Konzepte zur zweiten Phase der Lehrerinnenbildung -- zur ...

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Konzepte zur zweiten Phase der Lehrerinnenbildung -- zur ...

Optimierung der Lehrerinnenbildung durch

informatikdidaktisch gestalteten CSCL-Einsatz –

Konzepte zur Behandlung prioritärer Themen in

der zweiten Phase

Christian Görlich und Ludger Humbert

Studienseminar für das Lehramt für die Sekundarstufe II

Museumsstr. 8

59 065 Hamm

2. Oktober 2002

Einzugsbereich: Städtepolygon Geseke, Unna, Selm und Lünen

Studienseminar für das Lehramt für die Sekundarstufe II (GE, GY), Hamm

http://semsek2.ham.nw.schule.de/


Informatikorientierte

CSCL-Forschungsaktivitäten

Jede Referendarin arbeitet in 4 Gruppen: Hauptseminar, 2 Fachseminare,

Schulgruppe

Themenbereiche: allgemeinpädagogische/-didaktische, fachdidaktische,

psychogische/soziologische, schultheoretische,

rechtliche und organisatorische Fragestellungen

Projekt-, Fachseminararbeit: räumliche Verteilung der Personen

– West/Ost: Lünen/Geseke – Nord/Süd: Selm/Unna

Anforderungen: ✏ durch die Benutzerinnen gestaltbare


(d. h. änderbare) CSCL-Systeme

frei von administrativen Aufwändungen



Ziele: ✏ Einsatz komplementär zu konventionellen Ausbildungsformen

ausbildungsintegrierte Funktionalität

Verbesserung der Ausbildungsorganisation und

der Ausbildungsqualität durch Individualisierungsmöglichkeiten:

Anpassung an die Bedarfe

vor Ort

Problem: heterogene Ausgangslage der informatischen

Bildung (bei Ausbilderinnen und Referendarinnen)

und bei der Ausstattung der Referendarinnen

und Schulen

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Informatik-Fragestellungen im

CSCL-Kontext

Notwendigkeit konkreter institutionsübergreifender Kooperation

✏ Identifikation und Diskussion von Anwendungsfällen für Informatiklernumgebungen,

✏ E-Mail effizient organisieren,

✏ Information aus dem Internet – Suchstrategien und Bewertung

im Kontext,

✏ Klassifikation von Software und Einarbeitungsstrategien,

✏ Interdisziplinärer Dialog,

✏ Fragen einer hinreichend differenzierten Protokollierung als

Voraussetzung zur Leistungsbeurteilung,

✏ Kontrolle, aber keine Überwachung.

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Fragestellungen zur Bearbeitung

✏ Von »Fenster zur Wirklichkeit« zur Wahrnehmung

der Realität

✏ »Handgriff zur Wirklichkeit« zur Entwicklung und

Verwendung von Informatikmodellen

✏ bewusster, impliziter aber individuell gestaltbarer

Bestandteil der Realität

über

zu

Partizipation der Benutzerinnen: Awareness- und Historyfunktionalität

– als Überwachungsmöglichkeit

im Kontext des Dienstverhältnisses interpretiert –

sollte nur möglich sein, wenn alle explizit zugestimmt

haben (Vorschlag für die Erweiterung des BSCW).

Notwendige informatische Voraussetzungen

der Benutzerinnen dürfen nicht aufgegeben werden

1

✏ sind auszuweisen und ihre Umsetzung ist zu unterstützen.

In jeder Schule ist es z. B. notwendig und möglich,

allen Schülerinnen individuelle Accounts zu geben.

Die technisch gestützte „Überwachung“ der

Schülerinnen „in Echtzeit“ widerspricht grundlegenden

pädagogischen Prinzipien.

1 wie die entsprechenden Bemerkungen in dem Beitrag bzgl. BSCW im

Tagungsband (S. 225f) nahelegen

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