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416 Rezensionen (ZfP 4/95) K. R. Sprenger Das Prinzip Selbstverantwortung - Wege zur Motivation Campus, Frankfurt/New York, 2. Aufl. 1995, 251 S., DM 39.80 Kennen Sie schon das Geheimnis guter Führung? Es steht auf S. 216 in Sprengers Buch. Verraten wird es hier natürlich nicht, da ich den potentiellen Leser nicht um das Vergnügen kurzweiliger Ausflüge in die Philosophie (3.000 Jahre, aber ohne Sofie) und in die Vorstandsetagen der deutschen Wirtschaft bringen möchte. Auch möchte ich auf keinen Fall verhindern, daß die Erfolgsgeheimnisse von Boris Becker (Tennis) und Jürgen Klinsmann (Fußball) den interessierten Lesern vorenthalten bleiben. Zum Inhalt: Erschienen ist das Buch zum Buch. In seinem Buch „Mythos Motivation“ hat Sprenger das Grundproblem der Motivation mit seiner Metapher „Alles Motivieren ist Demotivieren“ auf recht anregende und, wie ich heute rückblickend finde, auch z.T. sehr ernsthafte Weise diskutiert. Mit dem damit eng verknüpften Problem der Führung von Mitarbeitern befaßt sich nun der hier zu besprechende Band. Sprenger baut dieses Buch sehr klassisch auf. Zunächst wird eine Diagnose der Führungsverhältnisse in deutschen Unternehmen vorgestellt. Danach gibt es ein „Philosophisches Hauptstück“, das die geistigen Grundlagen für den dritten Teil liefern soll. Das „Pragmatische(s) Hauptstück“ enthält die von Sprenger entwickelten Grundprinzipien für führungspraktische Alltagssituationen. Im Einzelnen: Diagnose: Folgt man den Erfahrungen und Beobachtungen Sprengers (weitere empirische Belege werden nicht zur Verfügung gestellt), dann herrscht in deutschen Unternehmen die organisierte Unverantwortlichkeit. Jeder schiebt die Verantwortung weit von sich, Verantwortung wandert als Pokal durch die Hierarchien. Niemand ist zuständig. Energie wird weniger auf die Aufgabe konzentriert, sondern verpufft als Kontrollenergie. Mitarbeiter versuchen, in ihrem Anpassungsdrang Vorgesetzte (statt Kunden) zufriedenzustellen. Bemühungen, diese Unverantwortlichkeit durch Richtlinien und Gremien in den Griff zu bekommen, scheitern regelmäßig bzw. verstärken das Phänomen der Unverantwortlichkeit. Warum breitet sich diese organisierte Unverantwortlichkeit „epidemisch“ aus? Anwort Sprenger: „... weil in vielen Unternehmen die sekundäre Rechenschaftsverantwortung die primäre Aufgabenverantwortung dominiert“ (S. 35). Deshalb will Sprenger „... der Wüste der organisierten Unverantwortlichkeit in den Unternehmen die Oase der Selbstverantwortung entgegenstellen“ (S. 38). Philosophisches Hauptstück: Hier führt Sprenger das Sprenger-Kriterium ein: „Für die folgenden Überlegungen führe ich daher ein Kriterium ein, das ich ‘praktisch’ nenne. Ich frage: ‘Ist es praktisch, so zu denken?’ Ich frage nicht, ob die von mir vorgetragenen Argumente ‘richtig’ sind, sondern nur, ob es ‘nützlich’ ist, einen solchen Gedanken in sich aufzunehmen“ (S. 15). Dermaßen immunisiert werden philosophische Gedanken zusammengetragen, um drei Thesen zu begründen:

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