Handwerkstag: EU-Arbeitsmarkt nicht vorzeitig öffnen - Baden ...
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An die Fach- und Wirtschaftsredaktionen<br />
<strong>Handwerkstag</strong>: <strong>EU</strong>-<strong>Arbeitsmarkt</strong><br />
<strong>nicht</strong> <strong>vorzeitig</strong> <strong>öffnen</strong><br />
<strong>Baden</strong>-Württembergischer<br />
<strong>Handwerkstag</strong> e.V.<br />
Zusammenschluss<br />
sämtlicher Organisationen<br />
des Handwerks<br />
von <strong>Baden</strong>-Württemberg<br />
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Stuttgart. Gegen eine <strong>vorzeitig</strong>e Lockerung<br />
der in Deutschland geltenden Einschränkungen<br />
zur Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb<br />
der <strong>EU</strong> wandte sich der <strong>Baden</strong>-<br />
Württembergische <strong>Handwerkstag</strong> (BWHT).<br />
Deutlich mehr spreche dafür, die Öffnung<br />
erst für 2011 ins Auge zu fassen, anstatt wie<br />
geplant für 2009.<br />
Richtig sei, dass in einzelnen Branchen ein<br />
Fachkräftemangel drohe, sagte BWHT-<br />
Hauptgeschäftsführer Hartmut Richter. Dies gelte<br />
in manchen Bereichen - zum Beispiel bei den<br />
Kälteanlagenbauern oder den Feinwerkmechanikern<br />
- auch für das Handwerk. Andererseits gebe<br />
es unter den Arbeitslosen in Deutschland viele<br />
hochqualifizierte Arbeitskräfte: „Dieses Reservoir<br />
sollten wir zuerst ausschöpfen, bevor wie uns<br />
osteuropäische Billiglohn-Konkurrenz ins Land<br />
holen.“ Dies habe <strong>nicht</strong>s zu tun mit „Festungsdenken<br />
und Abwehr qualifizierter Zuwanderer“, wie<br />
beispielweise die frühere Bundestagspräsidentin<br />
Rita Süssmuth äußerte. Die beste Vorsorge vor<br />
Fachkräftemangel sei es ohnehin, jungen Menschen<br />
eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.<br />
Deshalb bemühten sich die Handwerksorganisationen<br />
mit aller Kraft um eine verstärkte Ausbildungsleistung.<br />
Das Handwerk in <strong>Baden</strong>-<br />
Württemberg hatte Ende Juli mit 18,4 Prozent ein<br />
Telefon: 0711/26 37 09-0<br />
Telefax: 0711/26 37 09-100<br />
Email: Info@handwerk-bw.de<br />
http://www.handwerk-bw.de<br />
Ansprechpartner für Redaktionen<br />
Eva Hauser<br />
Tel. 0711/263709-105<br />
Abt. Presse- und<br />
Öffentlichkeitsarbeit<br />
Zum Thema<br />
Dr. Johannes Berger<br />
Abt. Recht und Sozialpolitik<br />
Tel. 0711/263709-102<br />
30.08.2007<br />
Pressemitteilung
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deutliches Plus bei den neuen Lehrverträgen zu<br />
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verzeichnen. Richter: „Unsere Betriebe haben er-<br />
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kannt, dass guter Nachwuchs <strong>nicht</strong> auf dem golde-<br />
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nen Tablett serviert wird, sondern dass man sich<br />
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darum bemühen muss.“<br />
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Deutschland hatte mit dem <strong>EU</strong>-Eintritt Polens und<br />
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anderer Staaten 2004 die Arbeitnehmerfreizügigkeit<br />
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zunächst für zwei Jahre und im vergangenen Jahr<br />
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für weitere drei Jahre eingeschränkt. 2009 könnte<br />
die Bundesregierung einen Antrag auf Verlängerung<br />
der Einschränkungen bis 2011 stellen.<br />
Durchaus denkbar, meinte Richter, seien Ausnahmen<br />
von den bestehenden Einschränkungen:<br />
„Hier sollten wir aber genau prüfen, für welche<br />
Berufe dies Sinn macht.“<br />
30.08.2007<br />
Pressemitteilung