Gemeindebrief 1/2013 - Hauptkirche St. Nikolai

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Gemeindebrief 1/2013 - Hauptkirche St. Nikolai

Gemeindebrief 1/2013

März / April / Mai / Juni 2013


Persönliches Wort /

Editorial

Persönliches Wort

Pastor Christof Jaeger

Als ich am 17. Juni 1987 zusammen mit meinem

besten Freund in einem Reisebus Platz

nahm, ahnte ich noch nicht, wie sehr die

nächsten Tage mein weiteres Leben prägen

würden. Wir hatten ein Jahr zuvor zusammen

den Konfirmandenunterricht unserer Kirchengemeinde

besucht, ohne dass unsere Fragen

nach Gott und dem Leid, den vielen Widersprüchen

in der Bibel, dem Glauben und dem

ungerechten Miteinander in der Welt bzw. dem

unverantwortlichen Umgang mit der Welt zufriedenstellend

beantwortet worden waren.

Doch wir ließen uns nicht so schnell entmutigen.

Bei einem Besuch unseres Pastors baten

wir um vertiefende Beschäftigung mit der Bibel

in einer Gesprächsgruppe. Diese Gruppe kam

tatsächlich zustande, so dass wir ein Jahr lang

wöchentlich zum Gespräch über biblische Texte

zusammenkamen. Leider klärten auch diese

Zusammenkünfte nicht unsere Fragen. Langsam

drohte unser Interesse zu erlahmen. Vielleicht

stellten wir einfach die falschen Fragen?

Da schwärmte unser Jugenddiakon vom anstehenden

Kirchentag in Frankfurt. Er organisierte

die Gemeindefahrt zu diesem Großereignis und

überzeugte uns, mitzufahren.

So saßen wir gemeinsam im Reisebus nach

Frankfurt und erwarteten gespannt, was dort

auf uns zukommen würde. Vor der Fahrt hatten

wir uns akribisch vorbereitet. Das Programmheft

war so umfangreich, dass es einiger Abstimmungsarbeit

bedurfte, bis wir uns auf „unseren“

Kirchentag geeinigt hatten. Unerfahren

wie wir waren hatten wir uns die Tage von morgens

bis nachts vollgepackt und von der Bibelarbeit

bis zu cineastischen Spätvorstellungen

alles mitgenommen, was wir kriegen konnten.

Pastor Christof Jaeger

Wir erlebten eine Kirche, die wir bis dahin nicht

kannten: viele Menschen, die ernsthaft über die

verschiedensten Themen diskutierten, gemeinsam

feierten und sangen, aber auch demonstrierten

und protestierten. Wir waren begeistert!

Nach drei Tagen intensivem Besuch der

unterschiedlichsten Veranstaltungen waren wir

so müde, kaputt und abgefüllt, dass wir inmit-

ten einer Messehalle auf einem schon geräumten

Stand des Marktes der Möglichkeiten auf

dem Boden einschliefen.

Für diese prägenden Tage auf dem Kirchentag,

die mir eine dauerhafte Bindung an die Kirche

ermöglicht haben, bin ich heute noch zutiefst

dankbar. Die unreflektierte Begeisterung dieser

ersten Erlebnisse war natürlich schon

zwei Jahre später beim Berliner Kirchentag

unwiederbringlich dahin. Doch die Sympathie

für die Vielfalt der Themen, die Ernsthaftigkeit

der gemeinsamen Arbeit und die Freude an der

gemeinsamen gottesdienstlichen Feier, die das

Großereignis Kirchentag bieten kann, ist geblieben.

Nirgends sonst hat man die Möglichkeit,

aus solch einer Fülle von Angeboten zu wählen,

um sich über kontroverse gesellschaftliche

Themen aus christlicher Perspektive zu informieren

und über sie zu diskutieren. Nach meiner

Wahrnehmung ist das Angebot sogar noch

vielfältiger geworden, weil die gesamtgesellschaftliche

Aufmerksamkeit für den Kirchentag

gesunken ist und er deswegen weniger für politische

Demonstrationen genutzt wird.

Ich freue mich auf den Kirchentag in Hamburg

und hoffe, dass er vielen ebenfalls einen neuen

Zugang zur Kirche schenkt!

Ihr Christof Jaeger

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr schreitet voran und unser Gemeindebrief erscheint kurz vor

Ostern. Es wird wieder heller und viele freuen sich auf die Fahrt in die

Skiferien oder in andere Urlaubsgebiete.

Spätestens nach dem Urlaub können Sie sich dann wieder über eine

Vielzahl von Einladungen und Berichten freuen. In besonderer Weise

laden wir ein, den Weg zum Osterfest mit uns zu gehen. Dazu gehören

die Gottesdienste der Passionszeit, die Passionsandachten am Mittwochabend

um 18 Uhr und dann die besondere Woche, die mit dem

Palmsonntag beginnt, über den Gründonnerstag, den Karfreitag und

die Osternacht zum Osterfest führt. Zu diesem Weg gehören auch die

Passions-Konzerte, zu denen wir herzlich einladen. Nach Ostern folgen

die Konfirmationen, die immer ein wichtiger Höhe- und Haltepunkt nicht

nur im Leben der Jugendlichen, sondern auch im Gemeindeleben sind.

Der Dank darf auch nicht fehlen. Mit dem Rückblick auf unseren Basar

verbindet sich der Dank für alles Engagement, alle Zeit und Kraft, alle

Zuwendungen für unsere Gemeinde und Gemeinschaft. Sie, die Vielen,

die mitmachen, mitdenken, mithelfen, unterstützen, machen den

Reichtum und die Lebendigkeit unserer Gemeinde aus. Wir haben in

diesem Brief einige Ehrenamtliche zu Wort kommen lassen. Lesen Sie

u.a. warum sie sich engagieren.

Natürlich blicken wir auch auf den Kirchentag, der ganz Hamburg und

auch uns vom 1. bis 5. Mai beschäftigen wird.

Viel Freude beim Lesen. Allen eine gesegnete Zeit.

Michael Watzlawik

2 Persönliches Wort / Editorial


Inhalt /

Impressum

Inhalt

März / April / Mai / Juni 2013

Persönliches Wort / Editorial ............................................................................................................................................................................. 2

Gottesdienst / Gemeinde.................................................................................................................................................................................... 4

St. Nikolai-Markt 2012 – Herzlichen Dank!........................................................................................................................................................... 4

Bonhoeffertage vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in Stettin........................................................................................................................................ 5

Förderverein St.Nikolai.......................................................................................................................................................................................... 5

Rückblick St. Nikolai-Markt 2012.......................................................................................................................................................................... 6

Konfirmation......................................................................................................................................................................................................... 8

Anmeldung zu den neuen Konfirmandenkursen.................................................................................................................................................... 9

Familienkirche...................................................................................................................................................................................................... 9

Ein besonderes Schmuckstück!.......................................................................................................................................................................... 10

Ostergottedienste............................................................................................................................................................................................... 11

St. Nikolai-Ball!................................................................................................................................................................................................... 11

Passionsandachten............................................................................................................................................................................................. 11

Unser Thema..................................................................................................................................................................................................... 12

Ehrenamt an St. Nikolai...................................................................................................................................................................................... 12

Rückblick Ehrenamtlichenempfang 2013............................................................................................................................................................ 14

Schätze unserer Kirche....................................................................................................................................................................................... 15

Der Kirchentag kommt nach Hamburg................................................................................................................................................................ 16

Gedanken zum Kirchentag.................................................................................................................................................................................. 16

Oper mit St. Nikolai beim Kirchentag................................................................................................................................................................... 19

Bildung und Wissen.......................................................................................................................................................................................... 20

Gesprächs- und Diskussionsabend mit Hannes Heer........................................................................................................................................... 20

Kinder selbstbewusst und schlau – Vortragsveranstaltung.................................................................................................................................. 21

Kirchenmusik.................................................................................................................................................................................................... 22

Die Hochsaison des Knabenchores..................................................................................................................................................................... 22

Kinder und Jugend........................................................................................................................................................................................... 23

Pfadfinder an St. Nikolai...................................................................................................................................................................................... 23

Unser Kindergarten............................................................................................................................................................................................. 23

Schutzräume für Kinder und Jugendliche............................................................................................................................................................ 24

Mummel-Seite.................................................................................................................................................................................................... 25

Personalia......................................................................................................................................................................................................... 26

Jubiläum Frau Dammert..................................................................................................................................................................................... 26

Jubiläum Frau Jürss........................................................................................................................................................................................... 26

Vorstellung von Sibylle Mozy............................................................................................................................................................................... 27

Amtshandlungen................................................................................................................................................................................................. 27

Rund um St. Nikolai.......................................................................................................................................................................................... 28

Das Mahnmal St. Nikolai hat große Pläne............................................................................................................................................................ 28

Skulptur von Ludger Trautmann sucht ein Zuhause............................................................................................................................................. 29

Sieben Wochen ohne Vorsicht, 13. Februar bis 31. März 2013............................................................................................................................. 29

Hospital zum Heiligen Geist................................................................................................................................................................................. 30

Informationen................................................................................................................................................................................................... 31

Impressum

Herausgegeben vom Kirchenvorstand der Hauptkirche St. Nikolai

Harvestehuder Weg 118, 20149 Hamburg

Auflage: 5.500 Exemplare

Layout/Satz: Zirkeldesign, Hamburg

Druck: Minx-Druck GmbH, Hamburg, gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier

Titelfoto: Kirchentag

V.i.S.d.P.: Michael Watzlawik

Redaktion: Dr. Christiane Görlitz-Burmeister, Marc Fahning,

Lorenz Hansen, Michael Watzlawik

Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 3. Mai 2013

Unser Konto: Hauptkirche St. Nikolai

Deutsche Bank 5037106, BLZ 200 700 00

Kolleg St. Nikolai nur Postbank Hamburg 26 356-206, BLZ 200 100 20

Inhalt / Impressum

3


Gottesdienst /

Gemeinde

Herzlichen Dank!

St. Nikolai-Markt 2012

Vieles war ein wenig anders am Basartag. Die Bücher gab es im Untergeschoss

des neuen Gemeindehauses, die Kinder bastelten in der Kirche,

der Kinderflohmarkt und die Kindertombola waren im Baptisterium

untergebracht. Vieles war an gewohntem Ort und auch das nasskalte

Wetter erinnerte an den Basartag 2011. Vor allem waren wieder sehr

viele Menschen in den Räumen, kauften ein, aßen und tranken, redeten

miteinander in den Gängen, im Bistro und im Café. Es war in weiten

Teilen eine entspannte Stimmung und es gab viele positive Rückmeldungen.

Das alles haben wir in besonderer Weise wieder den weit über

100 Freiwilligen zu verdanken, die an diesem Wochenende viele Stunden

Dienst taten, aufbauten, verkauften, abwuschen, bedienten und

betreuten. So konnten wir € 19.000,- Erlös ausschütten! Allen Freiwilligen

Helfenden sagen wir herzlichen Dank. Ebenso danken wir allen

Spendern von Getränken, Büchern, Flohmarktartikeln, Essbarem (wie

Kuchen, Marmelade, Gebäck, Salaten), Mode, Schmuck, Kinderartikeln

Und wie immer gilt:

Nach dem Basar ist vor dem Basar

Bitte jetzt schon an den Nikolai-Markt 2013 denken.

Über jeden, der uns beim Basar helfen kann, freuen wir uns.

Bitte melden Sie sich, wenn sie uns unterstützen möchten,

in unserem Kirchenbüro: Telefon 44 11 34-0

und adventlicher Ausschmückung. Jedes Jahr sind wir wieder beeindruckt

von der Menge der Spenden. Das gesammelte Geld werden wir

in diesem Jahr dem Projekt „Gefangene helfen Jugendlichen“ in Hamburg

und der „Jugendfirma Stralsund“ zur Verfügung stellen. Auch in

ihrem Namen danken wir herzlich.

Michael Watzlawik

Allen, die den St. Nikolai-Markt 2012 so großzügig und tatkräftig

unterstützt haben, danken wir herzlich. Insbesondere:

Reformhaus Engelhardt · Das kleine Kinderkaufhaus · NIKOLAI Apotheke · bettenhaus bürger

Miniatur Wunderland Hamburg · REMÉ DESIGN · Samt & Sonders · Esprit · Lindner Spezialitäten · Feen-Apotheke

Molinari Italia Spa. · Bacardi GmbH · Annette + Lars Warrelmann · Gertraud Gruber Kosmetik · KAUFRAUSCH

VIOLAS´ Gewürze & Delikatessen · nobile wohnen · Conrad Hasselbach · HEYMANN · Otto F. Koch

Beckmann GmbH Moderne Möbel · Schokovida · Piazzetta · TACA TUCA · Ammenn Optic · TEE HANDELSKONTOR

JF FLEBBE GmbH Männermode · Hagenbeck · Bettin´s Apotheke · StöbenWittlinger · Meister Parfumerie

Fische-Schmidt · MARGE FeineCreationen · Weinhaus Gröhl · TCHIBO · Yves Müller · House of Fitz · Küchenblume

Salon · Jungheinrich Katalog GmbH · Bijou Brigitte · RebSaal · LANSERHOF · ABATON Kino · Ute Braack Cosmetic

agne´s holtz Facials · LIEBE SEELE WELLNESS · OPTIK MARTIN CARL · LIENAU · Adler Apotheke · KUNSTGENUSS

Familie Jahr · Familie Pingel/Isemarkt · Closed GmbH · Kinderreich · Familie Goedhart-Jahr · Pura Vida

die Torten Manufaktur · TT-Line GmbH & Co · Beisser GmbH & Co KG

4 Gottesdienst / Gemeinde


Gottesdienst /

Gemeinde

„Beten und Tun des Gerechten“

Bonhoeffertage vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in Stettin

Bonhoeffers in Pommern entwickeltes Programm

von Spiritualität und Widerstand

Wir haben die Fahrt nach Stettin vorbereitet

und laden Sie ein, mit uns dabei zu sein. Am

Freitag (31. Mai) starten wir um 8.30 Uhr vom

Kirchenvorplatz in einem komfortablen Reisebus.

Ungefähr sechs Stunden wird die Fahrt

dauern. Wohnen werden wir in einem sehr

vornehmen und zentral gelegenen Hotel im

Stadtzentrum, ca. 20 Minuten Fußweg von der

Kirchengemeinde entfernt. Immer aber steht

uns der Bus zur Verfügung. Wir werden die

Busfahrten für viele aktuelle Informationen

über die historische und auch aktuelle Situation

der Stadt Stettin nutzen, die uns vom Fachmann

Mathias Enger gegeben werden.

Der Besuch der Gedenkstätte in Finkenwalde

am Samstag, die Informationsveranstaltung

Bischof Dr. Jürgen Abromeit

im Begegnungszentrum mit einem Vortrag

von Bischof Dr. Jürgen Abromeit aus der Nordkirche

(Greifswald), der als Bonhoefferkenner

ein immer wieder aktuelles Thema aufgreift.

Am Abend wird es ein Konzert in der Trinitatiskirche

geben, eine kleine Stadtrundfahrt

und viele, viele Begegnungen werden dieses

Wochenende füllen. Zurück geht’s am Sonntag

nach dem Fest-Gottesdienst, so dass wir

gegen 18 Uhr wieder am Klosterstern ankommen

werden.

Kosten für diese drei Tage, incl. Bus, Übernachtungen

im Hotel mit Frühstück, Mittagessen

in der Kirchengemeinde und Stadtrundfahrt

liegen bei € 270.- EZ und € 230.- im DZ.

Kommen Sie mit und fordern Sie das Informationsblatt

an!

Flyer über diese Fahrt liegen im Infobereich

unserer Kirche oder bekommen Sie bei Lorenz

Hansen t 44 11 34 14

Förderverein St.Nikolai

Neuigkeiten

Der Mitgliederversammlung konnten wir Positives berichten und das

möchten wir nun auch in diesem Gemeindebrief veröffentlichen.

In diesem Jahr konnten wir bereits folgende Projekte unterstützen:

• Anteilige Finanzierung der 3. Pfarrstelle, die unsere Gemeinde

ja zu 25% aus Eigenmitteln tragen muss

• Beihilfe für ein Hörgerät eines Gastes in unserem

Winternotprogramm

• Projekte im Kinder- und Jugendbereich, der Kirchenmusik

und im Kolleg

• Zuschuss neue Bestuhlung Herrensaal

Dies haben wir den Mitgliedern und auch den großzügigen Spendern

zu verdanken! Wir möchten natürlich diese Unterstützungen weiter gewährleisten

und ausbauen.

Deshalb die Bitte: Überlegen Sie, ob Sie nicht Mitglied werden wollen –

denn wir haben noch viel vor!

Informationen finden Sie im Internet unter

www.fv-hauptkirche-stnikolai.de. Oder fragen Sie nach dem

Informationsblatt des Fördervereins St. Nikolai im Kirchenbüro.

Michael Watzlawik (Vorstand)

Monatsspruch Februar

Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf.

Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.

1.Korinther 10,23-24

Gottesdienst / Gemeinde

5


Gottesdienst /

Gemeinde

1 2

3

4

1. Basteln in der Kirche

2. Verkaufsgespräche auf dem Flohmarkt

3. Verkaufsgespräche auf dem Flohmarkt

4. Vorplatz mit Kinderkarussell

5. Kerzenziehen im Zelt

6. Kinderflohmarkt im Baptisterium

7. Welches Geschenkpapier darf es sein?

8. Micky Maus im Taufbecken

9. Jeder Platz wird genutzt

10. Losverkauf

11. St. Ansgar friert

12. Flohmarkt

13. Büchermarkt

5

6 Gottesdienst / Gemeinde


Gottesdienst /

Gemeinde

6 7

9

8 10

11

Nikolai-Markt

1. Dezember 2012

12

13

Gottesdienst / Gemeinde

7


Gottesdienst /

Gemeinde

Konfirmation

Die Segnung markiert den Übertritt ins kirchliche Erwachsenenalter

In diesem Gemeindebrief veröffentlichen wir wieder die Namen derer,

die im April konfirmiert werden. Sie werden feststellen, dass es sehr

viele Jugendliche sind, die nach den zwei Jahren Unterreicht eingesegnet

werden. Es sind so viele, dass wir in diesem Jahr vier Konfirmationstermine

anbieten. Darüber freuen wir uns sehr, denn die Konfirmation

ist nicht nur eine private Feier, sondern ein Fest der Kirche. Denn

wer konfirmiert ist, erhält besondere Rechte in der Kirchengemeinde.

Wer konfirmiert ist, darf eigenständig, d.h. ohne Begleitung Erwachsener,

am Abendmahl teilnehmen, darf ein Patenamt übernehmen und an

allen Entscheidungen in der Gemeinde mitwirken

Konfirmation - Confirmare heißt im Lateinischen soviel wie bestärken,

bestätigen, befestigen. Die meisten Jugendlichen lassen sich am

Ende ihrer Konfirmandenzeit konfirmieren, etwa 250.000 sind es pro Jahr

in Deutschland. Sie haben sich also durch die Zeit des Konfirmationsunterrichtes

in ihrem Glauben festigen lassen. Gleichzeitig bestätigen sie

mit der Konfirmation die Entscheidung ihrer Eltern und sagen „Ja“ zur

eigenen Taufe. Denn die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden

sind schon als Kleinkinder getauft worden. Dieser Schritt war allerdings

eine Entscheidung ihrer Eltern. Im Konfirmationsunterricht haben die Jugendlichen

dann die Chance, den christlichen Glauben (besser) kennen

zu lernen und noch einmal intensiv darüber nachzudenken. So können sie

die Tauf-Entscheidung der Eltern überprüfen und nachvollziehen.

Konfirmation, 14. April 2013

Pastor Markus Schneider

Manche Konfirmandinnen und Konfirmanden werden auch am Tag der

Konfirmation getauft. Für sie war der Unterricht dann wirklich ein Taufunterricht.

Seit vielen Generationen ist die Konfirmation ein fester Bestandteil des

kirchlichen Lebens. Und wichtiger Tag im Leben junger Menschen. Zu

diesem Fest gehören Eltern und Paten, Familie, zahlreiche Verwandte

und Freunde. Die Feier von Wegabschnitten und Übergängen ist immer

besondere, verdichtete Zeit. Dies gilt auch für die Feier der Konfirmation.

Deshalb steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes Fürbitte und Segen

für die Jugendlichen.

Auch wir in unserer Kirchengemeinde möchten die Konfirmation als

Übergang wahrnehmen. Den Abschluss der Konfirmandenzeit auf der

einen Seite und die Einladung zu unseren Jugendgruppen auf der anderen

Seite. Denn das Leben mit dem Glauben, mit der Kirche, mit der

Gemeinschaft der Glaubenden soll nicht aufhören, sondern fröhlich

weitergehen. Und so sagen wir allen ein herzliches Willkommen als

mündige Mitglieder unserer Kirche.

Michael Watzlawik

• David Laurence Boué

• Janna-Karlin Engelke

• Anton Karl Ernst

• Paula Emilie Ewerwahn

• Lara-Marie Frick

• Lara Marie Koch

• Marc Philip Koch

• Jan Felix Koch

• Niklas Alexander Krägel

• Nicolai Lucca Maack

• Mathilda Marr

• Anna Charlotte Meyerhoff

• Valerie-Lucie Olofsson

• Larissa Johanna Pauline Schikarski

• Leon Nik Skroblies

• Kianni Antonia Sottorf

• Frederic Julian Steudel

• David Jonathan Stüven

• Katharina Tappehorn

• Helena Philine von Have

• Carolin Lisa Franziska Voss

• Lotta Karla Wegner

• Jos Manfred Wethmar

• Leon Alexander Wolff

• Sophie Charlotte Zeiz

8 Gottesdienst / Gemeinde


Gottesdienst /

Gemeinde

Konfirmation, 7. April, 27. April und 28. April 2013

Pastor Michael Watzlawik

Sonntag, 7. April 2013

• Felix Bo Ehren

• Ea Liv Fleiner

• Magdalene Louise Fölster

• Philippa Friedrich

• Jan Geerz

• Julius Krings

• Carlotta Lichtenauer

• Antonia Louise K. Lieben-Seutter

• Benedict Mörl

• Florinda Meret Ruppert

• David Karim Sander

• Helena Schmucker

• Jakob Adrian Sommerfeldt

• John-Philipp Twesten

• Caspar Florens Volquardsen

• Laurence Volquardsen

• Antonia Walkenhorst

Sonnabend, 27. April 2013

• John Frederick Bode

• Johannes Niklas Borghardt

• Anton Paul Ch. Brinckmann

• Helena Pheline S. Freiin Schenck

zu Schweinsberg

• Hans Anton Fischer-Appelt

• Johann Goedhart

• Emma Sophie Göttsche

• Leonie-Leonella Hagemann

• Aldo Theodor Heubel

• Charlotte Holz

• Victor Karpinski

• Bennet Kunzinger

• Otis Noél Meyer

• Max Micheelsen

• Emily Karin E. Mühlenbeck

• Elena Sophie Nagel

• Helene Minna M. Peltzer

• Lennart Raabe

• Cecilia Alexa L. Ruppert

• Charlotte Therese Schink

• Christopher Philipp von Schrenck

• Jesper Schwall

• Leopold-Konstantin Ströbel

• Nikolaus Laurenz van Ess

• Conrad Friedrich V. Wasmuth

Sonntag, 28. April 2013

• Elle Johanna Arntzen

• Marin Caitilin Beims

Anmeldung zu den neuen Konfirmandenkursen

Konfirmation im Jahre 2015

• Leonard Louis Blum

• Clara Zoe Ch. Büchsenmann

• Kim Anna S. Ducho

• Anna Elisabeth Gripp

• Benita Hamm

• Seida Lucia Ch. Hartmann

• Georgia Holle

• Joshua Michel Kraushaar

• Louise Cecilie M. Lorenz-Meyer

• Pauline Helene A. Lorenz-Meyer

• Sophie Ruth Maack

• Lennart Marx

• John Miller

• Julian Oliver Möller

• Kurt Emanuel Radan

• Lukas Felix Nikolaus Remé

• Gregor-Friedrich Richter

• Johanna Sophie Schellack

• Charlotte Josephina L. Scherer

• Louis Philipp H. Schröder-Richter

• Luisse Katharina Sievers

• Tom-Henrik W. Sönksen

• David Maximilian A. Weiß

• Emma Joséphine Younan

Angemeldet werden können Jugendliche, die spätestens im Mai 2015

ihr 14. Lebensjahr vollendet haben im Kirchenbüro, Neues Gemeindehaus,

Harvestehuder Weg 118.

Zur Anmeldung bitten wir, die Geburtsurkunde und gegebenenfalls die

Taufunterlagen mitzubringen.

Mittwoch, 22. Mai 2013, 14-16 Uhr

Donnerstag, 23. Mai 2013, 14-18 Uhr

Freitag, 24. Mai 2013, 10-12 Uhr

Kirchenbüro, Neues Gemeindehaus, Harvestehuder Weg 118

Familienkirche

um 11.30 Uhr

Sonntag, 3. März 2013

Sonntag, 2. Juni 2013

Familiengottesdienst

um 11 Uhr

Kinderstunde

Für Kinder ab etwa drei Jahren

Sonntag, 24. Februar 2013

Sonntag, 21. April 2013

Sonntag, 26. Mai 2013

Parallel zum Hauptgottesdienst. Die Kinder beginnen

den Gottesdienst in der Kirche und gehen während des

zweiten Liedes in das Gemeindehaus.

Kinderstunde

Ostermontag, 1. April 2013

Gottesdienst / Gemeinde

9


Gottesdienst /

Gemeinde

Ein besonderes Schmuckstück!

… z.B. zur Taufe und Konfirmation

Immer wieder wurden wir gefragt, ob es nicht so etwas wie ein Erinnerungsstück

an unsere Gemeinde geben könnte. Die Idee gefiel uns

– aber etwas Besonderes sollte es sein, etwas, was zu uns passt. Und

so kam uns die Idee, zusammen mit unserem Gemeindemitglied und

Goldschmiedin Kristina Goroll eine kleine Schmuckkollektion zu entwickeln

(s. Foto). Doch wie ist die Künstlerin, die in ihrer Werkstatt vor

allem hochwertigen Goldschmuck in klarer Formsprache fertigt, zu ihrem

Entwurf gekommen?

Kristina Goroll: Als ich gefragt wurde, hatte ich natürlich sofort die Idee,

als Zeichen der Verbundenheit zu unserer Gemeinde den heiligen St.

Nikolaus zum Thema zu machen. Da ich mir aber nicht sicher war, ob

Schmuck mit einem Heiligenbild gerne von Jugendlichen getragen

würde, ließ ich mich von der Wetterfahne auf unserem Kirchturm inspirieren,

die ihn mit seinem Stab in einem Schiff zeigt. So entstand

die abstrakte Schiffsform, die statt des Heiligen ein gleichschenkliges

Kreuz trägt – als Symbol für das Boot, in dem wir Christen sozusagen

gemeinsam unterwegs sind .

Wie stellen Sie den St. Nikolai Schmuck her?

Ich stelle jedes Stück einzeln in Handarbeit her. Die Grundteile werden

aus Silber gegossen und zusammengefügt. Die Oberflächen werden

bearbeitet, die Schlaufe angebracht und Steine sorgfältig gefasst.

Gibt es verschiedene Varianten?

Es gibt den Anhänger als klassischen Kettenanhänger oder verkleinert

als Charm-Anhänger sowie Manschettenknöpfe jeweils in Silber oder

Silber vergoldet. Für die Mitte des Kreuzes stehen verschiedene Edelsteine

zur Auswahl, z.B. Türkis, Granat, Saphir oder Rubin. Ohne Stein

hat der Anhänger in der Mitte des Kreuzes, ein Loch, was auch gut

aussieht.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten?

Abbildung: Kettenanhänger Sterlingsilber mit Granat € 180

(Variante vergoldet € 240, als Charmeanhänger Sterlingsilber € 90).

Foto: Kristina Goroll

einem Brillianten zu besetzen oder auch Namen und Daten (z.B. zur

Konfirmation und Taufe) einzugravieren. Auch verschiedene Ketten und

Armreifen sind bestellbar.

Mit dem Erwerb der nur bei uns erhältlichen Schmuckstücke können

Sie auch unsere Gemeinde unterstützen, denn der Verkaufspreis setzt

sich aus einem Grundpreis und einer Spende für St. Nikolai zusammen.

Unsere St. Nikolai Schmuckstücke sind exklusiv über das Kirchenbüro

erhältlich. Dort sind auch einige schöne Variationen mit unterschiedlichen

Steinen ausgestellt. Sprechen Sie uns gern an!

Wir rechnen mit zwei bis drei Wochen für die Fertigung.

Christiane Hoffmann

Auf Anfrage sind alle denk- und machbaren Varianten möglich, z.B.

massives Gold (750/- Au) für den Anhänger zu verwenden, ihn mit

Mitarbeiterbefragung • Karrierecoaching • Führungskräfteentwicklung

„Alles aus einer Hand, und doch ausschließlich von

hochqualifizierten, erfahrenen Spezialisten“ ist das

Motto von Jarchow & Partner.

Jarchow & Partner

Ballindamm 13 ∙ 20095 Hamburg

Tel 040 - 422 33 43

Fax 040 - 422 33 71

E-mail office@jarchow-partner.de

www.jarchow-partner.de

10 Gottesdienst / Gemeinde


Gottesdienst /

Gemeinde

Anfangszeiten der Ostergottesdienste

+++ Achtung: Neue Zeiten +++

Von diesem Jahr an beginnen unsere Gottesdienste am Ostersonntag,

und am Ostermontag erst um 11 Uhr.

Zusätzlich werden in der Nacht auf Ostersonntag die Uhren auf die

Sommerzeit umgestellt.

Wir schließen damit an die Uhrzeiten unserer Weihnachtsgottesdienste

an, die ja seit einigen Jahren ebenfalls um 11 Uhr beginnen.

St. Nikolai-Ball

Samstag, 2. November 2013 im Empire Riverside

Bitte schon vormerken und Termin und Karten reservieren!

Gemeindeball am Samstag, den 2. November 2013 im Empire Riverside

Hotel.

Da es nur begrenzte Plätze gibt, sichert eine schnelle Anmeldung die

Teilnahme an dieser Veranstaltung. Gern berücksichtigen wir bei der

Tischordnung Ihre Wünsche, mit wem Sie zusammensitzen möchten.

Vorbestellung der Karten zum Preis von € 80,00 (Eintritt und Buffet)

über das Kirchenbüro (Fax: 44113426 oder email: info@hauptkirchestnikolai.de

oder Tel: 44 11 34-0)

Und so können Sie sparen:

Bei Bestellung eines kompletten Tisches (8 Personen) erhält eine

Person eine Freikarte!

Achtung: gilt nur bei Zahlungseingang bis zum 31. August 2013

Monatsspruch März

Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern

um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Markus 10,45 (E)

Passionsandachten

zum Passionszyklus von Oskar Kokoschka

Einen besonderen Kunstgenuss birgt das Baptisterium unserer Kirche

in der Passionszeit. Wir zeigen in diesem Jahr aus der Sammlung des

Kirchlichen Kunstdienstes den Passionszyklus von Oskar Kokoschka

aus dem Jahr 1916 sowie drei weitere graphische Werke Kokoschkas

aus den Jahren 1913, 1945/46 und 1956.

Parallel dazu stellen die Passionsandachten an jedem Mittwoch in der

Passionszeit eines der Werke in das Zentrum der Betrachtung. Herzlich

Willkommen.

Mittwoch, 13. Februar 2013, 18 Uhr

„Das Abendmahl“

Pastor Michael Watzlawik

Mittwoch, 20. Februar 2013, 18 Uhr

„Jesus am Ölberg“

Hauptpastor und Propst Johann Hinrich Claussen

Mittwoch, 27. Februar 2013, 18 Uhr

„Der Judaskuss“

Pastor Christof Jaeger

Mittwoch, 6. März 2013, 18 Uhr

„Die Dornenkrönung“

Pastor Markus Schneider

Mittwoch, 13. März 2013, 18 Uhr

„Christus am Kreuz“

Pastor Michael Watzlawik

Mittwoch, 20. März 2013, 18 Uhr

„Der Weg ins Grab“

Pastor Markus Schneider

Gottesdienst / Gemeinde

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Unser Thema

Ehrenamt an St. Nikolai

„Ich engagiere mich“

Viele Menschen beteiligen sich aktiv an unserem Gemeindeleben. Wir haben einige nach ihren Motiven und Erfahrungen gefragt:

Christina Igla

(Arbeitskreis Stolpersteine)

Seit 2010 ist Frau Igla in diesem Arbeitskreis

leidenschaftlich dabei. Sie gehört zu

den Initiatoren dieses Kreises. Ihr Hauptaugenmerk

liegt zurzeit bei der biographischen

Spurensuche zu den über 350

verlegten Stolpersteinen auf dem Gebiet

der Kirchengemeinde St. Nikolai.

Der Besuch der Ärztekanzel und ein kleiner

Aushang über die Stolpersteine waren

für Frau Igla ein Fingerzeig, sich mit

der Hamburger Geschichte intensiv zu

beschäftigen.

Sie hofft, durch die Recherchen den Stolpersteinen

ein „Gesicht“ geben zu können

und damit die Erinnerung an diese

Menschen wach zu halten.

„Die Beschäftigung mit dem Schicksal

des Menschen, das sich hinter dem Eintrag

auf den Stolpersteinen verbirgt, ist

ein Teil meines Lebens geworden. Es gibt

ein Lied: ‚Ein Schiff, das sich Gemeinde

nennt’. Die Kirche gibt mir den Rahmen,

das Bild darin müssen wir gemeinsam

malen. So verstehe ich die Einbindung

in die Kirche. Anerkennung ist für mich,

wenn unsere gemeinsame Arbeit ein

Baustein für ein friedliches Miteinander

wird.“

Leon Strohwald (Bereich Kinder-

& Jugendausschuss)

„In der St. Nikolai Kirche wurde ich getauft,

war dort im Kindergarten, in der

Kindergruppe und wurde 2006 konfirmiert.

Anschließend besuchte ich die

Jugendgruppe und war schließlich auch

Betreuer auf Kinder- und Jugendfreizeiten

und bis heute bin ich Mitglied des

Kinder- und Jugendausschusses. Einen

besonderen Reiz und diverse Chancen,

mein Engagement unserer Gemeinde

zu widmen, bieten mir die ausgesprochen

vielseitig, modern und fortschrittlich

geprägten Angebote für Jugendliche

in unserer Gemeinde. Vor allem die

Jugendfreizeiten hinterlassen jeweils

legendäre Eindrücke in allerlei Hinsicht,

sowie auch die unzähligen Abende in der

Jugendgruppe mit viel Spaß, Interaktion,

Diskussion und – nicht zu vergessen - einigen

außerhäuslichen paradoxen Interventionen.

Was mich bei allen Tätigkeiten

besonders motiviert, war und ist die stets

durch unsere Gemeinde gewahrte Balance

zwischen verantwortungsvollen Aufgaben,

viel Spaß, neuen Bekanntschaften

und der damit verbundenen Selbstverwirklichung

in allen Bereichen unserer

Gemeinde.“

Christa Lösch (Bereich Kinder- und

Jugendausschuss, Kollektendienst,

Kirchencafe, Basar, Gemeindefest)

„Mein Einstieg / Beginn: Dazu gekommen

bin ich über die Mitarbeit im Kirchenvorstand

im Jahr 2001 und über den Förderverein

des Kindergartens. Mich reizt und

motiviert: Ich möchte etwas von meiner

Zeit für die Gemeinschaft, für das Gemeindewohl

geben. Es macht Spaß, mit

netten Menschen zu arbeiten und dabei

etwas zu bewegen.

Wünsche an die Kirche? Es läuft alles

sehr wunderbar! Ich fühle mich von der

Gemeinde getragen und gewürdigt.

Was könnte und sollte die

Kirche noch für mich tun?

„Ich würde es begrüßen, wenn es mehr

Kontakte zwischen den kirchlichen Gremien

und Gruppen geben würde.“

Harald Gerdts & Petra von Schmude

„Beständig die Kommunikationsstrukturen

in der Zusammenarbeit aller Bereiche

verbessern.“

Babette Radtke

Unsere Arbeit und unser Engagement

noch intensiver und positiver unterstützen

(auch finanziell) und vielleicht sollte

die PR-Arbeit intensiviert werden.“

Jutta Korn

Über einen kleinen festen Platz im Gemeindebrief

für unsere Familienkirche

würde ich mich sehr freuen. Mich reizt

und ich finde es sehr wichtig für die

Kirche, weitere anregende Angebote für

Kinder im Alter von 7 – 13 Jahren in unserer

Kirche zu entwickeln, hier sehe ich

noch große Chancen.“

Stephanie Bredick

Wie bin ich zu meinem

Engagement gekommen?

„Ich bin über den Literaturkreis bei Frau

Vočka auf den Ausstellungsausschuss

gestoßen. Das war der „kleine“ Finger,

aus dem ganz schnell die ganze Hand

wurde.“

Petra von Schmude (Lektorin, Kirchenvorstand,

Ausstellungsausschuss)

„Zunächst war ich nur die Besucherin.

Mich faszinierte es, Kinder für Gottesdienste

und die Kirche zu begeistern.“

Stephanie Bredick (Familienkirche)

„Einer ‚muss’ es ja machen!“

Harald Gerdts (Kantorei)

„Weil ich gerne anspruchsvoll und abwechslungsreich

singe“.

Jutta Korn (Kantorei)

12 Unser Thema


Unser Thema

Was reizt und motiviert mich

für dieses Ehrenamt?

„Es gefällt mir, etwas Sinnvolles für die

Kinder und Jugendlichen zu tun, etwas in

dieser Kirche mitzugestalten und gleichzeitig

neue Tätigkeitsfelder kennen zu

lernen.“

Julius Radtke (Bereich Kinder &

Jugend, Knabenchor, Kirchentag)

Julius interessieren viele Bereiche in unserer

Gemeinde: Die Mitverantwortung

für den Knabenchor, die Mitarbeit im Kinder-

und Jugendausschuss, die Leitung

von Kinder- und Jugendgruppen und Freizeiten,

die Unterstützung beim Basar und

Gemeindefest und aktuell, die Mitarbeit

beim Kirchentag im Mai dieses Jahres.

Als aktiver Knabenchorsänger ist Julius

Radtke in die Gemeinde eingetaucht, vertieft

wurde der Kontakt durch den Konfirmandenunterricht.

Hier wuchs die Lust,

in einer Jugendgruppe aktiv mitzuwirken

und später die Motivation, Gruppenleiter

zu werden.

„Bestimmte Personen in dieser Gemeinde

reizen mich. Das Gefühl, etwas Gutes

geschafft zu haben. Soziale Projekte voranzutreiben,

die TeilnehmerInnen zu unterstützen,

einen Schritt weiterzubringen

motiviert mich. Besonders klasse finde

ich die Art und Weise, wie Kinder denken

und handeln“, so Julius Radtke.

„Ich freue mich immer, wenn ich merke,

dass die Kirche für Jugendliche und deren

Wünsche ein offenes Ohr hat. Noch besser

wäre es für uns, wenn wir in organisatorischen

Bereichen optimaler informiert

werden würden, wenn die Gemeinde uns

als Jugendliche als feste Größe versteht,

die Lust und Freude hat, sinnvolle Aufgaben

zu übernehmen.“

Ein weiterer Wunsch: „Die Jugendlichen

könnten mit etwas mehr Respekt und

Achtung behandelt werden. Wünschen

würde ich mir eine Art Studienbuch, in

dem alle meine ehrenamtlichen Tätigkeiten

dokumentiert werden“

Babette Radtke (Kinder- und Jugendausschuss,

Knabenchor)

Ich finde es wichtig, Geld für die musikalische

Arbeit der Kantorei (Kirchenmusik)

zu akquirieren, um das musikalische Niveau

in unserer Kirche zu sicher.“

Harald Gerdts

„Mich interessiert nicht nur privat die

Ausstellungsvorbereitung und Konzeption.

Das Kirchencafé finde ich einen sehr

wichtigen Teil der allgemeinen Gemeindearbeit.“

Petra von Schmude

Jedes Mal, wenn ich sehe, mit wie viel

Begeisterung die Kinder mitmachen, bin

sehr motiviert.“

Stephanie Bredick

Ich komme neben der Musik mit vielen

netten Menschen zusammen und lerne

sie kennen, dazu die vielen inspirierenden

Kontakte, das reizt mich besonders.“

Jutta Korn

Lorenz Hansen t 44 11 34 14

Ehrenamtliche aus dem Kinderund

Jugendbereich:

Marie Schlicht, Julie Stüven, Charlotte

Weis, Jana Fliegel, Jonas Berger, Max

Herzog, Leo Klingmüller:

„Wir sind alle im Kinder- und Jugendbereich

engagiert, helfen beim Basar und

dem Gemeindefest. Viel Zeit verbringen

wir in den vielen Freizeitmaßnahmen

unserer Kirche. Einige von uns waren zunächst

selbst Teilnehmer in Kinder- und

Jugendgruppen, haben selbst Freizeiten

besucht und haben an vielen Veranstaltungen

der Gemeinde teilgenommen. So

sind wir behutsam in die Rolle des Jugendleiters

geschlüpft. Andere von uns

sind über Freundschaften zu uns gestoßen.

Warum machen wir dies, setzen uns

und viel Zeit ein? Es macht uns Spaß

und Freude, es ist schön und anregend

mit den Kindern in den Gruppen auf den

Freizeiten. Oft treffen wir als Jugendleiter

Freunde aus unserer Kindergruppenzeit

wieder. Diese Tätigkeiten sind ein Hobby,

für das wir nicht bezahlen müssen. Und

wir bekommen auch viel: eigene Freizeiten,

Lob und ein gutes Echo von den

vielen Freizeiten.

Was wünschen wir uns? Gut wäre, wenn

es eine Art Zeugnis oder Bescheinigung

für unser Engagement gibt, als Nachweis

und Anerkennung. Gut wäre es auch,

wenn die Freizeiten nicht so teuer wären.

Freuen würden wir uns über einen Raum,

den wir zu jeder angemessenen Zeit für

uns haben, der auch außerhalb der Gruppe

genutzt werden kann.

Einig sind wir uns darin, dass wir uns

über mehr Respekt und Anerkennung

freuen würden, dies im Rahmen der Kirche

und besonders auch von Eltern, für

deren Kinder wir viel tun und manchmal

auch viel aushalten.“

Unser Thema

13


Unser Thema

Ehrenamtlichenempfang

2013

20. Januar 2013

1

2

3 4

5

1. 120 Ehrenamtliche

2. Scheckübergabe an „Gefangene helfen Jugendichen“

3. „Würzige“ Geschenke

4. Buffet wird eröffnet

5. Intensive Gespräche

6. Scheckübergabe an KDW Stralsund

6

14 Unser Thema


Unser Thema

Schätze unserer Kirche

Unsere große Orgel

Wenn Sie unsere Kirche betreten, dann fällt der Blick schnell auf unsere

große Orgel. Und wenn Sie dann genauer hinsehen, dann entdecken

Sie, dass es eigentlich fünf Orgeln sind. Jede in der Form eines Segels

gestaltet, jede unabhängig voneinander und zusammen vom großen

Spieltisch spielbar. Die größte Orgelpfeife misst 6,18 Meter, die kleinste

nur sechs Millimeter.

Unsere Orgel, die von der Orgelbaufirma Peter gebaut wurde, ist ein bedeutendes

Zeugnis der Orgelbauepoche des Neobarock und der Klangvorstellungen

in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie ist insbesondere

durch den Orgelprospekt mit seinem Raumbezug ein herausragendes

architektonisches Zeugnis der Nachkriegszeit und der Baugeschichte

der Nikolai-Kirche. Innerhalb der Orgellandschaft Hamburgs nimmt diese

Orgel als klingender Zeitzeuge eine Sonderstellung ein und nur wenige

Orgeln dieser Art sind heute noch original oder annähernd original

erhalten. Diese Orgel wurde zu Beginn der 1960er Jahre als ein Werk

konzipiert, das die Wiederentdeckungen der Orgelbewegung der ersten

Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Bestreben verband, ein Instrument

nicht nur für die traditionelle Orgelliteratur, sondern in besonderer Weise

auch für die neuere Orgelmusik zu schaffen.

Dieses Bestreben verbindet sich auch mit der Tradition unserer Kirche

und in die Tradition Hamburgs als Musikstadt. Friedrich Chrysander

schreibt über Hamburgs Bedeutung als Musik-Stadt am Ende des 17.

Jahrhunderts: „In keiner freien Reichsstadt hatte die Musik so festen

Fuß gefasst als in Hamburg. Es hieß allgemein: Von dem, was Deutschland

an Poeten, Musikern und Sängern besitzt, sind die sinnreichsten,

geschicktesten und trefflichsten in Hamburg beisammen; wer seine Sache

versteht, findet dort am leichtesten Brot und Beachtung. Wer in der

Musik etwas Außergewöhnliches hören will, komme nach Hamburg.“

Von besonderer Bedeutung und Qualität war dabei der Bestand an

Groß-Orgeln in den Hamburger Hauptkirchen und die Innovationskraft,

die von den Erbauern dieser Instrumente ausging: Im 17. Jahrhundert

bildete sich jener barocke Orgelprospekt aus, der als sog. „Hamburger

Prospekt“ die Hochblüte der norddeutschen Orgelschule ausmacht.

Der Kirchenvorstand von St. Nikolai setzte 1682 dieser Entwicklung die

Krone auf, in dem er den damals noch jungen Stader Orgelbaumeister

Arp Schnitger mit dem Bau einer neuen Orgel in der Hauptkirche St.

Nikolai beauftragte. Bemerkenswert ist dieser Beschluss, weil damit

das größte und prachtvollste Instrument Deutschlands, ja vermutlich

Europas entstand. In späteren Jahren war man so weise, den damals

bedeutendsten Organisten der Zeit, Vincent Lübeck, an dieses Instrument

seines Freundes Arp Schnitger als Organisten für viele Jahrzehnte

zu verpflichten.

Auch nach dem Hamburger Brand von 1842, dem St. Nikolai und seine

Schnitger-Orgel komplett zum Opfer fielen, wurde 1890 in der neugotischen

Kirche von St. Nikolai wieder ein wegweisendes Instrument des

hoch angesehenen Orgelmeisters Ernst Röver erbaut. Diese Orgel mit

101 Registern auf drei Manualen, ebenso das größte Werk Rövers und

eines der größten am Ende des 19. Jahrhunderts, wurde im Zweiten

Weltkrieg zerstört.

In dieser Tradition steht also unsere Orgel. Sie hat allerdings technisch

bedingte Ausfälle und klangliche Defizite. Einige Pfeifen sind aufgrund

von Materialermüdung beschädigt.

Die Orgel genügt trotz früherer Bemühungen und Umbauten, u.a. im

Jahr 1994, den kirchenmusikalischen Anforderungen nicht mehr. Die

elektrische Tontraktur, die Taste und Pfeifen verbindet, ist künstlerisch

unbefriedigend. Und die Werkanordnung wie die klangliche Anlage der

Orgel erschweren die Chorbegleitung, für die der Raum an sich aber

optimale Voraussetzungen bietet. Stimmhaltung und Windversorgung

sind im derzeitigen Zustand nicht stabil.

So wollen wir ein großes Projekt beginnen: Die Erneuerung und Erweiterung

der Orgel.

Wir werden noch ausführlich über dieses Projekt berichten.

Michael Watzlawik

Unser Thema

15


Unser Thema

Der Kirchentag kommt nach Hamburg

1. bis 5. Mai 2013

Mit immer größeren Schritten geht es im neuen Jahr auf den Kirchentag

zu. Zwischen dem 1. und dem 5. Mai 2013 treffen sich über 100.000

evangelische Christinnen und Christen in Hamburg zu diesem großen

Fest des Glaubens. Auch in unserer Nikolaigemeinde nehmen die Planungen

allmählich Gestalt an.

Unsere Kirche wird während des Kirchentages überwiegend als Konzertkirche

und als Veranstaltungsort für das regionale Kulturprogramm

genutzt werden. Die genaue Übersicht aller Konzerte und Veranstaltungen

in St. Nikolai finden Sie im Programmheft des Kirchentages,

das rechtzeitig vorher erscheinen wird. Ab Mitte Februar können Interessierte

zudem im Internet (www.kirchentag.de) vorab im Programm

stöbern und ihren persönlichen Kirchentagsbesuch planen.

Die Vorbereitungsgruppe unserer Gemeinde hat sich einiges überlegt,

um den Kirchentagsbesucherinnen und -besuchern gute Gastgeber zu

sein. So wird sich St. Nikolai mit einem Stand beim „Abend der Begegnung“

am Mittwoch, den 1. Mai 2013, beteiligen. Der „Abend der Begegnung“

ist ein großes Straßen- und Musikfest zwischen Binnenalster

und Hafencity, zu dem 30.000 Besucher erwartet werden.

Während des Kirchentages lädt ein Cafézelt vor der Kirche alle Besucherinnen

und Besucher zu Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken ein. So

Gedanken zum Kirchentag

Über evangelische Freiheit und politisches Engagement

entsteht in diesen Tagen ein zentraler Begegnungsort und Treffpunkt im

Herzen der Gemeinde. Wer hier für einige Stunden mithelfen mag (oder

uns in dieser Zeit mit Kuchenspenden unterstützt), ist hochwillkommen

und wende sich sehr gerne an Pastor Markus Schneider.

Vom 2. bis zum 4. Mai findet mittags jeweils um 13 Uhr in der Kirche

ein Mittagsgebet statt und am 3. Mai um 18 Uhr ein deutsch-polnisches

Feierabendmahl.

Nach wie vor suchen wir auch noch private Unterbringungsmöglichkeiten

für Kirchentagsbesucher. Diese können einfache Schlafplätze sein.

Die Gäste gehen nach dem Frühstück aus dem Haus und kommen erst

zum Übernachten wieder, kümmern sich also selbst um ihr Tagesprogramm.

Wer einen oder mehrere Schlafplätze für den Zeitraum vom

1. bis zum 5. Mai 2013 zur Verfügung stellen kann, wende sich bitte

an Christiane Hoffmann unter 0174/599 33 33 bzw. ch@wangenrothamburg.de.

Lassen Sie uns gemeinsam den Kirchentag in Hamburg zu einem unvergesslichen

Ereignis für Kirchentagsbesucher und Gemeinde machen.

Markus Schneider

Der Kirchentag ist für viele evangelische Christen das wichtigste Ereignis

der Selbstvergewisserung und Neuausrichtung. Hier kommen

Gleichgesinnte in großer Zahl zusammen. Ohne die übliche Scham

drücken sie öffentlich ihren Glauben aus und behaupten seine gesellschaftliche

Bedeutung. Sie verlassen ihre frommen Kämmerlein und

streiten darüber, wie ein gutes Zusammenleben möglich ist. Was glauben

wir eigentlich noch? Und was für eine Rolle spielt das überhaupt?

Der Kirchentag ist ein Symbol dafür, dass es auf diese Fragen klare

Antworten gibt. Als Fest aber stellt er einen Ausnahmezustand dar. So

ist er unfreiwillig eben auch ein Symbol dafür, dass es evangelischen

Christen im Alltag schwer fällt, eindeutig Stellung zu beziehen.

Doch auch der Charakter des Kirchentags insgesamt hat sich verändert.

Es dürfte zwar eine Legende sein, dass die evangelische Kirche

im Ganzen und besonders der Kirchentag früher, das heißt in den 80er

Jahren, vollständig politisiert und radikalisiert gewesen wären.

16 Unser Thema


Unser Thema

Dennoch hat der Kirchentag in den vergangenen Jahren eine Entwicklung

von der Politisierung zur Eventisierung durchgemacht. Verdächtig

gern und zahlreich kam plötzlich die politische Prominenz. Sie musste

nicht mehr befürchten, peinlich befragt oder gar ausgebuht zu werden,

sondern wurde – wie die Kollegenschaft von der Unterhaltungsprominenz

– bestaunt, beklatscht und von ungezählten Fotohandys geknipst.

Erstens die „katholische“ Versuchung, als Institution höherer Ordnung

und mit quasi–staatskirchlicher Aura aufzutreten, so als sei man nicht

Teil der Gesellschaft, die man kritisiert.

Zwar versucht man, die Entpolitisierung der Kirche zu kaschieren. Aber

die „Einmischungen“ von kirchenleitenden Personen sind selten mehr

als die Reste eines öffentlichen Moralmanagements, ohne die alte

Schärfe, aber auch ohne eine neue Nachdenklichkeit.

Bei diesen „Einmischungen“ wird man den Verdacht nicht los, es gehe

hier gar nicht um Politik, das heißt um die strategisch geplante und

argumentativ fundierte Durchsetzung präziser Interessen, sondern nur

darum, noch irgendwie in die Medien zu kommen.

Was aber ist hinter dieser Maske der Scheinpolitik? Mir scheint die gegenwärtige

kirchliche Lage durch eine eigentümliche Verunsicherung

und Verzagtheit gekennzeichnet zu sein. Ein langer Prozess des Wenigerwerdens

fordert seinen Tribut.

Die Konjunktur einer Frömmigkeit der Stille gehört mit in dieses Bild.

Nicht Engagement steht auf dem Programm, sondern Meditation, nicht

Demonstration, sondern Versenkung: Seele statt Gesellschaft. Die Kirchenleute

scheinen ihre Verunsicherung nicht mehr durch politisierende

Allmachtsphantasien zu kompensieren, sondern durchleiden sie

jeder für sich allein.

Den Weg zu einem neuen politischen Engagement wird die Kirche nur

finden, wenn es ihr gelingt, den urevangelischen Begriff der Freiheit zu

bestimmen. Will die Kirche politisch aktiv werden, sollte sie zunächst zwei

Versuchungen widerstehen, die beide freiheitsfeindlich und unprotestantisch,

aber eben auch für evangelische Christen sehr verlockend sind.

Privatquartier Meldekarte

Bitte in Druckschrift ausfüllen, Zutreffendes bitte ankreuzen.

Alternativ unter kirchentag.de auszufüllen.

Ich bin bereit insgesamt ____ Gäste des 34. DEKT aufzunehmen.

Die Schlafstellen/Betten teilen sich wie folgt auf:

1. Raum mit ____ Doppelbett(en) mit ____ cm Breite

und/oder ____ Einzelbett(en) 2. Raum mit ____ Schlafstellen

3. Raum mit ____ Schlafstellen 4. Raum mit ____ Schlafstellen

Zusätzlich: ____ Kinderbett(en) für Kinder bis ____ Jahre

Bemerkung (z.B. Hochbett): ___________________________________

Die Schlafstellen befinden sich in der ____ Etage. c Aufzug vorhanden

Zeitraum

c Mittwoch, 1.5. bis Sonntag, 5.5.2013 (4 Übernachtungen)

In der Regel für Gäste aus dem Inland

c Dienstag, 30.4. bis Montag, 6.5.2013 (6 Übernachtungen)

In der Regel für Gäste aus dem Ausland

Fremdsprachenkenntnisse in meiner Familie

c Englisch c Französisch c keine c andere: ________________

Ich kann auch Gäste mit Behinderung aufnehmen, und zwar:

c Hörgeschädigte c Gehbehinderte (bis max. 5 Treppenstufen)

c Sehbehinderte c rollstuhlgerechte Wohnung vorhanden

c Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung

(mit Begleitperson)

Anmerkungen

c Ich habe folgende Haustiere: ________________________________

c Ich bitte, folgende Wünsche/Einschränkungen zu beachten:

___________________________________________________________

___________________________________________________________

(Wünsche/Einschränkungen angeben, die durch Ihre Wohnsituation bedingt sind)

c Quartier ist nicht mit dem ÖPNV erreichbar.

c Wir bieten einen Fahrdienst zur nächsten Haltestelle an.

PrivatquartierMeldekarte

Unser Thema

17


Unser Thema

Zweitens die „puritanische“ Versuchung, als Gemeinschaft der Besserwisser

und Bessertuer aufzutreten, so als stünde man selbst stets

auf der rechten Seite. Diese Versuchungen sind freiheitsfeindlich, weil

sie gegen Kritik von außen immunisieren, nach innen Gesinnungsdruck

produzieren und nicht zur Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs

befähigen. Wenn aber Christenmenschen sich politisch äußern, dann

sollten sie dies als freie Bürger in einer offenen Gesellschaft tun. Damit

würden sie einen Grundgedanken der Reformation, nämlich die

lutherische Berufsethik, aufgreifen und zugleich modernisieren. Denn

der evangelische Glaube erfüllt sich nicht allein im Gottesdienst und

in der persönlichen Frömmigkeit, sondern auch im

gesellschaftlichen Engagement, in der politischen Arbeit

– auch sie gehört zum „Beruf“ eines freien Christenmenschen.

Folgende sechs Aspekte könnten dabei

nützlich sein.

1. Wenn Christen sich politisch äußern, sollten sie sich

institutionell entäußern. Sie sollten weniger als Amtsträger

denn als Bürger sprechen.

In diesem Sinne wäre zu fragen, ob gemeinsame Stellungnahmen

der katholischen Bischofskonferenz und

des Rates der evangelischen Kirche in Deutschland

wirklich so sinnvoll sind oder ob sie nicht eher einen staatskirchlich–

obrigkeitlichen Eindruck erwecken, den man doch gerade vermeiden

sollte.

Logo des Kirchentages

2. Wenn Christen sich politisch äußern, sollten sie am Widerspruch interessiert

sein. Das Leben in einer modernen Gesellschaft ist komplex

und voller Ambivalenzen. Deshalb kann man keinen Konsens voraussetzen

oder dekretieren. Man muss ihn sich erarbeiten – gemeinsam

mit denen, die aus guten Gründen anderer Meinung sind. Konkret heißt

das für Pastoren, dass sie ihre Predigten nicht politisch funktionalisieren

dürfen. Denn bei dieser Sprechgattung ist eine Gegenrede nicht

vorgesehen. „Politisch“ kann eine Predigt insofern sein, als sie aktuelle

Ereignisse bedenkt, theologische Argumente vorstellt, das Gewissen

schärft und zur eigenen Meinungsbildung anregt.

3. Wenn Christen sich politisch äußern, dann sollten sie selbstkritisch

bleiben. Vor allem sollten sie die Grenzen des eigenen Wissens benennen.

Vermeintliche Experten und Bescheidwisser gibt es schon genug.

Nur so kann man sich bei aller Entschiedenheit einen Rest an Bescheidenheit

bewahren, der Christen auch im politischen Diskurs gut ansteht.

4. Wenn Christen sich politisch äußern, dann sollten sie ihre spezifischen

Stärken zur Geltung bringen. Eine davon ist, dass in der Kirche

unterschiedlichste Lebens– und Arbeitserfahrungen versammelt sind.

Sie alle zu bündeln und öffentlich zur Sprache zu bringen, wäre nicht

der schlechteste Beitrag der Kirche zum gesellschaftlichen

Diskurs, der ja allzu oft nur den Binnenlogiken

von Parteipolitik oder Medienwirtschaft folgt.

5. Wenn Christen sich politisch äußern, dann sollten

sie es auch richtig tun, also ernsthaft Politik betreiben.

Sie sollten sich kollegial beraten, dann ausgewählte

Ziele benennen, diese präzise beschreiben, mit Argumenten

begründen und über eine lange Zeit verfolgen,

dafür Bündnisse mit anderen Menschen guten Willens

eingehen und schließlich sich daran messen lassen,

inwiefern sie selbst diesen proklamierten Zielen gerecht

werden. Überhaupt sollten sich mehr Christen,

mit Ausnahme der Amtsträger, in politischen Parteien engagieren.

6. Wenn Christen sich politisch äußern, dann sollten sie die Freiheit zur

Veränderung verkündigen. Es ist eine ebenso religiöse wie politische

Botschaft, wenn man der obrigkeitlich dekretierten Alternativlosigkeit

und den von interessierter Seite behaupteten Sachzwängen widerspricht

und an die individuelle wie gesellschaftliche Freiheit des Entscheidens

und Handelns erinnert.

Johann Hinrich Claussen

(Auszüge aus einem Text für die NDR-Glaubenssachen – NDR Kultur)

Anrede

Name, Vorname

Straße

PLZ/Ort

Bitte dieses Feld nicht beschriften!

Bitte

ausreichend

freimachen

Stadtteil/Ortsteil

Telefon privat

Telefon tagsüber

Telefax

E-Mail

Datum, Unterschrift

Antwort

34. Deutscher Evangelischer

Kirchentag Hamburg 2013 e.V.

Teilnehmerservice

Postfach 111849

20418 Hamburg

c Ich bin nicht damit einverstanden, dass meine Adresse an die

entsprechende Kirchgemeinde vor Ort weitergegeben wird.

18 Unser Thema


Unser Thema

Kantorei St. Nikolai und Hamburger Camerata

Oper mit St. Nikolai beim Kirchentag

„Vom Ende der Unschuld“

Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag, der vom 1. bis 5. Mai 2013

in Hamburg stattfindet, betritt Neuland. Zum ersten Mal in der Geschichte

hat der Kirchentag eine Oper in Auftrag gegeben.

Das Werk, das den Titel „Vom Ende der Unschuld“ trägt, ist ein Gleichnis

auf das Leben und Wirken des deutschen Widerstandskämpfers

Dietrich Bonhoeffer. Er wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg

von den Nationalsozialisten ermordet. Im Zentrum des Stückes stehen

Fragen nach Recht und Unrecht, Gesellschaft und Glaube. Mit der

Entscheidung für die Oper soll das für den Deutschen Evangelischen

Kirchentag wesentliche Gespräch zu Theologie, Politik und Ethik durch

das Bekenntnis zur Kunst vertieft werden. Die dramatische, ausdrucksstarke

Musik stammt vom Absolventen der Hamburger Hochschule für

Musik und Theater, Stephan Peiffer. Das Libretto schrieben Theresita

Colloredo und David Gravenhorst. Unter der musikalischen Leitung von

Matthias Hoffmann-Borggrefe, Kantor an der Hauptkirche St. Nikolai,

singt die Kantorei St. Nikolai. Es spielt die Hamburger Camerata unter

Mitwirkung der Young ClassX. Die Oper ist für neun Solisten, Orchester

und einen großen Chor geschrieben. Am 2. Mai 2013 wird „Vom Ende

der Unschuld“ auf Kampnagel uraufgeführt.

Weitere Informationen unter

www.kirchentag.de/programm/oper-beim-kirchentag.html

Barbara Trull-Voigt

Matthias Hoffmann-Borggrefe

Monatsspruch April

Jesus Christus spricht: Geht hinaus in die ganze Welt,

und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

Markus 16,15

Unser Thema

19


Bildung und Wissen

Erinnerungskultur

Gesprächs- und Diskussionsabend mit Hannes Heer

Der Historiker und Literaturwissenschaftler

Hannes Heer hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter

beim Hamburger Institut für Sozialforschung

die Ausstellung „Vernichtungskrieg.

Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“

verantwortet. Die hitzige Debatte, die sich

damals entzündete, mag beispielhaft dafür

sein, wie wichtig die methodisch saubere Aufarbeitung

von Geschichte und deren präzise

Darstellung ist.

Niemand möchte dieselben Fehler noch einmal

machen. Davor soll uns unser Gedächtnis schützen.

Doch jeder weiß aus eigener Erfahrung, wie

unzuverlässig das Gedächtnis sein kann.

Zusätzlich kompliziert wird es, wenn nicht

einfach individuelle Geschichte, sondern gesellschaftliche

Ereignisse und Zusammenhänge

erinnert werden. Doch das ist notwendig,

Hannes Heer

Mittwoch, 22. Mai 2013, 20 Uhr

Nikolai-Saal – Harvestehuder Weg 118

Eintritt frei – Spenden erbeten

um aus der Geschichte zu lernen. Wir haben in

St. Nikolai in den letzten Jahren einige Abende

zu dem Themenbereich Widerstand im Nationalsozialismus

und jüdische Schicksale in

Hamburg gestaltet. Der Arbeitskreis Stolpersteine

ist in unserer Gemeinde aktiv, um dem

Vergessen entgegenzuwirken.

Bei dieser Veranstaltung soll einmal die Methode

des Erinnerns, der Geschichtsschreibung

in Ausstellungen, Büchern und Veranstaltungen

reflektiert werden.

Johann Hinrich Claussen

Zum Gedenken des Warschauer Ghetto-Aufstandes vor 70 Jahren:

„Die Liebe im Ghetto“ von Marek Edelman – Lesung mit Joanna Manc

Donnerstag, 18. April um 20 Uhr

Nikolai-Saal – Harvestehuder Weg 118

Eintritt frei – Spenden erbeten

Anlässlich des 70. Jahrestages des Warschauer Ghetto-Aufstandes

1943 findet in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft

und dem polnischen Generalkonsulat eine Lesung in St. Nikolai

statt.

Das Buch „Die Liebe im Ghetto“ von Marek Edelmann (1922-2009) erscheint

in diesem Frühjahr erstmals in deutscher Übersetzung. Marek

Edelman war einer der Anführer des jüdischen Widerstands im Warschauer

Ghetto und ein unbequemer Mahner. Mit nur einer Handvoll

Gefährten organisierte der damals

Zweiundzwanzigjährige 1943 den

kurzen, hoffnungslosen Kampf gegen

die übermächtigen Deutschen.

Eindringlich lässt Edelman seine Erinnerungen

an das Ghetto lebendig

werden.

Joanna Manc, die Übersetzerin,

liest aus diesem packenden Buch,

moderiert wird der Abend von

Hauptpastor Johann Hinrich Claussen.

Kolleg St. Nikolai

Studienreise – „Am Anfang war das Wort“

Studienreise auf den Spuren Martin Luthers

zum Reformationsjubiläum vom 23. bis 27.

September 2013. Fünf-tägige Busreise mit Dr.

Ferdinand Ahuis, Hauptpastor em..

Auf den Spuren von Martin Luther zu wichtigen

Stätten der Reformation: Eisleben – Geburt

und Tod Luthers / Erfurt, Eisenach, Magdeburg

– Luther als Theologe / Wittenberg

– Thesenveröffentlichung und Heirat

Martin Luther

23. bis 27. September 2013

“Am Anfang war das Wort”

Studienreise

Anmeldung:

Kolleg St. Nikolai, Irina Nebocat,

t 040-44 11 34-211

20 Bildung und Wissen


Bildung und Wissen

Kinder selbstbewusst und schlau

Vortragsveranstaltung

Frau Dr. Dagmar Brandi wird diese Vortragsabende gestalten. Als Kinderärztin

und Kinder- und Jugendpsychotherapeutin hat sie langjährige

Erfahrungen in der Begleitung von Kindern und Eltern.

Das Trotzalter ist ein wichtiger Lebensabschnitt in der Entwicklung des

Kindes: Das „Ich“ des Kindes erwacht und es ist die Zeit der starken

Gefühle bei Kindern und Eltern. Wie können wir Erwachsene die Kinder

in ihrer Selbständigkeit unterstützen und wo brauchen Kinder Grenzen,

um Klarheit zu haben?

Im Kindergartenalter erlebt jedes Kind sich in Kontakt mit der Gruppe.

Unterschiedliche Temperamente treffen aufeinander und jedes Kind löst

Konflikte verschieden. Raufende Kinder und ängstliche Kinder treffen

aufeinander - was ist der Kern für ihr Verhalten?

Montag, 13. Mai 2013, 20 Uhr

Trotz im Krippenalter

Montag, 10. Juni 2013, 20 Uhr

Gewalt im Kindergartenalter

Nikolai-Saal – Harvestehuder Weg 118 – Eintritt frei!

Die beiden Abende sind eine Einladung an alle, die Welt mit den Augen

von Kindern zu sehen und zu verstehen!

Birgit Bergler

01_RZ_StöWit_KirchZeit_Anz_4c:RZ Anz Kirchenzeitung 12.10.2007 13:18 Uhr Seite 1

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Kirchenmusik

Weihnachtsliedersingen zu Lesungen von Jona Mues und Peter Striebeck

Advent, Weihnachten und Musik

Die Hochsaison des Knabenchores

Hinter dem Knabenchor liegt die wohl schönste, aber auch arbeitsreichste

Zeit des Jahres.

Während die Schule ausgerechnet im Dezember ihren Tribut fordert,

und so auch 2012 kaum Zeit war, die Adventswochen inhaltlich, geschweige

denn besinnlich erleben zu dürfen, blieb in Sachen Gesang

kein Wunsch offen.

Kaum waren die letzten Töne Schuberts bravourös aufgeführter Missa

solemnis Es-Dur im Oktober verklungen, begannen intensive Proben

zum Weihnachtsoratorium und zu den Weihnachtsliederkonzerten des

Knabenchores. Einige Sonderproben mussten in der kurzen verbleibenden

Zeit bis zum ersten Advent eingeschoben werden, damit auch

die jüngsten B-Chorknaben in die Lage versetzt wurden, ihr erstes WO

sicher vom Blatt singen und bei den Großen mithalten zu können. Ein

großartiges Konzert in nahezu ausverkaufter Kirche am 8.12. war der

sicher schönste Lohn für diese ihre Anstrengungen! Die Freude über

diesen Erfolg beflügelte Chorleiterin, Knaben und Männer, sich mit genauso

viel Engagement und Akribie auf zwei Weihnachtsliederkonzerte

am darauffolgenden Wochenende vorzubereiten (immer im Wechsel mit

Klausuren und Referaten, die geballt noch vor dem Fest Zeit beanspruchen

– die Schulen kennen hier leider kein Erbarmen...!). Wir durften

zwei wunderschöne Konzerte erleben – eines mit traditionellen Texten

(gelesen von Peter Striebeck) und eines mit heiteren, jungen Geschichten

und Gedichten der ‚neuen’ Generation, mitreißend vorgetragen von

Jona Mues.

Adventslieder für Herzpatienten, Ärzte und Pflegepersonal auf Stationen im UKE

Neben diesen Konzerten in St. Nikolai war der Knabenchor im Dezember

erfreulicherweise auch an weiteren Stellen sehr gefragt. Die

Deutsche Bank ‚buchte’ den Chor am 4. für eine adventliche Kundenveranstaltung,

am 12. bestritt der Knabenchor den kulturellen Part der

Weihnachtsfeier der Führungsakademie der Bundeswehr mit internationalen

Gästen, traditionell sangen die Jungs am 20. im Hospital

zum Heiligen Geist, nachdem ein verkleinerter Chor kurzfristig für ein

Stationen-Singen“ am 19. im Universitären Herzzentrum Eppendorf

engagiert wurde. 12 Knaben und sechs junge Männer stimmten in den

einzelnen Etagen des UHZ - von der Kinder-Herzstation bis hin zur Intensivstation

- jeweils fünf Lieder ihres Repertoires an und sorgten so

für weihnachtliche Stimmung vor allem bei den Patienten, aber auch

beim Pflegepersonal und den Ärzten. Mit ihren Liedern so unmittelbar

Freude bereiten zu können, machte den Jungs spürbar besonderen

Spaß und von der Geschäftsführerin Frau Dr. Overlack und den Ärzten

wurde ihnen attestiert, den Patienten wirklich ‚etwas ganz Außergewöhnliches’

geboten zu haben.

Neben den großen Konzerten und Oratorien in St. Nikolai, die unbestritten

immer wieder zeigen, welche herausragenden Ziele lohnenswert

sind, in Gemeinsamkeit erarbeitet zu werden, sind es auch in besonderem

Maße diese Darbietungen auf sozialer Ebene, die die Arbeit mit

dem Knabenchor so unendlich wertvoll machen.

Für den unermüdlichen Einsatz aller Sänger, Eltern, Ehrenamtlicher, der

Chorleiterin sowie für die Unterstützung der Küster in dieser unglaublich

‚vollen’ Vorweihnachtszeit danken wir an dieser Stelle von Herzen.

Die Verschnaufpause ist aber nur kurz - schon bestimmt Ostern die

Proben: Matthäus-Passion am 23. März (erstmals mit Vorchor für den

Eingangs-Choral), Karfreitag-Gottesdienst und Osternacht...

Babette Radtke

22 Kirchenmusik


Kinder und Jugend

Waldweihnacht mit Gandalf aus „Herr der Ringe“

Pfadfinder an St. Nikolai

Unsere Waldweihnacht

Liebe Gemeinde, frohes neues Jahr!

Wir hatten unsere Waldweihnacht Ende des Jahres. Traditionell unser

Jahresabschluss mit den Pfadfindern. Leider fand sie an dem Wochenende

des Nikolai-Basars statt. Bei uns gab es zwar keine Waffeln, aber

viel anderes leckeres Essen, unter anderem Bratäpfel, Götterspeise

oder vegetarische Lasagne.

Wir waren insgesamt zehn Personen in einem Pfadfinderheim bei Norderstedt

im Wald. Das Thema war Herr der Ringe: Sauron, bevor er böse

wurde, war einst der Weihnachtsmann. So mussten wir Sauron und seinen

Schergen widerstehen, ihm den Ring entreißen und ihn vernichten.

Erst als dies geschehen war, war Sauron vom Bösen befreit. Weihnachten

war gerettet. Dies geschah in verschiedensten Spielen; zum Teil in

der Wärme des Kachelofens, meistens aber draußen bei eisiger Kälte

im Wald. Samstag Abend besiegelten wir unseren Triumph mit unserem

traditionellen Tschai-Abend bei dem wir mit der Gitarre begleitet singen

und Tschai (unser spezieller Tee) trinken. Sauron schaffte es sogar

noch, uns Geschenke zu bringen.

Wir hoffen, dass Sie ein besinnliches Weihnachtsfest hatten.

Die Stammesmitglieder vom Stamm Grad Adolf von Schauenburg

Unser Kindergarten

Neuigkeiten

Ab August 2013 wird es im Kindergarten einige strukturelle Veränderungen

geben: Wir erweitern unsere Öffnungszeiten auf 8 – 17 Uhr und

vergrößern den Krippenbereich.

Seit langem ist bundesweit der neue Rechtsanspruch für Kinder ab

einem Jahr zum August 2013 festgelegt: Wir möchten jedoch an unserem

Modell mit einer Babygruppe festhalten und entsprechend werden

künftig nur noch Kinder unter einem Jahr dort aufgenommen. Für

Kinder ab ca. 1,3 Jahren wird es jeweils einen Platz in jeder regulären

Krippengruppe geben, so dass wir zahlenmäßig insgesamt etwas

mehr ganz junge Kinder aufnehmen können. Durch die Erweiterung

der Öffnungszeiten in allen Häusern möchten wir auf die veränderten

gesellschaftlichen Anforderungen nach einer Vereinbarkeit von Familie

und Beruf reagieren. Wir bedauern es, dass künftig alle Schulkinder

nur noch in den Grundschulen nachschulisch betreut werden: Die Großen

waren immer ein Vorbild für die Kleinen und es war spannend zu

beobachten, wie die Elementarkinder von ihrer baldigen Schulkarriere

träumten, eines Tages auch mit dem Schulranzen in den Kindergarten

kommen zu dürfen und „alles zu können“…

Im neuen System werden die Schulkinder kaum Abstand gewinnen

können von ihrem schulischen Alltag - zumal bei einem künftigen Betreuungsschlüssel

von 1:23 leider keine individuelle Begleitung mehr

möglich sein kann.

Anfang des Jahres hatten wir unser diesjähriges Hausprojekt mit dem

Thema „Lebewesen im Eis“. Alle Gruppen beschäftigten sich mit den

Pinguinen und Eisbären, das Leben der Inuits und wo die Arktis und

die Antarktis liegen. An fünfzehn Vormittagen waren jeweils acht bis

zehn Kinder von uns einen Vormittag lang im Völkerkundemuseum und

alle Gruppen eroberten das Eismeer bei Hagenbeck. Daran schloss sich

gleich die Faschingszeit an und in der ersten Märzwoche erleben wir

traditionell unsere Kinderbibelwoche, dieses Mal steht „Esther“ im Mittelpunkt.

Insgesamt eine sehr dichte und spannende Zeit für alle!

Wir verabschieden Herrn Bracht und danken ihm für seine Zeit mit den

Schulkindern!

Birgit Bergler

Kinder und Jugend

23


Kinder und Jugend

Schutzräume für Kinder und Jugendliche

Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ ist gestartet

Angeregt und ausgelöst durch die aktuelle Kampagne des unabhängig

Beauftragten der Bundesregierung Johannes-Wilhelm Rörig werden

wir uns in unserer Gemeinde gezielter als bisher mit dem Thema

„Schutz für Kinder und Jugendliche“ beschäftigen. Unser Fokus liegt

dabei auf der Sensibilisierung für dieses Thema, achtsam, fürsorglich

und aufrichtig zu schauen, wie Kinder und Jugendliche ihren Alltag erleben

und wie es ihnen bei der Nutzung der vielfältigen Angebote in

unserer Gemeinde geht. Mit dem Slogan „Kein Raum für Missbrauch“

auf zwei gekreuzten weißen Balken ist ab Januar 2013 die bundesweite

Kampagne gestartet, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für das Thema

Kindesmissbrauch zu sensibilisieren. Es soll darum gehen, ein gesellschaftliches

Bündnis gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche

zu schaffen. Der Beauftragte setzt mit der Kampagne eine der

Empfehlungen des Runden Tisches um. Das weiße X soll ähnlich plakativ

wie die rote Aids-Schleife zu einem Symbol für das Thema werden.

Sichere Orte für 14 Millionen Kinder in über 200.000 Einrichtungen

schaffen

Missbrauch findet täglich, real und überall statt. Mit der Kampagne

„Kein Raum für Missbrauch“ sollen insbesondere Eltern und Fachkräfte

ermutigt werden, Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

in Einrichtungen zu erfragen und einzufordern, beispielsweise in Kitas,

Schulen, Gemeinden, Sport- oder Freizeiteinrichtungen. Orte, an

denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, dürfen keinen Raum für

Missbrauch bieten, sondern müssen Schutz bieten. Präventions- und

Interventionskonzepte engen nicht nur die Spielräume möglicher Täter

und Täterinnen ein. Sie stärken auch die Fachkräfte in ihrer Rolle als

kompetente Ansprechpersonen, denen sich Kinder und Jugendliche, die

in Not sind, auch anvertrauen können und wollen.

Informationsmaterial bekommen Sie vom Kampagnenbüro:

Christina Ritzenhoff

Tel.: 030 70 01 86-749

E-Mail: christina.ritzenhoff@kein-raum-fuer-missbrauch.de

oder Sie informieren sich bei Markus Schneider t 44 11 34-18

oder Lorenz Hansen t 44 11 34-14

Monatsspruch Mai

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich,

was mit Danksagung empfangen wird.

1.Timotheus 4,4

24 Kinder und Jugend


Mummel-Seite

Mummel informiert: diesmal alles Ostern!

Finde die gleichen Eier

Mir geht’s super

Besser und schöner ist es

natürlich, wenn wir noch

einmal richtig Schnee

bekommen, oder?

Hahaha…

Kommt ein Häschen in ein Musikgeschäft.

Nach langem Überlegen entscheidet

es sich: „Ich hätte gerne das weiße

Akkordeon dort in der Ecke und das rote

Saxophon dort an der Wand.“ Meint die

Verkäuferin bedauernd: „Den Feuerlöscher

könnte ich ihnen ja verkaufen, aber

die Heizung brauche ich selbst.“

Wann ist immer Ostern?

Finde den

richtigen Weg!

Wir feiern Ostern nicht immer am selben Tag im Jahr. Der Termin richtet

sich nach dem Mond: Ostern ist stets am Sonntag nach dem ersten

Frühlingsvollmond. Daher ändert sich das Datum für das Osterfest jedes

Jahr. Es liegt aber immer zwischen dem 22. März und dem 25. April.

Wie entstand der Begriff Ostern?

Ostern leitet sich von dem Begriff „Ostara“

(Osten), „Eostre“ oder „Eoastrae“ ab, dem

angelsächsischen Namen der teutonischen

Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der

Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen.

In der christlichen Lehre kommt die Ableitung

Ostern von Osten. Die Blicke der Frauen,

die zuerst am leeren Grab Jesu standen, richteten

sich nach Osten zum Sonnenaufgang/

Morgenröte, denn sie glaubten, Jesu kommt

von dort auf die Erde zurück. Deswegen sind

die Kirchen nach Osten ausgerichtet erbaut

worden.

Mummel freut sich über die Geschenke, die er

bekommt. Aber er schenkt auch gern. Wie ist

dies bei Dir? Ist beschenkt werden genauso

schön, wie jemanden zu beschenken?

Verantwortlich: Emma, Sophie, Philine & Lorenz

Mummelbilder: Manfred Kapmeyer

(www.farbwasser.de)

Mummel-Seite

25


Personalia

Jubiläum Frau Dammert

Liebe Frau Dammert,

am 15. November 2012 waren es „120 Monate

St. Nikolai Kindergarten“ – herzlichen

Glückwunsch! Bei Ihnen durften wir die Monate

zählen, denn Sie haben zum ersten Mal bereits

??? bei uns begonnen. Dann wechselten

Sie kurz den Arbeitsplatz – und kamen zu uns

zurück! Vielfältige Erfahrungen haben Sie: Ihre

berufliche als Krankengymnastin, die fachliche

Jubiläum Frau Jürss

Begleitung von Integrationskindern – und jetzt

seit vielen Jahren Ihre Arbeit mit den Krippenkindern.

Sehr intensiv unterstützen Sie deren

motorische Entwicklung und ganz wichtig ist

es Ihnen, dass die Kleinen gut behütet die Welt

mit allen Sinnen entdecken dürfen.

Gerne sind Sie in der Natur und sind neugierig,

die Welt zu entdecken. Derzeit gehen Ihre

Gedanken und Träume bis ans Ende der Welt...

Wir danken Ihnen sehr für die zusammengerechneten

letzten zehn Jahre bei uns in allen

unseren Gebäuden, für die liebevolle Begleitung

von Eltern und Kindern und Ihren unermüdlichen

Einsatz!

Birgit Bergler

Liebe Frau Jürss,

für eine Vertretungssituation von neun Monaten

wurden Sie am 1. Januar 1993 eingestellt

– vor 20 Jahren! „Das probiere ich mal aus in

St. Nikolai“ – vielleicht haben Sie damals so

gedacht und einfach zugepackt – so kennen

wir Sie! Und jetzt sind Sie die dienstälteste

Kollegin in unserem Team. Generationen von

Familien haben Sie erlebt, viele politische und

gesellschaftliche Veränderungen mitgetragen.

Wichtig ist Ihnen in all den Jahren geblieben,

dass die Ihnen anvertrauten Kinder ganz viel

Spaß erleben. Wenn Sie ehemalige, groß gewordene

Kindergartenkinder besuchen, dann

fallen Ihnen immer sofort lustige Begebenheiten

mit ihnen ein. Wenn wir irgendetwas

suchen im Harvestehuder Weg: Frau Jürss

weiß immer, wo was ist. Ihre Tochter ist bei

uns groß geworden, jetzt lernen Sie sich als

Oma kennen. Unzählige Kinder und ganze

Familiengenerationen durften mit Ihnen den

Bauspielplatz kennenlernen, bei jedem Wind

und Wetter sind Sie losgezogen.

Wir danken Ihnen sehr für Ihre vielen Ideen

und dass aus einer kleinen Vertretungszeit

Jahrzehnte wurden!

Birgit Bergler

Wir haben uns den Frühling

in’s Haus geholt!

Die frischen Farben und klaren

Formen der Firma

bringen Spaß, machen gute Laune

und Lust auf den Frühling.

Ob Spiele, Kaffeebecher oder

zahlreiche andere Alltagsgegenstände

für Tisch, Küche und Wohnen

–es findet sich für jeden das

passende Geschenk.

Machen Sie anderen

oder sich selbst eine Freude!

Bis Ende Juni zeigen wir in unserem

„ -Zimmer“ eine

Auswahl der mit vielen Designpreisen

ausgezeichneten Produkte

der Firma

Besuchen Sie uns und lassen Sie sich

von der Farbenpracht inspirieren.

Wir freuen uns auf Sie!

KunstGenuss

Petra von Schmude

Hegestieg 14 /

Ecke Hegestr.

20249 Hamburg

Tel: 040/460 71 250

Mo – Fr 10 – 19 Uhr

Sa 10 – 18 Uhr


Personalia

Vorstellung von Sibylle Mozy

Mitarbeiterin im Kindergarten

Liebe Gemeinde!

Mein ein Name ist Sibylle Mozy, ich bin 38

Jahre und lebe in Altona. Meine Tochter Fiona

feiert bald ihren 5.Geburtstag und ist ein

glückliches Kind im Kindergarten St.Nikolai.

Seit August 2010 arbeite ich im Kindergarten

der Gemeinde und habe viel Freude dabei.

Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin habe

ich im Kindermuseum gearbeitet in Ausstellungen

zu altersgerechten Themen, in denen

Kinder auch mal etwas anfassen können.

Die Erfahrungen aus dieser Zeit lasse ich in

unsere Kindergartenprojekte einfließen. In

Sibylle Mozy

St.Nikolai beleuchten wir ein Thema von allen

Seiten: Wir malen, basteln und sprechen über

das Thema, singen Lieder, hören Geschichten

und gehen ins Museum. Die Kinder entwickeln

dabei eigene Bastelideen, z.B. Piratenhut und

Augenklappe für unser Projekt „Seeräuberleben“.

Kinder in ihren Erfahrungen zu begleiten, gibt

mir Inspiration und Lebensfreude. Als Mitarbeiterin

kann ich mich weiterentwickeln auf

Studientagen und in Fortbildungen. Dafür bin

ich sehr dankbar.

Sibylle Mozy

Amtshandlungen

Getauft wurden:

• Elle Johanna Arntzen

• Antonia Louise Bismarck

• Josephine Emilie Annelotte Brandt

• Lukas Brandt

• Lara Marlene Emma Decker

• Julius Karl Nepomuk Diemert

• Anika Firus

• Finn Julian Firus

• Ea Liv Victoria Fleiner

Bestattet wurden:

• Jan Gerd Eversmann

• Karol Ginsberg

• Karl Heinz Göseke

85 Jahre

89 Jahre

94 Jahre

Hospital zum Heiligen Geist

Bestattet wurden:

• Sigrio Backhaus

• Liese-Lotte Kramp,

geb. Wichmann

• Grete Berta Minna Bussian,

geb. Krüger

• Johanna Claudine Domeyer,

geb. Teicke

• Gerhard Karl Gustav

Walter Günther

88 Jahre

95 Jahre

90 Jahre

96 Jahre

89 Jahre

• Jonas Folkerts

• Philippa Maria Friedrich

• Jan Geerz

• Onno Petru Yasar Gillert

• Leonie-Leonella Hagemann

• Benita Hamm

• David Lemke

• Nicolai Lucca Maack

• Linda Malachowski

• Dr. Hans Joachim Lindemann

• Manuela Peters, geb. Nathan

• Ilse Rudolph, geb. Reé

92 Jahre

69 Jahre

90 Jahre

• Hildegard Hirsch, geb. Petzold 96 Jahre

• Cecilie Maria Klara Corinna Mau 98 Jahre

• Leny Hertha Martha Marie Peters,

geb. Staedt

90 Jahre

• Margarete Juliane Moser,

geb. Sandhoff

104 Jahre

• Helga Martha Reitmann,

geb. Wiethorn

84 Jahre

• Mathilda Marr

• Levke Müller

• Theodor Friedrich Heinrich Neeb

• Johann Peter Geert Seelig

• Jannes Siebörger

• David Jonathan Stüven

• Bo Erik Wilhelm Trost

• Lotta Voigt

• Lotta Karla Wegner

• Eva Willnat

84 Jahre

• Marie Ella Klara Rotthoff,

geb. Schmidt

91 Jahre

• Elise Charlotte Emma Rellenmann,

geb. Böttcher

94 Jahre

• Heinrich Runge

95 Jahre

• Erna Frieda Scholten, geb. Tiede 92 Jahre

• Theodor Heinrich Wilhelm

van Dalen

81 Jahre

Personalia

27


Rund um St. Nikolai

„Eine Ruine mit Zukunft“

Das Mahnmal St. Nikolai hat große Pläne

Der Kirchturm des Mahnmals St. Nikolai steht als „mahnender Zeigefinger“

inmitten der Innenstadt und erinnert an die Opfer von Krieg und

Gewaltherrschaft 1933-1945. Nicht nur für Hamburg, sondern für ganz

Deutschland ist das Mahnmal St. Nikolai ein wichtiger Gedenkort und

wird an Bedeutung bald noch gewinnen: Ab Herbst 2013 wird in der

ehemaligen Krypta eine völlig neu gestaltete Dauerausstellung auf einer

Fläche von knapp 500 Quadratmetern zu sehen sein. Als „Ruine

mit Zukunft“ wurde das Mahnmal St. Nikolai kürzlich im Hamburger

Abendblatt beschrieben.

Im Zentrum der neuen Ausstellung wird die „Operation Gomorrha“ sowie

die Erlebnisse und Folgen für die Betroffenen und die Stadt Hamburg

stehen. Möglich wurde die Neugestaltung der jetzigen Ausstellung

durch eine Spende des Mäzens Reinhold Scharnberg. Für die bauliche

Umgestaltung kommt die Kulturbehörde auf und greift dem Mahnmal

mit finanziellen Mitteln in Höhe von etwa einer Million Euro unter die

Arme. Während der Umbaumaßnahmen ist die derzeitige Ausstellung

stark verkleinert im Gebäude des Evangelischen Kirchentags neben dem

Mahnmal (Neue Burg 1, Seiteneingang über den Wölberstieg) zu sehen.

Auf den geschichtsträchtigen Turm des Mahnmals fährt ein Panoramalift

auf die in 76 Metern Höhe gelegene Aussichtsplattform. Trotz der Sanierungsarbeiten

am Turm ist der Fahrstuhl täglich in Betrieb. Besuchern

eröffnet sich ein imposanter Blick über Hamburg. (Öffnungszeiten: täglich

10 bis 17 Uhr von Okt. bis April, 10-20 Uhr von Mai bis Sept.).

Am 24. Juli 2013 jährt sich die „Operation Gomorrha“ zum siebzigsten

Mal. Das Mahnmal St. Nikolai wird an diesem Tag eine kleinere

Gedenkveranstaltung abhalten, bevor am 4. August 2013 die offizielle

Gedenkfeier „70 Jahre nach dem Feuersturm“, die gemeinsam mit dem

Senat ausgerichtet wird, stattfindet.

Nähere Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit unter

www.mahnmal-st-nikolai.de oder 040 - 429 033 26.

Monatsspruch Juni

Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.

1.Korinther 15,10

28 Rund um St. Nikolai


Rund um St. Nikolai

Völkerverständigung „in Holz gemeißelt“

Skulptur von Ludger Trautmann sucht ein Zuhause

Im Mai arbeitete der Bildhauer Ludger Trautmann gemeinsam mit der

polnischen Malerin Agnieszka Korejba acht Tage lang auf der Außenfläche

des Mahnmals St. Nikolai zum Thema „Völkerverständigung“. Die

Kunstaktion sollte Bewusstsein für Toleranz schaffen und die Resultate

sind äußerst eindrucksvoll. Abgesehen davon, dass die Veranstaltung

viele Besucher anzog, kann sich das künstlerische Ergebnis sehen lassen.

So schuf Ludger Trautmann eine mannshohe Holzskulptur, für die

das Mahnmal St. Nikolai nun einen Käufer sucht.

Ludger Trautmann näherte sich dem Material zunächst archaisch: Mit

einer Kettensäge bearbeitete er den Lindenholzblock, aus dem er nach

und nach zwei Holzfiguren entstehen ließ. In ihrer Form stark reduziert,

ging es ihm bei seiner Arbeit nicht um Individuen, sondern um Archetypen.

Diese tragen gemeinsam einen Bootsrumpf, denn „das Boot

ist eine Metapher, die in allen Religionen eine Rolle spielt. Es ist aber

auch ein Symbol der Zuflucht, und es bietet Menschen die Möglichkeit,

miteinander in Kontakt zu treten. Hier verbindet es zwei Menschen in

unmittelbarer Weise“, so Trautmann. Der Künstler ist in Hamburg kein

Unbekannter, er hat viele Werke für die Kirchen der Stadt geschaffen,

so zum Beispiel für St. Katharinen, St. Gertrud und für die Johannisgemeinde

in Harvestehude.

Das Mahnmal St. Nikolai möchte die Skulptur nun in gute Hände geben.

Das höchste Gebot, das per Email an info@mahnmal-st-nikolai.de, Fax

(040 – 429 033 27 oder Telefon (040 – 429 033 26) abgegeben wird,

gewinnt. Der Erlös kommt dem Mahnmal bzw. dem neuen Museum

der Gedenkstätte zugute! Täglich kann die Skulptur von 10 bis 17 Uhr

im Dokumentationszentrum des Mahnmals im Gebäude des Evangelischen

Kirchentags (Neue Burg 1, Zugang durch den Seiteneingang am

Wölberstieg) besichtigt werden.

Skulptur von Ludger Trautmann

Riskier was, Mensch!

Sieben Wochen ohne Vorsicht, 13. Februar bis 31. März 2013

Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche

Dieses Jahr, so mag der eine oder die andere meinen, hat es die

Fastenaktion wirklich übertrieben. „Riskier was, Mensch! Sieben

Wochen ohne Vorsicht“, das klingt wie der Auftrag zu Leichtsinn und

Rabaukentum. In der Bibel wimmelt es von unvorsichtigen Männern

und Frauen. Menschen, die übers Wasser laufen, Hochschwangeren,

die auf Reisen gehen, ohne auch nur ein Hotel zu buchen.

Es reichen die kleinen Wagnisse, um etwas in Bewegung zu bringen:

einmal freihändig balancierend etwas Neues ausprobieren, ein offenes

Wort wagen und den folgenden Streit riskieren, festhalten an dem,

was Ihnen wichtig ist, auch wenn die Idee scheinbar chancenlos ist.

Darum – Sie ahnen es bereits – riskieren wir bewusst was mit diesem

Motto der Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ 2013. „Siehe, ich habe dir

geboten, dass du getrost und unverzagt seist“, heißt es in Josua 1,9.

Wir freuen uns, dass Sie so unverzagt sind und mitmachen!

Mehr Informationen: www.7wochenohne.evangelisch.de

Rund um St. Nikolai

29


Rund um St. Nikolai

Hospital zum Heiligen Geist

Ein Lächeln auf die Gesichter zaubern...

Begleitung und Betreuung für Menschen mit Demenz im Hospital

zum Heiligen Geist

Wenn Clown Harald Mummpitz mit der Klampfe und seine „Verwandte“

Erika aus Amerika in unserem Haus Mohnblume auftauchen, hellen sich

die Gesichter der Bewohnerinnen und Bewohner auf. Harald und Erika

wirbeln über die Flure, schauen in die Zimmer und nehmen einfühlsam

Kontakt zu jedem einzelnen Bewohner auf. Sie singen, erzählen und

verbreiten Heiterkeit und Frohsinn, die sich in den Gesichtern unserer

Bewohner wiederspiegeln.

Die regelmäßigen Besuche der „Klinik-Clowns“ sind Teil eines umfangreichen

Betreuungs- und Unterstützungs angebotes in unserem Haus

Mohnblume. Hier leben zum großen Teil Menschen mit demenziellen

Veränderungen. Sie zu begleiten und ihnen größtmögliche Unterstützung

zu bieten, mit der ihr alltägliches Leben sinnvoll strukturiert und

ihnen zugleich Lebens freude und Zuversicht geschenkt wird, darum

bemühen wir uns mit verschiedenen Projekten und dafür werben wir

im Jahr 2013 auch Spenden ein.

Eine gute Fachlichkeit und viel persönliche Zuwendung von Seiten der

Mitarbeitenden sind die Basis dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner

sich in Haus Mohnblume wohl und zuhause fühlen können. Ein

individuell mit persönlichen Dingen eingerichtetes Zimmer trägt dazu

ebenso bei wie gemeinsame Erlebnisse in der Gruppe wie Spielen,

Basteln, Singen oder Sitzgymnastik. Noch vorhandene Fähigkeiten und

Fertigkeiten sollen gefördert und erhalten werden, beispielsweise durch

die gemeinsame Gestaltung von verschiedenen Lebenswelten wie einer

Küche oder einem Frisiersalon. Angehörige unserer Bewohnerinnen

und Bewohner sowie Ehrenamtliche unterstützen auf vielfältige Weise

die gemeinsamen Aktivitäten, und gerade durch sie wird das Leben in

Haus Mohnblume bereichert. Da werden gemeinsame Feste vorbereitet

und gefeiert, der monat lich stattfindende hausinterne Gottesdienst unserer

Pastorin ist speziell auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und

Bewohner in Haus Mohn blume ausgerichtet. Besondere Gäste wie die

„Klinik-Clowns“ werden immer mit Freude erwartet. Ihnen gelingt es

oft, mit einer kleinen Melodie Erinnerungen wach zu rufen, zum Mitsingen

anzuregen oder einfach ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern.

Herzlich einladen möchten wir Sie zu unserem diesjährigen, großen

Sommerfest für Jung und Alt, das am 15. Juni 2013 ab 12.00 Uhr auf

dem Gelände des Hospitals stattfindet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Spendenkonto des Hospitals zum Heiligen Geist:

Hamburger Sparkasse

BLZ 200 505 50

Konto-Nr. 1299 123 784.

Thorsten Schulze und Dorothea Ruhe

Vorstand

30 Rund um St. Nikolai


Informationen

Anzeigen im Gemeindebrief

Unser Gemeindebrief erscheint in einer Auflage

von 6.000 Exemplaren und hat seine

Leserschaft nicht nur in Harvestehude, Eppendorf

und Rotherbaum, sondern wird auch

an sehr viele Gemeindeglieder, die außerhalb

wohnen, versandt.

Die große Resonanz zeigt uns, dass der Gemeindebrief

von St. Nikolai intensiv gelesen

wird und somit eine große Werbewirksamkeit

erzielt.

Die Formate:

Alle Anzeigen Farbe, 4c.

1/1 Seite: A4, 210 x 297mm

+ 3mm Anschnitt

1/2 Seite quer: 210 x 148mm

+ 3mm Anschnitt

1/2 Seite hoch/Satzspiegel: 87,5 x 240mm

1/4 Seite hoch/Satzspiegel: 87,5 x 120mm

1/4 Seite quer/Satzspiegel: 180 x 60mm

Ihre Anzeige im Gemeindebrief

der Hauptkirche St. Nikolai

Bei Interesse wenden Sie sich

bitte an unser Kirchenbüro:

Marc Fahning

040 - 44 11 34 - 12 oder

kirchenbuero@hauptkirche-stnikolai.de

Die Insertionskosten:

1/1 Seite A4: € 500,00

1/1 Seite A5, Programmheft: € 450,00

1/2 Seite quer: € 300,00

1/2 Seite hoch im Satzspiegel: € 300,00

1/4 Seite hoch im Satzspiegel: € 200,00

1/4 Seite quer im Satzspiegel: € 200,00

Rückseite Programmheft A5: € 600,00

Unsere Konten:

Hauptkirche St. Nikolai

Deutsche Bank 5037106

BLZ 200 700 00

Kolleg St. Nikolai

Postbank Hamburg 26 356-206

BLZ 200 100 20

Unsere Fördervereine:

Förderung gesamtgemeindlicher Bereiche

Förderverein Hauptkirche St. Nikolai

am Klosterstern in Hamburg e.V.

Harvestehuder Weg 118

20149 Hamburg

Tel.: 040-44 11 34-29

mail@foerderverein-stnikolai.de

Förderung der Kantorei St. Nikolai

Förderkreis der Kantorei St. Nikolai e.V.

Abteistraße 38

20149 Hamburg

Tel.: 040-44 11 34-24

info@kantorei-stnikolai.de

Förderung des Hamburger Knabenchores St. Nikolai

Hamburger Knabenchor e.V.

Harvestehuder Weg 118

20149 Hamburg

Tel.: 040-889 10 40

buero@hamburger-knabenchor.de

Förderung des Kindergartens St. Nikolai

Verein zur Förderung des

Kindergartens St. Nikolai e.V.

Harvestehuder Weg 91

20149 Hamburg

foerderer.kindergarten.nikolai@gmail.com

Förderung des Hospitals zum Heiligen Geist

Curator-Stiftung für das

Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg

Hinsbleek 11

22391 Hamburg

Telefon 040 60601-107

curator-stiftung@hzhg.de

Adressen, Ansprechpartner und Kontakte finden

Sie auf der letzten Seite des Programmheftes.

Informationen

31


Osterlied: EG 103

1. Gelobt sei Gott im höchsten Thron

samt seinem eingebornen Sohn,

der für uns hat genug getan.

Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2. Des Morgens früh am dritten Tag,

da noch der Stein am Grabe lag,

erstand er frei ohn alle Klag.

Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3. Der Engel sprach: »Nun fürcht‘ euch nicht;

denn ich weiß wohl, was euch gebricht.

Ihr sucht Jesus, den find‘t ihr nicht.«

Halleluja, Halleluja, Halleluja.

4. »Er ist erstanden von dem Tod,

hat überwunden alle Not;

kommt, seht, wo er gelegen hat.«

Halleluja, Halleluja, Halleluja.

5. Nun bitten wir dich, Jesu Christ,

weil du vom Tod erstanden bist,

verleihe, was uns selig ist.

Halleluja, Halleluja, Halleluja.

6. O mache unser Herz bereit,

damit von Sünden wir befreit

dir mögen singen allezeit:

Halleluja, Halleluja, Halleluja.

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