Prävention von Überlastungsschäden im Kinder - DGSP

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Prävention von Überlastungsschäden im Kinder - DGSP

Prävention von Überlastungsschäden

im Kinder und Jugendsport

Aus der ständigen Kommission Kinder- und Jugendsport der DGSP

(Dr. Gudrun Fröhner (federführend), Dr. Joachim Gunkel, Dr. Andreas Lison, Dr. Sabine Raschke-Brodda,

Dr. Kerstin Rohkohl, Dr. Dieter Ruf, Dr. J. Woweries, Dr. Hans-Joachim Siebert)

Sport im Kindes- und Jugendalter fördert die Ausbildung biologischer Funktionen und Strukturen des

Organismus. Deshalb besteht in dieser Entwicklungsphase durch sportliches Üben und Trainieren

eine besonders große Chance günstiger Auswirkungen auf die Gesundheit, Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit.

Dies gilt es zu nutzen.

Kinder und Jugendliche brauchen für ihre Entwicklung neben den Herausforderungen aber auch einen

gelenkten Schutz. Besonders im leistungsorientierten Training tragen Sportlehrer, Übungsleiter,

Trainer und Eltern dafür eine große Verantwortung. Nicht nur die motorische Leistungsfähigkeit

sondern auch die endogenen Voraussetzungen für die Belastbarkeit und eine häufig überhöhte

Motivation zur Leistungssteigerung müssen beachtet werden. Sport soll sich besonders bei Kindern

und Jugendlichen demzufolge nicht nur nach der individuellen Motivation und den motorischen

Leistungen richten.

Sicherung und Entwicklung der Belastbarkeit erweisen sich als wesentliche Grundlagen für die Ausbildung

von Fertigkeiten, motorischen Leistungen und für die langzeitig währende Freude im Sport.

Sportliche Belastbarkeit ist eine Funktion des Organismus, seiner verschiedenen Systeme und Gewebe

in Wechselwirkung mit der sportlichen Belastung. Sie ist gekennzeichnet durch die Toleranz

gegenüber sporttechnischen Leistungsanforderungen und Belastungen ohne dass Störungen der

Gesundheit oder Belastbarkeit auftreten. Belastbarkeit im Sport bedeutet also, dass eine Wiederherstellung

von beanspruchten Geweben und Systemen nach der Belastung als Grundlage weiterer

Anpassungen erfolgt.

Belastungen als exogene Entwicklungseinflüsse sollten deshalb die endogenen Bedingungen des

Organismus berücksichtigen, um ein Missverhältnis zu vermeiden, das zum Überschreiten von Belastbarkeitsgrenzen

führen kann und das Risiko für Überlastungsschäden erhöht. Je ungünstiger

und unangepasster der biologische Zustand für die konkrete Leistungs- und Belastungsanforderung

ist, umso größer ist die Gefahr von Überlastungsschäden, die sich besonders als Folge wiederholter

gleichartiger Belastungen bei individuell zu hohen Trainingsbelastungen durch Überschreiten

von individuellen Grenzen der Belastbarkeit ergeben.

Der allgemeine Sport dient der körperlichen Entwicklung. Deshalb ist die Förderung besonders im

Kindes- und Jugendalter notwendig. Dabei werden Belastbarkeitsgrenzen kaum überschritten,

höchstens bei unbeachteten extremen Zustandsgrößen oder exogenen Bedingungen. Im Leistungssport

sind trotz der im Kindes- und Jugendalter bekannten guten Adaptations- und Regenerationsfähigkeit

Gefährdungen für das Entstehen von Überlastungsschäden aber erhöht. Belastbarkeitsgrenzen

werden durch zunehmende Leistungs- und Belastungsforderungen besonders im Bereich

der passiv beanspruchten biologischen Systeme und Gewebe überschritten. Dies betrifft vor

allem das Stütz- und Bewegungssystem. Signale des Überschreitens treten oft verspätet auf, wenn

Beschwerden durch Störungen der Belastbarkeit oder Gesundheit auf die unzureichende Belastungsverarbeitung

hinweisen. Deshalb kommt es im Leistungssport besonders auf eine möglichst

gute Abstimmung der exogenen Anforderungen des Trainings auf die endogenen Bedingungen des


Organismus an. Dazu sind neben den trainingsmethodischen Kenntnissen

auch die zur allgemeinen Entwicklungsphysiologie, zu Unterschieden der

Belastbarkeit bei differenten konstitutionellen Bedingungen und zu

individuellen Besonderheiten erforderlich, d.h. zu den allgemeinen und

individuellen Belastbarkeitsbedingungen in diesen Alters- oder Trainingsgruppen. Unser sportmedizinisches

Anliegen ist der wirksame Beitrag zur Begrenzung von Störungen der Belastbarkeit durch

Prävention. Die Primärprävention ist vor allem bereits im Kindes – und Jugendalter, natürlich auch

später, eine wichtige Aufgabe der Übungsleiter und Trainer beispielsweise durch frühzeitigen Einfluss

auf die sportgerechte Lebensweise, eine regelmäßige Vor – und Nachbereitung des Trainings,

die Schulung der korrekten sportlichen Technik. Auf besonders zu beachtende, individuelle Zustandsgrößen,

die sich aus sportärztlichen Untersuchungen ergeben, muss der betreuende Sportarzt

die Übungsleiter bzw. Trainer in Abstimmung mit den Eltern aufmerksam machen. Die Sekundär-

und Tertiärprävention sind von großer Bedeutung im gesamten Trainingsprozess. Sie beinhalten

rechtzeitige Diagnostik und regelrechte Handlungen bei gesundheitlichen Störungen sowie das

Verhindern des erneuten Auftretens derselben durch Ausschalten einer erkannten Ursache und bei

chronischen Krankheiten das Verhindern des Fortschreitens derselben, wenn Leistungssport weiterhin

ermöglicht werden kann.

Präventive Maßnahmen sind nur erfolgreich, wenn das Team um den Sportler gut zusammenwirkt,

d.h. Trainer, Arzt, Physiotherapeut, Lehrer und bei Kindern und Jugendlichen besonders in Verbindung

mit den Eltern.

Einige Aspekte, die zur Prävention für die Belastbarkeitssicherung im Kindes- und Jugendalter besondere

Beachtung erfordern, sind die Belastbarkeitsbedingungen in diesem Entwicklungsalter, besondere

Gefährdungen für das Überschreiten von Belastbarkeitsgrenzen sowie typische belastungsund

entwicklungsbedingte Störungen der Belastbarkeit. Stets sind dabei auch sportartspezifische

Besonderheiten zu berücksichtigen.

Wesentliche Belastbarkeitsbedingungen im Kindes- und Jugendalter

Kinder und Jugendliche weisen morphologische, physiologische und psychologische Besonderheiten

im Vergleich zum Erwachsenen auf (Mellerowicz,H., Matussek, J., Wilke, S. et al., 2000, Micheli

& Mountjoy, 2009, Sommer, 2010, Maffuli, Longo, Spiezia & Denaro, 2011, Fröhner & Wagner,

2012) und damit auch in den motorischen Leistungseigenschaften (Martin & Nicolaus, 1998).

Entsprechend entwicklungsphysiologischer Kenntnisse bestehen für Gewebe, Systeme sowie Regionen

des Organismus Unterschiede der Belastbarkeit in Abhängigkeit von der biologischen

Reife (Segesser, Morscher& Goesele, 1995, Kriz, 2011), die es zu beachten gilt. Ausgeprägte Belastbarkeitsunterschiede

der biologischen Systeme in den Wachstums- und Reifephasen weist besonders

das Stütz- und Bewegungssystem (SBS) mit Differenzen in einzelnen Regionen auf. Dabei

sind vor allem die ausgeprägte Empfindlichkeit des reifenden Knorpels bzw. Knochens in der Phase

der Pubertät und die im Vergleich zu Reife und Wachstum häufig verzögerte muskuläre Entwicklung

zu erwähnen. Die mechanische Belastbarkeit bedarf es deshalb zu beachten, zumal in der

puberalen Phase durch häufig auftretende koordinative Störungen sich unvorhergesehene Beanspruchungen

des SBS ergeben können. Auch die allgemeinorganismische und psychische Belastbarkeit

sind abhängig vom Entwicklungs- und Individualzustand und bei Kindern und Jugendlichen

oft noch begrenzt (Micheli & Mountjoy, 2009).

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Die zeitliche Streuung der biologischen Entwicklung, besonders

die Unterschiede von Start bis Abschluss der Pubertät, ist in gleichen

Altersklassen oft sehr groß. Durch die Heterogenität von Reife und

Wachstum ist häufig eine Individualisierung der Belastung in Trainingsgruppen erforderlich.

Für die Belastbarkeit bedeutend sind weiterhin sowohl im allgemeinen Sport als auch im Leistungssport

die oft differenten konstitutionellen, genetisch bedingten Zustandsgrößen, die zu unterschiedlichen

Beanspruchungen bei gleichen Belastungen führen können. Als Beispiel sollen genannt

werden: Differenzen des Körperbaus, des Zustands des SBS, der psychischen Eigenschaften

sowie der funktionell nervalen Regulation.

Besonders im Leistungssport wird außerdem auf mögliche Probleme durch unterschiedliche Anpassungszustände

im Kindes- und Jugendalter hingewiesen, die abhängig von den Vorbelastungen

sind und in Sportgruppen für die individuelle Belastbarkeit berücksichtigt werden müssen.

In der sportärztlichen Therapie soll unbedingt genutzt werden, dass Kinder und Jugendliche bei

funktionellen oder strukturellen Störungen des SBS eine gute Wiederherstellungsfähigkeit

haben. Bei gesundheitlichen Störungen soll deshalb eine rechtzeitige, korrekte und damit ausreichende

Einflussnahme zur Sicherung der Chance der Wiederherstellung erfolgen.

Besondere Gefährdungen für das Überschreiten von Belastbarkeitsgrenzen und für Überlastungsschäden

Im Kindes- und Jugendalter, besonders in der puberalen Phase, ergeben sich vor allem die bereits

erwähnten Gefährdungen für das sich entwickelnde SBS durch mechanische Belastungen,

beispielsweise für die noch aufgelockerten und ungenügend verkalkten Wachstumszonen des reifenden

Knochens sowie für Muskel- und Sehnenansätze (Segesser et al.,1995).

Mit den Kenntnissen, dass die Belastbarkeit des SBS sich am besten durch vielseitige sowie kontinuierliche

Belastungen und gute koordinative Fähigkeiten verbessert, wird die Bedeutung eines vielseitigen

regelmäßigen Trainings verständlich. Einseitige oder diskontinuierliche Belastungen bzw.

ein zu rascher Belastungsanstieg begrenzen die umfassende Anpassung des SBS an höhere Belastungen

und können außerdem zu Dysbalancen der Körperhaltungen und Muskulatur sowie zu

koordinativ bedingten Ansteuerungsproblemen mit möglichen Belastbarkeitsstörungen führen.

Nicht nur die biologische Reife, die Wachstumsgeschwindigkeit oder verschiedene konstitutionell

bedingte Normabweichungen des SBS sind neben einseitigen Belastungseinflüssen als Ursache für

das Überschreiten von Belastbarkeitsgrenzen und das Entstehen von Überlastungsfolgen des SBS

im Kindes- und Jugendalter zu erwähnen. Auch genetisch bedingte Differenzen der Anpassungsfähigkeit

der Gewebe, Regionen und Funktionsketten des SBS weisen auf mögliche Ursachen für das

Entstehen von Belastbarkeitsstörungen hin (Fric et al., 1987). Der Zeitbedarf und die Qualität der

Anpassung können also zwischen Sportlern gleichen Alters oder gleicher motorischer Leistungsfähigkeit

differieren, was auch die individuell unterschiedlichen Möglichkeiten der Leistungsentwicklung

erklären kann.

Fünf Gruppen endogener Risikofaktoren für eine begrenzte Belastbarkeit des SBS konnten differenziert

werden (Fröhner, 1994):

- Faktor biologische Entwicklung: Puberale Phase, erhebliche Entwicklungsverzögerung,

hohe Wachstumsgeschwindigkeit, diskontinuierliche Entwicklungsdynamik

- Faktor Ernährungszustand: abnorme (besonders stark reduzierte) Körpermasse

- Faktor konstitutionelle Bedingungen des SBS: bspw. starke Hypermobilität und anatomische

Normvarianten

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- Faktor trainingsbedingte Anpassungen: bspw. frühzeitige

Dysbalance der Muskulatur und Körperhaltung

- Faktor der allgemeinen Belastungsverarbeitung: bspw.

individuell begrenzte Regenerationsfähigkeit, auch bedingt durch

Krankheiten, in der Rekonvaleszenz derselben, durch die psychische Verfassung oder

durch eine ungünstige Belastungsgestaltung.

Häufig führt aber ein Komplex von Interaktionen multipler Risikofaktoren zum Auftreten der Belastbarkeitsstörung

(Frisch et al., 2009, Bahr & Holme, 2012), was eine präventive Einflussnahme nicht

erleichtert.

Erschwerend für die Steuerung der Belastbarkeit des SBS ist, dass die Beanspruchungen infolge

mechanischer Belastungen und deren Summation praktisch nicht messbar sind und erst beim Eintreten

von Beschwerden eine Über- oder Fehlbelastung festgestellt und analysiert werden kann.

Auftretende funktionelle oder strukturelle Störungen erfordern dann Ursachenanalysen, häufig Trainingsumstellungen

sowie Therapie zur Wiederherstellung und zum Vermeiden eines erneuten Auftretens.

Deshalb bedarf es für das Training im Leistungssport präventiv der Übersicht über belastungsbedingte

Gefährdungen für das Entstehen von Belastbarkeitsstörungen des SBS durch mechanische

Belastungen in den einzelnen Sportarten. Besonders zu beachten sind mechanische Belastungen

mit Abweichung von der Belastungssymmetrie, weiterhin Impulsbelastungen sowie hohe

Belastungsumfänge und - intensitäten. Das Erfassen und Wahrnehmen auftretender Signale von

Belastbarkeitsstörungen in Form von Beschwerden sowie Beeinträchtigungen der Bewegungsausführung

sind für die Übungsleiter, Trainer bzw. Eltern von großer Bedeutung, um ein rasches Reagieren

(durch Belastungsumstellung, Belastungspausen, evtl. Therapie) zu ermöglichen. Dadurch

bestehen die Chancen zur Begrenzung des Auftretens und der Entwicklung schwerwiegender funktioneller

und struktureller Störungen. Mit dem Wissen um die gute Wiederherstellungsfähigkeit gerade

bei Kindern und Jugendlichen ist dies besonders wichtig.

Neben der mechanischen Belastung, die zur Belastbarkeitsstörung führen kann, sind auch allgemein-organismische

Belastungen zu nennen, die gerade im Kindes- und Jugendalter bei Überschreiten

von Belastbarkeitsgrenzen oder ungenügender Regeneration beispielsweise zur übermäßigen

Häufigkeit von Infekten führen können. Auch nicht adäquate psychische Belastungen, beispielsweise

durch pädagogische Fehler sowie Ängste können die Belastbarkeit stören und zu entsprechenden

psychischen oder physischen Beeinträchtigungen führen.

Typische belastungs- und entwicklungsbedingte Störungen der Belastbarkeit

Das im Kindes- und Jugendalter durch Überlastungsschäden aber auch Verletzungen besonders

beeinträchtigte Stütz- und Bewegungssystems weist eine Häufung der Störungen besonders in

Knie- und Rückenregion sowie in sportartspezisch besonders beanspruchten Strukturen und hoch

belasteten Regionen auf.

Folgende Diagnosegruppen treten bei Belastbarkeitsbeeinträchtigungen des SBS durch Überlastung

oder Fehlbelastung bei kindlichen und jugendlichen Leistungssportlern häufig auf:

Funktionelle Störungen ergeben sich vor allem durch einseitig und besonders beanspruchte Muskeln,

Sehnen, Gelenke bspw. infolge der Wirkung exogener Faktoren von Überbelastung oder Fehlbelastung

oder durch die endogenen Bedingungen einer begrenzten Belastbarkeit wie z.B. durch

muskuläre Dysbalancen, durch anatomische Normvarianten sowie durch differente Entwicklungsgeschwindigkeit

von Knochen und Muskeln oder Besonderheiten des Wachstums. Häufig bestehen

auch Probleme der Ernährung (Micheli, 2006).

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Einseitige sportartspezifische bzw. unzureichende allgemeine

Belastungen oder andere Trainingsfehler sind stets zu klärende

mögliche Ursachen. Zur Behebung dieser Belastbarkeitsstörungen

sind die ursachenbezogenen Einflussnahmen kurz- und langfristig

am wirksamsten. Eine allgemeine, vielseitige sportliche Tätigkeit beugt funktionellen Störungen

vor.

Eine überdurchschnittliche Häufung von Störungen des reifenden Knochens tritt durch Fehl- oder

Überbelastung aber auch infolge von Mikrotraumen oder wiederholten gleichförmigen Belastungen

bei jungen Sportlern vor allem im puberalen Entwicklungsabschnitt auf.

Sie treten im Bereich der Apophysen besonders durch Traktion (Nehrer, Huber, Dirisamer&

Kainberger, 2002), mehr bei männlichen im Vergleich zu weiblichen Sportlern, auf. Bei den Störungen

von Epiphysen und Epiphysenfugen sind die mechanischen Ursachen vor allem repititive Abstützbewegungen,

Distraktionen oder Kompressionen mit Wirkung von Scherkräften bei der in der

puberalen Reife während des Wachstums hormonell bedingten Auflockerung des reifenden Knochens

und Säulenknorpels, einer noch begrenzten Calcifizierung und der damit verbundenen ungenügenden

Festigkeit (Segesser et al., 1995, Micheli & d’Hemecourt, 1998, Maffuli & Bruns, 2000,

Fröhner, 2005, Bachmann & Biedert, 2005, Maffulli, Longo, Spiezia & Denaro, 2011, Sayana,

Shaumugan & Maffulli, 2011, Atanda, Shah & O‘Brien, 2011). Die mechanische Belastbarkeit des

reifenden Knochens ist also in dieser Entwicklungsphase begrenzt.

Formen häufiger Knochenreifestörung bei Kindern und Jugendlichen besonders im Leistungssport:

- Apophysenstörungen der Knieregion (M. Schlatter, M. Sinding-Larsen-Johansson) und der Fersenbeinregion.

Belastungsursachen sind Zugkräfte über Muskel-Sehnen- Funktionsketten.

- Apophysenstörungen am Sitzbein durch Zugkräfte über Muskel-Sehnen- Funktionsketten.

- Apophysenstörungen im Bereich der oberen Extremitäten, ebenfalls bedingt besonders durch

übermäßigen Zug von Sehnen, Bändern und Muskeln am reifenden Knochen (Gregg & Torg, 1988).

- Epiphysenfugenstörungen, z. B. im Bereich der distalen Handgelenksregion (Ulna, Radius) durch

Druck-, Scher- und Zugkräfte (Caine, DiFiori & Maffulli, 2006).

- Aseptische Nekrosen/Epiphysenstörungen beispielsweise in der Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenksregion

sowie im Bereich der Wirbelsäule (Simmelbauer, 1992, Segesser et al., 1995, Fröhner,

2005) durch Druck-, Zug- und Scherkräfte besonders infolge impulsartiger Beanspruchung.

Die Osteochondritis dissecans tritt vor allem bei sportlich aktiven Jungen auf.

Es bestehen Nekrosen von Knorpel und subchondralem Knochen besonders beanspruchter Gelenkregionen.

Die Ursachen sind noch nicht eindeutig geklärt (Bruns & Klima, 1993, Striegler & Engel,

2000, Bachmann & Biedert, 2005). Es werden heriditäre, vaskuläre, endokrine, anatomische

Bedingungen und auch traumatisch bzw. belastungsbedingte Zusammenhänge diskutiert.

In einigen Sportarten werden überdurchschnittlich häufig Spondylolysen/Spondylolisthesen (Morita,

Ikata, Katoh & Miyake, 1995, Kälicke et al., 2004) diagnostiziert.

Vor allem im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule ist sie nachweisbar. Sie kann genetisch bedingt

auftreten (bei etwa 5% der Normalpopulation), jedoch gerade in der Entwicklungsphase bereits

vor der Pubertät durch die noch knorpeligen Anlagen des Wirbelbogens besonders in Sportarten mit

häufigen, hohen stauchenden oder reklinierenden Belastungen durch übermäßige Scherkrafteinflüsse

entstehen oder sich verschlechtern. Das Wissen von Wirbelsäulen hoch belastenden Sportarten

(v. Strempel, Sander-Bauermann & Gosse, 1990) ist deshalb, besonders auch in Kenntnis der

Reife und des konstitutionell bedingten individuellen Zustands des SBS, bei Belastungsanforderungen

zu beachten.

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Verschiedene Diagnosegruppen durch Verletzungen und Fehlbelastungsfolgen

der Knieregion im Kindes- und Jugendalter sind

durch die Entwicklungsbedingungen dieser Region sowie durch

besondere funktionelle und anatomische Bedingungen auch der

benachbarten Regionen des Stütz- und Bewegungssystems erklärbar (Andersen, 1991, Gaulrapp,

1997, Farkas & Laer v., 1997, Osti & Seil, 2004). Außerdem sind die Knieregionen in sehr vielen

Sportarten im Leistungssport besonders beansprucht und werden auch häufig von Verletzungen

betroffen. Eine ausreichende Diagnostik ist auf Grund unterschiedlicher Belastbarkeitsstörungen

mit teilweise ähnlichen Symptomen für das Ermitteln der konkreten Ursachen und für wirksame

therapeutische Ableitungen unbedingt erforderlich. Die Therapie muss konsequent bis zur möglichen

Wiederherstellung erfolgen.

Stets sind die eindeutige Diagnosestellung und Ursachenermittlung für die Wiederherstellung der

beeinträchtigten Regionen von Bedeutung. Bei begrenzter Wiederherstellung bedarf es der Abstimmung

der Belastung auf den jeweiligen Zustand.

Präventive Empfehlungen zur Begrenzung von Überlastungsschäden im Kindes- und

Jugendalter

Für eine wirksame Prävention der Leistungssportausbildung im Kindes- und Jugendalter gelten zwei

wesentliche Ziele: 1. Sicherung der Belastbarkeit und 2. Entwicklung der Belastbarkeit.

Sicherung der Belastbarkeit bedeutet, dass sportliche Belastungs- und Leistungsanforderungen

ein richtiges trainingsmethodisches Handeln beachten, sich dabei nach individuellen biologischen

Zustandsgrößen richten und die belastungsbedingten exogenen Risikofaktoren berücksichtigen, um

Störungen der Belastbarkeit zu vermeiden. Damit werden wesentliche Voraussetzungen für die

Entwicklung der sportlichen Leistung und Belastbarkeit geschaffen.

Entwicklung der Belastbarkeit bedeutet, dass zusätzlich zum leistungsentwickelnden Training allgemeine

oder individuell erforderliche Belastungen gezielt zur Verbesserung der Belastbarkeit genutzt

werden, um höhere Belastungen und Leistungsanforderungen ohne Störungen der Gesundheit

oder Belastbarkeit meistern zu können. Orientierungen dazu ergeben sich durch den Bezug auf die

vorgesehenen Belastungen und den individuellen Zustand unter besonderer Beachtung vorliegender

Risikofaktoren bzw. Schwachstellen für die Beanspruchungsauswirkungen.

Für die Prävention zur Sicherung und Entwicklung der Belastbarkeit im Leistungssport gibt es allgemeine

trainingsmethodische Regeln der Belastungsgestaltung (Beachten der extrinsic Faktoren)

einschließlich der systematischen Trainingsplanung (Nehrer et al.2002, Frisch et al. 2009). Der Bezug

zu den biologischen Zustandsgrößen (Beachten der intrinsic Faktoren) ist für die Wirksamkeit

bedeutend, beispielsweise das Beachten entwicklungsbedingter und individueller Risikofaktoren

(Segesser et al. 1995, Schmitt & Carstens, 2002, Kälicke et al. 2004, Micheli, 2006, Frisch et al.,

2009). Besonders in Sportarten mit hohen mechanischen Belastungen sowie Trainingsumfängen

und den möglichen Gefährdungen des Entstehens von Überlastungsschäden sind vor allem im

Kindes – und Jugendalter ausreichend genaue Kenntnisse zu den Belastungseinflüssen und den

dadurch möglichen Beanspruchungen bei Berücksichtigung der individuellen biologischen Bedingungen

erforderlich. Mit zunehmenden spezifischen Leistungs – und Belastungsanforderungen werden

die Erfordernisse für die Prävention zunehmend sportartspezifisch und individualspezifisch. Erschwerend

für die Prävention ist, dass hinsichtlich der Ätiologie nur selten ein Einzelfaktor auslö

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send ist, sondern häufig eine Kombination mehrerer Faktoren (Micheli

& Mountjoy, 2009). Der Trainer muss also umfangreiche Kenntnisse

besitzen und sich weiteren Informationen und Unterstützungen von

Sportärzten, Physiotherapeuten sowie Eltern bedienen. Dies ermöglicht

beispielsweise auch das Ermitteln von Ursachen bei Störungen der Belastbarkeit, das Unterbrechen

der Ursache-Wirkungskette für die Wiederherstellung sowie zum Vermeiden eines erneuten

Auftretens auch bei anderen Sportlern.

Im allgemeinen Sport und Schulsport sind Überlastungsschäden normalerweise nicht zu erwarten.

Wichtig sind das Erhalten der nervalen Konzentrationen in diesen Übungsstunden zur Vermeidung

von Verletzungen, eine gute sporttechnische Anleitung und eine regelmäßige Teilnahme. Es bedarf

deshalb nicht besonderer Anforderungen an die Prävention wie im Leistungssport. Regelmäßigkeit

und Vielseitigkeit der sportlichen Tätigkeit sind dagegen für Kinder und Jugendliche eine unverzichtbare

Entwicklungshilfe für den Körper und seine funktionellen Möglichkeiten.

Die Prävention muss ein ständig immanenter Bestandteil der sportlichen Ausbildung im Leistungssport

und Grundlage derselben sein. Alle Anforderungen und Reaktionen des Organismus müssen

im Überblick gehalten werden. Ein „verantwortungsvoller Umgang mit jugendlichen Leistungssportlern“

(Wörz, 2012) ist Voraussetzung für eine erfolgreiche sportliche Entwicklung.

Einige Grundsätze für die Belastbarkeitssicherung und – entwicklung im Leistungssport der Kinder

und Jugendlichen, die sich in der sportlichen Ausbildung bewährt haben:







In Kenntnis der allgemeinen und individuellen Bedingungen der Belastbarkeit, nicht nur

in Kenntnis der Leistungsfähigkeit, sollen die Anforderungen an den Organismus gestellt

werden.

Vielseitiges Training unter Beachten der Bedingungen der biologischen Entwicklung ist u.a.

als Beitrag zur allseitigen körperlichen Ausbildung, zur Begrenzung einseitiger Beanspruchungen,

zur Vermeidung ausgeprägter Dysbalancen der Körperhaltung und Muskulatur erforderlich.

Die Vermittlung korrekter sportlicher Techniken (Lernprozess!) soll frühzeitig erfolgen.

Die Anforderungen an den Organismus sollen mit den allgemeinen trainingsmethodischen Prinzipien

des langfristigen, kontinuierlichen Belastungsaufbaus mit entsprechender Trainingsplanung

(Nehrer et al., 2002) eine bessere Anpassung an das Training ermöglichen.

Damit verbunden ist die Absicherung notwendiger trainingsvorbereitender Maßnahmen, der

ausreichenden Wiederherstellung/Regeneration nach Belastungen sowie der Zyklisierung des

Trainings (Farkas & Laer v., 1997) einschließlich der Nutzung anderer Sportarten zum Ausgleich

der spezifischen Belastungen (Fredericson, Ngo & Cobb, 2005).

Die Schwerpunktregionen des Rückens, der Knie und die typischen sportartspezifisch

bedingten Gefährdungen für das Stütz- und Bewegungssystem sind zu beachten. Durch

regelmäßige Übungen für die Rumpfaufrichtung und – stabilisierung kann der Wirbelsäulenkomplex

gut belastbar werden. Für besonders beanspruchte Gelenkregionen ist die Kräftigung

der Gelenkumgebung sowie der Muskelschlingen der Extremitäten in Verbindung mit dem

Rumpf notwendig und hilfreich zum Sichern der Belastbarkeit (Kriz, 2011). Durch

propriozeptives Training ist eine rasche neuromuskuläre Ansteuerung zum Schutz der Gelenke

erreichbar.

Veränderungen der Leistungs- und Belastungsanforderungen in den Sportarten können zu veränderten

Beanspruchungen führen und damit zu neu oder vermehrt auftretenden Belastbarkeitsstörungen.

Epidemiologische Analysen erweisen sich als hilfreich zur Objektivierung der

Inzidenz, können zu Veränderungen informieren, sind auch nützlich für das Ermitteln wesentlicher

Ursachen und für die wirksame präventive Einflussnahme.

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Die regelmäßige präventive sportärztliche Betreuung zur

Diagnostik und Verlaufskontrolle des allgemeinen Gesundheitszustands

und der Belastbarkeitsbedingungen wie Wachstum (führen

einer Wachstumskurve), Reifestatus, Zustand des Stütz- und Bewegungssystems

ist besonders bei vorgesehenen hohen Belastungen als präventive Maßnahme zur

Sicherung und Entwicklung der Belastbarkeit unverzichtbar. Bei wirbelsäulenbelastenden

Sportarten ist regelmäßig ein orthopädischer Status zu empfehlen (Strempel v. et al,1990,

Kälicke et al.,2004). Informationen, besonders zu bestehenden individuellen Risikofaktoren,

sind an Trainer, Sportler, Eltern zur Beachtung im Training und Alltag erforderlich. Individuelle

Kernprobleme, endogene Risikofaktoren der Belastbarkeit sind stets zu beachten (Micheli,

2006).

In Kenntnis der allgemeinen und individuellen Bedingungen der Belastbarkeit, nicht nur

in Kenntnis der Leistungsfähigkeit, sollen die Anforderungen an den Organismus gestellt

werden

Die Heterogenität der biologischen Zustandsgrößen in Übungs- und Trainingsgruppen ist

im Kindes- und Jugendalter zu beachten. Sie ergibt sich aus den Unterschieden der Entwicklungsdynamik,

beispielsweise von Reife, Wachstum, Zustand des Stütz- und Bewegungssystems

sowie differenten konstitutionell bedingten Zustandsgrößen (z. B. die unterschiedliche

Bindegewebskonsistenz, den differenten Zustand von Körperhaltung und Muskelfunktion, die

unterschiedliche Bewegungsregulation). Auch andere individuelle Besonderheiten sind zu erwähnen,

beispielsweise die psychischen Grundeigenschaften.

Das Beachten von individuellen, besonderen Belastungsreaktionen, beispielsweise das

Abweichen von der bereits beherrschten Bewegungstechnik, und besonders das Registrieren

von Signalen grenzwertiger Beanspruchungen (z.B. Beschwerden) sind wichtige Voraussetzungen

für die rechtzeitige Korrektur von Anforderungen im Training sowie zur Nutzung der

ärztlichen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten mit fachlich begründeter adäquater Einflussnahme

(Nehrer et al.,2002, Bachmann & Biedert, 2005). Dadurch können schwerwiegende und

dauerhafte Veränderungen von Funktionen und Strukturen des Organismus begrenzt oder sogar

vermieden werden. Hilfreich ist wegen der Befundvergleiche und abzuleitenden Maßnahmen

möglichst die Konsultation bei dem Sportarzt, der auch die Präventivuntersuchungen

durchführt.

Die sportgerechte Lebensweise (Schlaf, Ernährung usw.) ist eine wichtige Grundlage, die gewünschten

Anpassungen zu erreichen und gesundheitliche Störungen zu begrenzen. Wesentliche

Aspekte müssen im Elternhaus und im Training vermittelt werden.

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