PDF-Ausgabe - G´sund Online

gsund.net

PDF-Ausgabe - G´sund Online

Erscheinungsort Graz. Verlagspostamt 8010 Graz / P.B.B. 02Z033793M-Postentgelt bar bezahlt Die besten Seiten der KAGes Nr. 75 September 2012 www.hubner-allitsch.at Die Steuerberatung für Ärzte! Wirtschaftstreuhänder Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG Leonhardstraße 104, A - 8010 Graz Telefon +43 / 316 / 338 338, Fax: +43 / 316 / 338 338 700 E-mail: steuerberatung@hubner-allitsch.at


Einfach.Kostbar Die Perlen der Veranlagung. Jedes Stück ausgesucht, alle zusammen von unschätzbarem Wert. Wie jene Selektion erstklassiger Veranlagungsprodukte, die Sie nur bei der HYPO Steiermark finden. Kommen wir ins Gespräch. Qualität, die zählt. www.hypobank.at


Inhalt September 2012 AKTUELLES 5 KAGes-VORSTAND. Weg der Weiterentwicklung 6 HANDBUCH. Integriertes Managementsystem MENSCHEN HELFEN MENSCHEN 9 HOSPIZBEGLEITER. Interview PERSONALENTWICKLUNG 11 KONFLIKTLEITFADEN. Hilfe 11 STEUERTIPPS. Hubner & Allitsch 12 TURNUS IN TEILZEIT. Erfolgreiches Projekt GESUNDHEIT & FORSCHUNG 15 WIRBELSÄULENCHIRURGIE. LKH Stolzalpe 16 INTERDISZIPLINARITÄT. LKH Leoben 18 PSYCHOLOGIE IN DER ZAHNHEILKUNDE. Bruxismus 18 IHRER GESUNDHEIT ZULIEBE. Wann essen QUALITÄTSMANAGEMENT 19 QM-TRÄGER-NETZWERKTREFFEN. Graz 21 HÄNDEHYGIENE. Aktionstag im LKH Weiz INFRASTRUKTUR & TECHNIK 22 ZWEITER BAUABSCHNITT. LKH Knittelfeld 23 AG/REM-STATION. LKH Mürzzuschlag 25 K-GEBÄUDE. LSF Graz 26 ERCP-ZENTRUM. LKH-Univ. Klinikum Graz 28 KAGes-RAUMBUCH. Facility Management ORGANISATION & KOMMUNIKATION 30 BÜROKRATIEABBAU. LKH-Univ. Klinikum Graz 32 GEMEINSAM BEWEGEN. Dialyseteam Rottenmann PANORAMA 33 ERFOLGREICHE TRIATHLETIN. Ausdauersport 37 ERWIN SCHWENTNER. Interview 39 KunstKulturTipp. art+event | Titelseite: Keramikkunstwerk „Der neugierige Beobachter“ von Erwin Schwentner, Siehe S. 37– Interview (© Erwin Schwentner) 15 Hightechmedizin. INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT. 16 21 23 25 AKTION SAUBERE HÄNDE. WIEDER FIT FÜR ZUHAUSE. MEHR PLATZ FÜR KINDER - UND JUGENDPSYCHIATRIE. © Pachernegg © Pachernegg © LKH Weiz © LKH Leoben © LKH Stolzalpe I m p r e s s u m Medieninhaber und Verleger Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4–6 Herausgeber Krankenanstaltenpersonalamt, A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4–6, DVR 0468533 Geschäftsführung und redaktionelle Leitung Reinhard Marczik Chef vom Dienst Mag. Katharina Kainz Redaktionsteam Hedi Grager, Anna-Maria Jöbstl, Michaela Konrad, Wolfgang Meditz, Mag. Helmut Meinhart, Peter Neumeister, Mag. Simone Pichler, Petra Ritz, Ing. Klaus-Dieter Schaupp Redaktionssekretariat, Marketing und Werbung E-Mail: gsund@kages.at Internet www.gsund.net, www.kages.at Produktion TRICOM OG, Graz www.tricom.at Druck Leykam Druck GmbH & Co KG Eggenberger Straße 7, A-8020 Graz Auflage 23.500 Exemplare, gedruckt auf umweltfreundlichem Papier. Erscheinungsweise 4-mal jährlich Offenlegung nach § 25 Mediengesetz G’sund dient der umfassenden Information der Mitarbeiter der KAGes über das gesamte Unternehmen. Durch die Zusendung von G’sund an alle Mitarbeiter wird dem Recht auf Information gemäß § 7a EKUG bzw. § 15f MSchG entsprochen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung in Wort und Bild kann für die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden. Mit Verfassernamen gekenn zeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers und der Redaktion wieder. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit genauer Quellenangabe und Übermittlung eines Belegexemplares erlaubt. G’sund behält sich das Recht vor, die veröffentlichten Beiträge (inkl. Tabellen und Abbildungen) auf CD-ROM und ins Internet zu übertragen und zu verbreiten. Die G’sund-Redaktion ist grundsätzlich um einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch bemüht. Im Interesse einer guten Lesbarkeit verzichten wir aber weitestgehend auf Schreibweisen wie z. B. MitarbeiterInnen oder Patienten/Innen und auf gehäufte Doppelnennungen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn dies zu geschlechtsabstrahierenden und neutralen Formulierungen, manchmal auch zu verallgemeinernden weiblichen oder männ lichen Personenbezeichnungen führt. Menschen helfen Menschen September 2012


Gesunde Wärme die wirkt. Physiotherm Infrarotkabinen Exklusives Angebot für KAGes Bedienstete. Spezielle Sonderkonditionen gültig von 7.9. – 31.10.2012 Sie erhalten als KAGes Bedienstete (gegen Vorlage Ihres Mitarbeiterausweises) spezielle Sonderkonditionen von 7.9. – 31.10.2012 beim Kauf einer Physiotherm Infrarotkabine oder Wärmeliege.* Einladung zum medizinischen Vortrag „Infrarot bei Rückenschmerzen“ von Dr. Uwe Rascher im Beratungscenter Liezen am 3.10.2012 um 19.00 Uhr und im Beratungscenter Graz St.Peter am 10.10.2012 um 19.00 Uhr. Wir bitten um telefonische Anmeldung und freuen uns auf Ihren Besuch. *Die Preisersparnis bezieht sich auf die aktuell gültigen Physiotherm Listenpreise. Nicht mit anderen Aktionen und Gutscheinen kombinierbar. Gilt nicht für bereits reduzierte, bestellte oder reservierte Ware. Nur im Aktionszeitraum gültig. Keine Barablöse möglich. Physiotherm Liezen - Hauptstraße 2, 8940 Liezen, Tel. 03612 / 23550, E-Mail liezen@physiotherm.com Physiotherm Graz - Sackstraße 29, 8010 Graz, Tel. 0316 / 225876, E-Mail graz@physiotherm.com Physiotherm Graz/St. Peter - St. Peter Hauptstr. 197, 8042 Graz , Tel. 0316 / 405199, E-Mail graz@physiotherm.com Physiotherm Loipersdorf - Loipersdorf 152, 8282 Loipersdorf , Tel. 03382 / 8204-726, E-Mail loipersdorf@physiotherm.com Physiotherm Bad Waltersdorf- Thermenstraße 111, 8271 Bad Waltersdorf, Tel. 03333 / 22997 E-Mail waltersdorf@physiotherm.com www.physiotherm.com


Aktuelles 5 Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Der KAGes-Vorstand von links: Vorstands vorsitzender Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter, Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc, Vorständin für Medizin und Pflege und Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA, Vorstand für Finanzen und Technik. © Furgler Nach einer jahrzehntelangen sehr ruhigen Zeit erlebt auch Europa nun die Herausforderungen der Globalisierung und damit immer tiefer greifende Veränderungen. Und auch wir in der KAGes haben ja bereits gelernt, dass diese auch nicht vor den Toren unserer Landesspitäler halt machen. Wie immer beinhalten solche Zeiten der Veränderung sowohl Risken als auch Chancen. So ist es uns allen gemeinsam in den letzten Jahren gelungen, im österreichweiten Vergleich aller Landesspitalsträger die mit Abstand geringsten Kostensteigerungen zu haben. Wir liegen schon ungefähr in jenem Bereich, den man sich für die Gesundheitsreform zum Ziel gesteckt hat: Dass nämlich die Kosten für die Gesundheitsversorgung nicht mehr stärker steigen dürfen, als das Bruttoinlandsprodukt zunimmt. In der ab 2013 geltenden neuen Vereinbarung zwischen Bund und Ländern soll diese Vorgangsweise beschlossen werden. Das ist unbestritten ein neues und nicht einfaches Ziel, von dem wir aber bereits bewiesen haben, dass wir es erreichen können. Die Herausforderung dabei wird wohl heißen, dass wir unsere Leistungen auf vergleichbarem Niveau und mit vergleichbarem Inhalt mindestens gleich günstig anbieten müssen wie andere Mitbewerber. Unter dem Diktat der leeren öffentlichen Kassen gehen manche Länder in Europa nämlich zunehmend dazu über, öffentliche Versorgungsaufträge an den Bestbieter zu vergeben. So hat die Landesregierung in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause der Gesundheitslandesrätin den Auftrag erteilt, weitere Verhandlungen für die Neuordnung des Spitalsangebotes im Großraum Graz zu führen, insbesondere das LKH Graz West betreffend. Künftig wird es also einerseits darum gehen, weiterhin die Anzahl und Qualität der notwendigen Leistungen sicherzustellen und weiter zu entwickeln. Die Landespolitik legt andererseits klar, dass der Kostenfaktor ebenso entscheidend ist. Dies gilt selbstverständlich für alle unsere LKH ebenso wie für die zentralen Strukturen. Selbstverständlich wissen wir, dass es für Sie alle, denen Veränderungen bevor stehen, nicht leicht ist. Wir verstehen, dass bei betroffenen KollegInnen die Zeit der Unklarheit, wie es mit einem persönlich weiter geht, eine Belastung darstellt. Daher ist es uns wichtig - im Rahmen der getroffenen Eigentümerentscheidungen - alle diese anstehenden Veränderungsprozesse in der KAGes so rasch wie möglich durchzuplanen, entscheidungsreif zu machen und schlussendlich mit den betroffenen KollegInnen gemeinsam den bestmöglichen Weg in die Zukunft zu finden. Eben diese Wege in die Zukunft beinhalten aber auch neue Chancen für Sie alle, denn hochqualifizierte Menschen braucht das Gesundheitswesen mit Sicherheit auch in Zukunft! Das Motto des heurigen Jahres lautet ja: „Veränderungen gemeinsam meistern“. Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA (Vorstandsvorsitzender) (Vorständin für Medizin und Pflege) (Vorstand für Finanzen und Technik) Menschen helfen Menschen September 2012


6 AktuelLES Handbuch „Integriertes Managementsystem“ Gemeinsame Ziele - gemeinsamer Erfolg Unternehmenszweck Strategie Ein bedarfsorientierter und nachhaltiger Unternehmenserfolg erfordert eine gute Unternehmenssteuerung – nur so kann die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Unternehmens erreicht werden. Die KAGes ist dabei als Gesamtunternehmen mit einem Riesentanker vergleichbar, der durch ein Meer aus gesetzlichen Verpflichtungen, medizinisch-pflegerischen Versorgungsnotwendigkeiten und wirtschaftlichen Vorgaben steuert. Die wesentlichen Elemente zur Steuerung der KA- Ges sind im „Integrierten Managementsystem“ festgelegt und nun auch in einem Handbuch übersichtlich dargestellt. Unsere Strategie geht vom Leitsatz „Menschen helfen Menschen“ aus und ist im Unternehmensleitbild und in den strategischen Stoßrichtungen und Zielen bis 2016 festgelegt. Die Aufbauorganisation, die angewandten Managementsysteme und die Ablauforganisation schaffen dabei die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter, die mit der Erstellung von bedarfsorientierten und nachhaltigen Ergebnissen im Sinne der Unternehmensstrategie befasst sind. So sind z. B. die strategischen Stoßrichtungen und Ziele Grundlage der Zielvereinbarungen mit den Anstaltsleitungen und den Leitern der Organisationseinheiten in KMS und sollten auch Ausgangspunkt jedes Mitarbeitergespräches sein. Wesentlicher Teil des „Integrierten Managementsystems“ ist die Ablauforganisation. Sie wurde mit den Regionalkonferenzen bzw. Regionalausschuss-Vorsitzenden abgestimmt und regelt die wesentlichen Prozesse zur Steuerung des Gesamtunternehmens. Dabei wurde natürlich auf eine möglichst realistische Darstellung der Abläufe, die Risikoerkennung und -bewältigung in den Abläufen, die Abstimmung der Nahtstellen zu anderen Prozessen etc. geachtet. Im Herbst sind dazu für das dezentrale Management Schulungs- und Informationsveranstaltungen in den Regionen geplant. Die Ergebnisse der KAGes in den letzten Jahren zeigen, dass die zentralen Prozesse zur Steuerung der Leistungserbringung in den dezentralen Verantwortungsbereichen (LKH) im Sinne des Gesamtunternehmens gut funktionieren und die KAGes dadurch wirtschaftlich sehr erfolgreich ist. In der Aufbauorganisation Kernteammitglieder der Organisationseinheit „Strategie, Innovation, Beteiligungen.“ Mehrjahresbetrachtung hat die KAGes z. B. die mit Abstand geringste Kostensteigerung. Die Gesamtkosten von 2008 bis 2010 stiegen im Österreichdurchschnitt um 13 %, in der KAGes aber nur um 7 %. Natürlich setzt sich jedes Unternehmen selbst Ziele , Standards, etc. Sie werden aber auch oft von außen vorgegeben – etwa durch Gesetze, Verordnungen, Wirtschaftsprüfer, Landesrechnungshof etc. Im Integrierten-Managementsystem- Handbuch der KAGes sind die wesentlichen Elemente zur Steuerung übersichtlich zusammengefasst. Damit wird die Einführung, Evaluierung und Weiterentwicklung einer zweckmäßigen, koordinierten, zufriedenen und kostengünstigen Leistungserbringung durch die vielen Mitarbeiter des Unternehmens gut unterstützt. Durch die übersichtliche Systemdarstellung ist es auch möglich, auf neue und geänderte Anforderungen (durch den Eigentümer, durch generelle Entwicklungen im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft etc.) rasch zu reagieren und die erforderlichen Anpassungen vornehmen zu können. © KAGes Managementsysteme Ablauforganisation Dr. Gerhild Paukovitsch-Jandl, MAS, Dipl.-KHBW Gerhard Wolf, KAGes-Management / SIB Ergebnisse Die wesentlichen Elemente des Integrierten Managementsystem der KAGes (RL 1025.4737). © KAGes September 2012 Menschen helfen Menschen


Aktuelles 7 Der elektronische Gehaltsnachweis Einfach, schnell und bequem Mit Oktober 2012 wird es für rund 12.000 KAGes-Mitarbeiter, die über eine firmeninterne E-Mail-Adresse und somit einen ESS-Zugang verfügen, einen neuen Service geben: den elektronischen Gehaltsnachweis. Ab der Gehaltsabrechnung Oktober wird der Gehaltsnachweis nicht mehr wie bisher in Papierform, sondern nur mehr online zur Verfügung gestellt. Der Nachweis ist im ESS elektronisch abrufbar und wird zusätzlich auch per E-Mail übermittelt. Wer will, kann sich den Nachweis Sie erhalten ab der Abrechnung 10/2012 den Gehaltsnachweis per E-Mail an die Adresse: sandra.muster@kages.at Das Passwort lautet: Test7845! Das Passwort können Sie über das ESS individuell abändern. „Wachkoma und Bewusstsein“ Symposium 21. September 2012, 09:00 - 17:00 Uhr, Aula der Karl-Franzens-Universität Graz Zum 10-jährigen Bestehen des Vereins „Initiative für Menschen im Wachkoma“ findet ein Symposium zum Thema “Bewusstseinsforschung” statt. Drei Fach-Vorträge, ein Teil zur Pflegepraxis sowie eine abschließende Podiumsdiskussion bilden das Programm. Dazwischen bleibt jedoch auch viel Zeit, um zu diskutieren und sich auszutauschen. Pflege & Medizin „Wenn der Geist schwindet“ - Alzheimer, eine globale Herausforderung 24.September 2012, Hörsaal D, Hörsaalzentrum, LKH-Univ. Klinikum Graz auch auf die private E-Mail-Adresse zustellen lassen. Der elektronische Gehaltsnachweis entspricht dem derzeit auf Papier gedruckten. Es gibt keine inhaltlichen Änderungen. Höchstes Augenmerk wird natürlich auch auf den Datenschutz gelegt: Der Online-Gehaltszettel kann nur mit einem persönlichen, einmalig automatisch vergebenen Passwort geöffnet werden. Das Passwort wird mit dem letzten Aktuelle Termine Die schriftlichen Feedbacks der Besucher von 2011 bestimmten die Themenauswahl für 2012. Risikomanagement im Wandel der Zeit - Symposion in Koop. mit der Plattform Patientensicherheit (ANetPas) 26. September 2012, Hörsaalzentrum, LKH-Univ. Klinikum Graz Das Symposium wird gemeinsam mit der Plattform Patientensicherheit (ANetPas) veranstaltet. 1.Internat. Schmerzmanagement- Kongress und 5. Grazer Schmerztag 6. bis 7. November 2012, Hörsaalzentrum, LKH-Univ. Klinikum Graz Kongressorganisation: Stabsstelle QM- RM, LKH-Univ. Klinikum Graz, schriftlichen Gehaltsnachweis im September 2012 an alle betroffenen Mitarbeiter ausgeschickt und kann individuell im ESS geändert werden. Die Vorteile auf einen Blick: • Einfacher Zugriff auf den elektronischen Gehaltsnachweis von einem firmeninternen Computer oder von zu Hause aus. • Schnelle Informationsweitergabe an alle Mitarbeiter • Elektronische Speicherung der Gehaltsnachweise, womit ein Sammeln in Mappen zukünftig entfallen kann. • Die Abholung bzw. Verteilung der Gehaltszettel in den Personalstellen der Häuser entfällt. • Der persönliche Pocketdienstplan kann der E-Mail, mit welcher der elektronische Gehaltsnachweis übermittelt wird, auf Wunsch des Mitarbeiters beigefügt werden. • Einsparungen im Sachaufwand, ca. 200.000 Blatt Papier pro Jahr Mag. Yvonne Berchtold, KAGes-Management / Personalmanagement E-Mail: schmerzmanagement@klinikum-graz.at Tel.: +43 316 385-84396 Risikomanagementtage 21. – 23. November 2012, Hotel Loipersdorf Spa & Conference Zum bereits sechsten Mal veranstaltet heuer das Netzwerk Risikomanagement Österreich die „Risikomanagementtage in Loipersdorf“. Als Auftakt gibt es einen „Medizinrechtlichen Nachmittag“, daran schließt sich die 2-tägige „Fachtagung Risikomanagement“ an. Weitere Informationen: www.netzwerk-risikomanagement.at Menschen helfen Menschen September 2012


8 MENSCHEN HELFEN MENSCHEN „Rote Nasen“ Benefizkonzert Rock für den guten Zweck auf der Grazer Murinsel Zu einem Benefizkonzert zugunsten der Roten Nasen lud am 19. Juli 2012 die Band Scarecrowtales auf die Grazer Murinsel ein. Die Veranstaltung hatte einen starken Bezug zum LKH- Univ. Klinikum Graz: Zwei Bandmitglieder, die sich gleichzeitig bei den Klinikclowns engagieren, sind beruflich am Klinikum tätig: OA Dr. Andreas Schöpfer (Univ.-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin) und Dipl.-Ing. Clemens Keil (Univ.-Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde). Trotz trister Wetterlage und widriger Umstände kamen dennoch rund 200 Zuhörer auf die Murinsel und erlebten einen Abend mit erdiger Rockmusik. Selbst der in der zweiten Konzerthälfte einsetzende Gewitterregen konnte die tolle Stimmung nicht trüben. Die zaghaften Versuche der Band, das Konzert abzubrechen, wurden vom Publikum lautstark abgelehnt. Nach drei Zugaben und rund Für eine beispielgebende und vorbildliche Behindertenarbeit in den Spitälern wurde von den beiden KAGes-Zentralbehindertenvertrauenspersonen Franz Rossegger und Ursula Stauder der „KAGes-Anerkennungspreis für vorbildliche Behindertenpolitik“ ausgeschrieben. Eine unabhängige externe Fachjury prämierte die besten Leistungen in den vier Kategorien Barrierefreiheit, Unternehmenskultur, Soziale Verantwortung und Integration. In einem Festakt im Steinernen Saal des Landhauses wurden die ersten fünf Preisträger ausgezeichnet. Viele rote Nasen auf der Murinsel. € 1.500,- Spenden war dann aber definitiv Schluss.Oberclown Hannes Urdl zeigte sich von der Veranstaltung beeindruckt: „Mit den Scarecrowtales verbindet uns eine langjährige Freundschaft und gute Zusammenarbeit. In den letzten Jahren hat die Band viele Spenden für die Roten Nasen erspielt.“ Nach dem Konzert waren sich die Veranstalter und die Klinikclowns einig: Auch im nächsten Jahr wird wieder auf der Murinsel ordentlich gerockt. Weitere Informationen: www.scarecrowtales.at Vorbildliche Behindertenpolitik in der KAGes Beste Spitäler mit Anerkennungspreis ausgezeichnet Behindertenpolitik hat in der KAGes einen hohen Stellenwert. Rund 1.800 Mitarbeiter mit Behinderungen sind in der KAGes tätig; damit erfüllen wir die gesetzlichen Vorgaben bei weitem. Mit einer engagierten unternehmerischen Behindertenpolitik konnte in den letzten Jahren eine echte Win-win-Situation erzielt werden. Menschen mit Behinderung verfügen sehr häufig über außergewöhnliche Fähigkeiten und Begabungen. © DI Keil Menschen helfen Menschen ist das Leitmotiv der KAGes und Ausdruck unseres engagierten Leitbildes. Viele von Ihnen helfen mit großem Engagement auch über den Berufsalltag hinaus Menschen in besonderen Notsituationen durch Ihren Einsatz in einer der vielen freiwilligen Hilfsorganisationen oder bei humanitären Hilfseinsätzen im Ausland. Dieses beachtliche Engagement kann nicht genug gewürdigt werden. Unsere Berichte in G’sund über Ihre Leistungen abseits des Krankenhausalltages sollen dazu beitragen. Schreiben Sie uns bitte von Ihrem Einsatz: Redaktion G’sund Stiftingtalstraße 4–6, 8010 Graz gsund@kages.at Ihre G’sund Redaktion Dazu kommen eine große Einsatzbereitschaft und ein ausgeprägter Leistungswille. • Barrierefreiheit: Spital Knittelfeld • Unternehmenskultur: LKH-Univ. Klinikum Graz • Soziale Verantwortung: LKH Leoben • Integration: LKH Bruck an der Mur und LKH Stolzalpe Die Gewinner aus dem LKH Bruck a.d. Mur. © Langos September 2012 Menschen helfen Menschen


MENSCHEN HELFEN MENSCHEN 9 Oft schwer: Ein Abschied in Frieden Interview mit Hannelore Nasup, Teamleiterin des Hospizteams Hochschwab-Süd Hannelore Nasup ist den Umgang mit Sterbenden gewöhnt. Als Diplomkrankenschwester am LKH Leoben wird sie öfter mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert. Das kommt ihr beim ehrenamtlichen Dienst in der Hospizbewegung zugute. Die Mutter von drei erwachsenen Kindern leitet das Hospizteam Hochschwab-Süd. Ein großes Gebiet, das die sechs Gemeinden Aflenz, Aflenz-Land, Turnau, Thörl, Etmissl und St. Gilgen umfasst sowie zwei Seniorenheime mit knapp hundert Bewohnern. Wie haben Sie zur Hospizbewegung gefunden? Es war eigentlich schon immer mein Wunsch. Als Jugendliche habe ich früh meinen Stiefvater verloren, er ist mit 36 Jahren gestorben, mein Schwager mit 31 Jahren. Im Unterschied zu meinen Großeltern, die sehr alt geworden und ruhig eingeschlafen sind, haben die Jungen gekämpft. Sterben und Tod war in dieser Zeit naturgemäß ein dominierendes Thema in der Familie. Von daher resultiert meine Neigung. Wie kann man sich Ihre Arbeit vorstellen? In den sehr kleinen Gemeinden kennt jeder jeden. Der Hospizverein ist bekannt, man kennt und schätzt unsere Arbeit. In akuten Fällen, wenn sich z. B. der Gesundheitszustand einer Person dramatisch verschlechtert hat, werden wir von der Gemeinde, von Privatpersonen oder von den Seniorenheimen angerufen. Ich koordiniere dann den Einsatz unserer Ehrenamtlichen. Wie viele Teams stehen in der Region zur Verfügung? Es gibt Teams in Bruck, Kapfenberg, Hochschwab-Süd, Mürzzuschlag und Mariazell. In der Regel bilden zehn bis dreizehn Mitglieder ein Team. Wir pflegen den Kontakt untereinander, absolvieren vor allem gemeinsam Fortbildungskurse. Weiterbildung ist in unserem ehrenamtlichen Dienst von größter Wichtigkeit. Derzeit haben wir sogar zwei Männer in einem Team – eine erfreuliche Novität. Wie erleben Sie das Sterben von Menschen? Wie verhalten sich Menschen, die wissen, dass das irdische Leben bald zu Ende geht? Ganz unterschiedlich. Es gibt welche, die Frieden geschlossen haben mit ihrem Leben. Das wird z. B. dadurch deutlich, dass sie an Verwandte die Bitte äußern: „Bleib so, wie du bist“ oder: „Sorge dich um den oder jene“. Wer so spricht, ist mit sich im Reinen und kann loslassen. Manchmal gibt es aber auch das Gegenteil. Da wird Verzweiflung spürbar, sobald man ins Zimmer geht. Es gibt Ehepaare, die das Thema Sterben tunlichst vermeiden, obwohl sie wissen, dass der Andere gehen muss. Dabei weiß der Betroffene in den meisten Fällen sehr genau, wie es um ihn steht. Da gilt es zu vermitteln und mit aller Behutsamkeit das Gespräch in Gang zu bringen. Ist Ihnen ein besonders prägender „Fall“ in Erinnerung? Den habe ich vor meiner Hospizausbildung erlebt. Eine Frau – austherapiert – lag im Sterben. Lebensgefährte und Tochter wurden geholt. Die Dame, mit der es zu Ende ging, sagte immer wieder nur einen Satz: „Frieda, Frieda, lass mich sterben“. Wir konnten damit nichts anfangen. Damals hätte mir die Hospizerfahrung sehr geholfen, denn wie sich später herausstellte, wollte die Frau ihre Tochter beim Sterben nicht dabei haben. Als Frieda heimfuhr, ist die Frau am Abend desselben Tages gestorben. Wie belastend empfinden Sie persönlich den Tod anderer? Es kommt mir zugute, dass ich beruflich oft mit dem Sterben konfrontiert werde. Bei außergewöhnlichen Fällen kann allerdings auch ich mich der Betroffenheit nicht entziehen. Eine große Hilfe ist die Supervision, die wir regelmäßig absolvieren. Spielt in den letzten Stunden eines Menschen Religion eine Rolle? Franz Feller im Gespräch mit Hannelore Nasup. Manchmal sehr. In der Regel gelingt es Menschen im ländlichen Bereich, die sehr gläubig sind, leichter, Frieden zu schließen. Doch wir haben es mit den verschiedensten Religionen zu tun. Alle gehen von ihrem Glauben her anders mit dem Sterben um. Ich denke etwa an den jungen Tumorpatienten mit Migrationshintergrund. Er stammte aus einem muslimischen Elternhaus, wurde aber in Österreich sozialisiert und ist hier aufgewachsen. Er lebte in zwei Welten. Als die Eltern merkten, dass es mit ihm zu Ende geht, pochten sie auf ihren Glauben. Doch der Bub konnte nicht so empfinden, wie sich das Mutter und Vater vorstellten. Eine schwierige Situation. Sie geben viel durch Ihr Engagement für andere. Was kommt für Sie persönlich zurück? Sehr viel. Es ist ein gutes Gefühl, wenn es gelingt, als Mediator Frieden zu vermitteln. Man wird auch immer wieder mit der eigenen Begrenztheit konfrontiert und ist gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen. Sie sind Ehefrau und Mutter und arbeiten als Krankenschwester. Wie schaffen Sie daneben Ihr ehrenamtliches Hospiz-Engagement? Ich arbeite 30 Stunden pro Woche am LKH, meine Kinder sind erwachsen, mein Mann auf Montage. Ich bewohne in Jauring ein großes Haus, habe Hobbys, bin in Vereinen tätig. Was ist schon Zeit? Diese Frage orientiert sich an dem, was einem wichtig erscheint. Und mein Engagement für Hospiz ist mir sehr, sehr wichtig. © Paul Benedek Menschen helfen Menschen September 2012


10 MENSCHEN HELFEN MENSCHEN Trattoria Sociale Essen wie in Italien zum kleinen Preis Eine Privatinitiative, die beispielgebend sein kann: Der 25-köpfige Betriebsbehindertenausschuss (BBA) des LKH-Universitätsklinikums Graz startete ein sechsmonatiges Hilfsprojekt für notleidende Kinder in Nordalbanien. Mit zwei Aktionen werden Kinder, die in schwierigen und ärmlichen Verhältnissen leben, unterstützt. So hilft der Betriebsbehindertenausschuss bei der Fertigstellung eines Kindergartens östlich von Shkoder. In diesem spüren die Kleinkinder liebevolle Zuwendung, und es gibt zudem für sie etwas nicht Alltägliches: ein warmes Essen. Mit dem Verkauf eines Kurzgeschichtenbuches um 17 Euro wurde die erste Initiative gesetzt. Die Autorin, Dr. Marianne Graf, beschäftigt sich seit zwanzig Jahren intensiv mit dem Leben der Menschen vor Ort und versucht zu helfen, wo es möglich ist. Dementsprechend berühren ihre Kurzgeschichten und hinterlassen deutliche Spuren beim Leser. Die zweite Aktion läuft unter dem Titel „Ein Tag – ein Euro – ein Kind – ein Essen.“ Sechs Monate lang sammeln die Mitglieder des Betriebsbehindertenausschusses Spenden für ein „Essensgeld“. Bereits mit einem Euro pro Tag kann sich ein Kind in dieser ärmlichen Region satt essen. Einmal im Monat wird diese Aktion auch von einem Prominenten unterstützt. Den Polpetti mit Pasta, Dammhirschleberkäse und Haussalami aus eigener Erzeugung, Pasta mit Meeresfrüchten, Roastbeef: Was für viele Menschen Hinweise auf ein neues Lokal sind, sind für andere Botschaften aus einer anderen Welt. Gerry Wrus, gastronomisches Urgestein der steirischen Landeshauptstadt, will nicht, dass „sich das nur Bessergestellte leisten können“ und hat daher eine Trattoria Sociale ins Leben gerufen. Jeden Sonntag gibt es zwischen 11:00 und 15:30 Uhr am Kaiser-Josef-Platz (Ecke Mandellstraße/Glacis) die aufgezählten Spezialitäten und noch viel mehr zu Preisen zwischen 4,90 und 8,50 Euro. „Jeder kann einen Beitrag für jene leisten, denen es in unserer Gesellschaft nicht so gut geht. Man muss nur wollen. Also tue ich das, was ich als Koch und Wirt tun kann.“ Natürlich werden in der Trattoria Sociale auch so genannte Bessergestellte bedient. Gerry Wrus macht da keinen Unterschied. Die können zum günstigen Preis noch eine Spende drauflegen, die in andere soziale Engagements des Wirts fließt. Hilfe, die ankommt KAGes-BBA hilft Kindern in Nordalbanien Behindertenvertreterin U. Stauder mit ORF-Balkanexperten Mag. C. Wehrschütz. Anfang machte Mag. Christian Wehrschütz, Balkanexperte des ORF. Er kennt die Situation in dieser Region genau und weiß natürlich, dass selbst die geringste Hilfe oft viel bewirkt. Vor allem, wenn sie als Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert. „Wichtig ist, dranzubleiben, und auch zu schauen, was aus den Kindern wird“, erläuterte Christian Wehrschütz. Ursula Stauder, Behindertenvertreterin des LKH-Universitätsklinikums Graz, erklärt die Beweggründe zur Hilfe folgendermaßen: „Das Land Steiermark und die KAGes ermöglichen uns als behinderte Arbeitnehmer die wirtschaftliche Unabhängigkeit im Leben. Trotz unserer persönlichen Handicaps möchten wir ebenfalls Unterstützung zukommen lassen. Wer immer uns dabei behilflich sein möchte, ist herzlich eingeladen, denn gemeinsam können wir noch mehr bewegen.“ © KAGes Helfen Sie mit – danke Franziskaner gegen Armut 10 Cent am Tag für die Not vor der Tür Spendenkonto: 92 044 050 Bankleitzahl: 60 000 PSK Die Franziskaner für Mittel- und Osteuropa bemühen sich besonders um die Situation der ärmsten Menschen in den ehemals kommunistischen Ländern. Mehr dazu: www.franzhilf.org Sehen ohne Grenzen Spendenkonto: 2024 1075 444 Bankleitzahl: 56 000 Hypo Viele Millionen Menschen in den Entwicklungsländern sind am Grauen Star erkrankt und erblindet. Mit einer Routineoperation helfen ihnen österreichische Ärzte. Mehr dazu: www.sehenohnegrenzen.org Licht für die Welt Spendenkonto: 92 011 650 Bankleitzahl: 60 000 PSK 50 Millionen Blinde gibt es auf der Welt. Vielen kann mit einem geringen finanziellen Aufwand geholfen werden. Mehr dazu: www.licht-fuer-die-welt.at Verein für das Herzkranke Kind Spendenkonto: 0000- 075689 Bankleitzahl: 20815 Steiermärkische Bank und Sparkassen AG Die Interessensvertretung für herzkranke Kinder und deren Familien umfasst 250 Eltern und Mitarbeiter der Kliniken im Einzugsgebiet Steiermark, Kärnten und dem südlichen Burgenland. Mehr dazu: www.kinderkardiologie.at Initiative für Früh- und Neugeboren Spendenkonto: 0882 555 0000 Bankleitzahl: 12 000 Bank Austria Der gemeinnützige Verein steht als Elterninitiative betroffenen Müttern und Vätern helfend zur Seite. Informationsdefizite sollen behoben und der notwendige Dialog zwischen Ärzten, Eltern und Institutionen gefördert werden. Mehr dazu: www.kleine-helden.at September 2012 Menschen helfen Menschen


PERSONALENTWICKLUNG 11 Konflikte mit Kollegen Der KAGes-Konfliktleitfaden NEU bietet Hilfe steuertiPPs Wo immer Menschen aufeinander treffen, entstehen Konflikte. Schlecht gelöste Konflikte beeinflussen ein Unternehmen in vielerlei Hinsicht: Mitarbeiterfluktuation, Fehlzeiten, Qualitätsmängel und unzufriedene Patienten sind nur einige Beispiele dafür, wie durch unzureichendes Konfliktmanagement Kosten entstehen. Die gute Nachricht: Konfliktmanagement lässt sich erlernen. Die KAGes bietet eine Reihe von Ratgebern, aber auch Seminare und Vorträge zum Thema Konfliktmanagement an (Richtlinie 0010.0587). Leitfaden zur Konfliktbearbeitung für Vorgesetzte und Mitarbeiter Der Leitfaden befasst sich ausführlich mit dem Thema Konfliktmanagement und bietet zahlreiche Hintergrundinformationen, Modelle und Checklisten für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten. Besonders wird auf das Angebot der KAGes zur Unterstützung der Führungskräfte eingegangen – mit detaillierten Hinweisen auf Mediation, Supervision, Coaching, Teamentwicklung und Moderation. Kurzinformation Konfliktmanagement Die Kurzinformation fasst für den schnellen Leser auf zwei Seiten die wichtigsten Informationen des Leitfadens zusammen. Konfliktlösung erfordert Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl. Arbeitsrechtliche Schritte bei unlösbaren Konflikten Der Leitfaden richtet sich an Führungskräfte in Fällen, in denen Konflikte nicht mehr konstruktiv bearbeitet werden können: z. B. wenn mehrere Konfliktgespräche erfolglos verlaufen sind und eine Kündigung im Raum steht. Der Ratgeber zeigt auf, wie vorzugehen ist, wer zu informieren ist und was aus rechtlicher Sicht berücksichtigt werden muss. Seminare: Seminarangebote zum Thema Konfliktmanagement, Kommunikation und Führung sind im a:sk Bildungskalender (http://intra.kages. at/ask, www.a-sk.at) ersichtlich. Ansprechpartner: • Mag. S. Fanninger (Tel. 340-5619) und Dr. H. U. Schlögl (Tel. 340-5252) KAGes-Services/PES für Angebote zu Moderation, Mediation, Coaching, Supervision, Teamentwicklung • W. Krahfuss (Tel. 340-5271) und R. Jöbstl (Tel. 340-5733) KAGes-Services/PE-Services für Weiterbildungsangebote zum Thema Konfliktmanagement im Rahmen der a:sk. • Dr. C. Grünauer-Leisenberger (Tel. Sekretariat 340-5109) KAGes-Management/PM für alle Fragen zum Arbeitsrecht bei unlösbaren Konflikten. • IPS – Interne Psychosoziale Servicestelle für Konflikte und Belastungen im beruflichen Kontext und darüber hinaus: anonym – kostenlos – prompt und streng vertraulich! (Tel. 340-5505, E-Mail: ips@kages.at) Mag. Krista Furthmayr, KAGes-Services / PE-Services © Mag. Prangl, MSc MMag. Gerhard Hubner Mag. Martin Allitsch Praxisgründung (iii) – sozialversicherung Im Rahmen eines Dienstverhältnisses kümmert sich der Arbeitgeber um die Sozialversicherung seiner Dienstnehmer (ASVG). Kranken-, Unfallund Pensionsversicherungsbeiträge werden an die entsprechenden Kassen abgeführt. Für Angestellte in Krankenhäusern werden meist auch die Kammerbeiträge an die Ärztekammer berechnet und überwiesen. Mit der Gründung einer eigenen Ordination unterliegt der freiberuflich tätige Arzt mit seinen daraus erzielten Einkünften ebenfalls der Sozialversicherungspflicht (FSVG), hier jedoch nur der Unfall- und Pensionsversicherung. Ein oft gewählter Weg in die Selbständigkeit ist die Gründung einer Praxis noch während des aufrechten Dienstverhältnisses. Das führt jedoch dazu, dass bis zum Erreichen der Höchstbeitragsgrundlage (dzt EUR 59.220,- p.a.) sowohl Beiträge nach ASVG aus dem Dienstverhältnis als auch Beiträge nach FSVG aus der freiberuflichen Tätigkeit zu entrichten sind. Übersteigen die Einkünfte in Summe EUR 59.220,- kann im Rahmen der Sozialversicherung nach FSVG durch einen Antrag auf Differenzvorschreibung erreicht werden, dass in Summe nur Beiträge von der Höchstbeitragsgrundlage zu begleichen sind. Sind die Einkünfte aus der freiberuflichen Tätigkeit geringer als dzt. EUR 4.515,12 jährlich ist auf Antrag eine Ausnahme von der Pflichtversicherung nach FSVG möglich. Wird das Dienstverhältnis nicht mehr aufrechterhalten, fällt der dadurch bestehende Krankenversicherungsschutz weg. Die Krankenversicherung wird über den Wohlfahrtsfonds abgedeckt. Da jedoch die Leistungen des Wohlfahrtsfonds in Krankheitsfällen nicht den gleichen Schutz bieten wie eine gesetzliche Krankenversicherung, entscheiden sich viele Ärzte für eine zusätzliche Krankenversicherung. Hier besteht neben der Möglichkeit der privaten Krankenversicherung auch die Möglichkeit einer freiwillige Versicherung nach § 16 ASVG (GKK) oder nach § 14a GSVG (gewerbliche Sozialversicherung). Die optimale Variante muss im Einzelfall geklärt werden. Dabei spielt auch die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge eine Rolle. Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG A-8010 Graz, Leonhardstr. 104 Tel. 0316/338 338, www.hubner-allitsch.at Menschen helfen Menschen September 2012


12 PERSONALENTWICKLUNG Turnus in Teilzeit Gelungenes KAGes-Projekt 2010 wurde das Projekt „Turnus in Teilzeit“ begonnen. Mittlerweile ist es zu einer gerne in Anspruch genommenen Wiedereinstiegsmöglichkeit für Turnusärzte geworden. In den nächsten G´sund Ausgaben wollen wir diesen Baustein zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf mittels Erfahrungsberichten, Interviews, etc. näher vorstellen. Zwischenbilanz Zu Beginn des Projekts hatte ca. die Hälfte der teilnehmenden Turnusärzte keinen Rechtsanspruch auf Teilzeitbeschäftigung nach dem Mutterschutzgesetz (mind. 3-jährige Betriebszugehörigkeit, Karenzzeiten mitgerechnet) bzw. dem Väterkarenzgesetz. Mittlerweile sind die Teilzeitstellen von 16 auf 23 angewachsen und fast ausschließlich von Turnusärzten mit Rechtsanspruch besetzt. Ein Nachrücken von Turnusärzten ohne Rechtsanspruch ist möglich, wenn eine Stelle nicht mit einem Turnusarzt mit Rechtsanspruch besetzt werden kann. Ursprünglich musste nach der ÄrztInnen-Ausbildungsordnung die Ausbildung in den Fächern Allgemeinmedizin, Innere Medizin und (Unfall-)Chirurgie für die Dauer von mindestens drei Monaten und in einer Organisationseinheit für Geburtshilfe für die Dauer von zumindest zwei Monaten in Vollzeit erfolgen. Seit Herbst 2011 besteht die Möglichkeit, den gesamten Turnus in Teilzeit zu absolvieren. Vollzeitteile können, müssen aber nicht mehr gemacht werden. Bei Teilzeit verlängert sich natürlich die Ausbildungszeit. Demgemäß erhöht sich die Verweildauer der Turnusärzte auf einer Teilzeitstelle, was die Planungen erschwert und die freien Ressourcen verknappt. Ausblick Für das Jahr 2013 sind fast alle Teilzeitstellen verplant. Diejenigen Interessenten, für die derzeit keine Teilzeitstelle vorgesehen ist, wurden auf eine Warteliste gesetzt. Bei der letzten Befragung haben 90 % der Primarärzte ihre Erfahrungen mit „Turnus in Teilzeit“ mit „sehr positiv“ bzw. „positiv“ beurteilt. Auch die Ausbildungsqualität im Teilzeitturnus wurde gut bewertet. 84 % der befragten Turnusärzte fühlen sich „sehr gut“ bzw. „gut“ im Team integriert. Die positive Resonanz auf das Projekt hat gezeigt, dass die KAGes mit ihren Initiativen zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf einem guten Weg ist. Für Rückfragen zu diesem Thema steht Ihnen bis September 2012 Waltraud Paier, PM, 0316/340-5193 und ab Oktober 2012 Maria Jauk, PM, 0316/340-5172, gerne zur Verfügung. Waltraud Paier, KAGes-Management/ Personalmanagement Starke Führung - sichere Zukunft Förderung für künftige Pflege-Führungskräfte am LKH-Univ. Klinikum Graz © KAGes Dr. Ulrike Zierler, © KAGes Zukünftige Führungskräfte auszuwählen, zu fördern und zu coachen ist dem LKH- Univ. Klinikum Graz ein großes Anliegen. Seit 2009 werden potentielle Führungskräfte auf ihre Funktion im mittleren Management vorbereitet. 2012 wurde das Förderprogramm auch auf das obere Management erweitert. Derzeit sind 35 Mitarbeiter in der Förderung zur Stationsleitung und 2 Mitarbeiter in jener zur Oberschwester bzw. zum Oberpfleger. Das Förderprogramm erstreckt sich über ca. 2 Jahre und ist in mehrere Phasen unterteilt. In dieser Zeit trainieren die Kandidaten künftige Führungsaufgaben im „geschützten Rahmen“. Was konkret zu tun ist, wurde in einem Entwicklungs- und Fördermodell festgehalten. Die Kompetenzen werden durch die schrittweise Delegation von Führungsaufgaben gestärkt. Während des gesamten Zeitraumes werden die Mitarbeiter von ihren direkten Vorgesetzen und erfahrenen Führungskräften begleitet. Diese beobachten die Kandidaten im Arbeitsumfeld und können steuernd einwirken. So wird der Austausch zwischen bestehenden und zukünftigen Führungskräften gestärkt und generationsübergreifendes Lernen gefördert. Nach erfolgreicher Absolvierung des Programms können sich Absolventen für öffentlich ausgeschriebene Führungspositionen bewerben. Die Bewerber werden dann in einem Hearing von einer Kommission bewertet, der beste Kandidat wird ausgewählt und vorerst für 3 Jahre befristet bestellt. Pflegedirektorin DKKS Ch. Tax, MSc, Mag. Elisabeth Zaponig, MSc, Leitung Personalentwicklung, LKH-Univ. Klinikum Graz © Isabella Lopez September 2012 Menschen helfen Menschen


PERSONALENTWICKLUNG 13 Großes Pendlerpauschale NEU! Änderungen der Lohnsteuerrichtlinien Mit 1.Jänner 2012 wurden die Lohnsteuerrichtlinien betreffend die Beurteilung der Zumutbarkeit der Benutzung eines Massenbeförderungsmittels bei Geltendmachung des großen Pendlerpauschales geändert. Demnach ist unter anderem: • die Benützung des Massenbeförderungsmittels jedenfalls unzumutbar, wenn die Wegzeit für die einfache Wegstrecke mit dem Massenbeförderungsmittel mehr als 2,5 Stunden beträgt. • Beträgt die Wegzeit für die einfache Wegstrecke mit dem Massenbeförderungsmittel mehr als 90 Minuten, aber nicht mehr als 2,5 Stunden, ist die Benützung des Massenbeförderungsmittels zumutbar, wenn diese Wegzeit für die einfache Wegstrecke höchstens dreimal so lange dauert wie die Fahrzeit mit dem Kfz. Jene Mitarbeiter, die derzeit ein großes Pendlerpauschale beanspruchen, müssen bis spätestens 30.11.2012 jedenfalls einen Neuantrag stellen, unabhängig davon, ob sich die Anspruchsvoraussetzungen geändert haben oder nicht. Wird kein Neuantrag gestellt, wird die Berücksichtigung des großen Pendlerpauschales im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnung per 01.01.2013 automatisch eingestellt. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten von Seiten des Dienstgebers noch eine gesonderte Information! Mag. Svenia Kaplan, KAGes-Management/ Personalmanagement © fotolia Auch spätabends und am Wochenende für Sie geöffnet! SPAR am Grazer Hauptbahnhof: 1 Stunde GRATIS parken!* *in der Tiefgarage unter dem Hotel IBIS bei einem Einkauf ab € 10,- Montag – Freitag Samstag Sonntag 6 x in Graz & Graz-Umgebung Ragnitzstraße 127: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr Kärntner Straße 366: SPAR express bei der Turmöl-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr Triester Straße 459: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr SPAR am Hauptbahnhof (1 Stunde GRATIS parken*) 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr Feldkirchen: SPAR am Flughafen Graz (30 Min. GRATIS parken) 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr Windorf: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 1 x im Bezirk Weiz Großpesendorf: YES-Nahversorger 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 1 x im Bezirk Fürstenfeld Autobahnabfahrt Ilz: SPAR bei PRORast Rath 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 1 x im Bezirk Radkersburg Eichfeld: SPAR-Shop bei Tankstelle/Café Greiner 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 1 x im Bezirk Deutschlandsberg Wettmannstätten: SPAR bei der Gegg-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 x in der Obersteiermark Leoben: SPAR am Bahnhof 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr Zeltweg: SPAR bei der M-Rast-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr Kapfenberg: SPAR bei der OIL-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 6 – 21 Uhr Bruck/Mur: Bistro im EUROSPAR 6 – 19 Uhr** 6 – 18 Uhr 6 – 12 Uhr Bad Aussee: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 7 – 21 Uhr Schladming: SPAR express bei der BP-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr **Freitag 6 – 19.30 Uhr Menschen helfen Menschen September 2012


14 PERSONALENTWICKLUNG IN ALLER KÜRZE Prim. Dr. Karl Wilhelm Ahlsson hat mit 1. Juni 2012 zusätzlich zu seinem Primariat für Anästhesiologie am LKH Bruck a.d. Mur auch die fachliche und organisatorische Leitung der Abteilung für Anästhesie am LKH Mürzzuschlag-Mariazell übernommen. BDir. Siegfried Fortmüller, MBA hat mit 9.8.2012 zusätzlich zu seiner Tätigkeit am LKH Graz West die Führung der Geschäfte der Betriebsleitung bei den KAGes Textilservices übernommen. Prim. Dr. Barbara Maafe-Rudpichi wurde mit Wirkung vom 1. Juni 2012 zur Primarärztin an der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am LKH Stolzalpe bestellt. © W. Ahlson © LKH Stolzalpe Sabine Reiterer, MBA, MSc wurde mit 1. September 2012 zur interimistischen Leitung der Betriebsdirektion des LKH Judenburg-Knittelfeld bestellt. OA Dr. Sven Ziegler wurde mit Wirkung vom 1. August 2012 zum Departmentleiter für das Department III am LKH Stolzalpe bestellt. © Reiterer © LKH Stolzalpe © LKH Graz West AUSGEZEICHNET Auf der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Laryngologischen Gesellschaft in Helsinki wurde Univ. Prof. Dr. Gerhard Friedrich, Vorstand der Grazer HNO-Klinik, der Oskar-Kleinsasser Award verliehen. Es ist dies die höchste europäische Auszeichnung auf dem Gebiet der Kehlkopfheilkunde. Dieser Preis wurde bisher erst 7-mal und noch nie an einen Österreicher vergeben. Univ.Prof. Dr. Gerhard Friedrich. © privat Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Köle wurde zum Ehrenvorsitzenden der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Ärzte in der Steiermark ernannt. Er ist damit erst der zweite, dem in der knapp 150-jährigen Geschichte der Gesellschaft diese Ehrung zuteil wird. Univ.- Prof. Dr. Köle war über 40 Jahre für das LKH-Univ. Klinikum Graz tätig, davon fast 25 Jahre als Vorstand der II. Chirurgischen Abteilung. Univ.Prof. Dr. Wolfgang Köle. © KAGes September 2012 Menschen helfen Menschen


GESUNDHEIT UND FORSCHUNG 15 Immer up to date Erfolgreicher Wissenstransfer unter Ärzten beim Stolzalpen-Update Fachgruppensitzung der steirischen Orthopäden. LKH Stolzalpe: Hightechmedizin Neues Gerät setzt Maßstäbe in der Wirbelsäulenchirurgie Das LKH Stolzalpe hat ein neues mobiles Bildgebungssystem mit integrierter Navigation für den wirbelsäulenchirurgischen Operationssaal in Betrieb genommen. Das neue Gerät ermöglicht dem Ärzteteam Eingriffe an der Wirbelsäule mit ungeahnter Präzision. © LKH Stolzalpe Seit vielen Jahren gibt es das Stolzalpen- Update, eine wissenschaftliche Veranstaltungsreihe mit anschließender Fachgruppensitzung unter der Leitung von Dr. Peter Neubauer und Prim. Doz. Dr. Roman Radl. Bei der jüngsten wissenschaftlichen Sitzung präsentierten Dr. Hochegger, DL Dr. Lick-Schiffer und OA Dr. Krifter Untersuchungstechniken am Schultergelenk, die Schultersonographie und chirurgische Möglichkeiten mit künstlichem Gelenksersatz am Schultergelenk. Das Symposium ermöglichte damit rund 50 Orthopäden und niedergelassene Ärzten aus dem Bezirk ein kompaktes Update. Wie jedes Jahr gelang auch heuer wieder der fachliche Wissenstransfer zwischen den klinisch tätigen und den praktisch tätigen Ärzten. Kooperation ist das Gebot der Stunde, um den steirischen Patienten eine bestmögliche Versorgung zu garantieren. „Den Nutzen hat der Patient“, erklärt der Leiter der Orthopädischen Abteilung, Prim. Priv.-Doz. Dr. Roman Radl. Mit dem neuen Navigationssystem stehen optimale Möglichkeiten bei der hochpräzisen minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie zur Verfügung. Mit der neuen Technik ist es möglich, das Einsetzen von Implantaten millimetergenau zu kontrollieren, die Komplikationsrate und Strahlungsbelastung zu senken und die Operationszeiten deutlich zu verkürzen. Das neue System erlaubt 360-Grad-Aufnahmen, die während der OP über eine kreisförmige Kameraschiene aufgenommen und direkt mit dem Navigationssystem abgeglichen werden. Das LKH Stolzalpe spielt damit in der ersten Liga der Wirbelsäulenchirurgie, und komplexe Eingriffe sind nun mit noch mehr Sicherheit möglich. „Dreidimensionale“ OP als steirische Novität im LKH Stolzalpe. © LKH Stolzalpe „Die Patienten profitieren durch deutlich verkürzte Operationszeiten. Prim. Priv.-Doz. Dr. Roman Radl Menschen helfen Menschen September 2012


16 GESUNDHEIT UND FORSCHUNG Gelebte Interdisziplinarität am LKH Leoben Physiotherapie und Chirurgie arbeiten gut zusammen Seit über einem Jahr gibt es eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Physiotherapeuten und Chirurgen im Ambulanzbereich. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme in der Kommunikation zwischen behandelnden Physiotherapeuten und Ärzten. Zuweisungsmodalitäten, Rückfragen bei Behandlungsschritten, unklare Diagnosen – vieles verlief nicht immer zufriedenstellend. Im Rahmen der regelmäßigen Besprechungen mit dem Ärztlichen Leiter, Prim. Univ.-Prof. Dr. Hans Rabl, wurde schließlich die Idee geboren, einen Physiotherapeuten in die Ambulanz abzustellen. Zweimal wöchentlich für zwei Stunden wird seither das Ambulanzteam durch eine Physiotherapeutin verstärkt. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Erstversorgung und Beratung von Patienten nach Frakturen und Sehnen- und Bänderverletzungen – vor allem nach längeren Ruhigstellungen –, aber auch die Beratung und Durchführung alternativer Behandlungsmöglichkeiten, frühfunktionelle Behandlungen, Gangschulungen etc. Nach über einem Jahr Zusammenarbeit wurde nun Bilanz gezogen: Die Interdisziplinarität ist für alle Beteiligten ein Gewinn. Am meisten sicher für die Patienten, die sich gut und professionell behandelt fühlen und sich eine ambulante Physiotherapie ersparen, bzw. deutlich Gute Zusammenarbeit am LKH Leoben: Chirurgie und Physiotherapie. Vorreiter Chirurgie am LKH Leoben Erste minimalinvasive Ösophagusresektion in der Steiermark verkürzt absolvieren. Aber auch die Arbeit der Ärzte wird erleichtert. PT Elke Stradner, LKH Leoben © LKH Leoben Ein schöner Erfolg für das LKH Leoben und seine Abteilung für Chirurgie: Erstmals wurde in der Steiermark eine minimalinvasive Ösophagusresektion durchgeführt. Auf Grund einer bösartigen Erkrankung des Ösophagus musste dem Patienten ein Großteil der Speiseröhre entfernt und durch eine Schlauchmagenbildung ersetzt werden. Durch das frühe Tumorstadium bot sich die Möglichkeit zur minimalinvasiven Operation. Mit der erstmals in der Steiermark durchgeführten Operationstechnik gelang es dem Operationsteam um Univ.-Prof Dr. Hans Rabl, Priv.-Doz. Dr. Sabine Gabor und OA Dr. Thomas Niernberger, dem Patienten rasch wieder einen beschwerdefreien Alltag bereiten zu können. OA Dr. Thomas Niernberger, Abteilung für Chirurgie, LKH Leoben Nur mehr kleine Narben zeugen vom gut überstandenen operativen Eingriff- PD OA Dr. Sabine Gabor mit Patient und OA Dr. Thomas Niernberger (v.l.n.r.) © LKH Leoben September 2012 Menschen helfen Menschen


GESUNDHEIT UND FORSCHUNG 17 Mit gutem Beispiel voran Mitarbeiter des LKH Bad Aussee aktualisieren ihren Impfschutz Auf Initiative von Hygienefachkraft Ingeborg Loitzl konnten die Mitarbeiter des LKH Bad Aussee im Rahmen eines Projekts kontrollieren lassen, wie es um ihren aktuellen Impfschutz bestellt ist. Die zehn wichtigen Erkrankungen Diphtherie, Tetanus, Polio, Pertussis, Masern, Mumps, Röteln, Meningokokken, Hepatitis A und B sowie FSME wurden dabei überprüft. Die Ergebnisse haben die Erwartungen übertroffen. Über 45 % der Projektteilnehmer haben ihren Impfschutz aktualisiert, die Impfempfehlung Diphtherie/Tetanus/ Polio/Pertussis wurde gar zu 75 % umgesetzt. Schutzimpfungen sind nach wie vor eine der wichtigsten Präventivmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten. Dabei hat nicht nur das individuelle Impfverhalten jedes einzelnen Auswirkungen, auch die Durchimpfungsrate spielt eine große Rolle. Denn durch eine zunehmende Impfmüdigkeit wird auch die Herdenimmunität gesenkt, was in der Folge zum Ausbruch schon eliminierter Erkrankungen führen kann. Eine vermehrte Reisetätigkeit, Einwanderungen aus der ganzen Welt führen ebenfalls zum Wiederauftreten von Erkrankungen, die in Österreich lange nicht mehr vorgekommen sind. Durch die Arbeit mit Patienten, Angehörigen und Besuchern sind Spitalsmitarbeiter täglich Krankheitserregern ausgesetzt. Deshalb ist für sie ein adäquater Impfschutz besonders wichtig. Als eines der ersten Häuser der KAGes wurde im LKH Voitsberg die Wunddokumentation im openMEDOCS-System eingeführt. Eine exakte schriftliche Wunddokumentation ist die Voraussetzung für die weiterführende Therapie und Diagnostik. In diesem Zusammenhang hat sich die digitale Fotodokumentation bewährt. Ein Vorteil liegt primär in der einfachen Speicherung und Abrufbarkeit der Daten. Vor allem bei der Versorgung chronischer Wunden stellt die digitale Fotodokumentation nicht nur im ambulanten und stationären, sondern auch im operativen Bereich eine wesentliche Verbesserung der Verlaufskontrolle dar. Diese Art der Dokumentation ermöglicht über einen längeren Zeitraum hinweg eine exakte Wunddokumentation. Im OP besteht zusätzlich die Möglichkeit „Screen shots“ während laparoskopischer Operationen anzufertigen. Die Bilder werden über die Fallzahl dem entsprechenden Patienten im open- MEDOCS zugeordnet und sind somit dauerhaft abrufbar. Die Einführung der digitalen Wunddokumentation im gesamten Bereich der Chirurgie hat im LKH Voitsberg zu einer wesentlichen Steigerung der Qualitätssicherung in der Patientenversorgung beigetragen. OP-DGKS Marianne Strafner, LKH Voitsberg Dr. Edlinger „frischt“ den Impfschutz bei DGKS Angelika Dobrina auf. HFK Ingeborg Loitzl, LKH Bad Aussee Neue Wunddokumentation am LKH Voitsberg Digitale Bilddokumentation seit Frühjahr 2012 AGN-Notfallfibel „Medikamente und Richtwerte in der Notfallmedizin“ Die AGN-Notfallfibel „Medikamente und Richtwerte in der Notfallmedizin“ kann heute als der Standard im gesamten deutschsprachigen Raum bezeichnet werden. Das bereits 58.000 Mal verkaufte Spiralbuch für die Brusttasche von Ärzten, Sanitätern und diplomiertem Pflegepersonal beinhaltet alle notfallmedizinischen Daten in maximal komprimierter und dennoch übersichtlicher Form. Die Mitarbeit namhafter internationaler Autoren garantiert für Informationen, die im gesamten deutschen Sprachraum einsetzbar sind. Nun liegt die 11. Auflage dieses Standardwerks vor, an dem auch Ärzte des LKH-Universitätsklinikums Graz mitgearbeitet haben: ÄDir. Prof. Dr. G. Brunner, weiters Prof. Dr. G. Prause, Prof. Dr. H. Brussee, Prof. Dr. A. Lueger, Prof. Dr. G. Stark, Prof. Dr. M. Grubbauer und Prof. Dr. P. Schober. Das „unverwüstliche“ Spiralbuch ist über den gut sortierten Buchhandel oder www. notfallbibel.at beziehbar. Beispiel einer Wunddokumentation. AGN Notfallfibel, Autor & Hrsg. Ralf Müller in Zusammenarbeit mit AGN, ARC, ÖNK. © Loitzl © LKH Voitsberg © Müller Menschen helfen Menschen September 2012


18 GESUNDHEIT UND FORSCHUNG Ihrer Gesundheit zuliebe Wann, wie oft, wie spät abends essen ...? Unser Körper ist fähig Energie zu speichern. Daher müssen wir nicht den ganzen Tag über essen. Andererseits ist es auch nicht gut zu lange Hungerphasen zu haben. Der Körper speichert dann vermehrt Energie in den Fettdepots, die nur im allernötigsten Fall wieder in Energie umgewandelt werden. Denn auf die Schnelle nimmt der Körper lieber Energie aus den Muskeln. Der Bauchumfang wächst, die Muskeln schwinden. Daher gilt: • Drei Hauptmahlzeiten täglich: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. • Zum Erhalt der Leistungsfähigkeit ein bis zwei Zwischenmahlzeiten - bestehend aus Obst, Joghurt, Buttermilch etc. • Auch während der Abnehmphasen drei Hauptmahlzeiten täglich, aber Obst und Milchprodukte direkt zu den Hauptmahlzeiten - 4 bis 5 Stunden Nahrungspausen • Abends zumindest 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen. „Zähne zusammen und durch...“ Psychologie in der Zahnheilkunde Viele Menschen knirschen und pressen mit den Zähnen, wenn sie in Stress-Situationen geraten. Dieser so genannte Bruxismus ist ein weit verbreitetes Phänomen und führt im Normalfall zu keinen weiteren Problemen. Bei 2 bis 3 % der Menschen kann es jedoch zu einer Schädigung der Zähne, des Zahnhalteapparats und des Kiefergelenks kommen. Die genaue Ursache ist noch unbekannt. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle: Zusammenhänge mit Angst, Autoaggression und Stress wurden festgestellt. Nicht umsonst heißt es „das Problem durchkauen“, „auf dem Zahnfleisch daherkommen“, „zerknirscht sein“. Biofeedback-Therapie Die Therapie von Bruxismus in der Zahnklinik setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Nachdem dem Patienten eine Schiene zum Schutz der Zähne vom behandelnden Zahnarzt angepasst wurde, erfolgt eine umfangreiche psychologische Diagnostik mittels Fragebögen und eine Messung der Kaumuskulatur am Computer. Zeigt sich eine sehr hohe Kaumuskelspannung sind 5 bis 10 Biofeedback-Sitzungen notwendig, um wieder eine Lockerung der Muskulatur zu erreichen. Begleitend lernt der Patient auch ein besseres Stressmanagement, denn es hat sich in Untersuchungen gezeigt, dass Knirscher zu wenig aktive Stressbewältigungsmechanismen anwenden und lieber alles nach innen kehren. Mentaltraining Der letzte wichtige Therapiebaustein ist das Mentaltraining. Beim nächtlichen Knirschen ist es wichtig, das Unbewusste mit einzubeziehen. Daher lernt der Patient in leichter Trance bestimmte Techniken, die diesem störenden Knirschreflex entgegen wirken und das Kiefergelenk entlasten. Um das Erlernte zu vertiefen, erhält der Patient eine Mentaltrainings-CD. Das Quatschodil und die Li-La-Lutschebären helfen den Kleinen. Auch kleine und große Angstpatienten, die aufgrund eines Traumas eine Dentalphobie entwickelt haben, werden mittels Biofeedback-Training behandelt. Mit der so genannten „systematischen Desensibilisierung“ können sie gut auf eine Zahnbehandlung oder Operation vorbereitet werden. Dr. Michaela Janda, Psychologischer Dienst Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, LKH-Univ. Klinikum Graz © Janda Wußten Sie, dass.. das Einnehmen der Mahlzeiten Ihrem Alltag einen „gesunden“ Rhythmus geben kann? Der (Arbeits-) Alltag beginnt erst nach dem Frühstück, das Mittagessen ermöglicht eine nötige Unterbrechnung, die Zwischenmahlzeiten geben einen kleinen Energieschub, das Abendessen ist ein schöner Ausklang des langen Tages. Gerade in unserer hektischen Zeit tut eine Tagesstruktur gut. Gönnen Sie sich eine Pause! Ihr Ernährungsmedizinischer Dienst, LKH-Univ. Klinikum Graz Messung der Kaumuskulatur am Computer. © Erich Häupl September 2012 Menschen helfen Menschen


QUalitätsmanagement 19 3. QM-Träger-Netzwerktreffen in Graz Leitende Qualitätsmanager der österr. Krankenhausträger zu Gast in der KAGes Teilnehmer des 3. QM-Träger-Netzwerktreffens. © KAGes Einmal im Jahr treffen sich die leitenden Qualitätsmanager der österreichischen Krankenhausträger, um sich über neue Entwicklungen im Gesundheitswesen zu informieren und auszutauschen. Am 19. Juni 2012 waren sie auf Einladung von KAGes-Management/Qualitätsmanagement unter der Leitung von Mag. F. Hütter im Seminarzentrum zu Gast. Eröffnet wurde das Treffen vom KAGes-Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Leodolter und Vorständin für Medizin und Pflege Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger. Dr. Silvia Türk, Leiterin der Abteilung für Qualitätsmanagement und Gesundheitssystemforschung im Bundesministerium für Gesundheit, brachte den Teilnehmern einen aktuellen Auszug der wichtigsten gesundheitspolitischen Vorgaben, die von den Trägern umzusetzen sind. Dr. Türk ging besonders auf die Ärzteausbildungsreform, die Ergebnisqualitätsmessung mittels Register sowie die bundesweite Einführung der Ergebnisqualitätsmessung aus Routinedaten ein. Dr. Fabiola Fuchs (NÖ Landeskliniken-Holding) widmete sich in ihrem Vortrag den Erfahrungen mit A-IQI (Austrian Inpatient Quality Indicators) und welcher standardisierter Vorgehensweise es diesbezüglich bedarf. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Workshops, in denen die Teilnehmer die Gelegenheit hatten, sich zu den gesundheitspolitischen Vorgaben des Bundesministeriums bzw. zur Qualitätsstrategie des österreichischen Gesundheitswesens auszutauschen. Die Vorträge des 3. Netzwerktreffens sind im KAGes-Unternehmensportal unter KAGes-Management/OE Qualitätsmanagement abrufbar. Mag. (FH) Anita Brunnader, KAGes-Management / Qualitätsmanagement „Klinisches Risikomanagement“ Beiträge zur Patientensicherheit Klinisches Risikomanagement und Patientensicherheit – kaum ein anderes Thema hat in den letzten Jahren so viel Beachtung im Gesundheitswesen gefunden. Netzwerk Risikomanagement Österreich fördert die Verbreitung der Patientensicherheit seit vielen Jahren durch Kongresse, Ausbildungslehrgänge und Publikationen. Nun liegt der zweite Band „Klinisches Risikomanagement – Beiträge zur Patientensicherheit“ der Schriftenreihe „Recht und Risikomanagement“ vor. Die Beiträge vermitteln praxisbezogenes Anwenderwissen ebenso wie wissenschaftliche Grundlagen. Klinisches Risikomanagement Beiträge zur Patientensicherheit Becker / Glaser / Kröll / Schweppe / Neuper Neuer Wissenschaftlicher Verlag, 2012 Euro 38,80 Menschen helfen Menschen September 2012


Stets am Puls der Zeit Neue Adresse, neue Führung, bewährter Qualitätsanspruch: Das Center für Ärzte und Freie Berufe der HYPO Steiermark bietet Speziallösungen für Spezialbedürfnisse. Veranlagungen, Finanzierungen, Privatvorsorge - punktgenau, maßgeschneidert, kompetent. Das zeitgeistige Wohlfühl-Ambiente in einer Atmosphäre höchster Diskretion bildet den Rahmen für das neue Center für Ärzte und Freie Berufe, das sich eingebettet in die Zentrale der HYPO Steiermark präsentiert. Erst Menschen erwecken Räume zum Leben. Der neue Leiter Klaus Kranner, CFP, und sein Team agieren höchst kompetent: Individuelle, zeitlich und örtlich flexible Betreuung sowie ein Netzwerk aus Professionisten sind tragende Säulen in der Servicierung von Ärzteschaft, Steuerberatern, Notaren, Rechtsanwälten, Apothekern, Architekten und Zivilingenieuren. Ganzheitliche Betreuung auf unternehmerischer Augenhöhe Der Erfahrungsschatz von Klaus Kranner kommt nicht von ungefähr. Über 15 Jahre lang hatte er die Leitung der HYPO- Steiermark-Filiale Landeskrankenhaus inne. Große Leidenschaft in der Pflege und Intensivierung von nachhaltigen Kundenbeziehungen prägt seine Arbeit. „Es ist unser erklärtes Ziel, für unsere Kunden ein lebensbegleitender, verlässlicher Partner zu sein.“ Ob einfacher Kredit oder komplexe Finanzierung, der Gesamtblick wird stets gewahrt.Eine stetige Auseinandersetzung mit Bedürfnissen von Ärzten und Freiberuflern in allen Lebensphasen ist die Basis für eine ganzheitliche Betreuung – als Turnusarzt, als Unternehmer von der Praxisgründung bis hin zur Nachfolgeregelung, als Familienmensch. Und als kommunikativer Partner – der Austausch wird bei einer Reihe von Top-Veranstaltungen für unsere Kundinnen und Kunden gefördert. Kommen wir ins Gespräch. Center für Ärzte und Freie Berufe Radetzkystraße 15/1. Stock, 8010 Graz Tel.: 0 31 6/80 51-52 41, Fax: 0 31 6/80 51-5249 aerzte.freieberufe@landes.hypobank.at Qualität, die zählt. www.hypobank.at


2013 BILDUNGSKALENDER a:sk for the best! AKADEMIE der Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. http://intra.kages.at/ask www.a-sk.at


I. Maßgeschneiderte Bildungsveranstaltungen für Teams • Teambegleitung • Treffsichere Mitarbeiterauswahl mit strukturiertem Interview • Führungsqualifizierung – maßgeschneidert und praktisch • De-Eskalation – Schwierige Situationen wahrnehmen, erkennen und meistern • NEU! Schnupper-Workshop Projektmanagement • NEU! Begleitung von umfassenden Veränderungen • NEU! Projektcoaching • Kundenservice für patientennahe Bereiche • openMEDOCS Pflegemodulschulung für DGKS und DGKP • openMEDOCS Grundschulung für DGKS und DGKP • openMEDOCS Schulungen für Ärzte Jede angebotene Veranstaltung kann auch maßgeschneidert gebucht werden. II. Berufsgruppenübergreifende Veranstaltungen Einführung neuer Mitarbeiter Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiter Orientierungsveranstaltung, um das Unternehmen in seiner ganzen Größe besser kennenzulernen. 1 Tag 15.05.2013 Allgemeine fachliche Weiterbildung Der grafische Dienstplan im nicht ärztlichen Bereich Handling des grafischen Dienstplanes im nicht ärztlichen Bereich. 1 ½ Tage 17.01. – 18.01.2013 21.03. – 22.03.2013 17.10. – 18.10.2013 21.11. – 22.11.2013 Der grafische Dienstplan im ärztlichen Bereich Handling, Optionen, Kontrollmöglichkeiten im ärztlichen Dienstplan. 3 Stunden 21.02.2013 Kundenorientierung und Mitarbeiterorientierung Kommunikation Reden + Zuhören = Verstehen? Kommunikation erfolgreich nutzen 1 Kommunikationsprinzipien besser verstehen, erfolgreiche Muster für sich selbst und andere einsetzen können. 3 Tage 17.04. – 19.04.2013 04.06. – 06.06.2013 25.09. – 27.09.2013 Fragen + Hinhören = Verstehen! Kommunikation erfolgreich nutzen 2 Noch mehr Sicherheit in der persönlichen Kommunikationskompetenz gewinnen. 2 Tage 04.04. – 05.04.2013 07.10. – 08.10.2013 Endlich verstehe ich Dich + Mich - Fortführende Kommunikation Die Teilnehmer erstellen Ihr eigenes Kommunikationsprofil. Achtsamer Dialog als Ziel einer neuen Kommunikationskultur. 2 Tage 20.11. – 21.11.2013 Mein Platz im Team Das Team als Basis für Erfolg. Mithilfe sozialer Kompetenzen und Wissen um Dynamik und Regeln seinen Platz im Team finden. 2 Tage 23.10. – 24.10.2013 NEU! Gewaltfreie Kommunikation im Berufsalltag Professioneller Umgang mit angespannten Situationen durch Reflexion des persönlichen Verhaltens sowie der Förderung der individuellen kommunikativen Fähigkeiten. 2 Tage 14.10. – 15.10.2013 Nimm´s nicht persönlich – Konflikte am Arbeitsplatz Mehr Professionalität und Leichtigkeit bei Konflikten am Arbeitsplatz. 2 Tage 04.03. – 05.03.2013 Erfolgreicherer Umgang mit Kundenerwartungen in Konfliktsituationen Verbesserung der sachlich-konstruktiven Reaktion auf Konflikte und Beschwerden. 2 Tage 08.04. – 09.04.2013 NEU! Lachen im Dienst Der stimmige Einsatz von Spaß kann Herzen öffnen, mit schwierigen Situationen leichter umgehen und neue Perspektiven aufzeigen. 1 ½ Tage 07.11. – 08.11.2013 Ganzheitliche Gesundheitsförderung NEU! 50 plus/minus – Älter werden und gesund bleiben Impulse für die Balance des persönlichen Energiehaushaltes stehen im Mittelpunkt. 2 Tage 19.11. – 20.11.2013 Fit im Job – Besser essen, leichter arbeiten Möglichkeiten der gesunden Ernährung für Mitarbeiter mit wenig Zeitaufwand kennen lernen. 1 ½ Tage 23.05. – 24.05.2013 19.09. – 20.09.2013 Snacks und Drinks bei Tag- und Nachtdienst Steigerung der Leistungsbereitschaft durch richtiges Essen. 1 Tag 16.10.2012 Selbstmanagement – mit Veränderungen konstruktiv umgehen Das Gestaltbare selbst steuern und das nicht im eigenen Verantwortungsbereich Liegende konstruktiv bewältigen lernen. 3 Tage 23.09. – 24.09.2013, + 13.12.2013 Fitness für Mensch und Unternehmen Den Teilnehmern wird die Bedeutung von Fitness für ihre individuelle Leistungsfähigkeit in Theorie und Praxis vermittelt. 2 Tage 03.06. – 04.06.2013 Heben-Tragen-Stehen: Leichtigkeit und Entspannung für einen gesunden Rücken Mit Hilfe der Feldenkrais- und Leichtigkeitsmethode Bewegungsmuster optimieren. 2 Tage 10.10. – 11.10.2013 Stressbewältigung mit Bewegung Physiologische Stressreaktionen verständlich machen und Stressbewältigungstechniken vor dem Hintergrund individueller Verhaltensmuster für sich entwickeln. 2 ½ Tage 10.04. – 12.04.2013 09.10. – 11.10.2013 Psychische Belastungen und Burnout Information zu Stress und Burnout; auf praxisbezogene Weise den persönlichen Umgang mit Stress optimieren. 2 Tage 07.03. – 08.03.2013 02.10. – 03.10.2013 Den eigenen Rhythmus finden Erhaltung der Leistungsfähigkeit bei Schichtarbeit bzw. Wechseldiensten. 2 Tage 14.10. – 15.10.2013 Carpe diem - in Eigenverantwortung Mehr Bewusstsein und neue Sichtweisen in sich rasch verändernden Organisationen entwickeln. 2 Tage 11.03. – 12.03.2013 16.09. – 17.09.2013 Gleichgewicht von Beruf und Privatleben Speziell für Frauen. Offener Austausch und lösungsorientiertes gemeinsames Arbeiten werden gefördert. 2 Tage 07.11. – 08.11.2013 Palliativ Aromapflege in der Gesundheits- & Krankenpflege mit dem Fokus Palliativpflege Weitere Einblicke in die Aromapflege mit Fokus Palliativpflege. 2 Tage 06.05. – 07.05.2013 NEU! Aus der Mitte Leben. Die spirituelle Dimension der Pflege Spiritualität als Unterstützung bei einer ganzheitlichen Begleitung Schwerkranker und Sterbender. 1 Tag 24.04.2013 NEU! Der Weg über den Körper Überblick zum Thema Körpersprache in Palliative Care und Hospizarbeit. 1 Tag 18.09.2013


NEU! Einführung in die Physiotherapie in Palliative Care Speziell für Physio- und Ergotherapeuten. Vermittlung fachlicher, sozialer und emotionaler Skills für den Umgang mit sterbenden und schwerstkranken Menschen. 2 Tage 03.10. – 04.10.2013 NEU! Klinische Sozialarbeit im Hospiz- und Palliativbereich – eine Standortbestimmung Erarbeitung eines Tätigkeitsprofils der Klinischen Sozialarbeit im Hospiz- und Palliativbereich. 1 Tag 23.05.2013 NEU! „Komplexe Achtsamkeit“ in Pflege, Krankenbegleitung und Selbststeuerung Die Methodik „Komplexe Achtsamkeit“ in Theorie und Praxis. 1 Tag 02.10.2013 NEU! Neues aus der Palliativversorgung Ziel ist es die Begleitungsqualität zu sichern, kommunikative Kompetenzen zu erweitern und die eigene Selbstsorge in den Fokus zu stellen. 1 Tag 13.06.2013 NEU! Wenn Wunden nicht mehr heilen – Wundversorgung in der Palliative Care Übermittlung von theoretischem und praktischem Wissen von palliativer Wundversorgung. 1 Tag 04.06.2013 Die Angehörigen mitbetroffen, mitbetreut? Besseres Verständnis für die psychische Verfassung und die Bedürfnisse der Angehörigen. 2 Tage 05.11. – 06.11.2013 Umgang mit Krebspatienten und deren Angehörigen Verbesserung der Kompetenz und Handlungsfähigkeit im Kontakt mit Krebspatienten. 2 Tage 05.03. – 06.03.2013 Wenn Worte fehlen – Einführungsseminar Die psychosoziale Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase. 1 Tag 12.03.2013, 08.10.2013 Wenn Worte fehlen – Aufbauseminar Mehr Kompetenz in der psychosozialen Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase. 1 Tag 09.10.2013 Führungskräfte-Entwicklung Führen, leiten und gemeinsamer Erfolg (F.l.u.g) Thema ist die praxisbezogene und maßgeschneiderte Erweiterung der Führungskompetenz der Teilnehmer. 5 Tage 24.06. – 26.06.2013 + 23.09. – 24.09.2013 Ich als motivierte stellvertretende Führungskraft Kompetenzen erwerben, die für die Wahrnehmung der Führungsaufgabe wichtig sind. 2 Tage 18.04. – 19.04.2013 03.10. – 04.10.2013 Mein beruflicher Weg? Klarheit darüber bekommen, ob ich Potential zur Führungskraft habe oder ob meine Stärken eher in einem anderen Bereich liegen. 2 Tage 19.03. – 20.03.2013 15.05. – 16.05.2013 Das periodische Mitarbeitergespräch (MAG) Ziel ist es, dass die Teilnehmer den Sinn des „periodischen MAG“ für sich und ihre Arbeit sehen. 2 Tage 06.06. – 07.06.2013 Motivation - Der Schlüssel zu mehr Erfolg und Gesundheit Strategien entwickeln, um die Leistungsbereitschaft und Arbeitszufriedenheit meiner Mitarbeiter sowie die Compliance der Patienten zu unterstützen. 2 Tage 26.11. – 27.11.2013 Als Führungskraft Burnout wirkungsvoll begegnen Grundlegende Strategien zum Erkennen, Vermeiden und konstruktiven Entgegenwirken von Burnout. 2 Tage 10.06. – 11.06.2013 Fingerspitzengefühl gefragt - Schwierige Führungsund Gesprächssituationen Zusätzliche Strategien und rechtliche Informationen für einen konstruktiven Umgang mit Mitarbeiterfehlverhalten kennen lernen. 2 Tage 17.06. – 18.06.2013 Haben Sie Ihre Konflikte noch – oder lösen Sie sie schon? Die Dynamik von Konflikten analysieren, kreative Lösungen entwickeln, Umgang mit Emotionen kennen lernen. 2 Tage 17.09. – 18.09.2013 Der leichte Weg zur Betriebswirtschaft im Krankenhaus Verständnis zu KH-relevanten wirtschaftlichen Begriffen erhalten und Zusammenhänge kennen lernen. Den Umgang mit KAGes-Steuerungsinstrumenten bei praktischen Übungen verbessern. 3 Tage 13.11. – 15.11.2013 Methoden und Techniken Wirkungsvolle Rhetorik Seinen eigenen Kommunikationsstil und rhetorische Gewandtheit entwickeln. 2 Tage 22.04. – 23.04.2013 18.09 – 19.09.2013 Grundmodul Projektmanagement Das Grundmodul befähigt die TN, Projekte systemisch zu entwickeln und die Projektvereinbarung der KAGES praxisbezogen anzuwenden. 3 Tage 03.06. - 05.06.2013 Projektmarketing und Evaluation Das Spezialseminar fokussiert einfache und kostengünstige Marketing- und Evaluationsmethoden, die im Projektmanagement verwendet werden können. 2 Tage 05.11. – 06.11.2013 Projektwerkstatt & Projektcoaching - ein Praxisworkshop für Ihre Fragen im PM In der Umsetzung von Projekten tauchen oft knifflige Fragen und Probleme auf. Die eintägige Projektwerkstatt mit zwei Trainern bietet maßgeschneidertes Projektcoaching, um Ihr Projekt Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. 1 Tag 08.05.2013 12.12.2013 Teamarbeit und Konfliktmanagement in Projekten Konkrete Fragestellungen zu Teamarbeit und Konfliktmanagement in Projekten werden bearbeitet. 1 ½ Tage 27.05. – 28.05.2013 EDV-Tool Antrags- und Vorhabensmanagement - Einführungsschulung Sie lernen, das Intranet EDV-Tool „Antrags- und Vorhabensmanagement (AVM)“ zu bedienen und damit Initiativanträge zu stellen. ½ Tag 06.02.2013 16.10.2013 NEU! QM - Methoden und Techniken „neu“ - Basics Basiskenntnisse über Qualitätsmanagement (QM) im Krankenhaus werden vermittelt, um vor Ort Initiativen für QM zu lancieren. 2 Tage 09.10. – 10.10.2013 NEU! QM - Methoden und Techniken „neu“ – Spezialthemen Vermittlung von Spezialkenntnissen über QM im Krankenhaus. 2 Tage 16.10. – 17.10.2013 QMK-Einführungsseminar Vorbereitung für alle QMK-Mitglieder, die neu in diese Funktion gekommen sind. 1 Tag 19.06.2013 Telefontraining Vermittlung von wirksamen Telefontechniken und praktischen Anregungen. 2 Tage 10.10. – 11.10.2013 EDV Einführung in die EDV Grundlagen (2 Tg.: 11.04. – 12.04.2013, 06. – 07.06.2013, 12. – 13.09.2013, 07. – 08.11.2013.), Microsoft Office Word Grundlagen (2 Tg.: 15. – 16.04.2013, 10. – 11.06.2013, 16. – 17.09.2013, 11. – 12.11.2013), Microsoft Office Word Aufbau (2 Tg.: 17. – 18.04.2013, 12. – 13.06.2013, 18. – 19.09.2013, 13. – 14.11.2013), Microsoft Office Excel Grundlagen (2 Tg.:22. – 23.04.2013, 17. – 18.06.2013, 23. – 24.09.2013, 18. – 19.11.2013), Microsoft Office Excel Aufbaukurs (2 Tg.: 24. – 25. 04.2013, 19. – 20.06.2013, 25. – 26.09.2013, 20. – 21.11.2013), Microsoft Office PowerPoint (6 Std.: 19.04.2013, 14.06.2013, 20.09.2013, 15.11.2013), Microsoft Office Outlook - Internet Grundlagen (½ Tg.: 26.04.2013, 21.06.2013, 27.09.2013, 22.11.2013), Adonis® Schulung (2 Tg.: 04.04.2013 + 25.04.2013, 24.09.2013 + 29.10.2013)


III. Funktionsspezifische Veranstaltungen Ärzte NEU! Herausfordernde Gesprächssituationen für Ärzte (2 Tg.: 19.09.2013 + 09.10.2013), Praxisbezogenes Kommunikationstraining für Turnusärzte (2 Tg.: 21. – 22.01.2013, 02. – 03.04.2013, 22. – 23.05.2013, 16. – 17. 09.2013, 18. – 19.11.2013), NEU! Praxisbezogenes Kommunikationstraining für Turnusärzte und Stammärzte – Aufbauseminar (2 Tg.: 10. – 11.06.2013) Umgang mit verwirrten Patienten (1 ½ Tg.: 16. – 17.01.2013, 28. – 29.10.2013), Demenz und herausforderndes Verhalten - Aufbaukurs zu „Umgang mit verwirrten Patienten“ (1 Tg.: 26.06.2013, 04.12.2013) Berufsspezifische Workshops Workshop für GraphDi-Keyuser (1 Tg.: 04.04.2013), Workshop für Controller (1 Tg.: 03.04.2013), Workshop für Personalisten (1 Tg.: 15.10.2013), Tagung der Med.-Depot-Leitungen (7 Std.: 04.10.2013) Hebammen Notfälle im Kreißsaal - Peripartales Blutungsmanagement (1 Tg.: 03.06.2013) Küchenmitarbeiter Basisseminar Ernährung für Küchenmitarbeiter (1 Tg.: 15.04.2013), Spezialseminar Ernährung & Diätetik für Küchenmitarbeiter (1 Tg.: 22.04.2013), Seminar Ernährung für Küchenmitarbeiter – Praktische Umsetzung (1 Tg.: 24.09.2013) Medizinisch-technischer Dienst NEU! Atemphysiotherapie Grundkurs (1 Tg.: 01.02.2013), NEU! Atemphysiotherapie Aufbaukurs (1 Tg.: 01.03.2013), NEU! Bones for life-Movement Intelligence Einführungsseminar Teil III (3 Tg.: 20.04. – 21.04.2013 + 12. – 13.10.2013), NEU! Lehrgang für Manipulativmassage Teil 3 (2 ½ Tg.: 08. – 10.03.2013), Auffrischung der Kenntnisse im Strahlenschutz gemäß §41 AllgStrSchV (1 Tg.: 25.01.2013, 22.11.2013), NEU! Kräftigung der körperstützenden Muskulatur im und für den Berufsalltag – 2 Tage (2 Tg.: 06. – 07.03.2013, 13. – 14.03.2013), NEU! Kräftigung der körperstützenden Muskulatur im und für den Berufsalltag – 1 Tag (1 Tg.: 9.04.2013, 11.04.2013), NEU! Therapie von LWS-Syndrom (9 Std.: 9.11.2013) Pflege Pflege im Operationsbereich des 21. Jahrhunderts (2 Tg.: 25. – 26.04.2013), Diabetikerschulung - Modul 1 Grundlagen zum Thema Diabetes (1 Tg.: 05.03.2013), Diabetikerschulung - Modul 2 Kommunikation und Interaktion bei Menschen mit chronischen Erkrankungen (1 Tg.: 06.03.2013), Diabetikerschulung - Modul 3 Diabetes bei Alten und Betagten (1 Tg.: 07.03.2013), Diabetikerschulung - Modul 4 Grundzüge der Insulintherapie (1 Tg.: 26.11.2013), Diabetikerschulung - Modul 5 Gesunde Ernährung und Ernährungstherapie für Menschen mit Diabetes mellitus (1 Tg.: 27.11.2013), Diabetikerschulung - Modul 6 Der Diabetische Fuß und Wundmanagement (1 Tg.: 28.11.2013), NEU! Fortbildungstag für Praxisanleiter (1 Tg.: 06.11.2013), NEU! Interdisziplinäre Fortbildung Wundmanagement (2 ½ Tg.: 04. – 06.02.2013, 25. – 27.11.2013) Umweltmanagement Fortbildung für Abfallbeauftragte – Neues aus Abfallrecht und Abfallwirtschaft (1 Tg.: 23.04.2013) IV. Berufsspezifische Ausbildung Lehrgang der Weiterbildung für Mitarbeiter im Verwaltungsbereich mit Funktionslaufbahn (WBV) Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen im organisatorischen, fachspezifischen Verwaltungsbereich. 20 Tage in 4 Modulen Feb. – Mai 2013 Universitätslehrgang für Führungskräfte im Gesundheitssystem Der ULG qualifiziert für Management und Führungspositionen im Gesundheitsbereich. 2 Semester, berufgsbegleitend Universitätslehrgang Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich Bewusstwerden der Verantwortung gegenüber dem Patienten, planen und organisieren des OP-Betriebes. 09.09.2013 – 12.06.2014 Universitätslehrgänge Sonderausbildungen Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie Pflegerisches und medizinisch-technisches Wissen, ethische Grundsätze, Kommunikation, Methoden der Pflegeforschung, Rechtskunde und organisatorisches Wissen. Mehrere Module und Kurse: 18.02. – 07.03.2014 Universitätslehrgang Upgrade Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie Vertiefung des Wissens über die Methoden und die Durchführung der Pflegeforschung. 5 Tage 08. – 12.04.2013, 23. – 27.09.2013 Weiterbildungslehrgang Cardio-pulmonale Observation Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der Fertigkeiten und Fähigkeiten, um allen Anforderungen gerecht zu werden, die bei Patienten mit erweiterter, spezieller Überwachung gestellt werden. Frühzeitiges Erkennen von kritischen Situationen sowie Stärkung der Eigenverantwortung innerhalb gegebener Grenzen. 240 Stunden 25.02. – 13.12.2013 (berufsbegleitend) Weiterbildungslehrgang Onkologische Pflege Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der Fähigkeiten und Fertigkeiten, um allen Anforderungen von Onkologiepflegekräften gerecht zu werden. 600 Stunden 14.01. – 13.12.2013 (berufsbegleitend) Weiterbildungslehrgang Pflege bei Aphereseverfahren Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der Fähigkeiten und Fertigkeiten, um allen Anforderungen von Apheresepflegekräften gerecht zu werden. 280 Stunden 11.11.2013 – 21.07.2014 (berufsbegleitend) Weiterbildungslehrgang Schmerzmanagement Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der Fähigkeiten und Fertigkeiten, um allen Anforderungen im Umgang mit Schmerzpatienten gerecht zu werden. 236 Stunden 11.03. – 05.12.2013 (berufsbegleitend) Weiterbildung Praxisanleitung Organisation, Durchführung, Sicherstellung und Evaluation der Anleitung von neuen Mitarbeitern und Auszubildenden in Kooperation mit der Stationsleitung und den Lehrpersonen. 28 Tage 04.02. – 05.12.2013 (berufsbegleitend) Anmeldung und Einladung für alle Veranstaltungen: • Eine ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Seminaren finden Sie im a:sk- Bildungskalender 2013 oder auf http:// intra.kages.at/ask . • Vereinbaren Sie mit Ihrem Vorgesetzten, welche Bildungsmaßnahmen für Sie in Frage kommen. für Veranstaltungen von KAGes- Management & Services: • Verwenden Sie je Veranstaltung eine Kopie des zweiseitigen a:sk-Anmeldebogens bzw. die digitale Anmeldung (im Anhang des Bildungskalenders oder im Intranet). • Füllen Sie beide Seiten sorgfältig aus. • Geben Sie diese Anmeldung Ihrem unmittelbaren Vorgesetzten zur weiteren Veranlassung. Die Anmeldung muss vom zuständigen Mitglied der Anstaltsleitung oder vom Leiter der Organisationseinheit (KAGes-Management & Services) unterschrieben werden. Eine Kopie beider Seiten ergeht an die Organisationseinheit PE-Services. • Für uns zählt die Reihenfolge der Anmeldungen. Ist die maximale Teilnehmerzahl bereits erreicht, werden Sie verständigt und auf einer Warteliste geführt. • Ca. drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin erhalten Sie eine Einladung mit genauen Angaben über Zeit und Ort etc. für PC-Kurse: • Die Anmeldung für PC-Kurse erfolgt über Ihre EDV-Kontaktperson Verantwortlich für diese Beilage: Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m. b. H., KAGes-Services/PE-Services Barbara Eisner, MSc Mag. Sigrid Fanninger, Stand August 2012


QUalitätsmanagement 21 „Aktion Saubere Hände“ im LKH Weiz Aktionstag zur Erhöhung der Patientensicherheit Händehygiene ist wichtig. Daher gab es am 3. Mai 2012 einen Händehygieneaktionstag im Eingangsbereich des LKH Weiz. Dabei wurden für interessierte Mitarbeiter, Besucher und Patienten Informationsstände sowie eine Firmenausstellung präsentiert. Für alle Mitarbeiter gab es zusätzlich ein Hygienequiz, wo es tolle Preise zu gewinnen gab. Eine Blaulichtlampe zur Überprüfung der Händedesinfektion bzw. zum Erkennen von Benetzungslücken stand ebenfalls im Einsatz. Weit über 100 Mitarbeiter besuchten diesen Aktionstag und demonstrierten, dass Patientensicherheit ein gemeinsames Anliegen von Patienten, Ärzten, Pflegekräften und anderen Gesundheitsberufen ist. Hygienefachkraft DGKP Josef Schwarz, LKH Weiz Vorreiter LKH Hörgas-Enzenbach AG/REM-Station ISO-zertifiziert Anfang Juni 2012 wurde die Abteilung für Innere Medizin bzw. die AG/REM Station des LKH Hörgas-Enzenbach ISOzertifiziert. Das ist insofern auch beachtenswert, da sie in der KAGes durchaus als Vorreiter und Vorbild zu sehen ist. Für die AG/REM in Hörgas ist das QM-System gem. ISO 9001:2008 ein geeignetes Instrumentarium, eine hohe Patientenzufriedenheit durch klar im interprofessionellen Team abgesteckte Therapiestandards , sowie eine hohe Patientensicherheit zu erzielen. Die Kommunikationsprozesse nehmen dabei eine hohe Wertigkeit ein. Der Nachweis von Kennzahlen zur Prozess und Ergebnisqualität wurde durch die langjährige Teilnahme am System „Benchmarking in der Geriatrie- QIGG“ maßgeblich unterstützt. Darüber hinaus kann das LKH Hörgas-Enzenbach bzw. die KAGes damit beachtliche Benchmarkvergleiche aufweisen, mit denen sie sich periodisch im österreichweiten Vergleich messen – und dies ist wiederum ein schönes Beispiel, wie in der KAGes „medizinisch/pflegerische Ergebnisqualität“ gelebt wird. Resümeé und Ausblick Das QM System auf der AG/REM Station hat auch positive Auswirkungen auf das gesamte Haus. Die klaren Strukturen und nachvollziehbaren Abläufe gewährleisten kontinuierliche Verbesserungen bei der Mitarbeiter- und Beim Hygienequiz gab es tolle Preise zu gewinnen. v.l.n.r.: Mag. Franz Hütter, MAS (KAGes-Management/QM), Stationsleiter Pflege DGKP Andreas Frei, Leitender OA Dr Peter Mrak, Marianne Ochsenhofer, QB, PDir. Franz Lenhardt, PDir.-Stv. DG- KS Sissy Stock, BDir. Wolfgang Feigg, DI Peter Assigal (KAGes-Services/MIP). Patientensicherheit. Führung und Zielkonsequenz in einem funktionsfähigen System kontinuierlichen Lernens erhöhen zugleich Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit. © LKH Weiz © LKH Hörgas-Enzenbach Menschen helfen Menschen September 2012


22 INFRASTRUKTUR UND TECHNIK 2. Bauabschnitt in Knittelfeld eröffnet Der Umbau des Altbau-West schafft neue Räume und bringt viel Flair Als Vorreiter aller österreichischen Spitalsverbünde wurde 1997 die Zusammenlegung der Landeskrankenhäuser Judenburg und Knittelfeld als LKH Judenburg-Knittelfeld mit zwei Standorten beschlossen. Nach der Gesamtfertigstellung des Standortes Judenburg im März 2012 konnte im Juni 2012 als weiterer Meilenstein am Standort Knittelfeld der 2. Bauabschnitt an die Nutzer übergeben werden. Rund 1.930 m² Nutzfläche wurden inzwischen seit Mai 2010 neu gestaltet. Im Erdgeschoss wurden die Ambulanzen der Internen Medizin und Neurologie mit Notaufnahme, Schockraum und Spezialambulanzen, komplett neu angeordnet. Im Bereich des barrierefreien Haupteinganges ist die Rezeption mit der zentralen Anmeldung untergebracht. Dadurch ist eine zeitgemäße Verwaltung möglich. Die großzügige Öffnung der Eingangshalle und der Wartebereiche unterstreicht den patientenfreundlichen Gesamteindruck. Als neue Funktionseinheit wurde im 1. Obergeschoss die Palliativstation mit 8 Betten eingerichtet. Alle Zimmer verfügen über die Möglichkeit Angehörige mitaufzunehmen. Freundliche Tages- und Gemeinschaftsaufenthaltsräume, sowie das „Wohlfühlbad“ ergänzen die Patientenbereiche. Das 2. Obergeschoss beherbergt die interdisziplinäre Sonderklassestation mit 22 Betten. Der angestrebte „Hotelcharakter“ wurde durch entsprechende Materialwahl und Ausstattung erreicht. Die Arbeitsräume des Technischen Dienstes und die erforderlichen Haustechnikräume sind im Untergeschoss und Dachgeschoss untergebracht Über den zur Gaalerstraße hin offen gestalteten Patientenpark kann der Haupteingang des LKH jetzt barrierfrei erreicht werden. Der Künstler Michael Schuster installierte im Park im Sinne des Steiermärkischen Kultur- und Kunstförderungsgesetzes den Schriftzug „ALLES WIRD GUT“ als Skulptur. Alle Projektziele wurden erreicht und auch die genehmigten Sollkosten eingehalten. Zur Gesamtfertigstellung des Standortes Knittelfeld fehlt jetzt noch der 3. Bauabschnitt, der Umbau des Altbau-Ost mit der Endoskopie sowie die Fertigstellung der Intensivstation und des Labors. DI Eckhard Conrad, Ing. Uwe Hofmeister, MSc, KAGes-Services / TDZ © KAGes © KAGes © KAGes Menschen September helfen 2012 Menschen September 2012 Projektleitung: DI E. Conrad Projektleitung Ausführung: DI M. Rockenschaub Bautechnik: Ing. U Hofmeister, MSc Medizintechnik DI Ch. Thumser Haustechnik Ing. Ch. Sixt Elektrotechnik Ing. Ch. Kogler Sicherheit DI H. Schröcker


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK 23 Ein Schritt in die Zukunft Die neu adaptierte AG/REM-Station im LKH Mürzzuschlag stellt sich vor Mit einer Feier wurde am 16. Mai 2012 die Station für Akutgeriatrie und Remobilisation sowie die erweiterte Physiotherapie am LKH Mürzzuschlag eröffnet. Damit wurde im ersten steirischen Gesundheitszentrum ein zukunftsweisender Schritt getan. Aufgrund der stetig zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft wird es immer wichtiger, Behandlungs- und Betreuungsangebote für ältere Menschen zu schaffen. Das KAGes-Management hat bereits frühzeitig auf den geänderten Leistungsbedarf reagiert und im Oktober 2006 15 Betten für Akutgeriatrie und Remobilisation in Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung des Zu- und Umbaues der Station für Akutgeriatrie und Remobilisation wurde die Anzahl der Betten nun auf 24 erhöht. Das Projekt umfasste einen Zubau im Norden des Gebäudes des LKH Mürzzuschlag sowie die Adaptierungen der bestehenden Stationen im Erdgeschoss, im ersten Obergeschoss und im Kellergeschoss. Im Kellergeschoss ist der Großteil der Physiotherapie untergebracht. Neu gestaltet wurde auch der offene Warte- und Anmeldebereich für die Physiotherapie, der mit der farbenfrohen Sitzgruppe auch zum Verweilen einlädt. Im Erdgeschoss liegt die neue AG/REM Station mit 24 Betten. Durch den höheren Flächenbedarf (32m 2 / Bett) erscheint die AG/ REM-Station nun großzügiger und offener. Eine Besonderheit ist auch die Installation einer Lichttherapie in einem Zimmer. Durch eine Tageslichtsimulation werden Körper und Geist angeregt, wieder mobiler zu werden. Erweitert und modernisiert wurde auch der Stationsstützpunkt, der nun den einladenden Charakter einer Hotelrezeption aufweist. Eine großzügige Therapieküche und ein, durch die Innenraumgestalterin designter Aufenthaltsraum sind kommunikativer Treffpunkt. Im Zubau befindet sich der großzügige Therapiebereich mit durch große Fensterflächen lichtdurchfluteten Räumen für das Therapeutenteam. Die Gänge werden durch die freundliche Gestaltung zu Therapieräumen. Ein Highlight ist der Schaukasten mit den verschiedensten Gegenständen des alltäglichen Lebens von anno dazumal. Im ersten Obergeschoss liegt die neugestaltete Pflegestation für Innere Medizin mit insgesamt 26 Betten. Die Zimmer sind mit eigenen behindertenfreundlichen Sanitärzellen ausgestattet. Eine Besonderheit in der Med.-Station ist auch die Dachterrasse, die durch den Zubau entstanden ist und nun zum Verweilen einlädt. © Pachernegg Projektleitung Planung DI C. Weißensteiner Bautechnik: J. Meier Medizintechnik DI Ch. Thumser Haustechnik Ing. Ch. Sixt Elektrotechnik Ing. Ch. Kogler Sicherheit DI H. Schröcker „Wieder fit für Zuhause werden!“ Im Fokus der Akutgeriatrie/Remobilisations- Station am Standort Mürzzuschlag steht der ältere Mensch, der nach Erkrankung oder Unfällen soweit beeinträchtigt ist, dass er nicht direkt aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden kann. Menschliche und fachliche Kompetenz sollen dazu beitragen, die Selbständigkeit der Patienten zu fördern. Das Angebot richtet sich an Patienten, die Therapiebereitschaft zeigen, ein Rehabilitationspotenzial aufweisen und bei denen eine realistische Perspektive zur Rückkehr in ihr soziales Umfeld besteht. Da die „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Vordergrund steht, und von den Patienten sehr viel Mitarbeit und Motivation gefordert © LKH Mürzzuschlag/Mariazell Herbst 2012 Tag der offenen Tür wird, können Schwerstkranke und im medizinischen Sinne instabile und stark desorientierte Patienten nicht aufgenommen werden. Voraussetzung für den geriatrischen Behandlungsprozess ist die verstärkte Zusammenarbeit im „interprofessionellen Team“. Das bedeutet, dass Ärzte, Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen und das Pflegeteam ihren Anteil zur Abklärung der Beschwerden beitragen und beim multidimensionalen Behandlungsplan mitwirken. Die Durchführung der aktivierenden Tätigkeiten in der Pflege beziehen die vorhandenen Ressourcen des Patienten ein und fördern diese. In der Physiotherapie liegt der Schwerpunkt in der Verbesserung der Bewegungs- und Gehfähigkeit, einschließlich der Gehhilfenversorgung, in der Ergotherapie in der Verbesserung bzw. Erhaltung der größtmöglichen Selbständigkeit und Lebensqualität des Patienten im Alltag mittels Selbsthilfetraining (z.B. Wasch- und Anziehtraining), ADL-Hilfsmittelberatung sowie Hilfsmittel- und Schienenversorgung, Therapie sensomotorischer Fähigkeiten und Hirnleistungstraining. Die klinisch-psychologische Behandlung richtet sich an Patienten mit psychischen Erkrankungen, dient aber auch der Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung und –bewältigung. Bei jedem Patienten wird zudem ein Ernährungsstatus mittels Screening erhoben und bei Bedarf erfolgt eine Beratung durch die Diätologin. Als Ergänzung ist die ausgebildete Seniorenanimateurin gemeinsam mit ihren Kollegen aus dem Pflegeteam sehr bemüht, den Alltag abwechslungsreich zu gestalten. Der Behandlungsplan und die Therapiemaßnahmen werden dabei im Rahmen von standardisierten geriatrischen Assessments, wöchentlich stattfindenden Teambesprechungen und Teamvisiten mit Patienten und Angehörigen evaluiert. Petra Kertz, Brigitte Rößler, REM-Team, LKH Mürzzuschlag © Pachernegg Menschen helfen Menschen September 2012


24 INFRASTRUKTUR UND TECHNIK Gleichenfeier im LKH Leoben Der neue Funktionstrakt und das neue Eingangszentrum rücken näher Grund zum Feiern gab es am 27. April im LKH Leoben. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnte die Dachgleiche für den neuen Funktionstrakt und das Eingangszentrum gefeiert werden. Neben zahlreichen Gästen nahm auch Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder an der Feier teil. Sie unterstrich in ihrer Festrede die Wichtigkeit dieses Projektes für den obersteirischen Raum. Leoben bildet mit Bruck ein Schwerpunktspital mit einem Einzugsgebiet von rund 350.000 Einwohnern. Die letzte umfassende Großinvestition am Landeskrankenhaus Leoben liegt mehr als 30 Jahre zurück und umfasste im Wesentlichen die Bettentrakte. Bis 2020 sollen im Rahmen des Bauprogrammes knapp 250 Mio. Euro in den Standort Leoben investiert werden. Der neue Funktionstrakt wird im Erdgeschoss Ambulanzen, eine neue Cafeteria, die Eingangshalle und eine Tiefgarage beherbergen. Im ersten © Giselbrecht & Partner Obergeschoss werden sich künftig die OPs, die Zentralsterilisation und die Dienstzimmer befinden. Im zweiten Obergeschoss wird die Haustechnik untergebracht und im 3. Obergeschoss wird es Platz für einen neuen Laborbereich geben. Als Naherholungsraum für Patienten wird der „Annaberg“ gärtnerisch neu gestaltet. Beim Bau wird natürlich auch besonders Wert auf umweltfreundliche Materialien gelegt. Der Verzicht auf herkömmliche Materialien ermöglicht eine gesunde Raumluft für Patienten und Mitarbeiter und reduziert die Atemluftbelastung für die Bauarbeiter. Zur Abdeckung des Wärmeenergiebedarfes wird an eine bestehende Kühlwasserleitung der VOEST angeschlossen, die sich mehrere Meter unter dem Gebäude befindet. Der neue Funktionstrakt wird ab dem Frühjahr 2014 zur Verfügung stehen. Dipl. Ing. R. Weinhandl, KAGes-Services / TDZ Projektleitung: DI R. Weinhandl, DI J. Almer Medizintechnik Ing. M. Fößl Haustechnik DI J. Nussbaumer Elektrotechnik Ing. G. Prassl Sicherheit DI H. Schröcker Komm herein! Eingangsbereich am LKH Rottenmann Im Juni dieses Jahres wurde am LKH Rottenmann der Haupteingang für Patienten und Besucher neu gestaltet. Dazu sind verschiedene neue Pflanzen eingesetzt worden. Im Rahmen dieser Umgestaltung wurde auch die Beschilderung rund um das Krankenhaus neu gestaltet. Die Beschriftungen sind schlicht, einfach und einheitlich gehalten, damit sich Patienten und Besucher leichter zurechtfinden. Nun zeigt sich ein sehr einladendes und freundliches Bild. © Kapeller September 2012 Menschen helfen Menschen


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK 25 Neues „K-Gebäude“ in der LSF Graz Mehr Platz für unsere Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie © Pachernegg © Pachernegg Am 22. Juni 2012 wurde das neue „K- Gebäude“, die Abteilung für Kinderund Jugendpsychiatrie, in Betrieb genommen. 1975 wurde das alte Gebäude errichtet, das nicht nur die Station, sondern auch im Erdgeschoss die Schlafmedizin beherbergte. Im Laufe der Jahre platzte das Gebäude aus allen Nähten. Allein seit 2004 gab es eine Steigerung der Leistungen um ca. 30%. Grund genug, um zur Tat zu schreiten. Tatsächlich gab es einiges zu tun. Der Aufnahme- und Ambulanzbereich wurde neu gestaltet, und eine Station mit 33 Betten (davon sechs geschlossene Betten), die Etablierung von Pflegegruppen innerhalb der Station, ein Tagesklinikbereich für acht tagesklinische Plätze sowie neue Therapiebereiche und Dienstzimmer wurden errichtet bzw. gestaltet. Im Mai 2011 war der Rohbau fertig, und im heurigen Juni konnte das Projekt abgeschlossen werden. Damit ist endlich mehr Platz für unsere Patienten vorhanden, die hier nun bestens betreut werden können. Experten wissen, dass gerade ein gutes Ambiente wesentlich zur Gesundung beiträgt. Die Station ist in mehrere Raumgruppen unterteilt, und zwar eine für Kinder von 8 - 14 Jahren und eine Intensivgruppe mit einem notwendigen Unterbringungsbereich. Es wurden Ein- und Zweibettzimmer mit dazugehöriger Nasseinheit errichtet. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, den Krankheitsbildern der Patienten entsprechende Behandlungsformen und vorübergehende Behandlungen in Einzelbetreuung und Deeskalationsmaßnahmen durchzuführen. Von jedem Tagraum der jeweiligen Gruppe kann man über die vorgelagerte Terrasse zum Garten- bzw. Therapiebereich mit Sportgeräten gelangen. Durch diese klaren Raumstrukturen wird die Betreuung der Patienten für das Ärzte- und Pflegepersonal erleichtert. Natürlich hat der Umbau auch etwas gekostet: 6,7 Mio. Euro wurden investiert. Gut angelegtes Geld, dass unseren Patienten, aber auch den Mitarbeitern zugute kommt. Ing. G. Deutschmann, KAGes-Services / TDZ Projektleitung: DI E. Pump Projektleitung/ Bautechnik Ing. G. Deutschmann Medizintechnik Heinz Hainzl Haustechnik Ing. C. Sixt Elektrotechnik Ing. C. Kogler Sicherheit DI H. Schröcker © Pachernegg © Pachernegg Menschen helfen Menschen September 2012


26 INFRASTRUKTUR UND TECHNIK Neues ERCP-Zentrum am LKH-Univ. Klinikum Graz Bessere Technik und mehr Räume für unsere Patienten Gesamtkosten für das DSA-System: € 325.000,- (netto). Die bisher vorhandene Durchleuchtungsanlage der Klinischen Abteilung für Allgemeine Radiologische Diagnostik ist sichtlich in die Jahre gekommen. Zuletzt gab es immer wieder Probleme bei der Bildauflösung und dem Bildkontrast. Die Anschaffung einer neuen Anlage wurde unumgänglich. Vor allem, weil das Aufgabengebiet so einer Anlage recht breit ist. In der Vergangenheit wurde sie in erster Linie für Videoschluckakte, Magen-Darm-Trakt-Untersuchungen sowie ERCP-Untersuchungen und ERCP-Therapien eingesetzt. Aber nicht nur das Gerät gab nicht mehr viel her, auch das Raumangebot war für die Anlage sehr beschränkt. Eine Umgestaltung der benachbarten Räume musste also ebenso durchgeführt werden. Um weiterhin spitzenmedizinische ERCP- Untersuchungen und ERCP-Therapien durchführen zu können, wurde ein neues funktionales ERCP-Zentrum geschaffen. Das neue Untersuchungsgerät bietet neben der Durchleuchtungsfunktion auch eine DSA- Darstellungsmöglichkeit, und entspricht so den neuen radiologischen Anforderungen. Das neu adaptierte ERCP-Zentrum befindet sich im Erdgeschoss der Universitätsklinik für Radiologie und erstreckt sich über insgesamt fünf Räume. HR Dr. R. Pizzera, KAGes-Services / TDZ Gesamtkosten der baulichen Adaptierungen: € 141.000,- (netto). Projektleitung: Dr. R. Pizzera Medizintechnik Philips Austria © KAGes © KAGes September 2012 Menschen helfen Menschen


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK 27 Am Puls der Zeit Neues CT-System an der Grazer Univ.-Klinik für Radiologie Das bisher vorhandene CT-System ist deutlich in die Jahre gekommen. Mit seiner 4-Zeilen-Technologie entsprach es nicht mehr dem Mindeststandard für interventionelle Eingriffe. So erforderte etwa die beschränkte z-Achsenabdeckung häufig ein mehrfaches Nachscannen der benachbarten Körperregionen, was auch zu einer höheren Strahlenbelastung führte. Um weiterhin universitäre, spitzenmedizinische radiologische Interventionstechnik sicherzustellen, muss das neue CT-System mit technischen Merkmalen ausgestattet sein, die die bisherigen Interventionsmöglichkeiten erhöhen und auch die Eingriffszeiten verkürzen. Zusätzlich muss das neue Gerät auch für künftige Anforderungen gerüstet sein. Weiters soll die Darstellungsmöglichkeit der Body- Perfusion im Vorfeld eines interventionellen Eingriffs für die funktionale Beurteilung der Vitalität des Gewebes, bzw. der Vermeidung von Punktionen nicht repräsentativer Nekrosezonen gegeben sein. So ein Spitzengerät kostet natürlich auch etwas: Rund 680.000,- Euro wurden dafür ausgegeben. HR Dr. R. Pizzera, KAGes-Services / TDZ High Tech an der Univ. Klinik für Radiologie: Das neue CT System. Projektleitung: Dr. R. Pizzera Medizintechnik Siemens AG, Österreich © KAGes UNGLAUBLICH, ABER WAHR: RENAULT SCHENKT IHNEN 6 LEASINGRATEN ABER NUR BIS 22. SEPTEMBER SCÉNIC SUCCESS ENERGY TCe 115 1) ALU-WINTER- KOMPLETTRÄDER GRATIS! MÉGANE GRANDTOUR SUCCESS 1.6 16V 100 2) Serienmäßig mit: 2-Zonen Klimaautomatik / Einparkhilfe hinten / 16-Zoll Leichtmetallfelgen / Regen- und Lichteinschaltsensor / LED-Tagfahrlicht / Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer / MP3-CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und USB / Lederlenkrad / Nebelscheinwerfer / automatische Parkbremse NUR € 20.720,– STATT € 23.180,– 3) Serienmäßig mit: 2-Zonen Klimaautomatik / Einparkhilfe hinten / 16-Zoll Leichtmetallfelgen / Regen- und Lichteinschaltsensor / LED-Tagfahrlicht / Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer / MP3-CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und USB-Anschluss / Lederlenkrad / Nebelscheinwerfer NUR € 17.350,– STATT € 19.410,– 3) www.renault.at 1) Aktion gültig bei Kauf eines Leasing fi nanzierten Renault Neuwagens mit Laufzeit von 60 Monaten. Freibleibendes Angebot von Renault Finance (RCI Banque SA Niederlassung Österreich) inkl. gesetzlicher Vertrags- und Bearbeitungsgebühren, Fixzinsgarantie über die gesamte Laufzeit, Sollzinssatz 4,9%. 2) Gültig für Renault PKW (ausgenommen Z.E., GT, R.S. und 4Control Modelle sowie Clio IV, Trafi c und Master), bei Kangoo Winterkompletträder mit Stahlfelgen. Keine Barablöse möglich. 3) Unverb. empfohlener Aktionspreis inkl. USt, NoVA, Bonus und Händlerbeteiligung. Alle Aktionen und Preise sind gültig für Konsumenten bei Kauf eines Renault PKW bis 22.09.2012 bei teilnehmenden Renault Partnern. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfoto. Gesamtverbrauch 3,5–7,7 l/100 km. CO 2 -Emission 90–184 g/km homologiert gemäß NEFZ. VOGL + CO und alle steirischen Renault Partner DRIVE THE CHANGE Menschen helfen Menschen September 2012


28 INFRASTRUKTUR UND TECHNIK Gut geplant! Projektbegleitendes Facility Management Planung Inbetriebnahme Betrieb Vorentwurf Entwurf Ausführungsplanung Einreichplanung Bestandsplanung (as built) CAFM laufender Betrieb Raumlisten Erstbefüllung Raumdaten pflegen und auswerten Raumdaten pflegen und auswerten Bestandsdaten pflegen Flächenmangement Gewährleistung Integrale Planung / optimierte Zusammenarbeit Änderungsverfolgung TIS Reinigungsmanagement Mängelverfolgung Übergabe / Übernahme Ablauf des Datenmanagements. Das projektbegleitende KAGes-Raumbuch von PREVERA ist ein webbasiertes System zur Verwaltung von Rauminformationen und zur Unterstützung der Projektabwicklung für ortsübergreifende Planungsteams und soll bei allen zukünftigen technischen Investitionsprojekten zum Einsatz kommen. Es ermöglicht eine parallele Datenerfassung durch alle beteiligten Planer, den Bauherrn und künftige Nutzer. Die Implementierung des Raumbuches in ein Projekt beginnt immer mit den Standardvorgaben des TDZs. In Anlehnung an den Spitalsplanungsprozess (RiLi 1004.1995) werden gemeinsam mit dem Projektteam die spezifischen Inhalte festgelegt. Die Koordination und Abstimmung mit der Projektleitung und den einzelnen Planern ist eine zentrale Aufgabe vor der Erstbefüllung. Auf der obersten Ebene (Stammdaten) werden die Räume im Projekt räumlich und funktionell zugeordnet und die Raumgeometrie (Soll NGF, Ist NGF, Rohbauhöhe, Umfang, Informationen des Raum- und Funktionsprogrammes TR-PBB 10) festgelegt. Die Raumdaten werden zu jedem Planungsgewerk vom jeweiligen Planer oder Nutzer erfasst und bearbeitet, wobei die Zugriffs- und Schreibrechte der einzelnen Benutzer entsprechend definiert und eingeschränkt werden. Die Abstimmung der Datenfelder erfolgt nicht nur mit dem Architekten, sondern auch mit allen Bereichen der Gebäude- und Medizintechnik bis hin zur Betriebsorganisationsplanung. Der beste Zeitpunkt für die Implementierung ist zu Beginn der Entwurfsplanung. Von der Entwurfsphase bis zur Ausführungsplanung werden laufend Raumdaten ergänzt oder angepasst. Vor allem bei umfangreichen Projekten ist es notwendig, alle Veränderungen transparent und sichtbar zu dokumentieren. Mit der Änderungsverfolgung wird die lückenlose Dokumentation aller Veränderungen unterstützt. Ausstattungselemente, die mit dem Raumbuch abgebildet werden, sind jedoch nur ein kleiner Teilbereich. Die Erfassung aller Raum- und Flächeninformationen und die parallele Datenerfassung durch alle Beteiligten sind die Kernfunktionen des webbasierten Systems. Außerdem wird die Struktur und Qualität des Datenaustausches z. B. für Medienlisten während des Planungsprozesses definiert. Die Flächen und Qualitäten bilden die Basis für Leistungsverzeichnisse, Kostenschätzungen und das spätere Flächen- und Reinigungsmanagement. Alle Informationen werden redundanzfrei in einem System verwaltet und ermöglichen eine Vielzahl von Auswertungen. DI(FH) Franz Puregger, KAGes-Services / TDZ © TDZ © fotolia September 2012 Menschen helfen Menschen


INFRASTRUKTUR UND TECHNIK 29 Sparen beim Abfall LKH-Univ. Klinikum Graz: hohe Einsparung durch Abfallentsorgungs-Ausschreibung Das LKH-Univ. Klinikum Graz erbringt seit 100 Jahren hervorragende medizinische Leistungen. Diese Erfolgsgeschichte war nur möglich, weil die vielen komplexen und spezialisierten Arbeitsbereiche eng aufeinander abgestimmt wurden. Ein unerlässlicher Anteil kommt dabei auch der Abfallentsorgung am LKH- Univ. Klinikum Graz zu. Wie groß diese Aufgabe ist, zeigen die Abfall-Mengen: Jährlich fallen ca. 30 Tonnen gefährliche medizinische Abfälle an, zwei Tonnen Altmedikamente, 6,5 Tonnen Bildschirmgeräte, 20 Tonnen Einmalwindeln, 1.600 Tonnen Weichabfälle und in durchstichfesten Sicherheitsgebinden gesammelte spitze und scharfe Gegenstände, 70 Tonnen Sperrmüll, 470 Tonnen Altpapier und Papierverpackungen, 130 Tonnen Altglas, 90 Tonnen Kunststoffverpackungen, 110 Tonnen Fettabscheiderinhalte, 410 Tonnen Speisereste und Küchenabfälle, und 55 Tonnen Bauschutt. Die gesetzlichen Auflagen haben in den letzten 15 Jahren dazu geführt, Das erfolgreiche Team der Ausschreibung: Georg Chibidziura und Werner Sailer. dass die Entsorgung dieser Abfallmengen zunehmend kostspieliger wurde. Die Bereichsleitung Wirtschaft/Logistik des LKH- Univ. Klinikums Graz war daher bemüht – bei gleichbleibender hoher Qualität und gesetzeskonformer Abwicklung –, eine möglichst kostenschonende Entsorgungsvariante zu wählen. Durch engagiertes und geschicktes Verhandeln konnte bereits im Jahr 2011 eine deutliche Reduktion der Entsorgungskosten beim bisherigen Lieferanten bewirkt werden. Das führte letztendlich auch dazu, ein EUweites Bieterverfahren für die Sammlung und Entsorgung der Abfälle des LKH-Univ. Klinikums Graz in Abstimmung mit dem Zentraleinkauf der KAGes in die Wege zu leiten. Das Ergebnis der Ausschreibung hat in wirtschaftlicher Hinsicht alle Erwartungen übertroffen. Die Firma „Saubermacher“ wird künftig für die Abfallentsorgung am LKH-Univ. Klinikum Graz verantwortlich sein. Neben dem „Saubermacher“ sind auch die Firmen A.S.A. und AVE weitere Dienstleister. Die Ausschreibung bringt als Ergebnis auch den Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit drei Anbietern für das Sammeln und Behandeln sämtlicher Abfälle in der KAGes. An die Krankenanstalten in der KAGes ist nunmehr ein Schreiben ergangen, welches über das Ergebnis informiert und die Möglichkeit offeriert, sich entsprechend der abgschlossenen Rahmenvereinbarung mit den oben genannten Abfallentsorgern am neuen Entsorgungskonzept zu beteiligen. Die gegenständliche Ausschreibung zeigt, daß ein enges kollegiales Zusammenwirken unterschiedlicher Bereiche maßgeblich dazu beiträgt, Qualität und Wirtschaftlichkeit in unserer täglichen Arbeit sicherzustellen. Dr. Edgar Starz, KAGes-Services / Einkauf, Friedrich Maritschnegg, Wirtschaft / Logistik, LKH-Univ. Klinikum Graz Veränderungen gemeinsam meistern i Ihr G´sund © LKH Univ.-Klinikum Graz Wir laden Sie ein, Ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema „Veränderungen gemeinsam meistern“ zu beschreiben: wie Sie als Mitarbeiter Veränderungsprozesse erleben oder was für Sie ein zielführendes und effizientes Veränderungsmanagement charakterisiert. Wir werden darüber gerne in der Mitarbeiterzeitschrift G’sund berichten, um ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen oder zu vertiefen und eventuelle Anregungen weiterzugeben. Sie erreichen uns per Mail: gsund@kages.at Eine beachtliche Einsparung von über € 150.000,- / Jahr konnte erzielt werden. Menschen helfen Menschen September 2012


30 ORGANISATION UND KOMMUNIKATION Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Patienten, Lehre und Forschung Großprojekt zum Bürokratieabbau am LKH-Univ. Klinikum Graz Wernher von Braun sagte einmal: „Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und die Bürokratie. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.“ Besser kann man die Schwierigkeit, gegen Überbürokratie vorzugehen, nicht beschreiben. Bürokratie raubt den Mitarbeitern Zeit, Nerven und Energie. Das Thema Entbürokratisierung ist – trotz einer Flut von Gesetzen, Richtlinien, Vorschriften und Empfehlungen – aktueller denn je. Im vergangenen Jahr hat Betriebsdirektor Mag. Gebhard Falzberger ein Projekt zum Bürokratieabbau am LKH-Univ. Klinikum Graz initiiert. Das bedeutet aber nicht nur „weniger Papier“, sondern auch Vereinfachung, Zusammenfassung, Rationalisierung – vor allem in patientennahen Bereichen. Jene, die tagtäglich mit einem Zuviel an Bürokratie befasst sind, wurden eingeladen, Vorschläge zu machen, wie man Abläufe verbessern kann. Um einen Anreiz zur Gedankenarbeit zu schaffen, wurde eine Prämie von bis zu 10.000 Euro sowie die Verlosung von zehn Mal 1.000 Euro in Aussicht gestellt. Seither wurden 240 Verbesserungsvorschläge gemacht. Die meisten kamen von Ärzten und Pflegekräften. Zwei v.l.n.r.: Pflegedirektorin DKKS C. Tax, MSc; Ärztlicher Direktor Univ.-Prof. Dr. G. Brunner; Eva Sonnleitner, lt. MTA am Zytologischen Institut; Betriebsdirektor Mag. G. Falzberger; Prim. Univ.-Doz. Dr. M. Tötsch, Vorstand des Zytologischen Institutes; KAGes-Vorstand Dipl.-Ing. Dr. W. Leodolter; R. Gindlhuber; Rektor der Med Uni Graz, Univ.-Prof. Dr. J. Smolle; Landesrätin Mag. K. Edlinger-Ploder. Bereiche wurden besonders oft genannt: Die Vereinfachung von Bestellabläufen und die Vereinfachung von Zuweisungsformalitäten. Am 19. April 2012 wurden die besten Vorschläge von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Gewonnen hat schließlich das Team des Zytologischen Institutes rund um Primarius Dr. Martin Tötsch. Die Gewinner Hilfe in schwierigen Situationen Ehrenamtliche kümmern sich um wartende Patienten Die Pflegedirektion des LKH-Univ. Klinikum Graz hat im März 2012 das Projekt „Krankenhaus Brückenbauer Ehrenamt“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Verein Lichtblick (www.vereinlichtblick.at) gelang es, eine ehrenamtliche Zusatzbetreuung für ambulante Patienten auf die Beine zu stellen. Drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen kümmern sich einfühlsam um die wartenden Patienten im Ambulanzbereich der Univ.-Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie. Der Großteil der Patienten sind ältere Menschen, die oft ohne Begleitung in die Ambulanz kommen und mit der plötzlichen veränderten Lebenssituation überfordert sind. Ärzte und Pflegepersonen sind natürlich um alle Patienten bemüht, jedoch primär für die akut medizinische und pflegerische Versorgung zuständig. Längere Gespräche mit den wartenden Patienten und Betroffenen im Ambulanzbereich, die über die medizinischen und pflegerischen Details hinausgehen, sind oft nicht möglich. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen stehen den Menschen durch freundliche, einfühlsame Gespräche in dieser oft belastenden Situation bei. Sie helfen auch bei allen administrativen Vorgängen, wie z.B. dem Ausfüllen von Formularen. Die Patienten sind dankbar für die Zuwendung. Das Projekt wurde von ihnen, aber auch von unseren Mitarbeitern, begeistert angenommen“, erklärt Christa konnten sich über einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro freuen. Aber sie waren nicht die einzigen, die sich freuen konnten: Fünf weitere Vorschläge, die es in die Endrunde geschafft hatten, wurden mit je 1.000 Euro belohnt. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! Tax, MSc., Pflegedirektorin und Initiatorin des Projektes am LKH-Univ. Klinikum Graz. Um den Service zu verbessern, ermöglicht das LKH-Univ. Klinikum Graz den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen verschiedene Schulungen, z.B. im Bereich Hygiene und dem Umgang mit kranken Menschen. In einem regelmäßigen Austausch vor Ort mit dem Oberpfleger, Christian Kapeller und der Ambulanzleitung, DGKS Ulrike Berdnik, werden etwaige Fragen und Wünsche geklärt. Stabsstelle PR, LKH-Univ. Klinikum Graz © W. Stieber / LKH-Univ. Klinikum Graz © shutterstock September 2012 Menschen helfen Menschen


ORGANISATION UND KOMMUNIKATION 31 Post an G´sund Schreiben Sie uns i Ihr G´sund Nicht zuletzt dank Ihres Interesses, Ihrer Unterstützung und Aktivitäten hat G’sund sich von seinem Inhalt her in den letzten Jahren beachtlich erweitert. Das freut uns natürlich und wir möchten uns dafür bedanken. Wir ersuchen Sie, uns auch weiterhin mit Vorschlägen, Ideen und Leserbriefen zu „versorgen“. Natürlich können wir nicht immer sofort alles und im gewünschten Umfang unterbringen, doch Sie können versichert sein: Es geht nichts verloren. Auf einem Briefkuvert bitte folgenden Text: An die G’sund-Redaktion Stiftingtalstraße 4-6, 8036 Graz Postfach 6 Da wir heute (28.O6.2O12) eine außergewöhnlich nette Führung mit umfassendem Einblick in die Arbeit der Landesnervenklinik Sigmund Freud genießen durften, möchten wir uns hiermit offiziell herzlich dafür bedanken. Wir konnten auf diesem Weg einen Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche und Abteilungen der LSF Graz gewinnen. Einen großen Dank dafür, dass auf diese Weise in der LSF Graz Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird, die der Gesellschaft sowie Schülern und jungen Menschen wichtige Dinge im Leben nicht vorenthält! Schülerinnen und Schüler der 4HLKa-Klasse der HLW Schrödinger, Mag. Carina-Maria Herster, Manuela Gutmeyr An die G´sund Redakt Stiftingtalstraße 4- 8O36 Graz Postfach 6 Menschen helfen Menschen September 2012


32 ORGANISATION UND KOMMUNIKATION Gemeinsam mehr Bewegung Dialyseteam Rottenmann machte sich auf den Weg Die beachtliche Strecke von 2700 Kilometern – das entspricht der Distanz von Rottenmann nach Santiago de Compostela – hat das Dialyseteam des LKH Rottenmann 2011 gehend, wandernd oder radelnd zurückgelegt. Natürlich nicht auf einmal, sondern kleinweise, und nicht wirklich vor Ort. Auf der Pinnwand im Sozialraum wurden auf einer Landkarte die zurückgelegten Kilometer eingezeichnet. Das Erreichen der Zieldistanz wurde mit einem spanischen Abend und einem gemeinsamen Paellaessen gefeiert. Grund dieser Großtat war einerseits der Wunsch, mehr Bewegung zu machen, andererseits aber auch als Team noch enger zusammenzuwachsen. 2012 machte man sich wieder auf den Weg. Ziel war die Distanz bis in die sibirische Hauptstadt Novosibirsk zu schaffen, das sind 5632 Kilometer. Dafür wurden extra Schrittzähler für alle angeschafft. Wieder wurde gegangen, gewandert und gelaufen und alles auf einer Landkarte im Sozialraum festgehalten. Gestartet wurde am 4. April 2012. Am 3. Juli 2012 war das Ziel erreicht. Wie gewohnt, gab es abermals ein Fest – diesmal natürlich einen russischen Abend. Wohin es 2013 geht, ist noch offen. Fix ist nur, dass man sich wieder gemeinsam aufmacht. Denn große Erfolge sind nur gemeinsam zu erreichen. Ulrike Klingler, QB, LKH Rottenmann Gemeinsam über 5.000 km zurückgelegt: das sportliche Dialyseteam Rottenmann. Auch auf der Landkarte eine beachtliche Entfernung. © LKH Rottenmann Gesunde Wärme die wirkt Das Tiroler Unternehmen Physiotherm ist seit seiner Gründung vor mehr als 17 Jahren auf die Herstellung einer einzigartigen Infrarottechnik spezialisiert und Marktführer im Bereich Infrarotkabinen. Physiotherm ermöglicht mit seiner patentierten Lavasand-Technologie bereits ab ca. 30 °C ein angenehmes und gesundes Schwitzen ohne das Herzkreislaufsystem zu belasten. Die besondere Tiefenwärme von Physiotherm kann das Immunsystem stärken, die Durchblutung erhöhen und den Stoffwechsel verbessern. Darüber hinaus können Verspannungen gelöst, Rückenschmerzen gelindert und eine angestrebte Gewichtsabnahme unterstützt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf www. physiotherm.com oder in einem unseren Infrarot-Beratungsentern in Graz, Bad Waltersdorf, Loipersdorf und Liezen. Kostenlose Infohotline 00800 46 37 27 68. Anzeige September 2012 Menschen helfen Menschen


Panorama 33 Triathletin wider Willen Wie Gabi Krenn zur Triathletin wurde Zumba macht Spaß. © Roswitha Wiener Gabi Krenn beim 1. Putterersee-Triathlon am Fuße des Grimming, der geografischen Mitte im Krankenanstaltenverbund Rottenmann-Bad Aussee. Seit ihrer Jugend begeistert sich Gabi Krenn – ihres Zeichens Personalistin des Krankenanstaltenverbund Rottenmann–Bad Aussee – für den Laufsport. Kaum ein Tag verging, an dem sie nicht lief. Und das sehr zum Leidwesen ihrer Konkurrentinnen, denn meist war sie nicht zu schlagen. Das Wasser war hingegen nicht so sehr ihr Element. Erst mit 14 Jahren lernte sie sich irgendwie an der Wasseroberfläche zu halten. Freude kam dabei aber eher weniger auf. Ihre Vereinskollegen brauchten also viel Überredungskunst, um Gabi Krenn den Triathlonsport schmackhaft zu machen. Aber irgendwie gelang es ihnen doch. Das Training wurde auf alle drei Sportarten ausgedehnt. Von nun an galt es Tag für Tag, nicht nur zu laufen, sondern auch das Rad zu aktivieren und sich ins Wasser zu stürzen. Die Abwechslung der Sportarten weckte schließlich ihren Ehrgeiz. „Beim Schwimmen reiß ich zwar immer noch keine Bäume aus“ lacht die von einem kleinen Bergbauernhof in Lassing stammende Sportlerin, „aber durch die in den Kinder- und Jugendjahren von zu Hause mitbekommene Kraft kann ich beim Radfahren und Laufen sehr viel gut machen!“Und das hat sie in den vergangen Jahren oft bewiesen: Gabi Krenn ist mehrfache Ironman-Finisherin und dazu auch mehrfache steirische und österreichische Meisterin über diverse Triathlondistanzen. Den jüngsten Erfolg konnte die sympathische Athletin beim Heimrennen am Putterersee mit einem souveränen Gesamtsieg in der Damenklasse verbuchen.Und was macht eine Triathletin im Winter? Stundenlange ruhige Einheiten auf Touren- oder Langlaufschiern zur Verbesserung der Grundlagenausdauer, mit dem Bike auf Schnee und Eis als Fahrtechniktraining und natürlich mehrmals pro Woche Schwimmen gehen. © Roswitha Wiener Triathlon: Schwimmen, Radfahren, Laufen. Die Spitze des Ausdauersports. © fotolia Menschen helfen Menschen September 2012


34 PANORAMA Keep on running Sportliches LKH Graz-West Gemeinsam Sport erleben! © fotolia Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen schwitzten am 26. April 2012 knapp 4500 Läufer beim 12. E-Businessmarathon im Schwarzl- Freizeitzentrum. Sportler aus insgesamt 29 Nationen gingen an den Start. In 2er-, 4eroder 8er-Teams mussten gemeinsam 42,2 Kilometer bewältigt werden. Unter den Teams waren auch zwei Teams des LKH Graz West, eine 4er-Damenschaft und ein 8er-Team. Wie in den beiden letzten Jahren schlugen sich auch heuer unsere vier Ladies Brigitte Pfenicher, Marion Hulla-Neumeister, Florentina Pfleger und Heidrun Schwarzl hervorragend und belegten wieder den 1. Platz. Das war aber nicht der einzige Laufbewerb, bei dem Läufer aus dem LKH Graz West am Start waren. Auch beim Businesslauf am 10. Mai 2012 waren Läufer und Walker aus dem LKH vertreten und zwar gleich 20 Damen und Herren. In der Damenwertung erreichte das Team mit Anna Neuhauser, Florentina Pfleger und Heidrun Schwarzl den ausgezeichneten 2. Platz. Gratulation allen, die durchgekommen sind, und natürlich jenen, die auf das Stockerl gelaufen sind! Mitfiebern Public Viewing im LKH Rottenmann-Bad Aussee Fußball begeistert die Massen, das ist bekannt. Natürlich auch im Gesundheitsbereich. Kein Wunder also, dass man sich auch im Krankenanstaltenverbund Rottenmann- Bad Aussee, Standort Rottenmann überlegte, wie man die Fußball-EM miterleben könnte. Schnell war klar: mit einem Public Viewing. Jeweils montags und mittwochs trafen sich Fußballbegeisterte im Krankenhaus Rottenmann, um gemeinsam mitzufiebern. Unser Küchenteam sorgte für die Verpflegung; sogar ein eigens aus Nordamerika „eingeflogener“ Lachs wurde von IT-Leiter und Meister- Fischer Bernhard Lammer aufgetischt. Den organisatorischen Part übernahm Fußballexperte Sepp Seiser, der sich wieder einmal selbst übertraf. Am Ende der Euro war klar: In Zukunft ist auch wieder aktiver Sport angesagt. Denn die beim Public Viewing angehäuften Kilos müssen bis zur Weltmeisterschaft 2014 wieder abgebaut werden. September 2012 Menschen helfen Menschen


PANORAMA 35 Aktion „Steiermark liest vor“ Vorlesen macht Spaß Lesenswert Unsere Literaturtipps Hausmittel und Heilkräuter im Jahreslauf Hanni Reichenvater Leopold Stocker Verlag GmbH, 2011 Euro 16,90 G’sund und guat Früchte und Kräuter aus Wald und Flur Walter Mooslechner Verlag Anton Pustet, 2011 Euro 24,00 Die KAGes legt großen Wert auf eine familienfreundliche Unternehmenskultur. Daher ist uns nicht nur die bestmögliche Ausund Weiterbildung unserer Mitarbeiter, sondern auch die Entwicklung und Förderung Ihrer Kinder ein großes Anliegen. Aus diesem Grund unterstützt die KAGes die steiermarkweite Aktion „Steiermark liest vor“ – ein Projekt zur Förderung der Lesekompetenz und –motivation und ermöglicht damit allen unseren Mitarbeitern ein kostenloses Jahresabonnement für geschichtenbox.com. Mithilfe dieser Internetgeschichtenplattform können Sie auf schnelle und einfache Art passende Geschichten für Ihren Nachwuchs suchen oder sich täglich oder an bestimmten Tagen eine „Geschichte des Tages“ automatisch per Email zusenden lassen. Dabei bekommen Sie nicht nur altersgerechte Literatur für Ihren Nachwuchs, sondern werden zusätzlich an etwas Wichtiges erinnert - nämlich Ihrem Kind/Ihren Kindern vorzulesen. Sie erhalten nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung auf www.steiermarkliestvor.at 365 Geschichten zum Vorlesen für Ihr Kind bzw. Ihre Kinder (Anmeldefrist bis spätestens 15. Oktober 2012). Also am besten gleich anmelden! Gutscheincode unseres Unternehmens: 5 4 7 7 8 9 Das Abonnement endet nach einem Jahr automatisch. Eine Kündigung Ihrerseits ist daher nicht notwendig. VIEL FREUDE MIT DEN GESCHICHTEN UND VIEL SPASS BEIM VORLESEN! Erkrankungen durch Nahrungs- und Genussmittel Stein / Raithel / Kist Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2011 Euro 78,00 © Opgenoorth Hanni Reichenvater stellt in ihrem neu überarbeiteten Heilkräuterbuch alle wichtigen Heilpflanzen vor. Sie beschreibt, wann und wo die einzelnen Pflanzen zu finden sind, und wie sie gesammelt, getrocknet aufbewahrt, zubereitet und angewendet werden sollen. Die große Selbermacher Gartenbibel Klaus Ruhnau Christian Brandstätter Verlag, 2011 Euro 19,95 Der Förster Walter Mooslechner kennt den Gabentisch der alpenländischen Natur seit seinen Kindheitstagen. Sein Buch enthält eine Sammlung an erprobten alten Rezepten, die sich seit Generationen bewährt haben. Wüste oder Paradies Holzer’sche Permakultur jetzt! Sepp Holzer Leopold Stocker Verlag GmbH, 2011 Euro 21,90 Renommierte Ernährungswissenschaftler und -mediziner, Pharmazeuten, Gastroenterologen und Infektiologen stellen in diesem umfangreichen Werk alle Aspekte nahrungs- und genussmittelbedingter Erkrankungen vor. Kalte Monde Manfred Wieninger Unionsverlag, 2008 Euro 8,90 „Das Leben kann gar nicht grün genug sein“, ist die erste Regel von Gartenliebhabern; „Das will ich selber machen“, ihr Gesetz. „Die große Selbermacher Gartenbibel“ vereint beide Ansprüche übersichtlich gegliedert, mit zahlreichen Schritt-für- Schritt-Abbildungen und vielen Tipps und Tricks. Sepp Holzer hat revolutionäre neue Wege für die heimische Landwirtschaft aufgezeigt. Er beobachtet die Natur, zieht Schlüsse daraus und handelt danach. Im Zentrum des neuen Buchs stehen die Anlage von Teichen und Seen und das naturgemäße Wasser-Management als Grundlagen jeder Renaturierung von Landschaften. Waldaufbau, Mischkultur und Regenerierung des Bodenlebens sind weitere Themen. Mord in Harland: Marek Miert ermittelt und liefert tiefe Einblicke in die dunkle Seite der österreichischen Mentalität. Oberleutnant Gabloner ist nicht zimperlich, wenn es um Schuldzuweisungen geht, und die Medien greifen die Mär von den blutrünstigen Ausländern dankbar auf. Nur Marek Miert glaubt nicht an die offizielle Version.... Menschen helfen Menschen September 2012


36 PANORAMA Dienerin des Gartens Renate Polz über Natur, Garten und mehr Es ist ein schöner Sommertag, als ich Renate Polz zu Hause besuche. Renate und Jet, ihr weißer Schäferhund, begrüßen mich herzlich. Im Innenhof ihres Anwesens habe ich über den Pool und ihren angrenzenden Garten hinweg einen unbeschreiblich schönen Ausblick auf die Weinhänge rundherum. Um einen Kirschbaum rankt sich eine der ältesten Rosen, die 10 m hohe Paul’s Himalayan Musks. Hier, in diesem wunderschönen Anwesen lebt sie mit ihrem Mann Walter und ihren Kindern Lara (10), Anna (17) und Lukas (18). Renate ist eine, die in sich ruht. Ihre Kraft holt sie sich jeden Morgen beim Meditieren in ihrem Garten. G’sund: Dein Mann und Du, ihr seid beide am südsteirischen Grassnitzberg geboren und aufgewachsen? RP: Ja, und wir hatten sogar die gleiche Hebamme. Ich war dann 24 als ich ihn bei einer Weinkost am Witscheiner Herrenberg kennenlernte, wo ich früher mit meinen Eltern eine Buschenschank und Weinbau betrieben habe. Als Kind habe ich sehr viel Zeit bei meiner Großmutter verbracht; sie war ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben. Als Hausfrau hat sie auf die Kinder arbeitender Mütter aufgepasst. So bin ich mit sehr vielen Kindern und vielen Tieren aufgewachsen. Meine Großmutter hatte einen großen Garten und ich bin mir sicher, dass ich von ihr meine Leidenschaft zum Garten mitbekam. G’sund: Du hattest einige schwere Schicksalsschläge. Wie bist Du damit umgegangen? RP: Unser ältester Sohn Walter jun. ist 1990 mit nur 9 Monaten am plötzlichen Kindstod gestorben. Danach hatte ich noch einige Fehlgeburten, bis mein Sohn Lukas geboren wurde. Auch mein einziger Bruder ist sehr jung gestorben. Ich habe damals irgendwie © Phillipp Platzer weitergearbeitet und begann dann zu gärtnern. Das war meine Rettung – der Garten ist sozusagen aus dem Tod entstanden. Renate Polz. G’sund: Du hast einige Ausbildungen gemacht, wie den Business Coach, den Lebens- und Sozialberater und eine Weiterbildung zur Leiterin von Familienund Strukturaufstellungen. Können Menschen Deine Hilfe schon in Anspruch nehmen? RP: Ich habe eine Landwirtschaft und produziere seit 7 Jahren Trauben, habe meine Kinder und begleite sehr oft meinen Mann. Ich mache meine Weinbeschreibung und noch einiges mehr. Deshalb ist meine Zeit sehr knapp und die profimäßige Anwendung meiner Ausbildungen noch etwas im Hintergrund. Aber es ist mir ein Bedürfnis. Vor allem Meditation und Sterbebegleitung liegen mir am Herzen. G’sund: Erzähl bitte etwas über Deinen Garten. RP: Mein Garten ist ein Energieort. Oft schon konnte ich spüren, dass Menschen den Garten als völlig anderer Mensch wieder verlassen haben. Es kommen viele Menschen hierher, auch viele Prominente. In diesem geheimnisvollen Garten werden keine Fotos gemacht; alles, was hier gesprochen wird, bleibt auch hier. Im Februar ist mein Garten violett von den Blüten der Krokusse, im März blühen die gelben Narzissen. Dann blühen im April die Tulpen, der Mai ist blau von der Iris. Im Juni blühen meine Rosen. Momentan blüht sehr wenig, da der Garten sich „erholen“ muss. Im Herbst wird es wieder bunter durch die Astern. G’sund: Was hast Du als nächstes vor? RP: Im Herbst plane ich noch eine weitere Ausbildung, die hat aber mit Wein zu tun. Sekt ist auch ein großes Thema für mich. Deshalb habe ich vor zwei Jahren den Ladies’ Taste ins Leben gerufen, zu dem sehr viele prominente Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur, Fernsehen und aus der Weinwelt kommen. Heuer findet bereits die dritte Ladies’ Taste-Veranstaltung statt. Wenn meine Tochter Lara größer ist, werde ich mich vermehrt der Verbindung Sekt und Garten widmen. Ihr Mann Walter kommt, um sich zu verabschieden. Ich nutze die Gelegenheit, ihn zu fragen, was er an seiner Frau besonders schätzt. „Dass sie mich liebt“, meint er lächelnd, „und dass sie mir die Freiheit gibt, die ich brauche. Sie ist einfach anders als andere Frauen und sie ist bescheiden, das mag ich“, meint er mit einem liebevollen Blick auf Renate. Weitere Informationen: www.gsund.net © Pachernegg Die Interviews führte Hedi Grager © Polz Garten


PANORAMA 37 Der Richter als Künstler Erwin Schwentner im Interview Richter, Psychologe und Künstler – das ist Erwin Schwentner. Seit 1980 beschäftigt sich der 1945 in Hitzendorf bei Graz geborene intensiv mit Kunst, überwiegend mit keramischen Skulpturen. 1994 erhielt er den Viktor-Fogarassy-Preis. Ich besuche Erwin Schwentner in seinem gemütlichen Haus am Grazer Gritzenweg, wo er auch sein Atelier hat. Hier besuchen ihn auch seine drei Kinder und sieben Enkelkinder sehr gerne. G’sund: War Ihr künstlerischer Weg eigentlich schon in Ihrer Kindheit abzusehen? ES: Nein. Meine Kindheit war sozusagen unauffällig. Mein Vater war Techniker und hat sehr gut gezeichnet. Vor allem hat er wunderbar Klavier gespielt. Ich spiele auch Klavier, aber leider nicht so gut wie er. Gezeichnet habe ich immer gerne, aber dass ich Künstler werde, nein, das war nicht abzusehen. G’sund: Also war Richter zu sein schon ihr „Traumberuf“? ES: Ja, das Jus-Studium war schon das, was ich machen wollte. Aber ich habe mich auch immer für Psychologie interessiert. Mein Bruder war Psychologe, und mit ihm führte ich viele Gespräche über die Zusammenhänge zwischen Recht und Psychologie. Zu meiner großen Trauer ist er vor eineinhalb Jahren verstorben. G’sund: Wann begannen Sie sich dann wirklich für die Kunst zu interessieren? ES: Ich war schon Richter, als ich einen Kurs für Ton- und Keramikarbeiten und plastisches Gestalten auf der Volkshochschule gemacht habe. Das war dann sozusagen der Auslöser für meine intensive Beschäftigung damit. G’sund: Sind Sie ein Menschenfreund? ES: Ja, schon. Meine Objekte sind sehr stark karikierend, satirisch oder ironisierend – selten zynisch (setzt er noch mit einem Lächeln nach). Ich bin kein beißend ironischer Mensch, extrem Bösartiges mag ich nicht. G’sund: Wie kommen Sie zu Ihren Ideen? ES: Wohin ich auch sehe, alles bringt mich auf neue Ideen. Das war bei mir schon immer so. Ich sauge Situationen sehr rasch auf, verarbeite sie, denke in Varianten. G’sund: Warum haben die Frauen bei Ihnen immer ein so großes Dekolleté? ES: (lacht laut) Die Brüste der Frau sind ja etwas Schönes und Wichtiges, die streiche ich heraus. Männer sind zu einem guten Teil auf Brüste fokussiert. Wenn ich die Wichtigkeit überbetone, hinterfrage ich mich letztlich selbst. G’sund: Leben Sie gesund? ES: Nicht wirklich. Meine Frau lebt sehr gesund und deshalb werde ich auch gesund ernährt. Früher kam es schon vor, dass ich, wenn meine Frau weg war, für meine Kinder wirklich Ungesundes eingekauft habe. G’sund: Was ist Ihnen an anderen wichtig? ES: Sie sollten möglichst offen sein und auch witzig sein können. Sie sollten eine ausgesprochen seriöse solidarische menschenfreundliche Grundhaltung haben, das ist mir besonders wichtig. G’sund: Wie würden Sie sich selbst beschreiben? ES: Ich bin humorvoll, nachdenklich. Übersensibel. Übersensibel sagt eh schon alles: empfindlich. G’sund: Sie sind in Pension, arbeiten aber immer noch sehr viel. Also macht Ihnen Ihr „Job“ noch immer viel Spaß? ES: Ich brauche die Arbeit, sie ist mir sehr wichtig. Deshalb mache ich auch meine Beratungen für die LSF weiter und bin seit kurzem im Menschenrechtsbeirat. Ruhe kann ich keine geben. Verhandeln hat mir immer Spaß gemacht, auch jetzt wieder für die KAGes. PS: Gefreut habe ich mich über seine Anmerkung, dass er unsere Zeitschrift G’sund wirklich interessant findet. Erwin Schwentner. © Grager © Grager


38 PANORAMA Kabarett mit Klaus Bandl „Medizynischer Eintopf“ im LKH Rottenmann-Bad Aussee Medizynischer Eintopf“ nennt sich das Programm von Kabarettist Klaus Bandl. Wo “ könnte man das besser aufführen als in einem Krankenhaus? Ende Juni 2012 war es in Rottenmann schließlich soweit. Trotz heißen Wetters sind 50 Mitarbeiter gekommen, um Klaus Bandl hautnah zu erleben. Klaus Bandl ist diplomierter psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger und seit einigen Jahren auch in der Kabarettszene sehr erfolgreich. In seinem Programm durchleuchtet er den Krankenhaus-Alltag und WELLNESS bei GRUBER macht sich so seine Gedanken über dies und das. Die Reaktionen des Publikums geben ihm Recht: Blitzartig hatte er die Lacher auf seiner Seite. Krankenhausküche und P. Dorfner, der für die reibungslos funktionierende Infrastruktur sorgte, unterstützten diesen angenehmen Abend. Eine tolle Veranstaltung, die das Prädikat „sehr sehenswert“ verdient. Betr. Dir. Harald Kapeller, MBA, LKH Rottenmann-Bad Aussee Musikalische Sommerserenade AIMS Konzert am LKH-Univ. Klinikum Graz Auch dieses Jahr durften wir die Sänger des American Institute of Musical Studies (AIMS) in der Kirche „Zum Heiligen Erlöser“ am LKH-Univ. Klinikum Graz willkommen heißen. Nach der Begrüßung durch BD Mag. Gebhard Falzberger und Univ.-Prof. Dr. Günter Krejs war unter dem Motto „Sommerserenade“ an diesem Abend die Oper zu Gast am Klinikum. Bekannte Arien unter der musikalischen Leitung von Dr. Russell Young begeisterten die zahlreichen Konzertbesucher. Der stimmungsvolle, musikalische Abend fand schließlich seinen Ausklang mit einem gemütlichen Zusammensein bei Brötchen, Kuchen und kühlen Getränken vor der Kirche. Stabsstelle PR, LKH-Univ. Klinikum Graz 50 lachende Gäste auf seiner Seite, Kabarettist Klaus Bandl. Kulturgenuß am LKH-Univ. Klinikum Graz. © Kapeller © Stieber / LKH-Univ. Klinikum Graz Eintauchen in die Welt des Wohlbefindens, einen Zustand von Harmonie des Körpers, des Geistes und der Seele zu erlangen. All jene, die es einmal versucht haben, ihrem stressigen Alltag zu entfliehen und sich für einen Wellnessurlaub entschieden haben, schwören für alle Zeiten darauf und legen unterm Jahr immer öfters Pausen für ihr Wohlbefinden ein. Der Wellness-Katalog von GRUBER präsentiert auf 92 Seiten über 80 der besten und beliebtesten Wellness- und Thermenhotels Österreichs, Ungarns, Sloweniens, Italiens und Kroatiens THERMEN - Badespaß pur für Groß und Klein bieten die Thermalanlagen in weitläufigen hoteleigenen oder öffentlichen Badelandschaften mit vielen Wasserattraktionen; vielfältige Saunalandschaften runden das Angebot ab. AKTIV: Es werden meist direkt in den Anlagen bzw. in der näheren Umgebung In- und Outdoor Sportmöglichkeiten für einen Aktivurlaub angeboten. In den Wintermonaten ist die Nähe mancher Hotels zu Skigebieten eine gute Kombinationsmöglichkeit - von der Piste direkt in die Therme. Als Geheimtipp für Ruhesuchende empfiehlt sich in der kalten Jahreszeit ein Wellness-/Thermenurlaub am Meer - beispielsweise in Opatija (Abbazia), Strunjan oder Bibione - gerade in der kalten Jahreszeit findet man hier ein vergleichsweise mildes Klima vor und kommt teilweise in den Genuss eines besonders guten Preis/Leistungsverhältnisses. September 2012 Anzeige TOP WELLNESS HITS Kärnten / Klagenfurt am Wörthersee Seepark Hotel Congress & Spa 4**** Bis 31.10.2012 3 Nächte DZ/FR statt € 240,- p.P. ab € 160,- 1 Kind u. 12 J. im DZ First-Class GRATIS 3=2 Steiermark / Bad Waltersdorf (Sebersdorf) H2O Hotel Therme Resort 3*** Bis 31.03.2013 4 Nächte DZ/HP (inkl. Therme) statt € 232,- p.P. ab € 174,- FZ mit Verb. Tür auf Anfrage möglich. 1 Kind u. 5 J. m. 2 Erw. p.N. € 13,- 4=3 Alle o.g. Preise bei eigener Anreise, vorbehaltlich Sperrtermine, zuzüglich Wochenend u. Feiertagszuschläge. Die genaue Hotelbeschreibung und viele weitere Angebote finden Sie im GRUBER-reisen. Veranstalter Wellness Katalog 2012/2013. Infos & Buchungen 8010 GRAZ, Stiftingtalstraße 3-7, LKH ✆ 0316 70896310 www.gruberreisen.at/wel Menschen helfen Menschen


PANORAMA Aktuelles 43 39 K u n s t R a u m K A G e s Ein Lächeln in der Tagesklinik Künstlerin Sigi Hrad Rynda am LKH Graz West Die Künstlerin Sigi Hrad Rynda hat die Tagesklinik am LKH Graz West schon oft betreten – als Patientin. Für viele Mitarbeiter ist so etwas wie eine liebenswerte „Bewohnerin“ des Hauses. Sigi Hrad Rynda ist aber vor allem Künstlerin. Sie studierte an der Kunstgewerbeschule Graz, später auch an den Kunstakademien in Wien und Paris. Studienaufenthalte führten sie nach Rom, fünfeinhalb Jahre lebte sie in Bolivien und Peru. Das hat ihr künstlerisches Schaffen geprägt. Seit 1973 Unter dem Titel „irdisch gebunden – himmelwärts tragend“ konnte man bis Ende Juli Tierfotografie und schöne Landschaften in der Galerie des LKH Graz West bewundern. Dafür verantwortlich war die „Aktiv“-Fotogruppe Gleisdorf unter der Leitung von Bruno Seidl in Kooperation mit garfield Trummer und Mario Maindl. Ende Juni lud Elfriede Augmann zu ihrer Vernissage ins LKH Hartberg. Seit 2008 malt sie in verschiedenen Techniken, wie Tusche auf Leinwand, Acryl auf Leinwand, Encaustic etc. Elfriede Augmann setzt sich dabei vorwiegend mit Farben und ihren Schattierungen auseinander. Ihre Bilder entstehen häufig durch Umsetzung ihrer Gefühlsstimmungen. Weitere Informationen: http://elfigalerie.el.funpic.de Menschen helfen Menschen bietet sie Kindern ab dem vierten Lebensjahr Kreativprogramme in allen Bereichen des bildnerischen Gestaltens an. Die Malschule ist eine Wirkungsstätte, an der Farbe, Form, Sehen, Kunstverständnis, Toleranz und vieles mehr erlebt werden. Einen Teil, der in dieser Malschule entstandenen Werke, hat Sigi Hrad Rynda nun der Tagesklinik des LKH Graz West zur Verfügung gestellt, die so wesentlich bunter ist. „irdisch gebunden – himmelwärts tragend“ „Aktiv“-Fotogruppe Gleisdorf stellte im LKH Graz West aus Bunte Vielfalt Elfriede Augmann im LKH Hartberg v.l.n.r.: Betr. Dir. Stv. K. Schaupp, MBA mit den Fotografen. Die ,,Aktiv“-Fotogruppe Gleisdorf nimmt immer wieder an internationalen Fotowettbewerben teil und stellt dort Fotos aus der steirischen Heimat aus. Dabei ist der österreichische Alpenverein ein treuer Gehilfe. Mit ihm gibt es nicht nur laufend einen Erfahrungsaustausch, es werden auch immer wieder Workshops und Kurse abgehalten. Elfriede Augmann. © LKH Graz West © LKH Hartberg art + event | TheaterserviceGraz ist europaweit ein Begriff für die Herstellung von Bühnenbildern, Dekorationen und Kostümen. Seit über 100 Jahren wird das spezielle Wissen über diese Kunst in den Grazer Bühnenwerkstätten gehütet. Die Theaterkasse mit dem Ticketservice und das Eventservice vollenden das Angebot. Aber nicht nur Film, Opern, Theater und Agenturen nutzen deren Dienste, auch Privatkunden können sich von den Meistern hinter den Kulissen ausstatten lassen. Die Dekorationswerkstatt am Grazer Sternäckerweg 120 setzt sich zusammen aus Bildhauerei, Malersaal, Schlosserei, Tapeziererei und Tischlerei. Die Kostümwerkstatt in der Grazer Bürgergasse 6 mit den Abteilungen Damenschneiderei, Herrenschneiderei, Kunsthandwerk, Modisterei und Schuhmacherei fertigt Abendroben, Brautkleider, Maßanzüge oder aufwändige Kreationen nach persönlichen Wünschen. Zusätzlich gibt es einen Kostümfundus mit 190.000 Kostümteile. „In den Bereichen Dekorationen und Kostüme gibt es eigentlich nichts, was wir nicht realisieren können“, erzählt mir stolz Marketingleiter Bernd Pürcher. Im „art + event | Kunststücke“ Shop in der Burggasse 16 gibt es ständig wechselnde Kollektionen von Kleidern, Hüten, Taschen, Schmuck und sogar Stil- und Spezialmöbel. Wenn etwas gefällt aber nicht passt, wird es in einer der beiden Werkstätten angefertigt. 2012 wurde art + event | Theaterservice Graz das Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft - made in Styria“ verliehen. Auf einer Erlebnistour können Sie jetzt spannende Einblicke in diese einzigartigen Arbeiten der Meister hinter den Kulissen gewinnen, buchbar unter www.erlebniswelt-wirtschaft.at. Weitere Infos unter www.art-event.com. Hedi Grager September 2012 © art + event |


An: Rätselspaß mit Gewinnchance Schicken Sie das Lösungswort des Kreuzwort rätsels bzw. die drei Ziffern (von oben nach unten) der farbig hinterlegten Felder des Sudoku mit Ihrem Namen und Ihrer Privat-Adresse an: Redaktion G’sund / KAGes Postfach 6, 8036 Graz Mail: gsund@kages.at Fax: 0316/340-5296 Aus allen bis zum 01.10.2012 eingelangten Einsendungen mit der richtigen Lösung werden unter Ausschluss des Rechtswe ges Buchpreise verlost. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Das G’sund-Team wünscht viel Erfolg! Kreuzworträtsel Mitmachen und gewinnen! Auf welchen Seiten dieser G’sund- Ausgabe befinden sich diese beiden Bildausschnitte? ugs.: US-Polizist zunächst, einstweilen Ort, Stelle kurzer Werbefilm span. Stadt augenblicklich Kfz.-Z.: Ostvorpommern Raumfahrtprojekt der NASA frecher Junge knifflige Aufgabe Geliebte des Zeus gerade erst Trinkspruch große Waldpflanzen Schalterstellung Medikament Abschiedsgruß 3 Erwerber eh. brit. Premierminister Floß - schiebestange einbalsamierter Leichnam Leitsatz Höflichkeitswort Nachtgottes dienst schnell, flink japan. Zuchtkarpfen Himmels - richtung chem. Z.: Silber Stockwerk kleine Brücke schlau 5 schnell beförderte Fracht 1 Geliebter der Julia Tropen - krankheit Ausdrucks - form ital.: Meer 1 gr. Insel unnachsichtig Abk.: Intercity vulkanisches Magma lat.: Würfel Segelkommando beweglich frz. Fluss z. Mittelmeer Inschrift am Kreuz Jesu engl.: Dienstleistungen 4 ugs.: Rätselkönig chem. Z.: Ruthenium 2 Abk.: April Schriften einstellige Zahl erfolgreicher Schlager 2 Lösungswort 1 2 3 4 5 1 Auf Seite _________ 2 Auf Seite _________ Gefunden? Schicken Sie Ihre Antwort unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Privat-Adresse an: Redaktion G’sund/KAGes Postfach 6, 8036 Graz Mail: gsund@kages.at Fax: 0316/340-5296 Aus allen bis zum 01.10.2012 eingelangten Einsendungen werden unter Ausschluss des Rechtsweges Buchpreise verlost. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. SUDOKU Das Diagramm dieser japanischen Rätselart ist mit den Zahlen 1–9 aufzufüllen. Jede Zahl darf in jeder Zeile und jeder Spalte und in jedem 3x3-Feld nur einmal vorkommen. Schwierig keitsgrad: leicht Auflösungen vom Juni 2012: Kreuzworträtsel: GSUND Sudoku: 358 2 4 5 9 4 1 4 8 3 3 8 1 4 4 7 4 6 2 9 7 4 9 2 8 6 3 5 1 September2012 Menschen helfen Menschen

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine