfe oft

viel bewirkt. Vor allem, wenn sie als Hilfe

zur Selbsthilfe funktioniert. „Wichtig ist,

dranzubleiben, und auch zu schauen, was

aus den Kindern wird“, erläuterte Christian

Wehrschütz. Ursula Stauder, Behindertenvertreterin

des LKH-Universitätsklinikums

Graz, erklärt die Beweggründe zur Hilfe

folgendermaßen: „Das Land Steiermark

und die KAGes ermöglichen uns als behinderte

Arbeitnehmer die wirtschaftliche

Unabhängigkeit im Leben. Trotz unserer

persönlichen Handicaps möchten wir ebenfalls

Unterstützung zukommen lassen. Wer

immer uns dabei behilflich sein möchte, ist

herzlich eingeladen, denn gemeinsam können

wir noch mehr bewegen.“

© KAGes

Helfen Sie mit – danke

Franziskaner gegen Armut

10 Cent am Tag für die Not vor der Tür

Spendenkonto: 92 044 050

Bankleitzahl: 60 000 PSK

Die Franziskaner für Mittel- und Osteuropa

bemühen sich besonders um die Situation

der ärmsten Menschen in den ehemals

kommunistischen Ländern.

Mehr dazu: www.franzhilf.org

Sehen ohne Grenzen

Spendenkonto: 2024 1075 444

Bankleitzahl: 56 000 Hypo

Viele Millionen Menschen in den Entwicklungsländern

sind am Grauen Star

erkrankt und erblindet.

Mit einer Routineoperation helfen ihnen

österreichische Ärzte.

Mehr dazu: www.sehenohnegrenzen.org

Licht für die Welt

Spendenkonto: 92 011 650

Bankleitzahl: 60 000 PSK

50 Millionen Blinde gibt es auf der Welt.

Vielen kann mit einem geringen finanziellen

Aufwand geholfen werden.

Mehr dazu: www.licht-fuer-die-welt.at

Verein für das Herzkranke Kind

Spendenkonto: 0000- 075689

Bankleitzahl: 20815 Steiermärkische Bank

und Sparkassen AG

Die Interessensvertretung für herzkranke

Kinder und deren Familien umfasst 250

Eltern und Mitarbeiter der Kliniken im Einzugsgebiet

Steiermark, Kärnten und dem

südlichen Burgenland.

Mehr dazu: www.kinderkardiologie.at

Initiative für Früh- und Neugeboren

Spendenkonto: 0882 555 0000

Bankleitzahl: 12 000 Bank Austria

Der gemeinnützige Verein steht als Elterninitiative

betroffenen Müttern und Vätern

helfend zur Seite. Informationsdefizite

sollen behoben und der notwendige Dialog

zwischen Ärzten, Eltern und Institutionen

gefördert werden.

Mehr dazu: www.kleine-helden.at

September 2012

Menschen helfen Menschen


PERSONALENTWICKLUNG

11

Konflikte mit Kollegen

Der KAGes-Konfliktleitfaden NEU bietet Hilfe

steuertiPPs

Wo immer Menschen aufeinander treffen,

entstehen Konflikte. Schlecht gelöste

Konflikte beeinflussen ein Unternehmen

in vielerlei Hinsicht: Mitarbeiterfluktuation,

Fehlzeiten, Qualitätsmängel und unzufriedene

Patienten sind nur einige Beispiele

dafür, wie durch unzureichendes Konfliktmanagement

Kosten entstehen. Die gute Nachricht:

Konfliktmanagement lässt sich erlernen.

Die KAGes bietet eine Reihe von Ratgebern,

aber auch Seminare und Vorträge zum

Thema Konfliktmanagement an (Richtlinie

0010.0587).

Leitfaden zur Konfliktbearbeitung für

Vorgesetzte und Mitarbeiter

Der Leitfaden befasst sich ausführlich mit

dem Thema Konfliktmanagement und bietet

zahlreiche Hintergrundinformationen, Modelle

und Checklisten für einen konstruktiven

Umgang mit Konflikten. Besonders wird auf

das Angebot der KAGes zur Unterstützung der

Führungskräfte eingegangen – mit detaillierten

Hinweisen auf Mediation, Supervision,

Coaching, Teamentwicklung und Moderation.

Kurzinformation Konfliktmanagement

Die Kurzinformation fasst für den schnellen

Leser auf zwei Seiten die wichtigsten

Informationen des Leitfadens zusammen.

Konfliktlösung erfordert Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl.

Arbeitsrechtliche Schritte bei unlösbaren

Konflikten

Der Leitfaden richtet sich an Führungskräfte

in Fällen, in denen Konflikte

nicht mehr konstruktiv bearbeitet werden

können: z. B. wenn mehrere Konfliktgespräche

erfolglos verlaufen sind

und eine Kündigung im Raum steht. Der

Ratgeber zeigt auf, wie vorzugehen ist,

wer zu informieren ist und was aus rechtlicher

Sicht berücksichtigt werden muss.

Seminare:

Seminarangebote zum Thema Konfliktmanagement,

Kommunikation und Führung sind

im a:sk Bildungskalender (http://intra.kages.

at/ask, www.a-sk.at) ersichtlich.

Ansprechpartner:

• Mag. S. Fanninger (Tel. 340-5619)

und Dr. H. U. Schlögl (Tel. 340-5252)

KAGes-Services/PES für Angebote zu Moderation,

Mediation, Coaching, Supervision,

Teamentwicklung

• W. Krahfuss (Tel. 340-5271) und R. Jöbstl

(Tel. 340-5733) KAGes-Services/PE-Services

für Weiterbildungsangebote zum Thema

Konfliktmanagement im Rahmen der a:sk.

• Dr. C. Grünauer-Leisenberger (Tel. Sekretariat

340-5109) KAGes-Management/PM

für alle Fragen zum Arbeitsrecht bei unlösbaren

Konflikten.

• IPS – Interne Psychosoziale Servicestelle

für Konflikte und Belastungen

im beruflichen Kontext und darüber

hinaus: anonym – kostenlos – prompt

und streng vertraulich! (Tel. 340-5505,

E-Mail: ips@kages.at)

Mag. Krista Furthmayr,

KAGes-Services / PE-Services

© Mag. Prangl, MSc

MMag. Gerhard Hubner

Mag. Martin Allitsch

Praxisgründung (iii) –

sozialversicherung

Im Rahmen eines Dienstverhältnisses kümmert

sich der Arbeitgeber um die Sozialversicherung

seiner Dienstnehmer (ASVG). Kranken-, Unfallund

Pensionsversicherungsbeiträge werden

an die entsprechenden Kassen abgeführt. Für

Angestellte in Krankenhäusern werden meist

auch die Kammerbeiträge an die Ärztekammer

berechnet und überwiesen. Mit der Gründung

einer eigenen Ordination unterliegt der freiberuflich

tätige Arzt mit seinen daraus erzielten

Einkünften ebenfalls der Sozialversicherungspflicht

(FSVG), hier jedoch nur der Unfall- und

Pensionsversicherung. Ein oft gewählter Weg

in die Selbständigkeit ist die Gründung einer

Praxis noch während des aufrechten Dienstverhältnisses.

Das führt jedoch dazu, dass

bis zum Erreichen der Höchstbeitragsgrundlage

(dzt EUR 59.220,- p.a.) sowohl Beiträge

nach ASVG aus dem Dienstverhältnis als auch

Beiträge nach FSVG aus der freiberuflichen

Tätigkeit zu entrichten sind. Übersteigen die

Einkünfte in Summe EUR 59.220,- kann im Rahmen

der Sozialversicherung nach FSVG durch

einen Antrag auf Differenzvorschreibung erreicht

werden, dass in Summe nur Beiträge von

der Höchstbeitragsgrundlage zu begleichen

sind. Sind die Einkünfte aus der freiberuflichen

Tätigkeit geringer als dzt. EUR 4.515,12 jährlich

ist auf Antrag eine Ausnahme von der Pflichtversicherung

nach FSVG möglich.

Wird das Dienstverhältnis nicht mehr aufrechterhalten,

fällt der dadurch bestehende Krankenversicherungsschutz

weg. Die Krankenversicherung

wird über den Wohlfahrtsfonds

abgedeckt. Da jedoch die Leistungen des Wohlfahrtsfonds

in Krankheitsfällen nicht den gleichen

Schutz bieten wie eine gesetzliche Krankenversicherung,

entscheiden sich viele Ärzte

für eine zusätzliche Krankenversicherung. Hier

besteht neben der Möglichkeit der privaten

Krankenversicherung auch die Möglichkeit

einer freiwillige Versicherung nach § 16 ASVG

(GKK) oder nach § 14a GSVG (gewerbliche

Sozialversicherung). Die optimale Variante

muss im Einzelfall geklärt werden. Dabei spielt

auch die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge

eine Rolle.

Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG

A-8010 Graz, Leonhardstr. 104

Tel. 0316/338 338, www.hubner-allitsch.at

Menschen helfen Menschen

September 2012


12

PERSONALENTWICKLUNG

Turnus in Teilzeit

Gelungenes KAGes-Projekt

2010 wurde das Projekt „Turnus in Teilzeit“

begonnen. Mittlerweile ist es zu einer

gerne in Anspruch genommenen Wiedereinstiegsmöglichkeit

für Turnusärzte geworden.

In den nächsten G´sund Ausgaben wollen wir

diesen Baustein zur besseren Vereinbarkeit

von Familie und Beruf mittels Erfahrungsberichten,

Interviews, etc. näher vorstellen.

Zwischenbilanz

Zu Beginn des Projekts hatte ca. die Hälfte der

teilnehmenden Turnusärzte keinen Rechtsanspruch

auf Teilzeitbeschäftigung nach dem

Mutterschutzgesetz (mind. 3-jährige Betriebszugehörigkeit,

Karenzzeiten mitgerechnet)

bzw. dem Väterkarenzgesetz. Mittlerweile

sind die Teilzeitstellen von 16 auf 23 angewachsen

und fast ausschließlich von Turnusärzten

mit Rechtsanspruch besetzt. Ein Nachrücken

von Turnusärzten ohne Rechtsanspruch

ist möglich, wenn eine Stelle nicht mit

einem Turnusarzt mit Rechtsanspruch besetzt

werden kann. Ursprünglich musste nach der

ÄrztInnen-Ausbildungsordnung die Ausbildung

in den Fächern Allgemeinmedizin, Innere

Medizin und (Unfall-)Chirurgie für die

Dauer von mindestens drei Monaten und in

einer Organisationseinheit für Geburtshilfe

für die Dauer von zumindest zwei Monaten

in Vollzeit erfolgen. Seit Herbst 2011 besteht

die Möglichkeit, den gesamten Turnus

in Teilzeit zu absolvieren. Vollzeitteile können,

müssen aber nicht mehr gemacht werden.

Bei Teilzeit verlängert sich natürlich die

Ausbildungszeit. Demgemäß erhöht sich die

Verweildauer der Turnusärzte auf einer Teilzeitstelle,

was die Planungen erschwert und

die freien Ressourcen verknappt.

Ausblick

Für das Jahr 2013 sind fast alle Teilzeitstellen

verplant. Diejenigen Interessenten, für

die derzeit keine Teilzeitstelle vorgesehen

ist, wurden auf eine Warteliste gesetzt. Bei

der letzten Befragung haben 90 % der Primarärzte

ihre Erfahrungen mit „Turnus in

Teilzeit“ mit „sehr positiv“ bzw. „positiv“

beurteilt. Auch die Ausbildungsqualität im

Teilzeitturnus wurde gut bewertet. 84 % der

befragten Turnusärzte fühlen sich „sehr gut“

bzw. „gut“ im Team integriert. Die positive Resonanz

auf das Projekt hat gezeigt, dass die

KAGes mit ihren Initiativen zu einer verbesserten

Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf einem

guten Weg ist.

Für Rückfragen zu diesem Thema steht Ihnen

bis September 2012 Waltraud Paier,

PM, 0316/340-5193 und ab Oktober 2012

Maria Jauk, PM, 0316/340-5172, gerne zur

Verfügung.

Waltraud Paier,

KAGes-Management/

Personalmanagement

Starke Führung - sichere Zukunft

Förderung für künftige Pflege-Führungskräfte am LKH-Univ. Klinikum Graz

© KAGes

Dr. Ulrike Zierler,

© KAGes

Zukünftige Führungskräfte auszuwählen,

zu fördern und zu coachen ist dem LKH-

Univ. Klinikum Graz ein großes Anliegen.

Seit 2009 werden potentielle Führungskräfte

auf ihre Funktion im mittleren Management

vorbereitet. 2012 wurde das Förderprogramm

auch auf das obere Management

erweitert. Derzeit sind 35 Mitarbeiter

in der Förderung zur Stationsleitung und 2

Mitarbeiter in jener zur Oberschwester

bzw. zum Oberpfleger. Das Förderprogramm

erstreckt sich über ca. 2 Jahre und

ist in mehrere Phasen unterteilt. In dieser

Zeit trainieren die Kandidaten künftige

Führungsaufgaben im „geschützten Rahmen“.

Was konkret zu tun ist, wurde in einem

Entwicklungs- und Fördermodell festgehalten.

Die Kompetenzen werden durch

die schrittweise Delegation von Führungsaufgaben

gestärkt.

Während des gesamten Zeitraumes werden

die Mitarbeiter von ihren direkten

Vorgesetzen und erfahrenen Führungskräften

begleitet. Diese beobachten die

Kandidaten im Arbeitsumfeld und können

steuernd einwirken. So wird der Austausch

zwischen bestehenden und zukünftigen Führungskräften

gestärkt und generationsübergreifendes

Lernen gefördert.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Programms

können sich Absolventen für öffentlich

ausgeschriebene Führungspositionen

bewerben. Die Bewerber werden dann in einem

Hearing von einer Kommission bewertet,

der beste Kandidat wird ausgewählt und

vorerst für 3 Jahre befristet bestellt.

Pflegedirektorin DKKS Ch. Tax, MSc,

Mag. Elisabeth Zaponig, MSc,

Leitung Personalentwicklung,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© Isabella Lopez

September 2012

Menschen helfen Menschen


PERSONALENTWICKLUNG

13

Großes Pendlerpauschale NEU!

Änderungen der Lohnsteuerrichtlinien

Mit 1.Jänner 2012 wurden die Lohnsteuerrichtlinien

betreffend die Beurteilung

der Zumutbarkeit der Benutzung eines

Massenbeförderungsmittels bei Geltendmachung

des großen Pendlerpauschales

geändert.

Demnach ist unter anderem:

• die Benützung des Massenbeförderungsmittels

jedenfalls unzumutbar, wenn die

Wegzeit für die einfache Wegstrecke mit

dem Massenbeförderungsmittel mehr

als 2,5 Stunden beträgt.

• Beträgt die Wegzeit für die einfache

Wegstrecke mit dem Massenbeförderungsmittel

mehr als 90 Minuten, aber

nicht mehr als 2,5 Stunden, ist die Benützung

des Massenbeförderungsmittels

zumutbar, wenn diese Wegzeit für

die einfache Wegstrecke höchstens

dreimal so lange dauert wie die Fahrzeit

mit dem Kfz.

Jene Mitarbeiter, die derzeit ein großes

Pendlerpauschale beanspruchen, müssen

bis spätestens 30.11.2012 jedenfalls einen

Neuantrag stellen, unabhängig davon, ob

sich die Anspruchsvoraussetzungen geändert

haben oder nicht.

Wird kein Neuantrag gestellt, wird die Berücksichtigung

des großen Pendlerpauschales

im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnung

per 01.01.2013 automatisch

eingestellt.

Die betroffenen Mitarbeiter erhalten von

Seiten des Dienstgebers noch eine gesonderte

Information!

Mag. Svenia Kaplan,

KAGes-Management/

Personalmanagement

© fotolia

Auch spätabends und

am Wochenende für Sie geöffnet!

SPAR am Grazer Hauptbahnhof:

1 Stunde

GRATIS

parken!*

*in der Tiefgarage unter dem Hotel

IBIS bei einem Einkauf ab € 10,-

Montag – Freitag Samstag Sonntag

6 x in Graz & Graz-Umgebung

Ragnitzstraße 127: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Kärntner Straße 366: SPAR express bei der Turmöl-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Triester Straße 459: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

SPAR am Hauptbahnhof (1 Stunde GRATIS parken*) 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Feldkirchen: SPAR am Flughafen Graz (30 Min. GRATIS parken) 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr

Windorf: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

1 x im Bezirk Weiz

Großpesendorf: YES-Nahversorger 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

1 x im Bezirk Fürstenfeld

Autobahnabfahrt Ilz: SPAR bei PRORast Rath 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

1 x im Bezirk Radkersburg

Eichfeld: SPAR-Shop bei Tankstelle/Café Greiner 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

1 x im Bezirk Deutschlandsberg

Wettmannstätten: SPAR bei der Gegg-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

6 x in der Obersteiermark

Leoben: SPAR am Bahnhof 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr

Zeltweg: SPAR bei der M-Rast-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

Kapfenberg: SPAR bei der OIL-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 6 – 21 Uhr

Bruck/Mur: Bistro im EUROSPAR 6 – 19 Uhr** 6 – 18 Uhr 6 – 12 Uhr

Bad Aussee: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 7 – 21 Uhr

Schladming: SPAR express bei der BP-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr

**Freitag 6 – 19.30 Uhr

Menschen helfen Menschen

September 2012


14

PERSONALENTWICKLUNG

IN ALLER KÜRZE

Prim. Dr. Karl Wilhelm Ahlsson hat mit

1. Juni 2012 zusätzlich zu seinem Primariat

für Anästhesiologie am LKH Bruck a.d. Mur

auch die fachliche und organisatorische Leitung

der Abteilung für Anästhesie am LKH

Mürzzuschlag-Mariazell übernommen.

BDir. Siegfried Fortmüller, MBA hat mit

9.8.2012 zusätzlich zu seiner Tätigkeit am

LKH Graz West die Führung der Geschäfte

der Betriebsleitung bei den KAGes Textilservices

übernommen.

Prim. Dr. Barbara Maafe-Rudpichi

wurde mit Wirkung vom 1. Juni 2012 zur

Primarärztin an der Abteilung für Anästhesiologie

und Intensivmedizin am LKH

Stolzalpe bestellt.

© W. Ahlson

© LKH Stolzalpe

Sabine Reiterer, MBA, MSc wurde mit

1. September 2012 zur interimistischen Leitung

der Betriebsdirektion des LKH Judenburg-Knittelfeld

bestellt.

OA Dr. Sven Ziegler wurde mit Wirkung

vom 1. August 2012 zum Departmentleiter

für das Department III am LKH Stolzalpe bestellt.

© Reiterer

© LKH Stolzalpe

© LKH Graz West

AUSGEZEICHNET

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen

Laryngologischen Gesellschaft

in Helsinki wurde Univ. Prof. Dr. Gerhard

Friedrich, Vorstand der Grazer HNO-Klinik,

der Oskar-Kleinsasser Award verliehen.

Es ist dies die höchste europäische

Auszeichnung auf dem Gebiet der Kehlkopfheilkunde.

Dieser Preis wurde bisher

erst 7-mal und noch nie an einen Österreicher

vergeben.

Univ.Prof. Dr. Gerhard Friedrich.

© privat

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Köle wurde zum

Ehrenvorsitzenden der Wissenschaftlichen

Gesellschaft der Ärzte in der Steiermark ernannt.

Er ist damit erst der zweite, dem in

der knapp 150-jährigen Geschichte der Gesellschaft

diese Ehrung zuteil wird. Univ.-

Prof. Dr. Köle war über 40 Jahre für das

LKH-Univ. Klinikum Graz tätig, davon fast 25

Jahre als Vorstand der II. Chirurgischen Abteilung.

Univ.Prof. Dr. Wolfgang Köle.

© KAGes

September 2012

Menschen helfen Menschen


GESUNDHEIT UND FORSCHUNG

15

Immer up to date

Erfolgreicher Wissenstransfer unter Ärzten beim Stolzalpen-Update

Fachgruppensitzung der steirischen Orthopäden.

LKH Stolzalpe: Hightechmedizin

Neues Gerät setzt Maßstäbe in der Wirbelsäulenchirurgie

Das LKH Stolzalpe hat ein neues mobiles

Bildgebungssystem mit integrierter Navigation

für den wirbelsäulenchirurgischen

Operationssaal in Betrieb genommen. Das

neue Gerät ermöglicht dem Ärzteteam Eingriffe

an der Wirbelsäule mit ungeahnter

Präzision.

© LKH Stolzalpe

Seit vielen Jahren gibt es das Stolzalpen-

Update, eine wissenschaftliche Veranstaltungsreihe

mit anschließender Fachgruppensitzung

unter der Leitung von Dr. Peter

Neubauer und Prim. Doz. Dr. Roman Radl.

Bei der jüngsten wissenschaftlichen Sitzung

präsentierten Dr. Hochegger, DL Dr.

Lick-Schiffer und OA Dr. Krifter Untersuchungstechniken

am Schultergelenk, die

Schultersonographie und chirurgische

Möglichkeiten mit künstlichem Gelenksersatz

am Schultergelenk. Das Symposium

ermöglichte damit rund 50 Orthopäden und

niedergelassene Ärzten aus dem Bezirk ein

kompaktes Update. Wie jedes Jahr gelang

auch heuer wieder der fachliche Wissenstransfer

zwischen den klinisch tätigen und

den praktisch tätigen Ärzten.

Kooperation ist das Gebot der Stunde, um

den steirischen Patienten eine bestmögliche

Versorgung zu garantieren.

„Den Nutzen hat der Patient“, erklärt der

Leiter der Orthopädischen Abteilung, Prim.

Priv.-Doz. Dr. Roman Radl. Mit dem neuen

Navigationssystem stehen

optimale Möglichkeiten

bei der hochpräzisen

minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie

zur

Verfügung. Mit der

neuen Technik ist es

möglich, das Einsetzen

von Implantaten millimetergenau

zu

kontrollieren,

die

Komplikationsrate

und

Strahlungsbelastung zu senken und die Operationszeiten

deutlich zu verkürzen.

Das neue System erlaubt 360-Grad-Aufnahmen,

die während der OP über

eine kreisförmige Kameraschiene

aufgenommen und direkt mit dem

Navigationssystem abgeglichen

werden.

Das LKH Stolzalpe spielt damit in

der ersten Liga der Wirbelsäulenchirurgie,

und komplexe Eingriffe

sind nun mit noch mehr

Sicherheit möglich.

„Dreidimensionale“ OP als steirische Novität im LKH Stolzalpe.

© LKH Stolzalpe

„Die Patienten profitieren

durch deutlich verkürzte

Operationszeiten.

Prim. Priv.-Doz. Dr. Roman Radl

Menschen helfen Menschen

September 2012


16

GESUNDHEIT UND FORSCHUNG

Gelebte Interdisziplinarität am LKH Leoben

Physiotherapie und Chirurgie arbeiten gut zusammen

Seit über einem Jahr gibt es eine interdisziplinäre

Zusammenarbeit von

Physiotherapeuten und Chirurgen im Ambulanzbereich.

In der Vergangenheit gab

es immer wieder Probleme in der Kommunikation

zwischen behandelnden Physiotherapeuten

und Ärzten. Zuweisungsmodalitäten,

Rückfragen bei Behandlungsschritten,

unklare Diagnosen – vieles

verlief nicht immer zufriedenstellend.

Im Rahmen der regelmäßigen Besprechungen

mit dem Ärztlichen Leiter, Prim.

Univ.-Prof. Dr. Hans Rabl, wurde schließlich

die Idee geboren, einen Physiotherapeuten

in die Ambulanz abzustellen.

Zweimal wöchentlich für zwei Stunden

wird seither das Ambulanzteam durch

eine Physiotherapeutin verstärkt. Ihr

Aufgabenbereich umfasst die Erstversorgung

und Beratung von Patienten nach

Frakturen und Sehnen- und Bänderverletzungen

– vor allem nach längeren Ruhigstellungen

–, aber auch die Beratung und

Durchführung alternativer Behandlungsmöglichkeiten,

frühfunktionelle Behandlungen,

Gangschulungen etc.

Nach über einem Jahr Zusammenarbeit

wurde nun Bilanz gezogen: Die Interdisziplinarität

ist für alle Beteiligten ein

Gewinn. Am meisten sicher für die Patienten,

die sich gut und professionell behandelt

fühlen und sich eine ambulante

Physiotherapie ersparen, bzw. deutlich

Gute Zusammenarbeit am LKH Leoben: Chirurgie und Physiotherapie.

Vorreiter Chirurgie am LKH Leoben

Erste minimalinvasive Ösophagusresektion in der Steiermark

verkürzt absolvieren. Aber auch die Arbeit

der Ärzte wird erleichtert.

PT Elke Stradner,

LKH Leoben

© LKH Leoben

Ein schöner Erfolg für das LKH Leoben

und seine Abteilung für Chirurgie: Erstmals

wurde in der Steiermark eine minimalinvasive

Ösophagusresektion durchgeführt.

Auf Grund einer bösartigen Erkrankung

des Ösophagus musste dem Patienten

ein Großteil der Speiseröhre entfernt und

durch eine Schlauchmagenbildung ersetzt

werden. Durch das frühe Tumorstadium bot

sich die Möglichkeit zur minimalinvasiven

Operation. Mit der erstmals in der Steiermark

durchgeführten Operationstechnik gelang

es dem Operationsteam um Univ.-Prof

Dr. Hans Rabl, Priv.-Doz. Dr. Sabine Gabor

und OA Dr. Thomas Niernberger, dem Patienten

rasch wieder einen beschwerdefreien

Alltag bereiten zu können.

OA Dr. Thomas Niernberger,

Abteilung für Chirurgie,

LKH Leoben

Nur mehr kleine Narben zeugen vom gut überstandenen operativen Eingriff-

PD OA Dr. Sabine Gabor mit Patient und OA Dr. Thomas Niernberger (v.l.n.r.)

© LKH Leoben

September 2012

Menschen helfen Menschen


GESUNDHEIT UND FORSCHUNG

17

Mit gutem Beispiel voran

Mitarbeiter des LKH Bad Aussee aktualisieren ihren Impfschutz

Auf Initiative von Hygienefachkraft Ingeborg

Loitzl konnten die Mitarbeiter

des LKH Bad Aussee im Rahmen eines Projekts

kontrollieren lassen, wie es um ihren

aktuellen Impfschutz bestellt ist. Die zehn

wichtigen Erkrankungen Diphtherie, Tetanus,

Polio, Pertussis, Masern, Mumps,

Röteln, Meningokokken, Hepatitis A und

B sowie FSME wurden dabei überprüft.

Die Ergebnisse haben die Erwartungen

übertroffen. Über 45 % der Projektteilnehmer

haben ihren Impfschutz aktualisiert,

die Impfempfehlung Diphtherie/Tetanus/

Polio/Pertussis wurde gar zu 75 % umgesetzt.

Schutzimpfungen sind nach wie vor

eine der wichtigsten Präventivmaßnahmen

gegen Infektionskrankheiten. Dabei

hat nicht nur das individuelle Impfverhalten

jedes einzelnen Auswirkungen, auch

die Durchimpfungsrate spielt eine große

Rolle. Denn durch eine zunehmende Impfmüdigkeit

wird auch die Herdenimmunität

gesenkt, was in der Folge zum Ausbruch

schon eliminierter Erkrankungen führen

kann. Eine vermehrte Reisetätigkeit, Einwanderungen

aus der ganzen Welt führen

ebenfalls zum Wiederauftreten von Erkrankungen,

die in Österreich lange nicht mehr

vorgekommen sind.

Durch die Arbeit mit Patienten, Angehörigen

und Besuchern sind Spitalsmitarbeiter

täglich Krankheitserregern ausgesetzt.

Deshalb ist für sie ein adäquater Impfschutz

besonders wichtig.

Als eines der ersten Häuser der KAGes

wurde im LKH Voitsberg die Wunddokumentation

im openMEDOCS-System eingeführt.

Eine exakte schriftliche Wunddokumentation

ist die Voraussetzung für die weiterführende

Therapie und Diagnostik. In diesem Zusammenhang

hat sich die digitale Fotodokumentation

bewährt. Ein Vorteil liegt primär in

der einfachen Speicherung und Abrufbarkeit

der Daten. Vor allem bei der Versorgung chronischer

Wunden stellt die digitale Fotodokumentation

nicht nur im ambulanten und stationären,

sondern auch im operativen Bereich

eine wesentliche Verbesserung der Verlaufskontrolle

dar. Diese Art der Dokumentation ermöglicht

über einen längeren Zeitraum hinweg

eine exakte Wunddokumentation. Im OP besteht

zusätzlich die Möglichkeit „Screen

shots“ während laparoskopischer Operationen

anzufertigen. Die Bilder werden über die Fallzahl

dem entsprechenden Patienten im open-

MEDOCS zugeordnet und sind somit dauerhaft

abrufbar. Die Einführung der digitalen Wunddokumentation

im gesamten Bereich der Chirurgie

hat im LKH Voitsberg zu einer wesentlichen

Steigerung der Qualitätssicherung in der

Patientenversorgung beigetragen.

OP-DGKS Marianne Strafner,

LKH Voitsberg

Dr. Edlinger „frischt“ den Impfschutz bei DGKS

Angelika Dobrina auf.

HFK Ingeborg Loitzl,

LKH Bad Aussee

Neue Wunddokumentation am LKH Voitsberg

Digitale Bilddokumentation seit Frühjahr 2012

AGN-Notfallfibel

„Medikamente und Richtwerte in der Notfallmedizin“

Die AGN-Notfallfibel „Medikamente und

Richtwerte in der Notfallmedizin“ kann

heute als der Standard im gesamten deutschsprachigen

Raum bezeichnet werden. Das bereits

58.000 Mal verkaufte Spiralbuch für die

Brusttasche von Ärzten, Sanitätern und diplomiertem

Pflegepersonal beinhaltet alle notfallmedizinischen

Daten in maximal komprimierter

und dennoch übersichtlicher Form. Die

Mitarbeit namhafter internationaler Autoren

garantiert für Informationen, die im gesamten

deutschen Sprachraum einsetzbar sind. Nun

liegt die 11. Auflage dieses Standardwerks

vor, an dem auch Ärzte des LKH-Universitätsklinikums

Graz mitgearbeitet haben: ÄDir.

Prof. Dr. G. Brunner, weiters Prof. Dr. G.

Prause, Prof. Dr. H. Brussee, Prof. Dr. A. Lueger,

Prof. Dr. G. Stark, Prof. Dr. M. Grubbauer

und Prof. Dr. P. Schober.

Das „unverwüstliche“ Spiralbuch ist über

den gut sortierten Buchhandel oder www.

notfallbibel.at beziehbar.

Beispiel einer Wunddokumentation.

AGN Notfallfibel, Autor & Hrsg. Ralf Müller

in Zusammenarbeit mit AGN, ARC, ÖNK.

© Loitzl

© LKH Voitsberg

© Müller

Menschen helfen Menschen

September 2012


18

GESUNDHEIT UND FORSCHUNG

Ihrer

Gesundheit

zuliebe

Wann, wie oft, wie spät

abends essen ...?

Unser Körper ist fähig Energie zu speichern.

Daher müssen wir nicht den ganzen

Tag über essen. Andererseits ist es

auch nicht gut zu lange Hungerphasen

zu haben. Der Körper speichert dann

vermehrt Energie in den Fettdepots, die

nur im allernötigsten Fall wieder in Energie

umgewandelt werden. Denn auf die

Schnelle nimmt der Körper lieber Energie

aus den Muskeln. Der Bauchumfang

wächst, die Muskeln schwinden.

Daher gilt:

• Drei Hauptmahlzeiten täglich: Frühstück,

Mittagessen, Abendessen.

• Zum Erhalt der Leistungsfähigkeit

ein bis zwei Zwischenmahlzeiten

- bestehend aus Obst, Joghurt, Buttermilch

etc.

• Auch während der Abnehmphasen

drei Hauptmahlzeiten täglich, aber

Obst und Milchprodukte direkt zu

den Hauptmahlzeiten - 4 bis 5 Stunden

Nahrungspausen

• Abends zumindest 3 bis 4 Stunden

vor dem Schlafengehen nichts mehr

essen.

„Zähne zusammen und durch...“

Psychologie in der Zahnheilkunde

Viele Menschen knirschen und pressen

mit den Zähnen, wenn sie in Stress-Situationen

geraten. Dieser so genannte Bruxismus

ist ein weit verbreitetes Phänomen

und führt im Normalfall zu keinen weiteren

Problemen. Bei 2 bis 3 % der Menschen

kann es jedoch zu einer Schädigung der

Zähne, des Zahnhalteapparats und des Kiefergelenks

kommen. Die genaue Ursache

ist noch unbekannt. Mehrere Faktoren

spielen eine Rolle: Zusammenhänge mit

Angst, Autoaggression und Stress wurden

festgestellt. Nicht umsonst heißt es „das

Problem durchkauen“, „auf dem Zahnfleisch

daherkommen“, „zerknirscht sein“.

Biofeedback-Therapie

Die Therapie von Bruxismus in der Zahnklinik

setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

Nachdem dem Patienten eine Schiene

zum Schutz der Zähne vom behandelnden

Zahnarzt angepasst wurde, erfolgt eine

umfangreiche psychologische Diagnostik

mittels Fragebögen und eine Messung der

Kaumuskulatur am Computer.

Zeigt sich eine sehr hohe Kaumuskelspannung

sind 5 bis 10 Biofeedback-Sitzungen

notwendig, um wieder eine Lockerung der

Muskulatur zu erreichen. Begleitend lernt

der Patient auch ein besseres Stressmanagement,

denn es hat sich in Untersuchungen

gezeigt, dass Knirscher zu wenig aktive

Stressbewältigungsmechanismen anwenden

und lieber alles nach innen kehren.

Mentaltraining

Der letzte wichtige Therapiebaustein ist das

Mentaltraining. Beim nächtlichen Knirschen

ist es wichtig, das Unbewusste mit einzubeziehen.

Daher lernt der Patient in leichter

Trance bestimmte Techniken, die diesem

störenden Knirschreflex entgegen wirken

und das Kiefergelenk entlasten. Um das Erlernte

zu vertiefen, erhält der Patient eine

Mentaltrainings-CD.

Das Quatschodil und die Li-La-Lutschebären

helfen den Kleinen.

Auch kleine und große Angstpatienten, die

aufgrund eines Traumas eine Dentalphobie

entwickelt haben, werden mittels Biofeedback-Training

behandelt. Mit der so genannten

„systematischen Desensibilisierung“

können sie gut auf eine Zahnbehandlung

oder Operation vorbereitet werden.

Dr. Michaela Janda,

Psychologischer Dienst

Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und

Kieferheilkunde,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© Janda

Wußten Sie, dass..

das Einnehmen der Mahlzeiten Ihrem

Alltag einen „gesunden“ Rhythmus

geben kann?

Der (Arbeits-) Alltag beginnt erst nach

dem Frühstück, das Mittagessen ermöglicht

eine nötige Unterbrechnung,

die Zwischenmahlzeiten geben einen

kleinen Energieschub, das Abendessen

ist ein schöner Ausklang des langen Tages.

Gerade in unserer hektischen Zeit tut

eine Tagesstruktur gut.

Gönnen Sie sich eine Pause!

Ihr Ernährungsmedizinischer Dienst,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Messung der Kaumuskulatur am Computer.

© Erich Häupl

September 2012

Menschen helfen Menschen


QUalitätsmanagement

19

3. QM-Träger-Netzwerktreffen in Graz

Leitende Qualitätsmanager der österr. Krankenhausträger zu Gast in der KAGes

Teilnehmer des 3. QM-Träger-Netzwerktreffens.

© KAGes

Einmal im Jahr treffen sich die leitenden

Qualitätsmanager der österreichischen

Krankenhausträger, um sich über neue Entwicklungen

im Gesundheitswesen zu informieren

und auszutauschen. Am 19. Juni 2012 waren

sie auf Einladung von KAGes-Management/Qualitätsmanagement

unter der Leitung

von Mag. F. Hütter im Seminarzentrum zu Gast.

Eröffnet wurde das Treffen vom KAGes-Vorstandsvorsitzenden

Dr. Werner Leodolter und

Vorständin für Medizin und Pflege Univ.-Prof.

Dr. Petra Kohlberger. Dr. Silvia Türk, Leiterin der

Abteilung für Qualitätsmanagement und Gesundheitssystemforschung

im Bundesministerium

für Gesundheit, brachte den Teilnehmern

einen aktuellen Auszug der wichtigsten gesundheitspolitischen

Vorgaben, die von den

Trägern umzusetzen sind.

Dr. Türk ging besonders auf die Ärzteausbildungsreform,

die Ergebnisqualitätsmessung

mittels Register sowie die bundesweite

Einführung der Ergebnisqualitätsmessung

aus Routinedaten ein. Dr. Fabiola Fuchs (NÖ

Landeskliniken-Holding) widmete sich in

ihrem Vortrag den Erfahrungen mit A-IQI

(Austrian Inpatient Quality Indicators) und

welcher standardisierter Vorgehensweise

es diesbezüglich bedarf. Abgerundet wurde

die Veranstaltung mit Workshops, in denen

die Teilnehmer die Gelegenheit hatten, sich

zu den gesundheitspolitischen Vorgaben des

Bundesministeriums bzw. zur Qualitätsstrategie

des österreichischen Gesundheitswesens

auszutauschen.

Die Vorträge des 3. Netzwerktreffens

sind im KAGes-Unternehmensportal unter

KAGes-Management/OE Qualitätsmanagement

abrufbar.

Mag. (FH) Anita Brunnader,

KAGes-Management /

Qualitätsmanagement

„Klinisches Risikomanagement“

Beiträge zur Patientensicherheit

Klinisches Risikomanagement und Patientensicherheit

– kaum ein anderes

Thema hat in den letzten Jahren so viel

Beachtung im Gesundheitswesen gefunden.

Netzwerk Risikomanagement Österreich

fördert die Verbreitung der Patientensicherheit

seit vielen Jahren durch Kongresse,

Ausbildungslehrgänge und Publikationen.

Nun liegt der zweite Band „Klinisches

Risikomanagement – Beiträge zur

Patientensicherheit“ der Schriftenreihe

„Recht und Risikomanagement“ vor. Die

Beiträge vermitteln praxisbezogenes Anwenderwissen

ebenso wie wissenschaftliche

Grundlagen.

Klinisches Risikomanagement

Beiträge zur Patientensicherheit

Becker / Glaser / Kröll / Schweppe / Neuper

Neuer Wissenschaftlicher Verlag, 2012

Euro 38,80

Menschen helfen Menschen

September 2012


Stets am

Puls der Zeit

Neue Adresse, neue Führung, bewährter Qualitätsanspruch:

Das Center für Ärzte und Freie Berufe der

HYPO Steiermark bietet Speziallösungen für Spezialbedürfnisse.

Veranlagungen, Finanzierungen,

Privatvorsorge - punktgenau, maßgeschneidert,

kompetent.

Das zeitgeistige Wohlfühl-Ambiente in einer Atmosphäre

höchster Diskretion bildet den Rahmen für das neue Center

für Ärzte und Freie Berufe, das sich eingebettet in die Zentrale

der HYPO Steiermark präsentiert. Erst Menschen erwecken

Räume zum Leben. Der neue Leiter Klaus Kranner,

CFP, und sein Team agieren höchst kompetent: Individuelle,

zeitlich und örtlich flexible Betreuung sowie ein Netzwerk

aus Professionisten sind tragende Säulen in der Servicierung

von Ärzteschaft, Steuerberatern, Notaren, Rechtsanwälten,

Apothekern, Architekten und Zivilingenieuren.

Ganzheitliche Betreuung auf unternehmerischer

Augenhöhe

Der Erfahrungsschatz von Klaus Kranner kommt nicht von

ungefähr. Über 15 Jahre lang hatte er die Leitung der HYPO-

Steiermark-Filiale Landeskrankenhaus inne. Große Leidenschaft

in der Pflege und Intensivierung von nachhaltigen

Kundenbeziehungen prägt seine Arbeit. „Es ist unser erklärtes

Ziel, für unsere Kunden ein lebensbegleitender, verlässlicher

Partner zu sein.“ Ob einfacher Kredit oder komplexe

Finanzierung, der Gesamtblick wird stets gewahrt.Eine

stetige Auseinandersetzung mit Bedürfnissen von Ärzten

und Freiberuflern in allen Lebensphasen ist die Basis für

eine ganzheitliche Betreuung – als Turnusarzt, als Unternehmer

von der Praxisgründung bis hin zur Nachfolgeregelung,

als Familienmensch. Und als kommunikativer Partner – der

Austausch wird bei einer Reihe von Top-Veranstaltungen für

unsere Kundinnen und Kunden gefördert.

Kommen wir ins Gespräch.

Center für Ärzte und Freie Berufe

Radetzkystraße 15/1. Stock, 8010 Graz

Tel.: 0 31 6/80 51-52 41, Fax: 0 31 6/80 51-5249

aerzte.freieberufe@landes.hypobank.at

Qualität, die zählt.

www.hypobank.at


2013

BILDUNGSKALENDER

a:sk for the best!

AKADEMIE der Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

http://intra.kages.at/ask www.a-sk.at


I. Maßgeschneiderte Bildungsveranstaltungen

für Teams

• Teambegleitung

• Treffsichere Mitarbeiterauswahl mit

strukturiertem Interview

• Führungsqualifizierung –

maßgeschneidert und praktisch

• De-Eskalation –

Schwierige Situationen wahrnehmen,

erkennen und meistern

• NEU! Schnupper-Workshop

Projektmanagement

• NEU! Begleitung von

umfassenden Veränderungen

• NEU! Projektcoaching

• Kundenservice

für patientennahe Bereiche

• openMEDOCS Pflegemodulschulung

für DGKS und DGKP

• openMEDOCS Grundschulung

für DGKS und DGKP

• openMEDOCS Schulungen für Ärzte

Jede angebotene Veranstaltung kann auch

maßgeschneidert gebucht werden.

II. Berufsgruppenübergreifende

Veranstaltungen

Einführung neuer Mitarbeiter

Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiter

Orientierungsveranstaltung, um das Unternehmen

in seiner ganzen Größe besser kennenzulernen.

1 Tag

15.05.2013

Allgemeine fachliche Weiterbildung

Der grafische Dienstplan im nicht ärztlichen Bereich

Handling des grafischen Dienstplanes im nicht

ärztlichen Bereich.

1 ½ Tage

17.01. – 18.01.2013

21.03. – 22.03.2013

17.10. – 18.10.2013

21.11. – 22.11.2013

Der grafische Dienstplan im ärztlichen Bereich

Handling, Optionen, Kontrollmöglichkeiten im

ärztlichen Dienstplan.

3 Stunden

21.02.2013

Kundenorientierung und

Mitarbeiterorientierung

Kommunikation

Reden + Zuhören = Verstehen?

Kommunikation erfolgreich nutzen 1

Kommunikationsprinzipien besser verstehen,

erfolgreiche Muster für sich selbst und andere

einsetzen können.

3 Tage

17.04. – 19.04.2013

04.06. – 06.06.2013

25.09. – 27.09.2013

Fragen + Hinhören = Verstehen!

Kommunikation erfolgreich nutzen 2

Noch mehr Sicherheit in der persönlichen Kommunikationskompetenz

gewinnen.

2 Tage

04.04. – 05.04.2013

07.10. – 08.10.2013

Endlich verstehe ich Dich + Mich -

Fortführende Kommunikation

Die Teilnehmer erstellen Ihr eigenes Kommunikationsprofil.

Achtsamer Dialog als Ziel einer

neuen Kommunikationskultur.

2 Tage

20.11. – 21.11.2013

Mein Platz im Team

Das Team als Basis für Erfolg. Mithilfe sozialer

Kompetenzen und Wissen um Dynamik

und Regeln seinen Platz im Team finden.

2 Tage

23.10. – 24.10.2013

NEU! Gewaltfreie Kommunikation im Berufsalltag

Professioneller Umgang mit angespannten

Situationen durch Reflexion des persönlichen

Verhaltens sowie der Förderung der individuellen

kommunikativen Fähigkeiten.

2 Tage

14.10. – 15.10.2013

Nimm´s nicht persönlich – Konflikte am Arbeitsplatz

Mehr Professionalität und Leichtigkeit bei

Konflikten am Arbeitsplatz.

2 Tage

04.03. – 05.03.2013

Erfolgreicherer Umgang mit Kundenerwartungen in

Konfliktsituationen

Verbesserung der sachlich-konstruktiven Reaktion

auf Konflikte und Beschwerden.

2 Tage

08.04. – 09.04.2013

NEU! Lachen im Dienst

Der stimmige Einsatz von Spaß kann Herzen

öffnen, mit schwierigen Situationen leichter

umgehen und neue Perspektiven aufzeigen.

1 ½ Tage

07.11. – 08.11.2013

Ganzheitliche Gesundheitsförderung

NEU! 50 plus/minus –

Älter werden und gesund bleiben

Impulse für die Balance des persönlichen

Energiehaushaltes stehen im Mittelpunkt.

2 Tage

19.11. – 20.11.2013

Fit im Job – Besser essen, leichter arbeiten

Möglichkeiten der gesunden Ernährung für Mitarbeiter

mit wenig Zeitaufwand kennen lernen.

1 ½ Tage

23.05. – 24.05.2013

19.09. – 20.09.2013

Snacks und Drinks bei Tag- und Nachtdienst

Steigerung der Leistungsbereitschaft durch

richtiges Essen.

1 Tag

16.10.2012

Selbstmanagement –

mit Veränderungen konstruktiv umgehen

Das Gestaltbare selbst steuern und das nicht

im eigenen Verantwortungsbereich Liegende

konstruktiv bewältigen lernen.

3 Tage

23.09. – 24.09.2013,

+ 13.12.2013

Fitness für Mensch und Unternehmen

Den Teilnehmern wird die Bedeutung von

Fitness für ihre individuelle Leistungsfähigkeit in

Theorie und Praxis vermittelt.

2 Tage

03.06. – 04.06.2013

Heben-Tragen-Stehen: Leichtigkeit und Entspannung

für einen gesunden Rücken

Mit Hilfe der Feldenkrais- und Leichtigkeitsmethode

Bewegungsmuster optimieren.

2 Tage

10.10. – 11.10.2013

Stressbewältigung mit Bewegung

Physiologische Stressreaktionen verständlich

machen und Stressbewältigungstechniken vor

dem Hintergrund individueller Verhaltensmuster

für sich entwickeln.

2 ½ Tage

10.04. – 12.04.2013

09.10. – 11.10.2013

Psychische Belastungen und Burnout

Information zu Stress und Burnout; auf praxisbezogene

Weise den persönlichen Umgang mit

Stress optimieren.

2 Tage

07.03. – 08.03.2013

02.10. – 03.10.2013

Den eigenen Rhythmus finden

Erhaltung der Leistungsfähigkeit bei Schichtarbeit

bzw. Wechseldiensten.

2 Tage

14.10. – 15.10.2013

Carpe diem - in Eigenverantwortung

Mehr Bewusstsein und neue Sichtweisen in sich

rasch verändernden Organisationen entwickeln.

2 Tage

11.03. – 12.03.2013

16.09. – 17.09.2013

Gleichgewicht von Beruf und Privatleben

Speziell für Frauen. Offener Austausch und lösungsorientiertes

gemeinsames Arbeiten werden

gefördert.

2 Tage

07.11. – 08.11.2013

Palliativ

Aromapflege in der Gesundheits- & Krankenpflege

mit dem Fokus Palliativpflege

Weitere Einblicke in die Aromapflege mit Fokus

Palliativpflege.

2 Tage

06.05. – 07.05.2013

NEU! Aus der Mitte Leben.

Die spirituelle Dimension der Pflege

Spiritualität als Unterstützung bei einer ganzheitlichen

Begleitung Schwerkranker und Sterbender.

1 Tag

24.04.2013

NEU! Der Weg über den Körper

Überblick zum Thema Körpersprache in Palliative

Care und Hospizarbeit.

1 Tag

18.09.2013


NEU! Einführung in die Physiotherapie

in Palliative Care

Speziell für Physio- und Ergotherapeuten. Vermittlung

fachlicher, sozialer und emotionaler

Skills für den Umgang mit sterbenden und

schwerstkranken Menschen.

2 Tage

03.10. – 04.10.2013

NEU! Klinische Sozialarbeit im Hospiz- und

Palliativbereich – eine Standortbestimmung

Erarbeitung eines Tätigkeitsprofils der Klinischen

Sozialarbeit im Hospiz- und Palliativbereich.

1 Tag

23.05.2013

NEU! „Komplexe Achtsamkeit“ in Pflege,

Krankenbegleitung und Selbststeuerung

Die Methodik „Komplexe Achtsamkeit“ in

Theorie und Praxis.

1 Tag

02.10.2013

NEU! Neues aus der Palliativversorgung

Ziel ist es die Begleitungsqualität zu sichern,

kommunikative Kompetenzen zu erweitern und

die eigene Selbstsorge in den Fokus zu stellen.

1 Tag

13.06.2013

NEU! Wenn Wunden nicht mehr heilen –

Wundversorgung in der Palliative Care

Übermittlung von theoretischem und praktischem

Wissen von palliativer Wundversorgung.

1 Tag

04.06.2013

Die Angehörigen mitbetroffen, mitbetreut?

Besseres Verständnis für die psychische Verfassung

und die Bedürfnisse der Angehörigen.

2 Tage

05.11. – 06.11.2013

Umgang mit Krebspatienten und deren Angehörigen

Verbesserung der Kompetenz und Handlungsfähigkeit

im Kontakt mit Krebspatienten.

2 Tage

05.03. – 06.03.2013

Wenn Worte fehlen – Einführungsseminar

Die psychosoziale Begleitung von Menschen in

der letzten Lebensphase.

1 Tag

12.03.2013, 08.10.2013

Wenn Worte fehlen – Aufbauseminar

Mehr Kompetenz in der psychosozialen Begleitung

von Menschen in der letzten Lebensphase.

1 Tag

09.10.2013

Führungskräfte-Entwicklung

Führen, leiten und gemeinsamer Erfolg (F.l.u.g)

Thema ist die praxisbezogene und maßgeschneiderte

Erweiterung der Führungskompetenz der Teilnehmer.

5 Tage

24.06. – 26.06.2013 + 23.09. – 24.09.2013

Ich als motivierte stellvertretende Führungskraft

Kompetenzen erwerben, die für die Wahrnehmung

der Führungsaufgabe wichtig sind.

2 Tage

18.04. – 19.04.2013

03.10. – 04.10.2013

Mein beruflicher Weg?

Klarheit darüber bekommen, ob ich Potential zur

Führungskraft habe oder ob meine Stärken eher

in einem anderen Bereich liegen.

2 Tage

19.03. – 20.03.2013

15.05. – 16.05.2013

Das periodische Mitarbeitergespräch (MAG)

Ziel ist es, dass die Teilnehmer den Sinn des „periodischen

MAG“ für sich und ihre Arbeit sehen.

2 Tage

06.06. – 07.06.2013

Motivation -

Der Schlüssel zu mehr Erfolg und Gesundheit

Strategien entwickeln, um die Leistungsbereitschaft

und Arbeitszufriedenheit meiner Mitarbeiter sowie

die Compliance der Patienten zu unterstützen.

2 Tage

26.11. – 27.11.2013

Als Führungskraft Burnout wirkungsvoll begegnen

Grundlegende Strategien zum Erkennen, Vermeiden

und konstruktiven Entgegenwirken von Burnout.

2 Tage

10.06. – 11.06.2013

Fingerspitzengefühl gefragt - Schwierige Führungsund

Gesprächssituationen

Zusätzliche Strategien und rechtliche Informationen

für einen konstruktiven Umgang mit Mitarbeiterfehlverhalten

kennen lernen.

2 Tage

17.06. – 18.06.2013

Haben Sie Ihre Konflikte noch – oder lösen Sie sie schon?

Die Dynamik von Konflikten analysieren, kreative

Lösungen entwickeln, Umgang mit Emotionen

kennen lernen.

2 Tage

17.09. – 18.09.2013

Der leichte Weg zur Betriebswirtschaft

im Krankenhaus

Verständnis zu KH-relevanten wirtschaftlichen

Begriffen erhalten und Zusammenhänge kennen

lernen. Den Umgang mit KAGes-Steuerungsinstrumenten

bei praktischen Übungen verbessern.

3 Tage

13.11. – 15.11.2013

Methoden und Techniken

Wirkungsvolle Rhetorik

Seinen eigenen Kommunikationsstil und rhetorische

Gewandtheit entwickeln.

2 Tage

22.04. – 23.04.2013

18.09 – 19.09.2013

Grundmodul Projektmanagement

Das Grundmodul befähigt die TN, Projekte systemisch

zu entwickeln und die Projektvereinbarung

der KAGES praxisbezogen anzuwenden.

3 Tage

03.06. - 05.06.2013

Projektmarketing und Evaluation

Das Spezialseminar fokussiert einfache und

kostengünstige Marketing- und Evaluationsmethoden,

die im Projektmanagement verwendet

werden können.

2 Tage

05.11. – 06.11.2013

Projektwerkstatt & Projektcoaching -

ein Praxisworkshop für Ihre Fragen im PM

In der Umsetzung von Projekten tauchen oft

knifflige Fragen und Probleme auf. Die eintägige

Projektwerkstatt mit zwei Trainern bietet maßgeschneidertes

Projektcoaching, um Ihr Projekt

Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

1 Tag

08.05.2013

12.12.2013

Teamarbeit und Konfliktmanagement in Projekten

Konkrete Fragestellungen zu Teamarbeit und

Konfliktmanagement in Projekten werden bearbeitet.

1 ½ Tage

27.05. – 28.05.2013

EDV-Tool Antrags- und Vorhabensmanagement -

Einführungsschulung

Sie lernen, das Intranet EDV-Tool „Antrags- und

Vorhabensmanagement (AVM)“ zu bedienen

und damit Initiativanträge zu stellen.

½ Tag

06.02.2013

16.10.2013

NEU! QM - Methoden und Techniken „neu“ - Basics

Basiskenntnisse über Qualitätsmanagement

(QM) im Krankenhaus werden vermittelt, um vor

Ort Initiativen für QM zu lancieren.

2 Tage

09.10. – 10.10.2013

NEU! QM - Methoden und Techniken „neu“ –

Spezialthemen

Vermittlung von Spezialkenntnissen über QM im

Krankenhaus.

2 Tage

16.10. – 17.10.2013

QMK-Einführungsseminar

Vorbereitung für alle QMK-Mitglieder, die neu in

diese Funktion gekommen sind.

1 Tag

19.06.2013

Telefontraining

Vermittlung von wirksamen Telefontechniken

und praktischen Anregungen.

2 Tage

10.10. – 11.10.2013

EDV

Einführung in die EDV Grundlagen (2 Tg.: 11.04. –

12.04.2013, 06. – 07.06.2013, 12. – 13.09.2013, 07. –

08.11.2013.), Microsoft Office Word Grundlagen (2 Tg.:

15. – 16.04.2013, 10. – 11.06.2013, 16. – 17.09.2013, 11.

– 12.11.2013), Microsoft Office Word Aufbau (2 Tg.:

17. – 18.04.2013, 12. – 13.06.2013, 18. – 19.09.2013, 13.

– 14.11.2013), Microsoft Office Excel Grundlagen (2

Tg.:22. – 23.04.2013, 17. – 18.06.2013, 23. – 24.09.2013,

18. – 19.11.2013), Microsoft Office Excel Aufbaukurs

(2 Tg.: 24. – 25. 04.2013, 19. – 20.06.2013, 25.

– 26.09.2013, 20. – 21.11.2013), Microsoft Office PowerPoint

(6 Std.: 19.04.2013, 14.06.2013, 20.09.2013,

15.11.2013), Microsoft Office Outlook - Internet

Grundlagen (½ Tg.: 26.04.2013, 21.06.2013, 27.09.2013,

22.11.2013), Adonis® Schulung (2 Tg.: 04.04.2013 +

25.04.2013, 24.09.2013 + 29.10.2013)


III. Funktionsspezifische

Veranstaltungen

Ärzte

NEU! Herausfordernde Gesprächssituationen für Ärzte

(2 Tg.: 19.09.2013 + 09.10.2013), Praxisbezogenes

Kommunikationstraining für Turnusärzte (2 Tg.: 21.

– 22.01.2013, 02. – 03.04.2013, 22. – 23.05.2013,

16. – 17. 09.2013, 18. – 19.11.2013), NEU! Praxisbezogenes

Kommunikationstraining für Turnusärzte

und Stammärzte – Aufbauseminar (2 Tg.: 10. –

11.06.2013) Umgang mit verwirrten Patienten (1 ½

Tg.: 16. – 17.01.2013, 28. – 29.10.2013), Demenz

und herausforderndes Verhalten - Aufbaukurs zu „Umgang

mit verwirrten Patienten“ (1 Tg.: 26.06.2013,

04.12.2013)

Berufsspezifische Workshops

Workshop für GraphDi-Keyuser (1 Tg.: 04.04.2013),

Workshop für Controller (1 Tg.: 03.04.2013),

Workshop für Personalisten (1 Tg.: 15.10.2013),

Tagung der Med.-Depot-Leitungen (7 Std.: 04.10.2013)

Hebammen

Notfälle im Kreißsaal -

Peripartales Blutungsmanagement (1 Tg.: 03.06.2013)

Küchenmitarbeiter

Basisseminar Ernährung für Küchenmitarbeiter (1

Tg.: 15.04.2013), Spezialseminar Ernährung & Diätetik

für Küchenmitarbeiter (1 Tg.: 22.04.2013), Seminar

Ernährung für Küchenmitarbeiter – Praktische Umsetzung

(1 Tg.: 24.09.2013)

Medizinisch-technischer Dienst

NEU! Atemphysiotherapie Grundkurs (1 Tg.:

01.02.2013), NEU! Atemphysiotherapie Aufbaukurs

(1 Tg.: 01.03.2013), NEU! Bones for life-Movement

Intelligence Einführungsseminar Teil III (3 Tg.: 20.04.

– 21.04.2013 + 12. – 13.10.2013), NEU! Lehrgang für

Manipulativmassage Teil 3 (2 ½ Tg.: 08. – 10.03.2013),

Auffrischung der Kenntnisse im Strahlenschutz gemäß

§41 AllgStrSchV (1 Tg.: 25.01.2013, 22.11.2013),

NEU! Kräftigung der körperstützenden Muskulatur

im und für den Berufsalltag – 2 Tage (2 Tg.: 06. –

07.03.2013, 13. – 14.03.2013), NEU! Kräftigung der

körperstützenden Muskulatur im und für den Berufsalltag

– 1 Tag (1 Tg.: 9.04.2013, 11.04.2013),

NEU! Therapie von LWS-Syndrom (9 Std.: 9.11.2013)

Pflege

Pflege im Operationsbereich des 21. Jahrhunderts (2

Tg.: 25. – 26.04.2013), Diabetikerschulung - Modul 1

Grundlagen zum Thema Diabetes (1 Tg.: 05.03.2013),

Diabetikerschulung - Modul 2 Kommunikation und Interaktion

bei Menschen mit chronischen Erkrankungen

(1 Tg.: 06.03.2013), Diabetikerschulung - Modul 3

Diabetes bei Alten und Betagten (1 Tg.: 07.03.2013),

Diabetikerschulung - Modul 4 Grundzüge der Insulintherapie

(1 Tg.: 26.11.2013), Diabetikerschulung - Modul

5 Gesunde Ernährung und Ernährungstherapie für

Menschen mit Diabetes mellitus (1 Tg.: 27.11.2013),

Diabetikerschulung - Modul 6 Der Diabetische Fuß und

Wundmanagement (1 Tg.: 28.11.2013), NEU! Fortbildungstag

für Praxisanleiter (1 Tg.: 06.11.2013), NEU!

Interdisziplinäre Fortbildung Wundmanagement (2 ½

Tg.: 04. – 06.02.2013, 25. – 27.11.2013)

Umweltmanagement

Fortbildung für Abfallbeauftragte – Neues aus Abfallrecht

und Abfallwirtschaft (1 Tg.: 23.04.2013)

IV. Berufsspezifische Ausbildung

Lehrgang der Weiterbildung für Mitarbeiter im Verwaltungsbereich

mit Funktionslaufbahn (WBV)

Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen im

organisatorischen, fachspezifischen Verwaltungsbereich.

20 Tage in 4 Modulen

Feb. – Mai 2013

Universitätslehrgang für Führungskräfte

im Gesundheitssystem

Der ULG qualifiziert für Management und Führungspositionen

im Gesundheitsbereich.

2 Semester, berufgsbegleitend

Universitätslehrgang Sonderausbildung in der Pflege

im Operationsbereich

Bewusstwerden der Verantwortung gegenüber

dem Patienten, planen und organisieren des

OP-Betriebes.

09.09.2013 – 12.06.2014

Universitätslehrgänge Sonderausbildungen Intensivpflege,

Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

Pflegerisches und medizinisch-technisches

Wissen, ethische Grundsätze, Kommunikation,

Methoden der Pflegeforschung, Rechtskunde

und organisatorisches Wissen.

Mehrere Module und Kurse:

18.02. – 07.03.2014

Universitätslehrgang Upgrade Intensivpflege, Anästhesiepflege,

Pflege bei Nierenersatztherapie

Vertiefung des Wissens über die Methoden und

die Durchführung der Pflegeforschung.

5 Tage

08. – 12.04.2013, 23. – 27.09.2013

Weiterbildungslehrgang

Cardio-pulmonale Observation

Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der

Fertigkeiten und Fähigkeiten, um allen Anforderungen

gerecht zu werden, die bei Patienten

mit erweiterter, spezieller Überwachung gestellt

werden. Frühzeitiges Erkennen von kritischen

Situationen sowie Stärkung der Eigenverantwortung

innerhalb gegebener Grenzen.

240 Stunden

25.02. – 13.12.2013 (berufsbegleitend)

Weiterbildungslehrgang

Onkologische Pflege

Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der

Fähigkeiten und Fertigkeiten, um allen Anforderungen

von Onkologiepflegekräften gerecht

zu werden.

600 Stunden

14.01. – 13.12.2013 (berufsbegleitend)

Weiterbildungslehrgang

Pflege bei Aphereseverfahren

Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der

Fähigkeiten und Fertigkeiten, um allen Anforderungen

von Apheresepflegekräften gerecht

zu werden.

280 Stunden

11.11.2013 – 21.07.2014 (berufsbegleitend)

Weiterbildungslehrgang

Schmerzmanagement

Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der

Fähigkeiten und Fertigkeiten, um allen Anforderungen

im Umgang mit Schmerzpatienten gerecht

zu werden.

236 Stunden

11.03. – 05.12.2013 (berufsbegleitend)

Weiterbildung

Praxisanleitung

Organisation, Durchführung, Sicherstellung und

Evaluation der Anleitung von neuen Mitarbeitern

und Auszubildenden in Kooperation mit der Stationsleitung

und den Lehrpersonen.

28 Tage

04.02. – 05.12.2013 (berufsbegleitend)

Anmeldung und

Einladung

für alle Veranstaltungen:

• Eine ausführliche Beschreibung zu den

einzelnen Seminaren finden Sie im a:sk-

Bildungskalender 2013 oder auf http://

intra.kages.at/ask .

• Vereinbaren Sie mit Ihrem Vorgesetzten,

welche Bildungsmaßnahmen für Sie in

Frage kommen.

für Veranstaltungen von KAGes-

Management & Services:

• Verwenden Sie je Veranstaltung eine

Kopie des zweiseitigen a:sk-Anmeldebogens

bzw. die digitale Anmeldung (im

Anhang des Bildungskalenders oder im

Intranet).

• Füllen Sie beide Seiten sorgfältig aus.

• Geben Sie diese Anmeldung Ihrem unmittelbaren

Vorgesetzten zur weiteren

Veranlassung. Die Anmeldung muss vom

zuständigen Mitglied der Anstaltsleitung

oder vom Leiter der Organisationseinheit

(KAGes-Management & Services) unterschrieben

werden. Eine Kopie beider

Seiten ergeht an die Organisationseinheit

PE-Services.

• Für uns zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Ist die maximale Teilnehmerzahl

bereits erreicht, werden Sie verständigt

und auf einer Warteliste geführt.

• Ca. drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin

erhalten Sie eine Einladung

mit genauen Angaben über Zeit und Ort

etc.

für PC-Kurse:

• Die Anmeldung für PC-Kurse erfolgt über

Ihre EDV-Kontaktperson

Verantwortlich für diese Beilage:

Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m. b. H.,

KAGes-Services/PE-Services

Barbara Eisner, MSc

Mag. Sigrid Fanninger, Stand August 2012


QUalitätsmanagement

21

„Aktion Saubere Hände“ im LKH Weiz

Aktionstag zur Erhöhung der Patientensicherheit

Händehygiene ist wichtig. Daher gab es

am 3. Mai 2012 einen Händehygieneaktionstag

im Eingangsbereich des LKH

Weiz. Dabei wurden für interessierte Mitarbeiter,

Besucher und Patienten Informationsstände

sowie eine Firmenausstellung

präsentiert. Für alle Mitarbeiter gab es zusätzlich

ein Hygienequiz, wo es tolle Preise

zu gewinnen gab. Eine Blaulichtlampe zur

Überprüfung der Händedesinfektion bzw.

zum Erkennen von Benetzungslücken stand

ebenfalls im Einsatz. Weit über 100 Mitarbeiter

besuchten diesen Aktionstag und demonstrierten,

dass Patientensicherheit ein

gemeinsames Anliegen von Patienten, Ärzten,

Pflegekräften und anderen Gesundheitsberufen

ist.

Hygienefachkraft

DGKP Josef Schwarz,

LKH Weiz

Vorreiter LKH Hörgas-Enzenbach

AG/REM-Station ISO-zertifiziert

Anfang Juni 2012 wurde die Abteilung

für Innere Medizin bzw. die AG/REM

Station des LKH Hörgas-Enzenbach ISOzertifiziert.

Das ist insofern auch beachtenswert,

da sie in der KAGes durchaus als

Vorreiter und Vorbild zu sehen ist.

Für die AG/REM in Hörgas ist das QM-System

gem. ISO 9001:2008 ein geeignetes Instrumentarium,

eine hohe Patientenzufriedenheit

durch klar im interprofessionellen Team

abgesteckte Therapiestandards , sowie eine

hohe Patientensicherheit zu erzielen. Die

Kommunikationsprozesse nehmen dabei

eine hohe Wertigkeit ein. Der Nachweis von

Kennzahlen zur Prozess und Ergebnisqualität

wurde durch die langjährige Teilnahme am

System „Benchmarking in der Geriatrie-

QIGG“ maßgeblich unterstützt. Darüber

hinaus kann das LKH Hörgas-Enzenbach

bzw. die KAGes damit beachtliche Benchmarkvergleiche

aufweisen, mit denen sie

sich periodisch im österreichweiten Vergleich

messen – und dies ist wiederum ein

schönes Beispiel, wie in der KAGes „medizinisch/pflegerische

Ergebnisqualität“

gelebt wird.

Resümeé und Ausblick

Das QM System auf der AG/REM Station

hat auch positive Auswirkungen

auf das gesamte Haus. Die klaren Strukturen

und nachvollziehbaren Abläufe

gewährleisten kontinuierliche Verbesserungen

bei der Mitarbeiter- und

Beim Hygienequiz gab es tolle Preise zu gewinnen.

v.l.n.r.: Mag. Franz Hütter, MAS (KAGes-Management/QM), Stationsleiter Pflege DGKP Andreas

Frei, Leitender OA Dr Peter Mrak, Marianne Ochsenhofer, QB, PDir. Franz Lenhardt, PDir.-Stv. DG-

KS Sissy Stock, BDir. Wolfgang Feigg, DI Peter Assigal (KAGes-Services/MIP).

Patientensicherheit. Führung und Zielkonsequenz

in einem funktionsfähigen System

kontinuierlichen Lernens erhöhen zugleich

Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit.

© LKH Weiz

© LKH Hörgas-Enzenbach

Menschen helfen Menschen

September 2012


22

INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

2. Bauabschnitt in Knittelfeld eröffnet

Der Umbau des Altbau-West schafft neue Räume und bringt viel Flair

Als Vorreiter aller österreichischen Spitalsverbünde

wurde 1997 die Zusammenlegung

der Landeskrankenhäuser Judenburg

und Knittelfeld als LKH Judenburg-Knittelfeld

mit zwei Standorten beschlossen.

Nach der Gesamtfertigstellung des Standortes

Judenburg im März 2012 konnte im Juni

2012 als weiterer Meilenstein am Standort

Knittelfeld der 2. Bauabschnitt an die Nutzer

übergeben werden. Rund 1.930 m² Nutzfläche

wurden inzwischen seit Mai 2010 neu

gestaltet. Im Erdgeschoss wurden die Ambulanzen

der Internen Medizin und Neurologie

mit Notaufnahme, Schockraum und Spezialambulanzen,

komplett neu angeordnet. Im

Bereich des barrierefreien Haupteinganges

ist die Rezeption mit der zentralen Anmeldung

untergebracht. Dadurch ist eine zeitgemäße

Verwaltung möglich. Die großzügige

Öffnung der Eingangshalle und der Wartebereiche

unterstreicht den patientenfreundlichen

Gesamteindruck. Als neue Funktionseinheit

wurde im 1. Obergeschoss die Palliativstation

mit 8 Betten eingerichtet. Alle Zimmer

verfügen über die Möglichkeit Angehörige

mitaufzunehmen. Freundliche Tages- und

Gemeinschaftsaufenthaltsräume, sowie das

„Wohlfühlbad“ ergänzen die Patientenbereiche.

Das 2. Obergeschoss beherbergt die interdisziplinäre

Sonderklassestation mit 22

Betten. Der angestrebte „Hotelcharakter“

wurde durch entsprechende Materialwahl

und Ausstattung erreicht. Die Arbeitsräume

des Technischen Dienstes und die erforderlichen

Haustechnikräume sind im Untergeschoss

und Dachgeschoss untergebracht

Über den zur Gaalerstraße hin offen gestalteten

Patientenpark

kann

der Haupteingang

des LKH jetzt barrierfrei erreicht werden.

Der Künstler Michael Schuster installierte

im Park im Sinne des Steiermärkischen

Kultur- und Kunstförderungsgesetzes den

Schriftzug „ALLES WIRD GUT“ als Skulptur.

Alle Projektziele wurden erreicht und auch

die genehmigten Sollkosten eingehalten.

Zur Gesamtfertigstellung des Standortes

Knittelfeld fehlt jetzt noch der 3. Bauabschnitt,

der Umbau des Altbau-Ost mit der

Endoskopie sowie die Fertigstellung der Intensivstation

und des Labors.

DI Eckhard Conrad,

Ing. Uwe Hofmeister, MSc,

KAGes-Services / TDZ

© KAGes

© KAGes

© KAGes

Menschen September helfen 2012 Menschen

September 2012

Projektleitung:

DI E. Conrad

Projektleitung Ausführung:

DI M. Rockenschaub

Bautechnik:

Ing. U Hofmeister, MSc

Medizintechnik

DI Ch. Thumser

Haustechnik

Ing. Ch. Sixt

Elektrotechnik

Ing. Ch. Kogler

Sicherheit

DI H. Schröcker


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

23

Ein Schritt in die Zukunft

Die neu adaptierte AG/REM-Station im LKH Mürzzuschlag stellt sich vor

Mit einer Feier wurde am 16. Mai 2012 die

Station für Akutgeriatrie und Remobilisation

sowie die erweiterte Physiotherapie am

LKH Mürzzuschlag eröffnet. Damit wurde im

ersten steirischen Gesundheitszentrum ein zukunftsweisender

Schritt getan. Aufgrund der

stetig zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft

wird es immer wichtiger, Behandlungs-

und Betreuungsangebote für ältere Menschen

zu schaffen. Das KAGes-Management

hat bereits frühzeitig auf den geänderten Leistungsbedarf

reagiert und im Oktober 2006 15

Betten für Akutgeriatrie und Remobilisation in

Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung des

Zu- und Umbaues der Station für Akutgeriatrie

und Remobilisation wurde die Anzahl der Betten

nun auf 24 erhöht. Das Projekt umfasste einen

Zubau im Norden des Gebäudes des LKH Mürzzuschlag

sowie die Adaptierungen der bestehenden

Stationen im Erdgeschoss, im ersten

Obergeschoss und im Kellergeschoss. Im Kellergeschoss

ist der Großteil der Physiotherapie untergebracht.

Neu gestaltet wurde auch der offene

Warte- und Anmeldebereich für die Physiotherapie,

der mit der farbenfrohen Sitzgruppe

auch zum Verweilen

einlädt. Im Erdgeschoss

liegt die neue AG/REM

Station mit 24 Betten.

Durch den höheren Flächenbedarf

(32m 2 /

Bett) erscheint die AG/

REM-Station nun großzügiger

und offener.

Eine Besonderheit ist

auch die Installation einer Lichttherapie in einem

Zimmer. Durch eine Tageslichtsimulation

werden Körper und Geist angeregt, wieder

mobiler zu werden. Erweitert und modernisiert

wurde auch der Stationsstützpunkt, der nun

den einladenden Charakter einer Hotelrezeption

aufweist. Eine großzügige Therapieküche

und ein, durch die Innenraumgestalterin designter

Aufenthaltsraum sind kommunikativer

Treffpunkt. Im Zubau

befindet sich der

großzügige Therapiebereich

mit durch

große Fensterflächen

lichtdurchfluteten

Räumen für das Therapeutenteam.

Die

Gänge werden durch

die freundliche Gestaltung

zu Therapieräumen.

Ein Highlight

ist der Schaukasten

mit den verschiedensten

Gegenständen

des alltäglichen

Lebens von anno dazumal.

Im ersten Obergeschoss liegt die neugestaltete

Pflegestation für Innere Medizin mit

insgesamt 26 Betten. Die Zimmer sind mit

eigenen behindertenfreundlichen Sanitärzellen

ausgestattet. Eine Besonderheit in der

Med.-Station ist auch die Dachterrasse, die

durch den Zubau entstanden ist und nun zum

Verweilen einlädt.

© Pachernegg

Projektleitung

Planung

DI C. Weißensteiner

Bautechnik:

J. Meier

Medizintechnik

DI Ch. Thumser

Haustechnik

Ing. Ch. Sixt

Elektrotechnik

Ing. Ch. Kogler

Sicherheit

DI H. Schröcker

„Wieder fit für Zuhause werden!“

Im Fokus der Akutgeriatrie/Remobilisations-

Station am Standort Mürzzuschlag steht

der ältere Mensch, der nach Erkrankung oder

Unfällen soweit beeinträchtigt ist, dass er

nicht direkt aus dem Krankenhaus nach

Hause entlassen werden kann.

Menschliche und fachliche Kompetenz

sollen dazu beitragen, die

Selbständigkeit der Patienten zu

fördern. Das Angebot richtet sich

an Patienten, die Therapiebereitschaft

zeigen, ein Rehabilitationspotenzial

aufweisen und bei denen eine realistische

Perspektive zur Rückkehr in ihr soziales

Umfeld besteht. Da die „Hilfe zur Selbsthilfe“

im Vordergrund steht, und von den Patienten

sehr viel Mitarbeit und Motivation gefordert

© LKH Mürzzuschlag/Mariazell

Herbst 2012

Tag der offenen Tür

wird, können Schwerstkranke und im medizinischen

Sinne instabile und stark desorientierte

Patienten nicht aufgenommen werden.

Voraussetzung für den geriatrischen Behandlungsprozess

ist die verstärkte Zusammenarbeit

im „interprofessionellen Team“. Das bedeutet,

dass Ärzte, Therapeuten unterschiedlicher

Fachrichtungen und das Pflegeteam ihren

Anteil zur Abklärung der Beschwerden

beitragen und beim multidimensionalen Behandlungsplan

mitwirken. Die Durchführung

der aktivierenden Tätigkeiten in der Pflege

beziehen die vorhandenen Ressourcen des

Patienten ein und fördern diese. In der Physiotherapie

liegt der Schwerpunkt in

der Verbesserung der Bewegungs-

und Gehfähigkeit, einschließlich

der Gehhilfenversorgung,

in der Ergotherapie in der

Verbesserung bzw. Erhaltung

der größtmöglichen Selbständigkeit

und Lebensqualität des Patienten

im Alltag mittels Selbsthilfetraining (z.B.

Wasch- und Anziehtraining), ADL-Hilfsmittelberatung

sowie Hilfsmittel- und Schienenversorgung,

Therapie sensomotorischer Fähigkeiten

und Hirnleistungstraining. Die klinisch-psychologische

Behandlung richtet

sich an Patienten mit psychischen Erkrankungen,

dient aber auch der Unterstützung bei

der Krankheitsverarbeitung und –bewältigung.

Bei jedem Patienten wird zudem ein Ernährungsstatus

mittels Screening erhoben

und bei Bedarf erfolgt eine Beratung durch

die Diätologin. Als Ergänzung ist die ausgebildete

Seniorenanimateurin gemeinsam mit

ihren Kollegen aus dem Pflegeteam sehr bemüht,

den Alltag abwechslungsreich zu gestalten.

Der Behandlungsplan und die Therapiemaßnahmen

werden dabei im Rahmen

von standardisierten geriatrischen Assessments,

wöchentlich stattfindenden Teambesprechungen

und Teamvisiten mit Patienten

und Angehörigen evaluiert.

Petra Kertz,

Brigitte Rößler,

REM-Team,

LKH Mürzzuschlag

© Pachernegg

Menschen helfen Menschen

September 2012


24

INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

Gleichenfeier im LKH Leoben

Der neue Funktionstrakt und das neue Eingangszentrum rücken näher

Grund zum Feiern gab es am 27. April im

LKH Leoben. Nach knapp zwei Jahren

Bauzeit konnte die Dachgleiche für den

neuen Funktionstrakt und das Eingangszentrum

gefeiert werden. Neben zahlreichen

Gästen nahm auch Landesrätin Mag.

Kristina Edlinger-Ploder an der Feier teil.

Sie unterstrich in ihrer Festrede die Wichtigkeit

dieses Projektes für den obersteirischen

Raum. Leoben bildet mit Bruck ein

Schwerpunktspital mit einem Einzugsgebiet

von rund 350.000 Einwohnern. Die

letzte umfassende Großinvestition am Landeskrankenhaus

Leoben liegt mehr als 30

Jahre zurück und umfasste im Wesentlichen

die Bettentrakte. Bis 2020 sollen im

Rahmen des Bauprogrammes knapp 250

Mio. Euro in den Standort Leoben investiert

werden. Der

neue Funktionstrakt

wird im Erdgeschoss

Ambulanzen, eine

neue Cafeteria, die

Eingangshalle und

eine Tiefgarage beherbergen.

Im ersten

© Giselbrecht & Partner

Obergeschoss werden sich künftig die OPs,

die Zentralsterilisation und die Dienstzimmer

befinden. Im zweiten Obergeschoss

wird die Haustechnik untergebracht und im

3. Obergeschoss wird es Platz für einen

neuen Laborbereich geben. Als Naherholungsraum

für Patienten wird der „Annaberg“

gärtnerisch neu gestaltet. Beim Bau

wird natürlich auch besonders Wert auf

umweltfreundliche Materialien gelegt. Der

Verzicht auf herkömmliche Materialien ermöglicht

eine gesunde Raumluft für Patienten

und Mitarbeiter und reduziert die

Atemluftbelastung für die Bauarbeiter. Zur

Abdeckung des Wärmeenergiebedarfes

wird an eine bestehende Kühlwasserleitung

der VOEST angeschlossen, die sich

mehrere Meter unter dem Gebäude befindet.

Der neue Funktionstrakt wird ab dem

Frühjahr 2014 zur Verfügung stehen.

Dipl. Ing. R. Weinhandl,

KAGes-Services / TDZ

Projektleitung:

DI R. Weinhandl,

DI J. Almer

Medizintechnik

Ing. M. Fößl

Haustechnik

DI J. Nussbaumer

Elektrotechnik

Ing. G. Prassl

Sicherheit

DI H. Schröcker

Komm herein!

Eingangsbereich am LKH Rottenmann

Im Juni dieses Jahres wurde am LKH Rottenmann der Haupteingang für Patienten und

Besucher neu gestaltet. Dazu sind verschiedene neue Pflanzen eingesetzt worden. Im

Rahmen dieser Umgestaltung wurde auch die Beschilderung rund um das Krankenhaus

neu gestaltet. Die Beschriftungen sind schlicht, einfach und einheitlich gehalten, damit

sich Patienten und Besucher leichter zurechtfinden. Nun zeigt sich ein sehr einladendes

und freundliches Bild.

© Kapeller

September 2012

Menschen helfen Menschen


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

25

Neues „K-Gebäude“ in der LSF Graz

Mehr Platz für unsere Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie

© Pachernegg

© Pachernegg

Am 22. Juni 2012 wurde das neue „K-

Gebäude“, die Abteilung für Kinderund

Jugendpsychiatrie, in Betrieb genommen.

1975 wurde das alte Gebäude errichtet,

das nicht nur die Station, sondern auch

im Erdgeschoss die Schlafmedizin beherbergte.

Im Laufe der Jahre platzte das Gebäude

aus allen Nähten. Allein seit 2004

gab es eine Steigerung der Leistungen um

ca. 30%. Grund genug, um zur Tat zu schreiten.

Tatsächlich gab es einiges zu tun. Der

Aufnahme- und Ambulanzbereich wurde

neu gestaltet, und eine Station mit 33 Betten

(davon sechs geschlossene Betten), die

Etablierung von Pflegegruppen innerhalb

der Station, ein Tagesklinikbereich für acht

tagesklinische Plätze sowie neue Therapiebereiche

und Dienstzimmer wurden errichtet

bzw. gestaltet. Im Mai 2011 war der

Rohbau fertig, und im heurigen Juni

konnte das Projekt abgeschlossen werden.

Damit ist endlich mehr Platz für unsere Patienten

vorhanden, die hier nun bestens

betreut werden können. Experten wissen,

dass gerade ein gutes Ambiente wesentlich

zur Gesundung beiträgt.

Die Station ist in mehrere Raumgruppen

unterteilt, und zwar eine für Kinder von

8 - 14 Jahren und eine Intensivgruppe

mit einem notwendigen Unterbringungsbereich.

Es wurden Ein- und

Zweibettzimmer mit dazugehöriger

Nasseinheit errichtet. Daraus ergibt

sich die Möglichkeit, den Krankheitsbildern

der Patienten entsprechende

Behandlungsformen und vorübergehende

Behandlungen in Einzelbetreuung

und Deeskalationsmaßnahmen

durchzuführen. Von jedem Tagraum der jeweiligen

Gruppe kann man über die vorgelagerte

Terrasse zum Garten- bzw. Therapiebereich

mit Sportgeräten gelangen. Durch diese klaren

Raumstrukturen wird die Betreuung der

Patienten für das Ärzte- und Pflegepersonal

erleichtert. Natürlich hat der Umbau auch

etwas gekostet: 6,7

Mio. Euro wurden

investiert. Gut angelegtes

Geld, dass unseren

Patienten, aber

auch den Mitarbeitern

zugute kommt.

Ing. G. Deutschmann,

KAGes-Services / TDZ

Projektleitung:

DI E. Pump

Projektleitung/

Bautechnik

Ing. G. Deutschmann

Medizintechnik

Heinz Hainzl

Haustechnik

Ing. C. Sixt

Elektrotechnik

Ing. C. Kogler

Sicherheit

DI H. Schröcker

© Pachernegg © Pachernegg

Menschen helfen Menschen

September 2012


26

INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

Neues ERCP-Zentrum am LKH-Univ. Klinikum Graz

Bessere Technik und mehr Räume für unsere Patienten

Gesamtkosten für das DSA-System: € 325.000,- (netto).

Die bisher vorhandene Durchleuchtungsanlage

der Klinischen Abteilung für Allgemeine

Radiologische Diagnostik ist sichtlich

in die Jahre gekommen. Zuletzt gab es

immer wieder Probleme bei der Bildauflösung

und dem Bildkontrast. Die Anschaffung

einer neuen Anlage wurde unumgänglich.

Vor allem, weil das Aufgabengebiet so einer

Anlage recht breit ist. In der Vergangenheit

wurde sie in erster Linie für Videoschluckakte,

Magen-Darm-Trakt-Untersuchungen

sowie ERCP-Untersuchungen und

ERCP-Therapien eingesetzt. Aber nicht nur

das Gerät gab nicht mehr viel her, auch das

Raumangebot war für die Anlage sehr beschränkt.

Eine Umgestaltung der benachbarten

Räume musste also ebenso durchgeführt

werden.

Um weiterhin spitzenmedizinische ERCP-

Untersuchungen und ERCP-Therapien

durchführen zu können, wurde ein neues

funktionales ERCP-Zentrum geschaffen. Das

neue Untersuchungsgerät bietet neben der

Durchleuchtungsfunktion auch eine DSA-

Darstellungsmöglichkeit, und entspricht so

den neuen radiologischen

Anforderungen. Das neu adaptierte

ERCP-Zentrum befindet

sich im Erdgeschoss

der Universitätsklinik für

Radiologie und erstreckt

sich über insgesamt fünf

Räume.

HR Dr. R. Pizzera,

KAGes-Services / TDZ

Gesamtkosten der baulichen Adaptierungen: € 141.000,- (netto).

Projektleitung:

Dr. R. Pizzera

Medizintechnik

Philips Austria

© KAGes

© KAGes

September 2012

Menschen helfen Menschen


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

27

Am Puls der Zeit

Neues CT-System an der Grazer Univ.-Klinik für Radiologie

Das bisher vorhandene CT-System ist

deutlich in die Jahre gekommen. Mit seiner

4-Zeilen-Technologie entsprach es nicht

mehr dem Mindeststandard für interventionelle

Eingriffe. So erforderte etwa die beschränkte

z-Achsenabdeckung häufig ein

mehrfaches Nachscannen der benachbarten

Körperregionen, was auch zu einer höheren

Strahlenbelastung führte. Um weiterhin universitäre,

spitzenmedizinische radiologische

Interventionstechnik sicherzustellen, muss

das neue CT-System mit technischen Merkmalen

ausgestattet sein, die die bisherigen

Interventionsmöglichkeiten erhöhen und

auch die Eingriffszeiten verkürzen.

Zusätzlich muss das neue Gerät auch für künftige

Anforderungen gerüstet sein. Weiters

soll die Darstellungsmöglichkeit der Body-

Perfusion im Vorfeld eines interventionellen

Eingriffs für die funktionale Beurteilung der

Vitalität des Gewebes, bzw. der Vermeidung

von Punktionen nicht repräsentativer Nekrosezonen

gegeben sein. So ein Spitzengerät

kostet natürlich auch etwas: Rund 680.000,-

Euro wurden dafür ausgegeben.

HR Dr. R. Pizzera,

KAGes-Services / TDZ

High Tech an der Univ. Klinik für Radiologie: Das neue CT System.

Projektleitung:

Dr. R. Pizzera

Medizintechnik

Siemens AG,

Österreich

© KAGes

UNGLAUBLICH, ABER WAHR:

RENAULT SCHENKT IHNEN 6 LEASINGRATEN

ABER NUR BIS 22. SEPTEMBER

SCÉNIC

SUCCESS ENERGY

TCe 115

1)

ALU-WINTER-

KOMPLETTRÄDER

GRATIS!

MÉGANE GRANDTOUR

SUCCESS 1.6 16V 100

2)

Serienmäßig mit:

2-Zonen Klimaautomatik / Einparkhilfe

hinten / 16-Zoll Leichtmetallfelgen

/ Regen- und Lichteinschaltsensor

/ LED-Tagfahrlicht /

Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer

/ MP3-CD-Radio mit

Bluetooth-Freisprecheinrichtung und

USB / Lederlenkrad / Nebelscheinwerfer

/ automatische Parkbremse

NUR € 20.720,–

STATT € 23.180,–

3)

Serienmäßig mit:

2-Zonen Klimaautomatik / Einparkhilfe

hinten / 16-Zoll Leichtmetallfelgen

/ Regen- und Lichteinschaltsensor

/ LED-Tagfahrlicht

/ Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer

/ MP3-CD-Radio mit

Bluetooth-Freisprecheinrichtung

und USB-Anschluss / Lederlenkrad

/ Nebelscheinwerfer

NUR € 17.350,–

STATT € 19.410,–

3)

www.renault.at

1) Aktion gültig bei Kauf eines Leasing fi nanzierten Renault Neuwagens mit Laufzeit von 60 Monaten. Freibleibendes Angebot von Renault Finance (RCI Banque SA Niederlassung Österreich) inkl.

gesetzlicher Vertrags- und Bearbeitungsgebühren, Fixzinsgarantie über die gesamte Laufzeit, Sollzinssatz 4,9%. 2) Gültig für Renault PKW (ausgenommen Z.E., GT, R.S. und 4Control Modelle

sowie Clio IV, Trafi c und Master), bei Kangoo Winterkompletträder mit Stahlfelgen. Keine Barablöse möglich. 3) Unverb. empfohlener Aktionspreis inkl. USt, NoVA, Bonus und Händlerbeteiligung.

Alle Aktionen und Preise sind gültig für Konsumenten bei Kauf eines Renault PKW bis 22.09.2012 bei teilnehmenden Renault Partnern. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfoto.

Gesamtverbrauch 3,5–7,7 l/100 km. CO 2

-Emission 90–184 g/km homologiert gemäß NEFZ.

VOGL + CO und alle steirischen Renault Partner

DRIVE THE CHANGE

Menschen helfen Menschen

September 2012


28

INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

Gut geplant!

Projektbegleitendes Facility Management

Planung

Inbetriebnahme

Betrieb

Vorentwurf

Entwurf

Ausführungsplanung

Einreichplanung

Bestandsplanung

(as built)

CAFM

laufender Betrieb

Raumlisten

Erstbefüllung

Raumdaten

pflegen und

auswerten

Raumdaten

pflegen und

auswerten

Bestandsdaten

pflegen

Flächenmangement

Gewährleistung

Integrale Planung / optimierte Zusammenarbeit

Änderungsverfolgung

TIS

Reinigungsmanagement

Mängelverfolgung

Übergabe / Übernahme

Ablauf des Datenmanagements.

Das projektbegleitende KAGes-Raumbuch

von PREVERA ist ein webbasiertes System

zur Verwaltung von Rauminformationen

und zur Unterstützung der Projektabwicklung

für ortsübergreifende Planungsteams und

soll bei allen zukünftigen technischen Investitionsprojekten

zum Einsatz kommen. Es ermöglicht

eine parallele Datenerfassung

durch alle beteiligten Planer, den Bauherrn

und künftige Nutzer. Die Implementierung

des Raumbuches in ein Projekt beginnt immer

mit den Standardvorgaben des TDZs. In Anlehnung

an den Spitalsplanungsprozess (RiLi

1004.1995) werden gemeinsam mit dem Projektteam

die spezifischen Inhalte festgelegt.

Die Koordination und Abstimmung mit der

Projektleitung und den einzelnen Planern ist

eine zentrale Aufgabe vor der Erstbefüllung.

Auf der obersten Ebene (Stammdaten) werden

die Räume im Projekt räumlich und funktionell

zugeordnet und die Raumgeometrie

(Soll NGF, Ist NGF, Rohbauhöhe, Umfang, Informationen

des Raum- und Funktionsprogrammes

TR-PBB 10) festgelegt. Die Raumdaten

werden zu jedem Planungsgewerk vom

jeweiligen Planer oder Nutzer erfasst und bearbeitet,

wobei die Zugriffs- und

Schreibrechte der einzelnen Benutzer entsprechend

definiert und eingeschränkt werden.

Die Abstimmung der Datenfelder erfolgt

nicht nur mit dem Architekten, sondern auch

mit allen Bereichen der Gebäude- und Medizintechnik

bis hin zur Betriebsorganisationsplanung.

Der beste Zeitpunkt für die Implementierung

ist zu Beginn der Entwurfsplanung.

Von der Entwurfsphase bis zur Ausführungsplanung

werden laufend Raumdaten

ergänzt oder angepasst. Vor allem bei

umfangreichen Projekten ist es notwendig,

alle Veränderungen transparent und sichtbar

zu dokumentieren. Mit der Änderungsverfolgung

wird die lückenlose Dokumentation

aller Veränderungen unterstützt. Ausstattungselemente,

die mit dem Raumbuch abgebildet

werden, sind jedoch nur ein kleiner

Teilbereich. Die Erfassung aller Raum- und

Flächeninformationen und die parallele Datenerfassung

durch alle Beteiligten sind die

Kernfunktionen des webbasierten Systems.

Außerdem wird die Struktur und Qualität des

Datenaustausches z. B. für Medienlisten während

des Planungsprozesses definiert. Die Flächen

und Qualitäten bilden die Basis für Leistungsverzeichnisse,

Kostenschätzungen und

das spätere Flächen- und Reinigungsmanagement.

Alle Informationen werden redundanzfrei

in einem System verwaltet und ermöglichen

eine Vielzahl von Auswertungen.

DI(FH) Franz Puregger,

KAGes-Services / TDZ

© TDZ

© fotolia

September 2012

Menschen helfen Menschen


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK

29

Sparen beim Abfall

LKH-Univ. Klinikum Graz: hohe Einsparung durch Abfallentsorgungs-Ausschreibung

Das LKH-Univ. Klinikum Graz erbringt

seit 100 Jahren hervorragende medizinische

Leistungen. Diese Erfolgsgeschichte

war nur möglich, weil die vielen

komplexen und spezialisierten Arbeitsbereiche

eng aufeinander abgestimmt wurden.

Ein unerlässlicher Anteil kommt dabei

auch der Abfallentsorgung am LKH-

Univ. Klinikum Graz zu. Wie groß diese

Aufgabe ist, zeigen die Abfall-Mengen:

Jährlich fallen ca. 30 Tonnen gefährliche

medizinische Abfälle an, zwei Tonnen Altmedikamente,

6,5 Tonnen Bildschirmgeräte,

20 Tonnen Einmalwindeln, 1.600 Tonnen

Weichabfälle und in durchstichfesten

Sicherheitsgebinden gesammelte spitze

und scharfe Gegenstände, 70 Tonnen

Sperrmüll, 470 Tonnen Altpapier und Papierverpackungen,

130 Tonnen Altglas, 90

Tonnen Kunststoffverpackungen, 110 Tonnen

Fettabscheiderinhalte, 410 Tonnen

Speisereste und Küchenabfälle, und 55

Tonnen Bauschutt.

Die gesetzlichen Auflagen haben in den

letzten 15 Jahren dazu geführt,

Das erfolgreiche Team der Ausschreibung: Georg Chibidziura und Werner Sailer.

dass die Entsorgung dieser Abfallmengen

zunehmend kostspieliger wurde. Die Bereichsleitung

Wirtschaft/Logistik des LKH-

Univ. Klinikums Graz war daher bemüht – bei

gleichbleibender hoher Qualität und gesetzeskonformer

Abwicklung –, eine möglichst

kostenschonende Entsorgungsvariante zu

wählen. Durch engagiertes und geschicktes

Verhandeln konnte bereits im Jahr 2011 eine

deutliche Reduktion der Entsorgungskosten

beim bisherigen Lieferanten bewirkt werden.

Das führte letztendlich auch dazu, ein EUweites

Bieterverfahren für die Sammlung und

Entsorgung der Abfälle des LKH-Univ. Klinikums

Graz in Abstimmung mit dem Zentraleinkauf

der KAGes in die Wege zu leiten. Das

Ergebnis der Ausschreibung hat in wirtschaftlicher

Hinsicht alle Erwartungen übertroffen.

Die Firma „Saubermacher“ wird künftig für

die Abfallentsorgung am LKH-Univ. Klinikum

Graz verantwortlich sein. Neben dem „Saubermacher“

sind auch die Firmen A.S.A. und

AVE weitere Dienstleister. Die Ausschreibung

bringt als Ergebnis auch den Abschluss einer

Rahmenvereinbarung mit drei Anbietern für

das Sammeln und Behandeln sämtlicher Abfälle

in der KAGes.

An die Krankenanstalten in der KAGes ist nunmehr

ein Schreiben ergangen, welches über

das Ergebnis informiert und die Möglichkeit

offeriert, sich entsprechend der abgschlossenen

Rahmenvereinbarung mit den oben genannten

Abfallentsorgern am neuen Entsorgungskonzept

zu beteiligen. Die gegenständliche

Ausschreibung zeigt, daß ein enges kollegiales

Zusammenwirken unterschiedlicher

Bereiche maßgeblich dazu beiträgt, Qualität

und Wirtschaftlichkeit in unserer täglichen

Arbeit sicherzustellen.

Dr. Edgar Starz,

KAGes-Services / Einkauf,

Friedrich Maritschnegg,

Wirtschaft / Logistik,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Veränderungen gemeinsam meistern

i

Ihr G´sund

© LKH Univ.-Klinikum Graz

Wir laden Sie ein, Ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse

zum Thema „Veränderungen gemeinsam meistern“ zu beschreiben:

wie Sie als Mitarbeiter Veränderungsprozesse erleben oder

was für Sie ein zielführendes und effizientes Veränderungsmanagement

charakterisiert. Wir werden darüber gerne in der Mitarbeiterzeitschrift

G’sund berichten, um ein Bewusstsein für dieses

Thema zu schaffen oder zu vertiefen und eventuelle Anregungen

weiterzugeben.

Sie erreichen uns per Mail: gsund@kages.at

Eine beachtliche Einsparung von über € 150.000,- / Jahr konnte erzielt werden.

Menschen helfen Menschen

September 2012


30

ORGANISATION UND KOMMUNIKATION

Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Patienten,

Lehre und Forschung

Großprojekt zum Bürokratieabbau am LKH-Univ. Klinikum Graz

Wernher von Braun sagte einmal: „Bei

der Eroberung des Weltraums sind

zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft

und die Bürokratie. Mit der Schwerkraft wären

wir fertig geworden.“ Besser kann man

die Schwierigkeit, gegen Überbürokratie

vorzugehen, nicht beschreiben. Bürokratie

raubt den Mitarbeitern Zeit, Nerven und

Energie. Das Thema Entbürokratisierung ist

– trotz einer Flut von Gesetzen, Richtlinien,

Vorschriften und Empfehlungen – aktueller

denn je.

Im vergangenen Jahr hat Betriebsdirektor

Mag. Gebhard Falzberger ein Projekt zum

Bürokratieabbau am LKH-Univ. Klinikum

Graz initiiert. Das bedeutet aber nicht nur

„weniger Papier“, sondern auch Vereinfachung,

Zusammenfassung, Rationalisierung

– vor allem in patientennahen Bereichen.

Jene, die tagtäglich mit einem Zuviel

an Bürokratie befasst sind, wurden eingeladen,

Vorschläge zu machen, wie man Abläufe

verbessern kann. Um einen Anreiz zur

Gedankenarbeit zu schaffen, wurde eine

Prämie von bis zu 10.000 Euro sowie die

Verlosung von zehn Mal 1.000 Euro in Aussicht

gestellt. Seither wurden 240 Verbesserungsvorschläge

gemacht. Die meisten

kamen von Ärzten und Pflegekräften. Zwei

v.l.n.r.: Pflegedirektorin DKKS C. Tax, MSc; Ärztlicher Direktor Univ.-Prof. Dr. G. Brunner; Eva Sonnleitner,

lt. MTA am Zytologischen Institut; Betriebsdirektor Mag. G. Falzberger; Prim. Univ.-Doz. Dr.

M. Tötsch, Vorstand des Zytologischen Institutes; KAGes-Vorstand Dipl.-Ing. Dr. W. Leodolter; R.

Gindlhuber; Rektor der Med Uni Graz, Univ.-Prof. Dr. J. Smolle; Landesrätin Mag. K. Edlinger-Ploder.

Bereiche wurden besonders oft genannt:

Die Vereinfachung von Bestellabläufen und

die Vereinfachung von Zuweisungsformalitäten.

Am 19. April 2012 wurden die besten

Vorschläge von einer hochkarätigen Jury

ausgewählt. Gewonnen hat schließlich das

Team des Zytologischen Institutes rund um

Primarius Dr. Martin Tötsch. Die Gewinner

Hilfe in schwierigen Situationen

Ehrenamtliche kümmern sich um wartende Patienten

Die Pflegedirektion des LKH-Univ. Klinikum

Graz hat im März 2012 das Projekt

„Krankenhaus Brückenbauer Ehrenamt“ ins

Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Verein

Lichtblick (www.vereinlichtblick.at) gelang

es, eine ehrenamtliche Zusatzbetreuung für

ambulante Patienten auf die Beine zu stellen.

Drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

kümmern sich einfühlsam um die wartenden

Patienten im Ambulanzbereich der

Univ.-Klinik für Orthopädie und Orthopädische

Chirurgie.

Der Großteil der Patienten sind ältere Menschen,

die oft ohne Begleitung in die Ambulanz

kommen und mit der plötzlichen veränderten

Lebenssituation überfordert sind.

Ärzte und Pflegepersonen sind natürlich um

alle Patienten bemüht, jedoch primär für die

akut medizinische und pflegerische Versorgung

zuständig.

Längere Gespräche mit den wartenden

Patienten und Betroffenen im Ambulanzbereich,

die über die medizinischen und

pflegerischen Details hinausgehen, sind

oft nicht möglich. Die ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen stehen den Menschen

durch freundliche, einfühlsame Gespräche

in dieser oft belastenden Situation bei.

Sie helfen auch bei allen administrativen

Vorgängen, wie z.B. dem Ausfüllen von

Formularen. Die Patienten sind dankbar für

die Zuwendung. Das Projekt wurde von ihnen,

aber auch von unseren Mitarbeitern,

begeistert angenommen“, erklärt Christa

konnten sich über einen Scheck in Höhe von

5.000 Euro freuen. Aber sie waren nicht

die einzigen, die sich freuen konnten: Fünf

weitere Vorschläge, die es in die Endrunde

geschafft hatten, wurden mit je 1.000 Euro

belohnt. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Tax, MSc., Pflegedirektorin und Initiatorin

des Projektes am LKH-Univ. Klinikum Graz.

Um den Service zu verbessern, ermöglicht

das LKH-Univ. Klinikum Graz den ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen verschiedene

Schulungen, z.B. im Bereich Hygiene und

dem Umgang mit kranken Menschen.

In einem regelmäßigen Austausch vor

Ort mit dem Oberpfleger, Christian Kapeller

und der Ambulanzleitung, DGKS

Ulrike Berdnik, werden etwaige Fragen und

Wünsche geklärt.

Stabsstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© W. Stieber / LKH-Univ. Klinikum Graz

© shutterstock

September 2012

Menschen helfen Menschen


ORGANISATION UND KOMMUNIKATION

31

Post an G´sund

Schreiben Sie uns

i

Ihr G´sund

Nicht zuletzt dank Ihres Interesses, Ihrer Unterstützung

und Aktivitäten hat G’sund sich von

seinem Inhalt her in den letzten Jahren beachtlich

erweitert. Das freut uns natürlich und wir

möchten uns dafür bedanken. Wir ersuchen

Sie, uns auch weiterhin mit Vorschlägen, Ideen

und Leserbriefen zu „versorgen“. Natürlich

können wir nicht immer sofort alles und im

gewünschten Umfang unterbringen, doch Sie

können versichert sein: Es geht nichts verloren.

Auf einem Briefkuvert bitte folgenden Text:

An die

G’sund-Redaktion

Stiftingtalstraße 4-6, 8036 Graz

Postfach 6

Da wir heute (28.O6.2O12) eine außergewöhnlich

nette Führung mit umfassendem

Einblick in die Arbeit der Landesnervenklinik

Sigmund Freud genießen

durften, möchten wir uns hiermit offiziell

herzlich dafür bedanken.

Wir konnten auf diesem Weg einen Einblick

in die verschiedenen Aufgabenbereiche

und Abteilungen der LSF Graz

gewinnen.

Einen großen Dank dafür, dass auf

diese Weise in der LSF Graz Öffentlichkeitsarbeit

betrieben wird, die

der Gesellschaft sowie Schülern und

jungen Menschen wichtige Dinge im Leben

nicht vorenthält!

Schülerinnen und Schüler der 4HLKa-Klasse

der HLW Schrödinger, Mag. Carina-Maria

Herster, Manuela Gutmeyr

An die G´sund Redakt

Stiftingtalstraße 4-

8O36 Graz

Postfach 6

Menschen helfen Menschen

September 2012


32

ORGANISATION UND KOMMUNIKATION

Gemeinsam mehr Bewegung

Dialyseteam Rottenmann machte sich auf den Weg

Die beachtliche Strecke von 2700 Kilometern

– das entspricht der Distanz von

Rottenmann nach Santiago de Compostela –

hat das Dialyseteam des LKH Rottenmann

2011 gehend, wandernd oder radelnd zurückgelegt.

Natürlich nicht auf einmal, sondern

kleinweise, und nicht wirklich vor Ort. Auf der

Pinnwand im Sozialraum wurden auf einer

Landkarte die zurückgelegten Kilometer eingezeichnet.

Das Erreichen der Zieldistanz

wurde mit einem spanischen Abend und einem

gemeinsamen Paellaessen gefeiert.

Grund dieser Großtat war einerseits der

Wunsch, mehr Bewegung zu machen, andererseits

aber auch als Team noch enger zusammenzuwachsen.

2012 machte man sich wieder auf den Weg.

Ziel war die Distanz bis in die sibirische

Hauptstadt Novosibirsk zu schaffen, das sind

5632 Kilometer. Dafür wurden extra Schrittzähler

für alle angeschafft. Wieder wurde

gegangen, gewandert und gelaufen und alles

auf einer Landkarte im Sozialraum festgehalten.

Gestartet wurde am 4. April 2012. Am 3.

Juli 2012 war das Ziel erreicht. Wie gewohnt,

gab es abermals ein Fest – diesmal natürlich

einen russischen Abend.

Wohin es 2013 geht, ist noch offen. Fix ist nur,

dass man sich wieder gemeinsam aufmacht.

Denn große Erfolge sind nur gemeinsam zu

erreichen.

Ulrike Klingler,

QB,

LKH Rottenmann

Gemeinsam über 5.000 km zurückgelegt: das sportliche Dialyseteam Rottenmann.

Auch auf der Landkarte eine beachtliche Entfernung.

© LKH Rottenmann

Gesunde Wärme die wirkt

Das Tiroler Unternehmen Physiotherm ist

seit seiner Gründung vor mehr als 17 Jahren

auf die Herstellung einer einzigartigen Infrarottechnik

spezialisiert und Marktführer im

Bereich Infrarotkabinen. Physiotherm ermöglicht

mit seiner patentierten Lavasand-Technologie

bereits ab ca. 30 °C ein angenehmes

und gesundes Schwitzen ohne das Herzkreislaufsystem

zu belasten.

Die besondere Tiefenwärme von Physiotherm

kann das Immunsystem stärken, die

Durchblutung erhöhen und den Stoffwechsel

verbessern. Darüber hinaus können Verspannungen

gelöst, Rückenschmerzen gelindert

und eine angestrebte Gewichtsabnahme unterstützt

werden.

Nähere Informationen erhalten Sie auf www.

physiotherm.com oder in einem unseren Infrarot-Beratungsentern

in Graz, Bad Waltersdorf,

Loipersdorf und Liezen.

Kostenlose Infohotline 00800 46 37 27 68.

Anzeige

September 2012

Menschen helfen Menschen


Panorama

33

Triathletin wider Willen

Wie Gabi Krenn zur Triathletin wurde

Zumba macht Spaß.

© Roswitha Wiener

Gabi Krenn beim 1. Putterersee-Triathlon am Fuße des Grimming, der geografischen Mitte im Krankenanstaltenverbund Rottenmann-Bad Aussee.

Seit ihrer Jugend begeistert sich Gabi

Krenn – ihres Zeichens Personalistin

des Krankenanstaltenverbund Rottenmann–Bad

Aussee – für den Laufsport.

Kaum ein Tag verging, an dem sie nicht lief.

Und das sehr zum Leidwesen ihrer Konkurrentinnen,

denn meist war sie nicht zu

schlagen.

Das Wasser war hingegen nicht so sehr ihr

Element. Erst mit 14 Jahren lernte sie sich

irgendwie an der Wasseroberfläche zu halten.

Freude kam dabei aber eher weniger

auf. Ihre Vereinskollegen brauchten also

viel Überredungskunst, um Gabi Krenn den

Triathlonsport schmackhaft zu machen.

Aber irgendwie gelang es ihnen doch. Das

Training wurde auf alle drei Sportarten ausgedehnt.

Von nun an galt es Tag für Tag,

nicht nur zu laufen, sondern auch das Rad zu

aktivieren und sich ins Wasser zu stürzen.

Die Abwechslung der Sportarten weckte

schließlich ihren Ehrgeiz.

„Beim Schwimmen reiß ich zwar immer

noch keine Bäume aus“ lacht die von einem

kleinen Bergbauernhof in Lassing stammende

Sportlerin, „aber durch die in den

Kinder- und Jugendjahren von zu Hause

mitbekommene Kraft kann ich beim Radfahren

und Laufen sehr

viel gut machen!“Und das

hat sie in den vergangen

Jahren oft bewiesen: Gabi

Krenn ist mehrfache Ironman-Finisherin

und dazu

auch mehrfache steirische

und österreichische

Meisterin über diverse

Triathlondistanzen. Den

jüngsten Erfolg konnte

die sympathische Athletin

beim Heimrennen am

Putterersee mit einem

souveränen Gesamtsieg

in der Damenklasse verbuchen.Und

was macht

eine Triathletin im Winter? Stundenlange

ruhige Einheiten auf Touren- oder Langlaufschiern

zur Verbesserung der Grundlagenausdauer,

mit dem Bike auf Schnee und Eis

als Fahrtechniktraining und natürlich mehrmals

pro Woche Schwimmen gehen.

© Roswitha Wiener

Triathlon: Schwimmen, Radfahren, Laufen.

Die Spitze des Ausdauersports.

© fotolia

Menschen helfen Menschen

September 2012


34

PANORAMA

Keep on running

Sportliches LKH Graz-West

Gemeinsam Sport

erleben!

© fotolia

Bei strahlendem Sonnenschein und

sommerlichen Temperaturen schwitzten

am 26. April 2012 knapp 4500 Läufer

beim 12. E-Businessmarathon im Schwarzl-

Freizeitzentrum. Sportler aus insgesamt 29

Nationen gingen an den Start. In 2er-, 4eroder

8er-Teams mussten gemeinsam 42,2

Kilometer bewältigt werden.

Unter den Teams waren auch zwei Teams

des LKH Graz West, eine 4er-Damenschaft

und ein 8er-Team. Wie in den beiden letzten

Jahren schlugen sich auch heuer unsere

vier Ladies Brigitte Pfenicher, Marion

Hulla-Neumeister, Florentina Pfleger und

Heidrun Schwarzl hervorragend und belegten

wieder den 1. Platz.

Das war aber nicht der einzige Laufbewerb,

bei dem Läufer aus dem LKH Graz West am

Start waren. Auch beim Businesslauf am

10. Mai 2012 waren Läufer und Walker

aus dem LKH vertreten und zwar gleich 20

Damen und Herren. In der Damenwertung

erreichte das Team mit Anna Neuhauser,

Florentina Pfleger und Heidrun Schwarzl

den ausgezeichneten 2. Platz. Gratulation

allen, die durchgekommen sind, und natürlich

jenen, die auf das Stockerl gelaufen

sind!

Mitfiebern

Public Viewing im LKH Rottenmann-Bad Aussee

Fußball begeistert die Massen, das ist bekannt.

Natürlich auch im Gesundheitsbereich.

Kein Wunder also, dass man sich auch

im Krankenanstaltenverbund Rottenmann-

Bad Aussee, Standort Rottenmann überlegte,

wie man die Fußball-EM miterleben könnte.

Schnell war klar: mit einem Public Viewing.

Jeweils montags und mittwochs trafen sich

Fußballbegeisterte im Krankenhaus Rottenmann,

um gemeinsam mitzufiebern. Unser

Küchenteam sorgte für die Verpflegung; sogar

ein eigens aus Nordamerika „eingeflogener“

Lachs wurde von IT-Leiter und Meister-

Fischer Bernhard Lammer aufgetischt. Den

organisatorischen Part übernahm Fußballexperte

Sepp Seiser, der sich wieder einmal

selbst übertraf. Am Ende der Euro war klar: In

Zukunft ist auch wieder aktiver Sport angesagt.

Denn die beim Public Viewing angehäuften

Kilos müssen bis zur Weltmeisterschaft

2014 wieder abgebaut werden.

September 2012

Menschen helfen Menschen


PANORAMA

35

Aktion „Steiermark liest vor“

Vorlesen macht Spaß

Lesenswert

Unsere Literaturtipps

Hausmittel und Heilkräuter

im Jahreslauf

Hanni Reichenvater

Leopold Stocker Verlag

GmbH, 2011

Euro 16,90

G’sund und guat

Früchte und Kräuter

aus Wald und Flur

Walter Mooslechner

Verlag Anton Pustet,

2011

Euro 24,00

Die KAGes legt großen Wert auf eine familienfreundliche

Unternehmenskultur.

Daher ist uns nicht nur die bestmögliche Ausund

Weiterbildung unserer Mitarbeiter, sondern

auch die Entwicklung und Förderung Ihrer

Kinder ein großes Anliegen. Aus diesem

Grund unterstützt die KAGes die steiermarkweite

Aktion „Steiermark liest vor“ – ein Projekt

zur Förderung der Lesekompetenz und

–motivation und ermöglicht damit allen unseren

Mitarbeitern ein kostenloses Jahresabonnement

für geschichtenbox.com. Mithilfe

dieser Internetgeschichtenplattform

können Sie auf schnelle und einfache Art

passende Geschichten für Ihren Nachwuchs

suchen oder sich täglich oder an bestimmten

Tagen eine „Geschichte des Tages“ automatisch

per Email zusenden lassen. Dabei bekommen

Sie nicht nur altersgerechte Literatur

für Ihren Nachwuchs, sondern werden zusätzlich

an etwas Wichtiges erinnert - nämlich

Ihrem Kind/Ihren Kindern vorzulesen. Sie

erhalten nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung

auf www.steiermarkliestvor.at 365 Geschichten

zum Vorlesen für Ihr Kind bzw. Ihre

Kinder (Anmeldefrist bis spätestens 15. Oktober

2012). Also am besten gleich anmelden!

Gutscheincode unseres Unternehmens:

5 4 7 7 8 9

Das Abonnement endet nach einem Jahr

automatisch. Eine Kündigung Ihrerseits ist

daher nicht notwendig.

VIEL FREUDE MIT DEN GESCHICHTEN

UND VIEL SPASS BEIM VORLESEN!

Erkrankungen durch

Nahrungs- und

Genussmittel

Stein / Raithel / Kist

Wissenschaftliche

Verlagsgesellschaft

Stuttgart, 2011

Euro 78,00

© Opgenoorth

Hanni Reichenvater stellt in ihrem neu überarbeiteten

Heilkräuterbuch alle wichtigen

Heilpflanzen vor. Sie beschreibt, wann und

wo die einzelnen Pflanzen zu finden sind,

und wie sie gesammelt, getrocknet aufbewahrt,

zubereitet und angewendet werden

sollen.

Die große

Selbermacher

Gartenbibel

Klaus Ruhnau

Christian Brandstätter

Verlag, 2011

Euro 19,95

Der Förster Walter Mooslechner kennt den

Gabentisch der alpenländischen Natur seit

seinen Kindheitstagen. Sein Buch enthält

eine Sammlung an erprobten alten Rezepten,

die sich seit Generationen bewährt

haben.

Wüste oder Paradies

Holzer’sche

Permakultur jetzt!

Sepp Holzer

Leopold Stocker Verlag

GmbH, 2011

Euro 21,90

Renommierte Ernährungswissenschaftler

und -mediziner, Pharmazeuten, Gastroenterologen

und Infektiologen stellen in

diesem umfangreichen Werk alle Aspekte

nahrungs- und genussmittelbedingter Erkrankungen

vor.

Kalte Monde

Manfred Wieninger

Unionsverlag, 2008

Euro 8,90

„Das Leben kann gar nicht grün genug

sein“, ist die erste Regel von Gartenliebhabern;

„Das will ich selber machen“, ihr

Gesetz. „Die große Selbermacher Gartenbibel“

vereint beide Ansprüche übersichtlich

gegliedert, mit zahlreichen Schritt-für-

Schritt-Abbildungen und vielen Tipps und

Tricks.

Sepp Holzer hat revolutionäre neue Wege für

die heimische Landwirtschaft aufgezeigt. Er

beobachtet die Natur, zieht Schlüsse daraus und

handelt danach. Im Zentrum des neuen Buchs

stehen die Anlage von Teichen und Seen und das

naturgemäße Wasser-Management als Grundlagen

jeder Renaturierung von Landschaften.

Waldaufbau, Mischkultur und Regenerierung

des Bodenlebens sind weitere Themen.

Mord in Harland: Marek Miert ermittelt und

liefert tiefe Einblicke in die dunkle Seite der

österreichischen Mentalität. Oberleutnant

Gabloner ist nicht zimperlich, wenn es um

Schuldzuweisungen geht, und die Medien

greifen die Mär von den blutrünstigen Ausländern

dankbar auf. Nur Marek Miert glaubt

nicht an die offizielle Version....

Menschen helfen Menschen

September 2012


36

PANORAMA

Dienerin des Gartens

Renate Polz über Natur, Garten und mehr

Es ist ein schöner Sommertag, als ich Renate

Polz zu Hause besuche. Renate und

Jet, ihr weißer Schäferhund, begrüßen

mich herzlich. Im Innenhof ihres Anwesens

habe ich über den Pool und ihren angrenzenden

Garten hinweg

einen unbeschreiblich

schönen Ausblick auf

die Weinhänge rundherum.

Um einen Kirschbaum

rankt sich eine

der ältesten Rosen, die

10 m hohe Paul’s Himalayan

Musks. Hier, in

diesem wunderschönen

Anwesen lebt sie

mit ihrem Mann Walter

und ihren Kindern Lara

(10), Anna (17) und Lukas

(18).

Renate ist eine, die in

sich ruht. Ihre Kraft holt

sie sich jeden Morgen

beim Meditieren in ihrem

Garten.

G’sund: Dein Mann und Du, ihr seid beide

am südsteirischen Grassnitzberg geboren

und aufgewachsen?

RP: Ja, und wir hatten sogar die gleiche

Hebamme. Ich war dann 24 als ich ihn bei

einer Weinkost am Witscheiner Herrenberg

kennenlernte, wo ich früher mit meinen

Eltern eine Buschenschank und Weinbau

betrieben habe. Als Kind habe ich sehr

viel Zeit bei meiner Großmutter verbracht;

sie war ein sehr wichtiger Mensch in meinem

Leben. Als Hausfrau hat sie auf die

Kinder arbeitender Mütter aufgepasst. So

bin ich mit sehr vielen Kindern und vielen

Tieren aufgewachsen. Meine Großmutter

hatte einen großen Garten und ich bin mir

sicher, dass ich von ihr meine Leidenschaft

zum Garten mitbekam.

G’sund: Du hattest einige schwere

Schicksalsschläge. Wie bist Du damit

umgegangen?

RP: Unser ältester Sohn

Walter jun. ist 1990 mit

nur 9 Monaten am plötzlichen

Kindstod gestorben.

Danach hatte ich

noch einige Fehlgeburten,

bis mein Sohn Lukas

geboren wurde. Auch

mein einziger Bruder ist

sehr jung gestorben. Ich

habe damals irgendwie

© Phillipp Platzer

weitergearbeitet und

begann dann zu gärtnern.

Das war meine Rettung –

der Garten ist sozusagen

aus dem Tod entstanden.

Renate Polz.

G’sund: Du hast einige

Ausbildungen gemacht, wie den Business

Coach, den Lebens- und Sozialberater und

eine Weiterbildung zur Leiterin von Familienund

Strukturaufstellungen. Können Menschen

Deine Hilfe schon in Anspruch nehmen?

RP: Ich habe eine Landwirtschaft und produziere

seit 7 Jahren Trauben, habe meine Kinder

und begleite sehr oft meinen Mann. Ich

mache meine Weinbeschreibung und noch

einiges mehr. Deshalb ist meine Zeit sehr

knapp und die profimäßige Anwendung meiner

Ausbildungen noch etwas im Hintergrund.

Aber es ist mir ein Bedürfnis. Vor allem Meditation

und Sterbebegleitung liegen mir

am Herzen.

G’sund: Erzähl bitte etwas über Deinen

Garten.

RP: Mein Garten ist ein Energieort. Oft

schon konnte ich spüren, dass Menschen

den Garten als völlig anderer Mensch

wieder verlassen haben. Es kommen

viele Menschen hierher, auch viele Prominente.

In diesem geheimnisvollen Garten

werden keine Fotos gemacht; alles, was

hier gesprochen wird, bleibt auch hier. Im

Februar ist mein Garten violett von den

Blüten der Krokusse, im März blühen die

gelben Narzissen. Dann blühen im April

die Tulpen, der Mai ist blau von der Iris.

Im Juni blühen meine Rosen. Momentan

blüht sehr wenig, da der Garten sich „erholen“

muss. Im Herbst wird es wieder

bunter durch die Astern.

G’sund: Was hast Du als nächstes vor?

RP: Im Herbst plane ich noch eine weitere

Ausbildung, die hat aber mit Wein zu tun.

Sekt ist auch ein großes Thema für mich.

Deshalb habe ich vor zwei Jahren den Ladies’

Taste ins Leben gerufen, zu dem sehr

viele prominente Persönlichkeiten aus Politik,

Kunst und Kultur, Fernsehen und aus

der Weinwelt kommen. Heuer findet bereits

die dritte Ladies’ Taste-Veranstaltung

statt. Wenn meine Tochter Lara größer ist,

werde ich mich vermehrt der Verbindung

Sekt und Garten widmen.

Ihr Mann Walter kommt, um sich zu verabschieden.

Ich nutze die Gelegenheit, ihn zu

fragen, was er an seiner Frau besonders

schätzt. „Dass sie mich liebt“, meint er lächelnd,

„und dass sie mir die Freiheit gibt,

die ich brauche. Sie ist einfach anders als

andere Frauen und sie ist bescheiden, das

mag ich“, meint er mit einem liebevollen

Blick auf Renate.

Weitere Informationen:

www.gsund.net

© Pachernegg

Die Interviews

führte

Hedi Grager

© Polz Garten


PANORAMA

37

Der Richter als Künstler

Erwin Schwentner im Interview

Richter, Psychologe und Künstler – das ist

Erwin Schwentner. Seit 1980 beschäftigt

sich der 1945 in Hitzendorf bei Graz geborene

intensiv mit Kunst, überwiegend mit

keramischen Skulpturen. 1994 erhielt er

den Viktor-Fogarassy-Preis.

Ich besuche Erwin Schwentner in seinem

gemütlichen Haus am Grazer Gritzenweg,

wo er auch sein Atelier hat. Hier besuchen

ihn auch seine drei Kinder und sieben Enkelkinder

sehr gerne.

G’sund: War Ihr künstlerischer Weg eigentlich

schon in Ihrer Kindheit abzusehen?

ES: Nein. Meine Kindheit war sozusagen

unauffällig. Mein Vater war Techniker und

hat sehr gut gezeichnet. Vor allem hat er

wunderbar Klavier gespielt. Ich spiele

auch Klavier, aber leider nicht so gut wie

er. Gezeichnet habe ich immer gerne, aber

dass ich Künstler werde, nein, das war

nicht abzusehen.

G’sund: Also war Richter zu sein schon ihr

„Traumberuf“?

ES: Ja, das Jus-Studium war schon das,

was ich machen wollte. Aber ich habe mich

auch immer für Psychologie interessiert.

Mein Bruder war Psychologe, und mit ihm

führte ich viele Gespräche über die Zusammenhänge

zwischen Recht und Psychologie.

Zu meiner großen Trauer ist er vor eineinhalb

Jahren verstorben.

G’sund: Wann begannen Sie sich dann

wirklich für die Kunst zu interessieren?

ES: Ich war schon Richter, als ich einen Kurs

für Ton- und Keramikarbeiten und plastisches

Gestalten auf der Volkshochschule

gemacht habe. Das war dann sozusagen der

Auslöser für meine intensive Beschäftigung

damit.

G’sund: Sind Sie ein Menschenfreund?

ES: Ja, schon. Meine Objekte sind sehr

stark karikierend, satirisch oder ironisierend

– selten zynisch (setzt er noch mit

einem Lächeln nach). Ich bin kein beißend

ironischer Mensch, extrem Bösartiges

mag ich nicht.

G’sund: Wie kommen Sie zu Ihren Ideen?

ES: Wohin ich auch sehe, alles bringt mich

auf neue Ideen. Das war bei mir schon immer

so. Ich sauge Situationen sehr rasch

auf, verarbeite sie, denke in Varianten.

G’sund: Warum haben die Frauen bei Ihnen

immer ein so großes Dekolleté?

ES: (lacht laut) Die Brüste der Frau sind ja

etwas Schönes und Wichtiges, die streiche

ich heraus. Männer sind zu einem guten Teil

auf Brüste fokussiert. Wenn ich die Wichtigkeit

überbetone, hinterfrage ich mich

letztlich selbst.

G’sund: Leben Sie gesund?

ES: Nicht wirklich. Meine Frau lebt sehr

gesund und deshalb werde ich auch gesund

ernährt. Früher kam es schon vor,

dass ich, wenn meine Frau weg war, für

meine Kinder wirklich Ungesundes eingekauft

habe.

G’sund: Was ist Ihnen an anderen wichtig?

ES: Sie sollten möglichst offen sein und

auch witzig sein können. Sie sollten eine

ausgesprochen seriöse solidarische menschenfreundliche

Grundhaltung haben, das

ist mir besonders wichtig.

G’sund: Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

ES: Ich bin humorvoll, nachdenklich. Übersensibel.

Übersensibel sagt eh schon alles:

empfindlich.

G’sund: Sie sind in Pension, arbeiten aber

immer noch sehr viel. Also macht Ihnen Ihr

„Job“ noch immer viel Spaß?

ES: Ich brauche die Arbeit, sie ist mir sehr

wichtig. Deshalb mache ich auch meine

Beratungen für die LSF weiter und bin seit

kurzem im Menschenrechtsbeirat. Ruhe

kann ich keine geben. Verhandeln hat mir

immer Spaß gemacht, auch jetzt wieder für

die KAGes.

PS: Gefreut habe ich mich über seine Anmerkung,

dass er unsere Zeitschrift G’sund

wirklich interessant findet.

Erwin Schwentner.

© Grager

© Grager


38

PANORAMA

Kabarett mit Klaus Bandl

„Medizynischer Eintopf“ im LKH Rottenmann-Bad Aussee

Medizynischer Eintopf“ nennt sich das Programm

von Kabarettist Klaus Bandl. Wo


könnte man das besser aufführen als in einem

Krankenhaus? Ende Juni 2012 war es in Rottenmann

schließlich soweit. Trotz heißen Wetters

sind 50 Mitarbeiter gekommen, um Klaus Bandl

hautnah zu erleben. Klaus Bandl ist diplomierter

psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger

und seit einigen Jahren auch in der Kabarettszene

sehr erfolgreich. In seinem Programm

durchleuchtet er den Krankenhaus-Alltag und

WELLNESS bei GRUBER

macht sich so seine Gedanken über dies und

das. Die Reaktionen des Publikums geben ihm

Recht: Blitzartig hatte er die Lacher auf seiner

Seite. Krankenhausküche und P. Dorfner, der für

die reibungslos funktionierende Infrastruktur

sorgte, unterstützten diesen angenehmen

Abend. Eine tolle Veranstaltung, die das Prädikat

„sehr sehenswert“ verdient.

Betr. Dir. Harald Kapeller, MBA,

LKH Rottenmann-Bad Aussee

Musikalische Sommerserenade

AIMS Konzert am LKH-Univ. Klinikum Graz

Auch dieses Jahr durften wir die Sänger

des American Institute of Musical Studies

(AIMS) in der Kirche „Zum Heiligen Erlöser“

am LKH-Univ. Klinikum Graz willkommen heißen.

Nach der Begrüßung durch BD Mag.

Gebhard Falzberger und Univ.-Prof. Dr. Günter

Krejs war unter dem Motto „Sommerserenade“

an diesem Abend die Oper zu Gast am

Klinikum. Bekannte Arien unter der musikalischen

Leitung von Dr. Russell Young begeisterten

die zahlreichen Konzertbesucher. Der stimmungsvolle,

musikalische Abend fand schließlich

seinen Ausklang mit einem gemütlichen

Zusammensein bei Brötchen, Kuchen und kühlen

Getränken vor der Kirche.

Stabsstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

50 lachende Gäste auf seiner Seite,

Kabarettist Klaus Bandl.

Kulturgenuß am LKH-Univ. Klinikum Graz.

© Kapeller

© Stieber / LKH-Univ. Klinikum Graz

Eintauchen in die Welt des Wohlbefindens, einen Zustand von Harmonie

des Körpers, des Geistes und der Seele zu erlangen. All jene, die es

einmal versucht haben, ihrem stressigen Alltag zu entfliehen und sich

für einen Wellnessurlaub entschieden haben, schwören für alle Zeiten

darauf und legen unterm Jahr immer öfters Pausen für ihr Wohlbefinden

ein. Der Wellness-Katalog von GRUBER präsentiert auf 92 Seiten

über 80 der besten und beliebtesten Wellness- und Thermenhotels

Österreichs, Ungarns, Sloweniens, Italiens und Kroatiens

THERMEN - Badespaß pur für Groß und Klein bieten die Thermalanlagen

in weitläufigen hoteleigenen oder öffentlichen Badelandschaften

mit vielen Wasserattraktionen; vielfältige Saunalandschaften runden

das Angebot ab.

AKTIV: Es werden meist direkt in den Anlagen bzw. in der näheren

Umgebung In- und Outdoor Sportmöglichkeiten für einen Aktivurlaub

angeboten. In den Wintermonaten ist die Nähe mancher Hotels zu Skigebieten

eine gute Kombinationsmöglichkeit - von der Piste direkt in

die Therme.

Als Geheimtipp für Ruhesuchende empfiehlt sich in der kalten Jahreszeit

ein Wellness-/Thermenurlaub am Meer - beispielsweise in Opatija

(Abbazia), Strunjan oder Bibione - gerade in der kalten Jahreszeit findet

man hier ein vergleichsweise mildes Klima vor und kommt teilweise

in den Genuss eines besonders guten Preis/Leistungsverhältnisses.

September 2012

Anzeige

TOP WELLNESS HITS

Kärnten / Klagenfurt am Wörthersee

Seepark Hotel Congress & Spa 4****

Bis 31.10.2012

3 Nächte DZ/FR statt € 240,- p.P. ab €

160,-

1 Kind u. 12 J. im DZ First-Class GRATIS

3=2

Steiermark / Bad Waltersdorf (Sebersdorf)

H2O Hotel Therme Resort 3***

Bis 31.03.2013

4 Nächte DZ/HP (inkl. Therme) statt € 232,- p.P. ab € 174,-

FZ mit Verb. Tür auf Anfrage möglich.

1 Kind u. 5 J. m. 2 Erw. p.N. € 13,-

4=3

Alle o.g. Preise bei eigener Anreise, vorbehaltlich Sperrtermine, zuzüglich Wochenend u. Feiertagszuschläge.

Die genaue Hotelbeschreibung und viele weitere Angebote finden Sie im GRUBER-reisen.

Veranstalter Wellness Katalog 2012/2013.

Infos & Buchungen

8010 GRAZ, Stiftingtalstraße 3-7, LKH

✆ 0316 70896310

www.gruberreisen.at/wel

Menschen helfen Menschen


PANORAMA Aktuelles

43 39

K u n s t R a u m K A G e s

Ein Lächeln in der Tagesklinik

Künstlerin Sigi Hrad Rynda am LKH Graz West

Die Künstlerin Sigi Hrad Rynda hat die Tagesklinik

am LKH Graz West schon oft betreten

– als Patientin. Für viele Mitarbeiter ist so

etwas wie eine liebenswerte „Bewohnerin“

des Hauses. Sigi Hrad Rynda ist aber vor allem

Künstlerin. Sie studierte an der Kunstgewerbeschule

Graz, später auch an den Kunstakademien

in Wien und Paris. Studienaufenthalte

führten sie nach Rom, fünfeinhalb Jahre

lebte sie in Bolivien und Peru. Das hat ihr

künstlerisches Schaffen geprägt. Seit 1973

Unter dem Titel „irdisch gebunden – himmelwärts

tragend“ konnte man bis Ende Juli

Tierfotografie und schöne Landschaften in der

Galerie des LKH Graz West bewundern. Dafür

verantwortlich war die „Aktiv“-Fotogruppe

Gleisdorf unter der Leitung von Bruno Seidl in

Kooperation mit garfield Trummer und Mario

Maindl.

Ende Juni lud Elfriede Augmann zu ihrer

Vernissage ins LKH Hartberg. Seit 2008

malt sie in verschiedenen Techniken, wie

Tusche auf Leinwand, Acryl auf Leinwand,

Encaustic etc. Elfriede Augmann setzt sich

dabei vorwiegend mit Farben und ihren

Schattierungen auseinander. Ihre Bilder

entstehen häufig durch Umsetzung ihrer

Gefühlsstimmungen. Weitere Informationen:

http://elfigalerie.el.funpic.de

Menschen helfen Menschen

bietet sie Kindern ab dem vierten Lebensjahr

Kreativprogramme in allen Bereichen des

bildnerischen Gestaltens an. Die Malschule

ist eine Wirkungsstätte, an der Farbe, Form,

Sehen, Kunstverständnis, Toleranz und vieles

mehr erlebt werden. Einen Teil, der in dieser

Malschule entstandenen Werke, hat Sigi

Hrad Rynda nun der Tagesklinik des LKH Graz

West zur Verfügung gestellt, die so wesentlich

bunter ist.

„irdisch gebunden – himmelwärts tragend“

„Aktiv“-Fotogruppe Gleisdorf stellte im LKH Graz West aus

Bunte Vielfalt

Elfriede Augmann im LKH Hartberg

v.l.n.r.: Betr. Dir. Stv. K. Schaupp, MBA mit den Fotografen.

Die ,,Aktiv“-Fotogruppe Gleisdorf nimmt immer

wieder an internationalen Fotowettbewerben

teil und stellt dort Fotos aus der steirischen

Heimat aus. Dabei ist der österreichische

Alpenverein ein treuer Gehilfe. Mit ihm

gibt es nicht nur laufend einen Erfahrungsaustausch,

es werden auch immer wieder Workshops

und Kurse abgehalten.

Elfriede Augmann.

© LKH Graz West

© LKH Hartberg

art + event |

TheaterserviceGraz

ist europaweit ein Begriff für die Herstellung

von Bühnenbildern, Dekorationen und

Kostümen. Seit über 100 Jahren wird das

spezielle Wissen über diese Kunst in den

Grazer Bühnenwerkstätten gehütet. Die

Theaterkasse mit dem Ticketservice und

das Eventservice vollenden das Angebot.

Aber nicht nur Film, Opern, Theater und

Agenturen nutzen deren Dienste, auch Privatkunden

können sich von den Meistern

hinter den Kulissen ausstatten lassen.

Die Dekorationswerkstatt am Grazer Sternäckerweg

120 setzt sich zusammen aus

Bildhauerei, Malersaal, Schlosserei, Tapeziererei

und Tischlerei. Die Kostümwerkstatt

in der Grazer Bürgergasse 6 mit den

Abteilungen Damenschneiderei, Herrenschneiderei,

Kunsthandwerk, Modisterei

und Schuhmacherei fertigt Abendroben,

Brautkleider, Maßanzüge oder aufwändige

Kreationen nach persönlichen Wünschen.

Zusätzlich gibt es einen Kostümfundus mit

190.000 Kostümteile. „In den Bereichen Dekorationen

und Kostüme gibt es eigentlich

nichts, was wir nicht realisieren können“,

erzählt mir stolz Marketingleiter Bernd Pürcher.

Im „art + event | Kunststücke“ Shop

in der Burggasse 16 gibt es ständig wechselnde

Kollektionen von Kleidern, Hüten,

Taschen, Schmuck und sogar Stil- und Spezialmöbel.

Wenn etwas gefällt aber nicht

passt, wird es in einer der beiden Werkstätten

angefertigt.

2012 wurde art + event | Theaterservice

Graz das Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft

- made in Styria“ verliehen. Auf einer

Erlebnistour können Sie jetzt spannende

Einblicke in diese einzigartigen Arbeiten

der Meister hinter den Kulissen gewinnen,

buchbar unter www.erlebniswelt-wirtschaft.at.

Weitere Infos unter www.art-event.com.

Hedi Grager

September 2012

© art + event |


An:

Rätselspaß mit Gewinnchance

Schicken Sie das Lösungswort des Kreuzwort rätsels bzw. die drei Ziffern (von oben

nach unten) der farbig hinterlegten Felder des Sudoku mit Ihrem Namen und Ihrer

Privat-Adresse an:

Redaktion G’sund / KAGes

Postfach 6, 8036 Graz Mail: gsund@kages.at Fax: 0316/340-5296

Aus allen bis zum 01.10.2012 eingelangten Einsendungen mit der richtigen Lösung

werden unter Ausschluss des Rechtswe ges Buchpreise verlost. Die Gewinner werden

schriftlich verständigt.

Das G’sund-Team wünscht viel Erfolg!

Kreuzworträtsel

Mitmachen und

gewinnen!

Auf welchen Seiten dieser G’sund-

Ausgabe befinden sich diese beiden

Bildausschnitte?

ugs.:

US-Polizist

zunächst,

einstweilen

Ort, Stelle

kurzer

Werbefilm

span. Stadt

augenblicklich

Kfz.-Z.:

Ostvorpommern

Raumfahrtprojekt

der

NASA

frecher

Junge

knifflige

Aufgabe

Geliebte

des Zeus

gerade erst

Trinkspruch

große Waldpflanzen

Schalterstellung

Medikament

Abschiedsgruß

3

Erwerber

eh. brit.

Premierminister

Floß -

schiebestange

einbalsamierter

Leichnam

Leitsatz

Höflichkeitswort

Nachtgottes

dienst

schnell,

flink

japan.

Zuchtkarpfen

Himmels -

richtung

chem. Z.:

Silber

Stockwerk

kleine

Brücke

schlau

5

schnell

beförderte

Fracht

1

Geliebter

der Julia

Tropen -

krankheit

Ausdrucks -

form

ital.: Meer

1

gr. Insel

unnachsichtig

Abk.:

Intercity

vulkanisches

Magma

lat.:

Würfel

Segelkommando

beweglich

frz. Fluss z.

Mittelmeer

Inschrift

am Kreuz

Jesu

engl.:

Dienstleistungen

4

ugs.:

Rätselkönig

chem. Z.:

Ruthenium

2

Abk.: April

Schriften

einstellige

Zahl

erfolgreicher

Schlager

2

Lösungswort

1 2 3 4 5

1 Auf Seite _________

2 Auf Seite _________

Gefunden?

Schicken Sie Ihre Antwort

unter Angabe Ihres Namens und

Ihrer Privat-Adresse an:

Redaktion G’sund/KAGes

Postfach 6, 8036 Graz

Mail: gsund@kages.at

Fax: 0316/340-5296

Aus allen bis zum 01.10.2012 eingelangten

Einsendungen werden

unter Ausschluss des Rechtsweges

Buchpreise verlost. Die Gewinner

werden schriftlich verständigt.

SUDOKU

Das Diagramm dieser japanischen

Rätselart ist mit den Zahlen

1–9 aufzufüllen. Jede Zahl

darf in jeder Zeile und jeder

Spalte und in jedem 3x3-Feld

nur einmal vorkommen.

Schwierig keitsgrad: leicht

Auflösungen vom Juni 2012:

Kreuzworträtsel: GSUND

Sudoku: 358

2

4

5

9

4

1

4

8

3

3

8

1

4

4

7

4

6

2

9

7

4

9

2

8 6

3

5

1

September2012

Menschen helfen Menschen

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!