• Vorbereitung einer Stellungnahme zur EU ... - HDF KINO eV

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• Vorbereitung einer Stellungnahme zur EU ... - HDF KINO eV

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HDF-Ticker +++ HDF-Ticker +++ HDF-Ticker +++ HDF-Ticker +++ HDF-Ticker

vom 01. Juni 2012

+++ Aus der HDF-Agenda

29. Mai 2012

Vorbereitung einer Stellungnahme zur EU-Kinomitteilung mit FFA, Berlin

30. Mai 2012

AG Digi.Spec: SPIO-loses Ticket: Anforderungen an elektronische Kassensysteme

01. Juni 2012

Telefonkonferenz: Vorbereitung Hauptausschuss und Mitgliederversammlung

HDF-intern Geschäftsstelle: Neugestaltung der Mitgliederinformationen

+++ UEFA EURO 2012 - Public Screening - Lizenzenvergabe

Der HDF KINO e.V. hat bei UEFA zum Public Screening EM 2012 angefragt,

welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, damit ein Filmtheater eine

Lizenz zur Übertragung erhält.

Von der UEFA liegt uns nun folgende Antwort vor:

„… Wie auf unserer Website gelesen werden kann, werden in der Regel keine Lizenzen für

die Kinoauswertung vergeben. Ein Kino hat unter folgenden Ausnahmeregeln die

Möglichkeit, ein Public Viewing zu organisieren:

- der Bildschirm ist kleiner als 3 m in der Diagonale, und;

- es gibt weniger als 150 Zuschauer, und;

- es gibt kein Sponsoring / Eintrittsgeld (normale F&B Concessionen = Essen und Getränke

sind erlaubt)

In einem solchen Fall sind Sie nicht verpflichtet, eine UEFA-Lizenz zu beantragen und

müssen nur sicherstellen, dass Ihnen alle entsprechenden lokalen Berechtigungen (z.B.

GEMA / GEZ) vorliegen. Wenn diese Ausnahmeregeln bei Ihnen nicht greifen, wird in jedem

Fall ein UEFA-Lizenz benötigt (egal ob kommerziell oder nicht kommerziell), allerdings wie

bereits erwähnt, werden in der Regel keine Lizenzen für Kinos ausgestellt…“

Der HDF KINO e.V. empfiehlt Kinos, welche die oben aufgeführten Kriterien nicht erfüllen

auch bei nicht gewerblicher Vorführung in jedem Fall eine Lizenz zu beantragen. Das

Procedere inklusive Bewerbungsanleitung mit dort aufgeführtem Ablaufbeispiel finden Sie im

Internet (nur in englischer Sprache) unter:

http://de.uefa.com/uefaeuro/abouteuro/businessopportunities/publicscreening/


Der HDF KINO e.V. hat die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur UEFA EURO 2012

Public-Screening-Lizenz übersetzen lassen. Hierbei handelt es sich lediglich um eine

Rohübersetzung, die die Lektüre der Bedingungen erleichtern kann. Rechtlich

maßgebend bleibt allein die von der UEFA veröffentlichte Sprachfassung. Die

Übersetzung finden Sie hier oder im Servicebereich unter Informationsmaterial.

+++ Jahresmitgliederversammlung im Kinopolis in Hanau

Spannende Themen erwarten alle HDF-Mitglieder am Mittwoch, 27. Juni 2012,

ab 11 Uhr zur Jahresmitgliederversammlung im Kinopolis Hanau. Die Einladung

und Tagesordnung erhalten Sie nächste Woche per Post von uns. Seien Sie

dabei, wenn:

- Jan Runge, Geschäftsführer der UNIC, mit einer Keynote die Kernthemen

und aktuellen Herausforderungen präsentiert und im Anschluss in einem hochdotierten Panel

mit Vertretern vom BKM, FFA sowie Jan Runge und Dr. Thomas Negele zur EU-

Kinomitteilung, den Konsequenzen für die Kinoförderung in Deutschland und zu neuen

Verwertungsstrategien und zum Auswertungsfenster diskutiert wird.

- Dr. Gregory Theile, Geschäftsführer vom Kinopolis, einen Fachvortrag zum Thema E-

Ticketing hält und im Anschluss daran alle HDF-Mitglieder die Möglichkeit haben einen „Blick

hinter die Kulissen“ zu werfen und die technische Umsetzung zum E-Ticketing live erleben

können.

Diese und viele weitere Informationen erhalten alle HDF-Mitglieder exklusiv in Hanau. Wir freuen

uns auf Ihre Teilnahme!

+++ Antidiskrimminierung: Auskunftsanspruch des abgelehnten Bewerbers?

Der EuGH hat mit Urteil vom 19. April 2012 - C-415/10 (Rechtssache Galina

Meister) - grundsätzlich einen Auskunftsanspruch des abgelehnten

Bewerbers über den tatsächlich ausgewählten Konkurrenten abgelehnt. Er

stellt jedoch fest, dass im Einzelfall ein Schweigen des Arbeitgebers ein

Umstand sein kann, der das Vorliegen der vom Arbeitnehmer dargelegten

Diskriminierung vermuten lässt.

Leitsätze des Gerichts

1. Die Rechtsvorschriften der Union sehen für einen Arbeitnehmer, der schlüssig darlegt,

dass er die in einer Stellenausschreibung genannten Voraussetzungen erfüllt, und

dessen Bewerbung nicht berücksichtigt wurde, keinen Anspruch auf Auskunft darüber

vor, ob der Arbeitgeber am Ende des Einstellungsverfahrens einen anderen Bewerber

eingestellt hat.

2. Die Verweigerung jedes Zugangs zu Informationen kann jedoch ein Gesichtspunkt sein,

der im Rahmen des Nachweises von Tatsachen, die das Vorliegen einer Diskriminierung

vermuten lassen, heranzuziehen ist.

Entscheidungsgründe

Der EuGH hat sich den Schlussanträgen des Generalanwalts angeschlossen und einen

Auskunftsanspruch grundsätzlich verneint. Er stellt dennoch fest, dass die Verweigerung

jedes Zugangs zu Informationen einen Gesichtspunkt darstellen kann, der beim Nachweis

von Tatsachen, die das Vorliegen einer unmittelbaren oder mittelbaren Diskriminierung

vermuten lassen, heranzuziehen sei. Zu den Gesichtspunkten, die im vorliegenden Fall in

Betracht gezogen werden können, gehöre darüber hinaus auch die Tatsache, dass die

Beklagte nicht bestreite, dass die Qualifikation der Klägerin den Anforderungen in der

Stellenanzeige entspreche, sowie der Umstand, dass die Klägerin gleichwohl nach

Veröffentlichung der beiden Stellenausschreibungen nicht zu einem Vorstellungsgespräch

eingeladen worden sei. Es sei Sache des vorlegenden Gerichts, dies unter Berücksichtigung

aller Umstände des bei ihm anhängigen Rechtsstreits zu überprüfen.


Bewertung/Folgen der Entscheidung

Zu Recht stellt der EuGH fest, dass entsprechend dem deutschen Recht die Richtlinien keine

Auskunftsansprüche über den erfolgreichen Bewerber oder gar eine Indizwirkung kennen.

Die Weigerung, Bewerberdaten weiterzugeben, bietet keine Anhaltspunkte für eine

Diskriminierung. Die Voraussetzungen, wann und unter welchen Bedingungen solche

Darlegungspflichten bestehen, sind in der Entscheidung nicht in vollem Umfang klar

herausgearbeitet. Eine kurze Ausarbeitung zum Thema (download) soll helfen, Zweifel und

Unsicherheiten zu vermeiden.

Quelle: DER MITTELSTANDSVERBUND - ZGV

+++ Kinodigitalisierung in Baden-Württemberg schreitet weiter voran

Die Jury für das Sonderprogramm Kinodigitalisierung und für Innovationsdarlehen hat in der

ersten Sitzung des Jahres 2012 insgesamt 38 Kinos in Baden-Württemberg eine Förderung

zugesprochen. Von den insgesamt mehr als 750.000 Euro entfallen rund 500.000 Euro auf

das Sonderprogramm Kinodigitalisierung, in dessen Rahmen nun 27 Kinos in je einem Saal

die digitale Projektionstechnik einführen können. Unterstützt werden vorranging Kinos im

ländlichen Raum sowie Programmkinos. Bis ins Jahr 2014 wird insgesamt eine weitere

Million Euro für die Kinodigitalisierung bereitgestellt. Für Kino-Innovationsdarlehen wurden

von der Jury insgesamt rund 250.000 Euro bewilligt. Damit leistet die MFG Filmförderung

einen Beitrag zur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit der Kinos im Land. An die Antragsteller

beider Fördersparten werden hohe Qualitätsanforderungen gestellt. So muss ein Kino ein

hochwertiges Jahresprogramm mit einem hohen Anteil an deutschen und europäischen

Filmen nachweisen können. Nächsten Einreichtermine für Kinodigitalisierung: 01.09.2012

und Kino-Innovationsdarlehen: 15.01.2013 - Anträge und Informationen: www.mfg.de

Quelle: MFG Filmförderung Baden-Württemberg

+++ 7. Filmwirtschaftsgipfel am 14. Juni 2012 in Berlin

2012 steht der Filmstandort Deutschland mit aktuellen

Themen im Fokus des Filmwirtschaftsgipfels. Schnell-

Entschlossene können sich noch bis zum 25. Mai den

attraktiven Frühbucherrabatt sichern. Hier die Inhalte auf

einen Blick:

Prominent besetzte Diskussionsrunden versprechen eine informative Veranstaltung:

Die erste Panelrunde zum Filmstandort Deutschland – Politik, Ökonomie, Technologie

gestalten Günter Winands (Ministerialdirigent im BKM), Hans Radau (Partner Noerr LLP),

Sepp Reidinger (Geschäftsführer ARRI Film & TV Services), Mathias Esche

(Geschäftsführer Bavaria Film - tbc), Gero Worstbrock (Justitiar Constantin Film

AG/Geschäftsführer Rat Pack Filmproduktion).

Zum Thema Film- und Fernsehstandort Deutschland: Wie viel sind kreative Leistungen

noch wert? diskutieren Joe Bausch (Autor, Arzt, Schauspieler), Bruno Kramm (Beauftragter

für Urheberrecht der Piratenpartei), Claudia Roth (MdB, Parteivorsitzende Bündnis 90/Die

Grünen - tbc), Irina Wanka (Schauspielerin und Synchronsprecherin), Max Wiedemann

(Geschäftsführer Wiedemann & Berg).

Und zum Abschluss diskutieren zu Gratismentalität versus tradierte Verwertung: Option

für neue Geschäftsmodelle? Claus Grewenig (Geschäftsführer VPRT), Johannes

Klingsporn (GF Verband der Filmverleiher), Phillip Mißfelder (MdB, Vorsitzender der JU

Deutschland), Dr. Thomas Negele (Vorstand HDF Kino e.V.), Hubertus Heil (MdB, stellv.

Fraktionsvorsitzender SPD - tbc) und Helge Sasse (Vorstandsvorsitzender Senator

Entertainment AG). Alle Informationen zu den Referenten und die Anmelde-Unterlagen

finden Sie auf der Internetseite www.filmwirtschaftsgipfel.de.

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