Futura Nr 3 / August 2013 - Pro Juventute

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Futura Nr 3 / August 2013 - Pro Juventute

Ferien in der Jugendstilvilla –

so ein Geschenk !

In St. Moritz steht an schönster Lage ein Herrschaftshaus,

das seit 50 Jahren mit Passion Feriengäste zu einem Aufenthalt

einlädt.

Seite 3

Früh übt sich der bewusste

Umgang mit Geld und Konsum

Frühzeitiger bewusster Umgang mit Geld ist wesentlich

und lernbar. Pro Juventute erreicht mit den beiden

Finanzkompetenz-Lehrmitteln über 40 000 Kinder und

Jugendliche.

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Betreute Hausaufgabenstunden

Pro Juventute Kanton Solothurn bietet betreute

Hausaufgabenstunden für Primarschüler an.

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Nr. 3/August 2013

projuventute.ch


EDITORIAL

AGENDA/NEWS

«Extrabrief»

für Grosseltern

ENGAGEMENT

Liebe Pro Juventute Freunde

Verschuldung ist in der Schweiz ein unterschätztes

Thema. Jeder fünfte Jugendliche hat

Schulden, Tendenz steigend. Das Problem ist

gross: Die Jugendlichen sind überfordert, wie

wir bei unserer Notrufnummer 147 jeden Tag

direkt erfahren.

Schulden können bei betroffenen Jugendlichen

extreme Verzweiflung, Ängste und sogar

Suizidgedanken auslösen. Je jünger jemand

in die Schuldenspirale gerät, umso eher bleibt

er darin gefangen. Deshalb ist es so wichtig,

dass Kinder den Umgang mit Geld und

Konsum früh lernen können. Die meisten der

verschuldeten Erwachsenen haben ihre ersten

Schulden bereits als Jugendliche gemacht.

Mit den Angeboten Potz Tuusig und Kinder-

Cash von Pro Juventute lernen Kinder und

Jugendliche rechtzeitig, mit Geld, Konsum

und Werten umzugehen – und erlangen damit

eine Kompetenz, die für das ganze Leben

immens wichtig ist und vor grosser Not bewahren

kann.

Sie als Freund der Pro Juventute machen

unser Engagement erst möglich. Dafür danken

wir Ihnen ganz herzlich.

Stephan Oetiker

Direktor Pro Juventute

Die Geburt eines Grosskindes bedeutet für die Grosseltern den Beginn

einer neuen Rolle: als ruhender Pol im Familienalltag, bei erfüllenden,

herausfordernden Aufgaben oder als liebevolle Vertrauenspersonen für

das Grosskind. Auch das Verhältnis zu ihren eigenen Kindern verändert

sich, wenn aus Eltern Grosseltern werden. Das ist eine Herausforderung

für alle Beteiligten.

Der «Extrabrief» für Grosseltern von Pro Juventute unterstützt Grosseltern

ganz praxisorientiert dabei, in ihre neue Lebensrolle hineinzuwachsen

und sie zu gestalten. Sie erhalten Tipps, wie sie den Kontakt

zu ihren Kindern und Enkeln vertiefen und Spannungsfelder umgehen

können. Die 33-seitige Publikation vermittelt einfühlsam und fundiert

Fachwissen aus der Kindererziehung sowie Ideen zur Gestaltung eines

Kinderalltags. Die Grosseltern erhalten wertvolle Unterstützung auf

ihrem Weg zu einer nachhaltigen und liebevollen Grosseltern-Enkelkind-

Beziehung.

Impressum

Pro Juventute, Thurgauerstrasse 39, Postfach, 8050 Zürich

Tel. 044 256 77 66

freundschaft@projuventute.ch, www.projuventute.ch

Mehr zum Thema:

www.projuventute.ch/extrabriefe

oder jetzt gleich unter der Telefonnummer

044 256 77 33 bestellen.

Das ZEWO-Gütesiegel ist für gemeinnützige

Organisationen: Es steht für den

uneigennützigen und zweckbestimmten

Umgang mit Spenden.

Herausgeber: Stephan Oetiker

Text: Marianne Affolter, Meike Boss, Daniel Jenal, Franziska Kessler, Stephan Oetiker, Arun Sah,

Conny Vogel, Steffi von Weissenfluh, Katja Wiesendanger, Ursi Zweifel

Gestaltung/Layout: Match Communications

ISSN 2235-2279

Erscheint viermal im Jahr. Abo: Jährlich 20 Franken, sind im Freundschaftsbeitrag enthalten.

Die Stiftung Pro Juventute ist bestrebt, Sie als Spenderin und Spender bestmöglich über die

Aktivitäten und Ziele auf nationaler Ebene zu informieren. Die Stiftung Pro Juventute verpflichtet

sich, Spenderdaten mit grösster Sorgfalt und entsprechend den Richtlinien der ZEWO zu verwenden.

Ferien in der Jugendstilvilla –

so ein Geschenk!

In St. Moritz steht an schönster Lage ein Herrschaftshaus, das seit 50 Jahren

mit Passion Feriengäste zu einem Aufenthalt einlädt.

Im Jahr 1963 wurde Pro Juventute mit

einem Privathaus in St. Moritz beschenkt.

Der Legatszweck sah vor, dass sich das

Haus für erholungsbedürftige Mütter,

alleinerziehende Elternteile und Familien

öffnet und ihnen erschwingliche Ferien

vom Alltag ermöglicht. Das haben wir uns

zu Herzen genommen. Seit fünfzig Jahren

verbringen Erwachsene und Kinder in der

Sommer- und Wintersaison erlebnisreiche

Ferientage im Hotel Chesa Spuondas. So

soll es auch bleiben. Deshalb investieren

wir in die Zukunft.

Das Hotel Chesa Spuondas, romanisch für

«Haus am Hang», steht an unverbauter

Aussichtslage am Suvrettahang auf einem

grossen privaten Grundstück inmitten von

Naturwiesen und altem Baumbestand.

Während den Schulferien geben Eltern mit

ihren Kindern, Grosseltern mit Enkeln und

mehrere Generationen miteinander den

Takt an und füllen das Haus mit Leben.

Vor und nach den Schulferien geht es

gemächlicher zu und her. Dann logieren

Ruhesuchende, Wanderer und Kulturinteressierte

im Engadiner Herrschaftshaus,

profitieren von den regionalen Aktivitäten

oder frönen dem Nichtstun.

Die historische Jugendstilvilla mit ihren

charakteristischen Möbeln und Antiquitäten,

ihren 17 Zimmern – jedes ein Unikat –

und dem grossen Umschwung hat einen

steten Unterhaltsbedarf: Das Spielzimmer

wurde den Richtlinien entsprechend neu

eingerichtet und bestückt, ein neuer

Kinderspielplatz wird diesen Sommer eingeweiht,

Möbel werden restauriert, Böden

abgeschliffen und Wände neu gestrichen.

Dank Unterstützungsgeldern und zahlenden

Gästen hat das Hotel auch weiterhin

die besten Voraussetzungen, erholungsbedürftige

Personen – auch finanziell

benachteiligte – glücklich zu machen.

Planen Sie Ferien in der Chesa Spuondas.

Auch das ist eine Möglichkeit, Pro

Juventute zu unterstützen.

Sozialtarife und der Hug-Fonds ermöglichen

auch finanziell benachteiligten Familien einen

Ferienaufenthalt in der Chesa Spuondas.

Angebot zum Kennenlernen:

Wandern & Biken im September

3 Nächte für 2 Personen CHF 540.–

Mehr zum Thema:

www.projuventute.ch/chesaspuondas

2 Pro Juventute futura 3 I 2013

3


ENGAGEMENT

inhaltlichen Zusammenarbeit mit Fach stellen

von Budget- und Schuldenberatungen

sowie Lehrer- und Elternverbänden

sind die Angebote breit abgestützt und

anerkannt. Bis heute hat Pro Juventute in

der Schweiz mit den beiden Finanzkompetenz-Lehrmitteln

über 40 000 Kinder

und Jugendliche erreicht.

Pro Juventute Potz Tuusig ist eine

interaktive Bilderbuchgeschichte zur Vermittlung

von Werten rund um Geld und

Konsum. Kinder im Alter von 5 bis 8

Jahren werden damit schon früh befähigt,

echte Wünsche von suggerierten Wünschen

der Werbung zu unterscheiden,

zu begreifen, dass warten und verzichten

ganz normal ist, und zu erkennen: «Was

ist mir persönlich wichtig?»

an die Pro Juventute Beratung + Hilfe 147.

Kompetenzen können auch im Umgang

mit Geld nicht früh genug entwickelt

werden. Die altersgerechten Pro Juventute

Finanzkompetenz-Angebote schärfen das

Bewusstsein der nächsten Generation und

befähigen diese, zu erkennen, was jedem

Einzelnen für sich persönlich wichtig ist.

Wer über ein solches Fundament verfügt,

wird später auch in der Lage sein, sich

bewusst und kritisch mit Geld und Konsum

auseinanderzusetzen.

Früh übt sich der bewusste

Umgang mit Geld und Konsum

Die Altersgruppe der 12- bis 18-Jährigen in der Schweiz gibt jährlich bis zu

einer Milliarde Franken aus. Geld, über welches die Jugendlichen häufig

nicht verfügen.

So mancher Besitz scheint heute ein

Muss, um mitzuhalten und dazuzugehören.

Schon Kleinkinder leben in einer von

Marken beherrschten Welt. Die Süssigkeit

in Form einer beliebten Comicfigur

oder die einem Teeniestar nachempfundene

Puppe sind nur zwei Beispiele

dafür. Studien belegen: Werbung und

Konsumverhalten prägen Kinder und

Jugendliche besonders stark. Eine frühe

Prävention kann dem entgegenwirken.

Was ist mir persönlich wichtig?

Überall locken Konsumgüter und auch

die Kinder werden aktiv umworben und

sind Teil der Marketingzielgruppe. Wie

bringen Eltern ihrem Nachwuchs bei,

warum er nicht alles sofort haben kann

und warum vor der Erfüllung eines

Wunsches oft gespart werden muss?

Werbung für Konsumkredite lassen

Kinder und Jugendliche glauben, dass

man sich alle Wünsche und Träume

ganz einfach und sofort erfüllen könne.

Geld auszuleihen ist ja nicht per se

etwas Schlechtes, denn viele Erwachsene

tun es auch. Die Fähigkeit,

bewusst mit Geld umzugehen, steht

daher in engem Zusammenhang mit

anderen wichtigen Kompetenzen, die

die Heranwachsenden lernen: nein sagen

können, sich abgrenzen können,

Prioritäten setzen, Entscheidungen

treffen und warten können. Eltern wie

auch Lehrpersonen sind hier in der

Pflicht, Kindern Wissen und Werte für

den bewussten Umgang mit Geld und

Konsum zu vermitteln.

Unser Engagement für

die nächste Generation

Frühzeitiger bewusster Umgang mit Geld

ist wesentlich und lernbar. Als grösste

Organisation für Kinder und Jugendliche

in der Schweiz hat Pro Juventute daher

zwei Präventionsangebote entwickelt.

Diese richten sich an Kinder, Jugendliche

und an deren Umfeld. In erster Linie für

Schulen konzipiert, binden die beiden

Finanzkompetenz-Angebote aber auch

Eltern und andere Erziehende aktiv ein.

Den eigenen Umgang mit Finanzen zu

reflektieren und zu vermitteln, ist dabei

eine zentrale Zielsetzung. Dank der

Im Mittelpunkt des zweiten Lehrangebots,

Pro Juventute Kinder-Cash für 10- bis

13-Jährige, steht neben den Materialien

für Schule und zu Hause auch ein spezielles

Sparschwein mit den vier Abteilen

«Sparen», «Ausgeben», «Investieren»

und «Gute Tat». Kinder und Jugendliche

lernen so, ihr Geld einzuteilen, Prioritäten

zu setzen, Ziele zu definieren sowie

Reserven zu bilden.

Der Umgang mit Geld ist ein Erziehungsthema.

Aber nur informierte Eltern können

ihre Verantwortung kompetent wahrnehmen.

Darum unterstützt Pro Juventute

Eltern aktiv dabei, die Finanzkompetenz

ihrer Kinder zu fördern. In Elternveranstaltungen

an Schulen zum Thema

Finanzkompetenz referieren Fachpersonen

über Geld und Konsum. Den Eltern

stehen dabei Merkblätter in acht verschiedenen

Sprachen zur Verfügung.

Früh übt sich …

Studien belegen, dass jeder fünfte

Jugendliche in der Schweiz Schulden

macht, um sich Konsumgüter leisten zu

können. Eine Schuldenfalle, aus der viele

nicht mehr rauskommen. Gleichzeitig

wenden sich Jahr für Jahr Kinder und

Jugendliche mit Sorgen zu Geldthemen

Begleitmaterial für zu Hause

Die Finanzkompetenz-Bestandteile, wie das

spezielle Kinder-Cash Sparschwein mit den vier

Abteilen, das Kinder-Cash Elternheft oder das

Potz Tuusig Bilderbuch, können auch einzeln im

Pro Juventute Shop bestellt werden.

www.projuventute.ch/shop

Mehr zum Thema:

www.projuventute.ch/kinder-cash

www.projuventute.ch/potz-tuusig

4 Pro Juventute futura 3 I 2013

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IM GESPRÄCH

...

AUS DER REGION

Der Umgang mit Geld und Konsum

beginnt schon im Kindergartenalter

Interview mit Florina

Stiefel, Kamishibai-

Erzählerin für Pro

Juventute Potz Tuusig

Foto: zvg Marc Keller, «Bilder und Worte»

Florina Stiefel

Als Kamishibai-Erzählerin besucht Florina Stiefel

Kindergarten- und Primarschulklassen. Sie erzählt den

Kindern mit Unterstützung des Kamishibai (traditionelles

japanisches Erzähltheater) die Geschichte von Janna im

Supermarkt. Dabei müssen die Kinder nicht still sitzen

und zuhören. Sie können mitreden und sich einbringen.

Zusammen mit der geschulten Kamishibai-Erzählerin

setzen sich die Kinder spielerisch mit den Themen

Wertevermittlung, Werbung und Geld auseinander.

Frau Stiefel, was wissen die Kindergartenkinder

denn bereits über den

Umgang mit Geld?

Sie wissen, dass es Geld gibt und dass

man Geld im Alltagsleben braucht, zum

Beispiel um einkaufen zu gehen oder um

ein Auto zu kaufen. «Geld bekommt man

manchmal von Verwandten», das haben

viele von ihnen schon erfahren.

Gibt es einen Unterschied zwischen

dem Wissensstand eines Kindergartenkindes

und dem eines Primarschülers

zum Beispiel der zweiten Klasse?

Ja, ein Zweitklässler weiss eher darüber

Bescheid, dass es Münzen und Noten

gibt und dass 1 Liter Milch wahrscheinlich

weniger kostet als ein Auto oder

ein Haus. Er weiss, dass es Banken

gibt: «Geld gibt’s bei der Bank», sprich:

«Wenn ich Geld brauche, kann ich es in

der Bank holen.»

Was motiviert Sie am meisten, als

Erzählerin für Potz Tuusig unterwegs

zu sein?

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mich

auf den Weg machen darf, um eine

Klasse zu besuchen. Jede Gruppe, jede

Erzählung ist individuell und entwickelt

sich auf Grund der Fragen und des

Wissensstands der Schüler. Anhand einer

spannenden Geschichte kann ich mit

den Kindern interaktiv eine interessante

(Gedanken-)Reise erleben und so ein

wichtiges Erziehungsthema ansprechen.

Als Erzählerin habe ich die Möglichkeit,

das Thema «Bewusster Umgang mit

Geld» spielerisch an die Kinder heranzutragen.

Es gefällt mir, Menschen zum

Nachdenken anzuregen. Es gibt so viele

nicht materielle Dinge/Wünsche!

Pro Juventute Potz Tuusig ist ein sehr

wichtiges Lehrmittel, das noch viel mehr

Menschen aus sozialpädagogischen und

erzieherischen Berufen kennen lernen

sollten.

Gibt es eine Situation in Ihrer Erzählkarriere,

welche Ihnen besonders in

Erinnerung geblieben ist?

Einmal haben die Kinder für mich ein

Portemonnaie gebastelt, welches ich

mit dem Kalt-warm-heiss-Spiel suchen

musste. Und anschliessend durfte ich

auch noch zum Znüniritual bleiben. Ein

anderes Mal traf ich eine sehr liebevoll,

märchenhaft gestaltete Erzählecke an.

Wie ist die Reaktion einer Klasse, wenn

Sie zu Besuch kommen?

Grundsätzlich sind die Kinder gespannt

darauf, was kommt und was ich bei ihnen

mache. Nach meiner Frage «Sind alli

da?» geht es auch direkt schon los mit

der Kamishibai-Erzählung. Am Schluss

der Geschichte sind die Schüler dann

meist recht müde vom aktiven Mitmachen

und freuen sich über das Potz Tuusig

Bilderbuch, welches jedes Kind nach

Hause nehmen darf. Es wäre spannend,

dieselbe Klasse nach einigen Wochen/

Monaten, ja sogar Jahren wieder zu treffen

und zu sehen, was nach der Erzählung

passiert ist. Ob die Kinder oder auch

ihre Eltern bewusster mit Geld umgehen.

Ich wünsche allen ein schuldenfreies

Leben.

Betreute Hausaufgabenstunden

Seit dem Schuljahr 2011/12 bietet Pro Juventute Kanton

Solothurn betreute Hausaufgabenstunden für Primarschüler

in einzelnen Gemeinden an.

Motivierte Kinder nehmen an den betreuten

Hausaufgabenstunden der Pro

Juventute Kanton Solothurn teil, denn:

«Die Kinder wollen freiwillig noch Zusatzaufgaben

lösen», berichtet Nicole Märki

von ihrem Einsatz in Langendorf.

Ein Junge aus einer andern Schule

erzählt: «Zuerst wollte ich gar nicht an

den betreuten Hausaufgabenstunden

teilnehmen. Aber jetzt bin ich froh, dass

ich hier bin. Ich habe die Erledigung der

Hausaufgaben sonst immer hinausgeschoben

und sie erst im letzten Moment

gemacht.» Und ein Mädchen meint erfreut:

«Ich komme gerne in die betreuten

Hausaufgabenstunden. Wenn ich nicht

weiterkomme, hilft mir jemand, und meine

Resultate sind dann meistens richtig.»

Betreut werden die Kinder von geeigneten

Jugendlichen, Eltern und Pensionierten,

die zuvor durch eine Fachperson

(Pädagogin) der Pro Juventute Kanton

Solothurn in die Lehrmittel und ihre Aufgabe

eingeführt werden. Die Qualität der

betreuten Hausaufgabenstunden wird

sporadisch durch die Schulleitung oder

eine Lehrperson vor Ort überprüft.

«Ein sinnvolles Angebot», sind sich

Schulen, Betreuer und Betreuerinnen,

Eltern und glücklicherweise auch die

teilnehmenden Kinder einig.

Der Beginn der betreuten Hausaufgabenstunden

erfolgt je nach Wunsch auf

Schuljahresbeginn, nach den Herbstferien

oder ab dem zweiten Semester.

Kontakt und weitere Informationen:

Pro Juventute Kanton Solothurn

info@projuventute-so.ch

032 621 99 21

6 Pro Juventute futura 3 I 2013

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AGENDA/NEWS

Wirtschaftskrise verschärft Missbrauch

und Gewalt gegen Kinder

Missbrauch und Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Europa haben

sich gemäss der neusten Publikation von Child Helpline International (CHI)

in der Wirtschaftskrise verdoppelt. Das verdeutlicht die Wichtigkeit von

Notrufnummern für Kinder, wie sie Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 seit

1999 betreibt.

Child Helpline International (CHI) wurde im Jahr 2003 als globales

Netzwerk der Kinderberatungsstellen gegründet. Anlässlich des

zehnten Geburtstags präsentierte CHI Ende Juni im Europaparlament

alarmierende Erkenntnisse aus zehn Jahren Kindersorgentelefon.

So erhielt CHI fast 58 Millionen Anrufe in zehn Jahren,

unter anderem mit Berichten über Missbrauch, häusliche Gewalt,

Trennung der Familie und Kindesunterhalt. Pro Juventute

Beratung + Hilfe 147 als eines der Gründungsmitglieder von

CHI gilt als Vorzeigebeispiel und wurde um Mitwirkung beim Aufbau

der Helplines in der ASEAN-Region gebeten.

Mehr zum Thema:

www.projuventute.ch/aktuelles oder

www.projuventute.ch/147

ONLINE-SHOP

Der Familienkalender 2014

geht in die Verlängerung

Der ideale Planer für das perfekte Familienmanagement

passt sich dem Schulrhythmus

an und ermöglicht die Planung

über 18 Monate, beginnend im Sommer

des Jahres 2013. Sechs Spalten stehen

für Termine der Familienmitglieder zur

Verfügung.

Farbenfroher Wasserball

Ob am Strand, im Pool oder auf der

Liegewiese – mit dem aufblasbaren Pro

Juventute Wasserball kommt keine

Langeweile auf. Und in der Ferienzeit

findet der Wasserball garantiert immer

einen Platz im Reisegepäck.

Format: 210 x 594 mm

CHF 21.– (CHF 8.–*),

Artikel-Nr. UBRV-0547

* Der Erlös aus dem Verkauf fliesst direkt in die

Kinder- und Jugendprojekte von Pro Juventute

Durchmesser: 29 cm

CHF 10.– (CHF 3.–*),

Artikel-Nr. UBRV-0576

8 Pro Juventute futura 3 I 2013

Diese und weitere attraktive Artikel

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oder per Telefon 044 256 77 11

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