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Rezensionen - Rainer Hampp Verlag

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Rezensionen (ZfP 4/97) 457 Carola Hennemann: Organisationales Lernen und die lernende Organisation. Entwicklung eines praxisbezogenen Gestaltungsvorschlages aus ressourcenorientierter Sicht Hampp, München und Mering 1997, 368 S., DM 66,80 Der Titel des Buches, das der Universität Erlangen-Nürnberg als Dissertation vorlag, läßt den Leser zuerst an eine der zahlreichen Veröffentlichungen zum Bereich des organisationalen Lernens denken, die in letzter Zeit in recht unterschiedlicher Qualität die deutschsprachige Managementliteratur „bereicherten“ und oftmals eher verwirrten, als daß sie der Praxis eine Orientierungshilfe boten. Erst der Untertitel legt die Vermutung nahe, daß es sich hier um mehr handelt, und weckt Interesse. Frau Hennemann legt ihrem Vorgehen drei aufeinander aufbauende Argumentationsschritte zugrunde. Sie geht im ersten Schritt der Frage nach, welche Probleme der unmittelbaren Managementpraxis durch organisationales Lernen gelöst werden können. Organisationales Lernen ermöglicht nach Meinung der Autorin durch die Entwicklung erfolgsgenerierender Kernkompetenzen und deren kritische Überwachung und Hinterfragung, den Aufbau und Erhalt dauerhafter Wettbewerbsvorteile. Im Anschluß daran werden im zweiten Argumentationsschritt Ansätze zur Förderung organisationalen Lernens kritisch diskutiert und anhand ihres zugrunde liegenden Menschenbildes im Hinblick auf ihre Eignung für erfolgreiches organisationales Lernen untersucht, um schließlich, aufbauend auf den Erkenntnissen der Arbeit, einen umfassenden Bezugsrahmen für das Management organisationalen Lernens und ausgewählte Instrumente zur praktischen Umsetzung organisationalen Lernens vorzustellen. Im Kapitel B werden einschlägige Literaturbeiträge zum Forschungsfeld „Organisationales Lernen“ ausgewählt und charakterisiert sowie eine eigene Standortbestimmung der Arbeit vorgenommen. Frau Hennemann orientiert sich bei letzterem an der Managementpraxis und an den dort auftretenden Problemen und versteht unter dem Begriff lernende Organisation „...eine systematische Zusammenstellung von Problemlösungswissen zur Förderung organisationalen Lernens“ (S. 46). Hinsichtlich der Frage nach den Trägern organisationalen Lernens wird die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung der Ebene des Individuums und der Ebene der Organisation und deren integrative Zusammenführung herausgestellt. Bezüglich des Inhalts organisationalen Lernens wird von der Autorin eine ebenfalls integrative Betrachtung vorgenommen, indem sie auf die Wichtigkeit der Zusammenführung kognitiver und verhaltensbezogener Inhalte des organisationalen Lernens hinweist. Frau Hennemann setzt bei ihrem „Blick in die Diskussion“ erfreulicherweise nicht an den hinlänglich veröffentlichten Systematisierungsversuchen an, sondern konzentriert sich auf die den Ansätzen immanenten Problemfelder, zu denen sie – und das ist besonders positiv hervorzuheben – eine eigene klar formulierte Standortbestimmung vor dem Hintergrund der Aufgaben und Probleme der Managementpraxis vornimmt. Im Kapitel C wird der Frage nachgegangen, welche Probleme der Managementpraxis durch organisationales Lernen gelöst werden können. Hierbei wird der strategische Managementprozeß als übergeordneter Bezugsrahmen herangezogen. Anhand der Basisaufgabe des strategischen Managements, die sich in Aufbau, Erhalt und Sicherung dauerhafter Wettbewerbsfaktoren manifestiert, stellt die Autorin zu deren Bewältigung das Paradigma der ressourcenorientierten Unternehmensführung als geeigneten Ansatzpunkt heraus. Die Kernkompetenzen, die „...als eine Sonderform erfolgspotentialgenerierender Ressourcen, die in der Regel nur durch personen- und funktionsübergreifende Übungs- und Erfahrungsprozesse aufgebaut werden können“ (S. 48), charakterisiert werden, werden dabei als besonders bedeutsam erachtet. Der ressourcenorientierte Ansatz wird sodann in den prozessualen Bezugsrahmen des strategischen

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Martin Stenge - Rainer Hampp Verlag