Ausgabe 2/2013 - ADAC

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Ausgabe 2/2013 - ADAC

ocmobil

Informationen für die Ortsclubs im ADAC Südbayern Ausgabe 2/2013

ADAC Mitgliederversammlung

Neue Rekorde

Der ADAC Südbayern verzeichnete 2012 erneut ein Rekordwachstum. Auf der Mitgliederversammlung in München

gab Vorsitzender Dr. August Markl einen Zuwachs von 63 718 Neumitgliedern bekannt (2011: 60 515). Die

Gesamtzahl des deutschlandweit drittgrößten ADAC Regionalclubs stieg damit zum Jahresende auf 1 693 072

Mitglieder. „Der Erfolg des ADAC ist ebenso die Grundlage, um auf politischer Ebene nachhaltig zusätzliche Belastungen

der Autofahrer zu verhindern“, betonte Markl vor 205 anwesenden Delegierten der südbayerischen

Ortsclubs. Für das Jahr 2012 wurden Vorstand und Geschäftsführung einstimmig entlastet. Einvernehmlich verabschiedet

wurde auch der von Schatzmeister Anton Werner vorgelegte Jahresetat 2013. Weiter auf Seite 2

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TITEL

Neue Rekorde für Bayerns größten Verein

Vorsitzender Dr. Markl prangert Verfall der Straßeninfrastruktur an.

In seiner Rede vor der Vollversammlung zeigte

sich Vorsitzender Dr. August Markl enttäuscht

von der mangelnden Bereitschaft der Politik,

die für den Straßenbau notwendigen Mittel zur

Verfügung zu stellen: „2012 war das zehnte

Jahr in Folge, in dem Bund, Länder und Gemeinden

weniger investierten, als der Zahn der

Zeit wegfrisst. Insgesamt sieben Milliarden

Euro pro Jahr sind notwendig, um den Bau und

Erhalt von Fernstraßen zu gewährleisten. Im

Haushalt 2013 sind allerdings nicht einmal fünf

Milliarden eingeplant“, bemängelte Markl.

Auch der Verfall kommunaler Straßen sei dramatisch:

„Um den Substanzverlust zu stoppen,

müssten jährlich acht Milliarden Euro zur Verfügung

stehen, tatsächlich sind es nur fünf.

Deutschlands Autofahrer bekommen täglich

die Folgen der verfehlten Verkehrsinfrastrukturpolitik

zu spüren. Aussicht auf Besserung

gibt es nicht“, beklagte er. Dabei fehle es nach

seinen Worten nicht einmal an Einnahmen. Allein

aus dem Straßenverkehr nehme der Staat

mit 53 Milliarden Euro gut das Dreifache dessen

ein, was er für die Straßeninfrastruktur

ausgebe.

Vor diesem Hintergrund wies Markl auch

die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer

und der CSU mit ihrem Parteivorsitzenden

Horst Seehofer geforderte Einführung einer

Pkw-Maut zur Finanzierung der Deckungslücke

im Straßenbau vehement zurück: „Tatsächlich

versickern die Einnahmen aus dem

Straßenverkehr im Gesamthaushalt und es gibt

keine Kostendeckungslücke, sondern einen

Verwendungsmissbrauch“, betonte der Vorsitzende

des ADAC Südbayern.

Blickten auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Der Vorstand des ADAC Südbayern mit Geschäftsführer

Holger Eggert (l.).

Sicherheitswestenaktion

wird um drei Jahre verlängert

Eine Aktion zu erfolgreich, um sie auslaufen zu

lassen: Die deutschlandweite ADAC Verkehrsinitiative

„Sicherheitswesten für Schulanfänger“

sollte 2012 eigentlich zum dritten und

letzten Mal stattfinden. Doch der Erfolg war

auch im vergangenen Jahr ungebrochen. Allein

im Einzugsgebiet des ADAC Südbayern wurden

in 1372 Schulen 66 449 Westen verteilt; in ganz

Deutschland waren es rund 750 000. Deshalb

hat das ADAC Präsidium beschlossen, weitere

drei Jahre alle Erstklässler mit leuchtend gelben

Westen auszustatten. Ziel dieser Gemeinschaftsaktion

ist es, den Schulweg für die

Jüngsten noch sicherer zu machen.

Verkehrssicherheit im Focus

Hohe Priorität im ADAC Südbayern hat die

Verkehrssicherheitsarbeit und Verkehrserziehung.

Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche,

für die der Automobilclub wieder

zahlreiche Aktionen durchführte. Von Elterninformationsabenden

in Kindergärten und Tagesstätten

über die Ausrichtung von Fahrradturnieren

bis hin zum Verkehrssicherheitsprogramm

„Hallo Auto!“ mit 12 157 teilnehmenden

Mädchen und Buben der fünften Jahrgangsstu-

Schatzmeister Anton Werner konnte eine in allen Sparten erfolgreiche

Jahresbilanz vorlegen.

Gastreferent Prof. Dr. Mario Theissen, ehemaliger BMW-Motorsportdirektor,

gewährte am Beispiel des Sauber-Teams einen spannenden

Blick hinter die Kulissen der Formel 1.

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TITEL

Menschen

fe an Haupt- und Realschulen. Mehr Sicherheit

für Kinder als Beifahrer ist das Ziel des Programms

„Sicher im Auto“. Speziell geschulte

Moderatoren klären Eltern und Familienangehörige

über Verletzungsrisiken auf und zeigen

an modernen Rückhaltesystemen, wie junge

Passagiere richtig befördert werden. An den

Veranstaltungen nahmen 10 499 Eltern teil. Ein

Erfolg war ebenso die Umweltaktion „Mobil

mit Köpfchen“ für Schülerinnen und Schüler

der elften Klassen an Gymnasien sowie Berufsfach-

und Oberschulen, mit der junge Leute im

Führerscheinalter anhand von Demonstrations-

und Messfahrten für einen verantwortungsvollen

Umgang mit Auto und Motorrad

sensibilisiert werden. Hier wurden 6261 Teilnehmer

gezählt.

Eine Ausstellung,

die betroffen macht

Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren haben

ein dreimal höheres Unfallrisiko und sind

weit überproportional bei Unfällen mit Schwerverletzten

und Toten vertreten. Um die Betroffenen

zu erreichen und wachzurütteln, hat der

ADAC Südbayern 2009 unter dem Titel „Schatten

– Ich wollte doch leben!“ eine Wanderausstellung

konzipiert, die 2012

an 15 Berufsschulen und

Gymnasien zu sehen war. Im

Mittelpunkt stehen dabei lebensgroße,

geschwärzte Figuren.

Jede steht für ein reales

Unfallopfer im Straßenverkehr

und erzählt, wie es

zur Tragödie kam. Persönliche

Angaben ergänzen die

bewegenden Lebensgeschichten

und dokumentieren

den Verlust eines jungen

Menschen für Familien und

Freunde.

DIE TOP-TEN

1. MC Labertal

2. MSC am Tegernsee

3. AMC Bad Aibling

3. MC Weilheim (punktgleich)

5. MSC Straubing

5. KC Eggenfelden

5. MSC Manching (punktgleich)

8. MSC Pfaffenhofen

9. AC Regensburg

9. CMF Essenbach

9. MSC Olching (punktgleich)

Ortsclub des Jahres gewählt

Wie immer mit großer Spannung erwartet wurde

die Bekanntgabe des Themas für den Wettbewerb

„Ortsclub des Jahres“ und die Namen

der erfolgreichen Vereine. Um 2012 aufs Siegertreppchen

zu kommen, musste man vielfältig

aktiv gewesen sein. Insgesamt 20 Kriterien

wurden bei der Bewertung berücksichtigt und

es kamen deshalb 211 von 217 Ortclubs ins Ranking.

Die meisten Punkte sammeln konnte diesmal

der MC Labertal, dahinter folgten der MSC

am Tegernsee und punktgleich der AMC Bad

Aibling sowie der MC Weilheim. Den Siegerscheck

in Höhe von 1000 Euro, der zweckgebunden

für die Ortsclubarbeit eingesetzt werden

muss, nahm freudestrahlend MC-Vorsitzender

Andreas Dinzinger in Empfang. Noch vor

Ort erklärte Dinzinger, dass er nach Abstimmung

mit seinen Vorstandskollegen das Geld

voraussichtlich für einen Aufenthalt seiner Jugendgruppe

im BLSV-Sportcamp in Inzell verwenden

wird.

Die Goldene Ehrennadel mit Brillanten für

herausragende Verdienste um den ADAC erhielten

Dr. Lotte Morasch, langjährige Vorsitzende

des AMC Erding, Erwin Joppich, seit 37

Jahren zunächst als 2. Vorsitzender und seit

2000 als Vorsitzender

an der Spitze des AC

Schwabmünchen sowie

Erwin Burgstaller,

Gründungsmitglied

des Töginger

MC und seit 39 Jahren

unermüdlich für

seinen Ortsclub tätig,

ebenso Peter Fassl,

der sich seit mehr als

drei Jahrzehnten im

AC Bavaria München

engagiert.

Nahmen die Urkunden aus der Hand von Dr. August Markl (3.v.l.) und Vorstand für Ortsclubarbeit,

Josef Kaspar (r.) entgegen: (v.l.) Manfred Kufer, MSC am Tegernsee, Markus Brettschneider,

AMC Bad Aibling, Andreas Dinzinger, MC Labertal (3.v.r.), Michael Steinhoff,

MC Weilheim (2.v.r.).

Georg Glas

Hotelier mit

Benzin im Blut

In seiner Heimat Oberammergau ist

Georg Glas sowohl durch sein Hotel

„Turmwirt“ als auch durch sein Mitwirken

bei den Oberammergauer Festspielen bekannt.

Für den ADAC engagiert sich der

64-Jährige seit mittlerweile 47 Jahren. Wie

es dazu kam? Sein Vater war Mitbegründer

des AC Oberammergau und dessen 1. Vorsitzender

von 1956 bis 1976. Da auch sein

Herz schon früh begonnen hat, für den

Motorsport zu schlagen, nahm er bald an

Orientierungsfahrten, Rallyes und Automobilslaloms

teil.

Von 1970 bis 1976 war Glas Tourenleiter

seines Heimatclubs, von 1976 bis 1987

Schatzmeister

und anschließend

1. Vorsitzender.

Vor

Kurzem hat er

dieses Amt jedoch

abgegeben,

was er so

begründet: „26

Jahre reichen,

jetzt dürfen die

Jüngeren ran.“

Seit vergangenem

Jahr ist er

im Vorstandsrat

des ADAC

Südbayern sowie

OC-Regionalbeauftragter

der Region Süd.

„Nachdem unser

Freund ter Süd: Georg Glas.

OC-Regionalbeauftrag-

Manfred Resch

unerwartet verstorben ist, habe ich mich

entschlossen, die Region Zugspitzkreis

wieder im Amt zu begleiten“, erzählt der

Familienvater. Zu seinen vielschichtigen

Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung

der Ortsclubs sowie das Vorstellen

verschiedener Projekte und Aktionen des

ADAC Südbayern, darunter die Ausstellung

„Schatten – Ich wollte doch leben!“.

Für seine Verdienste erhielt der Hotelier

zahlreiche ADAC-Auszeichnungen, darunter

die Gau-Ehrennadel in Gold mit

Kranz. „Es ist einfach schön, sich für den

Club zu engagieren. Und dafür gibt er uns

auch viel zurück“, so sein Resümee.

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Menschen

Adam Kolotzek

Der tolle Haufen

macht es aus

Adrenalin. Das muss man lieben, um erfolgreich

BMX zu fahren. Adam Kolotzek

vom MAC Königsbrunn weiß das,

auch er ist viele Jahre Rennen gefahren.

Nicht ohne Erfolg. Bei einem Bundesligarennen

belegte er einmal den dritten Platz.

„Das war schon ein besonderer Moment“,

erinnert sich der 36-Jährige. Zehn Jahre ist

es her, als alles für ihn begann. Ein Spezl

sprach den Elektroniker an: BMX, das sei

genau das Richtige für ihn, das solle er ausprobieren.

Der

Freund behielt

recht. Seitdem

dreht sich bei Familie

Kolotzek alles

um das BMX-

Rad. Auch die Kinder

sind längst begeisterte

Anhänger

des Sports. Die

15-jährige Tochter

und der 14-jährige

Sohn fahren sogar

für den Landeskader.

„Das macht BMX-Experte:

mich natürlich unglaublich

stolz“,

Adam Kolotzek.

strahlt der Papa. „Das zu sehen, gibt mir oft

einen zusätzlichen Schub, wenn es mal

nicht so gut läuft.“ Er selbst tritt inzwischen

etwas kürzer, arbeitet beim ADAC

Südbayern ehrenamtlich als BMX-Fachberater.

Das Ehrenamt ist für ihn – wie der Name

schon sagt – Ehrensache. Schließlich

seien immer weniger Leute dazu bereit, ihre

Freizeit zu opfern. Der Elektroniker

sieht das anders. Seiner Meinung nach bekomme

man auch einiges zurück. „Das ist

ein toller Haufen mit echtem Zusammenhalt,

wie eine große Familie.“ Vereins- und

Landestrainer, Jugendleiter, Fachwart,

Fachbetreuer: Adam Kolotzek hat in seinem

Ehrenamt bereits viele Stationen

durchlaufen. Das sei auch ein Teil seines

Erfolgsrezeptes, verrät der 36-Jährige.

Man müsse rechtzeitig vernünftige Leute

rekrutieren, die einem im Amt nachfolgen.

„Ich habe schon den einen oder anderen

zum Ehrenamt bewegt, der sich das anfangs

gar nicht vorstellen konnte“, lacht der

Familienvater. „Und bereut habe es bis

heute keiner.“

IM BLICKPUNKT

Glückwünsche an Familie Braumandl aus Grafenau

Motorsport-Familie des Jahres

Es war an einem späten Sonntagabend. In

der Online-Ausgabe des oc mobil liest

Roland Braumandl, dass seine Frau Michaela,

Tochter Nina, Sohn Marcel, Oma Christine

Christoph und er zur Motorsport-Familie des

Jahres 2012 im ADAC Südbayern gewählt

wurden. „Die ganze Familie war außer Rand

und Band“, erzählt Roland Braumandl, der es

kaum glauben konnte. Am Montagvormittag

folgte dann der Anruf aus der Sportabteilung

des ADAC Südbayern. Hauchdünn war der

Vorsprung. Am Ende hat es jedoch mit 43

Stimmen für den ersten Platz gereicht. Zur offiziellen

Urkundenübergabe kam Dr. Hans-

Gerd Ennser aus Passau, Vorstandsmitglied

des ADAC Südbayern,

nach Liebersberg bei

Grafenau und überbrachte

die herzlichsten

Glückwünsche sowie

einen 1000-Euro-

Scheck fürs Motorsport-Jahresbudget.

Alle ziehen an

einem Strang

Weshalb fiel die Wahl

der oc mobil-Leser auf

die Braumandls? „Wer

sie kennt, der weiß,

dass der Motorsport

Nina, Marcel, Roland (v.l.) und

Michaela Braumandl (r.) sind

die ADAC Motorsport-Familie

des Jahres 2012. An ihrem

Wohnort Liebersberg übergab

Dr. Hans-Gerd Ennser (2.v.r.),

Vorstand des ADAC Südbayern,

die Siegerurkunde.

bei ihnen zu Hause ist“,

erklärt Karl-Heinz

Füchsl, 1. Vorsitzender

des MSC Freyung, in

dem die Gewinner-

Familie aktiv ist.

Michaela Braumandl (41) gibt im Automobilslalom

mit ihrem 1994er Rennpolo des

Hauptsponsors B&S im Städtepokal und in der

niederbayerischen Maier Korduletsch Meisterschaft

kräftig Gas, Sohn Marcel (12) dreht

seit sechs Jahren im Kartslalom eifrig seine

Runden, Tochter Nina (8) sitzt seit ihrem

sechsten Lebensjahr im Schalensitz eines 6,5

PS-Karts und Roland (41) ist Coach, Förderer,

Trainer und Tuner in einem. In seiner aktiven

Laufbahn war der gelernte Kfz-Mechaniker

von 1990 – 1997 ebenfalls im Automobilslalom

unterwegs.

Nicht zu vergessen „Renn-Oma“ Christine

Christoph (59). Sie ist die gute Seele des Familienteams

und hilft mit, wo es nur geht. So

sieht ein typisches Rennwochenende aus:

Samstagvormittag Polo herrichten, auf einen

Hänger verladen und alles für den folgenden

Rennsonntag vorbereiten. Im Anschluss fährt

die ganze Familie nach Freyung. Dort findet

jeden Samstag das Kartslalomtraining für die

24 aktiven Kids des MSC statt. Am Sonntag

trennen sich die Wege: Papa Roland begleitet

die Kids auf Kartslalom-Wettbewerben, und

Mutter Michaela sowie Oma Christine fahren

zum nächsten Automobilslalom des Saisonkalenders.

Ergebnisse, Platzierungen, Erfolge

oder Misserfolge werden per SMS kurz ausgetauscht.

Erst am Sonntagabend sitzt die Familie

in gemütlicher Runde im Wohnzimmer

oder in den Sommermonaten beim Grillen auf

der Terrasse, um den vergangenen Renntag

Revue passieren zu lassen. An etwa 20 aufeinanderfolgenden

Wochenenden, von April bis

Oktober, bestimmt dieser Rhythmus das Familienleben.

Jedoch ohne Reue: „Die Motorsport-Wochenenden

sind für uns ein tolles

Gemeinschaftserlebnis. Alle ziehen an einem

Strang und haben dasselbe Ziel vor Augen.

Was gibt es denn Schöneres?“, sind sich Michaela

und Roland einig.

Keine Kompromisse

bei der Sicherheit

Ein Familienhobby, das nicht ganz billig ist!

Als Sponsor konnten die Braumandls die Firma

B&S „Blech mit System“, einen blechverarbeitenden

Betrieb in Grafenau, gewinnen. Auf

Sommerurlaube oder großartige Reisen wird

zudem bereitwillig verzichtet. Nicht sparen

möchte Roland Braumandl jedoch an der Sicherheit

für „sein Team“. Die 1000-Euro-Siegerprämie

will er komplett in neue Schutzausrüstung

sowie in Ersatzteile für den B&S-

Rennpolo stecken, die über die Saison fällig

werden.

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Immer mehr Kids schwingen sich auf’s Motocross-Bike

Was ein großer Crosser werden will ...

Angst vor aufgeschürften Ellenbogen

sollte man besser nicht

haben. Und wer ungern dreckig wird,

ist hier sowieso fehl am Platz. Beinharte

Zweikämpfe, knappe Überholmanöver

und gewagte Sprünge – Motocross

ist ein Sport für Unerschrockene.

Doch auch die harten Profis

haben mal klein angefangen und den

Sport von der Pike auf gelernt. Denn

früh übt sich, wer ein großer Crosser

werden will. Und das wollen inzwischen

immer mehr Kinder und Jugendliche.

Die Begeisterung für den

Sport wächst stetig. Rund 120 Nachwuchs-Crosser

nehmen inzwischen

an den Rennveranstaltungen des ADAC Südbayern

teil. Hinzu kommen noch reichlich

Hobbyfahrer. Eine erstaunliche Entwicklung,

denn vor einigen Jahren war die Nachfrage

noch deutlich geringer.

Motocross im ADAC Südbayern

Im Bereich des ADAC Südbayern gibt es zehn

Ortsclubs, die Motocross aktiv betreiben und

anbieten. Die Clubs MSC Eichenried, CMF

Essenbach, MSC Freisinger Bär, AMC Gablingen,

MC Hohenlinden, MSC Manching, AMC

Penzberg, MSC Reichling, MC Saal und MV

Warching besitzen je ein eigenes Trainingsgelände,

auf dem Kinder ab sechs Jahren ihre

ersten Schritte auf dem Bike machen können.

Bei einem Schnuppertraining heißt es: ab

auf die Wiese oder ein abgestecktes Stück der

Strecke. Die Jugendtrainer zeigen den Kids,

wie man geradeaus fährt, schaltet, eine Kurve

nimmt und wie man richtig auf der Maschine

sitzt oder steht. Stück für Stück werden die

Ihre ersten Schritte lernen Crosser in der Motocross-Schule des

ADAC Südbayern.

jungen Crosser an die Piste, ihre erste Runde

und ihren ersten Sprung herangeführt.

Die Schulbank hilft auf der Strecke

Doch Motocross ist mehr, als nur über verdreckte

Hügel zu heizen. Dazu gehört zum

Beispiel auch das Wissen über das Motorrad,

Flaggenkunde, Sportgesetze; aber auch Fitness

und die richtige Ernährung sind wichtig.

Um dem interessierten Nachwuchs das alles

zu vermitteln, bietet der ADAC Südbayern jedes

Jahr zusammen mit verschiedenen Ortsclubs

eine Motocross-Schule an. Dort können

Kinder und Jugendliche die wichtigsten Basics

lernen, aber auch ihre ersten Schritte auf

der Strecke machen. Selbstverständlich alles

unter der Aufsicht von qualifizierten Trainern.

Das gemeinsame Lernen bei dem dreitägigen

Kurs stärkt dabei schon vor der Saison den

Teamgeist.

Hat man Spaß an der Sache, kann man sich

beim Club anmelden und an den wöchent-

IM BLICKPUNKT

lichen Trainingseinheiten teilnehmen.

Je nach Alter, Größe

und Fähigkeit werden die Kinder

in unterschiedliche Klassen

eingeteilt. Kinder zwischen

sechs und neun Jahren dürfen

Motorräder mit 50 ccm steuern,

von acht bis zwölf Jahren lenken

die Kids Maschinen mit 65

ccm. Zwischen zehn und 16

Jahren geht es dann mit 85 ccm

weiter, und in der Altersklasse

bis 18 Jahre dürfen die Jugendlichen

auf bis zu 250 ccm-Maschinen

über die Strecken brettern.

Vom Training zum Rennen

Wie lange die Kids trainieren, bis sie an einem

Rennen teilnehmen können, hängt ganz von

ihrer Entwicklung ab. Das kann durchaus ein

halbes Jahr oder länger dauern. Sind die Kinder

dann so weit, können Sie an den neun

Rennen teilnehmen, die die MX-Ortsclubs des

ADAC Südbayern in diesem Jahr veranstalten.

Wer am Ende aller Rennen die meisten Punkte

auf dem Konto hat, wird Südbayerischer

ADAC Meister und darf am Bundesendlauf

teilnehmen. So wie der Eichendorfer Constantin

Piller. Das Motocross-Talent fuhr bei seinem

ersten Rennen vor rund zwei Jahren als

Vierter über die Ziellinie. 2012 wurde er bereits

Bundesendlaufsieger. Auch Piller hat es

bei seinem Einstieg in den Sport übrigens ruhig

angehen lassen. Die ersten sechs Monate

hat er „nur“ trainiert, erst dann nahm er an

seinem ersten Rennen teil. Geschadet hat es

ihm nicht...

BAHNSPORT

19. / 20. Mai, Abensberg

Internationales

ADAC Speedwayrennen

Es wird ein spannendes Pfingstfest für Motorsportfans,

denn am Pfingstsonntag, 19. Mai, und Pfingstmontag,

20. Mai, veranstaltet der MSC Abensberg das Internationale

ADAC Speedwayrennen. Was das heißt, ist klar:

viel Staub, wilde Kurvendrifts und heiße Reifen. Gefahren

wird natürlich ohne Bremse, ohne Schaltgetriebe

und gegen den Uhrzeigersinn. Die Motorräder werden nur

mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch

die Kurven gesteuert, wobei der mit einem Stahlschuh

bekleidete linke Fuß ständig den Boden berührt. Bei dieser

spektakulären Motorsportart werden Spitzengeschwindigkeiten

von rund 120 Stundenkilometern erreicht. Die

Veranstaltung beginnt am Sonntag mit dem Training der

Junioren um 9.30 Uhr. Ab 10.30 Uhr kämpfen die Junioren

in den Klassen A und B auf dem 396 Meter langen

Speedway-Oval um den Sieg. Am Montag gehen dann die

Männer an den Start. Die Trainings beginnen um 10.30

Uhr, Rennstart ist um 14 Uhr. Eine Eintrittskarte kostet 18

Euro, für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der

Eintritt frei. Für Schwerbehinderte, Schüler und Studenten

gibt es ermäßigte Karten. Am Pfingstsonntag ist der Eintritt

für alle kostenlos. Aktuelle Informationen im Netz

unter www.msc-abensberg.de.

PS-Termine

Tipps für weitere Veranstaltungen:

• 30. Mai, Int. Speedwayrennen Olching

www.msco.de

• 1. Juni, Speedwayrennen Landshut, 1. Bundesliga

www.speedway-landshut.de

• 1. Juni, Bahnsport Bayern Cup Pfaffenhofen

www.msc-paf.de

• 2. Juni, Speedwayrennen Pfaffenhofen

www.msc-paf.de

• 20. Juli, Bahnsport Bayern Cup Olching

www.msco.de

• 21. Juli, Nat. ADAC Speedwayrennen – Team Cup

Olching, www.msco.de

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PS-TERMINE

Motocross

9. Juni, Flughafen Münchenn

Den Flugzeugen

entgegen

Dem Himmel so nah: Beim 18. Internationalen ADAC

Flughafen Motocross am Sonntag, 9. Juni, springen die

Fahrer mit waghalsigen Stunts wieder den Flugzeugen

entgegen. Aber auch packende Überholmanöver und

spektakuläre Rad-an-Rad-Kämpfe sind garantiert. Rund

150 Offroad-Piloten aus zehn Nationen stehen am Start

und kämpfen um die Deutsche Motocross Meisterschaft

OPEN und den Deutschen Motocross Pokal MX2. Zudem

heizen in zwei Rennen Piloten der 85 ccm-Klasse über die

rund zwei Kilometer lange Strecke. Um 8 Uhr beginnen

die Trainings- und Qualifikationsrennen, die Rennen starten

um 13 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro, Jugendliche

ab 14 Jahre zahlen fünf Euro, bis 14-Jährige zwei Euro.

Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet. Einfach

reinklicken unter www.motocrossamflughafen.de.

Tipps für weitere Veranstaltungen:

• 15. / 16. Juni, Clubsport Motocross Eichenried

www.msc-eichenried.de

• 20. / 21. Juli, Manchinger Motocross

www.msc-manching.de

Tipps für weitere Veranstaltungen:

• 25./ 26. Mai, Bayerwald Trial

www.msc-roehrnbach.de

• 22. Juni, Jugend- und Clubsport Trial

www.amc-holzkirchen.de

• 23. Juni, Jugend- und Clubsport Trial

www.rg-rosenheim.de

KART

22. / 23. Juni, Ampfing

ADAC Kart Masters

Auf spannungsgeladenen Motorsport dürfen sich die südbayerischen

Kartfans am Wochenende 22. / 23. Juni freuen.

Ein Rekordstarterfeld von 250 Piloten hat sich zum

dritten von insgesamt fünf Läufen in den ADAC Kart Masters

angekündigt. Schauplatz ist das supermoderne Kartzentrum

in Ampfing. Seit seinem Debütjahr 2008 hat sich

das Championat zur stärksten Kartserie in Deutschland

entwickelt. Schirmherr ist Ralf Schumacher. Vielleicht

kommt der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot selbst

nach Ampfing und startet in der Schaltkart-Klasse. Die

Zuschauer dürfen gespannt sein. Der vorläufige Zeitplan:

freie Trainings am Samstag ab 8 Uhr, Zeittrainings ab

10.45 Uhr, der Rennstart ist um 14 Uhr. Warm-up am

Sonntag ab 8 Uhr, der Startschuss für die Rennen fällt um

10.15 Uhr. Alle aktuellen Informationen finden Sie unter

www.mc-waldkraiburg.de.

RALLYE

18. Mai, Aldersbach

Rallye-Fieber

Am Samstag, 18. Mai, grassiert in Aldersbach wieder das

Rallye-Fieber. Bei der 12. ADAC Baron von Aretin Rallye

200, veranstaltet vom MSC Emmersdorf, werden rund 80

Teams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, England

und Finnland erwartet, die um Punkte für den Schottercup,

den BMW 318is- und Volvo Original-Cup, die Südbayerische

ADAC Rallyemeisterschaft, die Niederbayerische

Mayer-Korduletsch Rallyemeisterschaft und die

Oberlandrunde kämpfen. Die gut 90 Kilometer lange

Strecke mit sechs Wertungsprüfungen besteht zu 70 Prozent

aus Schotter. Nicht nur für die Zuschauer bedeutet

das Nervenkitzel pur. Denn dieser Mix aus losem und festem

Fahrbahnuntergrund erhöht zwar den Fahrspaß, aber

auch den Schwierigkeitsgrad. Das Besondere: Es stehen

zwei Sonderprüfungen an, die schon in den 80er-Jahren

regelmäßig auf der 3-Städte-Rallye absolviert werden

mussten: Die „Fohlenweide“ und die „Hohe Straße“. Treffpunkt

für Fans ist das Rallyezentrum in der Brauerei Aldersbach

Schützenhaus. Beginn ist um 12 Uhr. Der Eintritt

ist frei. Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.msc-emmersdorf.de.

Tipps für weitere Veranstaltungen:

• 2. Juni, 7. ADAC Vilshofener Rallye Sprint

www.msc-vilshofen.de

• 9. Juni, 15. + 16. ADAC Rallye Sprint Fürstenzell

www.msc-fuerstenzell.de

TRIAL

20. / 21. Juli, Engelsberg

Alpenpokal

Zum elften Lauf im Rahmen des Trial Alpenpokals lädt der

1. Trial-Club München am 20. Juli auf dem Gelände des

MSC Engelsberg ein. Insgesamt acht anspruchsvolle Sektionen

auf dem 1000 Meter langen Rundkurs haben die

rund 80 Balancekünstler zu bewältigen. Am Start stehen

die Klassen zwei bis sechs, für die Bambinis gibt es eine

Sondersektion. Gut für die Zuschauer: Alle Abschnitte sind

gut zu Fuß zu erreichen. Somit können die Besucher den

Wettbewerb hautnah an der Strecke erleben. Start ist um

elf Uhr, um ca. 18 Uhr findet die Siegerehrung statt. Tipp:

Wer am Samstag verhindert ist oder nochmals mitfiebern

möchte, kommt am Sonntag zum Lauf, den der

MSC Engelsberg ausrichtet. Der Eintritt an beiden Wettbewerbstagen

ist frei. Informationen im Internet unter

www.mtc-trial.de und www.msc-engelsberg.de. Infos zum

Trial Alpenpokal unter www.trial-alpenpokal.de.

PS-TERMINe-TIPP

Ferienkurse für Fahranfänger

Beim ADAC Junge-Fahrer-Training gibt es viele

Tipps und Infos.

Ferienzeit ist Junge Fahrer-Zeit. In den Pfingstferien

bietet der ADAC wieder verstärkt Junge Fahrer-Trainings

in den Fahrsicherheitsanlagen in Augsburg,

Kempten / Allgäu, Regensburg, Landshut und Simbach

an. Die Idee: „Fahranfänger lernen, ihr Auto sowie ihre

Fähigkeiten einzuschätzen und können ohne Risiko

verschiedenste Manöver selbst ausprobieren“, erklärt

ADAC Cheftrainer Ralf Müller-Wiesenfarth. Wichtig: Es

gibt keinen erhobenen Zeigefinger. Die Teilnehmer testen

selbst, was geht und was nicht. Was macht das

Auto wirklich, wenn ich unter der Fahrt die Handbremse

anziehe, was passiert mit zu hohem Tempo in der Kurve?

Situationen, die im Straßenverkehr zu fatalen Ergebnissen

führen könnten, dürfen hier bewusst ausprobiert

werden. Dazu gibt es viele Tipps von den ADAC

Instruktoren. Infos und Anmeldung im Internet unter

www.sicherheitstraining.net oder telefonisch unter 089/

31 88 85 88.

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PS-TERMINE

Slalom

2. Juni, Freyung-Hinterschmiding

Slalomspezialisten

am Start

Spannende Pylonen-Tänze auf vier Rädern sind beim

10. ADAC DMSB Bayerwald Automobilslalom am Sonntag,

2. Juni, in Freyung-Hinterschmiding garantiert. Die Zuschauer

dürfen sich auf rund 80 Piloten aus ganz Bayern

freuen, die alles geben werden, um ihr Können auf dem

vom MSC Freyung gesteckten, zwei Kilometer langen Slalomparcours

unter Beweis zu stellen. Dafür müssen zwei

Wertungsläufe gefahren werden, bei denen es um wertvolle

Punkte für die Südbayerische ADAC DMSB Slalom Meisterschaft,

die Niederbayerische Maier Korduletsch Automobilslalom

Meisterschaft und den Auto Gogeißl ADAC

Städte Slalom geht. Die Teilnehmer aus der seriennahen

Gruppe G werden den Wettbewerb um 9 Uhr eröffnen,

anschließend starten die Fahrer der Gruppe F. Am Nachmittag

zeigen die Slalomspezialisten der Gruppe H auf

ihren extrem getunten Super-Boliden, was in ihnen steckt.

Treffpunkt ist der Gewerbepark Hinterschmiding/ Sonndorf

an der B 12 Freyung Richtung Philippsreut. Der Eintritt

ist frei. Aktuelle Infos unter www.msc-freyung.de.

ZUSCHAUERZEITPLAN

Donnerstag, 30. Mai

10 – 18 Uhr Maxlrainer Oldie Feeling

14.30 Uhr Start zur 1. Etappe mit Teampräsentation

16.15 Uhr Kaffeepause, Kloster Reutberg

18.30 Uhr Zielankunft, Maxlrain

Freitag, 31. Mai

7.30 Uhr Start Voralpen-Etappe, Maxlrain

9.00 Uhr Kaffeepause Speckalm, Oberes Sudelfeld

11.30 Uhr Mittagspause Festungsarena, Kufstein

14.00 Uhr Kaffeepause Schloßbergalm, Aschau

16.25 Uhr Abendessen Duftbräu, Samerberg

18.30 Uhr Zielankunft, Marienplatz Bad Aibling

Samstag, 1. Juni

8.00 Uhr Start Inn-Salzach-Etappe, Maxlrain

10.00 Uhr Kaffeepause, Stadtplatz Mühldorf

11.00 Uhr Mittagspause, Kapellplatz Altötting

14.15 Uhr Kaffeepause, Ratzinger Höhe/

Berggasthof Weingarten

15.50 Uhr Zielankunft, Therme Bad Aibling

Classic-Rallyes: Die ADAC Bavaria Historic vom 30. Mai

bis 1. Juni. Ihr Markenzeichen ist der grandiose Streckenverlauf

abseits der bekannten Tourismusrouten. Traditioneller

Auftakt der 26. Auflage ist das Maxlrainer Oldie-

Feeling am Fronleichnams-Donnerstag, 30. Mai, ab 10

Uhr. Dort geben über 3000 automobile Klassiker mit

klangvollen Namen den Ton an. Für die kleine Pause zwischendurch

gibt es auf dem weitläufigen Gelände mehrere

Biergärten sowie ein Kinderland, bei dem auch kleine

Besucher auf ihre Kosten kommen, wenn Mama und Papa

auf „Blechschau“ gehen. Um 14.30 Uhr werden die rund

120 teilnehmenden Teams aus ganz Europa von den

ANTENNE BAYERN-Morgenmoderatoren Wolfgang Leikermoser

und Christian Franz auf die erste von drei Wertungsetappen

durch das Tölzer Land geschickt. Am Freitag

starten die Teams zu einer über 360 Kilometer langen

Schleife durch die Chiemgauer Berge und das österreichische

Kaiser Gebirge. Die Schluss-Etappe mit rund 300

Kilometern führt am Samstag zu historischen Städten

zwischen Inn und Salzach wie Mühldorf und Altötting.

Infos gibt es im Internet unter www.bavaria-historic.de.

Tipps für weitere Veranstaltungen:

• 15. Juni, Day of Thunder Trophy

www.day-of-thunder.com

• 6. / 7. Juli, 5. Pfaffenwinkel Classic

www.pfaffenwinkel-classic.de

• 6. / 7. Juli, 4. ADAC Sudelfeld Classic

www.amc-miesbach.de

• 21. Juli, 11. Babonen Rallye Classic

www.msc-abensberg.de

• 26. – 28. Juli, 15. König Ludwig Veteranenfahrt

www.ac-oberammergau.de

Tipps für weitere Veranstaltungen:

• 20. Mai, ADAC RGR-Farben HOEGNER Slalom,

www.rg-rosenheim.de

• 26. Mai, ADAC Automobil Slalom,

www.amc-deuerling.de

• 16. Juni, ADAC Ratisbona Automobilslalom,

www.ac-regensburg.de

• 16. Juni, ADAC Clubsport Slalom,

www.motorsport-muenchen.de

• 23. Juni, 27. ADAC Clubsport Slalom,

www.msg-hutthurm.de

• 23. Juni, ADAC Automobilslalom,

www.MSC-Dreiburgenland.de

• 30. Juni, 27. ADAC Mangfalltal Slalom,

www.amc-bad-aibling.de

• 21. Juli, ADAC Automobil Slalom,

www.MSC-Straubing.de

Oldtimer

30. Mai bis 1. Juni, Maxlrain

Paradies für

Oldtimer-Fans

Sie ist eine der beliebtesten Oldtimer-Veranstaltungen

und gilt bei vielen sogar als „Mutter“ aller deutschen

Fit in Erste Hilfe

Nach einer aktuellen ADAC-Studie weiß nur jeder dritte

Autofahrer, was in einem Notfall tatsächlich zu tun ist.

Nach Schätzungen des Roten Kreuzes könnten zehn

Prozent der Unfallopfer noch leben, wenn jemand rechtzeitig

Erste Hilfe geleistet hätte. Deshalb bietet ADAC

gelbhilft mit Standorten in Augsburg, Ingolstadt, Kempten,

Memmingen, Regensburg, Rosenheim, Straubing

und Deggendorf qualifizierte Erste-Hilfe-Kurse für den

Führerschein und Auffrischungen für jedermann an.

Auch die Motorsportler des AC Deggendorf haben jetzt

einen Kurs absolviert. „Wir betreiben nicht nur Motorsport,

sondern organisieren auch Veranstaltungen, bei

denen wir als Streckenposten im Einsatz sind. Wenn etwas

passiert, wollen wir vorbereitet sein“, sagte Vorsitzende

Doris Bretzner. Bereits die ersten Minuten entscheiden,

ob ein Patient

genesen kann oder zum

Pflegefall wird. „Wer

weiß, wie man jemanden

in die stabile Seitenlage

dreht und dazu noch die

Notrufnummer 112

kennt, kann schon viel

für einen Verletzten

tun“, erläuterte Ausbilderin

Angela Zacher in

dem Kompaktkurs. Die

Erste-Hilfe-Instruktorin

ORTSCLUB AKTIV

TIPP

MITMACHEN!

OCs, die ihre Homepage mit der Internetseite

www.adac-gelbhilft.de verlinken, erhalten

im Rahmen der Ortsclubzuwendung einen

Zuschuss in Höhe von 20 Euro.

zeigte, wie man eine Ohnmacht, einen Herzinfarkt oder

einen Schlaganfall erkennt und wie man mit wenigen

gezielten Griffen helfen kann. Von besonderem Interesse

war für die Motorsportler die richtige Helmabnahme,

die bei verunfallten Motorradfahrern ein absolutes Muss

ist. Weitere Informationen und Termine zu ADAC gelbhilft

finden Sie im Internet unter www.adac-gelbhilft.de.

Fit in Erste Hilfe: Motorsportler des AC Deggendorf trainierten für den Ernstfall.

ocmobil 2/2013 7


Kavaliere gesucht

Evi S. genügt an jenem verhängnisvollen

Ostermontag

ein Blick, um intuitiv zu handeln.

Ein kleines, blondes

Mädchen liegt im Straßengraben

neben der Autobahn, die

Lippen blutverschmiert. Es

wimmert. Während ihr Mann

Kurs auf die qualmenden Autos

nimmt, die nach dem schweren Unfall den Autobahnzubringer

blockieren, stürzt Evi S. zu dem Mädchen. Das

Kind muss erbrechen. Wie mit Samthandschuhen dreht sie

die Kleine auf die Seite, damit sie nicht an ihrem Erbrochenen

erstickt. Immer wieder wärmt die Familienmutter

das zitternde Kind, streichelt die Kleine und redet ihr gut

zu – bis endlich die Rettungskräfte eintreffen. Wenige

Monate später wird Evi S. auf Vorschlag von Célines Mutter,

so heißt das zweijährige Mädchen, als „Kavalier der

Straße“ ausgezeichnet. Die 34-Jährige erhält die bundesweite

Auszeichnung als Dank und Anerkennung für ihr

beherztes Zugreifen, mit dem sie der kleinen Céline möglicherweise

das Leben gerettet hat.

Die Initiative „Kavalier der Straße“ ist ein Zusammenschluss

aus 40 regionalen und überregionalen Tageszeitungen

zur Förderung der Verkehrssicherheit und des

Gemeinschaftssinns im Straßenverkehr. Auch der ADAC

unterstützt das Projekt. Mehr als 65 000 Verkehrsteilnehmer

konnten seit Gründung 1959 als vorbildliche „Kavaliere

der Straße“ ausgezeichnet werden.

Ob Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer oder Biker: Jeder,

dem geholfen wurde oder der Zeuge einer beispielhaften

Hilfeleistung im Straßenverkehr wurde, kann dies

unter www.kavalier-der-strasse.com oder per Post an eine

der Mitgliedszeitungen (Adressen siehe Internetseite) sowie

an die Hauptgeschäftsstelle „Kavalier der Straße“,

Flurweg 5, 85302 Gerolsbach, Tel.: 08445/ 563, E-Mail

troga@t-online.de melden. Die Verleihkriterien sind

unter anderen:

• Vorbildliches, partnerschaftliches Verhalten im

Straßenverkehr vor allem Schwächeren, Behinderten,

älteren Menschen und Kindern gegenüber.

• Verhindern eines Unfalls oder Minderung der Folgen.

• Unverzügliche Meldung oder Beseitigung von

gefährlichen Verkehrshindernissen.

• Wirksame Unterstützung bei der Vereitelung von

Fällen, in denen sich Unfallflüchtige ihrer Verantwortung

zu entziehen versuchten.

Mit Vollgas über den Eissee

Der Tag war einzigartig: Am 17. Februar 1963 heizten

reihenweise Autos und Motorräder beim Ammersee Eis-

Rennen über den dick zugefrorenen See. Zehntausende

Menschen waren vor 50 Jahren Zeuge dieses spektakulären

Events. Damit dieses Stück Geschichte nicht in Vergessenheit

gerät, haben Alex Lampl und Dieter Schweingruber

vom MC Diessen einen Film über das Ereignis gedreht.

In mehreren hundert Stunden mühevoller Recherche,

Nachbearbeitung von alten Super-

8-Filmen sowie diversem Bildmaterial

und der Befragung von Zuschauern

und Rennfahrern entstand

eine Dokumentation über das außergewöhnliche

Ereignis. Dabei

sollten ursprünglich nur drei Super-

8-Filme digitalisiert werden, erinnert

sich Lampl. „Wir wollten aber

noch eine begleitende Erklärung

für die Zuschauer, und etwas Ton,

und dann gab’s ja noch Leute, die

etwas dazu erzählen konnten. Und

so entstand plötzlich eine komplette

Doku.“ Auch das öffentliche Interesse

an der Geschichte war groß.

Basisseminar für Neu gewählte OC-VORSTÄNDE

Sie kamen zwar aus den unterschiedlichsten Teilen des

Gaugebietes, doch hatten sie eines gemeinsam: Alle 28

Teilnehmer des Basisseminars wurden in ihrem Ortsclub

in ein neues Amt gewählt, egal ob Schriftführer, Vorsitzender

oder Kassierer. Der ADAC Südbayern lud deshalb

Anfang April zu einem vierstündigen Kennenlernen

ins Gauhaus nach München ein.

Josef Kaspar, Vorstandsmitglied für Ortsclubs, erläuterte

nach einem gemeinsamen Abendessen erst

einmal die nicht ganz einfache Struktur des ADAC, bevor

sich der Fachbereich Ortsclub, Jugend und Sport

vorstellte und seine Aufgaben erklärte. Dazwischen

hatten die neuen Amtsträger stets die Möglichkeit, ihre

„Wir wurden bei der Vorführung zum 50. Jubiläum des

Rennens völlig überrannt. Der Saal war bereits fünf Minuten

nach Einlass voll“, berichtet Schweingruber. Deswegen

wurde der Film noch zweimal aufgeführt. Wieder mit

Erfolg. „Manche Zuschauer warteten fast zwei Stunden vor

dem Saal, um den Film sehen zu können“, staunt Lampl.

Wer die Aufführungen verpasst hat, kann sich die

50-minütige Dokumentation auch für zehn Euro unter

www.mc-diessen.de bestellen, und sich das Spektakel

vom Ammersee bequem zu Hause ansehen.

Rasant: Das Ammersee-Eisrennen. Über das Spektakel hat der

MC Diessen eine Dokumentation gedreht.

Fragen und Probleme loszuwerden. Und das taten sie

auch. Schnell entstand eine lebhafte Diskussion. „Dürfen

nur ADAC Mitglieder den Vorstand im Ortsclub

wählen?“, „Gibt es eine pauschale Vereinssatzung, die

ein neuer Club einfach übernehmen kann?“, „Kann

mein Ortsclub eigentlich mehr oc mobil-Exemplare beziehen?“.

Diese und viele weiteren Fragen wurden

fachkundig von den Experten des Hauses beantwortet.

Zum Schluss noch der Hinweis der Ortsclubbeauftragten

Claudia Kuchler: auf der Homepage www.adac.de/sportsby

und im Info 2013 sind viele Informationen enthalten.

Gerade für neu gewählte Vorstandsmitglieder sei

dies eine wertvolle Hilfestellung.

Kavaliere der Straße: Mit der Auszeichnung wird vorbildliches

Verhalten im Straßenverkehr gewürdigt.

Foto: ADAC

Willkommen! Beim Basisseminar trafen sich die neu gewählten OC-Vorstandsmitglieder zum Kennenlernen

im ADAC Südbayern.

8 ocmobil 2/2013


Herzlich Willkommen!

Die neuen DMSB-Sportwarte sind:

• Andreas Dinzinger, Sportkommissar, Stufe B

• Ronny Linding, Sportkommissar, Stufe A

• Manuela und Martin Bauer, Leiter der

Streckensicherung

Herzlichen Glückwunsch!

Wissen, was läuft

Ob Zielfahrten, Sternfahrten, Heimatfahrten, Heimatwettbewerbe,

Bootstourisitik, Oldtimertreffen, -fahrten oder

-wanderungen: Der ADAC Tourensport-Kalender 2013 informiert

über alle Termine in Sachen Tourensport. Bei den

Unternehmungen steht dabei nicht der Wettbewerb im

Vordergrund, sondern der geruhsame Tourensport – egal

ob mit Auto, Oldtimer, Motorrad oder Motorboot. Hier

heißt es abschalten, genießen und die regionale Kultur

sowie die Sehenswürdigkeiten der Heimat besser kennenlernen.

Damit Sie immer Bescheid wissen, wann die nächste

Fahrt in Ihrer Nähe stattfindet, fordern Sie den kostenlosen

Tourensport-Veranstaltungskalender bei Ernst Rode

an. Bei ihm erhalten Sie auch den neuen Oldtimer-Ratgeber

2013/14. Das Standard-Nachschlagewerk eines jeden

Liebhabers von historischen Fahrzeugen informiert auf

148 Seiten über Kauf, Versicherung, Restaurierung, Pflege,

Wartung, Veranstaltungen und alles Weitere rund um

das Thema Oldtimer.

Ortsclub Pinnwand

So erreichen Sie die

ADAC Sportabteilung

Robert Stadler, Sportsekretär

Tel.: 089/ 5195 110

E-Mail: robert.stadler@sby.adac.de

Christian Götzenberger,

Automobilsport, Gauveranstaltungen,

Förderprojekte

Tel.: 089/ 51 95 116

E-Mail: christian.goetzenberger@sby.adac.de

Ernst Rode, Material- und Gerätelager,

Oldtimer, Tourensport,

Touristikfahrt und Sportabzeichen

Tel.: 089/ 51 95 117

E-Mail: ernst.rode@sby.adac.de

Nadja Hafner, Motorradsport,

Sportwarte Motorrad

Tel.: 089/ 51 95 118

E-Mail: nadja.hafner@sby.adac.de

Oliver Kürschner,

Jugendsport und Lizenzen

Tel.: 089/ 51 95 113

E-Mail: oliver.kuerschner@sby.adac.de

Franziska Merkl, Automobil-/ Kartsport,

Sportwarte Automobil

Tel.: 089/ 51 95 120

E-Mail: franziska.merkl@sby.adac.de

Claudia Kuchler, Ortsclubbetreuung,

Seminarwesen und Trainerausbildung

Tel.: 089/ 51 95 121

E-Mail: claudia.kuchler@sby.adac.de

Jahrestreffen Lizenztrainer

Am 3. März 2013 fand traditionell in Ismaning das

Jahrestreffen der ADAC Lizenztrainer statt. Neu in

dem Kreis waren Martin Steinhofer (2.v.l.) vom ASC

Tiefenbach und Martin Vögl (2.v.r.) vom MC Labertal.

Jugendreferent Martin Krisam (r.) und der neue

Koordinator für die ADAC-Trainerausbildung, Reinhard

Asbeck (l.), übergaben den beiden Neulingen

ihre Lizenz sowie die Trainer-Bekleidung. Neu hinzugekommen,

aber bei dem Termin leider verhindert,

waren Roland Braumandl vom MSC Freyung

und Thomas Schneider vom Lindauer AC.

Clubleistungen im Überblick

Wer Mitglied im ADAC ist, profitiert von einer großen

Vielfalt an Clubservices. Welche das sind, zeigt die

neue Rubrik „Clubleistungen im Überblick“. Den

Start macht ein Klassiker: das ADAC TourSet.

Der perfekte

Reisebegleiter

Ob mit Auto, Motorrad, Caravan oder Wohnmobil – das

ADAC TourSet deckt mit knapp 190 Titeln alle relevanten

Autoreiseziele in Europa und beliebte Mietwagen-

Rundreiseländer wie Nordamerika, Australien und Neuseeland

ab. Der neu gestaltete Reiseklassiker des ADAC

ist einzigartig und begleitet Individualreisende zuverlässig

von der Haustür bis zum Urlaubsziel. Er besteht aus

Länderinformationen, Reisekarten und einzelnen Urlaubsführern

für Länder, Regionen und Städte. So lassen sich zum

Beispiel einzelne Bausteine für spezielle Reiseformen, besondere

Fahrzeugarten oder Zwischenstopps je nach Bedarf

hinzufügen. Durchschnittlich gibt der Club rund 2,4 Millionen

TourSets jährlich an seine Mitglieder aus. Neu integriert

sind QR-Codes, die eine Verknüpfung mit weiteren

digital vorhandenen Informationen wie zum

Beispiel Video-Dateien ermöglichen. Mithilfe eines

QR-Code-Readers im Smartphone sind diese jederzeit

abrufbar. Erhältlich ist das ADAC TourSet in allen ADAC

Service Centern, telefonisch unter 0180 5 10 11 12

(14 ct. / min dt. Festnetz; max. 42 ct. / min dt. Mobilfunknetze)

sowie im Internet unter www.adac.de/tourset.

Nützlicher Urlaubsbegleiter: das kostenlose ADAC

TourSet gibt umfassend Informationen.

ocmobil 2/2013 9


Ortsclub aktiv

Motorradsport

Supercross München 2013

Heiße Fahrerduelle und atemberaubende Stunts: Auch

2013 grassiert in der Münchner Olympiahalle das Supercross-Fieber.

Das vorweihnachtliche, jeweils vierstündige

Motorsport-Megaevent war im vergangenen Jahr erneut

ein absoluter Publikumsmagnet und sorgte für Furore.

Unter dem Motto „Fall in Love with Supercross“ erwartet

die Zuschauer auch dieses Jahr am 20. und 21. Dezember

ein anspruchsvolles Sport- und Showprogramm, ein international

hochkarätiges Fahrerfeld und jeden Abend eine

fetzige Race-Party „All night long“.

Publikums-Hit: Das ADAC Supercross München bietet dem Publikum ein Spektakel der Superlative.

Gesucht: Das schönste Motorrad-Foto

Motorradfans aufgepasst! Die Sportabteilung des

ADAC Südbayern sucht das schönste Foto unter dem

Motto „Verliebt ins Motorrad“. Ob schöne Mädels,

Kinder oder verrückte Posen auf dem Bike, alle Aufnahmen

– außer Rennszenen – sind willkommen. Mitmachen

lohnt sich, denn dem Gewinner winken 5x2

Supercross-Tickets für Freitag, 20. Dezember. Schicken

5x2 Supercross-Tickets

zu gewinnen!

Sie Ihre Aufnahme mit

Kontaktdaten und einer

kurzen Beschreibung

bis 15. Juni an die

ADAC Südbayern Sportabteilung,

Ridlerstraße 35, 80339 München oder per E-Mail

an sport@sby.adac.de.

Der beste SX1-Pilot der beiden Tage, der die mit

zahlreichen Hindernissen gespickte Strecke als Schnellster

meistert, sichert sich den Titel „König von München“. Der

stärkste SX2-Pilot wird „Prinz von München“. Im Visier der

Profis steht aber auch der ADAC SX CUP, der als aufstrebende

Supercross-Winterserie in Deutschland gilt. Nachdem

die Sieger am Ende des Abends gekürt worden sind,

rücken die Freestyler ins Rampenlicht: Sie zeigen gewagte

Sprünge bis unters Hallendach, wobei die physikalischen

Gesetze außer Kraft zu sein scheinen – ein Spektakel der

Superlative, das man auf keinen Fall verpassen sollte.

Tickets gibt es ab sofort unter Tel.: 089/ 31 88 85 81,

www.supercrossmuenchen.de, auf facebook,

www.eventim.de, bei allen an München Ticket angeschlossenen

Vorverkaufsstellen sowie in allen ADAC

Service Centern.

AUTOMOBILsport

ADAC OPEL Rallye Cup 2013

Nach der langen Vorbereitungsphase fieberten alle Beteiligten

dem Start des ADAC OPEL Rallye Cups entgegen.

Hinweis: Die Teilnehmer

sind damit einverstanden,

dass etwaige

Fotos vom ADAC Südbayern

zu Veröffentlichungszwecken

genutzt

werden können. Dies

betrifft Veröffentlichungen

im Print- und

Onlinebereich. Sie treten

damit die Rechte

am eigenen Bild sowie

mögliche Bildrechte zu

dem oben genannten

Aktions-Zweck an den

ADAC Südbayern ab.

Den würdigen und äußerst anspruchsvollen Rahmen bildete

die ADMV Rallye Erzgebirge von 5. bis 6. April. 23

Teams auf ihren identischen Opel Adams in der Cup-Version

brannten regelrecht auf den ersten direkten Vergleich.

Auch die fünf südbayerischen Teams hatten sich so

gut wie möglich vorbereitet und wollten ihr Talent auf den

13 Wertungsprüfungen der über 123 Kilometer langen

Strecke trotz der teilweise schnee- und eisbedeckten Fahrbahn

unter Beweis stellen.

Hervorragend gelang das Christian Allkofer aus

Niedergebraching und seiner Ettenkofener Beifahrerin

Kathrin Götzenberger. Sie mischten von Anfang an in der

Spitzengruppe mit und lagen vor der letzten Schleife nur

knapp hinter Marijan Griebel vom ADAC Mittelrhein, der

deutlich mehr Erfahrung aufweisen kann. Aufgrund der

schwierigen Bedingungen haben sie sich dazu entschlos-

10 ocmobil 2/2013


Ortsclub aktiv

sen, nichts mehr zu riskieren und ihren tollen 4. Rang ins

Ziel zu bringen. Damit liegen die beiden nach der Auftaktveranstaltung

18 Punkte hinter den Erstplatzierten Fahrner

/ Wenzel aus Baden Württemberg sowie zwölf Punkte

hinter dem Ex-Junior-WM-Piloten Florian Niegel aus

Franken. In der Junior Wertung des Cups für Teilnehmer

bis maximal 27 Jahre landeten sie auf dem 2. Platz und

damit nur elf Zähler hinter den Erstplatzierten Griebel /

Rath. Auch Leo Wolf aus Regensburg und sein Beifahrer

Dennis Zenz legten eine gute Leistung ab. Trotz Zeitstrafe

erreichte das bayerisch-mittelrheinische Team Rang neun

im ADAC OPEL Rallye Cup sowie den 7. Platz in der Junior-

Wertung. Das Brüderpaar Thomas und Johannes Reiter

aus Kaufbeuren hatte sich aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen

lediglich vorgenommen, ins Ziel zu

kommen. Was ihnen mit dem 18. Platz im ADAC OPEL

Rallye Cup auch gut gelang. Pech dagegen hatten die

Teams Philipp Reich (Schongau) / Sigi Schrankl (Obing)

und Fabian Ennser (Passau) / Peter Spannbauer (Tiefenbach),

die die Zielflagge nicht zu sehen bekamen. Aber

noch ist nichts verloren und die Teams werden auch in den

kommenden Wertungsläufen ihr Bestes geben.

2. Platz bei den Junioren:

Christian Allkofer

aus Niedergebraching

und seine Ettenkofener

Beifahrerin Kathrin

Götzenberger.

Info: ADAC OPEL Rallye CuP

Um Rallye-Talente zu fördern und damit auch die

Talentschmiede des ADAC für Nachwuchspiloten

weiter auszubauen, wurde der ADAC OPEL Rallye

Cup ins Leben gerufen. Dabei treten die Teams unter

gleichen Bedingungen wie bei den ADAC Rallye

Masters-Läufen auf identischen Opel Adam Cup-

Fahrzeugen gegeneinander an. Den besten Junioren

winkt neben Preisgeldern in Höhe von 100 000 Euro

eine weitergehende

Förderung

durch

Opel und den

ADAC. Zudem

könnte der Cup

für sie das optimale

Sprungbrett

zu nationalen

Titeln

und internationalen Erfolgen sein. Aus diesem

Grund hat sich der ADAC Südbayern dazu entschlossen,

ein leis-tungsstarkes Rallye-Juniorteam aufzubauen,

das Raffael Sulzinger aus dem bayerischen

Tittling, ADAC Rallye Junior Cup-Sieger 2012, betreut.

Clubheim richtig versichern

Ortsclubs verfügen

zum Teil über erhebliche

Sachwerte. Je höher

das Vermögen,

desto größer ist das Risiko

eines wirtschaftlichen

Fiaskos im Schadensfall.

Aus diesem

Grund sollte man das

Clubheim ausreichend

versichern. Richard Huber,

Versicherungsexperte

und 1. Vorsitzender

des KC Eggenfelden,

beantwortet die

wichtigsten Fragen.

OC-PRAXIS

Weiß, welche Policen

nötig sind: Versicherungsexperte

Richard Huber.

Was ist für ein Clubheim notwendig?

Besitzt der Verein ein eigenes Heim, sollte eine entsprechende

Immobilienversicherung abgeschlossen werden.

Sie schützt vor den finanziellen Folgen bei Feuer, Schäden

durch Leitungswasser, Sturm und Hagel. Auch die Absicherung

von Elementarschäden wie Lawine, Schneedruck,

Starkregen oder Überschwemmung ist sinnvoll. Unentbehrlich

ist auch eine Inventarversicherung. Mit ihr ist das

Hab und Gut, also die gesamte technische und kaufmännische

Betriebseinrichtung des Vereins im Vereinslokal

gegen Feuer-, Leitungswasser-, Sturm-, Hagel-, Vandalismus-

und Elementarschäden sowie Einbruchsdiebstahl

versichert.

Welcher Schutz ist noch empfehlenswert?

Die Vereinshaftpflichtversicherung

Sie tritt ein

• für Sach-, Personen- und Vermögensschäden gegenüber

Dritten,

• zur Prüfung der Haftungspflicht und Abwehr unberechtigter

Anspruchsteller (Rechtsschutz-Funktion)

• zur Entschädigung berechtigter Ansprüche bis zur vereinbarten

Versicherungssumme.

Schadensbeispiele:

• Bei der Bewirtung zieht sich jemand eine Salmonellenvergiftung

zu und fordert Schadenersatz.

• Eine Person stürzt bei Glatteis vor dem Vereinsheim.

• Ein Sturm reißt einen Dachziegel vom Dach des

Vereinsheims. Dadurch wird eine Person verletzt.

Die Elektronikversicherung

Sichert Musikanlagen, Computer, Fernseher, Beamer,

Streckenmessgeräte ab. Bestandteil ist die Allgefahren-

Deckung; das heißt, es wird zum Beispiel auch für Überspannung

ohne Blitzschlag, bei grober Fahrlässigkeit oder

bei Fehlbedienung Versicherungsschutz geleistet.

Die Veranstalterhaftpflichtversicherung

Speziell auf Veranstaltungen und Festen zugeschnittene

Hilft bei Einbruch: Die Inventarversicherung.

Versicherung mit Erweiterung zur Vereinshaftpflichtversicherung

und Absicherung von Schäden während der Veranstaltung.

Gut zu wissen: ADAC Mitglieder in den OC’s sind über

die sogenannte Vereinssammelhaftpflicht-Police versichert.

Die Beitragsprämie dafür übernimmt der ADAC

Südbayern.

Was ist im Schadensfall zu tun?

• Umgehende Schadenmeldung an die Versicherung.

• Anweisungen des Versicherers zur Schadenminderung

beachten.

• Schäden aufgrund strafbarer Handlungen unverzüglich

bei der Polizei anzeigen.

• Beweisfotos erstellen und das Ausmaß des Schadens

genau beschreiben.

• Schadenbild für Gutachter oder die Spurensicherung

so weit wie möglich nicht verändern.

• Reparatur, Neu- oder Ersatzbeschaffung erst nach

Foto: Dan Race - fotolia.com

ocmobil 2/2013 11


Ortsclub aktiv

Freigabe durch die Versicherung.

• Angeforderte Belege dem Versicherer zukommen

lassen.

Achtung! Wer die Bestimmungen des Versicherungsvertrags

missachtet, kann den Versicherungsschutz

riskieren.

Was gibt es noch zu beachten?

Alle Antragsfragen sollten wahrheitsgemäß und vollständig

beantwortet werden – nur so kann sich der Versicherer

ein genaues Bild machen. So kommen keine Missverständnisse

auf, die schlimmstenfalls dazu führen können, dass

der Schaden nicht reguliert wird. Für die Inventarversicherung

ist es von Vorteil, eine Liste mit den vorhandenen

Werten zu führen. Außerdem sollten Anschaffungsbelege

zum Nachweis des Neuwertes aufbewahrt werden. Vom

Versicherer vorgeschriebene Mindestanforderungen, wie

beispielsweise bündige Schlösser, Fenstergitter oder eine

Alarmanlage, sind einzuhalten. Wichtig ist auch eine korrekte

Bewertung des Gebäudes hinsichtlich der Bauartklasse

und Lage.

GEBURTSTAGE

Dr. Markl 65

Der Vorsitzende des ADAC Südbayern, Dr. August Markl,

feiert am 2. Juni seinen 65. Geburtstag. Seit zwölf Jahren

steht der Schaftlacher Radiologe überaus erfolgreich an

der Spitze des Regionalclubs, seit zwei Jahren ist er auch

Erster Vizepräsident des ADAC e.V. Seine ehrenamtliche

Laufbahn begann aber schon viel früher: während seines

Pharmaziestudiums gründete er 1969 zusammen mit anderen

Sportfahrern die Scuderia Magra in München. 1979

wurde er Jugendreferent im ADAC Südbayern, 1988 Vorstandsrat,

1992 folgte seine Wahl zum Vorstandsmitglied

für Ortsclubarbeit. Der Familienvater war zudem von

2004 bis 2011 Stellvertretender Vorsitzender des ADAC

Tourismusausschusses und von 1999 bis 2011 Mitglied im

ADAC Verwaltungsrat. Diese Ämter musste er jedoch satzungsgemäß

im Zuge seiner Vizepräsidentschaft ablegen,

wofür er aber weitere Funktionen übernommen hat: Stellvertretender

Vorsitzender im Lenkungsausschuss Gesamtvertrieb

des ADAC e.V., Mitglied des Kuratoriums der

Stiftung „Gelber Engel“ des ADAC e.V. sowie Mitglied des

Aufsichtsrates der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst

GmbH.

Gratulation: Dr. August Markl feiert seinen

65. Geburtstag.

Aktive Nachwuchsförderung

Unter seiner Führung wuchs der ADAC Südbayern kontinuierlich

von anfangs rund 1,2 auf heute über 1,7 Millionen

Mitglieder. Im Fokus seiner Tätigkeit stand und steht seit

jeher die Arbeit für und mit jungen Menschen. So stellte er

für sportlich orientierte Kinder und Jugendliche ein maßgeschneidertes

Schulungs- und Lehrgangsangebot im

Kart-, Trial-, Motocross-, Rallye- und Rundstreckensport

auf die Beine und war entscheidend beteiligt an der Konzeption

und Einrichtung der erfolgreichen Verkehrserziehungsaktionen

„Hallo Auto!“, „Mobil mit Köpfchen“ sowie

der Präventionskampagne „Schatten – Ich wollte doch leben“.

Die Fahrsicherheitszentren und -plätze in Augsburg,

Kempten, Regensburg und Landshut-Ellermühle sind

ebenso Ausdruck seines stetigen Einsatzes für das Thema

Verkehrssicherheit. Für diesen jahrzehntelangen, ehrenamtlichen

Einsatz wurde ihm 2009 von Innenminister

Joachim Herrmann das Bundesverdienstkreuz am Bande

verliehen. In seiner Freizeit nimmt er mit seiner Frau Karin

auf seinem Alfa Romeo GT aus dem Jahr 1976 auch

gerne an Oldtimerrallyes teil. Was nicht viele wissen

dürften: er ist Kunstliebhaber, leidenschaftlicher Fotograf

und sammelt Modellautos und -hubschrauber. Für seine

Verdienste um den Automobilclub erhielt er die höchsten

Auszeichnungen: Die Goldene Gauehrennadel mit Brillanten

sowie die Ewald-Kroth-Medaille in Gold mit Kranz.

Glückwunsch Lorenz Lang

Am 19. Mai feiert Lorenz Lang, Vorstandsrat im ADAC

Südbayern, seinen 65. Geburtstag. In Pfaffenhofen an der

Ilm ist der Name Lang untrennbar mit dem MSC verbunden.

Vor 43 Jahren trat Lorenz Lang dem Traditionsverein

bei und leitete ihn als 1. Vorsitzender 24 Jahre, bevor er

Alles Gute zum 65. Geburtstag: Lorenz Lang.

sein Amt im März 2010 abgab. Doch reicht die Verbundenheit

noch weiter zurück. 1949 besiegelte sein Vater

nach den Kriegsjahren zusammen mit einer neuen Vorstandschaft

die Wiedergründung des ursprünglich 1927

ins Leben gerufenen Vereins. Lang hat sein Erbe aber

nicht aus Pflichtbewusstsein übernommen, er stand hundertprozentig

hinter seiner Position als Vorsitzender.

1998 wurde der Großhandelskaufmann dann zum Vorstandsrat

des ADAC Südbayern ernannt, 2006 schließlich

folgte die Wahl in dieses Amt. In dieser Funktion engagiert

sich Lang im Ortsclub-, Finanz- und Touristikausschuss

und hat als Beauftragter für die Ortsclubbetreuung

der Region Nord stets ein offenes Ohr für die OCs und

deren Belange. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche

Auszeichnungen, darunter 1998 auch die Goldene Ehrennadel

mit Kranz und 2004 die Ewald-Kroth-Medaille in

Gold mit Kranz.

Geburtstage

75 Jahre Franz Holzmann, 14.6.

Sportleiter AMC Unterthingau

70 Jahre Karl Bestler, 16.5.

Sportleiter AC Marktoberdorf

65 Jahre Wolfgang Piecha, 15.5.

Vorsitzender MSC Unterpfaffenhofen-

Germering

50 Jahre Willi Schmid, 25.5.

MSC Oberallgäu Nebengruppe Grünten

Ortsclub-Jubiläen

90 Jahre MSC Mühldorf, 6.7.

30 Jahre MCC Hausham, 6.7.

Impressum

oc mobil ist ein Informationsblatt für die im ADAC Südbayern

organisierten ADAC Ortsclubs, Sportwarte und DMSB-

Lizenznehmer. Der Bezug ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

oc mobil erscheint fünfmal pro Jahr.

Inhaber und Verleger: ADAC Südbayern e. V.,

Ridlerstraße 35, 80339 München, Tel. 089/5195-121,

Fax 089/5195-478, E-Mail: sport@sby.adac.de

Redaktion: Axel Arnold (Leitung und verantwortlich für den

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E-Mail: presse@sby.adac.de

Realisation: setupmedia, Rosenheimer Str. 22,

83043 Bad Aibling

Druck: Rapp-Druck GmbH, Kufsteiner Str. 101,

83126 Flintsbach

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wird keine Haftung übernommen. Die Beiträge in

diesem Heft geben die Meinung der

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12 ocmobil 2/2013

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