Bericht PH FHNW - Gymnasium Liestal

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Bericht PH FHNW - Gymnasium Liestal

Sprachenübergreifender Unterricht am Gymnasium Liestal

Einstellung lässt sich auch im Eintrittsfragebogen zur Sprachbiografie erkennen. Ein Grossteil

der Schüler/innen (n=20) war dafür, dass Lernstrategien im Fremdsprachenunterricht vermittelt

werden.

Die meistgenannte Begründung beim Eintrittstest (n=7, 30%) war, „alle Sprachen lassen sich

mit gleicher Lernstrategie lernen, da sie aus Grammatik und Vokabular zusammengesetzt sind“.

Im Austrittstest war die meistgenannte Begründung (n=7, 32%) „Lernstrategien lassen sich in

allen Sprachen anwenden“.

%

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0

1 2 3 4 5 6

1: sehr -­‐ 6: gar nicht einverstanden

EintriHstest

AustriHstest

Tab. 18: Beurteilung der Aussage Übertragen von Lernstrategien zwischen den Sprachen ist gefährlich (prozedurale

Ebene)

Bei Aufgabe 6 war die Fragestellung im Eintritts- und Austrittstest leicht unterschiedlich, wobei

es bei beiden Aufgaben um das semiotische Dreieck ging. Im Austrittstest mussten die Schüler/innen

mit Hilfe der Semiotik folgendes interlinguales Missverständnis erklären: Johann aus

Berlin schreibt seinem englischen Bekannten John: „Last Christmas I became a dog“. - John

glaubt, Johann wolle ihn auf den Arm nehmen. 10 18 Schüler/innen haben das Problem korrekt

erkannt und 4 Schüler/innen haben die Frage jedoch nicht komplett beantwortet. Die Frage wurde

somit von 91% der Schüler/innen korrekt beantwortet (n=20 Punkte). Im Eintrittstest waren es

58%. Der Unterschied zwischen dem Eintritts- und Austrittstest ist hoch signifikant (0.01).

Trotz des klaren Forstschritts war es vermutlich im Austrittstest eine leichtere Aufgabe, weil

beim Eintrittstest auch das Bezugsobjekt im Spiel war.

men. Dieser Durchschnitt wäre höher ausgefallen bzw. Unterschied reduziert, da man auch bei den Begründungen

gesehen hat, dass die Schüler/innen dem Übertragen von Lernstrategien eher positiv gegenüberstehen.

10 Im Eintrittstest mussten die Schüler/innen erklären, weshalb kleine Kinder folgende falsche Aussage

machen: Zug ist ein langes Wort.

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