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Medienmitteilung, Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden

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<strong>Verband</strong> <strong>Schweizer</strong> <strong>Wissenschafts</strong>-<strong>Olympiaden</strong><br />

Association des Olympiades Scientifiques Suisses<br />

Associazione delle Olimpiadi Scientifiche Svizzere<br />

Association of Swiss Scientific Olympiads<br />

Medieninformation Bern, 16. Juli 2012<br />

Internationale Biologie-Olympiade 2012 in Singapur: Vierfacher<br />

Medaillengewinn der <strong>Schweizer</strong> und Empfang bei Präsident Tony Tan<br />

Keng Yam<br />

Fantastische Medaillenbilanz für die Schweiz an der 23. Internationalen Biologie-<br />

Olympiade 2012 (IBO 2012) in Singapur: Alle vier Teammitglieder gewannen Edelmetall.<br />

Gaétan Colussi (Lycée Collège des Creusets) aus Nax (VS) und Rino Vicini (Gymnasium<br />

St. Antonius) aus Appenzell (AI) gewinnen Silber, Jlonca Gosztonyi (Kantonsschule<br />

Wettingen) von Mellingen (AG) und Samuel Tschopp (Gymnasium Liestal) aus Liestal (BL)<br />

je eine Bronzemdaille. Die <strong>Schweizer</strong> Delegation wurde von Präsident Tony Tan Keng Yam<br />

empfangen. Die 24. IBO wird im Jahr 2013 in der Schweiz stattfinden.<br />

Straffes Prüfungsprogramm mit landestypischen Spezialitäten<br />

Die Aargauerin Jlonca Gosztonyi und der Baselbieter Samuel Tschopp strahlten übers ganze<br />

Gesicht. „Nein, eine Medaille hatte ich nicht erwartet“, meinten beide einhellig. Der Appenzeller<br />

Rino Vicini ging ohne grosse Erwartungen an den Start „umso mehr freue ich mich deshalb über<br />

die Silbermedaille“, fügte er erleichtert an.<br />

„Sowohl das Praktikum als auch die Theorieprüfung waren schwierig und ich habe einige Fehler<br />

gemacht“ so Jlonca Gosztony, die von der Interdisziplinarität der Biologie in fasziniert ist. Gaétan<br />

Colussi verpasste Gold nur sehr knapp und klassierte sich als ausgezeichneter fünfter Europäer.<br />

Bevor die insgesamt rund 270 Teilnehmerinnnen und Teilnehmer aus 59 Ländern ihr straffes<br />

Prüfungsprogramm zu bewältigen hatten, wurden die <strong>Schweizer</strong> Delegation vom Präsidenten<br />

Singapurs, Tony Tan Keng Yam empfangen. Dieser betonte die guten Beziehungen der beiden<br />

Länder in Wissenschaft und Forschung. Je sechs Stunden wurden die jungen Biologen in Theorie<br />

und Praxis geprüft. Weltweit können sich aus jedem Land lediglich vier Mittelschülerinnen und<br />

Mittelschüler qualifizieren, wobei der Stoff das Mittelschulniveau weit übersteigt. Wie beim Sport<br />

bereiten sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Trainingseinheiten auf den grossen Tag vor.<br />

Auf Herz und Darm geprüft<br />

Sowohl im praktischen wie auch im theoretischen Teil galt es Fragen aus allen Teilgebieten der<br />

modernen Biologie zu lösen, etwa der Mikrobiologie, Physiologie oder der Botanik. So musste<br />

<strong>Verband</strong> <strong>Schweizer</strong><br />

<strong>Wissenschafts</strong>-<strong>Olympiaden</strong><br />

Universität Bern<br />

Gesellschaftsstrasse 25<br />

3012 Bern<br />

Marlis Zbinden<br />

Geschäftsführerin<br />

Tel. +41 31 631 39 86<br />

zbinden@olympiads.unibe.ch<br />

www.olympiads.ch


eine Muschel seziert werden und deren innere Organe, wie Herz, Darm. gefunden und benennt<br />

werden, was „für uns als Binnenland eine wenig vertraute Aufgabe ist“, wie Fabian Egli,<br />

Teamleader der <strong>Schweizer</strong> Delegation und ETH-Biologiestudent erläuterte. „Umso höher ist die<br />

Leistung unserer Teilnehmenden einzuschätzen“, zeigte sich Egli beeindruckt.<br />

Es gab zudem Gelegenheit, die prächtige tropische Flora und Fauna zu bestaunen, etwa<br />

tausende von farbenfrohen Vögeln - von Kolibri bis zum grössten asiatischen Adler - im Jurong<br />

Bird Park. Aber die <strong>Schweizer</strong> mussten auch Hand anlegen: Als es galt, einen Drachen zu bauen<br />

und ihn hoch über dem Meer vor der Skyline Singapurs schweben zu lassen, meinte Gaétan<br />

Colussi augenzwinkernd, dass „dieses Praktikum bedeutend schwieriger ist, als das erste“.<br />

Lehrreiches für die IBO 2013 in Bern<br />

Die Betreuer der <strong>Schweizer</strong> Delegation nahmen die Gelegenheit wahr, die komplexe und<br />

herausfordernde Organisation eines solches <strong>Wissenschafts</strong>wettbewerbs zu studieren. Denn das<br />

nächste Mal gilt es ernst: Die nächste IBO wird in der Schweiz vom 14. bis 21. Juli 2013<br />

stattfinden und die Erwartungen sind hoch. Vorerst aber eroberte Singapur mit seiner<br />

Gastfreundschaft einen grossen Platz im Herzen aller <strong>Schweizer</strong> Teilnehmenden.<br />

Internationale Biologie-Olympiade IBO<br />

Die Internationale Biologie-Olympiade IBO ist ein Wettbewerb für junge Biologinnen und Biologen, die sich für<br />

mehr als den Mittelschulstoff interessieren. Die Schweiz nimmt seit 1999 an der IBO teil. Das Ziel der <strong>Olympiaden</strong> ist<br />

die Herausforderung und Ermutigung wissenschaftlich interessierter und begabter Mittelschülerinnen und -schüler<br />

sowie der internationale Austausch. Jedes der ca. 65 Teilnehmerländer kann ein Team von maximal 4 Jugendlichen<br />

unter 20 Jahren stellen, die in der nationalen Olympiade ihres Landes selektioniert worden sind. Die erste Runde der<br />

<strong>Schweizer</strong> Biologie-Olympiade SBO 2012 absolvierten 1‘352 <strong>Schweizer</strong> und Liechtensteiner Teilnehmende.<br />

Die Organisation der SBO, die Teilnahme der <strong>Schweizer</strong> und Liechtensteinischen Delegationen an den IBO sowie die<br />

nationale Vorbereitung übernimmt der Verein ibo|suisse und seine ehrenamtlich tätigen Mitglieder. Der Verein ist<br />

Mitglied im <strong>Verband</strong> <strong>Schweizer</strong> <strong>Wissenschafts</strong>-<strong>Olympiaden</strong> und dadurch in stetem Austausch mit den <strong>Olympiaden</strong> in<br />

Chemie, Informatik, Mathematik, Philosophie und Physik.<br />

Mit der IBO 2013 in Bern wird im nächsten Jahr die Schweiz erstmals Austragungsort einer Internationalen<br />

Wissenschaft-Olympiade. Weitere Informationen zur IBO 2013 finden sich auf www.ibo2013.org.<br />

Start der nächsten <strong>Schweizer</strong> Biologie-Olympiade: August 2012 an jeder <strong>Schweizer</strong> Mittelschule. Austragungsort<br />

IBO 2013: Bern, Schweiz<br />

Für weitere Informationen:<br />

Marlis Zbinden<br />

Geschäftsführerin<br />

<strong>Verband</strong> <strong>Schweizer</strong> <strong>Wissenschafts</strong>-<strong>Olympiaden</strong><br />

Universität Bern<br />

Gesellschaftsstrasse 25<br />

3012 Bern<br />

Tel. +41 (0)31 631 39 86<br />

Email: zbinden@olympiads.unibe.ch<br />

Photos: http://www.olympiads.ch/fotos<br />

Unter: ibo_2012_singapur<br />

Direkter Link: http://www.olympiads.ch/fotos/viewer.php?album=albums%2FBiologie%2Fibo_2012_singapur&pn=1<br />

Links:<br />

www.olympiads.ch – <strong>Verband</strong> <strong>Schweizer</strong> <strong>Wissenschafts</strong>-<strong>Olympiaden</strong><br />

www.ibosuisse.ch – <strong>Schweizer</strong> Biologie-Olympiade<br />

http://ibo2012.org – Internationale Biologie-Olympiade 2012 in Singapur<br />

www.ibo2013.org – Internationale Biologie-Olympiade 2013 in Bern

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