iNPUT September 2004 - Gewerbeverband Uster

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iNPUT September 2004 - Gewerbeverband Uster

iNput | September 2004

iNput

Uschtemer Gwerb-News

Editorial

Liebe Unternehmerinnen

und Unternehmer

In der Geschäftswelt ist es üblich, dass

aktuelle Werte immer mit einer Vorperiode

verglichen werden. Das kann man

selbstverständlich auch mit meteorologischen

Ereignissen wie dem Sommer

tun. Ich verzichte dieses Jahr darauf.

Die Vergleichswerte veranlassen mich

nicht zu Begeisterungsstürmen. Nach

dem das erste Semester eher unbefriedigend

ausgefallen ist, holt Petrus und

sein Schnupperlehrling jetzt kräftig auf.

Ich hoffe trotzdem, dass Sie erfolgreiche,

angenehme und erholsame Sommermonate

verbracht haben.

Der Gewerbeverband ist in dieser eher

ruhigen Zeit nicht untätig geblieben. So

haben wir uns unter anderem auch den

Fragen bezüglich einer teilweisen Anpassung

der Märkte in Uster angenommen.

Einen Vorschlag wie wir uns das

gemeinsam mit der Stadt vorstellen finden

Sie in diesem iNput. Anfang Juli

haben wir Sie mit einer Sonderausgabe

des iNput zum Thema Uster Messe

2004 über das vom Verein Uster Messe

gemeinsam mit dem GVU lancierte

Gewerbler-Angebot informiert. Haben

Sie sich schon angemeldet?

Ich bekomme oft zu hören «es isch

nümme wie früehner». Ich kann Ihnen

nur bestätigen – es ist tatsächlich so.

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

die Veränderung ist der Motor

der Wirtschaft! Wir befinden uns unaufhörlich

in einem Veränderungsprozess.

Die Schritte sind nicht immer gross

und daher auch nicht immer sofort

feststellbar. Daher führen wir eben

auch immer wieder mehr oder weniger

sinnvolle Vergleichswerte um eben die

eine oder andere Veränderung festzustellen

und um lenkende Massnahmen

ergreifen zu können. Warten Sie nicht

bis sie verändern müssen, womöglich

in eine Richtung die Sie nicht mittragen

können oder wollen. Verändern Sie

sich proaktiv nach Ihren Intentionen.

Dazu gehört aber auch der Mut festzustellen,

dass man mal in die falsche

Richtung marschiert ist. Change

Management – Management change.

Dem aufmerksamen Zeitungsleser ist

es in den vergangenen Monaten nicht

entgangen, dass wir in Uster (und nicht

nur hier) in der subjektiven Wahrnehmung

ein Sicherheitsproblem haben.

Nun können wir einerseits den Staat /

die Stadt auffordern mehr für die Sicherheit

zu tun sprich die entsprechenden

Ordnungskräfte auf- und auszubauen.

Andererseits können wir uns

aber auch fragen warum das so ist.

Grossmehrheitlich sind Jugendliche

ohne berufliche Perspektiven von dieser

Problematik betroffen. Die Problemlösung

ist nicht zum Nulltarif zu

haben. Wir können das entweder über

Steuergelder finanzieren, auf deren

Verwendung wir nur einen beschränkten

und indirekten Einfluss haben oder

aber wir schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze

und binden die Leute in

den aktiven Arbeitsprozess ein. Hier ist

die Einflussmöglichkeit der Unternehmer

wesentlich grösser. Wann beginnen

Sie diesen Prozess zu beeinflussen?

In diesem Sinne herzlich

Ihr Matthias Stadler

Herzlich Willkommen

Im GVU!

Folgende Unternehmen haben sich

zu einem Beitritt in den Gewerbeverband

entschlossen. Der Vorstand

freut sich, die neuen Mitglieder an einem

der immer sehr interessanten Anlässe

begrüssen zu dürfen.

Juli bis August 2004:

TDI Thomas Demuth Immobilien

Herr Thomas Demuth

Speerstrasse 10

8610 Uster

Sonne Betriebs GmbH

Herr Franz Wetzel

Aathalstrasse 5

8610 Uster

Richtigstellung:

webservices4u GmbH

Herr Jürg Kochli

Vogelsangstrasse 5

8133 Esslingen

Agenda

Dienstag, 21. September 2004

WFU TOP Anlass mit

Regierungsrätin Rita Fuhrer

Mittwoch, 6. Oktober 2004

Gewerbelunch

21. – 24. Oktober 2004

43. Uster-Messe 2004

Dienstag, 2. November 2004

WFU INSIDE Anlass

Mittwoch, 3. November 2004

Gewerbelunch

10. – 14. November 2004

Ausstellung Lehrlingswettbewerb

in Uster mit Gewerblerhöck am

10. November 2004


Weihnachtsmarkt quo vadis?

Lehrlingswettbewerb

Züri-Oberland

Ausstellung erstmals

in Uster

10. – 14. November 2004

im Bildungszentrum Uster

(Dreifachturnhalle)

Für den diesjährigen Lehrlingswettbewerb

haben sich fast 150 Teilnehmer

angemeldet. Ihre 60 Arbeiten werden

an der Ausstellung vom 10. – 14.

November in der Dreifachturnhalle des

Bildungszentrums Uster zu bewundern

sein. Die Ausstellung wird durch die

2 Sonderschauen Automation und

Metzger bereichert. Es verspricht eine

interessante und abwechslungsreiche

Ausstellung zu werden, deren Besuch

sich auf jeden Fall lohnen wird.

Der Lehrlingswettbewerb wird auch an

der diesjährigen ZOM vom 1. – 6. September

2004 vertreten sein (Halle 8,

Stand 812). Hier werden einige Arbeiten

aus früheren Jahren präsentiert.

Anlässlich des runden Tisches für den

Detailhandel im vergangenen September

haben Sie gegenüber dem GVU und der

Stadt Uster den Wunsch nach punktuellen

Veränderungen für den alljährlich stattfindenden

Weihnachtsmarkt gefordert.

Gemeinsam mit der Stadt haben wir nun

einen Vorschlag auf dem Tisch den wir

Ihnen nachfolgend vorlegen wollen.

folgende Lösungsskizze ausgearbeitet:

Der Markt findet wieder (wie im Marktreglement

festgehalten!) am Donnerstag

zwei Wochen vor Weihnachten von 14 bis

21 Uhr statt.

Als Marktzone wird die Atriumsfläche

(Rondell) im Zentrum Brunnenhof inkl. der

Annexflächen sowie (Zustimmung der

Grundbesitzerin SBB vorbehalten) die

Rampen/Parkplatzfläche vor den Firmen

Flatera und Pfister Sport definiert.

Den Standbetreibern wird eine Mindeststandgestaltung

vorgeschrieben. Der

Markt soll zum Kaufen animieren und eine

freundliche Vorweihnachtsstimmung erzeugen.

Folgende Daten wären nach diesem

Schema für die kommenden Jahre

(provisorisch) vorgesehen: 08.12.2005;

07.12.2006; 13.12.2007 .

Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem

Lösungsansatz der schleichenden Übersättigung

an Sonntagseinkaufsgelegen-

Anlässlich des Lehrlingswettbewerbes

findet der traditionelle Gwerblerhöck mit

gemütlichem Nachtessen, am Mittwoch

10. November in Uster statt. Reservieren

sie sich dieses Datum. Eine separate

Einladung folgt.

Weitere Infos

www.lehrlingswettbewerb.ch

OK Lehrlingswettbewerb

Annina El Sammra

nis führt. Dieser Effekt hat mit Sicherheit

auch dazu beigetragen, dass viele lokale

Gewerbler am Weihnachtsmarkt keinen eigenen

Stand mehr haben. Zudem besteht

seit einiger Zeit der Wunsch, dass auch

das Zentrum Brunnenhof einen «Anschluss»

an den Weihnachtsmarkt findet.

Und last but not least muss in Zusammenhang

mit der hoffentlich spätestens im Januar

beginnenden Bautätigkeit Kern Nord

mit Einschränkungen für das bisher als

Marktgebiet abgesteckte Gebiet Poststrasse

gerechnet werden.

Lösungsidee

Zusammen mit der Stadt hat der GVU

Ausgangslage:

Für viele Detaillisten ist die Durchführung

des Weihnachtsmarktes an einem zusätzlichen

Sonntag zu den verkaufsoffenen

Sonntagen eine regelrechte Belastung

geworden. Insbesondere zwei Punkte

stechen dabei heraus: Einerseits ist die

Personalbelastung in dieser Zeit bereits

hoch und/oder es steht nicht genügend

Personal zur Verfügung. Andererseits wird

vielfach durch die Standanordnung der

Zugang zu den Ladengeschäften, zumindest

optisch, behindert. Das führt zu

schlechten Frequenzen was wiederum zu

einem schlechten Kosten-/Nutzenverhältheiten

vor Weihnachten entgegentreten

können und eine Verbesserung der Einkaufsattraktivität

im Zentrum von Uster erzeugen

können.

Der Vorstand ist insbesondere von

den Detaillisten an einem (hoffentlich

positiven) Feedback interessiert.

Melden Sie uns allfällige Vorschläge

und Wünsche so schnell wie möglich.

Ihre Beteiligung und Ihr Engagement

machen aus dem Weihnachtsmarkt

einen Ustemer Anlass.

Der Vorstand für den

Gewerbeverband Uster


Gewerbe hat ein Recht auf

«berufsbildungsfähige» Schulabgänger

Sabine Wettstein-Studer,

Kandidatin für das Präsidium

der Primarschulpflege Uster,

zum Verhältnis Schule und

Gewerbe

Das Niveau der Schulabgänger war früher

besser. Diesen Vorwurf höre ich sehr oft

von Lehrbetrieben. Dies in einer Zeit, wo

die Anforderungen in den gewerblichen

Berufen weiter ansteigen. Wie kann dieser

Entwicklung begegnet werden? Meine

Antwort ist klar: Die Schüler müssen auf

der Primarschulstufe weiterhin schwergewichtig

Grundfertigkeiten wie Lesen,

Schreiben und Rechnen erwerben, festigen

und erweitern. Dabei ist Leistung gefordert,

denn das Wohlergehen unserer

Gesellschaft beruht auf der Leistung jedes

einzelnen. Unter- und Mittelstufe der Primarschule

legen dazu die Grundlagen, auf

denen später an der Oberstufe und an der

Berufsschule aufgebaut werden kann.

Doch ein Lehrmeister erwartet vom Lehrling

nicht nur Schul- und Alltagswissen,

sondern auch Leistungsbereitschaft, eine

motivierte Arbeitshaltung, Sorgfalt, Genauigkeit

und Konzentrationsfähigkeit. Gleichzeitig

soll sich der Lehrling durch

Sozialkompetenzen wie Flexibilität, Selbstständigkeit,

Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen

auszeichnen. Dazu – und zu

nichts anderem – muss die Primarschulstufe

die Voraussetzungen schaffen. Die

eigentliche Berufs- beziehungsweise

Fachkompetenz wird im Lehrbetrieb und

an der Berufsschule vermittelt.

und Einrichtungen. Bei der Verwirklichung

von Schulhausbauten, bei deren Erweiterung

oder Renovation und bei den Unterhaltsarbeiten

sind die Fachkenntnisse des

Gewerbes gefragt. Primar- und Oberstufe

Uster sind einer der grösseren Auftraggeber

für das lokale Gewerbe. Für

2004–2009 sind bei der Primarschule

Investitionen von rund 63 Millionen

geplant, jährlich mehr als ein Drittel der

gesamten Investitionen der Stadt Uster.

Bei der Arbeitsvergabe untersteht die

Primarschule den Submissionsrichtlinien

der Stadt, und so kann es möglich sein,

dass das örtliche Gewerbe auch einmal

leer ausgeht. So lange aber die Gewerbetreibenden

innovative und engagierte

Nachwuchskräfte beschäftigen, werden

sie gegen auswärtige Konkurrenten einen

Wettbewerbsvorteil ausspielen können.

Bei der freihändigen Auftragsvergabe wird

auf eine faire Berücksichtigung von lokalen

Anbietern geachtet. Gut ausgebildetes

Personal, ein Top-Service in der erwarteten

Qualität und fristgemässe Auftragsabwicklung

bilden ausgezeichnete Voraussetzungen,

um bei der Auftragsvergabe

beste Chancen zu haben.

Auch Investitionen in Bildung sollen

hinterfragt werden dürfen

Eine gute Schule liegt im Interesse des

Gewerbes. Eine gute Schule ist aber noch

von viel grösserer Bedeutung für die

Eltern, und viele Gewerbler sind zugleich

Eltern.

Das neue Bildungsgesetz im Kanton

Zürich wurde zwar abgelehnt. Da viele der

vorgeschlagenen Neuerungen erwünscht

sind, werden sie bald wieder zur Diskussion

und Abstimmung anstehen. All dies

wird Geld kosten, in einer Zeit, wo Sparen

angesagt ist. Alle Aufgaben, die damit verbundenen

Ausgaben und deren Zielerreichung

müssen deshalb immer wieder

hinterfragt werden. Etwas, was jeder erfolgreiche

Unternehmer laufend macht. Er

fragt sich, ob das Geld richtig investiert ist

und den erwarteten Nutzen bringt. Dies

muss auch im Bildungsbereich so sein.

Kritische Fragen dürfen nicht ausgeklammert

werden, nur weil es sich um Investitionen

im Bildungsbereich handelt. Investitionen

in die Ausbildung der Jugend sind

zwar Investitionen in die Zukunft, doch

sollen auch diese immer wieder geprüft

werden dürfen. Dabei soll sich die Schule

immer wieder auf die neuen gesellschaftlichen

Bedürfnisse ausrichten, um die

Schülerinnen und Schüler zu engagierten,

verantwortungsvollen und gut ausgebildeten

Bürgerinnen und Bürger auszubilden.

Das sind meine Überzeugungen, für die

ich mich auch weiterhin einsetzen werde.

FDP-Gemeinderätin Sabine Wettstein-

Studer, Kandidatin als Präsidentin für die

Primarschulpflege Uster

| Gwerb-News

3

Auch Gewerbe baut und unterhält

«Haus des Lernens»

Damit die Schule ihren Auftrag erfüllen und

zum «Haus des Lernens» werden kann,

benötigt sie die entsprechenden Anlagen

Schule und Gewerbe müssen zusammenarbeiten. Die

Volksschule erarbeitet die Voraussetzungen, dass ihre

Schulabgänger «berufsbildungsfähig» sind. Das

Gewerbe stellt ein breites und attraktives Lehrstellenangebot

zur Verfügung.


Gewerbeverband Uster – Sieger des

diesjährigen Grümpelturniers in Uster

Agenda

Freitag, 29. Oktober 2004

Das regionale Arbeitsvermittlungszentrum

(RAV) Uster organisiert

am Frühabend des 29. Oktober

einen Arbeitgeber-Apéro in

Uster. Das RAV möchte mit diesem

Anlass einerseits ihre Kunden

kennenlernen und zudem den Ustermer

Arbeitgebern aktuelle Informationen

aus erster Hand zukommen

lassen. Das Programm

sieht folgende Kurzreferate vor:

| Gwerb-News

4

Wie jedes Jahr trafen sich diverse GV-

Uster-Mitglieder, um mit einem superstarken

Fussballteam, am diesjährigen Grümpelturnier

zu spielen.

In einem speziellen und kleinen Turnier,

dem sogenannten Promiteam – trafen vier

Mannschaften aufeinander. Jeder spielte

gegen jeden. Viel Spannung und sportliche

Leistung boten sich den zahlreichen

Zuschauern. Unser Team war fast unschlagbar!

Mit drei gewonnenen Spielen

und einer einzigen Niederlage waren wir

die Gewinner dieses Turniers. Somit konnten

wir an unsere Siege der letzten Jahre

nahtlos anknüpfen.

Auch hier bestätigt sich wieder einmal

mehr: Der Gewerbeverband ist stark,

wenn alle Mitglieder in einem Team und in

die selbe Richtung «spielen».

An dieser Stelle möchte ich dem Team

und meinen Kameraden ein herzliches

Dankeschön aussprechen für den tollen,

sportlichen Einsatz. Euch zu coachen

machte richtig Freude und mit Spannung

erwarte ich das nächste Jahr. Ich hoffe,

dass wir wieder eine tolle Mannschaft aufstellen

können. Falls jemand Interesse hat

und mitspielen will, so kann er sich gerne

auf dem Sekretariat des Gewerbeverbandes

Uster melden.

Für das Team

Frank Sharma, Coach

Wir weisen darauf hin, dass der Gewerbeverband

Uster keinerlei Einfluss auf den

Inhalt der mitgeführten Beilagen hat. Der

Versand von Beilagen ist kostenpflichtig.

Herr Rudolf Strahm, Preisüberwacher:

Aufgabe des Preisüberwachers,

Preissituationen im offenen

Markt, Bedeutung für die Schweiz

Dr. Sven Bratke, Sprecher von Aldi

Süd in der Schweiz:

Unternehmensphilosophie, Unternehmenserfolg

und Schweizer Engagement

von Aldi

Dr. H.P. Burkhard, Amtschef Amt

für Wirtschaft und Arbeit:

Wirtschaftsprognosen, Entwicklungsmöglichkeiten

des Glattales/Zürcher

Oberland aus des Sicht des Amtes für

Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Eine Einladung vom RAV wird folgen.

Impressum

Gewerbeverband Uster (GVU)

Postfach, 8610 Uster

Sekretariat 01 940 94 76

Telefax 01 905 19 29

Mail: info@gvuster.ch

(Jürg Pfister)

Auflage

500 Exemplare

Erscheinungsweise

4-mal pro Jahr (März, Juni,

September und Dezember)

Annahmeschluss

für Textbeiträge, Leserbriefe usw. jeweils

am 20. des Vormonates.

Verantwortliche Redaktion

Christoph Frei

Telefon 01 905 29 59

Telefax 01 905 29 60

christoph.frei@raiffeisen.ch

Gestaltung, Layout und Druck

Media-Center Uster

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