Das Magazin der - EMK Erlöserkirche München ...

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Das Magazin der - EMK Erlöserkirche München ...

Ausgabe 5 • Dezember 2013 bis Februar 2014

Evangelischmethodistische

Kirche

Das Magazin der

Neue Serie: Quellen christlichen Lebens • Seiten 4-13

Guter Start – Andachten für die ersten 7 Tage im neuen Jahr • Seiten 14-16

Bethlehem-Rallye – Weihnachtsspiel • Seiten 18-19

ASP – Selbstsicherheit für Kinder • Seite 30


DIE ADVEN T S - AK T ION

des Kindergottesdienstes

jeden Sonntag um 10 Uhr


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Hand in Hand

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IN DIESER AUSGABE

Thema

Schalom – Frieden auf Erden!

4 Quellen christlichen Lebens: Der Gottesdienst

– Warum feiern Christen Gottesdienst?

9 Weihnachtsgottesdienst in meiner Heimat

12 Gottesdienste in der Erlöserkirche München

Liebe Leserin, lieber Leser,

als die Spanier Amerika eroberten, gingen sie vor, wie

es seit Kaiser Augustus typisch ist: Cortes kam zu den

Azteken, brachte ihren Herrscher um – und das Land

gehörte ihm. Pizarro kam ins Inkareich, tötete den

Herrscher und nahm das Land. Das schien aufzugehen.

Nichts hielt sie auf. Immer weiter kamen sie nach

Norden. Bis sie im heutigen New Mexico auf die Apachen

stießen. Die Apachen wirkten im Vergleich zu den Azteken

und Inkas primitiv. Doch die Spanier scheiterten an

ihnen. 200 Jahre wehrten die Apachen sie erfolgreich

ab. Ihre Geheimwaffe: Ein scheinbar kopfloses Netzwerk,

das jede vernichtete Führergestalt in kürzester Zeit zu

ersetzen vermochte. Aber keiner der beiden Wege brachte

den Frieden, nach dem sich die Menschheit sehnt.

Gott wählte einen dritten Weg. Er begann mit der

Verheißung an Abraham: »In dir sollen gesegnet werden

alle Geschlechter auf Erden.« (1.Mose 12,3b) Und wenn

die Weihnachtsbotschaft mit dem Satz endet »Ehre sei

Gott in der Höhe und Friede auf Erden« (Lukas 2,13f),

sagt sie: Mit Jesus ist der da, der Gottes Friedensvision

zum Ziel bringt.

Die Bibel hat für Gottes Friedensvision das Wort

»Schalom«. Schalom meint mehr als Waffenruhe.

Schalom meint »heil sein«. Das zeigt Gott durch Jesus.

Zu Menschen die Jesus heilte, sagte er: »Geh in Frieden!«

(Lukas 7,50) und meint: »Denk dran, heil sein

ist mehr als die Abwesenheit von Not; es ist versöhnt

sein mit Gott.«

Andacht

14 Guter Start. Geistliche Schritte - Kurzandachten –

Für die ersten sieben Tage des neuen Jahres

Impressionen

24 Bilder aus dem Gemeindeleben

Kinder

17 Kinderseite

18 Bethlehem-Rallye

22 Zachäus-Projekt des Kindergottesdienstes

22 Superhelden in Maising – Scouts-Camp 2013

27 Musikalische Früherziehung

28 Taekwondo-Schule

29 KiM-Nachrichten

30 ASP – Selbstsicherheit für Kinder

31 Kinder helfen Kindern

Gemeindeleben

13 Räume des Gemeindezentrums: Der Kirchensaal

20 Basisstation für Gottes Wirken

– Ein Jahr Erlöserkirche in Moosach

22 Gemeindebibelschule

23 50 Tage in Namibia

23 Martha-Maria in München – Informationen

26 Im Westen was Neues – Hauskreis Petershausen

32 Chorhappening

32 Regelmäßige Veranstaltungen

33 Gemeinde-Finanzen

34 Leserzuschriften

34 Impressum

35 Termine, Freizeiten & Seminare

Mit herzlichen Segenswünschen,

Dr. Friedemann Burkhardt

Leitender Pastor

der Erlöserkirche München

Hand in Hand

Das Magazin der 3


Thema






Gottesdienste in großen Kathedralen mit gewaltiger Orgelmusik, feierlicher Sprache und geistlichen Würdenträgern

in bunten Gewändern prägen heute das Bild eines christlichen Gottesdienstes in der Öffentlichkeit.

Doch die Kirche kam in den ersten 300 Jahre ohne eigene Gebäude, große Liturgie und hoch dekorierte

Geistliche aus. Friedemann Burkhardt geht der Frage nach, was einen christlichen Gottesdienst ausmacht.

4 Hand in Hand

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Mehrfach besuchte er den Tempel, wo er lehrte und sich mit

anderen Gläubigen über Fragen des Glaubens besprach.

Thema

Mehr als Kult und Brauchtum für Jesus

Gottesdienst war für Jesus aber mehr als der Kult und das

Brauchtum, das sich mit der Synagoge oder dem Tempel verband.

Wie die Propheten seines Volkes hatte er eine kritische

Sicht auf den institutionalisierten Gottesdienst. Für Jesus begann

der Gottesdienst mit dem Gehorsam gegenüber Gott – so

wie er darüber etwa im Prophetenbuch Jeremia das Wort Gottes

las: »Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten

Der zwölfjährige Jesus im Tempel.

Gottesdienste faszinierten Jesus

Der griechische Arzt Lukas schrieb in den 6oer Jahren des ersten

christlichen Jahrhunderts ein zweibändiges Werk über das

Leben Jesu und die Anfänge der christlichen Kirche. In seiner

Darstellung spielen Gottesdienst und Gebet als Quellen christlicher

Spiritualität eine wichtige Rolle. Und in dem Zusammenhang

hält er ganz kategorisch fest: Jesus »ging nach seiner

Gewohnheit in die Synagoge« (Lukas 4, 16).

Eine Synagoge bezeichnet damals wie heute den Versammlungsort

der jüdischen Gemeinde, die sich dort am Sabbat zum

Gottesdienst trifft, um zu beten, auf Lesungen aus der Heiligen

Schrift zu hören und sich in der Predigt Gottes Wortes erklären

zu lassen.

Gottesdienste übten auf Jesus eine besondere Anziehung

aus, eine Sehnsucht wie er sie in seinem Liederbuch, dem Psalter,

so formuliert fand: »Wie lieb sind mir deine Wohnungen,

HERR Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den

Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem

lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefunden und die

Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth,

mein König und mein Gott.« (Psalm 84, Verse 2, 3, 5)

Die Evangelien stimmen darin überein, dass Jesus am Sabbat

den Synagogengottesdienst besuchte und berichten, wie

er sich dort mit seinen Vorstellungen einbrachte und was er dabei

erlebte.

Ebenso selbstverständlich war es für Jesus, zu besonderen

Festzeiten wie dem Passahfest nach Jerusalem zu reisen, um

die Gottesdienste und Feierlichkeiten im Tempel mitzuerleben.

Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie /

und kann eure Feiern nicht riechen.

Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, /

ich habe kein Gefallen an euren Gaben /

und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen.

Weg mit dem Lärm deiner Lieder! /

Dein Harfenspiel will ich nicht hören,

sondern das Recht ströme wie Wasser, /

die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.

Habt ihr mir etwa Schlachtopfer und Gaben dargebracht /

während der vierzig Jahre in der Wüste, /

ihr vom Haus Israel?

AMOS 5,21-25

Kritik des israelitischen Propheten Amos

am Gottesdienst seiner Zeit um 750 v. Chr.

herausführte, nichts gesagt und nichts befohlen, was Brandopfer

und Schlachtopfer betrifft. Vielmehr gab ich ihnen folgendes

Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott

sein und ihr sollt mein Volk sein. Geht in allem den Weg, den

ich euch befehle, damit es euch gut geht.« (Jeremia 7,22f)

Dieser wahre Gottesdienst, für den Jesus eintritt, wird bei

Jesus besonders an zwei Stellen greifbar: In der großen Vertrautheit

und Unmittelbarkeit wie er Gott, den Schöpfer der

Welt und Herrn seines Lebens, als Vater sieht, erfährt, anbetet

und dessen Liebe und Fürsorge im Alltag erwartet. Und zweitens

in der Mahlgemeinschaft, die Jesus mit Menschen jeglicher

Couleur pflegte und durch die er besonders den gesellschaftlich

Ausgestoßenen Gottes Liebe und Solidarität zeigte

und zusprach.

Gott hat Jesu Vision vom rechten Gottesdienst

bestätigt

Die Art, wie Jesus über Gott redete und mit seiner Gegenwart

im Alltag rechnete, machte Gottes Heil für die Menschen so unmittelbar

greifbar, als wohne Gott geradezu nebenan. In Wort

und Tat und in einer ungeheuren Intensität verkündete Jesus

die frohe Botschaft: »Die Zeit ist erfüllt. Gottes Herrschaft ist

da!« (Markus 1,15)

Für seine Anhänger konnte am Anbruch dieser Heilszeit

auch sein gewaltsamer Tod nichts ändern. Im Gegenteil! In den

Hand in Hand

Das Magazin der 5


Thema

Wochen nach Jesu Tod und Auferstehung haben seine Freunde

die Erkenntnis gewonnen: Gerade indem Jesus bereit war zu

jenem ganz besonderen Gottesdienst, einem Gehorsam gegenüber

Gott, der ihn schließlich am Kreuz den Tod finden ließ,

erfüllte er seine göttliche Bestimmung. Und durch die Auferweckung

von den Toten hat Gott die Vision Jesu vom rechten

Gottesdienst bestätigt.

Jesus hatte seine Schüler gelehrt, Gott zu bitten: »Dein

Reich komme!« (Lukas 11,2) Das Pfingstfest erlebten sie als

den Tag, an dem Gott ihnen die Erfüllung dieser Bitte auf ganz

eindrückliche Weise schenkte.

In den Gottesdiensten der ersten Christen vergegenwärtigte

man diese grundlegende Glaubenserkenntnis über Jesu Tod

in zweierlei Weise: In Mahlfeiern, in denen man sich an das

letzte Abendmahl Jesu und an dessen Heilsbedeutung mit seinen

Worten erinnerte, die er bei diesem Anlass selbst gesprochen

hatte: »Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das

tut zu meinem Gedächtnis. … Dieser Kelch ist der neue Bund

in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem

Gedächtnis.« (1. Korinther 11,24f)

Und in der missionarischen Verkündigung des Evangeliums

von Jesus Christus, wenn man das Heil in Jesus durch seinen

Tod mittels der Schrift begründete und im Blick auf Jesus sagte:

»Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum

Eckstein geworden ist. Und in keinem andern ist das Heil,

auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen

gegeben, durch den wir sollen selig werden.« (Apostelgeschichte

4,11f)

Abendmahl – Herzstück des Gottesdienstes

der Christen

Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen

Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst

und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich

und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte

sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum

Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat

ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in

dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die

im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle

Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist,

zur Ehre Gottes, des Vaters.

PHILIPPER 2,6-11

Urchristliches Gemeindelied über die Bedeutung

von Jesu Tod, um 50 n. Chr oder früher.

Die Mahlgemeinschaft mit seinen Jüngern war Jesus sehr wichtig.

Die Jerusalemer Urgemeinde feierte in den ersten Jahren die

Gottesdienste im Tempel mit. An anderen Orten besuchten die

Christen die Synagoge. Wo Christen Gottesdienste mit den Juden

feierten, geschah dies in der Regel mit dem Ziel, ihren

Glauben an Jesus als den Messias weiterzugeben.

Daneben kamen die Christen im Privaten zur Feier des Herrenmahls

zusammen. Zunächst waren das Essen als eine Sättigungsmahlzeit

und die Erinnerung an die besondere Tischgemeinschaft

Jesu ganz miteinander verbunden. Jesu Essen mit

gesellschaftlich Geächteten galt als sein Markenzeichen. Am

Abend vor seiner Gefangennahme feierte er mit seinen engsten

Vertrauten das Passahmahl.

Dabei gab er der Mahlfeier einen ganz besonderen Sinn, indem

er damit ausdrücklich die Erinnerung an sich verband. So

wurden die Mahlfeiern zu dem Punkt, wo sie sich die Christen

um ihren Herrn versammelten und sie seine bleibende Gegenwart

bei seiner Gemeinde als Wirklichkeit erfuhren.

Weitere feste Elemente der christlichen Gottesdienstes waren

das Hören auf die Heilige Schrift (Altes Testament) als

Buch der Verheißung, das Gebet, der Lobgesang und Geisteserfahrungen.

Auf diese Weise wurden die Privathäuser der Gläubigen

zum Zentrum des gottesdienstlichen Lebens der Christengemeinschaften

und lösten die Stellung der Synagogen und

des Tempels ab. Bis Ende des ersten Jahrhunderts war die Feier

des Herrentags, des ersten Tages nach dem Sabbat, an dem Jesus

auferstanden war, als Gottesdiensttag der Christen allgemein

üblich geworden.

Der Gottesdienst der frühen Christenheit

Zu Beginn des 2. Jahrhunderts gibt es vier verschiedene Gottesdiensttypen

in den christlichen Gemeinden: Einen Wortgottesdienst,

der sich ganz am jüdischen Synagogengottesdienst

orientierte. Feste Bestandteile waren: Die Lesung von

Abschnitten aus dem Alten Testament, das Verlesen von christlichen

Schriften (Briefe von Gemeindeleitern wie Paulus, Petrus

oder Jakobus, Sammlungen von Jesusworten oder Geschichten

über ihn, Evangelien), die Predigt, Gebete, Gesänge

und andere liturgische Texte (zum Beispiel Bekenntnisse). Ein

besonderer Rang im christlichen Gottesdienst kam den Geistesgaben

zu. Dazu gehören Heilungen und ekstatische Formen

des Gebets und des Lobpreises.

Im Zentrum des gottesdienstlichen Lebens standen die

Mahlfeiern als Gedächtnis an Jesu heilvolles Leben und Ster-

6 Hand in Hand

Das Magazin der


en. Daneben gab es Gebetsversammlungen und die Taufe als

ganz eigenständige Feier, um Menschen in die Gemeinde Jesu

einzugliedern.

Thema

Der Gottesdienst wird zur öffentlichen Institution

Die frühe Christenheit sah sich ganz in der Opposition zur heidnischen

Umwelt und mied jeden Kompromiss mit ihr. Der Gottesdienst

war nicht öffentlich. Nur wer in die Kirche eingetreten

war, nahm daran teil. Im vierten Jahrhundert kam es unter

Kaiser Konstantin I. zu einer Wende, indem das Christentum

immer mehr Einfluss gewann. Im Jahr 380 schließlich wurde

das Christentum zur Staatsreligion erhoben. Das hatte zur Folge,

dass der christliche Gottesdienst nun eine öffentliche Einrichtung

war, die dem Wohl des Staates dienen sollte. Da sich

die Kirche als Erfüllung der vorausgegangenen Religionen verstand,

war sie offen, auch heidnisches Brauchtum aufzunehmen

mit allen damit verbundenen Problemen. Als Staatskult

entwickelte der christliche Gottesdienst nun entsprechende

repräsentative und großangelegte Gottesdienstformen – insbesondere

für die Feiertage.

Rückbesinnung auf den urchristlichen Gottesdienst

Im Laufe der Christentumsgeschichte gab es immer wieder Bewegungen,

die eine Rückbesinnung auf den urchristlichen Gottesdienst

versuchten. Zu ihnen gehörte auch der Methodismus,

eine kirchliche Erneuerungsbewegung im England des 18.

Jahrhunderts.

Ihr Gründer und Führer, der anglikanische Geistliche John

Wesley (1703-1791), hatte eine klare Vision von christlicher Gemeinschaft,

für die das Leben der Urchristenheit und frühen

Kirche das maßgebliche Vorbild, Muster und Programm abgab,

das neu entdeckt und wieder eingeführt werden sollte.

Dieses Programm entdeckte Wesley vor allem anderen im

Gemeinschaftsleben wie es in der Apostelgeschichte dargestellt

ist. Er entwickelte daraus seine ganz besondere Vision

von Gottesdienst, die durch zwei Pole bestimmt war: Die Mitgliedschaft

in einer verbindlichen Nachfolgegemeinschaft und

gleichzeitig die Demonstration der Zugehörigkeit zu Gottes

Volk als Ganzem, durch regelmäßige Teilnahme am kirchlichen

Gottesdienst und Abendmahl, die Anerkennung der kirchlichen

Tradition sowie ein starkes Bewusstsein für eine ökumenische

Verbundenheit aller Christen.

Kaiser Constantin I. (270-337). Unter ihm wurde das Christentum

zur wichtigsten Religion im römischen Reich.

Um den ersten Pol eines christlichen Lebens handhabbar zu

machen, nämlich die verbindliche Nachfolgegemeinschaft,

entwickelten die Methodisten ein System von Kleingruppen

und Gemeinschaften (geistliche Selbsterfahrungsgruppen,

Lobpreisabende, Liebesfeste und Wachnachtgottesdienste.)

Daneben galten der Besuch des Sonntagsgottesdienstes in

der Staatskirche sowie die regelmäßige Teilnahme am Abendmahl

als erste Pflicht für jeden Methodisten. Kennzeichnend

für die methodistische Vorstellung von Gottesdienst ist auch

das Nebeneinander von hochkirchlichen Gottesdienstformen

mit den traditionellen vorformulierten Gebeten und freien –

charismatischen – Gottesdienstformen, in denen das freie Gebet

und Zeugnis, Fürbitte, Ermutigung und Segnen Bestandteile

waren.

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in

der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. ...

Und sie waren täglich beieinander im Tempel und brachen

das Brot hier und dort in den Häusern, nahmen die Speise

mit Freuden und lauterem Herzen, lobten Gott und fanden

Wohlgefallen beim ganzen Volk.

APOSTELGESCHICHTE 2,42

Beschreibung des gottesdienstlichen Lebens

der Jerusalemer Urgemeinde

nach dem griechischen Arzt Lukas.

Für John Wesley (1703-1791), dem Begründer des Methodismus,

war der Gottesdienst ein »Gnadenmittel«.

Hand in Hand

Das Magazin der 7


Thema

Lobreis und Anbetung haben heute eine andere Form, gehören aber nach wie vor zum Wesentlichen des Gottesdienstes.

Ein von Gott bestimmtes Gnadenmittel

Wesley verstand den Gottesdienst als von Gott bestimmten

Weg oder als von Gott eingesetztes Mittel, um Menschen seine

göttliche Kraft und Liebe durch den Heiligen Geist zu schenken

– besonders dann, wenn sie selbst nicht weiter kommen. Durch

die Verkündigung in Wort und Sakrament erhalten wir Anteil an

Jesu Leben, das in der Kirche durch den Heiligen Geist weiter

wirkt.

In der Mahlgemeinschaft wird der Gottesdienst zu einem

Zeugnis in der Welt und zu einem Zeichen der Gerechtigkeit,

weil Jesus als der Herr der Kirche alle Menschen gleichranging

an seinen Tisch einlädt, sie verköstigt und ihnen so einen Vorgeschmack

auf den Himmel gibt. Damit wird der Gottesdienst

zum Zeichen des Friedens und der Versöhnung – ein Gnadenmittel.

Zur Anbetung und Verherrlichung Gottes

»Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes

schuf er ihn« (1. Mose 1,27). Das heißt, dass der Mensch auf die

Verherrlichung Gottes hin angelegt ist, um ihn widerzuspiegeln

und anzubeten. Darum geht es Paulus, wenn er über den

rechten Gottesdienst schreibt: »Ich ermahne euch …, dass ihr

eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und

Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch

durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was

Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.«

(Römer 12,1f)

Das große Potential des Gottesdienstes, zu dem Gott uns so

bestimmt hat, kommt kaum irgendwo besser zum Ausdruck als

in dem urchristlichen Lobpreis: »Er aber, der durch die Macht,

die in uns wirkt, unendlich viel mehr tun kann, als wir erbitten

oder uns ausdenken können, er werde verherrlicht durch

die Kirche und durch Christus Jesus in allen Generationen, für

ewige Zeiten. Amen.« (Epheser 3,20) Demnach ist die Anbetung

und Verherrlichung Gottes in der Gemeinde (Kirche) durch

ein Leben im Geist Gottes, wie er ihn in Jesus Christus gezeigt

hat, der rechte Gottesdienst, zu dem wir berufen sind und den

Gott segnet durch Kraft aus der Höhe, wo wir ihn tun.

FRIEDEMANN BURKHARDT

Darum geht’s!

Aufrichtiges Interesse

am anderen

Es ist Herbst. Genau vor einem

Jahr begann ein neuer Lebensabschnitt

für mich. Mit Aufregung

verließ ich die Nordrhein-

Westfälische Grenze für ein

Studium in München. Die ersten

Wochen verstrichen. Der Alltag ein Wechsel

aus Studium und Nebenjob. Am Wochenende? Stille.

Einer Einladung folgend, kam ich im November das

erste Mal in die EmK zum Gottesdienst. Das aufrichtige

Interesse das mir entgegengebracht wurde berührte

mich sehr und plötzlich war ich keine Fremde mehr.

Heute, lade ich Menschen in die Gemeinde ein.

»Macht einander Mut, ladet gerne Gäste ein, sagt es

Allen, dass Jesus sie liebt.«

C A R I N A K US S

Studentin in München

8 Hand in Hand

Das Magazin der


Thema



Menschen aus 13 Ländern treffen sich in der Erlöserkirche: Afghanistan, Argentinien, Brasilien,

Bulgarien, Japan, Iran, Irland, Österreich, Togo, Nigeria, Ukraine, Schweiz, Weißrussland.

Wie wird in diesen Ländern Weihnachten gefeiert? Jula Carlsen hat einige Stimmen eingeholt.

In Togo ein Kinderfest

Weihnachten wird auch »Kinderfest« in Togo genannt. Dementsprechend

wird an Weihnachten (25. Dezember) mit den

Kindern am 25.12. sehr großzügig gefeiert. Die Kinder werden

chic gekleidet und bekommen brandneue Klamotten, Schuhe,

Schmuck und Frisur. Es wird auch viel leckeres Essen gekocht

und gegessen, besonders ist man bei Bekannten und in Nachbarschaften.

Die zubereiteten Speisen werden in einem Art Ritual

in den Nachbarschaften ausgetauscht. Erwachsene werden

dagegen am wenigsten beteiligt. • Am Heiligen Abend (24.

Dezember) gibt es bei den Katholiken einen riesigen langen

Gottesdienst, wo der Kirchensaal überfüllt ist. Um da einen

Platz zu finden musst man sogar 1 Stunde vor dem Beginn des

Gottesdienstes da sein. Bei den Evangelischen und den Methodisten

aber gibt’s keinen richtigen Gottesdienst, sondern es

werden am Abend ein Krippenspiel und andere christliche Theaterstücke

vorgespielt. • Ein populäres Lied, mein Lieblingslied

heißt »Peuple fidele« (Herbei, oh ihr Gläub’gen).

JOYCE DA R A aus Togo (Afrika),

Studentin und Gemeindeglied

In Brasilien bei 35°C im Schatten

Sommer – 35°C im Schatten … oder mehr – die Sonne scheint

– die Straßen und Fenster sind mit Früchten geschmückt, in

reicheren Geschäften hängen Tannenzweige mit Watte und Kugeln

dekoriert – vor einer Kirche feiern die Menschen am Abend

des 24. Dezember den Weihnachtsgottesdienst. Der ganze

Parkplatz ist voll, die Massen würden nicht in die Kirche passen,

denn an Weihnachten kommen alle in die Kirche, auch die,

die sonst nichts mit Kirche am Hut haben. Vorne steht ein

Kreuz, das mit unzähligen Lichterketten behängt ist. Zu Gitarre

und Bonbo, einer brasilianischen Trommel (Klaviere sind oft

zu teuer) singt die Gemeinde »Stille Nacht, heilige Nacht«. Die

Kinder führen ein Krippenspiel vor, die Stimmung ist ausgelassen.

Jeder hat Essen mitgebracht und es entsteht ein fließender

Übergang zu einem gemeinschaftlichen Essen. Die Kinder

bekommen alle ein Geschenk – Mädchen eine Puppe, Jungen

einen Ball. Einige gehen an den Strand, um weiter zu feiern,

andere gehen nach Hause und feiern mit Freunden Nachbarn in

den Straßen. Um Mitternacht ist der Höhepunkt vom Weihnachtsfest.

Musik und Tanz erfüllt die Städte.

M IR I A M KOMSCHOW aus Brasilien,

Altenpflegerin und Gemeindeglied

Hand in Hand

Das Magazin der 9


Thema

Im Erzgebirge darf der Schwibbogen an Weihnachten nicht fehlen.

Morgens um sechs im Erzgebirge

Am 4. Advent gibt es ein Krippenspiel von den Kindern mit dem

die Weihnachtszeit eingeläutet und der Adventskranz herabgelassen

wird. • Dann folgt am Heiligen Abend, 24. Dezember,

am Nachmittag eine Christvesper mit viel Musik von den verschiedenen

Chören und Bläsern. Die Kinder freuen sich schon

auf die Bescherung danach. • Doch am 25. Dezember beginnt

schon um 6:00 Uhr morgens – in anderen Kirchen bereits um

4:00 Uhr – die für das Erzgebirge typische Christmette. Die

ganze Kirche ist dunkel, nur der Tannenbaumschmuck und ein

großer Stern leuchten. Das Evangelium wird vorgelesen, die

Gemeinde singt traditionelle Weihnachtslieder und dann

kommt ein Krippenspiel von den Erwachsenen – manchmal

klassisch, manchmal modern. • Die Atmosphäre war à la »Stille

Nacht« – draußen dunkel, in der Kirche nur das Licht der (elektrischen)

Kerzen auf der Brüstung der Empore den beiden großen

Christbäumen im Altarbereich und die Altarkerzen.

SALOME HUSTER

Unsere 10 Werte

Nr. 5 • Vertrauen untereinander

und zu Gott

Während der Entstehung des

Gemeindezentrums war Vertrauen

in die Arbeit aller am Bau

Beteiligten notwendig. Und

wir erlebten, dass wir Gott

vertrauen dürfen, auch wenn

wir manchmal Geduld brauchen, um seine

Wege für uns zu erkennen. Er macht alles wohl. Das

konnte ich selbst in Zeiten des Umzugs und Neuanfangs

erfahren. Auf Gott ist Verlass, im Gebet dürfen

wir uns ihm anvertrauen und auch in Zukunft als

Geschwister dieser Gemeinde einander annehmen,

in Liebe begegnen und füreinander da sein.

Für Kerzen zu heiß in Argentinien!

In der Festzeit feiern wir folgende Gottesdienste: Am 4. Advent

ist Sonntagschulfest mit Krippenspiel. Lieder und Gedichte

werden von den Kindern vorgetragen. Am Heiligen Abend,

24. Dezember, feiern wir einen Mitternachtsgottesdienst mit

Weihnachtsliedern, Predigt und Gebet. • Am Weihnachtstag,

25. Dezember, ist Gottesdienst um 10:00 Uhr. Die Kirche ist

geschmückt mit Tannenbaum, Lametta, Weihnachtskugeln –

keine Kerzen! (zu heiß ). Mein Lieblingsweihnachtslied ist

»O Santisimo, felicisimo« (Oh du fröhliche).

F EBE VA L ENZUEL A aus Buenos Aires, Argentinien,

Hausfrau, Großmutter und Gemeindeglied

Bei einem russisch-orthodoxen Weihnachtsgottesdienst.

Am 6. Januar in der Orthodoxen Kirche

In der Ukraine sind die meisten Christen russisch-orthodox

und feiern Weihnachten nach dem alten (julianischen) Kalender,

sodass Weihnachten erst vom 6. auf den 7. Januar gefeiert

wird. Abends um 22:00 Uhr beginnt der Gottesdienst, der die

davorliegende Fastenzeit beendet, und dauert bis 5:00 Uhr

morgens an. Es ist ein stilles und würdevolles Fest, bei der die

Pfarrer mit prächtigen, weißen und goldgeschmückten Gewändern

auftreten. Die ganze Zeit über wird gesungen, immer wieder

beten die Pfarrer, bei den Hauptgebeten betet die ganze

Gemeinschaft mit. Alles ist durch eine feste Liturgie bestimmt.

Nach dieser Liturgie wird um Mitternacht ein Tor im vorderen

Teil der Kirche geöffnet, durch das die Pfarrer hindurch schreiten

und als einzige dahinter treten dürfen. Es folgt eine Prozession

bei der die ganze Gemeinde, Kreuze und Ikonen tragend

dreimal um die Kirche herum geht und wieder in die Kirche

einzieht. Dann wird weiter gebetet.

IR I N A G A N I A aus der Ukraine,

Leiterin der Großtagespflege und Freundin der Gemeinde

JE NS F R IEDR ICH

Laienprediger und

Mitglied der Bezirkskonferenz

10 Hand in Hand

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Thema

Lichter spielen weltweit bei den Weihnachtsgottesdiensten eine große Rolle.

In Weißrussland ohne Tannenbaum

An Weihnachten gibt es immer viel Schnee und es ist ganz kalt,

zwischen minus 20 und minus 25 Grad. • Ich komme aus der

römisch-katholischen Kirche. Am Heiligen Abend besuchten

wir einen von zwei Gottesdiensten – entweder um 22 Uhr oder

um Mitternacht. Die Kirche ist erleuchtet von vielen Kerzen

und mit Blumen geschmückt, aber es gibt keinen Tannenbaum

und keine Krippenfiguren. • Im Gottesdienst wurde viel gesungen

mit Orgelbegleitung, gebetet und die Weihnachtsgeschichte

vorgelesen. Es gab keine Predigt. • Besonders berührt

hat mich, wie der Pfarrer mit besonders festlichem Gewand frei

gebetet hat. Ich habe noch nie jemanden so schön beten hören.

• Am Weihnachtsfest selbst, am 25. Dezember, kommen

alle Verwandten, der Tisch ist prächtig gedeckt, es gibt immer

zwölf Gerichte, die meine Mutter alle selbst kocht, zu Beginn

wird das Sakrament in Form von Oblaten eingenommen, dann

wird gefeiert, gegessen und gesungen.

V IK T OR I A NOT HDUR F T aus Weißrussland

Auf Bayrisch

Für mich war der bayrische Weihnachtsgottesdienst am späten

Nachmittag des 24. Dezember schon immer eine altehrwürdige

Veranstaltung. Da war es für die Kinder am spannendsten, den

mit echten Kerzen geschmückten Christbaum zu beobachten

und zu spekulieren, welche Kerze wohl als nächstes ausgeht

oder sogar den Zweig in Brand steckt. Auch selbstgebastelte

Strohsterne zierten den Baum und ein großes Krippenspiel war

aufgebaut. Natürlich sang der Chor einen festlichen Choral und

die Bläser spielten die traditionellen Weihnachtslieder. In einigen

Jahren wurden kleine Anspiele oder Krippenspiele aufgeführt,

aber für die Kinder war die Aufregung über die folgende

Bescherung am größten. • Heute ist für mich etwas ganz

anderes wichtig. Die Botschaft, die hinter Weihnachten steckt,

dass Jesus auf die Ebene der ärmlichen Menschen hinabsteigt.

Das ist unglaublich. • Und wenn man nach aller Spannung und

Freude die katholische Mitternachtsmette besucht und man

danach mit Glühwein am besten durch knirschenden Schnee

stapft, dann ist der Weihnachtsmoment perfekt.

KONN Y TÄUBER aus Unterhaching bei München

Unsere 10 Werte

1. Jesus ist Mittelpunkt unseres Lebens.

2. Die Bibel gibt uns Orientierung.

3. Gottes Liebe verändert uns.

4. Wir leben als Gemeinde Jesu.

Unser Miteinander prägen:

5. Vertrauen untereinander und zu Gott.

6. Offenheit gegenüber Neuem,

7. Wahrheit ohne Kompromiss.

8. Freundschaft – partnerschaftlich und selbstlos.

9. Wertschätzung anderen gegenüber.

10. Teamgeist nach dem Grundsatz:

Viele Gaben – ein Geist.

Hand in Hand

Das Magazin der 11


Thema






Sonntagmorgen – der zentrale Treffpunkt

der ganzen Gemeinde

Menschen verschiedener Kulturen und Nationalitäten, unterschiedlichen

Alters und Lebensstils verbinden sich in der Gottesdienstfeier

am Sonntagmorgen zu einer starken Gemeinschaft

des Lebens und Glaubens. Hier ist der zentrale Treffpunkt

der ganzen Gemeinde. Erstaunlich nehme ich wahr, wie viele

aus der Gemeinde und darüber hinaus die Übertragung im

Livestream nutzen, um aus der Ferne den Gottesdienst mitzufeiern

und sich wenigstens so mit der Gemeinde zu treffen.

Unseren Sonntagsgottesdienst beginnen wir gemeinsam im

Kirchensaal. In der Regel teilt sich die Gemeinde nach dem Eingangslied

altersgemäß in Gruppen auf. Im Kirchensaal bleibt

die Erwachsenen-Gemeinde. Das sind alle, die 14 Jahre alt sind

und älter. Parallel finden drei Kindergottesdienste nach Alter

getrennt statt (zum Kindergottesdienst siehe Hand in Hand,

Ausgabe 4, S. 20f).

Der Ablauf der Gottesdienstfeier für die Erwachsenen folgt

der Grundform des Gottesdienstes in der Evangelisch-methodistischen

Kirche. Es ist ein lebendiger, bunter Gottesdienst,

der in Stil, Sprache und Art der liturgischen Elemente die Vielfalt

der Menschen in der Erlöserkirche widerspiegelt.

Chor, Bläser, Organisten und Pianisten sind in der klassischen

wie in der modernen Kirchenmusik zu Hause. Wir haben

eine Band und ein Musikensemble mit klassischen Instrumenten,

eine Theatergruppe und die Lektoren überlegen sich mitunter

sehr kreative Formen, wie sie die biblischen Lesungen

vortragen. Gebete geben die Möglichkeit zur Fürbitte, Sammlung

und Anbetung Gottes, zum Hören auf Gott und zur Antwort

in der Stille und im Beten des Vaterunseres.

Am ersten Sonntag im Monat feiern wir in der Regel einen

großen Abendmahlsgottesdienst und ein Sonntagsgottesdienst

monatlich gibt ausführlich Raum für Lobpreis und Anbetung.

Der Boxenstopp am Samstagabend

Wir feiern lebendige Gottesdienste, bei denen viele mitwirken.

Jeden Monat laden wir an einem Samstagabend zu einem besonderen

Gottesdienst zum Auftanken ein mit dem Titel »Boxenstopp«.

Er hat drei Teile: Lobpreis & Anbetung, Hören auf

Gottes Wort und Gottes Liebe & Gnade erleben in Stille, Gebet,

Abendmahl und Segnung. Dieser Gottesdienst ist im Lobpreisstil

mit viel Zeit für persönliche Sammlung und der Möglichkeit,

für konkrete Anliegen beten zu lassen.

Der Samstagabendgottesdienst ist für manche eine Alternative,

wenn sie am Sonntagmorgen arbeiten müssen oder im

Kindergottesdienst oder anderen Diensten beschäftigt sind.

Tagzeitengebete

Am Donnerstag und Freitag um 12 Uhr treffen sich alle, die in

der Kirche arbeiten, zum Mittagsgebet – einem kurzen Gottesdienst

von einer Viertelstunde, in dem wir uns mitten im Alltag

Gottes Gegenwart bewusst machen und für die Gemeinde und

Welt beten.

Jeden Sonntag um 9 Uhr trifft sich eine Gruppe zu einem

ausführlichen Dank- und Bittgebet für Anliegen von Gemeinde

und Welt.

FRIEDEMANN BURKHARDT

12 Hand in Hand

Das Magazin der


Gemeindeleben



IN DIE SER RE IHE S T ELLEN W IR DIE R ÄUME DE S NEUEN GEME INDE ZEN T RUMS

DER ERLÖSERK IRCHE MÜNCHEN IN DER HANAUER S T R A SSE 54 VOR .

VON SALOME HUSTER

Der Gottesdienstsaal ist das Herz des Gemeindezentrums.

Sowohl seine zentrale Lage im Gebäude als auch

seine Funktion lassen sich mit dem Herzen unseres

Körpers vergleichen. So wie das menschliche Herz die Versorgung

aller Organe sicherstellt, sind die Gottesdienste und Feste,

die in diesem Raum gefeiert werden, Kraftquelle und Ermutigung

für das Alltagsleben.

Der Saal bietet bis zu 400 Sitzplätze. Doch kommt es nicht

auf die Anzahl der Stühle an, mit denen der Raum samt Empore

bestückt werden kann. Viel wichtiger sind die Menschen, die

darauf Platz nehmen. Sie sollen hier Gott begegnen, Sorgen

abladen und Stärkung erfahren.

Betritt man den Saal, fallen die großzügigen Fensterflächen

auf, die kunstvoll mit farbigen Folien verkleidet sind und

Menschen der Bibel zeigen. Doch kommt es nicht auf tolle bunte

Fenster an, die den Saal in ein besonderes Licht tauchen.

Viel wichtiger ist, dass Gottes Licht die Herzen der Menschen

erhellt, die in diesem Raum seine Gegenwart suchen.

Das riesige Rundfenster über dem Abendmahlstisch im Altarraum

ist nicht zu übersehen. Jedoch entdeckt man erst auf

den zweiten Blick, das Kreuz. Es befindet sich direkt in der

Scheibe und teilt sie in Viertel. So ist es auch oft im Leben: Man

meint, Jesus sei weit weg – ihn gab es vielleicht früher einmal.

Dabei ist er, wenn man genau hinschaut, mitten in unserem Alltag.

Zu jedem Gottesdienst und zu jedem Fest gehört Musik. Im

Gottesdienstsaal kann eine Vielzahl von Musikstilen erklingen,

denn hier steht die klassische Orgel, ein Klavier, es ist Platz für

das Blechbläserensemble, den Gemischten Chor und für die

moderne Band mit Schlagzeug, Bass und E-Piano. Doch kommt

es nicht auf musikalische Kunst an. Viel wichtiger ist das Lob

Gottes, das oft nur schwer in Worte zu fassen ist, aber durch

Musik wirkungsvoll ausgedrückt werden kann.

Eine aufwändige Ton- und Lichttechnik gehört ebenfalls zur

Ausstattung des Raumes. Mikrofone, Lautsprecher, Scheinwerfer,

und ein großes Mischpult sorgen für den guten Ton, der ins

rechte Licht gerückt wird. Doch kommt es nicht auf teure und

moderne Technik an. Viel wichtiger ist, dass wir Gottes Wort

nicht nur mit den Ohren hören, sondern auch im Herzen aufnehmen,

bewegen und umsetzen.

Der Gottesdienstsaal befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes

und ist bewusst barrierefrei geplant worden. Von der

Straße aus kann man ohne hinderliche Stufen auch im Rollstuhl

oder mit dem Kinderwagen problemlos in den Saal rollen.

Das war einst auch Gottes Idee: der Weg zu ihm ist barrierefrei.

Jesus hat durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz alle

Hindernisse aus dem Weg geräumt, so dass jeder zu ihm kommen

kann. Auch du bist eingeladen!

Hand in Hand Das Magazin der 13


Andacht


GE I S T L ICHE SCHR I T T E – KUR Z ANDACHTEN – F ÜR DIE ER S T EN SIEBEN TAGE

DES NEUEN JAHRES • VON KONNY TÄUBER

Neujahr, 1. Januar

Jesus sagte: »Seht, ich bin bei euch alle Tage

bis an das Ende der Welt.« (Matthäus 28,20)

Immer mit ihm unterwegs!

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres. Die Frage, die

die meisten sehr bewegt, lautet: »Was wird es uns

bringen?« So gerne wir das wissen würden, so gut ist es, dass

wir es nicht wissen. Einen Sportler würde es nur lähmen,

wenn er zu einem Wettbewerb antreten müsste, dessen Verlauf

und Ausgang längst feststeht. Er würde sehr schnell den

Reiz verlieren. Aber einige wichtige Dinge wüssten wir ja

schon gerne. Gut, dass ich das Wichtigste weiß. Ich gehe an

den Start des neuen Jahres mit dem, der mich durch alle Jahre

bisher gut gebracht hat, durch gute und schwierige, durch

leichtere und belastende. • Es ist der, der von sich sagen

konnte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben.«

(Matthäus 28,18) Mit wem könnte ich zuversichtlicher

gehen?

Gebet • »Von guten Mächten wunderbar geborgen

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.« Amen.

2. Januar

»Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß

und ein Licht auf meinem Weg.« (Psalm 119)

Göttliches »Navi«

Für viele ist es heute selbstverständlich, dass sie, bevor

sie starten, ihr »Naiv«-gationsgerät einstellen. Es sagt

ihnen unterwegs, wo es lang geht, es gibt ihnen die Orientierung.

• Aus vielfacher Erfahrung wissen sie, dass sie damit

gut ankommen, sie haben es schon oft erprobt. Ich besitze

kein solches »Naiv«, habe aber dennoch eines. Für mich ist es

Gottes Wort, die Bibel. Ich bin es gewohnt, bevor ich in den

Tag starte, mir aus ihr Orientierung, Ermutigung, Zuspruch

oder einfach nur Ruhe in einer kurzen Morgenmeditation

schenken zu lassen. Ich weiß mich dabei mit Millionen von

Menschen zu ganz unterschiedlicher Zeiten rund um den Globus

verbunden. Sie würden wie ich bestätigen, dass dieses

»Naiv« weit mehr zu bieten hat, als den Weg in die richtige

Straße. • »Dein Wort wurde meine Speise … und dein Wort ist

die Freude und der Trost meines Herzens.« (Jeremia 15,16)

Gebet • »Danke Herr dass ich deine Nähe ganz

spürbar erleben durfte und du durch dein

Wort immer wieder zu mir sprichst.« Amen.

14 Hand in Hand

Das Magazin der


3. Januar

»Rufe mich an in der Not …«

(Psalm 50,15)

Die wichtigste Nummer: 5015

Um gut starten zu können, z.B. in den neuen Tag, ist das

Handy für viele unverzichtbar. Ich habe mich schon oft

gefragt, was all die jungen Leute, die ständig am Handy fingern,

vor seiner Erfindung getan haben. Natürlich habe ich

auch eines und finde es mit seinen eingespeicherten Nummern

hilfreich. Eine Nummer enthält es aber nicht, die 5015.

Sie habe ich im Kopf, hinter ihr verbirgt sich: »Rufe mich an in

der Not, dann werde ich dich erretten, und du wirst mich

preisen.« (Psalm 50,15) Dazu fordert uns Gott auf. • Bei ihm

ist nie belegt, die Durchwahl führt immer direkt zu ihm. Diese

Verbindung im Gebet mit höchster Stelle lässt mich auch

in dieses Jahr gelassen gehen, das sicher einige Notsituation

bereithalten wird. • Rufst du Gott auch regelmäßig an?

Ich habe sein Eingreifen immer wieder erlebt.

Gebet • Ich danke dir, dass ich dich oft so erleben durfte:

»Er hört dein Gebet. Er versteht was dich bewegt.

Gott hört dein Gebet.« Amen. (frei nach GB 354, Refrain)

4. Januar

»Jeder, der kämpft, enthält sich aller Dinge.«

(1. Korinther 9,25)

Mit leichterem Gepäck starten

Für manche fühlt sich der Jahresbeginn wie erste Schritte

auf der Strecke eines Marathonlaufes an. Vielleicht dachte

Paulus an ihn, als er schrieb: »Jeder, der kämpft, enthält

sich aller Dinge; jene, um eine vergängliche Krone zu empfangen,

wir aber eine unvergängliche.« (1. Korinther 9,25)

So ein Jahr kann sich in die Länge ziehen, mit Höhen und

Tälern und oft wird es unseren »Kampfgeist« fordern. Da

höre ich heraus, dass es gilt, das Wesentliche, das, was über

Tag und Jahr hinaus zählt, im Blick zu haben. • Oft hindern

uns Konflikte und Verletzungen. Wir schleppen Folgen alter

Fehler mit, die bereinigt gehören. Vielleicht ist es Zeit, Last

abzuwerfen, Prioritäten neu zu setzen auf das hin, was unvergänglich

ist und nicht welkt, wie Ruhm und Erfolg unserer

Tage. Was könnte das sein? Das, was uns als Wille Gottes bezeugt

ist: »Was der Herr (Gott) von dir erwartet, (das ist)

Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem

Gott.« (Micha 6,8)

Gebet • Herr helfe uns, mit weniger Ballast

in dieses Jahr gehen zu können. Amen.

5. Januar

»Ich habe die Welt überwunden.«

(Aussage Jesu in Johannes 16,33)

Zauber des Anfangs

German Angst ist sprichwörtlich geworden. Neues weckt

Ängste. Auch das begonnene Jahr? Warum eigentlich?

Es liegt noch vor uns, weitgehend unbelastet und voll neuer

Möglichkeiten. Lasst uns Befürchtungen zurückstellen und

Positives erwarten, wie das Hermann Hesse im Gedicht Stufen

tut: »Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns

beschützt und der uns hilft zu leben.« • Neues reizt, Weite

lockt, unsere Schritte können aus ausgetretenen Bahnen heraus

führen. Folgen wir mutig dem Gedicht: »Wir sollen heiter

Raum um Raum durchschreiten.« • Ja, wer, wenn nicht

wir? Ängstliche, Betrübte und Belastete braucht es nicht

noch mehr um uns. Lasst uns German (und andere Ängste)

bei dem abgeben, der gesagt hat: »In der Welt habt ihr Angst;

aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.« (Johannes

16,33)

Gebet • Herr, mit etwas Herzklopfen wollen wir gespannt

sein auf das, was das Jahr uns bringt und was du mit uns

vorhast. Gib uns eine positive Ausstrahlung in unser

Umfeld hinein. Amen.

Andacht

Hand in Hand

Das Magazin der 15


Andacht

Erscheinungsfest, 6. Januar

Jesus zum Gelähmten: »Sei getrost, mein Sohn;

deine Sünden sind dir vergeben.« (Matthäus 9,2)

Fehlstart – und was dann?

Gespannt starre ich auf den Bildschirm, Top Meeting –

Weltrekordversuch im 100 m Lauf! Startschuss – zwei

weitere Schüsse – nein!!! Fehlstart! Die Regeln sind knallhart,

der Superstar ist disqualifiziert und verlässt die Bahn

geknickt. Vielleicht gab es in deinem Leben bereits in diesem

noch sehr kurzen Jahr den Fehlstart? Da waren gute Vorsätze,

es ging das doch wieder schief. Gelbe Karte, das war‘s,

aus und fertig!? Nein, nicht bei Gott. Nach Jesu Tod am Kreuz

hat er die Regeln grundlegend geändert: »Ich werde nicht

mehr an ihre Sünden und ihre Ungerechtigkeiten denken.«

(Hebräer 10,17) • So steht es da, und ich bin so froh, dass ich

das immer wieder befreiend erleben darf. Wäre es anders,

wäre ich längst nicht mehr auf der Bahn. Lass dich von Fehlstarts

nicht entmutigen! Du wirst nicht davon geschickt. Der

Spielleiter kennt dich und liebt dich!

Gebet • Danke, Herr dass du gnädig bist und vergibst.

Wir wollen uns darauf aber nicht leichtfertig ausruhen.

Amen.

Es gibt gute Gründe,

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7. Januar

»Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz

und eine Seele.« (Apostelgeschichte 4,32)

Gemeinsam unterwegs!

Start zum »München Marathon«! Viele sind im gleichen

Club, kennen sich gut und gehen gemeinsam auf die

Strecke. Einer sagt: »Nur so kann ich mitlaufen. Wir pushen

uns bei einem Durchhänger gegenseitig, dann geht es wieder

Daran musste ich denken, als wir als Gemeinde ins neue

Jahr gegangen sind. Da sind wir gemeinsam unterwegs, das

tut gut, da muss niemand Einzelkämpfer sein, und dem, der

einen »Hänger« hat, wird auch hier geholfen. Lange schon

liebe ich das Lied: »Gut, dass wir einander haben gut, dass

wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem

Wege gehen.« (GB 443) Wenn du das so noch nicht

kennst, lass dich ganz herzlich dazu einladen und erlebe,

was im Lied folgt, »dass Gott, von dem wir reden, hier in unserer

Mitte ist.« Alles bisher Erreichte konnten wir nur gemeinsam

und mit Gottes Hilfe schaffen. • Deshalb wird unser

Motto auch 2014 sein: Hand in Hand. Auch mit dir?

Gebet • Herr, wir danken dir für frohe Gemeinschaft,

die du immer wieder schenkst. Stärke uns durch sie. Amen.


FRIEDEMANN BURKHARDT

Stille Zeiten verändern das Leben

5 Minuten für Gott – Ein Adventskalender

Gott, der Schöpfer des Universums, wurde vor 2.000 Jahren in einem

kleinen Kind ein Mensch wie du und ich. Und doch war der, zu dem

dieses Kind heranwuchs, Jesus von Nazareth, kein Mensch wie wir.

An Weihnachten erinnern wir uns an Gottes Kommen und sind

überzeugt: Gott kommt auch heute wie vor 2000 Jahren durch Jesus

zu uns, um unser Leben heil zu machen.

Viele ahnen das. Aber der tägliche Stress und Betrieb lässt keine Zeit

für Gott. Dieser Adventskalender lädt ein, jeden Tag 5 Minuten für Gott

zu reservieren, um dem Geheimnis von Weihnachten auf die Spur

zu kommen. Zeiten der Stille verändern das Leben.

ISBN 978-3-9811568-7-4

Preis 4,95 €

16 Hand in Hand

Das Magazin der


Kinder

Begegnung









Hand in Hand Das Magazin der 17


Kinder

Begegnung









Hand in Hand Das Magazin der 17


Kinder













































































































19


Gemeindeleben



Vor einem Jahr zog die Erlöserkirche in die Hanauer Straße nach Moosach.

Thomas Göggerle sprach mit Pastor Dr. Friedemann Burkhardt über geschaffte Ziele,

hauptamtliche Mitarbeiter und Gottes Auftrag als Licht im Stadtteil zu wirken.

Wer eure Gottesdienste besucht oder im Internet über euch

liest, begegnet einer lebendigen Gemeinde. Was bietet eure

Gemeinde für die Menschen in Moosach und München?

Unser Gemeindezentrum ist eine Basisstation für Gottes Wirken

in diesem Stadtteil und weit darüber hinaus. Wir haben im

gesamten S-Bahnnetz von München kleine Gruppen wie Hauskreise

oder Eltern-Kind-Treffs. An Wochenenden gibt es im Gemeindezentrum

unterschiedliche Gottesdienste, die sich an

den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Für unsere großen

Bereiche Kindergottesdienst, Pfadfinder und Jugendliche

haben wir hauptamtliche Mitarbeiter, die ihre Zeit der Gemeinde

den ganzen Tag zur Verfügung stellen.

Wie würde ein Gast eurer Gemeindeleben beschreiben?

Ein Freund, den ich 25 Jahre nicht mehr gesehen habe, besuchte

mich vor einigen Wochen und erlebte einen Tag lang die Gemeinde.

Er ist nicht kirchlich. Beim Abschied sagte er zu mir:

»Friedemann, zwei Sachen sind mir aufgefallen bei euch. Das

eine ist die liebevolle Art, wie hier die Kinder miteinander umgehen.

Das habe ich so noch nirgends erlebt. Und das andere

ist eure Musik: Chor, Bläser, Band, Musiker und Sänger – das

hat eine klasse Qualität, die man so selten findet.«

Solche Statements höre ich oft von Menschen, die in unsere

Kirche kommen und die Gemeinde erleben, was mich mit ungeheurem

Dank erfüllt. Denn ich spüre, dass Gott uns gebraucht,

um sein Licht in diesen Stadtteil zu tragen. Sein Licht sind

Güte, Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Liebe. Jesus hat seinen

Nachfolgern verheißen: »Ihr seid das Licht der Welt … So lasst

euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke

sehen und euren Vater im Himmel preisen.« (Matthäus 5,14.16)

Diese Verheißung erfüllt sich vor unseren Augen in einer Intensität,

die ich nie für möglich gehalten hätte.

Was sind eure Herausforderungen als Gemeinde?

Was wir in der gegenwärtigen Phase unserer Gemeindeentwicklung

brauchen, ist die umfassende Unterstützung ehrenamtlicher

und hauptamtlicher Mitarbeiter. Die müssen wir von

20 Hand in Hand

Das Magazin der


Aufgaben in der Verwaltung oder der Hauswirtschaft entlasten,

damit sie ganz für die Betreuung der Menschen, die Begleitung

der Mitarbeiter oder die Weitergabe des Evangeliums

frei sind. Und wenn wir einmal einen weiteren Pastor zugewiesen

bekommen für die Kinder- und Jugendarbeit, soll der dafür

auch wirklich Zeit haben. Praktisch heißt das: Wir müssen unsere

hauptamtlichen Stellen im Bereich Hauswirtschaft, Verwaltungsleitung

und Geschäftsführung um etwa 75 Prozent

erhöhen, um gut arbeiten zu können. Wir haben unsere Wachstumsziele

erreicht. Nun müssen wir diese Stellen schaffen, um

die aktuelle Arbeit tun zu können. Dieses Thema wird uns im

nächsten Jahr beschäftigen und hoffentlich nicht zu viel Kraft

kosten.

Arbeitsplätze schaffen zu können ist doch toll, wo liegt das

Problem?

In unserer Kirche besetzt man hauptamtliche Stellen fast ausschließlich

mit Theologen. Ein Prinzip, das weder biblisch noch

durch unsere methodistische Tradition vorgegeben ist. Dieses

Denken stellt eine Gemeinde wie die unsere vor große Probleme,

wenn sie sich entwickeln möchte. Wir haben inzwischen

eine Dynamik und Größe erreicht, die dafür speziell ausgebildete

Leute braucht. Mit der traditionellen Besetzung von Stellen

ist das nicht mehr möglich. Insbesondere dann nicht, wenn

die Gemeindearbeit ein vielfältiges Spektrum an Angeboten

von Bildung, über Musik bis hin zu Sport abdeckt.

dass Gott ihr gibt, was sie braucht, wenn sie ihm dient. Wir haben

zu einer Grund-Gelassenheit gefunden, die seelisch und

körperlich gut tut, ohne verantwortungslos zu sein, weil wir

verstanden haben, was Jesus meint, wenn er Sorgen kategorisch

verbietet und uns auffordert: »Trachtet zuerst nach dem

Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das

alles zufallen.« (Matthäus 6,33).

Wo liegen eure Schwerpunkte für das nächste Jahr?

Der Gemeindevorstand hat auf Anregung unseres Gebetsleiters

das Gebet auf die Tagesordnung der nächsten Monate gesetzt.

Wir wollen weitere Schritte auf dem Weg gehen, eine betende

Gemeinde zu werden. Beten heißt ja, dass wir in ganz enger

Verbundenheit mit Gott leben und aufmerksam sind, wo und

was er zu uns spricht. Ein zweites Anliegen für das kommende

Jahr ist, dass wir Gottes Liebe, die er uns in Jesus nahe gebracht

hat, immer besser theologisch verstehen, im Alltag erfahren

und ganz praktisch leben.

Gemeindeleben

Wie reagiert ihr auf den Mangel an Hauptamtlichen?

In der Erlöserkirche profitieren wir von den Minijobs, die mittlerweile

von unserer Gesamtkirche akzeptiert sind. Im vergangenen

Jahr durften wir sogar eine halbe Verwaltungsleitungsstelle

einrichten. Allerdings müssen solche Stellen bislang die

Gemeinden selber finanzieren. Die Kirche übernimmt dafür

keine Kosten.

Ihr habt Mitarbeiter, Arbeitsbereiche und Wachstumsziele.

Merkt man überhaupt noch, dass ihr eine Gemeinde und kein

Unternehmen seid?

Vieles läuft doch anders als in einer Firma üblich. Gestern beispielsweise

hatten wir eine Besprechung unseres Baugremiums.

Da geht es um Fakten und praktische Aufgaben. Und dennoch

hat es der Leiter von Beginn des Meetings an geschafft,

Gottes Vision von Liebe unter uns lebendig werden zu lassen.

Es herrschte eine gute Atmosphäre, wir rangen hart um Entscheidungen,

lachten gemeinsam und durften auch in schwierigen

Fragen Jesu Liebe spüren.

Der Neubau ist fertig, die Gemeinde wächst. Hast Du als Pastor

überhaupt noch Wünsche?

Ich träume von einer Gemeinde, die in großem Vertrauen lebt,

Wie willst Du das erreichen?

Ich bete und erwarte, dass Gott seine Liebe durch seinen heiligen

Geist in unsere Herzen gibt (Römer 5,5) und wir als Gemeinde

noch einmal deutlich wachsen in der Liebe zu Gott,

untereinander und zu den Menschen, die Gott nicht kennen.

Hand in Hand Das Magazin der 21


Gemeindeleben


Am Sonntag, den 6.10., hatten wir unseren Auftritt vom Zachäus-Projekt

nach dem Gemeindemittagessen. Schon die Woche

davor haben wir angefangen uns mit dem Thema Zachäus zu

beschäftigen. Wir haben uns mit allen Kindern getroffen und

die Geschichte von Zac gemeinsam gehört. Danach haben wir

uns in drei Gruppen aufgeteilt: die Schafe, die die Zachäusgeschichte

nachgespielt haben; die Musikgruppe (Nathanael,

Timm und ich), wir haben einen Rap über Zachäus gedichtet

und dazu mit Bechern einen Rhythmus geklatscht und die

Abenteuerlandkinder, die die Geschichte auf modern eingeübt

haben. Das Ergebnis präsentierten wir am Erntedanktag den

Zuschauern. Für mich war es sehr schön, auf moderne Art die

Zachäusgeschichte zu erzählen und selbst kreativ zu sein.

MAGDALENA HÖGG

»Guten Morgen, Aufstehen!« Der Superheld reibt sich die Augen

und lugt aus dem Zelt. Die Freunde toben schon um den

Fahnenmast. Also schnell anziehen und in die Gummistiefel

schlüpfen. Im Morgenkreis schüttelt der kleine Superheld jedem

die Hand. Weiß er schon alle 80 Namen? Dann wirft jeder

seinen linken Schuh auf einen großen Haufen. Die neueste Forderung

der Superschurken ist nämlich ein Großer Schuhsalat –

sonst rücken sie den Schatz nicht raus.

Vormittags lernen wir Superhelden aus der Bibel kennen,

Wir sehen zuerst Theaterstücke zu Noah, David und Paulus,

dann sucht jede Kleingruppe ein schattiges Plätzchen und wir

diskutieren über die Geschichten und was uns wichtig ist.

Bis zum Mittagessen ist noch etwas Zeit – und es ist auch

schon richtig heiß – nichts wie hinein in das kühle Wasser. Der

Bach ist das Juwel am neuen Lagerplatz!

Eine Stunde bleibt dem Superhelden nun, seinen Basarstand

vorzubereiten. Dann fällt der Startschuss für die Marktschreier

und Händler, Künstler, Handwerker und Dienstleister. Es gibt

so viele Möglichkeiten, die eingenommenen Lagertaler auszugeben.

Außerdem gab es ein Lagerturnier, Workshops und im

Schwimmbad waren wir auch.

Nach so viel Action sind wir ganz hungrig. Am Abend tischt

das Küchenteam Köstlichkeiten auf: Kaiserschmarrn, Geschnetzeltes,

Gulasch … lecker!

Wenn die Nacht hereinbricht genießen wir die Lagerfeueratmosphäre

– Singen, Geschichten, Stille.

Am Theaterabend führt jede Gruppe ihr Stück auf, das sie natürlich

selber geschrieben und inszeniert haben. Egal ob Western,

Liebesdrama oder Science Fiction, gelacht wird bei jeder

Vorstellung. Unser Wissen stellen wir beim Quizabend unter

Beweis und wehren mehr als einmal die Angriffe der Superschurken

ab.

Am letzten Tag legen wir gemeinsam Hand an und verpacken

die Zelte und Heringe – Die brauchen wir nächstes Jahr wieder

beim Bundescamp der WesleyScouts. Bist du dabei?

RUBEN BURKHARDT

Zachäus mit seiner Geldschatulle.






Vom 3.7. bis 7.8. fanden in der Hanauer Straße sechs Bibelabende

zu dem Thema »Der erste Brief des Apostels Paulus an

die Gemeinde in Thessalonich« statt. Da ich nicht wusste was

auf mich zukam, war ich doch sehr gespannt. Auch stellte sich

mir die Frage, wie man 6 x 2 Stunden über einen Brief sprechen

kann. Um das gleich vorweg zu nehmen: Es war wirklich sehr

interessant, was nicht nur an dem doch sehr umfangreichen

Thema sondern auch an den Referenten – Friedemann Burkhardt

und Konny Täuber – lag, die die Themen inspirierend und

mit großem Fachwissen an den Mann bzw. Frau brachten. Wir

waren trotz herrlichem Biergartenwetters immer 15 bis 20 Teilnehmer.

Insgesamt meiner Meinung nach eine bereichernde,

wiederholenswerte Veranstaltung.

THOMAS SCHAMBACH

22 Hand in Hand

Das Magazin der


Als kleines Kind habe ich oft davon geträumt,

dass ich nach meinem Schulabschluss

meine Koffer packe und

bei einer Hilfsorganisation mitarbeite.

Nun habe ich mein Abitur gemacht, bin

über einen kleinen Umweg bei der

EmK-Weltmission, dem Hilfswerk unserer

Kirche, gelandet und dann irgendwie

in Afrika. Ich bin seit dem 10. September

hier in Windhoek vor Ort und

arbeite in meiner Eigenschaft als Volontärin

in der Pre-School der dortigen

Methodist Church. Ich bin dort als Lehrerassistentin

angestellt und arbeite mit zwei weiteren Lehrerinnen

in einer Klasse mit 30 Kindern, im Alter von 4-5 Jahren.

Meine Aufgabe ist es, dort den Kindern einen unvergesslichen

Tag zu bereiten. Mit ihnen zu spielen, basteln und einfach Spaß

zu haben. Nebenbei helfe ich den Lehrern dabei, den Kindern

etwas beizubringen. Anders wie in Deutschland lernen die Kinder

hier schon im frühen Alter erste Grundlagen für die Schule.

Das hört sich doch nach einem absoluten Traumjob an. Doch

das ist er nicht immer. Es gibt in der Schule immer wieder Konflikte

zwischen den Lehrern und der Schulleitung (Kirchenvorstand).

Und auch von den Kindern als Lehrerin akzeptiert zu

werden ist nicht einfach und ich hadere immer noch damit.

Aber ich kann hier so viel Liebe abgeben und ich merke hier





Martha-Maria München informiert






auch, wie sehr mich Gott in dieser Schule als sein Werkzeug gebraucht.

Ich wachse in vielen Bereichen und teste meine Grenzen

bis zum geht nicht mehr aus. Aber es gibt keinen Ort, wo

ich im Moment lieber wäre. Diese Kinder sind der Hammer und

jede Umarmung, jedes Bussi und jedes »I love you teacher!«

zeigt mir, wie sehr ich auch von ihnen geliebt werde.

Wer mehr von meiner Arbeit und meinem sonstigem Leben

wissen oder ein paar nette Geschichten hören möchte, schaut

doch einfach auf meinem Blog nach oder schreibt mir eine

Email.

Blogadresse: Unterafrikanischersonne.blogspot.de

Emailadresse: mcburkhardt@yahoo.de


Herzlich Willkommen in Martha-Maria. So wurden am 13. Juli

2013 auf dem Münchener Gelände des Diakoniewerkes Martha-Maria

die Besucher des diesjährigen Tages der offenen


Tür begrüßt. An einem sonnigen Sommertag konnten sich

die Besucher über die verschiedenen Arbeitsbereiche des

Krankenhauses und Seniorenzentrums unmittelbar vor Ort

informieren. Die angebotenen Rundgänge durchs Krankenhaus,

den OP, Funktionsabteilungen oder die Intensivstation

wurden von den Gästen sehr gut angenommen. Im Bereich

des Seniorenzentrums waren Besuche im stationären Pflegebereich,

der Tagespflege oder in der Seniorenwohnanlage

möglich. Die Diakoniestation Martha-Maria informierte über

die Unterstützungsmöglichkeiten der ambulanten Pflege in

Form von Pflegeberatung. Zahlreiche Vorträge zu aktuellen

Themen der Gesundheit und Pflege boten Chefärzte und andere

Mitarbeiter in beiden Einrichtungen an. Für das leibliche

Wohl war ebenfalls ausreichend gesorgt. Angebote für

Kinder und Jugendliche wurden durch die beiden Münchner

EmK-Gemeinden angeboten. Martha-Maria sagt herzlichen

Dank dafür.

MIRKO SCHMIDT, PFLEGEDIENST- UND EINRICHTUNGSLEITER

MICHAL BURKHARDT

Gemeindeleben

Hand in Hand Das Magazin der 23


Impressionen


1-3 Gemeindefreizeit in Magnetsried • 4-6 Kinderkleiderbasar • 7-9 Ernte-Dank-Fest • 10-11 Aufführung Kindergottesdienstprojekt

»Zaches« = »Zachäus« • 12 Besuch bei der ungarischen Partnergemeinde in Dombóvár • 13-14 Jugendliche bei der »Woche

des gemeinsamen Lebens« • 15 Sonnenaufgang in der unmittelbaren Nachbarschaft • 16 Ninive-Gottesdienst mit Gospel+Soul

vom Chor der Erlöserkirche

2

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Impressionen

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Gemeindeleben


EINE ARTIKELSERIE ÜBER KLEINGRUPPEN IN DER ERLÖSERKIRCHE MÜNCHEN

In der Erlöserkirche München haben stadtteilbezogene Kleingruppen einen besonderen

Stellenwert. In ihnen pflegen Christinnen und Christen aus unterschiedlichen

Berufsgruppen, Altersgruppen und Nationalitäten Gemeinschaft miteinander.

Momentan gibt es zehn Hauskreise, zwei Eltern-Kind-Treffs und 4 Treffs der

Pfadfinder. Eine dieser Kleingruppen

ist der Hauskreis in Petershausen,

den Volker Hofheinz mit einem

kurzen Portrait vorstellt.



Seit nunmehr knapp 2 Jahren trifft sich eine Gruppe von 5 – 8 Personen zum gemeinsamen Bibellesen im äußersten Westen

unseres Gemeindebezirks in Petershausen zum Hauskreis. Wir sind eine bunt gemischte Truppe, die sich gerne und intensiv

über Gottes Wort austauscht. Damit es nicht bei trockener Theorie bleibt, gibt es auch immer etwas zum Knabbern und zum

Trinken. Dabei löst sich dann auch gerne die Zunge, sodass wir gute Gespräche, konstruktive Auseinandersetzungen und besinnliche

Momente haben. Inhaltlich haben wir uns im vergangenen Halbjahr mit Elia auseinandergesetzt. Dazu haben wir uns mit

Hilfe des entsprechenden Hefts der Serendipity-Reihe, mit dem Text auseinandergesetzt. Wichtig ist/war uns dabei, dass wir

lernen auch in schwierigen Situationen unseren Glauben beizubehalten. Elia hatte es nicht immer leicht und wir stellen fest, dass

auch wir immer wieder vor Herausforderungen unseres Glaubens stehen. Dabei kann jeder aus seiner Erfahrung weitergeben und

wir alle lernen voneinander. Daneben haben wir auch Abende, an denen der Austausch im Mittelpunkt steht, oder wir einfach nur

Gemeinschaft haben bei Essen und Trinken. Da eine größere Gruppe mit der S-Bahn anreist, enden manche Abende sehr abrupt

mit Aufbruch, dennoch möchten wir das gemeinsame Gebet deshalb nicht ausfallen lassen, oder der Abend geht dann auch schon

mal etwas länger. Gemeinschaft ist uns wichtig, wir wollen den Hauskreis daher nicht missen und freuen uns auf den Abend in

Petershausen. Wer in der Nähe wohnt, darf gerne mal reinschnuppern, wir beißen nicht, nur ins leckere Brot von Sonja.

VOLKER HOFHEINZ

KLE INGRUPPEN

IM RAUM MÜNCHEN

Hauskreis / Gemeinschaftsmittag

WesleyScouts

Petershausen

Oberschleißheim

STECKBRIEF

Wann: Immer am 1., 3. und 5.

Mittwoch im Monat um 20 Uhr

Wo: Petershausen

Wie viele: 8 Personen gehören

zum Stamm, mehr sind herzlich

willkommen

Wer leitet: Volker Hofheinz

Eltern-Kind-Treff

Erlöserkirche

Lochhausen

Nymphenburg

Milbertshofen

Haar

Pasing (KJR)

City

Landsberied / FFB

26 Hand in Hand

Das Magazin der


28228 Hand in Hand

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Hand in Hand

Das Magazin der


Die Kinder des Kindergottesdienstes »Arche Noah«

helfen Kindern in Malawi!

Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Auch in diesem

Jahr werden die Kinder des Kindergottesdienstes »Arche Noah«

die Aktion »Kinder helfen Kinderder EmK-Weltmission unterstützen.

Mit unsrem eigenen Taschengeld wollen wir dazu

beitragen, dass Kinder in Malawi (Afrika) in den Kindergarten

gehen können. Denn dort dürfen sie spielen, lernen schon die

ersten Grundlagen für das Lesen, Schreiben und Rechnen, erleben

Gemeinschaft und bekommen etwas zu essen (das ist in

Malawi nicht selbstverständlich)! Außerdem wird ihnen ein

ganz wichtiger Grundstein für ihr Leben vermittelt: Der Glauben

an einen liebenden Gott und an Jesus Christus, den Sohn

Gottes. Wie wichtig diese Kindergärten für die Kinder in Malawi

sind, werden wir in unserem Projekt »Grundsteine für das Leben«

im Kindergottesdienst am 2. und 9. Februar 2014 herausfinden!

Damit wir für die Kinder in Malawi richtig viel bewirken

können, brauchen wir euch: Jugendliche und Erwachsene, die

sich für dieses Projekt begeistern lassen und mit ihrem Geld

diese beeindruckende Arbeit unterstützen. Helft ihr uns, den

Kindern in Malawi einen guten Start in ihr Leben zu ermöglichen?

Im Gottesdienst am 9. Februar werden wir euch einen

Einblick in den Lebensalltag der afrikanischen Kinder geben

und euch mit kulinarischen Leckereien verwöhnen!

ZAHLEN UND FAKTEN

Die Evangelisch methodistische Kirche in Malawi betreibt derzeit

15 Kindergärten:

• den Modellkindergaten in Blantyre mit zwei Gruppenräumen,

• einige Kindergärten in Kirchengebäuden,

• andere »Kindergärten« unter Strohdächern, Bäumen oder

freiem Himmel

MIT HILFE DIESER SAMMLUNG SOLLEN ...

... die bestehenden Kindergärten geeignete Räumlichkeiten

und Materialien zum Spielen und Lernen erhalten.

... alle Kindergärten angemessen ausgebildete Erzieherinnen

und Erzieher erhalten. Im »Modellkindergarten« in Blantyre

werden alle Mitarbeitenden im Vorschulbereich der malawischen

EmK im hauseigenen Kindergarten weitergebildet und

können so praktische Erfahrungen direkt bei ihren Kolleginnen

vor Ort sammeln. Das positive »Modell« kann sich so selbst

vielfach multiplizieren.

... weitere Kindergärten gegründet werden.

WIE KANN GESPENDET WERDEN

• Im Gottesdienst unserer Erlöserkirche am 9. Februar, wenn

die Kinder mit Büchsen sammeln

• per Banküberweisung auf unser Gemeindekonto mit dem

Vermerk »Kinder helfen Kinder« Projekt Malawi

Wir danken schon jetzt für euer Gebet, damit dieses Projekt gut

gelingen kann, für euer Interesse und die finanzielle Unterstützung!

EVELYN STRIEWSKI, KINDERGOTTESDIENSTLEITUNG



Nach 9 Stunden Autofahrt

mit vollem Gemeindebus

kamen wir am Freitag, 18.

Oktober gegen halb zehn

gut in unserer Partnergemeinde

in Dombóvár an,

die uns mit einem warmen

Abendessen herzlich empfing.

Am Samstag besichtigten

wir die Kapelle in Döbrököz,

die gerade renoviert

wird. Dann trafen wir

uns mit der ungarischen Kapelle in Döbrököz, Ungarn.

Gemeinde in den Kirchenräumen

zum Beisammensein mit Mittagessen und Kaffee und

Kuchen, was half, unser gegenseitiges Kennen und Verstehen

zu vertiefen. Bei dieser Begegnung lernten wir Donát Gyurkó

kennen, der nach abgeschlossenem Theologiestudium Praktikum

macht. Die Gemeinde bedankte sich herzlich für die Kleidung

und Schuhe, die sie gut gebrauchen können, und schenken

uns einen selbst gefertigten Christbaumständer für den

Kirchensaal.

Mit einem Besuch bei Lissy Goldmann, einer »alten« Stütze

und Mitbegründerin der Partnerschaft und einem Besuch im

Thermalbad schlossen wir den vollen Tag. Mit vielen Grüßen im

Gepäck traten wir schon am Sonntagmorgen die Heimreise an.

Y V O N NE B A D S T ÜBNER , E V E LY N UND

WOLFGANG STRIEWSKI, PATRICK SEYFANG

Gemeindeleben

Hand in Hand

Das Magazin der 31


Gemeindeleben

Regelmäßige Veranstaltungen

Wenn nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen wöchentlich in der Erlöserkirche statt.

Erwachsene

Sonntag

09:00 Gebetstreffen

10:00 Gottesdienst

(Abendmahl monatl. am 1. Sonntag)

Montag

19:30 Hauskreis Lochhausen

20:00 Hauskreis Moosach

20:00 Hauskreis Milbertshofen

19:30 Hauskreis Landsberied

Mittwoch

19:00 Hauskreis j. Erw. Pasing

19:30 Hauskreis Petershausen

20:00 Hauskreis Haar

20:00 Hauskreis Nymphenburg

20:00 Hauskreis Oberschleißheim

20:00 Gemeinde-Bibelabend*

Donnerstag

12:00 Mittagsgebet

14:30 Gemeinschaftsnachmittag

(monatl.)

Freitag

12:00 Wochenschlussgebet

Samstag

19:00 Boxenstopp (Lob- und Anbetungsgottesdienst,

monatlich)

Musik, Tanz & Theater

Sonntag

11:30 Jungbläserunterricht

Dienstag

18:30 Bläsergruppe

20:00 Chor

Donnerstag

15:00-17:10 Musikgarten-Kurse

16:00 Ballett für Kinder

Freitag

15:30-17:45 Musica Mista*

16:00 Ballett für Kinder

Nach Vereinbarung:

Praise-Band, Theatergruppe

Sport und Bewegung

Montag

17:00 Taekwondo III

Dienstag

17:00 Taekwondo II

Mittwoch

17:00 Taekwondo I (Anfänger)

Donnerstag

17:00 Taekwondo III

Kinder & Jugendliche

Sonntag

09:30 Spielstraße

10:00 Kindergottesdienst

Montag

16:00 Eltern-Kind-Treff, Erlöserkirche

Dienstag

09:30-12:00 Indoorspielplatz

14:30-16:30 Indoorspielplatz

Mittwoch

09:30-12:00 Indoorspielplatz

14:30-17:00 Indoorspielplatz

Freitag

08:30 Eltern-Kind-Treff

Oberschleißheim

17:00 Wesley Scouts-Sippentreff

der Mädchen Moosach

17:00 Wesley Scouts-Sippentreff

der Jungs Moosach

16:30 Wesley Scouts-Sippentreff

(gemischt) Haar

18:30 youthF: Teen-Bibelkreis

19:30 youthF: Gemeinsames Essen

20:00 youthF: Teeniekreis

22:00 youthF: Offener Jugendtreff

Samstag

10:00 Kirchlicher Unterricht

monatlich

10:00 WesleyScouts: Stammtreff

monatlich Oberschleißheim

Internationale Dienste

Samstag

17:00 Persische Bibelstunde (monatl.)

Sonntag

14:00 Persische Bibelstunde (monatl.)

* nach vorheriger Ankündigung

32


Mit Gott rechnen

Anfang November hat die Baubehörde unserer Kirche die Bauabrechnung angenommen.

Damit bleibt uns am Ende ein Betrag von 250.000 Euro, den wir als Darlehen aufnehmen

müssen. Das ist ein ganz tolles Ergebnis. Danke an alle Spender und an Gott, der uns so

gesegnet hat. Nun bitten wir um Bauspenden, um das Darlehen so schnell wie möglich

abzahlen zu können.

Offenheit und Transparenz sind wichtige Werte für unser Miteinander. Darum legen wir

unsere finanzielle Situation offen und geben die Möglichkeit zur Mithilfe.

FINANZSTATUS 2013

Einnahmen zum 31.10. Plan zum 31.10. Vorjahr 31.10.

Beiträge 132.571 € 125.000 € 117.266 €

Kollekten 13.287 € 14.170 € 10.249 €

Bauspenden 42.371 € 54.500 € 49.922 €

300.000 €

280.000 €

260.000 €

240.000 €

220.000 €

200.000 €

180.000 €

160.000 €

140.000 €

120.000 €

100.000 €

80.000 €

60.000 €

40.000 €

20.000 €

Gemeindeleben

Helfen Sie mit, dass wir unsere Finanzziele erreichen und so unsere wachsende

Arbeit tun können. Herzlichen Dank!

Spendenkonto: EmK München-Erlöserkirche

Postbank München • Konto-Nr. 210 630-809 • BLZ: 700 100 80

Eine Spendenbescheinigung geht per Post automatisch zu.

Baudarlehen ab

Bauabschluss

9. November 2013:

250.000 Euro


»Netze retten Leben« –

Weihnachtsaktion der Weltmission

Etwa alle 60 Sekunden stirbt ein Kind unter 5 Jahren an Malaria.

Indem die Schulkinder auf ihr Weihnachtsgeschenk des

Kindergottesdienstes Arche Noah verzichten, wollen sie dazu

beitragen, dass das Leben für Kinder in Afrika lebenswert

bleibt. Damit beteiligen sich die Kinder an der Weihnachtsaktion

der Weltmission der Evangelisch-methodistischen Kirche.

Mit 10 Euro kann ein Moskitonetz angeschafft und an die betroffenen

Menschen ausgegeben werden. Zusätzlich können

die Menschen über die Erkrankungsrisiken und Vorbeugung

aufgeklärt werden und Medikamente zur Verfügung gestellt

werden. Jeweils zwei Kinder übernehmen mit dem Verzicht auf

ihr Weihnachtsgeschenk eine Patenschaft für diese Aktion.

Kinder-Projekt »Grundsteine für das Leben«

Im Kindergottesdienst am 2. und 9. Februar entdecken wir mit

den Kindern die Welt der Kinder in Malawi (Ostafrika). Wir begeben

uns auf eine spannende Reise und lernen die Lebenswelt

der afrikanischen Kinder kennen. Gemeinsam erforschen wir

Fragen wie »Wo und wie leben die Kinder?«, »Warum sind die

Kindergärten, die mit dem Projekt ›Grundsteine für das Leben‹

unterstützt werden, so wichtig?« … Wir freuen uns auf viele

Kinder von 3 bis 14 Jahre, die bei dieser Aktion dabei sein werden.

FRIEDEMANN BURKHARDT




01.12. • 10 Uhr • Wohin im Alltags-Chaos?

08.12. • 10 Uhr • Wie erlebe ich Gott?

15.12. • 10 Uhr • Wie überwinde ich

meinen toten Punkt?

22.12. • 10 Uhr • Wie kann ich trotz Leid

glücklich sein?

24.12. • 16 Uhr • Was hat Weihnachten verändert?

31.12. • 17 Uhr • Silvester-Gottesdienst

Hand in Hand

Das Magazin der 33


Gemeindeleben

LESERZUSCHRIFTEN






Zum Beitrag über Gottesdiensttechnik, HiH Nr. 4, S. 34

Gelegentlich kommt es vor, dass ich dienstlich im Ausland unterwegs

bin. So war es auch vor kurzem, als ich für einige Tage

von Freitag bis Montag in den USA war. Jetzt hätte ich natürlich

die Möglichkeit gehabt, mir am Sonntag eine Gemeinde in

Boston zu suchen und dort am Gottesdienst teilzunehmen. Allerdings

wäre wohl selbst bei wohlwollender Bewertung meiner

Englischkenntnisse einer großer Teil des Gottesdienstes mangels

Verständnis an mir vorbeigegangen. Hier kommt jetzt der

Live-Stream unserer Gemeinde im Internet ins Spiel.

Es ist ein wirklich sehr schönes Angebot, dass diese Möglichkeit

angeboten wird – selbst wenn man zum Gottesdienstbesuch

zu Hause verhindert ist – am Gottesdienst zumindest

aus der Ferne teilzunehmen. So hat man nicht ganz das Gefühl,

es fehlt etwas.

Es ist noch einmal etwas anderes, wenn man üblicherweise

Gottesdienste aus Selbstverständlichkeit und Gewohnheit besucht,

oder wenn man verhindert ist und trotzdem in Wort und

Bild am Gottesdienst teilhaben kann.

Ein Stück unmittelbarer Heimat ist dann plötzlich ganz nah

da. Ein recht herzliches Dankeschön, an all diejenigen, die diesen

Dienst unterhalten und pflegen bzw. die es ermöglichten,

dass dieser Dienst angeboten wird.

Robert Peter • Oberschleißheim

Leserzuschriften

Wir freuen uns über Leserzuschriften. Leider können wir eine

Veröffentlichung aber nicht generell zusagen und behalten

uns vor, die eingesandten Texte zu kürzen. Die Leserbriefe

dürfen nicht mehr als 900 Zeichen mit Leerzeichen haben.

Gerne veröffentlichen wir auch ein Foto, sofern der Platz dafür

vorhanden ist.

Der Hauskreis Ott vor 20 Jahren.

Zur Artikelserie über Kleingruppen in der Erlöserkirche

München, HiH Nr. 4, S. 16

Vor einigen Wochen erinnerte mich eine Predigt an eine Zeit,

die fast 20 Jahre zurückliegt. Damals waren mein Mann und ich

im Hauskreis der Familie Ott. Es gab intensive Begegnungen

mit lebhaften Gesprächen, die für mich als junge Frau sehr

wertvoll waren. Eine Aussage trage ich bis heute im Herzen!

Wir sprachen über Psalm 23. Der Hauskreis war bunt gemischt

mit jüngeren und älteren Geschwistern. Hermann Michel, damals

über 80 Jahre alt, erzählte Folgendes: »Nur die dunklen,

aussichtslosen Zeiten in meinem Leben, die tiefen Täler,

Schwierigkeiten und Sorgen haben mich letztendlich im Glauben

wachsen lassen und näher zu Gott hin gezogen.« Als unbeschwerte

glückliche junge Frau konnte ich den tiefen Sinn damals

nicht erfassen. Geistliches Wachsen in Krisen? Heute

kann ich Hermanns Worte besser verstehen, da auch ich erleben

durfte, wie Gott mir in dunklen Tagen näher gekommen ist.

Gut, dass wir einander haben und Glaubenserfahrungen und

Gespräche über Jahre hinweg wirken!

Friederike Klotz • Markt Schwaben

IMPRESSUM

Herausgeber

Evangelisch-methodistische Kirche (KdöR)

Bezirk München-Erlöserkirche

Hanauer Straße 54 •80992 München

Telefon: +49 (89) 54 32 08 64

Fax: +49 (89) 54 32 08 65

E-Mail: info@erloeserkirchemuenchen.de

Internet: www.erloeserkirchemuenchen.de

Bankverbindung

Postbank München • BLZ 700 100 80

Kontonummer 210 630 809

Redaktion

Pastor Dr. Friedemann Burkhardt (Leiter),

Manfred Högg, Salome Huster, Friederike Klotz

Layout & Satz

Daniel Schmidt • www.orthografik.de

Korrektorat

Marietta Kaszuba, Verena Rahn

Anzeigen

Manfred Högg

Herstellung

Friederike Klotz

Druck

offsetdruck brummer gmbh

Bahnhofstraße 11 • 85570 Markt Schwaben

www.brummer-druck.de

Auflage

2.000 Exemplare

Bildnachweise

fotolia.de (Titel); Privat (F. Burkhardt S. 3);

wikipedia-commons (S. 4-8); Privat (C. Kuß S. 7);

stockvault.com (S. 9); Cekora/pixelio.de

(Schwibbogen S. 10); wikipedia-commons

(Gottesdienst S. 10); Privat (J. Friedrich S. 10);

Birgit Winter/pixelio.de (Kirche S. 11); stockvault.com

(Kugeln S. 11); knipseline/pixelio.de

(Zweig S. 11); Privat (S. 12-13); morguefile. com

(S. 14); stockvault.com (S. 15-16); clipartist.info

(S. 17); dreamstime (Schattenbilder S. 18);

Privat (S. 20-25); pixabay.com (Bibeln S. 26);

Privat (Hauskreis S. 26); fotolia.de (Musik /

Taekwondo-Mädchen S. 27-28); Privat (S. 29-30);

EmK-Weltmission (Kinder S. 31); Privat (Kapelle

S. 31); Privat (Hauskreis S. 34); youtoart.com

(Kinder-Illu S. 35); Photodisc (S. 36)

34 Hand in Hand

Das Magazin der


Termine, Freizeiten & Seminare

Blau markierte Veranstaltungen sind gut geeignet, um die Gemeinde, ihre Anliegen und christliches Leben kennenzulernen.

Dezember 2013

Freizeiten

Gemeindeleben

1. Festgottesdienst zum 1. Advent

mit Abendmahl, 10:00

7. Stammtreff, 10:00

8. Aufnahme- und Taufgottesdienst,

10:00

12. Adventsfeier im Gemeinschaftsnachmittag,

14:30

14. Kirchlicher Unterricht, 10:00

14. Persische Bibelstunde

15. Jahrestag der Einweihung:

10:00 Festgottesdienst

12:00 Mittagessen

13:00 Adventsfeier KiM

24. Heiligabendgottesdienst, 16:00

31. Jahresschlussgottesdienst

mit Abendmahl, 17:00

Januar 2014

11. Stammtreff, 10:00

Boxenstopp, 19:00

16. Gemeinschaftsnachmittag, 14:30

16. Gemeindevorstand, 19:30

18. Persische Bibelstunde, 17:00

21. Ök. Gottesdienst der Gebetswoche

für die Einheit der Christen,

Dom, 19:00

25. Münchner Chorhappening, 10:00

Februar 2014

1. Stammtreff, 10:00

7.-9.2. Glaubenstage

7.-9.2. Persische Bibeltage

9. Kindermissionssammlung

14.-16. Wintersportwochenende

der Jugend

15. Kirchlicher Unterricht, 10:00

20. Gemeinschaftsnachmittag, 14:30

22. Gemeindevorstand, 19:30

27. Kindergottesdienst-Mitarbeiterbesprechung

12.-18.4. Jugendfreizeit

11.-13.7. Männerfreizeit, Thalhäusl

2./3.-9.8. Bundescamp der Wesley-

Scouts (Pfadfiner)

19.-21.9. Gemeindewochenende

in Seeshaupt

31.10.-2.11. Bläserwochenende

Seminare & Kurse

12.-19.1. Allianz-Gebetswoche

18.-25.1. Gebetswoche für die Einheit

der Christen

5.-7.3. Kinderbibelwoche »Zirkus KiM«

(Ferienprogramm)

21. – 27.4. Grundkurs Gruppenarbeit

22.-24.5. Kongress Sexualethik

28.5.-1.6. Süddt. Jährl. Konferenz

Redaktionsschluss für die nächste

Ausgabe von »Hand in Hand«:

Freitag, 24. Januar 2014

Unsere besondere Überraschung

für alle Kinder


bis 6 Jahre in den Gottesdiensten

vom 1. Advent

bis zum Heiligen Abend

ist »Der Weg zur Krippe«.

An jedem Sonntag dürfen Kinder an einem Adventskalender

Päckchen mit Krippenfiguren abschneiden, die

eine große Krippenlandschaft ergeben.

Herzliche Einladung!

5 x in München

Erlöserkirche

• Friedenskirche

• Peacechurch (englisch)

• Otterfing

• Diakoniewerk Martha-Maria

www.emk-muenchen.de

Evangelischmethodistische

Kirche

Dienstag, 21. Januar, 17:00 Uhr

Kinderhörbücher zum Verlieben

Eine Lesung für Kinder im Vorschulalter von und mit

Markus Kästle, Moderator und Radiosprecher

Im Anschluss an den Idoorspielplatz im Gemeindezentrum

Erlöserkirche München, Hanauer Straße 54

Eintritt frei!

Hand in Hand

Das Magazin der 35


BALLETT-SCHULE • Jedes Kind bewegt sich gerne. Die ideale

Grundlage für den Tanz ist das klassische Ballett, das viele Vorteile bietet.

Eine gleichmäßige Kräftigung der gesamten Körpermuskulatur, Verbesserung

der Haltung und nicht zuletzt die Schulung von Willenskraft,

Disziplin, und Konzentrationsfähigkeit. Ihr Kind fördert dadurch auch

seine Musikalität, entfaltet seine ganz persönliche Ausstrahlung und

bekommt ein gesundes Selbstbewusstsein.

TAEKWONDO-SCHULE • Sport – der wirklich Spaß macht!

Taekwondo-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Gürtelprüfungen

und Wettkämpfe. Unsere Taekwondo-Schule ist Mitglied im Bayrischen

Landessportverband und der Deutschen Taekwondo Union. Ab 6 Jahre.

PFADFINDER-KIDS • Verantwortung für Mensch und Natur

entwickeln. Wöchentliche Gruppenstunden und regelmäßige Outdoor-

Treffen mit Wanderungen, Zeltlagern und tollen Events für Jungenund

Mädchengruppen zwischen 6 und 14 Jahren.

Wochentreffs Freitags 17:00 Uhr.

Jedes Kind ist wertvoll und einzigartig.

Darum sollen alle von klein auf die Chance haben,

ihre besonderen Talente zu entwickeln

und tragfähige Werte lernen.

MUSIKGARTEN • Damit alle von Anfang an ihre musischen

Begabungen entfalten können: Musikalische Frühförderung in 3

unterschiedlichen Altersgruppen von 0 bis 5 Jahre und musikalische

Früherziehung von 5 bis 7 Jahre durch erfahrene Musikpädagogen.

Keine Vorkenntnisse erforderlich. Quereinstieg jederzeit.

KINDERSPIELPLATZ • Von Oktober bis März großer Indoor-

Spielplatz zum Spielen, Toben, Kuscheln oder Lesen mit einem Bereich

für Brotzeiten, Wickeln, Stillen und Platz für Kinderwagen. Alter der

Kinder 0 bis 3 Jahre (nur in Begleitung einer Betreuungsperson).

Eintritt frei (Spenden sind willkommen).

ELTERN-KIND-TREFF • Durch Singen, inhaltliche Impulse,

Kontakt- und Austauschmöglichkeit für junge Mütter und Väter mit ihren

Kindern möchten wir Eltern und Kinder die Kraft christlicher Spiritualität

und die Chancen einer Kultur des Miteinanders näherbringen. Die Werte

die wir dabei vermitteln sind Vertrauen, Offenheit, Wahrheit, Freundschaft,

Wertschätzung und Teamgeist. Die Teilnahme ist kostenlos.

Herzliche Einladung!

WEITERE ANGEBOTE • Kinderferienprogramme, Secondhand-

Kinderkleiderbasare, Flohmärkte, Freizeiten & Seminare für Kinder &

Eltern u.v.m.

3 Gehminuten vom Olympia-Einkaufszentrum München • U1 oder U3

Informationen unter: www.kim-muenchen.info

Träger von KiM: Geschäftsstelle • Hanauer Straße 54 • 80992 München • Telefon 089 54320864

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