Kontakt 1 2013 - TV Refrath

tvrefrath

Kontakt 1 2013 - TV Refrath

T 1893

KON AKT

VEREINSNACHRICHTEN VREFRATH E.V.

FABIAN ROTH (17 JAHRE)

JUGENDEUROPAMEISTER 2013

BADMINTON-JUGENDMANNSCHAFT

DEUTSCHER MEISTER 2013

- BERICHTE AUS VIELEN ABTEILUNGEN

- VIEL ERFREULICHES AUS DER 1.JAHRESHÄLFTE

SOMMER 2013 149


www.ksk-koeln.de

Andere versprechen

Spitzenleistungen.

Wir garantieren sie Ihnen.


Kontakt 149

Vereinszeitschrift des TV

Inhalt

Wichtige Ansprechpartner Seite 2

Vorwort Seite 3

Termine 2013 Seite 4

Badminton Seite 6

Cheerleading Seite 18

Fechten Seite 22

Fitness und Gesundheit Seite 24

Floorball Seite 25

Handball Seite 27

Herzsport Seite 38

Kampfsport Seite 39

Running Seite 41

Schwimmen Seite 46

Seniorensport Seite 48

Tennis Seite 50

Tischtennis Seite 54

Turnen Seite 60

Volleyball Seite 62

1


www.tv-refrath.de

Wichtige Ansprechpartner

Vorstand

Heinz Kelzenberg (1. Vorsitzender) kelzenberg@tv-refrath.de 02204 24165

Margarete Bartscht (2. Vorsitzende) bartscht@tv-refrath.de 02204 82356

Wolfgang Faillard (2. Vorsitzender) faillard@tv-refrath.de 02204 56636

Jochen Baumhof baumhof@tv-refrath.de 02207 5987

Sportdirektor

Jakob Eberhardt eberhardt@tv-refrath.de 02204 962665

Ehrenrat

Martin Feith (Vorsitzender) 02204 69139

Sybille Krutt (Stellvertreterin) 02204 67515

Manfred Büscher 02204 69139

Rolf Kürten 02204 64063

Rosemarie Naber 02204 67352

Geschäftsstelle

Wickenpfädchen 11 51427 Bergisch Gladbach

Tel: 02204 60349 Fax: 02204 962699 Mail: info@tv-refrath.de

Geschäftszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr

Dienstag und Freitag von 15:00 bis 18:00 Uhr

Donnerstag geschlossen

Bankverbindung

Kontonummer 368 002 559 (Geschäftskonto)

Kontonummer 368 001 055 (Beitragskonto)

Kreissparkasse Köln, BLZ 370 502 99

2


Vorwort

Liebe Mitglieder,

Willkommen zur neuen KONTAKT!

Wie Sie sicherlich sofort gemerkt haben, ist Ihnen unsere Vereinszeitung in einem

geänderten Format zugestellt worden. Es war uns seit langem ein Anliegen, die zahlreichen

Fotos, die uns immer wieder eingereicht werden, in Farbe drucken zu lassen

und damit dem Heft einen lebendigeren Anstrich zu geben. Dies war jedoch nur

möglich bei geringfügiger Verkleinerung des Formats. Ich hoffe, Ihnen gefällt‘s!

Sportlich gesehen liegt das Highlight des Jahres hier in Refrath quasi schon hinter

uns. Das Leichtathletik-Team um Jochen Baumhof hat anlässlich des 50-jährigen

Bestehens der Abteilung am 14. April die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon

veranstaltet. Das Event war ein Riesenerfolg und eine sehr schöne Veranstaltung

für den Stadtteil Refrath.

Erfolgreich war die Saison der Refrather Badmintonspieler. Nicht nur, dass die beiden

Bundesligamannschaften gut gespielt haben, es gab auch herausragende individuelle

Erfolge. Die Abteilung hat frisch gebackene Westdeutsche und Deutsche Meister und

mit Fabian Roth sogar einen Jugendeuropameister.

Leider konnte unsere Handballmannschaft den erhofften Wiederaufstieg in die Landesliga

nicht realisieren. Doch die großen Erfolge im Nachwuchsbereich konnten

einiges kompensieren und machen Hoffnung für das nächste Jahr. Mit dem neuen

Herrentrainer Christopher Braun soll es weiter voran gehen.

Stark im Kommen ist unsere Tischtennis-Abteilung, die nicht nur zahlenmäßig wächst,

sondern auch ein interessantes sportliches Konzept entwickelt hat. Mithilfe des sportlichen

Leiters Jakob Eberhardt, der jetzt auch wieder für den TVR zum Schläger greift,

soll hier im kommenden Jahr der Aufstieg in die Landesliga realisiert werden.

Leider erfahren wir oft nur von den ganz großen Erfolgen unserer Sportler und viele

kleine Siege und Ergebnisse dringen gar nicht bis ins Redaktionsteam vor. Das ist

sehr schade, denn als endlich wieder zahlenmäßig wachsender Großverein mit fast

20 Sportarten sind wir sehr stolz auf unsere Vielfalt.

Ich wünsche Ihnen im Namen meiner Mitarbeiter

einen sonnigen, sportlichen Sommer,

Heinz Kelzenberg (1.Vorsitzender)

3


Termine 2013

Sa. 08.06.2013

Di. 25.06.2013

Fr. 19.07.2013

Sitzung Beirat TV Refrath

Mitgliederversammlung

(siehe Seite 25)

Übungsleiter-Grillfest

(Einladung folgt)

30.08. - 01.09.2013 Internationaler Adidas U13

Refrath Cup (Badmintonturnier)

22.07. - 03.09.2013 Sommerferien

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Spitzenbadminton

in der Halle Steinbreche

Sa., 7.9. 14 Uhr 1.Bundesliga - BV Mülheim

So., 8.9. 14 Uhr 2.Bundesliga - STC Solingen

So., 29.9. 14 Uhr 1.Bundesliga - TSV Trittau

Di., 8.10. 19 Uhr 1.Bundesliga - 1.BC Beuel

Sa., 12.10. 14 Uhr 2.Bundesliga - Südring Berlin

So., 13.10. 14 Uhr 2.Bundesliga - BV Gifhorn

So., 10.11. 14 Uhr 2.Bundesliga - BV Wesel RW

Sa., 30.11. 14 Uhr 1.Bundesliga - EBT Berlin

So., 15.12. 14 Uhr 1.Bundesliga - Dortelweil

Wer einmal kommt,

kommt immer wieder!

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Infos

Jugendbetreuermedaille

2013

Anlässlich der Sportlerehrung

des Rheinisch Bergischen Kreises

am 25.4. im Goldenen

Löwen zu Bergisch Gladbach

wurden auch die Medaillen für

herausragende ehrenamtliche

Verdienste im Jugendbereich

verliehen.

Wir sind stolz, dass nach einigen

Jahren wieder vier unserer

besten Nachwuchstrainer die

Jugendbetreuermedaille verliehen

bekommen haben.

Wir gratulieren von links nach rechts: Renate Sievering (Volleyball), Jakob Eberhardt

(Tischtennis), Ewa Hangül (Cheerleading) und Christopher Braun (Handball)

Aus der Geschäftsstelle

Ab 1.8. werden wir wieder einen neuen FSJ-ler einstellen, da Marius Hartenbach sein

Freiwilliges Soziales Jahr bei uns beendet.

Darüber hinaus werden wir parallel eine Ausbildungsstelle zum Sport– und Fitnesskaufmann

neu besetzen. Weitere Infos folgen im nächsten Heft!

7


Badminton

Bundesliga: TVR 1 beendet Saison auf tollem 6. Platz

Mit dem besten Ergebnis der Vereinsgeschichte beendete das Bundesligateam des TV

Refrath seine vierte Saison im Badminton-Oberhaus. Nach drei siebten Plätzen in

Folge bedeutet der 6. Rang mehr als nur eine kosmetische Korrektur.

Mit diesem tollen Ergebnis beendete die Mannschaft von Team-Manager Danny

Schwarz eine super Saison, in der schnell klar wurde, dass der TV Refrath kein Abstiegskandidat

mehr ist. Vielmehr richtet die Vereinsführung den Blick kontinuierlich

nach oben. Personell ist bei den Bergischen für das nächste Jahr bereits seit Anfang

März alles in trockenen Tüchern.

Ohne Asiaten in die nächste Saison

Die letzte noch vakante Position besetzt im 1. Herreneinzel der 20-jährige Engländer

Toby Penty, aktuell die Nummer 87 der Weltrangliste. Bereits Ende Februar während

der German Open war die Entscheidung gefallen.

Der Suche nach einer neuen Nummer Eins war eine entscheidende Überlegung voraus

gegangen: Es sollte kein Asiate mehr sein. Nach wechselhaften Erfahrungen in

den letzten Jahren mit Spielern wie Rio Wilianto, Lu Qicheng, Ian Yovi Rien, Lin Yu

Hsien, Kay Bin Yeoh oder zuletzt Hafiz Hashim und dem dringenden Wunsch, sich

mehr und mehr von ausländischen Spielern unabhängig zu machen, entschied man

sich gegen das bisherige Erfolgsrezept.

Es gab immer wieder einen triftigen Grund für eine starke asiatische Nummer Eins,

mal war es der Aufstieg, in den letzten vier Jahren dann der Klassenerhalt. Doch auch

ohne Hafiz Hashim spielte der TVR in der letzten Bundesligasaison gegen viele der

Top-Mannschaften gut mit, holte gegen alle außer den BV Mülheim mindestens einen

Punkt. Und das mit einer recht unbefriedigenden Ausbeute in den Herreneinzeln, die

in der kommenden Spielzeit mit Toby Penty an Eins und einem komplett wieder hergestellten

Richard Domke an Zwei deutlich besser ausfallen sollte.

Wir könnten diesmal ein Kandidat für die Plätze 3 bis 5 sein, denn neben Denis

Nyenhuis und Max Schwenger bleiben auch die sehr siegesgewohnten Damen Carla

Nelte und Chloe Magee an Bord. Den Leistungsträgern aus der 2. Mannschaft, Iris

Tabeling und Raphael Beck wurden ebenfalls mehr Einsätze im 1. Team zugesagt, so

dass sich der Kader nicht nur besser, sondern auch breiter im Vergleich zur letzten

Saison darstellt. Viele hatten damit gerechnet, dass der frisch gebackene 17-jährige

Jugendeuropameister Fabian Roth fest ins 1. Team rückt, doch man möchte damit

noch ein Jahr warten um den Druck auf ihn nicht unnötig wachsen zu lassen.

Besonders erfreulich waren die unkomplizierten und sehr schnellen Zusagen unserer

Spielerinnen und Spieler für die kommende Saison. Carla, Chloe und Max hatten

weitaus bessere Angebote, fühlen sich aber im TVR sehr wohl und heimisch.

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Unser neues 1. Herreneinzel: Toby Penty aus England

Freude über Rang Vier in der 2 Bundesliga

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga vor gut einem Jahr hatte es vielerorts Zweifel

über die Sinnhaftigkeit gegeben, zwei Bundesligamannschaften in einem Verein zu

haben. Dennoch gingen wir mit dem niedrigsten Personaletat der 2.Liga Nord in eine

spannende Saison.

In den vier Begegnungen ohne unsere U19-Nationalspieler setzte es zwar vier Niederlagen,

doch in Bestbesetzung fuhr unser Team 15:5 Punkte ein und unterlag nur

dem späteren Aufsteiger TSV Trittau.

Für die kommende Saison bleibt das Team so zusammen. Lediglich Sebastian Teller

beendet seine Karriere, dafür rückt Kai Waldenberger aus der 1. Mannschaft fest ins

Team. Auch im kommenden Jahr geht es von Beginn an gegen den Abstieg, doch

wird positiv ins Gewicht fallen, dass es keine Jugendturniere mehr gibt, durch die das

Team dezimiert wird. Da aber mit dem FC Langenfeld ein sehr starker Aufsteiger und

mit BV Gifhorn

ein ambitioniertes

Team aus

Liga Eins dazu

kommen wird,

ist die sportliche

Aufgabe für

unsere Zweitligamannschaft

von Beginn an

sehr schwer.

2. Mannschaft mit

Manager Daniel

Winkelmann (links)

9


Aufstiegsteam von links nach

rechts: Volker Eller,

Maik Stockmann, Malte Koch,

Britta Hogrefe, Markus Kott und

Lisa-Marie Wust.

Es fehlt: Thilo Müllers

Mannschaften

3 bis 6 im Soll -

Team 4 schafft

Wiederaufstieg in

die Oberliga

Die vier Erwachsenenmannschaften „hinter“ den Bundesligateams spielten allesamt

eine gute Saison. Die 3. Mannschaft kam in der Oberliga auf einen guten 3. Platz

und das, obwohl gegen Ende die Stammspieler ausgingen. Das „Oldieteam“ TVR 4

schaffte trotz einer Niederlage gleich am ersten Spieltag gegen den aufstiegsambitionierten

1.CfB Köln im Januar den Sprung an die Tabellenspitze, gab diese nicht mehr

ab und konnte somit den Wiederaufstieg in die Oberliga verbuchen.

Leider fehlte der 5. Mannschaft am Ende ein Pünktchen, um in der Landesliga Erster

zu werden. Die junge, ehrgeizige Mannschaft hätte den Aufstieg verdient gehabt,

muss jedoch in der kommenden Spielzeit einen erneuten Anlauf nehmen.

Schließlich belegte unsere 6. Mannschaft in der Bezirksliga einen guten Platz im Mittelfeld

und dies, obwohl insgesamt zwei Spiele mangels Spielerdecke kampflos abgegeben

wurden. Hier muss der Spielerkader im Hinblick auf die nächste Saison dringend

aufgestockt werden.

Westdeutsche Meisterschaften am 5./6.1.2013

TV Refrath gewinnt vier von fünf Disziplinen

Die diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften fanden zum fünften Mal in Folge in

Refrath statt. Die insgesamt gut 150 Spieler zeigten sich mit der Ausrichtung vor Ort

sehr zufrieden und auch der Zuschauerzuspruch während der Veranstaltung war sehr

zufriedenstellend. Dass auch die sportliche Seite aus Refrather Sicht stimmte, dafür

waren die ingesamt 13 qualifizierten TVR-Spielerinnen und Spieler selbst verantwortlich.

Das Fazit des Coaching-Duos Kelzenberg/Winkelmann fiel am späten Sonntagnachmittag

jedoch äußerst positiv auf, hatte man doch in vier von fünf Disziplinen

den Titel holen und weitere Treppchenplätze erreichen können.

Herreneinzel: 1. Fabian Roth, 3. Kai Waldenberger und Lars Schänzler

Dameneinzel: 3. Mette Stahlberg

Herrendoppel: 1. Max Schwenger, 3. Mark Byerly, 3. Denis Nyenhuis

Damendoppel: 1. Carla Nelte 2. Hanna Kölling/Mette Stahlberg

Mixed:

1. Max Schwenger/Carla Nelte

10


Der erst 17-jährige Fabian Roth

wurde bei den Westdeutschen

Meisterschaften

Champion im

Herreneinzel

Deutsche

Meisterschaften :

Nelte, Schwenger

und Nyenhuis auf

dem Treppchen

Die Erwartungen waren nicht gerade gering aus Sicht des TV Refrath. Bei den 61.

Deutschen Badminton-Meisterschaften in Bielefeld wollten die Refrather Top-Stars

Carla Nelte und Max Schwenger zwar noch nicht unbedingt Titel, aber doch Medaillen

gewinnen. So waren Treppchenplätze der beiden zusammen im Mixed, sowie mit

den jeweiligen Doppelpartnern fest im Visier.

Dass dies letztlich optimal gelang und eine weitere Medaille hinzu kam, stellt im Ergebnis

den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des TV Refrath dar. Erfolgreichste

TVR-Teilnehmerin war die 22-jährige Carla Nelte, die das Damendoppelfinale an der

Seite von Isabel Herttrich (Rosenheim) erreichte und dort Olympiateilnehmerin Birgit

Michels und Johanna Goliszewski mit 17:21, 17:21 unterlegen war. Tags zuvor hatte

sie mit Vereinspartner Max Schwenger

auch am Mixedfinale gekratzt. Gegen die

Olympiafünften Fuchs/Michels stand die

Partie bis zum Schluss im Entscheidungssatz

auf des Messers Schneide, bevor

Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage

entschieden. Dabei hatten Schwenger/

Nelte (Foto links) schon im Viertelfinale

arge Probleme gehabt und erst knapp im

dritten Durchgang gewonnen.

Schwenger wiederholte seine vorzügliche

Leistung anschließend noch im Herrendoppel

mit Andreas Heinz aus Bonn-Beuel und holte

eine zweite Bronzemedaille. Die vierte Medaille

holte sensationell im Mixed Denis

Nyenhuis mit Laura Ufermann (Foto rechts),

die für Solingen spielt. Vor allem der kämpferische

Einsatz von Nyenhuis mit der ein oder

anderen Flugeinlage begeisterte die Fans.

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Carla Nelte mit Team Deutschland Europameister

Das Deutsche Badminton-Nationalteam nahm im Februar on

der Nähe von Moskau an den Mannschaftseuropameisterschaften

teil.

Eine der 6 Frauen im Team war Carla Nelte, die auch gleich

im ersten Match gegen Estland an der Seite von Johannes

Schöttler im Mixed zu ihrer ersten Bewährungsprobe kam.

Gegen Estland gewann Nelte das Mixed mit Schöttler erwartungsgemäß

in zwei Sätzen. Nach dem 5:0-Gesamtsieg gegen

Estland wurde auch Spanien mit 4:1 bezwungen.

Nach Siegen über Frankreich (3:0) und Russland (3:1)

Gewann das Deutsche Team auch das Finale gegen Dänemark und holte sich den

ersten Europameistertitel für gemischte Mannschaften. Dies ist ein noch viel größerer

Erfolg als der Titel der Damennationalmannschaft in 2012, an dem Carla Nelte

ebenfalls beteiligt war.

Richard Domke wird zweifacher

Deutscher Meister U22

Weil man ihn von Verbandsseite vergessen hatte, für die Dutch

International zu melden, spielte Richard Domke Mitte April bei den

Deutschen Juniorenmeisterschaften U22.

IM Einzel konnte er ohne Satzverlust seinen Titel von 2012 verteidigen

und gewann im Finale gegen Christian Bald aus Hagen.

Spaßeshalber ging er auch mit seinem Kumpel Björn Hage-meister

im Doppel an den Start. Überraschenderweise stand er auch hier

am Ende ganz oben auf dem Treppchen und siegte im Finale gegen

die Zweitligaspieler Lang/Legleitner.

Nachwuchs: Vier Deutsche Meistertitel für den TV Refrath

Die Deutschen Nachwuchsmeisterschaften in Saarbrücken waren für das Refrather

Quintett, welches an den Start ging sehr erfolgreich.

Janice Kaulitzky war als einzige Spielerin mit Rang 9 im Einzel und dem 5. Platz im

Doppel nicht auf dem Siegertreppchen vertreten, zeigte jedoch eine durchweg gute

Leistung bei diesem Turnier. Das Jungentrio Mark Byerly, Lars Schänzler und Fabian

Roth war von Beginn an in guter Ausgangsposition, in den Kampf um die Meistertitel

einzugreifen. Mark Byerly startete in allen drei Disziplinen und überzeugte an der Seite

von Mark Lamsfuß mit seiner Wiederholung des Titelgewinns von 2012 in Gera .

Im Mixed hatte zuvor Fabian Roth das Finale ungefährdet in zwei Sätzen gewinnen

können und damit den ersten Titel für den TV Refrath geholt. Mit seiner Partnerin Jenny

Karnott wiesen sie die favorisierten Lamsfuß/Volkmann in ihre Schranken.

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Unsere erfolgreicher Nachwuchs bei den Deutschen Meisterschaften:

Fabian Roth, Janice Kaulitzky, Mark Byerly, Runa Plützer und Lars Schänzler

Roths besonderes Augenmerk lag an diesem Tag jedoch nicht auf der Verteidigung

seines Mixedtitels sondern auf dem erstmaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaft

im Einzel, die im gegen seinen Vereinskollegen Lars Schänzler in zwei Sätzen gelang

Doch die drei U19-Meisterschaften waren noch nicht das Ende der Erfolge am Endspieltag

in Saarbrücken. Runa Plützer war in U15 nach sechswöchiger Verletzungspause

und Trainingsrückstand ohne große Erwartungen an den Start gegangen. Sie

holte sich Platz Fünf im Einzel und erreichte an der Seite ihrer Partnerin Annika

Schreiber (Sachsen) das Finale im Doppel. In einem Spiel mit Höhen und Tiefen auf

beiden Seiten hatten am Ende Plützer/Schreiber im 3. Satz mit 21:13 gegen die Favoritinnen

Petrikowski/Seibert die Nase vorn.

Viermal Gold, einmal Silber und einmal Bronze bei Deutschen Meisterschaften sind

die beste Bilanz in der Refrather Vereinsgeschichte. Mit dieser Ausbeute war der TVR

auch der erfolgreichste Verein Deutschlands bei diesen Meisterschaften.

Erfreuliche Zahlen:





Zwischen dem 1.1. und 15.5. diesen Jahres haben sich 50 neue Mitglieder

in der Badminton-Abteilung angemeldet, davon 39 ganz neue

Mitglieder.

Damit hat die Abteilung jetzt insgesamt 210 Mitglieder.

In der Refrather Badmintonschule sind inzwischen 22 Mädchen und

Jungen angemeldet, die 5-8 mal pro Woche trainieren.

Für die neue Saison 2013/14 haben wir 6 Erwachsenen-, 2 Jugend-,

3 Schüler- und 7 Miniteams U11/13 gemeldet, also insgesamt 18

Mannschaften.

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Die Sensation schlechthin:

Fabi Roth ist Europameister

Der erst 17-jährige gebürtige Baden-

Württemberger schaffte am Ostersonntag

im türkischen Ankara die Sensation

und holte sich 10 Jahre nach dem letzten

Erfolg eines Deutschen Spielers

(Marc Zwiebler) den Titel des Jugend-

Europameisters.

Roth spielt seit einem Jahr für den TVR

in der 2. Bundesliga, lebt seit zwei Jahren

am Badmintoninternat in Mülheim.

und wird auch in der kommenden Saison

unser Trikot tragen. Er soll ruhig und

mit Geduld zu einem Leistungsträger der

1. Mannschaft aufgebaut werden.

Der Refrather war in Ankara zunächst,

genau wie die Refrather Mark Byerly und

Lars Schänzler Stammspieler der deutschen

Mannschaft, die im Teamwettbewerb

Bronze geholt hatte. Im Viertelfinale

gegen die Türkei hatte Roth mit einem

3-Satzerfolg im Einzel den Grundstein zum deutschen 3:2 Erfolg gelegt.

Fabian Roth, der vor zwei Jahren bei der U17-EM die Bronzemedaille gewonnen hatte,

startete von Setzplatz 5-8 zunächst mit einem lockeren Zweisatzerfolg über den

Litauer Reznikas in die Einzelkonkurrenz. Anschließend warteten von Runde zu Runde

härtere Gegner auf den 17-jährigen. Die französische Nummer Eins Deschamp

(21:19, 21:10) hatte genauso wenig zu bestellen wie der dänische Meister Mundbjerg

(21:9, 21:9), der als Geheimfavorit gehandelt worden war und im Achtelfinale

gegen Roth völlig unter die Räder kam.

Was folgte, waren zwei bespiellose Krimis über drei Sätze. Gegen den starken Finnen

Kalle Koljonen wehrte er 5 Matchbälle ab und gewann nach einer Stunde Spielzeit

mit 16:21, 23:21, 21:19. Auch im Halbfinale drehte er den Spieß um. Gegen den

an Eins gesetzten Top-Favoriten Matthias Almer aus Österreich ging es wieder in den

dritten Durchgang und Roth lag 6:11 und 9:13 zurück, bevor er mit 21:17 siegte.

Im Finale stand ihm überraschenderweise der Niederländer Marc Caljouw gegenüber,

der seine vier Spiele zuvor, unter anderem gegen den zweiten Refrather Einzelspieler

Lars Schänzler, alle in zwei Sätzen hatte gewinnen können. Mit einer sehr konzentrierten

Leistung und sehr angriffsbetontem Spiel fuhr der Fabi Roth auch diese

Begegnung nach Hause und war am Sonntagvormittag nach dem 21:17, 21:14 Finalsieg

Jugendeuropameister.

Mark Byerly (Doppel) und Lars Schänzler (Einzel) wurde bei dieser EM jeweils Fünfte.

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TVR-Jugendmannschaft ist Deutscher Meister 2013

Die Jugendmannschaft des TV Refrath hatte sich durch einen Sieg bei den Westdeutschen

Titelkämpfen Mitte April für die Deutschen Meisterschaften in Berlin qualifiziert.

Dort starteten vom 3.-5. Mai im Sportpark Hohenschönhausen die 8 besten Jugendmannschaften

Deutschlands.

In den Gruppenspielen startete das TVR-Team mit zwei lockeren 7:1-Siegen über TSV

Marktheidenfeld und SV Fischbach. Damit war man für das Halbfinale am Sonntag

qualifiziert, spielte jedoch noch gegen den TSV Trittau um den Gruppensieg. In dieser

Begegnung lief dann nicht viel zusammen und man unterlag mit 3:5.

Am Sonntagfrüh wusste man, dass gegen den Geheimfavoriten TSV Freystadt alles

passen musste, um das Endspiel zu erreichen. Beide Teams stellten so auf, dass ein

4:4 Unentschieden wahrscheinlich wurde und spekulierten auf einen Satzgewinn in

einer der verlorenen Begegnungen. Die Refrather Jungen legten im Einzel los wie die

Feuerwehr und gewannen wie das 2. Doppel relativ klar.

Der entscheidende Satzgewinn gelang schließlich dem Refrather Damendoppel Marie

Kelzenberg / Janice Kaulitzky, die dadurch zu den Matchwinnerinnen der Begegnung

wurden. Das Halbfinale wurde schließlich beim Stande von 4:2 beendet, da Freystadt

nicht mehr an Refrath vorbeiziehen konnte. Im Endspiel kam es dann nicht zur

erhofften Revanche gegen Trittau, sondern zur Wiederholung des NRW-Finales gegen

die SpVg Sterkrade-Nord um den Gewinn des zweiten Deutschen Meistertitels

der Refrather Vereinsgeschichte.

Die Refrather Jungen hatten im Finale längst nicht so schwere Beine wie ihre Kontrahenten

aus Oberhausen und überrollten diese förmlich mit fünf deutlichen Zweisatzsiegen.

Da fielen die Niederlagen im Damendoppel und –einzel wenig ins Gewicht

und unter großem Jubel holte Mark Byerly im 3. Herreneinzel den entscheidenden

Punkt zum Titelgewinn.

Das Aufgebot der Refrather Jugendmannschaft:

Darius Knuppertz, Lukas Mühlhaus, Marie Kelzenberg, Lars Schänzler, Mark Byerly, Fabian Roth,

Dinah Riss und Janice Kaulitzky. Als Coaches waren Daniel Winkelmann und Raphael Beck mit dabei.

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Badmintonschule nimmt wieder Fahrt auf

Vor neun Jahren gründete der damalige Jugend-Cheftrainer, Dominik Miltner, mit

unserem Abteilungsleiter Heinz Kelzenberg die „Refrather Badmintonschule“ mit dem

Ziel, Kindern tägliches Training zu ermöglichen.

Nach vielen erfolgreichen Jahren sorgte Dominiks Weggang zum Bayerischen Badminton-Verband

im Oktober 2010 für einen Einschnitt und es dauerte gut zwei Jahre

bis zur Wiederbelebung unserer Förderprojektes motivierter Jugendspieler. Seit Januar

diesen Jahres nun existiert die Schule wieder und erfreut sich einer wachsenden

Mitgliederzahl. Stand heute sind 22 Mädchen und Jungen zwischen 10 und 17 Jahren

angemeldet, die 5-8 Trainingseinheiten pro Woche absolvieren.

„Mittlerweile haben wir wieder ein tolles Team sehr motivierter Schüler mit einer Menge

an Potenzial, das es nun zu entwickeln gilt“, so Daniel Stark, A-Trainer und neuer

Chef der Badmintonschule. „Wir sind auf Trainerseite mit viel Erfahrung durch Heinz

Kelzenberg (A-Trainer) und jeder Menge Man-Power durch Daniel Winkelmann (B-

Trainer) erstklassig aufgestellt und ich bin sicher, dass wir bereits im nächsten Jahr

deutliche Spuren unserer intensiven Arbeit sehen werden, was sich hoffentlich auch in

sportlichen Erfolgen niederschlagen wird.“

So haben die Refrather Nachwuchsstars die Möglichkeit erhalten, vier- bis fünfmal in

der Woche Badminton zu trainieren. Neben einem zusätzlichen Theorieunterricht, in

dem Spielanalysen und Bewegungssehen im Vordergrund stehen, soll auch eine umfangreiche

Athletikausbildung das Paket der Badmintonschule abrunden. „Die systematische

Athletikausbildung war schon immer ein großes Defizit in der Refrather

Nachwuchsarbeit“, kritisiert Stark. „Die vergangenen Refrather Pänz hatten ein gutes

Händchen, aber einen schlaksigen, kraftlosen Körper, den es nun zu stählern gilt. Ich

bin froh, dass sich dieser Aufgabe unser Bundesligaspieler Kai Waldenberger (A-

Trainer) angenommen hat, der neben seiner gewaltigen Expertise unseren Pänz als

Bundesligaspieler vor allem ein großes Vorbild ist, das zeigt, dass ein athletisches

Arbeiten zum täglichen Brot eines guten Badmintonspieler gehört.“

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Talentnester platzen aus allen Nähten

Momentan erfreut sich unsere Talentarbeit eines großen Zulaufs. Aktuell befinden

sich 50 Nachwuchsspieler zwischen sechs und zehn Jahren in unseren Talentnestern,

von denen 40 Kids erst vor kurzem ihren Weg zum Badminton gefunden haben. Wir

freuen uns sehr über so viel positive Resonanz im Kinderbereich und wissen, dass dies

das Ergebnis einer guten Vorarbeit im vergangenen Herbst ist. Im letzten Sommer

besuchte das Refrather Trainerteam den Sportunterricht verschiedener Grundschulen

und sichtete talentierte Kinder für die anstehende Nachwuchsarbeit.

Zudem bieten wir mit einem permanent laufenden Kursangebot unter der Leitung von

Bundesligaspielerin Hanna Kölling interessierten Kindern einen schnellen und unkomplizierten

Einstieg in unser Talentsystem. Seit Herbst trainieren nun die meisten Kids

zweimal pro Woche und die ersten von Ihnen besuchten Anfang Mai bereits ihr drittes

Anfängerturnier. Wir sind zuversichtlich, weiterhin erstklassigen Nachwuchs zu haben.“

Viele neue Gesichter bei den Badminton-Einsteigerturnieren: Hier Coach Leon Gatzemeier mit unseren

Kids am 9.5. in Duisburg-Rheinhausen beim Turnier „Der 1. Schritt“ (Foto: Katrin Bohle)

www.tvr-badminton.de

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Cheerleading

PASSION CHEER REFRATH – Teamsport aus Leidenschaft!

Ja, wir sind ein Cheerleader-Team – und Nein, wir feuern keine Mannschaft an!

Cheerleading hat sich schon vor Jahren „emanzipiert“ und sich zu einer ganz eigenen

Sportart entwickelt. Wir sind eine leistungsorientierte Abteilung, die in erster Linie

an Cheerleading-Wettkämpfen teilnimmt um sich mit anderen Teams „auf der Matte“

zu messen. Dabei zeigen wir, was wir in unserem Training erarbeiten: wir Tanzen, wir

Turnen und am liebsten „Stunten“ wir. Das „Stunten“ ist, neben dem Turnen, eines

der spektakulärsten Elemente in unserem Sport. Dabei bauen wir Pyramiden, werfen

unsere „Flyer“ in die Luft und zeigen dabei akrobatische Höchstleistungen.

Das wichtigste jedoch ist, neben den sportlichen Leistungen und dem Ehrgeiz immer

das Beste zu geben, der Teamgeist! Wir lachen und weinen zusammen, wir tragen

beim Training unsere Teamfarbe Lila, wir haben große Schleifen im Haar und tragen

gerne Glitter-Liedschatten ... all das macht diese Sportart aus. Wir halten zusammen

und unterstützen uns – egal ob bei den Minis, Juniors oder Seniors – wir sind eine

große Cheer-Familie mit über 55 Mitgliedern!

Wenn Du Lust hast ein Teil davon zu werden, und zwischen 5 und 30 Jahre alt bist,

solltest Du bei einem Training vorbei kommen und mit machen.

Weitere Infos und Trainingszeiten unter www.passion-cheer.de

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Das Trainer-Team 2013

Egal, was man im Cheerleading erreichen will – gute Trainer gehören dazu. Sie motivieren,

sie beraten und sie begleiten die Cheerleader auf ihrem Weg. Das gilt besonders,

wenn man erfolgreiches Cheerleading betreiben will. Unsere acht Trainer

sorgen für ein vielfältiges, abwechslungsreiches und maßgeschneidertes Training mit

Spaß und Leidenschaft.

In den letzten Jahren konnten wir nicht nur aus den eigenen Reihen Mitglieder als

Trainer gewinnen, sondern auch erfolgreiche Cheerleader aus anderen Vereinen.

Solche Zugänge sind eine große Bereicherung für unsere Abteilung und erhöht die

Qualität unseres Trainings.

Somit ergeben sich zusammengefasst folgende Fakten über unsere Trainer

gut 200 Jahre Lebenserfahrung

fast 100 Jahre aktive Cheerleading-Erfahrung

über 50 Jahre Trainererfahrung

Des weiteren zeigen die zusammengefassten Erfolge den hohen Leistungsstand der

Trainer:

5 deutsche Meistertitel

6 Regional-/NRW Meistertitel

14 Platzierungen, bei offenen Meisterschaften, auf dem Siegertreppchen

An diesen Fakten kann man schnell erkennen, dass unsere Trainer in ihrer aktiven

Zeit als Cheerleader den Sport sehr Leistungsorientiert betrieben haben. Durch diese

Erfahrungen gelingt es uns immer wieder die Leistungen unserer Teams zu steigern

und zu verbessern.

Unsere Trainer haben ihre Cheerleading-Erfahrungen in 17 unterschiedlichen Teams

– über das ganze Bundesgebiet verteilt – gesammelt und sich am Ende für Passion

Cheer Refrath entschieden.

Anfahrtsweg unserer Trainer beträgt insgesamt 160 km. Bis auf eine zugezogene

Refratherin kommen die Trainer aus Köln, Leverkusen und Troisdorf.

Nicht nur das leistungsorientierte Training unserer Trainer spielt eine große Rolle,

sondern der Spaß an unserem Sport. Die Möglichkeit, diesen Spaß an unsere Mitglieder

weiter zu geben ist für jeden Trainer etwas Besonderes. Ebenso wird versucht,

den Cheerleadern soziale Kompetenzen zu vermitteln und sie auch in schwierigen

Lebenslagen zu unterstützen.

Doch das Amt als Trainer bei uns beinhaltet nicht nur die Trainingseinheiten: zusätzlicher

Aufwand entsteht durch Meisterschaftstermine, Auftritte, Meetings und Trainingsvorbereitung.

Ebenso werden Uniformen, Trainingskleidung und Busse bestellt. Unzählige

Telefonate und E-Mails mit Mitgliedern, Eltern und Betreuern stehen auf der

Tagesordnung. Ohne diesen Einsatz wäre ein reibungsloser Ablauf in der gesamten

Abteilung nicht möglich. Daher sind wir sehr stolz auf unsere Trainer, die alle die

Leidenschaft – die Passion – für unseren Sport teilen.

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An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Trainern bedanken! Für den unermüdlichen

Einsatz, den hohen Zeitaufwand und die große Leidenschaft, mit der sie ihre

Aufgaben bei Passion Cheer Refrath wahrnehmen. – Vielen Dank!

Unsere Traininer 2013: 1. Reihe (von li. nach re.): Ewa (Trainerin Seniors, 35 J.), Christiane (Trainerin

Tinys, 27 J.), Christina (Trainerin Seniors, 36 J.) 2. Reihe (von li. nach re.): Mandy (Trainerin Tinys, 18 J.),

Nathalie (Trainerin Juniors, 17 J.), Yessin (Trainer Minis, 23 J.), Lea (Trainerin Minis, 25 J.), Jennifer

(Trainerin Juniors, 28 J.)

Passion Cheer: wo Freundschaften entstehen – ein Bericht

von zwei Minis

Hallo! Wir sind Anna und Lydia und sind im Mini-Team von Passion Cheer Refrath.

Wir sind jetzt schon seit drei und vier Jahren im Team und sind vom Cheerleading-

Sport begeistert.

Ich, Anna habe durch das Fenster der Trainingshalle zugeschaut und fand es sofort

super. Da war ich sieben Jahre alt und bin beim nächsten Schnuppertraining ins

Team gekommen.Ich, Lydia habe Passion Cheer auf einem Stadtfest gesehen und mir

sofort ein Flyer geben lassen. Ich war erst acht Jahre alt und kurz darauf kam ich ins

Team.

Beim regelmäßigen Training sind wir dann Freunde geworden. Beim Schulwechsel

haben wir uns auch auf der gleichen Schule angemeldet und sind in die gleiche Klasse

gekommen. Später sind wir dann beste Freundinnen geworden.

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Wir haben mit den Minis viel erlebt. Viele Meisterschaften und wir waren sogar auf

zwei deutschen Meisterschaften.

Dabei haben wir in der Jugendherberge

übernachtet, wir hatten dort

viel Spaß. Unsere Trainerin war

Ewa, sie hat alles super organisiert

und war eine tolle Trainerin. Im

letzten Jahr gab es für uns einen

Trainerwechsel. Wir bekamen zwei

neue Trainer: Lea und Yessin. Mit

ihnen kamen auch viele neue Minis.

Die Kleineren mussten natürlich

noch vieles lernen, was wir schon

konnten.

Mittlerweile sind wir schon 12 Jahre

alt und wechseln bald zu den Juniors.

Wir freuen uns sehr mit den

Größeren zu trainieren. Dort kennen

wir auch schon einige Cheerleader,

da diese vorher auch bei

den Minis waren.

Wir sind aber auch traurig das wir

die Minis verlassen, weil wir alle

untereinander befreundet sind. Wir

freuen uns auf das neue Team und

möchten noch lange dabei bleiben.

Anna + Lydia

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Fechten

Erinnerungen an 35 Jahre Fechten mit Gustl

Es muss 1977 gewesen sein, ich war gerade 2 Jahre beim Fechten , wir trainierten in

der Halle Mohnweg. Alles Kinder zwischen 10 und 16 Jahren, Flausen im Kopf und

die Piratenfilme im Herzen, Errol Flynn und Burt Lancaster, Scaramouche, Prinz Eisenherz

und die 3 Musketiere. Alle für Einen, Einer für Alle.

Plötzlich tauchte neben unseren Trainern ein Erwachsener –schon ziemlich alt, bestimmt

an die 40- im Training auf und der konnte schon fechten. Nach anfänglicher

Scheu hat man ihn dann auch mal aufgefordert, im Degen natürlich, die Waffe für

alte Männer.

Au Backe, das erste Gefecht mit Gustl vergisst man nicht so leicht. Geradlinig ohne

Schnörkel, eine gute Portion Körperkraft gepaart mit einer feinen Technik. Elegante

Beinarbeit. Die Trefffläche beim Degen fängt an der Hand an, dass hat Gustl einem

schnell klargemacht. Dabei keine miesen Tricks, offen , freundschaftlich und fair.

Man wollte länger mit ihm fechten und herausfinden, ob es nicht doch ein Mittel gegen

diese verdammt gute Deckung gab oder Gustl erklärte einfach, was man falsch

gemacht hatte.

Wir hatten ja alle die gleiche Grundausbildung genossen, aber Gustl kam aus einer

ganz anderen Ecke und überraschte mit Aktionen, die wir gar nicht kannten. Auch

später noch schaute ich ihm gerne beim Lektionieren zu und fragte mich so manches

mal, was macht er da eigentlich.

Säbel war seine große Leidenschaft, aber das wurde und wird bei uns nicht trainiert.

Kein Problem für Gustl, dann eben Florett und Degen, rechts wie links. Und wie

selbstverständlich wechselte er nach kurzer Zeit ins Trainerfach und bildete Generationen

von Kindern an Florett und Degen aus und zwar so, wie er auch gefochten hat.

Ruhig aber bestimmt kamen die Anweisungen, nie verletzend und immer das eine

Talent suchend, das das gewisse etwas hat. Viele hat er auf den Trainerweg gezogen

und die Wiedersehenstreffen auf dem jährlich von ihm organisierten Weihnachtsturnier

zeigten seinen Erfolg.

Man kann noch eine Menge über seine vielfältigen Aktivitäten für die Entwicklung

und den Erhalt der Fechtabteilung erzählen, aber es gibt etwas, das sich wie ein roter

Faden durch sein ganzes Wirken zieht. Er hat es selber in einem Interview mit dem

Kölner Stadtanzeiger vor noch nicht so langer Zeit auf den Punkt gebracht:

„ Die Arbeit mit den jungen Leuten hält mich selber jung.“

So wird Gustl uns in Erinnerung bleiben, offen für alles und interessiert an den Kindern,

sich seiner Verantwortung voll bewusst.

Thorsten Engels

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Zuerst ein kurzer

Nachruf auf unseren

Trainer und Abteilungsleiter

Gustl

(Gustav) Schneidt.

Er begann das Fechten

zu einer Zeit als

von den Besatzungsmächten

das Verbot

bestand, dass das

Hantieren mit allen

Waffen betraf, im

Jahr 1949. Ab 1950

wurde dieses Verbot

aufgehoben. Danach

trainierte er in verschiedenen Städten im Zuge seiner Berufsausbildung.

Nach seinem Umzug nach Bergisch Gladbach und Arbeit bei der Firma Zanders trat

er dem TV Refrath bei, soviel ich weiß hat er bei dem Aufbau der Fechtabteilung mitgearbeitet.

Parallel dazu wurde er auch Waffen– und Gerätewart beim Rheinischen

Fechterbund.

Es wurden über einige Jahre in Refrath Fechtturniere abgehalten, die „Refrather Mühlen

Turniere“.

Da er in seiner Arbeit als Trainer und Abteilungsleiter oft auch zu Turnieren in andere

Städte fuhr, musste seine Familie oft auch zu Feiern alleine zurechtkommen. Ein großer

Teil seines Lebensinhaltes waren seine Zöglinge.

Trotz gesundheitlichen Problemen war seine Sorge die Abteilung, bis zu seinem Ableben.

Auch im Jahr 2013 haben wir in verschiedenen Städten an Turnieren teilgenommen,

mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Im Oktober legten 5 Sportler ihre Turnierreifeprüfung

vor der Prüfungskommission des Rheinischen Fechter Bundes in Bonn mit

Erfolg ab und sind somit berechtigt, ihr Können auf Turnieren zu beweisen.

Nach dem Tod von Gustl musste die Abteilung etwas den Gegebenheiten angepasst

werden. Als vorübergehender Abteilungsleiter übernahm Günter Scharwächter diese

Position, ihm zur Seite steht freitags Thorsten Engels und montags Carlo Kreuzahler.

Am 28.2.2013 konnten wir weitere 7 geschulte Fechter zur Turnierreifeprüfung anmelden,

die zum größten Teil noch von Gustl trainiert wurden. Alle sieben haben ihre

Prüfung bestanden. Wir wünschen ihnen in ihrem weiteren Fechterleben alles Gute.

Günter Scharwächter

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Berufsfachschule für Gymnastik

Fitness und

Gesundheit

Die Berufsfachschule für Gymnastik bildet in einer dreijährigen Vollzeitausbildung

staatlich geprüfte Gymnastikleher/innen aus.

Im Verlauf dieser Ausbildung haben die Schüler verschiedene Praktika zu absolvieren.

Der TVR unterstützt diese Praktika in verschiedenen Gruppen und Kursen.

In dieser Zeit hospitieren die Gymnastikschüler zur Orientierung in Gesundheitskursen

und anderen Fitnessbereichen.

Sie leiten dann nach Absprache selbstständig eine Unterrichtseinheit.

Während dieser Phase legen die Schüler eine Lehrprobe in Anwesenheit einer Lehrerin/

Lehrers ab.

Da diese Stunden nicht immer den gewohnten Ablauf haben, möchte ich die TN bitten

Verständnis dafür zu haben und unsere angehenden Gymnastikleher/innen in

ihrem Berufseinstieg zu unterstützen.

Vielen Dank.

Margarete Bartscht

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Floorball

U 13 ist NRW Meister

Nachdem die meisten U 13-Spieler mit der U 11 NRW Meister waren, gelang ihnen

dies erneut mit der U 13. Am Sonntag, den 5.6.2013 fanden die letzten Playoff-

Spiele der U 13 in Mülheim/Ruhr statt. Zum letzten Spiel traten die Refrather gegen

die Heimmannschaft an. Beide Mannschaften blieben über die Saison in ihren jeweiligen

Regionalligen unbesiegt und hatten in ihrem ersten Aufeinandertreffen in den

Playoffs Unentschieden gespielt. So kam es im letzten Playoff-Spiel zu einem echten

Endspiel. Aufgrund des besseren Torverhältnisses hätte der Heimmannschaft aus

Mülheim ein Unentschieden

gereicht. Die

Refrather waren von Beginn

an die aktivere

Mannschaft und erarbeiteten

sich einige gute

Torchancen, scheiterten

aber immer wieder an

dem starken Heimtorwart.

So gelang den

Mülheimern ein Kontertor

in der 4. Minute.

Refrath ließ sich jedoch

hiervon nicht beeindrucken

und spielte weiter

auf Angriff. Dies wurde in der 10 Minute durch den Treffer von Paul Franken zum eins

zu eins belohnt. Refrath setzte sein Angriffspiel fort und Mülheim setzte auf Konter.

Beide Mannschaften hatten in der Folgezeit gute Einschussmöglichkeiten und es entwickelte

sich ein hoch spannendes Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang der Heimmannschaft

erneut drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit die Führung und lagen

wieder auf Meisterschaftskurs. Refrath drückte nunmehr nur noch auf das Tor der

Hausherren und wurde schon eine Minute später durch einen Treffer von Laurenz

Wehr belohnt. Kurz danach war Abpfiff und die fünfminütige Verlängerung mit der

„Golden Goal“ begann. Refrath drückte weiter auf den Siegtreffer und war fast ausschließlich

in der gegnerischen Hälfte. Alle Refrather zeichneten sich durch ihren guten

Teamgeist und durch Kampf aus. Viele Mülheimer Angriffe wurden von Kai Willems,

der nach dem Spiel als zweitbester Scorer der Liga ausgezeichnet wurde, abgelaufen.

Zwei Sekunden vor Abpfiff, Mülheim feierte schon den Meisetertitel gelang

Laurenz Wehr das „ Golden Goal“. Die U-13 des TV-Refrath ist NRW-Meister. Sie

werden nun am ersten Juni-Wochende zur deutschen Meisterschaft nach Bremen fahren.

Dort kämpfen acht Mannschaften um den Titel des Deutschen Meisters.

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Handball

1.Herren: Eine eher durchwachsende Saison der 1. Herren

der HSG Refrath/Hand.

Nachdem man in der Saison 2011/2012 den Abstieg aus der Landesliga hinnehmen

musste, wollte das Team um Trainer Boris Lietz um den sofortigen Wiederaufstieg

mitkämpfen. Mit namhaften Neuverpflichtungen wie Marc Babel und dem bestehenden

Grundgerüst um Nico Emmerich, Torhüter Alex Lohmann und Jan Bauer fühlte

man sich stark genug, die Kreisliga direkt wieder verlassen zu können. Leider hat die

Saison gezeigt, dass man sich dabei deutlich überschätzt hatte.

Mit 29 zu 23 Punkten und einem Torverhältnis von 32 landete man schließlich auf

dem 7. Platz und damit deutlich hinter den eigen formulierten Ansprüchen.

Nach einer sehr schweißtreibenden Vorbereitung, in der viel Fitness und Kondition

auf der Agenda stand, war das ganze Team heiß auf den Saisonbeginn.

Doch schon im ersten Spiel fing man sich gegen den TuS Ehrenfeld eine herbe Niederlage

ein. Der erste Dämpfer der Saison bereits am ersten Spieltag. Wollte man

dies zunächst noch als Ausrutscher abtun, zeigte sich nach wenigen weiteren Partien,

dass man zu optimistisch an das Projekt Wiederaufstieg heran gegangen ist.

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Eklatant war die Differenz zwischen vorhandener individueller Klasse und mannschaftlichem

Zusammenspiel. Viel zu oft wurde deutlich, wie abhängig die HSG von

guten Tagen einiger weniger Spieler war. Dies äußerte sich auch in häufiger Rotation,

sodass selten an zwei Spieltagen die gleiche Mannschaft zu Beginn auf dem Feld

stand.

Unnötigerweise kamen dann noch mannschaftsinterne Probleme hinzu, die die noch

vorhandene Sicherheit im Team weiter schmälerte. Diese Differenzen zwischen diverser

Parteien führte schließlich dazu, dass man die Rückrunde selten mit mehr als 10

Spielern bestritt. Dazu musste man auch noch privat bedingte Abgänge kompensieren.

Trotzdem fand sich das Team im letzten Drittel besser zusammen. Man zeigte guten

Handball und präsentierte sich insgesamt harmonischer auf dem Feld. Noch deutlich

öfter als zu Beginn blitzte das Potential des noch jungen Teams auf und was eventuell

doch möglich gewesen wäre, hätte man früher zu dieser Form gefunden.

Spannend wird nun sein, zu beobachten, inwiefern sich die Mannschaft unter dem

neuen Trainer entwickelt und wie gut der starke A-Jugend Jahrgang integriert werden

kann

2.Herren: HSG 2 verteidigt trotz bzw. wegen der Verjüngungskur

ihren guten vierten Platz aus dem Vorjahr

Bereits Mitte letzten Jahres war klar, dass Trainer Thomas Böhm zur neuen Saison

seine Mannschaft würde umbauen müssen, da etliche Spieler (Louvier, Pfennigwerth,

Dreschner, Harbeke, Bogdan, Rehfus, Schevemann, Ott, Brux, Köpp) ihren Rückzug

bzw. reduziertes Engagement angekündigt hatten. Auf der anderen Seite gab es aber

auch einige Zugänge zu begrüßen und eine Reihe von Talenten aus A-Jugend und

erweitertem Kader der ersten Mannschaft einzubinden.

Wegen der besonderen Ausgangsposition wurde ein Platz im Mittelfeld angestrebt

und die Niederlage gleich im ersten Spiel schien diese Einschätzung zu bestätigen.

Dann jedoch gelangen fünf Siege in Folge, bei denen die Bergischen nicht immer

spielerisch glänzten, aber zumindest zeigten, dass der Siegeswille vorhanden war.

Highlight dieser ersten Saisonphase war sicherlich das sensationelle 30:25 gegen

den späteren Aufsteiger Opladen III, bei dem man spielerisch und kämpferisch auf

hohem Niveau agierte, dem Gast in einer packenden Partie erfolgreich Paroli bot

und den tollen dritten Tabellenrang erkämpfte.

Leider konnte diese Leistung nicht konserviert werden und so setzte es nur eine Woche

später eine hohe Niederlage in Forsbach. Überhaupt war die Konstanz in dieser

Saison das große Problem der HSG: Sowohl von der Leistung, als auch von der Einstellung

her trat man viel zu schwankend auf, um den drei Topteams der Liga, Dormagen,

Forsbach und Opladen ernsthaft gefährlich zu werden. Den Rest der Hinrunde

pendelte die Mannschaft zwischen Rang drei und vier und zeigte dabei weiterhin

gute (28:15 gegen Hürth II) und schlechte (25:27 gegen Hürth I) Spiele.

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In der Rückrunde wurden die überwiegend guten Leistungen aus der Hinrunde leider

nicht bestätigt. Nach 18 Punkten aus der ersten Halbserie reichte es in der zweiten

nur noch zu deren 11. Dies war unter anderem der personellen Situation geschuldet,

die dazu führte, dass man bei einigen Spielen ohne oder nur mit sehr wenigen Auswechselspielern

antreten musste.

Zwar konnte man vom 15. Spieltag an bis zum Saisonende den sehr guten vierten

Platz verteidigen, profitierte dabei aber nicht unbeträchtlich von den ebenfalls sehr

schwankenden Leistungen der nachfolgenden Mannschaften. Highlights der zweiten

Saisonhälfte waren klare Siege in Leverkusen und Rösrath, aber auch die Niederlage

gegen Forsbach, bei der in einem gutklassigen, engen Spiel ein Sieg lange zum Greifen

nahe war. Als negative Saisonhöhepunkte sind dagegen die deutlich verlorene

„Harz-Schlacht“ in Dormagen und der Offenbarungseid bei der höchsten Saisonniederlage

gegen Wahn in heimischer Halle zu nennen.

Insgesamt aber überwiegen die positiven Aspekte. Neben dem sehr guten Tabellenplatz

spielten sich viele junge Akteure in den Vordergrund: Spieler wie Nikolai Sprenger,

Dennis Schroers und Felix Maly, aber auch die A-Jugendlichen Patrick Faulhaber,

Simon Müller und Jonathan Bar-Hod übernahmen Verantwortung und zeigten

immer wieder ihr Potential oder wurden sogar zu wichtigen Stützen der Mannschaft.

Die Neuzugänge Rickert, Welling, Boros und Schröder belebten das Spiel der Zweitvertretung

nachhaltig und die aus der vergangenen Saison verbliebenen Routiniers

bildeten erfolgreich das Korsett dieser doch recht heterogenen Truppe, in der die

Stimmung trotz der großen Altersunterschiede auch abseits des Handballfeldes fast

durchweg sehr gut war.

A1: Erfolgreiche Saison für die männliche A-Jugend

Die Jungs der männlichen A-Jugend können sich über eine gelungene Saison freuen.

Auch wenn die Freude schnell in der Euphorie um die bevorstehende Bundesligaqualifikation

untergegangen ist, so darf sich das Team doch einmal selbst auf die Schulter

klopfen. Mit gerade einmal vier Spielern des älteren Jahrgangs, die mit herzlichen

T-Shirts aus der Mannschaft verabschiedet wurden, spielten sich die Junioren bis ins

HVM-Halbfinale. Zwar musste sich das Team dort den klar überlegenen Gegnern aus

Aachen geschlagen geben, konnte sich aber mit einer guten Leistung aus der Saison

verabschieden. Dabei war das Ziel zu Anfang ein ganz anderes.

Blickt man zurück an die Anfänge der Saison, war das HVM-Halbfinale noch nicht

einmal am Ende des Tunnels zu sehen, geschweige denn in greifbarer Nähe. Nach

einer Achterbahnfahrt von Qualifikation nach der man froh war überhaupt qualifiziert

zu sein, setzte man sich das Ziel die Oberliga zu „überleben“ und viel an Erfahrung

aus den Spielen mitzunehmen. Doch da hatte man die Rechnung ohne den plötzlich

einsetzenden Leistungssprung und Kampfwillen der Truppe um Christopher Braun und

Felix Biehler gemacht. Denn umso schwächer die Qualifikation, umso stärker war der

Beginn in die neue Spielzeit, in die man mit 5:1 Punkten startete. Darunter das im

gesamten Kreis beachtete Unentschieden (23:23) gegen die haushohen Favoriten aus

Aachen. Schnell wurden die bis dahin niedrigen Erwartungen hochgesetzt und auch

die Spieler setzten an sich selbst und die gesamte Mannschaft höhere Erwartungen.

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Doch eben diese Erwartungen zu erfüllen war nicht immer einfach. Eine wirkliche

Zweitbesetzung für den linken Rückraum, aber auch für Rechtsaußen fehlte. Die Ergebnisse

der nächsten Spiele waren gemischt und schwankten zwischen überlegenem

Sieg und knapper Zitterpartie. Oft aber waren, gerade bei den Niederlagen Ernüchterung

und Ratlosigkeit zu spüren. Diese rührten meist aus nicht abgerufenem Potenzial

oder Konzentrationsschwächen - insbesondere in der ersten Halbzeit - die das

Team hier und da, um den eigentlich verdienten und manchmal auch nötigen Erfolg

brachte. Dennoch konnten sich die Jungs, insbesondere durch einen hart erkämpften

27:26 -Sieg in Bonn, für das Halbfinale der HVM qualifizieren. Eine starke Entwicklung

der gesamten Mannschaft! Eben diese Entwicklung, so wie zusätzliche Trainingseinheiten

und eine herausragende Abwehr lassen den Einzug ins Halbfinale als verdient

erscheinen.

Als es am 16.02.2013 dann nach Aachen ging war das Motto klar: Habt Spaß und

spielt Handball! Denn die bis dato fast unbezwingbaren Gegner aus Aachen zu

schlagen und das auch noch in eigener Halle, erschien unmöglich. Neben einer gigantischen

Kulissen reisten auch Bundestagspräsident Norbert Lammert und der Bürgermeister

von Aachen an und bildeten so eine würdige Kulisse für ein Handballspektakel,

das am Anfang durch Unsicherheiten auf beiden Seiten dominiert wurde.

Das offensive Deckungskonzept, das vor allem den bis dahin besten Torschützen

Pascal Schröder aus dem Spiel nehmen sollte, ging aber in die Hose und so ging es

mit 18:8 gegen die HSG Refrath/Hand in die Pause. In der Halbzeit einigte man sich

dann auf ein defensiveres Deckungskonzept und konnte schnelle einige Tore aufholen

und auf 23:18 verkürzen. Doch bei diesem Abstand blieb es auch und es endete

schließlich 35:30. Trotz der Niederlage überwog nach dem Spiel aber die gute Stimmung

im Mannschaftsbus. Und das auch zu recht.

Denn nach einer holprigen Qualifikation erkämpfte, erspielte und erarbeitete sich die

Mannschaft die nötige Sicherheit zurück und konnte so einen großen Schritt für die

anstehende Saison machen. Die Qualifikation für diese, ist bis auf ein Spiel beendet.

Die Jungs sind dabei noch ungeschlagen.

B1 –Jugend mit enttäuschender Saison

Die Saison hatte man sich anders vorgestellt, zwar wusste man dass diese Oberliga-

Saison ein schwere wird und man sich mit einem Mittelfeldplatz zufrieden geben würde.

Doch der Abgang von Niklas Funke zu Bayer Dormagen konnte nicht kompensiert

werden auch die Rückkehrer aus dem Ausland brauchten ihre Zeit wieder Fuß zu

fassen. Dazu kam eine Reihe von Verletzungspech, so fiel Mathias Rösner dir ersten 4

Spiele aus, dazu kam noch 3-4 Verletzungen anderer Spieler, Florian Schulz brach

sich zweimal die Nase. Zu allem Überfluss fiel Leon Klaus Mitte der Saison bis zum

Ende mit einer Fußverletzung aus. Teilweise hatte man nur noch einen Spieler auf der

Bank sitzen. Die Jungs kämpften trotzdem bis zum Ende der Saison und konnten das

ein oder andere Spiel knapp gestalten , leider fehlten am Ende immer die Kraft knappe

Spiele für sich zu entscheiden. Nach Jahren des Erfolges musste man diesmal viele

Niederlagen einstecken und trotzdem hat es die Jungs charakterlich gestärkt.

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Ausblickend auf die nächste Saison 2013/2014 kann man nur hoffen vom Pech verschont

zu bleiben. Für die Verbandsliga hat man sich bereits wieder qualifiziert, fehlen

jetzt nur noch 2 Siege zur erneuten Teilnahme in der Königsklasse, der Oberliga

Mittelrhein.

Die B2 hat In der zurückliegenden Saison hat ihre gesteckten

Ziele erreicht.

Nachdem man die Qualifikation zur Kreisliga nicht geschafft hatte, war es das Ziel in

der Kreisklasse unter die ersten drei Mannschaften zu kommen. In der Hinrunde

konnte man sich zuerst gegen die direkten Konkurrenten nicht durchsetzen und verlor

diese Spiele. Erst sah es so aus als würde man die gesteckten Ziele nicht schaffen, da

auch verletzungsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern zu verkraften waren. Doch

durch kontinuierliche Arbeit im Training lief die Rückrunde dementsprechend besser

und man bezwang auch die Tabellenführer Wesseling und Longerich. Das nächste

Ziel der Mannschaft ist es die Qualifikation zur Kreisliga zu schaffen und kommende

Saison in der Kreisliga oben mitzuspielen.

C1-Jugend: Ein Jahr mit Höhen und Tiefen

Die C1-Jugend der HSG nahm ebenfalls an der der höchsten Spielklasse, der Jugendoberliga

teil. Unser Team, welches hauptsächlich aus dem Jahrgang 1998 bestand

spielte schnell eine gute Rolle in der Liga, musste jedoch viele vermeidbare

Punktverluste hinnehmen. Trainer David von Essen versuchte immer wieder mehr

Konstanz in sein Team zu bringen, jedoch gestaltete sich das zunehmend schwieriger.

Einem tollen Spiel gegen einen Ligamitfavoriten folgte schnell eine blöde Niederlage

gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion. Zum Ende belegte man einen guten

sechsten Platz. Leider musste David uns aus beruflichen Gründen nach langjähriger

guten Zusammenarbeit verlassen. Wir danken David für seine tolle Arbeit und wünschen

ihm für die Zukunft alles Gute. Mittlerweile sind alle Spieler schon wieder mit

der Qualifikation beschäftigt, wobei vor allem unsere neue C1-Jugend mit tollen

Spielen überzeugt. Ziel bleibt auch hier das Erreichen der Jugendoberliga.

C2: Neu zusammengesetztes Team schafft es ins Halbfinale

Die C2 Jugend der HSG erreichte einen sensationellen 3. Tabellenplatz in der Kreisliga,

mit dem vor der Saison niemand gerechnet hätte. Nach Startproblem zu Beginn

der Saison kam die Mannschaft unter Leitung der neuen Trainer Bernd Lübke und

Jonas Möbius immer besser in Fahrt. Aus dem „bunten Haufen“ bildete sich ein echtes

Team, welches vor allem durch absolute mannschaftliche Geschlossenheit glänzte.

Durch den 3. Tabellenplatz qualifizierte man sich für das Halbfinale, wo man

schließlich nur dem späteren Kreismeister Kerpen unterlegen war.

www.refrath-hand.de

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D1:

Nach einer spannenden Saison hat das Team der D1-Jugend den, vom Trainer Bernd

Lübke, angestrebten Platz 4 nur knapp verpasst. Das frisch zusammen gewachsene

Team aus TS- und HSG-Spielern war letztendlich mit dem 5. Platz in der Kreisliga

durchaus zufrieden. Ein Teil der Mannschaft wird als C2 mit Trainer Jonas Möbius

und Co-Trainer Marvin Radtke in die neue Saison gehen.

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E1-Jugend:

Mit den Spielern der Jahrgänge 2002/2003 gingen die beiden jungen Trainer Marvin

Radtke & Glenn Morris in die Kreisliga Saison Ihrer E-Jugend. Im Vorfeld war klar,

dass man dort 18 schwere Spiele vor sich habe. Die Saison der noch unerfahrenen

Jugend begann holprig, da man sich erst einmal als Mannschaft finden musste, doch

schon nach kurzer Zeit sah man, wie aus vielen Einzelspielern eine funktionsfähige

Mannschaft entstand bei der man von Spiel zu Spiel beobachten konnte, dass die im

Training behandelten Schwerpunkte fruchteten und man diese über weite Strecken

der Spiele auch wieder erkennen konnte. Obwohl man sich gegen starke Gegner wie

dem TSV Bayer Dormagen geschlagen geben musste, so konnte man auch Punktgewinne

gegen gleichwertige Gegner einfahren. Allerdings verschenkte man bereits

sicher geglaubte Punkte, sodass zum Ende der Saison 12/13 die männliche E-Jugend

der HSG Refrath/Hand den 9. Tabellenplatz belegt, der angesichts der starken Konkurrenz

durchaus gerechtfertigt ist, man sich aber durchaus noch 1 oder 2 Plätze

weiter oben hätte wieder finden können. Trotzdem sind die Trainer mit der Leistung

ihrer Mannschaft sehr zufrieden: "Aus Niederlagen kann man ja bekanntlich mehr

lernen als aus Siegen, so sehen wir diese Saison als Erfolg in der Entwicklung der

jungen Handballer an, da sie in diesem Jahr sehr viel gelernt haben."

www.refrath-hand.de

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Einladung

zur Mitgliederversammlung

am Dienstag, den 25.6.2013, 19 Uhr

im „Jugendraum“ der Halle Steinbreche,

Refrath, direkt am Marktplatz

Tagesordnung

1. Vorlage des Protokolls über die letzte ordentliche

Mitgliederversammlung vom 26.6.2012

2. Rechenschaftsbericht des Vorstandes

3. Kassenbericht

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung des Vorstandes

6. Wahl des Ehrenrates und zweier weiterer Vorstandsmitglieder

7. Bekanntgabe der neuen Mitglieder des Beirates

8. Wahl der beiden Kassenprüfer

9. Anträge

10. Planung für 2013/14

11. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen bis zum 18.6.2013 schriftlich beim Vorstand

eingereicht werden.

Wir laden alle stimmberechtigten Mitglieder (ab 16 Jahre) zu der Jahreshauptversammlung

herzlich ein.

Um allen Mitgliedern den Besuch der Jahreshauptversammlung zu ermöglichen,

sollten an diesem Abend alle Übungsstunden ausfallen.

Der Vorstand

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Der SATPROFI vom Antennenspezialdienst sagt:

Das analoge Fernsehen war vorgestern. Das digitale Fernsehen

von gestern hat sich bereits verändert. Jetzt spricht man

von HDTV, dem hochauflösenden und 3 D-Fernsehen.

Wir bauen Ihre vorhandene Anlage

um. Mit modernstem

Equipment wird Ihre Satelliten-

Antennenanlage auf Ihre Bedürfnisse

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eingemessen. Unsere Erfahrung

und unser Wissen kommen Ihnen

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Seit nunmehr 29 Jahren bauen

wir Satellitenanlagen.

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Schauen Sie sich unsere Referenzen im Internet an. www.funk-satellit.de

36


Herzsport

Was ist Herzsport?

Hier bewegen sich Menschen, die eine Erkrankung am Herzen haben und nun auf

ärztliche Verordnung Sport betreiben. Das Herz als wichtigster Muskel des menschlichen

Körpers benötigt nun ein spezielles Training, bzw. Aufbauprogramm.

Die Herzsportgruppen wenden sich an Menschen, die nach ihrer Erkrankung wieder

Sport betreiben möchten, oder es vom Arzt verordnet bekommen haben.

Die Teilnehmer erleben Spaß an der Bewegung, werden aktiv und können sich austauschen.

Durch regelmäßiges Training können sie erreichen:

• eine Senkung des Blutdrucks

• eine Verbesserung der Herz-/Kreislauf-Funktionen

• eine erhöhte Beweglichkeit

Weitere Ziele bestehen in der Steigerung des Gesundeitsbewusstseins und in der Erhöhung

der Lebensqualität.

Die Gruppen werden geleitet von speziell dafür ausgebildeten Sportlehrern und von

erfahrenen Ärzten, die das Training aus ärztlicher Sicht überwachen.

Die Herzsportgruppen beim TV Refrath freuen sich immer über Interessenten und

neue Teilnehmer sind herzlich willkommen!

Die Trainingszeiten der

Herzsportgruppen beim

TV Refrath sind:

Di 17.00 – 18.30 Uhr

Di 18.30 – 20.00 Uhr

Do 18.30 – 20.00 Uhr

Do 20.00 – 21.30 Uhr

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Kampfsport

Erfolgreicher Start ins neue Jahr!

Gürtelprüfung, Weihnachtsfeier, Schnupperkurs - bei uns wird es nie langweilig!

Nach mehreren erfolgreichen Gürtelprüfungen im letzten Jahr, läuft seit 7 Wochen

unser Schnupperkurs für Wiedereinsteiger und Interessierte! Unter fachkundiger Anleitung

lernen die Teilnehmer jeden Donnerstagabend elementare Techniken aus der

modernen Selbstverteidigung. Trainer Oliver Tente (1. Dan) gibt gemeinsam mit seiner

Goshin-Jitsu-Truppe Einblicke in alle Teilbereiche der Selbstverteidigung, wie z.B.

Fallschule, Reaktionstraining, Blocktechniken oder Waffenabwehr. Besonderer Wert

wird auf das Agieren in Verteidigungssituationen gelegt, wobei Spaß und Unterhaltung

jedoch nicht zu kurz kommen. Auch Aktive vom Judo und Tae-kwon-do vermitteln

ihr Können.

Die Resonanz ist auf jeden Fall positiv – die Teilnehmer sind begeistert und teilweise

haben sie sich sogar schon Anzüge gekauft, weil nach dem Schnupperkurs für sie

nicht Schluss sein wird! Wir freuen uns, neue Mitglieder gewonnen zu haben!

Auch interessiert? Dann – einfach in T-Shirt und langer Sporthose vorbeikommen

und mitmachen! Jeder ist herzlich willkommen!

Ihr seht also: langweilig wird es bei uns nie! Wir

haben immer etwas vor und würden uns freuen,

euch demnächst bei uns auf der Matte zu sehen!

Informationen, Wegbeschreibungen, zahlreiche

Bilder und Beschreibungen zum Thema Goshin-

Jitsu findet ihr auf unserer Homepage:

http://kampfsport-refrath.jimdo.com/goshinjitsu/

oder besucht unsere Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/KampfsportTVRefrath

Für alle Interessierten hier noch

einmal unsere Trainingszeiten:

Mo: 20:00 – 21:30 Uhr und Do: 20:00 – 21:30

Uhr

Alle Trainingszeiten finden in der Turnhalle

Schwerfelstr. statt.

Für weitere Informationen steht Oliver Tente unter

0221/48535066zur Verfügung.

N. Kamrowski

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unning team

50 Jahre TVR-Leichathletik

Die Abteilung feiert am 14.4. mit der Ausrichtung der

Deutschen Meisterschaft Halbmarathon in Refrath

In ihren giftgrünen T-Shirts waren sie

schon über weite Strecken hinweg zu

erkennen: die knapp 130 freiwilligen

Helferinnen und Helfer, die am Sonntag

die Veranstalter der Deutschen

Halbmarathon-Meisterschaften in

Refrath unterstützten. Susanne Brück

aus Bergisch Gladbach war eine von

ihnen. Gemeinsam mit vielen anderen

Freiwilligen sorgte die Hobby-

Läuferin am Streckenrand dafür, dass

die Teilnehmer immer freie Bahn hatten

und ihnen nicht etwa ein Zuschauer

in die Quere kam. Außerdem

mussten Brück und ihre Kollegen verärgerte Anwohner besänftigen, die wegen der

angekündigten Straßensperrungen mit dem Wagen nicht bis zu ihren Häusern gelangen

konnten. „Die meisten haben Verständnis“, sagte Brück. Es gebe jedoch auch

immer ein paar Ausnahmen. „Manche Leute sagen, sie seien nicht rechtzeitig informiert

worden.“

Ein Großteil der Refrather freute sich jedoch über die Veranstaltung, deren Schirmherr

Bürgermeister Lutz Urbach (CDU) war. Zahlreiche Menschen pilgerten bereits am

Sonntagmorgen zum Startpunkt in Höhe von Haus Steinbreche, um beim ersten Lauf

des Tages, dem der Herren bis 45 Jahre, dabei zu sein.

Anschließend liefen die Damen die knapp 21,1 Kilometer. Das Moderatoren-Team

Andreas Menz und Jochen Baumhof sorgte bereits vor dem Startschuss für gute Stimmung.

Baumhof, der bis 1999 selbst als Läufer an nationalen und internationalen

Meisterschaften teilgenommen hat und heute im Vorstand des TV Refrath tätig ist, war

auch für die Organisation zuständig. Dass der TV Refrath die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften

veranstalten durfte, ist für den Verein ein ganz besonderes Geschenk.

Denn in diesem Jahr feiert auch die Leichtathletikabteilung des Vereins ihr 50

-jähriges Bestehen. „Wir haben monatelang auf diesen Tag hingearbeitet“, erklärte

Baumhof. Das sei eine ganz andere Anspannung gewesen als damals als Läufer. Um

den Teilnehmern ihre Anspannung ein wenig zu nehmen, waren viele Familienmitglieder,

Freunde und Bekannte mitgereist.

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Ein junger Läufer ließ sich vor dem

Start noch einmal von seiner Mutter

drücken, einem anderen rief seine

Ehefrau zu: „Lauf nicht zu schnell.“

Die überwiegende Mehrzahl der Läufer

und Läuferinnen war angetreten,

um persönliche Bestzeiten zu erreichen

– um die Titel in den Hauptklassen

lief nur eine kleine Gruppe. Aber

der Ehrgeiz war allen Sportlern ins

Machte einen Superjob: Abteilungsleiter Jochen Baumhof Gesicht geschrieben. Deshalb blieb

den meisten während des Laufens

auch wenig Zeit, um die Zuschauer am Rand zu grüßen oder einem der vielen kleinen

Besucher zurückzuwinken. Immer wieder ging der Blick in Richtung Armbanduhr.

Erst nach dem Zieleinlauf fanden die meisten Zeit, sich nach Familie und Freunden

umzusehen oder ihnen ihr Ergebnis per Telefon durchzugeben. Damit die Läufer nach

dem kräftezehrenden Lauf wieder zu Kräften kamen, waren auf dem Marktplatz Tische

mit Wasser und Bananen aufgebaut. Auch hier waren die freiwilligen Helferinnen

und Helfer in ihren giftgrünen T-Shirts wieder im Einsatz – nicht nur die Läufer

boten eine Spitzenleistung.

Der Wattenscheider Leichtathlet Jan Fitschen (Foto Seite zuvor) hat den Halbmarathon

gewonnen. In der persönlichen Bestzeit von 1:03:24 Stunden siegte er vor dem

Regensburger Philipp Pflieger (1:04:14). Einen Rückschlag musste André Pollmächer

(Rhein-Marathon Düsseldorf) hinnehmen. Er stieg zwei Wochen vor einem geplanten

Start beim Marathon in Düsseldorf (28. April) etwa bei Hälfte des Rennens aus.

Svenja Kemper (Kölner Stadt-Anzeiger)

Antje Wietscher läuft 3000 m Bestzeit zum Titel

Kalle König wird Westd. Doppelmeister über 200 und 800 m

Die Westdeutschen Senioren Hallenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf waren

für Rolf Spenrath und Karl-Heinz König ein erster Härtetest für die Deutschen

Meisterschaften in der gleichen Halle. Zuerst starteten Beide über 200 m und gut

zwei Stunden später über 800 m. „Kalle“ König gewann beide Titel in der M65: Gold

über 200 m in 29,10 s und mit neuem LVN-Rekord von 2:26,69 min über 800 m.

Spenrath lief als Vizemeister der M60 Klasse über 800 m in einem taktischen Rennen

gute 2:35,64 min.

Nur eine Woche nach einem nicht geplanten Trainingsmarathon in 3:40 std in

Kevelaer (mit neuem AK-Streckenrekord) überraschte die 56jährige Antje Wietscher

ihren Trainer Jochen Baumhof und sich selbst mit einer Steigerung über 3000 m auf

11:44,99 min. Sie gewann den Westdeutschen Halllen-Meistertitel mit einem letzten

starken Kilometer in 3:48 min. Karin Meuser verpasste knapp als 5. der W45 die 12

min Marke: die Uhren blieben für die Gladbacherin bei 12:01,01 stehen.

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Karl-Heinz König (2. von rechts) ist

Deutscher Rekordhalter M65 über

1000m und wurde

Deutscher Meister über 400m

Neben ihm Rolf Spenrath und links

außen Arne Laustroer

Hallen-DM Senioren: Gold und Silber für TV Refrath

Silberlocke Karl-Heinz König holt sich sein Goldsträhnchen

Nicht weit fahren musste TV Refrath’s Laufcoach Jochen Baumhof mit seinen beiden

Mittelstreckler Rolf Spenrath und Karl-Heinz König zu den Deutschen Hallen-

Meisterschaften der Senioren. Denn die fanden diesmal in der Esprit-

Leichtathletikhalle in Düsseldorf statt.

Seit Anfang des Jahres in der AK 65 hat Kalle König den ganzen Winter für seine

neue Altersklasse viele Monate täglich hart trainiert. Am Samstag stand der Bergisch

Gladbacher als heißer Medaillenkandidat an der Startlinie über 800 m. Er folgte der

Renntaktik seines Trainers und heftete sich dem Favoriten und frischen Deutschen

Rekordhalter Johann Schrödel vom TSV Roth an die Fersen. Doch Schrödel konterte

Königs Attacke in Schlussrunde und rettete sich mit einer halben Sekunde Vorsprung

2:26,40 zu 2:26,92 min ins Ziel. König war trotzdem zufrieden mit seiner 7. DM-

Silbermedaille.

Bei TVR-Laufkollege Rolf Spenrath nur 15 Minuten später der gleiche Rennverlauf.

Dem AK-Landesrekordler über 1000 m bleib an seinem 62. Geburtstag leider seine

erste DM-Medaille verwehrt. Der Lindlarer biss sich an seinem Kontrahenten Lothar

Rochau aus Halle die Zähne aus und wurde in 2:30,40 min dennoch glücklicher

Vierter. „Ich hätte niemals gedacht, um eine Medaille zu kämpfen. Ich bin sehr zufrieden“.

Einen Tag später stand König wieder am Start. Diesmal wollte der Deutsche 1000 m

Rekordhalter ganz unbeschwert und ohne Druck die starken Viertelmeiler ärgern.

Nach einer 31er Startrunde hielt König überraschend die Favoriten bis zum letzen

Meter in Schach: Sieg und 400 m Titel in der M65 und die zweite Goldmedaille seiner

Laufkarriere in glänzenden 63,20 s mit nur 12/100stel Vorsprung vor Helmut

Aicher, 63,32 s vom SpVVg Langenbruck und Dr. Klaus Wucherer von der LAC

Quelle Fürth. „Ich hätte den Vorsprung keine 5 Meter mehr halten können, so blau

war ich“ so erzählte der Überraschungsmeister verschmitzt den verdutzten Favoriten

beim Auslaufen.

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Cross-DM: TVR gewinnt sensationell Gold-Silber-Bronze

Martin Koller läuft wie entfesselt zu seinem ersten

Deutschen Meistertitel

Eine kleinere Gruppe des TV Refrath running teams als sonst fuhr zum 400 km entfernten

Schwarzwaldort Dornstetten zur Deutschen Crosslauf-Meisterschaften. Als

Meister der Jahre 2011 und 2012 der M40-M45 Mannschaftswertung hieß die Mission

Titelverteidigung, vorallem gegen die starke süddeutsche Konkurrenz. Und es wurde

wie so oft ein sehr aufregender und erfolgreicher „Arbeitstag“ auf einem schweren

Wiesenparcour, der den Läufern alles abverlangte.

Als wenn der Adrenalinpegel noch nicht ausreichen würde, holte sich Martin Koller

kurz vor seinem Start ungeplant noch eine Extraportion des körpereigenen Hormons.

Denn 45 min vor dem Start bemerkte der Masterläufer, dass er seine Spikes im Kofferraum

des Taxis liegen gelassen hat. Doch der aufmerksame Fahrer brachte das

Arbeitswerkzeug rechtzeitig zurück. Mit diesem Extrakick lief Koller vom Start weg wie

entfesselt in der Spitzengruppe im Feld der M35-M45 Männer. „Ich hatte echte Sorge,

dass Martin seine Körner frühzeitig verschießen würde“ begleitete TVR-Coach

Jochen Baumhof das Renngeschehen mit der Kamera.

Doch Martin war sehr gut vorbereitet und nach Platz vier im Vorjahr heiß auf eine

Einzelmedaille. Und er kämpfte um jeden Platz und jeden Grashalm auf dem 6,4 km

langen selektiven Rundkurs mit tiefen Matschpassagen und giftigen Anstiegen. Und

was keiner vorher für möglich gehalten hatte, Martin Koller lief als Erster seiner Altersklasse

nach 22:33 min über die Ziellinie: Deutscher Meister und die Goldmedaille

mit unglaublichen 21 Sekunden Vorsprung vor Peter Ahne und Harald Stecker

(beide TV Jahn Kempten und Carl Hierl aus Regensburg. Doch zur Titelverteidigung

in der Mannschaftswertung sollte es diesmal nicht reichen, dafür waren die Allgäuer

Berglaufmeister aus Kempten zu stark. Mit den stark laufenden Manuel Skopnik

(13.M40/23:20) und Norbert Schneider (8.M45/23:47) glänzten auch die Silbermedaillen

in der Sonne. Irek Meyer (20.M40/25:02) und Sasa Perisic (18.M45/25:26)

komplettierten den tollen Auftritt der Refrather Crossläufer.

„So starke Konkurrenz in der W55 gab es ja nie, da habe

ich keine Chance“ hatte sich Antje Wietscher (links) vorher

keine Hoffnung auf einen Podestplatz gemacht. Doch die

Multisportlerin liebt das anspruchsvolle Geläuf und wusste,

dass sie gut drauf ist. Sie lief „ihren Stiefel“ und schaffte

es tatsächlich, deutlich höher eingeschätzte Konkurrentinnen

wie die Vizeweltmeisterin im Berglauf, Christine

Sachs aus Geiselhörig (5./26:19) deutlich zu distanzieren.

Und so freute sich Antje Wietscher nach Platz 4 im Vorjahr,

diesmal die Bronzemedaille in 25:20 min über 5,6

km gewonnen zu haben. „der Crosslauf hat seine eigenen

Gesetze. Straßenbestzeiten werden schnell zur Makulatur“

weiß Jochen Baumhof, früher selbst erfolgreicher Crosser.

Antje Wietscher

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Martin Koller (links) wird Deutscher Meister im Crosslauf und holt mit dem Team Silber.

In der Mitte Manuel Skopnik und rechts Norbert Schneider

50 Jahre TV Refrath - Leichathletik

Der langjährige Abteilungsleiter Peter Hanrath hat in

monatelanger Arbeit und sehr viel Liebe zum Detail

eine Chronik der Abteilung erstellt.

Diese kann in der Geschäftsstelle des TV Refrath

(Wickenpfädchen 11) eingesehen werden und ggf.

bei Peter erworben werden.

Wir danken Peter für dieses tolle, bleibende Erinnerung.

Heinz Kelzenberg (1.Vorsitzender)

www.tvr-running.de

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Schwimmen

Wettkämpfe – ein Vergleich

Der allererste Wettkampf

Schon beim Anmelden für den ersten Wettkampf des Lebens fängt die Aufregung an.

„Was ist das für ein komischer Zettel? Wieso stehen da so viele Strecken drauf? Muss

ich die etwa alle schwimmen?“ Aber Trainer Michi hilft gerne beim Ausfüllen der

Spalten und gibt fachkundige Tipps für jeden Neueinsteiger. Am Ende hat man sich

dann natürlich nicht für alle Strecken angemeldet, sondern höchstens für zwei, um

das Ganze erst einmal auszuprobieren und sich hinterher nicht zu überanstrengen.

Die nächste Nervosität setzt dann spätestens am Vortag des Wettkampfes ein. „Oh

Gott, morgen ist es soweit! Was muss ich alles einpacken? Soll ich jetzt wirklich noch

Nudeln essen wegen der Kohlenhydrate? Wie früh muss ich ins Bett gehen, damit ich

morgen ausgeschlafen und fit bin?“ Am Ende ist die Tasche gepackt und man geht

ganz früh ins Bett, obwohl man vor Aufregung nicht einschlafen kann.

Dann ist es soweit: Der Wettkampftag ist gekommen. Man bekommt beim Frühstück

kaum einen Bissen runter und die Autofahrt scheint ewig zu dauern, während man

immer nervöser wird. Das Einschwimmen erweist sich als die nächste Hürde. „Wofür

soll ich denn einschwimmen? Was ist, wenn ich zu viel schwimme? Der Startblock ist

viel zu hoch, ich kann doch gar keinen Startsprung! Und was, wenn ich bei der Rückenwende

mit dem Kopf gegen die Wand schwimme?“ Aber wieder ist Michi zur

Stelle und erklärt geduldig alles, hilft wo er kann und nimmt somit ein bisschen von

der Angst. Auch vor dem eigentlichen Start wird noch einmal alles bis ins kleinste

Detail durchgegangen, damit auch nichts schief laufen kann.

Kurz vor dem Start bricht dann die ganze Aufregung über einen hinein. Am liebsten

würde man auf den Fingernägeln kauen oder sofort weglaufen, damit man erst gar

nicht ins Wasser springen muss. Aber dann geht alles ganz schnell. Der Lauf wird

aufgerufen, der erste Pfiff kommt, man steigt auf den Startblock, springt, schwimmt,

schlägt an. Beim Rauskommen merkt man plötzlich, dass schon alles vorbei ist. War

doch gar nicht so schlimm!

Der ich-hab-aufgehört-zu-zählen-wie-vielte Wettkampf

„Ach, da ist ja schon wieder eine Anmeldung zum Wettkampf. Soll ich mitschwimmen?

Was gibt es denn für Strecken? Sieht doch ganz gut aus, da melde ich mich

mal an. Was soll ich denn schwimmen? Ich kann mich nicht entscheiden, dann kreuz

ich halt alles an. Wird schon nicht so schlimm werden, da ist bestimmt viel Pause

zwischen.“ Hilfe von Michi wird nach so langer Zeit nicht mehr benötigt.

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„Oh, der Wettkampf ist ja schon morgen! Vielleicht hätte ich was früher ins Bett gehen

sollen… Vielleicht hätte ich den Döner eben nicht mehr essen sollen… Egal!

Das klappt schon.“ Aufregung ist jedenfalls keine vorhanden. Das mit dem Einschlafen

geht auch genauso gut wie immer. Gedanken über den bevorstehenden Tag

macht man sich jetzt noch keine.

Am Tag des Wettkampfes steht man auf, frühstückt und fährt dann zum Wettkampf.

Das einzige, das stört, ist, dass man so früh aufstehen muss. Schon wieder ein halbes

Wochenende verplant, ohne dass man ausschlafen oder sich mit Freunden treffen

kann.

Beim Einschwimmen werden ein paar Wenden geübt, ein paar Sprints geschwommen.

Wenn das Becken zu voll ist, hört man halt auf. Wird auch so funktionieren.

Die Nervosität ist immer noch nicht da.

Im Meldeergebnis, in dem alle Starts mit Zeiten aufgeführt sind, sieht man plötzlich,

dass man zwischen den einzelnen Strecken doch nicht so viel Zeit hat. Wird wohl

anstrengender als erwartet. Da wird wohl die eine oder andere geschwommene Zeit

nicht so gut werden. Was Michi wohl dazu sagen wird?

Mit Badekappe und Brille bewaffnet geht es dann zum Start. Man plaudert mit dem

Kampfrichter und macht sich fertig. Langsam kommt doch ein bisschen Aufregung,

aber viel Zeit bleibt dafür nicht, denn schon liegt man im Wasser und versucht alles

rauszuholen, was noch geht. Nach dem Anschlag guckt man den Kampfrichter fragend

an, der sich dann erbarmt, einem die geschwommene Zeit zu sagen. Bestzeit!

Geht auch ohne Pause, Vorbereitung und Aufregung.

Dieses Jahr waren wir schon auf Wettkämpfen in Solingen und Gummersbach erfolgreich

und wollen es auch noch in Köln, Lindlar, noch mal in Köln, noch mal in

Lindlar und noch mal in Gummersbach werden!

Kathrin Imgenberg

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Seniorensport

Bericht über die Jahreshautpversammlung

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Sonntag, den17.2.2013 im Refrather

Treff konnte die Abteilungsvorsitzende Marlene Dücker bei der ca. 25 Mitglieder, darunter

einige Neumitglieder begrüßen. Sie wies auf die gute Zusammenarbeit des

Vorstands und die erfolgreiche sportliche wie geselligen und organisatorische Arbeit

hin, Leider musste sie feststellen, dass wegen zahlreicher Abmeldungen trotz der Neuzugänge

die Mitgliederzahl zum Jahresende leicht zurückgegangen ist. Über das Jahr

ist der Vorstand zu 4 Sitzungen

zur Planung und Vorbereitung der Gruppenarbeit und Veranstaltungen zusammen

gekommen.

Allen Beteiligten und Helfern wurde mit Beifall gedankt.

Besondere Ereignisse waren:

die vorjährige Hauptversammlung,

die gelungenen Sommerfahrt zum Archäologischen Park Xanten mit dem Römermuseum

und der Domführung,

die Teilnahme an den Mitmachtag des TV Refrath anlässlich der 300 Jahrfeier

des Hauses Steinbreche

sowie die vorwiegend mit Gedichten und Geschichten selbst gestalteten

Adventfeier mit Auftritt der „Spätlese“ mit ihrem Weihnachtspottporree.

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Organisation:

Die beantragte Entlastung des Vorstands wurde einstimmig erteilt. Helga Kohl trug

den Kassenbericht vor, der ein gutes Polster für künftige Planungen ergibt. Die Kassenprüfer

bestätigten nach ihrer Prüfung nach Belegen die korrekte Buchführung.

Dem Kassenwart und den Prüfern wurde entsprechend die Entlastung einstimmig erteilt

Zu evtl. Neuwahlen für den Vorstand wurden keine Vorschläge gemacht.

Da sich der bisherige Vorstand zu Weiterführung bereit erklärte, wurde sein Mandat

für 1 Jahr verlängert.

Pläne für 2013:

Der Vorstand hatte auf Anregung von Frau Dücker in seiner letzten Sitzung beschlossen,

die diesjährige Sommerfahrt in den Naturpark Nettersheim/Eifel vorzubereiten.

Ohne Gegenvorschlag wurde dieser angenommen. Fahrtermin ist Dienstag, der 20.

August 2013. Busabfahrt 9.00Uhr ab Markt Refrath.

Die Einladungen für die Fahrt mit Detailangaben werden rechtzeitig schriftlich verteilt

werden.

Im April ist eine Vortour geplant, um Örtlichkeit und Lokale zu erkunden.

Übungszeiten:

Durch gütliche Verhandlungen mit Herrn Kelzenberg und der Schulverwaltung konnte

erreicht werden, dass für die Senioren wieder die Gymnastik-Übungsstunden in der

Halle Mohnweg auf die frühere Zeit montags ab 15.00 ( G I)/ 16.00 Uhr, (G II/ III )

angesetzt werden konnten.

Für die Schwimmgruppe bleibt es bei donnerstags, 18.00 bis 18.45 Uhr.

M. Dücker J. Wilbertz

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Tennis

Abteilungsleitung: Iris Theim, Tel.: 0221-865437

Sportwart: Alexander Thelen, Tel.: 01520-8548848

Saisonauftakt 2013 in der Tennisabteilung

Am Sonntag, 21. April 2013, ab 12.00 Uhr, war es wieder einmal soweit. Abteilungsleiterin

Iris Theim eröffnete die Freiluft-Saison 2013 für die Tennisplätze am

Kahnweiher.

Wie schon in vergangenen Jahren hatten die Mitglieder der Mannschaft „Damen

50“ ein sehr leckeres Buffet hergerichtet und den Clubraum frühlingshaft dekoriert,

wofür ihnen viel Anerkennung gezollt wurde.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Saisoneröffnung war die Ehrung unserer langjährigen

Mitglieder Hertel Schönichen und Berthold Dressler.

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Die Abteilungsleiterin Tennis bezeichnete Hertel Schönichen als „Urgestein unserer

Abteilung, welches über 40 Jahre lang für den TV-Refrath Tennis gespielt hat“. Sie

ehrte sie für „ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft, für ihre heitere und herzliche Art,

mit der sie jedem von uns begegnet, für die wohligen Spuren, die sie sowohl in Spielrunden

hinterlassen hat und die sie immer noch auf Veranstaltungen hinterlässt, aber

insbesondere für die Bereicherung ihrer Verbundenheit zu diesem Verein, unserer

Tennisabteilung und ihrer Menschen“.

Iris Theim würdigte Berthold Dressler als Mann der ersten Stunde des Tennis am

Kahnweiher, der “maßgeblich den Aufbau und die Weiterentwicklung der Tennisabteilung

vorantrieb, gestaltete und prägte, der dabei war, als aus den Sumpfwiesen

Tennisplätze und aus dem Zigeunerwagen ein Clubhaus wurde“. “Berthold Dreßler

wusste von Anfang an, dass der Tennissport nach Refrath gehört.”

Letztlich flogen an diesem 21. April 2013 auch die Bälle wieder, wenn auch erst einmal

nur sehr verhalten, denn zunächst muss der neue Belag noch sehr pfleglich behandelt

und “eingespielt” werden.

Der Tennisvorstand wünscht allen Mitgliedern viel Spaß beim Tennis im Sommerhalbjahr

2013 und eine erfolgreiche und verletzungsfreie Spielsaison.

Der erste Schritt zur Tennissaison 2013

Bevor aber die gelben Filzkugeln am Kahnweiher fliegen können, ist in jedem Frühjahr

harte Arbeit angesagt, um unsere Tennisanlage aus dem Winterschlaf zu erwecken.

Vieles hat unter dem langen, nass-kalten Winterwetter gelitten und muss repariert,

geputzt, auf- und abgebaut, geschnitten, aufpoliert, gerecht, an- und abtransportiert

werden. Dazu fanden sich auch in diesem Jahr wieder freiwillige Helfer ein,

die unter der Anleitung unseres Technikwartes Karl-Heinz Meier engagiert all die vielen

Arbeiten durchgeführt haben, ohne die unser Sport nicht auszuüben wäre.

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Mitgliederversammlung 2013

Neben den alljährlich wiederkehrenden Themen einer Jahreshauptversammlung

stimmten die Mitglieder der Tennisabteilung im Januar 2013 auch über verschiedene

geplante Neuerungen ab und votierten u. a. für die Beibehaltung der jährlichen

Clubmeisterschaften, die in den letzten Jahren unter rückläufiger Beteiligung litten.

Sie regten ferner einen Spendenaufruf zur Anschaffung technischer Geräte an. Dieser

wurde inzwischen durchgeführt und erbrachte etwa 1/3 der Anschaffungskosten der

inzwischen gekauften und bereits im Betrieb bestens bewährten Motorwalze.

Die Jahreshauptversammlung 2013 führte zu einigen Umbesetzungen im Vorstand

der Tennisabteilung. Das ist der neue Vorstand:

von links: Karl-Heinz Meier (Technik/Betrieb), Manfred Büscher (Jugend), Eberhard Hundt (Kasse), Iris

Theim (Abteilungsleitung), Stefan Hufnagel (Veranstaltungen), Gernot Jäger (Öffentlichkeitsarbeit), Alexander

Thelen (Sport).

Saisonabschlussfeier 2012

Eingehüllt in weihnachtlichem Zauber und im Glanz der Laternen und Lichterketten

empfing das Clubheim am Ende des Jahres 2012 seine Gäste zum Saisonabschluss.

Viele waren dem Aufruf gefolgt, sich noch einmal, ein letztes Mal in diesem Jahr, im

Clubheim zu treffen, um ein paar gemeinsame Stunden vor dem knisternden Kamin

zu verbringen und Gespräche unter Freunden zu führen. Wieder einmal hatten es die

„Herren 50“ geschafft, Glanz in unsere Hütte zu bringen und ernteten dafür einen

kräftigen Applaus.

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Mit ausgesprochen leckerem Gänsebein,

Klößen und Zimtmousse,

mit Glühwein, Bier und anderen

guten Tröpfchen verging die Zeit

wie im Fluge und so war man fast

ein wenig wehmütig, als man die

Saison 2012 dann spät am Abend

endgültig ziehen lassen musste.

Holiday Sommer-Turnier

Für unsere erwachsenen Mitglieder organisieren

wir im August ein Sommerturnier, bei dem uns

auch Gäste wieder herzlich willkommen sind.

So soll gespielt werden:

Einzelturnier

Jeder gegen jeden bzw. Gruppenspiele

2 Gewinnsätze (Champions-Tie-Break),

3. Satz als normaler Tie-Break

(Änderungen vorbehalten)

Montag, 12. August 2013 – Samstag,

17. August 2013, jeweils ab 11:00 Uhr

Mitglieder € 10,- Gäste € 18,-

Meldeschluss: Freitag, 09.08.2013,

17:00 Uhr (Listen im Clubhaus)

Kontakt: Sportwart Alexander Thelen

01520-5848848

Alle Informationen zu

„Tennis mitten in Refrath“ unter

www.tvr-tennis.de

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Tischtennis

Liebe Leserinnen und Leser,

neu in diesem Jahr war für den TV Refrath, dass auch die Herren das Vergnügen –

und es ist eines – hatten, von Jakob Eberhardt trainiert zu werden, was sich mit größerer

Trainingsbeteiligung und der einen oder anderen Verbesserung bemerkbar

machte.

Für die 1. Herrenmannschaft hieß es in der Rückrunde, alles in die Waagschale zu

werfen, was man hatte - stand man doch nach der Vorrunde mit 7:15 Punkten auf

dem 11. und vorletzten Tabellenplatz. Somit galt es, in der Rückrunde mindestens 3

Mannschaften hinter sich zu lassen, um sicher dem Abstieg aus der Bezirksliga zu

entgehen.

Dies gelang - auch auf Grund eines starken Endspurts in den letzten 4 Spielen, in

dem nur gegen den späteren Meister TTF Bad Honnef ein Punkt abgegeben werden

musste. Als Rückrundenbilanz standen am Schluss 13:9 Punkte – also insgesamt

20:24 Punkte und der siebte Tabellenplatz.

Fast alle Spieler schafften es, ihre Leistung in der Rückrunde zu steigern, was sich

auch in den Doppelbilanzen niederschlug. Bemerkenswert auch die Leistung von Y-

oungster Leo Putzolu, der sich bereits im mittleren Paarkreuz in der ersten Mannschaft

etabliert hat, sowie die Spielstärke unserer „Reservespieler“, die dazu führte, dass

Ausfälle gut kompensiert wurden. Beteiligt waren Jörg Balzer, Julian Peters, Gerald

Struck, Leo Putzolu, Christoph Piechaczek, Gernot Lauber, Jan Socher und Hendrik

Leschin.

Ebenfalls eine starke Rückrunde spielte die „Zweite“, die es am Schluss noch auf einen

dritten Tabellenplatz schaffte und sich somit für die Aufstiegsspiele in die Bezirksklasse

qualifizierte. Die 2. Mannschaft spielte in der Aufstellung Jan Socher, Hendrik

Leschin, Ansgar & Gereon Schiffer, Oliver Schneck, Dietmar Schulte, Sebastian Knott

und Stefan Schmidt.

Unsere neugegründete dritte Mannschaft startete in der 3. Kreisklasse. Mit einer ziemlich

einzigarten Mischung aus erfahrenen Spielern - wie Peter Gaida, Helmut Breitbach

und Waldemar Gehrigk – und unseren Jugendspielern - Sven Hermann, Hannes

Stäger, Kilian Schayani, Florian Bauer und Fabrice Chamot– wurde die Saison

mit 15 Siegen aus 16 Spielen sehr souverän abgeschlossen und die Konkurrenz mit

großem Abstand distanziert. Unsere „Dritte“ stellte dabei 4 der besten 5 Spieler dieser

Klasse. Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft und zum Aufstieg!

Die Seniorenmannschaft beendete die Saison mit einem dritten Platz von vier Teilnehmern.

Mit Bürrig konnte man ein Team aus der Herren-Bezirksklasse/Kreisliga hinter

sich lassen. Bei den Spielen gegen Mödrath und Lantenbach stand der Spaß im Vordergrund.

Mehr durfte man auch nicht erwarten, da die Gegner sich überwiegend

aus dem Umfeld der Verbands- und Landesliga rekrutierten.

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Insofern haben wir hier das Maximale rausgeholt und werden wohl auch nächste

Saison wieder mit einer Mannschaft am Start sein. Aktiv am Geschehen hatten teilgenommen:

Christoph P., Jan, Olli, Gereon und Stefan.

Neuzugänge für den TV Refrath

Jakob Eberhardt (Foto) wechselt wieder zu seinem

Heimatverein. Der 28jährige ehemalige

Bundesligaspieler spielt in der Saison

2013/2014 beim TV Refrath in der Bezirksliga.

„Ziel ist es, dass der Verein im Erwachsenen

Bereich mittelfristig eine ähnliche Entwicklung

nimmt wie die Jugend“, so Abteilungsleiter Oliver

Schneck, „das heißt natürlich auch, dass wir

in der kommenden Saison um den Aufstieg in

die Landesliga mitspielen wollen.“ Das sollte

durchaus möglich sein, da besonders Jakob

Eberhardt natürlich ein höheres Niveau hat als

Bezirksliga. „Die ausschlaggebenden Punkte

waren das Konzept des Vereins, welches ich auf

Jugendebene natürlich schon lange mitgestalte,

aber auch die alte Verbundenheit zu Refrath. Es

war klar, dass ich irgendwann zurückkehren

würde, für mich fühlt es sich so an, als ob jetzt

der richtige Zeitpunkt gekommen ist, “ so der Neuzugang, welcher schon seit einigen

Jahren Jugendwart im TV Refrath ist. Der Bezirksliga Mannschaft des TV Refrath werden

neben Eberhardt die Spieler Balzer, Putzolu, Piechaczek und Lauber angehören.

Wer als sechster Mann dazu kommt bleibt noch abzuwarten. Da müssen die abschließenden

Gespräche noch geführt werden.

Außerdem wechselt der 16jährige Tobias Lapic, ebenfalls Ur-Refrather, zurück in die

Schwerfelstraße. Nach Stationen in Langenfeld und Bärbroich schließt sich für Tobias

der Kreis und er möchte mithelfen, den Verein sowohl im Jugend als auch im Erwachsenen

Bereich weiter zu bringen. „Ich freue mich alte Bekannte, allen voran

meine beiden Trainer, wieder zu sehen und in einem aufstrebenden Verein eine Rolle

spielen zu dürfen“, so Tobias zu seinen Perspektiven. Eingeplant ist Tobias in der

Hinrunde für die 2. Mannschaft, die gerne von der Kreisliga in die Bezirksklasse aufsteigen

möchte. „Sollte sich Tobias nach unseren Vorstellungen entwickeln steht im

natürlich auch der Weg in die erste Mannschaft offen, “ so Abteilungsleiter Schneck,

„er passt genau in das Anforderungsprofil, dass wir suchen – jung, motiviert und entwicklungsfähig.“

Damit scheinen die Personalplanungen auf den ersten Blick abgeschlossen, vielleicht

gelingt den Refrather Verantwortlichen aber auch noch ein weiterer Coup

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Sensationeller Aufstieg des TV Refrath in die Jungen Verbandsliga

Vor der Saison hatte keiner mit dieser Chance gerechnet und jetzt ist es amtlich: Die

1. Jungen Mannschaft des TV Refrath spielt in der kommenden Saison in der höchsten

Spielklasse in NRW, in der Jungen Verbandsliga.

Am Sonntag, den 05.05.2013 waren

die Teams aus Schwerte, Gütersloh und

Querenburg in Refrath zu Gast. Schon

nach den ersten Ballwechseln zeichnete

es sich ab, dass alle Teams in etwa auf

Augenhöhe agierten. Durch einen hart

umkämpften 8:3 Erfolg gegen Schwerte

sicherte sich der TVR eine gute Ausgangsposition.

Es wurden beide Doppel

abgegeben und Kilian Schayani verlor

ein Einzel. „Aber man hat direkt wieder

unsere große Stärke gesehen“, so Trainer

Julian Peters, „das Team ist eine

Einheit und lässt sich auch durch einen

0:2 Doppelrückstand nicht aus der

Bahn werfen.“ Leonard Putzolu mit drei

Punkten, Sven Hermann und Hannes

Stäger (je zwei Punkte) sowie Kilian

Schayani sicherten letztlich die Zähler

für Refrath. Im hart umkämpften Spiel

gegen Querenburg mussten die

Refrather, trotz einer zwischenzeitlichen

5:3 Führung, dem Gegner zum Sieg

gratulieren. 6:8 hieß es nach über drei

Leonard Putzolu, Hannes Stäger (hinten von links)

Kilian Schayani, Sven Hermann (vorne von links)

Stunden Spielzeit! Die Punkte für

Refrath holten das Doppel Stäger/

Schayani, Putzolu (2), Hermann, Stäger,

Schayani. Wer gedacht hat, dass jetzt alles zusammen brechen würde, wurde im

letzten Spiel gegen Gütersloh eines Besseren belehrt. Die TVR Mannschaft kämpfte

und wurde diesmal direkt in den Doppeln belohnt. Nach der 2:0 Führung wurde natürlich

auch schon an die Nachbartische geguckt und tatsächlich sah es so aus, dass

Schwerte gegen Querenburg gewinnen würde, damit war Platz eins greifbar! Am Ende

eines unvergesslichen Tages stand ein 8:4 Erfolg gegen Gütersloh und der 1.

Platz in der Relegationsgruppe. Die Punkte im letzten Spiel steuerten die beiden Doppel,

Putzolu (2), Stäger (2) und Schayani (2), bei. Trainer und Jugendwart Jakob

Eberhardt konnte das Glück kaum fassen: „Ein fantastischer Tag mit einer großartigen

kämpferischen Leistung unserer Mannschaft. Das dann noch dieser Abschluss

gelungen ist, ist natürlich der Wahnsinn. Glückwunsch an alle Beteiligten!“

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Leonard Putzolu erreicht die Bezirksendrangliste

Nächster Coup eines TVR Jungen: Leonard Putzolu erreichte nach überzeugender

Leistung die Endrangliste im Bezirk Mittelrhein. In der Vorrunde sicherte sich Leonard

nach Siegen gegen drei Jungen Verbandsliga Spieler, Scharton (Aggertal), Hecht

(Duisdorf) und Abends (Neunkirchen), bei einer Niederlage gegen Pal (Jülich) den

zweiten Platz. In der Zwischenrunde wuchs Leonard über sich hinaus und bezwang

sowohl den Jülicher Nikas als auch den Kölner Verbandsliga Akteur Sharbati. Damit

war das letzte Spiel, gegen Langer (Oberdress), ohne Bedeutung und Leonard spielt

am 02.06.2013 um die Plätze zur Westdeutschen Rangliste.

Schüler haben gute Chancen auf den Aufstieg in die Bezirksliga

Nach dem dritten Platz in der Schüler Kreisliga

hatte die Mannschaft (Christoph Heckel,

Paul Hackenbroch, Maximo Lubig und Aurelio

Lubig) die Chance erhalten an den Aufstiegsspielen

zur Schüler Bezirksliga teilzunehmen.

Auf Grund einer Verletzung von Maximo

musste Till Schüle aushelfen. Bei den Relegationsspielen

sprang ein sehr guter zweiter

Platz heraus. Nun muss die Mannschaft hoffen,

dass dieser Platz am Ende zum Aufstieg

reicht. „Im Normalfall haben wir gute Chancen,

zumindest wenn man den Aussagen des Bezirks

glauben darf“, so Jugendwart Jakob Eberhardt.

Christoph Heckel, Paul Hackenbroch, Till

Schüle, Aurelio Lubig (v.l.)

Dann würden, nach dem Aufstieg der Jungen, auch die Schüler in der höchsten

Spielklasse aufschlagen.

Aurelio Lubig wird Zweiter

Zudem fand am Samstag, den 20.04.2013 die

Kreisendrangliste der C-Schüler in Refrath statt.

Dabei ging es für 12 Spieler um die Plätze für die

nächste Runde (Bezirksrangliste). Bei dem Sieg

von Lennart Wimmers landete das Refrather Talent

Aurelio Lubig auf Platz zwei und qualifizierte

sich für die Bezirksvorrangliste am 08.06.2013.

Zudem erreichte Benedikt Christ Platz fünf und ist

ebenfalls in der nächsten Runde dabei.

„Besonders bei Aurelio würden wir gerne auf Bezirksebene

den nächsten Schritt sehen, denn er

war im letzten Jahr schon dabei“, so sein Trainer

Julian Peters.

Aurelio Lubig und Benedikt Christ

(v.l.)

57


Berichte über die Mannschaften

Die 2. Jungen Mannschaft (Florian Bauer, Fabrice Chamot, Valentin Jungbluth, Adrian

Schlechtinger) belegte den zweiten Platz in der 1. Kreisklasse. In der kommenden

Saison wird die Mannschaft verstärkt in den Herren Bereich eingebunden, besonders

Leistungsträger Florian Bauer. Er wurde auch in der abgelaufenen Saison schon regelmäßig

in der dritten Herren Mannschaft eingesetzt. Im Schatten der 1. Schüler

spielte die 2. Schüler (Matthias Schmickler, Till Schüle, Florentin Falke, Jerry Debray)

eine herausragende erste (!) Saison und belegte den zweiten Platz in der 1. Kreisklasse.

Besonders schön zu sehen ist, dass alle Spieler sehr trainingsfleißig sind und sich

im vergangenen Jahr enorm verbessert haben. Die dritte und vierte Schülermannschaft

spielten in der 2. Kreisklasse und belegten die Plätze zwei und vier. Überragender

Akteur der Klasse war Severin Kickertz, der in der ganzen Saison kein Einzel verlor.

Die B-Schüler Mannschaften spielten mit vielen neuen Spielerinnen und Spielern,

die zum Großteil ihr erstes Halbjahr am Wettkampfbetrieb teilgenommen haben. „Im

abgelaufenen Halbjahr war es für uns sehr schön zu sehen, dass viele Spielerinnen

und Spieler an Wettkämpfen teilgenommen haben. Wir hoffen natürlich darauf, dass

alle weiterhin am Ball bleiben, “ so die Einschätzung von Jakob Eberhardt.

Unbedingt merken!

Am 13.07.2013 findet das diesjährige Sommerfest und die Vereinsmeisterschaften

statt.

10:00 Uhr Jugend und Schüler

15:00 Uhr Herren

Bauer (links), Stäger (rechts)

Schayani (rechts)

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Turnen

Mädchenturnen mittwochs von 15:15 – 18:15 Uhr

Mittwochs treffen sich Mädchen im Alter von 5 – 13 Jahren zum Turnen in der Turnhalle

Steinbreche. Wir beginnen die Turnstunden meistens mit einem Aufwärmspiel,

was den Mädels sehr viel Spaß macht.

Da der Altersunterschied sehr groß ist, habe ich die Mädchen in drei Gruppen eingeteilt,

so dass jede Altersgruppe (Mädchen von 5-8 Jahren, 9-11 Jahren, 11-13 Jahren)

jeweils eine Zeitstunde zum Turnen zur Verfügung hat.

So bauen wir oft das Trampolin, den Sprungbock oder Kasten auf, um die Sprungkraft

der Mädchen zu schulen.

Sehr viel Freude bereitet den Mädchen auch das Bodenturnen, denn da können sie

Handstand, Rolle vorwärts und rückwärts sowie Rad üben. Auch probieren wir Dinge

wie Handstandüberschlag oder Rückwärtsüberschlag aus.

Den Barren bauen wir als kleinen Stufenbarren um, so können an diesem der Aufschwung

sowie einige andere knifflige Sachen ausprobiert werden.

Der Balken ist immer eine ganz besondere Herausforderung für die Mädchen, da er

sehr schmal ist und die Mädchen sehr konzentriert darüber balancieren müssen. Kleine

turnerische Übungen wie Standwaage, Wechselhopser oder Radwende als Abgang

vom Balken fordern schon einiges von den Mädchen ab.

Manchmal teilen wir die Kinder am Ende der Turnstunde in kleine Gruppen, danach

erhalten sie Kärtchen mit akrobatischen Übungen, die sie dann auf den Turnmatten

selbst ausprobieren können.

In den letzten Turnstunden vor den Ferien dürfen die Mädchen oft an den Tauen, welche

in der Turnhalle vorhanden sind, schaukeln und schwingen.

Auch haben wir

schon als besondere

Attraktion in der

Turnhalle Steinbreche

das große Trampolin

aufgebaut, was

den Kindern sehr viel

Spaß und Freude

bereitet.

60


Die erste Gruppe baut immer

die Geräte auf und die letzte

Gruppe baut die Geräte dann

am Ende der Übungsstunden

ab.

Im Dezember 2012 waren wir

gemeinsam während unserer

Trainingszeit in der Eissporthalle

an der Saaler Mühle. Alle Mädchen

waren davon sehr begeistert,

auch diejenigen die noch

nie vorher auf Schlittschuhen

gestanden hatten, konnten nach fast drei Stunden ohne fremde Hilfe Eislaufen.

Im Februar (Karneval) 2013 haben wir innerhalb unserer Turnstunden im Kostüm mit

Karnevalsmusik die „fünfte Jahreszeit“ gefeiert. Mit kleinen Spielen und einer Abenteuerlandschaft

haben wir uns auf die Karnevalstage eingestimmt.

Also liebe Mädchen, wenn ihr Lust habt zu turnen, dann kommt einfach zu den

Übungsstunden vorbei und schaut es euch an oder turnt am besten gleich mit.

Viele Grüße

Eure Silke Zeyen

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Volleyball

Damen 1 – Sorgen

Nach dem erfolgreichen Start in der Hinrunde lief es in der Rückrunde nicht mehr

ganz so rund. Oft mussten Ausfälle durch Verletzung oder berufliche Aktivitäten einiger

Spielerinnen aufgefangen werden. Glücklicherweise konnten die beiden Verantwortlichen,

Ulrike Käsbach-Usleber und Michael Wernitz, auf die U20 Spielerinnen

Aurelia Haas, Inga Oberbörsch und Luisa Schmidt zurückgreifen. Auch wenn es am

letzten Spieltag in Olpe eine Niederlage zu verkraften galt, spielte die Mannschaft

dort dennoch bereit auf, da das Gespenst Relegation in den Spielen vorher vertrieben

werden konnte. In der Abschluss-tabelle belegten die Damen dann einen Platz 5 im

Mittelfeld.

In der Saisonabschlussbesprechung nach Ostern teilten dann jedoch einige Spielerinnen

ihren Ausstieg beim TV Refrath mit: Sandra Becker will bis Herbst pausieren und

sich dann evtl. neu entscheiden, ob sie weiter ihre effektiven Angriffsbälle über die

Außenposition schlagen kann, Julia Thuir sieht Mutterfreuden entgegen, Simone Stechert

muss aus beruflichen und privaten Gründen kürzer treten und hinterließ wenig

Hoffnung auf eine evtl. doch noch positive Entscheidung. Silja Vogel, die schon lange

für den TVR ans Netzt ging, beendet ihre aktive Karriere. Marion Fütterer und Caro

Angerer zieht es in den Sand und auch Maike Rosemeyer zieht sich aufgrund der beruflichen

Belastungen zurück. Martina John, die quirlige Libera und Garant für konstante

Annahmeleistungen, zieht es zum Nachbarn MTV Köln.

Leider wird Ulrike Käsbach-Usleber in der Saison 2013/2014 nicht zur Verfügung

stehen und auch Michael Wernitz ist weiterhin nur donnerstags verfügbar. So konzentrieren

sich die Aktivitäten zz. hauptsächlich darauf, neue Spielirinnen zu gewinnen

und einen Trainer zu motivieren.

Damen 2 – Erfolgreichste Mannschaft der Saison

Die Trainer Ulf Steinmetz und Michael Wernitz blicken mit Stolz auf die erfolgreichen

Saison-leistungen ihrer Schützlinge zurück. Mit nur einem verlorenen Spiel konnte

sich die „bunte Mischung“ aus erfahrenen Spielerinnen wie Wibke Berg, Beata Arancio-Klag

und Susanne Frings und den U20 Leistungsträgerinnen Christina Groß, Alexandra

Busch, Lara Prinz, Aurelia Haas, Inga Oberbörsch und Luisa Schmidt, um nur

einige zu nennen, trotz zeitweiliger Besetzungsprobleme an der Tabellenspitze behaupten

und den Aufstieg in die Bezirksliga besiegeln.

Leider werden auch hier viele der jungen Spielerinnen den Verein leider verlassen, da

sie nach ihrem erfolgreichen Abitur fern der Heimat studieren oder sich für einige Zeit

im Ausland aufhalten wollen. Hier werden wir versuchen aus der U18 Spielerinnen zu

integrieren und evtl. Neuzugänge aufzunehmen. Leider ist auch hier immer wieder

die Trainerfrage ein latentes Problem.

62


U18 - Tolle Leistung

Mit 12 Spielerinnen konnte sich das Team von Trainerin Stefanie Sievering einen 3.

Platz in der Liga erkämpfen und erspielen. Die Spielzeit erforderte von den der U16

entwachsenen Mädchen eine große Umgewöhnung. Heißt es in U16 noch 3 komplette

Sätze bis 25 Punkte zu spielen, gibt es in der U18 nur 2 Gewinnsätze, wobei

der Tie-Break nur bis 15 geht. Die Spielzüge sind dynami-scher, schneller und gefährlicher.

Hier musste ein Umdenken bei allen vollzogen werden. Konzentration, Kommunikation

auf dem Feld waren 1. Gebot, ebenso wie die Stimmung auf dem Feld und das

Anfeuern von der Mann-schaftsbank. Umstellung gab es auch im Spielsystem, das

Läufersystem musste erlernt und umgesetzt werden, ebenso die Einführung von festen

Spielpositionen.

Dass die Mädels so dominieren würden, war zu Beginn der Saison nicht unbedingt zu

erwarten, da 9 von 12 Spielerinnen vom Alter her auch noch in der U16 hätten spielen

können und alle 12 erst im 2. Jahr Spielerfahrungen sammelten. Mit Platz 3 in

der Bezirksliga können wir als Trainer und die Mädels stolz sein.

Glückwunsch zu einer rundum soliden Leistung der Mannschaft!

Nun haben wir großes vor mit den Mädels, denn sie sollen die nächste Saison

2013/14 neben ihrer Aktivität in der Jugend vor allem in der Damenrunde der Kreisliga

mitspielen, wo sie wertvolle Spielerfahrungen und Praxis sammeln können. Die

Spiele werden attraktiver, aber die Wochenend-belastung auch größer. Die Chance

möchten wir gerne als Trainer nutzen, da wir eine gute Basis von Jugendspielern haben,

die die nächsten 3-4 Jahre zusammen wachsen werden.

es spielten: Lisa, Tanja, Natascha, Rosa ,Lea, Judith, Rike, Maja Lena, Fabi & Rachel,

Sophie O. Trainerin: Steffi

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U 16 – Tolle Leistung

9 Spielerinnen der Jahrgänge 98 und 99 aus der Anfängergruppe schnupperten in

dieser Saison erstmalig in den Spielbetrieb. Keine leichte Aufgabe, da sich die jungen

Mädels neuen Heraus-forderungen stellen mussten. Dazu gehörten neben dem

eigentlichen Spielen zu lernen, was die

Aufgaben eines Mannschaftskapitäns sind und das Umsetzen der Theorie in Praxis

des Schieds-gerichts. Unterstützt wurden sie dabei von „4 alten Häsinnen“ des Jahrgangs

99/2000: Fabi, Lena, Judith + Rike, denen es in der Hinrunde gelang, der

neuen (unerfahrenen) Mannschaft das nötige Selbstvertrauen zu geben, sodass die

Mädels in der Rückrunde selbst ihren Kampfgeist entwickelten, und somit führte die

gute Abstimmung untereinander zu ihrem verdienten Erfolg. Mit Platz 3 in der Bezirksliga

von 7 Mannschaften schloss man die Saison ab.

„Herzlichen Glückwunsch an alle Mädels und behaltet eure Spielfreude bei“, so lautet

der Appell des für die weibliche Jugend verantwortlichen Trainergespanns Steffi

und Renate Sievering.

Für die neue Saison 2013/14 bleiben 5 Spielerinnen der C-Jugend erhalten, die

durch neue junge Spielern ergänzt werden.

Es spielten: Sophie L., Sophie R., Svenja, Pauline, Nicola, Esther, Hannah, Leonie &

Celine; Trainerin: Renate

U16 Mannschaft mit Trainerin Renate Sievering

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U14 - U16 – U18 – U20 Erfolgreicher Saisonabschluss

Als Teilnehmer am Kreisjugendpokal 2013 des Volleyballkreises Köln haben vier

Jugendmann-schaften des TV Refrath noch ein Mammutturnier mit Erfolg überstanden.

Die ersten Mädchen fuhren am 04. Mai schon um halb 8 nach Junkersdorf, die

letzten kamen um halb 9 nach Hause.

Erstmalig schickten die Trainerinnen eine U14 ins Rennen. Für die sechs Refrather

Spielerinnen ging es hier erstmalig darum, Spielerfahrung im Wettkampf zu sammeln.

Ein tolles Erlebnis für unsere Youngster, kannten sie doch bisher nur den „trockenen“

Trainingsbetrieb. Die U16 wurde wie im Vorjahr schon wieder Vizemeister, d.h. 2.

Platz von 7 hinter der überlegenen Mannschaft des Gastgeber FC Junkersdorf. Aber

dafür gab es spannende begegnungen gegen DJK Südwest, Frechen, Nippes und die

2.Mannnschaft des FCJ.

Ebenfalls Vizemeister wurde unsere U18. Sie scheiterten auch nur am FCJ. Auch hier

sah man spannende Spiele gegen Nippes, DJK Wiking und Deutz, wobei unsere Mädels

immer die Nase vorn hatten. Hier sah man jetzt wirklich eine Entwicklung auf

dem Feld, Spielzüge waren dynamischer, das neue Läufersystem klappte und allmählich

sind sie auch beim Angriff aggressiver. Keiner hätte vorher mit Platz 2 gerechnet.

Und auch eine knapp besetzte U 20 mit gerade mal 6 Spielerinnen war dabei. Diese

Mal gelang es sogar mit begeisternder und lautstarker Unterstützung unserer U18 die

Gastgeberinnen des FCJ Köln zu schlagen und den Titel nach Refrath zu entführen:

Kreisjugendpokalmeister.

Das schreibt der Gastgeber über den TV Refrath:

„….Der TV Refrath war in diesem Jahr mit vier Mannschaften der Mädchen in den

Altersklassen U13-U14, U16, U18 und U20 am Start. Am Ende des Spieltages konnte

der TV Refrath eine hervorragende Bilanz vorweisen. Meister der Altersklasse U 20

wurde das eingespielte Team der Volleyballmannschaft des TV Refrath. Hervorragend

präsentierte sich auch die Mannschaft der U18, die sich mit nur einem verloren Spiel

den zweiten Platz ihrer Altersklasse und damit den Vizemeistertitel sicherten. Ebenso

hat sich die Mannschaft der Altersklasse U16 des TV Refrath auf den zweiten Platz

gespielt. Für die Jüngsten der U13-U14 galt es bei dieser Veranstaltung zunächst

nur, Wettkampferfahrung zu sammeln. So zeigte sich das Trainerteam Renate Sievering,

Tochter Steffi Sievering und Aurelia Haas auch sehr zufrieden mit den Leistungen

ihrer Mannschaften. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, kommentierte Renate

Sievering die Spiele, „und haben gezeigt, dass man mit durchschnittlich drei Trainingseinheiten

pro Woche zu herausragenden Leistungen kommen kann.“

Herren 1 und U20 – Klassenerhalt geschafft

Mit verstärktem Trainingseinsatz und Testspielen gingen der engagierte Trainer Wolfgang

Wiedemeyer und seine Schützlinge mit einer Mannschaft aus Routiniers und den

leistungsstärksten Jugendlichen in die Relegation und konnten das Spiel klar für sich

entscheiden und somit den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen.

65


Leistungs-Mixed Mannschaft

Erst einmal vorweg: Entgegen der allgemeinen

Meinung sind wir keine

Hobbyvolleyballer, sondern führen

ganz normale, echte, anstrengende

Punktspiele im richtigen Ligabetrieb

durch. Auch unser Training besteht

zum Leidwesen der Meisten selten nur

aus Spielerei.

Der einzige Unterschied zum „normalen“ Volleyball ist der, dass 3 Männer und 3

Frauen zusammen in einer Mannschaft spielen und dass unsere „Spieltage“ meist

abends zur Trainingszeit der jeweiligen Heimmannschaft ausgetragen werden.

Zurzeit belegen wir in der Bezirksklasse einen Platz im Mittelfeld: Damit das aber

nicht so bleibt, suchen wir zur Verstärkung Spielerinnen und Spieler mit Lust, Engagement

und Volleyballer-fahrung auf allen Positionen. Wir sind eine Truppe von Volleyballbegeisterten

im Alter zwischen 34 und 52 Jahren und lieben es, die Wochenenden

für unsere Familien frei zu haben.

Übrigens, da wir immer Einzelbegegnungen spielen, brauchen wir für unsere Heimspiele

auch immer eigene Schiedsrichter. Auch hier suchen wir freiwillige Menschen

mit Pfeiferfahrung, die von uns in „Naturalien“ entlohnt werden.

Für alle Interessierten der ein oder anderen Art: Wir trainieren und spielen immer

freitags von 19:30 Uhr bis 21:45 Uhr in der Halle 1 am OHG.

Weitere Infos zur Mannschaft gibt es bei unserem Trainer Ralf Kemp unter 02204-

482888.

Zum Foto:

Auch wenn es hier gerade nicht so aussieht, wir sind ca. gleichberechtigt 6 Frauen

und 7 Männer.

Hobby-Mixed Mannschaft

Parallel zur Leistungs-Mixed-Mannschaft trainieren schon seit einigen Jahren auch die

Frauen und Männer der „Hobbies“ unter der engagierten Leitung von Richard Bordich.

Erst vor kurzem hat die Mannschaft ein sehr schönes und gut organisiertes Turnier

mit zwölf Mannschaften in Rösrath erlebt, bei dem sie sogar den 6. Platz belegen

konnten. Wie man aus dem Bild unten ersehen kann, nahm der Bürgermeister Mombauer

die Siegerehrung selber vor und überreichte die Urkunde. Die Aussage der

Mannschaft: Es hat uns allen viel Spaß gemacht. Hier der Bericht dazu von Monika

Jansen:Kurz vor unserem alljährlich stattfindenden Weihnachtsessen letztes Jahr,

tauchte in der Zeitung die Meldung auf, dass der SV Union Rösrath zum ersten Mal

ein Hobby-Mixed-Turnier für Freizeit-Volleyball-Mannschaften ausrichten würde.

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Es bedurfte nur einer kurzen Bedenkzeit und schon waren wir angemeldet (dank unseres

langjährigen (seit 1997), rührigen Trainers Richard Bordich).

Am 16.03.2013 nahmen wir hochmotiviert als eines von 12 Teams an diesem Turnier

in der Sporthalle der Freiherr-von-Stein-Schulen in Rösrath teil.

Gespielt wurde auf zwei Spielfeldern der Dreifach-Sporthalle. Das mittlere Feld blieb

frei: zum Einspielen und als Tummelplatz für zahlreiche mitgereiste „Pänz“, die dort

auch ihren Spaß hatten.

Um 14.00 Uhr begannen die Vorrundenspiele. Die 10-minütigen Sätze mit Seitenwechsel

wurden pünktlich angepfiffen.

Kurz nach 20.00 Uhr fand dann das Endspiel statt. Wir selbst erreichten mit unserer

Freitags-Truppe den 6. Platz und waren darüber ganz glücklich. Es hatte nicht viel

gefehlt und wir hätten sogar noch ein wenig besser abgeschnitten …Vielleicht beim

nächsten Mal!

Bei der Siegerehrung war dann sogar Rösraths Bürgermeister, Hr. Mombauer anwesend

und gratulierte jeder Mannschaft persönlich.

Ein großes Lob an den Veranstalter SV Union Rösrath wegen der guten Organisation,

der lockeren, fröhlichen Stimmung und der vielen kulinarischen Genüsse zu kleinen

Preisen! WIR KOMMEN WIEDER!

P.S.: Nach einigen Durststrecken und Jahren, in denen wir eher „mau“ besetzt waren,

sind in letzter Zeit einige Volleyball-erfahrene Mitspieler/-spielerinnen zu uns gestoßen

und und vor allem auch geblieben. Unsere spielerischen Möglichkeiten haben

sich dadurch verbessert und jeder/jede trägt mit seinen/ihren kleinen Marotten und

Eigenheiten zur bunten Vielfalt unserer Truppe bei.

Eine tolle Fotogalerie vom Turniertag findet man hier:

http://www.sv-union-roesrath.de/index.php?index=1839http://

Siegerehrung mit dem Bürgermeister:

67

Hobby Mixed Mannschaft


„KONTAKT“

Nächste Ausgabe November 2013

Impressum

Herausgeber:

verantw. für Inhalt/Gestaltung:

erscheint 2x pro Jahr / Auflage 2000 Stück

TV Refrath 1893 e.V.

Heinz Kelzenberg, Jakob Eberhardt

Anzeigen: Geschäftsstelle TV Refrath, Wickenpfädchen 11

51427 BGL, Telefon (02204/60349)

Design

Druck

Grafik Danikas, Händelstraße, 51427 BGL,

Telefon (02204/249323)

Häuser KG, Venloer Str. 1271, 50829 Köln,

Telefon (0221/9565030)

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