Gemeinde-Info - Gemeinde Visperterminen

heidadorf.ch

Gemeinde-Info - Gemeinde Visperterminen

Gemeinde-Info

Dezember 2009

Gemeinde Visperterminen, CH-3932 Visperterminen

Tel. +41(0)27 946 20 76, Fax +41(0)27 946 54 01, gemeinde@visperterminen.ch, www.heidadorf.ch


Gesellschaftssolidariät zu garantieren und zu festigen. Er

soll aber auch Ansporn sein, sich in der Zukunft um die

Freiwilligenarbeit im Dorfe zu kümmern. Ohne den Einsatz

vieler Personen bei den verschiedenen Aktivitäten

in der Gemeinde würde das gesellschaftliche Leben

nicht mehr existieren. Schenken wir der Freiwilligenarbeit

mehr Beachtung, damit es inskünftig einfacher sein

wird, Personen für die Ämter in der Politik als auch in

der Gesellschaft zu finden.

Liebe Terbinerinnen

Liebe Terbiner

Mit grosser Freude konnte die Gemeinde Visperterminen

zusammen mit der Gemeinde Thalwil und dem

Projekt «schappo» des Kantons Basel-Stadt am 26. November

2009 in Olten den zum zweiten Mal verliehenen

Preis «Freiwilligen-Gemeinde»/«Freiwilligen-Stadt» entgegennehmen.

Diese Anerkennung soll das Engagement aller Terbinerinnen

und Terbiner würdigen und der Dank für die

Freiwilligenarbeit zum Ausdruck bringen. Freiwilligenarbeit

wird hier im Heidadorf Visperterminen auf der

ganzen Ebene erledigt. Die Auflistung sämtlicher gemeinnütziger

Leistungen könnte stundenlang dauern

und würde wohl den Rahmen dieses Infoblattes bei

weitem sprengen.

Anerkennung alleine reicht aber heute leider nicht

mehr. Viel mehr muss diese Arbeit ins Rampenlicht der

heutigen modernen Gesellschaft gesetzt werden, um

mehr Beachtung und Aufmerksamkeit zu bekommen.

Es gilt, die freiwillige Arbeit, die ein recht unbeachtetes

Dasein fristet, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

zu stellen. Den Freiwilligen soll nicht mit einmaligen

rauschenden Festen Dank und Anerkennung zuteil

werden, sondern mit stetigen Zeichen der Wertschätzung.

Genügen aber inskünftig diese Selbstverständlichkeit,

diese Anerkennung, diese Aufmerksamkeit und diese

Wertschätzung solcher Freiwilligenarbeit noch? Oder

müssen in der Zukunft andere Anreize geschaffen werden

um diese garantieren zu können? Ist die finanzielle

Entgeltung die Lösung? Wohl eher kaum! Es gelte, gerade

in der Freiwilligenarbeit auch andere Motivationen

als Geld zu suchen und zu finden.

Dieser verliehene Preis soll aber auch eine Motivation

sein, die Freiwilligenarbeit weiterzuführen und in der

Gemeinde weiterzuentwickeln mit dem Ziel, den gesellschaftlichen

Zusammenhalt und die Generationen- und

Freiwilliges Engagement passiert nicht einfach, sondern

es muss vielfach aktiv gefördert werden, damit

Wohn- und Lebensqualität garantiert werden können.

Wir Terbinerinnen und Terbiner sind verantwortlich für

die Entwicklung unserer Gemeinde, damit wir uns und

unseren Kindeskindern einen Lebensmittelpunkt garantieren

können.

Freiwilligenarbeit braucht sehr viel Engagement und

Zeit. Es bringt aber auch Anerkennung und Bereicherung

für das persönliche Leben mit sich. Deshalb danke

ich allen, die in irgendeiner Art und Weise einen Beitrag

zum Wohle des Heidadorfes Visperterminen leisten.

Gönnen wir uns doch in der Zukunft ein bisschen mehr

Zeit für uns und für unsere Mitmenschen und sind wir

doch auch bereit und willens etwas Freiwilliges zu tun,

um unser Dorf weiterhin lebendig zu gestalten.

Danken will ich auch allen Terbinerinnen und Terbinern

für das der Gemeindebehörde und der Gemeindeverwaltung

im Jahre 2009 entgegengebrachte Vertrauen und

die Unterstützung.

Ich wünsche allen von Herzen noch ein besinnliches

und schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch

ins neue Jahr 2010.

Christoph Zimmermann

Gemeindepräsident

Neuer Einheimischausweis

Der Kanton hat den bewährten roten Einheimischen-Ausweis

zum Bezug von vergünstigten Tarifen per Ende April

2009 abgeschafft. Auf Initiative des Verbandes der Walliser

Gemeinden und der Vereinigung der Walliser Bergbahnen

ermöglichen nun die Oberwalliser Bergahnen und

die MGBahnen der einheimischen Bevölkerung weiterhin

Tagesbillette und Abonnemente zum Einheimischen-Tarif

zu beziehen.

Um Tageskarten, Skibillette und Abonnemente in der Region

vergünstigt zu kaufen, kann auf der Gemeindekanzlei

ein neuer, blauer Ausweis zum Preis von Fr. 10.-- bezogen

werden. Benötigt wird ein aktuelles Passfoto.

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Fusionsprojekt

Im Herbst 2008 haben sich die Einwohner- und Burgergemeinden

von Visp, Visperterminen, Baltschieder, Bürchen,

Ausserberg und Eggerberg zur Prüfung einer allfälligen Fusion

ihrer Gemeinden entschieden. Als Entscheidungsgrundlage

diente eine Machbarkeitsstudie zur Fusion.

In Absprache mit dem Kanton Wallis wurde das Mandat zur

Erarbeitung des Grundlagenberichtes und der Projektleitung

öffentlich ausgeschrieben und im September 2009 an die

Beratung, Planung und Treuhand AG in Visp vergeben. Die

Projektleitung obliegt Herrn Pascal Indermitte.

Organisation

Die Aufsichtsfunktion liegt bei den Gemeinde- und Burgerräten

der sechs Gemeinden. Die Projektsteuerung „Fusion

Einwohnergemeinden“ wird von den sechs Gemeindepräsidenten

wahrgenommen, die Projektsteuerung „Fusion Burgergemeinden“

von den Burgerpräsidenten. Den beiden

Steuerungsgruppen gehört jeweils auch der Projektleiter an.

Ablauf & Termine

Die Fusionsplanung sieht fünf Phasen vor. Die Planungsphase

ist bereits abgeschlossen. Im November 2009 wurde

die Berichtsphase gestartet. Die Berichtsphase wird voraussichtlich

Mitte 2010 mit Vorliegen des definitiven Grundlagenberichtes

abgeschlossen sein. Die dritte Phase beinhaltet

die Verhandlungen zwischen den Gemeinden und mit dem

Kanton und wird sich über das zweite Halbjahr 2010 erstrecken.

Wir gehen davon aus, dass bereits in einem Jahr, also

im Spätherbst 2010, detailliert über das Fusionsprojekt informiert

werden kann.

Fusionsphasen

Termin

1. Phase Planung 2007-09

2. Phase Bericht 2010

3. Phase Verhandlungen 2010

4. Phase Information und Abstimmung 2010-11

5. Phase Umsetzung 2011-12

Kick-off Sitzung

Am 26. November 2009 fand die Kick-off Sitzung statt. Mit

dieser Sitzung wurde der Start der Berichtsphase eingeläutet.

Die rund 60 Gemeinde- und Burgerräte der Gemeinden Visp,

Visperterminen, Baltschieder, Bürchen, Ausserberg und Eggerberg

haben an dieser Startsitzung das Fusionsprojekt ihrer

Einwohner- und Burgergemeinden lanciert. In Workshops

wurden die wesentlichen Fragestellungen zur Fusion erarbeitet

und diskutiert.

Mit der Grossfusion Visp würde eine Gemeinde mit rund

11‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie einer Gesamtfläche

von rund 127 km2 entstehen.

Information

Die Gemeinden sind bemüht, offen und objektiv über den

Stand der Arbeiten zu informieren. Die Bevölkerung wird an

den Ur- und Burgerversammlungen und im Informationsblatt

der Gemeinde auf dem Laufenden gehalten.

Wichtige Informationen zum Projekt werden auch in den

Oberwalliser Medien und auf der Internetseite der Gemeinde

publiziert.

Den Gemeinden ist es ein grosses Anliegen, den Stimmbürgerinnen

und -bürgern alle Informationen zum Fusionsprojekt

offen zu legen und nicht nur die Chancen, sondern auch

die Risiken einer möglichen Fusion aufzuzeigen. Alle sollen

eine möglichst objektive Entscheidungsgrundlage für den Urnengang

erhalten.

Auflösung Region Visp/Westlich Raron

Im Januar 2008 ist das neue Bundesgesetz über die Regionalpolitik

und im Jahre 2009 das neue Gesetz über die Kantonale

Regionalpolitik im Wallis in Kraft getreten. Aufgrund

dieser Gesetze wurde die neue Region Oberwallis ins Leben

gerufen. Diese Region übernimmt nun sämtliche Aufgaben,

die die einzelnen im Oberwallis bestehenden Regionen bis

heute ausgeführt haben.

Aus diesem Grunde hat die Regionalratssitzung der Region

Visp/Westlich Raron am 18. Juni 2009 beschlossen, die Region

Visp/Westlich Raron aufzulösen. Über die Auflösung der

Region hat gemäss Statut die Urversammlung der Gemeinde

zu befinden.

Die Ur- und Burgerversammlung von Visperterminen hat am

27. November 2009 beschlossen, diese im Jahre 1975 gegründete

Region Visp/Westlich Raron aufzulösen.

Das noch bestehende Vermögen von ca. CHF 350'000.00

wird aufgrund der aktuellen Einwohnerzahl auf die Gemeinden

aufgeteilt.

Die Auflösung unterliegt hierauf noch der Genehmigung

durch den Staatsrat.

Ressort Vizepräsidentin / Schule / Soziales

Ferienpass Bezirk Visp 12. bis 25. Juli 2010

Auch im kommenden Sommer wird in unserer Region wiederum

der Ferienpass angeboten. Nachdem die Pro Juventute

des Bezirks Visp sich Ende Oktober 2009 aufgelöst hat, wurde

am 02. September 2009 der Verein Ferienpass gegründet.

Somit kommen nach wie vor alle im Bezirk wohnhaften

Kinder im Alter von 5 bis 16 Jahren in den Genuss des Angebots

des Ferienpasses. Unsere Gemeinde beteiligt sich mit

Fr. 20.00 pro teilnehmendes Kind.

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Weihnachtsbaum Herrenviertelplatz

Die Kinder des Kindergartens haben mit viel Ausdauer und

Freude gemalt, geklebt, „gstipft“, gesteckt, gestanzt, gefaltet,

gelocht, geschnitten, gebacken... so dass unser Weihnachtsbaum

nun prachtvoll und sehr schön auf dem Herrenviertelplatz

steht. Den Kindern und den Lehrpersonen ein herzliches

Dankeschön.

• Schutzzonen bestehen aus zwei Teilen:

1) Schutzzonenplan: Festsetzung der Ausdehnung in

kartographischer Form.

2) Schutzzonenvorschriften: Umschreibung der

Nutzungsbestimmungen im Plangebiet.

Unterteilung Quellschutzzonen

• Fassungsbereich (Zone S1): Sie soll verhindern, dass

die Fassungsanlage beschädigt oder deren unmittelbare

Umgebung verschmutzt wird.

- Muss eingezäunt werden.

- Bauverbot, Viehweideverbot, Güllenaustrageverbot.

- Ausbringen von Dünger sowie Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

ist verboten.

• Engere Schutzzone (Zone S2): Sie soll verhindern, dass

krank machende Keime innerhalb einer Fliessstrecke

von weniger als 10 Tagen ins Trinkwassernetz gelangen.

- Hier ist alles verboten, was das Trinkwasser verschmutzen

könnte.

- Bauverbot, Güllenaustrageverbot.

- Zulassung der Viehbeweidung.

• Weitere Schutzzone (Zone S3): Sie soll sicherstellen,

dass bei drohenden Gefahren, z.B. bei Unfällen mit

wassergefährdenden Stoffen, genug Zeit und Raum für

die erforderlichen Massnahmen zur Verfügung steht.

- Die Distanz der äusseren Grenze von S3 zu S2 muss

mindestens so gross sein wie die Distanz von S1 zu S2.

- Zulassung von Bauten unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

- Zulassung von Güllenaustragung, sofern die Qualität

der unter- und oberirdischen Gewässer nicht beeinträchtigt

wird.

Konfliktbereiche

Ressort Bau

Quellschutzzonen / Quellschutzzonenbericht der Gemeinde

Visperterminen

Bundesgesetz vom 24.01.1991: Ausscheidung von Schutzzonen

für die im öffentlichen Interesse liegenden Trinkwasserfassungen

Bereits 1994 wurden die Grundwasserschutzzonen in Visperterminen

ausgeschieden. Die neuen und bestehenden

Schutzzonen wurden nach den neuen gültigen kantonalen

und Bundesrichtlinien erarbeitet bzw. überarbeitet. Dieser

Quellschutzzonenbericht wurde von der Gemeinde während

30 Tagen öffentlich aufgelegt. Ausscheidung von Quellschutzzonen,

worum geht es?

Zielsetzung Quellschutzzonen

• Schutz des genutzten bzw. nutzbaren Grund- und

Quellwassers gewährleisten.

• Bei Standorten mit standortsnahem Weinbau (Quelle

Stundhaus). Die Quelle Stundhaus wurde aus dem

aktuellen Bericht herausgenommen. Weitere Abklärungen

sind notwendig.

• Skipisten (Quellen Stafel).

• Beschneiungsanlage (Quellen Stafel).

• Viehbeweidung mit Güllenaustragung (Quelle Hohbiel).

• Sickergruben (Div. Quellen).

Quellschutzzonenbericht

✓ Aufnahme der ganzen Daten aller öffentlichen Quellen

mit Nutzungsvorschriften etc. und Verfassung des

Berichtes durch die Firma Burchard GmbH, in

Zusammenarbeit mit unserem Brunnenmeister und

der Gemeinde.

✓ Vormeinung Staat.

✓ Öffentliche Auflage vom Quellschutzzonenbericht,

Einsprachefrist 30 Tage.

• 1 Einsprache zu behandeln.

• Homologation des Berichtes durch den Staat.

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Baustatistik 2009

Bewilligt Bewilligt Abgelehnt Abgelehnt Bearbeitung Bearbeitung

Gemeinde Kanton KBK Gemeinde KBK Gemeinde Kanton KBK

8 Neubau Einfamilienhäuser 7 1

1 Um -& Ausbau von Gebäuden

in der Weiler- & Maiensässzone 1

1 Um- & Ausbau von Gebäuden

ausserhalb der Bauzonen 1

3 Um -& Ausbau von Gebäuden

in der Dorfzone 2 1

1 Um- & Ausbau Ökonomiegebäude

zu Wohnhäusern Dorfzone 1

1 Anbauten an Alphütten

Weiler & Maiensässzone 1

1 Anbauten an Wohnhäuser Dorfzone 1

1 Anbauten an Gebäude Rebzone 1

1 Bauten & Unterstände Wohnzone 1

2 Sanierungen Gebäudehüllen

Wohnhäuser 1 1

8 Fassadenabänderungsgesuche 7 1

5 Auswechseln Fenster 5

1 Erstellen von Gartensitzplätzen &

Pergola 1

2 Bau von Garagen 2

1 Montage von Sonnenstoren/

Sonnensegel 1

1 Montage von Parabolantennen 1

5 Montage von Sonnenkollektoren 5

1 Sanierung Heizungsanlagen &

Kamine 1

1 Erstellen Garten- / Rebhaus 1

1 Erstellen Bienenhaus 1

4 Neubedachungen von Ökonomiegebäuden

mit (Well)eternit 4

2 Sanierung von Ökonomiegebäuden 2

3 Anbringen von Reklamen 3

1 Installation von Windmessanlagen 1

1 Abbau Gesteinsmaterial 1

Abweichungen entstehen, wenn mehrere Begehren im gleichen Baugesuch eingegeben wurden.

- Bis zum 30. November sind 55 Baugesuche eingereicht worden.

- Die Baukommission sowie die Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, Vormeinungen zu Projekten abzugeben. Wer nicht

sicher ist, ob ein Bauprojekt realisiert werden kann, kann dieses unverbindlich für eine Vormeinung bei der Gemeindekanzlei

abgeben.

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Ressort Volkswirtschaft/Anlagen

Herzliche Gratulation zur „Freiwilligen-Gemeinde 2009“!

Anfang dieses Jahres kam ein Schreiben vom Schweizerischen

Gemeindeverband, dass man sich am Wettbewerb

„Freiwilligen-Gemeinde“ / „Freiwilligen-Stadt“ bewerben

könne. Als der Gemeinderat von diesem Wettbewerb Kenntnis

nahm, kam sofort der Gedanke auf, sich zu bewerben.

Unser Dorf lebt von Freiwilligenarbeit. Sei es für die Gemeinde

und die Kirche, im Gewerbe, in der Politik und in der

Landwirtschaft, bei der Unterstützung der Giw AG und des

Tourismus. Ebenfalls beim Pflegen und Leben von Traditionen,

beim Pflegen des Vereins- und Dorflebens oder beim

engagierten Mitmachen bei Projekten. Vieles läuft „automatisch“

und wird dadurch schon fast zur Selbstverständlichkeit.

Darum wäre es eine grosse Anerkennung und Wertschätzung

den Freiwilligen unseres Dorfes gegenüber, wenn

wir diesen Preis gewinnen könnten.

Anhand der Wettbewerbsbedingungen habe ich dann ein

Dossier zusammengestellt. Unter anderem habe ich einige

Beispiele, an denen sich Freiwillige engagieren, aufgelistet.

Nachfolgend ein paar Beispiele:

Pensionierte arbeiten bei der Giw AG

Altarbauen an Fronleichnam und Segensonntag

Unterhalt der Wanderwege

Wii-Grill-Fäscht

Kulinarische Schneeschuhwanderung

Versehen - Vergehen

Als dann im Sommer die Meldung kam, wir seien aus 30 Bewerbern

zu den drei Preisträgern ernannt worden, habe ich

mich für die Bevölkerung und unser Dorf sehr gefreut. Die

ganze Freiwilligenarbeit, welche bei uns im Dorf getan wird,

wurde sogar schweizweit anerkannt und belohnt.

Das Preisgeld von Fr. 5000.-- werden wir im nächsten Jahr

2010 einsetzen. Es wird ganz sicher den Freiwilligen zugute

kommen. Ihr werdet dann zu gegebener Zeit darüber informiert.

Ich möchte all denen danken, die sich tagtäglich für unser

Dorf freiwillig und ohne Stundenlohn engagieren. Dank Eurem

unermüdlichen Einsatz und Engagement ist unser Dorf

das, was es ist. Ein Bergdorf, das lebendig ist und auf das

man stolz sein kann.

Diesen Anerkennungspreis habt Ihr verdient!

Um- & Ausbau der Alters- & Pflegewohnung

Gründung Stiftung Altershilfe Hengert

Die Stiftung konnte am Mittwoch, den 28. Oktober 2009 gegründet

werden. Fritz Anthamatten, Advokat und Notar aus

Brig, verlas in der Burgerstuba die Stiftungsurkunde.

Stifter sind die Gemeinde Visperterminen und der Verein Altershilfe

zu gleichen Teilen.

Der erste Stiftungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

- Paul Briggeler, Präsident

- Flavia Zimmermann-Stoffel, Vizepräsidentin,

als Vertreterin der Gemeinde

- Cornelia Burgener-Mooser, als Vertreterin

des Vereins Altershilfe

- Gottsponer Renzo, Sekretär,

als Vertreter der Krankenkasse Visperterminen

- Stoffel Pascal, Kassier, als Vertreter der Raiffeisenbank

Ständige Mitglieder des Stiftungsrates sind die Gemeinde

Visperterminen und der Verein Altershilfe.

Was läuft zurzeit?

Finanzen

Finanzplan

Das Büro Zenhäusern Treuhand AG in Visp arbeitet an den

Finanzplänen sowohl für die Stiftung wie auch für den Verein

Altershilfe. Diese Arbeiten sind praktisch abgeschlossen.

Finanzkommission

Die Finanzkommission, die sich mit Beschaffung der nötigen

Gelder befassen wird, setzt sich wie folgt zusammen:

- Bernardo Heinzmann, Präsident

- Esther Zimmermann

- Oswald Gottsponer

- Norbert Stoffel

- Rainer Studer d. Fidelis

Architektur-Wettbewerb

Die Unterlagen werden von Anton Ruppen, Präsident der

Kantonalen Baukommission ausgearbeitet. Die Wettbewerbsjury,

unter der Leitung von Anton Ruppen setzt sich

wie folgt zusammen:

- Anton Ruppen, Präsident

- 3 Architekten, die vom Präsidenten der Kommission

angefragt werden

- 2 Mitglieder der Gemeindeverwaltung

- 1 Mitglied Verein Altershilfe

Zudem werden noch weitere Experten wie z. B. die Leiterin

der Pflegewohnung oder Mitglieder des Stiftungsrates bei der

Wahl der richtigen Ausführungsvariante beratend mitwirken

können.

Die Projekte werden im ersten Halbjahr 2010 der Bevölkerung

und Mitstiftern vorgestellt.

Erwerb und Überschreibungen der Grundgüter

Eine „schier unglaublich aufwendige Angelegenheit“. Für einen

kleinen Spycher wurden über 100 Unterschriften von

Personen benötigt, die in der ganzen Schweiz, ja sogar auf

der halben Welt verteilt leben.

Iwan Heinzmann, Fredy Zimmermann und Fernando Holzer

arbeiten eng mit Daniel Bellwald Advokat und Notar aus Visp

zusammen. Die Eigentümer der Parzellen und Gebäude werden

in den nächsten Wochen zu einer Informationsveranstaltung

eingeladen.

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Ernennung weiterer Kommissionen

Marketingkommission

Diese Kommission besteht aus Natascha Zimmermann und

Stephanie Ricci. Sie haben zwei Kernaufgaben. Einerseits

erarbeiten sie zusammen mit der Finanzkommission Strategien,

wie das Geld beschafft werden kann und andererseits

koordinieren sie die Informationen, welche an die Bevölkerung

und Mitstifter gehen. Zu diesem Zweck hat uns die Gemeindeverwaltung

auf der Homepage bereits Platz zur Verfügung

gestellt. Denkbar ist auch, dass noch andere Kanäle

der Informationsstreuung entwickelt werden.

Betriebskommission

Marietta Stoffel und Roseline Kohlbrenner übernehmen diese

Kommission. Sie koordinieren die Aufgaben, welche während

der Bauphase auf das Personal zukommen werden.

Nach der Realisation des Neubaus werden die Bewohner

für rund 10 Monate im neuen Trakt wohnen. Dies bedingt

eine präzise Planung des Umzugs in Bezug auf Pflege und

Küche. Vor der Inbetriebnahme sämtlicher Betten müssen

die Personalressourcen angepasst werden. Zudem müssen

neue Dienst- und Ablaufpläne erstellt werden.

Projektkoordination

Die Projektkoordination wird von Rainer Studer d. Herbert

und Trix Zimmermann wahrgenommen. Die Hauptaufgabe

wird sein, periodische Sitzungen einzuberufen. Die Sitzungen

mit dem Stiftungsrat und den Kommissionspräsidenten dient

einerseits der Standortbestimmungen und andererseits werden

wichtige Entscheide gemeinsam getroffen. Zudem beraten

sie die Stiftung sowie die Kommissionen bei Fragen

betreffend der Umsetzung.

Beschaffung des Stiftungskapitals

Wie bereits erwähnt, wird die Finanzkommission für die Beschaffung

der Finanzen beauftragt. Wir brauchen, um das

Projekt realisieren zu können, viel Geld. Der Finanzplan, welcher

in einigen Tagen definitiv sein wird und die Ergebnisse

aus dem Wettbewerb geben Auskunft über die Höhe des zu

beschaffenden Kapitals.

Das Projekt ist ehrgeizig und wir sind auf die Mithilfe der Bevölkerung

angewiesen. Uns ist es wichtig, dass wir mit guten

Finanzen im Jahr 2013 starten können.

Verdankung der Projektgruppe

Die Projektgruppe, welche nun von der Stiftung Altershilfe

Hengert abgelöst wird, konnte bis heute Vieles für die Alterspolitik

in Visperterminen bewegen. Unter der Leitung

von Rainer Studer d. Herbert und mit Hilfe der Projektmitglieder

Trix Zimmermann, Paul Briggeler, Iwan Heinzmann,

Fernando Holzer und Fredy Zimmermann konnten wertvolle

und umfangreiche Basisarbeiten erschaffen werden. Manche

Steine mussten dabei aus dem Weg geräumt werden

und manche Schwierigkeiten, welche als unlösbar schienen,

konnten bewältigt werden. Die Gemeinde und die Stiftung

Altershilfe danken ihnen für ihren selbstlosen und unermüdlichen

Einsatz zum Wohle der älteren Bevölkerung unseres

Dorfes.

Alle ehemaligen Mitglieder der Projektgruppe werden auch

in Zukunft in den verschiedenen Kommissionen mitarbeiten.

Wir wünschen der Bevölkerung gesegnete und erholsame

Festtage.

Stiftung Altershilfe Hengert

Aufgaben der verschiedenen Institutionen

In Zukunft haben wir drei Institutionen, welche sich für das

Wohlsein unserer Bewohner einsetzen.

a) Gemeinde Visperterminen

Die Alterspolitik ist Sache der Gemeinde. Um die Ziele realisieren

zu können, arbeitet die Gemeinde intensiv mit der

Stiftung Altershilfe Hengert und dem Verein Altershilfe zusammen.

Unsere Gemeindevizepräsidentin ist sowohl Vizepräsidentin

des Stiftungsrates als auch Vorstandsmitglied

des Vereins Altershilfe.

b) Stiftung Altershilfe Hengert

Die Stiftung ist für das Um- und Ausbauprojekt verantwortlich.

Die Stiftung wird den Bau realisieren und finanzieren.

Die Stiftung wird aus Stiftern und Mitstiftern bestehen. Nach

der Beendigung des Um- und Ausbauprojektes werden die

Immobilen dem Verein Altershilfe vermietet. Die Stiftung wird

mit den Mieteinnahmen allfällige Schuldzinsen und Amortisationen

begleichen.

c) Verein Altershilfe

Für den Verein wird sich nicht viel ändern, ausser dass die

Bettenzahl verdoppelt wird. Der Verein Altershilfe stellt den

betreuerischen und pflegerischen Betrieb sicher. Der Verein

wird nach dem Neubezug der Stiftung die Monatsmiete bezahlen.

Das Vereinsleben wird wie bis anhin wahrgenommen.

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Informationen von

Liebe Tärbiner

Nicht nur die Sommersaison 2009 ist vorüber, nein, auch

das Geschäftsjahr neigt sich dem Ende. Zeit, einen kurzen

Rückblick zu halten…

Gruppenangebote

Wie wichtig Gruppen für Heidadorf Visperterminen sind, belegen

die Zahlen von diesem Jahr! Wir haben für jede der 43

Gruppen (798 Personen) ein eigenes Programm nach deren

Wünschen zusammengestellt! Dies ist mit einem riesigen

administrativen und organisatorischen Aufwand verbunden.

Bei Einnahmen von rund CHF 67'500.00 konnten wir einen

Gewinn (Kommissionen) von ca. CHF 8'900.00 erwirtschaften.

Profitiert von diesen Gruppen haben viele Leistungsträger

(gerundete Beträge): Wanderleiter (CHF 8'900.00), Hotels

& Restaurants (CHF 27'400.00), Weinkellereien (CHF

8'300.00), Postauto (Extrafahrten, CHF 2'000.00), Dorfführungen

(CHF 1'150.00), Kultur-Park (CHF 1'600.00),

Wohnmuseum (CHF 950.00) etc. Dazu kommen noch die

Einnahmen aus den Getränken und den Einkäufen (Konsum,

Sennerei, Weinkellereien, Handarbeitsstube, Tourismusbüro

etc.). Die Wertschöpfung ist also recht gross, und die Werbewirksamkeit

ebenfalls! Denn zufriedene Besucher / Gäste

kommen wieder und vor allem: sie erzählen es weiter.

aus dem Dorf und der näheren Region, die Belegungspläne

der beiden Gruppenunterkünfte und die Heidadorf-Partner

aufgeschaltet. Zur Statistik: Wir hatten auf unserer Homepage

bis Ende November 117'342 Besucher! Waren es 2008

im Durchschnitt rund 8'430 Besucher pro Monat, so konnten

wir in diesem Jahr durchschnittlich rund 10'670 Besucher

pro Monat registrieren. Diese Besucherzahlen sind höchst

erfreulich und für einen relativ kleinen Tourismusort sehr

hoch!

Fewo-Vermietungsagentur

Seit letztem Herbst läuft unsere Vermietungsagentur. Momentan

verwalten wir zwei Ferienwohnungen, d.h. wir kümmern

uns um die Vermietung (Verträge), die Verwaltung

(Schlüsselhalter), das Putzen und die Betreuung der Gäste.

Zudem machen wir für zwei weitere Ferienwohnungen die

Reservation / Vermietung (die Verwaltung, das Putzen und

die Betreuung der Gäste macht weiterhin der Vermieter / Eigentümer).

Dies hat den Vorteil, dass wir bei Buchungsanfragen

die Bestätigung sofort machen und die Buchung vornehmen

können. Der Vermieter ist also nicht mehr verpflichtet,

täglich seinen PC nach Anfragen zu überprüfen, denn diese

Aufgabe übernehmen wir für ihn.

Gesucht Ferienwohnungen

Haben auch Sie eine Wohnung, die freisteht, Ihnen aber der

Aufwand für die Vermietung zu gross ist, so würden wir uns

sehr freuen, auch Ihre Wohnung in die Vermietungsagentur

aufnehmen zu dürfen! Wir nehmen Ihnen die ganze Arbeit

ab: Verwaltung, Vermietung, Schlüsselübergabe, Betreuung

der Gäste, Putzen etc. Gerne beraten wir Sie über die verschiedenen

Möglichkeiten.

Fotowoche

Vom 11. – 17. und 18. – 24. Oktober 2009 fanden die ersten

beiden Fotowochen im Heidadorf statt. Rückblickend kann

gesagt werden, dass diese ein grosser Erfolg waren und geplant

ist, diese auch im nächsten Jahr durchzuführen. Die

Teilnehmer waren mit der Organisation und der Durchführung

sehr zufrieden und haben während dieser Woche viele

schöne Fotos „geschossen“. Wir freuen uns sehr, dass die

Fotografen uns ihre Bilder kostenlos und zur freien Verfügung

überlassen haben!

Heidadorf-Geschenkideen

Heidadorf Visperterminen verfügt über schöne Artikel, die

sich auch als Geschenke bestens eignen: Polo-Shirts mit

Heidadorf-Logo in diversen Grössen für CHF 35.00, Cap mit

Heidadorf-Logo für CHF 15.00, Chirlihändstees mit Heidadorf-Etikette

für CHF 50.00, diverse Bücher (u.a. „Schwiizer

Chuchi“ oder „Amitié gourmande“), Bildbände oder DVDs.

Oder wie wär’s mit einem Saison-Abo für die Chinderwält?

Gerne stellen wir auch Gutscheine aus, z.B. für die Vollmond-

Events oder den Rivella Family Contest etc.

www.heidadorf.ch

Unsere Homepage wird ständig „weiterentwickelt“! Neu sind

die Öffnungszeiten der Geschäfte, die uns bekannten Sagen

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Giw AG News – November 09

Rekordsommer

Die Giw AG kann wiederum auf eine äusserst erfolgreiche

Sommersaison zurückblicken. Die Einnahmen aus dem Personenverkehr

konnten im Vergleich zum Spitzenergebnis

vom letzten Jahr nochmals um rund 10% gesteigert werden.

Auch die Zahlen des Bergrestaurants können sich sehen lassen.

Für das gesamte Jahr kann ein stattlicher Gewinn ausgewiesen

werden. Bertha Heinzmann und ihr Team haben

wiederum ganze Arbeit geleistet.

Stand der Arbeiten Skilift Rothorn

Aufgrund der Panne im vergangenen März wurde der Skilift

Rothorn im Sommer repariert und revidiert: Folgende Arbeiten

wurden ausgeführt:

• Ersetzen des Umlaufrades

• Revision der Aufhängevorrichtung

• Verstärkung des Mastens

• Ersetzen des Seiles

• Revision des Getriebes

• Installation eines Überwachungssystems der

Umlenkräder

• Kontrollieren und Ersetzen der Lager aller

Umlenkräder

• Revision der Überwachung der Rollenbatterien

• Revision der Gehänge

Die Verhandlungen mit der Versicherung sind noch nicht abgeschlossen.

Es kann noch nicht genau gesagt werden, wie

hoch der finanzielle Aufwand für die Giw AG sein wird.

Neue Regelung Einheimischentarife

Die Oberwalliser Bergbahnen haben am 22. Oktober 2009

eine einheitliche Handhabung bei der Gewährung des Einheimischentarifes

beschlossen. Alle Oberwalliser Bergbahnen

akzeptieren ab diesem Winter den Einheimischentarif

nur noch unter Vorweisen der neu eingeführten blauen

Karte oder einer Wohnsitzbestätigung des entsprechenden

Ortes. Die Giw AG wird diese Bestimmung ab diesem Winter

in Solidarität mit allen anderen Bahnen durchsetzen.

Wichtig! Vorbestellung der Saison- und Jahresabonnemente

Um längere Wartezeiten an der Kasse in der Weihnachtswoche

zu verhindern, bitten wir alle Gäste, denen das Saisonund

Jahresabonnement zwischen dem 20. und 30. Dezember

ausläuft, vorzubestellen. Das Anmeldeformular kann auf

dem Internet www.heidadorf heruntergeladen werden. Es ist

auch möglich, die Abonnemente telefonisch vorzubestellen

unter 079 759 46 51.

Generalversammlung 2010

Die GV der Giw AG findet am Freitag, 22. Januar 2010 um

20.00 h im Pfarreisaal statt.

Die Generalversammlung des Bähnliklubs findet am 22. Januar

2010 um 19.30 Uhr im Pfarreisaal statt.

Betriebszeiten Winter 09-10

Die Giw AG hat die Betriebszeiten für die kommende Wintersaison

wie folgt festgelegt:

19.12.2009 – 21.03.2010

27.03.2010 – 07.04.2010

Wichtig für Ferienwohnungsbesitzer und Hotels: Wir schliessen

den Betrieb ab dem 22. März bis zum 27. März 2009.

In der Karwoche und über Ostern herrscht durchgehender

Betrieb.

Gemeinde gratuliert

Viktorina Heinzmann wurde 95

Kooperation Grächen Visperterminen: Jahres- und Saisonabonnemente

auch in Grächen gültig

Die Inhaber von Saison- und Jahreskarten der Bergbahnen

Visperterminen können ab diesem Winter kostenlos an drei

Tagen die Anlagen in Grächen benutzen.

Ungekehrt können Inhaber von Saison- und Jahreskarten

der Bergbahnen Grächen kostenlos an drei Tagen die Anlagen

in Visperterminen benutzen.

Neuer Lehrling

Premiere bei der Giw AG! Die Giw AG hat seit dem 1. Oktober

2009 einen Lehrling. Mario Studer absolviert die 4-jährige

Lehre zum Seilbahner. Diese Ausbildung wurde 2006 vom

Verband Seilbahnen Schweiz ins Leben gerufen. Die Ausbildung

erfolgt in Kooperation mit den Bergbahnen Grächen.

Visperterminen. Am 25. November 2009 feierte Viktorina

Heinzmann ihren 95. Geburtstag. Mit einem kleinen Präsent

und verbunden mit den besten Glückwünschen zum Geburtstag

besuchten Mitglieder des Gemeinderats die Jubilarin.

Sie wünschten Ihr im Namen der Gemeinde weiterhin

alles Liebe und Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Gemeinde Visperterminen, CH-3932 Visperterminen

Tel. +41(0)27 946 20 76, www.heidadorf.ch

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Tärbiner Kultur

In Niederhäusern auf Spurensuche

Wenn sie reden könnten, dann hätten uns alte Häuser bestimmt

allerhand zu erzählen. Ähnlich wie jeder Mensch

hat auch jedes Haus seine eigene Lebensgeschichte. Das

Baujahr ist gleichsam das Geburtsjahr des Hauses. So ein

Wohnhaus – erbaut vor 100 und mehr Jahren - hat bestimmt

allerhand erlebt. Generationen haben darin gelebt,

kamen darin auf die Welt, sind darin gestorben, haben

ihre Spuren hinterlassen. Um solchen Spuren nachzugehen

begeben wir uns heute nach Niederhäusern und

wählen dort eine Gruppe von drei nebeneinander stehenden

Häusern aus, die alle um die Mitte des 19.Jahrhunderts

entstanden sind.

Unser Interesse gilt zuerst dem für Terminer Verhältnisse

grossen und behäbigen Haus auf Parzelle 659. Die Inschrift

in der unteren Stube in originalgetreuer Abschrift

ist aussagekräftig.

Letztere – ab 1858 verheiratet mit Franz Josef Gottsponer

(1832-1898) – war offenbar die Erbin des oberen

Stockes, denn ihre drei Töchter, die ledigen Crescentia

(1866-1955) und Magdalena (1868-1942) und die mit

Alois Heinzmann (Glänggu Wisi ) verheiratete aber kinderlose

Katharina (1859-1948) hatten hier ihren ständigen

Wohnsitz.

Die untere Wohnung vererbte sich über Tochter Rosina

auf Monica und Kaspar Gottsponer-Zimmermann und

diente diesen als Temporärwohnung. Daher verbrachten

u.a.deren Söhne Domherr Gustav Gottsponer und sein

Bruder Peter Anton, von 1917-1927 Pfarrhelfer und

Schulmeister in Silenen Uri und später Kaplan in Zermatt,

hier einen Teil ihrer Kinder- und Jugendjahre.

Die 1837geborene und jüngste Tochter der Familie Ambort,

Anna Maria , heiratete 1860 den 1827 geborenen

Josef Florentin Heinzmann, den einzigen Sohn von Karl

Alois Heinzmann aus der Sippe Heinzmann am Lehn

und der Anna Maria Abgottspon von Staldenried. Dem

Paar wurden in der Folge drei Kinder geboren: Martina

1860, Longinus 1862 und Konstantin 1864. Josef Florentin

und Anna Maria Heinzmann-Ambort wanderten

Ende der 1860er Jahre nach Südamerika aus. Ankunft

in Brasilien 1870.

Weitere Angaben über diese Familie finden sich im Buch

Visperterminen zur Zeit des Tunnelbaus auf Seiten 143

–147.

Auf der Ostseite des Amborthauses steht auf Parzelle

670 ein zweites zweistöckiges Haus mit nachfolgender

Stubeninschrift:

Erbauer dieses Hauses sind also Franz Ambort, geboren

1790 in Deisch bei Grengiols, und seine Frau Anna Maria

Stoffel, einzige Tochter des Stephan Stoffel und der Anna

Heinzmann. Das Paar hatte sich am 5.5.1819 verheiratet,

wurde in Visperterminen sesshaft und bekam in der Folge

8 Kinder, wobei die jüngste Tochter Anna Maria 1837 zur

Welt kam. Als 1839 das Haus im Bau stand, war dieses

Kind bloss zwei Jahre alt und die Mutter Anna Maria, wie

in der Inschrift festgehalten, bereits verstorben.

In der Inschrift sind, damaliger Gepflogenheit gemäss,

nur die drei Söhne: Franz (1821-1899),

Anton (1825-1891) und Johannes (1828-1888) erwähnt.

Zur Familie zählten aber neben der oben bereits erwähnten

jüngsten Tochter Anna Maria noch Magdalena

Briggeler-Ambort (1823-1860), Ludowika Burgener-Ambort

(1826-1894), Rosina Zimmermann-Ambort

(1831-1858) und Maria Josefa Gottsponer-Ambort (1834-

1905).

Im Alter von 71 Jahren hat im Jahre 1847 Theodul Stoffel

(1776-1850), Sohn des Theodul mit seinen drei Söhnen

aus zweiter Ehe: Anton Stoffel (1818-1850) ledig gestorben;

Theodul Stoffel (1822-1914) und Ignaz Stoffel

(1824-1906) dieses Haus erbaut. Vier Jahre zuvor war

seine zweite Ehefrau Anna Maria Stoffel (1780-1843)

verstorben, mit der er sich 1815 verheiratet hatte. Auffallend

ist: Sohn Anton stirbt am 24.1. 1850; Vater Theodul

am 27.1.1850.

Theodul Stoffel hatte am 24.2.1802, während der Franzosenzeit,

in erster Ehe die Witwe Maria Josefa Mangisch

geheiratet. Aus dieser Ehe stammte neben den beiden

Töchtern Maria Josefa Stoffel und Katharina Stoffel auch

Sohn Kaspar Ignaz Stoffel. Er besuchte das Kollegium,

studierte Theologie, wurde am 6.4.1833 zum Priester geweiht

und übernahm von 1833 – 1836 die Kaplanei von

Terminen. Dann wurde er von 1836-1839 Pfarrer von

Reckingen.

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Von 1839-1856 wird Kaspar Ignaz Stoffel Pfarrer und Dekan

von Visp, wird dann als residierender Domherr nach

Sitten berufen, nachdem er bereits von 1840 an Titulardomherr

war. In Sitten war er von 1860-1863 auch Präfekt

des Sittener Kollegiums. Er starb am 17.Mai 1868.

Als Kaplan von Terminen hielt er damals auch Schule

und verfasste eine Denkschrift über die damaligen Schulverhältnisse

in unserem Dorf, welche sich im Pfarrarchiv

von Visperterminen befindet.

Als Kaspar Ignaz Stoffel Pfarrer in Reckingen war, besorgte

ihm zuerst seine ältere Schwester Maria Josefa den Haushalt.

Sie lernte den einige Jahre jüngeren Franz Walpen

kennen und heiratete ihn später. Die jüngere Schwester

des Pfarrers, Katharina, wurde hierauf Pfarrhaushälterin.

Auch sie heiratete später einen Gommer, nämlich Johann

Josef Blatter, aus welcher Ehe der Missionar Alfred Blatter

hervorging.

Nachdem Vater Theodul 1847 mit seinen drei Söhnen

aus zweiter Ehe das Haus auf Parzelle 670 erbaut hatte,

zog es auch seine Tochter Maria Josefa aus I. Ehe mit

Gemahl in die engere Heimat nach Niederhäusern zurück.

Das kinderlose Ehepaar liess auf der angrenzenden

Parzelle 669 auf eine bereits bestehende und auf 1664

datierte Wohnung eine eigene Wohnung aufstocken und

mit folgender Inschrift versehen.

Franz Walpen von Reckingen (1818-1898) und seine

Frau Maria Josefa Stoffel (1803-1888) von Visperterminen

hatten bis an ihr Lebensende hier ihren ständigen

Wohnsitz. Sie starben auch beide in dieser Stube, Maria

Josefa am 28.2.1888; Franz Walpen am 17.4.1898.

1964 habe ich in einer Notiz festgehalten: Zur Zeit ist

das ganze Haus Eigentum der Familie Peter Marie Zimmermann

(Hohbielpeter) und seiner Frau Maria Zimmermann

von Eggerberg. Sie haben sich am 1938 errichteten

Stubenofen mit den Initialen P.Z. und M.Z. verewigt. In

der Zwischenzeit werden die Eigentumsrechte auf ihre

Nachkommen übergegangen sein.

26.11.2009 Richard Stoffel

Unter Rubrik “Tärbiner Kultur“ haben Sie die Möglichkeit, Ihr

künstlerisches Schaffen einem breiteren Publikum vorzustellen.

Sei es, dass Sie ein Gedicht, ein Bild, eine geschaffene

Skulptur, einen Text oder einen Song veröffentlichen, der

Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir sind überzeugt,

dass es viele versteckte Talente in unserem Dorf gibt, die darauf

warten, entdeckt zu werden. Ob jung oder alt, jeder kann

sich äussern.

Portrait Musikgesellschaft Gebüdemalp,

Visperterminen

Am 20. Januar 1900 versammelten sich in Visperterminen

16 Männer zwischen 16 und 41 Jahren mit der Absicht,

eine Musikgesellschaft zu gründen. Sie einigten sich schon

am ersten Abend über die ersten 16 Artikel der Vereinsstatuten

und wählten gleich den ersten Vorstand: Kasimir Zimmermann,

Organist, als Präsident, Hans Zimmermann als

Schreiber und Gustav Heinzmann als Weibel.

Von 1900 bis 1991 bestand der Verein nur aus Blechinstrumenten.

Im Herbst 1992 vollzog man den Wechsel von der

reinen Blechmusik zur Harmonie mit Klarinetten, Saxophonen

und Querflöten. Seither wurde kontinuierlich die Harmonie

mit anderen Holzblasinstrumenten wie Fagott, Oboe und

der Bassklarinette ergänzt.

Der Verein zählt aktuell 53 Aktivmitglieder, 4 Urlauber, 1 Dirigent,

1 Fänner sowie 4 Ehrendamen. Die Musikgesellschaft

startet in der 1. Stärkeklasse Harmonie. Es konnten schon

verschiedentlich Top Resultate erzielt werden. Ein Highlight

war sicher das kantonale Musikfest 2005 in Collombey-Muraz,

welches der Musikgesellschaft noch lange in Erinnerung

bleiben wird. In der 2. Stärkeklasse Harmonie erreichten sie

in der Konzertmusik sowie bei der Marschmusik den 1.Platz.

Der Verein wurde seit der Gründung im Jahre 1900 von

3 Dirigenten geführt. Es waren dies, Gustav Heinzmann

(1900-1955), Josef Heinzmann (1955-1996) und Jean-

Marc Schnyder (1996-2009). Auf die neue Musiksaison hin

konnte ein neuer, motivierter Dirigent verpflichtet werden. Er

heisst Robert Zimmermann und ist am 14.12.1964 geboren.

Er wohnt mit seiner Frau und den Zwillingen in Zeneggen.

Bis im Sommer 2009 war er Dirigent der Musikgesellschaft

Matterhorn in Zermatt. Hauptberuflich ist er bei der AMO

(Allgemeine Musikschule Oberwallis) als Musiklehrer tätig.

Erstmals in der Geschichte der Gebüdemalp wurde an der

diesjährigen GV Eliane Stoffel als erste Frau zur Präsidentin

gewählt.

Die Musikgesellschaft trifft sich zwei mal pro Woche zur Probe

im Musiklokal. Zwischendurch werden noch vereinzelt

und wenn nötig Registerproben abgehalten. An 2-3 Probesamstagen

wird während des ganzen Tages in Gruppen und

gesamthaft geübt. Hierfür werden meistens diverse Lehrer

oder Dirigenten angefragt und verpflichtet. Zudem wird alljährlich

im Frühling auswärts ein Probeseminar während

eines Wochenendes durchgeführt.

Zu den Highlights der gesamten

Saison gehören sicher das Weihnachtskonzert,

das Jahreskonzert,

das Bezirks- und Oberwallisermusikfest,

das Probeseminar

sowie Fronleichnam und Segensonntag.

Unser Dirigent,

Robert Zimmermann

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Tärbiner Dorfbühna

Theater 2010

Ende April / Anfang Mai 2010 wird die Theatergruppe „Tärbiner

Dorfbühna“, in der Turnhalle von Visperterminen, das

Stück „Numu Zoff mit dum Stoff“, aufführen. Seit Ende Oktober

wird bereits fleissig geübt.

Zum Inhalt:

Franz und Erika Grüniger sind einfache Gemüsebauern, die

hart arbeiten aber leider nur sehr wenig verdienen. Täglich

gibt es Zoff mit der überaus gesundheitsbewussten Nachbarin

Maja Beerli, die auf ökologischen Gemüseanbau und

traditionelle chinesische Heilkunst schwört. Ihr Mann Klaus

hat dafür nichts übrig.

Plötzlich taucht Mario, eine dubiose, zwielichtige Figur auf

und will mit geheimnisvollen, exotischen Pflanzen Franz und

Erika helfen.

Weiter sorgen Frau Lädeli, eine etwas trottelige Ladenbesitzerin,

Giovanni und Maria von der Pizzeria "La Traviata" mit

ihren „Problemen mit Amore“ - Annelise von der Heide, eine

neurotische Hypochonderin und Brüno Weichmann ein Softie

mit einer Schwäche fürs männliche Geschlecht, für Wirbel.

Lachen ist garantiert.

„Chinderwält“ macht Workshop, Kinderkino,

geht aufs Giw und wächst weiter

Nach dem gut besuchten Erziehungs-Workshop in Zusammenarbeit

mit der Schule Visperterminen macht die „Chinderwält“

im November, Dezember und Januar Winterschlaf...

aber nicht ganz. Das „Spillhiischi“ Labyrinth öffnet sechs

mal die „Porta“ fürs KinderKino und mit „Chinderwält im

Schnee“ und einem Vortragsabend „Erziehung“ mit dem Jugenddelegierten

des Kantons Wallis Paul Burgener bleibt die

Chinderwält weitsichtig, engagiert und aktuell.

In den letzten 10 Monaten konnten mit 774 Kinderbesuchen

(die Begleitpersonen wurden nicht gezählt) die Besuche um

32% gesteigert werden. Erfreulich ist vor allem die erneute

Zunahme von Bewegungen aus dem Raum Wallis (Steigerung

um 40%, wie im letzten Jahr). Die Zunahme unterstreicht

die überregionale Bedeutung und Akzeptanz des Projektes.

Trotzdem werden weitere Massnahmen getroffen, um die

Chinderwält noch bekannter zu machen, wie die Präsenz

in den nationalen Medien, Präsenz bei Kinderanlässen und

weiteren Aktionen. Auch diese Winterpause wird von den

Chinderwältlern genutzt, um die „Spillhiischer“ um ein paar

Attraktionen zu erweitern.

Mehr Informationen unter www.kinderkompetenzzentrum.ch

Regie:

Stefan Burgener

Regieassistenz:

Christine Werlen

Mitwirkende:

Paul Zimmermann, Lisbeth Studer, Bettina Zimmermann,

Armin Zeiter, Fredy Zimmermann, Trix Zimmermann, Anik

Andenmatten, Nadine Zimmermann, André Heinzmann, Urban

Zimmermann

Souffleusen:

Xaveria Studer-Stoffel

Rita Stoffel

Weitere Infos zur Aufführung finden Sie auf unserer Homepage:

www.tärbiner-dorfbühna.ch

Eintrittspreise:

Mit dem Jahresabonnement gratis ins KinderKino

Die Einzeleintritte wurden zum ersten Mal seit der

Eröffnung im Jahr 2006 angepasst.

Neu:

Einzeleintritt Fr. 7.- / Institutionen Fr. 5.- (Erwachsene gratis)

Neu:

6er Karte unbeschränkt gültig und übertragbar: Fr. 38.-

Jahresabonnement Fr. 40.-

Miete "Spillhiischer“ Fr. 15.- / Stunde (max. Fr. 45.-)

Chinderwält Wärchschtatt Fr. 15.-

Burgertrüch

Samstag, 02. Januar 2010

ab 13.00 Uhr in der Turnhalle

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Carmen Schneller

Dirigentin „La farfalla“

Wusstest du……











dass der Chor “La farfalla“ 33 Mitglieder zählt?

dass sich der Anteil männlicher Sänger seit dem

letzten Vereinsjahr fast verdoppelt hat?

dass Carmen Schneller als neue Chorleiterin amtet?

dass unser Repertoire Lieder aus Klassik, Rock,

Pop bis hin zu Volksliedern umfasst?

dass wir uns sprachlich von afrikanisch, englisch,

französisch, spanisch, deutsch und schwedisch

keine Grenzen setzen und uns im Moment dem

Russischen widmen?

dass wir uns nebst Konzerten auch gerne für

Hochzeiten und andere festliche Anlässe

engagieren lassen?

dass unser nächstes grösseres Projekt im Frühjahr

2011 geplant ist?

dass gesangliche Verstärkung aus dem Gemischten

Chor immer wieder willkommen ist, ohne gleich an

Fusion zu denken?

dass unsere Farben aus schwarz und einem

dezenten Rot bestehen?

dass wir einem Glas Wein nicht abgeneigt sind und

gerne der Gesellschaft frönen?

Carmen Schneller ist am 20.3. 1979 in Glis geboren.

Während der gesamten obligatorischen Schulzeit nahm

sie an der AMO Klavierunterricht. Nach dem Handelsabschluss

1999 besuchte sie den Klavier- und Solfègeunterricht

am Konservatorium in Sitten und schloss 2003

mit dem Zertifikat ab.

An der AMO hat sie den Orgelausweis und das Chorleiterzertifikat

CH 1 erhalten. Sie studierte Orgel an der SAMP

in Bern und ist nach langjähriger Tätigkeit in Stalden nun

seit Dezember 2008 Organistin in Glis.

Neben dem Chor «la farfalla» leitet sie den Männerchor

«Bergfriede» aus Staldenried sowie den Kinderchor von

Stalden. Zudem arbeitet sie als Leiterin an der Singschule

«cantiamo». Als Chorsängerin ist sie Mitglied der Konzertgesell-schaft

Oberwallis und des Oberwalliser Vokalensembles.


dass wir dich zu den kommenden Auftritten:

19. März in der Pfarrkirche Visperterminen

10. April in der Pfarrkirche Glis

24. September am Alpenchorfestival in Brig

willkommen heissen?

Wir freuen uns auf dich, Chor „La farfalla“

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Erfolgreiche Sammlung für das Sportplatzprojekt

von Schwester Augusta

Das im Gedenken an Reinhold Studer auf dem Kirchplatz

durchgeführte Apéro für das Sportplatzprojekt von Schwester

Augusta in Hidkel Dam (Südindien) ergab die stolze Summe

von 6420 Franken.

Zusammen mit anderen Spenden, die auf das Konto der

Raiffeisenbank Visperterminen einbezahlt wurden, sollte es

möglich sein, dass der Sportplatz im nächsten Jahr gebaut

werden kann.

Wir möchten allen Terbinerinnen und Terbinern für die grosszügige

Unterstützung recht herzlich danken und Schwester

Augusta, die nach dem Auskurieren eines Beinbruchs, am 4.

Januar 2010 wieder nach Indien fliegen wird, alles Gute für

die Zukunft wünschen.

Alice Studer-Stoffel mit Dominic

Rene, Rinaldo, Urs, Julian

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03.01.2010 EHC Tärbinu Anniviers 3. Liga

07.01.2010 EHC Tärbinu Gemmi REMS

15.01.2010 EHC Tärbinu Lalden REMS

16.01.2010 EHC Tärbinu Lens 3. Liga

21.01.2010 EHC Tärbinu Bürchen REMS

22.01.2010 EHC Tärbinu Sion II 3. Liga

24.01.2010 EHC Tärbinu Grächen REMS

28.01.2010 EHC Tärbinu Raron REMS

29.01.2010 EHC Tärbinu Nendaz M. 3. Liga

Die neue Hockeysaison 2009/2010 hat für die 1. Mannschaft

des EHC Tärbinu, welche dieses Jahr wiederum in der 3.

Liga startet, schon am 23. Oktober 2009 begonnen. Seither

konnte man bereits die ersten Siege feiern.

Auf diese Saison hin wurde zusätzlich eine REMS-Mannschaft

(Regionale Eishockeymeisterschaft) gegründet. Das

Ziel dieser Mannschaft ist es, den Eishockey-Sport der Tärbiner

Bevölkerung wieder näher zu bringen und neue einheimische

Spieler für das Eishockey zu begeistern.

Die Basis wurde in einem ersten Schritt geschafft; so konnten

ca. 10 neue Spieler für die REMS-Mannschaft gefunden werden.

Viele dieser Spieler sammelten bereits Erfahrungen bei

den Junioren und einige sind sogar Quereinsteiger.

Die genauen Anspielzeiten sind auf den Plakaten im Dorf ersichtlich.

Tabellen, Resultate, News usw. können jederzeit auf www.

ehc-taerbinu.ch abgerufen werden.

Spannung und Spektakel ist also in der Arena „Bodmumatte“

garantiert und unsere Kantine sorgt für das leibliche Wohl

der Zuschauer!

Wir freuen uns, dass auch diese Saison viele Zuschauer unsere

Mannschaften anfeuern werden.

Vielen Dank für Deine Unterstützung.

EHC Tärbinu

Mannschaftsfoto REMS

Gemeinde gratuliert

Medard Heinzmann wurde 90

Mannschaftsfoto 3. Liga

Visperterminen. Am 26. September 2009 konnte Medard

Heinzmann seinen 90. Geburtstag im Kreise seiner Familie

feiern. Der Gemeinderat überbrachte im Namen der Bevölkerung

dem Jubilar die besten Glückwünsche und wünschte

Ihm für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Spielplan Saison 2009/2010:

18.12.2009 EHC Tärbinu Charrat 3. Liga

23.12.2009 EHC Tärbinu Holzji REMS

29.12.2009 EHC Tärbinu Raron II 3. Liga

Gemeinde Visperterminen, CH-3932 Visperterminen

Tel. +41(0)27 946 20 76, www.heidadorf.ch

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Verein z’Tärbinu mit eigener Webseite

Kornelia Stoffel von der Firma mohnrot hat für den Verein

z’Tärbinu eine eigene Webseite mit Archiv gestaltet.

Die erst seit kurzem aufgeschaltete Webseite kann unter der

Webseite des Heidadorfes unter der Rubrik Kulturverein aufgerufen

werden oder dann direkt unter www.verein-ztaerbinu.ch

Falls jemand aktuelle oder alte Fotos, Videos oder Tondokumente

besitzt, die von allgemeinem Interesse sind, kann er

sich bei mir melden oder mir die Dokumente digital mailen

unter julian.vomsattel@gmx.ch.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Webseite mit der Zeit eine

umfangreiche Archivsammlung anlegen können, die auch

für vielfältige Zwecke benützt werden kann.

Adressänderungen

Es kommt leider immer wieder vor, dass innerhalb des Dorfes

gezügelt wird oder dass junge Leute das Elternhaus verlassen

und ein eigener Haushalt bilden, ohne uns die neue Adresse

mitzuteilen.

Wir bitten euch, alle Adressänderungen der Einwohnerkontrolle

auf der Gemeindekanzlei zu melden.

Wir wünschen

frohe Festtage!

Tärbiner Kolumne

Alle Jahre wieder…………..

von Maria – Theresa

Kauf ich mir einen Weihnachtsbaum! Heute haben wir

uns auf den Weg gemacht. Bevor wir losziehen, stellt

sich die Frage, wo wollen wir unsern (natürlich „frischen“)

Weihnachtsbaum kaufen. Bei den Grossanbietern

in der näheren Umgebung, denn dort stehen die

grünen Tännchen und Tannen schon seit mehreren Wochen

in Reih und Glied im Angebot.

Eine andere Variante, wir warten, bis die Lieferung per

Camion unser Dorf erreicht.

Kleine private Anbieter im nahe gelegenen Wald verkaufen

aus eigener „Zucht“, jedoch mit „nadelhaftender“

Garantie bis August des kommenden Jahres. Nicht ganz

billig die Vollbio-Bäumchen, dafür finden die Kunden

hier ein schönes, freundliches Verkaufs-Ambiente, inkl.

einem feinen Glas „Gheizte“. Eine weitere Möglichkeit,

wir holen unser Bäumchen aus dem eigenen Wald. Ja,

ja ……

Wenn diese Wahl dann mal getroffen, geht es in die

nächste Runde. Natürlich wollen wir alle den schönsten

aller Bäume. Der Weihnachtsbaum schmückt schliesslich

unsere Stube. Die ganze Familie wird sich um diesen

Baum versammeln und Weihnachtslieder singen!

Familie, Freunde und Bekannte werden sich zu unsrer

Wahl äussern, manche wohlwollend, andere ungewollt

beleidigend. So nach dem Motto: Zeig mir deinen

Weihnachtsbaum und ich sage dir, wer du bist!

Nun denn, wir entscheiden uns für den Kauf einer

„Nobilis“-Tanne. Der Verkäufer eines Grossanbieter’s

ermuntert uns zum Kauf. Wir wollen wissen, was eine

Nobilis – Tanne sei. Er antwortet absolut kompetent: “Diese

Tanne durfte wachsen, wie sie wollte. Sie ist nicht getrieben

– voll Bio. Eines garantiere ich Ihnen, die Nadeln

werden zwar pickelhart, fallen aber nicht ab!

Das ist ja schon mal ein guter Grund, diesen Baum zu

kaufen! Er nimmt die Tanne, geht zum Rohr und packt

sie ein. Derweil schaue ich mich um und bin mir plötzlich

nicht mehr schlüssig, ich sehe eine noch schönere

Tanne. Der Verkäufer sieht, dass ich zögere und ruft mir

fröhlich zu:“ Nehmen Sie beide?“

„Danke, nein, wir müssen zusehen, dass wir diesen einen

irgendwie in die Gerade biegen können!

Er lacht und meint: “Weihnachtsbäume verkaufen muss

Spass machen – sonst kann man es gleich lassen!

Wie wahr. Schöne Weihnachten!!

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