herunterladen - Harting

harting.de

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Topthema:

Maschinenund

Anlagenbau

Trend:

Power-Management

Praxis:

Motoranschluß

mit Drive

Blickwinkel:

Unsichtbares Design

Know How:

Impulsstrom-Simulation

People Power Partnership

1-I-1998


Editorial

Fokus

Seite 4

Seite 6

TOPTHEMA: MASCHINEN- UND ANLAGENBAU

TREND:

Power-Management

PRAXIS:

Motoranschluß mit Drive

Seite 8

Seite 10

BLICKWINKEL:

Unsichtbares Design?!

Seite 12

ohe Leistung

auf engstem Raum

Moderne Industrieanlagen enthalten

eine Vielzahl an Drehstrom-Normmotoren.

Ein Großteil davon wird heute

noch konventionell, das heißt parallel

vom Schaltschrank aus, angesteuert.

Verkabelungsaufwand und Raumbedarf

sind entsprechend hoch.

ANWENDUNG:

Stricknadeln im

fliegenden Wechsel

KNOW HOW:

Impulsstrom-Simulation

Seite 15

Seite 17

Seit einiger Zeit gibt es Bestrebungen,

diesen kostenintensiven Aufwand

zu reduzieren. Der Markt trägt

den geänderten Anforderungen mit

einer Reihe dezentraler Ansteuerungsgeräte

Rechnung. Die erforderlichen

Kabelmengen werden erheblich

reduziert.

Für den Anschluß von Antrieben aller

Art hat HARTING die Baureihe Han-

Drive ® entwickelt. Jüngstes Familienmitglied

ist der Han Q 8/0. Mit 8 (+PE)

Kontakten, belastbar bis 16 A / 500 V,

bietet er hohe Funktionssicherheit in

einem kompakten Gehäuse. Die

bewährte Crimp-Anschlußtechnik

garantiert dem Anwender einfache

Handhabung ohne zusätzliche

Werkzeuge.

Die Han-Drive ® Produkte eignen sich

zur Montage an Kunststoffgehäusen

und Geräten, wenn eine Schutzart

größer IP 65 gefordert ist. Ihr

Anwendungsgebiet sind dezentrale

Baugruppen zur Leistungsübertragung

wie z.B. Motorstarter, Frequenzwandler

und Powerbussysteme.

Panorama

Produkte & Applikationen

Aus der Fertigung

Messen

Service

Info-Fax

Seite 19

Seite 21

Seite 21

Seite 21

Seite 23

I m p r e s s u m .

Herausgeber: HARTING KGaA, M. Harting, Postfach 11 33, D-32325 Espelkamp, Tel. +49 (0)5772 47-0,

Fax: +49 (0)5772 47 - 461 Chefredaktion: A. Viver, Dr. H. Peuler Gesamtkoordination: Abteilung Publizistik

und Kommunikation, B. F. Haberbosch Idee und Konzeption: Bickmann & Collegen Unternehmensberatung,

R. Brügmann, Hamburg Layout: Contrapunkt, Tutzing Titelfoto: A. Huber Produktion und Druck:

Druckerei Meyer GmbH, Osnabrück Auflage: 20 000 Exemplare weltweit (deutsch und englisch) Bezug:

Wenn Sie an einem regelmäßigen, kostenlosen Bezug dieses Magazins interessiert sind, sprechen Sie die

nächstgelegene HARTING-Niederlassung, Ihren HARTING-Vertriebsmitarbeiter oder einen der örtlichen HAR-

TING-Distributoren an. Nachdruck: Für den ganzen oder auszugsweisen Nachdruck von Beiträgen ist eine

schriftliche Genehmigung der Redaktion erforderlich. Das gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische

Datenbanken und die Vervielfältigung auf elektronischen Medien (z. B. CD-Rom und Internet) Alle verwendeten

Produktbezeichnungen sind Warenzeichen oder Produktnamen der HARTING KGaA oder anderer Unternehmen.

Trotz sorgfältiger Überprüfung können Druckfehler oder kurzfristige Änderungen der Produktspezifikationen

nicht vollständig ausgeschlossen werden. Bindend für die HARTING KGaA sind daher in jedem

Falle die Angaben im entsprechenden Katalog. Umweltfreundlich gedruckt auf 100% chlorfrei gebleichtem

Papier mit hohem Recyclinganteil. © 1998 by HARTING KGaA, Espelkamp. Alle Rechte vorbehalten

2

HARTING tec.News 1-I-1998


nen klaren thematischen Schwerpunkt,

der sich an einzelnen Branchen

und deren Bedürfnissen orientiert.

Diesen Schwerpunkt wollen wir

aus unterschiedlichen Blickwinkeln

beleuchten. Neben Produkten,

Systemen und Technologien werden

globale Trends, Marketingstrategien

sowie vertriebliche und logistische

Überlegungen diskutiert.

Anregungen oder auch Kritik zur ersten

Ausgabe der tec.News können

Sie uns mit dem Faxvordruck auf der

vorletzten Seite mitteilen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende

Lektüre und hoffe auf einen konstruktiven

Dialog!

Dietmar Harting

H

ier ist sie: Die erste Ausgabe

der HARTING tec.News, ein Magazin,

das Sie fortan regelmäßig über

aktuelle Entwicklungen im

Hause HARTING informiert. Unser Ziel

ist es, Ihnen aus erster Hand über

Produkte und Projekte eines weltweit

operierenden Unterneh-mens der

Bauelementebranche zu berichten.

Die Autoren sind kompetente

Mitarbeiter der HARTING-Gruppe, unterstützt

von Experten aus

Publizistik, Wissenschaft und

Forschung. Im Mittelpunkt steht

stets das Zukunftsthema Nummer 1:

TECHNOLOGIE.

An der Schwelle zum dritten Jahrtausend

gilt es mehr denn je, konkrete

Möglichkeiten aufzuzeigen, mit HAR-

TING-Technologien die im Elektround

Elektronikbereich anstehenden

Herausforderungen zu bewältigen.

Jede Ausgabe der tec.News erhält ei-

Die Anforderungen der Zukunft

lassen sich nur gemeinsam lösen.

Unser Magazin wird den kontinuierlichen

Dialog mit Kunden und Medien

fördern. Es soll aber ebenso ein

Forum für den Austausch mit Hochschulen,

Forschungseinrichtungen

und Unternehmen aus verwandten

Wirtschaftsbereichen sein. Wir

sprechen nicht nur Entwickler und

Ingenieure an, sondern alle, die sich

für unser Unternehmen und unsere

Technologien interessieren.

Die tec.News sind Bestandteil der

weltweiten Kommunikationsoffensive

der HARTING-Gruppe. Sie werden

zweimal jährlich mit wechselnden

Schwerpunktthemen erscheinen.

Aktuelle Informationen zu unserem

Unternehmen finden Sie außerdem

im Internet unter der Adresse:

http://www.HARTING.com.

Darüber hinaus freuen wir uns auf

das persönliche Gespräch mit Ihnen,

beispielsweise bei einem unserer

zahlreichen internationalen Messeauftritte,

deren Termine Sie ebenfalls

in diesem Magazin finden. Ihre

4

HARTING tec.News 1-I-1998


People Power Partnership

5


effekten führt. Gemeinsames Ziel ist

die Entwicklung von Produkten mit

größtmöglichem Kundennutzen.

Verstehen Sie bitte die tec.News als

Die sichere

Verbindung zum

Feldbus

Intelligente Baugruppen von Maschi-

ein Signal, daß wir den Dialog mit

nen und Anlagen kommunizieren mehr

Ihnen, unseren Kunden weltweit,

und mehr über den Feldbus. Der Ein-

intensivieren wollen.

satz dieser Feldbussysteme kann den

elektrischen Projektierungsaufwand

Als thematischen Schwerpunkt der

sowie den Installationsaufwand we-

ersten Ausgabe haben wir die Bran-

sentlich reduzieren. Voraussetzung

che „Maschinen- und Anlagenbau“

dafür ist neben der ausgereiften Feld-

1998 ist für die HARTING-Gruppe ein

gewählt. Hier sind wir seit Jahr-

bus-Software ein angepaßtes Installa-

Jahr weitreichender Veränderungen.

zehnten u. a. mit unseren Han-Steck-

tionssystem für die elektrischen Kom-

Um das Wachstum unseres Unterneh-

verbindern als kompetenter An-

ponenten.

mens zielorientiert fortzusetzen,

sprechpartner bekannt. In nach-

wurde im Vorstand der HARTING

folgenden Ausgaben wollen wir Felder

Führungs-AG das Ressort „Marketing

und Vertrieb“ eingerichtet. Wir

haben uns vorgenommen, diese neue

Struktur zum verstärkten Aufbau

technologischer Partnerschaften mit

unseren Kunden zu nutzen.

wie „Telekommunikation“, „Datentechnik“

oder „Transportwesen“

beleuchten. HARTING stellt

Verbindungen her, nicht nur von

Leiterplatte zu Leiterplatte, von

Baugruppe zu Baugruppe, von Anlage

Sensor

Aktor

Quintax

SAB mit

HARAX

BUS-Master

oder

Gateway

Han-Drive

zu Anlage, sondern auch zwischen

Das optimale Ergebnis entsteht dann,

wenn sich die Technologie unserer

Produkte und Komponenten nahtlos

in die Technologie der Produkte

unserer Kunden, also beispielsweise

der Hersteller von Maschinen,

Fahrzeugen, Computern und Telekommunikations-Anlagen

einfügt. Um

eine Gesamtlösung zu schaffen, die

zugleich innovativ, kostengünstig, zuverlässig

und umweltverträglich ist,

bedarf es zuvor der intensiven Abstimmung

zwischen dem Hersteller

des Endprodukts und dem

Fachleuten aus unterschiedlichsten

Disziplinen und Marktbereichen, von

Partner zu Partner.

Wir sind sehr gespannt, was Sie von

unserem neuen Magazin halten.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns

an, denn selbstverständlich wollen wir

von Ausgabe zu Ausgabe besser werden.

Natürlich freuen wir uns über

Ihre Zustimmung, aber wir werden uns

auch Ihre Kritik zu Herzen nehmen.

PowerSwitch

Lebensadern der

Dezentralisierung

Durch den Trend zur Dezentralisierung

werden Funktionseinheiten des

klassischen Schaltschranks in die

rauhe Umgebung der Peripherie ausgelagert.

Mit dem dezentralen Motorstarter

PowerSwitch wird es möglich,

hohe Ströme direkt vor Ort zu

schalten. Derartige Baugruppen

brauchen jedoch Verbindungen:

Motor

Komponentenhersteller. Wir sind

überzeugt, daß ein wechselseitiges

an die Energie (Power-Bus)

Kennenlernen von Technologien auf

beiden Seiten zu wertvollen Synergie-

Antonio Viver

(Vorstand Marketing und Vertrieb)

an Motoren (Han-Drive ® )

an Sensoren (HARAX ® )

an den Bus (Han-Quintax ® )

6

HARTING tec.News 1-I-1998


Dieser komplexe Aufbau bleibt für

den Anwender nur dann überschaubar,

wenn die gesamte Peripherie mit

einem einheitlichen Schnittstellensystem

ausgerüstet wird. Die ausgereifteste

Feldbus-Software bringt

keine Vorteile, wenn die Hardware

mechanisch nicht paßt.

Eine Lösung, die paßt

Hohe Datenraten des Feldbusses

erfordern elektrotechnisch ausgefeilte

Lösungen.

Rauhe Umgebungsbedingungen im

Feld verlangen mechanisch solide

Lösungen.

HARTING kooperiert mit Kunden,

Organisationen und Verbänden, um

den Anwendern optimierte Schnittstellensysteme

anzubieten. Als Hersteller

von Industrie- und Elektroniksteckverbindern

sowie Lichtwellenleiterprodukten

bringt das Unternehmen

die technologische Kompetenz

für alle Busschnittstellen ein.

Durch die intensive Mitarbeit am

DESINA-Konzept des „Verband

Deutscher Werkzeugmaschinenhersteller

(VDW)“ wurde die Installationstechnik

bereits vereinheitlicht.

Han-Drive ® als Standard für den

Motoranschluß ist ein Ergebnis dieser

Zusammenarbeit.

TREND S. 8

PRAXIS S. 10

Unsichtbares

Design?!

Menschliche Sinnesempfindungen

enden im Gehirn und werden dort als

Bilder gespeichert. Diese Gesetzmäßigkeit

gilt auch beim Betrachten

technischer Produkte. Das Design

elektronischer Bauelemente wird

somit zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.

BLICKWINKEL S. 12

Strickende

Magnetsysteme

Strickmaschinen werden schwerpunktmäßig

in den Ländern Deutschland,

Italien, Japan, Taiwan und Südkorea

hergestellt. Der Anteil von

Jacquardstrickmaschinen mit besonderen

Musterungsmöglichkeiten

beträgt ca. 15 % mit steigender

Tendenz. Für diese Maschinenart

wurde das HARTING-Monosystem, ein

innovatives Haltemagnetsystem zur

Nadelselektion entwickelt. Das

System arbeitet auf kleinstem Raum

und selektiert bis zu 6000 Stricknadeln

pro Sekunde.

ANWENDUNG S. 15

Licht an –

Störung aus

Die Übertragung von Signalen in

digitalisierter Form dringt in immer

mehr Bereiche des Maschinen- und

Anlagenbaus vor. Um diesen Informationsaustausch

mit stetig wachsenden

Datenraten zuverlässig betreiben

zu können, werden angepaßte

Geräte und störsichere Übertragungsmedien

benötigt. Das gilt

insbesondere bei Hochstrom-Anwendungen

wie Plasma-Schneidbrennmaschinen,

deren starke elektromagnetische

Felder hochfrequente

Störsignale im gesamten Maschinenumfeld

generieren. Lichtwellenleiter

bieten hier wesentliche Vorteile

gegenüber konventionellen elektrischen

Verbindungen.

PANORAMA S. 19

Kompetenz

als Service

Die Nutzung modularer Baugruppen

z.B. in den Bereichen Automotive,

Bahntechnik oder Windenergie erfordert

die Entwicklung von zuverlässigen

Hochstromkontakten. Um den

Kundenwünschen nach Einsparung

von Platz und Gewicht

zu entsprechen, ist

die Dimensionierung

der Steckverbinder

von entscheidender

Bedeutung. Verschiedene

Prüfverfahren in Kombination

mit FEM-Simulationen erlauben es,

die anwendungsspezifischen Grenzbelastungen

exakt zu berücksichtigen.

Hier bietet das nach DIN EN

45001 akkreditierte HARTING-Zentrallabor

ein breites Serviceangebot

zur technischen Unterstützung des

Kunden.

KNOW-HOW S. 17

7

People Power Partnership


Power-Management

Mathias Bünte

D

ie Herstellung von High-Tech-

Produkten für den Markt der

Zukunft bedingt den Einsatz komplexer

und dennoch rationeller

Fertigungsprozesse. Mit Hilfe neuartiger

Steuerungs- und Verkabelungskonzepte

lassen sich solche

Prozesse effizient realisieren.

Die Leistung nicht

vernachlässigen

Im Bereich der Kommunikation

zwischen Sensoren, Aktoren und

Steuerung haben Feldbussysteme

breite Akzeptanz gefunden. Eine

Maschine oder Anlage kann jedoch

erst durch die gezielte Bereitstellung

von (elektrischer) Energie für

Antriebe und andere Verbraucher

vollständig zum Leben erweckt

werden. In diesem Bereich ist allerdings

vielfach noch die herkömmliche

Parallelverkabelung anzutreffen. Was

liegt näher, als das bewährte Feldbuskonzept

intelligenter Kommunikation

auch in den Leistungsteil einer

Anlage einzubringen? Jedem Verbraucher

wird ein Leistungsabzweig

zugeordnet, der über eine Busschnittstelle

mit den übrigen Teilnehmern

im Dialog steht. Dezentrale

Feldgeräte übernehmen so z.B. die

Steuerung und Überwachung von Antrieben

für Förderstrecken, Lüfter

oder Pumpen. Die Leistung wird über

einen „Energiebus“ an die einzelnen

Abzweige herangeführt.

Abb. 1: Applikationsbeispiel PowerSwitch

PowerSwitch kommt

ins Spiel

Mit der Produktgruppe PowerSwitch

aus dem Hause HARTING stehen

zahlreiche Varianten intelligenter

Feldgeräte zur Verfügung. Abbildung

1 zeigt eine typische Applikation des

PowerSwitch für das Bussystem

AS-Interface (gelbe Busleitung und

schwarze 24 V DC Aktorik-Versorgung).

Neben der eigentlichen Steuerung

spielen im Leistungsbereich insbesondere

Überwachungs- und

Schutzfunktionen eine zentrale Rolle.

So ist PowerSwitch in der Lage, einen

wirksamen Schutz des Verbrauchers

vor Überlast und Kurzschluß zu gewährleisten.

Das Monitoring von Verbraucher

und Leistungsabzweig kann

einerseits über den Feldbus, andererseits

auch direkt

am Gerät über optische Anzeigeelemente

erfolgen.

Auf die Verpackung

kommt es an

Die teilweise sehr rauhen Einsatzbedingungen

vor Ort stellen hohe Anforderungen

an einen zuverlässigen

Schutz des Innenlebens der Geräte.

Weiterhin sollten die erheblichen

Zeitgewinne bei Montage- und Wartungsarbeiten

nicht durch ineffiziente

Anschlußtechniken zunichte gemacht

werden. PowerSwitch trägt

diesen Anforderungen Rechnung

durch ein robustes Gehäuse in Kombination

mit konsequent steckbar

8

HARTING tec.News 1-I-1998


oder zumindest schnell anschließbar

ausgeführten Verbindungselementen.

Bewährte Komponenten des

Han ® -Steckverbinderprogramms

oder die neue, patentierte Schnellanschlußtechnik

HARAX ® ermöglichen

einen Schutzgrad von IP 65.

Leistung –

im „T“ zugeführt

Durch die Einführung eines „Energiebusses“

läßt sich analog zum Einsatz

serieller Feldbussysteme in der Signalverarbeitung

eine Minimierung

des Verkabelungsaufwands im

Bereich der Leistungsversorgung

erreichen. Allerdings muß die

Zuführung und Weiterleitung des Leistungsstrangs

von einem Abzweig

zum nächsten gewährleistet sein.

Beim PowerSwitch wird diese

„T-Funktionalität“ extern im

Gegenstecker der Leistungsversorgung

realisiert (Abb. 1). Dieses

Prinzip bietet im Vergleich zu einer

geräteinternen Verzweigung den

Vorteil, daß ein PowerSwitch-Gerät

im Servicefall von der Versorgung

abgetrennt werden kann, ohne die

Abb. 2: PowerSwitch

der zweiten Generation

Funktion der nachfolgenden Geräte

zu beeinflussen.

Der Schritt

zum „leistungsfähigen“

Feldbussystem

PowerSwitch ist in der Lage, die aus

dem zentralen Schaltschrank in den

dezentralen Leistungsabzweig ausgelagerten

Steuerungs- und Überwachungsaufgaben

komplett zu übernehmen.

Der Schritt hin zu

zukunftsweisenden Konzepten der

Verkabelungstechnik in allen Bereichen

des modernen Maschinenund

Anlagenbaus wird dadurch

konsequent unterstützt. Das Anforderungsprofil

des PowerSwitch

variiert hierbei sehr stark in Abhängigkeit

von den Eigenschaften des

angeschalteten Verbrauchers, den

Einsatzbedingungen und des verwendeten

Feldbussystems. So sind Bussysteme

mit eingeschränkter Funktionalität

wie AS-Interface

prädestiniert für Betrieb und Überwachung

einzelner Verbraucher.

Profibus- oder Interbus-Anwendungen

hingegen gestatten eine Mehrfachanschaltung

mit erweiterter

Funktionalität wie z.B. der Auswertung

zusätzlicher I/O Signale.

Vom PowerSwitch

zum Power-Manager

Eine konsequente Weiterentwicklung

des PowerSwitch-

Konzeptes wird die Produktpalette

entscheidend ergänzen.

Neben Geräten, deren

Schalt- und Überwachungsfunktionen

durch herkömmliche

elektromechanische Schaltelemente

realisiert sind, wird sich in zunehmendem

Maße eine Gerätefamilie etablieren,

die auf der Basis von Halbleiter-

Schaltelementen arbeitet. Dieser

Schritt zum vollelektronischen Feldgerät

hat nicht zuletzt einen erheblichen

Einfluß auf das PowerSwitch-

Erscheinungsbild (Abb. 2). So wird das

Gehäusevolumen und damit der Platzbedarf

in der Anlage entscheidend

verringert. Das Gerät läßt sich mittels

angeformter Steckverbinder durch

einfaches Aufstecken am Verbraucher

anschließen. Der Montageaufwand

wird auf ein Minimum reduziert. Darüber

hinaus eröffnet sich im Vergleich

zur elektromechanischen Gerätefamilie

ein erweitertes Funktionsspektrum,

das zum Beispiel Sanftanlauf,

Drehzahlsteuerung oder eine frei parametrierbare

Überwachung des Verbrauchers

umfaßt.

Immer eine gute Lösung

Die Vielzahl der möglichen Einsatz-bereiche

für dezentrales Power-

Management erfordert jeweils

optimal angepaßte Lösungen. Neben

den elektromechanischen Standardgeräten

für das AS-Interface und der

vollelektronischen Generation umfaßt

die PowerSwitch-Familie daher in

jedem Falle auch kundenspezifische

Lösungen, welche die maßgeschneiderte

Integration dezentraler Konzepte

im Leistungsbereich gestatten.

9

Info-Fax 1001

People Power Partnership


Motoranschluß mit Drive

Hartmut Schwettmann, Thomas Wolting

M

odulare Bauweisen setzen

sich im Maschinen- und

Anlagenbau immer mehr durch.

Funktionsbaugruppen werden vormontiert

und erst vor Ort zusammengefügt.

Es muß jedoch gewährleistet

sein, daß die einzelnen

Module im montierten Zustand eine

funktionierende Einheit bilden. Dieses

gilt sowohl für den mechanischen

Anbau, als auch für die elektrische

Verbindung.

Innerhalb des Konzeptes zur Standardisierung

und Dezentralisierung

der Installationstechnik an Werkzeugmaschinen

(DESINA) ist die

Schnittstelle zum Motor von großer

Bedeutung. Eine konsequente

Dezentralisierung setzt eine standardisierte

Anschlußtechnik voraus.

Die Einzelkomponenten müssen für

den schnellen und sicheren Einbau

Tabelle 1: Bestückungsmöglichkeiten für Han-Drive ® Gehäuse

mit Monoblock

Tabelle 2: Bestückungsmöglichkeiten für Han-Drive ® Gehäuse

mit Han-Modular ® 10

vorbereitet sein. Auch der

Servicefall ist zu berücksichtigen,

da Reparaturarbeiten

in kürzester Zeit

durchzuführen sind.

Anwenderfreundliche

Modularität

Die universelle Lösung von

HARTING heißt Han-Drive ® .

Mit dieser neu entwickelten

Steckverbinder-Baureihe

werden Elektromotoren für

die schnelle und sichere

Installation vorbereitet. Der

Motorklemmkasten wird durch

ein speziell entwickeltes Motoranschlußgehäuse

(Abb. 1) ersetzt.

Die Einbaumaße für den Steckverbindereinsatz

sind so gewählt,

daß Standard- und Modulareinsätze

gleichermaßen verwendet werden

können. Die Bestükkungsmöglichkeiten

sind den Tabellen 1 und

2 zu entnehmen.

Bei der Entwicklung der

Han-Drive ® Serie wurde

in Zusammenarbeit mit

verschiedenen Motorherstellern

und einer

Reihe von Kunden eine

Anschlußbelegung festgelegt

(Abb. 2 und 3).

Hier soll es zum Nutzen

aller zu einer Standardisierung

kommen.

Kontakt

mit doppeltem

Anschluß

Für eine anwendungsfreundliche Realisierung

ist nicht nur der Motor-anschluß

selbst von Bedeutung, sondern

auch die optimale Gestaltung der Kabelanschlußtechnik.

Sie soll kompakt,

sicher und rationell aufgebaut sein,

elementare Eigenschaften der neuen

HARTING-Produktreihe Han ESS für

die Kabelseite .

Han ESS ist das Gegenstück zum

Han ES, einem Steckverbinder mit

einer Käfigzugfeder pro Kontakt. Bei

Han ESS stehen dem Anwender zwei

Käfigzugfederanschlüsse pro Kontakt

zur Verfügung, so daß jeweils zwei

Leiter angeschlossen werden können.

Jedem Leiter ist eine eigene Klemmstelle

zugeordnet.

HARTING tec.News 1-I-1998


Einfach

austauschbar

Abschließend die Vorteile dieser

Motorsteckverbinder noch einmal

zusammengefaßt:

Standardisierung der

Anschlußtechnik

Einsparung von Montagezeiten

Erhöhung der Verfügbarkeit

Reduzierung der Ersatzteilhaltung

Entlastung des Wartungspersonals

Motorseite

Abb. 1: Motoranschlußgehäuse mit

Han 10E Steckverbinder

Kabelseite

Stern- (Abb. 2) oder Dreieckbrücken

(Abb. 3) im Gegenstecker können

durch das Einsetzen von simplen

Drahtbrücken verwirklicht werden.

Zudem sind die notwendigen

Verbindungen für die Parallelschaltung

der Motorbremse einfach

zu verwirklichen, ohne die Motoranschlußleitung

zu lösen. Durch

das Vorprüfen der Motoren bei der

Herstellung ist eine einfache Inbetriebnahme

ohne Elektrofachkraft

möglich. Der Motor ist mit

dem Einstecken des Anschlußsteckverbinders

korrekt geschaltet.

Abb. 2: Stern-Schaltung

Motorseite

Kabelseite

Abb. 3: Dreieck-Schaltung

11

Info-Fax 1002

People Power Partnership


Unsichtbares Design?!

Birgit Friederike Haberbosch

E

rfolgreiches Design ist für

jedes Unternehmen ein

bedeutender Wettbewerbsfaktor.

Die Akzeptanz von Produkten auf

heimischen und internationalen

Märkten wird durch deren Gestaltung,

Qualität, Funktionalität, Zuverlässigkeit,

Wertbeständigkeit

und Kosten bestimmt - Faktoren,

die gleichzeitig maßgebliche Komponenten

zeitgemäßen Produktdesigns

sind.

Ganzheitliche

Produktgestaltung

Produktgestaltung ist ein Wettbewerbsfaktor

ersten Ranges und

bestimmt den Markterfolg. Aufgabe

des Produktdesigns ist es, die

entscheidenden Produkteigenschaften

zu verdeutlichen. Es muß

ergonomischen, ökologischen und

ästhetischen Ansprüchen gleichermaßen

genügen.

Interface zwischen

Mensch und Technik

Design darf nicht erst am Ende der

Produktentwicklung stehen. Es muß

vielmehr zum wichtigen Bestandteil

der Produktplanung werden.

Neue technische Erkenntnisse lassen

sich um so eher in marktfähige

Produkte und Verfahren umsetzen,

je deutlicher sie einen wirklichen

Mehrwert stiften. Dieser Zusatznutzen

für den Anwender kann

durch Design geschaffen oder verstärkt

werden. Die in einem Unternehmen

vorhandene „Designkultur“

entwickelt sich damit zu einem

wichtigen Kaufanreiz.

Eine ganzheitliche Produktgestaltung

ist Ausdruck der Unternehmenskultur.

Diese Kultur kann soziale,

ökologische, kulturelle und ästhetische

Aspekte beinhalten, die durch

das Produktdesign transportiert werden.

Dabei darf nicht übersehen werden,

daß auch das „unsichtbare Design“

Bedeutung hat, welches sich auf

die Gestaltung von Komponenten,

Bauelementen und andere „unsichtbare“

Produkte bezieht. Am Beispiel

des HARTING PowerSwitch läßt sich

ein solcher ganzheitlicher Designansatz

dokumentieren.

Für die Entwickler des PowerSwitch

war es Motivation und Herausforderung

zugleich, das Gehäuse so klein

wie möglich zu machen, um den notwendigen

Platzbedarf in einer Anlage

auf das Minimum zu reduzieren. Doch

dies ist nicht der einzige Parameter,

der Einfluß auf das Gehäusevolumen

nimmt. Auch die gewünschte Resistenz

gegenüber mechanischen

Beanspruchungen wie Hebelkräften

und Schwingungen limitiert die Baugröße

des Geräts. Auf der anderen

Seite erfüllt der neue PowerSwitch

trotz seiner grazilen und kompakten

Gestaltung alle Anforderungen des

rauhen Industrieeinsatzes.

Als „intelligenter Stecker“ mit

unterschiedlichen Steuerungs- und

Überwachungsfunktionen versehen,

kann der PowerSwitch der zweiten

Generation unmittelbar auf den

12

HARTING tec.News 1-I-1998


Motorsteckverbinder aufgesteckt

und verriegelt werden. Leicht handhabbare

Bügel machen diesen

Montagevorgang schnell und damit

kostensparend. Aber nicht nur direkt

am Motor ergeben sich so optimierte

Montagemöglichkeiten, sondern auch

im näheren Umfeld läßt sich der neue

PowerSwitch einfach plazieren.

Das gegebene Volumen erscheint

damit in der optischen Wahrnehmung

zusätzlich verkleinert.

Auf der Gerätegrundfläche platzsparend

angeordnete Drehstrom-

Anschlußelemente verfolgen konsequent

das Konzept der kompakten

Formgebung. Die Verbindung des

Steckverbinders mit den entsprechenden

Zuleitungen wird durch die

abgerundete Form des Gehäuse-

Form und Funktionalität

Ein abgeschrägt angeordnetes

Bedien- und Anzeigepanel als zusätzliches

gestalterisches Element macht

es möglich, die Leistungszuführung

auf der oberen Gehäusefläche

anzubringen. Diese gestalterische

Entscheidung erleichtert zusätzlich

die Ablesbarkeit der Betriebszustände.

Intelligente Formgebung

als Herausforderung an

den Entwickler

Den mittleren Gehäuseteil dominieren

auffällige Kühlrippen, die für

den Wärmehaushalt der internen

Leistungselektronik von entscheidender

Bedeutung sind. Diese

Gestaltungselemente geben dem Produkt

optische Leichtigkeit und eine

Designqualität, die durch die

abgeschrägten Seitenwände des

Bodenelements noch verstärkt wird.

vorderteils erleichtert. Die Kabel

folgen der Gehäusekontur geradezu

von selbst in die günstigste Montageposition.

Auch hier wurde mit Hilfe

des Designs ein Arbeitsvorgang beschleunigt

und dadurch Kosten

reduziert.

Form und Funktionalität des

PowerSwitch der zweiten Generation

ergeben eine glückliche Synthese

formgewordenen, formulierten

technischen Kundenanspruchs auf

der einen und gestalterischem

Optimismusses auf der anderen Seite.

13

People Power Partnership


14

HARTING tec.News 1-I-1998


Stricknadeln im fliegenden Wechsel

Klaus Bockholt

S

trickmaschinen sind

Maschinen mit komplexen

feinmechanischen Abläufen.

Um sogenannte Jacquardmuster

stricken zu können, müssen hunderte

bis tausende von feinsten Stricknadeln

aufeinander abgestimmt

bewegt werden.

Konventionelle

Jacquardmusterung

in Strickmaschinen

Abb. 1: Das HARTING-Monosystem

Bis Ende der 60er Jahre wurde diese

Selektion ausnahmslos mechanisch

durch Mustertrommeln gesteuert.

Eindrückstifte wirkten auf kleine

Füße (Platinenfüße) der Nadelschieber

(Platinen) ein, welche mit den

Stricknadeln verbunden waren und

so, je nach Position, bestimmte

Strickvorgänge bewirkten. Die Größe

des Musters wurde durch den Umfang

und die Höhe der Mustertrommel

begrenzt. Außerdem war das

Wechseln der Muster sehr zeitaufwendig,

da die Stifte jeder Trommel

von Hand neu gesetzt werden mußten.

Je nach Größe der Maschine

konnten sich bis zu 72 Mustertrommeln

in einer Maschine befinden.

Elektromagnete für die

computergesteuerte

Einzelnadelauswahl

Ende der 60er Jahre wurde durch die

Einführung der computergesteuerten

Einzelnadelauswahl ein Meilenstein

gesetzt. Ein weltweit führender Flachstrickmaschinen-Hersteller

entwickelte in Zusammenarbeit mit

HARTING die erste serienreife computergesteuerte

Maschine. Hierbei

wurden die Musterstifte durch sogenannte

Selektionsklappen ersetzt,

welche die Platinenfüße in die

Maschine drückten. Die Selektionsklappen

wurden von Elektromagneten

in den Bereich der Platinenfüße

hinein- und wieder herausgeschwenkt

und bestimmten so das Muster. Diese

Technik erlaubte dem Anwender erstmals

eine individuelle Erstellung von

Strickmustern ohne Begrenzung der

Mustergrößen. Auch das aufwendige

Wechseln der Musterstifte

entfiel. Mittels

Diskette konnte das

neue Muster innerhalb

von Sekunden in den

Controller eingelesen

und sofort mit dem

Stricken begonnen werden.

Magnetsysteme

zur Nadelselektion

Bald erhielt HARTING erste Kundenanfragen

zur Entwicklung und

Herstellung kompletter Magnetsysteme.

Bis dahin wurden ausschließlich

Einzelmagnete geliefert.

Den Kundenwünschen entsprechend

entwickelte HARTING eine universell

verwendbare, den Maschinenanforderungen

anpaßbare Selektionseinheit:

den Selektionsblock. Dieser

konnte mit geringstem Konstruktionsaufwand

seitens der Strickmaschinenhersteller

in die Maschinen

eindesignt werden. Lebensdauer und

mögliche Selektionsgeschwindigkeit

waren gegenüber den herkömmlichen

Selektionseinheiten deutlich erhöht.

Das Monosystem

auf dem Vormarsch

Bei allen bisher erwähnten Verfahren

erfolgt die Nadelselektion auf mehreren

Ebenen, da abhängig von den Maschinenparametern,

bis zu 6000 Nadeln

/ Sekunde an einer Selektionsstelle

ausgewählt werden müssen.

Weil eine einzelne Selektionsklappe

hierfür zu langsam ist, arbeiten mehrere

Klappen in verschiedenen Ebenen

in einer Art Time-Sharing-Verfahren.

Die Folge ist eine erhebliche

Vergrößerung der Selektionskomponenten

bis hin zum Strickzylinder. Es

galt daher, ein System zu entwickeln,

welches alle Nadeln möglichst schnell

in nur einer Ebene selektiert, aber

trotzdem kleiner als herkömmliche

Systeme ist.

People Power Partnership

15


Marktforderungen

erfüllt

individuelle Verkabelung der Selektionssysteme

zum Controller entfällt.

Das HARTING-Monosystem (Abb. 1)

ist das einzige auf dem Markt

erhältliche System zur Einzelnadelauswahl

in nur einer Ebene. Es

zeichnet sich durch weitreichende

Flexibilität und geringe Abmessungen

aus. Die spezielle Konstruktion

ermöglicht den Einsatz an Maschinen

mit Feinheiten von E2 bis E34

(z.B. E34 = 34 Nadeln / Zoll). Die

Selektionsgeschwindigkeit des Monosystems

ist einzigartig. Je nach Platinentyp

werden bis zu 6000 Nadeln /

Sekunde auf nur einer

Ebene selektiert.

Die Entwicklung von HARTING basiert

auf einem magnetischen Haltesystem

(Abb. 2). Es beinhaltet einen Steg mit

permanenter magnetischer Haltekraft,

der zur Vermeidung von

Abnutzungen mit einem Saphir

bestückt ist. An den Steg des Monosystems

wird der Hebel eines Platinensystems

(Abb. 3) angelegt. Er wird

durch die permanente Kraft des

Monosystems gehalten und gleitet

über den Steg, in dessen Mitte sich

permanente

Haltekraft

Platinenlaufrichtung

3 Selektionspole

20,2 mm

Abb. 2: Aufbau des

HARTING-Monosystems

Selektionsbereich

Abb. 3: Verschiedene Platinensysteme

der Selektionsbereich befindet. Dort

ist es möglich, die permanentmagnetische

Kraft durch elektronische

Impulse aufzuheben. Ist dies der Fall,

wird der Platinenhebel mittels einer

mechanischen Rückstellkraft (Feder)

vom Steg abgehoben. Ansonsten wird

der Hebel auf dem Monosystem

gehalten. So wird die Platine durch

eine „Ja/Nein-Aussage“ selektiert

(„Nadel soll stricken“ oder „Nadel soll

nicht stricken“).

Neue Möglichkeiten

Die miniaturisierte Bauweise des

HARTING-Monosystems versetzt die

Strickmaschinenhersteller in die

Lage, neuentwickelte Maschinen

deutlich kompakter zu gestalten.

Die Reduzierung der Zylinderhöhe

verringert die Herstellkosten und die

zu bewegende Masse an der Strickmaschine.

Die breite Abdeckung der

Strickmaschinenfeinheiten ermöglicht

es, dieselbe Selektionsbaugruppe

für alle Feinheiten zu verwenden.

Durch eine gruppenweise Ansteuerung

der Monosysteme mittels

Bussystem wird der Verkabelungsaufwand

auf ein Minimum reduziert. Die

Mit der Selektion auf nur einer Ebene

benötigt der Strickwarenhersteller

auch nur noch eine Platinenart. Die

Lagerhaltung von Platinen mit Füßen

in verschiedenen Ebenen entfällt. Da

nur wenige Teile bewegt werden, erfolgt

das Selektieren sehr geräuscharm.

Aufgrund der praktisch verschleißfreien

Arbeit des Systems wird

die Wartung der Maschinen drastisch

reduziert.

Durch die Selektion in der Ripp-scheibe

ergeben sich neue Muste-rungsmöglichkeiten

und sichern dem

Stricker Marktvorteile. Außerdem ermöglicht

eine spezielle Version des

HARTING-Monosystems die 3-Wege-

Stricktechnik (Abb. 4).

Aufgrund der erwähnten Vorteile ist

davon auszugehen,

daß die herkömmlichen

Selektionstechniken

mittelfristig

durch das

Monosystem abgelöst

werden. Bei

diesem Generationswechsel

steht

HARTING gerne als

Technologiepartner

zur Verfügung.

Abb. 4:

Das HARTING-Monosystem

für 3-Wege-Stricktechnik

Info-Fax 1003

16

HARTING tec.News 1-I-1998


Impulsstrom-Simulation

Dr. Georg Staperfeld, Dr. Achim Brenner

D

ie Marktsituation im Bereich

Bahntechnik zwingt die

Anbieter zu einer hohen Spezialisierung

bei der Fertigung. Einzelne

Komponenten, wie z.B. Drehgestelle

mit Antriebsfunktion, müssen

schnell ausgetauscht werden können.

Hier hilft der Einsatz von Hochstrom-Steckverbindern

die Instandhaltungszeiten

zu minimieren.

Im alltäglichen Fahrbetrieb treten

bei Beschleunigungen oder Nutzbremsungen

hohe, zeitlich

über ein verifiziertes FE-Modell,

lassen sich beliebige Anlaufströme in

kurzer Zeit mit minimalem Aufwand

simulieren.

Modell

Volumenwiderstand

(verteilt)

Der begrenzende Faktor bei der

Stromtragfähigkeit eines Steckverbinders

ist die durch den Stromfluß I

hervorgerufene Erwärmung. Die

Wärmeproduktion hängt vom

Parameterbestimmung

Die dem Kabel zugeführte elektrische

Leistung (P J ) wird einerseits

über Wärmeleitung, Strahlung und

Konvektion an die Umgebung abgegeben

(P R ), andererseits zum Aufheizen

des Kabels aufgewendet (P H ):

P J

P J

P R

P H

= P R + P H

Joulesche Wärme

Leistung, die an die Umgebung

abgegeben wird

Leistung, die zur Erwärmung

der Kabelmasse führt

Kabel

Steckverbinder

Konvektion,

Strahlung

Kontaktwiderstand

(konzentriert)

Setzt man die entsprechenden

Gleichungen für die zu- und

abgeführte Leistung ein, so erhält

man eine Differentialgleichung für

die Temperatur T als Funktion der

Zeit t:

Strom I(t)

veränderliche Ströme auf. Mit Hilfe

üblicher Derating-Messungen läßt

sich das Anlaufstromverhalten der

Kontakte nur grob abschätzen. Der

ständige Wunsch, Platz und Gewicht

einzusparen, erfordert eine exaktere

Dimensionierung der Steckverbinder.

Hier bietet die Finite-Elemente-

Methode (FEM) als Ergänzung zu

Laboruntersuchungen entscheidende

Vorteile. Lokale Erwärmungen,

die das Anlaufstromverhalten entscheidend

beeinflussen, können mit

berücksichtigt werden. Verfügt man

Abb. 1: Hochstromkontakt ohne Isolierkörper

Gesamtwiderstand ab und muß an die

Umgebung abgeführt werden.

Im Falle einer Impulsstrombelastung

heizt ein Teil der Wärmeleistung

die Masse des Kontaktes auf. Der

experimentell bestimmte Wärmeabgabekoeffizient

k beschreibt den

Zusammenhang von Energieabgabe

und Übertemperatur. Der konzentrierte

Kontaktwiderstand läßt sich

ebenfalls durch Messung bestimmen.

I elektrische Stromstärke

s elektrische Leitfähigkeit

T Übertemperatur

k Wärmeabgabekoeffizient

ra Außenradius des Kabels

rc Radius des Leiters

r Dichte

Da die Übertemperatur T für t = 0

ebenfalls 0 betragen soll, führt dies

auf die geschlossene Lösung T(t):

17

People Power Partnership


Für t ergibt sich die stationäre

Temperatur für den thermischen

Gleichgewichtszustand:

Verifizieren des FEM-Modells

Das FE-Modell wurde durch den Vergleich mit Derating-Kurven, die für verschiedene

Ströme den thermischen Gleichgewichtszustand darstellen, überprüft:

Mit dieser Gleichung kann der

Wärmeabgabekoeffizient k für die

gemessenen Übertemperaturen und

Kabeldurchmesser leicht berechnet

werden.

Die gemessenen Kontaktwiderstände

sind wichtige Einflußparameter bei

der Simulation des Impulsstromverhaltens

(Beispiel):

Übergang

Kabel - Steckverbinder 11 µ

Kontaktwiderstand

im Kontaktpunkt: 10 µ

Abb. 2: Vergleich FE-Rechnung (Rot) mit Derating-Messung (Toleranzbreite +/- 10%)

Anwendungsbeispiel

Abb. 3 : Simulationsberechnung

der Temperaturverteilung

in einem Hochstrom-Kontakt

bei einem Strom von I = 5000 A

nach einer Zeit von t = 5,0 Sekunden.

Auf der Grundlage des verifizierten Simulationsmodells

lassen sich Impulsform, Impulszeit

und Tastverhältnis entsprechend dem

Anwendungsfall in die Rechnung einbringen.

Das Beispiel zeigt, daß der Kontakt nach Belastung

mit einem 15-fach überhöhten Bemessungsstrom

über 5 Sekunden thermisch nicht

überlastet wird und weiterhin

zuverlässig

Info-Fax 1004

arbeitet.

18

HARTING tec.News 1-I-1998


PRODUKTE

& APPLIKATIONEN

LWL an Plasma-

Schneidbrennmaschinen

Moderne Schneidbrennmaschinen

zur Metallbearbeitung kommen nicht

mehr ohne Computerunter-stützung

aus. Fertigbearbeitet dienen solche

Metallplatten z.B. als Schiffswand.

Um die benötigten Formteile aus

dem buchdicken Rohmaterial präzise

und mit wenig Verschnitt herauszutrennen,

berechnet ein dezentraler

Rechner

die Schnittkanten. Das Ergebnis sind

die Verfahrdaten für die Plasma-

Schneidbrennmaschine, die trotz

eines während des Schneidvorgangs

elektromagnetisch störbehafteten

Umfeldes zuverlässig übertragen

werden müssen. Konventionelle

Kupferleitungen sind aufgrund ihrer

Beeinflußbarkeit durch elektromagnetische

Felder nicht das geeignete

Übertragungsmedium. Werden

stattdessen Lichtwellenleiter zur

Verbindung der Anlage mit dem

Steuerrechner verwendet, ist ein

sicherer Datentransfer garantiert.

Der Steuerrechner kommuniziert mit

der Anlage über eine Standard

RS232-Schnittstelle, die mit Hardware-Handshake

arbeitet. Zur Umsetzung

der elektrischen Datenund

Handshake-Signale bietet

HARTING einen RS232 8-Kanal

Schnittstellenwandler an, der die

8 elektrischen Datenleitungen für jede

Übertragungsrichtung durch

je einen Lichtwellenleiter ersetzt.

Für kurze

Übertragungs-

entfernungen kann dies eine

Kunststoffaser sein, für Verbindungslängen

im Kilometerbereich

werden Glasfasern verwendet. Mit

diesen Schnittstellenwandlern

bietet HARTING dem Kunden eine

intelligente Lösung, die mit konventioneller

Technik nicht zu realisieren

wäre.

Info-Fax 1005

Passive

LWL-Verzweiger

Zur Integration optischer Strukturen

in CAN-Netzen oder für das Monitoring

optischen Datenverkehrs

fertigt HARTING Passive Faseroptische

Verzweiger. Diese Bauelemente

sind in den Varianten

1 x 2 bis 7 x 7, mit unkonfektionierten

Kabeln oder bereits montierten

Steckverbindern verfügbar.

Optische

„Lüsterklemme“

Info-Fax 1006

Eine lösbare,

mehrfach verwendbare

Verbindung

von Polymerfasern

erlaubt

die neue HARTING

Schnellspann-Kupplungshülse. Zur

Verbindung der Fasern ist keinerlei

Spezialwerkzeug notwendig. Aufgrund

des Konstruktionsprinzips ist

die Kupplungshülse unabhängig von

der verwendeten Steckverbinderfamilie.

Info-Fax 1007

LWL-

Universalmodule

Konventionelle Datenübertragung

oder Sensorapplikationen: Die 3-, 7-

oder 16-fach Sende- und Empfangsmodule

für Polymerfasern von

HARTING beherrschen beides.

Typisches Einsatzfeld ist die Lichtbogensensorik

in Hochspannungs-

Schaltanlagen. Die gebündelte Anordnung

von optischen Elementen

und Steckverbindern gestattet den

Aufbau von rationellen und kompakten

Lichtwellenleiter-Verbindungen.

Info-Fax 1008

LWL-

Planarfräsverfahren

Das HARTING Hochgeschwindigkeits-

Planarfräsverfahren ermöglicht dem

Kunden das automatisierte Konfektionieren

von Steckverbindern für

Kunststoff-Lichtwellenleiter. In nur

einem Arbeitstakt wird der Steckverbinder

auf der Faser befestigt und

deren Stirnfläche endbearbeitet. Bei

gesteigerter Verbindungsqualität ist

die Verarbeitungszeit gegenüber

konventionellen Verfahren erheblich

verkürzt.

Info-Fax 1009

19

People Power Partnership


Intelligente

Einpreßmaschine

Mit der CPM 2001/s

setzt HARTING konsequent

die Entwicklung

programmierbarer

Einpreßmaschinen

für die

Rückwand und

Tochterkartenfertigung

fort. Ein Bildschirm

mit

windowsbasierter

Oberfläche übermittelt

der Bedienperson kontinuierlich

alle prozeßrelevanten Informationen.

Potentielle Fehlerquellen werden

minimiert. Die CPM 2001/s ermöglicht

die weltweit einheitliche Fertigung

über zentral programmierte Prozeßund

Qualitätsvorgaben.

Info-Fax 1010

Profibus sicher steckbar

Der Profibus findet im Maschinenund

Anlagenbau breite Anwendung.

Mit Hilfe des Han-Quintax ® kann er

einfach und sicher steckbar gemacht

werden. Die Übertragungsqualität dieses

Steckverbindersystems garantiert

höchste Datenraten und vielfältige

Montagemöglichkeiten. Siemens A&D

(Automation & Drives) bestätigt: Die

Funktionssicherheit

des

Profibus bleibt

jederzeit gewährleistet.

Info-Fax 1011

Modulare Vielfalt

für den Han

Konzipiert als offenes

System,

wird die

Steckverbinderbaureihe

Han-Modular ® ständig erweitert.

Zusätzlich zu den Modulen für

elektrische, optische und gasförmige

Signale bzw. Steuerungskreise

gibt es ab sofort auch

ein- und zweipolige Module in

Schraubanschlußtechnik für

Leistungskreise bis 40 A / 1000 V

bzw. 100 A / 1000 V. Schnellere

Montage verspricht der ebenfalls

neue, zweiteilige Gelenkhalterahmen

für Han-Modular. Info-Fax 1012

Schneller Anschluß

HARAX ® steht für den schnellen,

zuverlässigen und kostengünstigen

Anschluß von

elektrischen

Geräten,

Sensoren,

Aktoren oder Antrieben. Die Montage

erfolgt ohne Spezialwerk-zeuge in

nur drei Schritten: Kabel abmanteln,

HARAX aufsetzen, festdrehen - fertig.

Die lösbare Verbin-dung erfüllt alle

Anforderungen gemäß IP 67 und eignet

sich damit zur universellen Installation

im Maschinen- und Anlagenbau

sowie dem Automatisierungsbereich.

Info-Fax 1013

Bistabiler

Miniaturhubmagnet

Bei lediglich 8 mm Durchmesser löst

der neue HARTING Elektromagnet

vielfältige Betätigungs- und Verriegelungsaufgaben

mit minimalem

Leistungsaufwand. Durch die

Impulsansteuerung realisiert das

mechanische Flip-

Flop schnelle Umschaltzeiten.

Der

Bistabile Miniaturhubmagnet

läßt sich bezüglich

Konstruktion und Ansteuerung

individuell an das Einsatzgebiet

anpassen.

Info-Fax 1014

Zurück in die Zukunft

Die neue Steckverbinderfamilie

har-bus 64 ® bietet gegenüber der

bekannten Bauform C nach DIN 41612

zwei zusätzliche Reihen mit

64 freien Kontakten. Der har-bus 64

ist dennoch rückwärtskompatibel

und in jeder Kombination steckbar.

So kann der VME-Bus sukzessive

zum

VME64x-Bus erweitert

werden. Mit mehr I/Os,

zusätzlichen Spannungen,

geographischer Adressierung,

verbesserter Signal

/Masse-Konfiguration

und

Live Insertion ergeben sich

zahlreiche Vorteile in der

Praxis.

Info-Fax 1015

20

HARTING tec.News 1-I-1998


MESSEN

HARTING

Messe-Auftritte 1998

Europa:

20.-25.04. Hannover Messe

Industrie (HMI)

12.-16.05. Moskau, EXPOCOMM

19.-24.05. Mailand, INTERBIMALL

25.-28.05. Oslo, ELIADEN

04.-07.06. Moskau, ELEKTRO

14.-19.09. Brünn, MSV

14.-19.09. Brüssel, Eweelec

Interelectronic

28.-30.10. Berlin, InnoTrans

10.-13.11. München, electronica

Asien:

28.4.-1.05. Beijing, CIEE

07.-11.05. Taipei, International

Automation&Precision

Machinery Show

02.-05.06. Hong Kong,

Asian Elenex

03.-07.06. Kuala Lumpur,

Industrial Automation

25.-28.06. Bangkok,

InterPlas Thailand

13.-16.10. Hong Kong,

Electronic Asia

Nordamerika:

1.4.-30.05. U.S. Eastern States,

EDN Electronic

Mai

Oshawa,

Westburn Ruddy

06.-08.05. Del Mar, Del Mar

06.-08.05. Boston, Electric FYI

12.-14.05. Las Vegas, EDS

12.-14.05. Detroit, IAM

20.05. British Columbia

Eptech Shows

09.-11.06. Boston, Nepcon East

09.-16.09. Chicago, IMTS

15.-17.09. Anaheim, Wescon

October

Montreal,

Smart Solutions

07.-08.10. Dallas, Nepcon Texas

22.-23.10. Seattle, Northcon

Lateinamerika:

04.-09.05. Sao Paulo, Mecanica

CeBIT-Premiere

Vom 19. bis zum 25. März 1998 fand in

Hannover die CeBIT 1998 statt. Auf

rund 370.000 m 2 präsentierten mehr

als 7200 Unternehmen die neusten

Entwicklungen im Bereich Informationstechnik

und Telekommunikation.

Mit ca. 670.000 Gästen aus aller Welt

setzte sich das starke Besucherwachstum

der vergangenen Jahre

ungebrochen fort. Grund genug für

die HARTING-Gruppe, in diesem Jahr

erstmals ihre umfassende Kompetenz

auf dem Gebiet "High-Speed-

Datacommunication" zu demonstrieren.

In zahlreichen Gesprächen mit

den Anwendern wurden innovative

Projekte für Inhouse-Lösungen wie

auch für den globalen Datenaustausch

diskutiert.

AUS DER FERTIGUNG

HARTING USA

zertifiziert

Im Februar 1998 wurde HARTING USA

mit Erfolg auditiert: Das

Qualitätsmanagement entspricht

dem internationalen Standard

DIN EN ISO 9001. Das Werk in Elgin,

nahe Chicago, nahm 1997 den Betrieb

auf. In der ersten Baustufe

wurde eine Büro- und Produktionsstätte

mit rund 10.000 qm Nutzfläche

erstellt. Die Zahl der Mitarbeiter

wird von derzeit 136 auf ca.

200 bis Ende 1998 weiter ansteigen.

Lasergeprüfte

Magnetsysteme

Magnetsysteme für die Nadelselektion

an Textilmaschinen werden in

vielen Varianten produziert. Ent-

scheidend zur Einhaltung der Spezifikationen

sind die dynamischen

Parameter der Selektionsklappen.

Die elektromagnetisch betätigten

Klappen liegen eng beieinander. Zur

Aufnahme ihrer Bewegung werden

sie in einem 40µs-Raster mit einem

Laser-Meßkopf abgetastet. Ein PC

analysiert die Bewegungsabläufe, bewertet

Zeit- und Einschwingparameter

und leistet die statistische Auswertung.

Diese automatisierte Prüfung

ist bei HARTING Bestandteil der

Endmontage.

SERVICE

Handbuch

Steckverbinder

Der Steckverbinder ist aus der Anlagentechnik

nicht mehr wegzudenken.

Das Taschenbuch „Steckverbinder“

aus der Reihe „Die Bibliothek

der Technik“ zeigt den komplexen

Aufbau und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten

dieses

Bauelements.

(Holtgrewe, Sven: Steckverbinder:

Schnittstelle in der industriellen

Verbindungstechnik; Verlag Moderne

Industrie; Landsberg / Lech 1996;

ISBN 3-478-93156-8)

21

People Power Partnership


Illustration: Helme Heine

In HARTING - Steckern steckt Musik...

Identifikations-Suchspiel: Schweizer Hohlstecker, Bayerischer Stecker, Norwegischer Renstecker, Australischer Wurfstecker,

Russischer Bärenstecker, Holländischer Rotationsstecker, Amerikanischer Doppelstecker, Tschechischer Kafka-

Stecker, Japanischer Pagodenstecker, Baskischer Stecker (einpolig), Österreichischer Alpenstecker

22

HARTING tec.News 1-I-1998


+49(0)5772-47-199

Mit diesem Info-Fax können Sie weitere Informationen zu den gekennzeichneten Artikeln abrufen.

Power-Management

1001 Modulare Vielfalt für den Han

1012

PowerSwitch

Han-Modular ®

Motoranschluß mit Drive 1002 Schneller Anschluß

1013

Han-Drive ®

HARAX ®

Stricknadeln im fliegenden Wechsel 1003 Bistabiler Miniaturhubmagnet 1014

HARTING-Monosystem

HARTING Elektromagnete

Impulsstrom-Simulation 1004 Zurück in die Zukunft

1015

Dienstleistungen des HARTING-Labors

har-bus 64 ®

LWL-Plasma-Schneidbrennmaschinen 1005 Hohe Leistung auf engstem Raum 1016

RS 232 8-Kanal Schnittstellenwandler

Han Q 8/0

Passive LWL-Verzweiger

1006

Passive faseroptische Verzweiger

Optische „Lüsterklemme“

1007 Programmübersicht

1050

LWL-Schnellspann-Kupplungsgehäuse

LWL-Universalmodule 1008 Vision, Philosophie, Führungsgrundsätze 1051

LWL-Sende- und Empfangsmodule

LWL-Planarfräsverfahren 1009 Qualitätsphilosophie

1052

HARTING-Hochgeschwindigkeits-Fräsverfahren

Intelligente Einpreßmaschine 1010 Imagebroschüre

1053

CPM 2001/S

Profibus sicher steckbar 1011 Imagevideo

1054

Han-Quintax ®

(Schutzgebühr DM 10,–)

Hier können Sie uns weitere Informationswünsche mitteilen, Ihre Vorschläge für zukünftige Produktentwicklungen einbringen,

ein persönliches Beratungsgespräch anfordern oder auch einen Kommentar zu dieser Ausgabe der HARTING tec.News abgeben:

Bitte schicken Sie die gewünschten Unterlagen an:

Name

Firma

Abteilung

Funktion

Straße

PLZ/Ort

Land

Telefon

Fax

E-Mail

23

People Power Partnership


Austria

HARTING Ges. mbH

Deutschstraße 3, A-1230 Wien

Tel. (1) 6 16 21 21, Fax (1) 6 16 21 21-21

E-Mail: at@HARTING.com

Belgium

N.V. HARTING S.A.

Doornveld 8, B-1731 Zellik

Tel. 02-4 66 01 90, Fax 02-4 66 78 55

E-Mail: be@HARTING.com

Brazil

HARTING Ltda.

Av. Dr. Lino de Moraes Leme, 255

04360-001 - São Paulo - Brazil

Tel. (0 11) 5 36 00 73, Fax (0 11) 5 33 47 43

E-Mail: br@HARTING.com

China

HARTING (HK) Ltd., Branch Office China

Rm. 711, Shen Xin Building,

200 Ning Hal Road (E), Shanghai, 200021

Tel. (86 21) 63 74 79 93/94, Fax (86 21) 63 74 79 95

Czech Republik

HARTING spol. s.r.o.

Jankovcova 2 (palác KOVO), 17088 Praha 7

Tel. 2 6678 4150-53, Fax 2 6678 4159

Finland

HARTING KGaA, Office Finland

Malmin Kauppatie 8 A 3, FIN-00700 Helsinki

Tel. 935087300, Fax 935087320

E-Mail: fi@HARTING.com

France

HARTING France

ZAC Paris Nord II, 181, av. des Nations

B.P. 60058

F-95972 Roissy Charles de Gaulle Cedex

Tel. 1 49 38 34 00, Fax 14 48 63 23 06

E-Mail: fr@HARTING.com

Great Britain

HARTING Ltd.

Caswell Road, Brackmills Industrial Estate

GB-Northampton, NN4 7PW

Tel. (0 16 04) 76 66 86, Fax (0 16 04) 70 25 25

E-Mail: gb@HARTING.com

Hong Kong

HARTING (HK) Ltd.

9 th Floor, Chung Shun Knitting Centre 1-3

Wing Yip Street, Kwai Chung N.T., Hongkong

Tel. 08 52-24 22 18 09, Fax 08 52-24 80 43 78

E-Mail: hk@HARTING.com

Italy

HARTING SpA

Via Dell' Industria 7

I-20090 Vimodrone (Milano)

Tel. (02) 25 08 01, Fax (02) 22 65 05 34

E-Mail: it@HARTING.com

Japan

HARTING K.K.

5F German Industry Center 407

1-18-2, Hakusan 1-Chome, Midori-ku, Yokohama 226/Japan

Tel. (0 45) 9 31-57 15, Fax (0 45) 9 31-57 19

E-Mail: jp@HARTING.com

Korea

HARTING Korea Ltd.

Shinwon Plaza Building

28-2 Hannam-Dong

Yongsan-ku, Seoul

First Floor, Office No. 103

Netherlands

HARTING B.V.

Larenweg 44, NL-5234 KA's-Hertogenbosch

Postbus 3526, NL-5203 DM's-Hertogenbosch

Tel. (0 73) 6 41 04 04, Fax (0 73) 6 44 06 99

E-Mail: nl@HARTING.com

Norway

HARTING A/S

Østensjøveien 36, N-0667 Oslo

Tel. 22-64 75 90, Fax 22-64 73 93

E-Mail: no@HARTING.com

Russia

ZAO HARTING

197342 Sankt Petersburg,

Wiborgskaja nab. 67

Tel. (8 12) 3 27 64 77, Fax (8 12) 3 27 64 78

E-Mail: HARTING@mail.wplus.net

Singapore

HARTING Singapore Pte. Ltd.

25 International Business Park,

#04-05 German Centre, 609916 Singapore

Tel. (65) 5 62-81 90, Fax (65) 5 62-81 99

E-Mail: sg@HARTING.com

Spain

HARTING Elektronik S.A.

Josep Tarradellas 20-30 4 o 5 a , E-08029 Barcelona

Tel. 93-4 19 28 38, Fax 93-4 19 95 85

E-Mail: es@HARTING.com

Sweden

HARTING AB

Fagerstagatan 18 A, 5 TR., S-16353 Spånga

Tel. (08) 4 45 71 71, Fax (08) 4 45 71 70

E-Mail: se@HARTING.com

Switzerland

HARTING AG

Industriestrasse 26, CH-8604 Volketswil

Tel. 01-9 46 09 66, Fax 01-9 46 09 70

E-Mail: ch.zh@HARTING.com

USA

HARTING Inc. of North America

1370 Bowes Road, Elgin, IL 60123-5538

Tel. (8 47) 7 41-15 00, Fax (8 47) 7 41-82 57

E-Mail: us@HARTING.com

Eastern-Europe

HARTING Bauelemente GmbH

Tiergartenstraße 94, D-01219 Dresden

Tel. (03 51) 2 54 70 11, Fax (03 51) 2 54 70 12

E-Mail: HARTING.dresden@t-online.de

HARTING KGaA

Marienwerderstraße 3 D-32339 Espelkamp

P.O. Box 11 33 D-32325 Espelkamp

Tel. +49 5772/47-0 Fax +49 5772/47-461/-282

E-Mail: de.sales@HARTING.com Internet: http://www.HARTING.com

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