Brandgas-Dachventilatoren - HELIOS Ventilatoren

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Brandgas-Dachventilatoren - HELIOS Ventilatoren

Radial Dachventilatoren Brandgas BDH

High temperature roof fans BDH

Tourelles de désenfumage BDH

SS 565, 3~ Drehstrom, Three Phase, Triphasé

Brandgas Ventilatoren / Smoke extract fan / Ventilateurs de désenfumage

3~AC mit TK, BDHD, BRD, BKD

Versorgung, normaler Lüftungsbetrieb

Supply, normal operation

Alimentation, fonctionn. ventilation normale

Versorgung Brandfall

Supply for emergency

operation

Alimentation de secours

M 4 / SS-144

Motorvollschutz

Y/ D mit TK

MD / SS-518

Motorvollschutz

mit TK

DS 2 / SS-87

Aus/Stern/Dreieck

Drehzahlumschalter

Leistungsteil

Schützsteuerung

Y/D

RDS / SS-139

Trafo-Drehzahlst.

mit Motorvollsch. TK

TK TK U1 V1 W1 L1 L2 L3

Leistungsteil

Brandfall

RHS 6+2 / SS-505

Revisions

Hauptschalter

L1 L2 L3

M 3 ~

mit TK

L3 L2 L1

V2 U2 W2

MD

Motor protection unit

Protection moteur avec TK

L1

S0

S1

K1

RDS

Transfomer speed controller

with Motor protection

Transformateur régulateur de

vitesse avec protection moteur TK

DS 2 Aus/Y/ D

Manual switch off/Y/ D

Commutateur manuel arrêt/ Y/ D Leistungsteil Schützst. Y/ D

Power unit, contactor control Y/ D

Leistungsteil Brandfall

Circuit de puissance, contrôle

Power unit for emergency operation

circuit contacteur Y/ D

Circuit de puissance en cas

RHS 6+2

Main switch

d' incendie M 4 Y/ D

Motor protection with Y/ D switch

Interrupteur principal

Protection moteur avec Y/ D comm.

Leistungsteil Brandfall, Schaltungsvorschlag / Power unit for emergency operation,

recommendation / Circuit de puissance en cas d' incendie, consigne de branchement

Normal - Betrieb

Operation / Fonctionn.

Y / D

Brandfall / Emergency operation /

Cas d' incendie

D - Betrieb hohe Drehzahl /

high speed / Fonctionn. pleine vitesse

Prinzip-Steuerung

Principle layout

Principe contrôle

Steuerkontakt

Brandfall-Alarm

Control port contact

emergency

Contact de contrôle

alarme incendie

K1

K3

K4

K2

S2

K4

K3

K4

MD-H

(TK)

K1

K2

K3

K4

N

Normal-Betrieb

Normal operation

Fonctionn. normal

Ein

On

Marche

Brandfall

Emergency

operation

Cas d' incendie

Alarm

Alarm

Alarme

W1

V1

U1

M 3 ~

mit TK

V2

U2

W2

Service und Information

D HELIOS Ventilatoren GmbH & Co · Lupfenstraße 8 · 78056 VS-Schwenningen F HELIOS Ventilateurs · Z.I. La fosse à la Barbière · Rue Louis Saillant Bât. D1 · 93605 Aulnay sous Bois

CH HELIOS Ventilatoren AG · Steinackerstraße 36 · 8902 Urdorf / Zürich GB HELIOS Ventilation Systems Ltd. · 5 Crown Gate · Wyncolls Road · Severalls Industrial Park ·

A HELIOS Ventilatoren GmbH · Postfach 854 · Siemensstraße 15 · 6023 Innsbruck Colchester · Essex · CO4 4HT

Druckschrift-Nr. 90715 / 02.01


Radial Dachventilatoren Brandgas BDH

High temperature roof fans BDH

Tourelles de désenfumage BDH

MONTAGE- UND BETRIEBSVORSCHRIFT

NR. 90 715

Zur Sicherstellung einer einwandfreien Funktion

und zur eigenen Sicherheit sind alle nachstehenden

Vorschriften genau durchzulesen und zu

beachten.

EMPFANG

Jedes Gerät wird mit größter Sorgfalt hergestellt und

vor Verlassen des Werkes strengen mechanischen

und elektrischen Kontrollen unterzogen. Zum

Abschluß steht ein Prüflauf des komplett montierten

Gerätes an. Die Sendung sofort bei Anlieferung auf

Beschädigungen und Typenrichtigkeit prüfen. Falls

Schäden vorliegen, umgehend Schadensmeldung

unter Hinzuziehung des Transportunternehmens veranlassen.

Bei nicht fristgerechter Reklamation gehen

evtl. Ansprüche verloren. Es wird empfohlen, das

Gerät bis an den Montageort in seiner

Originalverpackung zu belassen. Der unverpackte

Ventilator darf nur an der Grundplatte oder an den

dafür vorgesehenen Kranösen aufgenommen werden.

Diese sind auch für den Transport des

Ventilators an die Montagestelle zu benutzen.

Schäden, deren Ursprung in unsachgemäßem

Transport, Einlagerung und Inbetriebnahme liegen,

sind nachweisbar und unterliegen nicht der

Gewährleistung.

EINLAGERUNG

Bei Einlagerung über längeren Zeitraum sind zur Verhinderung

schädlicher Einwirkungen folgende Maßnahmen

zu treffen: Versiegelung der blanken Teile mit

Korrosionsschutz, Schutz des Motors durch trockene,

luft- und staubdichte Verpackung (Kunststoffbeutel

mit Trockenmittel und Feuchtigkeitsindikatoren). Der

Lagerort muß erschütterungsfrei, wassergeschützt

und frei von Temperaturschwankungen sein.

Bei Weiterversand (vor allem über längere Distanzen)

ist sicherzustellen, daß die Verpackung für Transportart

und -weg geeignet ist.

Bei mehrjähriger Lagerung bzw. Motorstillstand muß

vor Inbetriebnahme eine Inspektion der Lager mit

evtl. Erneuerung der Fettfüllung und eine Isolationsprüfung

erfolgen. Bei Unterschreitung des

Isolationswiderstandes von 4MOhm bei 500V

Gleichspannung und 25°C Wicklungstemperatur ist

der Motor bei maximal 80°C zu trocknen und danach

die Prüfung zu wiederholen. (Prüfung gemäß DIN

VDE 0701 bzw. VDE 0530/ EN 60034).

Bei Weiterversand ist zu prüfen, ob die Verpackung

für Transportart und -weg geeignet ist.

EINSATZBEREICH

Der Ventilator ist zur Förderung normaler oder leicht

staubhaltiger, wenig aggressiver und feuchter Luft, im

Bereich seiner Leistungskennlinie und im Rahmen

der jeweils geltenden brandschutz- und lüftungstechnischen

Vorschriften und Regelungen für allgemeine

Lüftungsaufgaben und außerdem im vorbeugenden

Brandschutz zur Entrauchung von Räumen aller Art

einsetzbar. Er darf nur bei normalen Umgebungstemperaturen

(-30°C bis +40°C) eingesetzt werden.

Die Fördermitteltemperatur bei Dauerbetrieb darf bei

Drehstromtypen max. 170°C, bei Wechselstromtypen

max. 100°C erreichen. Im Brandgas- / Entrauchungsbetrieb

wird eine Betriebszeit von zwei

Stunden bei 400°C Fördermitteltemperatur durch

Testat der CTICM zertifiziert. Um seine Funktion zu

erfüllen, darf der Ventilator nicht im Brandraum aufgestellt

werden und die Umgebungstemperatur muß

im Brandfall im vorgenannten Bereich liegen.

Bei Betrieb unter erschwerten Bedingungen, wie z.B.

hohe Feuchtigkeit, längere Stillstandzeiten, starke

Verschmutzung, übermäßige Beanspruchung durch

klimatische, technische, elektronische Einflüsse, ist

verstärkte Wartung erforderlich. Ein bestimmungsfremder

Einsatz ist nicht statthaft.

MONTAGE - VORBEREITUNG

Für die Montage der Dachventilatoren ist ein

Dachsockel mit waagerechter Montagefläche bereitzustellen.

(Modelle FDS / FDS A bzw. WDS aus dem

HELIOS-Zubehörprogramm) oder bauseitige ausführung.

(Baumaße siehe Abb.2). Zur saugseitigen

Geräuschdämpfung steht alternativ der Sockelschalldämpfer

SSD zur Verfügung.

Bei einer Verwendung als Brandgasventilator muß auf

einen Einsatz von feuerhemmenden und -beständigen

Materialien geachtet werden. (HELIOS-Sockel in

Metallausführung Modell FDS A). Außerdem ist auf

eine feuerbeständige Standortumgebung zu achten,

um ein Übergreifen des Brandes auf das Dach und

die Umgebung z.B durch Einsatz von Kiesschüttungen

oder Blechverblendungen zu verhindern.

Am Dachsockel ist auf eine einwandfreie Abdichtung

zu achten. Die Einbindung in die Dachhaut muß unter

Berücksichtigung der Oberkante des höchsten zu erwartenden

Wasser- oder Schneestandes ausgeführt

werden.

MONTAGE - DURCHFÜHRUNG

Bei bauseitiger Ausführung des Sockels ist durch

Aufbringen einer Moosgummi- oder Schaumstoffschicht

(Brandgaseinsatz: feuerfeste Materialien) für

eine luftdichte Verbindung zu sorgen.

Der saugseitige Anschluß des Lüftungssystems ist

vor der endgültigen Montage des Ventilators vorzunehmen.

Dazu gehört der Anschluß eines

Segeltuchstutzen (Modell STS, für den Brandgaseinsatz

die Ausführung STS B) und evtl. die Montage

einer Verschlußklappe in selbsttätiger oder motorischer

Ausführung (Modelle DVS und DVM). Für den

Brandgaseinsatz ist nur die selbsttätige Verschlußklappe

geeignet. Auf die Förderstromrichtung der

Klappe ist zu achten.

Der Rohranschluß an den Ventilator bzw. das vorgeschaltete

Zubehör ist durchzuführen. Für den

Anschluß der Lüftungsrohre stehen Flanschringe

(Type DFR) zur Verfügung.

Den Dachventilator auf den Sockel aufsetzen und an

den 4 dafür vorgesehenen Löchern in der Grundplatte

des Ventilators befestigen. Zur Abdichtung gegen

eindringendes Wasser sind Dichtungsringe unter

den Muttern einzulegen. Befestigung gleichmäßig

und ohne Deformation der Grundplatte vornehmen.

Den freien Lauf des Ventilator-Laufrades prüfen.

ELEKTRISCHER ANSCHLUß

Der elektrische Anschluß darf nur von einer autorisierten

Elektrofachkraft durchgeführt werden. Die einschlägigen

Sicherheitsvorschriften, Normen (wie VDE

0100 und VDE 0530 sowie die TAB's der EVU's und

UVV) sind einzuhalten. Netzspannung und Frequenz

müssen mit den Angaben des Motorleistungsschildes

übereinstimmen.

Achtung: Alle Arbeiten sind im spannungsfreien Zustand

durchzuführen.

Beim Einsatz als Brandgasventilator ist insbesondere

auf die brandschutztechnisch sichere Ausführung

des Anschlusses und der Zuführung zu achten.

Die Einführung der Zuleitung so vornehmen, daß bei

Wasserbeaufschlagung kein Eindringen entlang der

Leitung ermöglicht wird. Leitung nie über scharfe

Kanten führen.

Die Dachventilatoren sind werksseitig bis zum

Klemmenkasten (Schutzart IP 55) verdrahtet. Der

Klemmenkasten ist am Motor befesigt nach Entfer-

nen der Regenhaube erreichbar. Das Anschlußkabel

ist mittels Kabelverschraubung und evtl. zusätzlicher

Maßnahmen 100%ig abgedichtet in den Klemmenkasten

einzuführen.

Zugang zum Motor nach Entfernung der Regenhaube

durch lösen der vier M6-Schrauben. Die

Netzzuleitung kann außen, über oder unter Dach verlegt

werden. Für Brandgaseinsatz feuerbeständig

(Silikonkabel) ausführen und außerhalb des möglichen

Brandraumes verlegen. Gerät an eine notfallsichere

Stromversorgung anschließen. Eine Verlegung

der Netzzuleitung durch den Luftkanal ist wegen der

Funktionssicherheit im Brandgasfall nicht möglich.

Wichtig: Notwendige Kabeldurchführungen sind

gründlich abzudichten!

Für notwendige Wartungsarbeiten am Dachventilator

wird empfohlen, einen Revisionsschalter (Modell

HELIOS-RHS) zur allpoligen Spannungsunterbrechung

in unmittelbarer Nähe des Ventilators zu montieren.

Der Anschluß ist entsprechend dem beigefügten

Schaltbild auszuführen. Die bauaufsichtlichen

Bestimmungen müssen eingehalten werden.

Wichtig: Vor der Inbetriebnahme ist die Drehrichtung

des Laufrades gemäß dem Drehrichtungspfeil zu

kontrollieren. Ein Betrieb in falscher Drehrichtung

überlastet den Motor. Typische Begleitmerkmale sind

die praktisch nicht vorhandene Förderleistung,

Vibrationen und anormales Geräusch.

ELEKTRISCHE ANSCHLUßVARIANTEN

a) Ohne Leistungsregelung:

Ist der elektrische Anschluß gemäß Schaltschema

bei ein- und dreiphasigen Typen auf der hohen

Drehzahl vorzunehmen. Alle dreiphasigen Motoen

lassen sich jedoch auch im Y anschließen, d.h. auf

der niedrigen Drehzahl (bei reduzierter Ventilatorleistung)

betreiben.

b) Leistungsregelung duch zwei Drehzahlen:

Ist bei allen dreiphasigen Typen durch Betrieb bzw.

Anschluß im Y und ∆ möglich.

c) Fünfstufige Leistungsregelung:

Ist bei 1- und 3-phasigen Typen durch Einsatz eines

Trafosteuergerätes mit Motorvollschutzeinrichtung

(zum Anschluß der Thermokontakte) möglich. Die

Verdrahtung erfolgt dann im ∆ auf der hohen

Drehzahl. Geeignete Regelgeräte MWS bzw. RDS im

HELIOS Zubehör-Programm.

MOTORSCHUTZ

Jeder Ventilatormotor ist separat gegen thermische

Überlastung und Phasenausfall durch einen

Motorschutzschalter zu sichern. Bei polumschaltbaren

Motoren ist diese Absicherung für jede Drehzahl

erforderlich. Zum vorschriftsmäßigen Anschluß sind

Motorvollschutzschalter oder sogenannte Auslösegeräte

einzusetzen. Alle in dieser Baureihe verwendeten

Motor-Typen sind mit Thermokontakten ausgerüstet.

Deren Anschlüsse sind auf das

Klemmenbrett herausgeführt und mit dem geeigneten

Motorvollschutzgerät (HELIOS-Zubehör) zu verdrahten.

Wichtig: Bei Einsatz als Brandgasventilator ist der

Anschluß der Ersatz-Stromversorgung für automatische

Funktion unter Umgehung der Thermokontakte

und des Motorvollschutzgerätes bzw. des Regelgeräts

vorzunehmen.

LEISTUNGSSCHILD-ANGABEN

Jeder Ventilator ist mit zwei Leistungsschildern:

• einem Motorleistungsschild (aus Metall am Motor

befestigt) und

• einem Ventilator-Typenschild (Klebeschild auf dem

Gerät)

versehen. Das Ventilator-Typenschild enthält neben

den Typenangaben die elektrischen Betriebsdaten

(aufgenommene Leistung) des Ventilators bei norma-


Radial Dachventilatoren Brandgas BDH

High temperature roof fans BDH

Tourelles de désenfumage BDH

len Betriebsbedingungen. Das Motorleistungsschild

gibt Aufschluß über die Motor-Nennleistung.

Wichtig: Für die Auswahl von Steuer- und

Absicherungselementen sind allein die Angaben auf

dem Ventilatortypenschlid maßgebend. Nichteinhaltungen

dieser Vorschriften können zu Fehlfunktionen

führen und entbinden uns von Garantieansprüchen.

BERÜHRUNGSSCHUTZ

Alle Radial-Dachventilatoren sind standardmäßig mit

einem den Vorschriften (EN 294) entsprechenden

Schutzgitter an der Druckseite versehen. Abhängig

von den Einbauverhältnissen können zusätzliche

Schutzeinrichtungen nötig sein. Die Verantwortung

für das Einhalten der Sicherheitsbestimmungen obliegt

dem Installateur und dem Betreiber. Falls durch

die Art des Ventilator-Einbaus nötig, stehen entsprechende

Gitter zur Verfügung (Gitter der Bauart G

bzw. SG aus dem HELIOS-Zubehörprogramm).

EINSAZT ALS BRANDGASVENTILATOR

Bei einem Einsatz des Ventilators im vorbeugenden

Brandschutz sind folgende Punkte zu beachten:

• Die örtlichen Vorschriften und Regelungen bezüglich

des Brandschutzes sind zu beachten.

• Standort des Ventilators außerhalb des Brandraums

• Verwendung von feuerfesten Materialien und

Zubehör zur Montage des Gerätes, Umgebung

des Standortes feuerhemmend ausgebildet.

• Das Zubehör zum Ventilator muß für den

Brandgas-Einsatz abgestimmt sein. Die Sonderausführung

des Segeltuchstutzen (STS B) verwenden.

Motorbetriebene Verschlußklappen sind nicht

zugelassen.

• Feuerfeste Ausführung des elektrischen Netzanschlusses.

Motorschutzeinrichtungen wie Thermokontakte

und Motorvollschutzgeräte müssen im

Brandfall überbrückt werden.

• Die Schaltanlage muß vor Feuer- und Löschwassereinwirkung

geschützt werden.

• Zur Gewährleistung der Funktion im vorbeugenden

Brandschutz ist die vorgeschriebene Wartung

durchzuführen.

VENTILATOR-LEISTUNGSDATEN

Die Ventilatorleistungen wurden auf einem Prüfstand

entspr. DIN 24 163, T. 2 ermittelt; sie gelten für die

Nenndrehzahl und Normalausführung bei ungehinderter

An- und Abströmung. Hiervon abweichende

Ausführungen und ungünstige Einbau- und Betriebsbedingungen

können zu einer Reduzierung der

Förderleistung führen.

INBETRIEBNAHME

Folgende Kontrollarbeiten sind auszuführen:

– Bestimmungsgemäßen Einsatz des Ventilators

überprüfen.

– Vorkehrungen für Brandgas-Einsatz überprüfen.

– Netzspannung mit Leistungsschild vergleichen.

– Ventilator auf solide Befestigung prüfen.

– Alle Teile, insbesondere Schrauben, Muttern auf

festen Sitz überprüfen.

– Freilauf des Laufrades prüfen

– Stromaufnahme mit Leistungsschildangaben vergleichen.

– Dreh- und Förderrichtung prüfen.

– Abdichtung des Anschlußkabels und festen

Klemmsitz der Adern prüfen

– Inbetriebnahme darf nur erfolgen, wenn der Berührungsschutz

des Laufrades sichergestellt ist.

HINWEISE – STÖRUNGSURSACHEN

– Auslösendes Motorvollschutzgerät: deutet auf

Verschmutzung, Schwergängigkeit des Laufrades

und/oder der Lager hin. Eine zu hohe Wicklungstemperatur

durch zu geringe Motorkühlung

oder zu hohe Fördermitteltemperatur kann ebenfalls

Ursache sein.

– Anormale Geräusche können die Folge von ausgelaufenen

oder beschädigten Lagern sein.

– Vibrationen und Schwingungen können ihre Ursache

in einem unwuchtigen u. U. mit Schmutz

beaufschlagten Laufrad oder in der Einbausituation

haben.

– Stark geminderte Leistung kann auftreten, wenn

der Ventilator über dem Umschlagspunkt arbeitet.

(Verbunden mit höherem Geräusch). Dies beruht

u. U. auf mangelnder Zuluftnachströmung bzw. zu

hohem Anlagewiderstand.

WARTUNG

Übermäßige Ablagerungen von Schmutz, Staub,

Fetten u.a.m. auf Laufrad, Motor, Gitterblende und v.

a. zwischen Gehäuse und Laufrad sind unzulässig

und durch periodische Reinigung zu unterbinden.

Sofern das Gerät eine versorgungstechnisch wichtige

Funktion übernimmt, ist eine Wartung in halbjährigen

Abstand, im Falle längeren Stillstands bei

Wiederinbetriebnahme, durchzuführen.

Geräte, die nicht regelmäßig in Betrieb sind oder nur

für den Brandgaseinsatz vorgesehen sind, müssen

mindestens alle 3 Monate für mind. 1 Stunde betrieben

werden.

Die Motoren sind mit wartungsfreien, dauergeschmierten

Kugellagern bestückt. Bei Stillstand oder

Lagerdauer von über 2 Jahren sind die Kugellager

neu zu fetten, besser jedoch zu erneuern.

Achtung: Alle Arbeiten nur in spannungslosem Zustand

vornehmen.

GERÄUSCHPEGEL

Die im Katalog genannten Geräuschwerte können im

Einbaufall erheblich abweichen, da der Schalldruckpegel

vom Absorptionsvermögen des Raumes, der

Einbausituation u. a. Faktoren abhängig ist.

Geräuschminderungen können durch den Einsatz

von Schalldämpfern und durch Drehzahlreduzierung

(Regelung) erzielt werden.

ZUBEHÖR, SCHALT- UND STEUERELEMENTE

Der Gebrauch von Zubehörteilen, die nicht von Helios

empfohlen oder angeboten werden, ist nicht statthaft.

Eventuell auftretende Schäden unterliegen nicht der

Gewährleistung.

GARANTIEANSPRÜCHE – HAFTUNGSAUS-

SCHLUSS

Wenn die vorausgehenden Ausführungen nicht beachtet

werden, entfällt unsere Gewährleistung und

Behandlung auf Kulanz. Gleiches gilt für abgeleitete

Haftungsansprüche an den Hersteller.

PRÜFZEICHEN - ZERTIFIZIERUNG

Diese Geräteserie wurde beim international akkreditierten

Institut C.T.I.C.M in Metz für den Einsatz als

Brandgasventilator getestet und besitzt die

Approbation 400°C/2h.

VORSCHRIFTEN – RICHTLINIEN

Bei ordnungsgemäßer Installation und bestimmungsgemäßem

Betrieb entspricht das Gerät den zum Zeitpunkt

seiner Herstellung gültigen Vorschriften, Richtlinien.

INBETRIEBNAHME

Folgende Kontrollarbeiten sind auszuführen:

– Bestimmungsgemäßen Einsatz des Ventilators

überprüfen.

– Vorkehrungen für Brandgas-Einsatz überprüfen.

– Netzspannung mit Leistungsschild vergleichen.

– Ventilator auf solide Befestigung prüfen.

– Alle Teile, insbesondere Schrauben, Muttern auf

festen Sitz überprüfen.

– Freilauf des Laufrades prüfen

– Stromaufnahme mit Leistungsschildangaben vergleichen.

– Dreh- und Förderrichtung prüfen.

– Abdichtung des Anschlußkabels und festen

Klemmsitz der Adern prüfen

– Inbetriebnahme darf nur erfolgen, wenn der Berührungsschutz

des Laufrades sichergestellt ist.

Maße in mm / Dimensions in mm

Type Nenngröße A B C F H Ø L M

BDH .. 225 660 440 330 30 501 259 6 x M6

BDH .. 315/A 860 570 450 30 582 356 6 x M6

BDH .. 315/B 860 570 450 30 610 356 6 x M6

BDH .. 400/A 860 695 535 30 631 438 6 x M8

BDH .. 400/B 1015 695 535 30 760 438 6 x M8

BDH .. 450 1015 830 590 30 783 487 6 x M8

BDH .. 500 1287 890 750 30 912 541 6 x M8

BDH .. 560/A 1287 950 750 30 937 605 8 x M10

BDH .. 560/B 1287 950 750 30 937 605 8 x M10

Abb. 2 / Pict. 2 / Réf. 2


Radial Dachventilatoren Brandgas BDH

High temperature roof fans BDH

Tourelles de désenfumage BDH

SS 564, 1~ Wechselstrom, Single Phase, Monophasé

Brandgas Ventilatoren / Smoke extract fan / Ventilateurs de désenfumage

1~AC mit TK, BDHW, BRW, BKW

Versorgung, normaler Lüftungsbetrieb

Supply, normal operation

Alimentation, fonctionn. ventilation normale

Versorgung Brandfall

Supply for emergency operation

Alimentation de secours

MWS / SS-440

Trafo-Drehzahlst.

mit Motorvollsch. TK

MW-H / SS-517

Motorvollschutz

mit TK

Manueller

Schalter

Ein / Aus

Leistungsteil

Schützsteuerung

Ein / Aus

MW-H

Motor protection unit

Protection moteur avec TK

MWS

Transfomer speed controller

with Motor protection unit

Transformateur régulateur de

vitesse avec protection moteur TK

Manueller Schalter Ein/Aus

Manual switch on/off

Commutateur manuel marche/arrêt

Leistungsteil

Brandfall

Leistungsteil Schützst. Ein/Aus

Power unit, contactor on/off

Circuit de puissance, contrôle

circuit contacteur marche/arrêt

RHS 3+1 / SS-505

Revisions

Hauptschalter

M 1 ~

mit TK

Leistungsteil Brandfall

Power unit for emergency operation

Circuit de puissance en cas d' incendie

RHS 3/1

Main switch

Interrupteur principal

Leistungsteil Brandfall / Power unit for emergency operation / Circuit de puissance en cas d' incendie

Schaltungsvorschlag / Recommendation / Consigne de branchement

Normal - Betrieb Brandfall / Emergency

Operation/Fonctionn. operation /

Cas d' incendie

TK TK

K1

U1 U2

U1/TKTK U2

K3

L1

N

L1

S0

S1

Prinzip-Steuerung / Principle layout

Principe contrôle

K1

Steuerkontakt

Brandfall-Alarm

Control port contact

emergency

Contact de contrôle

alarme incendie

S2

K3

K3

MW-H

(TK)

K1

N

Normal-Betrieb

Normal operation

Fonctionn. normal

Ein

On

Marche

K3

Brandfall

Emergency

operation

Cas d' incendie

Alarm

Alarm

Alarme

U2

TK

U1/TK

M 1 ~

mit TK

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