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Magazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach Dezember 2013 | Januar 2014

Die Wohn(t)raum-

Macher

Seite 7

Von elegant bis rustikal:

Holz schafft Ambiente

Seite 8

Wohlige Wärme an kalten

Tagen: Moderne Heiztechnik

dreht auf

Seite 11

Sanfte Töne, starke Akzente:

Licht erzeugt Stimmung


Zu unserer Tradition gehört es auch,

die Zukunft zu gestalten.

Es ist ein guter Brauch, traditionelle Besonderheiten weiterzugeben. Sie Sie gehören zu zu den den Grundlagen unserer unserer kulturellen Entwicklung und

und bieten bieten damit damit auch auch ein reiches ein reiches Wissen Wissen für die für Gestaltung die Gestaltung der Zukunft. der Zukunft. Auch wir Auch tragen wir tragen mit viel mit Engagement viel Engagement dazu bei. dazu Mit bei. unserem Mit unserem großen

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EDITORIAL

Danke für ein gutes Jahr

Die Stimmung unter den Handwerkern

in Mönchengladbach ist zum Jahresende

gut. Der Geschäftsklimaindex

ist auf aktuell 85 Prozent angestiegen

und hat damit ein außerordentlich

hohes Niveau erreicht. Mit anderen

Worten: Die Mönchengladbacher

Handwerker sind positiv gestimmt in

ihrer Erwartungshaltung im Hinblick

auf die zukünftige wirtschaftliche

Entwicklung.

Zurück blicken wir dabei jedoch auf

ein Jahr, das per Saldo eher rückläufige

Werte in Umsatz und Auftragsbestand

für die Jahresbilanz 2013

erwarten lässt. Was sind denn dann

die Gründe für den Optimismus?

Indikatoren für gute Stimmungswerte

sind unter anderem Auftragsreichweite,

Auslastung und insbesondere die

persönliche Einschätzung des Unternehmers

für „sein“ Geschäft. Denn der

Handwerksunternehmer arbeitet in der

Regel im regionalen Umfeld von Mönchengladbach.

Er kennt seine Kunden

persönlich und kann deren Stimmung

und Bedürfnisse gut einschätzen. Auf

dieser persönlichen Einschätzung basierend

ist die Erwartungshaltung für

das kommende Jahr eine positive.

Der Anteil von Betrieben mit einer

Auslastung von mehr als 90 Prozent

ist derzeit deutlich gestiegen. Aktuell

arbeitet nahezu jeder dritte (!) Betrieb

an seiner Kapazitätsgrenze.

Als wesentliche Kapazitätsgrenze im

Handwerk ist dabei vor allen Dingen

das qualifizierte Personal zu nennen.

Genau deswegen stellen wir uns regelmäßig

den gemeinsamen Herausforderungen,

gute Nachwuchskräfte zu akquirieren

und gestandene Mitarbeiter

weiterzuqualifizieren. Wir verfolgen

dabei selbstverständlich als Eigennutz

das Ziel, den Bestand unserer Betriebe

langfristig zu sichern. Denn nur gute

Mitarbeiter und zufriedene Kunden

sind die Basis unseres Erfolges! Die

Umsetzung unsere Beschäftigungsziele

dient dabei sehr wohl dem Gemeinnutz:

Unsere Kollegen leisten in den

Betrieben und im Ehrenamt herausragende

Arbeit bei der Ausbildung

von jungen Menschen. Sie vermitteln

Kenntnisse und Fertigkeiten, die der

Garant für lebenslange Beschäftigung

und Zufriedenheit bei der Arbeit sind.

Eine Kunst des erfolgreichen Unternehmers

ist die Bindung seiner Mitarbeiter

an das Unternehmen. Dabei

kommt den Faktoren „Menschlichkeit

im Umgang“, „Kenntnis der persönlichen

Bedürfnisse“ und „gemeinsame

positive Erlebnisse“ eine zentrale Bedeutung

zu. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit

wird der Jahresausklang gemeinsam

gefeiert, es wird zusammen

gegessen, getrunken und gelacht.

Unsere Meister pflegen den Zusammenhalt

zwischen den Menschen.

Gemeinsam wollen wir uns genau

diese zwischenmenschlichen Traditionen

und Werte bewahren. Wir legen Wert

darauf, dass Erfolgserlebnisse für die

Mitarbeiter, die Verbundenheit mit

dem Unternehmen sowie Spaß an

der Arbeit auch in der Zukunft noch

wesentliche Merkmale unserer Handwerksbetriebe

vor Ort sein werden.

Gerne bedanke ich mich bei allen, die

das Mönchengladbacher Handwerk

mit viel Zeit und Einsatz in 2013 unterstützt

haben. Ich wünsche Ihnen, liebe

Leser, ein gutes Weihnachtsfest, viel

Vergnügen bei allen Ihren Aktivitäten

rund um den Jahreswechsel und einen

gesunden Start in das Jahr 2014.

Ihr Frank Mund

Kreishandwerksmeister

e

Unseren

Innungskollegen,

ihren Familien

e

und allen

e

Mitarbeitern

wünschen wir eine

schöne Weihnachtszeit

und ein glückliches

neues Jahr.

Frank Mund, Kreishandwerksmeister

Jochen Maaßen, stellvertretender

Kreishandwerksmeister und Obermeister

der Maler- und Lackierer-Innung

Stefan Bresser, Geschäftsführer

Claudia Berg,

e

stellvertretende Geschäftsführerin

Reiner Brenner,

Obermeister der Karosserie- und

Fahrzeugbauer-Innung

Dr. Karl Bühler,

Obermeister der Bau- und der

Stuckateur-Innung

Sabine Capan,

Obermeisterin der Friseur-Innung

Reinhard Esser,

Obermeister der Dachdecker-Innung

Peter Fischer, Obermeister

der Innung des Kfz-Gewerbes

Manfred Groth,

Obermeister der Konditoren-Innung

Georg Haaß, Obermeister der Innung

Sanitär Heizung Klima

Manfred Hurtmanns, Obermeister

der Informationstechniker-Innung

Hans-Wilhelm Klomp,

Obermeister der Tischler-Innung

Herbert Krapohl,

Obermeister der Fleischer-Innung

Heinz-Willi Ober,

e

Obermeister der Elektro-Innung

Geertje Riethmacher,

Obermeisterin der Bäcker-Innung

Peter Röders,

Obermeister der Zimmerer-Innung

Joachim Rütten,

Obermeister der Raumausstatterund

Sattler-Innung

Adam Sautner,

Obermeister der Metall-Innung

Günther Schellenberger,

Obermeister der Schuhmacher-Innung

e e e


Wir sind für Sie und Ihre Interessen da

Impressum

Die KREIHA INFO ist das Mitteilungsmagazin

der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach (Herausgeber).

Verantwortlich für den Inhalt

zeichnet Kreishandwerksmeister

Frank Mund.

Das Magazin erscheint alle zwei

Monate in einer Auflage von

3.500 Stück, das nächste Mal am

15. Februar 2014. Für Mitglieder

ist der Bezugspreis im Beitrag

enthalten.

Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Haus des Handwerks

Pescher Str. 115

41065 Mönchengladbach

Tel.: 02161 4915-0

Fax: 02161 4915-50

E-Mail: info@kh-mg.de

www.kh-mg.de

Kreishandwerksmeister

Frank Mund

Tel.: 02161 4915-0

E-Mail:

info@kh-mg.de

Geschäftsführung

Allgemeine Rechtsberatung

Stefan Bresser

Tel.: 02161 4915-25

E-Mail:

info@kh-mg.de

Kassenleiter

Rainer Irmen

Tel.: 02161 4915-27

E-Mail:

irmen@kh-mg.de

Stellvertretender

Kreishandwerksmeister

Jochen Maaßen

Tel.: 02161 4915-0

E-Mail:

info@kh-mg.de

Stellvertretende

Geschäftsführung

Rechtsberatung und

Schiedsstellen

Claudia Berg

Tel.: 02161 4915-26

E-Mail:

berg@kh-mg.de

Kassen- und Rechnungswesen

Dagmar Fegers

Tel.: 02161 4915-21

E-Mail:

fegers@kh-mg.de

Handwerksrolle

AU-Beauftragte

Barbara Herzberg

Tel.: 02161 4915-25

E-Mail:

herzberg@kh-mg.de

Inkasso und

Jubiläen

Catrin Hammer

Tel.: 02161 4915-55

E-Mail:

hammer@kh-mg.de

Lehrlingsrolle

Organisation

überbetrieblicher

Unterweisungsmaßnahmen

Sabine Wilkowski

Tel.: 02161 4915-42

E-Mail:

wilkowski@kh-mg.de

Lehrlings- und

Prüfungswesen

Birgitt Schoenen

Tel.: 02161 4915-41

E-Mail:

schoenen@kh-mg.de

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Aus dem Inhalt

Die Wohn(t)raum-Macher

Von elegant bis rustikal:

Holz schafft Ambiente Seite 7

Wohlige Wärme an kalten Tagen:

Moderne Heiztechnik dreht auf Seite 8

Sanfte Töne, starke Akzente:

Licht erzeugt Stimmung Seite 11

KREIHA Kosmos

Betriebsjubiläum Dachdecker Winz Seite 13

Landessieger Leistungswettbewerb Seite 14

Azubi-Speed-Dating 2013 Seite 15

Nacht des Handwerks 2013 Seite 16

Fassadenwettbewerb 2014 Seite 19

Kleine Gesellenstücke 2013 Seite 22

Silberner Meisterbrief für Karl Lupprich Seite 24

SK qualifiziert Iraker Seite 25

Innungsversammlung Elektro Seite 29

Innungsversammlung Bau und Stuck Seite 32

KREIHA Kosmos

Innungsversammlung Maler und Lackierer Seite 33

Themenwettbewerb der Bäcker-Jugend Seite 38

Innungsversammlung Dachdecker Seite 39

Innungsversammlung SHK Seite 39

Betriebsjubiläum Frank Hamacher Seite 44

Fest- und Feiertage Seite 26

Service

Die Grenzen des Wettbewerbs Seite 40

Die Arbeitsagentur informiert Seite 42

Das Drekopf Passivhaus ist eröffnet Seite 45

Arbeitsmedizinische Vorsorge Seite 46

Neuregelung fürs Bonusheft Seite 47

Mobile Handwerkssoftware Seite 48

Steuerfreigrenze für Veranstaltungen Seite 49

Kinder im Haushalt schützen Seite 50

TERMINE

Dienstag, 28. Januar 2014, 19:00 Uhr

Innungsversammlung

der Karosserie- und Fahrzeugbauer

Restaurant Geneickener Bahnhof, Otto-Saffran-Str. 102

Freitag, 14. Februar 2014, 19:00 Uhr

Lossprechungs- und Innungsfeier

Sanitär - Heizung - Klima

Restaurant Geneickener Bahnhof, Otto-Saffran-Str. 102

5


Die Wohn(t)raum-

Macher

In der Winterzeit wird das körperliche und seelische Wohlbefinden auf eine harte Probe

gestellt. Draußen ruht die Natur und bietet weder Auge noch Nase allzu viel Erfreuliches.

Es ist länger dunkel als hell, und bei jedem Schritt vor die Tür läuft uns ein nasskalter

Schauer über den Rücken. Wohl dem, der in dieser Zeit ein gemütliches Zuhause hat.

Das Handwerk trägt in vielerlei Hinsicht zu unserem Wohlbefinden bei. Tischler bauen

uns aus dem Naturstoff Holz Lebensräume und Lieblingsmöbel. Heizungsbauer hüllen

uns in konstant wohlige Wärme. Elektrotechniker bringen Licht ins Dunkle und sorgen

für stimmungsvolle Akzente.

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Von elegant bis rustikal:

Holz schafft Ambiente

© 3darcastudio - Fotolia.com

Von seinem persönlichen Wohlfühl-Umfeld hat jeder eine

individuelle Vorstellung. Die einen mögen es eher klassisch

elegant, die anderen bevorzugen es gemütlich und natürlich.

Mal muss ein Möbelstück praktisch sein, mal repräsentativ,

mal ist das Ambiente einer Wohnung ganz schlicht und

manchmal ist es opulent.

Für all diese individuellen Lebensräume sind Tischler die

richtige Ansprechpartner. Denn sie entwickeln spezielle

Lösungen für jede erdenkliche Situation. Sie wissen, welche

Materialien wofür geeignet sind und welche technischen

Details die gewünschten Funktionen ermöglichen. So entsteht

genau das maßgeschreinerte Ergebnis, das die jeweiligen

Bedürfnisse perfekt erfüllt. Die Tischler behalten dabei stets

aktuelle technische Entwicklungen und gestalterischen Trends

im Blick, denn sie kennen die gegenwärtigen Moden genauso

gut wie die handwerklichen Traditionen aus früherer Zeit.

Kreativität und Ideenreichtum

Perfekte handwerkliche Fähigkeiten sind aber nur einer von

vielen Aspekten, die das Berufsbild ausmachen. Tischler verstehen

sich auch auf Überraschungen.

Unerwartete Lösungen, frische neue Ideen und trickreiche

Details gehören zu ihren Spezialitäten. Diese Kreativität

unterscheidet sie und ihre Entwürfe von Dutzendware und

Fließband. Sie sind selbst kreativ oder arbeiten mit Architekten

und Designern zusammen. Sie kennen sich mit allen

relevanten Themen des Möbel- und Innenausbaus aus und

sind ebenso fachkundig, wenn es um Maßnahmen der Energieeffizienz

geht, beispielsweise beim Einbau neuer Fenster

und Türen.

Der wichtigste Baustoff Holz weist eine neutrale CO 2 -Bilanz

auf und ist in Sachen Haptik, Behaglichkeit und Baubiologie

konkurrenzlos. Viele Auszubildende geben als Grund, weshalb

sie sich für den Beruf des Tischlers entschieden haben, ihre

Begeisterung für das Holz an: Es riecht angenehm, ist warm

und lässt sich gut bearbeiten. Die Lehre im Tischlerhandwerk

dauert drei Jahre und endet mit der Gesellenprüfung. Unterricht

in der Berufsschule sowie in der überbetrieblichen

Unterweisung ÜBL begleitet die Arbeit im Betrieb. Mit entsprechender

Berufserfahrung als Geselle stehen vielfältige

Karrierewege zur Verfügung, ob an der Meisterschule, der

Akademie des Handwerks, der Technikerschule oder der

Hochschule.

7


Wohlige Wärme an kalten Tagen:

Moderne Heiztechnik dreht auf

Bosch Thermotechnik GmbH, Buderus Deutschland

Frieren oder modernisieren?

Im Winter fällt die Antwort

leicht ...

Je kälter es draußen ist, desto lieber

würden wir die Heizung auf höchste

Stufe stellen und ausgiebig unter der

heißen Dusche oder im warmen Badewasser

schwelgen – wenn da nicht

die Furcht vor der Energiekostenabrechnung

wäre. Wie uns allen bewusst

ist, sind die fossilen Brennstoffe Erdöl,

Erdgas und Kohle begrenzt. Die Fachleute

streiten noch, ob sie nun 20 oder

doch eher 70 Jahre reichen. Währenddessen

ist sicher, dass die Preise weiterhin

steigen werden. Damit werden Heiztechniken

und regenerative Energieträger

wirtschaftlich, die bisher oft aus

Preisgründen nicht empfohlen wurden.

Die Sorge um die Wirkungen des globalen

Klimawandels führt außerdem zu

einem gesellschaftlichen Umdenken, das

die Aufmerksamkeit auf eine höhere

Energieeffizienz und auf regenerative

Energieträger lenkt. Gleichzeitig gelten

mehr als 75 Prozent der Heizanlagen

in Deutschland als veraltet. Die Hausbesitzer

zögern aber mit dem fälligen

Ersatz, da die zahlreichen gesetzlichen

Neuregelungen und die Unsicherheiten

bei der Energiepreisentwicklung die

Entscheidung nicht leicht machen.

Hier sind die Meisterfachbetriebe für

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

begehrte Ratgeber. Sie helfen, den verschiedenen

Faktoren in der Rechnung

das richtige Gewicht zu geben und in

der Vielzahl der Möglichkeiten dann

das passende System zu finden.

Der Energieverbrauch eines Hauses

wird von zwei Faktoren bestimmt: vom

Wärmebedarf und von der Heizungsanlage.

Die energetische Qualität des

Gebäudes hängt vor allem von der

Qualität der Bauteile ab. Gute Wärmedämmung

von Außenwänden, Dach

und Keller, hoch wärmedämmende

Fenster und eine optimale Winddichtheit

des ganzen Hauses sorgen für

einen niedrigen Wärmebedarf. Die

Heiztechnik soll möglichst effizient den

Wärmebedarf decken, also mit kleinsten

eigenen Verlusten den Brennstoff

optimal nutzen. Mit der Wahl des

Brennstoffs legt sich der Hausbesitzer

auf die Klimaverträglichkeit und die

am Markt jeweils verfügbare Techniken

fest. Beide Faktoren sind miteinander

verknüpft: Je geringer der Wärmebedarf

des Hauses, desto kleiner kann die

Heizung ausgelegt werden. Manche

Heiztechniken sind nur für kleine Wärmebedarfe

verfügbar oder wirtschaftlich

sinnvoll.

8


Mit abnehmendem Energiebedarf für

Raumwärmeerzeugung spielt außerdem

der Anteil der Warmwasserbereitung

durch die Heizung eine größere

Rolle.

Nachrüsten oder neu anschaffen?

Die Mitgliedsbetriebe der

Innung Sanitär Heizung Klima

beraten professionell.

Bei der Auswahl einer Heiztechnik

müssen alle Komponenten sinnvoll aufeinander

abgestimmt sein, um optimale

Ergebnisse zu erzielen.

Jede Heiztechnik benötigt zunächst

eine äußere Energiezufuhr, die wie

bei Erdgas, Strom und Fernwärme aus

einer Leitung erfolgen kann. Bei Heizöl,

Biodiesel, Flüssiggas, Holzpellets oder

Stückholz wird dagegen ein eigenes

Brennstofflager benötigt. Ergänzend

kann die Energie auch aus Umweltwärme,

wie bei Solaranlagen oder

Wärmepumpen, zugeführt werden.

Die nächste Komponente ist der

Wärmeerzeuger, zum Beispiel ein

Brennwertkessel, ein Holzofen, ein

Blockheizkraftwerk oder eine Wärmepumpe.

Die meisten Wärmeerzeuger

benötigen ein Abgasrohr oder einen

Schornstein. Oft steht beim Wärmeerzeuger

noch ein Speicher, der das

warme Wasser für die Leitung bereithält

und die Heizungswärme zwischenspeichert.

Durch das Wärmeverteilernetz wird

die Wärme vom Wärmeerzeuger in die

Räume gebracht. In den meisten Fällen

geschieht dies durch erwärmtes Heizwasser,

das durch Rohre in die Heizkörper

oder die Fußbodenheizung transportiert

wird. Von dort gelangt es dann

abgekühlt zurück zum Wärmeerzeuger.

Ein oft unterschätzter Energieverbrauch

entfällt dabei auf die sogenannte Umwälzpumpe,

die das Heizwasser durch

die Rohre pumpt.

Nicht zuletzt hat die korrekte Einstellung

der Regelung einen wesentlichen

Einfluss auf den Energieverbrauch der

Heizung. Sie schaltet den Wärmeerzeuger

und die Umwälzpumpe ein und aus

und steuert die Temperatur im Heizsystem.

Außerdem sorgt sie für das Einhalten

der eingestellten Warmwassertemperatur.

Die zentrale Regelung wird von

den Thermostatventilen an den Heizkörpern

unterstütz, die die Wärmeabgabe

in den einzelnen Räumen steuert.

Unverzichtbar: der hydraulische

Abgleich. Oft bekommen einzelne

Heizkörper nicht genug Heizwasser ab,

andere dagegen zu viel, so dass der

Heizungsrücklauf zu warm ist. Das

führt zu häufigem An- und Abschalten

des Wärmeerzeugers und vergeudet

Energie. Die Lösung: der hydraulische

Abgleich. Dabei werden voreinstellbare

Thermostatventile oder Rücklaufverschraubungen

so eingestellt, dass

genau die richtige Menge Heizwasser

in den Heizkörper gelangt.

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Ausbildungsberuf: Anlagenmechaniker für

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass ihre Heizungstechnik

neuesten Standards entspricht. Dabei spielen Umweltaspekte

eine Rolle, aber auch das Thema Energiesparen

in Zeiten knapper werdender Ressourcen und stetig steigender

Kosten für fossile Brennstoffe. Anlagenmechaniker für

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik setzen solche Wünsche

für die Hausherren um.

Um den Beruf zu erlernen, müssen die Auszubildenden erstmal

Spaß an der Aufgabe haben und ein gutes technisches

und mathematisches Verständnis mitbringen. Natürlich gehören

auch handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit dazu.

Die schulische Voraussetzung ist ein Abschluss mindestens in

einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule. Die Lehrzeit dauert

dreieinhalb Jahre. In der Zeit wird dual ausgebildet, das heißt

der Auszubildende verbringt einen Teil der Zeit im Betrieb

und arbeitet praktisch, und einen Teil ist er in der Berufsschule.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine Verkürzung

der Lehrzeit möglich. Ergänzend gibt es überbetriebliche Ausbildungsmöglichkeiten.

Ein Beruf für Alleskönner mit Spaß an

technischen Lösungen

In der Ausbildungszeit spezialisiert sich der Berufsstarter auf

die Tätigkeitsfelder Umwelttechnik, Klimatechnik, Heizungsund

Sanitärtechnik. Der Betrieb, bei dem er angestellt ist,

setzt ihn auf Baustellen und im Kundendienst ein. Der Beruf

bietet immer neue Herausforderungen auf immer anderen

Baustellen und ist deshalb nie eintönig. Es gibt viele Möglichkeiten,

kreativ zu sein, zum Beispiel beim Umgang mit

moderner Technik. Der Umgang mit den Kunden macht Spaß

und der Beruf bietet Sicherheit in einer zukunftsträchtigen

und krisensicheren Branche.

Den Auszubildenden eröffnen sich vielseitige Zukunftschancen.

Zum einen haben sie gute Verdienstmöglichkeiten. Zum

anderen stehen ihnen aber auch viele Optionen für weitere

Bildungswege offen, zum Beispiel mit der Qualifikation zum

Meister, Techniker, Bachelor oder Master. So haben sie auch

die Chance, irgendwann selbst Chef zu werden.

Unsere Leistungen

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sowie der Winterdienst

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Abb.: Max Weishaupt GmbH

Sanfte Töne, starke Akzente:

Licht erzeugt Stimmung

Licht und Farbe haben nicht nur eine dekorative Wirkung.

Viel wichtiger noch ist ihr Einfluss auf das körperliche und

psychische Wohlbefinden. Wechselnde Lichtstimmungen

lassen sich auch im Wohnbereich realisieren. Die einfachste

Methode besteht darin, in größeren Räumen mindestens

fünf bis sieben unterschiedliche Lichtquellen einzurichten:

Decken- und Wandleuchten, Schienen- oder Seilsysteme

für die Allgemeinbeleuchtung, Tisch- und Stehleuchten

für behagliche Lichtstimmung und für gerichtetes Leselicht

sowie Akzentbeleuchtung, die den Blick auf Bilder, Gemälde

oder farbige Wände richtet.

Höchsten Komfort bieten moderne Beleuchtungssysteme,

die das Licht per Fernbedienung oder auf Knopfdruck mit

intelligenter Technik steuern. Sie können die Lichtverhältnisse

sogar automatisch der Tageszeit und dem Tageslichtanteil

anpassen – und damit die innere Uhr beeinflussen. Helles,

eher kühles Licht sorgt dann für den Frischekick am Morgen,

warmes, rötlich gefärbtes Licht für Entspannung am Abend.

So hat auch der Winterblues keine Chance.

Licht hat die Fähigkeit, Räume zu verändern.

Licht ist eng mit dem persönlichen Wohlbefinden verbunden

und zugleich eines der wirkungsvollsten Gestaltungsmittel.

Der geschickte Einsatz von Beleuchtung lässt kleine Räume

größer wirken und setzt einzelne Bereiche geschickt in

Szene. Für optimale Ergebnisse sollte die Lichtgestaltung

der Architektur folgen und so im Zusammenspiel mit der

richtigen Farbe eine optimale Raumwirkung erzeugen.

In kleinen Zimmern sind helle Farben für Decken und Wände

die richtige Wahl. Sie lassen einen Raum größer erscheinen,

als er tatsächlich ist. Kühle Farbtöne beruhigen und erweitern

Räume, während warme Farben auf den Betrachter zukommen.

Deckenfluter oder Wandleuchten, die ihr Licht auf den

oberen Bereich einer Wand strahlen, lassen das Zimmer optisch

höher wirken. Dafür können auch deckennah verlaufende

Simse, sogenannte Vouten, genutzt werden: Eingebaute

Leuchtstofflampen oder LEDs sorgen für eine gleichmäßige

Lichtverteilung. Falls nur ein Deckenauslass in der Raummitte

zur Verfügung steht, sind Seil- oder Schienensysteme eine

gute Lösung. Sie bringen Licht überall hin, wo es gebraucht

wird, und überwinden auch Ecken. Im Vergleich dazu lässt

eine einzelne Lichtquelle von oben die Wände näher rücken.

Helle Wand- und Deckenflächen reflektieren Licht besser als

dunkle Wände; es werden also weniger Watt für die gleiche

Helligkeit gebraucht.

Für Spannung im Raum sorgen mehrere Lichtquellen, zum

Beispiel Steh- oder Tischleuchten, die gemütliches Stimmungslicht

erzeugen. Akzentbeleuchtung, zum Beispiel mit

gebündeltem, brillanten Halogenlicht, lenkt den Blick des

Betrachters auf Bilder oder Bücherwände. Bei sehr hohen

Räumen sollte das Licht der Grundbeleuchtung nur auf die

seitlichen Wände gerichtet sein. So wirkt die Decke niedriger

und der Raum öffnet sich zur Seite. Verschiedene, in unterschiedlichen

Höhen angebrachte Lichtquellen verwandeln

einen einzigen großen Raum in eine Reihe miteinander

verknüpfter und doch separater Bereiche.

Fortsetzung auf Seite 12

11


Fortsetzung von Seite 11

Effizientes Licht spart jede Menge Energie.

Licht macht Farbe erst sichtbar.

Licht und Farbe sind eng mit unserem Wohlbefinden verknüpft,

beeinflussen unsere Stimmung und die innere Uhr.

Farbiges Licht bringt den Körper dazu, stimmungsaufhellende

Substanzen auszuschütten – eine Kur für die Seele also, die

sich ganz einfach auch in den eigenen vier Wänden umsetzen

lässt.

Wandfarben und Licht verändern Räume auf wirkungsvolle

Weise. So sorgen zum Beispiel beruhigende, warme Farben

für kuschelige Atmosphäre, die durch passende Lichtquellen

noch betont werden kann.

Aktivierende Frischekicks lassen sich mit einer mobilen LED-

Leuchte erzeugen, die eine schlichtweiße Wand abends in

roséfarbenes Licht taucht. Dabei gilt: Je kräftiger (und daher

dunkler) ein Farbton, desto näher wird er vom Betrachter

empfunden und desto mehr Licht schluckt er. So reflektieren

weiße Wände bis zu 85 Prozent des Lichts, eine helle Holzverkleidung

aber bis zu 35 Prozent. Wie naturgetreu eine

Lampe Farben der Umgebung wiedergibt, hängt übrigens

von ihrer Farbwiedergabestufe ab, die in „Ra“ ausgedrückt

wird. Der beste Wert mit der natürlichsten Farbwiedergabe

ist Ra=100. Für Wohnräume sollte sie mindestens Ra=80

betragen.

Keine Energie ist günstiger als die, die nicht verbraucht wird,

und keine Energie ökologischer als die, die nicht erzeugt

werden muss. Moderne Beleuchtungstechnik ist effizient und

komfortabel. Daher sollten Energiesparer nicht abschalten,

sondern umschalten. Das Energiespar-Rezept für Zuhause

ist einfach: Man ersetze konventionelle Stromfresser durch

effiziente Komponenten, passe den Verbrach dem Bedarf an

und würze das Ganze mit etwas energiebewusstem Scharfsinn.

Ein paar Beispiele:

• Energieeffiziente Lampen und elektronische Betriebsgeräte

wie Vorschalter und Transformatoren reduzieren den

Stromverbrauch bereits merklich.

• Gedimmte Allgemeinbeleuchtung und punktuelles Licht,

wo es beispielsweise zum Lesen gebraucht wird, sind

sparsamer und auch stimmungsvoller als eine durchgängige

Festbeleuchtung im ganzen Haus.

• Mit Funksteckdosen oder Steckdosenleisten mit Ein- und

Ausschalter lassen sich Stromfresser wie die Trafos verschiedener

Halogenlampen bequem abschalten.

• Modernes Lichtmanagement, das vom einfachen Bewegungsmelder

bis hin zur digitalen stufenlosen Lichtsteuerung

mit Tageslichtnutzung reichen kann, spart

auch zu Hause maximal Energie.

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WIR BEDANKEN UNS BEI UNSEREN GESCHÄFTSPARTNERN

FÜR DIE VERTRAUENSVOLLE ZUSAMMENARBEIT

UND WÜNSCHEN IHNEN

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12

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Die Dachfürsten

aus Viersen

Bereits im August beging der Dachdeckerbetrieb

von Gründer Heinz und Geschäftsnachfolger

Heiner Winz sein 40-jähriges Firmenjubiläum.

Gefeiert wird aber erst zum Jahreswechsel,

wenn der neue Standort auf der Venner Straße

in Dülken bezogen ist.

Firmengründer Heinz Winz mit seinem Sohn Heiner, der heute die

Geschäfte leitet, und Sigrid Bittner, die im Büro den roten Faden in

der Hand und auch sonst alle Fäden zusammenhält.

Als frischgebackener Meister gründete Heinz Winz am

1. August 1973 seinen eigenen Dachdecker-Betrieb. Ihre

erste Unterkunft fand die Firma in einer Wohnung mit angrenzendem

Lager auf der Gereonstraße in Viersen. Über die

Zwischenstation auf der Wilhelmstraße ging es dann im Jahr

1982 in das neugebaute Eigenheim mit Fahrzeug-, Lagerund

Fertigungshalle auf der Schiefbahner Straße 19, wo der

Betrieb auch heute seinen Standort hat.

1985 entschloss sich der Gründer zur Umfirmierung in eine

Gesellschaft, die Heinz Winz GmbH & Co. KG. Rund 30 Jahre

lenkte Heinz Winz die Geschicke der Firma, die zeitweise bis

zu 15 Gesellen beschäftigte und auch heute noch regelmäßig

zwei bis drei Jugendliche bzw. junge Erwachsene zum Dachdecker

ausbildet. Der langjährigste Mitarbeiter und Wegbegleiter

der Firma Winz ist Walter Krahnen, der seit nunmehr

37 Jahren in der Firma beschäftigt ist und seinen Beruf auch

dort gelernt hat.

Zum Jahresbeginn 2003 übergab Heinz Winz die Firmenleitung

an seinen Sohn Heiner, der in den vergangenen zehn

Jahren sein offenes Ohr besonders den jungen Menschen

lieh, die sich mit dem Berufsstart auf dem Arbeitsmarkt

schwer taten. Chancen geben, aktiv fördern und dabei

immer fair bleiben – diese Prinzipien sind bis heute das A und

O der Unternehmensphilosophie. Das ist auch in der Nachbarschaft

nicht unbemerkt geblieben: Erste Kundenkontakte

kommen bis heute sehr oft durch Empfehlungen zufriedener

Anwohner und Bekannter des sympathischen, vor Ort auch

über die Arbeit hinaus engagierten Betriebs zustande.

Neben den klassischen Dachdecker-Arbeiten im Ziegeldachund

Flachdachbereich bietet die Firma Winz folgende

Arbeiten an:

• Abdichtungsarbeiten und Bodenabklebungen für Terrassen

und Balkone

• Terrassenbeläge aus Bangkirai oder mit Terrassenplatten

• Schieferarbeiten

• Klempnerarbeiten/Rinnen und Stehfalz

• Dachbegrünungen

• Einbau und Austausch von Dachflächenfenstern

Zum Jahreswechsel trennt sich Heiner Winz vom Traditionsstandort

auf der Schiefbahner Straße und erfüllt sich den

langgehegten Wunsch nach einem Leben und Wirken auf

dem Bauernhof. Ab Januar 2014 wird die Winz GmbH & Co.

KG auf der Venner Str. 29 in Dülken erreichbar sein, unweit

der A61-Ausfahrt Viersen-Mackenstein.

13


Engagement des Handwerks

an den Schulen zeigt Erfolg

Regelmäßig engagieren sich unsere Handwerksmeister mit Berufspräsentationen für Mönchengladbacher

Schüler. Ziel ist es, die Jugendlichen für eine Ausbildung zu gewinnen und ihnen

den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Diese Arbeit trägt Früchte, wie nachstehende

Erfolgsmeldung aus der Gesamtschule Volksgarten zeigt. Anfang Oktober schrieb Adelheid

Hönes, Abteilungsleiterin für die Klassen 8 bis 10:

„Gingen bisher aus dem gesamten Jahrgang 10 (120 Schülerinnen und Schüler) drei bis sechs in

ein Ausbildungsverhältnis, so waren es im vergangenen Jahrgang 21! Wir haben diese Zahlen mit

der Schulleitung besprochen und uns sehr gefreut. Wir denken, dass wir hier auf dem richtigen

Weg sind, den wir gerne weiter mit Ihnen gehen möchten. Noch einmal vielen Dank für Ihr

bisheriges Engagement – es hilft!“

BESTANDENE

MEISTERPRÜFUNGEN

KAROSSERIE- UND

FAHRZEUGBAUER/-INNEN

Jens Dahlmanns

KRAFTFAHRZEUGTECHNIKER/-INNEN

Silvia Sturm

Wir erhalten lediglich Informationen über die vor der Handwerkskammer

Düsseldorf abgelegten Meisterprüfungen. Wenn aus Ihrem Betrieb jemand

seine Meisterprüfung vor einer anderen Handwerkskammer abgelegt und

bestanden hat, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Auch diesen

Jungmeisterinnen und -meistern möchten wir auf diesem Wege herzlich

gratulieren.

Landessieger

der Mönchengladbacher Handwerksjugend

Zwei unserer Junggesellen haben sich auch in der dritten

Runde des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks

2013 durchgesetzt und treten nun auf Bundesebene

an. Wir gratulieren herzlich:

AUTOZENTRUM P&A

GmbH

Monschauer Str. 34 - Mönchengladbach

Beratung: Stephan Moll 0172/ 54 62 967

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I. Landessieger

Marc Frehn

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer

Ausbildungsbetrieb: Isoliertechnik Schalm GmbH, Mönchengladbach

II. Landessieger

Stephan Meuser

Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Ausbildungsbetrieb: Schiefer & Ercklentz GmbH & Co KG,

Mönchengladbach

14


Just in Time

Am 20. November fand das vierte Mönchengladbacher

Azubi-Speed-Dating im Haus Erholung

statt. Der Termin war von den Veranstaltern IHK,

Kreishandwerkerschaft und Arbeitsagentur günstig

gewählt: Wer sich noch eine der begehrten Lehrstellen

für August 2014 sichern will, sollte sich

frühzeitig bei den Betrieben vorstellen.

Rund 300 Schülerinnen, Schüler und andere Ausbildungsplatzsuchende

nutzten die Gelegenheit des vierten Azubi-

Speed-Datings, um sich über die Anforderungen ihrer

Wunschberufe zu informieren und parallel den Marktwert

ihrer eigenen bisherigen Leistungen abzuprüfen. 31 Ausbildungsbetriebe

aus Handwerk, Industrie und Handel standen

ihnen über sechs Stunden für zehnminütige Interviews zur

Verfügung. Wer wollte, hatte an diesem Tag die Gelegenheit,

bis zu 30 Einzelgespräche zu führen und sich mit einem

positiven ersten Eindruck für ein ausführliches Bewerbungsgespräch

bei den potenziellen Arbeitgebern zu empfehlen.

Punkten konnte, wer sich gründlich vorbereitet und in den

zehn Minuten sowohl interessierte Fragen als auch kompetente

Antworten zu bieten hatte. Das Azubi-Speed-Dating ist

eine professionelle Casting-Show. Wer da keine Bewerbungsunterlagen

zur Hand hat oder schlechte Noten und Fehlzeiten

nicht erklären kann, kommt nicht in den Recall. Wer aber

vorher schon mal im Internet recherchiert hat und dann

weiß, um was es im jeweiligen Ausbildungsberuf geht und

mit welchem Unternehmen er/sie da gerade spricht, kann

es durchaus schaffen, sich positiv von der großen Bewerbermasse

abzuheben.

Die Teilnahme am Speed-Dating erfordert ohne Frage eine

Menge Mut. Aber die Betriebe schenken auf der anderen

Seite einen kompletten Arbeitstag, an dem sie kein Geld verdienen,

stattdessen auf jede Frage antworten und auch noch

freie Ausbildungsstellen im Angebot haben – eine einmalige

Chance.

15


Nacht des Ha

Glänzende Auftritte

im Kunstwerk Wickrath

16

Einmal im Jahr befreien sich die Gedanken und werden die Füße

leicht. Dann feiert das Mönchengladbacher Handwerk mit Kollegen,

Freunden und vielen Ehrengästen eine ausgelassene Party –

der perfekte Auftakt in die Winter-Saison.


ndwerks 2013

Fotos: Detlef Ilgner

Wie in den Vorjahren wurden die Gäste

auch am 9. November wieder aufs Festlichste

zur Nacht des Handwerks

im Kunstwerk Wickrath empfangen.

Im Eingangsbereich war der rote Teppich

ausgerollt, Geschäftsführer Stefan

Bresser und Kreishandwerksmeister

Frank Mund begrüßten jeden eintreffenden

Gast persönlich und die Blitzlichter

des Fotografen warfen einen

Hauch von Glamour über die Szenerie.

Weiße Rosen schmückten dieses Jahr

die langen Tafeln im Saal, arrangiert in

handgefertigten Holzherzen aus der

Werkstatt von Karl Lupprich und seinen

Schülern im Jugendförderungswerk.

Auf der Bühne stand ein schwarzer

Flügel mit aufgeklapptem Deckel

und signalisierte den Ankommenden:

Gleich darf getanzt werden.

Die Nacht des Handwerks wird traditionell

vom Kreishandwerksmeister eröffnet.

Er konnte 2013 so viele Ehrengäste

aus Politik, Verwaltung, Verbänden und

Wirtschaft begrüßen wie schon lange

nicht mehr. Mit insgesamt 480 Besuchern

war der Saal nahezu voll besetzt.

Der hohe Zuspruch beweist, dass die

Kreishandwerkerschaft mit ihrem

Veranstaltungskonzept, das sich längst

zum Alleinstellungsmerkmal entwickelt

hat, auch weiterhin auf Erfolgskurs ist.

Für Tanz und Unterhaltung waren

Pianist Herry Schmitt mit seiner Band

und Gesangssolistin Gabriele Gerstner

engagiert worden. Sie überraschten

das Publikum zum Auftakt mit einem

Walzer und setzten auch im weiteren

Verlauf der Nacht auf Rhythmen, denen

sich mit klassischen Tanzschritten folgen

ließ. Die Gäste folgten ihnen gerne.

Bitte umblättern:

Impressionen

aus dem Gala-Publikum

17


Nacht des Handwerks 2013

Dr. Günter Krings, MdB, und

Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer

der HWK Düsseldorf

Gülistan Yüksel, MdB, mit Mann Norbert Bude, Oberbürgermeister, mit Partnerin

Hans-Hermann Tirre,

Polizeipräsident, mit Frau

Stefan Bresser, Frank Mund, die Vizepräsidenten

Hans-Josef Claessen und

Siegfried Schrempf der HWK Düsseldorf

und Jochen Maaßen (v. l.)

Klaus Koralewski, stv. Hauptgeschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft

Niederrhein, mit Frau

Hartmut Wnuck, Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse MG,

mit Frau

Antonius Bergmann,

Vorstand der Stadtsparkasse MG,

mit Frau

Angela Schoofs, Vorsitzende der

Geschäftsführung Agentur für

Arbeit MG, mit Mann

Claudia Berg, stv. Geschäftsführerin

der Kreishandwerkerschaft MG,

mit Partner

Hans-Wilhelm Klomp, Obermeister

der Tischler-Innung MG/RY, mit Frau

Fotos: Detlef Ilgner

18

Öffnungszeiten

Mo - Do 7.00 - 16.30 Uhr

Fr 7.00 - 16.15 Uhr

41065 Mönchengladbach, Sophienstraße 49-53

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Professionelles Make-up für Mönchengladbach

Unsere Stadt noch schöner zu machen, ist das Ziel des Fassaden-Wettbewerbs 2014, der am

1. Januar startet. Die Innungsfachbetriebe investieren ihr Know-how, die Sponsoren setzen

attraktive Preisgelder aus.

Fassaden sind das Gesicht einer Stadt. Freundliche Farben

und definierte Konturen machen es sympathisch, verleihen

ihm Glanz und Ausstrahlung. Seiner Pflege gilt das besondere

Augenmerk der Maler- und Lackierer-Innung Mönchengladbach.

Seit 1999 wirbt sie mit einem alle fünf Jahre stattfindenden

Fassaden-Wettbewerb für weitgefächerte Aufmerksamkeit.

2014 ist es wieder so weit. Am 1. Januar fällt der

Startschuss für die Ganzjahresaktion „Make-up Mönchengladbach“.

Immobilienbesitzern werden durch Preisgelder

von insgesamt 7.500 Euro attraktive Anreize geboten, Renovierungsvorhaben

in die Tat umzusetzen.

Bewertet werden ausschließlich farblich gefasste

Hausfassaden nach den Kriterien:

• vorteilhafte Betonung der Architektur,

• Farbharmonie,

• Einfügen in die Umgebung und

• fachliche Ausführung der Renovierungsarbeiten.

Die Bewertung erfolgt in vier unterschiedlichen

Gruppen, wobei es nicht nur um die Schönheit,

sondern auch die Energieeffizienz geht:

Teilnahmebedingungen:

Die Fach-Jury nimmt alle Objekte in ihre Wertung auf, die zu einer

der vier vorgenannten Gebäudeklassen gehören und vom 1. Januar

bis zum 31. Dezember 2014 durch einen Meisterfachbetrieb der

Maler- und Lackierer-Innung Mönchengladbach renoviert werden.

Die Preisverleihung erfolgt im Frühjahr 2015 im Rahmen einer Ausstellung

in den Räumen der Stadtsparkasse am Bismarckplatz.

Bilder (v.l.n.r.): Caparol Farben Lacke Bautenschutz, Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz,

© ArTo - Fotolia.com, © Ingo Bartussek - Fotolia.com

• Gebäudeklasse 1: Wohngebäude mit Stuck

• Gebäudeklasse 2: Wohngebäude ohne Stuck

• Gebäudeklasse 3: Wohnsiedlungen, öffentliche und

Verwaltungsgebäude sowie Industrie- und Gewerbeobjekte

• Sonderpreis: energetisch renovierte Wohngebäude

Für Privateigentümer haben die Sponsoren attraktive Preisgelder

ausgesetzt. Die ersten drei Plätze in den Gebäudeklassen

1 und 2 werden von der Stadtsparkasse Mönchengladbach

mit 1.500, 1.000 und 500 Euro prämiert. Für die

erfolgreichste energetische Renovierung setzt die NEW einen

Sonderpreis von 1.500 Euro aus.

„Dank der großzügigen Unterstützung unserer Partner

können wir den Fassaden-Wettbewerb auf ein ganzes Jahr

auslegen, hoffentlich viele Aufträge für unsere Innungsfachbetriebe

einwerben und gleichzeitig ein weithin sichtbares

Zeichen der Verbundenheit des Handwerks mit unserer Stadt

Mönchengladbach setzen“, freut sich Jochen Maaßen, Obermeister

der Maler- und Lackierer-Innung. Der Fassaden-Wettbewerb

wird von zahlreichen öffentlichwirksamen Maßnahmen

begleitet, wozu auch eine Info-Website gehört, die zum

1. Januar online geht: www.fassadenwettbewerb-mg.de.

Als offizielle Sponsoren der Aktion sind beteiligt: Stadtsparkasse

MG, NEW AG, Maler-Einkauf West eG, Bollmann,

Brillux, IKK Classic, Sonnen Herzog, Signal Iduna, Versorgungswerk

und Keim Farben.

19


Platz des Handwerks eingeweiht

Am 1. Oktober ging der langgehegte Wunsch der Kreishandwerkerschaft in Erfüllung, auch über

den Neubau hinaus im Stadtbild verankert zu werden. Die bisherige Adresse Oststraße 8 bis 18

wurde in Platz des Handwerks Nr. 1 umgewidmet.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatten Politik und Verwaltung

zugestimmt, das zweitgrößte Bauvorhaben Mönchengladbachs

mit einer eigenen, aussagekräftigen Adresse in

seinem Stellenwert zu unterstreichen. Der Beschluss wurde

schnell und vor allem einmütig gefasst: Das Berufsbildungszentrum

der Kreishandwerkerschaft markiert künftig mit

dem neu geschaffenen Platz des Handwerks einen zentralen,

auch auf allen Straßenkarten sichtbaren Wirtschaftsstandort

in der Vitusstadt.

Oberbürgermeister Norbert Bude, Geschäftsführer Stefan Bresser,

Kreishandwerksmeister Frank Mund und Bezirksvorsteher

Hermann-Josef Krichel-Mäurer (v. l.)

Foto: Detlef Ilgner

Film Anz MG KreiHa 2013_Layout 1 27.06.13 11:27 Seite 1

Im Oktober konnte der Plan in die Tat umgesetzt werden.

Zum Monatsersten trat der Beschluss in Kraft, am 10. weihte

die Kreishandwerkerschaft das neue Straßenschild im Beisein

von Oberbürgermeister Norbert Bude, Bezirksvorsteher

Hermann-Josef Krichel-Mäurer, dem Technischen Beigeordneten

Andreas Wurff, den Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien

und den Vertretern der lokalen Presse feierlich ein. Noch

fehlt die Mastanlage, da dem Vorplatz zunächst eine grundlegende

Umgestaltung zukommt. So lang wird der Platz des

Handwerks sprichwörtlich auf Händen getragen – ein modernes

Wahrzeichen im Stadtbild, das noch weit über unsere

Zeit hinaus vom Beitrag des Handwerks zur Wirtschaftskraft

Mönchengladbachs zeugen wird, wie es Kreishandwerksmeister

Frank Mund in seinem Grußwort eindrucksvoll zu

verdeutlichen wusste.

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20


Zu Gast bei zwei Traditionsunternehmen

für Autogentechnik

Der Bezirksverband für Schweißen und verwandte Verfahren Mönchengladbach-Viersen

veranstaltete im Oktober für seine Mitglieder eine zweitägige Exkursion mit dem Ziel Würzburg.

Ein Gruppenfoto mit den in Stein gemeißelten Köpfen des Traditionsunternehmens Messer in Groß-Umstadt

rundete den technischen Teil der Exkursion ab.

Die erste Etappe der Reise führte die 30 Teilnehmer in die

nordhessische Stadt Haiger und dort zur Cloos Schweißtechnik

GmbH, einem namhaften Hersteller von Schweißmaschinen.

Die Firma feiert in sechs Jahren ihr 100-jähriges

Jubiläum. Der Gründer Ingenieur Carl Cloos begann mit

der Herstellung von Autogenschweißbrennern. Heute ist

das Unternehmen ein namhafter Produzent von komplexen

Industrierobotern in Fertigungszellen mit bis zu 7-Achsen-

Steuerungen. Der Betriebsrundgang brachte einen Einblick

in die Vielfalt der individuellen Lösungen, an denen 700

Mitarbeiter beteiligt sind.

Die Fahrt ging weiter in das 150 Kilometer entfernte Groß-

Umstadt zur Messer Group. Adolf Messer, der Gründer,

begann 1898 ebenfalls mit Autogentechnik. Im besuchten

Werk hat sich das Unternehmen auf die Schneidtechnik

spezialisiert. Die Leitung liegt in Familienhand: Nach Adolf

Messers Sohn Dr. Hans Messer trägt nun die dritte Generation

in Person von Stefan Messer die Verantwortung. Das

Unternehmen stellt als Messer Cutting Systems heute die

ganze Palette des thermischen Schneidens von Autogen über

Plasma bis zur Lasertechnik her.

Die Übernachtung erfolgte in Würzburg, wo die Teilnehmer

am nächsten Tag durch den Besuch der Residenz und des

Juliusspitals auch kulturell auf ihre Kosten kamen, bevor die

Heimfahrt angetreten werden musste.

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21


Kleine Gesellenstücke 2013

Erfolgreicher Probelauf für die praktischen

Prüfungen im Sommer

22


Alljährlich geben Tischler-Innung und Berufskolleg ihren Auszubildenden

die Möglichkeit, sich mit sogenannten kleinen Gesellenstücken

auf die sechs Monate später anstehende Abschlussprüfung vorzubereiten.

Die Arbeiten werden im Anschluss nicht nur der Jury, sondern

auch der Öffentlichkeit vorgeführt. Vom 18. November bis zum

6. Dezember waren sie im Foyer der NEW AG zu sehen.

Die kleinen Gesellenstücke aus Mönchengladbach

haben mittlerweile

Vorzeigecharakter in der Branche und

werden auch in der Stadt positiv wahrgenommen.

Zum Auftakt der Ausstellung

im Foyer der NEW kamen Medienvertreter;

das Lokalfernsehen Citivision

drehte einen ausführlichen Bericht.

Im Licht der Öffentlichkeit konnten die

Jugendlichen so auch gleich üben, wie

sie sich und ihre Arbeiten präsentieren

müssen, um sympathisch rüberzukommen.

„Gegensätze ziehen sich an“

lautete das Motto, das sich Judith Lieth

und Daniela Steinhauser, Lehrerinnen

der Tischler-Oberstufe am Berufskolleg

Platz der Republik, 2013 für die rund

30 angehenden Tischlerinnen und

Tischler ausgedacht hatten. Dabei

waren der Kreativität keine Grenzen

gesetzt: Es konnte Rundes mit Eckigem,

Altes mit Neuem, Dunkles mit Hellem

oder auch Gradliniges mit Verspieltem

kombiniert werden. Nur der Rahmen

war wie in den Vorjahren wieder fest

gesteckt: Das Stück durfte die Größe

von 600 x 500 x 400 mm nicht

überschreiten, es musste sowohl ein

Drehelement als auch einen Schubkasten

enthalten, und die Produktion

war innerhalb von 20 Stunden

abzuschließen.

Fotos: NEW/Detlef Ilgner

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23


Silberner Meisterbrief für Karl Lupprich

Wie bei seinen Schülern im Jugendförderungswerk war auch der Berufsweg von Karl Lupprich

nicht ganz gradlinig. Vielleicht ist es das, was den 59-jährigen Ausbildungsmeister für die

Jugendlichen so sympathisch macht.

Nach seiner Ausbildung zum Schreiner versuchte er sein

Glück erst einmal in anderen Branchen, arbeitete im Lüftungsbau

für große Industrieanlagen und in der Gastronomie.

Als er von den amerikanischen Streitkräften für Reparaturen

und Möbelbau angeheuert wurde, kam er wieder auf den

Geschmack, seinen in der Ausbildung eingeschlagenen Weg

fortzusetzen. So besuchte er die Meisterschule und wurde

vom Jugendförderungswerk im Ausbildungsbereich eingestellt.

Seit 27 Jahren ist er nun dort, und vor 25 Jahren legte

er mit Erfolg seine Meisterprüfung im Tischlerhandwerk ab,

weshalb ihm Jürgen Zimmermanns, stellvertretender Obermeister

der Tischler-Innung, Anfang November den Silbernen

Meisterbrief der Handwerkskammer Düsseldorf überreichte.

Die in der Ausbildungswerkstatt versammelten Jugendlichen

spendeten spontan Beifall und gratulierten ihrem Meister zu

seiner Auszeichnung. Neben einer fundierten Ausbildung

verdanken sie ihm auch immer wieder kreative praktische

Projekte für besondere Anlässe. So entstanden unter der

fachkundigen Anleitung von Karl Lupprich beispielsweise das

Holzspielzeug und die kindgerechte Einrichtung der Spielecke

im Jugendjobcenter sowie die geschmackvolle Tischdekoration

für die Nacht des Handwerks.

Privat ist Karl Lupprich ein großer Naturliebhaber und

passionierter Wanderer. Holz sieht er nicht nur auf seiner

Werkbank, sondern auch am Stück in der Natur sehr gern.

Regelmäßig geht er zu Fuß zum Schloss Dyck, holt dort Äpfel

und auf dem Rückweg in Steinfort beim Ziegenwirt noch ein

Stück Käse. Auch der Pilgergang nach Trier gehört zu seinem

festen Programm.

Er ist eben im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann, der

seinen Weg geht.

Drei für NRW

Wahlmarathon beim Fachverband Tischler NRW: Im Rahmen

der Mitgliederversammlung Anfang November ging es nicht

nur um die Neubesetzung des Vorstands. Die Delegierten

stimmten auch über die Zusammensetzung von zehn Fachausschüssen

ab. Insgesamt 83 Positionen galt es, bei den

Wahlen zu bestätigen oder neu zu besetzen.

24

Drei Mönchengladbacher Innungsmitglieder, die sich bereits

seit Langem auf Landesebene engagieren, wurden im Amt

bestätigt und gehen weitere fünf Jahre ihrer ehrenamtlichen

Aufgabe nach (v. l.): Dipl.-Architekt Dirk Classen im Ausschuss

für Formgebung, Tischlermeister Hans Walter Rademakers

im Ausschuss für das Sachverständigenwesen und

Innungsobermeister Hans-Wilhelm Klomp im Vorstand des

Fachverbands.

Foto: Detlef Ilgner


Schweißerausbildung grenzenlos

Von: Dipl.-Ing. Kurt Manthey

Im September hatte die Schweißtechnische Kursstätte (SK) Mönchengladbach eine besondere

Aufgabenstellung zu erfüllen. Im Auftrag der Firma SMS Meer in Mönchengladbach kamen zehn

hochqualifizierte und motivierte „Auszubildende“ aus dem Irak zu einer zweiwöchigen schweißtechnischen

Grundausbildung.

Die Gäste waren größtenteils Techniker und Ingenieure mit

sehr gutem Fachwissen im Bereich Schweißtechnik. Die Ausbildung

in der SK sollte die Brücke zur Praxis schlagen. Die

SK beschaffte DVS-eigenes Unterrichtsmaterial in arabischer

Sprache mit vielen Tabellen, Fotos und Skizzen. So wurden

beste Voraussetzungen geschaffen, um den Lernerfolg zu

garantieren.

Im Bild vorne zu sehen, von rechts nach links, die beiden Dolmetscher

Hamsa und Shubbar, im Hintergrund, ebenfalls von rechts

nach links, die beiden Schweißlehrer Schmitz und Müller.

Vor dem Eingang (3. v. l.): SFI Kurt Manthey, Geschäftsführer der

SK, der den theoretischen Unterricht abhielt.

Es gab zunächst einige Skepsis auf Seiten der Kursstätte,

ob und wie in der kurzen Zeit von zehn Tagen eine Ausbildung,

die den Qualitätsanforderungen des DVS entspricht,

zu gewährleisten sei. In der Vorbereitungsphase, die fast ein

Jahr in Anspruch nahm, erarbeitetet die SK ein Ausbildungsprogramm,

welches sehr detailliert auf die Vorstellungen des

irakischen Kunden abgestimmt war. So gab es für jeweils

zwei Gruppen Unterweisungen in MSG/Löten und WIG/E.

Dieses Programm wurde von den Schweißlehrern und dem

Schweißfachingenieur auf Deutsch vorgetragen. Die Sprachbarrieren

wurden überwunden, indem zwei Simultandolmetscher

(die Herren Hamsa und Shubbar) sowohl bei der praktischen

als auch der theoretischen Ausbildung ausgezeichnete

Arbeit leisteten. Der Erfolg spricht für sich.

Fünf der zehn Iraker gelang es, in dem kurzen zur Verfügung

stehenden Zeitraum eine (einfache) Schweißerprüfung nach

europäischer Norm EN 287-1 zu bestehen. Die Atmosphäre

zwischen Lehrenden und Lernenden war sehr angenehm und

aufgelockert, was sich ebenfalls positiv auf den Ausbildungserfolg

auswirkte. Das überaus gute Verhältnis der Gäste zur

SK zeigte sich zudem im sehr freundschaftlichen Umgang

miteinander und stimmungsvollen gemeinsamen Aktivitäten,

die den Rahmen boten, sich auf menschlicher und kultureller

Ebene näher kennenzulernen. Alle Beteiligten zogen ein

höchst positives Fazit aus diesem Projekt und sind bestrebt,

die Zusammenarbeit weiter auszubauen.

25


G E BURT S TAG E . J U B I L

Geburtstage Vorstandsmitglieder

und Obermeister

12.01.2014: Jochen Maaßen

Maler- und Lackierermeister

Stellvertretender Kreishandwerksmeister,

Vorstandmitglied der

Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach und Obermeister

der Maler- und Lackierer-

Innung Mönchengladbach

27.01.2014: Adam Sautner

Schlossermeister

Obermeister Metall-Innung

Mönchengladbach/Rheydt

29.01.2014: Manfred Groth

Konditormeister

Obermeister der Konditoren-

Innung Mönchengladbach

31.01.2014: Reiner Brenner

Karosseriebauermeister

Obermeister der Karosserieund

Fahrzeugbauer-Innung

Mönchengladbach

02.02.2014: Peter Röders

Zimmerermeister

Obermeister der Zimmerer-Innung

Mönchengladbach

GeburtstagE

EHRENOBERMEISTER

12.01.2014: Rolf Sprenger

Karosserie- und

Fahrzeugbauermeister

Ehrenobermeister der Karosserieund

Fahrzeugbauer-Innung

Mönchengladbach

28.01.2014: Josef Schlangen

Radio- und

Fernsehtechnikermeister

Ehrenobermeister der

Informationstechniker-Innung

Mönchengladbach/Neuss

10.02.2014: Max Tetz

Bäckermeister

Ehrenobermeister der Bäcker-

Innung Mönchengladbach

Geburtstage

INNUNGSMITGLIEDER

95 JAHRE

03.01.2014: Rudolf Pongs

Mechanikermeister

Neukircher Weg 2

41189 Mönchengladbach

85 JAHRE

28.01.2014: Josef Schlangen

Radio- und Fernsehtechnikermeister

Bahnstr. 63, 41515 Grevenbroich

29.01.2014: Heinz Feldberg

Schlossermeister

Eickener Höhe 33

41063 Mönchengladbach

75 JAHRE

12.01.2014: Rolf Sprenger

Karosseriebaumeister

Boettgerstr. 9

41066 Mönchengladbach

24.01.2014: Norbert Gerhards

Schlossermeister

Friedensstr. 30 – 36

41238 Mönchengladbach

15.02.2014: Manfred Geiser

Geschäftsführer des Informationstechnikerbetriebs

Gebr. Geiser GmbH

Talstr. 9, 41199 Mönchengladbach

26

Josef Schlangen vollendet

sein 85. Lebensjahr

Am 28. Januar 2014 vollendet der Radio- und Fernsehtechnikermeister

Josef Schlangen, Ehrenobermeister der Informationstechniker-Innung

Mönchengladbach/Neuss, sein 85.

Lebensjahr. Im Jahr 1955 gründete er in Grevenbroich seinen

Radio- und Fernsehtechnikerbetrieb, wurde 1960 bereits in

den Innungsvorstand gewählt und führte von 1970 bis 1999

als Obermeister die Geschicke der damaligen Radio- und

Fernsehtechniker-Innung Mönchengladbach/Neuss. Josef

Schlangen engagierte sich sowohl im Gesellenprüfungsausschuss

der Innung, war stellvertretender Fachgruppen-

Vorsitzender des Verbandes Elektrotechnische Handwerke

und war mehrere Jahre ehrenamtlicher Finanzrichter beim

Finanzgericht Düsseldorf. Nach Gründung der neuen Informationstechniker-Innung

Mönchengladbach/Neuss stellte er

sich nicht mehr zur Wiederwahl als Obermeister zur Verfügung

und wurde von den Mitgliedern zum Ehrenobermeister

gewählt. Sein Wirken wurde mit der Verleihung der Silbernen

Medaille und 1989 mit der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens

der Handwerkskammer Düsseldorf gewürdigt.

Wir gratulieren ganz herzlich.

Rolf Sprenger vollendet

sein 75. Lebensjahr

Am 12. Januar 2014 vollendet der

Karosseriebaumeister Rolf Sprenger,

Ehrenobermeister der Karosserieund

Fahrzeugbauer-Innung Mönchengladbach,

sein 75. Lebensjahr. Rolf

Sprenger engagierte sich viele Jahre

als Lehrlingswart und war fünf Jahre

stellvertretender Obermeister, bevor

er im Jahr 1995 zum Obermeister der

Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung gewählt wurde. 2005

stellte er sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung

und wurde von den Mitgliedern der Innung zum Ehrenobermeister

ernannt. Sein Engagement wurde durch die Verleihung

der Bronzenen und Silbernen Medaille der Handwerkskammer

Düsseldorf gewürdigt. Wir gratulieren ganz herzlich.


Ä E N . G L Ü C K W Ü N S C H E

Geburtstage

INNUNGSMITGLIEDER

Geburtstage

INNUNGSMITGLIEDER

Geburtstage

INNUNGSMITGLIEDER

BETRIEBSJUBILÄEN

70 JAHRE

15.01.2014:

Hans-Michael Wagner

Friseurmeister

Laurentiusplatz 3

41199 Mönchengladbach

16.01.2014:

Dipl.-Ing. Detlef Meuser

Inhaber der Firma Peter Meuser

Industrie-Rohrleitungsbau

Klosterhofweg 58

41199 Mönchengladbach

19.01.2014: Josef Zollmarsch

Installateur- und

Heizungsbauermeister

Kleinenbroicher Str. 25

41238 Mönchengladbach

05.02.2014: Peter Hackstein

Inhaber eines Installateur- und

Heizungsbauerbetriebes

Roermonder Str. 326

41068 Mönchengladbach

14.02.2014:

Dipl.-Ing. Alois Poen

Geschäftsführer der Firma

Peter Windeln Motorenbau KG

GmbH & Co., Lehmkuhlenweg 17

41065 Mönchengladbach

65 JAHRE

02.01.2014: Günther Gallois

Maler- und Lackierermeister

Enger Weg 22

41189 Mönchengladbach

12.02.2014:

Wilfried Modrzynski

Inhaber eines

Schuhmacherbetriebes

Mülgaustr. 257

41199 Mönchengladbach

60 JAHRE

23.12.2013: Gabriele Davids

Friseurmeisterin

Albertusstr. 26

41061 Mönchengladbach

04.01.2014:

Hubert Theo Feldmann

Friseurmeister

Friedrich-Ebert-Str. 78

41236 Mönchengladbach

07.01.2014: Eberhard Müller

Fliesen-, Platten- und

Mosaiklegermeister

Schelsenweg 12

41238 Mönchengladbach

12.01.2014: Karl-Heinz Jansen

Friseurmeister

Hauptstr. 17 – 21

41236 Mönchengladbach

15.01.2014: Irmgard Reiners

Fleischermeisterin

Nelkenstr. 112

41066 Mönchengladbach

04.02.2014:

Dipl.-Ing. Michael Hahn

Geschäftsführer des Feinwerkmechanikerbetriebes

Hahn GmbH

Voigtshof 1

41189 Mönchengladbach

50 JAHRE

06.01.2014:

Manfred Thönnißen

Kraftfahrzeugtechnikermeister

Aachener Str. 526

41069 Mönchengladbach

09.01.2014: Thomas Bohnen

Gas- und Wasserinstallateursowie

Zentralheizungs- und

Lüftungsbauermeister

Hofstr. 156

41065 Mönchengladbach

29.01.2014: Dirk Tascheit

Tischlermeister

Wilhelm-Merbecks-Str. 19

41179 Mönchengladbach

18.02.2014:

Ralf Peter Hermanns

Geschäftsführer des Malerbetriebes

Hermanns & Sohn GmbH

Marie-Bernays-Ring 9

41199 Mönchengladbach

ARBEITNEHMERJUBILÄUM

25-JÄHRIGES

Stefan Siemes

war am 01.08.2013 25 Jahre

in der Firma Franz Claßen

GmbH & Co. KG,

Broicher Str. 282,

41179 Mönchengladbach, tätig.

40-JÄHRIGES

02.01.2014: Manfred Trappen

Maler- und Lackiererbetrieb

Hauweg 68

41066 Mönchengladbach

25-JÄHRIGES

15.08.2010: Jürgen Druch

Installateur- und

Heizungsbauerbetrieb

Dahlener Heide 57

41179 Mönchengladbach

27.12.2013:

Frank Hamacher GmbH

Tischlerbetrieb

Roermonder Str. 451

41068 Mönchengladbach

02.01.2014: Hecking

Elektrotechnik GmbH & Co. KG

Elektrotechnikerbetrieb

Stadtwaldstr. 70

41179 Mönchengladbach

02.01.2014: Thomas Weißweiler

Kraftfahrzeugtechnikerbetrieb

Hovener Str. 115

41066 Mönchengladbach

02.01.2014: Dieter Zemlicka

Installateur- und

Heizungsbauerbetrieb

Stadt 18

41238 Mönchengladbach

07.01.2014: Wolfgang Pietzko

Dachdeckermeister vorm.

Leo Esser Bedachungen

Dachdeckerbetrieb

Seidenweberstr. 109

41189 Mönchengladbach

27


Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,

steht in den Herzen der Mitmenschen.

Albert Schweitzer

Die Kreishandwerkerschaft trauert um ihre

verstorbenen Mitglieder Martin Fervers,

Katharina Fitzen, Helmut Schnock, Heinz Toriht,

Peter Smets und Hubert Dornbusch. Wir werden

sie in ehrendem Gedächtnis bewahren. Unser

Mitgefühl gilt ihren Familien und Freunden.

30. September 2013

Martin Fervers

Schuhmachermeister

im Alter von 83 Jahren

Kondolenzanschrift:

Eickener Höhe 38

41063 Mönchengladbach

v

7. Oktober 2013

Katharina Fitzen

Inhaberin eines Friseursalons

im Alter von 96 Jahren

Kondolenzanschrift:

Hehn 294 c

41069 Mönchengladbach

v

24. Oktober 2013

Helmut Schnock

Gas- und Wasserinstallateurmeister

im Alter von 85 Jahren

Kondolenzanschrift:

Am Ringerberg 31

41068 Mönchengladbach

26. Oktober 2013

Heinz Toriht

Maurermeister

im Alter von 78 Jahren

Kondolenzanschrift:

Bestattungen Wackerzapp

Hochstadenstr. 150

41189 Mönchengladbach

v

11. November 2013

Peter Smets

Zimmerermeister

im Alter von 84 Jahren

Kondolenzanschrift:

Hormesfeld 10

41748 Viersen

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18. November 2013

Hubert Dornbusch

Friseurmeister

im Alter von 81 Jahren

Kondolenzanschrift:

Hehner Str. 42 b

41069 Mönchengladbach

Das Mönchengladbacher Handwerk trauert um

Peter Smets

Am 11. November verstarb Zimmerermeister Peter Smets

im Alter von 84 Jahren. Ein großer Teil seines Lebens

war mit seiner beruflichen Arbeit verbunden. 1953

legte er die Meisterprüfung im Zimmererhandwerk und

1954 die Meisterprüfung im Tischlerhandwerk ab. 1961

gründete er in Viersen einen Hausbaubetrieb, den er

bis zum Jahresbeginn 1999 führte. Mit seinem großen

fachlichen Können war er außerdem als Fachlehrer an

der Berufsschule tätig.

Neben der engagierten Arbeit für sein Unternehmen

stellte sich Peter Smets stets für ehrenamtliche Aufgaben

in der Handwerksorganisation zur Verfügung. So

war er vor allem von 1972 bis Anfang 1994 Obermeister

der Zimmerer-Innung Mönchengladbach/Viersen.

Dieses Amt hatte er erfolgreich und mit hohem Verantwortungsbewusstsein

für seine Berufskollegen inne, bis

er die Führung in jüngere Hände legte. 1995 ernannte

die Innung ihn zu ihrem Ehrenobermeister.

Seine großen Verdienste wurden durch die Silberne

Medaille des Bundes deutscher Zimmerermeister und

die Silberne Medaille der Handwerkskammer Düsseldorf

gewürdigt. Das Mönchengladbacher Handwerk nimmt

Abschied von einem verdienten Ehrenamtsträger. Wir

werden Peter Smets nicht vergessen.

v

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Medaillen-Regen

bei der Elektro-Innung

Feierlicher hätte es auch bei den Olympischen Spielen nicht

zugehen können als bei der Innungsversammlung am

14. Oktober im Haus des Handwerks. Vier Medaillen der

Handwerkskammer Düsseldorf konnten Kreishandwerksmeister

Frank Mund und stv. Obermeister Gisbert Janssen

für herausragende Leistungen im Ehrenamt übergeben.

Von links nach rechts:

Bronze für Heinz-Willi Ober!

Der 52-jährige Elektromaschinenbauermeister gehörte zunächst

sechs Jahre dem Innungsvorstand an und übernahm

dann, zum 1. Januar 2004, das Obermeisteramt. Die Mitglieder

haben ihm diese Aufgabe bis zum 31. Dezember 2017

übertragen. Für die gleiche Dauer fungiert er als Delegierter

zum Jugendförderungswerk. Seit dem 4. März 2004 gehört

Heinz-Willi Ober außerdem dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach an.

Bronze für Paul Frings!

Der 65-jährige Berufsschullehrer aus Eschweiler war zunächst

sechs Jahre als stellvertretendes Mitglied und dann

ab 1. September 2003 als Vollmitglied des Lehrkörpers im

Zwischen- und Gesellenprüfungsausschuss der Elektro-

Innung tätig. Gemäß Mandat wird er diese Aufgabe noch

bis zum 31. August 2017 erfüllen. Seit 2009 ist er außerdem

Sachkundebeisitzer im Meisterprüfungsausschuss Elektrotechnik

der Handwerkskammer Düsseldorf.

Bronze für Manfred Ohlig!

Der 64-jährige Elektrotechnikermeister war zunächst acht

Jahre als stellvertretender Meisterbeisitzer und dann ab

1. Oktober 2000 als Vorsitzender des Zwischen- und Gesellenprüfungsausschusses

der Elektro-Innung tätig – eine Aufgabe,

der er noch bis zum 31. August 2017 verpflichtet ist. Bis

Ende 2000 achtete er als Rechnungs- und Kassenprüfung auf

die wirtschaftliche Lage der Elektro-Innung. Noch bis Ende

2017 ist Manfred Ohlig als Ausschussmitglied für Berufsausbildung

sowie für Lehrlingsstreitigkeiten bestellt und gehört

währenddessen außerdem dem Innungsvorstand an.

Silber für Friedhelm Liffers!

Für den 62-jährigen graduierten Ingenieur ist es bereits die

zweite Auszeichnung. Im Oktober 2006 wurde ihm schon die

Bronzene Medaille verliehen. Unermüdlich führte er seither

sein ehrenamtliches Engagement fort. Es reicht bis ins Jahr

1979 zurück, als er seine Tätigkeit im Installateurausschuss

und als Vorsitzender des Elektronotdiensts aufnahm. Letztere

füllte er ganze 31 Jahre lang aus. Zu den vergangenen

Verdiensten zählen unter anderem 11 Jahre als Vorsitzender

des Zwischen- und Gesellenprüfungsausschusses. Noch bis

ins Jahr 2017 hinein ist Friedhelm Liffers als Lehrlingswart,

als Ausschussmitglied für Berufsausbildung, als Ausschussmitglied

für Lehrlingsstreitigkeiten, als stellvertretender

Meisterbeisitzer des Zwischen- und Gesellenprüfungsausschusses

der Elektro-Innung sowie als Mitglied des Meisterprüfungsausschusses

bei der Handwerkskammer Düsseldorf

verpflichtet.

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** Richtlinie der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes.


35 Jahre Bodo Bolten GmbH:

Ein Jubiläum mit Herz

Mit einer guten Tat beging der Fachbetrieb für Sanitär, Heizung,

Klima und Rohrreinigung im Oktober sein 35-jähriges Betriebsjubiläum.

Die Tiertafel Pescherhof erhielt einen Spendenscheck

über 600 Euro.

Bärbel und Ralf Bolten haben ein großes Herz für Tiere. Davon

profitiert nicht nur Labradorhündin Finja, die Frauchen überall

hin begleiten darf. Die Geschäftsführer der Bodo Bolten

GmbH engagieren sich auch für in Not geratene Vierbeiner.

Zum 35-jährigen Betriebsjubiläum rührten sie daher die

Werbetrommel für den pelzigen guten Zweck.

Anfang Oktober inserierte Bolten in den Mönchengladbacher

Medien und auf der Firmenwebsite ein kleines Rätsel. Es galt,

den Satz „Handwerk – ein _ _arkes Plus!“ richtig zu ergänzen.

Für jede Zuschrift spendete der Betrieb zehn Cent und

rundete den Betrag dann noch einmal tüchtig auf. Am Ende

konnte sich die Tiertafel Pescherhof über stolze 600 Euro

freuen.

Der gemeinnützige Verein im Stadtteil Hardt gibt Futter für

Hunde und Katzen aus, deren Halter aus einer finanziellen

Notlage heraus nicht mehr allein dafür aufkommen können.

Bevor diese ihre zum Teil langjährigen und vor allem liebgewonnenen

Gefährten abgeben müssen, werden sie von den

ehrenamtlichen Helfern der Tiertafel wie Verena Schommertz

(links im Bild) mit Sachmitteln und Kastrationsgutscheinen

unterstützt. „Tiere sind durch ihre Zuneigung und Freundlichkeit

eine Bereicherung fürs Leben“, findet Bärbel Bolten.

„Sie bringen uns zum Lachen und spenden Trost, wenn es

uns einmal nicht gut geht. Deshalb freue ich mich, dass wir

die engagierten Helfer mit unserer Spende in ihrer wertvollen

Arbeit unterstützen können.“

Die Firma mit Herz wurde am 18. Oktober 1978 von Bodo

Bolten gegründet. Seit 1988 ist der Betrieb auf der Burggrafenstraße

im Stadtteil Holt ansässig. 2001 übernahmen

die Kinder Ralf und Bärbel Bolten die Geschäftsleitung. Das

Leistungsangebot reicht von Sanitär, Heizung und Klima bis

hin zur Rohr- und Kanaltechnik.

FROHE

WEIHNACHTEN

Es war für uns ein ganz besonderes

Jahr – 35 Jahre Bodo Bolten, unser

Jubiläumsjahr. Wir danken allen

Kunden, Partnern und Freunden

unseres Hauses für die angenehme

und erfolgreiche Zusammenarbeit

und freuen uns auf ein

gemeinsames Neues Jahr.

Unser Rätsel wurde

zahlreich gelöst.

Die Summe haben wir auf

600,– € aufgerundet und

an die Tiertafel Pescherhof e.V.

gespendet.

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31


Meisterjubiläen der Bau-Innung

Auf der Versammlung der Bauund

Stuckateur-Innungen am

13. November konnten Obermeister

Dr. Karl Bühler (rechts)

und sein Stellvertreter Hermann

Klose (links) zwei Urkunden der

Handwerkskammer Düsseldorf

vergeben. Maurermeister

Kurt Bone (zum Termin leider

verhindert) erhielt den Goldenen

Meisterbrief. Maurermeister

Kurt Froitzheim (Mitte) beging

das 25-jährige Jubiläum seiner

Meisterprüfung und bekam dafür

den Silbernen Meisterbrief.

Bestens im Baurecht informiert

32

Den Fachbeitrag auf der Innungsversammlung

Bau und Stuck hielt in

diesem Jahr Rechtsanwalt Dirk Nießner

von Dr. Backes und Partner. Die Kanzlei

ist auf Immobilien- und Baurecht, Architektenrecht

sowie Werkvertragsrecht

spezialisiert. Dirk Nießner informierte

über vier Neuerungen aus dem Baurecht,

betreffend AGB, Mangelfragen,

Abnahme und Schwarzgeldabrede. Die

wichtigsten Punkte in der Zusammenfassung:

Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB müssen vor/bei Vertragsschluss

vereinbart werden. Ein Hinweis zum

Beispiel auf der Auftragsbestätigung ist

nicht ausreichend. Zur Verwendung gegenüber

Kaufleuten und Verbrauchern

müssen die allgemeinen Geschäftsbedingungen

vollständig ausgehändigt

werden. Von der Einbeziehung der

VOB/B als Ganzes ist abzuraten. Vielmehr

sollten die allgemeinen Geschäftsbedingungen

individuell an das jeweilige

Unternehmen angepasst werden.

Mangelfragen

Der Unternehmer schuldet ein funktionstaugliches

Gewerk, das den

anerkannten Regeln der Technik

entsprechen muss. Nach der ständigen

Rechtsprechung muss der Unternehmer

die Planung des Auftraggebers, die

zur Verfügung gestellten Stoffe, die

Anordnung des Auftraggebers sowie

sämtliche Vorgewerke auf ihre Tauglichkeit

hin überprüfen. Dies gilt selbst

dann, wenn eine Fachplanung vorliegt.

Der Unternehmer wird von der Mangelhaftung

nur dann frei, wenn er seiner

Bedenken- und Hinweispflicht genügt

hat. Die Hinweise müssen so detailliert

gegenüber dem Bauherrn erklärt

werden, dass dieser sämtliche Konsequenzen

vor Augen hat. Ein Hinweis

gegenüber dem Planer reicht grundsätzlich

nicht aus.

Abnahme

Die Abnahme ist Fälligkeitsvoraussetzung

für den Vergütungsanspruch.

Darüber hinaus ist sie maßgeblich für

die Frage, wer die Mangelfreiheit im

Vergütungsprozess zu beweisen hat.


Die Abnahme entscheidet aber auch

darüber, wer das Risiko des zufälligen

Untergangs des Gewerks trägt. Wird

das Gewerk zum Beispiel durch Dritte

vor Abnahme zerstört, ist der Unternehmer

verpflichtet, auf seine Kosten

das Gewerk nochmals neu herzustellen.

Es ist somit von entscheidender Bedeutung,

dass frühzeitig auf eine (schriftliche)

Abnahme hingewirkt wird.

Schwarzgeldabrede

Auch eine nur teilweise Schwarzgeldabrede

führt nach neuer Rechtsprechung

dazu, dass der Vertrag

insgesamt nichtig ist. Der Unternehmer

kann, auch wenn er die Arbeiten bereits

ausgeführt hat, keine Vergütung verlangen.

Dem Besteller stehen, auch wenn

er bereits die gesamte Vergütung bezahlt

hat, keinerlei Mängelansprüche zu.

Maler und Lackierer zu Gast

bei der Privatbrauerei Bolten

Zu ihrer Innungsversammlung am

2. Dezember zog es die Maler und

Lackierer aufs Land. Bei der Privatbrauerei

Bolten, der ältesten Altbierbrauerei

der Welt, ließen sie sich in

die schmackhafte Handwerkskunst

des Bierbrauens einführen. Unter der

sachverständigen Erklärung des Braumeisters

lernten sie die einzelnen

Prozessstufen vom Maischen bis hin

zur Abfüllung kennen.

Fotos: Detlef Ilgner

Themenschwerpunkt der anschließenden

Innungsversammlung war der

bevorstehende Auftakt des Fassadenwettbewerbs.

Anhand einer Powerpoint-

Präsentation erläuterte Obermeister

Jochen Maaßen die Ablauforganisation

des Wettbewerbs, die einzelnen Prüfkriterien

und das Engagement der

zahlreichen Partner und Sponsoren.

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Die Schulungstermine für das 1. Halbjahr 2014

der Innung des Kraftfahrzeug-Gewerbes Mönchengladbach

AU-SCHULUNG

Dienstag und Mittwoch,

28. und 29. Januar 2014

Donnerstag und Freitag,

06. und 07. März 2014

Dienstag und Mittwoch,

08. und 09. April 2014

Dienstag und Mittwoch,

29. und 30. April 2014

Montag und Dienstag,

26. und 27. Mai 2014

Donnerstag und Freitag,

12. und 13. Juni 2014

AU-SCHULUNG

Mittwoch und Donnerstag,

20. und 21. August 2014

AUK-SCHULUNG

Donnerstag, 10. April 2014

AIRBAG-SCHULUNG

Donnerstag, 24. April 2014

KLIMA-SCHULUNG

Freitag, 11. April 2014

Weitere Informationen zu den obigen Kursen erhalten Sie von:

Sabine Wilkowski, Tel. 02161 4915-42, E-Mail: wilkowski@kh-mg.de

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47805 Krefeld

Tel.: 0 21 51 / 5 24 87-0

Fax: 0 21 51 / 5 24 87-55

Kieler Str. 9

41540 Dormagen

Tel.: 0 21 33 / 5 30 84-0

Fax: 0 21 33 / 5 30 84-99

35


Auf den Spuren der Klassiker

Der diesjährige Ausflug des Kreisgesellenausschusses

führte am 6. Juli in die Landeshauptstadt Düsseldorf.

Hauptausflugsziel war die CLASSIC REMISE,

das ehemalige MEILENWERK, wo überwiegend

restaurierte Oldtimer aufbewahrt sind und auch

zum Kauf angeboten werden. Nach einem Frühstück

im Bistro vor Ort wurde in einer rund einstündigen

Führung zunächst über das Gebäude selbst, einen

alten Ringlokschuppen, informiert. Zu den wertvollen

Oldtimern wurden Besonderheiten aufgezählt. Der

weltweit einzige Linkslenker von Bentley konnte

ebenso bestaunt werden wie auch zum Beispiel ein

wertvoller sichergestellter Mercedes mit Kriegsgeschichte.

Nach der Führung war die Möglichkeit

gegeben, in die ansässigen Werkstätten zu schauen

und derzeitige Restaurierungen zu beobachten,

Fahrzeuge wurden gestartet und bewegt. Eine

Sonderausstellung zu motorisierten Zweirädern von

Herstellern aus NRW rundete den Museumsbesuch

ab. In einem geselligen Teil, in der Brauerei Schumacher,

fand die Veranstaltung einen würdigen

Abschluss.

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Ausverkaufte Ladies’ Night bei Lenders

Am Freitag, 8. November,

fand im Gartencenter Lenders

die 1. Lenders Ladies’ Night

nach dem Motto „Inspirieren,

genießen, shoppen und wohlfühlen“

statt. Der Erfolg war

riesig.

350 Damen wurde an diesem Abend

ein buntes Programm mit diversen

Modeschauen, Showfrisieren, Weinproben,

Feinkost, Maniküre, Make-up,

Thai-Massage, Zumba-Events, Brillen,

Schmuck, Taschen, Schuhe, Parfümerie,

Wellnessreisen, Autoausstellung

Tombola und vieles mehr geboten. Im

Eintrittspreis waren Getränke und kulinarische

Köstlichkeiten enthalten, die

auch von Fußballern des SV Schelsen

verteilt wurden. Die Sitzplätze im Café

Lenders waren stets gefüllt, ebenso war

die Cocktailbar von den Ladies ständig

frequentiert. Auf der Bühne präsentierten

Modegeschäfte die aktuellen

Trends für den Winter. Box- bzw.

Zumba-Einlagen vom Sportstudio Saphir

lockerten das Programm auf. Das

Hairstudio Melvin zeigte die aktuellen

Frisuren und erhielt dafür starken Beifall.

Sechs Mitarbeiter des Gartencenters

kämpften in drei Durchgängen

(im Outfit eines Gärtners, als Gigolo

mit der Verteilung von Rosen und mit

der Aufführung des original französischen

Can-Cans) um den Pokal des Mr.

Gartencenter. Über ein Applausometer

wählten die Damen dann Reimund

Esser als Mr. Gartencenter 2013.

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Ehrungen im

Bäckerhandwerk

Themenwettbewerb der

Bäcker-Jugend

Auf der Innungsversammlung der Bäcker am 15.

Oktober in Haus Heiligenpesch standen zwei hohe

Auszeichnungen auf dem Programm. Ehrenobermeister

Max Tetz erhielt den Diamantenen Meisterbrief

anlässlich des 60. Jahrestags seiner erfolgreich

bestandenen Meisterprüfung im Bäckerhandwerk.

Jedes Jahr im September wird es ernst für die angehenden

Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen aus Mönchengladbach.

Dann treten jeweils drei von ihnen im Themenwettbewerb

gegen die Azubi-Teams der Bäcker-Innungen Krefeld,

Viersen, Kleve und Wesel an. Für ein jährlich neues kreatives

Thema gilt es, in vier Stunden spezielle Backwaren zu

produzieren und in zwei Stunden ein Motto-Schaufenster

auszudekorieren.

Wilfried Fels überreichte Obermeisterin Geertje Riethmacher

die Urkunde der Handwerkskammer Düsseldorf

zu seinem 50-jährigen Betriebsjubiläum.

In diesem Jahr lautete das Thema „Erntedank“. Die angehenden

Bäcker Sebastian Schroers, Tom Mattig und Dominik

Schubert (beim Wettbewerb leider erkrankt) und die angehenden

Bäckereifachverkäuferinnen Marie-Claire Arendes,

Jasmin Jonschefsky und Lailha Scharein hatten zuvor unter

Anleitung von Berufsschullehrer Reinhold Christ geübt und

außerdem in der Backstube und im Schaufenster von Lehrlingswart

Peter Fischer eine Generalprobe ihrer Ideen

abgelegt. Dann traten sie im Ausbildungszentrum Moers

zum Wettbewerb an. Trotz vollem Einsatz und historischer

Kostüme reichte es am Ende nur für den zweiten Platz.

Damit sei man angesichts der anderen tollen Leistungen aber

absolut zufrieden, betont Peter Fischer. Sieben Mal hat die

Bäcker-Innung schon am Wettbewerb teilgenommen und

zweimal den ersten Platz geholt – eine Bilanz, die sich

wirklich sehen lässt.

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Angeregter Informations- und

Erfahrungsaustausch rund um

Sanitär, Heizung und Klima

Am 12. November traf sich die SHK-Innung zu einer gut besuchten

Versammlung im Restaurant Schloss Myllendonk in Korschenbroich.

Zu Beginn der Tagesordnung stand eine Ehrung: Dieter Jansen erhielt

für sein ehrenamtliches Engagement die Bronze-Medaille der Handwerkskammer

Düsseldorf aus der Hand von Obermeister Georg Haaß.

Im weiteren Verlauf der Versammlung informierte Dennis Jedamski

von der Signal Iduna über die Leistungen und Vorteile des Versorgungswerks.

Geschäftsführer Stefan Bresser erläuterte die wesentlichen

Eckdaten des neuen Bildungszentrums und ging im Detail auf die

Größe und Ausstattung der SHK-Ausbildungswerkstatt ein. Das

traditionelle Gänseessen schloss den informationsreichen und von

vielen angeregten Gesprächen begleiteten Abend.

Innungsversammlung

der Dachdecker

Am 28. November traf sich das Mönchengladbacher

Dachdeckerhandwerk

zur Wintersitzung im Restaurant Langer

auf der Ritterstraße. Obermeister Reinhard

Esser informierte die Teilnehmer

ausführlich über die Neuigkeiten aus

dem Bereich von Innung und Verband.

Für die Geschäftsführung der Dachdecker-

Innung berichtete deren Stellvertreterin

Claudia Berg. Sie zog Resümee aus den

vielfältigen Projekten und Aktionen, an

denen sich die Innung und die Kreishandwerkerschaft

in den vergangenen

Monaten beteiligt hatten.

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Das UWG – oder:

Die Grenzen des Wettbewerbs

Von: Fabian Eickstädt, Rechtsanwalt

Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen sind unter Geschäftsleuten gefürchtet.

Doch insbesondere im Handwerk erfüllen sie häufig einen vernünftigen Zweck.

40

Oftmals schlägt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

(UWG) wie ein Blitz in den Unternehmeralltag ein. Ein

Fall, den das Landgericht Freiburg Anfang November zu verhandeln

hatte (Az.: 12 O 83/13), legt hiervon wieder Zeugnis

ab. Der Mitarbeiter eines Autohauses warb samt Foto auf

seiner privaten Facebook-Seite für ein Neuwagen-Angebot

seines Arbeitgebers. Dabei missachtete der geschäftstüchtige

Angestellte allerdings wettbewerbswidrig diverse Informationspflichten.

Die zuständige Wettbewerbszentrale zauderte

nicht und erwirkte eine einstweilige Verfügung – wohlgemerkt:

nicht gegen den Arbeitnehmer, sondern gegen das

Unternehmen.

Im anschließenden Widerspruchsverfahren bestätigte das

Landgericht die Rechtmäßigkeit der Verfügung. Die Argumente,

der Verstoß sei ohne Wissen des Unternehmens und

auf einer privaten Facebook-Seite erfolgt, ließ das Gericht

angesichts der Regelung in § 8 Abs. 2 UWG nicht gelten:

Nach dieser (im Geschäftsleben weithin unbekannten) Zurechnungsnorm

haften Unternehmensinhaber grundsätzlich

auch für Wettbewerbsverstöße ihrer Angestellten – regelmäßig

selbst dann, wenn diese ohne Wissen oder sogar

gegen den Willen des Unternehmers erfolgen. Kein Unternehmer,

so der Sinn der Vorschrift, soll sich bei Wettbewerbsverstößen

hinter seinen Mitarbeitern verstecken dürfen.

Hauptgesetzesgrundlage gegen den unlauteren

Wettbewerb

Das UWG stellt in Deutschland die Hauptgesetzesgrundlage

gegen unlauteren Wettbewerb dar. Bei Verstößen gewehrt

es insbesondere Mitbewerbern Unterlassungs-, Schadensersatz-,

Beseitigungs- und Auskunftsansprüche. Vor dem

Hintergrund des freien Wettbewerbs soll das UWG die

marktwirtschaftliche Ordnung sichern. Jeder Anbieter kann

seine gewerbliche Leistung frei anbieten und bewerben,

solange nicht die Konkurrenz, Verbraucher oder sonstige

Marktteilnehmer durch eine unlautere geschäftliche Handlung

unzulässig beeinflusst werden. Erfasst sind dabei alle

der Verkaufsförderung dienenden Verhaltensweisen, die vor,

bei, während und selbst noch nach Vertragsschluss erfolgen.

Allerdings muss die Handlung die betroffenen Interessen

spürbar beeinflussen; Bagatellfälle unterfallen somit nicht

dem Verbot des unlauteren Wettbewerbs.


Die „Schwarze Liste“

Von großer Bedeutung ist seit ihrem Inkrafttreten im

Jahr 2008 die sogenannte „Schwarze Liste“. In ihr hat

der Gesetzgeber konkret 30 geschäftliche Handlungen

aufgelistet, die stets verboten sind und damit auch unter

Wettbewerbern abgemahnt werden können. Beispielhaft

seien folgende, insbesondere auch für das Handwerk

relevante Tatbestände genannt:

• die Verwendung von Gütezeichen, Qualitätskennzeichen

oder Ähnlichem ohne erforderliche Genehmigung;

• die unwahre Angabe, der Unternehmer werde demnächst

sein Geschäft aufgeben oder seine Geschäftsräume

verlegen;

• Werbung für eine Ware oder Dienstleistung, die der

Ware oder Dienstleistung eines Mitbewerbers ähnlich

ist, wenn dies in der Absicht geschieht, über die betriebliche

Herkunft der beworbenen Ware oder Dienstleistung

zu täuschen;

• die unwahre Angabe, ein Unternehmer, eine von ihm

vorgenommene geschäftliche Handlung oder eine

Ware oder Dienstleistung sei von einer öffentlichen

oder privaten Stelle bestätigt, gebilligt oder genehmigt

worden, oder die unwahre Angabe, den Bedingungen

für die Bestätigung, Billigung oder Genehmigung

werde entsprochen;

• die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden

Eindrucks, gesetzlich bestehende Rechte stellten

eine Besonderheit des Angebots dar.

Handwerksordnung und Lauterkeitsrecht

Neben weiteren konkreten Verhaltensnormen im UWG, die

sich mit der Irreführung (§ 5/5a UWG), der vergleichenden

Werbung (§ 6 UWG) und unzumutbarer Belästigung (§ 7

UWG) befassen, stellt insbesondere § 4 Nr. 11 UWG ein

Einfallstor für handwerksrechtliche Wettbewerbsfragen dar.

Nach dieser Norm handelt derjenige unlauter, der gegen

eine gesetzliche Vorschrift verstößt, die auch dazu bestimmt

ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu

regeln. Gerade die Bestimmungen der Handwerksordnung

(HwO) stellen nach der Rechtsprechung in weiten Teilen solche

Marktverhaltensregeln dar. Sehr deutlich tritt der wertund

wettbewerbsbezogene (Teil-)Charakter der HwO bei der

Unterteilung in zulassungspflichtige und anzeigepflichtige

Handwerke hervor, ist doch Zweck des Meisterzwangs,

insbesondere Gefahren für die Gesundheit oder das Leben

von Menschen abzuwehren. Dementsprechend entschied

etwa das Landgericht Arnsberg (Az.: 8 O 53/10), dass zwei

nicht in der Handwerksrolle eingetragene Handwerker, die

„lediglich“ über eine Reisegewerbekarte verfügen, nicht mit

dem Wort „Bedachungen“ für ihre Tätigkeit werben dürfen.

Irreführend würde der Eindruck eines normalen Dachdeckerbetriebes

erweckt.

Fließende Grenzen zwischen Industrie und

Handwerk

Immer wieder beschäftigen Gerichte im Wettbewerbsrecht

auch Abgrenzungsfragen zwischen (reinem) Handel und

Handwerk. Betroffen ist das Handwerk hier in der Regel

dann, wenn industrielle Anbieter mit ihrer Werbung den unberechtigten

Eindruck handwerklicher Fertigung – insbesondere

durch Anlehnung an Gütevorstellungen des Handwerks –

hervorrufen. Oder aber etwa Handelsbetriebe neben dem

Verkauf den notwendigen Einbau als handwerkliche Tätigkeit

oder Eigenleistung anpreisen, obwohl diese Arbeiten

lediglich vermittelt werden. Beispiele aus der Rechtsprechung

finden sich unter anderem beim Rollladen- und Markisenverkauf

(„Rollladen. Montage durch Fachpersonal.“) oder auch

beim Schlüssel- Dienst, dem nach einer zerstörerischen Notöffnung

umfangreiche Türschloss- und Schließsanierungen

folgen. Daher: Auch wenn wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen

aufgrund des Missbrauchsverdachts im Gewerbe

größtenteils nur mit Argwohn begegnet wird, können sie

durchaus vernünftige Ziele verfolgen.

41


Wenn’s stürmt und schneit:

Saison-Kug statt arbeitslos

Am 1. Dezember hat für das Baugewerbe die Schlechtwetterzeit 2013/2014 begonnen. Damit

während dieser Monate keiner entlassen werden muss, zahlt die Agentur für Arbeit Mönchengladbach

das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld, kurz Saison-Kug.

Für wen gilt Saison-Kug?

Saison-Kug greift beim Bauhauptgewerbe, beim Baunebengewerbe

– dazu zählen der Garten-, Landschafts- und

Sportplatzbau –, sowie für das Dachdeckerhandwerk. Ziel

von Saison-Kug ist es, Arbeitslosigkeit während der Wintermonate

zu vermeiden.

Wann wird Saison-Kurzarbeitergeld gezahlt?

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der betroffenen

Gewerbe erhalten vom 1. Dezember 2013 bis 31. März 2014

Saison-Kug, wenn die Arbeit wegen Witterung oder Auftragsmangels

ausfällt.

Muss der Arbeitsausfall erheblich sein?

Ja. Ein Arbeitsausfall ist erheblich, wenn er auf wirtschaftlichen

oder witterungsbedingten Gründen oder auf einem

unabwendbaren Ereignis beruht, vorübergehend und nicht

vermeidbar ist. Überwiegend branchen-, betriebsübliche und

saisonbedingte Arbeitsausfälle sind unschädlich.

Wie hoch ist das Saison-Kurzarbeitergeld?

Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach zahlt 60 oder,

bei mindestens einem Kind, 67 Prozent der Einbußen beim

Nettoentgelt.

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WENN NICHT

MEINE MITARBEITER WEITERBRINGEN, WANN DANN?!

Wie viel zahlen die Arbeitgeber und

Arbeitgeberinnen?

Während des Bezugs von Saison-Kug müssen Arbeitgeber

für ihre Arbeitnehmer allein die Sozialversicherungsbeiträge

abführen, und zwar auf einem abgesenkten Niveau von 80

Prozent des Entgelts, das ohne Arbeitsausfall erzielt worden

wäre.

Muss Saison-Kug beantragt werden?

Es handelt sich um ein zweistufiges Antragsverfahren: die

Anzeige des Arbeitsausfalls und der Antrag auf Leistung. Ausnahme:

Eine Anzeige ist nicht erforderlich, wenn der Arbeitsausfall

ausschließlich auf witterungsbedingten Ursachen fußt.

Gibt es weitere Leistungen?

Es werden ergänzende Leistungen wie Zuschuss-Wintergeld

(ZWG), Mehraufwandswintergeld (MWG) gewährt und

Sozialversicherungsbeiträge erstattet.

Das Zuschuss-Wintergeld

2,50 Euro (1,03 Euro für das Gerüstbaugewerbe) für jede aus

Arbeitszeitguthaben eingesetzte Arbeitsstunde, um Arbeitsausfälle

zu vermeiden.

Das Mehraufwands-Wintergeld

Ein Euro für jede zwischen Mitte Dezember und Ende Februar

geleistete Arbeitsstunde, in der Summe jedoch nicht mehr

als für 450 Stunden. Damit wird der anfallende witterungsbedingte

Mehraufwand ausgeglichen.

Die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge

Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen erhalten die Sozialversicherungsbeiträge

für gewerbliche Arbeitnehmer zurück.

Und das Gerüstbaugewerbe?

Hier bleibt es bei den Regelungen der Schlechtwettersaison

2012/2013. Die Schlechtwetterzeit geht vom 1. November

2013 bis 31. März 2014.

42

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Zukunft Ihres Unternehmens. Denn so sichern Sie sich schon heute

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Wo gibt‘s weitere Informationen?

Für die Agentur für Arbeit Mönchengladbach beim

Operativen Service Aachen-Düren, Team 032 Kurzarbeitergeld

/ Insolvenzgeld / Altersteilzeit, Telefon 0241 897

7032, E-Mail: Aachen-Dueren.032-OS@Arbeitsagentur.

de oder im Internet unter www.arbeitsagentur.de/ Unternehmen

/ Finanzielle Hilfen / Kurzarbeitergeld. Auf

Wunsch werden Ihnen die erforderlichen Informationsschriften,

Merkblätter sowie Antragsunterlagen durch

die Agentur für Arbeit zugesandt.


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In der Firmenleitung wird Frank Hamacher

von Ehefrau Ute kompetent unterstützt.

25 Jahre

Schreinerei & Trockenbau

Frank Hamacher GmbH

Zwei neue

Sachverständige

aus Mönchengladbach

Frank Hamacher (Tischlerhandwerk, links) und

Dennis Meisen (Installateur- und Heizungsbauerhandwerk,

rechts) sind jetzt öffentlich bestellte

und vereidigte Sachverständige der Handwerkskammer

Düsseldorf. Sie gehören nun zu den

insgesamt 380 Fachleuten, die bei gerichtlichen

und außergerichtlichen Streitigkeiten zwischen

Handwerkern und ihren Auftraggebern die fachliche

Qualität erbrachter Leistungen begutachten.

Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer Düsseldorf, übergab die

Bestellungsurkunden.

Foto: Wilfried Meyer

Innenausbau ist die Spezialität der Frank Hamacher GmbH,

die durch die Kombination der Gewerke Trockenbau und

Schreinerei maßgeschneiderte Lösungen in allen Breichen

anbietet. „Dabei arbeiten wir konsequent nach dem Allesaus-einer-Hand-Prinzip“,

erläutert Frank Hamacher. „Von

den ersten Planungen bis hin zur fertigen Einrichtung:

Unsere Kunden brauchen sich selbst um nichts zu kümmern.“

Im Schreinereibereich reicht die Palette von Schränken, Garderoben,

Einbauküchen, Office-Möbeln, Theken und exklusiven

Einzelstücken bis hin zu ganzen Einrichtungen, zum

Beispiel für Arztpraxen, Krankenhäuser, Modegeschäfte und

weitere Ladenlokale.

Das zweite Spezialgebiet ist der Trockenbau. „Auch in

diesem Bereich verfügen wir über weitreichende Kenntnisse

aller Systeme“, betont Frank Hamacher. Von Brandschutz-,

Strahlenschutz- und Schallschutzarbeiten über Dachausbau,

Wände und Decken bis hin zu dekorativen und anspruchsvollen

Sonderlösungen ist alles möglich. Sonderkenntnisse

bietet der Betrieb außerdem in den Bereichen Schwimmbadbau

und Krankenhausbau.

Um die individuellen Kundenwünsche mit höchstmöglicher

Präzision zu realisieren, setzt die Frank Hamacher GmbH auf

moderne Technik. Neben der 3D-Visualisierung im Planungsbereich

ist es vor allem der computergesteuerte Maschinenpark,

der für einen gleichmäßig hohen Qualitätsstandard sorgt.

Neben Frank Hamacher sind Torsten Rosumeck (links/Trockenbau)

und Guido Vroomen (Schreinerei) Ansprechpartner für die Kunden.

Damit

Sie sich um

Ihr Handwerk

kümmern können –

halten wir Ihnen den Rücken frei.

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Neue Firmenzentrale

von Drekopf glänzt mit

Energieeffizienz

Drekopf fühlt sich der Umwelt verpflichtet. Das

beweist das Entsorgungsunternehmen täglich an

seinen 16 Standorten, die für die Entsorgung nahezu aller Abfallarten zertifiziert sind. Im Oktober hat

Drekopf seine neue Unternehmenszentrale an der Borsigstraße in Mönchengladbach bezogen. Das Bürogebäude

setzt ökologisch neue Maßstäbe und genügt allen Anforderungen eines modernen Passivhauses.

Nicht nur bei der Entsorgung von unterschiedlichsten Materialien

wie Papier, Altfarben oder Chemikalien vertraut

Drekopf auf modernste Umwelttechnik. Die frisch bezogene

Firmenzentrale in den markant grünen Unternehmensfarben

ist ein Passivhaus der nächsten Generation. So kommt

der Neubau beispielsweise ohne klassische Heizung aus. Im

Sommer ist es angenehm kühl, im Winter dagegen behaglich

warm. Als Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses kann

der Neubau des Mönchengladbacher Architekturbüros bdmp

in Sachen Energieeffizienz Bestmarken setzen. Bei einem

jährlichen Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh pro

Quadratmeter und einem Primärenergiebedarf einschließlich

Warmwasser und Haushaltsstrom von unter 120 kWh pro

Quadratmeter ist der Energieaufwand für das Gebäude mit

einer Nutzfläche von 1.271 Quadratmetern minimal.

Die im Haus eingesetzte Teppichfliese verfügt über eine recycelte

Rückenkonstruktion und wird ausschließlich mit 100

Prozent erneuerbarer Energie produziert.

Drekopf hat rund 2,4 Millionen Euro für den Neubau investiert.

Daran waren fast ausschließlich Mönchengladbacher

Firmen beteiligt. „Danke, dass Sie an unsere Handwerker

gedacht haben“, lobte IHK-Präsident Heinz Schmidt bei der

feierlichen Eröffnung vor rund 100 geladenen Gästen aus

Wirtschaft, Politik und Verwaltung die lokale Ausrichtung

des Unternehmens.

Der Strom wird über eine Photovoltaikanlage eingespeist, die

Wärme produziert eine Sole-Wasser-Wärmepumpe. Eine mechanische

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt

noch einmal für eine Energieersparnis. Bei der Beleuchtung

wurde auf LED-Technik zurückgegriffen. Regenwasser wird

für die WC-Spülung und für die Außenzapfstellen verwendet.

Und recycelbar sind natürlich auch die Bodenbeläge.

„Das Naturprodukt Kautschuk wurde im Erd- und Obergeschoss

verwendet“, so Nicole Finger. Für die Mittelzone kam

Industrieparkett zum Einsatz.

„Dieses Gebäude ist ein Bekenntnis zur konsequent umweltfreundlichen

Unternehmensphilosophie unseres Unternehmens. Energieeffizienz

und Umweltverträglichkeit haben bei der Planung eine

bedeutende Rolle gespielt“, betont Drekopf-Geschäftsführerin

Nicole Finger.

Fotos: Detlef Ilgner

45


Arbeitsmedizinische Vorsorge und Betreuung

am Arbeitsplatz

Das nachhaltige gesundheitliche Wohlbefinden ist eine Grundvoraussetzung für eine dauerhafte

Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Belegschaft im Unternehmen.

Nach § 1 des Arbeitssicherheitsgesetzes

ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, neben

den Fachkräften für Arbeitssicherheit

auch Betriebsärzte oder Arbeitsmediziner

zu bestellen. Deren Einsatzzeit

richtet sich nach den Vorgaben der

DGUV Vorschrift 2 vom Januar 2011.

Regelungen zur angemessenen arbeitsmedizinischen

Betreuung von Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern enthalten

„Alles für gesunde Unternehmen.“

DEKRA Arbeitsmedizin.

weiterhin das Arbeitsschutzgesetz, die

Verordnung zur arbeitsmedizinischen

Vorsorge sowie weitere einschlägige

Verordnungen.

Ergänzend zur Beratung hinsichtlich

der Arbeitsplatzgestaltung und der

individuellen Arbeitsbedingungen

werden in der modernen Arbeitsmedizin

Stress- oder Störfaktoren identifiziert

Arbeitsmedizinische

Betreuung

und sinnvolle Gegenmaßnahmen

vorgeschlagen, wobei die individuelle

Konstitution der Arbeitnehmer – zum

Beispiel bei der beruflichen Wiedereingliederung

nach längerer Erkrankung –

Berücksichtigung findet. „Über die

Verpflichtungen hinaus liegt es auch

im eigenen Interesse der Arbeitgeber,

wirksame Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge

am Arbeitsplatz zu ergreifen“,

so Frau Dr. med. Kress-Sander, leitende

Arbeitsmedizinerin bei DEKRA in

Mönchengladbach. „Unabhängig von

den gesetzlichen Auflagen können

insbesondere dann sehr positive Effekte

erzielt werden, wenn ein betriebliches

Gesundheitsmanagement als Chance

für das Unternehmen und gleichzeitig

als Wertschätzung der Belegschaft

verstanden wird.“ Dazu zählen auch

die vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen

und das Angebot zu freiwilligen

Grippeschutz- oder Reiseimpfungen

im Betrieb.

Gesundheits-Checks

Reisemedizin

Erfahrene Ernährungs- und Sportwissenschaftler

der DEKRA beraten zu gesunder

Kost in Alltag und Kantine, geben Tipps

für Bewegung und Fitness und sorgen

so für ein abgerundetes betriebliches

Gesundheitsmanagement.

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Betriebliches

Gesundheitsmanagement

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Profitieren Sie von unserem umfassendem Service.

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Erfolgreiche Unternehmen, zeichnen sich durch leistungsfähige, gesunde und motivierte

Mitarbeiter aus. Bei uns finden Sie maßgeschneiderte Unterstützung für Ihr betriebliches

Gesundheitswesen, weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Unsere erfahrenen

Arbeitsmediziner stehen Ihnen direkt vor Ort als unabhängige Berater und Betriebsärzte

zur Seite. Sprechen Sie uns an – wir sind auch in Ihrer Nähe. Telefon: 02161.47956-0.

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Damit werden nicht nur das Wohlbefinden,

sondern auch die Motivation

und die Leistungsbereitschaft der

Belegschaft erhöht, was sich unter

Umständen in verringerten Fehlzeiten

ausdrückt.

Die frühzeitige Erkennung und Beseitigung

von Gesundheitsrisiken am

Arbeitsplatz vermeidet teure Ausfallzeiten,

wobei eine systematische

Gefährdungsbeurteilung und die Maßnahmenerarbeitung

zum Erreichen der

Schutzziele eine wichtige Voraussetzung

sind. Klarheit über die Belastung der

Belegschaft sichert oder steigert oftmals

die Leistung des Unternehmens

und gewährleistet gleichzeitig Rechtssicherheit.


Ärztliche Bestätigung im

Bonusheft kostenlos

Der neue Bundesmantelvertrag Ärzte regelt

es: Seit dem 1. Oktober darf für die Bestätigung

einer Vorsorgeuntersuchung keine

Gebühr mehr erhoben werden.

IKK classic: Gute Zahlen

und neue Leistungen

Eine positive Halbjahresbilanz macht es möglich:

Zum 1. Januar 2014 werden die Kassenleistungen

deutlich ausgebaut. Besonders Familien

profitieren von mehr Vorsorgemöglichkeiten.

Die IKK classic hat das erste Halbjahr 2013 mit einem Plus

von 126 Millionen Euro abgeschlossen. Einnahmen von

4.420,7 Millionen Euro standen bei Deutschlands größter

Handwerkerkrankenkasse Ausgaben von 4.294,7 Millionen

Euro gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet

das Unternehmen in den ersten sechs Monaten des

Jahres einen Anstieg der Leistungsausgaben um 6,3 Prozent

auf mehr als vier Milliarden Euro. Dazu trugen Mehraufwendungen

für Ärzte (+7,6 Prozent), für Arzneimittel (+6,6

Prozent) und für Krankengeld (+9,6 Prozent) bei. Größter

Ausgabensektor blieben die Krankenhäuser mit rund 1,476

Milliarden Euro. Die Verwaltungskosten der IKK classic stiegen

um vier Prozent.

Viele Krankenkassen belohnen termingerecht wahrgenommene

Vorsorgeuntersuchungen mit einem Bonus.

Als Nachweis dienen in der Regel Stempel und Unterschrift

im Bonusheft. In der Vergangenheit konnten

Ärzte dafür eine Gebühr verlangen. Nun haben sich

die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband

der Gesetzlichen Krankenversicherung auf

eine Kostenbefreiung dieser Dienstleistung geeinigt.

Seit Oktober 2013 gilt: Wird das Bonusheft zur Dokumentation

der gesundheitsfördernden Aktivitäten dem

Arzt in dem Quartal vorgelegt, in dem die Vorsorgeuntersuchung

stattgefunden hat, sind seine Unterschrift und

der Praxisstempel für den Patienten kostenlos. Am besten

daher das Bonusheft gleich zum Vorsorgetermin mitnehmen

und direkt nach der Untersuchung um die ärztliche

Unterschrift bitten.

Gesundheit ist unbezahlbar.

Bei welcher Krankenkasse kann

ich sie mir trotzdem leisten?

Extra-Leistungen erweitert

Bei seiner Sitzung im Oktober in Köln beschloss der Verwaltungsrat

einen deutlichen Ausbau der Kassenleistungen.

Für Gesundheitskurse und Extras wie Osteopathie oder

homöopathische Arzneien sollen jedem Versicherten statt

bisher 200 Euro künftig insgesamt 300 Euro zur Verfügung

stehen. Für Präventionskurse erhalten die Kunden in Zukunft

einen Zuschuss von jeweils bis zu 90 Euro (bisher 75 Euro),

zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft

werden mit weiteren 100 Euro im Jahr gefördert.

Bild: © Alexander Raths - Fotolia.com

Ebenso beschlossen wurde eine erweiterte Kostenübernahme

für künstliche Befruchtung und die Rufbereitschaft von Hebammen.

Auch das umfangreiche Bonussystem der IKK classic

umfasst nach dem Willen des Verwaltungsrats künftig noch

mehr Maßnahmen. Alle Leistungserweiterungen treten am

1. Januar 2014 in Kraft.

„Die neuen Mehrleistungen bekräftigen unseren Anspruch

als Familienkasse durch Angebote mit nachweislichem

Nutzen“, erläutert Matthias Triemer, Vorsitzender des Verwaltungsrates.

„Vorsorge und Prävention sind die zentralen

Bausteine dieser Strategie.“

Die Antwort liegt nah: Mit Bonus,

Gesundheitskonto und Wahltarifen

Vorteile von mehr als 1.000 apple sichern.

Regionaldirektion Niederrhein,

Pescher Straße 111 – 113, 41065 Mönchengladbach,

Tel. 0800 455 1111. Oder auf www.ikk-classic.de

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47


Mobile Organisation des Handwerksalltags

Smartphone und Tablet PC sind für viele mittlerweile zu unverzichtbaren Begleitern geworden.

Werden diese Geräte in die Betriebssoftware eingebunden, arbeiten sie sogar aktiv mit.

Bilder: Sage Software

Der Schreibtisch im Betrieb ist das Herzstück

jeder Unternehmung. Hier wird

das Betriebskapital verwaltet, der Lohn

angewiesen, eingekauft und abgerechnet.

Die Handwerksleistung wird währenddessen

bei den Kunden erbracht,

weit entfernt von diesem Schreibtisch.

Mobile Kommunikationsgeräte ersetzen

vor Ort mittlerweile Stift und Papier.

Mit ihnen lässt sich fotografieren und

dokumentieren, ein virtueller Datenspeicher

abfragen oder im Internet

recherchieren. Werden sie außerdem

mit den für den Außendienst wichtigen

Programmen der Betriebssoftware

bestückt und online mit dem Firmennetzwerk

verbunden, bieten sie eine

spürbare Erleichterung in der Auftragsbearbeitung.

Mit dem Handwerksprogramm HWP

hat der Anbieter Sage eine auf die

speziellen Anforderungen von Handwerksbetrieben

zugeschnittene kaufmännische

Softwarelösung entwickelt.

Das reibungslose Ineinandergreifen

der verschiedenen Funktionen von der

Aufmaßnahme bis hin zur Zielrechnung

steht dabei im Vordergrund. Den

gleichen Anspruch haben die Entwickler

an die Software für den mobilen

Service Sage mO gestellt. Er gewährt

auch unterwegs die volle Funktionalität

des Handwerksprogramms, sowohl

im mobilen Zugriff auf die Stammdaten

als auch in der Rückmeldung von

Smartphone oder Tablet PC an den

Betrieb. Ein Portalserver dient bei der

Datenübertragung als Vermittler und

Verteiler.

Softwareberater Harald Phlipsen, der in

Mönchengladbach kleine und mittelständische

Unternehmen bei der Optimierung

ihrer Verwaltungsprogramme

berät, kennt den Nutzen dieser Vernetzung

aus zahlreichen Praxisbeispielen:

„Wurden die auftragsbezogenen

Daten in unterschiedlichen Programmen

generiert, in diversen

Dateiformaten angelegt und dann

auch noch auf separaten Geräten

gespeichert, ist das manuelle

Zusammenführen eine zeitintensive

Angelegenheit. Systemlösungen

hingegen arbeiten schnell, automatisch

und ohne Übertragungsfehler.“

48


Steuer-Freigrenzen bei Betriebsveranstaltungen

Zum Jahresende finden in vielen Betrieben Weihnachtsfeiern statt. Ob Kegelausflug, Essen im

Restaurant oder geselliges Beisammensein in der Firma – der Fiskus schaut bei solchen Feiern

genau hin. Als Obergrenze gelten 110 Euro je Arbeitnehmer.

Nach geltender Rechtsprechung sind

„übliche Zuwendungen“ eines Arbeitgebers

an seine Mitarbeiter im Rahmen

einer betrieblichen Feier lohnsteuerund

sozialversicherungsfrei. Zu solchen

zählen zum Beispiel die Gewährung

von Speisen und Getränken oder die

Übernahme der Übernachtungs- und

Fahrtkosten. Auch Aufwendungen für

eine Eintrittskarte zu einer kulturellen

oder sportlichen Veranstaltung sind in

Ordnung, wenn die Aufwendungen

für die gesamte Feier den Betrag von

110 Euro je Arbeitnehmer (inklusive

Umsatzsteuer) nicht übersteigen und

nicht mehr als zwei Feiern im Jahr

stattfinden. Geht die Betriebsfeier über

diesen üblichen Rahmen hinaus, gehören

die gesamten Zuwendungen an die

Arbeitnehmer zum steuerpflichtigen

Arbeitslohn.

Wie der Bund der Steuerzahler

Deutschland e. V. informiert, hat der

Bundesfinanzhof im Oktober dieses

Jahres entschieden, dass Kosten für

den äußeren Rahmen einer Veranstaltung,

also z. B. Kosten für die

Organisation der Veranstaltung durch

eine Eventagentur oder Mietkosten

für den Saal, nicht in die 110 Euro-

Grenze einzubeziehen sind. Denn

diese Aufwendungen bereichern den

Mitarbeiter nicht, so die Richter (VI R

94/10). Zudem stellte das Gericht klar,

dass der Kostenanteil für mit eingeladene

Familienangehörige nicht in die

110 Euro-Grenze des Arbeitnehmers

einzurechnen ist (VI R 7/11). Nahmen

Ehepartner oder Kinder auch an dem

Betriebsfest teil, wurden die Kosten

bisher dem Arbeitnehmer zugerechnet,

d. h. die 110 Euro mussten dann

nicht nur für den Mitarbeiter, sondern

auch für seine Begleitpersonen reichen.

Nach der geänderten Rechtsprechung

sind die auf die Familienangehörigen

entfallenden Kosten nun nicht mehr in

die 110 Euro-Grenze des Mitarbeiters

einzubeziehen.

Die neue Rechtsprechung ist für Unternehmer

und Mitarbeiter günstiger, da

jetzt größerer Spielraum für die Planung

und Durchführung einer Betriebsveranstaltung

besteht. Um die steuerzahlerfreundliche

Rechtsprechung

über die entschiedenen Fälle hinaus

anwenden zu können, muss die Finanzverwaltung

die Urteile allerdings noch

für allgemein verbindlich erklären. Der

Bund der Steuerzahler hat die Verwaltung

bereits ausdrücklich aufgefordert,

dies umgehend zu tun.

THELEN THELEN

Steuerberatung

49


Entdeckergeist braucht eine sichere Basis

Kinder erleiden die meisten Unfälle zu Hause. Eltern sollten daher darauf achten, die vielen

kleinen und großen Gefahrenquellen in den eigenen vier Wänden abzusichern.

Foto: Signal Iduna

Jedes Jahr verletzen sich etwa 300.000 Kinder im häuslichen

Umfeld. Sei fallen, schneiden sich, verbrennen oder verbrühen

sich oder quetschen sich die Finger ein. Die meisten Unfälle

passieren im Kinderzimmer. Der zweitgefährlichste Ort ist die

Küche, kein Wunder, bietet diese doch eine Menge „Nahrung“

für den Entdeckerdrang der Kleinen. Dabei ist es gar nicht

so schwer, die Risiken zu mindern und den Nachwuchs so

vor Verletzungen zu schützen. Wer Ordnung hält, hat bereits

eine Menge getan. Das bedeutet beispielsweise, Scheren,

Messer, Feuerzeuge und Anzünder immer sorgfältig wegzu-

räumen, keine Kabel von Elektrogeräten herunterhängen zu

lassen oder Küchengeräte nach Gebrauch außer Reichweite

von Kinderhänden zu stellen. Darüber hinaus sollten Fenster,

Zimmertüren, Schränke und Schubladen gesichert sein, etwa

mit Stoppern oder Schließ- und Hakensystemen. Scharfe

Kanten lassen sich zum Beispiel mit Gummiaufsätzen abrunden;

für den Herd ist ein Gitter ratsam. Standregale oder

Schrankelemente, die zum Klettern einladen, sollten fest in

der Wand verankert sein.

Für Steckdosen gibt es ebenfalls verschiedene Sicherungssysteme.

Der TÜV rät allerdings von nachträglichen Montagen

ab, sondern empfiehlt von vornherein Steckdosen, die bereits

werkseitig kindersicher aufgebaut wurden. Chemikalien

wie Putzmittel und Abflussreiniger, aber auch Medikamente

müssen sicher aufbewahrt werden. Sie gehören zumindest in

abschließbare Schränke. Teppiche sollten an der Unterseite

mit einem Rutschstopp versehen sein oder auf einer Gummimatte

liegen, damit sie sich beim Toben nicht in tückische

Stolperfallen verwandeln. Außerdem ist es ratsam, die Türen

der Zimmer geschlossen zu halten, in denen sich gerade

keiner aufhält.

Für die private Absicherung gegen Unfälle bietet die Signal

Iduna den „Pfiffikus Kinderschutz“ an. Dieser ist in drei

abgestuften Varianten zu haben, gilt weltweit, rund um die

Uhr und enthält spezielle Leistungserweiterungen für Kinder.

So ermöglicht bereits das obligatorisch mitversicherte Reha-

Management nach einem schweren Unfall ab dem Tag der

Meldung eine individuelle und zielgerichtete Versorgung.

50

Die Pfiffikus-Pakete Plus und Top enthalten darüber hinaus

den Zusatzbaustein „Reha Plus-Junior“. Dieser beinhaltet

zahlreiche Leistungserweiterungen wie den behindertengerechten

Umbau von Wohnung und Auto. Außerdem organisiert,

vermittelt und zahlt die Signal Iduna etwa Bewegungstherapie,

persönliche Reha-Trainer und auch geeignete Fitnessstudios

für eine bestimmte Zeit und vieles mehr. Pfiffikus

hält darüber hinaus auch noch Vorschläge zur sinnvollen

Erweiterung der Gesundheits- und Altersvorsorge parat.


Wir wissen: Zahlen sagen längst

nicht alles. Die Menschen und ihre

Fähigkeiten zählen. Willkommen als

unser Firmenkunde: Sie wachsen,

wir finanzieren.

Geschäftsideen

brauchen Strategie.

Und eine Bank,

die das versteht.

W i r.

G l a d b a n k e r

Wenn alles so ist, wie Sie es gern haben,

sorgen wir dafür, dass alles so bleibt,

wie es ist.

Sie haben schon viel erreicht. Dafür haben Sie hart gearbeitet. Aber

haben Sie auch alles getan, um das Erreichte zu schützen? Damit Sie

Ihren Lebensstandard ganz entspannt genießen können, brauchen Sie

jetzt Sicherheit. Die Sicherheit, dass Ihr Leben und das Ihrer Lieben

auch dann lebenswert bleibt, wenn tatsächlich mal etwas Unvorhergesehenes

passieren sollte. Lassen Sie uns darüber reden, damit wirklich

alles so bleibt, wie es ist.

Das Realisationsteam

der KREIHA INFO

wünscht Ihnen ein

frohes Fest und

einen guten Start

ins neue Jahr.

Filialdirektion Mönchengladbach

Speicker Straße 13, 41061 Mönchengladbach

Telefon (02161) 9 36 90-8, Fax (02161) 9 36 90-32

Redaktion

Julia Kreuteler

koordiniert, realisiert

und bringt die Sache

sprachlich auf den Punkt.

redaktion@kreiha-info.de

Tel.: 02166 981206

www.kreiha-info.de

Anzeigen

Jochen Schumm

verschafft Magazin

und Anzeigen

die erforderliche

Aufmerksamkeit.

anzeigen@kreiha-info.de

Tel.: 0162 2347092

Grafik

Ulrich Schumm

baut auf, bringt Farbe

ins Spiel und schärft den

Blick fürs Wesentliche.

grafik@kreiha-info.de

51


Wir kümmern uns.

Ihr Ansprechpartner

Bernd Berater

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0 21 66 / 558-8

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18.11.2011

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