Regionale Oasen - RegJo Hannover

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Regionale Oasen - RegJo Hannover

Das Magazin für die Region Hannover Ausgabe Nr. 16 II /2013 5,00 €

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Regionale Oasen

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Regionale Oasen

Es sind diese unvergesslichen Orte und Menschen, die im Alltag

zu Oasen der Ruhe, der Arbeit und der Kreativität werden.

Wer sich in der Region Hannover auf die Suche nach dem Besonderen

macht, der wird hier in vielerlei Hinsicht fündig. Ob Orte,

Menschen oder wirtschaftliche Kreativität – verblüffend oft folgt

man hier nicht dem Mainstream, sondern findet eigene Antworten

auf die Fragen unserer Zeit. In dieser Ausgabe des RegJo Hannover

haben wir uns gleich in mehrfacher Hinsicht die Frage nach dem

Besonderen gestellt. Und wir sind fündig geworden bei dem international

erfolgreichen Maler Robert Hettich aus Langenhagen, der

gerade seine Ausstellung in Malmö vorbereitet hat. Wir sind fündig

geworden bei echten Oasen der Erholung und des Sports auf

den besten Golfplätzen in der Region. Wer beruflich oder privat das

Besondere sucht, um eine Tagung zu veranstalten oder eine Feier

auszurichten, ist in dieser Ausgabe auch richtig, da wir die besten

Locations besucht und zusammengestellt haben.

Das aktuelle Spezial im RegJo Hannover beschäftigt sich mit

der Frage, inwieweit man auch in Zukunft an die besonderen und

qualifizierten Menschen kommt, die der Erfolgsgarant eines jeden

Unternehmens sind. Fachkräftemangel ist als Negativschlagwort

in aller Munde – aber wie können wir diesem Problem begegnen,

wie können wir mit Weitsicht gegensteuern und welche Lösungsvorschläge

hält die Region Hannover bereit?

In seiner Kolumne beschäftigt sich Dr. Arno Brandt von der

CIMA, dem Kompetenzzentrum für Stadt- und Regionalentwicklung

in der Region Hannover, mit der Demografie und deren Auswirkung

auf den Kampf um die besten Köpfe. Und schließlich setzen

wir unsere Serie fort und präsentieren die Region Hannover Ost

mit ihren Highlights. Wir wünschen Ihnen informative und kurzweilige

Lektüre mit der neuen Ausgabe des RegJo Hannover.

Stefanie Stüting

Chefredaktion

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w w w . j a l o u c i t y . d e

RegJo Hannover: Der Wettbewerb zwischen den Standorten

in Europa wird härter. Die klare Positionierung und Profilierung

einer Region sichert ihr Bestehen in diesem Wettbewerb.

RegJo berichtet über Wirtschaft, Kultur und Politik in der Region

Hannover und erhöht so die Identifikation der Menschen mit

der Region. So gewinnt der Standort Region Hannover weiter

an Attraktivität bei Bewohnern und Investoren.

Cover © Heinrich Hecht


4 inhalt regjo hannover REgjo hannover inhalt 5

70 Die besten Adressen der Region

40 Bildung für die Zukunft

88 Hannover Ost

12 Pure Energie

Mit hervorragenden Hotels, aufsehenerregenden Eventlocations

und maßgeschneiderter Organisation bietet die Region ideale

Veranstaltungsorte für Tagungen, Kongresse oder Incentives.

Unternehmen, Institutionen und Verbände wirken

mit neuen Konzepten in der Aus- und Weiterbildung

dem Fachkräftemangel entgegen.

Mehr als 114.400 Menschen leben in der

Region Hannover Ost. RegJo vor Ort in

Sehnde, Lehrte, Uetze und Burgdorf.

Mit seinen Bildern verzaubert der in Langenhagen lebende

Künstler Robert Hettich sein Publikum. RegJo hat mit ihm

über die Energie des Malens gesprochen.

Bilder: Martin Diepold, Sennheiser, BildPix.de – Fotolia.com,

Marco Bühl

Wirtschaft

Politik & Soziales

Technik & Wissenschaft

Land & Umwelt

Kultur

Freizeit & Sport

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Neueröffnung: Im Juni hat die CarUnion

GmbH das AutoZentrum West übernommen

und ist nun auch in Barsinghausen vor Ort.

Druck-Experten: BWH GmbH – Die Publishing

Company: damit die Botschaft ankommt.

Ein Keks erobert die Welt: Vor über 120

Jahren in Hannover gegründet, ist die Firma

Bahlsen ein erfolgreiches Familienunternehmen

und Global Player zugleich.

Fit für die Welt: Die Carl Duisberg Centren

qualifizieren für den internationalen Markt.

Netzwerken: Die zweite Nacht der Unternehmen

in Hannover bringt Arbeitgeber und

Fachkräfte zusammen.

Mehr als nur Catering: Das Hannoveraner

Cateringunternehmen „Der Party Löwe“ ist

seit 16 Jahren erfolgreich am Markt.

Die besten Adressen der Region: Die Region

Hannover gehört unter den deutschen

Metropolen zu den Top Ten-Favoriten der

Veranstaltungsbranche.

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3 Köpfe – Drei Meinungen: Die drei Kandidaten

für die Oberbürgermeisterwahl im September

stellen sich vor.

Demografiefest: Eine Initiative wappnet Einzelhändler

für den demografischen Wandel.

b.i.b. International College: Das b.i.b. bereitet

angehende Fachinformatiker auf die IHK-

Abschlussprüfungen vor.

Bildung für die Zukunft: Auch in der Region

Hannover könnten in den nächsten Jahren

Fachkräfte rar werden.

Alles Theater oder was?: Die Sparkasse

Hannover vermittelt ihren Auszubildenden

„Blicke über den Tellerrand“.

Die automobile Zukunft mitgestalten:

Die Volkswagen AG bietet rund 30 verschiedene

Ausbildungsmöglichkeiten sowie knapp

20 duale Studiengänge.

Right Potentials gesucht: Der

Personalmarketing experte Andreas Pippig

von der Nord / LB im RegJo-Interview.

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Joudid: Das Start-up Joudid ist seit Februar

online und vermittelt lokale Micro-Jobs.

Hochwasserschutz: Ingenieure aus Hannover

liefern Grundlagen für den mobilen Flutschutz

des Whitney Museum in New York.

Hightech-Neubau: Technologie Zentrum im

Wissenschafts- und Technologiepark Hannover

eröffnet.

IdeenExpo: Vom 24. August bis zum 1. September

findet die 4. IdeenExpo statt. RegJo

sprach mit dem Geschäftsführer Jan Schulz.

Kolumne: Dr. Arno Brandt vom CIMA Institut

für Regionalforschung erklärt, welche Auswirkungen

der demografische Wandel auf die

Region Hannover hat und haben wird.

Erster Funkkontakt: In Neustadt am Rübenberge

wurde der erste Funkkontakt zwischen

den USA und Europa hergestellt.

Erfindung: Ferdinand Sichel entwickelte

auf Basis von Pflanzenstärke den ersten

gebrauchsfertigen Tapetenkleister.

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39

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81

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Smartes Gewerbe: Attraktive, citynahe

Grundstücke im Gewerbegebiet Seelze-Süd

Immengarten.

Handwerk: Für die Zukunftsfähigkeit des

Handwerks spielt die Ausbildung von qualifiziertem

Nachwuchs eine entscheidende Rolle.

Karriere-Tipp: Strategisch denken, praktisch

handeln: Stadtmarketing studieren in Kassel.

Zuverlässig zum Abitur: Als Internatsgymnasium

legt das Pädagogium Bad Sachsa Wert

auf eine gute Lernatmosphäre.

Zuhause auf Zeit: Die „Schloss Residenz“

bietet ein luxuriöses Quartier auf Zeit.

Serviceorientiert: Das Radisson Blu bietet

mit „Experience Meetings“ ein neues Konzept.

Wasserturm: Perfekt für Veranstaltungen:

Industrieller Charme und drei Eventebenen.

Region Hannover Ost: In den Städten und

Gemeinden der Region Hannover Ost findet

sich die perfekte Mischung aus Natur, Kultur

und Wirtschaft. RegJo vor Ort.

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11

12

81

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98

98

Mobile Welten: Das Projekt EilersWerke

schafft den Brückenschlag zwischen gestern,

heute und morgen.

Kulinarische Botschafter: Fünf Produkte

aus der Region Hannover wurden als „Kulinarische

Botschafter Niedersachsen 2013“

ausgezeichnet.

Pure Energie: Robert Hettich ist auf dem

internationalen Kunstmarkt ein bekannter

Name. RegJo hat den in Langenhagen lebenden

Künstler getroffen.

Hommage: Das Goldschmiedeatelier

Schmuck-Ideen kreiert Herrenhausen-Ring.

Kalender: Die kulturellen und sportlichen

Höhepunkte des nächsten Vierteljahres.

Pionier: Als einer der ersten warb Hermann

Bahlsen mit einer Leuchtreklame für seine

Produkte.

Heinz Erhardt : Der Komiker, Musiker, Dichter

und Schauspieler verbrachte einen Teil

seiner Kindheit in der Region Hannover.

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Der Ruf der Eisen: Rund 20 exzellente

Golf anlagen mit abwechslungsreichen

Course-Designs lassen jedes Golferherz

höher schlagen. Auch für Einsteiger gibt

es unkomplizierte Angebote.

Rehburg-Loccum: Golfen zwischen meditativer

Natur und sportlichem Wettkampf.

Golfjubiläum: Der Golfclub Isernhagen feiert

in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag.

Golfgesundheit: Das Eisenhauer Training

beugt gesundheitlichen Risiken des

Golfsports vor.

Neue Impulse für den Leistungssport:

Die Continental AG fördert im Rahmen der

Initiative ProSportHannover den leistungsorientierten

Sport in der Region Hannover.

Romantic Garden: Vom 9. bis 11. August 2013

findet auf dem Rittergut Remeringhausen das

Parkfestival Romantic Garden statt.

Holiday on Ice : Die größte Eisshow der Welt

ist vom 27. November bis 1. Dezember zu Gast

in der TUI Arena.


egjo hannover meinung 7

IHRE ZUKUNFT IM

Gewerbeflächen im Dreieck Hamburg, Hannover, Bremen

3 Köpfe – Drei Meinungen

Der Nachfolger von Ministerpräsident Stephan Weil als Rathauschef der Landeshauptstadt soll parallel zur

Bundestagswahl im September gewählt werden. Drei Kandidaten bewerben sich für das Amt.

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Matthias Waldraff, Spitzenkandidat des CDU Kreisverbandes in Hannover:

„Ich möchte ein echter Bürgeranwalt für die Hannoveranerinnen

und Hannoveraner sein. Für mich ist alleiniger Maßstab, was

das Beste für die Menschen in Hannover ist. Politik ist immer eine

Sache sozialer Verantwortung. Deshalb müssen wir uns vor allem

um die Familien, die arbeitenden Mütter und Väter, um Arbeitslose

und um junge Menschen kümmern, die einen Arbeitsplatz suchen.

Das bedeutet auch, dass wir große Anstrengungen unternehmen

müssen, um die fehlenden Kinderbetreuungsplätze in Hannover

zu schaffen. Ich will mich gleichermaßen einsetzen für verlässliche

Schulen, für gute Rahmenbedingungen unserer Wirtschaftsunternehmen

als verlässliche Arbeitgeber, für Sicherheit, Mobilität,

bezahlbare Wohnungen, hochwertige medizinische und pflegerische

Versorgung sowie für Sport- und Freizeitangebote.“

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Bilder: Tom Figiel, Sven Brauers, Dominik Butzmann

Lothar Schlieckau, Spitzenkandidat von Bündnis 90 / Die Grünen

Stadtverband Hannover: „Ich trete an, um meine langjährige politische

Erfahrung zum Wohl der Menschen in die Stadtpolitik einzubringen.

Ich will Hannover ökologisch und wirtschaftlich voranbringen

und dabei alle Menschen mitnehmen – nur so kann

eine hohe Lebensqualität für alle gewährleistet werden. Die wirtschaftliche

Entwicklung muss mit der Schaffung fair bezahlter

Arbeit einhergehen. Mit Nachdruck werde ich mich dafür einsetzen,

dass der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz sichergestellt

wird und die Maßnahmen zur Schaffung bezahlbarer Wohnungen

für alle verstärkt werden. Außerdem werde ich mich für

Bildungsgerechtigkeit, den Generationendialog und die Beschäftigung

von MigrantInnen in Verwaltung und öffentlichen Betrieben

stark machen.“

Stefan Schostock, SPD-Spitzenkandidat in Hannover: „Ich lebe seit

über 40 Jahren in Hannover. Alles was ich bisher an beruflichen und

politischen Erfahrungen gesammelt habe, möchte ich gerne in Hannovers

Entwicklung einbringen. Ich stehe für einen offenen Dialog,

für eine sozial gerechte und nachhaltige Entwicklung aller Generationen

in Hannover und für gute Bildung, gute Arbeit, lebenswerte

Umwelt und eine Stadtentwicklung, die Hannover noch attraktiver

macht. Das unbestrittene Wachstum dieser Stadt muss qualitativ

wertvoll gestaltet werden. Nach meiner Wahl zum Oberbürgermeister

plane ich ein stadtübergreifendes Bündnis mit Unternehmen

und Wissenschaft zur Fachkräftesicherung, ein vorgezogenes Straßensanierungsprogramm,

um die wichtige verkehrliche Infrastruktur

zu sichern und ab Januar 2014 den Beginn eines Dialogs über

ein Stadtentwicklungsprogramm Hannover 2030.“


8 magazin regjo hannover REgjo hannover magazin 9

L o c at i o n

w i r t s c h a f t

S ta r t- U p

Auszeichnung

In der Ausgabe

RegJo Hannover

1/2013

wurde erstmals

ein Hannover-

Spezial der

Gelben Seiten

eingebunden.

Jetzt wurde

die Schlütersche für diese Kooperation

mit dem RegJo Hannover vom Verband

Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien

mit dem Silber-Preis ausgezeichnet.

Der Preis ist eine Auszeichnung

für innovative Leistungen

auf dem Gebiet der Auskunfts- und

Verzeichnismedien. Es werden unter

anderem die Kriterien Neuartigkeit,

Nutzungsqualität, Informationstiefe,

Image-Wirkung und Anmutung / Ästhetik

bewertet.

Julia Schmidt wurde

mit dem 10.000 Euro

dotierten Sparkassen-

Kunstpreis ausgezeichnet.

Die in Hannover und

Stuttgart lebende Künstlerin erhält die

zweijährlich vergebene Auszeichnung

für die besondere Verbindung von Malerei,

konzeptueller Kunst, Fotografie und

Zeichnung in ihrer Arbeit.

Dr. Reinhard Spieler

wird der neue Direktor

des Sprengel Museums

Hannover. Am 1. Februar

2014 tritt er die Nachfolge

des noch amtierenden Direktors

des Sprengel Museums, Prof. Dr. Ulrich

Krempel, an und übernimmt damit die

Leitung eines der führenden Museen

zeitgenössischer Kunst.

Prof. Madjid Samii

erhält den mit 15.000

dotierten Leibniz-Ring

2013. Der Presse Club

Hannover verleiht die

Auszeichnung an den Neurochirurgen

insbesondere für sein Projekt „Afrika

100“, bei dem Paten aus Deutschland

die Ausbildung von Neurochirurgen in

Afrika finanzieren.

Mobile Welten

Das Projekt EilersWerke schafft auf dem Werksgelände des ehemaligen Louis Eilers

Stahlbauunternehmen den Brückenschlag zwischen gestern, heute und morgen.

Erlebnismuseum, Veranstaltungslocation,

Oldtimerwerkstatt und -verkauf, thematische

Präsentation aus Wissenschaft und

Forschung, Ansiedlung alter Gewerke,

Ausbildungsaktivitäten in Kooperation mit

regionalen Schulen – auf dem historischen

Werksgelände des ehemaligen Louis Eilers

Stahlbauunternehmens in Hannover-Ledeburg

entsteht mit den EilersWerken gerade

eine bunte Erlebniswelt zum Thema Mobilität.

Im Fokus steht dabei die Erlebbarkeit

von Mobilität nach dem Motto „nicht nur

sehen, sondern ausprobieren“.

Mit 68.000 Quadratmetern Areal,

der historischen EilersHalle – das 15.000

Quadratmeter große Kernstück – und dem

unter Denkmalschutz stehenden Wasserturm

stellen die EilersWerke eine beeindruckende

Optik und Fläche dar. Die im

Jahr 1901 erbaute Industriehalle war einst

„Werkstatt“ für Stahlkonstruktionen und

-fertigungen mit bis zu 1.500 Mitarbeitern.

Louis Eilers Stahlbau schaffte monumentale

Bauwerke, unter anderem die Fischauktionshalle

in Hamburg, den Leipziger

Hauptbahnhof, die Fehmarnsundbrücke,

die Sternwartenkuppel in Rom, die Lille-

Belt-Brücke über den kleinen Belt und die

alte Markthalle Hannovers. 2011 wurde

das historische Areal von den neuen Eigentümern

erworben. Nach den Sanierungsarbeiten

fand im September 2012 mit der

VW Welcome Night zur IAA Hannover die

erste Veranstaltung statt. Aktuell präsentieren

die EilersWerke die Ausstellung „100

Jahre Harley“ mit authentischen Szenerien

und originalen Motorrädern der Epochen,

unter anderem das älteste „Milwaukee-Eisen“

von 1918 aus Belgien. Darüber

hinaus beherbergen die historischen Hallen

seit Mai 2013 die Exponate des Verkehrs-

und Technik-Museums Stade.

Das Konzept kommt an. Alexander

Giese, Geschäftsführer Firma Giese,

bringt es auf den Punkt: „Was für ein Brückenschlag:

Historie, Ausstellung und

Oldtimer begeistern. So ein Projekt hat

Hannover gefehlt. Das ist ein Anziehungsmagnet

für die ganze Familie. Wenn Herzblut

arbeitet, kann die Stimmung kaum

besser sein. Hoffentlich der Beginn einer

neuen Ära in Hannover.“

KL

Weitere Informationen über die Initiative „EilersWerke – Mobile Welten“, das Konzept,

die Visionen und die aktuellen Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.eilerswerke.de

CarUnion GmbH: Neueröffnung

Neuer Name, neues Team und neues Outfit – im Juni hat die CarUnion GmbH das

AutoZentrum West übernommen und ist nun auch in Barsinghausen vor Ort.

Ob Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten,

Reifenservice, Abgas- und Hauptuntersuchung,

Fahrzeugaufbereitung,

La ckierungsarbeiten oder Scheibenreparaturen

– die CarUnion GmbH bietet umfangreiche

Werkstatt- und Serviceleistungen

für alle Fahrzeug-Fabrikate an. Darüber

hinaus verfügt CarUnion über ein breites

Angebot von Neuwagen über Gebrauchtwagen

bis hin zu Nutz- und Elektrofahrzeugen.

Christian Junge, Filialleiter Barsinghausen:

„Unser Service richtet sich an alle

Fahrzeugmarken. Nichtsdestotrotz machen

wir keinen Hehl daraus, dass uns die Marken

Renault und Dacia besonders am Herzen

liegen.“ Im Juni hat der Fachhändler

das AutoZentrum West in der Steinklippenstraße

2 im Gewerbegebiet Mühlenkämpe

übernommen. Damit ist Renault

zusammen mit seiner Tochter Dacia wieder

zurück in Barsinghausen. Christian

Junge freut sich: „Rund zehn Jahre hat es

Renault in dieser Form vor Ort nicht gegeben.“

Die Übernahme des AutoZentrums

West verlief reibungslos. Junge: „Alle früheren

Mitarbeiter sind beruflich versorgt.

Einen Mitarbeiter und einen Azubi haben

wir übernommen. Insgesamt beschäftigen

wir in Barsinghausen rund zehn Mitarbeiter.“

Im Rahmen der Neueröffnung präsentierte

die CarUnion GmbH zwei neue

Modelle von Renault. Der Renault Captur

und das Elektroauto Renault ZOE (auf dem

Bild) fanden unter den rund 100 Besuchern

großes Interesse.

Die Geschichte des Unternehmens

beginnt 1931 mit der Gründung des Motorinstandsetzungsbetriebes

Henze. Mit viel

Know-how und guter Kundenorientierung

kann sich das Unternehmen Henze bereits

in frühen Jahren am Markt behaupten

und unterschreibt 1967 einen Händlervertrag

mit Renault, der bis heute besteht. Die

Filiale in Döhren im Süden Hannovers ist

der älteste Standort in der mehr als über

70-jährigen Erfolgsgeschichte. Neben dem

Gebrauchtwagenzentrum in der Vahrenwalder

Straße 286 ist das ehemalige Auto-

Zentrum West in Barsinghausen bereits die

dritte Filiale von CarUnion. Mit dem Partner

„Autotag“ vergrößert sich das automobile

Netzwerk der Experten zusätzlich.HK

Weitere Informationen über die CarUnion GmbH, das Leistungsangebot und Produktportfolio

sowie einen Überblick über alle Filialen finden Sie im Internet unter www.carunion.de

Joudid

Das Start-up Joudid ist seit Februar

online und vermittelt lokale Micro-Jobs.

Rasenmähen, Autowaschen, Hausputz

oder Einkäufe – dies alles sind Dinge, die

im Alltag viel Zeit kosten und besonders

für Berufstätige an der ohnehin knappen

Freizeit nagen. Auf der anderen Seite gibt

es Menschen wie Studenten, Rentner oder

Arbeitssuchende, die auf einen Nebenverdienst

angewiesen sind. Jobanbieter und

Jobinteressierte leben oft in unmittelbarer

Nachbarschaft, ohne von einander zu

wissen. Die Gründer des Hannover Startups

Joudid, Dirk Bahlke, Svend Lessmann

und Kevin Trupke, möchten beide Gruppen

auf ihrer Online-Plattform zusammenführen

und so auch das nachbarschaftliche

Miteinander fördern. Bahlke: „Wir hatten

das Gefühl, dass viele Menschen im Alltag

nicht mehr genug Zeit haben, sich um

die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern,

beispielsweise Zeit mit der Familie zu verbringen

oder sich selbst eine Ruhepause zu

gönnen.“ Die sogenannten Micro-Jobs können

auf der Vermittlungsplattform Joudid

ausgeschrieben werden. So lässt sich Hilfe

aus der Nachbarschaft schnell und unkompliziert

finden.

HS

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.joudid.com

Bilder: Schlütersche Verlagsgesellschaft, Dirk Meussling, Stadt Hannover, Silvia Helena Menezes-Janssen, EilersWerke – Mobile Welten

Bilder: Renault, Joudid


10 magazin regjo hannover REgjo hannover magazin 11

t e c h n i k

D e m o g R A F I E

W I S S E N S C H A F T

s e e l z e

u n t e r n E H M E n

Hochwasserschutz

Ingenieure aus Hannover liefern Grundlagen

für mobilen Flutschutz in New York.

Da das Whitney Museum of American Art

in New York – bekannt durch Künstler

wie Edward Hopper, Richard Avedon und

Keith Haring – mit mehr 19.000 Kunstwerken

raumtechnisch an seine Grenzen stößt,

entsteht am Hudson River ein von Stararchitekt

Renzo Piano entworfener Neubau.

Doch der Rohbau hat durch den Hurrikan

Sandy im Oktober 2012 erhebliche Schäden

erlitten: Die komplette Baustelle stand

damals unter Wasser. Um in Zukunft besser

vor Hochwasserschäden geschützt zu

sein, soll nun ein Flutschutz entwickelt

werden. Das technische Know-how dafür

kommt von den Ingenieuren des Franzius-Instituts

für Wasserbau und Küsteningenieurwesen

der Leibniz Universität.

Die Hannoveraner haben die fachwissenschaftlichen

Bemessungsgrundlagen für

den Schutz geliefert und in enger Abstimmung

mit dem Planungsbüro WTM Engineers,

Hamburg, zusammengearbeitet. Der

mobile Flutschutz soll nur bei Bedarf und

auf Frühwarnung der nationalen Wetterbehörden

aufgestellt werden. Prof. Torsten

Schlurmann, Direktor des Franzius-Instituts:

„Nach jetziger Einschätzung sollte der

individuelle Objektschutz für einen Hurrikan

der Kategorie II ausreichen.“ HK

Demografiefest

Projektinitiative wappnet Einzelhändler

für den demografischen Wandel.

Der mittelständische Einzelhandel steht

angesichts des demografischen Wandels vor

großen Herausforderungen: Während Kunden

und Beschäftigte älter werden, wird es

zugleich immer schwieriger, qualifizierte

Nachwuchskräfte zu finden.

Vor diesem Hintergrund hat der Handelsverband

Hannover gemeinsam mit zwei

Partnern, der Soziale Innovation GmbH

und der ESTA-Bildungswerk gGmbH, das

Projekt „mit.handeln – demografiefester

Mittelstand“ auf den Weg gebracht. Ziel ist,

den mittelständischen Einzelhandel demografiefest

zu machen und so seine Wettbewerbsfähigkeit

langfristig zu sichern.

Nachdem das durch den Bund und

die EU geförderte Projekt im März 2013

mit einer Auftaktveranstaltung im Handelshaus

startete, werden nun in über 20

Unternehmen Bestandsanalysen durchgeführt

und die individuellen Weiterbildungsbedarfe

ermittelt. Passgenaue Schulungen

rund um das Thema demografischer Wandel

sollen die Unternehmen dabei unterstützen,

die anstehenden Herausforderungen

erfolgreich zu bewältigen.

HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.hv-hannover.de

Hightech-Neubau

Technologie Zentrum im Wissenschaftsund

Technologiepark Hannover eröffnet.

Im Juni wurde mit der Eröffnung des Technologie

Zentrums (TZ) eine neue Ära der

25-jährigen Hightech-Förderung in Hannover

eingeläutet. Ein Jahr dauerte die Bauzeit

an dem 8,5 Millionen teuren Gebäude,

das Heimat von 40 Unternehmen, vor

allem aus den Bereichen Produktionstechnik

und Optische Technologien, werden

soll. Bestehend aus drei Gebäudeteilen mit

einer Gesamtfläche von 3.000 Quadratmetern

bietet das TZ mit seinen 80 Büros, elf

Werkstätten und zehn Laboren technologieorientierten

Start-ups die Möglichkeit

zur Firmengründung. Besonders kleine und

mittlere Betriebe sollen in der Forschung

und Entwicklung unterstützt werden. Der

Neubau ist technisch auf dem allerneuesten

Stand und zeichnet sich durch eine Bauweise

nach modernsten Energieeffizienz-Standards

aus. Gelegen inmitten einer attraktiven Forschungs-

und Wissenschaftslandschaft, ist

das TZ das Herz des neuen 28 Hektar großen

Wissenschafts- und Technologieparks.

Hauke Jagau, Regionspräsident der Region

Hannover: „Der neue Hightech-Campus und

besonders das neue TZ werden das Technologie-Cluster

im Nordwesten Hannovers weiter

stärken. Davon profitiert die gesamte Region

Hannover.“

HS

Smartes Gewerbe

Attraktive, citynahe Grundstücke im Gewerbegebiet

Seelze-Süd Immengarten.

„Aufstrebender Baugrund sucht smartes

Gewerbe“ – unter diesem Slogan bietet die

Stadt Seelze Grundstücke im Gewerbegebiet

Seelze-Süd Immengarten an. Aber:

Dies ist nicht nur ein Slogan, denn hier bietet

Seelze innovativen mittelständischen

Unternehmen, Investoren und Existenzgründern

direkt vor den Toren Hannovers

individuell zugeschnittenen Raum zur

Ansiedlung oder Erweiterung ihrer Unternehmen

in einem landschaftlich reizvollen

Umfeld.

In Nähe zu Autobahn, Bundesbahn

und Kanal an der B441 gelegen, findet

sich ein gutes Umfeld für Betriebe; auch

eine Betriebsleiterwohnung ist hier zulässig.

„Wohnen und Arbeiten“ lässt sich in

Seelze gut verwirklichen – auch das vielfältige

Kultur- und Freizeitangebot kann sich

sehen lassen. Die Wirtschaftsförderer der

Stadt Seelze beraten, vermitteln die richtigen

Ansprechpartner vor Ort und begleiten

Sie im Ansiedlungsprozess von der ersten

Idee bis über den ersten Spatenstich hinaus.

Nutzen Sie diesen Service – die Stadt

Seelze freut sich auf Sie!

HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.seelze.de

Druck-Experten

BWH GmbH – Die Publishing Company:

damit die Botschaft ankommt.

Drucken ist nur ein Weg bei der Veröffentlichung

von Informationen. Daher bedient

BWH alle Kanäle, die ein Kunde für seine

Geschäftskommunikation braucht. Das

kann ein Mailing sein oder ein E-Mail-

Newsletter, ein Blog, ein Internetportal

oder ein Post auf Facebook – möglichst

alles aus einer Datenquelle und einfach zu

bedienen.

BWH GmbH – Die Publishing Company

ist ein moderner Mediendienstleis ter, der

auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblickt.

Die Firma wurde 1945 in Hannover

am „Schwarzen Bären“ gegründet. Heute

bietet BWH neben klassischer Druckerei

auch moderne Cloud- und Server-Lösungen.

Im Rahmen des praktisch Möglichen

hat Nachhaltigkeit hier Tradition. Bereits

vor 17 Jahren wurden am Standort eine

Dachbegrünung, Regenwasserversickerung

und Kompensationsflächen für Bodenversiegelung

berücksichtigt. Inzwischen druckt

das Unternehmen klimaneutral nach dem

Climate Partner Prozess und nutzt ausschließlich

Ökostrom aus 100 Prozent

erneuerbarer Energie.

HK

Weitere Informationen über die Publishing

Company im Internet unter www.bw-h.de

Kulinarische

Botschafter

Zum vierten

Mal zeichnete

Ministerpräsident

Stephan Weil Anfang Juni rund 27 Unternehmen

als „Kulinarische Botschafter

Niedersachsen 2013“ aus. Auch fünf

Produkte aus der Region Hannover sind

unter den Preisträgern. Der familiengeführte

Milchhof Hemme aus Sprockdorf

ist gleich mit zwei Produkten dabei.

Neben dem Naturjoghurt Mild wurde

auch die tagesfrische Vollmilch prämiert.

Eine Innovation ist der Milchbeutel: Sein

40-prozentiger Kreideanteil minimiert

den Kunststoffbedarf und

sorgt für seine Standfestigkeit.

Die Herstellung

ist ressourcenschonend

und das Abfallvolumen

reduziert sich im Vergleich

zu Milchkartons um 66

Prozent. Nachdem bereits 2012 die

Schokomilch ausgezeichnet wurde,

haben nun drei Hemme-Produkte den

Botschafterstatus. Auch die Hannoversche

Kaffeemanufaktur ist ein Wiederholungstäter.

2012 wurde die Melange

„Hanovera“ geadelt.

Dieses Jahr überzeugte

die Bio Melange Äquatorial.

Der biologisch angebaute

Röstkaffee aus

den Hochländern Lateinamerikas

rund um den

Äquator zeichnet sich

durch einen harmonischen

Geschmack mit

schokoladigen, leicht fruchtigen

Nuancen aus. Ebenfalls prämiert: Der

Sanddorn-Apfelsaft vom Obsthof Gestorf.

Der Direktsaft punktete mit einem

schönen Säure-Süße-Spiel und einem

appetitlichen Geruch nach Sanddorn.

Die fruchtige Note – das ausgeprägte,

aber gleichzeitig natürliche Himbeeraroma

– begeisterte die Jury auch beim

Himbeer-Liqueur der Liqueurmanufaktur

Hoppenkamp aus Barsinghausen.

Schirmherr Ministerpräsident

Stephan Weil:

„Das ist ein weiterer

Schritt Niedersachsens

auf dem Weg zum heimlichen

Champion unter

den Gourmetländern“.

Bilder: Ed Lederman, Handelsverband Hannover, hannoverimpuls GmbH / HTP Architekten

Bilder: Stadt Seelze, Michael Siebert, Marketinggesellschaft / Euromediahouse


12 kunst regjo hannover REgjo hannover kunst 13

Pure Energie

Mit seinen Bildern verzaubert der in Langenhagen lebende Künstler Robert Hettich sein

Publikum. RegJo hat mit ihm über seine Vergangenheit in Tadschikistan, die Energie des

Malens und das Thema Inspiration gesprochen.


14 kunst regjo hannover REgjo hannover kunst 15

„Malen ist pure

Energie. Wenn

der kanal frei

ist und die Tür

offen, ist es so,

als wenn nicht

ich male. Es ist

meine Hand, die

von alleine malt

und ich kann ihr

zusehen. Das

sind momente

grössten

glücks und

reiner schwerelosigkeit.“

Robert Hettich


16 kunst regjo hannover REgjo hannover kunst 17

Eine ganze Etage in seinem Haus in Langenhagen dient Robert Hettich als Atelier und Ideenwerkstatt. Hier findet er Ruhe zum Malen.


18 kunst regjo hannover REgjo hannover kunst 19

Pferde und insbesondere der Polosport sind ein malerisches „Steckenpferd“ von Robert Hettich. International bekannt sind seine

„Gesellschaften“, die sich durch viele Jahre seines künstlerischen Schaffens ziehen.

Text: Stefanie Stüting Fotografie: Marco Bühl

Was er schon immer getan hat, ist Malen. Damals, als Junge in

Tadschikistan saß der kleine Robert an den ganz frühen Sonntagmorgenden,

wenn alle noch schliefen, schon am Küchentisch

und hat gezeichnet. Storyboards, Skizzen, Geschichten mit Autos

waren in seinem Kopf – und schneller als er selber merkte auf dem

Papier. „Die Malerei ist bei mir seit ich denken kann. Als Jugendlicher

kam dann die Musik dazu und wurde wichtig. Als Schlagzeuger

war ich mit meiner Band damals auch ganz erfolgreich“,

erinnert sich Robert Hettich. Schließlich gab er, nach fünfjährigem

Studium der Malerei in Russland, Pinsel und Farbe den Vorzug.

Musik begleitet Robert jedoch bis heute, inspiriert ihn in den

langen Nächten im Atelier. Er selbst spielt Klavier, Gitarre, Schlagzeug

und Akkordeon. Seine aktuelle Muse ist die japanische Pianistin

Keiko Matsui, AC / DC und Pink Floyd liegen daneben, von

Chopin bis Rammstein ist alles dabei. Die Bilder von Robert Hettich

scheinen lebendig, gleich auf den ersten Blick. Mehr noch, sie leben.

Sie ändern ihre Tiefe je nach Lichteinfall, sie wandeln sich und

offenbaren Geheimnisse. In der Sonne glasklar und eindeutig, im

Schatten vielschichtig, beinahe mysteriös mit einer schier endlosen

Palette an Interpretationsmöglichkeiten. „Wenn ich richtig drin bin,

fließt Musik durch mich hindurch und ich beobachte meine Hand,

wie sie malt. Diese Momente gelingen nicht immer. Dafür muss ich

absolut ungestört sein, deshalb male ich besonders gerne nachts.“

Aber auch das Gegenteil dieser einzigartigen Momente sind Hettich

bekannt. „Dann finde ich die Tür zu diesem perfekten Zustand einfach

nicht und es kann passieren, dass hier auch mal Pinsel und

Leinwände durch die Gegend fliegen.“

Robert Hettich ist auf dem internationalen Kunstmarkt ein

bekannter Name. Sammler beobachten ihn.

Die Bilder von Robert Hettich bekommen längst internationale

Resonanz. Gerade hat er seine Werke verpackt, um sie in Malmö

zu zeigen, zeitgleich kommen wichtige Bilder aus einer Galerie in

St. Petersburg zurück. Sammler beobachten das Schaffen des Langenhagener

Künstlers sehr genau. „Wenn ich eine neue Ausstellung

ankündige, sind sie schon vor der Vernissage da und sichern sich

Bilder. Das ist für einen Künstler natürlich positiv und schmeichelhaft.“

Was seine Arbeiten so faszinierend macht, versucht Robert

Hettich so zu beschreiben: „Hinter allen meinen Bildern verbirgt


20 kunst regjo hannover REgjo hannover kunst 21

„Wenn ich betrübt bin, sind meine Farben dunkel, egal was ich mache.“ Inspiration, jahrelanges Hochschulstudium und die Tätigkeit als Mallehrer

haben Robert Hettichs Blick geschärft. „Manchmal sitze ich vor einem Bild und betrachte es stundenlang, um zu sehen, was es ist, was es sein

könnte und wie es letztendlich seine Geschichte erzählt.“

sich eine Moral und der Betrachter muss den Freiraum haben, sich

selbst im Bild interpretieren zu können. Es geht um diese Beziehung

zwischen Licht, Raum, Farbe und Betrachter. Zugleich lege

ich meine Seele in diese Bilder hinein. Ein Bild ist ein Abbild der

Seele, ein Versuch aus der unendlichen Menge von Gedanken

einen bestimmten hervorzuheben und weiterzugeben. Die Stimmung,

die daraus entsteht, macht dann das Wesentliche an einem

Bild aus.“ Zwischen 2.000 und 20.000 Euro kosten die meisten

Werke Hettichs, der bereits über 100 Ausstellungen gehabt hat.

Sein letzter großer Erfolg in der Region Hannover war die Ausstellung

„Interlunium“ im Gartensaal des neuen Rathauses im

April dieses Jahres.

„Dann denke ich nichts, sondern male die zwei bis vier Schichten

zwischen Vorder- und Hintergrund.“

Seit 2001 ist der heute 49-Jährige als freischaffender Künstler tätig.

2005 wurde ihm in Moskaus der Ehrendoktortitel der Internationalen

Assoziation „Kunst der Völker der Welt“ für den Beitrag zur Kultur

und Bildung zwischen Ost und West verliehen, zwei Jahre später

ehrte ihn die Niedersächsische Landesregierung für seinen besonderen

Beitrag für die Gesellschaft. 2008 war Hettich als Aussteller

bei der Internationalen Art Biennale zu den Olympischen Spielen

in Peking dabei und gründete 2010 den „Kunstverein Worpswede

e.V.“ (www.kunstverein-worpswede.de). Internationales Engagement

und weltweiter Erfolg mit einem herzlichen lokalen Bezug.

„Ich bin 1988 nach Deutschland gekommen, meine Großeltern

lebten in Hannover, die Familie Hettich kommt ursprünglich aus

Ingolstadt.“

Seit 2004 kann man bei Robert Hettich das Malen lernen. Einmal

in der Woche kommen seine Schüler nach Langenhagen, stellen

Fragen, malen, stellen wieder Fragen, erleben Begeisterung.

„Man kann sich sehr viel an Technik aneignen und lernen, aber

letztendlich braucht es immer auch eine Art Talent, ein Auge für

das, was da mit Farben und Licht passiert.“ Manchmal ist er wie

ausgewrungen, wenn seine Schüler nach einem Arbeitstag das Atelier

verlassen. „Aber es macht immer wieder Spaß, auch bei anderen

kreative Prozesse zu begleiten.“ Dann sprechen sie auch über

die Farbpaletten von Rubens und Renoir, den Umgang mit Zufällen

eines Gerhard Richter oder die Arbeit von Max Liebermann.

„Malen ist einfach pure Energie, meine Pinselstriche sehen manchmal

aus wie Fechten, dann denke ich nichts, sondern male. Ich

male die zwei bis vier Schichten, die es zwischen Vorder- und Hintergrund

gibt. Die muss man sehen.“


22 freizeit regjo hannover

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Der Ruf der Eisen

Die Region Hannover ist ein Paradies für Golfer: Rund 20 exzellente Golfanlagen mit abwechslungsreichen

Course-Designs lassen jedes Golferherz höher schlagen. Auch für Einsteiger gibt es unkomplizierte Angebote.

Bild: patrick – Fotolia.com


24 freizeit regjo hannover

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Bild: Rethmar Golf Links

Bild: iPlayGolf Hannover GmbH

Bild: Heinrich Hecht

Golf liegt im Trend. Rund 6.000 Golfer in der Region Hannover genießen den Sport in der freien Natur.

Bild: Heinrich Hecht

Golf-Verband Niedersachsen-Bremen e.V. (GVNB)

Der Golf-Verband Niedersachsen-Bremen e.V. (gvnB) wurde am 15. Dezember 1973 mit zwölf Golfclubs gegründet. Aktuell zählt der gvnB

mit Sitz in Hannover 89 Mitglieder. Zu den Kernaufgaben gehören die Förderung der Jugend, des Leistungssports und die Organisation des

umfangreichen Wettspielangebotes. Ausschusstätigkeiten, Ausbildungsangebote für Trainer, Jugendwarte, Spielleiter, Referees und Infoveranstaltungen

mit Themenschwerpunkten erweitern das Leistungsangebot. Der gvnB ist nach Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-

Württemberg der viertgrößte Landesgolfverband. www.gvnb.de

Fantasievolle und abwechslungsreiche Course-Designs lassen jedes Golferherz höher schlagen.

Text: Katrin Langemann

„Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein viel zu

kleines Loch schlagen muss, und das mit Geräten, die für diesen

Zweck denkbar ungeeignet sind.“ Mit den von Winston Churchill

beschriebenen Tücken hat sicher schon jeder Golfspieler mehr als

einmal zu tun gehabt. Doch es ist genau diese Mischung aus Konzentration,

sportlicher Betätigung, Feingefühl, Fachsimpeln und

Entspannung in der Natur, die weltweit rund 50 bis 60 Millionen

Golfer fasziniert. Apropos weltweit: Golf hat längst den Sprung in

die unendlichen Weiten des Weltraums geschafft. 1971 schlug Alan

Shepard den ersten Golfball auf dem Mond und 2006 spielte Michail

Tjurin von der Raumstation ISS den längsten Schlag aller Zeiten:

Der Ball umkreiste innerhalb von drei Tagen 48 Mal die Erde.

Dass Golf außerirdisch gut ist, davon sind auch die gut 6.000

Golfer in der Region Hannover überzeugt. Golfen liegt absolut im

Trend und begeistert Groß und Klein, Alt und Jung gleichermaßen.

Joachim Schoetzau vom Golf-Verband Niedersachsen-Bremen

e.V. (GVNB): „Die positive Entwicklung des Golfsports innerhalb

der letzten 20 Jahre ist unter anderem auch auf die differenzierte

Angebotserweiterung vieler Golfanlagen zurückzuführen. Der

Golfsport gehört in Deutschland nach wie vor zu den Sportarten

die jährliche Zuwachsraten zu verzeichnen haben, die Zeiten der

ganz großen Wachstumsraten sind jedoch, wie in ganz Europa,

zurzeit vorüber.“

Auf den gut 20 Golfanlagen rund um Hannover lässt es sich

in entspannter Atmosphäre pitchen und putten.

Ob Outdoor- oder Indoor, ob Kurzbahn oder 18-Loch, ob Crossgolf

oder klassisch – rund 20 Golfanlagen bieten im weiteren Einzugsbereich

der Landeshauptstadt vielfältige und abwechslungs-

reiche Parcours zum Putten und Pitchen. Langweilig wird es dabei

nie, denn die oft liebevoll gestalteten Course-Designs sind extrem

variationsreich. Wald, Hügel, Seen, Teiche, Wiesen und künstlich

angelegte Hindernisse wie Bunker und Wasser geben jedem Golfplatz

sein eigenes, unverwechselbares Gesicht.

Mitgliedsausweis nicht erforderlich. Mit Angeboten wie „Pay

and Play“ ist der Einstieg in den Golfsport ein Kinderspiel.

Dabei hat der Sport längst sein elitäres Image verloren. Anfängern

wird der Einstieg mit Schnupperkursen und Tagesgolfangeboten

leichtgemacht. Eine Clubmitgliedschaft ist schon lange nicht mehr

unbedingt erforderlich. Auf vielen Anlagen kann man nach dem

Motto „Pay and Play“ auch ohne Clubausweis sein Glück beim Einlochen

versuchen. Außerdem: Der Golfsport macht Schule. Viele

Golfclubs in der Region Hannover nutzen das „Projekt Abschlag

Schule“ des Deutschen Golf Verbandes. Das Förderprogramm

ermöglicht Schülern den kostenlosen Zugang zum Golfsport in

Form einer AG, Projektwoche oder Schnuppertag. Doch Vorsicht:

Wer einmal die Eisen in der Hand gehabt hat, den lässt die Begeisterung

so schnell nicht mehr los.

In einem sind sich alle einig: Golfspielen ist auf jeden Fall eine

Bereicherung. Denn nicht nur der britische Schriftsteller Pelham

Greenville Wodehouse wusste: „Um den wahren Charakter eines

Menschen zu erkennen, muss man mit ihm Golf spielen.“ In diesem

Sinne – an die Eisen!

Eine Übersicht über die Golfanlagen rund um Hannover finden

Sie unter www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Naherholung/

Aktiv-durch-die-Region-Hannover/aktiv-auf-dem-Green


egjo hannover magazin 27

ibk Ingenieurconsult GmbH

R e h b u r g - L O C C U M

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Rehburg-Loccum

Golfjubiläum

Golfgesundheit

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Ganzjährig golfen zwischen meditativer

Natur und sportlichem Wettkampf.

Der Golfclub Isernhagen feiert in diesem

Jahr seinen 30. Geburtstag.

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Risiken des Golfsports vor.

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Nur eine Drivelänge vom größten Binnensee

Norddeutschlands entfernt, liegt mitten im

Erholungsgebiet Steinhuder Meer die Golfanlage

Rehburg-Loccum. Keine 50 Kilometer

von Hannover entfernt ist hier 1991 ein

echter Charakterclub entstanden, der mit

seinen hügeligen, teils seitlich abfallenden

Spielbahnen, enormen Grünflächen und

Wasserhindernissen Golfspieler aller Levels

begeistert. 18 Bahnen sind hier bespielbar,

zudem umfasst die Anlage einen großzügigen

Übungsbereich mit teilweise überdachten

Abschlagsplätzen sowie einen Übungsbereich

für kurzes Spiel (zwei Puttinggrüns, Chipping-

und Pitchinggrün). Nataly Remmel,

Geschäftsführung des Golfclub Rehburg-

Loccum: „Der Platz ist durch seinen landschaftlichen

Reiz zu jeder Jahreszeit eine

Runde wert. Die geschickt gestalteten Doglegs

und strategisch platzierten Bunker geben

ihm darüber hinaus einen sportlichen Charakter.“

Neben versierten Playern sind hier

durch die Golfschule auch Neueinsteiger an

der richtigen Adresse. Das Clubhaus mit großer

Sonnenterrasse und exzellenter Gastronomie

lädt zum Entspannen ein. HK

Weitere Informationen im Internet unter

www.gcrl.de

Abspielzeiten, Übungsmöglichkeiten, Trainingsangebote,

Golflehrer, Clubhaus mit

hervorragender Gastronomie, Parkplätze

und Unterstellmöglichkeiten für Golfbags

sowie Elektrocarts spielen eine immer

wichtigere Rolle bei der Entscheidung für

einen Club. Der Golfclub Isernhagen (GCI)

hat sich darauf eingestellt und ein Strategiekonzept

entwickelt: So ist der Club selbst

in den Pachtvertrag mit den Grundstückseigentümern

eingetreten und hat die früheren

Betreiber abgelöst. Eine neue Driving-Range

mit überdachten Abschlägen ist

entstanden, derzeit wird ein neues Übungsgelände

mit einigen Kurzspiellöchern realisiert,

das schon in diesem Jahr genutzt

werden kann. Die Gastronomieräume und

Eingangshalle des Clubhauses sind modernisiert

worden, ebenso entsteht eine neue

Maschinenhalle. Die Jugendarbeit sowie

Angebote für Familien, Singles und Berufstätige

sind erweitert und verbessert worden.

Prof. Dr. Jutta Stender-Vorwachs vom Golfclub

Isernhagen: „So gerüstet, können wir

guten Mutes in eine neue Golfära in Isernhagen

starten.“

HK

Weitere Informationen unter

www.golfclub-isernhagen.de

Abgesehen vom Spaß am Spiel und viel

Bewegung an der frischen Luft gehen mit

dem Golfsport weitere positive Nebeneffekte

einher. So ist Golf als relativ verletzungsarme

Sportart vor allem auch bei Osteoporose

sehr zu empfehlen. Trotzdem gilt: Ein

starker Rücken ist für den Golfer ein Muss

und es ist ratsam, einen Ausgleichsport zur

Kräftigung der Rumpfmuskulatur zu betreiben.

Mit gezieltem Krafttraining, vor allem

der schrägen Bauchmuskulatur sowie der

tieferliegenden autochthonen Muskulatur

der Rückenstrecker, beugt man den typischen

Rückenbeschwerden am besten vor.

Beim Eisenhauer Systemtraining wird

unter kompetenter Anleitung an den sportmedizinischen

MedX Geräten gezielt für die

Anforderungen des Golfsports trainiert.

Durch die Konzentration auf das Wesentliche

bieten MedX Krafttrainingsgeräte ein

isoliertes, effizientes, gelenkschonendes und

leicht durchführbares Training der jeweiligen

Zielmuskulatur. Alle Maschinen sind

an die Kraftkurve des jeweiligen Muskels

angepasst. Dadurch wird ein Höchstmaß

an bio-mechanischer Präzision erreicht.HK

Weitere Informationen im Internet unter

www.eisenhauer-training.de

Bilder: Golfclub Rehburg-Loccum, Golfclub Isernhagen, contrastwerkstatt – Fotolia.com


28 portrait regjo hannover

regjo hannover portrait 29

Ein Keks erobert die Welt

Vor über 120 Jahren in Hannover gegründet, ist die Firma Bahlsen ein erfolgreiches Familienunternehmen und Global

Player zugleich – RegJo Hannover blickt auf die bewegte Geschichte des niedersächsischen Unternehmens zurück.


30 portrait regjo hannover REgjo hannover portrait 31

„Was isst die Menschheit unterwegs?

Na, selbstverständlich Leibniz-Cakes!“

Werbeslogan von 1898, der zu einem reißenden Absatz des Butterkekses führte.

Das Bahlsen Stammhaus in Hannover (unten links) sowie das Werk Barsinghausen (unten rechts). Das Werk Barsinghausen gewann beim

Wettbewerb „Die Fabrik des Jahres 2011 – Global Excellence in Operations“ den Preis in der Kategorie „Hervorragende Standortentwicklung“.

Text: Halina Schmidt Fotografie: Bahlsen

Es fing alles ganz klein an: Im Jahre 1889 gründete Hermann

Bahlsen die Firma „Hannoversche Cakesfabrik H. Bahlsen“ und

beschäftigte zu Beginn gerade einmal zehn Mitarbeiter. Bei seinem

vorherigen Aufenthalt als Zuckerhändler in London hatte er die

englischen Cakes kennen und lieben gelernt und wollte diese nun

auch den Deutschen näher bringen. Der Leibniz-Cake, benannt

nach dem bekannten hannoverschen Einwohner und Philosophen

Gottfried Wilhelm Leibniz, wird nach seiner Erfindung 1891 sofort

ein Verkaufsschlager. Das Erfolgsgeheimnis: Hermann Bahlsen

verkauft die Butterkekse nicht wie die Konkurrenz lose, sondern

abgepackt in Tüten. Zehn Jahre später ist das Unternehmen bereits

auf 300 Mitarbeiter angewachsen, der Butterkeks findet reißenden

Absatz. 1905 führt Hermann Bahlsen die erste Fließförderanlage

Europas ein und kann damit die Produktion weiter steigern. Da

die Deutschen das englische Wort „Cakes“ so aussprechen, wie es

geschrieben wird, ändert Hermann Bahlsen die Bezeichnung seines

Produktes 1911 von „Cakes“ in „Keks“ und kreiert damit ein

neues Wort. Einige Jahre darauf wird die Schreibweise auch offiziell

anerkannt und in den Duden aufgenommen.

Im Jahr 1919 stirbt Unternehmensgründer Hermann Bahlsen,

die Nachfolge der Geschäftsführung tritt zunächst sein ältester

Sohn Hans Bahlsen an. Seine anderen beiden Söhne Werner

Bahlsen und Klaus Bahlsen folgen Hans in den kommenden Jahren

in die Unternehmensführung, Hans ist künftig für die technische

Entwicklung zuständig. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhält

Bahlsen eine Exportgenehmigung und liefert seine Produkte schon

1956 in 74 Länder. Im gleichen Jahr tritt mit Hermann Bahlsen,

Sohn von Hans Bahlsen, bereits die dritte Generation der Familie

in das Unternehmen ein, 1975 folgt sein Cousin Werner Michael

Bahlsen, Sohn von Werner Bahlsen. Firmengründungen in Frankreich,

Italien, Österreich, Spanien und England folgen und Bahlsen

erweitert das Sortiment um Feingebäck, Kuchen, Kartoffelchips

und Salzletten. 1980 beginnt Bahlsen nach dem Kauf der „Austin

Quality Foods Company“ in Cary / North Carolina mit der Produktion

in Amerika und beschäftigt weltweit insgesamt rund 11.200

Mitarbeiter. Auch was gesundheitsbewusste Ernährung angeht,

ist Bahlsen Trendsetter: Lange bevor Vollkornprodukte den deutschen

Markt erobern, bringt das Unternehmen bereits 1987 den

„Vollkorn Leibniz“ auf den Markt.

In den Neunzigern erfährt das Unternehmen große Neuerungen.

Zunächst wird die Bahlsen-Gruppe 1993 umstrukturiert, die

Snack-Produkte vom Süßgebäck getrennt und beide Bereiche unter

den Namen Lorenz (Snack-Produkte) und Bahlsen (Süßgebäck)

künftig gesondert vertrieben und produziert. Bereits drei Jahre

später folgt dann die nächste Veränderung: Hermann Bahlsen,

benannt nach seinem Großvater und Firmengründer, zieht sich

aus dem Unternehmen nach Amerika zurück und übernimmt

sämtliche Anteile der bisherigen Tochtergesellschaft „Austin Quality

Foods“. Nochmals drei Jahre darauf wird die 1993 begonnene

Trennung fortgesetzt und das Unternehmen teilt sich endgültig

in drei Sparten auf. Nur das Kerngeschäft Süß bleibt unter

dem Namen Bahlsen bestehen und wird weiterhin von Werner

Michael Bahlsen, Enkel von Hermann Bahlsen, geführt.

Nach seinem 120. Geburtstag im Jahr 2009 beschäftigt

das international erfolgreiche Familienunternehmen

heute knapp 2.500 Mitarbeiter im

In- und Ausland, produziert in fünf Ländern,

exportiert in 80 Nationen und

erzielte im vergangenen Jahr

einen Umsatz von 526 Millionen

Euro. Seit drei

Generationen in

Familienhand,

zeichnet

sich das

Unternehmen

durch Qualität,

Verantwortung,

T rad it ion , Nac h-

haltigkeit, aber auch

durch Mut zu Innovationen

aus – Werte, die

Bahlsen seit über 120 Jahren

erfolgreich am Markt

platzieren. „Unsere Leckereien

helfen, das Leben zu versüßen“,

so Geschäftsführer Werner

Michael Bahlsen.


32 portrait regjo hannover

Das Magazin für die Region Hannover Spezial Bildung

Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen

Fachkräftebedarf sichern

Beim 5. ProSportHannover Dialog-Forum diskutierten Günter Netzer, Stefan Kretzschmar und Nikolai Setzer über professionelle Vermarktung im

Leistungssport. Im Anschluss wurden die beiden Handball-Nachwuchs-Projekte vom TSV Hannover-Burgdorf und TSV Anderten kurz vorgestellt.

Neue Impulse für den Leistungssport

Die Continental AG fördert im Rahmen der Initiative ProSportHannover den leistungsorientierten Sport in der Region

Hannover und unterstützt pro Jahr vier ausgewählte Projekte mit bis zu 10.000 Euro.

Text: Halina Schmidt Fotografie: Continental AG

Seit März 2011 fördert die Continental AG mit der Initiative Pro-

SportHannover gezielt den Leistungssport in der Region Hannover.

Mit der Initiative will der international führende Automobilzulieferer

und Reifenhersteller eine professionelle Plattform bieten,

die einen regelmäßigen und fachkundigen Dialog über alle Facetten

der Leistungsorientierung in Wirtschaft und Sport aus Sicht

von Wirtschaft, Sportlern und Verbänden, sowie Medien und Politik

fördert. Unternehmen können genauso viel von erfolgreichen

Leis tungssportlern lernen wie umgekehrt – so die Überzeugung

des Hannoveraner Reifenherstellers.

Am 6. Mai diskutierten der frühere Fußball-Profi Günter

Netzer, der ehemalige Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar

und Continental-Vorstand Nikolai Setzer beim 5. Pro Sport Dialog

Forum über professionelle Vermarktung im Leistungssport. „Auch

das 5. Dialog-Forum der Initiative ProSportHannover hat den

120 Gästen durch die spannende Experten-Diskussion zahlreiche

Impulse gegeben. Neben der Erkenntnis, dass Fußball mit großem

Abstand die dominierende Sportart bleiben wird, wurde deutlich,

dass die Teams in anderen Breiten-Sportarten wie zum Beispiel

Handball, Eishockey oder Basketball ein sehr klares Profil benötigen,

um sich nachhaltig professionell vermarkten zu können.

Und daran scheitert es leider häufig noch. Als leuchtendes Beispiel

erhielt Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf sehr

positives Feedback auf die Neupositionierung als „Die Recken“,

mit der das Team seit vergangenem Jahr erfolgreich durchgestartet

ist“, erklärt Alexander Bahlmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Pkw-Reifen von Continental.

Durch die Auswahl und finanzielle Unterstützung von vier

Projekten pro Jahr möchte die Initiative ProSportHannover den

leistungsorientierten Sport in der Region Hannover fördern. Die

ausgewählten Projekte werden im Rahmen der Initiative mit

jeweils bis zu 10.000 Euro unterstützt, es gibt die Kategorien

Mannschaft, Einzelsportler, Nachwuchs und Behindertensport.

Einen Fokus auf bestimmte Sportarten verfolgt Continental dabei

nicht. Am 11. November 2013 ist das 6. Pro Sport Dialog-Forum

geplant, das sich dem Thema „Professionelle Sportförderung“ widmen

wird.

Weitere Infos zur Initiative ProSportHannover unter

www.Pro-Sport-Hannover.de


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regjo hannover bildung III

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Auf dem Demografiegipfel der Bundesregierung im Mai war er wieder

einmal Thema, der für die kommenden Jahre befürchtete Fachkräftemangel.

Für die Region Hannover stellte schon 2008 eine von

der Regionalverwaltung in Auftrag gegebene Studie fest, dass es bis

2020 „aus Gründen des Altersaufbaus des Arbeitskräftepotenzials

unweigerlich zu einer zunehmenden Verknappung von qualifizierten

und hochqualifizierten Kräften“ kommen werde. Das Thema

hat viele Facetten, unterschiedliche Lösungsansätze werden diskutiert.

RegJo konzentriert sich in diesem Spezial auf die Rolle der

Bildung in eben diesem Kontext – von der nachschulischen Ausbildung

Jugendlicher bis zur Weiterbildung von gestandenen Fachkräften

mit langer Berufserfahrung. Neben der Ausbildung in den

einzelnen Betrieben werden gerade für mittelständische Unternehmen

gemeinsame Aktivitäten immer wichtiger, wie die regionale

Initiative ZukunftInc. zeigt.

Besonders gravierend scheint die Nachwuchssituation im

naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Zwar bedienen Kinder

und Jugendliche heute wie selbstverständlich elektronische

Geräte und bewegen sich im digitalen Netz, doch das führt sie

nicht automatisch in die entsprechenden Berufsfelder. Hier setzt die

IdeenExpo an, die vom 24. August bis zum 1. September in Hannover

stattfindet. Mit einem spannenden Mix aus Information und

Unterhaltung will sie Jugendliche für die Welt der Naturwissenschaft

und Technik begeistern. Geschäftsführer Jan Schulz vermittelt

im Interview mit RegJo schon mal einen Vorgeschmack auf das

Programm.

Ihre RegJo-Redaktion

Impressum. Herausgeber POLYGO Verlag GmbH, Hainhölzer Straße 5, 30159 Hannover,

Telefon: 0511 16 99 69-0 , Fax: 0511 16 99 69-21 Chefredaktion Stefanie Stüting Redaktion

Katrin Langemann, Ingrid Lorbach, Halina Schmidt Fotografie Marco Bühl, Afak, b.i.b. International

College, Carl Duisberg Centren, Handwerkskammer Hannover, IdeenExpo, Helge Krückeberg,

NORD / LB, Pädagogium Bad Sachsa, Sennheiser, TEMA AG, Volkswagen AG, ZukunftInc

Marketingleitung John D. Swenson (swenson@regjo.de) Objektleitung Michael Mohné

(mohne@polygo.de) Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@polygo.de) Layout Ines Erdmann,

Eva-Katarina Griesheimer, Viktoria Siegfried

Ausgezeichnetes Institut

www.facebook.com/nordlb

www.twitter.com/nord_lb

Cover: IdeenExpo


IV bildung regjo hannover REgjo hannover bildung V

I n t e r n AT I O n a l

A u s b i l d u n g

H a n d w e r k s k a m m e r

E V E N T

Fit für die Welt

Gute Vorbereitung ist alles

Zukunftsperspektive Ausbildung

Netzwerken

Die Carl Duisberg Centren qualifizieren für

den internationalen Markt.

Der Prüfungsvorbereitungskurs vom b.i.b. International College Hannover bereitet Auszubildende

zum Fachinformatiker gezielt auf die IHK-Abschlussprüfungen vor.

Für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks spielt die Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs

eine entscheidende Rolle. Die Handwerkskammer Hannover gibt Hilfestellung.

Die zweite Nacht der Unternehmen bringt

Arbeitgeber und Fachkräfte zusammen.

Im Zuge der Globalisierung gehören für

immer mehr deutsche Fach- und Führungskräfte

Kontakte zu ausländischen Kollegen

und Geschäftspartnern zum Arbeitsalltag.

Neben sehr guten Fremdsprachenkenntnissen

ist ein hohes Maß an interkultureller

Kompetenz erforderlich, um im internationalen

Geschäft erfolgreich zu agieren.

Die Carl Duisberg Centren, eines der führenden

Dienstleistungsunternehmen auf dem

Gebiet der internationalen Bildung und Qualifizierung,

haben entsprechende Angebote

auf dem Markt etabliert. „Ob Einzel- oder

Gruppentrainings, Inhouse-Seminare oder

Sprachtrainings im Ausland – wir entwi ckeln

mit unseren Kunden ein bedarfsgerechtes,

zielorientiertes Fremdsprachentraining.

Aufgrund des Fachkräftemangels gewinnt

gerade das Sprachtraining in Deutsch als

Fremdsprache für die Integration ausländischer

Arbeitnehmer immer mehr an Bedeutung.

Zudem schulen wir Kommunikationsfähigkeiten

wie Präsentieren, Moderieren

und Verhandeln in einer Fremdsprache. Die

Sensibilisierung für kulturspezifische Unterschiede

und die Entwicklung interkultureller

Kompetenz runden das Trainingskonzept

ab“, erläutert Dr. Ute Klünder, Leiterin des

Carl Duisberg Centrums in Hannover. HK

Prüfungen sind immer Stresssituationen.

Eine gute Vorbereitung hilft, sich

im Examen sicherer zu fühlen. Das b.i.b.

International College Hannover bietet

daher für Auszubildende zum Fachinformatiker

einen ausbildungsbegleitenden

Intensivkurs zur Vorbereitung auf die

IHK-Abschlussprüfungen an. Der Vorbereitungskurs

unterstützt die Auszubildenden

dabei, rechtzeitig ihre Wissenslücken

zu erkennen und zu schließen und bereitet

die Auszubildenden auf eine erfolgreiche

Abschlussprüfung vor.

Klaus-Dieter Fischer vom b.i.b. International

College erläutert den Ablauf:

„Anhand von Abschlussprüfungsfragen

der letzten Jahre wird zunächst der Lernbedarf

für die jeweilige Gruppe ermittelt.

Die dabei erkannten Wissenslücken werden

nachfolgend gezielt abgebaut. Gleichzeitig

werden die Teilnehmer mit Bearbeitungsstrategien

für die schriftlichen

Prüfungen vertraut gemacht. IHK-Prüfungserfahrene

Dozentinnen und Dozenten

unterstützen die Auszubildenden und

die Ausbildungsbetriebe bei der Suche

eines geeigneten Projektthemas und beim

Erstellen der Projektanträge. Während

der Projektarbeit erfolgt ein individuelles

Coaching, in dem auch die Erstellung

der Projektdokumentation vom ersten Entwurf

bis zur Endfassung unterstützt und

begleitet wird. So werden neben der Sicherung

der fachlichen Inhalte auch formale

Fehler vermieden und der Ausbildungserfolg

gesichert. Eine weitere wichtige Komponente

der Prüfungsvorbereitung bildet

die individuelle Vorbereitung auf die Projektpräsentation

und das Fachgespräch.

Die Beurteilungsmaßstäbe für diesen Teil

der Abschlussprüfung werden erläutert.

Jeder Prüfling erarbeitet eine Musterpräsentation

und stellt diese vor. Dazu passende

Fachgespräche werden simuliert.“

Der Vorbereitungskurs richtet sich an

alle Auszubildenden zum Fachinformatiker

Anwendungsentwicklung oder System -

integration und findet vom 1. September

2013 bis 30. Juni 2014 berufsbegleitend

statt. Die Kursgebühren betragen 10 x 100

Euro pro Monat. Die Teilnehmerzahl ist

auf maximal 15 Personen beschränkt.HK

Weitere Informationen zum Prüfungsvorbereitungskurs und zum b.i.b. International College in

Hannover finden Sie im Internet unter www.bib.de/Hannover

In enger Zusammenarbeit mit Betrieben

und Schulen hat die Handwerkskammer

Hannover vielfältige, praxiserprobte

Instrumente, Materialien und Workshops

entwickelt, die Ausbilder, Gesell/

innen und Auszubildende fit machen für

die Herausforderungen des Ausbildungsmarktes.

Denn: Eine attraktive Ausbildung

ist langfristig das beste Mittel für die

Fachkräftesicherung.

Mit der Lehrstellenbörse bietet die

Handwerkskammer Betrieben die Möglichkeit,

ihre Lehr- und Prakikumsstellen

attraktiv mit Logo, Foto und Film und

Betriebsbeschreibung kostenfrei zu veröffentlichen.

Eingebaut sind interessante

Zusatzfunktionen wie die Bewerberbörse,

in der Betriebe aktiv auf die Suche gehen

können oder die Einbindung der elektronischen

Fahrplanauskunft als Infoservice für

Bewerber. Inklusive ist auch die Werbung

für Ausbildung, da die Handwerkskammer

für die Lehrstellenbörse an allgemeinbildenden

und berufsbildenden Schulen

sowie auf allen großen Berufsmessen ein

intensives Marketing betreibt. „Wir motivieren

zudem Handwerker, als Mentoren in

Schulen tätig zu werden und ihren Beruf

erlebnis orientiert vorzustellen. So kommen

Ausbilder direkt mit interessierten

Jugendlichen in Kontakt“, sagt Katharina

Baier von der Handwerkskammer Hannover.

„Zudem bieten wir Workshops zu Fragen

wie ‚Nachwuchs werben und auswählen‘

an und begleiten Betriebe auch ganz

individuell.“

Zur Entwicklung der Ausbildungsqualität

wird den Unternehmen gezeigt, welche

Rahmenbedingungen und Prozesse in

der Ausbildung besonders wichtig sind. Die

Betriebe lernen, diese Prozesse gezielt zu

gestalten, damit die Ausbildung bei ihnen

erfolgreich verläuft. Dafür wurden Arbeitshefte

zu verschiedenen Ausbildungsphasen

wie Ausbildungsstart, Probezeit, Prüfungsvorbereitung

entwickelt. In ergänzenden

Workshops werden Ausbilder und Ausbilderinnen,

ausbildende Gesellen und Azubis

auf die gemeinsame Kommunikation vorbereitet,

erhalten neue Perspektiven und

werden zu einem produktiven Austausch

motiviert.

HK

Weitere Infos zu den Ausbildungs- und Förderprogrammen der Handwerkskammer Hannover

unter www.hwk-hannover.de; die neue App „Lehrstellenradar“ unter www.lehrstellen-radar.de

Zum zweiten Mal findet am 13. November

in Hannover die „Nacht der Unternehmen“

statt. Das Event richtet sich in erster Linie

an kleine und mittlere Unternehmen und

bietet den Firmen die Möglichkeit, Kontakte

zu Studierenden und Nachwuchskräften

zu knüpfen sowie sich als potenzielle

Arbeitgeber vorzustellen. Mit einer

Mischung aus Unternehmensrundfahrten

und einer Karrieremesse im Neuen Rathaus

bietet die Nacht der Unternehmen

ein Forum für gegenseitiges Kennenlernen.

Unter dem Motto „Vollgas zum Job“ werden

Interessierte direkt zu den beteiligten

Unternehmen gefahren. Betriebe aus Hannover

haben damit die Möglichkeit, sich in

ihren eigenen Räumlichkeiten zu präsentieren.

Außerdem können sich Unternehmen

auf der Karrieremesse mit einem Stand im

Neuen Rathaus beteiligen.

Partner der Initiative sind die IHK

Hannover, die Hochschule Hannover, die

Wirtschaftsförderung der Stadt Hannover,

der Wirtschaftsdienst Hannover sowie Hannover

IT. Schirmherr ist Ministerpräsident

Stephan Weil.

HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.nachtderunternehmen.de

Bilder: Carl Duisberg Centren, b.i.b. International College

Bilder: Handwerkskammer Hannover, TEMA AG


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Educating World Citizens.

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Karriere-Tipp

Strategisch denken, praktisch handeln:

Stadtmarketing studieren in Kassel.

Zuverlässig zum Abitur

Als Internatsgymnasium legt das Pädagogium Bad Sachsa Wert auf eine gute Lernatmosphäre

mit aufmerksamer Betreuung sowie kreativem und sportlichem Ausgleich.

Immer mehr Städte und Regionen setzen

auf professionelles Marketing, um auch

bei enger werdenden Etats im kommunalen

Wettbewerb bestehen zu können. Für

Betriebswirte, Verwaltungsfachkräfte,

Werbe- oder PR-Spezialisten bietet sich

damit eine interessante Berufsperspektive

– vorausgesetzt, dass sie über die ganz speziellen

Kenntnisse im Bereich Stadtmarketing

verfügen.

Und genau diese vermittelt ein

Wochenendstudiengang an der AfAK-Marketing-Akademie

in Kassel. In 14 Monaten

erfahren die Teilnehmer, wie Stadtmarketingprozesse

konzipiert und erfolgreich

umgesetzt werden. Studienleiter Dr. Burghagen

beschreibt die Anforderungen an

ein solches Marketing: „Stadtmarketing

ist mehr als Weihnachtsmarkt und Logo.

Gefordert ist die Vernetzung von Tourismus,

City-Management, Kultur, Industrie

und Bürgernähe.“ Nach erfolgreichem

Abschluss des Studiengangs erwerben die

Absolventen ein Steinbeis-Hochschulzertifikat.

Der nächste Studiengang startet im

April 2014.

VS

Bereits 1890 gründete Willbrandt Rhotert

das jetzige Internatsgymnasium Pädagogium

Bad Sachsa, das seit 1968 von einer

Stiftung getragen wird. Heute lernen und

leben bis zu 45 der etwa 400 Schülerinnen

und Schüler auf dem Gelände, die

übrigen kommen aus dem Südharz und

dem Harzvorland.

Sowohl die internen als auch die

externen Schüler schätzen die familiäre

Atmosphäre, die durch den engen Kontakt

von Schülern, Lehrern und Eltern

entsteht und durch das ausgewogene

Ganztagsschulkonzept gefördert wird.

Für das leibliche Wohl sorgt die eigene

Küche mit frisch zubereiteten Gerichten

aus regionalen Zutaten. Schulisch findet

in Klasse 5-10 keine Schwerpunktbildung

statt. Dafür werden in der Oberstufe –

unabhängig von der Schülerzahl – drei

Profile angeboten: sprachlich, mathematisch-natur

w issenschaftlich und

gesellschaftswissenschaftlich.

Hier wirkt sich die freie Trägerschaft

aus, die von den Mindestzahlen je Profil

entbindet. Um möglichst vielen Jugendlichen

den Weg zum Abitur zu ermöglichen,

stehen Lehrer und Schüler in

einem engen Dialog und können dadurch

Verständnislücken oder Lerndefizite

schnell ausgleichen. Genauso werden

leistungsstarke Schüler stärker gefordert

und damit in ihrer Entwicklung unterstützt.

Viel Wert wird auch auf kreativen

und sportlichen Ausgleich gelegt. 20

Prozent der Schüler beteiligen sich an

musikalischen Arbeitsgemeinschaften

und die Bigband ist mittlerweile in Südniedersachsen

gut bekannt. Im sportlichen

Bereich wird die Lage am Harzrand

gern genutzt für Lauf- und Wintersport,

aber auch die Judoka sind fester Bestandteil

des Freizeitangebots. Naturwissenschaftliche

Themen wie die Mathematikoder

Biologieolympiade sprechen andere

Gruppen an.

Ab August 2013 kann das Pädagogium

zehn Jahre lang das Ewald-Domke-

Stipendium vergeben, mit dem der Erblasser

jungen Menschen das Abitur im

Internat ermöglichen wollte, die finanziell

nicht so gut gestellt sind. HK

Weitere Informationen finden Sie unter

www.afak.de

Weitere Informationen zum Internatsgymnasium Pädagogium Bad Sachsa unter

www.internats-gymnasium.de

Bilder: Afak, Pädagogium Bad Sachsa


VIII bildung regjo hannover REgjo hannover bildung IX

Bildung für die Zukunft

Auch in der Region Hannover könnten in den nächsten Jahren Fachkräfte in verschiedenen Berufsgruppen

rar werden. Unternehmen, Institutionen und Verbände wollen mit neuen Konzepten in der

Aus- und Weiterbildung gegensteuern.

Bild: Sennheiser


X bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XI

Fahrtziel Berufsabschluss: Auszubildende bei der Verkehrsbetriebe AG üstra in ihrem selbst umgestalteten Bus.

Bild: Marco Bühl


XII bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XIII

Rund 80 Auszubildende im Jahr betreut Ausbildungsleiter Rainer Behrens bei der üstra.

Bild: Marco Bühl


XIV bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XV

Praxisorientiertes Lernen: Im „Azubi-Bus“ experimentieren die Fachkräfte von morgen mit der Technik.

Bild: Marco Bühl


XVI bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XVII

Prof. Dr. Ulrich Giese ist Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Kautschuktechnologie in Hannover, das ein umfangreiches Aus- und

Weiterbildungsprogramm rund um den Rohstoff Kautschuk und seine Verarbeitung anbietet.

Bild: Marco Bühl


Kunstschiene & Antenne Métropole präsentieren:

LE TRAIN BLEU BLANC JAUNE

und andere französische Veranstaltungsformate

regjo hannover bildung XIX

Bilder (3): Marco Bühl

LE TRAIN BLEU BLANC JAUNE [Der blau-weiß-gelbe Zug] – unter diesem Titel fahren

im Sommer die metronom Züge zwischen Hamburg und Göttingen und werben

für deutsch-französische Verständigung. Dies gilt in erster Linie für die Sprache, aber

auch französische Kultur und Lebensart werden den täglich rund 95.000 Reisenden in

den Zügen nahe gebracht.

Die Tische in den oberen Wagenteilen sind mit deutsch-französischen Dialogen beklebt.

Es geht um Alltagssituationen wie Begrüßung oder Einkauf und natürlich auch ums

Flirten. Die Fahrgäste werden auch über die Kultur des Begrüßungskusses „la bise“

aufgeklärt.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

„-IsstduvieleSüßigkeiten?

-Ja,zuviel…IchliebeSchokolade!

-MagstduZitronentörtchen?

-Ja,ichliebesie!“

„-Grignotes-tubeaucoup?

-Oui,trop…J’adorelechocolat!

-Aimes-tulestartelettesaucitron?

-Oui,j’adoreça!“

6. Juli 2013

Fotoausstellung – Paris, Foyer des Burgtheaters,

Domäne Marienburg, Domänenstraße 3, Hildesheim

4. bis 21. September 2013

Fotoausstellung – Germaine Tillion

Marktkirche Hannover, Hanns-Lilje-Platz 2, Hannover

9. bis 27. September 2013

Foto Ausstellung – Histoires Croisées

Goethe Institut Göttingen, Merkelstraße 4, Göttingen

13. bis 27. September 2013

Vernissage am 12. September, 18.30 Uhr

Fotoausstellung – Itinérances von Louise Skira

VHS, Theodor-Lessing-Platz 1, Hannover

DieAktionLETRAINBLEUBLANCJAUNEistTeildesProjektsKunstschieneder

MetropolregionHannoverBraunschweigGöttingenWolfsburginZusammenarbeitmit

derAntenneMétropole.Kooperationspartnersindu.a.MetropolregionHamburg,

ProjektpartnerschaftNord,InstitutfrançaisDeutschland,metronomEisenbahngesellschaft

Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg

Herrenstraße 6, 30159 Hannover

T + 49 511.89 85 86 - 17 | metropolregion@metropolregion.de

Antenne Métropole

Die Antenne Métropole ist Teil des Netzwerks des Institut français Deutschland und

fördert die deutsch-französische Zusammenarbeit vorrangig in den Bereichen Kultur und

Wissenschaft. Sie wird von der Metropolregion GmbH auf der Grundlage einer Vereinbarung

mit der Botschaft der Republik Frankreich betrieben. Die Antenne Métropole arbeitet

eng mit lokalen Veranstaltern, Festivalleitern und Kulturschaffenden aus dem Gebiet der

Metropolregion, den Fachbüros der Kulturabteilung der Französischen Botschaft sowie dem

Netzwerk des Institut français zusammen.

Weitere Informationen :

www.metropolregion.de/france und www.institutfrancais.de/hannover

Kunstschiene – ein Projekt, das verbindet:

Land und Stadt in Nordeutschland – Bahnhöfe mit ihren Orten –

Kunst und Bahnfahren

Die Kunstschiene macht die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Kassel zu einer besonderen

Verbindung. Entlang dieser Strecke entwickeln wir Bahnhöfe, revitalisieren das Umfeld

und schaffen Aufmerksamkeit für die Bahn. Die Kunstschiene stärkt die Kooperation von

urbanen und ländlichen Räumen und macht Bahnhöfe wieder zum Mittelpunkt

zukunftsfähiger Mobilität.

Weitere Informationen :

www.metropolregion.de/kunstschiene

14. September 2013

Bon anniversaire! 50 Jahre DFG Hannover

Paradies, Kneippweg 21, Ricklingen

28. September bis 19. Oktober 2013

Fotoausstellung – Germaine Tillion

VHS, Theodor-Lessing-Platz 1, Hannover

1. bis 25. Oktober 2013

Vernissage 1. Oktober, 18.00 Uhr

Fotoausstellung – Journées Ordinaires, ParisBerlin > Fotogroup

Goethe Institut Göttingen, Merkelstraße 4, Göttingen

12. Oktober 2013, 20.00 Uhr

Jazzkonzert – Sweet & Sour

Theatersaal des „Lindenhof da Paolo“, Kasernenstraße 30, Braunschweig

29. Oktober bis 17. November 2013

Vernissage 28. Oktober, 17.00 Uhr

Ausstellung De Gaulle – Adenauer,

Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft

Hildesheimer Rathaus, Markt 1, Hildesheim

4. November 2013, 18.00 Uhr

Kino im Hörsaal

Qu’un seul tienne et les autres suivront

Aula L 131, Bühler Campus, Universität Hildesheim

7. November 2013, 17.00 Uhr

Podiumsdiskussion De Gaulle – Adenauer

Struckmannsaal des Hildesheimer Rathauses, Markt 1, Hildesheim

Lesung Cécile Wajsbrot

12. November 2013, 20.00 Uhr

Literarischer Salon, Königsworther Platz 1, Hannover

13. November 2013, 20.00 Uhr

Literarisches Zentrum, Düstere Straße 19, Göttingen

14. November 2013, 19.30 Uhr

Raabe-Haus, Leonhardstraße 29 A, Braunschweig

15. November 2013, 20.00 Uhr

Klassik im Schwimmerbecken – Quatuor Ebène

Hallenbad – Kultur am Schachtweg, Schachtweg 31, Wolfsburg

Die Verarbeitung von Kautschuk erfordert Spezialwissen, das Fachkräfte in Fortbildungen erwerben.

Text: Ingrid Lorbach Fotografie: Marco Bühl

Bewirbt sich jemand auf einen Job, wird zum Vorstellungsgespräch

geladen und bekommt dann doch eine Absage,

dann tröstet man sie oder ihn gern mit folgendem Hinweis:

Im Bewerbungsverfahren gibt es keinen zweiten Preis. Wo

nur eine Stelle frei ist, gehen Zweit- und Drittplatzierte leider

leer aus, seien sie auch noch so gut qualifiziert. Das

gilt nun nicht mehr zwangsläufig für die Bewerber von

acht Unternehmen aus der Region Hannover, die sich

zur Initiative ZukunftInc. zusammengeschlossen haben.

Wer beim Auswahlverfahren von Bahlsen, HaCon, Hüttenes-Albertus,

der Jäger-Unternehmensgruppe, Kind-

Hörgeräte, Sennheiser, VSM, oder der Wagner Group den

„Hauptgewinn“ knapp verpasst, könnte kurz darauf per

E-Mail eine Einladung zum „Talentpool“ bekommen. Die

Online-Datenbank verschafft dem Jobsuchenden die Möglichkeit,

sich mit seinem Profil auch bei den anderen sieben

Mitgliedsunternehmen vorzustellen – und bekommt

damit gleich eine zweite Chance.

Neue Wege beschreiten: Der prognostizierte Fachkräftemangel

bewegt Unternehmen zum Umdenken.

Dieses Beispiel deutet an, was sich in Zukunft auf dem

Arbeits- und Ausbildungsmarkt verändern wird. Der angesichts

der demografischen Entwicklung – unsere Gesellschaft

wird immer älter – prognostizierte Fachkräftemangel

bewegt Unternehmen zum Umdenken. Sie erkennen,

dass gute Bewerber knapp werden könnten. Sie umwerben

qualifizierte Fachkräfte und unternehmen zusätzliche

Anstrengungen, den Nachwuchs zu fördern. So gehen die

Partnerunternehmen von ZukunftInc. auch in der Ausbildung

neue Wege. Neben den eigenen Ausbildungsgängen

in den einzelnen Firmen setzen sie auch auf gemeinsame

Aktivitäten. Dazu gehört ein „Mega-Praktikum“, mit dem

Studenten nicht nur in einem, sondern gleich bei mehreren

der acht Unternehmen Einblick in die zukünftige

Arbeitswelt bekommen und Kontakte knüpfen können.

Im Rahmen des Projekts „Fit für die Ausbildung“ nimmt

sich ZukunftInc. zudem einer lange Zeit vernachlässigten

Zielgruppe an: Jugendliche ohne Schulabschluss oder mit

schlechten Abgangsnoten können im Rahmen eines Praktikums

zeigen, dass sie trotz schwacher schulischer Leistungen

für eine Berufsausbildung geeignet sind. Auf ein

klassisches, schriftliches Bewerbungsverfahren wird verzichtet;

während der Praktikantenzeit sollen zwei Berufsschultage

die Woche helfen, Lerndefizite abzubauen. „Galt

es früher allein als Job der Azubis, die Bewerbung zu schaffen,

so sehen wir es heute als unsere Aufgabe an, ihnen

dabei zu helfen“, sagt Hans-Jürgen Nissen vom Elektronikhersteller

Sennheiser und Geschäftsführer von initiative.

marktführer. hannover. e.V., dem Trägerverein von

ZukunftInc. Neben Sennheiser sind auch Kind Hörgeräte,

der Kautschukspezialist Jäger, das Schmirgel- und Maschinenwerk

VSM sowie der Brandschutzexperte Wagner

an dem Programm beteiligt, das in diesem Jahr bereits 15

Jugendlichen zu einem Ausbildungsplatz verholfen hat.


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Wie funktionieren Beleuchtung,

Energieversorgung oder Alarmanlage?

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Im Hinblick auf die zukünftige Versorgung der Region mit

Fachkräften kommt es nicht nur darauf an, Nachwuchskräfte

in ausreichender Zahl auszubilden, sondern vor

allem auch, ihnen eine zukunftstaugliche Ausbildung zu

bieten. Für die Hannoversche Verkehrsbetriebe AG üstra

steht deshalb neben dem Einhalten der Ausbildungsrahmenpläne

„die Vermittlung sozialer, kommunikativer und

methodischer Kompetenzen“ im Zentrum der Ausbildung.

Verschiedene Projekte geben den Nachwuchskräften im

Fahrdienst, in der Betriebstechnik oder dem kaufmännischen

Bereich Gelegenheit, ihre erlernten Kenntnisse

schon in der Lehrzeit praktisch und eigenverantwortlich

anzuwenden. Zum Beispiel im sogenannten „Azubi-Bus“,

den die Auszubildenden mitsamt Alarmanlage, eigenständiger

Energieversorgung und moderner Beleuchtung

umgestaltet haben. Oder in der Juniorenfirma „KIM“, wo

zukünftige Bürokaufleute selbständig Kunden beraten,

Tickets und Abos verkaufen, Personalpläne und Bilanzen

erstellen.

Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind topaktuelle

Stichworte in allen Bereichen der Arbeitswelt.

Wie sich Berufsbilder wandeln, zeigt sich am seit 2005 bei

der üstra etablierten Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“.

Der neue Ausbildungsgang spiegelt unter anderem

die Bedeutung der Serviceorientierung im modernen

Personennahverkehr wider: Es geht nicht nur darum, eine

Stadtbahn oder einen Bus sicher zu steuern, sondern auch

souverän mit den Fahrgästen umgehen zu können. Seit

2012 können auch bereits erfahrene Fahrerinnen und Fahrer

der üstra den neuen Berufsabschluss in einem berufsbegleitenden

Lehrgang erwerben.

Lebenslanges Lernen heißt das Stichwort in diesem

Zusammenhang. Nicht nur die Nachwuchsförderung wird

eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, dem

drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Ebenso wenig

wie auf die schwächeren Schulabsolventen wird man in

Zukunft auf die älteren Arbeitskräfte und ihre Erfahrung

verzichten können. Die ständige Veränderung und Weiterentwicklung

in praktisch allen Bereichen der Arbeitswelt

erfordert jedoch eine kontinuierliche Weiterbildung. Davon

kann Matthias Mölle, Leiter der Akademie des Handwerks

bei der Handwerkskammer Hannover, berichten. Über 100

Trainer, Ausbilder und Dozenten bieten in mehr als 70

Fachwerkstätten, Theorie-, EDV- und Laborräumen eine

breite Palette von Weiterbildungskursen an – Vorbereitungslehrgänge

für die Meisterprüfung, gewerblich-technische

sowie fachübergreifende betriebswirtschaftliche

Kurse. Gerade letztere, so Mölle, sind bei Inhabern wie

Bild: Marco Bühl


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Bild: Marco Bühl

Neubau einer Produktionshalle

und eines Hochregallagers

Baujahr: 2009

Bauort: Dassel

Umbauter Raum: 49.000,00 cbm

Stahlbetonfertigteile: ca. 850,00 cbm

Grundfläche Gesamt: 6.000,00 qm

Bild:er (2): ZukunftInc

Neubau eines Verwaltungsgebäudes

Baujahr: 2011

Bauort: Dassel

Umbauter Raum: 6.500,00 cbm

Bauzeit: ca. 10 Monate

Anzahl Geschosse: 2

Grundfläche Gesamt: 723,00 qm

Roloff - Bau GmbH

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Oben: Fachkräfte im Kautschuk-Institut. Unten: Die Firmen Kind Hörgeräte und Bahlsen sind Partner der Initiative ZukunftInc.

Mitarbeitern von Handwerksbetrieben sehr gefragt: „Die

Fortbildung zum Betriebswirt des Handwerks ist ein Dauerbrenner

bei uns.“

Allen Interessenten an einer Weiterbildung bietet die

HWK Hannover zunächst eine eingehende Beratung an.

Der überwiegende Teil der Ratsuchenden sind laut Mölle

Einzelpersonen, zum Beispiel Gesellen oder Facharbeiter,

die ihre beruflichen Chancen betriebsintern oder auf dem

Arbeitsmarkt verbessern wollen. Aber auch Betriebsinhaber

oder Personaler mittelständischer Betriebe kommen

in die Beratung, auf der Suche nach Fortbildungsmöglichkeiten

für ihre Mitarbeiter. Eine wichtige Erkenntnis

des Akademieleiters aus der Beratungsarbeit lautet: „Statt

Maßnahmen von der Stange werden individuelle Qualifizierungen

bezogen auf das Unternehmen oder die Person

immer wichtiger.“ Nur so könnten Handwerksbetriebe

in Zukunft das Fachwissen in den Betrieben sichern und

wettbewerbsfähig bleiben.

Austausch und Vernetzung als zukunftstaugliche

Lernstrategie gewinnt immer größeren Stellenwert.

Langjährige Erfahrung in spezialisierter Aus- und Weiterbildung

hat das in Hannover ansässige Deutsche Institut

für Kautschuktechnologie e.V. An der Verarbeitung der

vielen verschiedenen Produkte, die aus dem milchigen

Saft des Hevea-Baums hergestellt werden – von Autoreifen

über Matratzen bis zum Grundstoff für Kaugummi –

ist eine entsprechende Vielfalt von Berufsgruppen beteiligt.

Chemiker, Ingenieure, Techniker oder Kaufleute

gehören dazu. Fachleute dieser Disziplinen bringen aus

ihrer Ausbildung zwar das Grundlagenwissen mit, ihr

spezielles Kautschuk-Know-how erwerben viele von

ihnen aber erst in den Kursen des Instituts, die von Teilnehmern

aus dem ganzen Bundesgebiet und auch aus

den europäischen Nachbarländern besucht werden. „Die

Herstellungskette beim Kautschuk vom Rohstoff bis zum

verarbeiteten Produkt erfordert ein ganzheitliches, fachübergreifendes

Konzept“, erklärt Institutsleiter Professor

Ulrich Giese. Die Angebote des Instituts reichen vom zweisemestrigen

Weiterbildungsstudium über Fortbildungskurse

für Einsteiger und Spezialisten bis zu Fachseminaren. Professor

Giese betont, dass es dabei nicht nur um den Wissenstransfer

von Dozenten zu Kursteilnehmern geht, sondern

auch darum, „sich untereinander auszutauschen, Kontakte

zu pflegen, über den Zaun zu gucken.“ Ein Aspekt, der wohl

nicht nur für die Fortbildung in der Kautschuktechnologie

gilt. Austausch und Vernetzung werden Fachkräfte in der

Region Hannover und anderswo in Zukunft sicher mehr

denn je gebrauchen können.


egjo hannover bildung XXV

Rundum gut beraten.

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Hier geraten Werte in Bewegung: Beim Workshop mit der Theaterpädagogin Bärbel Jogschies werfen die Auszubildenden der

Sparkasse Hannover Karten mit Werten darauf in die Luft – um sich anschließend ihren eigenen Wertekanon zusammenzustellen.

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Alles Theater oder was?

Die Sparkasse Hannover vermittelt ihren Auszubildenden „Blicke über den Tellerrand“ und betritt dabei im

Rahmen ihrer komplexen Ausbildungsstrategie auch unkonventionelle Pfade.

Fotografie: Helge Krückeberg

Sie sitzen im Theaterfoyer, 15 Auszubildende der Sparkasse

Hannover und die Theaterpädagogin Bärbel Jogschies. Die

Auszubildenden haben in der vergangenen Woche Lessings

„Minna von Barnhelm“ vom Jungen Schauspiel Hannover

gesehen. Jetzt steht ein Workshop an. Anhand der verschiedenen

Charaktere des Stückes wird Jogschies auf Werte

und ihre Auswirkungen aufs Leben zu sprechen kommen.

Aber erst einmal bringt sie die 15 Jugendlichen dazu, sich

intensiv Gedanken über ihre eigenen Wertvorstellungen

zu machen. Dabei entstehen erstaunlich unterschiedliche

Wertekanons: Fortschritt, Status, Schönheit und Genuss

stehen Heimat, Flexibilität, Ehrlichkeit und Achtsamkeit

gegenüber.

„Also lügt sie nicht an!“, kommentiert Jogschies den

Wert Ehrlichkeit eines jungen Mädchens. Einer der Teilnehmer

sagt: „Würde ich niemals machen“ und grinst.

„Schon passiert“, kontert Jogschies.

Jogschies verdeutlicht spielerisch, wie wichtig jedem

einzelnen von uns Werte sind, wie tief sie in uns verwurzelt

sind und wie stark sich die eigenen Werte von denen anderer

Menschen unterscheiden können. Dieser Einsicht folgt

eine starke Lektion in Sachen Gesprächsführung – auch

und gerade mit Kunden: Es geht darum zu erkennen, was

dem Gegenüber wichtig ist und gemeinsame Werte zu finden.

„Wenn ihr es lernt anzusprechen, was den Menschen

wichtig ist, habt ihr eine gemeinsame Basis. Dann werden

euch die Menschen zuhören und es wird einfacher“,

erklärt Bärbel Jogschies auf ihre unkomplizierte, aber eindringliche

Art.

„Wir vermitteln Blicke über den Tellerrand. Dazu

betreten wir auch gerne etwas unkonventionellere Pfade“,

erläutert Britta Pohlmann, Leiterin der Aus- und Fortbildung

bei der Sparkasse Hannover. „Es geht uns um die

ganzheitliche Entwicklung unserer Auszubildenden.“ Die

Workshops in Kooperation mit dem Jungen Schauspiel

Hannover sind ein Baustein einer komplexen Ausbildungsstrategie.

Die richtige Gesprächsführung gehört dabei zum

Grundgepäck, mit dem die Jugendlichen in ihrer Ausbildung

ausgestattet werden. Die Erkenntnis, dass Werte wichtig

sind und jeder von uns unterschiedliche Schwerpunkte

setzt, ist bei Kundengesprächen notwendig und hilfreich.

Der Workshop im Theater endet mit nachhaltigen Einsichten:

„Wir denken, wir kennen die Menschen um uns

herum und das stimmt doch eigentlich gar nicht“, stellt

einer angesichts der Unterschiedlichkeit der Werte fest. Die

anderen nicken. Immerhin darüber herrscht Einigkeit.


XXVI bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XXVII

Rechtes Bild: Andreas Pippig, HR-Marketingverantwortlicher der NORD / LB.

Right Potentials gesucht

Die NORD / LB hat ihre rund 80 Ausbildungsplätze für 2013 zu fast 100 Prozent besetzt. Warum die Bank bei den

Bewerbern so beliebt ist, erklärt Personalmarketingexperte Andreas Pippig im RegJo-Interview.

Auszubildende bei ihrer Tätigkeit (von oben links nach unten rechts): Mechatronikerin, Werkzeugmechaniker, Elektronikerin für Automatisierungstechnik,

Industriemechaniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik.

Die automobile Zukunft mitgestalten

Optimale Zukunftsperspektiven: Die Volkswagen AG bietet rund 30 verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten sowie knapp

20 duale Studiengänge. Denn: Jeder Volkswagen ist nur so gut wie die Mitarbeiter, die dahinterstehen.

Text: Halina Schmidt Fotografie: Volkswagen AG

Rund um den Globus werden die Fahrzeuge des Wolfsburger

Unternehmens geschätzt und geliebt. Doch jeder Volkswagen ist

nur so gut wie die Frauen und Männer, die dahinterstehen. Daher

liegt der Volkswagen AG die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter

ganz besonders am Herzen. Optimale Entwicklungschancen

werden nicht nur den bereits im Unternehmen tätigen Arbeitskräften

ermöglicht, auch Einsteigern bietet Volkswagen vielfältige Ausbildungs-

und Studienmöglichkeiten. Wer eine erstklassige Ausbildung,

eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben sowie

beste Chancen für die Zukunft erhalten möchte, ist bei Volkswagen

genau richtig.

Von A wie Automobilkaufmann/-frau bis Z wie Zerspanungsmechaniker/-in

haben die Bewerber rund 30 Möglichkeiten, ihre

Begeisterung und ihre Leidenschaft für das Automobil in der

Berufsausbildung auszuleben. Immer beliebter wird das duale

Studium. Im vergangenen Jahr nahmen bei Volkswagen daran

707 Studierende in rund 20 Fachrichtungen wie Maschinenbau,

Fahrzeugtechnik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften teil.

Beim dualen Studium erhalten die Studenten die Chance, wissenschaftliches

Lernen und betriebliche Praxis zu kombinieren – optimale

Voraussetzungen für das spätere Berufsleben. Wer sich für

eine Ausbildung oder ein Studium bei der Volkswagen AG interessiert:

Bewerbungen können vom 1. Juli bis zum 31. Oktober unter

www.volkswagen-karriere.de eingereicht werden. Mit einem

Umsatz von 113,4 Milliarden Euro (Marke Pkw / Nutzfahrzeuge)

ist die Volkswagen AG einer der größten Automobilhersteller der

Welt. In den Standorten Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Kassel,

Emden und Salzgitter beschäftigt das Unternehmen mehr als

100.000 Mitarbeiter, weltweit sind es über 285.000. Die Volkswagen

AG bringt innovative Ideen auf die Straße und erfüllt die

Wünsche ihrer Kunden nach individueller und bezahlbarer Mobilität.

Die Produkte und Entstehungsprozesse von Volkswagen sind

gekennzeichnet durch effiziente und nachhaltige Technologien.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der

Volkswagen AG finden Sie im Internet unter www.vw-azubi.de oder

www.vw-duales-studium.de sowie unter Tel.: 05361 9-36363 oder

www.facebook.com/volkswagen.karriere

Interview: Katrin Langemann Fotografie: NORD / LB

Wie positioniert sich die NORD / LB aktuell auf dem hartumkämpften

Ausbildungsmarkt?

Mit unserer neuen Arbeitgeber-Positionierung „Freiraum für Leistung“

geben wir sowohl Bewerbern, der Belegschaft und natürlich

auch unseren Wettbewerbern im Markt der Arbeitgeber eine

Signalwirkung, wofür wir als Arbeitgeber stehen. Wir sind eine

große Bank mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten, für gut ausgebildete

Nachwuchskräfte – Schüler und Studenten – die gern früh

Verantwortung übernehmen möchten. Wir schauen heute immer

mehr darauf, dass die Bewerber optimal zu uns passen. Es müssen

nicht immer die Besten sein, deren Zukunft bei uns liegt – aber

durchaus die passenden Leistungsorientierten, für uns die sogenannten

Right Potentials.

Mit welchen Strategien will die NORD / LB den Kampf um die besten

Nachwuchskräfte gewinnen?

Unsere Ausbildung ist in jeder Hinsicht ein Qualitäts- und Premiumprodukt.

Wir punkten mit der Vielfalt des Angebotes

an Ausbildungsmöglichkeiten – vom Klassiker Bankkaufmann

/ Bankkauffrau über unsere dualen Studienmöglichkeiten

mit Bachelor-Abschluss bis hin zum Koch. Dies ist am Standort

Hannover und im Braunschweiger Land selten vergleichbar zu finden.

Unser großes Plus ist die Individualität und das Eingehen auf

die Persönlichkeit des Einzelnen. Und last but not least – wichtig

auch für die Bewerber – bestehen sehr gute Übernahmemöglichkeiten

nach der Ausbildung.

Das Image der Banken hat durch die Wirtschaftskrise sehr gelitten.

Womit punktet die NORD / LB als Ausbildungsstandort und

zukünftiger Arbeitgeber?

Unser spezifisches Geschäftsmodell kommt uns hier zugute. Die

NORD / LB ist gut durch die Finanzkrise gekommen, weil ihr

Geschäftsmodell gut ausdifferenziert und dadurch robust ist. Ein

Beispiel: Der Ausbildungsstandort NORD / LB bietet neben dem

klassischen Landesbankgeschäft mit großem Firmenkundengeschäft,

starkem Agrarbanking und unseren nachhaltigen Spezialfinanzierungsdisziplinen

auch das Sparkassengeschäft mit Filialgeschäft

an. Denn im Braunschweiger Land fungieren wir als

Braunschweigische Landessparkasse mit vielfältigen und spezifischen

Sparkassen-Ausbildungsangeboten. Diese Mischung macht

uns für Bewerber doppelt interessant, da spätere Karrierechancen

ja beidseitig – in einem Unternehmen! – möglich sind und auch die

Ausbildung bereits Einblick in Landesbanken- und Sparkassengeschäft

möglich macht.

Wie stellt sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt dar und wie hat

sich das Profil der Bewerber im Lauf der Zeit verändert?

Wir sind optimistisch, da wir selbstbewusst auf unsere Angebote

schauen. Es wird natürlich demografisch regional differenziert

anspruchsvoller, die richtigen Einstellungen in ausreichender

Anzahl zu rekrutieren. Wir übernehmen hier als Landesbank

immer gesellschaftliche Verantwortung durch Ausbildung. Derzeit –

für 2013 – konnten wir im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen

in Niedersachsen unsere Ausbildungsplätze nahezu vollständig

besetzen. Dies ist schon etwas Besonderes. Leider ist festzustellen,

dass das Gesamtniveau der Schulabgänger grundsätzlich sinkt. Dies

geht von mathematischen Kenntnissen über orthografische Basics

bis hin zu veränderten Kommunikationsmustern gegenüber Vorgesetzten.

Wir müssen uns als Arbeitgeber darauf einstellen. Dies

ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft.

Wo sehen Sie Handlungsbedarf auf dem Ausbildungsmarkt?

Ein wesentlicher Faktor betrifft die professionelle Berufsorientierung

in den Schulen – rechtzeitig über gesteuerte Lehrerbegleitung

und Verfahren, um Neigung und Stärken der Schüler transparent zu

machen sowie abgestufte Praktika in der ganzen Vielfalt der Unternehmen.

Ein derartiges Konzept, das diese Faktoren beinhaltet,

unterstützen wir zum Beispiel aktiv in der Stadt Braunschweig.


XXVIII bildung regjo hannover

regjo hannover bildung XXIX

Informieren, orientieren, mitmachen

Damit morgen die Fachkräfte nicht ausgehen, müssen heute die Jugendlichen an Naturwissenschaft und Technik

herangeführt werden. Die IdeenExpo setzt dabei auf Information, Unterhaltung und Spaß.


XXX bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XXXI

Mehr als 300.000 Besucher kamen

zur IdeenExpo 2011 und nahmen

auch an den verschiedenen Show-

Veranstaltungen teil.


XXXII bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XXXIII

Technik hebt ab – die IdeenExpo bietet viele spannende Events.

Jan Schulz ist Geschäftsführer der IdeenExpo.

Interview: Ingrid Lorbach Fotografie: IdeenExpo

Vom 24. August bis zum 1. September 2013 findet auf dem Messegelände

in Hannover zum vierten Mal die IdeenExpo statt. Sie

will junge Menschen für die Welt der Naturwissenschaften und

Technik begeistern und sie über Berufsmöglichkeiten in diesen

Bereichen informieren. Rund 200 Aussteller – Unternehmen,

Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Schülergruppen –

präsentieren sich mit über 500 naturwissenschaftlich-technischen

Mitmach-Exponaten, zahlreiche Workshops und Events kombinieren

Wissensvermittlung mit Spaß und Unterhaltung. RegJo sprach

mit Jan Schulz, dem Geschäftsführer der IdeenExpo.

Herr Schulz, wie ist eigentlich die Idee der IdeenExpo entstanden?

Am Anfang stand 2006 / 2007 die Idee einer Plattform für die

niedersächsische Wirtschaft, um ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen.

Unternehmen sollten die Gelegenheit haben, ihre Produkte,

aber auch ihre Bildungs- und Ausbildungswege darzustellen. Im

Laufe der Zeit hat sich das Konzept verändert, heute stehen bei der

IdeenExpo Bildung, Ausbildung und Fortbildung klar im Mittelpunkt.

Es geht vor allem darum, dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel,

der sich noch verstärken wird, frühzeitig zu begegnen.

Deshalb wollen wir junge Leute – die potenziellen Mitarbeiter

von morgen – für Naturwissenschaften und Technik begeistern

und ihnen die entsprechenden Berufe und Karrieremöglichkeiten

vorstellen.

Nun nutzen ja gerade die Jugendlichen heute so viel Technik wie

nie zuvor – denken wir nur an Smartphones, Tablets, MP3-Player –

aber sie drängen nicht gerade in die technisch-naturwissenschaftlichen

Ausbildungsgänge. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Wohl auch daran, weil die Entscheidung für die MINT-Fächer

– Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

– einen langen und komplizierten Weg bedeutet, von dem man

anfangs noch nicht weiß, wohin er führt. Deshalb ist es so wichtig,

den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, mit Unternehmen

und Bildungseinrichtungen in Kontakt zu treten. Gerade den

Mädchen, die ja in diesen Bereichen unterrepräsentiert sind, sollten

die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten aufgezeigt werden,

was flächendeckend noch nicht der Fall ist. Deshalb ist die Ideen-

Expo ein idealer Ausgangspunkt für Jugendliche, sich dem Thema

anzunähern und Hemmschwellen abzubauen.

Gibt es Angebote, mit denen Sie gezielt die jungen Frauen

ansprechen?

Ja, die gibt es. Ein Highlight wird ein Studentinnen-MINT-Slam

sein, den wir in Kooperation mit Komm-mach-MINT durchführen.

Vier junge Akademikerinnen treten im Slam-Format gegeneinander

an. Dabei geben sie unterhaltsam und informativ Einblicke

in ihren Studiengang und Studienalltag sowie in die eigene

Motivation für diesen Weg. Vor allem aber wird es den Mädchen

hier leicht gemacht, Kontakte aufzubauen, weil es auch weibliche

Auszubildende der Unternehmen sind, die die Firmenbotschaften

vermitteln. Sie können den jüngeren Besuchern „auf Augenhöhe“

von ihren Erfahrungen berichten.

Wie unterscheidet sich die IdeenExpo darüber hinaus von anderen

Berufsinformationsveranstaltungen?

Hier geht es vor allem ums Mitmachen. Bei uns können die jungen

Leute gemeinsam mit anderen etwas ausprobieren und experimentieren.

Im Unterschied zu anderen Recruitment-Messen steht

bei uns nicht ein kommerzieller Zweck der Unternehmen im Mittelpunkt,

sondern die gemeinsame Ansprache der Zielgruppe.

Wie sieht das konkret aus?

Wir haben zum Beispiel mit dem ClubZukunft ein Zentrum, in

dem alle Partner – von der Bundesagentur für Arbeit über die

Ingenieurskammer bis zur Hochschulberatung – ihr Informationsangebot

bereithalten. Dort können sich die Jugendlichen zunächst

orientieren, können beispielsweise einen Stärkentest durchfüh-


www.volkswagen-karriere.de

XXXIV bildung regjo hannover REgjo hannover bildung XXXV

Und die anderen dachten, Mathe und Physik wären uncool.

Über eigene Experimente lassen sich Jugendliche am besten für die Wissenschaft begeistern.

Erfahren Sie, wie weit man es damit bringen kann.

Bewerben Sie sich um einen Ausbildungsplatz oder für ein

duales Studium bei Volkswagen am Standort Hannover.

ren. Anschließend können sie direkt bei unseren Ausstellern wie

die Siemens AG oder die Volkswagen AG konkret nachfragen, was

für Möglichkeiten ihnen dieses Unternehmen bietet. Gleiches gilt

für die niedersächsische Hochschullandschaft. Einzigartig ist aber

letztlich der Eventcharakter der IdeenExpo. Wir setzen auf einen

Mix aus Berufsorientierung und Unterhaltung. Abends gibt es zum

Beispiel Konzerte. Für Familien mit kleineren Kindern bieten vor

allem die Wochenenden ein breites Angebot.

Sie sprechen also nicht nur die Jugendlichen als Zielgruppe an?

Wir setzen bereits bei Familien mit jungen Kindern an, um Begeisterung

für Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Aber

auch bei den Schülerinnen und Schülern in der Berufsorientierungsphase

ist uns das familiäre Umfeld sehr wichtig – es hat

auf die Berufsentscheidungen Jugendlicher einen nicht zu unterschätzenden

Einfluss. Schließlich sind auch die Lehrer eine ganz

wichtige Zielgruppe. 2011 hatten wir Schülergruppen aus 13 Bundesländern

zu Besuch. Ziel ist es nachhaltig über den Ausstellungstermin

hinaus zu wirken.

Wenn Sie zurückblicken – wie hat sich die IdeenExpo seit der

ersten Ausstellung 2007 entwickelt, was hat sich verändert?

Wir fühlen uns zwar immer noch als eine niedersächsische Veranstaltung,

werden aber inzwischen im ganzen Bundesgebiet wahrgenommen.

Mit ihrem Ansatz ist die IdeenExpo eine Erfolgsgeschichte

geworden. Beim letzten Mal hatten wir über 300.000

Besucher, das ist die Größenordnung der CeBIT. Vor allem ist das

Vertrauen gewachsen. Die Unternehmen bleiben bei uns, neue

kommen hinzu, der Mittelstand ist jetzt stärker beteiligt.

Bekommen Sie Rückmeldungen zu den Anstößen, die Sie gegeben

haben und was daraus geworden ist?

Vor allem über die sozialen Netzwerke bleiben wir mit unseren

Besuchern in Kontakt. Wir haben bereits jetzt über 13.000 Fans

bei Facebook. Und wir bekommen Rückmeldungen von Lehrern

und von Unternehmen, die von ihren Eindrücken berichten. Ohne

dieses positive Feedback hätte die IdeenExpo sich auch nicht zum

Erfolgsmodell entwickeln können.

Was erwartet die Besucher der diesjährigen, der vierten

IdeenExpo?

Der erste Eindruck wird schon völlig neu sein. IdeenPfade bilden

ein thematisches Liniennetz, an denen die über 500 Exponate zum

Ausprobieren einladen. Der IdeenPfad Leben – Menschen – Medien

bietet zum Beispiel Fernsehen zum Anfassen im Studio des NDR,

die Dekodierung von Geheimschriften und einen 3-D-Dru cker.

Bei weiteren IdeenPfaden geht es um Themen wie Mobilität, Energie

und Ressourcen.

Auf den Bühnen reicht das Angebot von der Karrierebühne

im ClubZukunft bis zu den Wissenschaftsshows mit Ranga

Yogeshwar, diesmal an sechs Tagen. N-JOY präsentiert mit Taio

Cruz, den Söhnen Mannheims und Deichkind an drei Abenden

Konzerte der Spitzenklasse. Zu den Highlights gehört sicherlich eine

Live-Schaltung zum CERN-Projekt, dem Teilchenbeschleuniger in

der Schweiz. Und dann wird am letzten Tag auch ein Nobelpreisträger

auf der Bühne stehen – wer das ist, wird aber jetzt noch

nicht verraten.

Mehr Infos zur IdeenExpo gibt es unter www.ideenexpo.de

Wir bieten weiblichen und männlichen Berufseinsteigern

einen optimalen Karriereeinstieg und erstklassige Entwicklungsmöglichkeiten.

Als einer der größten Automobilhersteller der Welt setzen wir

auf innovative Ideen und nachhaltige Technologien. Und

natürlich auf unseren wichtigsten Antrieb: Sie.

Gestalten Sie mit uns die automobile Zukunft und entscheiden

Sie sich für eine Berufsausbildung oder ein duales Studium.

Die Ausbildung bei Volkswagen in einem gewerblich-technischen

oder kaufmännischen Beruf ist der perfekte Start für

Ihre Karriere und ermöglicht Ihnen optimale Chancen für

die Zukunft.

Das duale Studium ist eine Kombination aus Studium und Ausbildung.

In einem unserer technischen oder kaufmännischen

Studiengänge erwerben Sie dabei zwei Abschlüsse in einem:

einen IHK- und einen Studienabschluss.

Unsere weiteren Ausbildungsstandorte:

Wolfsburg, Braunschweig, Kassel, Emden, Salzgitter

Werden Sie ein Teil unserer Erfolgsgeschichte. Bewerben Sie

sich unter www.vw-azubi.de für einen Ausbildungsberuf

oder unter www.vw-duales-studium.de für das duale Studium

bei Volkswagen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf

www.volkswagen-karriere.de und unter der Telefonnummer

+49 5361-9-46470. Oder treten Sie mit uns in den Dialog

auf www.facebook.com/volkswagen.karriere.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: zwischen 8,1 und 7,5 (innerorts)/zwischen 5,4 und 5,1 (außerorts)/zwischen 6,4 und 6,0 (kombiniert),

CO 2 -Emissionen in g/km: zwischen 149 und 139 (kombiniert).


egjo hannover portrait 69

Wenn aus Zufriedenheit Begeisterung wird, hat man den richtigen Partner an seiner Seite. „Der Party Löwe“ weiß, was das heißt.

Mehr als nur Catering

Räumlich, sinnlich und kulinarisch – das perfekte Catering wortwörtlich in jeder Dimension zu kreiieren, ist

es, was die Gastro-Experten vom Hannoveraner Cateringunternehmen „Der Party Löwe“ jeden Tag antreibt.

Karrierestart bei uns –

Gut für Ihre und unsere Zukunft.

Wir sind neugierig auf Sie. Starten Sie jetzt mit uns Ihre Karriere.

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Hannover

Mit 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen wir zu den bedeutendsten Unternehmen in Nieder sachsen. Unsere Werte sind „Fair, Menschlich.

Nah.“ Eine offene, ehrliche und engagierte Partnerschaft mit unseren Kunden – das ist es, worauf es uns ankommt. Starten Sie jetzt mit uns Ihre Karriere.

Zum 01.08.2014 bieten wir für verschiedene Berufsbilder attraktive Ausbildungs- und Studienplätze an. Wir freuen uns ab 01.08.2013 auf Ihre Online-

Bewerbung unter www.sparkasse-hannover.de/berufsstart

Text: Stefanie Stüting Fotografie: Party Löwe

Dieser Herausforderung und dem Versprechen an die Kunden

ist Andreas Hüttmann, Geschäftsführender Gesellschafter

von „Der Party Löwe GmbH &Co. KG“, in 16 Jahren

Unternehmensgeschichte treu geblieben. Hüttmann ist

als Mitglied der LECA (Leading Event Caterer Association)

bundesweit am Markt etabliert. „Mit unseren Konzeptentwicklungen

vom ‚Topf Gucker‘ über ‚First Glas‘ bis zu unserem

Veranstaltungsformat ‚gastspiel‘ setzen wir Akzente

und definieren neue Trends. In den von uns betriebenen

gastronomischen Locations in und um Hannover sind wir

Gastgeber mit Leib und Seele. Für die uns engagierenden

Kunden sind wir erfahrener Partner an der Front, an der

Seite und im Hintergrund.“

Hüttmann und sein Team haben hochsensible Antennen

für die Anregungen und individuellen Wünsche ihrer

Kunden. In dieser Offenheit gepaart mit einer sympathischen

Portion Selbstbewusstsein und Dialogfähigkeit liegt

das Erfolgsrezept des Party Löwen. Es geht darum, immer

einen Schritt besser und schneller zu sein. Das gilt für den

freundlichen Service, aber auch für das Verständnis dessen,

was der Kunde tatsächlich will. „Auf unsere Erfahrung ist

Verlass und der Rundum-Sorglos-Gedanke ist unsere Unternehmensphilosophie.

Das Mitdenken in jeder Situation verbessert

unsere Dienstleistungs- und Produktqualität, wir

sind eben anders.“ Dann wird aus Zufriedenheit Begeisterung,

und dann sind auch Weiterempfehlungen der Kunden

an der Tagesordnung. Dabei gilt immer: Die Aussage

„Geht nicht“ gibt es nicht.

Neben Privat- und Geschäftscaterings sind die Party

Löwen auch seit vielen Jahren auf Messecatering spezialisiert.

Andreas Hüttmann: „Das Wort Event kommt eben

nicht von Event-uell.“ Ob die Tagesversorgung eines Messestandes,

ein Empfang für Kunden oder die Mitarbeiterparty,

immer wieder bewährt sich die Philosophie von Qualität

und Pragmatismus der Party Löwen. Ab 50 Personen ist ein

Komplettpaket erhältlich, der Firmensitz direkt am Messegelände

in Hannover gewährleistet eine pünktliche und

zuverlässige Anlieferung an den Messestand.

In den eigenen Locations der Party Löwen wie zum

Beispiel im Deutschen Pavillon, dem Hannoverschen Yacht-

Club oder der Pferderennbahn „Neue Bult“, aber auch vielen

weiteren lassen sich Messetage hervorragend beschließen,

private Feiern ausrichten oder unvergessliche Abende

im kleinen Rahmen gestalten. Gut gebrüllt und guten Appetit,

Party Löwe!

Weitere Infos, alle Angebote und Locations im Internet

unter www.partyloewe.de, Tel.: 0511 808030


70 wirtschaft regjo hannover REgjo hannover wirtschaft 71

Die besten Adressen der Region

Hannover ist nicht nur für Urlauber auf Städtetrip ein attraktives Ziel. Mit hervorragenden Hotels, aufsehenerregenden

Eventlocations und maßgeschneiderter Organisation bietet die Region ideale Veranstaltungsorte für

Tagungen, Kongresse oder Incentives.

Bild: Deutsche Messe AG


72 wirtschaft regjo hannover REgjo hannover wirtschaft 73

Die historische, fast 100 Jahre alte Stadthalle mit dem historischen Kuppelsaal und großen Festsälen hat in ihren großzügigen Funktionshallen

und über 30 Konferenz- und Seminarräumen insgesamt über 13.000 qm Gesamtfläche. Bild: Vorbereitet für den Landespresseball.

Bild: Martin Diepold


74 wirtschaft regjo hannover REgjo hannover wirtschaft 75

Bild: Schloss Marienburg

Text: Angela Andresen-Schneehage

Der Veranstaltungsmarkt in Deutschland boomt. Das belegt das

aktuelle Meeting- und Event-Barometer: Die vom Europäischen

Institut für Tagungswirtschaft durchgeführte maßgebliche Branchenstudie

stellte für das zuletzt ausgewertete Geschäftsjahr (2011)

Rekordergebnisse bei Veranstaltungs- und Teilnehmerzahlen fest.

Sowohl bei den deutschen wie auch den ausländischen Veranstaltern

steht die Bundesrepublik als Event-Destination ganz weit vorn.

Das ist nicht zuletzt einem so exzellenten Standort wie Hannover

zu verdanken: Die Stadt hat sich im Ranking unter den deutschen

Metropolen der Veranstaltungsbranche unter den Top Ten-Favoriten

fest etabliert. Und das zu Recht!

Dank zentraler Lage mitten in Europa, moderner Infrastruktur

und einem umfassenden Service bieten die Landeshauptstadt

sowie die Städte und Gemeinden der Region ihren Tagungsgästen

optimale Voraussetzungen. Reibungslose Abläufe und eine entspannte

Atmosphäre während Tagung oder Kongress garantiert

die professionelle Organisation durch das Team von Hannover-

Kongress, dem Kongressservice der Hannover Marketing und Tourismus

GmbH. „Wir stehen unseren Gästen in allen Fragen und

Wünschen rund um den Wirtschaftstourismus zur Verfügung“,

versichert Veranstaltungsexpertin Melanie Bühler. „Dabei vermitteln

wir nicht nur Hotelzimmerkontingente und dem Anlass

angemessene Tagungsorte, sondern kümmern uns darüber hinaus

auch um ablaufrelevante Themen wie Shuttleservice, Catering

oder Ticket ing. Außerdem gestalten wir gerne das Rahmenprogramm

für Kongressteilnehmer und Begleitpersonen. Von den

ersten Anfragen bis zur Durchführung wollen wir den Veranstaltern

ein zuverlässiger Partner sein. Dabei ist der Service von ‚HannoverKongress’

unabhängig und kostenfrei.“

Die beiden Hauptakteure in Hannovers Messe- und Kongressszene

sind die Deutsche Messe AG mit 26 Ausstellungshallen

und Pavillons sowie das multifunktionale, traditionsreiche Hannover

Congress Centrum (HCC). Doch das Angebot an weiteren vielfältigen

und interessanten Tagungslocations wächst kontinuierlich.

Für Übernachtungen stehen in der Region mehr als 400 Hotelbetriebe

aller Klassifizierungen mit rund 26.000 Betten für die Gäste

bereit. Eine kleine Auswahl an reizvollen Veranstaltungsorten in

der Leinestadt und ihrer schönen Umgebung möchte dieser Beitrag

im Folgenden vorstellen.

Eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre verspricht in den

Abendstunden das Sealife Hannover am Berggarten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts schenkte der Ur-Ur-Urgroßvater von Ernst August Erbprinz von Hannover, Georg V., seiner Gemahlin Königin

Marie das Märchenschloss Marienburg als Sommerresidenz. Heute finden hier Besichtigungen, Hochzeiten und Veranstaltungen aller Art eine

hochherrschaftliche und romantische Kulisse.

Alt und neu zugleich präsentieren sich die Herrenhäuser Gärten:

Das vor über 300 Jahren geschaffene Gesamtkunstwerk gehört

zu den bedeutendsten Barockgärten Europas – eine fantastische


76 wirtschaft regjo hannover REgjo hannover wirtschaft 77

Bild: Marco Bühl

Bilder (2): Stefan Neuenhausen / Hannover

Im historischen Akademiehaus Prinzenstraße 2 in Sichtweite des Hauptbahnhofs arbeitet die Europa Fachakademie Dr. Buhmann. Ein Hörsaal

ermöglicht hier Vorlesungen und Veranstaltungen mit bis zu 150 Gästen.

Das Mercure Hotel Hannover Mitte in ruhiger Lage im Park befindet sich mitten im Stadtzentrum Hannovers. Neben 170 modernen Zimmern stehen

im Event-Bereich in der 6. Etage mit Blick über die Dächer der Stadt sieben Tagungsräume für bis zu 150 Teilnehmer zur Verfügung.

Kulisse für Veranstaltungen aller Art. Regelmäßig locken außergewöhnliche

Events wie die KunstFestSpiele Herrenhausen oder

der Internationale Feuerwerkswettbewerb Besucher aus aller Welt

in die ehemalige Sommerresidenz der Welfen. Und das Interessante

für Veranstalter: Fast jeder Bereich des berühmten Garten-

Ensembles kann gebucht werden.

Ganz neu eröffnet wurde in dieser Saison das Tagungszentrum

Schloss Herrenhausen, das mit seinem breitgefächerten Raumangebot

allen Anforderungen gerecht wird: Mit stilvollem Ambiente

und neuester Technik bietet es beste Voraussetzungen für perfekte

Veranstaltungen – von der Familienfeier bis zum Wissenschaftskongress.

Mit stimmungsvollen Szenerien stehen gleich mehrere

sehr unterschiedlich gestaltete Räume zur Verfügung: Das filigrane

Foyer des dänischen Architekten Arne Jacobsen wird gerne als

repräsentative Empfangshalle genutzt; die Galerie mit prachtvollen

Wandmalereien liefert einen passenden Hintergrund für Kulturveranstaltungen

und die Orangerie bildet den angemessenen

Rahmen für Bankette, Präsentationen oder Preisverleihungen. Die

Schlossküche, die Schauhäuser im Berggarten sowie das Hardenbergsche

Haus sind insbesondere für kleinere Veranstaltungen mit

bis zu etwa 120 Personen geeignet. Eine ganz außergewöhnliche

Atmosphäre verspricht in den Abendstunden das Sealife Hannover

am Berggarten: Bei Festen, Jubiläen oder Firmenveranstaltungen

wird ein exklusives Dinner gerne am Rochenbecken serviert.

Seit dem 15. Mai ist Hannovers große Gartenanlage um eine weitere

Sehenswürdigkeit reicher: An diesem Tag eröffnete das neue

Museum Schloss Herrenhausen seine Pforten und zeigt in einer

Ausstellung mit fast 500 Exponaten die Vielfalt der umfangreichen

Schloss- und Gartenwelt Hannovers vom Barock bis zur Moderne.

Keine adelige Vergangenheit, aber dennoch historischen Charme

besitzen ehemalige Industriebauten im modernen Gewand. Und

von denen wurde in Hannover eine ganze Reihe zu Veranstaltungsorten

hergerichtet. So liegt im Herzen der Nordstadt, einem

der lebendigsten Quartiere der Stadt, das Ökologische Gewerbeund

Tagungszentrum Werkhof. Wo bis vor wenigen Jahren noch

Aufzüge produziert wurden, befindet sich heute der ideale Ort für

Fachtagungen, kleinere Kongresse, Firmenevents oder Vortragsreihen;

angeschlossen sind ein Hotel und ein Restaurant.

Zwischen Hannovers Stadtteilen Stöcken und Herrenhausen

liegt mit den EilersWerken eine ebenfalls durch Industriearchitektur

geprägte Location. Auf dem reanimierten Werksgelände,

wo bis vor wenigen Jahrzehnten spektakuläre Eisenbauwerke wie

Brücken und Bahnhöfe gefertigt wurden, steht eine 15.000 Quadratmeter

große Werks halle. In ihr lassen sich Veranstaltungen für

100 bis 5.000 Teilnehmer organisieren – Lesungen, Konzerte und

Performances ebenso wie technikaffine Ausstelllungen, Hausmessen

oder ein originelles Gala-Diner inmitten der beeindruckenden

Hallenkonstruktion.

Eine atemberaubende Location für verschiedenste Business Treffs

ist der mehr als 100 Jahre alte, unter Denkmalschutz stehende

Wasserturm. Wo einst 1,4 Millionen Liter Wasser gespeichert werden

konnten, finden heute auf drei Ebenen Veranstaltungen statt.

Bis zu 2.200 Personen können in der ehemaligen Industriehalle

feiern oder tagen; die Lounge mit einer beeindruckenden Raumhöhe

von 18 Metern nimmt bis zu 500 Gäste auf und das Außenplateau

mit fast 800 Sitzplätzen ist gerade in der Sommersaison ein

faszinierender Treffpunkt.

Schloss Marienburg, die EilersWerke und auch das Akademiehaus

bringen eine Portion Historie in eine Veranstaltung.

Die königlichen Dragoner brachten gegen Ende des 19. Jahrhunderts

ihre Pferde hier unter – heute lassen sich im „Acanto“ Privat-

und Firmenveranstaltungen für bis zu 500 Gäste ausrichten.

Das historische Kreuzgewölbe aus Sandstein, eine liebevoll zusammengestellte

Möblierung und ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept

machen aus dem ehemaligen Stall eine einzigartige Location.

Auch im Schloss Marienburg wurden Pferdestallungen und

Kutschenremisen zu Veranstaltungsorten umgenutzt. Das vieltürmige,

neugotische Baudenkmal, etwa 20 Kilometer südlich von

Hannover gelegen, erhebt sich hoch oben auf dem Marienberg und

wird heute als beliebtes touristisches Ziel und Veranstaltungsort

geschätzt. Wer hier im Grünen Salon standesamtlich heiratet oder

sich in der Schlosskapelle kirchlich trauen lässt, kann anschließend

im historischen Rittersaal oder dem romantischen Innenhof

feiern. Auch für geschäftliche Anlässe wie Tagungen, Produktpräsentationen

oder Firmenjubiläen stehen (allerdings nur von

Mai bis September) stilvolle Räume exklusiv zur Verfügung. Eine

ganz besondere Anreise ist vom Flughafen Hannover aus möglich:

Ein Helikopter fliegt die Gäste direkt bis zum Fuße der Marienburg.

Einen reizvollen Überblick über das Leinetal gewinnt man

allerdings nicht nur aus der Luft – auch nach einer Besteigung des

Schlossturms mit seinen 160 Stufen. Wer mehr auf konzentrierte

Arbeitsatmosphäre setzt als auf ländliche Idylle, der findet diese im

„Tagungszentrum Dr. Buhmann“ direkt in der Innenstadt Hannovers.

Ob Business-Meeting, Fachvortrag oder Schulung: Funktionale

Räume mit modernstem Equipment eigenen sich für Veranstaltungen

mit bis zu 150 Teilnehmern. Besucher und Veranstalter

profitieren von der Nähe des Tagungszentrums zu Parkgaragen und

Hauptbahnhof.

Eine Reihe von Tagungshotels in Hannover laden dazu ein,

Kongress und Übernachtung unter ein und demselben Dach zu

verbringen. Das Mercure Hotel Hannover Mitte in ruhiger Lage im

Park befindet sich gleichzeitig mitten im Stadtzentrum Hannovers

und verfügt über 170 moderne Zimmer. Auch diese Adresse eignet

sich hervorragend für Meetings, Feste und Feiern: im Event-


egjo hannover wirtschaft 79

Erstklassige Partner für Ihre Tagungsqualität

Congress Selected Hotels ist Hannovers Markenzeichen für ausgesuchte Hotelkapazitäten der Vier-Sterne-Kategorie. Kostenlos,

schnell, alle Leistungen aus einer Hand: Unternehmen, die ihre Veranstaltung in Hannover planen, bietet dieser Service exzellente Logis und

Gastronomie, modernste Konferenztechnik und attraktive Preisvorteile. Mit Congress Selected Hotels ist ein erfolgreicher Tagungsaufenthalt

garantiert. Zudem überrascht Hannover mit zahlreichen kulturellen Highlights und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten für ein erlebnisreiches

Rahmenprogramm. Das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, fällt hier besonders leicht!

Bilder (2): EilersWerke

Congress Selected Hotels ist ein Projekt zur Stärkung des Kongress- und Veranstaltungsortes Hannover:

· Kostenloser Service mit Best-Price-Garantie

· Hotelzimmer bis zu 3 Jahre vor Anreise buchbar

· Feedback oder Angebotserstellung innerhalb von 24 Std.

· Zentrale 4**** Hotels für Ihren Kongress und sonstige

Veranstaltungen ganz nah an unseren Top-Event-Locations

· Vermittlung von Event-Locations

Designhotel Wienecke XI. Hannover****

Im Jahr 2000 eröffnet, liegt dieses First-Class-

Hotel direkt am Landschaftsschutzgebiet Wülfeler

Leineauen und unweit des Messegeländes. Es

verfügt über 280 Betten in 140 Zimmern, inklusive

zweier behindertengerechter Zimmer und einer

Hotelbar. Die Brauereigaststätte und der Biergarten

bieten gediegene Gastronomie mit Niveau.

Crowne Plaza Hannover Schweizerhof****

Ob Kultur, Shoppen, Hauptbahnhof oder Stadtwald:

Von diesem ruhigen First Class Hotel in der City

ist alles in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Die 1A-Adresse wartet mit 201 Zimmern und vier

luxuriöse Suiten auf. Das Hotel bietet Tagungsund

Veranstaltungsräume, Beauty und Wellness

im exklusiven Spa-Magic.

Zimmeransicht

Hotelzimmer: 140 Veranstaltungsräume: 25

Außenansicht

Hotelzimmer: 201 Veranstaltungsräume: 7

Sheraton Hannover Pelikan Hotel**** S

Novotel Hannover****

Erleben Sie in der ehemaligen Pelikan-Füllerfabrik

die perfekte Kombination aus nostalgischem

Charme und moderner Eleganz. Zentral gelegen,

verfügt das Designhotel über 147 Zimmer und Suiten,

7 Veranstaltungsräume mit hohen Decken und

viel Tageslicht, die legendäre Harry’s New-York Bar

sowie einem 3.000 qm großen Fitnesscenter.

Ein außergewöhnliches Tagungskonzept nahe der

City: Die historische Dampfmaschinenhalle der

ehem. Keksfabrik Bahlsen dient als Event-Location

und Mittelpunkt des Konferenzbereiches. Das renovierte

First-Class-Hotel bietet 205 geräumige und

helle Zimmer, ein Restaurant, eine Bar und eine

Sauna sowie ein öffentliches Parkhaus.

111 Jahre Historie – die EilersWerke in Hannover. Das Gelände der EilersWerke ist ein Ort mit hoher historischer Bedeutung

und Ausstrahlung. Auch für Tagungen und Feste sind die EilersWerke eine fantastische Location.

Junior suite

Hotelzimmer: 147 Veranstaltungsräume: 7

Standard Doppelzimmer

Hotelzimmer: 205 Veranstaltungsräume: 12

Courtyard by Marriott Hannover Maschsee****

Copthorne Hotel Hannover****

Maschsee mit Blick zum Hotel

Best Western Premier Parkhotel Kronsberg****

Businesszimmer

Direkt am Maschsee und nur wenige Gehminuten

vom Stadtzentrum entfernt gelegen, ist dieses

First-Class-Hotel mit 144 Gästezimmern,

5 Suiten sowie Sauna und Fitnessraum ausgestattet.

„Julian’s Bar & Restaurant“ verwöhnt

kulinarisch, und die Veranstaltungsräume mit eigener

Terrasse laden zum Feiern und Tagen ein.

Hotelzimmer: 149 Veranstaltungsräume: 6

Das First-Class-Hotel liegt im Süden Hannovers,

direkt neben der TUI Arena, dem Messegelände und

der Expo-Plaza. Es verfügt über 200 Zimmer, 3 Restaurants,

14 Veranstaltungsräume, Smokers Lounge,

Bar, Schwimmbad, Sauna, Dampfbad und 400 kostenfreie

Parkplätze. Im ganzen Haus ist High-Speed-

Internet kostenlos verfügbar.

Hotelzimmer: 200 Veranstaltungsräume: 14

Wir sind Ihnen gerne bei der Buchung der Congress Selected Hotels behilflich!

HannoverKongress

Telefon: +49(0)511 123 45-444 | Fax: +49(0)511 123 45-445

E-Mail: info@hannoverkongress.de | www.hannoverkongress.de

Außenansicht

Congress Hotel am Stadtpark****

Doppelzimmer

Das 4-Sterne-Superieur-Hotel liegt verkehrsgünstig

in unmittelbarer Nähe des Messegeländes Hannover,

der TUI Arena und des Autobahnnetzes. 222 exklusiv

eingerichtete Zimmer und Suiten, ein Restaurant

sowie der Original Irish Pub „The Dubliner“ stehen

den Gästen zur Verfügung. Entspannung finden Sie

im Fitnessclub „Splash the Club“.

Hotelzimmer: 222 Veranstaltungsräume: 10

Direkt am Stadtpark, zugleich im Grünen und am

Rand der City von Hannover, befindet sich dieses

First-Class-Hotel, das 258 Zimmereinheiten bietet.

Alle Zimmer sind modern und mit viel Komfort eingerichtet.

Eine Besonderheit ist der höchste Pool der

Stadt, der Panorama 17. Hier ist von der 17. Etage

aus eine beeindruckende Aussicht zu genießen.

Hotelzimmer: 258 Veranstaltungsräume: 37

Bereich in der 6. Etage des Mercure Hannover Mitte stehen

mit Blick über die Dächer der Stadt sieben Tagungsräume

für bis zu 150 Teilnehmer zur Verfügung. Das CCH-zertifizierte

Hotel eignet sich durch seine modernen technischen

Einrichtungen auch für Schulungen und Vorträge. Viel

Tageslicht sorgt dabei für eine angenehme Atmosphäre.

Bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltung

setzen die Gäste und Kunden auf die professionelle

Unterstützung des Hotels.

Hoteldirektor Serge Caurant: „Der erste Eindruck ist

das, was zählt. Es sind diese ersten Bruchteile von Sekunden,

in denen ich ein Hotel betrete, die ein Bild in meinem

Kopf und bestenfalls eine Emotion im Herzen entstehen

lassen. Es ist das unmittelbare Gefühl von Gastfreundschaft,

von zu Hause sein. Dieser erste Eindruck wird

nicht nur von der Einrichtung und dem Ambiente, sondern

von den Menschen und ihrer Persönlichkeit geprägt. Die

Menschen sind das Wichtigste. Dahinter aber steckt harte

Arbeit und ernsthaftes Training. Tag für Tag muss man sich

immer wieder bewusst machen, worum es geht und eben

dies verbessern.“ Das Mercure Hotel Hannover Mitte liegt

zentral nahe der Fußgängerzone und ist zudem bequem mit

Auto sowie öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Acht

in besonderem Maße für den Kongress tourismus geeignete

Häuser hat die Hannover Marketing und Tourismus GmbH

mit dem Siegel „Congress Selected Hotels“ ausgezeichnet.

„Bei Kooperation können sich die Veranstalter von Kongressen

und Events bis zu drei Jahre vor der Veranstaltung

Raumkontingente und beste Preise sichern“, erklärt

Melanie Bühler von der Hannover Marketing und Tourismus

GmbH. „Unsere Partner-Hotels verfügen über hohe Kapazitäten

in der 4-Sterne-Kategorie und bieten hervorragende

zentrale Lagen sowie die Nähe zu Top Event Locations.“

Zu diesen ausgewählten Unternehmen zählt das Sheraton

Hannover Pelikan Hotel, ein Designhotel im Industriedenkmal.

In den Mauern der Pelikan-Füllerfabrik aus

dem Jahre 1906 entstanden 147 zeitgemäße Hotelzimmer

und Suiten, ein Restaurant mit internationaler Küche und

Loftambiente sowie eine Bar im ehemaligen Kesselhaus

der Fabrik. Ein Ballsaal und sechs weitere Veranstaltungsräume

sind ausgestattet mit moderner Technik, Klimaanlage

und Tageslicht.

Auch das nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum

entfernte Courtyard by Marriott Hannover trägt den

Titel „Selected“. Dank seiner einzigartigen Lage direkt am

Maschsee genießen Veranstaltungssteilnehmer hier nicht

nur einen Highspeed-Internetzugang in sämtlichen Meeting-Räumen,

öffentlichen Bereichen und Gästezimmern,

sondern haben auch einen wunderbaren Blick über Hannovers

größtes Gewässer.


egjo hannover magazin 81

S C H M U C K

L o c at i o n

K o n z e p t

Hommage

Zuhause auf Zeit

Serviceorientiert

Das Goldschmiedeatelier Schmuck-Ideen

aus Hannover kreiert Herrenhausen-Ring.

Das Boarding House „Schloss Residenz“

bietet ein luxuriöses Quartier auf Zeit.

Das Radisson Blu bietet mit EXPERIENCE

MEETINGS ein einzigartiges Konzept.

Erleben. Feiern. Geniessen.

Rittergut Remeringhausen GmbH & Co. KG . Tania & Nicolaus v. Schöning

Heuerßer Straße 25 . 31655 Stadthagen . 0 57 25 . 70 11 88

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»Wer in meinen Garten schaut,

schaut in mein Herz.«

Fürst Pückler Muskau

„Dein Schloss, dein königlicher Garten“ –

mit diesem Claim kommt ein neues Stück

aus dem hannoverschen Goldschmiedeatelier

Schmuck-Ideen auf den Markt: der Herrenhausen-Ring.

Mit großem Medienecho

feierte die Stadt jüngst die Wiederöffnung

des neu erstandenen Schlosses an den Herrenhäuser

Gärten. Das wiederhergestellte

Barockensemble mit seiner besonderen

Architektur, der fürstlichen Hofkultur und

der einzigartigen Gartenlandschaft findet

mit fünf Motiven jetzt auch am kleinsten

Finger seinen Platz. Goldschmiedemeisterin

Andrea Hofmann-Timmerhues: „Wir wollen

mit dem Herrenhausen-Ring unsere

Freude an den Herrenhäuser Gärten zum

Ausdruck bringen.“

Sterlingsilber und Hightech-Keramik

bilden eine Einheit. Das Keramikband wird

in Schwarz, Hellgrün, Blau, Rot oder Weiß

hergestellt. Die Motive sind auf einem Hintergrund

aus barock geschwungenen Linien

herausgearbeitet. Der Ring ist für 138 Euro

bei Schmuck-Ideen an der Marienstraße 40

erhältlich. Auf Wunsch werden die Ringe

auch in Gold gefertigt.

HK

Unternehmensberater im Außeneinsatz,

Fußballprofis nach dem Vereinswechsel,

Musiker während der Studioproduktion,

Schauspieler beim Theatergastspiel

– sie alle sind gezwungen, über einen längeren

Zeitraum in einem Hotelzimmer zu

leben, das wenig an ein Zuhause erinnert.

Die „Schloss Residenz“ in Hannover bietet

jetzt eine Alternative zu der Anonymität

und Gleichförmigkeit der Hotels in aller

Welt: Drei großzügige, liebevoll und individuell

eingerichtete Apartments im modernisierten

Fachwerkhaus, gelegen in einem

84.000 Quadratmeter großen Naturpark,

garantieren Wohlfühlambiente in historischer

Kulisse.

Der First-Class-Service im „Schloss

Residenz“ sorgt rund um die Uhr für das

Wohl der Gäste. Für Meetings, Konferenzen

und Präsentationen können im benachbarten

Barockschloss einzigartige Locations

mit historischem Charme und hochmoderner

Technik gebucht werden und die

Nähe zu Hannovers Wirtschaftzentrum

sowie zum Flughafen sorgen für optimale

Erreichbarkeit des Boarding Houses. HS

Seit der Eröffnung zur Expo 2000 hat sich

das Radisson Blu Hotel Hannover zu einem

der bekanntesten Tagungshotels der Stadt

etabliert. Ein Highlight war zuletzt die

Innenministerkonferenz 2013, die in dem

Hotel an der Expo Plaza stattgefunden hat.

„Wir bieten unseren Gästen 15

moderne Tagungsräume mit Klimaanlage,

Tageslicht, Beamer und WLAN inklusive.

Vom VDR (Verband Deutsches Reisemanagement

e.V.) wurden wir als ‚Certified

Conference Hotel‘ ausgezeichnet“, so General

Manager Frank Raspe. Man merkt

schnell, dass hier ein besonderes Augenmerk

auf Tagungen und Konferenzen gelegt

wird. 2012 wurde der komplette Veranstaltungsbereich

renoviert, neues Mobiliar

gekauft und das Servicekonzept EXPERI-

ENCE MEETINGS eingeführt.

„EXPERIENCE MEETINGS beinhaltet

eine schnelle und umfassende Anfrageabwicklung,

flexible und proaktive Mitarbeiter

vor Ort sowie ein besonders gesundes

und schmackhaftes Speisenangebot, das

speziell für Tagungen entwickelt wurde“,

erklärt Raspe stolz.

HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.schmuckideen-handmade.de

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.schlossresidenz.de

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.radissonblu.de/hotel-hannover

Bilder: Schmuckideen, Schloss Residenz, RadissonBlu


egjo hannover magazin 83

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In Ruhe genießen – Romantic Garden

Farbenfroh, abwechslungsreich und romantisch: Vom 09. bis 11. August 2013 findet auf

dem Rittergut Remeringhausen das traditionelle Parkfestival Romantic Garden statt.

Wasserturm

Perfekt für Veranstaltungen: Industrieller

Charme und drei Eventebenen.

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Viel Musik und Kleinkunst bietet das Programm

auch in diesem Jahr und ist so

längst ein unverwechselbares Markenzeichen

des Parkfestivals geworden. Harmonische

Klänge durch Cello und Akkordeon,

Geigen und Bläser werden auch zum Picknick

im Park zu hören sein. Am Sonntagvormittag

wird wie jedes Jahr zum traditionellen

Jazzfrühstück eingeladen. Am

Samstag und Sonntag werden die Feenund

Waldwesen-Stelzenläufer in verwunschenen

Kostümen das Gelände in eine

besondere Atmosphäre tauchen. Nicht nur

die Erwachsenen können sich verzaubern

lassen, auch für die kleinen Gäste gibt es

viel zu entdecken. Im Innenhof können die

Kinder ab drei Jahren unter Aufsicht spielen

und basteln, oder im Park einem Märchenerzähler

lauschen, während die Eltern

in Ruhe einkaufen gehen und sich beraten

lassen können. Im Park können die Kleinen

hoch hinaus, das Büro für Naturentertainment

bietet Klettern auf Piratenstegen

an. Darüber hinaus werden zwei Seiltänzer

die Besucher mit ihren anmutigen Darbietungen

in Staunen versetzen. Die Luftgaukler

verzaubern mit lyrischen Geschichten

zwischen Komik und Wehmut aus Musik,

Pantomime, Akrobatik und Tanz auf dem

Seil. Am Samstag gibt es ab 17.00 Uhr erstklassige

Live-Musik im Innenhof, unter

anderem mit einem Duo mit Akkordeon

und Cello und einem Trio mit Saxophon,

Bass und Piano. Einmal mehr offerieren die

von Tania von Schöning und ihrem Team

sorgsam ausgewählten Aussteller ein breites

Angebot an Schönem, Nützlichem und

Besonderem. In der historischen Hofanlage

sowie dem Landschaftspark werden wieder

150 Aussteller ein breites Angebot von

einer großen Pflanzenauswahl bis hin zu

hochwertigem, ausgefallenem Schmuck,

maßgeschneiderter Mode für Kinder und

Erwachsene, Antiquitäten und antiken

Baumaterialen, Dekorationsartikel für Haus

und Garten anbieten.

Das über 500 Jahre alte Rittergut Remeringhausen

befindet sich in der 19. Generation

in Familienbesitz und bietet sich auch

an als Location für diverse Events. Verschiedene

Räumlichkeiten sowie Innenhof

und Park stehen hierfür zur Verfügung.NG

Weitere Informationen über das Parkfestival Romantic Garden und das Rittergut

Remeringhausen finden Sie im Internet unter www.remeringhausen.de

Der zwischen 1908 und 1911 erbaute Wasserturm

Hannover bietet mit seiner neuen

Nutzungsform als Kultur- und Veranstaltungszentrum

eine außergewöhnliche und

eindrucksvolle Location für unterschiedlichste

Events auf höchstem Niveau. Nach einer

aufwendigen Planungsphase wurde seit

Anfang des Jahres 2011 von der Wasser turm

Event GmbH in enger Zusammenarbeit mit

dem Denkmalschutz ein Konzept erarbeitet,

das die historische Bausubstanz und den

industriellen Charme des einhundert Jahre

alten Bauwerks erhält. Neben der alten

Industriehalle, die Platz für bis zu 2.200 Personen

bietet und mit neues ter Technik ausgestattet

ist, stehen weitere Eventebenen wie

die Lounge für Veranstaltungen mit bis zu

500 Personen und das 1.750 m² große Plateau

mit 780 Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Auch die Außenfreifläche mit rund

12.000 m² kann genutzt werden und bietet

einen direkten Blick auf das 100 Jahre

alte Kulturdenkmal. Auf Anfrage können

sowohl einzelne Bereiche als auch die komplette

Nutzungsfläche gemietet und individuell

gestaltet werden.

HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.event-turm.de

Bilder: Rittergut Remeringhausen, Wasserturm Event GmbH


84 kolumne regjo hannover

regjo hannover kolumne 85

Wettbewerb um die

besten Köpfe

Hannover wächst – aber der Wettbewerb um die besten Köpfe bleibt.

In seiner RegJo-Kolumne erläutert Dr. Arno Brandt vom CIMA Institut

für Regionalforschung, welche Auswirkungen der demografische

Wandel auf die Region Hannover hat und in Zukunft haben wird.

Text: Dr. Arno Brandt

Der demografische Wandel ist bereits seit einigen Jahren in aller Munde. Mittlerweile

gehört es zu den bewährten Ritualen deutscher Politik, sich auf den

Faktor Demografie zu berufen, wenn es um die Durchsetzung politischer Entscheidungen

geht. Aber auch aus der Zivilgesellschaft sind nicht minder pauschalisierte

und im Zweifelsfall auch rückwärtsgewandte Politikempfehlungen

zu vernehmen, wenn es darum geht, Deutschland davor zu bewahren, dass im

Lande die Bevölkerung ausstirbt. Neuere demografische Analysen und Prognosen

zeigen, dass sich die Dinge vielfach wesentlich komplexer darstellen

und sich damit auch verbietet, nach Königswegen Ausschau zu halten. Dies

zeigt sich insbesondere, wenn der demografische Wandel regional differenziert

betrachtet wird.

Die vermeintlich unverrückbare Gewissheit, dass die Schrumpfung der

Bevölkerung unaufhaltsam sei, ist pauschal nicht richtig.

Bild: Photo-K – Fotolia.com

Frühere Prognosen zur demografischen Entwicklung der Region Hannover

waren von der unverrückbaren Gewissheit getragen, dass die Schrumpfung der

Bevölkerung unaufhaltsam sei. Steigende Sterbefälle und rückläufige Geburtenraten

waren ein ehernes Gesetz und es erschien als völlig unrealistisch, dass

sich durch Zuwanderung an dem Tatbestand der Schrumpfung selbst irgendetwas

ändern ließe. Bestenfalls stand das Ausmaß des Bevölkerungsverlustes noch

zur Disposition. Jüngste Analysen und Prognosen zur Stadt und Region Hannover

zeigen ein anderes Bild. Richtig ist, dass die Bevölkerung in Deutschland

von 1998 bis 2011 mit einem Minus von 0,4 Prozent gesunken ist. Aber deutlich

erkennbar ist auch, dass dieser leichte Bevölkerungsrückgang sich räumlich

sehr unterschiedlich darstellte. Vor allem die Großstadtregionen in Westdeutschland

haben mit einem Wachstum von 1,7 Prozent im gleichen Zeitraum

an Bevölkerung dazu gewonnen. In der Region Hannover ist die Bevölkerung

seither um 20.100 Personen oder 1,6 Prozent gestiegen. Die langfristige Bevölkerungsentwicklung

der Region entspricht damit dem Durchschnitt der westdeutschen

Ballungsräume.

Auch die aktuelle Prognose der CIMA Institut für Regionalwirtschaft

GmbH bis 2030 lässt einen Bevölkerungszuwachs in der Region Hannover

erkennen. Das Wachstum liegt sogar deutlich über dem der zurückliegenden

Jahre. Erstaunlicherweise steigt sogar die Zahl der Geburten an. Weil diese

positive Bevölkerungsprognose nicht nur die Region Hannover, sondern fast

alle Großstadtregionen in Westdeutschland betrifft, wird in diesem Zusammenhang

auch von der „Renaissance der Städte“ gesprochen. Städte sind wieder

„in“. Die Zeiten, in denen die Menschen auf das Land zogen, um sich dort

in Überschaubarkeit und grüner Landschaft sesshaft zu machen, sind vorbei.

Großstadtstadtregionen verzeichnen wieder mehr Zuwanderungen als Abwan-


POS_AZ_WeserEms_105x140.indd 2 18.06.2013 15:12:26

regjo hannover kolumne 87

Investieren in der Region Hannover.

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Bild: CIMA

Dr. Arno Brandt

Jahrgang 1955, schloss sein Studium als Diplom-Ökonom an der Leibniz Universität

Hannover ab. Dort war er von 1985 bis 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften tätig. Im Anschluss wechselte er zur Norddeutschen

Landesbank, wo er zuletzt die Abteilung Regionalwirtschaft als Bankdirektor

leitete. Seit Mitte 2012 ist er Büroleiter des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft

am Standort Hannover. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter am Institut für

Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover sowie Mitglied des Konvents der

Evangelischen Akademie Loccum und des Beirates der Zeitschrift „Neues Archiv für

Niedersachsen“.

CIMA Institut für Regionalwirtschaft

Die CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH existiert seit Juli 2012 am Standort

Hannover. Das CIMA Institut verfügt über eine hohe regionalökonomische Kompetenz

mit spezifischem Know-how in standortrelevanten Analyse- und Strategieberatungsmethoden.

Darüber hinaus bestehen enge Vernetzungen mit Wirtschaftsförderungen.

Vor diesem Hintergrund ist eine hohe Problemlösungskompetenz auch bei

hochkomplexen Aufgabenstellungen gegeben. Zum Portfolio zählen unter anderem

die Erstellung von regionalen Branchen- und Geschäftspotenzial analysen, regionalen

Monitoringsystemen, Analysen und Konzepten zur Wirtschaftsförderung und Strukturpolitik,

Netzwerkanalysen sowie die Entwicklung von Clusterstrategien.

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Unser Kooperationspartner:

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Handelshof, Nesserlander Straße 1

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www.poppinga-stomberg.de

derungen. Vor allem für junge Familien erweist sich die

urbane Infrastruktur und Lebensweise wieder als hochattraktiv.

„Stadtgefühl“ wird wieder zu einem Wohnstandortfaktor,

der damit auch immer mehr in den Gestaltungsraum

der Stadtregierungen rückt. Spätestens seit den Zeiten

der Vorbereitung der EXPO 2000 haben die Stadtväter und

-mütter in Hannover an der Attraktivität und dem Image

von Stadt und Region gearbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass

dieser Weg durchaus erfolgreich war.

Hinter diesen Entwicklungen verbergen sich offenkundig

kulturelle Umbrüche, die aber ihre Ursachen haben.

Die „Renaissance der Städte“ hat sehr viel damit zu tun,

dass wir uns mitten im Übergang zur Wissensökonomie

befinden. Wissensintensive Industrien und wissensintensive

Dienstleistungen konzentrieren sich sehr viel stärker

in urbanen Räumen als in ländlichen Räumen. Großstadtregionen

erweisen sich daher als Brutstätten moderner

Arbeitsplätze. Hinzu kommt, dass sich die Forschungsund

Bildungseinrichtungen ebenfalls hier konzentrieren.

Die Nähe von Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen

und ihr wechselseitiger Wissensaustausch

machen das aus, was Experten „Regionale Innovationssysteme“

nennen. Deren Knotenpunkte befinden sich mehr

als andernorts in den urbanen Regionen der Republik. Ein

weiterer entscheidender Punkt ist die Bildungswanderung

in Deutschland, die eng mit dem zunehmenden Anteil qualifizierter

Schulabschlüsse verbunden ist. Diese vollzieht

sich eindeutig zugunsten der Standorte, die starke Bildungsund

Wissenschaftsfunktionen aufweisen. Regionen außerhalb

dieser Standorte weisen bei den 18- bis 30-Jährigen

durchweg negative Wanderungssalden auf. Und noch ein

zusätzlicher Punkt kommt hinzu. Von denjenigen, die

erst einmal in den Großstadtregionen angekommen sind,

gehen immer weniger in ihre Herkunftsregionen zurück.

Es ist also offenkundig ein Klebeeffekt wirksam, der darauf

schließen lässt, dass die unmittelbare Erfahrung mit

den Lebensqualitäten und den Arbeitsplatzperspektiven im

urbanen Raum nachhaltige Wirkung zeigt.

Kein Grund, die demografischen Warnlampen auszuschalten.

Der Kampf um die besten Köpfe geht weiter.

Die positiven Meldungen zur Demografie in der Region

Hannover sind aber nicht dazu angetan, die demografischen

Warnlampen abzuschalten. Die Kommunalpolitik

ist gut beraten, wenn sie ihre (sozialen) Infrastrukturen

wieder auf eine moderat wachsende Stadt und Region ausrichtet.

Dazu gehört zuallererst der regionale und städtische

Wohnungsmarkt, bei dem es nicht zuletzt darum geht,

zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Von zentraler

Bedeutung ist aber auch, das Problem der Fachkräfte -

sicherung in den Griff zu bekommen. An den aktuellen

Prognosen ist vor allem besorgniserregend, dass das

Erwerbspersonenpotenzial deutlich nachlässt. Gerade in

einer urbanen Zukunft, deren wirtschaftliche Basis mehr

denn je durch (hoch-)qualifizierte Fachkräfte geprägt sein

wird, kommt es darauf an, dass alle Register gezogen werden,

um die regionalen Arbeitsmarktpotenziale zu erschließen

und die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte zu

befördern. Der Wettbewerb um die Köpfe geht weiter!


88 portrait regjo hannover REgjo hannover portrait 89

Portrait Region Hannover Ost

In den Städten und Gemeinden im östlichen Teil der Region Hannover findet sich die perfekte

Mischung aus Natur, Kultur und Wirtschaft. RegJo vor Ort in Sehnde, Lehrte, Uetze und Burgdorf.

Das Burgdorfer Schloss, erbaut im Jahr 1643, bildet den historischen Mittelpunkt der Stadt Burgdorf.

Bild: JS – Fotolia.com


Bild: BildPix.de – Fotolia.com

Bild: Rabanus Flavus / wikipedia

regjo hannover portrait 91

Bild: Brigitte Thomas

Der Wasserturm in Lehrte,

gelegen im Hornhorst-Park, ist

das Wahrzeichen der Stadt.

Text: Halina Schmidt

Im zweiten Teil unserer Portraitreihe über die Region Hannover reisen

wir in den östlichen Teil und stellen die kulturellen und wirtschaftlichen

Highlights der Städte und Gemeinden vor. Mehr als

114.400 Menschen finden hier auf 483 Quadratmetern Raum zum

Leben, Wohnen und Arbeiten und die reizvolle Landschaft lädt zu

Erholung und Entspannung ein.

Die Reise beginnt im Südosten der Region Hannover in der

Stadt Sehnde. Gelegen zwischen der Landeshauptstadt Hannover

und den Städten Hildesheim und Peine ist Sehnde gefragter Wohnort

und interessanter Wirtschaftsstandort zugleich. Die Beliebtheit

der Stadt spiegelt sich in ihrer Bevölkerungszunahme wider, keine

andere Stadt in der Region Hannover ist seit Ende der achtziger

Jahre so stark gewachsen. Heute leben und arbeiten hier im Schnitt

263 Einwohner pro Quadratkilometer. Die gute Verkehrslage der

Stadt sorgte in den vergangenen Jahren für eine vermehrte Ansiedlung

von Logistikunternehmen aller Art, aber auch Familien und

Naturliebhaber finden hier optimale Voraussetzungen.

Der Fokus der Stadt Sehnde liegt auf einer familienfreundlich

ausgerichteten Entwicklung und die Naherholung kommt hier

ebenfalls nicht zu kurz: Die reizvolle, waldreiche Landschaft sowie

die ausgebauten Uferränder entlang des Mittellandkanals laden zum

Verweilen ein und die Umgebung kann mit dem Rad oder zu Fuß

auf acht Themenwegen, zum Beispiel zur industriellen Entwicklung

der Stadt, erkundet werden. Die begrünte Kalihalde, ein Überbleibsel

aus der Zeit des Kalibergbaus in Sehnde, wird in einigen Jahren

als Naherholungsgebiet mit Rundumblick eröffnet.

„Sehnde ist eine liebenswerte Stadt, in der man sich wohlfühlt.

Attraktive Wohnquartiere, ein breites kulturelles und sportliches

Freizeitangebot, Arbeitsplätze vor Ort oder in der Nähe, Natur vor

der Haustür und eine sehr gute Infrastruktur in der Kinderbetreuung,

der schulischen Bildung, der Nahversorgung und der verkehrlichen

Anbindung zeichnen unsere Stadt aus“, fasst Bürgermeister

Carl Jürgen Lehrke zusammen.

Von Sehnde geht es weiter nach Lehrte, das sich nur 17 Kilometer

vor den Toren Hannovers befindet. Durch seine hervorragende

Verkehrsanbindung ist Lehrte ein wahres Logistikzentrum,

zahlreiche große Unternehmen wie Aldi-Nord, Rewe Group, DPD

oder Hornbach haben hier ihre Umschlaglager. Gelegen am Autobahnkreuz

Hannover-Ost entwickelte sich die Stadt mit dem Bau

der Bahnstrecke Hannover-Braunschweig bereits ab 1843 zu einem

1 2

1 Die Ev.-luth. St.-Pankratius-Kirche in Burgdorf, gebaut im Jahr 1814 2 Die Seilscheibe als historisches Zeichen der Erinnerung an den Sehnder Bergbau.

bedeutendem Eisenbahnkotenpunkt und erlangte durch ihre zentrale

Lage erstmals Bedeutung als Industriestandort. Mit der Eisenbahn

siedelten sich Tonwaren-, Mineraldünger-, Zement-, Konserven-

und Zuckerfabriken an. Zeugnis davon legt bis heute das

Museumsstellwerk LPF ab, das älteste und größte mechanische

Stellwerk Norddeutschlands. Neben der Wirtschaft kommt aber

auch die Kultur in Lehrte nicht zu kurz: Im Kurt-Hirschfeld-Forum

finden zahlreiche Veranstaltungen wie Theatervorführungen und

Konzerte statt. Und die Alte Schlosserei sorgt mit Lesungen, Konzerten,

Comedy sowie der in ihr befindlichen Städtischen Galerie

Lehrte mit ihren wechselnden Kunstausstellungen für kulturelle

Abwechslung. Im Hornhorst-Park können die Bürger und Besucher

der Stadt auf einer Fläche von 270.000 Quadratmetern zwischen

ausgedehnten Rasenflächen, Parkanlagen und dem neuen

Wäldchen im westlichen Teil des Parks ihre Seele baumeln lassen.

Das von den Bürgern gewählte Wahrzeichen der Stadt, der Wasserturm,

spendet hier im Stadtpark an heißen Sommertagen Schatten.

Im Jahre 1147 erstmals urkundlich erwähnt, wurden Lehrte bereits

1898 die Stadtrechte verliehen. Das älteste Gebäude der Stadt ist die

Nikolauskirche, 1352 im alten Lehrter Dorf errichtet.

Die Gemeinde Uetze am östlichsten Zipfel der Region Hannover bietet

mit ihrer geringen Einwohnerdichte von 141 Einwohnern pro

Quadratkilometer viel Platz für Erholung und eine vielfältige Freizeitgestaltung.

Gelegen an der Niedersächsischen Spargelstraße ist

Uetze nicht nur Spargelanbaugebiet, sondern auch eines der größten

deutschen Zwiebelanbaugebiete, besonders für Silberzwiebeln.

Alljährliches Highlight ist das Zwiebelfest, das seit 2003 immer am

zweiten Wochenende im September stattfindet. Zu dieser Gelegenheit

steht die ganze Gemeinde unter dem Zeichen der Zwiebel, überall

im Ort laden Vereine, Aussteller und Partnerkommunen dazu

ein, verschiedene Zwiebelgerichte und dazu passende Getränke zu

probieren. Für ein vielfältiges Kulturprogramm das ganze Jahr hindurch

sorgt der örtliche Kulturvereins K4 mit Kabarett, modernem

Theater, Musikevents und Lesungen. Im Junkernhof lässt sich die

Geschichte des Ortes erfahren. Das 1635 entstandene zweigeschossige

Fachwerkhaus, das eine U-Form hat, war ehemals das Gutshaus

der Herren von Uttensen.

Naturnah gelegen hat die Gemeinde Uetze mit ihren zahlreichen

Freizeitmöglichkeiten, wie etwa dem Freizeitpark „Erse Park“,

viel zu bieten. Entspannung verspricht das 120 Hektar große Naher-


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3

3 Die Bockwindmühle in Hänigsen 4 Der Junkernhof in Uetze von 1635 war früher das Gutshaus der Herren von Uttensen

5 Der Sportboot- und Jachthafen am Mittellandkanal in Sehnde.

holungsgebiet mit einem Campingplatz, dem Irenensee mit

Badestrand und den Spreewaldseen in unmittelbarer Nähe

der Ortschaft Uetze. In Hänigsen, dem zweitgrößten Dorf

der Gemeinde Uetze, findet man eins der letzten betriebsbereiten

Exemplare der Bockwindmühle, dem Urtyp der

mitteleuropäischen Windmühle. Errichtet im Jahre 1704,

wird hier seit ihrer Restaurierung wieder Korn gemahlen

und Brot gebacken.

Letzter Halt unserer Reise ist die Stadt Burgdorf im

Nordosten der Region Hannover. Zentral und verkehrsgünstig

gelegen im Städteviereck Hannover-Celle-Braunschweig-

Hildesheim und nur 20 Kilometer vom Flughafen Hannover-

Langenhagen entfernt, ist Burgdorf ein beliebter Standort

für kleinere und mittlere Unternehmen, die sich durch hohe

Spezialkompetenzen in ihren jeweiligen Märkten auszeichnen.

Knapp 30.000 Einwohner leben und arbeiten hier auf

einer Fläche von 112 Quadratkilometern und genießen eine

attraktive Mischung aus historischer Altstadt und einem

landschaftlich reizvollen Umland. Die Altstadt bietet einiges

fürs Auge, Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Fachwerkbauten

mit viel Aufwand originalgetreu restauriert. Hierzu

5

zählt auch das Burgdorfer Schloss, das im Jahre 1643 erbaut

wurde und den historischen Mittelpunkt der Stadt bildet.

In seinem Ratssaal finden die Burgdorfer Schlosskonzerte

statt. Besonderes touristisches Schmankerl ist die einzigartige

„Burgdorfer Spargelsammlung“, die mit über 1.000

Objekten die 500-jährige Geschichte des Spargels erzählt.

Die durch Felder, Moor, Wald und die Burgdorfer Aue

geprägte Umgebung rund um die sogenannte Auestadt bietet

einen reizvollen Kontrast zur Altstadt und lädt ein zum

Wandern und Radfahren.

Alfred Baxmann, Bürgermeister der Stadt Burgdorf:

„Über 725 Jahre Stadtgeschichte lassen sich in Burgdorfs

Altstadt an vielen Stellen noch unmittelbar erahnen und

wir achten darauf, dieses Erbe zu bewahren. Mindestens

genauso richtet sich unser Blick aber auf die zukünftigen

Herausforderungen, insbesondere den Erhalt und die Fortentwicklung

einer generationenübergreifend lebenswerten

Stadt. Burgdorf als die lebens- und liebenswerte Alternative

unmittelbar vor den Toren der Landeshauptstadt weiterzuentwickeln,

ist unser Ansporn und unsere Herausforderung

für die kommenden Jahre.“


94 portrait regjo hannover REgjo hannover portrait 95

Holiday ON Ice präsentiert neue Show

Beliebter denn je – die größte Eisshow der Welt startet spektakulärer und größer als je zuvor in die neue Saison.

Vom 27. November bis 1. Dezember 2013 ist Holiday on Ice auch in der TUI Arena in Hannover zu Gast.

Fotografie: Holiday on Ice

Erstklassiger Eiskunstlauf, aufwendige Kostüme, spektakuläre

Akrobatik, mitreißende Musik und modernste Licht- und Soundeffekte

– seit Jahrzehnten begeistert Holiday on Ice mit einzigartigen

Shows und zieht die Zuschauer in ihren Bann. Nach der

erfolgreichen Holiday on Ice-Tour von Speed mit mehr als 500.000

Zuschauern steht jetzt die Nachfolge-Show in den Startlöchern.

14 deutsche Städte stehen ab November auf dem Programm. Vom

27. November bis 1. Dezember 2013 ist die größte Eisshow der

Welt auch in der TUI Arena in Hannover zu Gast. Eindrucksvolle

Momente auf und über dem Eis, spektakuläre Augenblicke im

Einklang mit modernster Technik und professioneller Eiskunstlauf

der Spitzenklasse machen die neue Holiday on Ice-Produktion

zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Aus der kleinen Hotelshow, die 1943 – vor genau 70 Jahren –

in Toledo, Ohio geboren wurde, ist im Laufe der Jahre ein großes

und international erfolgreiches Showkonzept geworden. In ihrer

langen Geschichte hat Holiday on Ice nichts von ihrem Glanz verloren.

Immer originell, frisch und professionell passt sich die Show

dem Wandel der Zeit an, erfindet sich dabei stetig neu und erobert

mit außergewöhnlichen Produktionen sowie der Einbindung

prominenter Künstler die Herzen der Welt. Henrik-Jan Rinner,

CEO Holiday on Ice International, bestätigt: „Wir sind immer

auf der Suche nach neuesten Akrobatik-Trends, spektakulären

Show elementen und neuartigen Live-Konzepten; dabei haben wir

stets das positive Holiday on Ice-Image und die Markenqualität im

Blick. In der Showbranche muss man am Puls der Zeit bleiben und

auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren. Mehr als 325 Millionen

Zuschauer können sich nicht irren, daher werden wir auch

zukünftig auf diesen Mix setzen.“ Auch Michael Duwe, Geschäftsführer

Holiday on Ice Deutschland, verrät stolz: „In dieser Saison

präsentieren wir eine Show, die das Publikum an die Hand nimmt

und sich aus der Sicht der Künstler präsentiert. Diese ‚Feel Good‘-

Produktion wird künstlerische Höhepunkte, positive Energie

und stehende Ovationen erzeugen. Wir freuen uns, dieses besondere

Ereignis ab November gemeinsam mit unserem Publikum in

Hannover zu feiern.“

Die regulären Kartenpreise liegen zwischen 29,90 und 49,90

Euro. Kinderfestpreis 10 Euro in der Woche, 50 % des regulären

Preises am Wochenende. Tickets und Informationen im Internet

unter www.holidayonice.de und telefonisch unter 01805 / 4414.


96 kalender regjo hannover REgjo hannover kalender 97

Tanguera

Purer Zufall

Robbie Williams

Maschsee Triathlon

Vom 2. bis zum 7. Juli 2013 gastiert der erfolgreichste argentinische

Musical-Export mit dem 30-köpfigen Tanz-Ensemble

an der Staatsoper Hannover.

Die Ausstellung präsentiert Werke der Malerei,

Skulptur und Grafik von Künstlern wie

Jackson Pollock und Gerhard Richter.

Der britische Sänger und Entertainer kommt mit seinem

inzwischen neunten Studioalbum für vier Konzerte nach

Deutschland und tritt am 27. Juli 2013 in Hannover auf.

Am 31. August 2013 werden circa 2.000 Sportler

bei der sportliche Vielseitigkeitsprüfung in

Hannover am Maschsee starten.

Klassik, Ballett

Theater, Kabarett, Musical

Ausstellungen

Jazz, Rock, Pop, Schlager

Sport

Sonstiges

30. Juni 2013

Internationaler Wettbewerb für Choreographen

Hannover – 100 Tänzer und Choreographen

aus aller Welt zeigen ihre Arbeiten

19.00 Uhr, Theater am Aegi Hannover

01. Juli 2013

Trio Intermezzo Armonico – letzter Teil des

Zyklus „Vier Jahreszeiten“ von Hans-Jörg und

Martin Wegner (Flöte) und Ellen Wegner (Harfe)

20.00 Uhr, Kanapee Hannover

06. August 2013

Klassik am See – das Villa Lobos Duo spielt

konzertante Tangos und Samba, das Emmich

Streichquartett u.a. Vivaldi und Beethoven

19.00 Uhr, Maschseefest Hannover

19. September 2013

Show Ballett „Todes“ – die schönsten Ausschnitte

der Programme des 25-jährigen Bestehens

des Balletts, Leitung Alla Duhova

20.00 Uhr, Theater am Aegi Hannover

22. und 23. September 2013

Sinfoniekonzert – Stücke von Peter I. Tschaikowsky,

Karol Szymanowski und Agata Zubel

Staatsoper Hannover

02. bis 07. Juli 2013

Tanguera – das argentinische Tango-Musical

zeigt preisgekrönte Choreographien des Tango-

Stars Mora Godoy mit ihrem Tanz-Ensemble

19.30 Uhr, Staatsoper Hannover

03. bis 07. Juli 2013

Du kannst nicht immer 60 sein – eine

komödiantische Farce mit Ilja Richter und

Irmgard Knef

19.30 Uhr, Schauspielhaus

02. bis 31. August 2013

Ein Sommernachtstraum – Heinz Rudolf

Kunze und Heiner Lürig präsentieren die Komödie

von William Shakespeare in Musicalform

20.00 Uhr, Gartentheater Herrenhausen

24. August 2013

Helge Schneider & Gäste – ein bunter Sommerabend

mit Musik und Quatsch

20.00 Uhr, Gilde Parkbühne Hannover

15. September 2013

Otto – der Blödelbarde strapaziert mit seinem

Bühnenprogramm „Geboren um zu blödeln“ die

Lachmuskeln der Zuschauer

18.00 Uhr, Swiss Life Hall Hannover

bis 28. Juli 2013

Ökobilanz – Hannovers Wandel von der autogerechten

Nachkriegsstadt zur Stadt im Grünen

Historisches Museum Hannover

bis 04. August 2013

Wilhelm Busch und die Alten Meister –

Gegenüberstellung seiner Gemälde mit den

Werken seiner niederländischen Vorbilder

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur

und Zeichenkunst

bis 04. August 2013

food design – die Ausstellung thematisiert die

Gestaltung von Nahrungsmitteln, hinterfragt

Zusammenhänge und zeigt Kuriositäten

Museum August Kestner

bis 15. September 2013

Purer Zufall – vielfältige Strategien der Zufallsverwendung

verschiedener Künstler

Sprengel Museum Hannover

bis 28. Februar 2014

Schlösser und Gärten in Herrenhausen –

Entstehung und Geschichte der Herrenhäuser

Gärten vom Barock zur Moderne

Museum Schloss Herrenhausen

03. Juli 2013

Rihanna – die sechsfache Grammy-Gewinnerin

kommt für eine Show nach Norddeutschland

19.30 Uhr, TUI Arena Hannover

27. Juli 2013

Robbie Williams – der britische Entertainer

und Popsänger präsentiert die neuen Songs

seines aktuellen Albums „Take The Crown“

18.30 Uhr, AWD-Arena Hannover

28. Juli 2013

Bad Religion – die Punkrocker aus Los

Angeles kommen für eins ihrer sechs Deutschlandkonzerte

nach Hannover

20.00 Uhr, Capitol Hannover

02. August 2013

Blick aufs Mehr – „Tatort“-Kommissar Axel

Prahl und sein Inselorchester

20.00 Uhr, Rasenrondell im Lehrter Hohnhorst

Park

07. September 2013

Dieter Thomas Kuhn & Band – mit seiner

„Hier ist das Leben Tour 2013“ sorgt der beliebte

Schlagersänger für Stimmung

20.00 Uhr, Parkbühne Hannover

31. August 2013

Maschsee Triathlon – Hannovers City-

Triathlon am Maschsee ist Schauplatz der

Deutschen Meisterschaften über die Sprint-

Distanz der Triathlon-Elite

09.00 Uhr, Maschsee, Nordufer, Hannover

08. September 2013

Cruisinglauf – bereits zum achten Mal findet

der Wennigser Cruisinglauf durch die Stadt an

der Deister statt, Teilnehmer können zwischen

Bambinilauf und Halbmarathon wählen

09.00 Uhr, Wennigsen, Hauptstraße

08. September 2013

Renntag der Landwirtschaft – die Rennbahn

Neue Bult startet mit einem international

besetzten Listenrennen in den Herbst

Hannover-Langenhagen, Galopprennbahn

Neue Bult

13. bis 15. September 2013

Reitturnier in Twenge – auf dem Programm

des renommierten Reitturniers stehen die internationalen

Prüfungen, WM-Sichtungen junger

Pferde und die Landesmeisterschaft Vielseitigkeit

der Junioren

Langenhagen Twenge, Hof Münkel

10. Juli 2013

Herrenhausen Late: Unsere makabre

Freude an Leichen – hier erfahren Krimifans

alles, was sie schon immer über ihr Lieblingsgenre

wissen wollten

20.30 Uhr, Festsaal Tagungszentrum Schloss

Herrenhausen

09. bis 11. August 2013

Weinfest Lehrte – bereits zum 27. Mal können

die Besucher des Festes edle Weine aus verschiedenen

Anbaugebieten probieren

Rathausplatz Lehrte

09. bis 11. August 2013

Parkfestival „Romantic Garden“ – neben

Musik und Kleinkunst bietet das Festival Platz

für 150 Aussteller mit einem breiten Angebot

von Pflanzen, Schmuck, Mode, Antiquitäten

und Dekorationsartikeln

Rittergut Remeringshausen

30. August bis 01. September 2013

Stadtfest Barsinghausen – die Besucher

erwartet ein großer Kirmesbereich, Musikprogramm

auf vier Bühnen, Kindertheater und die

große Bergmannsparade

Barsinghausen Innenstadt

Fotografie: Manuel Navarro de la Fuente, Aline Gwose / Michael Herling / Sprengel Museum Hannover, Julian BroadFarrell Music Ltd, eichels: Event GmbH


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Wussten Sie, dass ...

Wissenswertes aus der Region: vom ersten Funkkontakt zwischen Europa und den

USA, Tapetenkleister, einer der ersten Leuchtreklamen und Heinz Erhardt.

... der erste Funkkontakt zwischen Europa

und den USA in Neustadt am Rübenberge

hergestellt wurde?

Der Funkturm südlich des heutigen Ortsteils

Eilvese übermittelte von seiner Inbetriebnahme

1914 bis zu seinem Abriss 1931

Telegramme nach Übersee. Kaiser Wilhelm

II. eröffnete ihn mit einem Telegramm an

den amerikanischen Präsidenten Wilson in

Tuckerton / USA. Der 258 Meter hohe Funkturm

war nach seiner Fertigstellung das seinerzeit

höchste deutsche Bauwerk.

... der Hannoveraner Ferdinand Sichel den

ersten gebrauchsfertigen Tapetenkleister

erfunden hat?

Zuvor hatte man den Tapetenkleister jedes

Mal neu kochen und danach zügig verbrauchen

müssen. Hergestellt aus tierischen

Rohstoffen, wurde der Kleister schnell sauer

und konnte die Tapeten verfärben. Daraufhin

entwickelte Ferdinand Sichel auf der

Basis von Pflanzenstärke den gebrauchsfertigen

Sichel-Tapetenkleister, der sich kalt

verarbeiten ließ und nicht verdarb.

...Hermann Bahlsen in Sachen Werbung

seiner Zeit voraus war?

Der Erfinder des berühmten Leibniz-Butter -

kekses war im Jahre 1898 einer der ersten,

der eine Leuchtreklame installieren ließ, um

für sein Produkt zu werben. Auf dem Dach

der Bellevue-Apotheke auf dem Potsdamer

Platz in Berlin kurbelte er mit der leuchtenden

Werbung den Verkauf des damals

noch „Leibniz Cake“ genannten Butterkekses

an. Weitere Standorte für die Installation

der Leuchtreklame folgten.

...Heinz Erhardt eine zeitlang in der Region

Hannover zur Schule gegangen ist?

Im Alter von zehn Jahren zog der in Riga

geborene Komiker, Musiker, Dichter und

Schauspieler in die Wennigser Mark bei

Hannover. Von 1919 bis 1924 besuchte er

dort ein Internat in Barsinghausen sowie

das Realgymnasium am Georgsplatz in

Hannover, die heutige Tellkampfschule.

Im Anschluss kehrte er nach Riga zurück,

bestand aber trotz seiner insgesamt 15

Schulwechsel das Abitur nicht.

Impressum

5. Jahrgang, 16. Ausgabe

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Verlag

Polygo Verlag GmbH

Hainhölzer Straße 5

30159 Hannover

Tel.: 0511 16 99 69-0

Fax: 0511 16 99 69-21

Geschäftsführer: Thomas Wirth

Internet und E-Mail

www.hannover.regjo.de, hallo@regjo.de

Chefredaktion

Stefanie Stüting (stueting@polygo.de)

Redaktion

Katrin Langemann, Halina Schmidt, Sven Grünewald,

Laura Vele

Autoren

Angela Andresen-Schneehage, Dr. Arno Brandt, Ingrid

Lorbach

Fotografie

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