Didaktik der Informatik - Schülerinnen konstruieren informatische ...

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Didaktik der Informatik - Schülerinnen konstruieren informatische ...

Didaktik der Informatik – Vorlesung

1. Vorlesung: Organisatorisches – Einführung

StD Dipl.-Inform. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

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Didaktik der Informatik

Übersicht

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation

1 Übersicht

Gliederung der Präsentation

Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Themen der Vorlesung im Sommersemester 2010

2 Begriffsklärungen

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Wissenschaftliche Einordnung

Didaktik und Methodik

Ziele der Fachdidaktik Informatik

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik

3 Beispiel – Textauszeichnung

Problemstellung

Mögliche Lösungen

pdfTEX– Dokumente setzen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 2 / 19


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 3 / 19

Übersicht

Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Rahmenbedingungen

Leistungen der Studierenden zur erfolgreichen Teilnahme

Studienziel

Abschluss des Lehramtsstudiums

Lehramt Informatik für Gymnasien/Gesamtschulen

Lehramt Informatik für Berufskollegs

Bachelor

Erwartungshorizont

Aktive Teilnahme – Vorbereitung und Nachbereitung der

Veranstaltungen

Erwartungshorizont: mindestens 75% jeder Übung plus

Fachgespräch 30 Minuten

Termine – Hinweise

Vorlesung: Donnerstag, 16 00 Uhr – 18 00 Uhr

Übung: Montag, 16 00 bis 17 30 Uhr

Hinweise zur Veranstaltung – http://ddi.uni-wuppertal.de/


Didaktik der Informatik

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Übersicht

Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Rahmenbedingungen

Leistungen der Studierenden zur erfolgreichen Teilnahme

Studienziel

Abschluss des Lehramtsstudiums

Lehramt Informatik für Gymnasien/Gesamtschulen

Lehramt Informatik für Berufskollegs

Bachelor

Erwartungshorizont

Aktive Teilnahme – Vorbereitung und Nachbereitung der

Veranstaltungen

Erwartungshorizont: mindestens 75% jeder Übung plus

Fachgespräch 30 Minuten

Termine – Hinweise

Vorlesung: Donnerstag, 16 00 Uhr – 18 00 Uhr

Übung: Montag, 16 00 bis 17 30 Uhr

Hinweise zur Veranstaltung – http://ddi.uni-wuppertal.de/


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Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Rahmenbedingungen

Leistungen der Studierenden zur erfolgreichen Teilnahme

Studienziel

Abschluss des Lehramtsstudiums

Lehramt Informatik für Gymnasien/Gesamtschulen

Lehramt Informatik für Berufskollegs

Bachelor

Erwartungshorizont

Aktive Teilnahme – Vorbereitung und Nachbereitung der

Veranstaltungen

Erwartungshorizont: mindestens 75% jeder Übung plus

Fachgespräch 30 Minuten

Termine – Hinweise

Vorlesung: Donnerstag, 16 00 Uhr – 18 00 Uhr

Übung: Montag, 16 00 bis 17 30 Uhr

Hinweise zur Veranstaltung – http://ddi.uni-wuppertal.de/


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Rahmenbedingungen

Leistungen der Studierenden zur erfolgreichen Teilnahme

Studienziel

Abschluss des Lehramtsstudiums

Lehramt Informatik für Gymnasien/Gesamtschulen

Lehramt Informatik für Berufskollegs

Bachelor

Erwartungshorizont

Aktive Teilnahme – Vorbereitung und Nachbereitung der

Veranstaltungen

Erwartungshorizont: mindestens 75% jeder Übung plus

Fachgespräch 30 Minuten

Termine – Hinweise

Vorlesung: Donnerstag, 16 00 Uhr – 18 00 Uhr

Übung: Montag, 16 00 bis 17 30 Uhr

Hinweise zur Veranstaltung – http://ddi.uni-wuppertal.de/


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Rahmenbedingungen

Leistungen der Studierenden zur erfolgreichen Teilnahme

Studienziel

Abschluss des Lehramtsstudiums

Lehramt Informatik für Gymnasien/Gesamtschulen

Lehramt Informatik für Berufskollegs

Bachelor

Erwartungshorizont

Aktive Teilnahme – Vorbereitung und Nachbereitung der

Veranstaltungen

Erwartungshorizont: mindestens 75% jeder Übung plus

Fachgespräch 30 Minuten

Termine – Hinweise

Vorlesung: Donnerstag, 16 00 Uhr – 18 00 Uhr

Übung: Montag, 16 00 bis 17 30 Uhr

Hinweise zur Veranstaltung – http://ddi.uni-wuppertal.de/


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Rahmenbedingungen

Leistungen der Studierenden zur erfolgreichen Teilnahme

Studienziel

Abschluss des Lehramtsstudiums

Lehramt Informatik für Gymnasien/Gesamtschulen

Lehramt Informatik für Berufskollegs

Bachelor

Erwartungshorizont

Aktive Teilnahme – Vorbereitung und Nachbereitung der

Veranstaltungen

Erwartungshorizont: mindestens 75% jeder Übung plus

Fachgespräch 30 Minuten

Termine – Hinweise

Vorlesung: Donnerstag, 16 00 Uhr – 18 00 Uhr

Übung: Montag, 16 00 bis 17 30 Uhr

Hinweise zur Veranstaltung – http://ddi.uni-wuppertal.de/


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Rahmenbedingungen

Leistungen der Studierenden zur erfolgreichen Teilnahme

Studienziel

Abschluss des Lehramtsstudiums

Lehramt Informatik für Gymnasien/Gesamtschulen

Lehramt Informatik für Berufskollegs

Bachelor

Erwartungshorizont

Aktive Teilnahme – Vorbereitung und Nachbereitung der

Veranstaltungen

Erwartungshorizont: mindestens 75% jeder Übung plus

Fachgespräch 30 Minuten

Termine – Hinweise

Vorlesung: Donnerstag, 16 00 Uhr – 18 00 Uhr

Übung: Montag, 16 00 bis 17 30 Uhr

Hinweise zur Veranstaltung – http://ddi.uni-wuppertal.de/


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Übersicht

Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Ziele der Veranstaltung »Didaktik der Informatik«

Einordnung Veranstaltungskarte Didaktik der Informatik an der

Universität Wuppertal

http://ddi.uni-wuppertal.de/

Informatikfachdidaktische Kompetenzen

Grundlegende pädagogische, didaktische und fachdidaktische

Positionen für den Informatikunterricht beschreiben und einordnen

Allgemeinbildende Elemente der Informatik kennen, einordnen, prüfen

und vorausschauend planen (inkl. Unterrichtssequenzen/-reihen)

Problemorientierten Informatikunterricht kennen und beispielhaft

illustrieren

Qualitätskriterien für guten Informatikunterricht angeben

Möglichkeiten und Grenzen der lerngruppenangemessenen Umsetzung

grundlegender Erkenntnisse der Informatikdidaktik begründet

einschätzen


Didaktik der Informatik

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Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Ziele der Veranstaltung »Didaktik der Informatik«

Einordnung Veranstaltungskarte Didaktik der Informatik an der

Universität Wuppertal

http://ddi.uni-wuppertal.de/

Informatikfachdidaktische Kompetenzen

Grundlegende pädagogische, didaktische und fachdidaktische

Positionen für den Informatikunterricht beschreiben und einordnen

Allgemeinbildende Elemente der Informatik kennen, einordnen, prüfen

und vorausschauend planen (inkl. Unterrichtssequenzen/-reihen)

Problemorientierten Informatikunterricht kennen und beispielhaft

illustrieren

Qualitätskriterien für guten Informatikunterricht angeben

Möglichkeiten und Grenzen der lerngruppenangemessenen Umsetzung

grundlegender Erkenntnisse der Informatikdidaktik begründet

einschätzen


Didaktik der Informatik

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Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Ziele der Veranstaltung »Didaktik der Informatik«

Einordnung Veranstaltungskarte Didaktik der Informatik an der

Universität Wuppertal

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Informatikfachdidaktische Kompetenzen

Grundlegende pädagogische, didaktische und fachdidaktische

Positionen für den Informatikunterricht beschreiben und einordnen

Allgemeinbildende Elemente der Informatik kennen, einordnen, prüfen

und vorausschauend planen (inkl. Unterrichtssequenzen/-reihen)

Problemorientierten Informatikunterricht kennen und beispielhaft

illustrieren

Qualitätskriterien für guten Informatikunterricht angeben

Möglichkeiten und Grenzen der lerngruppenangemessenen Umsetzung

grundlegender Erkenntnisse der Informatikdidaktik begründet

einschätzen


Didaktik der Informatik

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Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Ziele der Veranstaltung »Didaktik der Informatik«

Einordnung Veranstaltungskarte Didaktik der Informatik an der

Universität Wuppertal

http://ddi.uni-wuppertal.de/

Informatikfachdidaktische Kompetenzen

Grundlegende pädagogische, didaktische und fachdidaktische

Positionen für den Informatikunterricht beschreiben und einordnen

Allgemeinbildende Elemente der Informatik kennen, einordnen, prüfen

und vorausschauend planen (inkl. Unterrichtssequenzen/-reihen)

Problemorientierten Informatikunterricht kennen und beispielhaft

illustrieren

Qualitätskriterien für guten Informatikunterricht angeben

Möglichkeiten und Grenzen der lerngruppenangemessenen Umsetzung

grundlegender Erkenntnisse der Informatikdidaktik begründet

einschätzen


Didaktik der Informatik

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Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Ziele der Veranstaltung »Didaktik der Informatik«

Einordnung Veranstaltungskarte Didaktik der Informatik an der

Universität Wuppertal

http://ddi.uni-wuppertal.de/

Informatikfachdidaktische Kompetenzen

Grundlegende pädagogische, didaktische und fachdidaktische

Positionen für den Informatikunterricht beschreiben und einordnen

Allgemeinbildende Elemente der Informatik kennen, einordnen, prüfen

und vorausschauend planen (inkl. Unterrichtssequenzen/-reihen)

Problemorientierten Informatikunterricht kennen und beispielhaft

illustrieren

Qualitätskriterien für guten Informatikunterricht angeben

Möglichkeiten und Grenzen der lerngruppenangemessenen Umsetzung

grundlegender Erkenntnisse der Informatikdidaktik begründet

einschätzen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 4 / 19

Übersicht

Anforderungsprofil – Zieldimensionen

Ziele der Veranstaltung »Didaktik der Informatik«

Einordnung Veranstaltungskarte Didaktik der Informatik an der

Universität Wuppertal

http://ddi.uni-wuppertal.de/

Informatikfachdidaktische Kompetenzen

Grundlegende pädagogische, didaktische und fachdidaktische

Positionen für den Informatikunterricht beschreiben und einordnen

Allgemeinbildende Elemente der Informatik kennen, einordnen, prüfen

und vorausschauend planen (inkl. Unterrichtssequenzen/-reihen)

Problemorientierten Informatikunterricht kennen und beispielhaft

illustrieren

Qualitätskriterien für guten Informatikunterricht angeben

Möglichkeiten und Grenzen der lerngruppenangemessenen Umsetzung

grundlegender Erkenntnisse der Informatikdidaktik begründet

einschätzen


Themen der Vorlesung (Stand 15. April 2010)

Kapitel in [Humbert, 2006]

.......................................................................................



1 Organisatorisches – Einführung .............................................. 2, 4



2 Informatik – geschichtliche Aspekte ................................................ 2

3 Genderdiskussion .................................................................... 9

4 Grundfragen des Lernens ........................................................... 3

5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ............................................... 4

6 Schulinformatik – Normierung ...................................................... 4

7 Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ................................... 5

8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ................................ 6

9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10

13 Zusammenfassung, Ausblick, Evaluation ........................................ (9)


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 6 / 19

Begriffsklärungen

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 1. Vorlesung

Einführung – Begriffsklärungen – Einordnung

Ziele der Veranstaltungen siehe Veranstaltungskarte

http://ddi.uni-wuppertal.de/ddi-map7.pdf

Angabe in Form von Kompetenzen (Details vgl. [Sekretariat der KMK,

2004])

Kompetenzerwerb durch Teilnahme und Vor- sowie Nachbereitung der

Vorlesung

Erprobung und Festigung der Kompetenzen durch begleitende Übungen

Kompetenzen 1. Vorlesung: Einführung – Begriffsklärungen

Begriffe Didaktik und Methodik kennen

Ziele der Fachdidaktik Informatik als Bildungsziele einordnen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik einordnen


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Begriffsklärungen

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 1. Vorlesung

Einführung – Begriffsklärungen – Einordnung

Ziele der Veranstaltungen siehe Veranstaltungskarte

http://ddi.uni-wuppertal.de/ddi-map7.pdf

Angabe in Form von Kompetenzen (Details vgl. [Sekretariat der KMK,

2004])

Kompetenzerwerb durch Teilnahme und Vor- sowie Nachbereitung der

Vorlesung

Erprobung und Festigung der Kompetenzen durch begleitende Übungen

Kompetenzen 1. Vorlesung: Einführung – Begriffsklärungen

Begriffe Didaktik und Methodik kennen

Ziele der Fachdidaktik Informatik als Bildungsziele einordnen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik einordnen


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Begriffsklärungen

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 1. Vorlesung

Einführung – Begriffsklärungen – Einordnung

Ziele der Veranstaltungen siehe Veranstaltungskarte

http://ddi.uni-wuppertal.de/ddi-map7.pdf

Angabe in Form von Kompetenzen (Details vgl. [Sekretariat der KMK,

2004])

Kompetenzerwerb durch Teilnahme und Vor- sowie Nachbereitung der

Vorlesung

Erprobung und Festigung der Kompetenzen durch begleitende Übungen

Kompetenzen 1. Vorlesung: Einführung – Begriffsklärungen

Begriffe Didaktik und Methodik kennen

Ziele der Fachdidaktik Informatik als Bildungsziele einordnen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik einordnen


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Begriffsklärungen

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 1. Vorlesung

Einführung – Begriffsklärungen – Einordnung

Ziele der Veranstaltungen siehe Veranstaltungskarte

http://ddi.uni-wuppertal.de/ddi-map7.pdf

Angabe in Form von Kompetenzen (Details vgl. [Sekretariat der KMK,

2004])

Kompetenzerwerb durch Teilnahme und Vor- sowie Nachbereitung der

Vorlesung

Erprobung und Festigung der Kompetenzen durch begleitende Übungen

Kompetenzen 1. Vorlesung: Einführung – Begriffsklärungen

Begriffe Didaktik und Methodik kennen

Ziele der Fachdidaktik Informatik als Bildungsziele einordnen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik einordnen


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Begriffsklärungen

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 1. Vorlesung

Einführung – Begriffsklärungen – Einordnung

Ziele der Veranstaltungen siehe Veranstaltungskarte

http://ddi.uni-wuppertal.de/ddi-map7.pdf

Angabe in Form von Kompetenzen (Details vgl. [Sekretariat der KMK,

2004])

Kompetenzerwerb durch Teilnahme und Vor- sowie Nachbereitung der

Vorlesung

Erprobung und Festigung der Kompetenzen durch begleitende Übungen

Kompetenzen 1. Vorlesung: Einführung – Begriffsklärungen

Begriffe Didaktik und Methodik kennen

Ziele der Fachdidaktik Informatik als Bildungsziele einordnen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik einordnen


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Begriffsklärungen

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 1. Vorlesung

Einführung – Begriffsklärungen – Einordnung

Ziele der Veranstaltungen siehe Veranstaltungskarte

http://ddi.uni-wuppertal.de/ddi-map7.pdf

Angabe in Form von Kompetenzen (Details vgl. [Sekretariat der KMK,

2004])

Kompetenzerwerb durch Teilnahme und Vor- sowie Nachbereitung der

Vorlesung

Erprobung und Festigung der Kompetenzen durch begleitende Übungen

Kompetenzen 1. Vorlesung: Einführung – Begriffsklärungen

Begriffe Didaktik und Methodik kennen

Ziele der Fachdidaktik Informatik als Bildungsziele einordnen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik einordnen


Didaktik der Informatik

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Begriffsklärungen

Wissenschaftliche Einordnung

Wissenschaftliche Einordnung Informatikfachdidaktik

Strukturwissenschaften

Mathematik

Philosophie »Prinzipien«

Geisteswissenschaften

Geschichte

Sprach-, Literaturwissenschaft

. . .

Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Gesellschaftswissenschaften

Informatik

Naturwissenschaften

Physik

Chemie

Biologie

Technikwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Psychologie

Soziologie

Rechtswissenschaft

. . .


Didaktik der Informatik

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Begriffsklärungen

Wissenschaftliche Einordnung

Wissenschaftliche Einordnung Informatikfachdidaktik

Strukturwissenschaften

Mathematik

Philosophie »Prinzipien«

Geisteswissenschaften

Geschichte

Sprach-, Literaturwissenschaft

. . .

Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Gesellschaftswissenschaften

Informatik

Naturwissenschaften

Physik

Chemie

Biologie

Technikwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Psychologie

Soziologie

Rechtswissenschaft

. . .


Didaktik der Informatik

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Begriffsklärungen

Wissenschaftliche Einordnung

Wissenschaftliche Einordnung Informatikfachdidaktik

Strukturwissenschaften

Mathematik

Philosophie »Prinzipien«

Geisteswissenschaften

Geschichte

Sprach-, Literaturwissenschaft

. . .

Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Gesellschaftswissenschaften

Informatik

Naturwissenschaften

Physik

Chemie

Biologie

Technikwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Psychologie

Soziologie

Rechtswissenschaft

. . .


Didaktik der Informatik

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Begriffsklärungen

Wissenschaftliche Einordnung

Wissenschaftliche Einordnung Informatikfachdidaktik

Strukturwissenschaften

Mathematik

Philosophie »Prinzipien«

Geisteswissenschaften

Geschichte

Sprach-, Literaturwissenschaft

. . .

Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Gesellschaftswissenschaften

Informatik

Naturwissenschaften

Physik

Chemie

Biologie

Technikwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Psychologie

Soziologie

Rechtswissenschaft

. . .


Didaktik der Informatik

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Begriffsklärungen

Wissenschaftliche Einordnung

Wissenschaftliche Einordnung Informatikfachdidaktik

Strukturwissenschaften

Mathematik

Philosophie »Prinzipien«

Geisteswissenschaften

Geschichte

Sprach-, Literaturwissenschaft

. . .

Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Gesellschaftswissenschaften

Informatik

Naturwissenschaften

Physik

Chemie

Biologie

Technikwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Psychologie

Soziologie

Rechtswissenschaft

. . .


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 7 / 19

Begriffsklärungen

Wissenschaftliche Einordnung

Wissenschaftliche Einordnung Informatikfachdidaktik

Strukturwissenschaften

Mathematik

Philosophie »Prinzipien«

Geisteswissenschaften

Geschichte

Sprach-, Literaturwissenschaft

. . .

Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Gesellschaftswissenschaften

Informatik

Naturwissenschaften

Physik

Chemie

Biologie

Technikwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Psychologie

Soziologie

Rechtswissenschaft

. . .


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 8 / 19

Begriffsklärungen

Didaktik und Methodik

Didaktik – allgemein

Einordnung: Didaktik ist Teil der Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Definition: Didaktik als Wissenschaft

»Didaktik als Unterrichtswissenschaft ist der Versuch – über subjektive

Theoriebildung hinaus – auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlicher

Praxisnähe die Komplexität gestaltend zu reduzieren und damit

unterrichtliches Handeln rational planbar und kontrollierbar zu machen.

Dabei sind die Kriterien der Gestaltung vom jeweiligen Standpunkt des

Beobachters abhängig« [Humbert, 2006, S. 4 – Definition 1.1].

Zu berücksichtigende Dimensionen

Ziele Bildung Themen Inhalte



»Wer, was, von wem, wann, mit wem, wo, wie, womit und wozu soll gelernt werden?«



[Jank u. Meyer, 2002, S. 16 (Hervorhebung von lh)]

Aktuelle Einführung in die allgemeine Didaktik [Terhart, 2009]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 8 / 19

Begriffsklärungen

Didaktik und Methodik

Didaktik – allgemein

Einordnung: Didaktik ist Teil der Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Definition: Didaktik als Wissenschaft

»Didaktik als Unterrichtswissenschaft ist der Versuch – über subjektive

Theoriebildung hinaus – auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlicher

Praxisnähe die Komplexität gestaltend zu reduzieren und damit

unterrichtliches Handeln rational planbar und kontrollierbar zu machen.

Dabei sind die Kriterien der Gestaltung vom jeweiligen Standpunkt des

Beobachters abhängig« [Humbert, 2006, S. 4 – Definition 1.1].

Zu berücksichtigende Dimensionen

Ziele Bildung Themen Inhalte



»Wer, was, von wem, wann, mit wem, wo, wie, womit und wozu soll gelernt werden?«



[Jank u. Meyer, 2002, S. 16 (Hervorhebung von lh)]

Aktuelle Einführung in die allgemeine Didaktik [Terhart, 2009]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 8 / 19

Begriffsklärungen

Didaktik und Methodik

Didaktik – allgemein

Einordnung: Didaktik ist Teil der Erziehungswissenschaft (Pädagogik)

Definition: Didaktik als Wissenschaft

»Didaktik als Unterrichtswissenschaft ist der Versuch – über subjektive

Theoriebildung hinaus – auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlicher

Praxisnähe die Komplexität gestaltend zu reduzieren und damit

unterrichtliches Handeln rational planbar und kontrollierbar zu machen.

Dabei sind die Kriterien der Gestaltung vom jeweiligen Standpunkt des

Beobachters abhängig« [Humbert, 2006, S. 4 – Definition 1.1].

Zu berücksichtigende Dimensionen

Ziele Bildung Themen Inhalte



»Wer, was, von wem, wann, mit wem, wo, wie, womit und wozu soll gelernt werden?«



[Jank u. Meyer, 2002, S. 16 (Hervorhebung von lh)]

Aktuelle Einführung in die allgemeine Didaktik [Terhart, 2009]


Didaktik der Informatik

Begriffsklärungen

Didaktik und Methodik

Methodik – allgemein

Erklärung: Unterrichtsmethodik – Methodik

»Unterrichtsmethodik bezieht sich auf die konkrete Planung und

Durchführung des Unterrichts. Sie ermöglicht die Inszenierung des

Unterrichts durch die zielgerichtete Organisation der Arbeit, durch soziale

Interaktion und sinnstiftende Verständigung mit den Schülerinnen.

Handlungskompetenzen der Lehrerinnen im Feld der Unterrichtsmethoden

bezeichnen die Fähigkeit, in Unterrichtssituationen Lernprozesse für die

Schülerinnen auf dem Hintergrund der Rahmenbedingungen zu

organisieren«

[Humbert, 2006, S. 4 – Erklärung 1.1].

Im Zusammenhang fachdidaktischer Fragestellungen wird der Begriff

»Methode« in erster Linie auf den Unterricht bezogen und bezeichnet dort

die Frage der »Unterrichtsmethode«.

Häufig wird Methodik auf die Frage verkürzt



Wie soll gelehrt werden?


Eignet sich ausschließlich als Eselsbrücke

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 9 / 19


Didaktik der Informatik

Begriffsklärungen

Didaktik und Methodik

Methodik – allgemein

Erklärung: Unterrichtsmethodik – Methodik

»Unterrichtsmethodik bezieht sich auf die konkrete Planung und

Durchführung des Unterrichts. Sie ermöglicht die Inszenierung des

Unterrichts durch die zielgerichtete Organisation der Arbeit, durch soziale

Interaktion und sinnstiftende Verständigung mit den Schülerinnen.

Handlungskompetenzen der Lehrerinnen im Feld der Unterrichtsmethoden

bezeichnen die Fähigkeit, in Unterrichtssituationen Lernprozesse für die

Schülerinnen auf dem Hintergrund der Rahmenbedingungen zu

organisieren«

[Humbert, 2006, S. 4 – Erklärung 1.1].

Im Zusammenhang fachdidaktischer Fragestellungen wird der Begriff

»Methode« in erster Linie auf den Unterricht bezogen und bezeichnet dort

die Frage der »Unterrichtsmethode«.

Häufig wird Methodik auf die Frage verkürzt



Wie soll gelehrt werden?


Eignet sich ausschließlich als Eselsbrücke

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Didaktik der Informatik

Begriffsklärungen

Didaktik und Methodik

Methodik – allgemein

Erklärung: Unterrichtsmethodik – Methodik

»Unterrichtsmethodik bezieht sich auf die konkrete Planung und

Durchführung des Unterrichts. Sie ermöglicht die Inszenierung des

Unterrichts durch die zielgerichtete Organisation der Arbeit, durch soziale

Interaktion und sinnstiftende Verständigung mit den Schülerinnen.

Handlungskompetenzen der Lehrerinnen im Feld der Unterrichtsmethoden

bezeichnen die Fähigkeit, in Unterrichtssituationen Lernprozesse für die

Schülerinnen auf dem Hintergrund der Rahmenbedingungen zu

organisieren«

[Humbert, 2006, S. 4 – Erklärung 1.1].

Im Zusammenhang fachdidaktischer Fragestellungen wird der Begriff

»Methode« in erster Linie auf den Unterricht bezogen und bezeichnet dort

die Frage der »Unterrichtsmethode«.

Häufig wird Methodik auf die Frage verkürzt



Wie soll gelehrt werden?


Eignet sich ausschließlich als Eselsbrücke

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Begriffsklärungen

Ziele der Fachdidaktik Informatik

Fachdidaktik Informatik

Wozu Fachdidaktik?

Fach- und Bereichsdidaktiken wurden und werden entwickelt, da

Unterrichtsfächer Wissenschaftsdisziplinen zugeordnet werden

Fachlichkeit muss bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden

Fachdidaktik Informatik ist (seit 1976) ausgewiesenes Teilgebiet der

Informatik

Fachdidaktik Informatik führt die wissenschaftlichen Erkenntnisse der

beiden Wissenschaften Pädagogik und Informatik so zusammen, dass

bildende Elemente ausgewiesen und für die Umsetzung in

Bildungsprozessen gestaltet werden

1996 wurde der erste Lehrstuhl für die Fachdidaktik Informatik besetzt –

inzwischen bundesweit 18 Professuren für die Fachdidaktik Informatik

(davon zwei ausgeschrieben)

An 34 Hochschulstandorten in der BRD kann das Lehramt für Informatik

für Schulen studiert werden


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Begriffsklärungen

Ziele der Fachdidaktik Informatik

Fachdidaktik Informatik

Wozu Fachdidaktik?

Fach- und Bereichsdidaktiken wurden und werden entwickelt, da

Unterrichtsfächer Wissenschaftsdisziplinen zugeordnet werden

Fachlichkeit muss bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden

Fachdidaktik Informatik ist (seit 1976) ausgewiesenes Teilgebiet der

Informatik

Fachdidaktik Informatik führt die wissenschaftlichen Erkenntnisse der

beiden Wissenschaften Pädagogik und Informatik so zusammen, dass

bildende Elemente ausgewiesen und für die Umsetzung in

Bildungsprozessen gestaltet werden

1996 wurde der erste Lehrstuhl für die Fachdidaktik Informatik besetzt –

inzwischen bundesweit 18 Professuren für die Fachdidaktik Informatik

(davon zwei ausgeschrieben)

An 34 Hochschulstandorten in der BRD kann das Lehramt für Informatik

für Schulen studiert werden


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 11 / 19

Begriffsklärungen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Informatik – Wissenschaftstheoretische 1 Einordnung

Einordnung Informatikfachdidaktik Ô¨ drei Arten/Kulturen

wissenschaftlichen Arbeitens – [Snow, 1959] spricht von zwei Kulturen

1

Struktur

2

Geist

3

Natur

Erläuterung – Wissenschaft

Forschung Schaffung neuen Wissens

Lehre Verbreitung und Weitergabe

Rahmen gesellschaftlich-politische Bedingungen

Bestimmung der fachspezifischen Gegenstände

Physik Chemie Biologie Energie und Materie als

Erscheinungsform der »realen Welt«

Informatik Information

1 Wissenschaftstheorie ist Teilgebiet der Philosophie (Prinzipien)


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 11 / 19

Begriffsklärungen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Informatik – Wissenschaftstheoretische 1 Einordnung

Einordnung Informatikfachdidaktik Ô¨ drei Arten/Kulturen

wissenschaftlichen Arbeitens – [Snow, 1959] spricht von zwei Kulturen

1

Struktur

2

Geist

3

Natur

Erläuterung – Wissenschaft

Forschung Schaffung neuen Wissens

Lehre Verbreitung und Weitergabe

Rahmen gesellschaftlich-politische Bedingungen

Bestimmung der fachspezifischen Gegenstände

Physik Chemie Biologie Energie und Materie als

Erscheinungsform der »realen Welt«

Informatik Information

1 Wissenschaftstheorie ist Teilgebiet der Philosophie (Prinzipien)


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 11 / 19

Begriffsklärungen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Informatik – Wissenschaftstheoretische 1 Einordnung

Einordnung Informatikfachdidaktik Ô¨ drei Arten/Kulturen

wissenschaftlichen Arbeitens – [Snow, 1959] spricht von zwei Kulturen

1

Struktur

2

Geist

3

Natur

Erläuterung – Wissenschaft

Forschung Schaffung neuen Wissens

Lehre Verbreitung und Weitergabe

Rahmen gesellschaftlich-politische Bedingungen

Bestimmung der fachspezifischen Gegenstände

Physik Chemie Biologie Energie und Materie als

Erscheinungsform der »realen Welt«

Informatik Information

1 Wissenschaftstheorie ist Teilgebiet der Philosophie (Prinzipien)


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 12 / 19

Begriffsklärungen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Informatik – Wissenschaftstheoretische Einordnung

Definition Informatiksystem

»Ein Informatiksystem ist eine Einheit von Hard-, Software und Netzen

einschließlich aller durch sie intendierten oder verursachten Gestaltungsund

Qualifizierungsprozesse bezüglich der Arbeit und Organisation«

[Humbert, 2006, S. 5 – Definition 1.2].

Ziele der Informatik

»Herstellung und Einsatz von Informatiksystemen unter Berücksichtigung

des Kontextes und ihrer Beziehung zur menschlichen geistigen Tätigkeit«

(Chr. Floyd nach [Humbert, 2003, S. 13]).

Informatische Modellierung und damit zusammenhängende Fragen der

Theoriebildung – siehe [Humbert, 2003, S. 13ff]

Forschungsbeiträge von Informatikerinnen, die weder ein

theoretisches Modell noch eine Implementierung anbieten, sind

fragwürdig, wie Snelting ausführt

– siehe [Humbert, 2003, S. 15 – Fußnote 42]


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 12 / 19

Begriffsklärungen

Wissenschaftstheoretische Einordnung der Informatik

Informatik – Wissenschaftstheoretische Einordnung

Definition Informatiksystem

»Ein Informatiksystem ist eine Einheit von Hard-, Software und Netzen

einschließlich aller durch sie intendierten oder verursachten Gestaltungsund

Qualifizierungsprozesse bezüglich der Arbeit und Organisation«

[Humbert, 2006, S. 5 – Definition 1.2].

Ziele der Informatik

»Herstellung und Einsatz von Informatiksystemen unter Berücksichtigung

des Kontextes und ihrer Beziehung zur menschlichen geistigen Tätigkeit«

(Chr. Floyd nach [Humbert, 2003, S. 13]).

Informatische Modellierung und damit zusammenhängende Fragen der

Theoriebildung – siehe [Humbert, 2003, S. 13ff]

Forschungsbeiträge von Informatikerinnen, die weder ein

theoretisches Modell noch eine Implementierung anbieten, sind

fragwürdig, wie Snelting ausführt

– siehe [Humbert, 2003, S. 15 – Fußnote 42]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 13 / 19

Begriffsklärungen

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik

Stellenwert der Didaktik

Verhältnis von allgemeiner Didaktik und Fachdidaktik Informatik

Allgemeine Didaktik und Fachdidaktik ergänzen sich

Aussagen der allgemeinen Didaktik zu grundlegenden Fragen des

organisierten Lernens und Lehrens stellen Basiselemente für jede

Fachdidaktik bereit

Fachdidaktiken beziehen sich auf die

Bezugswissenschaft für das [Schul-]Fach Informatik

Vorbereitung, Organisation, Durchführung, Reflexion, Weiterentwicklung

des konkreten Fachunterrichts und des fachlich orientierten Unterrichts

Informatikunterricht

Informatische Allgemeinbildung im Kontext anderer Fächer

Spannungsfeld

Gültigkeit und Anwendbarkeit von Modellvorstellungen

Über- und außerfachliche Anforderungen, in der Informatik konkret

Fachübergreifende Schlüsselkompetenzen

(engl. Cross-curricular-competencies) – Beispiel: Problemlösen

Informatische Allgemeinbildung und Medienbildung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 13 / 19

Begriffsklärungen

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik

Stellenwert der Didaktik

Verhältnis von allgemeiner Didaktik und Fachdidaktik Informatik

Allgemeine Didaktik und Fachdidaktik ergänzen sich

Aussagen der allgemeinen Didaktik zu grundlegenden Fragen des

organisierten Lernens und Lehrens stellen Basiselemente für jede

Fachdidaktik bereit

Fachdidaktiken beziehen sich auf die

Bezugswissenschaft für das [Schul-]Fach Informatik

Vorbereitung, Organisation, Durchführung, Reflexion, Weiterentwicklung

des konkreten Fachunterrichts und des fachlich orientierten Unterrichts

Informatikunterricht

Informatische Allgemeinbildung im Kontext anderer Fächer

Spannungsfeld

Gültigkeit und Anwendbarkeit von Modellvorstellungen

Über- und außerfachliche Anforderungen, in der Informatik konkret

Fachübergreifende Schlüsselkompetenzen

(engl. Cross-curricular-competencies) – Beispiel: Problemlösen

Informatische Allgemeinbildung und Medienbildung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 13 / 19

Begriffsklärungen

Stellenwert der allgemeinen und der fachbezogenen Didaktik

Stellenwert der Didaktik

Verhältnis von allgemeiner Didaktik und Fachdidaktik Informatik

Allgemeine Didaktik und Fachdidaktik ergänzen sich

Aussagen der allgemeinen Didaktik zu grundlegenden Fragen des

organisierten Lernens und Lehrens stellen Basiselemente für jede

Fachdidaktik bereit

Fachdidaktiken beziehen sich auf die

Bezugswissenschaft für das [Schul-]Fach Informatik

Vorbereitung, Organisation, Durchführung, Reflexion, Weiterentwicklung

des konkreten Fachunterrichts und des fachlich orientierten Unterrichts

Informatikunterricht

Informatische Allgemeinbildung im Kontext anderer Fächer

Spannungsfeld

Gültigkeit und Anwendbarkeit von Modellvorstellungen

Über- und außerfachliche Anforderungen, in der Informatik konkret

Fachübergreifende Schlüsselkompetenzen

(engl. Cross-curricular-competencies) – Beispiel: Problemlösen

Informatische Allgemeinbildung und Medienbildung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 14 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Problemstellung

Problemstellung: Textstrukturen modellieren

Problemsituation

Entwickeln Sie ein informatisches Modell zur [De-]Konstruktion von

Textdokumenten. Das Modell soll sowohl die Erstellung als auch die Analyse

von Textdokumenten ermöglichen.

Vorgehen (Skizze für eine mögliche Sequenz)

Texte verschiedener Quellentypen – Gemeinsamkeiten und

Unterschiede

Logische Struktur ausgewählter Exemplare

Art der informatischen Modellierung [vorläufig] festlegen (z. B.

objektorientiert)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 14 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Problemstellung

Problemstellung: Textstrukturen modellieren

Problemsituation

Entwickeln Sie ein informatisches Modell zur [De-]Konstruktion von

Textdokumenten. Das Modell soll sowohl die Erstellung als auch die Analyse

von Textdokumenten ermöglichen.

Vorgehen (Skizze für eine mögliche Sequenz)

Texte verschiedener Quellentypen – Gemeinsamkeiten und

Unterschiede

Logische Struktur ausgewählter Exemplare

Art der informatischen Modellierung [vorläufig] festlegen (z. B.

objektorientiert)


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 15 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Textstrukturen objektorientiert modellieren

Schülerinnen und Schüler im 6. Jahrgang modellieren

Objektdiagramm (absatz1)

absatz1

Zeichen = ”Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,”

Ausrichtung = Zentriert

Zeilenabstand = 1,5

EinzugLinks= 2000

EinzugRechts = 2000

EinzugErstzeile = 0

EinzugRestzeilen = 0

AbstandOben = 0

AbstandUnten = 0


Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Textstrukturen objektorientiert modellieren

Schülerinnen und Schüler im 6. Jahrgang modellieren

Objektdiagramm (absatz1)

Klassendiagramm (DOKUMENT)

DOKUMENT

Name: ZEICHENKETTE

Abschnitte: LISTE – ABSCHNITT

Speicherort: ZEICHENKETTE

erzeugeAbsatz(text:ZEICHENKETTE): ABSATZ

gibAbsatz(index:GANZEZAHL): ABSATZ

erzeugeAbschnitt(): ABSCHNITT

gibCursor(): CURSOR

lade(ort:ZEICHENKETTE): WAHRHEITSWERT

speichere(ort:ZEICHENKETTE)

schließe()

absatz1

Zeichen = ”Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,”

Ausrichtung = Zentriert

Zeilenabstand = 1,5

EinzugLinks= 2000

EinzugRechts = 2000

EinzugErstzeile = 0

EinzugRestzeilen = 0

AbstandOben = 0

AbstandUnten = 0

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 15 / 19


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 15 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Textstrukturen objektorientiert modellieren

Schülerinnen und Schüler im 6. Jahrgang modellieren

Objektdiagramm (absatz1)

Klassendiagramm (DOKUMENT)

DOKUMENT

Name: ZEICHENKETTE

Abschnitte: LISTE – ABSCHNITT

Speicherort: ZEICHENKETTE

erzeugeAbsatz(text:ZEICHENKETTE): ABSATZ

gibAbsatz(index:GANZEZAHL): ABSATZ

erzeugeAbschnitt(): ABSCHNITT

gibCursor(): CURSOR

lade(ort:ZEICHENKETTE): WAHRHEITSWERT

speichere(ort:ZEICHENKETTE)

schließe()

absatz1

Zeichen = ”Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,”

Ausrichtung = Zentriert

Zeilenabstand = 1,5

EinzugLinks= 2000

EinzugRechts = 2000

EinzugErstzeile = 0

EinzugRestzeilen = 0

AbstandOben = 0

AbstandUnten = 0

grundlegende Klassenstruktur


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 15 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Textstrukturen objektorientiert modellieren

Schülerinnen und Schüler im 6. Jahrgang modellieren

Objektdiagramm (absatz1)

Klassendiagramm (DOKUMENT)

DOKUMENT

Name: ZEICHENKETTE

Abschnitte: LISTE – ABSCHNITT

Speicherort: ZEICHENKETTE

erzeugeAbsatz(text:ZEICHENKETTE): ABSATZ

gibAbsatz(index:GANZEZAHL): ABSATZ

erzeugeAbschnitt(): ABSCHNITT

gibCursor(): CURSOR

lade(ort:ZEICHENKETTE): WAHRHEITSWERT

speichere(ort:ZEICHENKETTE)

schließe()

absatz1

Zeichen = ”Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,”

Ausrichtung = Zentriert

Zeilenabstand = 1,5

EinzugLinks= 2000

EinzugRechts = 2000

EinzugErstzeile = 0

EinzugRestzeilen = 0

AbstandOben = 0

AbstandUnten = 0

grundlegende Klassenstruktur

vgl. [Humbert, 2006, S. 120f] aus: [Voß, 2006, S. 27]


Didaktik der Informatik

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsumsetzung: Texte mit Auszeichnungen

Modellierung Ô¨ Implementierung

Modellierung – weitgehend von der Umsetzung unabhängig

Implementierung der objektorientierten Modellierung z. B. mit Ponto

(siehe: http://ddi.cs.uni-dortmund.de/projekte/ponto, [Borchel

u. a., 2005]) Werkzeug, mit dem OpenOffice.org gesteuert wird

Lösungsansatz – Umsetzung der Modellierung

Textauszeichnungssprachen eignen sich zur logischen Beschreibung

verschiedener Quellentypen – Beispiele für Textauszeichnungssprachen

L A TEX SGML HTML XML ODF

L A TEX ist die älteste und speziell für den Textsatz entwickelte

Auszeichnungssprache – Eingabe eines L A TEX-Dokuments mit Texteditor

Verbreitung der Textauszeichung mit Hilfe von Auszeichnungssprachen

der SGML-Familie begannen mit HTML (unechte Teilmenge) ihre

Verbreitung – werden über XML und ODF kanalisiert

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 16 / 19


Didaktik der Informatik

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsumsetzung: Texte mit Auszeichnungen

Modellierung Ô¨ Implementierung

Modellierung – weitgehend von der Umsetzung unabhängig

Implementierung der objektorientierten Modellierung z. B. mit Ponto

(siehe: http://ddi.cs.uni-dortmund.de/projekte/ponto, [Borchel

u. a., 2005]) Werkzeug, mit dem OpenOffice.org gesteuert wird

Lösungsansatz – Umsetzung der Modellierung

Textauszeichnungssprachen eignen sich zur logischen Beschreibung

verschiedener Quellentypen – Beispiele für Textauszeichnungssprachen

L A TEX SGML HTML XML ODF

L A TEX ist die älteste und speziell für den Textsatz entwickelte

Auszeichnungssprache – Eingabe eines L A TEX-Dokuments mit Texteditor

Verbreitung der Textauszeichung mit Hilfe von Auszeichnungssprachen

der SGML-Familie begannen mit HTML (unechte Teilmenge) ihre

Verbreitung – werden über XML und ODF kanalisiert

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 16 / 19


Didaktik der Informatik

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsumsetzung: Texte mit Auszeichnungen

Modellierung Ô¨ Implementierung

Modellierung – weitgehend von der Umsetzung unabhängig

Implementierung der objektorientierten Modellierung z. B. mit Ponto

(siehe: http://ddi.cs.uni-dortmund.de/projekte/ponto, [Borchel

u. a., 2005]) Werkzeug, mit dem OpenOffice.org gesteuert wird

Lösungsansatz – Umsetzung der Modellierung

Textauszeichnungssprachen eignen sich zur logischen Beschreibung

verschiedener Quellentypen – Beispiele für Textauszeichnungssprachen

L A TEX SGML HTML XML ODF

L A TEX ist die älteste und speziell für den Textsatz entwickelte

Auszeichnungssprache – Eingabe eines L A TEX-Dokuments mit Texteditor

Verbreitung der Textauszeichung mit Hilfe von Auszeichnungssprachen

der SGML-Familie begannen mit HTML (unechte Teilmenge) ihre

Verbreitung – werden über XML und ODF kanalisiert

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 16 / 19


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 17 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsvarianten – Strukturierung

Strukturierung einiger Ansätze nach den Dimensionen Inhalt, Struktur und Form

Inhalt

Struktur

Form

nach [Tantau, 2009, S. 126]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 17 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsvarianten – Strukturierung

Strukturierung einiger Ansätze nach den Dimensionen Inhalt, Struktur und Form

Inhalt

ASCII

XML

Struktur

CSS

nach [Tantau, 2009, S. 126]

Form


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 17 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsvarianten – Strukturierung

Strukturierung einiger Ansätze nach den Dimensionen Inhalt, Struktur und Form

Inhalt

ASCII

DVI

XML

PostScript

PDF

Struktur

CSS

nach [Tantau, 2009, S. 126]

Form


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 17 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsvarianten – Strukturierung

Strukturierung einiger Ansätze nach den Dimensionen Inhalt, Struktur und Form

Inhalt

ASCII

DVI

XML

HTML

PostScript

PDF

Struktur

CSS

nach [Tantau, 2009, S. 126]

Form


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 17 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsvarianten – Strukturierung

Strukturierung einiger Ansätze nach den Dimensionen Inhalt, Struktur und Form

Inhalt

ASCII

DVI

TEX

XML

HTML

PostScript

PDF

Struktur

CSS

nach [Tantau, 2009, S. 126]

Form


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 17 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsvarianten – Strukturierung

Strukturierung einiger Ansätze nach den Dimensionen Inhalt, Struktur und Form

Inhalt

ASCII

DVI

XML

HTML

TEX

L A TEX

PostScript

PDF

Struktur

CSS

nach [Tantau, 2009, S. 126]

Form


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 17 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Mögliche Lösungen

Lösungsvarianten – Strukturierung

Strukturierung einiger Ansätze nach den Dimensionen Inhalt, Struktur und Form

Inhalt

ASCII

DVI

XML

HTML

TEX

L A TEX

ODF PostScript

PDF

Struktur

CSS

nach [Tantau, 2009, S. 126]

Form


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 18 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

pdfTEX– Dokumente setzen

TEX –Arbeitsabläufe

Vom LATEX-Quelltext zur Darstellung/zum Druck/zum PDF-Dokument – nach [Fauske, 2006]

.tex Datei


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 18 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

pdfTEX– Dokumente setzen

TEX –Arbeitsabläufe

Vom LATEX-Quelltext zur Darstellung/zum Druck/zum PDF-Dokument – nach [Fauske, 2006]

.tex Datei

TEX

.dvi Datei


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 18 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

pdfTEX– Dokumente setzen

TEX –Arbeitsabläufe

Vom LATEX-Quelltext zur Darstellung/zum Druck/zum PDF-Dokument – nach [Fauske, 2006]

.tex Datei

TEX

.dvi Datei

dvips

.ps Datei

xdvi

Bildschirm


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 18 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

pdfTEX– Dokumente setzen

TEX –Arbeitsabläufe

Vom LATEX-Quelltext zur Darstellung/zum Druck/zum PDF-Dokument – nach [Fauske, 2006]

.tex Datei

TEX

.dvi Datei

dvips

.ps Datei

ps2pdf

.pdf Datei

xdvi

gs

Bildschirm

Drucker


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 18 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

pdfTEX– Dokumente setzen

TEX –Arbeitsabläufe

Vom LATEX-Quelltext zur Darstellung/zum Druck/zum PDF-Dokument – nach [Fauske, 2006]

.tex Datei

TEX

.dvi Datei

dvips

.ps Datei

ps2pdf

.pdf Datei

xdvi

gs

Bildschirm

Drucker


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 18 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

pdfTEX– Dokumente setzen

TEX –Arbeitsabläufe

Vom LATEX-Quelltext zur Darstellung/zum Druck/zum PDF-Dokument – nach [Fauske, 2006]

pdfTEX

.tex Datei

TEX

.dvi Datei

dvips

.ps Datei

ps2pdf

.pdf Datei

xdvi

gs

Bildschirm

Drucker


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 15. April 2010 19 / 19

Beispiel – Textauszeichnung

Literatur

[Borchel u. a. 2005] Borchel, Christiane ; Humbert, Ludger ; Reinertz, Martin: Design of an Informatics System to Bridge the Gap Between Using and

Understanding in Informatics. In: Micheuz, Peter (Hrsg.) ; Antonitsch, Peter (Hrsg.) ; Mittermeir, Roland (Hrsg.): Innovative Concepts for Teaching

Informatics. Informatics in Secondary Schools: Evolution and Perspectives – Klagenfurt, 30 th March to 1 st April 2005. Wien : Ueberreuter Verlag,

2005. – ISBN 3–8000–5167–2, S. 53–63

[Fauske 2006] Fauske, Kjell M.: Example: The TEX work flow. December 2006. – cf. [?, p.6] http://www.texample.net/tikz/examples/tex-workflow/ –

last visited 25 th January 2009

[Humbert 2003] Humbert, Ludger: Zur wissenschaftlichen Fundierung der Schulinformatik. Witten : pad-Verlag, 2003

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:hbz:467-481. – ISBN 3–88515–214–2. – zugl. Dissertation an der Universität

Siegen http://www.ham.nw.schule.de/pub/bscw.cgi/d38820/ – geprüft: 24. Januar 2009

[Humbert 2006] Humbert, Ludger: Didaktik der Informatik – mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial. 2., überarbeitete und erweiterte Aufl. Wiesbaden :

B.G. Teubner Verlag, 2006 (Leitfäden der Informatik). – ISBN 3–8351–0112–9. – http://humbert.in.hagen.de/ddi/ – geprüft: 8. November 2009

[Jank u. Meyer 2002] Jank, Werner ; Meyer, Hilbert: Didaktische Modelle. 5., völlig überarb. Aufl. Berlin : Cornelsen Scriptor, 2002. – ISBN 3–589–21566–6.

– erste Aufl. 1991

[Sekretariat der KMK 2004] Sekretariat der KMK: Standards für die Lehrerbildung: Bericht der Arbeitsgruppe. Oktober 2004. – KMK – Ständige Konferenz

der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland –

http://marvin.sn.schule.de/~sembbdd/Handreichungen/Standards_Lehrerbildung_ber.pdf – geprüft: 25. Januar 2009

[Snow 1959] Snow, Charles P.: The two cultures. Reissue–September 1993. London : Cambridge Univ. Press, 1959. – ISBN 978–0521457309

[Tantau 2009] Tantau, Till ; Tantau, Till (Hrsg.): TikZ & PGF—Manual for Version 2.0—CVS / Universität zu Lübeck – Institut für Theoretische Informatik.

2009. – Manual. – http://media.texample.net/pgf/builds/pgfmanualCVS2009-04-08.pdf – last visited 15 th April 2009

[Terhart 2009] Terhart, Ewald: Didaktik – Eine Einführung. Stuttgart : Reclam, 2009. – ISBN 978–3–15–018623–7

[Veytsman 2006] Veytsman, Boris: Design of Presentations: Notes on Principles and LATEX Implementation. In: The PracTEX Journal (2006), October, Nr. 4. –

http://www.tug.org/pracjourn/2006-4/veytsman-design/ – last visited 25 th January 2009

[Voß 2006] Voß, Siglinde: Modellierung von Standardsoftwaresystemen aus didaktischer Sicht. München, Technische Universität – Institut für Informatik,

Dissertation, Juni 2006


Didaktik der Informatik – Vorlesung

2. Vorlesung: Informatik – geschichtliche Aspekte

StD Dipl.-Inform. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

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Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 2 / 24

Übersicht

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation

1 Übersicht

Gliederung der Präsentation

Themen der Vorlesung im Sommersemester 2010

2 Was ist Informatik?

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Historische Dimension – konstruktiv

Information

Information – Wissen – Daten

Informatische Modellierung

Paradigmen – Sichten auf die Welt

3 Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Geschichte ist interpretierbar

Interdisziplinarität versus Transdisziplinarität


Themen der Vorlesung (Stand 8. April 2010)

Kapitel in [Humbert, 2006]

.......................................................................................

1 Organisatorisches – Einführung .................................................. 2, 4



2 Informatik – geschichtliche Aspekte ............................................ 2



3 Genderdiskussion .................................................................... 9

4 Grundfragen des Lernens ........................................................... 3

5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ............................................... 4

6 Schulinformatik – Normierung ...................................................... 4

7 Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ................................... 5

8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ................................ 6

9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 4 / 24

Was ist Informatik?

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 2. Vorlesung:

Informatik – geschichtliche Aspekte

Kompetenzen 2. Vorlesung: Informatik – geschichtliche Aspekte

Alleinstellungsmerkmale der Informatik im Zusammenhang der

geschichtlichen Entwicklung herausarbeiten

Entwicklung und Herausbildung der Wissenschaft Informatik im Kontext

darstellen

Konsequenzen der Abgrenzungsproblematik erläutern –

Transdisziplinarität versus Interdisziplinarität

»Fundamentals« der Fachwissenschaft begründen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 4 / 24

Was ist Informatik?

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 2. Vorlesung:

Informatik – geschichtliche Aspekte

Kompetenzen 2. Vorlesung: Informatik – geschichtliche Aspekte

Alleinstellungsmerkmale der Informatik im Zusammenhang der

geschichtlichen Entwicklung herausarbeiten

Entwicklung und Herausbildung der Wissenschaft Informatik im Kontext

darstellen

Konsequenzen der Abgrenzungsproblematik erläutern –

Transdisziplinarität versus Interdisziplinarität

»Fundamentals« der Fachwissenschaft begründen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 4 / 24

Was ist Informatik?

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 2. Vorlesung:

Informatik – geschichtliche Aspekte

Kompetenzen 2. Vorlesung: Informatik – geschichtliche Aspekte

Alleinstellungsmerkmale der Informatik im Zusammenhang der

geschichtlichen Entwicklung herausarbeiten

Entwicklung und Herausbildung der Wissenschaft Informatik im Kontext

darstellen

Konsequenzen der Abgrenzungsproblematik erläutern –

Transdisziplinarität versus Interdisziplinarität

»Fundamentals« der Fachwissenschaft begründen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 4 / 24

Was ist Informatik?

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 2. Vorlesung:

Informatik – geschichtliche Aspekte

Kompetenzen 2. Vorlesung: Informatik – geschichtliche Aspekte

Alleinstellungsmerkmale der Informatik im Zusammenhang der

geschichtlichen Entwicklung herausarbeiten

Entwicklung und Herausbildung der Wissenschaft Informatik im Kontext

darstellen

Konsequenzen der Abgrenzungsproblematik erläutern –

Transdisziplinarität versus Interdisziplinarität

»Fundamentals« der Fachwissenschaft begründen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 4 / 24

Was ist Informatik?

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 2. Vorlesung:

Informatik – geschichtliche Aspekte

Kompetenzen 2. Vorlesung: Informatik – geschichtliche Aspekte

Alleinstellungsmerkmale der Informatik im Zusammenhang der

geschichtlichen Entwicklung herausarbeiten

Entwicklung und Herausbildung der Wissenschaft Informatik im Kontext

darstellen

Konsequenzen der Abgrenzungsproblematik erläutern –

Transdisziplinarität versus Interdisziplinarität

»Fundamentals« der Fachwissenschaft begründen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 5 / 24

Was ist Informatik?

Historische Dimension – konstruktiv

Historische Dimension – konstruktiv

Was ist Informatik?

Gegenstände der Informatik

Information als zentraler aber mehrdimensionaler Begriff der Informatik

Methoden der Informatik

Pragmatischer Ansatz

Verschränkung von Theorie und Praxis

Informatik als Methodologie

Bewertung von Definitionen – Innensichten der Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 6 / 24

Was ist Informatik?

Historische Dimension – konstruktiv

Was ist Informatik?

Etymologisch

Information und Automatik [Balzert, 1983]

InFormatik – Form als Schlüssel zu Information [Floyd, 2001]

Geschichtlich

automatische »Informations«verarbeitung [Steinbuch, 1957]

Kooperationspartnerin für jede Wissenschaft und jede Sparte

praktischer Tätigkeiten [Brauer u. Münch, 1996]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 6 / 24

Was ist Informatik?

Historische Dimension – konstruktiv

Was ist Informatik?

Etymologisch

Information und Automatik [Balzert, 1983]

InFormatik – Form als Schlüssel zu Information [Floyd, 2001]

Geschichtlich

automatische »Informations«verarbeitung [Steinbuch, 1957]

Kooperationspartnerin für jede Wissenschaft und jede Sparte

praktischer Tätigkeiten [Brauer u. Münch, 1996]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 7 / 24

Was ist Informatik?

Historische Dimension – konstruktiv

Gegenstände der Informatik

Grundlegend und unstrittig

Algorithmen und

Datenstrukturen

»Abbildung« von Algorithmen und Datenstrukturen in Informatiksysteme

Informatiksystem (vgl. erste Vorlesung)

Spezifische Zusammenstellung von Hardware, Software und

Netzverbindungen zur Lösung eines Anwendungsproblems [Claus u.

Schwill, 2006]

Fragen der Theoriebildung in diesem Kontext


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 7 / 24

Was ist Informatik?

Historische Dimension – konstruktiv

Gegenstände der Informatik

Grundlegend und unstrittig

Algorithmen und

Datenstrukturen

»Abbildung« von Algorithmen und Datenstrukturen in Informatiksysteme

Informatiksystem (vgl. erste Vorlesung)

Spezifische Zusammenstellung von Hardware, Software und

Netzverbindungen zur Lösung eines Anwendungsproblems [Claus u.

Schwill, 2006]

Fragen der Theoriebildung in diesem Kontext


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 7 / 24

Was ist Informatik?

Historische Dimension – konstruktiv

Gegenstände der Informatik

Grundlegend und unstrittig

Algorithmen und

Datenstrukturen

»Abbildung« von Algorithmen und Datenstrukturen in Informatiksysteme

Informatiksystem (vgl. erste Vorlesung)

Spezifische Zusammenstellung von Hardware, Software und

Netzverbindungen zur Lösung eines Anwendungsproblems [Claus u.

Schwill, 2006]

Fragen der Theoriebildung in diesem Kontext


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 8 / 24

Was ist Informatik?

Information

Information

¨ anerkannte Definition

technisch [Shannon, 1948]

Dimensionen

personal

}

organisationsbezogen [Floyd, 2001]

medial


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 8 / 24

Was ist Informatik?

Information

Information

¨ anerkannte Definition

technisch [Shannon, 1948]

Dimensionen

personal

}

organisationsbezogen [Floyd, 2001]

medial


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 8 / 24

Was ist Informatik?

Information

Information

¨ anerkannte Definition

technisch [Shannon, 1948]

Dimensionen

personal

}

organisationsbezogen [Floyd, 2001]

medial


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 9 / 24

Was ist Informatik?

Information – Wissen – Daten

Information – Wissen – Daten

Information

Wissen

Daten


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 9 / 24

Was ist Informatik?

Information – Wissen – Daten

Information – Wissen – Daten

Information

Wissen

Daten

Daten Wissen Information

syntaktisch

definierte

Verfahren

der

Datenverarbeitung

semantisch

begründete

Verfahren

der

Wissensrepräsentation

pragmatisch

kontrollierte

Informationserarbeitung

zur

informationellen

Handlungsabsicherung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 9 / 24

Was ist Informatik?

Information – Wissen – Daten

Information – Wissen – Daten

Information

Wissen

Daten

Daten Wissen Information

Daten Information Wissen

syntaktisch

definierte

Verfahren

der

Datenverarbeitung

semantisch

begründete

Verfahren

der

Wissensrepräsentation

pragmatisch

kontrollierte

Informationserarbeitung

zur

informationellen

Handlungsabsicherung

syntaktisch

definierte

Verfahren

der

Datenverarbeitung

semantisch

begründete

Verfahren

der

(Wissens-)

repräsentation

pragmatisch

kontrollierte

Wissenserarbeitung

zur

informationellen

Handlungsabsicherung

[Humbert, 2006, S. 11 Bild 2.1 und 2.2]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 10 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Modellierung – tradiert vs. informatisch

Entwicklung und Erstellung von Informatiksystemen

Traditionell: Bildung von Modellen zur Darstellung eines »Gegenstands«

unter Vernachlässigung »gewisser« Aspekte

Informatische Modellierung wirkt durch das erstellte Informatiksystem

in den modellierten Bereich zurück und verändert diesen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 10 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Modellierung – tradiert vs. informatisch

Entwicklung und Erstellung von Informatiksystemen

Traditionell: Bildung von Modellen zur Darstellung eines »Gegenstands«

unter Vernachlässigung »gewisser« Aspekte

Informatische Modellierung wirkt durch das erstellte Informatiksystem

in den modellierten Bereich zurück und verändert diesen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 10 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Modellierung – tradiert vs. informatisch

Entwicklung und Erstellung von Informatiksystemen

Traditionell: Bildung von Modellen zur Darstellung eines »Gegenstands«

unter Vernachlässigung »gewisser« Aspekte

Informatische Modellierung wirkt durch das erstellte Informatiksystem

in den modellierten Bereich zurück und verändert diesen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 11 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung

Metaphern zur Modellierung

»Fenster zur Wirklichkeit«

zur Wahrnehmung der (ggf. virtuellen) Realität

»Handgriff zur Wirklichkeit«

zur Entwicklung und Verwendung von Informatikmodellen

[Floyd u. Klischewski, 1998]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 11 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung

Metaphern zur Modellierung

»Fenster zur Wirklichkeit«

zur Wahrnehmung der (ggf. virtuellen) Realität

»Handgriff zur Wirklichkeit«

zur Entwicklung und Verwendung von Informatikmodellen

[Floyd u. Klischewski, 1998]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 11 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung

Metaphern zur Modellierung

»Fenster zur Wirklichkeit«

zur Wahrnehmung der (ggf. virtuellen) Realität

»Handgriff zur Wirklichkeit«

zur Entwicklung und Verwendung von Informatikmodellen

[Floyd u. Klischewski, 1998]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 12 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Vorgehen – informatische Modellierung

Vorgehenselemente

1

Informatisierung

Anwendungsmodell des Gegenstandsbereichs

2

Diskretisieren

Spezifikation durch ein formales Modell

3

Systemisieren

Definieren durch eine Menge von berechenbaren Funktionen

[Floyd u. Klischewski, 1998]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 12 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Vorgehen – informatische Modellierung

Vorgehenselemente

1

Informatisierung

Anwendungsmodell des Gegenstandsbereichs

2

Diskretisieren

Spezifikation durch ein formales Modell

3

Systemisieren

Definieren durch eine Menge von berechenbaren Funktionen

[Floyd u. Klischewski, 1998]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 12 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Vorgehen – informatische Modellierung

Vorgehenselemente

1

Informatisierung

Anwendungsmodell des Gegenstandsbereichs

2

Diskretisieren

Spezifikation durch ein formales Modell

3

Systemisieren

Definieren durch eine Menge von berechenbaren Funktionen

[Floyd u. Klischewski, 1998]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 12 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Vorgehen – informatische Modellierung

Vorgehenselemente

1

Informatisierung

Anwendungsmodell des Gegenstandsbereichs

2

Diskretisieren

Spezifikation durch ein formales Modell

3

Systemisieren

Definieren durch eine Menge von berechenbaren Funktionen

[Floyd u. Klischewski, 1998]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 13 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – schematisch

Ergebnisse

validieren

Situation

Welt

Informatik

interpretieren

formalisieren

Konsequenzen

verarbeiten

Modell

Lösung Problem

[Humbert, 2006, S. 14 (Bild 2.5 – gedreht!)]


Didaktik der Informatik

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Erstellung eines Informatikprodukts

Erklären −→

Zuhören

−→

Verstehen

−→

−→

Verifizieren

Formal

Informal

Modellieren

−→

Konstruieren

−→

nach [Klaeren u. Sperber, 2007, S. 6]

vgl. [Humbert, 2006, S. 14 (Bild 2.4)]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 14 / 24


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 15 / 24

Was ist Informatik?

Informatische Modellierung

Informatische Modellierung – Probleme

Problembereich

Dekontextualisierung

Informatiksystem

Rekontextualisierung

Schlussfolgerungen

soziale Bedingtheit berücksichtigen

Informatiksysteme unterstützen als Werkzeuge soziale Prozesse

partizipative Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

Was ist Informatik?

Paradigmen – Sichten auf die Welt

»Sichten auf die Welt«

Auffassung

Auswertung von Ausdrücken

einer formalen Sprache

Beantwortung von Anfragen

an ein Informationssystem

Manipulation von Objekten

der realen Welt

Sprachklasse

funktionale und applikative

Sprachen

relationale und logische

Sprachen

prozedurale, imperative und

objektorientierte Sprachen

nach [Padawitz, 2007, S. 5]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 16 / 24


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 17 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Entstehen der Informatik – Wurzeln

Ideengeschichte der Informatik

In vielen Kulturen: Konstruktionsvorschriften in Form von Algorithmen für

verschiedene Bereiche (nicht nur Mathematik, auch Sport, Religion u.v.a.m.)

entwickelt und »abgearbeitet«

Leibniz (um 1680) »Es wird dann beim Auftreten von Streitfragen für zwei

Philosophen nicht mehr Aufwand an wissenschaftlichem Gespräch erforderlich

sein als für zwei Rechnerfachleute. Es wird genügen, Schreibzeug zur Hand zu

nehmen, sich vor das Rechengerät zu setzen und zueinander [. . . ] zu sagen:

Laßt uns rechnen« [Dreschler-Fischer, 2000, S. 169].

Charles Babbage entwickelt ab ca. 1822 die Ideen der »Analytical Engine«

[Menabrea, 1842]

Ideen zur Beschreibung der mathematischen Arbeit beim Beweisen von Sätzen

durch Gödel und Turing – Folgen des Hilbertschen Programms zur vollständigen

Formalisierung der Mathematik

1938 realisiert Konrad Zuse den ersten Universalcomputer (Entwurf 1936)

John [von Neumann, 1945] beschreibt den Universalcomputer


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 17 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Entstehen der Informatik – Wurzeln

Ideengeschichte der Informatik

In vielen Kulturen: Konstruktionsvorschriften in Form von Algorithmen für

verschiedene Bereiche (nicht nur Mathematik, auch Sport, Religion u.v.a.m.)

entwickelt und »abgearbeitet«

Leibniz (um 1680) »Es wird dann beim Auftreten von Streitfragen für zwei

Philosophen nicht mehr Aufwand an wissenschaftlichem Gespräch erforderlich

sein als für zwei Rechnerfachleute. Es wird genügen, Schreibzeug zur Hand zu

nehmen, sich vor das Rechengerät zu setzen und zueinander [. . . ] zu sagen:

Laßt uns rechnen« [Dreschler-Fischer, 2000, S. 169].

Charles Babbage entwickelt ab ca. 1822 die Ideen der »Analytical Engine«

[Menabrea, 1842]

Ideen zur Beschreibung der mathematischen Arbeit beim Beweisen von Sätzen

durch Gödel und Turing – Folgen des Hilbertschen Programms zur vollständigen

Formalisierung der Mathematik

1938 realisiert Konrad Zuse den ersten Universalcomputer (Entwurf 1936)

John [von Neumann, 1945] beschreibt den Universalcomputer


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 17 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Entstehen der Informatik – Wurzeln

Ideengeschichte der Informatik

In vielen Kulturen: Konstruktionsvorschriften in Form von Algorithmen für

verschiedene Bereiche (nicht nur Mathematik, auch Sport, Religion u.v.a.m.)

entwickelt und »abgearbeitet«

Leibniz (um 1680) »Es wird dann beim Auftreten von Streitfragen für zwei

Philosophen nicht mehr Aufwand an wissenschaftlichem Gespräch erforderlich

sein als für zwei Rechnerfachleute. Es wird genügen, Schreibzeug zur Hand zu

nehmen, sich vor das Rechengerät zu setzen und zueinander [. . . ] zu sagen:

Laßt uns rechnen« [Dreschler-Fischer, 2000, S. 169].

Charles Babbage entwickelt ab ca. 1822 die Ideen der »Analytical Engine«

[Menabrea, 1842]

Ideen zur Beschreibung der mathematischen Arbeit beim Beweisen von Sätzen

durch Gödel und Turing – Folgen des Hilbertschen Programms zur vollständigen

Formalisierung der Mathematik

1938 realisiert Konrad Zuse den ersten Universalcomputer (Entwurf 1936)

John [von Neumann, 1945] beschreibt den Universalcomputer


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 17 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Entstehen der Informatik – Wurzeln

Ideengeschichte der Informatik

In vielen Kulturen: Konstruktionsvorschriften in Form von Algorithmen für

verschiedene Bereiche (nicht nur Mathematik, auch Sport, Religion u.v.a.m.)

entwickelt und »abgearbeitet«

Leibniz (um 1680) »Es wird dann beim Auftreten von Streitfragen für zwei

Philosophen nicht mehr Aufwand an wissenschaftlichem Gespräch erforderlich

sein als für zwei Rechnerfachleute. Es wird genügen, Schreibzeug zur Hand zu

nehmen, sich vor das Rechengerät zu setzen und zueinander [. . . ] zu sagen:

Laßt uns rechnen« [Dreschler-Fischer, 2000, S. 169].

Charles Babbage entwickelt ab ca. 1822 die Ideen der »Analytical Engine«

[Menabrea, 1842]

Ideen zur Beschreibung der mathematischen Arbeit beim Beweisen von Sätzen

durch Gödel und Turing – Folgen des Hilbertschen Programms zur vollständigen

Formalisierung der Mathematik

1938 realisiert Konrad Zuse den ersten Universalcomputer (Entwurf 1936)

John [von Neumann, 1945] beschreibt den Universalcomputer


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 17 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Entstehen der Informatik – Wurzeln

Ideengeschichte der Informatik

In vielen Kulturen: Konstruktionsvorschriften in Form von Algorithmen für

verschiedene Bereiche (nicht nur Mathematik, auch Sport, Religion u.v.a.m.)

entwickelt und »abgearbeitet«

Leibniz (um 1680) »Es wird dann beim Auftreten von Streitfragen für zwei

Philosophen nicht mehr Aufwand an wissenschaftlichem Gespräch erforderlich

sein als für zwei Rechnerfachleute. Es wird genügen, Schreibzeug zur Hand zu

nehmen, sich vor das Rechengerät zu setzen und zueinander [. . . ] zu sagen:

Laßt uns rechnen« [Dreschler-Fischer, 2000, S. 169].

Charles Babbage entwickelt ab ca. 1822 die Ideen der »Analytical Engine«

[Menabrea, 1842]

Ideen zur Beschreibung der mathematischen Arbeit beim Beweisen von Sätzen

durch Gödel und Turing – Folgen des Hilbertschen Programms zur vollständigen

Formalisierung der Mathematik

1938 realisiert Konrad Zuse den ersten Universalcomputer (Entwurf 1936)

John [von Neumann, 1945] beschreibt den Universalcomputer


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 17 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Entstehen der Informatik – Wurzeln

Ideengeschichte der Informatik

In vielen Kulturen: Konstruktionsvorschriften in Form von Algorithmen für

verschiedene Bereiche (nicht nur Mathematik, auch Sport, Religion u.v.a.m.)

entwickelt und »abgearbeitet«

Leibniz (um 1680) »Es wird dann beim Auftreten von Streitfragen für zwei

Philosophen nicht mehr Aufwand an wissenschaftlichem Gespräch erforderlich

sein als für zwei Rechnerfachleute. Es wird genügen, Schreibzeug zur Hand zu

nehmen, sich vor das Rechengerät zu setzen und zueinander [. . . ] zu sagen:

Laßt uns rechnen« [Dreschler-Fischer, 2000, S. 169].

Charles Babbage entwickelt ab ca. 1822 die Ideen der »Analytical Engine«

[Menabrea, 1842]

Ideen zur Beschreibung der mathematischen Arbeit beim Beweisen von Sätzen

durch Gödel und Turing – Folgen des Hilbertschen Programms zur vollständigen

Formalisierung der Mathematik

1938 realisiert Konrad Zuse den ersten Universalcomputer (Entwurf 1936)

John [von Neumann, 1945] beschreibt den Universalcomputer


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L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 17 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Ideengeschichtliche Wurzeln

Entstehen der Informatik – Wurzeln

Ideengeschichte der Informatik

In vielen Kulturen: Konstruktionsvorschriften in Form von Algorithmen für

verschiedene Bereiche (nicht nur Mathematik, auch Sport, Religion u.v.a.m.)

entwickelt und »abgearbeitet«

Leibniz (um 1680) »Es wird dann beim Auftreten von Streitfragen für zwei

Philosophen nicht mehr Aufwand an wissenschaftlichem Gespräch erforderlich

sein als für zwei Rechnerfachleute. Es wird genügen, Schreibzeug zur Hand zu

nehmen, sich vor das Rechengerät zu setzen und zueinander [. . . ] zu sagen:

Laßt uns rechnen« [Dreschler-Fischer, 2000, S. 169].

Charles Babbage entwickelt ab ca. 1822 die Ideen der »Analytical Engine«

[Menabrea, 1842]

Ideen zur Beschreibung der mathematischen Arbeit beim Beweisen von Sätzen

durch Gödel und Turing – Folgen des Hilbertschen Programms zur vollständigen

Formalisierung der Mathematik

1938 realisiert Konrad Zuse den ersten Universalcomputer (Entwurf 1936)

John [von Neumann, 1945] beschreibt den Universalcomputer


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 18 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (1)

Zielgerichtet

»In ihrem Grundmuster laufen vor allem die historischen Darstellungen

durchweg auf eine teleologische Interpretation der Entstehung des

Computers [. . . ] hinaus: ›Die Erfindung des Computers stellt die

Vollendung eines alten Traums dar, der – zunächst unbewußt – zwanzig

Jahrhunderte lang reifte. . . . An diesem Abenteuer war die ganze

Menschheit beteiligt, von den ältesten Zivilisationen bis in unsere Zeit‹

(Ligonnière, zitiert nach Lévy 1994: 921)« [Hohn, 1998, S. 131,

Fußnote 61].

Hohn wendet sich in [Hohn, 1998, ab S. 131ff] gegen die auf ein Ziel

hin orientierte Interpretation der Geschichte, da

der Prozess an vielen Stellen nachweisbar über lange Zeit unterbrochen

wurde,

vorherige Ideen erst sehr viel später wieder entdeckt wurden,

Absichten nicht durch ein Forschungsprogramm determiniert sind, etc.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 18 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (1)

Zielgerichtet

»In ihrem Grundmuster laufen vor allem die historischen Darstellungen

durchweg auf eine teleologische Interpretation der Entstehung des

Computers [. . . ] hinaus: ›Die Erfindung des Computers stellt die

Vollendung eines alten Traums dar, der – zunächst unbewußt – zwanzig

Jahrhunderte lang reifte. . . . An diesem Abenteuer war die ganze

Menschheit beteiligt, von den ältesten Zivilisationen bis in unsere Zeit‹

(Ligonnière, zitiert nach Lévy 1994: 921)« [Hohn, 1998, S. 131,

Fußnote 61].

Hohn wendet sich in [Hohn, 1998, ab S. 131ff] gegen die auf ein Ziel

hin orientierte Interpretation der Geschichte, da

der Prozess an vielen Stellen nachweisbar über lange Zeit unterbrochen

wurde,

vorherige Ideen erst sehr viel später wieder entdeckt wurden,

Absichten nicht durch ein Forschungsprogramm determiniert sind, etc.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 18 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (1)

Zielgerichtet – niemals

»In ihrem Grundmuster laufen vor allem die historischen Darstellungen

durchweg auf eine teleologische Interpretation der Entstehung des

Computers [. . . ] hinaus: ›Die Erfindung des Computers stellt die

Vollendung eines alten Traums dar, der – zunächst unbewußt – zwanzig

Jahrhunderte lang reifte. . . . An diesem Abenteuer war die ganze

Menschheit beteiligt, von den ältesten Zivilisationen bis in unsere Zeit‹

(Ligonnière, zitiert nach Lévy 1994: 921)« [Hohn, 1998, S. 131,

Fußnote 61].

Hohn wendet sich in [Hohn, 1998, ab S. 131ff] gegen die auf ein Ziel

hin orientierte Interpretation der Geschichte, da

der Prozess an vielen Stellen nachweisbar über lange Zeit unterbrochen

wurde,

vorherige Ideen erst sehr viel später wieder entdeckt wurden,

Absichten nicht durch ein Forschungsprogramm determiniert sind, etc.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 19 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (2)

Zielgerichtet – niemals

Es soll angemerkt werden, dass von mir einige der Einschätzungen

(== Interpretationen durch [Hohn, 1998]) durchaus kritisch gesehen werden

Beispiel: die inzwischen häufig vorgetragene »Fehlentwicklung« von

ALGOL halte ich für eine völlige Verkennung der Tatsache, dass bis

heute in allgemeinen Lehrbüchern eben kein C[++] oder Java-Code zu

finden ist, sondern Pseudocode, der sich an ALGOL anlehnt.

Trotz dieser Detailkritik halte ich die Arbeit von Hohn für sehr wichtig, da er

von außen auf die Geschichte der Informatik blickt.

Die Sicht von Innen

GI unterhält einen eigenen Arbeitskreis zur Geschichte

Konferenzserie zur Geschichte der Programmiersprachen (HOPL)

Konferenz zu didaktischen Herausforderungen, die sich aus

geschichtlichen Aspekten ergeben (2007 – Klagenfurt – MEDICHI)

Vielzahl von Veröffentlichungen zur Geschichte der Informatik (Vorsicht!)

Didaktik der Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 19 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (2)

Zielgerichtet – niemals

Es soll angemerkt werden, dass von mir einige der Einschätzungen

(== Interpretationen durch [Hohn, 1998]) durchaus kritisch gesehen werden

Beispiel: die inzwischen häufig vorgetragene »Fehlentwicklung« von

ALGOL halte ich für eine völlige Verkennung der Tatsache, dass bis

heute in allgemeinen Lehrbüchern eben kein C[++] oder Java-Code zu

finden ist, sondern Pseudocode, der sich an ALGOL anlehnt.

Trotz dieser Detailkritik halte ich die Arbeit von Hohn für sehr wichtig, da er

von außen auf die Geschichte der Informatik blickt.

Die Sicht von Innen

GI unterhält einen eigenen Arbeitskreis zur Geschichte

Konferenzserie zur Geschichte der Programmiersprachen (HOPL)

Konferenz zu didaktischen Herausforderungen, die sich aus

geschichtlichen Aspekten ergeben (2007 – Klagenfurt – MEDICHI)

Vielzahl von Veröffentlichungen zur Geschichte der Informatik (Vorsicht!)

Didaktik der Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 19 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (2)

Zielgerichtet – niemals

Es soll angemerkt werden, dass von mir einige der Einschätzungen

(== Interpretationen durch [Hohn, 1998]) durchaus kritisch gesehen werden

Beispiel: die inzwischen häufig vorgetragene »Fehlentwicklung« von

ALGOL halte ich für eine völlige Verkennung der Tatsache, dass bis

heute in allgemeinen Lehrbüchern eben kein C[++] oder Java-Code zu

finden ist, sondern Pseudocode, der sich an ALGOL anlehnt.

Trotz dieser Detailkritik halte ich die Arbeit von Hohn für sehr wichtig, da er

von außen auf die Geschichte der Informatik blickt.

Die Sicht von Innen

GI unterhält einen eigenen Arbeitskreis zur Geschichte

Konferenzserie zur Geschichte der Programmiersprachen (HOPL)

Konferenz zu didaktischen Herausforderungen, die sich aus

geschichtlichen Aspekten ergeben (2007 – Klagenfurt – MEDICHI)

Vielzahl von Veröffentlichungen zur Geschichte der Informatik (Vorsicht!)

Didaktik der Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 19 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (2)

Zielgerichtet – niemals

Es soll angemerkt werden, dass von mir einige der Einschätzungen

(== Interpretationen durch [Hohn, 1998]) durchaus kritisch gesehen werden

Beispiel: die inzwischen häufig vorgetragene »Fehlentwicklung« von

ALGOL halte ich für eine völlige Verkennung der Tatsache, dass bis

heute in allgemeinen Lehrbüchern eben kein C[++] oder Java-Code zu

finden ist, sondern Pseudocode, der sich an ALGOL anlehnt.

Trotz dieser Detailkritik halte ich die Arbeit von Hohn für sehr wichtig, da er

von außen auf die Geschichte der Informatik blickt.

Die Sicht von Innen

GI unterhält einen eigenen Arbeitskreis zur Geschichte

Konferenzserie zur Geschichte der Programmiersprachen (HOPL)

Konferenz zu didaktischen Herausforderungen, die sich aus

geschichtlichen Aspekten ergeben (2007 – Klagenfurt – MEDICHI)

Vielzahl von Veröffentlichungen zur Geschichte der Informatik (Vorsicht!)

Didaktik der Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 19 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Geschichte ist interpretierbar

Interpretation der Geschichte der Informatik (2)

Zielgerichtet – niemals

Es soll angemerkt werden, dass von mir einige der Einschätzungen

(== Interpretationen durch [Hohn, 1998]) durchaus kritisch gesehen werden

Beispiel: die inzwischen häufig vorgetragene »Fehlentwicklung« von

ALGOL halte ich für eine völlige Verkennung der Tatsache, dass bis

heute in allgemeinen Lehrbüchern eben kein C[++] oder Java-Code zu

finden ist, sondern Pseudocode, der sich an ALGOL anlehnt.

Trotz dieser Detailkritik halte ich die Arbeit von Hohn für sehr wichtig, da er

von außen auf die Geschichte der Informatik blickt.

Die Sicht von Innen

GI unterhält einen eigenen Arbeitskreis zur Geschichte

Konferenzserie zur Geschichte der Programmiersprachen (HOPL)

Konferenz zu didaktischen Herausforderungen, die sich aus

geschichtlichen Aspekten ergeben (2007 – Klagenfurt – MEDICHI)

Vielzahl von Veröffentlichungen zur Geschichte der Informatik (Vorsicht!)

Didaktik der Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 20 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Interdisziplinarität versus Transdisziplinarität

Interdisziplinarität

Interdisziplinarität

stellt größere disziplinäre Orientierungen wieder her

erweitert das Erkenntnisinteresse innerhalb von Fächern und Disziplinen

und über Fächer und Disziplinen hinweg

nach [Mittelstraß, 2005, S. 19]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 20 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Interdisziplinarität versus Transdisziplinarität

Interdisziplinarität – Transdisziplinarität

Interdisziplinarität

stellt größere disziplinäre Orientierungen wieder her

erweitert das Erkenntnisinteresse innerhalb von Fächern und Disziplinen

und über Fächer und Disziplinen hinweg

nach [Mittelstraß, 2005, S. 19]

Transdisziplinarität

»wird als ein Forschungs- und Wissenschaftsprinzip verstanden, das überall

dort wirksam wird, wo eine allein fachliche oder disziplinäre Definition von

Problemlagen und Problemlösungen nicht möglich ist bzw. über derartige

Definitionen hinausgeführt wird« [Mittelstraß, 2005, S. 18].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 21 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Interdisziplinarität versus Transdisziplinarität

Transdisziplinarität als Prinzip

Interdisziplinarität wird von Mittelstraß als Reparatur von

wissenschaftlichen Fehlentwicklungen eingeschätzt

Ziel der Interdisziplinarität: das verlorengegangene wissenschaftliche

Prinzip der Orientierung in größeren Einheiten korrigierren

Weitergehendes Ziel der Transdisziplinarität: methodische

Berücksichtigung der Überschreitung von Disziplingrenzen (1987 von

Mittelstraß vorgeschlagen)

Dabei ist zu berücksichtigen, dass Transdisziplinarität (nach Mittelstraß)

eine Umorientierung darstellt, die kein Theorieprinzip ist, das

Lehrbücher verändert, sondern ein forschungsleitendes Prinzip, das

institutionelle Gewohnheiten methodisch hinterfragt und aufhebt.

(vgl.[Mittelstraß, 2005])


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 21 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Interdisziplinarität versus Transdisziplinarität

Transdisziplinarität als Prinzip

Interdisziplinarität wird von Mittelstraß als Reparatur von

wissenschaftlichen Fehlentwicklungen eingeschätzt

Ziel der Interdisziplinarität: das verlorengegangene wissenschaftliche

Prinzip der Orientierung in größeren Einheiten korrigierren

Weitergehendes Ziel der Transdisziplinarität: methodische

Berücksichtigung der Überschreitung von Disziplingrenzen (1987 von

Mittelstraß vorgeschlagen)

Dabei ist zu berücksichtigen, dass Transdisziplinarität (nach Mittelstraß)

eine Umorientierung darstellt, die kein Theorieprinzip ist, das

Lehrbücher verändert, sondern ein forschungsleitendes Prinzip, das

institutionelle Gewohnheiten methodisch hinterfragt und aufhebt.

(vgl.[Mittelstraß, 2005])


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 22 / 24

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

Literatur

[Balzert 1983] Balzert, Helmut: Informatik: 1. Vom Problem zum Programm – Hauptband. 2. Aufl. München :

Hueber-Holzmann Verlag, 1983. – ISBN 3–19–009851–4. – 1. Aufl. 1976

[Brauer u. Münch 1996] Brauer, Wilfried ; Münch, Siegfried: Studien- und Forschungsführer Informatik.

3. völlig neu bearbeitete Aufl. Berlin, Heidelberg : Springer, 1996

[Claus u. Schwill 2006] Claus, Volker ; Schwill, Andreas ; Meyers Lexikonredaktion (Hrsg.): Duden Informatik

A–Z. Fachlexikon für Studium und Praxis. 4., überarb. u. aktualis. Aufl. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich :

Bibliographisches Institut, 2006. – ISBN 3–411–05234–1

[Dreschler-Fischer 2000] Dreschler-Fischer, Leonie: Der Gott der Informatik. Gott und das Internet? Gott und

künstliche Intelligenz? In: Adamski, Heiner (Hrsg.) ; Denecke, Axel (Hrsg.) ; Hartmann, Wilfried (Hrsg.): Der

»gott« der Fakultäten. Berlin : LIT Verlag, 2000. – ISBN 3–82584935–X, S. 159–177

[Floyd 2001] Floyd, Christiane: Informatik – Mensch – Gesellschaft 1. Prüfungsunterlagen. Universität

Hamburg – Fachbereich Informatik, 2001. – zugl. Informatik – eine Standortbestimmung – Hamburg,

September 1998 von C. Floyd und R. Klischewski

[Floyd u. Klischewski 1998] Floyd, Christiane ; Klischewski, Ralf: Modellierung – ein Handgriff zur Wirklichkeit.

Zur sozialen Konstruktion und Wirksamkeit von Informatik-Modellen. In: Pohl, Klaus (Hrsg.) ; Schürr, Andy

(Hrsg.) ; Vossen, Gottfried (Hrsg.) ; Universität Münster (Veranst.): Modellierung ´98 – Proceedings.

Universität Münster : Institut für angewandte Mathematik und Informatik, März 1998 (Bericht 6/98-I). –

ISSN 1613–0073, S. 21–26. –

http://SunSITE.Informatik.RWTH-Aachen.DE/Publications/CEUR-WS/Vol-9/ – geprüft:

22. Januar 2009


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 23 / 24

Literatur (cont.)

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

[Hohn 1998] Hohn, Hans-Willy: Kognitive Strukturen und Steuerungsprobleme der Forschung – Kernphysik

und Informatik im Vergleich. Frankfurt a. M., New York : Campus Verlag, 1998 (Schriften des

Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, Köln Bd. 36). – ISBN 3–593–36102–7. – überarbeitete

Fassung der Habilitationsschrift – Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld – Dezember 1997 –

http://www.mpifg.de/pu/mpifg_book/mpifg_bd_36.pdf – geprüft: 5. Januar 2009

[Humbert 2006] Humbert, Ludger: Didaktik der Informatik – mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial. 2.,

überarbeitete und erweiterte Aufl. Wiesbaden : B.G. Teubner Verlag, 2006 (Leitfäden der Informatik). –

ISBN 3–8351–0112–9. – http://humbert.in.hagen.de/ddi/ – geprüft: 8. November 2009

[Klaeren u. Sperber 2007] Klaeren, Herbert ; Sperber, Michael: Die Macht der Abstraktion. Einführung in die

Programmierung. 1. Aufl. Wiesbaden : B. G. Teubner, 2007. – ISBN 978–3–8351–0155–5

[Menabrea 1842] Menabrea, L. F.: Sketch of The Analytical Engine. Invented by Charles Babbage. With notes

upon the Memoir by the Translator Ada Augusta, Countess of Lovelace. In: Bibliothèque Universelle de

Genève (1842), October, Nr. No. 82. – http://www.fourmilab.ch/babbage/sketch.html – last visited:

26 th March 2009

[Mittelstraß 2005] Mittelstraß, Jürgen: Methodische Transdisziplinarität. In: Technikfolgenabschätzung Theorie

und Praxis 14 (2005), Juni, Nr. 2, S. 18–23. – http://www.itas.fzk.de/tatup/052/mitt05a.htm –

geprüft: 12. April 2008

[von Neumann 1945] Neumann, John von: First Draft of a Report on the EDVAC. In: University of Pennsylvania

(1945), June. – http://qss.stanford.edu/~godfrey/vonNeumann/vnedvac.pdf – last visited

22 th January 2009

[Padawitz 2007] Padawitz, Peter: Grundlagen und Methoden funktionaler Programmierung –

Vorlesungsskriptum. Dortmund : Universität, 2007. –

http://fldit-www.cs.uni-dortmund.de/~peter/ProgNeu.pdf – geprüft: 22. Januar 2009


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 22. April 2010 24 / 24

Literatur (cont.)

Entwicklung der Fachwissenschaft Informatik

[Shannon 1948] Shannon, Claude E.: A Mathematical Theory of Communication. In: Bell System Technical

Journal 27 (1948), July, October, S. 379–423 and pp. 623–656. –

http://cm.bell-labs.com/cm/ms/what/shannonday/paper.html – last visited 1 st October 2008

[Steinbuch 1957] Steinbuch, Karl: Informatik: Automatische Informationsverarbeitung. In: SEG-Nachrichten

(Technische Mitteilungen der Standard Elektrik Gruppe) – Firmenzeitschrift (1957), Nr. 4, S. 171


Didaktik der Informatik – Vorlesung

3. Vorlesung: Gender und »Informatik – Lernen und Lehren«

StD Dipl.-Inform. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

Dieses Dokument wird unter der folgenden Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de


Didaktik der Informatik

Übersicht

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation

1 Übersicht

Gliederung der Präsentation

Themen der Vorlesung im Sommersemester 2010

Kompetenzen 3. Vorlesung

2 Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Gender Mainstreaming – Genderladung

3 Forschungsergebnisse

Problemaufriss

. . . und Informatik

. . . und berufliche Bildung

. . . gescheitert

Gender – Forschung im Kontext der Informatik

Frauen in der Geschichte der Informatik

4 Gestaltung der Koedukation

Status quo

Perspektiven – Auswege aus dem Dilemma?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 2 / 23


Themen der Vorlesung (Stand 9. April 2010)

Kapitel in [Humbert, 2006]

.......................................................................................

1 Organisatorisches – Einführung .................................................. 2, 4

2 Informatik – geschichtliche Aspekte ................................................ 2



3

✂Genderdiskussion ................................................................ 9 ✁

4 Grundfragen des Lernens ........................................................... 3

5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ............................................... 4

6 Schulinformatik – Normierung ...................................................... 4

7 Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ................................... 5

8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ................................ 6

9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 4 / 23

Übersicht

Kompetenzen 3. Vorlesung

Kompetenzen 3. Vorlesung:

Gender und »Informatik – Lernen und Lehren«

Gender und »Informatik – Lernen und Lehren«

Begriffe, Diskussionskontext und Ergebnisse verdeutlichen

Statistische Daten kennen

Vorschläge zur Beeinflussung der Situation bewerten

Eigenes Handeln auf dem Hintergrund der Ergebnisse reflektieren

vgl. dazu Rollenspiel – siehe [Humbert, 2006, Anhang G]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 4 / 23

Übersicht

Kompetenzen 3. Vorlesung

Kompetenzen 3. Vorlesung:

Gender und »Informatik – Lernen und Lehren«

Gender und »Informatik – Lernen und Lehren«

Begriffe, Diskussionskontext und Ergebnisse verdeutlichen

Statistische Daten kennen

Vorschläge zur Beeinflussung der Situation bewerten

Eigenes Handeln auf dem Hintergrund der Ergebnisse reflektieren

vgl. dazu Rollenspiel – siehe [Humbert, 2006, Anhang G]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht

»Gender« wird als isolierte Kategorie verwendet.

Gender drückt sich aus/realisiert sich in


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht

»Gender« wird als isolierte Kategorie verwendet.

Gender drückt sich aus/realisiert sich in

sozialen Interaktionen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht

»Gender« wird als isolierte Kategorie verwendet.

Gender drückt sich aus/realisiert sich in

sozialen Interaktionen

gesellschaftlichen Prozessen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht

»Gender« wird als isolierte Kategorie verwendet.

Gender drückt sich aus/realisiert sich in

sozialen Interaktionen

gesellschaftlichen Prozessen

der eigenen Körperwahrnehmung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht

»Gender« wird als isolierte Kategorie verwendet.

Gender drückt sich aus/realisiert sich in

sozialen Interaktionen

gesellschaftlichen Prozessen

der eigenen Körperwahrnehmung

technischen Artefakten


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht

»Gender« wird als isolierte Kategorie verwendet.

Gender drückt sich aus/realisiert sich in

sozialen Interaktionen

gesellschaftlichen Prozessen

der eigenen Körperwahrnehmung

technischen Artefakten

»Gendering« bezeichnet die Prozesse, die Gender konstruieren.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 5 / 23

Begriffe

Geschlecht – Gender – Gendering

Geschlecht – Gender – Gendering – . . .

»Geschlecht« umfasst die Kategorien

Sex – biologisches Geschlecht

Gender – soziales Geschlecht

»Gender« wird als isolierte Kategorie verwendet.

Gender drückt sich aus/realisiert sich in

sozialen Interaktionen

gesellschaftlichen Prozessen

der eigenen Körperwahrnehmung

technischen Artefakten

»Gendering« bezeichnet die Prozesse, die Gender konstruieren.

[Schinzel u. Ruiz Ben, 2002]


Didaktik der Informatik

Begriffe

Gender Mainstreaming – Genderladung

. . . Gender Mainstreaming – Genderladung

»Gender Mainstreaming« bezeichnet den Prozess und die Vorgehensweise,

die Geschlechterperspektive in die Gesamtpolitik

aufzunehmen. Dies bedeutet, die Entwicklung, Organisation

und Evaluierung von politischen Entscheidungsprozessen und

Maßnahmen so zu betreiben, dass in jedem Politikbereich und

auf allen Ebenen die Ausgangsbedingungen und Auswirkungen

auf die Geschlechter berücksichtigt werden, um auf das Ziel

einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern

hinwirken zu können« [BMFSFJ, 2003, S. 42].

»Genderladung« Durch wiederholtes Interpretieren und Repräsentieren von

Handlungen wird auch in einer Disziplin wie Informatik eine

Genderladung konstruiert, in denen implizite und explizite

Verbindungen mit dem Geschlechtsunterschied gemacht und

gefestigt werden. Die so erzeugten Gegensätzlichkeiten und

ihre Verbindungen sind meistens symbolisch und haben nicht

wirklich etwas mit dem biologischen Geschlecht zu tun«

[Crutzen, 2006, S. 14].

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 6 / 23


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 7 / 23

Begriffe

Gender Mainstreaming – Genderladung

Ja . . . und?

Quelle: http://www.hallo-fritzi.de/files/AG1.jpg

Quelle: [Grunder u. Lutz, 2001]

(geprüft: 5. September 2003 – nicht mehr verfügbar)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 8 / 23

Begriffe

Gender Mainstreaming – Genderladung

Regulärer Informatikunterricht – mit Mobiltelefonen

Quellen: [Humbert, 2008]

https://haspe.homeip.net/cgi-bin/pyblosxom.cgi/python/2008-01-23_wie-Mobiltelefone.html (rechts – geprüft: 20. April 2009)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998]


Didaktik der Informatik

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Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind

Grundprobleme (?) – zumindest des aktuellen Informatikunterrichts in

Nordrhein-Westfalen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind

Grundprobleme (?) – zumindest des aktuellen Informatikunterrichts in

Nordrhein-Westfalen

Wahlmöglichkeit/Wahlverhalten der Schülerinnen und der Schüler


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind

Grundprobleme (?) – zumindest des aktuellen Informatikunterrichts in

Nordrhein-Westfalen

Wahlmöglichkeit/Wahlverhalten der Schülerinnen und der Schüler

Ursachen:


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind

Grundprobleme (?) – zumindest des aktuellen Informatikunterrichts in

Nordrhein-Westfalen

Wahlmöglichkeit/Wahlverhalten der Schülerinnen und der Schüler

Ursachen:

Gesellschaftlich/Politisch


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind

Grundprobleme (?) – zumindest des aktuellen Informatikunterrichts in

Nordrhein-Westfalen

Wahlmöglichkeit/Wahlverhalten der Schülerinnen und der Schüler

Ursachen:

Gesellschaftlich/Politisch

Beratung (schulisch, außerschulisch)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind

Grundprobleme (?) – zumindest des aktuellen Informatikunterrichts in

Nordrhein-Westfalen

Wahlmöglichkeit/Wahlverhalten der Schülerinnen und der Schüler

Ursachen:

Gesellschaftlich/Politisch

Beratung (schulisch, außerschulisch)

Nützlichkeitsbetrachtungen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 9 / 23

Forschungsergebnisse

Problemaufriss

Feststellungen – Grundproblem

Informatikunterricht kann nicht die gesellschaftlichen Bedingungen

ändern [Faulstich-Wieland u. Nyssen, 1998] aber

Bedingungen schaffen, die für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit

den Fragen der rollenspezifischen Zuschreibungen unerläßlich sind

Grundprobleme (?) – zumindest des aktuellen Informatikunterrichts in

Nordrhein-Westfalen

Wahlmöglichkeit/Wahlverhalten der Schülerinnen und der Schüler

Ursachen:

Gesellschaftlich/Politisch

Beratung (schulisch, außerschulisch)

Nützlichkeitsbetrachtungen

Ignoranz gegenüber Alternativen (vgl. [Humbert, 2008])


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 10 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und Informatik

. . . und Informatik

Frauen agieren (nicht nur) im Informatikunterricht, in Projektgruppen, in

Seminaren, etc. anders als Männer.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 10 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und Informatik

. . . und Informatik

Frauen agieren (nicht nur) im Informatikunterricht, in Projektgruppen, in

Seminaren, etc. anders als Männer.

Der Anteil der Frauen im Informatikwahlunterricht und in den

Informatikstudiengängen an den Hochschulen ist (zu) gering.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 10 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und Informatik

. . . und Informatik

Frauen agieren (nicht nur) im Informatikunterricht, in Projektgruppen, in

Seminaren, etc. anders als Männer.

Der Anteil der Frauen im Informatikwahlunterricht und in den

Informatikstudiengängen an den Hochschulen ist (zu) gering.

Bei verschiedenen Unterrichtsbeobachtungen konnten wir beobachten, daß

aufgrund des geringen Kenntnisvorsprungs der Lehrenden gegenüber den

Schüler/innen häufig Informatiklehrer um Hilfe gebeten werden mußten.

Häufig ist die hilfesuchende Person eine Frau und der Hilfegebende ein

Mann. Dies kann leicht Vorurteile bei Schüler/innen bestärken, daß Frauen

»keine Ahnung« von Naturwissenschaften und Technik, insbesondere neuen

Technologien haben [Altermann-Köster u. a., 1990, S. 159].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 11 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (1)

Frauen in Neuen Berufen

[BMBF, 2007, S. 115]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 11 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (1)

Frauen in Neuen Berufen

hohe Anteile in den Medienberufen und in den

neuen kaufmännischen Berufen – Beispiele

[BMBF, 2007, S. 115]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 11 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (1)

Frauen in Neuen Berufen

hohe Anteile in den Medienberufen und in den

neuen kaufmännischen Berufen – Beispiele

Kaufleute im Gesundheitswesen 70,6%

[BMBF, 2007, S. 115]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 11 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (1)

Frauen in Neuen Berufen

hohe Anteile in den Medienberufen und in den

neuen kaufmännischen Berufen – Beispiele

Kaufleute im Gesundheitswesen 70,6%

Veranstaltungskaufleute 63,3%

[BMBF, 2007, S. 115]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 11 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (1)

Frauen in Neuen Berufen

hohe Anteile in den Medienberufen und in den

neuen kaufmännischen Berufen – Beispiele

Kaufleute im Gesundheitswesen 70,6%

Veranstaltungskaufleute 63,3%

Frauenanteil beträgt in den neuen Berufen

ähnlich wie im Vorjahr 22,2%

[BMBF, 2007, S. 115]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 11 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (1)

Frauen in Neuen Berufen

hohe Anteile in den Medienberufen und in den

neuen kaufmännischen Berufen – Beispiele

Kaufleute im Gesundheitswesen 70,6%

Veranstaltungskaufleute 63,3%

Frauenanteil beträgt in den neuen Berufen

ähnlich wie im Vorjahr 22,2%

Informations- und Telekommunikationssystemkaufleute 23,7%

[BMBF, 2007, S. 115]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 11 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (1)

Frauen in Neuen Berufen

hohe Anteile in den Medienberufen und in den

neuen kaufmännischen Berufen – Beispiele

Kaufleute im Gesundheitswesen 70,6%

Veranstaltungskaufleute 63,3%

Frauenanteil beträgt in den neuen Berufen

ähnlich wie im Vorjahr 22,2%

Informations- und Telekommunikationssystemkaufleute 23,7%

Informatikkaufmann/Informatikkauffrau 18,2%

[BMBF, 2007, S. 115]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 12 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (2)

Fehlfarben – Ein Jahr (es geht voran) – [Fehlfarben, 1996]

»keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran«


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 12 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (2)

Fehlfarben – Ein Jahr (es geht voran) – [Fehlfarben, 1996]

»keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran«

Der Berufsbildungsbericht 2008 weist aus (vgl. [BMBF, 2008, S. 87]):


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 12 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (2)

Fehlfarben – Ein Jahr (es geht voran) – [Fehlfarben, 1996]

»keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran«

Der Berufsbildungsbericht 2008 weist aus (vgl. [BMBF, 2008, S. 87]):

»Trotz vielfältiger Bemühungen zur Erhöhung des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen geht der Anteil der weiblichen Auszubildenden in

einigen dieser Berufe sogar zurück; z. B. in dem IT-Beruf

Fachinformatiker/Fachinformatikerin von 12,1 Prozent (1997) auf

6,5 Prozent (2006).


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 12 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (2)

Fehlfarben – Ein Jahr (es geht voran) – [Fehlfarben, 1996]

»keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran«

Der Berufsbildungsbericht 2008 weist aus (vgl. [BMBF, 2008, S. 87]):

»Trotz vielfältiger Bemühungen zur Erhöhung des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen geht der Anteil der weiblichen Auszubildenden in

einigen dieser Berufe sogar zurück; z. B. in dem IT-Beruf

Fachinformatiker/Fachinformatikerin von 12,1 Prozent (1997) auf

6,5 Prozent (2006).

War noch bis Ende der 80er-Jahre ein Anstieg des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen zu beobachten, so zeigt sich insgesamt die

geschlechtsspezifische berufliche Segregation in der dualen

Berufsausbildung seit den 90er-Jahren nahezu unverändert.«


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 12 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (2)

Fehlfarben – Ein Jahr (es geht voran) – [Fehlfarben, 1996]

»keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran«

Der Berufsbildungsbericht 2008 weist aus (vgl. [BMBF, 2008, S. 87]):

»Trotz vielfältiger Bemühungen zur Erhöhung des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen geht der Anteil der weiblichen Auszubildenden in

einigen dieser Berufe sogar zurück; z. B. in dem IT-Beruf

Fachinformatiker/Fachinformatikerin von 12,1 Prozent (1997) auf

6,5 Prozent (2006).

War noch bis Ende der 80er-Jahre ein Anstieg des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen zu beobachten, so zeigt sich insgesamt die

geschlechtsspezifische berufliche Segregation in der dualen

Berufsausbildung seit den 90er-Jahren nahezu unverändert.«

»Stellungnahme der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer«

»Schließlich sollten Zielsetzungen zur Ausbildung junger Frauen in von Männern

dominierten Berufen immer mit einer quantitativen Zielmarke eines

30-prozentigen Frauenanteils verbunden werden [. . . ]«

(vgl. Berufsbildungsbericht 2009 – [BMBF, 2009, S. 68])


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 12 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (2)

Fehlfarben – Ein Jahr (es geht voran) – [Fehlfarben, 1996]

»keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran«

Der Berufsbildungsbericht 2008 weist aus (vgl. [BMBF, 2008, S. 87]):

»Trotz vielfältiger Bemühungen zur Erhöhung des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen geht der Anteil der weiblichen Auszubildenden in

einigen dieser Berufe sogar zurück; z. B. in dem IT-Beruf

Fachinformatiker/Fachinformatikerin von 12,1 Prozent (1997) auf

6,5 Prozent (2006).

War noch bis Ende der 80er-Jahre ein Anstieg des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen zu beobachten, so zeigt sich insgesamt die

geschlechtsspezifische berufliche Segregation in der dualen

Berufsausbildung seit den 90er-Jahren nahezu unverändert.«

»Stellungnahme der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer«

»Schließlich sollten Zielsetzungen zur Ausbildung junger Frauen in von Männern

dominierten Berufen immer mit einer quantitativen Zielmarke eines

30-prozentigen Frauenanteils verbunden werden [. . . ]«

(vgl. Berufsbildungsbericht 2009 – [BMBF, 2009, S. 68])


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 12 / 23

Forschungsergebnisse

. . . und berufliche Bildung

. . . und berufliche Bildung (2)

Fehlfarben – Ein Jahr (es geht voran) – [Fehlfarben, 1996]

»keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran«

Der Berufsbildungsbericht 2008 weist aus (vgl. [BMBF, 2008, S. 87]):

»Trotz vielfältiger Bemühungen zur Erhöhung des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen geht der Anteil der weiblichen Auszubildenden in

einigen dieser Berufe sogar zurück; z. B. in dem IT-Beruf

Fachinformatiker/Fachinformatikerin von 12,1 Prozent (1997) auf

6,5 Prozent (2006).

War noch bis Ende der 80er-Jahre ein Anstieg des Frauenanteils in männlich

dominierten Berufen zu beobachten, so zeigt sich insgesamt die

geschlechtsspezifische berufliche Segregation in der dualen

Berufsausbildung seit den 90er-Jahren nahezu unverändert.«

»Stellungnahme der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer«

»Schließlich sollten Zielsetzungen zur Ausbildung junger Frauen in von Männern

dominierten Berufen immer mit einer quantitativen Zielmarke eines

30-prozentigen Frauenanteils verbunden werden [. . . ]«

(vgl. Berufsbildungsbericht 2009 – [BMBF, 2009, S. 68])


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg

Gender Mainstreaming und technische Ausbildungsberufe


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg

Gender Mainstreaming und technische Ausbildungsberufe

Frauenanteile in den technischen Berufen gehen zurück


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg

Gender Mainstreaming und technische Ausbildungsberufe

Frauenanteile in den technischen Berufen gehen zurück

2005 bei 10%


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg

Gender Mainstreaming und technische Ausbildungsberufe

Frauenanteile in den technischen Berufen gehen zurück

2005 bei 10%

IT-Berufe


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg

Gender Mainstreaming und technische Ausbildungsberufe

Frauenanteile in den technischen Berufen gehen zurück

2005 bei 10%

IT-Berufe

Ziel: 40% Frauenanteil in 2005


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg

Gender Mainstreaming und technische Ausbildungsberufe

Frauenanteile in den technischen Berufen gehen zurück

2005 bei 10%

IT-Berufe

Ziel: 40% Frauenanteil in 2005

Ist: 9,3%


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 13 / 23

Forschungsergebnisse

. . . gescheitert

. . . gescheitert

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in technischen

Ausbildungsberufen zeigen – gemessen an den realisierten

Ausbildungsverträgen – keinen Erfolg

Gender Mainstreaming und technische Ausbildungsberufe

Frauenanteile in den technischen Berufen gehen zurück

2005 bei 10%

IT-Berufe

Ziel: 40% Frauenanteil in 2005

Ist: 9,3%

vgl. [Uhly, 2006, S. 40]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 14 / 23

Forschungsergebnisse

Gender – Forschung im Kontext der Informatik

Gender – Forschung im Kontext der Informatik

Die Dissertation [Crutzen, 2000, S. 413–421 Zusammenfassung in Englisch]

beleuchtet die Forschungsfrage

»What are the minimal conditions for explicating and making visible the

gendering of the Informatics domain and how can femininity be present,

visible and changeable in this domain?« [Crutzen, 2000, S. 413]

Ein Anhang [Crutzen, 2000, S. 369–390] stellt eine

Veranstaltungskonzeption und -dokumentation vor. Die Themenstellung

»Die Interaktion zwischen objektorientiertem Denken und feministischer

Kritik – eine dynamische Verbindung« ist in unserem Zusammenhang

äußerst bedeutsam und aktuell. Daher empfehle ich ausdrücklich diese

fundierte Lektüre.

Die Autorin hat darüber hinaus Vorschläge mit Gestaltungshinweisen zur

curricularen Fragestellungen vorgelegt: [Crutzen, 1995], [Crutzen u.

Hein, 1995], [Crutzen, 2001]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 14 / 23

Forschungsergebnisse

Gender – Forschung im Kontext der Informatik

Gender – Forschung im Kontext der Informatik

Die Dissertation [Crutzen, 2000, S. 413–421 Zusammenfassung in Englisch]

beleuchtet die Forschungsfrage

»What are the minimal conditions for explicating and making visible the

gendering of the Informatics domain and how can femininity be present,

visible and changeable in this domain?« [Crutzen, 2000, S. 413]

Ein Anhang [Crutzen, 2000, S. 369–390] stellt eine

Veranstaltungskonzeption und -dokumentation vor. Die Themenstellung

»Die Interaktion zwischen objektorientiertem Denken und feministischer

Kritik – eine dynamische Verbindung« ist in unserem Zusammenhang

äußerst bedeutsam und aktuell. Daher empfehle ich ausdrücklich diese

fundierte Lektüre.

Die Autorin hat darüber hinaus Vorschläge mit Gestaltungshinweisen zur

curricularen Fragestellungen vorgelegt: [Crutzen, 1995], [Crutzen u.

Hein, 1995], [Crutzen, 2001]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 14 / 23

Forschungsergebnisse

Gender – Forschung im Kontext der Informatik

Gender – Forschung im Kontext der Informatik

Die Dissertation [Crutzen, 2000, S. 413–421 Zusammenfassung in Englisch]

beleuchtet die Forschungsfrage

»What are the minimal conditions for explicating and making visible the

gendering of the Informatics domain and how can femininity be present,

visible and changeable in this domain?« [Crutzen, 2000, S. 413]

Ein Anhang [Crutzen, 2000, S. 369–390] stellt eine

Veranstaltungskonzeption und -dokumentation vor. Die Themenstellung

»Die Interaktion zwischen objektorientiertem Denken und feministischer

Kritik – eine dynamische Verbindung« ist in unserem Zusammenhang

äußerst bedeutsam und aktuell. Daher empfehle ich ausdrücklich diese

fundierte Lektüre.

Die Autorin hat darüber hinaus Vorschläge mit Gestaltungshinweisen zur

curricularen Fragestellungen vorgelegt: [Crutzen, 1995], [Crutzen u.

Hein, 1995], [Crutzen, 2001]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 15 / 23

Forschungsergebnisse

Frauen in der Geschichte der Informatik

Frauen in [der Geschichte] der Informatik

Mit [Oechtering, 2001] wird eine Broschüre zu den Beiträgen von Frauen

in der Informatik vorgelegt

Diese Broschüre sollte m. E. in der Schule an Schülerinnen verteilt

werden.

Im Kontext der Berufswahl ist es sinnvoll, nützlich und zielführend, die

Netzwerke der Kolleginnen zu nutzen und eine Informatikerin in den

Informatikunterricht einzuladen, um Probleme des Gendering zu

diskutieren.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 15 / 23

Forschungsergebnisse

Frauen in der Geschichte der Informatik

Frauen in [der Geschichte] der Informatik

Mit [Oechtering, 2001] wird eine Broschüre zu den Beiträgen von Frauen

in der Informatik vorgelegt

Diese Broschüre sollte m. E. in der Schule an Schülerinnen verteilt

werden.

Im Kontext der Berufswahl ist es sinnvoll, nützlich und zielführend, die

Netzwerke der Kolleginnen zu nutzen und eine Informatikerin in den

Informatikunterricht einzuladen, um Probleme des Gendering zu

diskutieren.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 15 / 23

Forschungsergebnisse

Frauen in der Geschichte der Informatik

Frauen in [der Geschichte] der Informatik

Mit [Oechtering, 2001] wird eine Broschüre zu den Beiträgen von Frauen

in der Informatik vorgelegt

Diese Broschüre sollte m. E. in der Schule an Schülerinnen verteilt

werden.

Im Kontext der Berufswahl ist es sinnvoll, nützlich und zielführend, die

Netzwerke der Kolleginnen zu nutzen und eine Informatikerin in den

Informatikunterricht einzuladen, um Probleme des Gendering zu

diskutieren.


Didaktik der Informatik

Gestaltung der Koedukation

Status quo

Gestaltung der Koedukation

Gestaltung des Informatikunterrichts

Im Laufe der Zeit wurden von verschiedenen Autorinnen Ideen zur

Gestaltung des Informatikunterrichts/-studiums geäußert, um den Anteil

von Frauen in der Informatik zu erhöhen.

Diese Vorschläge sind für mich zum Teil nur schwer verständlich:

Beispiel – bewußt ohne konkrete Quelle »Seit Informatik in der Schule

existiert, sinkt der Anteil von Frauen im Informatikstudium«

[Schinzel, 1993] bezieht sich zwar primär auf die Gestaltung

universitärer Curricula, dokumentiert darüber hinaus auch ausgewählte

Quellen und zieht diese zur Argumentation heran

»Solange die Schulöffentlichkeit diesen heimlichen Lehrplan als

alltägliche Realität nimmt, solange lernen Jungen und Mädchen die

Nachrangigkeit des weiblichen Geschlechts in der gymnasialen

Oberstufe. Und sie lernen ebenfalls polarisierte

Geschlechtsrollenzuschreibungen. All dies lernen auch Mädchen in

Mädchenkursen« [Volmerg u. a., 1996].

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 16 / 23


Didaktik der Informatik

Gestaltung der Koedukation

Status quo

Gestaltung der Koedukation

Gestaltung des Informatikunterrichts

Im Laufe der Zeit wurden von verschiedenen Autorinnen Ideen zur

Gestaltung des Informatikunterrichts/-studiums geäußert, um den Anteil

von Frauen in der Informatik zu erhöhen.

Diese Vorschläge sind für mich zum Teil nur schwer verständlich:

Beispiel – bewußt ohne konkrete Quelle »Seit Informatik in der Schule

existiert, sinkt der Anteil von Frauen im Informatikstudium«

[Schinzel, 1993] bezieht sich zwar primär auf die Gestaltung

universitärer Curricula, dokumentiert darüber hinaus auch ausgewählte

Quellen und zieht diese zur Argumentation heran

»Solange die Schulöffentlichkeit diesen heimlichen Lehrplan als

alltägliche Realität nimmt, solange lernen Jungen und Mädchen die

Nachrangigkeit des weiblichen Geschlechts in der gymnasialen

Oberstufe. Und sie lernen ebenfalls polarisierte

Geschlechtsrollenzuschreibungen. All dies lernen auch Mädchen in

Mädchenkursen« [Volmerg u. a., 1996].

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 16 / 23


Didaktik der Informatik

Gestaltung der Koedukation

Status quo

Gestaltung der Koedukation

Gestaltung des Informatikunterrichts

Im Laufe der Zeit wurden von verschiedenen Autorinnen Ideen zur

Gestaltung des Informatikunterrichts/-studiums geäußert, um den Anteil

von Frauen in der Informatik zu erhöhen.

Diese Vorschläge sind für mich zum Teil nur schwer verständlich:

Beispiel – bewußt ohne konkrete Quelle »Seit Informatik in der Schule

existiert, sinkt der Anteil von Frauen im Informatikstudium«

[Schinzel, 1993] bezieht sich zwar primär auf die Gestaltung

universitärer Curricula, dokumentiert darüber hinaus auch ausgewählte

Quellen und zieht diese zur Argumentation heran

»Solange die Schulöffentlichkeit diesen heimlichen Lehrplan als

alltägliche Realität nimmt, solange lernen Jungen und Mädchen die

Nachrangigkeit des weiblichen Geschlechts in der gymnasialen

Oberstufe. Und sie lernen ebenfalls polarisierte

Geschlechtsrollenzuschreibungen. All dies lernen auch Mädchen in

Mädchenkursen« [Volmerg u. a., 1996].

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 16 / 23


Didaktik der Informatik

Gestaltung der Koedukation

Status quo

Gestaltung der Koedukation

Gestaltung des Informatikunterrichts

Im Laufe der Zeit wurden von verschiedenen Autorinnen Ideen zur

Gestaltung des Informatikunterrichts/-studiums geäußert, um den Anteil

von Frauen in der Informatik zu erhöhen.

Diese Vorschläge sind für mich zum Teil nur schwer verständlich:

Beispiel – bewußt ohne konkrete Quelle »Seit Informatik in der Schule

existiert, sinkt der Anteil von Frauen im Informatikstudium«

[Schinzel, 1993] bezieht sich zwar primär auf die Gestaltung

universitärer Curricula, dokumentiert darüber hinaus auch ausgewählte

Quellen und zieht diese zur Argumentation heran

»Solange die Schulöffentlichkeit diesen heimlichen Lehrplan als

alltägliche Realität nimmt, solange lernen Jungen und Mädchen die

Nachrangigkeit des weiblichen Geschlechts in der gymnasialen

Oberstufe. Und sie lernen ebenfalls polarisierte

Geschlechtsrollenzuschreibungen. All dies lernen auch Mädchen in

Mädchenkursen« [Volmerg u. a., 1996].

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 16 / 23


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 17 / 23

Gestaltung der Koedukation

Perspektiven – Auswege aus dem Dilemma?

Perspektive: informatische Allgemeinbildung

Geschlechtsspezifische Rollenzuschreibung

Die Dissertation [Kessels, 2002] zu der Fragestellung, wie dem Problem

der geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibung (im Physikunterricht)

begegnet werden kann, kommt (empirisch gestützt) klar zu der

Aussage, dass Kurse, in denen die Verteilung von Jungen und Mädchen

1 ¢ 1 ist, die Möglichkeit bieten, dass für Nichtanwesende keine

Rollenzuschreibungen erfolgt

Diese Bedingung kann bei Wahlmöglichkeiten nicht garantiert werden,

daher ist aus Gründen des Gender Mainstreaming und der Koedukation

zu fordern, dass Informatikunterricht Pflichtunterricht werden muss


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 17 / 23

Gestaltung der Koedukation

Perspektiven – Auswege aus dem Dilemma?

Perspektive: informatische Allgemeinbildung

Geschlechtsspezifische Rollenzuschreibung

Die Dissertation [Kessels, 2002] zu der Fragestellung, wie dem Problem

der geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibung (im Physikunterricht)

begegnet werden kann, kommt (empirisch gestützt) klar zu der

Aussage, dass Kurse, in denen die Verteilung von Jungen und Mädchen

1 ¢ 1 ist, die Möglichkeit bieten, dass für Nichtanwesende keine

Rollenzuschreibungen erfolgt

Diese Bedingung kann bei Wahlmöglichkeiten nicht garantiert werden,

daher ist aus Gründen des Gender Mainstreaming und der Koedukation

zu fordern, dass Informatikunterricht Pflichtunterricht werden muss


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 18 / 23

Gestaltung der Koedukation

Perspektiven – Auswege aus dem Dilemma?

Perspektive: Gegenstände und Arbeitsweisen im

Informatikunterricht ändern

Forschungsergebnisse berücksichtigen (siehe [Humbert, 2008])

Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von

Mobiltelefonen (vgl. [Heming u. Humbert, 2008]) im Informatikunterricht

Ð Überdenken inhaltlicher und methodischer Rahmenbedingungen

des Informatikunterrichts

Einsatz von Mobiltelefonen als vollständige Informatiksysteme ersetzen

die bisher eingesetzten Desktop-Systeme Ð ermöglicht größere

methodische Vielfalt

Aspekt der Kommunikation kann in Kursen mit Mobiltelefonen

angemessener [organisatorisch und technisch] berücksichtigt werden

Spiele werden aus dem Informatikunterricht verbannt, da sie primär den

Interessen der Jungen/Männer entgegenkommen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 18 / 23

Gestaltung der Koedukation

Perspektiven – Auswege aus dem Dilemma?

Perspektive: Gegenstände und Arbeitsweisen im

Informatikunterricht ändern

Forschungsergebnisse berücksichtigen (siehe [Humbert, 2008])

Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von

Mobiltelefonen (vgl. [Heming u. Humbert, 2008]) im Informatikunterricht

Ð Überdenken inhaltlicher und methodischer Rahmenbedingungen

des Informatikunterrichts

Einsatz von Mobiltelefonen als vollständige Informatiksysteme ersetzen

die bisher eingesetzten Desktop-Systeme Ð ermöglicht größere

methodische Vielfalt

Aspekt der Kommunikation kann in Kursen mit Mobiltelefonen

angemessener [organisatorisch und technisch] berücksichtigt werden

Spiele werden aus dem Informatikunterricht verbannt, da sie primär den

Interessen der Jungen/Männer entgegenkommen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 18 / 23

Gestaltung der Koedukation

Perspektiven – Auswege aus dem Dilemma?

Perspektive: Gegenstände und Arbeitsweisen im

Informatikunterricht ändern

Forschungsergebnisse berücksichtigen (siehe [Humbert, 2008])

Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von

Mobiltelefonen (vgl. [Heming u. Humbert, 2008]) im Informatikunterricht

Ð Überdenken inhaltlicher und methodischer Rahmenbedingungen

des Informatikunterrichts

Einsatz von Mobiltelefonen als vollständige Informatiksysteme ersetzen

die bisher eingesetzten Desktop-Systeme Ð ermöglicht größere

methodische Vielfalt

Aspekt der Kommunikation kann in Kursen mit Mobiltelefonen

angemessener [organisatorisch und technisch] berücksichtigt werden

Spiele werden aus dem Informatikunterricht verbannt, da sie primär den

Interessen der Jungen/Männer entgegenkommen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 18 / 23

Gestaltung der Koedukation

Perspektiven – Auswege aus dem Dilemma?

Perspektive: Gegenstände und Arbeitsweisen im

Informatikunterricht ändern

Forschungsergebnisse berücksichtigen (siehe [Humbert, 2008])

Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von

Mobiltelefonen (vgl. [Heming u. Humbert, 2008]) im Informatikunterricht

Ð Überdenken inhaltlicher und methodischer Rahmenbedingungen

des Informatikunterrichts

Einsatz von Mobiltelefonen als vollständige Informatiksysteme ersetzen

die bisher eingesetzten Desktop-Systeme Ð ermöglicht größere

methodische Vielfalt

Aspekt der Kommunikation kann in Kursen mit Mobiltelefonen

angemessener [organisatorisch und technisch] berücksichtigt werden

Spiele werden aus dem Informatikunterricht verbannt, da sie primär den

Interessen der Jungen/Männer entgegenkommen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 19 / 23

Gestaltung der Koedukation

Literatur

[Altermann-Köster u. a. 1990] Altermann-Köster, Marita ; Holtappels, Heinz G. ; Kanders, Michael ; Pfeiffer,

Hermann ; de Witt, Claudia: Bildung über Computer? Weinheim : Juventa Verlag, 1990. – ISBN

3–7799–0818–2

[BMBF 2007] BMBF: Berufsbildungsbericht 2007. April 2007. – BMBF – Bundesministerium für Bildung und

Forschung, http://www.bmbf.de/pub/bbb_07.pdf – geprüft: 15. Juni 2007

[BMBF 2008] BMBF: Berufsbildungsbericht 2008. Oktober 2008. – BMBF – Bundesministerium für Bildung und

Forschung, http://www.bmbf.de/pub/bbb_08.pdf – geprüft: 17. November 2008

[BMBF 2009] BMBF: Berufsbildungsbericht 2009. http://www.bmbf.de/pub/bbb_09.pdf. Version: April

2009, Abruf: 20. April 2009. – BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

[BMFSFJ 2003] BMFSFJ (Hrsg.): Das neue Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der

Bundesverwaltung und in den Gerichten des Bundes (Bundesgleichstellungsgesetz – BGleiG). 2. Aufl. Bonn

: DCM – Druckcenter Meckenheim, 2003. – BMFSFJ – Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und

Jugend – http://www.beruf-und-familie.de/files/dldata//558185b10c4236d09566611ea23dc711/

bmfsfj_bgleig.pdf – geprüft: 29. April 2008

[Crutzen 1995] Crutzen, Cecile K. M.: Feministische Theorien. Eine Inspiration für Curriculums- Entwicklungen

in der Informatik. In: Frauenarbeit und Informatik (1995), Juni, Nr. 11, S. 45–54. – ISSN 0944–0925. –

http://www.cecile-crutzen.de/Downloads/

1996-Feministische-Theorien-fuer-Curriculum-Entwicklungen.pdf – geprüft: 27. Juni 2007

[Crutzen 2000] Crutzen, Cecile K. M.: Interactie, een wereld van verschillen. Een visie op informatica vanuit

genderstudies. Heerlen, Open Universiteit Nederland, Dissertation, 2000. – http://www.

cecile-crutzen.de/Downloads/2000-Dissertatie-Interactie-een-wereld-van-verschillen.pdf –

geprüft: 27. Juni 2007


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 20 / 23

Gestaltung der Koedukation

Literatur (cont.)

[Crutzen 2001] Crutzen, Cecile K. M.: Dekonstruktion, Konstruktion und Inspriation. In: FIfF-Kommunikation 18

(2001), September, Nr. 3, S. 47–52. – ISSN 0938–3476. – http:

//www.cecile-crutzen.de/Downloads/2002-Dekonstruktion-Konstruktion-und-Inspiration.pdf –

geprüft: 27. Juni 2007

[Crutzen 2006] Crutzen, Cecile K. M.: Gender als Phantasie oder Potential einer Disziplin? In: Nake, Frieder

(Hrsg.) ; Rolf, Arno (Hrsg.) ; Siefkes, Dirk (Hrsg.): Wozu Informatik? Theorie zwischen Ideologie, Utopie und

Phantasie – Materialien zu einer Arbeitstagung in Bad Hersfeld März 2002. Berlin : Technische Universität,

Fakultät IV – Elektrotechnik und Informatik, Februar 2006 (Forschungsberichte 2002-25). – ISSN

1436–9915, S. 14–17. – http://www.cecile-crutzen.de/Downloads/

2002-Gender-als-Phantasie-oder-Potential-einer-Disziplin.pdf – geprüft: 8. Januar 2008

[Crutzen u. Hein 1995] Crutzen, Cecile K. M. ; Hein, Hans-Werner: Objektorientiertes Denken als didaktische

Basis der Informatik. In: Schubert, Sigrid (Hrsg.): Innovative Konzepte für die Ausbildung. Berlin,

Heidelberg : Springer, 1995 (Informatik aktuell), S. 149–158. – http://www.cecile-crutzen.de/

Downloads/1995-Objektorientiertes-Denken-als-didaktische-Basis.pdf – geprüft: 27. Juni 2007

[Faulstich-Wieland u. Nyssen 1998] Faulstich-Wieland, Hannelore ; Nyssen, Elke: Geschlechterverhältnisse im

Bildungssystem – Eine Zwischenbilanz. In: Rolff, Hans-Günter (Hrsg.) ; Bauer, K.-O. (Hrsg.) ; Klemm, Klaus

(Hrsg.) ; Pfeiffer, Hermann (Hrsg.): Jahrbuch der Schulentwicklung. Weinheim : Juventa, 1998 ( Bd. 10), S.

163–199. – http:

//www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Lohmann/Lehre/som2/FaulstichWieland-Nyssen.doc –

geprüft: 4. Juli 2007

[Fehlfarben 1996] Fehlfarben: Ein Jahr (Es geht voran). CD – Label: Weltrekord (EMI), Mai 1996. – Songtext:

http://de.oleo.tv/songtext/fehlfarben/ein-jahr/ – geprüft: 10. April 2008


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 21 / 23

Gestaltung der Koedukation

Literatur (cont.)

[Grunder u. Lutz 2001] Grunder, Hans-Ulrich ; Lutz, Inge M.: Evaluationsstudie der geschlechterspezifischen

innovativen Schulprojekte. Tübingen : Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Würtemberg, 2001.

– Die Evaluationsstudie wurde im Auftrag des baden-württemberischen Ministeriums für Kultus, Jugend

und Sport erstellt

[Heming u. Humbert 2008] Heming, Matthias ; Humbert, Ludger: Mobil Programmieren – Neugestaltung der

Lernumgebung des Informatikunterrichts für die Schülerinnen. In: [Thomas u. Weigend, 2008], S.

71–80. –

http://ham.nw.schule.de/pub/bscw.cgi/d1073949/2008-05-07_MWS-MobilProgrammieren.pdf –

geprüft: 5. Juni 2009

[Humbert 2006] Humbert, Ludger: Didaktik der Informatik – mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial. 2.,

überarbeitete und erweiterte Aufl. Wiesbaden : B.G. Teubner Verlag, 2006 (Leitfäden der Informatik). –

ISBN 3–8351–0112–9. – http://humbert.in.hagen.de/ddi/ – geprüft: 8. November 2009

[Humbert 2008] Humbert, Ludger: Informatik und Gender – nehmt die Forschungsergebnisse ernst! In:

[Thomas u. Weigend, 2008], S. 81–90. –

http://www.ham.nw.schule.de/pub/bscw.cgi/d1068247/2008-05-07_MWS-GenderErnstNehmen.pdf –

geprüft: 5. Juni 2009

[Kessels 2002] Kessels, Ursula: Undoing Gender in der Schule. Eine empirische Studie über Koedukation und

Geschlechtsidentität im Physikunterricht. Weinheim, München : Juventa, 2002 (Materialien). – ISBN

3–7799–1439–5. – »‚Undoing Gender‘ durch Geschlechtertrennung. Auswirkung der

Geschlechterkonstellation von Lerngruppen auf situationale Identität, fachspezifisches Selbstkonzept und

Motivation« – Dissertation am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität

Berlin


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 22 / 23

Gestaltung der Koedukation

Literatur (cont.)

[Oechtering 2001] Oechtering, Veronika: Frauen in der Geschichte der Informationstechnik. Bremen :

Universität – Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik, 2001. – unter Mitarbeit von Ingrid Rügge, Karin

Diegelmann, Friederike Riemann, Kirsten Steppat, Gunhild Tuschen und Tanja Voigt –

http://www.frauen-informatik-geschichte.de/ – geprüft: 4. Juli 2007

[Schinzel 1993] Schinzel, Britta: Zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Informatik: Curriculare

Vorschläge. In: Infotech (1993), Dezember, Nr. 4, S. 7–15. – http://mod.iig.uni-freiburg.de/cms/

fileadmin/publikationen/users/schinzel/publikationen/curriculum.pdf – geprüft: 25. Juni 2007

[Schinzel u. Ruiz Ben 2002] Schinzel, Britta ; Ruiz Ben, Ester: Gendersensitive Gestaltung von Lernmedien

und Mediendidaktik: von den Ursachen für ihre Notwendigkeit zu konkreten Checklisten. 2002. –

http://mod.iig.uni-freiburg.de/cms/fileadmin/publikationen/users/schinzel/publikationen/

Info+Gesell/PS/BMBFGenderNM.pdf – geprüft: 25. Juni 2007

[Thomas u. Weigend 2008] Thomas, Marco (Hrsg.) ; Weigend, Michael (Hrsg.): Interesse wecken und

Grundkenntnisse vermitteln – 3. Münsteraner Workshop zur Schulinformatik. Münster : ZfL-Verlag, Mai

2008 . – ISBN 987–3–934064–90–4. – ZfL – Zentrum für Lehrerbildung an der WWU

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-15519589264 – geprüft: 5. Juni 2009

[Uhly 2006] Uhly, Alexandra ; BMBF (Hrsg.): Strukturen und Entwicklungen im Bereich technischer

Ausbildungsberufe des dualen Systems der Berufsausbildung. Empirische Analysen auf der Basis der

Berufsbildungsstatistik. Gutachten im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen

Leistungsfähigkeit Deutschlands. Bonn : BIBB, 2006 (Studien zum deutschen Innovationssystem Nr.

2-2007). ISSN 1613–4338. – BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung; BIBB – Bundesinstitut

für Berufsbildung http://www.technologische-leistungsfaehigkeit.de/pub/sdi-02-07.pdf –

geprüft: 10. April 2008


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 29. April 2010 23 / 23

Gestaltung der Koedukation

Literatur (cont.)

[Volmerg u. a. 1996] Volmerg, Birgit ; Creutz, Annemarie ; Reinhardt, Margarethe ; Eiselen, Tanja: Ohne Jungs

ganz anders? Geschlechterdifferenz und Lehrerrolle am Beispiel eines Schulversuchs. Bielefeld :

KleineVerlag, 1996

[Zehnder 2008] Zehnder, Carl A.: Stärkung der Informatikkompetenz. Bildungsoffensive auf allen Stufen. In:

Neue Zürcher Zeitung (2008), Januar. – http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/staerkung_der_

informatikkompetenz_1.649087.html?printview=true – geprüft: 13. April 2008


Didaktik der Informatik – Vorlesung

4. Vorlesung: Grundfragen des Lernens

Prof. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

Dieses Dokument wird unter der folgenden Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de


Übersicht

Gliederung der Präsentation

Didaktik der Informatik

Gliederung der Präsentation

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 2 / 1


Themen der Vorlesung (Stand 16. April 2010)

Kapitel in [?]

.......................................................................................

1 Organisatorisches – Einführung .................................................. 2, 4

2 Informatik – geschichtliche Aspekte ................................................ 2

3 Genderdiskussion .................................................................... 9



4 Grundfragen des Lernens ....................................................... 3



5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ............................................... 4

6 Schulinformatik – Normierung ...................................................... 4

7 Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ................................... 5

8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ................................ 6

9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10


Grundfragen des Lernens

Kompetenzen 4. Vorlesung

Didaktik der Informatik

Kompetenzen 4. Vorlesung: Grundfragen des Lernens

Kompetenzen 4. Vorlesung: Lernen – theoriegeleitete Sicht

Lerntheoretische Grundlagen und didaktische Grundorientierungen im

Zusammenhang darstellen

Unterrichtskonzepte als Prinzipien methodischen Handelns kennen

Erkenntnisse der Lerntheorie anwenden

Fachdidaktische Basiskonzepte benennen und einordnen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 4 / 1


Grundfragen des Lernens

Kompetenzen 4. Vorlesung

Didaktik der Informatik

Kompetenzen 4. Vorlesung: Grundfragen des Lernens

Kompetenzen 4. Vorlesung: Lernen – theoriegeleitete Sicht

Lerntheoretische Grundlagen und didaktische Grundorientierungen im

Zusammenhang darstellen

Unterrichtskonzepte als Prinzipien methodischen Handelns kennen

Erkenntnisse der Lerntheorie anwenden

Fachdidaktische Basiskonzepte benennen und einordnen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 4 / 1


Grundfragen des Lernens

Literaturhinweis – allgemeine Didaktik

Didaktik der Informatik

Literaturhinweis – allgemeine Didaktik

Als diese Präsentation entwickelt wurde, wurden die hier zitierten

Quellen zu einer einigermaßen tragfähigen Gesamtdarstellung

zusammengestellt – siehe auch [?, Kapitel 3]

Inzwischen wurde mit [?] eine ausgezeichnete Einführung in Fragen der

allgemeinen Didaktik vorgelegt, in der viele der hier dargestellten

Elemente im Kontext der allgemeinen Didaktik zusammenhängend

dargestellt werden.

Wollen Sie also die über die in [?] dargestellten, ausgewählten Elemente

hinausgehende grundlegende Literatur studieren, so sei zum

einführenden Studium [?] empfohlen.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 5 / 1


Grundfragen des Lernens

Funktionen der Schule

Didaktik der Informatik

Funktionen der Schule

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 6 / 1


Grundfragen des Lernens

Funktionen der Schule

Didaktik der Informatik

Funktionen der Schule

Qualifikation

Allgemeine und fachliche [Aus-]Bildung für die Gesellschaft

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 6 / 1


Grundfragen des Lernens

Funktionen der Schule

Didaktik der Informatik

Funktionen der Schule

Qualifikation

Allgemeine und fachliche [Aus-]Bildung für die Gesellschaft

Allokation/Selektion

Entscheidung über Sozial- und damit Lebenschancen in der

Gesellschaft, Auslese und Verteilung der jeweils Geeigneten

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 6 / 1


Grundfragen des Lernens

Funktionen der Schule

Didaktik der Informatik

Funktionen der Schule

Qualifikation

Allgemeine und fachliche [Aus-]Bildung für die Gesellschaft

Allokation/Selektion

Entscheidung über Sozial- und damit Lebenschancen in der

Gesellschaft, Auslese und Verteilung der jeweils Geeigneten

Sozialisation/Integration/Legitimation

Eingliederung in die jeweilige Gesellschaftsordnung,

Ermöglichung des gemeinsamen Lebens durch Anpassung in

der Gesellschaft, Rechtfertigung der Gesellschaftsordnung

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 6 / 1


Grundfragen des Lernens

Funktionen der Schule

Didaktik der Informatik

Funktionen der Schule

Qualifikation

Allgemeine und fachliche [Aus-]Bildung für die Gesellschaft

Allokation/Selektion

Entscheidung über Sozial- und damit Lebenschancen in der

Gesellschaft, Auslese und Verteilung der jeweils Geeigneten

Sozialisation/Integration/Legitimation

Eingliederung in die jeweilige Gesellschaftsordnung,

Ermöglichung des gemeinsamen Lebens durch Anpassung in

der Gesellschaft, Rechtfertigung der Gesellschaftsordnung

nach [?], [?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 6 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Formalstufen des Lehrens(!)

Unterscheidung von vier Stufen

1

Vorbereitung und Darbietung Preparation

2

Verknüpfung (Aufnahme) Association

3

Verallgemeinerung Generalization

4

Anwendung des Gelernten Application

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 7 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Formalstufen des Lehrens(!)

Unterscheidung von vier Stufen

1

Vorbereitung und Darbietung Preparation

2

Verknüpfung (Aufnahme) Association

3

Verallgemeinerung Generalization

4

Anwendung des Gelernten Application

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 7 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Formalstufen des Lehrens(!)

Unterscheidung von vier Stufen

1

Vorbereitung und Darbietung Preparation

2

Verknüpfung (Aufnahme) Association

3

Verallgemeinerung Generalization

4

Anwendung des Gelernten Application

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 7 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Formalstufen des Lehrens(!)

Unterscheidung von vier Stufen

1

Vorbereitung und Darbietung Preparation

2

Verknüpfung (Aufnahme) Association

3

Verallgemeinerung Generalization

4

Anwendung des Gelernten Application

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 7 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Formalstufen des Lehrens(!)

Unterscheidung von vier Stufen

1

Vorbereitung und Darbietung Preparation

2

Verknüpfung (Aufnahme) Association

3

Verallgemeinerung Generalization

4

Anwendung des Gelernten Application

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 7 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Formalstufen des Lehrens(!)

Unterscheidung von vier Stufen

1

Vorbereitung und Darbietung Preparation

2

Verknüpfung (Aufnahme) Association

3

Verallgemeinerung Generalization

4

Anwendung des Gelernten Application

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 7 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Artikulationsschema

abstrakt

Methodenkonzeption

Artikulationsschemata des Unterrichts

Sozialformen des Unterrichts

Aktionsformen des Lehrens

konkret

Urteilsformen (der Lehrerin)

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 8 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Phasierung des Unterrichts

Phasenunterteilung/Phasierung des Unterrichts, vgl. [?]: Versuche zur

Standardisierung des Volksschulunterrichts und der Lehrerbildung (Ende 19. Jhdt.)

Lehrtheorie: Konzept der Formalstufen (Artikulationsschema)

[?]

geisteswissenschaftlich orientierte Pädagogik: Unterrichtsstruktur

völlige Ablehnung [?]

Alternativansätze – Arbeitsschule in verschiedenen Ausprägungen ==

Vorstufen zu konstruktivistischen Sichtweisen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 9 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Phasierung des Unterrichts

Phasenunterteilung/Phasierung des Unterrichts, vgl. [?]: Versuche zur

Standardisierung des Volksschulunterrichts und der Lehrerbildung (Ende 19. Jhdt.)

Lehrtheorie: Konzept der Formalstufen (Artikulationsschema)

[?]

geisteswissenschaftlich orientierte Pädagogik: Unterrichtsstruktur

völlige Ablehnung [?]

Alternativansätze – Arbeitsschule in verschiedenen Ausprägungen ==

Vorstufen zu konstruktivistischen Sichtweisen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 9 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Phasierung des Unterrichts

Phasenunterteilung/Phasierung des Unterrichts, vgl. [?]: Versuche zur

Standardisierung des Volksschulunterrichts und der Lehrerbildung (Ende 19. Jhdt.)

Lehrtheorie: Konzept der Formalstufen (Artikulationsschema)

[?]

geisteswissenschaftlich orientierte Pädagogik: Unterrichtsstruktur

völlige Ablehnung [?]

Alternativansätze – Arbeitsschule in verschiedenen Ausprägungen ==

Vorstufen zu konstruktivistischen Sichtweisen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 9 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Phasierung des Unterrichts

Phasenunterteilung/Phasierung des Unterrichts, vgl. [?]: Versuche zur

Standardisierung des Volksschulunterrichts und der Lehrerbildung (Ende 19. Jhdt.)

Lehrtheorie: Konzept der Formalstufen (Artikulationsschema)

[?]

geisteswissenschaftlich orientierte Pädagogik: Unterrichtsstruktur

völlige Ablehnung [?]

Alternativansätze – Arbeitsschule in verschiedenen Ausprägungen ==

Vorstufen zu konstruktivistischen Sichtweisen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 9 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Phasierung des Unterrichts

Phasenunterteilung/Phasierung des Unterrichts, vgl. [?]: Versuche zur

Standardisierung des Volksschulunterrichts und der Lehrerbildung (Ende 19. Jhdt.)

Lehrtheorie: Konzept der Formalstufen (Artikulationsschema)

[?]

geisteswissenschaftlich orientierte Pädagogik: Unterrichtsstruktur

völlige Ablehnung [?]

Alternativansätze – Arbeitsschule in verschiedenen Ausprägungen ==

Vorstufen zu konstruktivistischen Sichtweisen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 9 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Das Didaktische Dreieck

lehren

Lehrerin

Grundannahme: Wissen ist systematisch

und damit »vermittelbar«

Schülerinnen – passiv

Schülerinnen

lernen

vorbereiten

Stoff

Lehrerin – aktiv

Primat der Instruktion

nach [?]

Interdependenzen zwischen Zielen, Inhalten und Methoden sind äußerst

vielschichtig

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 10 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Das Didaktische Dreieck

lehren

Lehrerin

Grundannahme: Wissen ist systematisch

und damit »vermittelbar«

Schülerinnen – passiv

Schülerinnen

lernen

vorbereiten

Stoff

Lehrerin – aktiv

Primat der Instruktion

nach [?]

Interdependenzen zwischen Zielen, Inhalten und Methoden sind äußerst

vielschichtig

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 10 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Das Didaktische Dreieck

lehren

Lehrerin

Grundannahme: Wissen ist systematisch

und damit »vermittelbar«

Schülerinnen – passiv

Schülerinnen

lernen

vorbereiten

Stoff

Lehrerin – aktiv

Primat der Instruktion

nach [?]

Interdependenzen zwischen Zielen, Inhalten und Methoden sind äußerst

vielschichtig

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 10 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Das Didaktische Dreieck

lehren

Lehrerin

Grundannahme: Wissen ist systematisch

und damit »vermittelbar«

Schülerinnen – passiv

Schülerinnen

lernen

vorbereiten

Stoff

Lehrerin – aktiv

Primat der Instruktion

nach [?]

Interdependenzen zwischen Zielen, Inhalten und Methoden sind äußerst

vielschichtig

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 10 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Das Didaktische Dreieck

lehren

Lehrerin

Grundannahme: Wissen ist systematisch

und damit »vermittelbar«

Schülerinnen – passiv

Schülerinnen

lernen

vorbereiten

Stoff

Lehrerin – aktiv

Primat der Instruktion

nach [?]

Interdependenzen zwischen Zielen, Inhalten und Methoden sind äußerst

vielschichtig

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 10 / 1


Lernen und Lehren

Strukturüberlegungen – Lehren – Formalstufen

Didaktik der Informatik

Das Didaktische Dreieck

lehren

Lehrerin

Grundannahme: Wissen ist systematisch

und damit »vermittelbar«

Schülerinnen – passiv

Schülerinnen

lernen

vorbereiten

Stoff

Lehrerin – aktiv

Primat der Instruktion

nach [?]

Interdependenzen zwischen Zielen, Inhalten und Methoden sind äußerst

vielschichtig

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 10 / 1


Lernen und Lehren

Unterricht – Komplexität

Didaktik der Informatik

Zur Komplexität des Unterrichts

Kontext

Setting

wird bestimmt

durch

Raum

wird verwendet in

Zeit

Kurs

wird zugeordnet

Methode

wird empfohlen für

Lernziel

besteht aus

handelt in

Lerneinheit

wird zugeordnet

Phase

bestimmt

Aktor

nimmt ein

[?]

Präsentation

Evaluation

Kommunikation

Rolle

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 11 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Primat der Instruktion

Lehrerin entscheidet, wie der Unterricht

geplant,

organisiert und

gesteuert wird

Schülerinnen

Ziel Lernerfolg im Sinne vorher definierter Lehr-/Lernziele

verstehen die präsentierten Inhalte in ihrer Systematik

machen sich diese Inhalte entsprechend zu eigen

Methode Lehrerin präsentiert und erklärt Inhalte, leitet die Schülerinnen

an und stellt ihre Lernfortschritte sicher

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 12 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Primat der Instruktion

Lehrerin entscheidet, wie der Unterricht

geplant,

organisiert und

gesteuert wird

Schülerinnen

Ziel Lernerfolg im Sinne vorher definierter Lehr-/Lernziele

verstehen die präsentierten Inhalte in ihrer Systematik

machen sich diese Inhalte entsprechend zu eigen

Methode Lehrerin präsentiert und erklärt Inhalte, leitet die Schülerinnen

an und stellt ihre Lernfortschritte sicher

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 12 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Primat der Instruktion

Lehrerin entscheidet, wie der Unterricht

geplant,

organisiert und

gesteuert wird

Schülerinnen

Ziel Lernerfolg im Sinne vorher definierter Lehr-/Lernziele

verstehen die präsentierten Inhalte in ihrer Systematik

machen sich diese Inhalte entsprechend zu eigen

Methode Lehrerin präsentiert und erklärt Inhalte, leitet die Schülerinnen

an und stellt ihre Lernfortschritte sicher

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 12 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Primat der Instruktion

Lehrerin entscheidet, wie der Unterricht

geplant,

organisiert und

gesteuert wird

Schülerinnen

Ziel Lernerfolg im Sinne vorher definierter Lehr-/Lernziele

verstehen die präsentierten Inhalte in ihrer Systematik

machen sich diese Inhalte entsprechend zu eigen

Methode Lehrerin präsentiert und erklärt Inhalte, leitet die Schülerinnen

an und stellt ihre Lernfortschritte sicher

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 12 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Primat der Instruktion

Lehrerin entscheidet, wie der Unterricht

geplant,

organisiert und

gesteuert wird

Schülerinnen

Ziel Lernerfolg im Sinne vorher definierter Lehr-/Lernziele

verstehen die präsentierten Inhalte in ihrer Systematik

machen sich diese Inhalte entsprechend zu eigen

Methode Lehrerin präsentiert und erklärt Inhalte, leitet die Schülerinnen

an und stellt ihre Lernfortschritte sicher

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 12 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Instruktion – Probleme

empirische ∄ empirische Nachweise bzgl. Wiederholbarkeit der Effekte

einzelner Instruktionsketten

es werden isolierte Lernmechanismen postuliert, die in dieser

Form in der Praxis nicht analysierbar sind

theoretische Annahme zur Vorhersagbarkeit der Wirkung von Methoden ist

nicht haltbar

praktische Mangel an Aktivität und Eigenverantwortung der Schülerinnen

für den Prozess und Erfolg des Lernens führt bestenfalls zu

extrinsischer Motivation

sachlogisch aufbereitetes Wissen tritt in realen

Problemsituation so nicht auf ⇒ Unterricht produziert

sogenanntes »träges« Wissen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 13 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Instruktion – Probleme

empirische ∄ empirische Nachweise bzgl. Wiederholbarkeit der Effekte

einzelner Instruktionsketten

es werden isolierte Lernmechanismen postuliert, die in dieser

Form in der Praxis nicht analysierbar sind

theoretische Annahme zur Vorhersagbarkeit der Wirkung von Methoden ist

nicht haltbar

praktische Mangel an Aktivität und Eigenverantwortung der Schülerinnen

für den Prozess und Erfolg des Lernens führt bestenfalls zu

extrinsischer Motivation

sachlogisch aufbereitetes Wissen tritt in realen

Problemsituation so nicht auf ⇒ Unterricht produziert

sogenanntes »träges« Wissen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 13 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Instruktion – Probleme

empirische ∄ empirische Nachweise bzgl. Wiederholbarkeit der Effekte

einzelner Instruktionsketten

es werden isolierte Lernmechanismen postuliert, die in dieser

Form in der Praxis nicht analysierbar sind

theoretische Annahme zur Vorhersagbarkeit der Wirkung von Methoden ist

nicht haltbar

praktische Mangel an Aktivität und Eigenverantwortung der Schülerinnen

für den Prozess und Erfolg des Lernens führt bestenfalls zu

extrinsischer Motivation

sachlogisch aufbereitetes Wissen tritt in realen

Problemsituation so nicht auf ⇒ Unterricht produziert

sogenanntes »träges« Wissen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 13 / 1


Lernen und Lehren

Instruktion

Didaktik der Informatik

Instruktion – Probleme

empirische ∄ empirische Nachweise bzgl. Wiederholbarkeit der Effekte

einzelner Instruktionsketten

es werden isolierte Lernmechanismen postuliert, die in dieser

Form in der Praxis nicht analysierbar sind

theoretische Annahme zur Vorhersagbarkeit der Wirkung von Methoden ist

nicht haltbar

praktische Mangel an Aktivität und Eigenverantwortung der Schülerinnen

für den Prozess und Erfolg des Lernens führt bestenfalls zu

extrinsischer Motivation

sachlogisch aufbereitetes Wissen tritt in realen

Problemsituation so nicht auf ⇒ Unterricht produziert

sogenanntes »träges« Wissen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 13 / 1


Lernen und Lehren

Theorien des Lernens

Didaktik der Informatik

Theorien des Lernens

behavioristisch

operantes Konditionieren, Lernen kann am Verhalten abgelesen werden – jedes

Lernergebnis ist beobachtbar

[Skinner]

kognitivistisch

[Piaget], [Bruner]

Informationstheorie, Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz, Komplexität der Sprache

[Chomsky] – Lernergebnisse werden »im Lerner« repräsentiert

konstruktivistisch

[Maturana und Varela]

Wirklichkeit ist nicht von sich aus vorhanden und damit zugänglich, sondern wird vom

Individuum konstruiert

[von Glasersfeld]

Symbiose Systemtheorie/Biologie

[Scheunpflug]

Lernen als emergente Struktur unterschiedlicher Ebenen – Ablösung vom Subjekt

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 14 / 1


Lernen und Lehren

Theorien des Lernens

Didaktik der Informatik

Exkurs: Fundamentale Ideen →

fachunabhängig

Spiralprinzip

fundamentale Ideen sind jeder Schülerin auf jeder Entwicklungsstufe in einer

angemessenen Form näher zu bringen [?] →

immer wieder auf die fundamentalen Ideen zurückkommen

[?]

[Einordnung: Kognitivismus]

Prinzip des vorwegnehmenden Lernens

Prinzip der Fortsetzbarkeit

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 15 / 1


Lernen und Lehren

Theorien des Lernens

Didaktik der Informatik

Exkurs: Repräsentationsmodell

Repräsentationsstufen

intuitives Denken und Verstehen der Schülerin ist zu

berücksichtigen

Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung

werden in Stufen klassifiziert

Handlung (enaktiv),

bildhafte Wahrnehmung (ikonisch) und

Sprache (symbolisch)

Lernen wird als aktiver Prozess des Individuums verstanden, der zu einer Repräsentation des

Wissens beim Individuum führt.

Der Lernprozess besteht in der Bedeutung, durch die diese symbolische Darstellung an das

Gedächtnis übergeben wird.

[Einordnung: Kognitivismus]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 16 / 1


Lernen und Lehren

Theorien des Lernens

Didaktik der Informatik

Konstruktivismus

Feststellungen – [?]

Der Erwerb von Fertigkeiten, d. h. von Handlungsmustern [ist] klar von

der aktiven Konstruktion viabler begrifflicher Netzwerke, also vom

Verstehen [zu unterscheiden. . . . ].

Hilfsmittel des Auswendiglernens und des Wiederholens im Training

[behalten] ihren Wert, es wäre jedoch naiv zu erwarten, daß sie auch

das Verstehen befördern.

Die verbale Erklärung eines Problems führt nicht zum Verstehen.

[Es] ist daher von wesentlicher Bedeutung, daß der Lehrer über ein

adäquates Modell des begrifflichen Netzwerkes verfügt, innerhalb

dessen der Schüler assimiliert.

Lernen [ist] das Produkt von Selbstorganisation.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 17 / 1


Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik

Bezug zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik – Aneignung informatischen Wissens

durch Lernende

Wissensbegriff der Informationswissenschaft (vgl. Vorlesung 2)

Daten Wissen Information

syntaktisch

definierte

Verfahren

der

Datenverarbeitung

semantisch

begründete

Verfahren

der

Wissensrepräsentation

pragmatisch

kontrollierte

Informationserarbeitung

zur

informationellen

Handlungsabsicherung

nach [?, S. 10]

Theorien des Lehrens ⇐ Fundament bezüglich des Lernens

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 18 / 1


Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik

Bezug zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik – Aneignung informatischen Wissens

durch Lernende

Wissensbegriff der Informationswissenschaft (vgl. Vorlesung 2)

Daten Wissen Information

syntaktisch

definierte

Verfahren

der

Datenverarbeitung

semantisch

begründete

Verfahren

der

Wissensrepräsentation

pragmatisch

kontrollierte

Informationserarbeitung

zur

informationellen

Handlungsabsicherung

nach [?, S. 10]

Theorien des Lehrens ⇐ Fundament bezüglich des Lernens

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 18 / 1


Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik

Bezug zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik – Aneignung informatischen Wissens

durch Lernende

Wissensbegriff der Informationswissenschaft (vgl. Vorlesung 2)

Daten Wissen Information

syntaktisch

definierte

Verfahren

der

Datenverarbeitung

semantisch

begründete

Verfahren

der

Wissensrepräsentation

pragmatisch

kontrollierte

Informationserarbeitung

zur

informationellen

Handlungsabsicherung

nach [?, S. 10]

Theorien des Lehrens ⇐ Fundament bezüglich des Lernens

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 18 / 1


Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Didaktik der Informatik

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

Wissen wird keine Aussage

möglich

verarbeitet

konstruiert

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

Wissen wird keine Aussage

möglich

verarbeitet

konstruiert

Wissen ist

eine »korrekte«

Input-Output-Relation

ein adäquater

interner

Verarbeitungsprozess

mit einer Situation

operieren zu können

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

Wissen wird keine Aussage

möglich

verarbeitet

konstruiert

Wissen ist

Lernziele

eine »korrekte«

Input-Output-Relation

richtige Antworten,

Handlungen

ein adäquater

interner

Verarbeitungsprozess

richtige Methoden zur

Antwortfindung

mit einer Situation

operieren zu können

komplexe

Situationen

bewältigen

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

Wissen wird keine Aussage

möglich

verarbeitet

konstruiert

Wissen ist

Lernziele

eine »korrekte«

Input-Output-Relation

richtige Antworten,

Handlungen

ein adäquater

interner

Verarbeitungsprozess

richtige Methoden zur

Antwortfindung

mit einer Situation

operieren zu können

komplexe

Situationen

bewältigen

Muster Reiz-Reaktion Problemlösung Konstruktion

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

Wissen wird keine Aussage

möglich

verarbeitet

konstruiert

Wissen ist

Lernziele

eine »korrekte«

Input-Output-Relation

richtige Antworten,

Handlungen

ein adäquater

interner

Verarbeitungsprozess

richtige Methoden zur

Antwortfindung

mit einer Situation

operieren zu können

komplexe

Situationen

bewältigen

Muster Reiz-Reaktion Problemlösung Konstruktion

Lehrstrategie Lob und Tadel beobachten und kooperieren

helfen

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

Wissen wird keine Aussage

möglich

verarbeitet

konstruiert

Wissen ist

Lernziele

eine »korrekte«

Input-Output-Relation

richtige Antworten,

Handlungen

ein adäquater

interner

Verarbeitungsprozess

richtige Methoden zur

Antwortfindung

mit einer Situation

operieren zu können

komplexe

Situationen

bewältigen

Muster Reiz-Reaktion Problemlösung Konstruktion

Lehrstrategie Lob und Tadel beobachten und kooperieren

helfen

Lehrperson ist »Autorität« Tutor Coach

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Didaktik – Bezüge zwischen Lehren und Lernen

Plakativer Vergleich

Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus

Gehirn ist Black Box »Computer« informationell

geschlossenes

System

Wissen wird keine Aussage

möglich

verarbeitet

konstruiert

Wissen ist

Lernziele

eine »korrekte«

Input-Output-Relation

richtige Antworten,

Handlungen

ein adäquater

interner

Verarbeitungsprozess

richtige Methoden zur

Antwortfindung

mit einer Situation

operieren zu können

komplexe

Situationen

bewältigen

Muster Reiz-Reaktion Problemlösung Konstruktion

Lehrstrategie Lob und Tadel beobachten und kooperieren

helfen

Lehrperson ist »Autorität« Tutor Coach

Feedback wird extern vorgegeben extern modelliert intern modelliert

in Anlehnung an [?, S. 324] – [?, S. 110]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 19 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Theorien des Lernens – Konsequenzen

Sicht auf den Lernprozess beeinflußt die Organisation der Prozesse, die das

Lernen der Schülerinnen unterstützen

Behaviorismus ⇒ Lernen erfolgt individuell (z. B. durch Drill & Practice) –

die Lehrperson organisiert die Individualisierung

Beispiele Vokabellernen, Zehnfingerschreibsystem

Kognitivismus ⇒ Lernen besteht im Aufbau eines objektiv vorgegebenen

Wissensnetzes – die Lehrperson muss es [nur] geeignet »präsentieren«

Beispiel Strukturschema der Arbeitsweise eines Compilers

Konstruktivismus ⇒ Der individuelle Aufbau einer angemessenen

Strukur erst ermöglicht die Durchdringung des Problems – die

Lehrperson muss die notwendigen unterstützenden Maßnahmen

individuell anbieten [können]

Beispiel Problemlösen zur informatischen Modellierung eines

eigenen Problems

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 20 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Theorien des Lernens – Konsequenzen

Sicht auf den Lernprozess beeinflußt die Organisation der Prozesse, die das

Lernen der Schülerinnen unterstützen

Behaviorismus ⇒ Lernen erfolgt individuell (z. B. durch Drill & Practice) –

die Lehrperson organisiert die Individualisierung

Beispiele Vokabellernen, Zehnfingerschreibsystem

Kognitivismus ⇒ Lernen besteht im Aufbau eines objektiv vorgegebenen

Wissensnetzes – die Lehrperson muss es [nur] geeignet »präsentieren«

Beispiel Strukturschema der Arbeitsweise eines Compilers

Konstruktivismus ⇒ Der individuelle Aufbau einer angemessenen

Strukur erst ermöglicht die Durchdringung des Problems – die

Lehrperson muss die notwendigen unterstützenden Maßnahmen

individuell anbieten [können]

Beispiel Problemlösen zur informatischen Modellierung eines

eigenen Problems

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 20 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Theorien des Lernens – Konsequenzen

Sicht auf den Lernprozess beeinflußt die Organisation der Prozesse, die das

Lernen der Schülerinnen unterstützen

Behaviorismus ⇒ Lernen erfolgt individuell (z. B. durch Drill & Practice) –

die Lehrperson organisiert die Individualisierung

Beispiele Vokabellernen, Zehnfingerschreibsystem

Kognitivismus ⇒ Lernen besteht im Aufbau eines objektiv vorgegebenen

Wissensnetzes – die Lehrperson muss es [nur] geeignet »präsentieren«

Beispiel Strukturschema der Arbeitsweise eines Compilers

Konstruktivismus ⇒ Der individuelle Aufbau einer angemessenen

Strukur erst ermöglicht die Durchdringung des Problems – die

Lehrperson muss die notwendigen unterstützenden Maßnahmen

individuell anbieten [können]

Beispiel Problemlösen zur informatischen Modellierung eines

eigenen Problems

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 20 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Theorien des Lernens – Konsequenzen

Sicht auf den Lernprozess beeinflußt die Organisation der Prozesse, die das

Lernen der Schülerinnen unterstützen

Behaviorismus ⇒ Lernen erfolgt individuell (z. B. durch Drill & Practice) –

die Lehrperson organisiert die Individualisierung

Beispiele Vokabellernen, Zehnfingerschreibsystem

Kognitivismus ⇒ Lernen besteht im Aufbau eines objektiv vorgegebenen

Wissensnetzes – die Lehrperson muss es [nur] geeignet »präsentieren«

Beispiel Strukturschema der Arbeitsweise eines Compilers

Konstruktivismus ⇒ Der individuelle Aufbau einer angemessenen

Strukur erst ermöglicht die Durchdringung des Problems – die

Lehrperson muss die notwendigen unterstützenden Maßnahmen

individuell anbieten [können]

Beispiel Problemlösen zur informatischen Modellierung eines

eigenen Problems

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 20 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Designkonflikte

konkrete Organisation von Lehr-/Lernprozessen ⇒

Entscheidungsproblem: Welche Elemente werden mit der gewählten

Lernkonzeption lernförderlicher (und nicht einfacher)

umgesetzt?

Technische Unterstützung ⇒ Einschränkung der Lehrperson

Technische Unterstützung (vom Lehrbuch bis zum Informatiksystem)

schränkt die Wahlmöglichkeit bzgl. der Lernkonzeption ein.

Technische Unterstützung ist immer einer bestimmten Konzeption

verpflichtet ⇒ i. d. R. Eignung für eher behavioristische oder (in

Ansätzen) kognitivistisch orientierte Lehrprozesse

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 21 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Designkonflikte

konkrete Organisation von Lehr-/Lernprozessen ⇒

Entscheidungsproblem: Welche Elemente werden mit der gewählten

Lernkonzeption lernförderlicher (und nicht einfacher)

umgesetzt?

Technische Unterstützung ⇒ Einschränkung der Lehrperson

Technische Unterstützung (vom Lehrbuch bis zum Informatiksystem)

schränkt die Wahlmöglichkeit bzgl. der Lernkonzeption ein.

Technische Unterstützung ist immer einer bestimmten Konzeption

verpflichtet ⇒ i. d. R. Eignung für eher behavioristische oder (in

Ansätzen) kognitivistisch orientierte Lehrprozesse

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 21 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Designkonflikte

konkrete Organisation von Lehr-/Lernprozessen ⇒

Entscheidungsproblem: Welche Elemente werden mit der gewählten

Lernkonzeption lernförderlicher (und nicht einfacher)

umgesetzt?

Technische Unterstützung ⇒ Einschränkung der Lehrperson

Technische Unterstützung (vom Lehrbuch bis zum Informatiksystem)

schränkt die Wahlmöglichkeit bzgl. der Lernkonzeption ein.

Technische Unterstützung ist immer einer bestimmten Konzeption

verpflichtet ⇒ i. d. R. Eignung für eher behavioristische oder (in

Ansätzen) kognitivistisch orientierte Lehrprozesse

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 21 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Designkonflikte

konkrete Organisation von Lehr-/Lernprozessen ⇒

Entscheidungsproblem: Welche Elemente werden mit der gewählten

Lernkonzeption lernförderlicher (und nicht einfacher)

umgesetzt?

Technische Unterstützung ⇒ Einschränkung der Lehrperson

Technische Unterstützung (vom Lehrbuch bis zum Informatiksystem)

schränkt die Wahlmöglichkeit bzgl. der Lernkonzeption ein.

Technische Unterstützung ist immer einer bestimmten Konzeption

verpflichtet ⇒ i. d. R. Eignung für eher behavioristische oder (in

Ansätzen) kognitivistisch orientierte Lehrprozesse

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 21 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Designkonflikte

konkrete Organisation von Lehr-/Lernprozessen ⇒

Entscheidungsproblem: Welche Elemente werden mit der gewählten

Lernkonzeption lernförderlicher (und nicht einfacher)

umgesetzt?

Technische Unterstützung ⇒ Einschränkung der Lehrperson

Technische Unterstützung (vom Lehrbuch bis zum Informatiksystem)

schränkt die Wahlmöglichkeit bzgl. der Lernkonzeption ein.

Technische Unterstützung ist immer einer bestimmten Konzeption

verpflichtet ⇒ i. d. R. Eignung für eher behavioristische oder (in

Ansätzen) kognitivistisch orientierte Lehrprozesse

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 21 / 1


Lernen und Lehren

Lernen ⇒ Unterricht

Didaktik der Informatik

Prinzipien methodischen Handelns

Unterrichtskonzepte – Handlungsvorschläge stellen Orientierungen dar

exemplarisches Lehren und Lernen

projektorientierter

kommunikativer

Methoden

erfahrungsbezogener

handlungsorientierter

genetischer

Unterricht

lernzielorientierter

problemorientierter

programmierter

entdeckendes Lernen

nach [?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 22 / 1


Didaktik der Informatik

Lernen und Lehren

Problemorientierung

Problemorientierung und Unterricht

1

Probleme, die sich der Lernenden in realen Problemsituationen stellen

und die sie löst, ohne dabei daran zu denken, dass sie zugleich etwas

lernt

2

Probleme, die die Lernende selbsttätig und selbstständig, aber mit

bewusster Lernabsicht zu lösen versucht

3

Probleme, vor die die Lehrerin ihre Schülerinnen zum Zwecke der

Belehrung stellt

[?] (nach Roth)

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 23 / 1


Lernen und Lehren

Problemorientierung

Didaktik der Informatik

Problemlöseprozess

Problem

aufwerfen

Das Problem verstehen

Der Blick

zurück

Aufstellen

eines

Plans

Ausführen

des

Plans

nach [?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 24 / 1


Lernen und Lehren

Problemorientierung

Didaktik der Informatik

Die Projektmethode – geschichtlich

1590–1765 Anfänge der Projektarbeit an Schulen für Architektur in Italien und

Frankreich

1765–1880 Projekt reguläre Unterrichtsmethode an kontinentaleuropäischen Bauakademien/Hochschulen

für Ingenieurwissenschaft & Übertragung

nach Amerika

1880–1915 Durchführung von Projektarbeit im Werk- und Arbeitsunterricht der

amerikanischen High und Elementary School

1915–1965 Neudefinition der Projektmethode durchKilpatrick

1965–heute

Rückübertragung nach Europa

Wiederentdeckung der Projektidee in Westeuropa

dritte Welle ihrer internationalen Verbreitung

nach [?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 25 / 1


Lernen und Lehren

Problemorientierung

Didaktik der Informatik

Schritte und Merkmale eines Projektes

Projektschritt

Merkmale

1 Eine für den Erwerb von Erfahrungen Situationsbezug

geeignete, problemhaltige Sachlage Orientierung an den Interessen . . .

auswählen

Gesellschaftliche Praxisrelevanz

2 Gemeinsam einen Plan zur Zielgerichtete Projektplanung

Problemlösung entwickeln

Selbstorg. und -verantwortung

3 Sich mit dem Problem handlungs- Einbeziehen vieler Sinne

orientiert auseinandersetzen

Soziales Lernen

4 Die erarbeitete Problemlösung Produktorientierung

an der Wirklichkeit

Interdisziplinarität

überprüfen

Grenzen des Projektunterrichts

nach [?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 26 / 1


Lernen und Lehren

Problemorientierung

Didaktik der Informatik

Handlungsorientierter Unterricht

Geschichte Pestalozzi – »Lernen mit Kopf, Herz und Hand«,

Maria Montessori, Arbeitsschule[n]

Grundlage Bruner – Kognitionspsychologie

Lernen kein linearer, additiver, sondern vernetzter Vorgang

Ziel Schülerinnen: umfassende Handlungskompetenz

Weg/Methode Interessen der Beteiligten

Gegenstände des wirklichen Lebens

rsp. Handeln in sozialen Rollen

Planen, Ausführen (ganzheitlich, mit allen Sinnen – zielgerichtet,

gemeinsam)

Kontrollieren – an Hand der gemeinsam gesteckten Ziele

Produkte [der Handlungen]

ablaufende Prozesse

Handlungsorientiertes Lernen wird dadurch gefördert, dass die Schülerinnen möglichst in realen

Situationen Lerngelegenheiten wahrnehmen können, die zur Exploration einladen und in denen

die Schülerinnen neues Wissen selbstständig erwerben.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 27 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Erkenntisse des Konstruktivismus

Didaktik der Informatik

Erkenntnisse des Konstruktivismus

Konstruktivismus – Zusammenfassung

Wissen wird aktuell generiert und konstruiert

⇒ Aufgeben der Orientierung an Lernzielen

Lernen als Prozeß, in Wissensgemeinschaften und in

kontextbezogenenen Lernumwelten

Augenmerk liegt auf höheren Lern- und Denkprozessen wie

Interpretieren und Verstehen, die von den Instruktionalisten ausgespart

wurden

Ersetzen der Instruktion durch Lernen

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 28 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Sozialformen des Unterrichts

Didaktik der Informatik

Sozialformen des Unterrichts

Unterrichtsformen

Organisationsformen der Arbeit der Schülerinnen

Sozialformen

Schülerdiskussion

Vorhaben

Partnerarbeit

Vorführung Gespräch

Gruppenunterricht

Frontalunterricht

Erkundung

Textarbeit

Experiment

Test

Einzelarbeit

Lektüre

Dominanz des Frontalunterrichts mit ca. 4 des Anteils an der gesamten

5

Unterrichtszeit

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 29 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Anmerkungen zur »Güte« des Unterrichts

Didaktik der Informatik

Was ist guter Unterricht?

Voraussetzung

Verständigung über Bezugsnormen und Gütekriterien

Aktuelle Diskussion

es wird (vereinfacht) nach Beispielen gefragt, die als geglückt

gelten und allgemeine Akzeptanz finden

Ergebnis

Interpretationsleistung und keine Methode, mit der Unterricht

gemessen werden kann

Beachte

Messen ist noch nicht Beurteilen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 30 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Anmerkungen zur »Güte« des Unterrichts

Didaktik der Informatik

Was ist guter Unterricht?

Voraussetzung

Verständigung über Bezugsnormen und Gütekriterien

Aktuelle Diskussion

es wird (vereinfacht) nach Beispielen gefragt, die als geglückt

gelten und allgemeine Akzeptanz finden

Ergebnis

Interpretationsleistung und keine Methode, mit der Unterricht

gemessen werden kann

Beachte

Messen ist noch nicht Beurteilen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 30 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Anmerkungen zur »Güte« des Unterrichts

Didaktik der Informatik

Was ist guter Unterricht?

Voraussetzung

Verständigung über Bezugsnormen und Gütekriterien

Aktuelle Diskussion

es wird (vereinfacht) nach Beispielen gefragt, die als geglückt

gelten und allgemeine Akzeptanz finden

Ergebnis

Interpretationsleistung und keine Methode, mit der Unterricht

gemessen werden kann

Beachte

Messen ist noch nicht Beurteilen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 30 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Anmerkungen zur »Güte« des Unterrichts

Didaktik der Informatik

PISA I

Indikatoren – Bereiche

Lesekompetenz

(Reading Literacy)

mathematische Grundbildung

(Mathematical Literacy)

naturwissenschaftliche Grundbildung (Scientific Literacy)

fächerübergreifende Kompetenzen (Cross-Curricular Competencies)

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 31 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Anmerkungen zur »Güte« des Unterrichts

Didaktik der Informatik

PISA II

fächerübergreifende Kompetenzen

Leseverständnis als fächerübergreifende Basiskompetenz

Merkmale selbstregulierten Lernens

Vertrautheit mit Computern

Aspekte von Kooperation und Kommunikation und von

Problemlösefähigkeit

– verstanden als Planungskompetenz in komplexen Alltagssituationen

[?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 32 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Anmerkungen zur »Güte« des Unterrichts

Didaktik der Informatik

Unterrichtsbeoachtung – Evaluation

Choreographische Merkmale des Unterrichts in Deutschland

Die Lehrkraft beginnt in der Einführungsphase mit einem komplexen

Problem, das in seiner Grundstruktur im nachfolgenden Gespräch

entfaltet und mit dem Abschluss der Stunde zu einer konzisen Lösung

geführt werden soll.

Die Schüler haben diese anspruchsvolle Aufgabenstellung allerdings

nicht in dieser Komplexität zu bearbeiten, sondern das Problem wird

sukzessiv in Teilleistungen und elementare Fragen zerlegt, die zu

beantworten Schülern manchmal geradezu peinlich sein kann.

Diese Unterrichtsform wird als schrittweise Trivialisierung eines

komplexen Ausgangsproblems beschrieben.

[?, S. 33]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 33 / 1


Von theoretischen Überlegungen zur Praxis

Didaktik der Informatik

Literatur

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 6. Mai 2010 34 / 1


Didaktik der Informatik – Vorlesung

5. Vorlesung: Entwicklungslinien der Schulinformatik

StD Dipl.-Inform. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

Dieses Dokument wird unter der folgenden Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de


Didaktik der Informatik

Übersicht

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation

1 Übersicht

Gliederung der Präsentation

Themen der Vorlesung im Sommersemester 2010

2 Entwicklungslinien der Schulinformatik

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

3 Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Bildungsbegriff

Überblick – Zugänge

Informatiktürme

4 Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 2 / 21


Themen der Vorlesung (Stand 3. Mai 2010)

Kapitel in [Humbert, 2006]

.......................................................................................

1 Organisatorisches – Einführung .................................................. 2, 4

2 Informatik – geschichtliche Aspekte ................................................ 2

3 Genderdiskussion .................................................................... 9

4 Grundfragen des Lernens ........................................................... 3



5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ........................................... 4



6 Schulinformatik – Normierung ...................................................... 4

7 Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ................................... 5

8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ................................ 6

9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 4 / 21

Entwicklungslinien der Schulinformatik

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 5. Vorlesung:

Entwicklungslinien der Schulinformatik

Kompetenzen 5. Vorlesung: Schulinformatik – Entwicklungslinien

Ziele der Informatischen Allgemeinbildung begründen können

Zugänge zur Informatischen Allgemeinbildung kennen

Konzepte der Informatikbildung über die Zeit einordnen

Informatiktürme zur Darstellung der Struktur des Faches kennen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 4 / 21

Entwicklungslinien der Schulinformatik

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 5. Vorlesung:

Entwicklungslinien der Schulinformatik

Kompetenzen 5. Vorlesung: Schulinformatik – Entwicklungslinien

Ziele der Informatischen Allgemeinbildung begründen können

Zugänge zur Informatischen Allgemeinbildung kennen

Konzepte der Informatikbildung über die Zeit einordnen

Informatiktürme zur Darstellung der Struktur des Faches kennen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 5 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Bildungsbegriff

Bildung

allseitige Bildung

Kennzeichen der Bildung:

Mündigkeit

Eigenverantwortlichkeit

Vorbereitung auf »lebenslänglich lernen« L 3

Rahmenbedingungen

Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung der Informatik

Was ist das Besondere an der Informatik? Alleinstellungsmerkmal(e)

Ist Informatik notwendiger Bestandteil allgemeiner Bildung?


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 5 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Bildungsbegriff

Bildung

allseitige Bildung

Kennzeichen der Bildung:

Mündigkeit

Eigenverantwortlichkeit

Vorbereitung auf »lebenslänglich lernen« L 3

Rahmenbedingungen

Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung der Informatik

Was ist das Besondere an der Informatik? Alleinstellungsmerkmal(e)

Ist Informatik notwendiger Bestandteil allgemeiner Bildung?


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 5 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Bildungsbegriff

Bildung

allseitige Bildung

Kennzeichen der Bildung:

Mündigkeit

Eigenverantwortlichkeit

Vorbereitung auf »lebenslänglich lernen« L 3

Rahmenbedingungen

Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung der Informatik

Was ist das Besondere an der Informatik? Alleinstellungsmerkmal(e)

Ist Informatik notwendiger Bestandteil allgemeiner Bildung?


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 5 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Bildungsbegriff

Bildung

allseitige Bildung

Kennzeichen der Bildung:

Mündigkeit

Eigenverantwortlichkeit

Vorbereitung auf »lebenslänglich lernen« L 3

Rahmenbedingungen

Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung der Informatik

Was ist das Besondere an der Informatik? Alleinstellungsmerkmal(e)

Ist Informatik notwendiger Bestandteil allgemeiner Bildung?


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 5 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Bildungsbegriff

Bildung

allseitige Bildung

Kennzeichen der Bildung:

Mündigkeit

Eigenverantwortlichkeit

Vorbereitung auf »lebenslänglich lernen« L 3

Rahmenbedingungen

Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung der Informatik

Was ist das Besondere an der Informatik? Alleinstellungsmerkmal(e)

Ist Informatik notwendiger Bestandteil allgemeiner Bildung?


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 6 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Schulinformatik

Mehrdimensionaler Zugang

Historische Phasen – Inhalte – Orientierungen

Institutionelle »Verankerung« – Entwicklung

Konzeptionelle Entwicklung

Fachdidaktische Empfehlungen

von Seiten der Fachwissenschaft

von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 6 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Schulinformatik

Mehrdimensionaler Zugang

Historische Phasen – Inhalte – Orientierungen

Institutionelle »Verankerung« – Entwicklung

Konzeptionelle Entwicklung

Fachdidaktische Empfehlungen

von Seiten der Fachwissenschaft

von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 6 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Schulinformatik

Mehrdimensionaler Zugang

Historische Phasen – Inhalte – Orientierungen

Institutionelle »Verankerung« – Entwicklung

Konzeptionelle Entwicklung

Fachdidaktische Empfehlungen

von Seiten der Fachwissenschaft

von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 6 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Schulinformatik

Mehrdimensionaler Zugang

Historische Phasen – Inhalte – Orientierungen

Institutionelle »Verankerung« – Entwicklung

Konzeptionelle Entwicklung

Fachdidaktische Empfehlungen

von Seiten der Fachwissenschaft

von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 6 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Schulinformatik

Mehrdimensionaler Zugang

Historische Phasen – Inhalte – Orientierungen

Institutionelle »Verankerung« – Entwicklung

Konzeptionelle Entwicklung

Fachdidaktische Empfehlungen

von Seiten der Fachwissenschaft

von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 7 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Phasen in der Schulinformatik

Rechnerorientierung [Frank u. Meyer, 1972]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 7 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Phasen in der Schulinformatik

Rechnerorientierung [Frank u. Meyer, 1972]

Algorithmenorientierung

[Brauer u. a., 1976] – GI


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 7 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Phasen in der Schulinformatik

Rechnerorientierung [Frank u. Meyer, 1972]

Algorithmenorientierung

[Brauer u. a., 1976] – GI

Anwendungsorientierung

(im informatischen Sinn)

[Arlt u. Koerber, 1980]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 7 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Phasen in der Schulinformatik

Rechnerorientierung [Frank u. Meyer, 1972]

Algorithmenorientierung

[Brauer u. a., 1976] – GI

Anwendungsorientierung

(im informatischen Sinn)

[Arlt u. Koerber, 1980]

Benutzungsorientierung [BLK, 1984], [KMNW, 1987]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 7 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Phasen in der Schulinformatik

Rechnerorientierung [Frank u. Meyer, 1972]

Algorithmenorientierung

[Brauer u. a., 1976] – GI

Anwendungsorientierung

(im informatischen Sinn)

[Arlt u. Koerber, 1980]

Benutzungsorientierung [BLK, 1984], [KMNW, 1987]

Gesellschaftsorientierung [AG GEW NRW, 1989]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 7 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Phasen in der Schulinformatik

Rechnerorientierung [Frank u. Meyer, 1972]

Algorithmenorientierung

[Brauer u. a., 1976] – GI

Anwendungsorientierung

(im informatischen Sinn)

[Arlt u. Koerber, 1980]

Benutzungsorientierung [BLK, 1984], [KMNW, 1987]

Gesellschaftsorientierung [AG GEW NRW, 1989]

[Forneck, 1990] [Humbert, 1999]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 8 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionalisierung – Schulinformatik

ab 1969 Schulversuche zur Einführung des Schulfachs Informatik in

Nordrhein-Westfalen

1972 Oberstufenreform (KMK)

0 schülerbezogene Kurswahlen

Informatik wird als Wahlfach eingeführt, d. h. keine Pflichtbindung für das

Abitur (Grundkurs)

ab 1975 grundständige Informatiklehrerausbildung

(Gesamthochschule Paderborn)

1981 Veröffentlichung der Richtlinien für Informatik für die

gymnasiale Oberstufe (Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 8 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionalisierung – Schulinformatik

ab 1969 Schulversuche zur Einführung des Schulfachs Informatik in

Nordrhein-Westfalen

1972 Oberstufenreform (KMK)

0 schülerbezogene Kurswahlen

Informatik wird als Wahlfach eingeführt, d. h. keine Pflichtbindung für das

Abitur (Grundkurs)

ab 1975 grundständige Informatiklehrerausbildung

(Gesamthochschule Paderborn)

1981 Veröffentlichung der Richtlinien für Informatik für die

gymnasiale Oberstufe (Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 8 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionalisierung – Schulinformatik

ab 1969 Schulversuche zur Einführung des Schulfachs Informatik in

Nordrhein-Westfalen

1972 Oberstufenreform (KMK)

0 schülerbezogene Kurswahlen

Informatik wird als Wahlfach eingeführt, d. h. keine Pflichtbindung für das

Abitur (Grundkurs)

ab 1975 grundständige Informatiklehrerausbildung

(Gesamthochschule Paderborn)

1981 Veröffentlichung der Richtlinien für Informatik für die

gymnasiale Oberstufe (Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 8 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionalisierung – Schulinformatik

ab 1969 Schulversuche zur Einführung des Schulfachs Informatik in

Nordrhein-Westfalen

1972 Oberstufenreform (KMK)

0 schülerbezogene Kurswahlen

Informatik wird als Wahlfach eingeführt, d. h. keine Pflichtbindung für das

Abitur (Grundkurs)

ab 1975 grundständige Informatiklehrerausbildung

(Gesamthochschule Paderborn)

1981 Veröffentlichung der Richtlinien für Informatik für die

gymnasiale Oberstufe (Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 8 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionalisierung – Schulinformatik

ab 1969 Schulversuche zur Einführung des Schulfachs Informatik in

Nordrhein-Westfalen

1972 Oberstufenreform (KMK)

0 schülerbezogene Kurswahlen

Informatik wird als Wahlfach eingeführt, d. h. keine Pflichtbindung für das

Abitur (Grundkurs)

ab 1975 grundständige Informatiklehrerausbildung

(Gesamthochschule Paderborn)

1981 Veröffentlichung der Richtlinien für Informatik für die

gymnasiale Oberstufe (Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 9 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionelle Konzepte

1984 Rahmenkonzept Informationstechnische Bildung in Schule und

Ausbildung (BLK – Bund-Länderkommission)

1985 Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der

Schule – Rahmenkonzept (Nordrhein-Westfalen)

1990 Vorläufige Richtlinien zur Informations- und

Kommunikationstechnologischen Grundbildung in der

Sekundarstufe (Nordrhein-Westfalen)

1991 Vorläufige Richtlinien Leistungskurse Informatik

(Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 9 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionelle Konzepte

1984 Rahmenkonzept Informationstechnische Bildung in Schule und

Ausbildung (BLK – Bund-Länderkommission)

1985 Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der

Schule – Rahmenkonzept (Nordrhein-Westfalen)

1990 Vorläufige Richtlinien zur Informations- und

Kommunikationstechnologischen Grundbildung in der

Sekundarstufe (Nordrhein-Westfalen)

1991 Vorläufige Richtlinien Leistungskurse Informatik

(Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 9 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionelle Konzepte

1984 Rahmenkonzept Informationstechnische Bildung in Schule und

Ausbildung (BLK – Bund-Länderkommission)

1985 Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der

Schule – Rahmenkonzept (Nordrhein-Westfalen)

1990 Vorläufige Richtlinien zur Informations- und

Kommunikationstechnologischen Grundbildung in der

Sekundarstufe (Nordrhein-Westfalen)

1991 Vorläufige Richtlinien Leistungskurse Informatik

(Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 9 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionelle Konzepte

1984 Rahmenkonzept Informationstechnische Bildung in Schule und

Ausbildung (BLK – Bund-Länderkommission)

1985 Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der

Schule – Rahmenkonzept (Nordrhein-Westfalen)

1990 Vorläufige Richtlinien zur Informations- und

Kommunikationstechnologischen Grundbildung in der

Sekundarstufe (Nordrhein-Westfalen)

1991 Vorläufige Richtlinien Leistungskurse Informatik

(Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 9 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Institutionelle Konzepte

1984 Rahmenkonzept Informationstechnische Bildung in Schule und

Ausbildung (BLK – Bund-Länderkommission)

1985 Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der

Schule – Rahmenkonzept (Nordrhein-Westfalen)

1990 Vorläufige Richtlinien zur Informations- und

Kommunikationstechnologischen Grundbildung in der

Sekundarstufe (Nordrhein-Westfalen)

1991 Vorläufige Richtlinien Leistungskurse Informatik

(Nordrhein-Westfalen)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 10 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Überblick – Zugänge

Informatik – Fächerkatalog

Verabschiedung eines Fächerkatalogs der Informatik auf der 7. Plenarsitzung

Fakultätentag Informatik in der TU Berlin am 30. April 1976

eoretische

Praktische

Technische

Anwendungen

Didaktik

GesellschaŸliche BezXge

der

Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 11 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Informatiktürme

Informatikturm (Fächerkatalog)

Didaktik der

Informatik

Angewandte

Informatik

Informatik

und

Gesellschaft

Theoretische

Informatik

Praktische

Informatik

Technische

Informatik

nach [Thomas, 2002]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 12 / 21

Ziel: Informatische Allgemeinbildung

Informatiktürme

Informatikturm (Fachwissenschaft)

Anwendungsmethodik

z. B. Konfiguration MIS, GIS, . . . , CA-x im konkreten Fall

≫Eine Lösung verkaufen≪

Stark zeitabhängig: ≫heute, mit Window 7≪

System – Realisierung

Entwurf und Implementation, in Hardware und Software, von

allgemein verwendbaren Systemen.

z. B. Betriebs-, Reservations-, Text-System.

≫Programmieren im Großen≪

Algorithmik

Entwurf, Analyse, Optimierung, Test von

Standardabläufen, z. B. Bibliotheksprogramme

≫Programmieren im Kleinen≪

Theorie

abstrakt, mathematisch, objektiv,

allgemein gültig, ≫geht oder geht nicht≪.

Ergebnisse zeitlos, wie Grundgesetze der

Naturwissenschaften

nach [Nievergelt, 1995, S. 342]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 13 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Entwicklung der Schulinformatik

Fachdidaktische Empfehlungen von Fachwissenschaftlerinnen

(vgl. [Humbert, 2006, S. 52ff])

bis 1996 existierten keine Forschungsgruppen zur Didaktik der Informatik

Entwicklung der Fachdidaktik Informatik

die Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Fragestellungen sind eng verknüpft mit den

Tagungen Informatik und Schule (INFOS) und der Zeitschrift LOG IN

Empfehlungen von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 13 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Entwicklung der Schulinformatik

Fachdidaktische Empfehlungen von Fachwissenschaftlerinnen

(vgl. [Humbert, 2006, S. 52ff])

bis 1996 existierten keine Forschungsgruppen zur Didaktik der Informatik

Entwicklung der Fachdidaktik Informatik

die Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Fragestellungen sind eng verknüpft mit den

Tagungen Informatik und Schule (INFOS) und der Zeitschrift LOG IN

Empfehlungen von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 13 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Entwicklung der Schulinformatik

Fachdidaktische Empfehlungen von Fachwissenschaftlerinnen

(vgl. [Humbert, 2006, S. 52ff])

bis 1996 existierten keine Forschungsgruppen zur Didaktik der Informatik

Entwicklung der Fachdidaktik Informatik

die Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Fragestellungen sind eng verknüpft mit den

Tagungen Informatik und Schule (INFOS) und der Zeitschrift LOG IN

Empfehlungen von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 13 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Entwicklung der Schulinformatik

Fachdidaktische Empfehlungen von Fachwissenschaftlerinnen

(vgl. [Humbert, 2006, S. 52ff])

bis 1996 existierten keine Forschungsgruppen zur Didaktik der Informatik

Entwicklung der Fachdidaktik Informatik

die Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Fragestellungen sind eng verknüpft mit den

Tagungen Informatik und Schule (INFOS) und der Zeitschrift LOG IN

Empfehlungen von Fachdidaktikerinnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 14 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

konzeptionelle Ansätze von Fachdidaktikern

Fundamentale Ideen [Schwill, 1993]

Informationsorientierter Ansatz [Hubwieser u. Broy, 1996]

Modulkonzept [Humbert, 2001]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 14 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

konzeptionelle Ansätze von Fachdidaktikern

Fundamentale Ideen [Schwill, 1993]

Informationsorientierter Ansatz [Hubwieser u. Broy, 1996]

Modulkonzept [Humbert, 2001]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 14 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

konzeptionelle Ansätze von Fachdidaktikern

Fundamentale Ideen [Schwill, 1993]

Informationsorientierter Ansatz [Hubwieser u. Broy, 1996]

Modulkonzept [Humbert, 2001]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 14 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

konzeptionelle Ansätze von Fachdidaktikern

Fundamentale Ideen [Schwill, 1993]

Informationsorientierter Ansatz [Hubwieser u. Broy, 1996]

Modulkonzept [Humbert, 2001]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 15 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Fundamentale Ideen

Grundlegende Vorüberlegungen ¨ 4. Vorlesung

Exkurs: Fundamentale Ideen (Folie 14)

Andreas Schwill entwickelt in [Schwill, 1993] – ausgehend vom

Softwareentwicklungsprozess – eine Ideenkollektion zur Kerninformatik

Kategorisierung der 55 Ideen führt er zu einer Hierarchie unterhalb der

»Masterideen«

Algorithmisierung

strukturierte Zerlegung

Sprache


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 16 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Fundamentale Ideen – Kriterien

Schwill formuliert Kriterien als Prüfsteine für Fundamentale Ideen

Horizontalkriterium

in verschiedenen Bereichen der Informatik vielfältig

anwendbar oder erkennbar

Vertikalkriterium

kann auf jedem intellektuellen Niveau aufgezeigt und

vermittelt werden

Zeitkriterium

ist in der historischen Entwicklung der Informatik deutlich

wahrnehmbar und bleibt längerfristig relevant

Sinnkriterium

besitzt eine Verankerung im Alltagsdenken und eine

lebensweltliche Bedeutung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 16 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Fundamentale Ideen – Kriterien

Schwill formuliert Kriterien als Prüfsteine für Fundamentale Ideen

Horizontalkriterium

in verschiedenen Bereichen der Informatik vielfältig

anwendbar oder erkennbar

Vertikalkriterium

kann auf jedem intellektuellen Niveau aufgezeigt und

vermittelt werden

Zeitkriterium

ist in der historischen Entwicklung der Informatik deutlich

wahrnehmbar und bleibt längerfristig relevant

Sinnkriterium

besitzt eine Verankerung im Alltagsdenken und eine

lebensweltliche Bedeutung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 16 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Fundamentale Ideen – Kriterien

Schwill formuliert Kriterien als Prüfsteine für Fundamentale Ideen

Horizontalkriterium

in verschiedenen Bereichen der Informatik vielfältig

anwendbar oder erkennbar

Vertikalkriterium

kann auf jedem intellektuellen Niveau aufgezeigt und

vermittelt werden

Zeitkriterium

ist in der historischen Entwicklung der Informatik deutlich

wahrnehmbar und bleibt längerfristig relevant

Sinnkriterium

besitzt eine Verankerung im Alltagsdenken und eine

lebensweltliche Bedeutung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 16 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Fundamentale Ideen – Kriterien

Schwill formuliert Kriterien als Prüfsteine für Fundamentale Ideen

Horizontalkriterium

in verschiedenen Bereichen der Informatik vielfältig

anwendbar oder erkennbar

Vertikalkriterium

kann auf jedem intellektuellen Niveau aufgezeigt und

vermittelt werden

Zeitkriterium

ist in der historischen Entwicklung der Informatik deutlich

wahrnehmbar und bleibt längerfristig relevant

Sinnkriterium

besitzt eine Verankerung im Alltagsdenken und eine

lebensweltliche Bedeutung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 16 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Fundamentale Ideen – Kriterien

Schwill formuliert Kriterien als Prüfsteine für Fundamentale Ideen

Horizontalkriterium

in verschiedenen Bereichen der Informatik vielfältig

anwendbar oder erkennbar

Vertikalkriterium

kann auf jedem intellektuellen Niveau aufgezeigt und

vermittelt werden

Zeitkriterium

ist in der historischen Entwicklung der Informatik deutlich

wahrnehmbar und bleibt längerfristig relevant

Sinnkriterium

besitzt eine Verankerung im Alltagsdenken und eine

lebensweltliche Bedeutung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information

Interpretation von Daten

(Information Retrieval – Informations[wieder]gewinnung)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information

Interpretation von Daten

(Information Retrieval – Informations[wieder]gewinnung)

Hubwieser expliziert das folgende Grundschema (zur

Informationsverarbeitung):


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information

Interpretation von Daten

(Information Retrieval – Informations[wieder]gewinnung)

Hubwieser expliziert das folgende Grundschema (zur

Informationsverarbeitung):

Darstellung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information

Interpretation von Daten

(Information Retrieval – Informations[wieder]gewinnung)

Hubwieser expliziert das folgende Grundschema (zur

Informationsverarbeitung):

Darstellung

Verarbeitung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information

Interpretation von Daten

(Information Retrieval – Informations[wieder]gewinnung)

Hubwieser expliziert das folgende Grundschema (zur

Informationsverarbeitung):

Darstellung

Verarbeitung

Transport


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information

Interpretation von Daten

(Information Retrieval – Informations[wieder]gewinnung)

Hubwieser expliziert das folgende Grundschema (zur

Informationsverarbeitung):

Darstellung

Verarbeitung

Transport

Interpretation


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 17 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Informationsorientierter Ansatz

Hubwieser formuliert in [Hubwieser u. Broy, 1996] Transformationsprozesse

zwischen Information und Informatiksystem (und umgekehrt) als Klammer

für die Informatische Allgemeinbildung

Repräsentation von Information

Interpretation von Daten

(Information Retrieval – Informations[wieder]gewinnung)

Hubwieser expliziert das folgende Grundschema (zur

Informationsverarbeitung):

Darstellung

Verarbeitung

Transport

Interpretation

von Information (in Form von Daten)


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 18 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Modulkonzept

Humbert entwickelt – ausgehend von Erfahrungen in der gymnasialen

Oberstufe – in [Humbert, 2001] eine Sicht auf den Prozess der

Informatischen Bildung und stellt als grundlegend heraus


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 18 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Modulkonzept

Humbert entwickelt – ausgehend von Erfahrungen in der gymnasialen

Oberstufe – in [Humbert, 2001] eine Sicht auf den Prozess der

Informatischen Bildung und stellt als grundlegend heraus

Informatiksysteme verantwortlich nutzen und verstehen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 18 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Modulkonzept

Humbert entwickelt – ausgehend von Erfahrungen in der gymnasialen

Oberstufe – in [Humbert, 2001] eine Sicht auf den Prozess der

Informatischen Bildung und stellt als grundlegend heraus

Informatiksysteme verantwortlich nutzen und verstehen

Modellierung – zentrales Tätigkeitsfeld informatischer Arbeit

wissensbasiert

objektorientiert

funktional


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 18 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Modulkonzept

Humbert entwickelt – ausgehend von Erfahrungen in der gymnasialen

Oberstufe – in [Humbert, 2001] eine Sicht auf den Prozess der

Informatischen Bildung und stellt als grundlegend heraus

Informatiksysteme verantwortlich nutzen und verstehen

Modellierung – zentrales Tätigkeitsfeld informatischer Arbeit

wissensbasiert

objektorientiert

funktional

Erkenntnisse der theoretischen Informatik im Anwendungskontext


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 18 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Modulkonzept

Humbert entwickelt – ausgehend von Erfahrungen in der gymnasialen

Oberstufe – in [Humbert, 2001] eine Sicht auf den Prozess der

Informatischen Bildung und stellt als grundlegend heraus

Informatiksysteme verantwortlich nutzen und verstehen

Modellierung – zentrales Tätigkeitsfeld informatischer Arbeit

wissensbasiert

objektorientiert

funktional

Erkenntnisse der theoretischen Informatik im Anwendungskontext


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 18 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Theoriegeleitete Konzepte

Modulkonzept

Humbert entwickelt – ausgehend von Erfahrungen in der gymnasialen

Oberstufe – in [Humbert, 2001] eine Sicht auf den Prozess der

Informatischen Bildung und stellt als grundlegend heraus

Informatiksysteme verantwortlich nutzen und verstehen

Modellierung – zentrales Tätigkeitsfeld informatischer Arbeit

wissensbasiert

objektorientiert

funktional

Erkenntnisse der theoretischen Informatik im Anwendungskontext

Details: http://ddi.uni-wuppertal.de/ddi-sommersemester-2009/Sommersemester_2009-DdI-5-Modulkonzept.pdf


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 19 / 21

Fachdidaktische Empfehlungen

Literatur

[AG GEW NRW 1989] AG GEW NRW: Informationstechnische Grundbildung – aber wie? In: FIfF-Kommunikation

6 (1989), Nr. 1, S. 28–31. – ISSN 0938–3476. – Arbeitsgruppe Neue Medien im Referat

Erziehungswissenschaften der GEW Nordrhein-Westfalen – Originalbeitrag im Heft 17/1988 Neue Deutsche

Schule

[Arlt u. Koerber 1980] Arlt, Wolfgang ; Koerber, Bernhard: Der Berliner Modellversuch zur Integration eines

anwendungsorientierten Informatikunterrichts in der Sekundarstufe I. In: Schauer, Helmut (Hrsg.) ; Tauber,

Michael J. (Hrsg.): Informatik in der Schule: Ergebnisse der Passauer Tagung Bd. 7. München : Oldenbourg

Verlag, 1980 (Schriftenreihe der Österreichischen Computer-Gesellschaft). – ISBN 3–486–24411–6, S.

82–109

[BLK 1984] BLK: Rahmenkonzept Informationstechnische Bildung in Schule und Ausbildung. In:

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Computer in der Schule – Pädagogische Konzepte und

Projekte – Empfehlungen und Dokumente Bd. 246. Bonn : Franz Spiegel Buch, 1984 (Diskussionsbeiträge

zur politischen Didaktik), S. 287–293. – BLK – Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und

Forschungsförderung

[Brauer u. a. 1976] Brauer, Wilfried ; Claus, Volker ; Deussen, Peter ; Eickel (federführend), Jürgen ; Haacke,

Wolfhart ; Hosseus, Winfried ; Koster, Cornelis H. A. ; Ollesky, Dieter ; Weinhart, Karl ; Gesellschaft für

Informatik e. V.: Zielsetzungen und Inhalte des Informatikunterrichts. In: ZDM 8 (1976), Nr. 1, S. 35–43. –

ISSN 0044–4103. – ZDM – Zentralblatt für Didaktik der Mathematik

[Forneck 1990] Forneck, Hermann-Josef: Entwicklungstendenzen und Problemlinien der Didaktik der

Informatik. In: Cyranek, Günter (Hrsg.) ; Forneck, Hermann-Josef (Hrsg.) ; Meier, Markus (Hrsg.): Beiträge

zur Didaktik der Informatik. Frankfurt a. M. : Diesterweg – Sauerländer, 1990 (Beiträge zur Didaktik der

Informatik). – ISBN 3–4250–5309–4, S. 18–53. – http://web.archive.org/web/20050418031135/www.

informationstechnikadam.de/inft/themen/08ForneckDidaktik.htm – geprüft: 3. Mai 2009


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 20 / 21

Literatur (cont.)

Fachdidaktische Empfehlungen

[Frank u. Meyer 1972] Frank, Helmar ; Meyer, Ingeborg: Rechnerkunde. Elemente einer digitalen

Nachrichtenverarbeitung und ihrer Fachdidaktik. Stuttgart, Köln : Kohlhammer, 1972

(Urban-Taschenbücher Bd. 151)

[Hubwieser u. Broy 1996] Hubwieser, Peter ; Broy, Manfred: Der informationszentrierte Ansatz – Ein Vorschlag

für eine zeitgemäße Form des Informatikunterrichtes am Gymnasium / Technische Universität – Fakultät für

Informatik. München, Mai 1996 (TUM-I9624). – Forschungsbericht. –

http://wwwbib.informatik.tu-muenchen.de/infberichte/1996/TUM-I9624.ps – geprüft:

20. April 2008

[Humbert 1999] Humbert, Ludger: Grundkonzepte der Informatik und ihre Umsetzung im

Informatikunterricht. In: Schwill, Andreas (Hrsg.): Informatik und Schule – Fachspezifische und

fachübergreifende didaktische Konzepte. Berlin : Springer, September 1999 (Informatik aktuell). – ISBN

3–540–66300–2, S. 175–189

[Humbert 2001] Humbert, Ludger: Informatik lehren – zeitgemäße Ansätze zur nachhaltigen Qualifikation

aller Schülerinnen. In: Keil-Slawik, Reinhard (Hrsg.) ; Magenheim, Johannes (Hrsg.): Informatik und Schule –

Informatikunterricht und Medienbildung INFOS 2001 – 9. GI-Fachtagung 17.–20. September 2001,

Paderborn. Bonn : Gesellschaft für Informatik, Köllen Druck + Verlag GmbH, September 2001 (GI-Edition –

Lecture Notes in Informatics – Proceedings P-8). – ISBN 3–88579–334–2, S. 121–132. –

http://www.ham.nw.schule.de/pub/bscw.cgi/d23843/INFOS_2001_Informatik-lehren.pdf – geprüft:

13. Juli 2008

[Humbert 2006] Humbert, Ludger: Didaktik der Informatik – mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial. 2.,

überarbeitete und erweiterte Aufl. Wiesbaden : B.G. Teubner Verlag, 2006 (Leitfäden der Informatik). –

ISBN 3–8351–0112–9. – http://humbert.in.hagen.de/ddi/ – geprüft: 18. April 2010


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 20. Mai 2010 21 / 21

Literatur (cont.)

Fachdidaktische Empfehlungen

[KMNW 1987] KMNW (Hrsg.): Maßnahmen zur Umsetzung des Rahmenkonzepts – Neue Informations- und

Kommunikationstechnologien in der Schule – Stand April 1987. Frechen : Sonderdruck des Kultusministers,

Ritterbach, 1987. – Sonderdruck des Kultusministers – Übersicht über laufende und geplante Aktivitäten.

KMNW – Der Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen

[Nievergelt 1995] Nievergelt, Jürg: Welchen Wert haben theoretische Grundlagen für die Berufspraxis?

Gedanken zum Fundament des Informatik-Turms. In: Informatik Spektrum 18 (1995), Dezember, Nr. 6, S.

342–344. – ISSN 0170–6012

[Schwill 1993] Schwill, Andreas: Fundamentale Ideen der Informatik. In: ZDM 25 (1993), Nr. 1, S. 20–31. –

ISSN 0044–4103. – ZDM – Zentralblatt für Didaktik der Mathematik

http://www.informatikdidaktik.de/Forschung/Schriften/ZDM.pdf – geprüft: 27. Januar 2010

[Thomas 2002] Thomas, Marco: Didaktik der Informatik II – Vorlesungsmaterial – Universität Dortmund –

Fachbbereich Informatik Wintersemester 2002/2003. Dezember 2002. –

http://www.informatikdidaktik.de/Personen/marco/vorl_ddi2_02/ – geprüft: 14. April 2007 – nur

noch mit Account und Passwort zugänglich


Didaktik der Informatik – Vorlesung

6. Vorlesung: Schulinformatik – Normierung

StD Dipl.-Inform. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

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Didaktik der Informatik

Übersicht

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation

1 Übersicht

Gliederung der Präsentation

Themen der Vorlesung im

Sommersemester 2010

2 Schulinformatik – Normierung

Veranstaltungsziele –

Kompetenzen

3 Orientierungen – »alte«

vs. »neue«

Orientierung am Input

Orientierung am Output

Beispiel – Informatik

Vorschlag

4 Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

5 Bildungsstandards Informatik

Entwicklungsgeschichte

grundlegende Struktur

6 Tests – Noten – Evaluation

Arten

Zensur, Leistungsmessung,

-beurteilung, Diagnose

7 Normierung – Beispiele

PISA – »IT«-Kompetenzen

Abitur

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 2 / 33


Themen der Vorlesung (Stand 6. Mai 2010)

Kapitel in [Humbert, 2006]

.......................................................................................

1 Organisatorisches – Einführung .................................................. 2, 4

2 Informatik – geschichtliche Aspekte ................................................ 2

3 Genderdiskussion .................................................................... 9

4 Grundfragen des Lernens ........................................................... 3

5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ............................................... 4



6 Schulinformatik – Normierung .................................................. 4



7 Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ................................... 5

8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ................................ 6

9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 4 / 33

Schulinformatik – Normierung

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 6. Vorlesung: Schulinformatik –

Normierung

Kompetenzen 6. Vorlesung: Schulinformatik – Normierung

Wandel von der Input- zur Outputorientierung erklären und einordnen

Wissenschaftliche Einordnung der Qualität von Testverfahren für

Kompetenzen vornehmen

Funktion(en) der Notengebung an Beispielen darstellen und

Widersprüche herausarbeiten

Stellenwert der Bildungsstandards Informatik, der EPA und des

Zentralabiturs kennen und darstellen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 4 / 33

Schulinformatik – Normierung

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 6. Vorlesung: Schulinformatik –

Normierung

Kompetenzen 6. Vorlesung: Schulinformatik – Normierung

Wandel von der Input- zur Outputorientierung erklären und einordnen

Wissenschaftliche Einordnung der Qualität von Testverfahren für

Kompetenzen vornehmen

Funktion(en) der Notengebung an Beispielen darstellen und

Widersprüche herausarbeiten

Stellenwert der Bildungsstandards Informatik, der EPA und des

Zentralabiturs kennen und darstellen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 5 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Input

Verkürzte Grundfrage der Didaktik

Was soll gelehrt und damit gelernt werden? (vgl. 1. Vorlesung)

Wo und wie wird das Ergebnis dieser Diskussion vermittelt?

Richtlinien

Lehrpläne

Curricula

Methoden zur Planung des Unterrichts sollen die Umsetzung garantieren

Schulleitung und Schulaufsicht sollen die Umsetzung begleiten und prüfen

Vorgehensweise wird [heute] als »Inputorientierung« charakterisiert.

Das Kompositum »Inputorientierung« ist i. Ü. ein Beispiel für denglisch – vgl. dazu

[Rechenberg, 1991].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 5 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Input

Verkürzte Grundfrage der Didaktik

Was soll gelehrt und damit gelernt werden? (vgl. 1. Vorlesung)

Wo und wie wird das Ergebnis dieser Diskussion vermittelt?

Richtlinien

Lehrpläne

Curricula

Methoden zur Planung des Unterrichts sollen die Umsetzung garantieren

Schulleitung und Schulaufsicht sollen die Umsetzung begleiten und prüfen

Vorgehensweise wird [heute] als »Inputorientierung« charakterisiert.

Das Kompositum »Inputorientierung« ist i. Ü. ein Beispiel für denglisch – vgl. dazu

[Rechenberg, 1991].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 5 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Input

Verkürzte Grundfrage der Didaktik

Was soll gelehrt und damit gelernt werden? (vgl. 1. Vorlesung)

Wo und wie wird das Ergebnis dieser Diskussion vermittelt?

Richtlinien

Lehrpläne

Curricula

Methoden zur Planung des Unterrichts sollen die Umsetzung garantieren

Schulleitung und Schulaufsicht sollen die Umsetzung begleiten und prüfen

Vorgehensweise wird [heute] als »Inputorientierung« charakterisiert.

Das Kompositum »Inputorientierung« ist i. Ü. ein Beispiel für denglisch – vgl. dazu

[Rechenberg, 1991].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 5 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Input

Verkürzte Grundfrage der Didaktik

Was soll gelehrt und damit gelernt werden? (vgl. 1. Vorlesung)

Wo und wie wird das Ergebnis dieser Diskussion vermittelt?

Richtlinien

Lehrpläne

Curricula

Methoden zur Planung des Unterrichts sollen die Umsetzung garantieren

Schulleitung und Schulaufsicht sollen die Umsetzung begleiten und prüfen

Vorgehensweise wird [heute] als »Inputorientierung« charakterisiert.

Das Kompositum »Inputorientierung« ist i. Ü. ein Beispiel für denglisch – vgl. dazu

[Rechenberg, 1991].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 5 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Input

Verkürzte Grundfrage der Didaktik

Was soll gelehrt und damit gelernt werden? (vgl. 1. Vorlesung)

Wo und wie wird das Ergebnis dieser Diskussion vermittelt?

Richtlinien

Lehrpläne

Curricula

Methoden zur Planung des Unterrichts sollen die Umsetzung garantieren

Schulleitung und Schulaufsicht sollen die Umsetzung begleiten und prüfen

Vorgehensweise wird [heute] als »Inputorientierung« charakterisiert.

Das Kompositum »Inputorientierung« ist i. Ü. ein Beispiel für denglisch – vgl. dazu

[Rechenberg, 1991].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 6 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Nachteile der Orientierung am Input

Sehr viel Kraft der an organisierten Bildungsprozessen Beteiligten wird

in der Diskussion von Struktur- und Detailfragen zur Klärung des

konkreten Inputs und seiner Ausgestaltung in Papierform gesteckt.

Absichten sind nur nach Exegese erkennbar.

Im Alltag wird auf Schulbücher und Materialien (z. B. aus der

Lehrerfortbildung) zurückgegriffen, die als lehrplankonform

»genehmigt« sind. Aus diesen Materialien werden i. W. Beispiele

entnommen und der Lerngruppe »verfügbar« gemacht.

Problem: die Lehrerin wird aus ihrer inhaltlichen Verantwortung

»entlassen«


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 6 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Nachteile der Orientierung am Input

Sehr viel Kraft der an organisierten Bildungsprozessen Beteiligten wird

in der Diskussion von Struktur- und Detailfragen zur Klärung des

konkreten Inputs und seiner Ausgestaltung in Papierform gesteckt.

Absichten sind nur nach Exegese erkennbar.

Im Alltag wird auf Schulbücher und Materialien (z. B. aus der

Lehrerfortbildung) zurückgegriffen, die als lehrplankonform

»genehmigt« sind. Aus diesen Materialien werden i. W. Beispiele

entnommen und der Lerngruppe »verfügbar« gemacht.

Problem: die Lehrerin wird aus ihrer inhaltlichen Verantwortung

»entlassen«


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 6 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Nachteile der Orientierung am Input

Sehr viel Kraft der an organisierten Bildungsprozessen Beteiligten wird

in der Diskussion von Struktur- und Detailfragen zur Klärung des

konkreten Inputs und seiner Ausgestaltung in Papierform gesteckt.

Absichten sind nur nach Exegese erkennbar.

Im Alltag wird auf Schulbücher und Materialien (z. B. aus der

Lehrerfortbildung) zurückgegriffen, die als lehrplankonform

»genehmigt« sind. Aus diesen Materialien werden i. W. Beispiele

entnommen und der Lerngruppe »verfügbar« gemacht.

Problem: die Lehrerin wird aus ihrer inhaltlichen Verantwortung

»entlassen«


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 6 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Nachteile der Orientierung am Input

Sehr viel Kraft der an organisierten Bildungsprozessen Beteiligten wird

in der Diskussion von Struktur- und Detailfragen zur Klärung des

konkreten Inputs und seiner Ausgestaltung in Papierform gesteckt.

Absichten sind nur nach Exegese erkennbar.

Im Alltag wird auf Schulbücher und Materialien (z. B. aus der

Lehrerfortbildung) zurückgegriffen, die als lehrplankonform

»genehmigt« sind. Aus diesen Materialien werden i. W. Beispiele

entnommen und der Lerngruppe »verfügbar« gemacht.

Problem: die Lehrerin wird aus ihrer inhaltlichen Verantwortung

»entlassen«


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 6 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Input

Nachteile der Orientierung am Input

Sehr viel Kraft der an organisierten Bildungsprozessen Beteiligten wird

in der Diskussion von Struktur- und Detailfragen zur Klärung des

konkreten Inputs und seiner Ausgestaltung in Papierform gesteckt.

Absichten sind nur nach Exegese erkennbar.

Im Alltag wird auf Schulbücher und Materialien (z. B. aus der

Lehrerfortbildung) zurückgegriffen, die als lehrplankonform

»genehmigt« sind. Aus diesen Materialien werden i. W. Beispiele

entnommen und der Lerngruppe »verfügbar« gemacht.

Problem: die Lehrerin wird aus ihrer inhaltlichen Verantwortung

»entlassen«


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 7 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output

TIMMS PISA IGLU . . .

Entwickelt im Kontext internationaler Vergleichsstudien Schnittmenge in

den Curricula der beteiligten Ländern lassen an vielen Stellen keinen

fachbezogenen Vergleich zu

=⇒ Welche Aufgaben sollen Schülerinnen erfolgreich bearbeiten

können?

Aufgaben werden mit Hilfe von α-Pretests, . . . an konkreten Schülerinnen

geprüft und iterativ weiterentwickelt

Diskussion und Formulierung von Aufgaben, die daraufhin in den

internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 7 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output

TIMMS PISA IGLU . . .

Entwickelt im Kontext internationaler Vergleichsstudien Schnittmenge in

den Curricula der beteiligten Ländern lassen an vielen Stellen keinen

fachbezogenen Vergleich zu

=⇒ Welche Aufgaben sollen Schülerinnen erfolgreich bearbeiten

können?

Aufgaben werden mit Hilfe von α-Pretests, . . . an konkreten Schülerinnen

geprüft und iterativ weiterentwickelt

Diskussion und Formulierung von Aufgaben, die daraufhin in den

internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 7 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output

TIMMS PISA IGLU . . .

Entwickelt im Kontext internationaler Vergleichsstudien Schnittmenge in

den Curricula der beteiligten Ländern lassen an vielen Stellen keinen

fachbezogenen Vergleich zu

=⇒ Welche Aufgaben sollen Schülerinnen erfolgreich bearbeiten

können?

Aufgaben werden mit Hilfe von α-Pretests, . . . an konkreten Schülerinnen

geprüft und iterativ weiterentwickelt

Diskussion und Formulierung von Aufgaben, die daraufhin in den

internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 7 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output

TIMMS PISA IGLU . . .

Entwickelt im Kontext internationaler Vergleichsstudien Schnittmenge in

den Curricula der beteiligten Ländern lassen an vielen Stellen keinen

fachbezogenen Vergleich zu

=⇒ Welche Aufgaben sollen Schülerinnen erfolgreich bearbeiten

können?

Aufgaben werden mit Hilfe von α-Pretests, . . . an konkreten Schülerinnen

geprüft und iterativ weiterentwickelt

Diskussion und Formulierung von Aufgaben, die daraufhin in den

internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 7 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output

TIMMS PISA IGLU . . .

Entwickelt im Kontext internationaler Vergleichsstudien Schnittmenge in

den Curricula der beteiligten Ländern lassen an vielen Stellen keinen

fachbezogenen Vergleich zu

=⇒ Welche Aufgaben sollen Schülerinnen erfolgreich bearbeiten

können?

Aufgaben werden mit Hilfe von α-Pretests, . . . an konkreten Schülerinnen

geprüft und iterativ weiterentwickelt

Diskussion und Formulierung von Aufgaben, die daraufhin in den

internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 7 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output

TIMMS PISA IGLU . . .

Entwickelt im Kontext internationaler Vergleichsstudien Schnittmenge in

den Curricula der beteiligten Ländern lassen an vielen Stellen keinen

fachbezogenen Vergleich zu

=⇒ Welche Aufgaben sollen Schülerinnen erfolgreich bearbeiten

können?

Aufgaben werden mit Hilfe von α-Pretests, . . . an konkreten Schülerinnen

geprüft und iterativ weiterentwickelt

Diskussion und Formulierung von Aufgaben, die daraufhin in den

internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 7 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output

TIMMS PISA IGLU . . .

Entwickelt im Kontext internationaler Vergleichsstudien Schnittmenge in

den Curricula der beteiligten Ländern lassen an vielen Stellen keinen

fachbezogenen Vergleich zu

=⇒ Welche Aufgaben sollen Schülerinnen erfolgreich bearbeiten

können?

Aufgaben werden mit Hilfe von α-Pretests, . . . an konkreten Schülerinnen

geprüft und iterativ weiterentwickelt

Diskussion und Formulierung von Aufgaben, die daraufhin in den

internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 8 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Nachteile der Orientierung am Ouput

Gefahr

Orientierung des Unterrichts: Training zum Lösen von Testaufgaben –

Affentraining – Lerntheorie?

Schulsysteme, die sich einer »evaluativen« Kultur verpflichtet fühlen

(allen voran die USA) praktizieren eine deutliche Orientierung des

gesamten Unterrichts an den regelmässig stattfindenden Tests

USA schnitten bei PISA & Co. nicht besonders gut ab


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 8 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Nachteile der Orientierung am Ouput

Gefahr

Orientierung des Unterrichts: Training zum Lösen von Testaufgaben –

Affentraining – Lerntheorie?

Schulsysteme, die sich einer »evaluativen« Kultur verpflichtet fühlen

(allen voran die USA) praktizieren eine deutliche Orientierung des

gesamten Unterrichts an den regelmässig stattfindenden Tests

USA schnitten bei PISA & Co. nicht besonders gut ab


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 8 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Nachteile der Orientierung am Ouput

Gefahr

Orientierung des Unterrichts: Training zum Lösen von Testaufgaben –

Affentraining – Lerntheorie?

Schulsysteme, die sich einer »evaluativen« Kultur verpflichtet fühlen

(allen voran die USA) praktizieren eine deutliche Orientierung des

gesamten Unterrichts an den regelmässig stattfindenden Tests

USA schnitten bei PISA & Co. nicht besonders gut ab


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 8 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Nachteile der Orientierung am Ouput

Gefahr

Orientierung des Unterrichts: Training zum Lösen von Testaufgaben –

Affentraining – Lerntheorie?

Schulsysteme, die sich einer »evaluativen« Kultur verpflichtet fühlen

(allen voran die USA) praktizieren eine deutliche Orientierung des

gesamten Unterrichts an den regelmässig stattfindenden Tests

USA schnitten bei PISA & Co. nicht besonders gut ab


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 9 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output – gewünscht, aber prüfbar?

Wo bleibt die allgemeine Bildung?

Zielorientierung »mündiger Bürger«

Mündigkeit

Emanzipation

Individuelle Selbstbestimmung

Gesellschaftliche

Mitbestimmung

Solidarität

. . .

Vergleiche auch [Humbert u. Pasternak, 2008]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 9 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output – gewünscht, aber prüfbar?

Wo bleibt die allgemeine Bildung?

Zielorientierung »mündiger Bürger«

Mündigkeit

Emanzipation

Individuelle Selbstbestimmung

Gesellschaftliche

Mitbestimmung

Solidarität

. . .

Vergleiche auch [Humbert u. Pasternak, 2008]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 9 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output – gewünscht, aber prüfbar?

Wo bleibt die allgemeine Bildung?

Zielorientierung »mündiger Bürger«

Mündigkeit

Emanzipation

Individuelle Selbstbestimmung

Gesellschaftliche

Mitbestimmung

Solidarität

. . .

Vergleiche auch [Humbert u. Pasternak, 2008]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 9 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output – gewünscht, aber prüfbar?

Wo bleibt die allgemeine Bildung?

Zielorientierung »mündiger Bürger«

Mündigkeit

Emanzipation

Individuelle Selbstbestimmung

Gesellschaftliche

Mitbestimmung

Solidarität

. . .

Vergleiche auch [Humbert u. Pasternak, 2008]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 9 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output – gewünscht, aber prüfbar?

Wo bleibt die allgemeine Bildung?

Zielorientierung »mündiger Bürger«

Mündigkeit

Emanzipation

Individuelle Selbstbestimmung

Gesellschaftliche

Mitbestimmung

Solidarität

. . .

Vergleiche auch [Humbert u. Pasternak, 2008]


Grundstruktur der Allgemeinbildung und des Kanons

Basale Sprach- und Selbstregulationskompetenzen

(Kulturwerkzeuge)

Modi der Weltbegegnung

(kanonisches

Orientierungswissen)

Kognitiv-instrumentelle Modellierung der Welt

Mathematik

Naturwissenschaften

Ästhetisch-expressive Begegnung und Gestaltung

Sprache/Literatur

Musik/Malerei/bildende Kunst

Physische Expression

Normativ-evaluative Auseinandersetzung mit Wirtschaft

und Gesellschaft

Geschichte

Ökonomie

Politik/Gesellschaft

Recht

Probleme konstitutiver Rationalität

Religion

Philosophie

Beherrschung der

Verkehrssprache

Mathematisierungskompetenz

Selbstregulation des

Wissenserwerbs

Fremdsprachliche

Kompetenz

IT-Kompetenz

(←↪) ←↪ (←↪) ?

←↪ (←↪) ←↪ ?

(←↪) (←↪) (←↪) ?

(←↪) (←↪) (←↪) ?

Grundstruktur der Allgemeinbildung und des Kanons – nach [Baumert, 2002, S. 113]

Beherrschung der Verkehrssprache

Mathematisierungskompetenz

Selbstregulation des

Wissenserwerbs

Fremdsprachliche Kompetenz

IT-Kompetenz


Grundstruktur der Allgemeinbildung und des Kanons

Basale Sprach- und Selbstregulationskompetenzen

(Kulturwerkzeuge)

Modi der Weltbegegnung

(kanonisches

Orientierungswissen)

Kognitiv-instrumentelle Modellierung der Welt

Mathematik

Naturwissenschaften

Ästhetisch-expressive Begegnung und Gestaltung

Sprache/Literatur

Musik/Malerei/bildende Kunst

Physische Expression

Normativ-evaluative Auseinandersetzung mit Wirtschaft

und Gesellschaft

Geschichte

Ökonomie

Politik/Gesellschaft

Recht

Probleme konstitutiver Rationalität

Religion

Philosophie

Beherrschung der

Verkehrssprache

Mathematisierungskompetenz

Selbstregulation des

Wissenserwerbs

Fremdsprachliche

Kompetenz

IT-Kompetenz

(←↪) ←↪ (←↪) ?

←↪ (←↪) ←↪ ?

(←↪) (←↪) (←↪) ?

(←↪) (←↪) (←↪) ?

Grundstruktur der Allgemeinbildung und des Kanons – nach [Baumert, 2002, S. 113]

Beherrschung der Verkehrssprache

Mathematisierungskompetenz

Selbstregulation des

Wissenserwerbs

Fremdsprachliche Kompetenz

IT-Kompetenz


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 11 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output: Problemorientierung

Professionelle Arbeit von Informatikerinnen besteht darin, [informatische]

Probleme zu lösen Problemlösen im Zusammenhang mit schulischer Bildung

=⇒ fächerübergreifende Kompetenzen: lebensraumübergreifend

[Cross-Curricular Competencies (CCC)]

»Im Vordergrund stehen authentische Aufgaben, die von Situationen

ausgehen, die zwar gelegentlich fiktiv sein mögen, aber doch die Art von

Problemen repräsentieren, mit denen Schüler im wirklichen Leben

konfrontiert werden« [OECD, 2001, S. 26].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 11 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output: Problemorientierung

Professionelle Arbeit von Informatikerinnen besteht darin, [informatische]

Probleme zu lösen Problemlösen im Zusammenhang mit schulischer Bildung

=⇒ fächerübergreifende Kompetenzen: lebensraumübergreifend

[Cross-Curricular Competencies (CCC)]

»Im Vordergrund stehen authentische Aufgaben, die von Situationen

ausgehen, die zwar gelegentlich fiktiv sein mögen, aber doch die Art von

Problemen repräsentieren, mit denen Schüler im wirklichen Leben

konfrontiert werden« [OECD, 2001, S. 26].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 11 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output: Problemorientierung

Professionelle Arbeit von Informatikerinnen besteht darin, [informatische]

Probleme zu lösen Problemlösen im Zusammenhang mit schulischer Bildung

=⇒ fächerübergreifende Kompetenzen: lebensraumübergreifend

[Cross-Curricular Competencies (CCC)]

»Im Vordergrund stehen authentische Aufgaben, die von Situationen

ausgehen, die zwar gelegentlich fiktiv sein mögen, aber doch die Art von

Problemen repräsentieren, mit denen Schüler im wirklichen Leben

konfrontiert werden« [OECD, 2001, S. 26].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 11 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output: Problemorientierung

Professionelle Arbeit von Informatikerinnen besteht darin, [informatische]

Probleme zu lösen Problemlösen im Zusammenhang mit schulischer Bildung

=⇒ fächerübergreifende Kompetenzen: lebensraumübergreifend

[Cross-Curricular Competencies (CCC)]

»Im Vordergrund stehen authentische Aufgaben, die von Situationen

ausgehen, die zwar gelegentlich fiktiv sein mögen, aber doch die Art von

Problemen repräsentieren, mit denen Schüler im wirklichen Leben

konfrontiert werden« [OECD, 2001, S. 26].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 11 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Orientierung am Output

Output: Problemorientierung

Professionelle Arbeit von Informatikerinnen besteht darin, [informatische]

Probleme zu lösen Problemlösen im Zusammenhang mit schulischer Bildung

=⇒ fächerübergreifende Kompetenzen: lebensraumübergreifend

[Cross-Curricular Competencies (CCC)]

»Im Vordergrund stehen authentische Aufgaben, die von Situationen

ausgehen, die zwar gelegentlich fiktiv sein mögen, aber doch die Art von

Problemen repräsentieren, mit denen Schüler im wirklichen Leben

konfrontiert werden« [OECD, 2001, S. 26].


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 12 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Beispiel – Informatik – Vorschlag

PISA 20xx – Testen mit Hilfe von Items – Stimulus 1

aus [Puhlmann, 2003]

Seite A

Urlaub in Pottenstein

Pottenstein liegt inmitten des Naturparks

Fränkische Schweiz. In der Umgebung gibt es

zahlreiche Wanderwege. Eine Sommerrodelbahn

und mehrere Tropfsteinhöhlen bieten zusätzliche

Attraktionen.

Fordern Sie unsere Prospekte an:

○ Sommerprospekt

○ Winterprospekt

Tragen Sie hier Ihre Adresse ein:

Seite B

Wissen statt Schokolade

In Bern, der Hauptstadt der Schweiz, wurde

die ehemalige Schokoladenfabrik Tobler zur

Universität umgebaut. Die „Uni Tobler“ ist ein

schönes Beispiel für die neue Nutzung alter Industriestätten.

Lesen Sie mehr zur Geschichte der Schokoladenfabrik

und zur Universität Bern.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 13 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Beispiel – Informatik – Vorschlag

PISA 20xx – Testen mit Hilfe von Items – Stimulus 2

Seite C

Homepage der Klasse 8b

Wir sind die Klasse 8b der Rhein-Main-Schule in

Frankfurt. Hier könnt ihr mehr erfahren zu

Unsere letzte Projektwoche

Ausflug zur Sommerrodelbahn

Aktionstag „Uni for Teenies“

Seite D

Projektwoche der Klasse 8b

Während unserer letzten Projektwoche haben

wir unseren Klassenraum verschönert: Wände

streichen, Blumenpodest bauen, Sonnenkollektoren

am Fensterbrett anbringen. Hier

könnt ihr Fotos sehen:

Der Raum vorher

Unser Blumenpodest

Martin fällt in den Farbeimer

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Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 14 / 33

Orientierungen – »alte« vs. »neue«

Beispiel – Informatik – Vorschlag

PISA 20xx – Testen mit Hilfe von Items – Fragen

Marion ist beim Surfen im Internet zu vier sehr einfachen Internetseiten

gekommen. Innerhalb der Seiten sind Verweise (sogenannte Hyperlinks)

unterstrichen dargestellt.

Frage WWW1:

Nimm an, dass Marion gerade Seite D in ihrem Internet-Browser sieht. Was

muss sie tun, damit Seite C angezeigt wird?

[Freie Antwortmöglichkeit]

Frage WWW2:

Beschreibe, wie Klasse 8b beim Erstellen ihrer Internetseiten vorgegangen

ist, um die Seiten C und D miteinander zu verbinden.

[Freie Antwortmöglichkeit]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 15 / 33

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

[Cortina u. a., 2003] Bildungssystem – Aussagen (1/3)

Aussage richtig falsch

40% aller Realschulabschlüsse werden nicht an einer

Realschule erworben.

Rund die Hälfte der 15 Jährigen, die einen Elternteil

ausländischer Herkunft haben, ist in Deutschland

geboren.

In den 1990er Jahren lag das Durchschnittsalter der

neu eingestellten Lehrer bei 28 Jahren.

Die Ausbildungschancen für Hauptschulabsolventen

haben sich in den letzten 15 Jahren deutlich

verschlechtert.

Privilegierung einer sozialen Oberschicht hat es im

Bildungswesen der DDR nicht gegeben.

Das Interesse von Mädchen an Naturwissenschaft

und Technik geht im Jugendalter an koedukativen

Schulen stärker zurück als an reinen

Mädchenschulen.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 16 / 33

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

[Cortina u. a., 2003] Bildungssystem – Aussagen (2/3)

Aussage richtig falsch

Der Anteil der Erwachsenen mit soliden

Fremdsprachenkenntnissen hat sich in den letzten

50 Jahren mehr als verdoppelt.

In den Anfängen der Bundesrepublik gab es das

Phänomen allein erziehender Eltern nicht.

Durch die sich immer schneller verändernde

Arbeitswelt sinkt die Bedeutung der Schulabschlüsse

für den Berufserfolg stetig ab.

Die Krise am Ausbildungsmarkt geht nicht allein auf

die wirtschaftliche Konjunkturschwäche zurück.

Das Duale System hilft, die Jugendarbeitslosigkeit

niedrig zu halten.

Durch den Rückgang der Schulabgänger löst sich das

Lehrstellenproblem in den nächsten 10 Jahren von

selbst.


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 17 / 33

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

[Cortina u. a., 2003] Bildungssystem – Aussagen (3/3)

Aussage richtig falsch

Durch die Einführung obligatorischer

Zwischenprüfungen hat sich die Fachstudiendauer

spürbar verringert.

Eine längere Fachstudiendauer geht mit einer

vergleichsweise höherwertigen Ausbildung einher.

Die Öffnung der Hochschulen hat zu einer

Nivellierung sozialer Unterschiede im

Hochschulzugang geführt.

Die Quote der Studienabbrecher ist in Deutschland

besonders hoch.

Die Arbeitslosenquote von Fachhochschulabsolventen

ist niedriger als von Absolventen der Universitäten.

Weiterbildung wird in Deutschland überwiegend von

den Betrieben finanziert.

Antworten zu den Aussagen finden Sie in [Cortina u. a., 2003] und in der Übung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 18 / 33

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Fakten – PISA

. . .

Der Anteil der Studierenden ist in der Bundesrepublik – im Vergleich zu

anderen OECD-Ländern – sehr gering: 1 3 vs. 2 3

Das Bildungssystem »liefert« im Vergleich zu anderen industrialisierten

Ländern zu wenig »Output« an Studierenden für die

naturwissenschaftlichen Fachrichtungen

Die »schichtspezifische Reproduktion« ist in Deutschland dramatisch

hoch

. . .


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 18 / 33

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Fakten – PISA

. . .

Der Anteil der Studierenden ist in der Bundesrepublik – im Vergleich zu

anderen OECD-Ländern – sehr gering: 1 3 vs. 2 3

Das Bildungssystem »liefert« im Vergleich zu anderen industrialisierten

Ländern zu wenig »Output« an Studierenden für die

naturwissenschaftlichen Fachrichtungen

Die »schichtspezifische Reproduktion« ist in Deutschland dramatisch

hoch

. . .


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 18 / 33

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Fakten – PISA

. . .

Der Anteil der Studierenden ist in der Bundesrepublik – im Vergleich zu

anderen OECD-Ländern – sehr gering: 1 3 vs. 2 3

Das Bildungssystem »liefert« im Vergleich zu anderen industrialisierten

Ländern zu wenig »Output« an Studierenden für die

naturwissenschaftlichen Fachrichtungen

Die »schichtspezifische Reproduktion« ist in Deutschland dramatisch

hoch

. . .


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 18 / 33

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Fakten – PISA

. . .

Der Anteil der Studierenden ist in der Bundesrepublik – im Vergleich zu

anderen OECD-Ländern – sehr gering: 1 3 vs. 2 3

Das Bildungssystem »liefert« im Vergleich zu anderen industrialisierten

Ländern zu wenig »Output« an Studierenden für die

naturwissenschaftlichen Fachrichtungen

Die »schichtspezifische Reproduktion« ist in Deutschland dramatisch

hoch

. . .


Didaktik der Informatik

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Politische(?) Folgerungen – PISA

Politische(!) Zielstellung:

1

Abschneiden deutscher Schülerinnn in den internationalen

Vergleichsuntersuchungen soll verbessert werden

2

Strukturüberlegungen »eine Schule für alle« sollen aus politischen

Gründen vermieden werden

3

Strukturüberlegung »Ganztagsschule« wird nicht ernsthaft diskutiert

Welche politischen Entscheidungen sind möglich?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 19 / 33


Didaktik der Informatik

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Politische(?) Folgerungen – PISA

Politische(!) Zielstellung:

1

Abschneiden deutscher Schülerinnn in den internationalen

Vergleichsuntersuchungen soll verbessert werden

2

Strukturüberlegungen »eine Schule für alle« sollen aus politischen

Gründen vermieden werden

3

Strukturüberlegung »Ganztagsschule« wird nicht ernsthaft diskutiert

Welche politischen Entscheidungen sind möglich?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 19 / 33


Didaktik der Informatik

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Politische(?) Folgerungen – PISA

Politische(!) Zielstellung:

1

Abschneiden deutscher Schülerinnn in den internationalen

Vergleichsuntersuchungen soll verbessert werden

2

Strukturüberlegungen »eine Schule für alle« sollen aus politischen

Gründen vermieden werden

3

Strukturüberlegung »Ganztagsschule« wird nicht ernsthaft diskutiert

Welche politischen Entscheidungen sind möglich?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 19 / 33


Didaktik der Informatik

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Politische(?) Folgerungen – PISA

Politische(!) Zielstellung:

1

Abschneiden deutscher Schülerinnn in den internationalen

Vergleichsuntersuchungen soll verbessert werden

2

Strukturüberlegungen »eine Schule für alle« sollen aus politischen

Gründen vermieden werden

3

Strukturüberlegung »Ganztagsschule« wird nicht ernsthaft diskutiert

Welche politischen Entscheidungen sind möglich?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 19 / 33


Didaktik der Informatik

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Politische(?) Folgerungen – PISA

Politische(!) Zielstellung:

1

Abschneiden deutscher Schülerinnn in den internationalen

Vergleichsuntersuchungen soll verbessert werden

2

Strukturüberlegungen »eine Schule für alle« sollen aus politischen

Gründen vermieden werden

3

Strukturüberlegung »Ganztagsschule« wird nicht ernsthaft diskutiert

Welche politischen Entscheidungen sind möglich?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 19 / 33


Didaktik der Informatik

Standards – allgemein

Hintergrund – Bildungssystem

Politische(?) Folgerungen – PISA

Politische(!) Zielstellung:

1

Abschneiden deutscher Schülerinnn in den internationalen

Vergleichsuntersuchungen soll verbessert werden

2

Strukturüberlegungen »eine Schule für alle« sollen aus politischen

Gründen vermieden werden

3

Strukturüberlegung »Ganztagsschule« wird nicht ernsthaft diskutiert

Welche politischen Entscheidungen sind möglich?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 19 / 33


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 20 / 33

Bildungsstandards Informatik

Entwicklungsgeschichte

Zeitleiste – Entwicklung Bildungsstandards Informatik

Entwicklung der Bildungsstandards Informatik

2003 [Puhlmann, 2003] und [Friedrich, 2003] thematisieren Fragen

zur Entwicklung der Bildungsstandards Informatik

2004 Tagung in Dagstuhl u. a. [Humbert u. Puhlmann, 2004]

2005 Internationalisierung u. a. [Humbert u. Puhlmann, 2005]

2007 Vorstellung der von mehr als 70 Personen erarbeiteten

Bildungsstandards Informatik [Friedrich u. Puhlmann, 2007]

2008 Verabschiedung der Bildungsstandards Informatik durch das

Präsidium der Gesellschaft für Informatik – [GI, 2008]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 21 / 33

Bildungsstandards Informatik

grundlegende Struktur

Struktur der Bildungsstandards Informatik

Annahme Informatik ist in den Jahrgängen 5–10 durchgängig mit einer

Unterrichtsstunde verankert


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 21 / 33

Bildungsstandards Informatik

grundlegende Struktur

Struktur der Bildungsstandards Informatik

Annahme Informatik ist in den Jahrgängen 5–10 durchgängig mit einer

Unterrichtsstunde verankert

Inhaltsbereiche

Information und Daten

Algorithmen

Sprachen und Automaten

Informatiksysteme

Informatik, Mensch und

Gesellschaft


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 21 / 33

Bildungsstandards Informatik

grundlegende Struktur

Struktur der Bildungsstandards Informatik

Annahme Informatik ist in den Jahrgängen 5–10 durchgängig mit einer

Unterrichtsstunde verankert

Inhaltsbereiche

Information und Daten

Algorithmen

Sprachen und Automaten

Informatiksysteme

Informatik, Mensch und

Gesellschaft

Prozessbereiche

Modellieren und Implementieren

Begründen und Bewerten

Strukturieren und Vernetzen

Kommunizieren und Kooperieren

Darstellen und Interpretieren


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 22 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Arten

Formative Evaluation – wissenschaftlich

Ziel

Form

Bedingungen

– Vergleich innerhalb einer ausgewählten Population

– Standardisierte Testverfahren

– Pretests für die Aufgaben erforderlich

– wissenschaftliche Prüfung der Fragen

– Trennschärfe, . . .

– Aufgaben dürfen keinesfalls vorher bekannt sein

– Auswertung durch geschulte, unabhängige Prüfer

. . .

[Bortz u. Döring, 2002]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 23 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Zensur, Leistungsmessung, -beurteilung, Diagnose

Diagnostische Anforderungen

1

Laufbahnentscheidungen

Überweisung in Sonderschuleinrichtungen

Übergang zu den weiterführenden Schularten nach der vierten oder

sechsten Klasse

2

Curriculare Entscheidungen

Maßnahmen

unterrichtsvorbereitend

unterrichtsbegleitend

auswertend

3

Präventive Entscheidungen

spezielle Fördervorsorgemaßnahmen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 23 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Zensur, Leistungsmessung, -beurteilung, Diagnose

Diagnostische Anforderungen

1

Laufbahnentscheidungen

Überweisung in Sonderschuleinrichtungen

Übergang zu den weiterführenden Schularten nach der vierten oder

sechsten Klasse

2

Curriculare Entscheidungen

Maßnahmen

unterrichtsvorbereitend

unterrichtsbegleitend

auswertend

3

Präventive Entscheidungen

spezielle Fördervorsorgemaßnahmen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 23 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Zensur, Leistungsmessung, -beurteilung, Diagnose

Diagnostische Anforderungen

1

Laufbahnentscheidungen

Überweisung in Sonderschuleinrichtungen

Übergang zu den weiterführenden Schularten nach der vierten oder

sechsten Klasse

2

Curriculare Entscheidungen

Maßnahmen

unterrichtsvorbereitend

unterrichtsbegleitend

auswertend

3

Präventive Entscheidungen

spezielle Fördervorsorgemaßnahmen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 23 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Zensur, Leistungsmessung, -beurteilung, Diagnose

Diagnostische Anforderungen

1

Laufbahnentscheidungen

Überweisung in Sonderschuleinrichtungen

Übergang zu den weiterführenden Schularten nach der vierten oder

sechsten Klasse

2

Curriculare Entscheidungen

Maßnahmen

unterrichtsvorbereitend

unterrichtsbegleitend

auswertend

3

Präventive Entscheidungen

spezielle Fördervorsorgemaßnahmen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 24 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Zensur, Leistungsmessung, -beurteilung, Diagnose

Funktionen der Notengebung

Auslesefunktion

Berichtsfunktion

Disziplinierungsfunktion

Orientierungsfunktion

Anreizfunktion

Kennzeichen: Uneindeutigkeit (Widersprüche) und Verknüpfung von

Funktionen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 24 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Zensur, Leistungsmessung, -beurteilung, Diagnose

Funktionen der Notengebung

Auslesefunktion

Berichtsfunktion

Disziplinierungsfunktion

Orientierungsfunktion

Anreizfunktion

Kennzeichen: Uneindeutigkeit (Widersprüche) und Verknüpfung von

Funktionen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 25 / 33

Tests – Noten – Evaluation

Zensur, Leistungsmessung, -beurteilung, Diagnose

Leistungstests

Leistungsmessung oder Lernerfolgsmessung

standardisierte Schulleistungstests

Normarbeiten

fach- und gruppenspezifisch standardisierte Tests

lehrbuchbezogene Tests

informelle Tests

[Jürgens, 2000]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 26 / 33

Normierung – Beispiele

PISA – »IT«-Kompetenzen

PISA 2000 – Selbstauskunft der Schülerinnen

Zum Vergleich der Ergebnisse von Bildungssystemen

(hoch-)industrialisierter Länder werden regelmäßig (3Jahres Zyklus)

Erhebungen durchgeführt. Dabei wurden sogenannte »IT«-Kompetenzen

ermittelt. Die Ergebnisse im Jahr 2000 wurden durch die Befragung von

Schülerinnen und Schülern gewonnen.

Einige Beispielfragen . . .

PISA 2000 »Computerfragebogen«

Wie gut bist du im Umgang mit dem Computer?

Wie oft benutzt du das Internet?

Wie oft hast du Zugang zu einem Computer?

[Kunter u. a., 2002, S. 189–197]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 26 / 33

Normierung – Beispiele

PISA – »IT«-Kompetenzen

PISA 2000 – Selbstauskunft der Schülerinnen

Zum Vergleich der Ergebnisse von Bildungssystemen

(hoch-)industrialisierter Länder werden regelmäßig (3Jahres Zyklus)

Erhebungen durchgeführt. Dabei wurden sogenannte »IT«-Kompetenzen

ermittelt. Die Ergebnisse im Jahr 2000 wurden durch die Befragung von

Schülerinnen und Schülern gewonnen.

Einige Beispielfragen . . .

PISA 2000 »Computerfragebogen«

Wie gut bist du im Umgang mit dem Computer?

Wie oft benutzt du das Internet?

Wie oft hast du Zugang zu einem Computer?

[Kunter u. a., 2002, S. 189–197]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 27 / 33

Normierung – Beispiele

PISA – »IT«-Kompetenzen

PISA 2003 – Beispielaufgabe »IT«

PISA 2003 – Beispielaufgabe 3

Du musst unter Window ein neu installiertes Programm häufig aufrufen und

möchtest einen schnelleren Weg zur Verfügung haben als über das

»Start-Menü«. Was unternimmst du?

1

Ich lege das Programm unter »Favoriten« ab.

2

Ich erstelle eine Verknüpfung auf dem Desktop, die auf das Programm

verweist.

3

Ich installiere das Programm direkt auf dem Desktop noch einmal neu.

4

Ich weise dem Programm im Explorer die Tastenkombination »Strg« +

»Programmname« zu.

vgl. [Ringelband, 2003]

Die bei den PISA-Untersuchungen berücksichtigten Elemente haben nichts

mit Informatik zu tun. Die in den Fragen und in den Beispielaufgaben

dokumentierten Punkte spiegeln ausschließliche eine Werkzeugsicht.

Didaktik der Informatik


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 28 / 33

Normierung – Beispiele

Abitur

Bundesweit einheitliche Anforderungen == EPA

[KMK, 1991] imperative Programmierung

[KMK, 2004] Spiegel der hexadezimalen Struktur der »Bildungslandschaft«

Verbesserung informatische Modellierung ist ausgewiesener Bestandteil der

Anforderungen

Kritik Modellierung wird auf Modellierungstechniken reduziert


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 29 / 33

Normierung – Beispiele

Abitur

Zentralabitur

ab 2007 NW Zentralabitur Informatik

ab 2009 Änderung der Anforderungen für das Zentralabitur

vgl. [Heming u. a., 2008]

der imperative Zugang wird nicht weiter unterstützt

Datenbanken (== wissensbasierte Systeme) kommen

hinzu

Rechnernetze und verteilte Systeme kommen hinzu


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 30 / 33

Normierung – Beispiele

Literatur

[Baumert 2001] Baumert, Jürgen: Deutschland im internationalen Bildungsvergleich. Vortrag anlässlich des

dritten Werkstattgespräches der Initiative McKinsey bildet, am 30. Oktober 2001 im Museum für

ostasiatische Kunst, Köln. Berlin : mpib, 2001. –

http://www.mpib-berlin.mpg.de/de/aktuelles/bildungsvergleich.pdf – geprüft: 17. April 2010

[Baumert 2002] Baumert, Jürgen: Deutschland im internationalen Bildungsvergleich. In: Killius, Nelson (Hrsg.)

; Kluge, Jürgen (Hrsg.) ; Reisch, Linda (Hrsg.): Die Zukunft der Bildung. Frankfurt a. M. : Suhrkamp, Juni

2002. – ISBN 3–518–12289–4, S. 100–150. – vgl. [Baumert, 2001]

[Bortz u. Döring 2002] Bortz, Jürgen ; Döring, Nicola: Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und

Sozialwissenschaftler. 3. Aufl. Berlin : Springer, 2002. – ISBN 3–540–41940–3

[Cortina u. a. 2003] Cortina, Kai S. (Hrsg.) ; Baumert, Jürgen (Hrsg.) ; Leschinsky, Achim (Hrsg.) ; Mayer,

Karl U. (Hrsg.) ; Trommer, Luitgard (Hrsg.): Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland.

Strukturen und Entwicklungen im Überblick. Reinbek : Rowohlt, 2003. – ISBN 3–499–61122–8

[Friedrich 2003] Friedrich, Steffen: Informatik und PISA – vom Wehe zum Wohl der Schulinformatik. In:

[Hubwieser, 2003], S. 133–144. – http://bscw.schule.de/pub/nj_bscw.cgi/S444a5148/d182017/

Informatik_und_PISA_Friedrich_INFOS03.pdf – geprüft: 12. Mai 2009

[Friedrich u. Puhlmann 2007] Friedrich, Steffen ; Puhlmann, Hermann: Bildungsstandards Informatik – von

Wünschen zu Maßstäben für eine informatische Bildung. In: Schubert, Sigrid (Hrsg.): Informatik und Schule

Didaktik der Informatik in Theorie und Praxis – INFOS 2007 – 12. GI-Fachtagung 19.–21. September 2007,

Siegen. Bonn : Gesellschaft für Informatik, Köllen Druck + Verlag GmbH, September 2007 (GI-Edition –

Lecture Notes in Informatics – Proceedings P 112). – ISBN 978–3–88579–206–2, S. 21–32


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 31 / 33

Normierung – Beispiele

Literatur (cont.)

[GI 2008] GI: Grundsätze und Standards für die Informatik in der Schule – Bildungsstandards Informatik für

die Sekundarstufe I. April 2008. – Erarbeitet vom Arbeitskreis »Bildungsstandards« – Beschluss des

GI-Präsidiums vom 24. Januar 2008 – veröffentlicht als Beilage zur LOG IN 28 (2008) Heft 150/151

http://www.gi-ev.de/fileadmin/gliederungen/fb-iad/fa-ibs/Empfehlungen/bildungsstandards_

2008.pdf – geprüft: 22. November 2009. ISSN 0720–8642

[Heming u. a. 2008] Heming, Matthias ; Humbert, Ludger ; Röhner, Gerhard: Vorbereitung aufs Abitur.

Abituranforderungen transparent gestalten – mit Operatoren. In: LOG IN 27 (2008), Februar, Nr. 148/149,

S. 63–68. – ISSN 0720–8642. – Materialien:

http://www.log-in-verlag.de/service/2007/063-068_Vorbereitung_aufs_Abitur.rar – geprüft:

28. Juni 2009

[Hubwieser 2003] Hubwieser, Peter (Hrsg.): Informatik und Schule – Informatische Fachkonzepte im

Unterricht – INFOS 2003 – 10. GI-Fachtagung 17.–19. September 2003, München. Bonn : Gesellschaft für

Informatik, Köllen Druck + Verlag GmbH, September 2003 (GI-Edition – Lecture Notes in Informatics –

Proceedings P 32). – ISBN 3–88579–361–X

[Humbert 2006] Humbert, Ludger: Didaktik der Informatik – mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial. 2.,

überarbeitete und erweiterte Aufl. Wiesbaden : B.G. Teubner Verlag, 2006 (Leitfäden der Informatik). –

ISBN 3–8351–0112–9. – http://humbert.in.hagen.de/ddi/ – geprüft: 18. April 2010

[Humbert u. Pasternak 2008] Humbert, Ludger ; Pasternak, Arno: Umsetzung der Bildungsstandards in den

Jahrgangsstufen 5–10. Workshop im Rahmen des siebten Informatiktages Nordrhein-Westfalen,

10. März 2007, veranstaltet von der GI-Fachgruppe »Informatische Bildung in NRW« in Kooperation mit

dem Arbeitsbereich Didaktik der Informatik der Universität Münster. März 2008. –

http://www.ham.nw.schule.de/pub/bscw.cgi/1069336 – geprüft: 8. März 2009


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 32 / 33

Normierung – Beispiele

Literatur (cont.)

[Humbert u. Puhlmann 2004] Humbert, Ludger ; Puhlmann, Hermann: Essential Ingredients of Literacy in

Informatics. In: Magenheim, Johannes (Hrsg.) ; Schubert, Sigrid (Hrsg.) ; Dagstuhl-Seminar of the German

Informatics Society (GI) 19.–24. September 2004 (Veranst.): Informatics and Student Assessment.

Concepts of Empirical Research and Standardisation of Measurement in the Area of Didactics of

Informatics Bd. 1. Bonn : Köllen Druck+Verlag GmbH, September 2004 (GI-Edition – Lecture Notes in

Informatics (LNI) – Seminars S-1). – ISBN 3–88579–435–7, S. 65–76. –

http://ddi.uni-paderborn.de/fileadmin/Informatik/AG-DDI/GI/2004_dagstuhl/papers/Humbert_

Puhlmann-Essential_Ingredients_of_Literacy_in_Informatics.pdf – last visited 2 nd May 2010

[Humbert u. Puhlmann 2005] Humbert, Ludger ; Puhlmann, Hermann: Essential Ingredients of Literacy in

Informatics. In: 8 th IFIP World Conference on Computers in Education, 4–7 th July 2005, University of

Stellenbosch. Cape Town, South Africa : Document Transformation Technologies cc, July 2005. – ISBN

1–920–01711–9. – Documents/445.pdf

[Jürgens 2000] Jürgens, Eiko: Leistung und Beurteilung in der Schule. Eine Einführung in Leistungs- und

Bewertungsfragen aus pädagogischer Sicht. 5. Aufl. Sankt Augustin : Academia-Verlag, 2000. – ISBN

3–89665–089–0

[KMK 1991] KMK (Hrsg.): Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung »Informatik«. Neuwied :

Luchterhand, 1991. – KMK – Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik

Deutschland

[KMK 2004] KMK (Hrsg.): Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung »Informatik«. Bonn : KMK,

2004. – KMK – Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland

http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/1989/1989_12_01_EPA_

Informatik.pdf – geprüft: 22. Januar 2009


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 10. Juni 2010 33 / 33

Normierung – Beispiele

Literatur (cont.)

[Kunter u. a. 2002] Kunter, Mareike ; Schümer, Gundel ; Artelt, Cordula ; Baumert, Jürgen ; Klieme, Eckhard ;

Neubrand, Michael ; Prenzel, Manfred ; Schiefele, Ulrich ; Schneider, Wolfgang ; Stanat, Petra ; Tilmann,

Klaus-Jürgen ; Weiß, Manfred: Materialien aus der Bildungsforschung. Bd. 72: PISA 2000 : Dokumentation

der Erhebungsinstrumente. Berlin : Max-Planck-Institiut für Bildungsforschung, 2002. – ISBN

3–87985–086–0. – http://edoc.mpg.de/get.epl?fid=3501&did=14414&ver=0 – geprüft: 22. Januar 2009

[OECD 2001] OECD (Hrsg.): Lernen für das Leben. Erste Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudie

PISA 2000. Paris : Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), 2001

[Oelkers 2003] Oelkers, Jürgen: Schule und Erziehung – Eine verantwortungsvolle Partnerschaft. In: Seminar –

Lehrerbildung und Schule (2003), Dezember, Nr. 4, S. 85–101. – ISSN 1431–2859

[Puhlmann 2003] Puhlmann, Hermann: Informatische Literalität nach dem PISA-Muster. In: [Hubwieser,

2003], S. 135–144. – http://bscw.schule.de/pub/nj_bscw.cgi/S444a5148/d182025/Informatische_

Literalitaet_PISA_Puhlmann_INFOS03.pdf – geprüft: 20. April 2008

[Rechenberg 1991] Rechenberg, Peter: Übersetzungen von Informatik-Literatur bekümmert betrachtet. In:

Informatik-Spektrum 14 (1991), Februar, Nr. 1, S. 28–33. – ISSN 0170–6012

[Ringelband 2003] Ringelband, Ute ; OECD PISA Deutschland (Hrsg.): Beispielaufgaben und Lösungen aus

dem nationalen Wissenstest zu computerbezogenen Kenntnissen. 2003. – lt. pdfinfo CreationDate: Tue Dec

21 15:15:12 2004 – http://pisa.ipn.uni-kiel.de/IT_Fragebogen_National_Beispielaufgaben.pdf

– geprüft: 19. Juni 2009


Didaktik der Informatik – Vorlesung

7. Vorlesung: Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Prof. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

Dieses Dokument wird unter der folgenden Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de


Übersicht

Gliederung der Präsentation

Didaktik der Informatik

Gliederung der Präsentation

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 2 / 1


Themen der Vorlesung (Stand 6. Mai 2010)

Kapitel in [?]

.......................................................................................

1 Organisatorisches – Einführung .................................................. 2, 4

2 Informatik – geschichtliche Aspekte ................................................ 2

3 Genderdiskussion .................................................................... 9

4 Grundfragen des Lernens ........................................................... 3

5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ............................................... 4

6 Schulinformatik – Normierung ...................................................... 4



7

Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ............................... 5 ✁

8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ................................ 6

9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10


Informatikunterricht – besondere Methoden

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Didaktik der Informatik

Kompetenzen 7. Vorlesung: Informatikunterricht –

besondere Methoden

Kompetenzen 7. Vorlesung: Informatikunterricht – besondere Methoden

Einsatz von Informatikmitteln im Informatikunterricht einordnen

Fachliche sowie fachdidaktische Sicht auf Problemlösen und Projekt(e)

vorstellen

Formen und Ausprägung der Differenzierungen benennen und bezüglich

der Informatik einordnen

Mindestens drei Formen der inneren Differenzierungsmöglichkeiten

kennen und vorbereiten

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 4 / 1


Informatikunterricht – besondere Methoden

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Didaktik der Informatik

Kompetenzen 7. Vorlesung: Informatikunterricht –

besondere Methoden

Kompetenzen 7. Vorlesung: Informatikunterricht – besondere Methoden

Einsatz von Informatikmitteln im Informatikunterricht einordnen

Fachliche sowie fachdidaktische Sicht auf Problemlösen und Projekt(e)

vorstellen

Formen und Ausprägung der Differenzierungen benennen und bezüglich

der Informatik einordnen

Mindestens drei Formen der inneren Differenzierungsmöglichkeiten

kennen und vorbereiten

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 4 / 1


Didaktik der Informatik

Vorbemerkungen

Vorbemerkungen

Definition (Informatikmittel)

Informatikmittel sind alle Geräte, Einrichtungen und Dienste, die der

elektronischen Verarbeitung, Speicherung, Übermittlung oder Vernichtung

von Daten dienen:

1

Computersysteme

2

Peripherie-Geräte – z. B. Drucker, Plotter, Lautsprecher, Bildschirme,

externe Laufwerke, Bandstationen

3

Netzwerke und Netzwerk-Geräte – z. B. Router, Switches

4

Software

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 5 / 1


Didaktik der Informatik

Vorbemerkungen

Vorbemerkungen

Definition (Informatikmittel)

Informatikmittel sind alle Geräte, Einrichtungen und Dienste, die der

elektronischen Verarbeitung, Speicherung, Übermittlung oder Vernichtung

von Daten dienen:

1

Computersysteme

2

Peripherie-Geräte – z. B. Drucker, Plotter, Lautsprecher, Bildschirme,

externe Laufwerke, Bandstationen

3

Netzwerke und Netzwerk-Geräte – z. B. Router, Switches

4

Software

Informatikunterricht ist anders . . .

im Informatikunterricht erfolgt – im Unterschied zu anderen

Schulfächern – der Einsatz von Informatikmitteln selbstverständlich

(vgl. [?, S. 17])

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 5 / 1


Didaktik der Informatik

Vorbemerkungen

Vorbemerkungen

Definition (Informatikmittel)

Informatikmittel sind alle Geräte, Einrichtungen und Dienste, die der

elektronischen Verarbeitung, Speicherung, Übermittlung oder Vernichtung

von Daten dienen:

1

Computersysteme

2

Peripherie-Geräte – z. B. Drucker, Plotter, Lautsprecher, Bildschirme,

externe Laufwerke, Bandstationen

3

Netzwerke und Netzwerk-Geräte – z. B. Router, Switches

4

Software

Informatikunterricht ist anders . . .

im Informatikunterricht erfolgt – im Unterschied zu anderen

Schulfächern – der Einsatz von Informatikmitteln selbstverständlich

(vgl. [?, S. 17])

innovative, schülerorientierte Konzepte haben Eingang in den

Informatikunterricht gefunden (vgl. [?])

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 5 / 1


Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Probleme lösen – fachlich und fachdidaktisch

Didaktik der Informatik

Probleme lösen – im Team

Definition (Problem)

Ein Problem stellt eine nicht routinemäßig lösbare Aufgabe dar.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 6 / 1


Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Probleme lösen – fachlich und fachdidaktisch

Didaktik der Informatik

Probleme lösen – im Team

Definition (Problem)

Ein Problem stellt eine nicht routinemäßig lösbare Aufgabe dar.

Fachwissenschaftliche Sicht:

Insbesondere in der Softwaretechnik besteht eine Problemlösung

üblicherweise darin, dass mit Hilfe von ingenieurmäßigen Arbeitsweisen

[arbeitsteilig] ein Informatiksystem entwickelt wird

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 6 / 1


Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Probleme lösen – fachlich und fachdidaktisch

Didaktik der Informatik

Probleme lösen – im Team

Definition (Problem)

Ein Problem stellt eine nicht routinemäßig lösbare Aufgabe dar.

Fachwissenschaftliche Sicht:

Insbesondere in der Softwaretechnik besteht eine Problemlösung

üblicherweise darin, dass mit Hilfe von ingenieurmäßigen Arbeitsweisen

[arbeitsteilig] ein Informatiksystem entwickelt wird

Prozess zur Problemlösung –

Phasen (vgl. Pólya – vierte

Vorlesung – Folie 24)

Problem

aufwerfen

Das Problem verstehen

Problem aufwerfen,

Problem verstehen,

Aufstellen eines Plans,

Ausführen des Plans,

Reflexion – Evaluation

Der Blick

zurück

Ausführen

des

Plans

Aufstellen

eines

Plans

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 6 / 1


Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Didaktik der Informatik

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Problemlösen verweist auf fächerübergreifende Kompetenzen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 7 / 1


Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Didaktik der Informatik

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Problemlösen verweist auf fächerübergreifende Kompetenzen

Probleme lösen zu können besteht darin, »lebensraumübergreifende«

Kompetenzen auszubilden

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 7 / 1


Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Didaktik der Informatik

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Problemlösen verweist auf fächerübergreifende Kompetenzen

Probleme lösen zu können besteht darin, »lebensraumübergreifende«

Kompetenzen auszubilden

International (pisa): »Cross-Curricular Competencies (CCC)«

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 7 / 1


Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Didaktik der Informatik

Problemlösekompetenz – allgemeine Bildung

Problemlösen verweist auf fächerübergreifende Kompetenzen

Probleme lösen zu können besteht darin, »lebensraumübergreifende«

Kompetenzen auszubilden

International (pisa): »Cross-Curricular Competencies (CCC)«

Entdeckender Unterricht (nach Bruner)

Gibt eine Problemsituation

alle Schülerinnen

Lehrende

Gibt prozessorientierte

Lernhilfen

Gibt ergebnisorientierte

Lernhilfen

analysieren das Problem

formulieren Hypothesen

überprüfen Hypothesen

finden [eine] Lösung(en)

Lernende

bewerten ihre Lösung(en)

usw.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 7 / 1


Projektunterricht im Schulfach Informatik

Didaktik der Informatik

Projektunterricht im Schulfach Informatik

Aus dem Fachkontext bekannte Vorgehensweisen zur informatischen

Problemlösung sind häufig projektorientiert

Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell (gilt als veraltet)

partizipative/agile/iterative Softwareentwicklung

u. v. a. m. – vor allem viele Bezeichnungen

Gestaltungsmerkmal des Informatikunterrichts ist die aktive

Bearbeitung einer Problemsituation durch die Schülerinnen

Fachliche Herangehensweisen – also Methoden aus dem

Projektmanagement – werden bei der Umsetzung verwendet

Vermischung von Fachmethode und Unterrichtsmethode findet häufig

unreflektiert statt

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 8 / 1


Projektunterricht im Schulfach Informatik

Merkmale des pädagogischen Projektbegriffs

Didaktik der Informatik

Merkmale des pädagogischen Projektbegriffs

Schritte und Merkmale eines [pädagogischen] Projekts sind in [?, S. 81–94]

beschrieben – folgende Merkmale werden ausgewiesen

Situationsbezug

Orientierung an den Interessen

der Beteiligten

Gesellschaftliche Praxisrelevanz

Zielgerichtete Projektplanung

Selbstorganisation und

Selbstverantwortung

Einbeziehen vieler Sinne

Soziales Lernen

Produktorientierung

Interdisziplinarität

Grenzen des Projektunterrichts

Ist eines der Merkmale nicht erfüllt, so sollte m. E. von projektorientiertem

Unterricht gesprochen werden. Zur Projektmethode vgl. vierte Vorlesung –

Folien 25 und 26.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 9 / 1


Projektunterricht im Schulfach Informatik

Merkmale des pädagogischen Projektbegriffs

Didaktik der Informatik

Merkmale des pädagogischen Projektbegriffs

Schritte und Merkmale eines [pädagogischen] Projekts sind in [?, S. 81–94]

beschrieben – folgende Merkmale werden ausgewiesen

Situationsbezug

Orientierung an den Interessen

der Beteiligten

Gesellschaftliche Praxisrelevanz

Zielgerichtete Projektplanung

Selbstorganisation und

Selbstverantwortung

Einbeziehen vieler Sinne

Soziales Lernen

Produktorientierung

Interdisziplinarität

Grenzen des Projektunterrichts

Ist eines der Merkmale nicht erfüllt, so sollte m. E. von projektorientiertem

Unterricht gesprochen werden. Zur Projektmethode vgl. vierte Vorlesung –

Folien 25 und 26.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 9 / 1


Differenzierung

Differenzierung – Definition – Beispiele für äußere Differenzierung

Didaktik der Informatik

Differenzierung

Definition (Schulische Differenzierung)

Schulische Differenzierung wird mit dem Ziel vorgenommen, den

individuellen Kompetenzen, Interessen und dem objektiven Bedarf der

Schülerinnen Rechnung zu tragen.

Sie wird umgesetzt, in dem die Schülerinnen nach ausgewählten Kriterien in

Lerngruppen (n ≥ 1; n = »Gruppen«größe) eingeteilt werden.

äußere Differenzieung

innere Differenzierung

Schulformen Hauptschule (HS), Realschule (RS), Gesamtschule (GE),

Gymnasium (GY), Berufskolleg (BK)

Fachleistung Leistungshomogene Gruppen werden räumlich getrennt

unterrichtet (in HS und GE in Mathematik, Englisch und

Deutsch)

Neigungsdifferenzierung Interessensgleiche Gruppen (z. B. AGs)

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 10 / 1


Differenzierung

Innere Differenzierung – Binnendifferenzierung

Didaktik der Informatik

Innere Differenzierung

Innere Differenzierung wird auch als Binnendifferenzierung bezeichnet

und liegt in der Verantwortung und damit in der [gestaltenden] Hand der

Lehrerin. Die Umsetzung erfolgt durch eine »Gruppierung« innerhalb des

Unterrichts für eine gewisse Zeit. Die Schülerinnen erhalten Arbeitsaufträge,

die innerhalb der »Gruppierung« bearbeitet werden.

Beispiele für innere Differenzierung:

Gruppenarbeit arbeitsgleich, arbeitsteilig (n ≥ 3)

Partnerarbeit arbeitsgleich, arbeitsteilig (n = 2)

Einzelarbeit Hausaufgabe, programmierter Unterricht

Lernen an Stationen

Rollenspiel

Planspiel

Debatte

Puzzle

}bekannt

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 11 / 1


Stationenlernen

Didaktik der Informatik

Stationenlernen

Weitere/andere Bezeichnungen: Lernen an Stationen – Lernzirkel

Merkmal der Arbeitsform: einzelne Stationen, Schülerinnen arbeiten

weitestgehend selbstständig

Grundidee des Lernens an Stationen: ein Thema wird in Teilgebiete

untergliedert, die von den Schülerinnen und Schülern an verschiedenen

Stationen selbstständig bearbeitet werden.

Zu jedem inhaltlichen Schwerpunkt werden verschiedene Arbeits- und

Lernangebote bereitgestellt, die die unterschiedlichen

Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf

Lernerfahrungen, Wissensstände sowie individuelle Aneignungs- und

Bearbeitungsmethoden berücksichtigen

Idee aus dem Zirkeltraining (Sport) zunächst in der Sonderpädagogik

und der Grundschuldidaktik umgesetzt

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 12 / 1


Stationenlernen

Didaktik der Informatik

Stationenlernen – Doppelzirkel

Fundamentum wird von allen bearbeitet ⇉ Pflichtstationen


Stationenlernen

Didaktik der Informatik

Stationenlernen – Doppelzirkel

Fundamentum wird von allen bearbeitet ⇉ Pflichtstationen


Stationenlernen

Didaktik der Informatik

Stationenlernen – Doppelzirkel

Fundamentum wird von allen bearbeitet ⇉ Pflichtstationen

Station F

Station E

Station G

Station D

Station H

Station C

Station A

Station B


Stationenlernen

Didaktik der Informatik

Stationenlernen – Doppelzirkel

Fundamentum wird von allen bearbeitet ⇉ Pflichtstationen

Additum Angebotscharakter ⇉ Wahlstationen

Station F

Station E

Station G

Station D

Station H

Station C

Station A

Station B


Stationenlernen

Didaktik der Informatik

Stationenlernen – Doppelzirkel

Fundamentum wird von allen bearbeitet ⇉ Pflichtstationen

Additum Angebotscharakter ⇉ Wahlstationen

Station F

Station E

Station G

Station D

Station J

Station K

Station H

Station C

Station I

Station A

Station B

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 13 / 1


Stationenlernen

Didaktik der Informatik

Stationenlernen – Probleme

Platzbedarf ⇚ Lerngruppengröße

Arbeit der Lehrerin im Vorfeld u. a. Vorbereitung und Aufbau der

Stationen

Material»schlacht« Vorbereitungsaufwand ist sehr hoch – die

Schülerinnen müssen selbstständig mit dem Material zielgerichtet und

erfolgreich arbeiten können – Möglichkeiten der Selbstkontrolle müssen

für die Schüler handhabbar verfügbar sein

Aufwandsabschätzung – Planung der Gesamtdurchführung,

Bearbeitungszeit der Schüler für jede der Stationen

Lernen mit allen Sinnen, d. h. ein [Teil-]ziel soll auf mehrere Arten

erreichbar sein ⇉ Parallelstationen

Voneinander abhängige Stationen; Staus bei der Bearbeitung ⇉ Paralleloder/und

Pufferstationen

Erfahrungsraum erweitern; Stationen außerhalb des Klassen- oder

Fachraums ⇉ Außenstationen (Bibliothek, Interviews im Stadtteil, etc.)

Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 14 / 1


Planspiel – konkretes Beispiel

Ablauf

Didaktik der Informatik

Planspiel Datenschutz – Ablauf

Beispiel: Planspiel Datenschutz – Erstveröffentlichung 1987

[?]

Thematische Einführung

Planspielkonzeption

Spielphase I

Prinzip der Rasterfahndung

Spielphase II

Vorstellung der Ergebnisse der Kleingruppen

Problematisierung von Rasterfahndungsprinzip und vernetzten

Informationssystemen (evtl. in Kleingruppen)

Plenum (auch Überleitung zu einem weiterführenden Schwerpunkt)

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 15 / 1


Planspiel – konkretes Beispiel

Konzeption

Didaktik der Informatik

Planspiel Datenschutz – Konzeption

Original [?]

angepasste Kopie [?]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 16 / 1


Planspiel – konkretes Beispiel

Konzeption

Didaktik der Informatik

Planspiel Datenschutz – Konzeption

Original [?]

angepasste Kopie [?]

Planspielkonzeption

Für das Planspiel ist zunächst eine

Aufteilung in fünf Kleingruppen

erforderlich. Jede Gruppe ist dafür

verantwortlich, dass ihr Arbeitsplatz

besetzt ist, und die anfallenden

Aufgaben erledigt werden können.

Außerdem hat jede Teilnehmerin in

ihrer Rolle als »Normalbürgerin«

Aufgaben zu erfüllen (eine der

Rollenbeschreibungen).

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L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 16 / 1


Planspiel – konkretes Beispiel

Rollenbeschreibung

Didaktik der Informatik

Planspiel Datenschutz – Rollenbeschreibung


1

Fahren Sie mit dem Roller Ihrer Freundin zum Tanken (5 Liter = 10 e).

2

Auf dem Rückweg haben Sie einen folgenschweren Unfall. Plötzlich läuft eine

Oma vor Ihnen auf die Straße und Sie fahren die Oma an. Sie haben einen

Schock und fahren weiter ohne anzuhalten. Das ist Fahrerflucht und wird

bestraft. Jetzt haben Sie noch mehr Angst und versuchen, den Unfall zu

vertuschen. Dazu müssen Sie den Roller erst einmal reparieren. Außenspiegel,

Gepäckträger und der Ständer sind kaputtgegangen, Kennen Sie einen

verschwiegenen Freund, der den Roller reparieren kann? Wenn nicht, dann

gehen Sie jetzt zur Bibliothek und leihen sich das Buch »Rollerreparatur« aus.

3

Haben Sie oder hat ein verschwiegener Freund Werkzeug? Wenn nicht, dann

gehen Sie zum Supermarkt und kaufen sich welches für 100 e.

4

Haben Sie jetzt noch Geld zu Hause? Wenn nicht, dann heben Sie 200 e von

Ihrem Konto ab.

5

In jedem Fall brauchen Sie Ersatzteile, kaufen Sie Ersatzteile im Supermarkt für

90 e.

6

✫Melden Sie sich beim Meldeamt ordentlich an.



L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 17 / 1


Planspiel – konkretes Beispiel

Vorfall

Didaktik der Informatik

Planspiel Datenschutz – Vorfall: Einstellung

Sie sind Entscheidungsträger in einem Personalbüro eines großen Chemieunternehmens, und für die

Einstellung neuer Mitarbeiter verantwortlich. Auf die Stellenanzeige für einen Leiter des Forschungsbereichs

hin haben sich sehr viele Männer und Frauen beworben. Nun können Sie sicherlich anhand

der Bewerbungsunterlagen und persönlicher Gespräche einen passenden Kandidaten auswählen.

Doch viele Angaben, die ein Unternehmen bei einer Einstellung – besonders bei höheren Posten –

interessieren, werden von Bewerbern nicht oder nicht richtig angegeben.

So suchen Sie eine absolut ergebene Person,

die selten krank ist,

kein politisches oder gewerkschaftliches Engagement zeigt,

nicht anfällig für Erpressung ist,

usw.

Sie können sich das im Einzelnen selbst überlegen.

Ihre Aufgabe besteht also darin, mit Hilfe der überall herumliegenden Daten diejenigen unter den

Bewerbern herauszufiltern, von dem Sie meinen, dass sie für den Job geeignet sind. Nehmen Sie

dabei an, dass sich alle außer Ihrer Gruppe beworben haben.

Wenn Sie eine oder mehrere Personennummern herausgefunden haben (nur mit den vorhandenen

Daten!), dann holen Sie sich im Meldeamt die vollen Namen und stellen Ihre Ergebnisse mit Begründung

dem Kurs vor.

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 18 / 1


Rollenspiel

Didaktik der Informatik

Routing – Idee für ein Rollenspiel

Situation Schülerinnen realisieren eine Lösung, um mittels ihrer

Mobiltelefone über Bluetooth »chatten« zu können

Arbeitsstand die Punkt zu Punkt (P2P) Lösung ist bereits umgesetzt

Wunsch Chat, bei dem Systeme als Relais genutzt werden können,

damit größere Entfernungen überbrückt werden können

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 19 / 1


Rollenspiel

Didaktik der Informatik

Routing – Problematisierung

https://haspe.homeip.net/projekte/ddi/browser/tex/pgf2/verbindungMoeg.pdf

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 20 / 1


Rollenspiel

Didaktik der Informatik

Routing – Lösungsidee (nach [?])

ACK

Startpunkt

Endpunkt

Nachricht

Hop(s)

L A TEX-Quellcode der pgf-Grafik

https://haspe.homeip.net/projekte/ddi/browser/tex/pgf2/planingMANET.tex

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 21 / 1


Rollenspiel

Didaktik der Informatik

Routing – Lösungsidee (nach [?])

ACK

Startpunkt

Endpunkt

Nachricht

Hop(s)

L A TEX-Quellcode der pgf-Grafik

https://haspe.homeip.net/projekte/ddi/browser/tex/pgf2/planingMANET.tex

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 21 / 1


Rollenspiel

Didaktik der Informatik

Rollenspiel – Beispiele

Vorschläge für fachbezogene Rollenspiele

Quelle

Kurzbeschreibung/Hinweis

[?] Objektspiel

[?] Informatikstudiengang

[?] Lehrerfortbildungen

[?] http://humbert.in.hagen.de/iffase/Artikel/hufnagel-berichtDresden_2005-10-28.html

[?] http://humbert.in.hagen.de/iffase/Artikel/INFOS-2007-Grabowsky-Pumpluen_2007-09-22.html

Vorlesung 3 (Gender) – vgl. [?, Anhang G, S. 235–237]

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 22 / 1


Puzzle

Didaktik der Informatik

[Gruppen-]Puzzle

Inzwischen auch in der Bundesrepublik verbreitet

Ziel: Ein thematischer Zusammenhang soll in verschiedenen Fassetten

erarbeitet und kommuniziert werden

Arbeitsteilig werden verschiedene Aspekte eines Themas mit Hilfe von

vorbereiteten Materialien in Gruppen (Primärgruppen) bearbeitet

Während dieser Arbeit fällt der Lehrkraft die Aufgabe zu, darauf zu

achten, dass wirklich alle Schüler/innen die Ergebnisse der jeweiligen

Gruppe miterarbeiten

In der zweiten Phase werden die neuen Gruppen (Sekundärgruppen) so

zusammen gesetzt, dass pro neuer Gruppe jeweils alle Mitglieder aus

verschiedenen Primärgruppen stammen. In dieser Phase werden die

Ergebnisse den anderen Gruppenmitgliedern mitgeteilt/präsentiert

Vorstellung: Am Ende der Arbeit sollten alle Teilnehmenden einen

Überblick über den kompletten thematischen Zusammenhang

vorstellen können

Problem: Sicherung der Ergebnisse der Primärgruppen

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 23 / 1


Puzzle

Didaktik der Informatik

Literatur

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2011 17. Juni 2010 24 / 1


Didaktik der Informatik – Vorlesung

8. Vorlesung: Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

StD Dipl.-Inform. Dr. rer. nat. L. Humbert

Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fachbereich C – Universität Wuppertal

Dieses Dokument wird unter der folgenden Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de


Didaktik der Informatik

Übersicht

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation

1 Übersicht

Gliederung der Präsentation

Themen der Vorlesung im

Sommersemester 2010

2 Informatikunterrichtsplanung –

Vorgehensmodelle

Veranstaltungsziele –

Kompetenzen

Fachlich begründetes Vorgehen

⇒ Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

STEPS

Extreme Programming (XP) –

eine »agile« Methode

Zwischenresüme –

Vorgehensmodelle

Bezug zu didaktischen Fragen

3 A Pedagogical Pattern Language

4 Unterrichtsplanungsmodelle

Allgemein: König/Riedel –

W. Schulz – W. Klafki

Fachdidaktik – Hartmann

Weiterentwicklung?

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 2 / 22


Themen der Vorlesung (Stand 6. Mai 2010)

Kapitel in [Humbert, 2006]

.......................................................................................

1 Organisatorisches – Einführung .................................................. 2, 4

2 Informatik – geschichtliche Aspekte ................................................ 2

3 Genderdiskussion .................................................................... 9

4 Grundfragen des Lernens ........................................................... 3

5 Schulinformatik – Entwicklungslinien ............................................... 4

6 Schulinformatik – Normierung ...................................................... 4

7 Informatikunterricht – besondere Arbeitsweisen ................................... 5



8 Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle ............................ 6



9 Informatikunterrichtsplanung .................................................... 6, 7

10 Informatikunterricht – Beispielszenarien ........................................... 7

11 Informatikunterricht – Leistungsmessung .......................................... 8

12 Moralisch-ethische Aspekte – Professionalisierung ............................ 9, 10


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 4 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 8. Vorlesung:

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Kompetenzen 8. Vorlesung: Informatikunterrichtsplanung –

Vorgehensmodelle

Fachlich begründetes Vorgehen zur Planung von Vermittlungsprozessen

darlegen und im Hinblick auf ihre Eignung für die Unterrichtsplanung

einschätzen

Mindestens drei Planungs-/Vorgehensmodelle angeben, darstellen und

hinsichtlich der Vor- und Nachteile beurteilen

Eignung der »Pedagogical Pattern Language« für Vermittlungsprozesse

einordnen

Bekannte allgemeine Unterrichtsplanungsinstrumente einordnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 4 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Veranstaltungsziele – Kompetenzen

Kompetenzen 8. Vorlesung:

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Kompetenzen 8. Vorlesung: Informatikunterrichtsplanung –

Vorgehensmodelle

Fachlich begründetes Vorgehen zur Planung von Vermittlungsprozessen

darlegen und im Hinblick auf ihre Eignung für die Unterrichtsplanung

einschätzen

Mindestens drei Planungs-/Vorgehensmodelle angeben, darstellen und

hinsichtlich der Vor- und Nachteile beurteilen

Eignung der »Pedagogical Pattern Language« für Vermittlungsprozesse

einordnen

Bekannte allgemeine Unterrichtsplanungsinstrumente einordnen


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 5 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Fachlich begründetes Vorgehen ⇒ Vorgehensmodelle

Vorgehensmodelle zur Erstellung von

Informatiksystemen

Zielmaßgaben aller Vorgehensmodelle (zur Softwareentwicklung)

Effiziente Entwicklung . . .

qualitativ hochwertiger Software . . .

unter Einhaltung von Zeit- und Kostenbudgets

Auswahl und Kurzdarstellung einiger Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell (70ger Jahre)

STEPS (90ger Jahre)

XP (aktuell)

nicht dargestellt V-Modell, aktuelle Ansätze zur theoretischen Fassung, RUP,

Metamodellierung, allgemeine Modelltheorie, . . .


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Wasserfallmodell – Produkterstellungsorientierung

Fertigungsprozess für Produkte als erfolgreiches Vorbild für

Software-Entwicklung

starke Bürokratisierung

↩→ »Ungeliebtes« Modell der Softwareentwicklung


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Wasserfallmodell – Produkterstellungsorientierung

Fertigungsprozess für Produkte als erfolgreiches Vorbild für

Software-Entwicklung

starke Bürokratisierung

↩→ »Ungeliebtes« Modell der Softwareentwicklung

Analyse


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Wasserfallmodell – Produkterstellungsorientierung

Fertigungsprozess für Produkte als erfolgreiches Vorbild für

Software-Entwicklung

starke Bürokratisierung

↩→ »Ungeliebtes« Modell der Softwareentwicklung

Analyse

Design


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Wasserfallmodell – Produkterstellungsorientierung

Fertigungsprozess für Produkte als erfolgreiches Vorbild für

Software-Entwicklung

starke Bürokratisierung

↩→ »Ungeliebtes« Modell der Softwareentwicklung

Analyse

Design

Code


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Wasserfallmodell – Produkterstellungsorientierung

Fertigungsprozess für Produkte als erfolgreiches Vorbild für

Software-Entwicklung

starke Bürokratisierung

↩→ »Ungeliebtes« Modell der Softwareentwicklung

Analyse

Design

Code

Test


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 6 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Wasserfallmodell – Produkterstellungsorientierung

Fertigungsprozess für Produkte als erfolgreiches Vorbild für

Software-Entwicklung

starke Bürokratisierung

↩→ »Ungeliebtes« Modell der Softwareentwicklung

Analyse

Design

Code

Test

Wartung/Verschrottung


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Wasserfallmodell – Produkterstellungsorientierung

Fertigungsprozess für Produkte als erfolgreiches Vorbild für

Software-Entwicklung

starke Bürokratisierung

↩→ »Ungeliebtes« Modell der Softwareentwicklung

Analyse

Design

Code

Test

Wartung/Verschrottung

Beachte: Bereits in [Royce, 1970, 330] finden sich Hinweise auf ein iteratives

Vorgehen (mit Rückwärtspfeilen).

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 6 / 22


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 7 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

STEPS

STEPS – iterativ – [Floyd, 1993]

Software-Technik für Evolutionäre Partizipative Systementwicklung

partizipative

Aufgabe

Dokumente

Legende – Symbole

Aufgabe

der

Entwickler

aufeinander

aufeinander

aufeinander folgende

folgende

folgende Zyklen

Zyklen

Zyklen

Aufgabe

der

Benutzer

vgl. [Pasch, 1994, S. 63]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 8 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

STEPS

STEPS – [Floyd, 1993]

Systemversion

Systemversion

Systemversion

Projektetablierung

Revisionsetablierung

Projektabschluß

Herstellung

System

System

Systemgestaltung

gestaltun

gestaltun

System

System

Systemspezifikation

spezifikatio

spezifikatio

Benutzun

Benutzun

Benutzung

Pfleg

Pfleg

Pflege

Einsatz

[Pasch, 1994]

Software-

Software-

Software- Realisierun

Realisierun

Realisierung

Umfeld

Umfeld

Umfeldvorbereitung

vorbereitun

vorbereitun


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 8 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

STEPS

STEPS – [Floyd, 1993]

Systemversion

Systemversion

Systemversion

Projektetablierung

Revisionsetablierung

Projektabschluß

Herstellung

System

System

Systemgestaltung

gestaltun

gestaltun

System

System

Systemspezifikation

spezifikatio

spezifikatio

Benutzun

Benutzun

Benutzung

Pfleg

Pfleg

Pflege

Einsatz

[Pasch, 1994]

Software-

Software-

Software- Realisierun

Realisierun

Realisierung

Umfeld

Umfeld

Umfeldvorbereitung

vorbereitun

vorbereitun


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 8 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

STEPS

STEPS – [Floyd, 1993]

Systemversion

Systemversion

Systemversion

Projektetablierung

Revisionsetablierung

Projektabschluß

Herstellung

System

System

Systemgestaltung

gestaltun

gestaltun

System

System

Systemspezifikation

spezifikatio

spezifikatio

Benutzun

Benutzun

Benutzung

Pfleg

Pfleg

Pflege

Einsatz

[Pasch, 1994]

Software-

Software-

Software- Realisierun

Realisierun

Realisierung

Umfeld

Umfeld

Umfeldvorbereitung

vorbereitun

vorbereitun


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 8 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

STEPS

STEPS – [Floyd, 1993]

Systemversion

Systemversion

Systemversion

Projektetablierung

Revisionsetablierung

Herstellung

Projektabschluß

System

System

Systemgestaltung

gestaltun

gestaltun

System

System

Systemspezifikation

spezifikatio

spezifikatio

Software-

Software-

Software- Realisierun

Realisierun

Realisierung

Umfeld

Umfeld

Umfeldvorbereitung

vorbereitun

vorbereitun

Benutzun

Benutzun

Benutzung

Pfleg

Pfleg

Pflege

Einsatz

[Pasch, 1994]vgl. [Pasch, 1994, S. 63]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 9 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

Extreme Programming (XP) – Hacken als Modell?

Mittel


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 9 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

Extreme Programming (XP) – Hacken als Modell?

Mittel

Werte

»Werte«

Kommunikation

Einfachheit

Feedback

Eigenverantwortung


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 9 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

Extreme Programming (XP) – Hacken als Modell?

Mittel

Werte

Rollen

Rollen

Projektleiter Management, Koordination (Ressourcen, Kosten, Zeitpläne)

Kunde wenigstens ein Kunde ist permanent ansprechbar – entwirft

funktionale Tests für die Software (User-Stories)

Entwickler kodieren, testen, entwerfen und hören dem Kunden

aufmerksam zu


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 9 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

Extreme Programming (XP) – Hacken als Modell?

Mittel

Werte

Rollen

Prinzipien

Prinzipien

Schnelles Feedback – kontinuierliche Projektsteuerung

Einfachheit – Klarheit und Eleganz des Codes

Inkrementelle Änderungen – erlauben einen messbaren Fortschritt

Änderbarkeit unterstützen – Flexibilität erhöhen

Qualitativ hochwertige Ergebnisse


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 9 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

Extreme Programming (XP) – Hacken als Modell?

Mittel

Werte

Rollen

Prinzipien

Aktivitäten

Aktivitäten

Kodierung System wird inkrementell erweitert – Refactoring

Testen Jedes Programmelement besitzt automatisierte Tests

Zuhören Kommunikation Entwickler untereinander und mit dem Kunden

essenziell

Design umfasst Organisation der Systemlogik – kein explizites Modell

oder Design-Dokument


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 10 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

Extreme Programming – Entwicklungspraktiken

Planspiel

Metaphern: Unterstützung der

Kommunikation

Pair-Programming

Testen, testen, testen

Refactoring


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 10 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

Extreme Programming – Entwicklungspraktiken

Planspiel

Metaphern: Unterstützung der

Kommunikation

Pair-Programming

Testen, testen, testen

Refactoring

Gemeinsamer Codebesitz

Kleine Freigaben – idealerweise

im Wochentakt

Kontinuierliche Integration

Max. 40 Stunden Woche

Kodierungsstandards

Grundlage für die Darstellung von XP – [Rumpe, 2001]


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

XP: Refactoring – Verbesserung der Qualität

Universitätsbeschäftigte

Professorin

Assistentin

Sektretariatsmitarbeiterin

.......................................................................................


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

XP: Refactoring – Verbesserung der Qualität

Universitätsbeschäftigte

Professorin

Assistentin

Sektretariatsmitarbeiterin

.......................................................................................


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

XP: Refactoring – Verbesserung der Qualität

Universitätsbeschäftigte

Professorin

Assistentin

Sektretariatsmitarbeiterin

.......................................................................................

Universitätsbeschäftigte

Sektretariatsmitarbeiterin


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

XP: Refactoring – Verbesserung der Qualität

Universitätsbeschäftigte

Professorin

Assistentin

Sektretariatsmitarbeiterin

.......................................................................................

Universitätsbeschäftigte

Wissenschaftlerin

Sektretariatsmitarbeiterin


Didaktik der Informatik

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

XP: Refactoring – Verbesserung der Qualität

Universitätsbeschäftigte

Professorin

Assistentin

Sektretariatsmitarbeiterin

.......................................................................................

Universitätsbeschäftigte

Wissenschaftlerin

Sektretariatsmitarbeiterin


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 11 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Extreme Programming (XP) – eine »agile« Methode

XP: Refactoring – Verbesserung der Qualität

Universitätsbeschäftigte

Professorin

Assistentin

Sektretariatsmitarbeiterin

.......................................................................................

Universitätsbeschäftigte

Wissenschaftlerin

Sektretariatsmitarbeiterin

Professorin

Assistentin


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 12 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Zwischenresüme – Vorgehensmodelle

Zwischenresüme – Vorgehensmodelle

Schnittmenge zwischen Fragen der Didaktik und Vorgehensmodellen ist

nicht leer

Begrifflichkeit überlappt sich – Elemente werden gleich oder ähnlich

bezeichnet

Wie bereits in der vierten Vorlesung verdeutlicht, können

Lehr-/Lernprozesse objektorientiert betrachtet werden

(vgl. http://ddi.uni-wuppertal.de/)

Erklärungsansatz

In beiden Bereichen (also Software-Entwicklung und organisierten

Lehr-/Lernprozessen) geht es darum, mit Menschen komplexe Situationen zu

bewältigen – dabei kommt nicht formalisierbaren Elementen häufig eine

Schlüsselfunktion zu – ob das die Organisatoren nun wollen oder nicht

Hinweise: Wasserfall – [Boehm, 2002], [Boehm, 1984]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 12 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Zwischenresüme – Vorgehensmodelle

Zwischenresüme – Vorgehensmodelle

Schnittmenge zwischen Fragen der Didaktik und Vorgehensmodellen ist

nicht leer

Begrifflichkeit überlappt sich – Elemente werden gleich oder ähnlich

bezeichnet

Wie bereits in der vierten Vorlesung verdeutlicht, können

Lehr-/Lernprozesse objektorientiert betrachtet werden

(vgl. http://ddi.uni-wuppertal.de/)

Erklärungsansatz

In beiden Bereichen (also Software-Entwicklung und organisierten

Lehr-/Lernprozessen) geht es darum, mit Menschen komplexe Situationen zu

bewältigen – dabei kommt nicht formalisierbaren Elementen häufig eine

Schlüsselfunktion zu – ob das die Organisatoren nun wollen oder nicht

Hinweise: Wasserfall – [Boehm, 2002], [Boehm, 1984]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 12 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Zwischenresüme – Vorgehensmodelle

Zwischenresüme – Vorgehensmodelle

Schnittmenge zwischen Fragen der Didaktik und Vorgehensmodellen ist

nicht leer

Begrifflichkeit überlappt sich – Elemente werden gleich oder ähnlich

bezeichnet

Wie bereits in der vierten Vorlesung verdeutlicht, können

Lehr-/Lernprozesse objektorientiert betrachtet werden

(vgl. http://ddi.uni-wuppertal.de/)

Erklärungsansatz

In beiden Bereichen (also Software-Entwicklung und organisierten

Lehr-/Lernprozessen) geht es darum, mit Menschen komplexe Situationen zu

bewältigen – dabei kommt nicht formalisierbaren Elementen häufig eine

Schlüsselfunktion zu – ob das die Organisatoren nun wollen oder nicht

Hinweise: Wasserfall – [Boehm, 2002], [Boehm, 1984]


Didaktik der Informatik

L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 13 / 22

Informatikunterrichtsplanung – Vorgehensmodelle

Bezug zu didaktischen Fragen

Bezug zu didaktischen Fragen

Organisierte Lehr-/Lernprozesse finden nicht nur in der Schule statt

Einige Entwicklerinnen und Entwicklern aus der OO-Szene haben ihre

Modellierungskompetenz zur

Vorbereitung

Durchführung

Nachbereitung

von Seminaren eingesetzt (vgl. [Fricke u. Völter, 2000])

Die Ergebnisse bieten zur Bewältigung dieser Art von Planungsaufgaben

strukturiere Unterstützung


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 14 / 22

Übersicht – Legende

A Pedagogical Pattern Language


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 14 / 22

Übersicht – Legende

A Pedagogical Pattern Language

Gruppe

Muster A

Muster B

Muster C

Muster D


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 15 / 22

A Pedagogical Pattern Language

Teaching seminars effectively

1. Check

Prerequisites

2. Adapt to

Participants’

Background

5. Seminar

Plan

Seminar

begins

3. Let Them

Decide

8. Breaks 9. Buffers

4. Comfortable

Environment

6. Reference

the Plan

10. Review

after Breaks

Seminar

Prep

11. Summary

7. Manuscript


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 16 / 22

A Pedagogical Pattern Language

Zieldimension

Die Modellierung erfüllt verschiedene Ziele, ein Ziel besteht darin, Fragen

beantworten zu können, die sich im Zusammenhang mit Problemen

ergeben. Ein Beispiel wird von den Autorinnen/Autoren folgendermaßen

formuliert (aus [Fricke u. Völter, 2000, S. 8]):

typical problem

My sessions are boring, I do not feel I can engage the participants.


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 16 / 22

A Pedagogical Pattern Language

Zieldimension

Die Modellierung erfüllt verschiedene Ziele, ein Ziel besteht darin, Fragen

beantworten zu können, die sich im Zusammenhang mit Problemen

ergeben. Ein Beispiel wird von den Autorinnen/Autoren folgendermaßen

formuliert (aus [Fricke u. Völter, 2000, S. 8]):

typical problem

My sessions are boring, I do not feel I can engage the participants.

patterns in this language

change media (41), body language (35), problem orientation (32), relevant

examples (28), adapt to participants’ background (2), reference the plan (6)


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 16 / 22

A Pedagogical Pattern Language

Zieldimension

Die Modellierung erfüllt verschiedene Ziele, ein Ziel besteht darin, Fragen

beantworten zu können, die sich im Zusammenhang mit Problemen

ergeben. Ein Beispiel wird von den Autorinnen/Autoren folgendermaßen

formuliert (aus [Fricke u. Völter, 2000, S. 8]):

typical problem

My sessions are boring, I do not feel I can engage the participants.

patterns in this language

change media (41), body language (35), problem orientation (32), relevant

examples (28), adapt to participants’ background (2), reference the plan (6)

Aus didaktischer Sicht ist zu bemerken, dass die Ziele des

Vermittlungsprozesses nicht berücksichtigt werden.


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 17 / 22

Unterrichtsplanungsmodelle

Allgemein: König/Riedel – W. Schulz – W. Klafki

Muster zur didaktischen Planung

Didaktische Planungsmodelle – Beispiele . . .


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 17 / 22

Unterrichtsplanungsmodelle

Allgemein: König/Riedel – W. Schulz – W. Klafki

Muster zur didaktischen Planung

Systemtheoretische Didaktik

←→

SOLL-Erscheinungen

unterrichtstechnischer Bereich

und

des Unterrichts

planen

verwirklichen

überprüfen

erklären

←→

beschreiben

IST-Erscheinungen

IST-Wirkungen

SOLL-Wirkungen

setzen

werten

untersuchen

untersuchen

des Unterrichts

modellbildender Bereich

zielsetzender Bereich

des Unterrichts

←→

[König u. Riedel, 1973]


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 17 / 22

Unterrichtsplanungsmodelle

Allgemein: König/Riedel – W. Schulz – W. Klafki

Muster zur didaktischen Planung

Berliner/Hamburger Modell

INSTITUTIONELLE

PRODUKTIONS- & HERRSCHAFTSVERHÄLTNISSE

L

8

UZ

><

9

AL

>=

S

>:

>;

L EK VV S

UNTERRICHT

SELBST- & WELTVERSTÄNDNIS

BEDINGUNGEN

SCHULBEZOGEN HANDELNDER

[Schulz, 1981, S. 82]


L. Humbert (Didaktik der Informatik) DdI – Sommersemester 2010 24. Juni 2010 17 / 22

Unterrichtsplanungsmodelle

Allgemein: König/Riedel – W. Schulz – W. Klafki

Muster zur didaktischen Planung
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