Gut gemacht N°12 2013 - Kaufmännische Verband Zürich

kvz.ch

Gut gemacht N°12 2013 - Kaufmännische Verband Zürich

ESCHE

WYSS

N°12 2013

Thema

Music & Style

Gut gemacht

Maria (Mascha) Fischer

KVZ – Lehrlingsverbindung


Kursangebot

während der KV-Lehre

■ QV-/BMP-Repetitionskurse

Die Repetition sämtlicher QV-relevanter Themen

von Januar – Mai

■ Sprachdiplom-Vorbereitung

Die strukturierte Vorbereitung auf internationale

Sprachdiplome

■ Nachhilfekurse

Die massgeschneiderten Stützkurse in allen

Fächern

SCHULE

FÜR

FÖRDERKURSE

■ Branche & Firma

Der praxisorientierte Repetitionskurs für

KV-Lernende der Branchen D&A sowie Bank

Heinrichstrasse 239 • 8005 Zürich

Tel. 044 272 75 00 • www.sfk.ch


INH

LT

Vorwort ................................. 1

Impressum / Pinwand .......... 2

Thema | 3 & 4

MUSIC & STYLE

Music & Style – Ihre

Veränderung ......................... 5 & 6

Gegen den Sturm ................. 7 & 8

Kolumne ................................ 8

GUT GEMACHT | 9 & 10

MASCHA

Kolumne ................................ 10

Das ist Ten-Sing ..................... 11

Jetzt KVZ-Clubmitglied

werden! ................................. 12

Like / Unlike .......................... 13 & 14

Reisetipp: Davos ................... 15

Publireportage ...................... 16

Kursangebote ....................... 17 & 18

KV Fäscht .............................. 19–21

Ha Ha Ha ............................. 22

Interview Bastian Baker ....... 23–24

Redaktion .............................. 25


VO

WORT Von Carole Ciampi

Winter

Wonderland!

Die Selbstfindung dauert meiner Meinung nach ein

ganzes Leben lang!

So, genug von mir! Ich wünsche euch viel Spass

beim Lesen der Artikel, Interviews etc., die die Redaktionsgruppe

– Lernende aus eurem Kreis – für

euch geschrieben haben!

Eure Carole

Alle Winterjacken, Schneeschuhe, Moonboots und

our girl’s favourite: UGG’s (der Männergraus) werden

aus dem Keller geholt… Wie die Zeit vergeht,

das Jahr ist bald wieder vorüber!

Ich hoffe, du hast dich im 1. Lehrjahr gut eingelebt

– in der Berufsschule, im Betrieb und mit der neuen

Lebenssituation! Es ist doch einiges auf dich zugekommen.

Der KV Zürich versucht, dir das Leben

zu vereinfachen mit vielen Angeboten und Dienstleistungen,

die dir zu Gute kommen. Auf Seite 12

findest du alle Informationen dazu, natürlich für alle

Lernenden!

Ich möchte noch meine neue Redaktionstruppe

begrüssen! Ich darf vier neue Redaktionsmitglieder

willkommen heissen! Sie haben sich in dieser Ausgabe

mit dem Thema «Music & Styles» auseinandergesetzt.

Etwas, was euch im alltäglichen Leben

prägt. Ich kann mich sehr gut an mein erstes Lehrjahr

erinnern, ich war die Skatertypin in Person…

Carhartt-Pulli, Baggy pants, Etnis Schuhe (kennt ihr

die überhaupt noch?) und meiner Wuschelfriese.

Ich weiss noch genau, wie meine Berufsbildnerin

meinte: «Carole, so wie du jetzt herumläufst, wirst

du in Kürze nicht mehr! Du wirst dich mit deinem

Stil extrem entwickeln!» Ganz ehrlich, ich dachte,

die Alte hat doch keine Ahnung, ich lebe für meinen

Style und meine Musik und stehe dazu… Naja, gerade

mal einige Monate konnte ich es durchziehen,

ich habe mich natürlich entwickelt und meinen Stil

drastisch geändert. Nicht weil ich musste, sondern

weil man sich im Laufe der Zeit immer besser kennenlernt

und sich verändert… Ihr werdet es selber

merken und eines Tages über eure Fotos von früher

schmunzeln!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Dies gilt auch für uns als Redaktion und für mich als Redaktionsleiterin.

In der letzten Escherwyss-Ausgabe No. 11 sind uns

zwei Fehler unterlaufen. Wir entschuldigen uns bei Jennifer

Obi, die die Artikel in der letzten Ausgabe verfasst hat.

Artikel «Gut gemacht» über

Raphaela Schriber – Mercyships

(Seite 10 der letzten

Ausgabe) wurde der Name

der Autorin, Jennifer Obi, im

Artikel vergessen.

Artikel «Reisetipp» – Sunny

Beach in Bulgarien (Seite 15

der letzten Ausgabe) wurde

wieder der Name von Jennifer

Obi vergessen, Autorin

des Berichts.

Dafür entschuldigen wir uns

bei Jennifer Obi!

Deine Meinung ist uns wichtig!

Gerne wollen wir deine Inputs,

Verbesserungsvorschläge oder

mögliche Themen wissen, die dich

interessieren, natürlich darf es auch

ein Kompliment sein!

Schreibe an escherwyss@kvz.ch!

Wir freuen uns auf deine Feedbacks!

Macht mit bei unserer Facebook Gruppe!

www.facebook.com/escherwyss


PINW nd

von Céline Suremann

IMPRESSUM

ESCHE

WYSS

Das Magazin der

Lehrlingsverbindung des

Kaufmännischen Verbandes Zürich

HERAUSGEBER

Wir danken

dem Kaufmännischen Verband

Zürich für die Finanzierung

Weihnachtszeit –

Shoppingzeit

Es ist wieder Weihnachtszeit und das heisst: Sonntagsverkäufe

stehen wieder an. Hast du die ganze Woche keine Zeit, ein

Geschenk zu kaufen, auch nicht am Samstag, dann geh am Sonntag

shoppen. Hier die wichtigsten Daten:

è Sonntagsverkauf: 1. Dezember 2013, 10–18 Uhr

è Sonntagsverkauf: 8. Dezember 2013, 10–18 Uhr

è Sonntagsverkauf: 22. Dezember 2013, 10–18 Uhr

Redaktion

Kaufmännischer Verband Zürich

Pelikanstrasse 18, Postfach 2928,

8021 Zürich

Tel. 044 211 33 22

Fax. 044 221 09 13

email: escherwyss@kvz.ch

chefredaktorin

Carole Ciampi-Fässler

Creative Director

Christian Heusser

Gesamtkonzept

David Torcasso, Redaktion und

Vanessa Obrecht, Grafik

Art Director

Selina Roth

Redaktion

Céline Suremann, Olga Fischer,

Nadine Zimmermann, Sarah Gustin,

Svenja Schön, Janine Siegrist

DRuck

Hürzeler AG Regensdorf

Erscheint

Viermal jährlich

Geht gratis an:

alle KV-Schüler/innen

app des monats

Jimdo – Erstelle deine eigene

kostenlose Homepage

Apple und Chip.de empfehlen Jimdo. Es sei momentan eindeutig die

komfortabelste Möglichkeit, Websites von unterwegs zu erstellen.

Du kannst kostenlos und ganz einfach eine professionelle Homepage

erstellen, zum Beispiel für deine Band. Jimdo hast du immer überall

dabei. Vom iPhone, iPad oder iPod aus kannst du im Nu neue Seiten

erstellen, Bilder und Texte hochladen, selber Bildergalerien erstellen

und vieles mehr. Ganz individuell ist es möglich, mit dieser App deine

eigene Website zu kreieren und nach deinen Wünschen zusammenzustellen.

Mehr darüber zu sagen, gibt es nicht, schau es dir selber an

und probiere es aus.

KV FACES

Jasmin, 17, 2. Lehrjahr

Ich liebe:

Handball, Ausgang

Ich hasse:

Stress, unehrliche Menschen,

Montagmorgen

Meine Motto:

Ein Tag ohne lächeln ist ein

verlorener Tag.

2


music

& Style


THE

A

Please, don't stop the music

Musik kann unsere Sinne verändern. Oft bringt sie

unsere Gefühle völlig durcheinander. Sie kann uns

fröhlich, traurig oder auch zum Nachdenken bringen.

Von Nadine Zimmermann

Wir hören Musik von Rihanna, Phil Collins oder

Bligg. Und jeder hat eine eigene Meinung zu diesen

Liedern. Manche lassen uns mitreissen von dem,

was wir hören und fühlen. Werden wir einmal von

einem Lied gepackt, lassen wir es meist erst wieder

los, wenn ein anderes Lied das alte von der Rangliste

schupst.

Wenn man ein Lied hört, und dazu eine Situation

geschieht, dann kann man das Geschehene immer

wieder durchleben, dank der Musik. Es passt sich

oft der Situation an, wie wir uns fühlen. Zum Beispiel,

wenn es einem schlecht geht, dann hört man

meistens auch genau dann die traurigen Lieder.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Mensch

leben oder überleben kann ohne Musik.

Heutzutage ist es nicht mehr schwierig, an Musik zu

kommen. Es gibt Radio, Walkman/iPod, CD-Player,

YouTube usw. Jeder Mensch auf dieser Welt trägt

ein Lieblingslied mit sich herum, da bin ich mir sicher.

Style

Nicht nur Musik ist etwas, das vom Geschmack

und der Art abhängt, ob wir es hören möchten oder

nicht. Auch der Style interessiert uns oft. Wie sind

die Sängerinnen und Sänger gekleidet, was für ein

Auftreten haben sie und wie ist ihre Performance.

Man spricht oft davon, dass der erste Eindruck

zählt. Dazu gehört auch das Aussehen. Ich denke,

Kleider, in denen wir uns wohlfühlen, aber auch

nicht den Eindruck vermitteln, man komme gerade

aus dem Bett, stärken oft das Selbstbewusstsein.

Was zu knallig oder zu bunt auf andere wirkt, ist oft

zu viel des Guten. Deshalb ist es wichtig, dezent zu

bleiben. Vor allem bei einem Vortrag oder einer Präsentation.

Was in oder out ist, spielt für mich keine

Rolle. Und doch ist das meine persönliche Meinung.

Schlussendlich entscheidet jeder Mensch selber darüber,

was für ihn angebracht ist und was nicht.. ◆

Ein Gedicht, das ich vor etwa einem Jahr geschrieben

habe und zum Thema Musik passt:

Wunsch Musik

Musik, ganz weit weg von dir. In den

schönsten und hellsten Tönen erklingt sie.

Du vergisst, wie kalt Wind und Schnee

sind. Alles Böse und Schlechte möchtest

du in Gutes verwandeln.

Jeder Schmerz ist verschwunden, jede

Träne erfroren, bloss das geheimnisvolle

Klingen der Musik nicht. Es ist, als würde

die ganze Welt fröhlich sein. Du möchtest

all diese Gefühle nie mehr verlieren.

Doch langsam spürt dein Herz, wie die

Musik leiser wird und vielleicht für immer

verstummt.

4


THE

A

Musik & style –

Ihre veränderung

Wenn man die heutige Zeit anschaut, sieht man einfach

alles. Die Styles werden bunt durchmischt, man kombiniert

Altes mit Neuem und trägt Farben, die eigentlich

gar nicht zusammenpassen.

Von Céline Suremann

Das Gleiche gilt für die Musik. Es ist unglaublich, was

für Musikrichtungssprünge das Jahrhundert gemacht

hat. Wenn man sich das mal überlegt, dass vor knapp

90 Jahren noch «Swing und Schlager» angesagt war,

und jetzt wird drüber gelacht. Wahrscheinlich liegt

die Veränderung auch daran, dass einem heutzutage

viel mehr Technik zur Verfügung steht als früher.

1920 konnte man kein House produzieren und das

aus einem einfachen Grund: Die Musik früher wurde

immer komplett mit den eigenen Instrumenten

gespielt. Es gab noch keine elektronischen Geräte,

mit welchen man solchen Sound produzieren konnte.

Den Menschen war das egal. Sie waren zufrieden mit

dem, was sie bekamen. Doch in den letzten Jahren

wurde das anders. Man will immer mehr extreme

und ausgefallenere Songs haben. Etwas, das die anderen

nicht haben. Doch die Frage ist: Brauchen wir

das wirklich? Wenn man sich nämlich im YouTube

herumschaut, sieht man immer sehr viele Cover-Versionen,

die Akustik aufgenommen wurden und die

genau so viel Erfolg haben. Also wenn man sich mal

fragt, ob es sich wirklich lohnt, nur noch elektronisch

produzierte Musik zu hören, kommt einem keine Antwort

in den Sinn.

Schlussendlich ist es aber doch egal, welche Musikrichtung

man lieber hört oder welcher Style getragen

wird. Eines ist klar: In den nächsten drei bis vier

Jahren spielt es überhaupt keine Rolle, da jeder nach

dem YOLO-Prinzip (YOLO – You only live once) lebt

und es jedem egal ist, was die anderen von einem

denken.

1920

1930

1940

1950

Musik

und

• Zwölftonmusik

• Neoklassizismus

• Les Six

• Chicago Jazz

• Swing

• Schlager

• Big Band

• Swing

• Zwölftonmusik

• Jazz

• Swing

• Jazz

• Swing

• Blues

• Rock'n'Roll

• Pop

Style

5


1960

1970

1980

1990

2000 bis heute

• Soul

• Funk

• Beat

• Early Reggae

• Progressive Rock

• Free Jazz

• Flower Power

• Disco

• Glam Rock

• Punk

• Schlager

• Hard Rock

• Progressive Rock

• Krautrock

• New Wave

• Neue Deutsche Welle

• Heavy Metal

• Hip Hop

• Acid House

• Hip Hop

• R&B

• Eurodance

• Techno

• Trance

• House

• Rave

• Jungle

• Drum and Base

• Trip Hop

• Hip Hop

• R&B

• House

• Techno

• Electro

• Pop

• Rock

• Dupstep

• Dance

• Heavy Metal

• New Age

6


E lebt

gegen den sturm

Zimmer schon bald in ein Tokio-Reich, bis der letzte

freie Fleck tapeziert war. Mit Lehrbeginn und neuem

Zimmer habe ich mich auf ein paar schwarz/weiss-

Poster beschränkt. Bis heute besitze ich jeden Schnipsel,

fein säuberlich in Ordnern und Kisten verstaut.

Natürlich besitze ich auch jede Menge Merchandise

wie T-Shirts, Badetuch, etc.

«Wääh, sone Frau. Wie chamer uf sone Schwuchtle abfahre?!»

Mit solchen Aussagen wurde ich fast täglich konfrontiert.

Heute kommt höchstens noch, ob die sich nicht

schon längst aufgelöst hätten. Ziemlich jedem ist diese Band

bekannt und entweder liebt man sie oder man hasst sie. Fast

niemandem war sie jedenfalls egal. Wie Tokio Hotel mein

Leben veränderte.

Von Janine Siegrist

Musik ist meine Leidenschaft. Und Tokio Hotel ein

wichtiger Teil davon. Im Herbst 2005 wurde ich

auf die vier Jungs aufmerksam. Auch wenn ich zu

Beginn nicht glauben konnte, dass der angebliche

Sänger wirklich ein Typ ist und erst noch der eineiige

Zwillingsbruder des Gitarristen.

Bis Weihnachten haben mich die Jungs nicht weiter

interessiert. Bis ein Geschenk, die «Bravo Hits 2005»,

mich an Tokio Hotel erinnerte. Durch den Monsun.

Die Melodie, die Stimme, der Text, es fesselte mich

einfach alles. Ich wurde süchtig nach dem Song und

er lief bei mir in Dauerschleife rauf und runter. Bis

ich dann irgendwann das Album «Schrei» kaufte,

meine erste selbstgekaufte Platte. Alles Taschengeld

musste nun für Teeniezeitschriften wie der «Bravo»

dran glauben – auch wenn nur ein kleiner Artikel

drin war oder ein Poster, ich musste alle haben. Meistens

waren sie vorne auf dem Cover, und ein Poster

war sowieso immer dabei. Diese verwandelten mein

2007 war es dann endlich so weit: Meine Jungs rockten

das Hallenstadion und ich war mittendrin. Bei

meinem Götti auf der Schulter und mit der besten

Aussicht (er ist über 1,90) sang ich lauthals mit. Ich

war der festen Überzeugung, dass Bill mich angeschaut

hat, und ich war einfach nur happy. Er war

mein schwarzer Engel, ein Typ, der für mich einfach

nicht menschlich ist, mit so einer unbeschreiblichen

Ausstrahlung… ich schwärmte für ihn einfach (daran

hat sich bis heute übrigens nichts geändert und das

wird sich auch nie ändern ;)).

Etwas später lief ich auch nur noch in schwarz rum

und machte eine düstere Zeit durch. Mit diesem Kapitel

habe ich zum Glück abgeschlossen und Bill mittlerweile

auch. Sich immer aufs Neue als Tokio Hotel-

Fan zu outen, viel mir nicht immer leicht, da ich auf

die Reaktionen gefasst war. Heute ist es für mein Umfeld

einfach nur noch amüsant. Übers Internet kann

ich mich mit Fans aus der ganzen Welt austauschen

und diese Leidenschaft teilen. Der Support der Fans

ist enorm. Auch wenn Tokio Hotel nicht solch eine

riesige Fanbase wie andere Bands haben, sind sie

überall auf der Welt gefragt. Ob in Brasilien, Mexiko,

Japan, USA oder Spanien, in Internetforen wird nach

wie vor heiss diskutiert. In Israel wurde sogar 2008

eine Unterschriften-Aktion gestartet, um die Jungs

für eine Show ins Land zu holen.

Wer sich jetzt fragt, wieso mich diese Typen so unglaublich

faszinieren: Ich kann es nicht in Worte fassen,

geschweige denn alles aufzählen. Tom hält sich

für den grössten Player und seine Sprüche reissen

einfach alles, Bill redet definitiv zu viel, deswegen

pennt Gustav bei Interviews beinahe ein… Jeder ist

auf seine Art einfach extrem unterhaltsam. Alle sind

sehr verschieden, aber seit 10 Jahren beste Freunde

und haben schon im Alter von 13 angefangen, eigene

Musik zu schreiben. Und natürlich hat das aussergewöhnliche

Erscheinungsbild der Twins einen bedeutenden

Teil zum weltweiten Erfolg beigetragen. Sie

haben dadurch einen sehr hohen Wiedererkennungswert,

das muss man ihnen einfach lassen, ob man sie

7


KOLUMNE

nun mag oder nicht. Auch wenn mich gerade etwas

extrem aufregt, sie zaubern mir in jeder Situation ein

Lächeln auf die Lippen, ich brauche nur an sie zu

denken. Und wenn ich von ihnen spreche, meine ich

Bill und Tom Kaulitz, sie vertreten hauptsächlich die

Band, Georg und Gustav haben einfach ihre Rolle in

der Band, halten sich aber ansonsten aus dem Rampenlicht

raus. Die Zwillinge stehen seit 24 Jahren

alles miteinander durch, können sich ein Leben ohne

einander nicht vorstellen, sind so unterschiedlich und

doch so gleich. Bill und Tom kennenzulernen und mit

ihnen ein paar Worte zu wechseln, ist auf jeden Fall

mein grösster Traum. Anfangs dieses Jahres waren

die beiden bei DSDS in der Jury zu sehen, ansonsten

haben sie sich seit zwei Jahren in L.A. zurückgezogen,

um an neuen Songs zu arbeiten. Mit ihrer

persönlichen BTK-App werden wir Fans (Aliens) auf

der ganzen Welt immer mit News von den Twins versorgt,

bis die neue Single erscheinen wird. 2014 sollte

nach vier Jahren endlich ein neues Album auf den

Markt kommen. Auch verrückte Teeniejungs wie Bill

und Tom es waren, sind mittlerweile junge Männer

und Musik ist nach wie vor ihr Lebensinhalt. Auch

solche, die von Tokio Hotel bisher nichts hielten,

könnten vielleicht überrascht sein… also wieso nicht

nächstes Jahr mal reinhören? Früher oder später werden

sie sowieso wieder die Medien aufmischen! J

VON Janine siegrist

Altes Kaufleuten

Dienstagabend, 22. Oktober, Kaufleuten. Vor dem

Konzert wartete ich draussen auf meinen Vater, wir

kamen beide direkt von der Arbeit.

Mit Jazz, Funk und Swing bin ich aufgewachsen

und hatte schon als Kleinkind die Musik von Candy

Dulfer mitgehört. Musikalisch höre ich wirklich alles

Mögliche, ob Hip Hop oder Metal, ausserdem spiele

ich auf dem Klavier Klassik, und auf dem E-Bass

fährt nichts mehr ein als Funk. Deswegen war ich

auch sofort dabei, als ich erfuhr, dass die niederländische

Saxophonistin für zwei Konzerte nach Zürich

reiste.

Als wir uns dann im Saal einen Stehplatz ergatterten,

kam ich mir ein wenig fehl am Platz vor. Es

schien, als würde eine Ü30-Party steigen. Soweit

das Auge reichte: graue Köpfe, hauptsächlich

männliche. Handgemachte Musik und eine blonde

Schönheit – was will man(n) mehr? Candy selbst

ist ja nicht mehr die Jüngste mit ihren 44 Jahren,

trotzdem hätte ich ein jüngeres Publikum erwartet.

Diese Erkenntnis hatte jedoch nichts zur Sache,

denn die Frau ging auf der Bühne ab wie eine Mitte

20. Und die Show, die sie mit ihren Bandjungs lieferte,

war echt nicht zu toppen. Für richtige Stimmung

waren zusätzlich 2 Jason-Derulo-ähnliche Typen

verantwortlich, die unter anderem beatboxten und

Candy mit ihren Megastimmen unterstützten.

Mit einem Medley aus Hits wie «Thrift Shop» und

«Talk Dirty» brachte sie zum Schluss das Kaufleuten

zum Kochen. Schade, war ich eine der Jüngsten,

denn Candy Dulfer live zu erleben, lohnt sich auf

alle Fälle! ◆

8


GUT GE

ACHT

Mascha

das neue leben

Es gibt Menschen, die das Unmögliche möglich machen,

und Mascha ist so ein Beispiel. Sie heisst mit vollem

Namen Maria Fischer und stammt ursprünglich aus Russland,

hat dort den – bisher – grössten Teil ihres Lebens

verbracht und auch ihre Ausbildung dort abgeschlossen.

Etwas später heiratete sie einen Schweizer und verliess

ihren alten Wohnsitz, um in der Schweiz zu leben. Seit

bereits 11 Jahren lebt und unterrichtet sie im Kanton Aargau.

Von Olga Fischer

Mascha wurde in Russland geboren. Wie jedes Kind

ging sie erstmals in einen Kindergarten, bis sie weiter

musste. Sie war 5 Jahre alt, als ihre Eltern beschlossen,

sie an eine Musikschule zu schicken. Maschas Mutter

Alexandra war begeistert von Musik und wollte, dass

ihre süsse Tochter Klavier spielen lernte. Insgesamt verbrachte

Mascha 10 Jahre an dieser Schule. Verglichen

mit dem Schweizer System ist es die obligatorische

Grundausbildung, bestehend aus Unter- und Oberstufe.

Nach der Musikschule ging die Ausbildung weiter – an

einer weiteren Schule. In Russland heisst dies «Utschilishje»

und kann mit dem Gymnasium oder einer Lehre

verglichen werden. Innerhalb der nächsten 4 Jahre

spezialisierte sich Mascha noch mehr auf das Klavierspielen.

Trotz der Gewichtung in Musik hatte Mascha auch

andere Fächer. Sie war besonders gut in sprachlichen

Fächern wie Englisch, aber auch in der Mathematik.

Geschichte mochte sie hingegen nicht und fand dies

sogar langweilig. Noch heute versteht sie es nicht, wie

man über Geschichte diskutieren kann. Ihr Englisch

hapert heute auch, muss sie bemerken, denn alles, was

sie damals gelernt hatte, ist schon so lange her! Auch an

Mathe kann sie sich nicht mehr so gut erinnern. Ich bin

mir allerdings sicher, dass sie nach kurzem Überlegen

eine knifflige Aufgabe im Nu lösen würde.

Endlich der Endspurt! Mascha bewarb sich an einer Universität.

Noch weitere 5 Jahre besuchte sie den Musikunterricht.

Doch diese Zeit war nicht einfach für sie. In

den 90er-Jahren heiratete sie und wurde mit 21 Jahren

schwanger – mitten in der Uni-Zeit. Sie bat ihre Eltern

um Hilfe, gab ihr letztes Geld für ihre kleine Tochter aus

und wälzte sich mühsam durch das Studium. Ein weiterer

Schicksalsschlag kam auf sie zu, als sie gezwungen

war, ihren Mann aufgrund eines Vertrauensbruches

zu verlassen. Dennoch bestand sie alle Prüfungen und

schaffte den Abschluss.

Nach der Ausbildung traf Mascha ihren heutigen Ehemann

Boris. Es ist eine Liebesgeschichte wie im Film:

Maschas und Boris‘ Eltern hatten einst eine Brieffreundschaft

und Maschas Mutter hatte die Schweizer Familie

in den 90er-Jahren nach Russland eingeladen. So trafen

sich die beiden und Mascha verliebte sich gleich in Boris.

Allerdings war sie bereits verheiratet und hatte ihm

nichts von ihren Gefühlen erzählt. Im Jahr 2002 kam Boris

wieder nach Russland. Nun war er derjenige, der von

Amors Pfeil getroffen wurde. Er kniete sich vor Mascha

nieder und bat sie, seine Frau zu werden. Sie hatten ihre

Heirat zwei Mal gefeiert, das erste Mal in Russland und

das zweite Mal in einem Waldhäuschen in der Schweiz.

Zu diesem Moment könnte Mascha nicht glücklicher

gewesen sein.

Doch das echte Leben hatte Mascha schnell wieder

eingeholt. Sie war nun in der Schweiz, lebte mit Boris

(ihrem Partner) und ihrer Tochter in einer WG. Es dauerte

allerdings nicht lange, bis sie eine kleine Wohnung in

Wettingen fand. Das Problem kam, als Mascha feststellte,

dass sie fast kein Deutsch konnte und keine Arbeit

fand, weil ihre Ausbildung in der Schweiz nicht wirklich

anerkannt wurde. Zusätzlich bekam sie Heimweh und

wollte zu ihren Eltern zurück. Doch Boris unterstützte

sie und brachte sie dazu, selbstständiger zu werden. Er

schickte sie in einen Deutschkurs und half ihr bei der

Jobsuche.

Die erste Arbeit, die Mascha erhielt, war in einem kleinen

Dorf im Aargau. Sie war für zwei Wochen Stellvertreterin

eines Musiklehrers. Selbst wenn das nicht überragend

erscheint, war sie sichtlich stolz auf ihren Erfolg.

Das Heimweh verging langsam und sie gewöhnte sich

an die Schweiz. Heute kann sie sich nicht mehr vorstel-

9


KOLUMNE

VON celine suremann

Darf ich dir eine Freundschaftsanfrage schicken?

len, in Russland zu leben. Sie fühlt sich wohl hier und

möchte nie mehr weg.

Den zweiten Job fand Mascha in Frick. Es war allerdings

eine schlechte Erfahrung für sie. Der Schuldirektor

schätzte ihren Aufwand nicht und sie fühlte sich von

den anderen Lehrern ausgeschlossen. Obendrein waren

die Schüler/innen praktisch unbezwingbar und schenkten

ihr keine Beachtung. Nach 2 Jahren fand sie ein besseres

Angebot und kündigte.

Seit 7 Jahren schon ist Mascha an der Sekundarschule

in Wettingen tätig. Auch hier hatte sie gewisse Probleme,

doch alles in allem gefällt es ihr. Die Schüler/innen

sind ruhiger, viele auch interessiert und talentiert. Mit

den Lehrern hat sie guten Kontakt und hält mit ihnen

hin und wieder ein kleines Schwätzchen.

Mascha hatte sich in dieser Zeit fleissig durchgeschlagen

und den richtigen Platz für sich gefunden. Sie weiss,

dass sie ohne Boris niemals so weit gekommen wäre

und ist ihm unendlich dankbar. Sie liebt ihn jetzt noch

über alles. Auch ihre Eltern waren immer für sie da und

nun zahlt sie ihnen ihre Schulden zurück.

Mascha kann stolz auf sich sein. Sie hat vieles erreicht

und unglaublichen Mut und Durchhaltevermögen gezeigt.

Sicherlich wäre nicht jede/r dazu bereit, alles was

er oder sie kennt und besitzt, hinter sich zu lassen und

ein völlig neues Leben anzufangen. Ich bin begeistert

von Mascha und wünsche ihr nur das Beste für ihren

weiteren Weg. Viel Erfolg! ◆

Das fragt mich ein Junge, den ich erst vor zwei

Stunden kennengelernt habe und sowas von nicht

mein Typ ist. Ehrlich gesagt stinkt er und sieht

ungepflegt aus. Deshalb antworte ich: «Ich habe

kein Facebook.», was natürlich gelogen ist. «Das

kann nicht sein, jeder hat Facebook!», antwortet er

empört. Ich habe keine Lust auf dieses niveaulose

Gespräch und entschliesse mich, einfach zu verschwinden.

Doch wie ich schon befürchtet habe,

verfolgt mich dieser komische Junge noch im Kopf.

Besser gesagt, seine absurde Antwort «Jeder hat

Facebook». Klar, logisch, jeder hat Facebook, wieso

auch nicht. Nicht mehr lange und die ganze Welt

verblödet an der Social Media. «Stups Stups», «Petra

gefällt dein Foto», blablabla.

In dem Irrglauben, dass ein paar alberne Anonymisierungseinstellungen

dich schützen vor der

grossen Welt. Ja, wenn du auf Privat stellst, weiss

niemand (ausser der Facebook-Server, der ja nicht

auf der ganzen Welt verbreitet ist), dass du gerade

ein Foto hochgeladen hast, auf dem du stockbesoffen

in der Wanne liegst. Dieser liebe Knopf «nur für

Freunde sichtbar» verschwindet bei der nächsten

Änderung wieder und schwups ist dein Bild online.

Auch egal. Wieso sollte mich interessieren, dass du

gerade den geilsten Mädels-Abend mit «dä beste»

hattest oder «mis ganze lebe het kei sinn meh, bin

so trurig»-Status postest und jeder kommentiert

mit «was isch passiert, chum Privatchat.» Vor allem

wollen diese Personen nur deine privaten Sachen

wissen und dir gar nicht wirklich helfen. Woher

sollte man auch wissen, welche Freunde überhaupt

noch echt sind? Irgendwann wachen alle aus der

Facebook-Welt auf und haben niemanden mehr. Zu

fokussiert waren alle auf «wer am meisten fame ist»-

Kampf oder dass sie 1000 likes bekommen.

Wie auch immer. Jeder soll selber entscheiden, was

er machen will. Selber bin ich ja nicht besser. Ich

habe Facebook und poste auch mal einen unnötigen

Status. Aber was soll's. Wen es nicht interessiert,

kann ja unsere Freundschaft kündigen und für

immer aus meinem Leben verschwinden.

Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen

von einem komischen Jungen. Er fragte mich: «Darf

ich dir eine Freundschaftsanfrage schicken?...» ◆

10


ESS Y

darf ich vorstellen:

das ist ten-sing

Hab ich Recht? Wenn ich dich fragen würde: «Was ist

Ten-Sing?», würdest du mir wahrscheinlich zwei Antworten

geben: Entweder «Keine Ahnung!» oder «Das ist eine

Kampfsportart». Ich muss dich enttäuschen. Beides ist falsch.

Von Céline Suremann

Was ist Ten-Sing?

Es gibt viele Ortsgruppen in der Schweiz sowie im

Ausland. Ten-Sing-Gruppen stellen nach einem speziellen

Konzept (welches sie selber zusammenstellen

können) eine grosse Bühnenshow auf die Beine. Diese

besteht aus Gesang, Band, Tanz, Schauspiel und

Stagedesign. Das Ziel ist, dass Jugendliche zwischen

13 und 25 Jahren selber entscheiden können, was auf

diese Bühne kommt und was präsentiert wird.

Je nach Ortsgruppe gibt es verschiedene Bereiche, in

denen man dabei sein kann:

Gesang: Du singst mit den anderen Mitgliedern in

einem Chor aktuelle Lieder.

Band: Du kannst in der Band mitwirken und die

Lieder lernen, mit denen man auftritt.

Tanz: An jeder grossen Show gibt es auch eine

Tanzeinlage, welche du nebenbei machen kannst.

Schauspiel: Das Theater ist meistens der rote Faden

der Show. Auch das kannst du nebenbei machen.

Werbung: Damit viele Leute an die Show kommen,

muss man ein Werbekonzept entwickeln und Flyer

und Plakate designen.

Technik: Dass die Bühne auch Sound und Licht hat,

kannst du bei der Technik mithelfen und die Bühne

zum Strahlen bringen.

Neben den vielen Bereichen kannst du auch aktiv als

Teammitglied mithelfen und eine Leitungsfunktion

erlernen/übernehmen und Auftritte planen.

Aus all diesen Bereichen (und noch ein paar weitere)

entsteht nach ca. 9 Monaten eine Show, in der Lieder

performt werden. Der Chor und auch Solisten singen

Lieder und es werden Tanzeinlagen und kleine Theaterstücke

gezeigt.

Frage an drei Ten-Sing-Mitglieder: Wieso bist du dabei?

Vanessa, 17: Ten-Sing ist ein wichtiger Teil in meinem

Leben geworden. An den Proben kann ich den ganzen

Alltagsstress vergessen und mit meinen Freunden

Spass haben.

Martina, 20: Ich finde es unglaublich toll, dass es so

eine Organisation gibt, in welcher junge Leute das

gleiche Interesse haben wie ich und wir gemeinsam

so etwas Grosses auf die Beine stellen können.

Marco, 15: Es macht einfach Spass, auf der Bühne

zu stehen mit meinen Freunden, die ich so ins Herz

geschlossen habe. Ich liebe es einfach, zu musizieren,

und ich kann mein Hobby auf einer Bühne präsentieren.

Ich selber bin schon 5 Jahre im Ten-Sing Uetikon. Ich

liebe es, gemeinsam mit anderen in meinem Alter

eine Show zu machen und selbst auf der Bühne zu

stehen. Seit einem Jahr bin ich Teammitglied und

bekomme so viele Einblicke, wie alles entsteht, auch

wie viel Arbeit dahinter steckt. Das Schöne ist, dass

alle Ten-Sing-Mitglieder freiwillig dabei sind, aber

trotzdem mit Motivation und mit ganzem Herzen. Ich

kann es nur jedem Musikliebhaber empfehlen, dort

vorbeizuschauen, um sich selber einen Eindruck zu

verschaffen.

Falls ich dich neugierig gemacht oder dein Interesse

geweckt habe, schaue doch auf www.tensing.ch vorbei

und suche eine Ortsgruppe in deiner Umgebung. ◆

Ten-Sing Uetikon Show, Soloperformance Ten-Sing Uetikon Show Ten-Sing Stäfa Show, Theater

11


Zwischenh lt

Wer noch nicht ist:

jetzt kvz-clubmitglied werden!

Als Lernende/r der KV Zürich Business School darfst du dir die Clubmitgliedschaft nicht

entgehen lassen – du profitierst jedes Jahr von noch mehr Vergünstigungen und Vorteilen!

Die bescheidenen Clubmitgliedschaftsbeiträge (pro Schuljahr):

1. Lehrjahr, 20er-Club, Jahresbeitrag CHF 20

2. Lehrjahr, 40er-Club, Jahresbeitrag CHF 40

3. Lehrjahr, 60er-Club, Jahresbeitrag CHF 60

In unserem Rabattbooklet findest du alle Angebote und Dienstleistungen,

die wir speziell für dich erstellt haben. Hier einige Beispiele:

è Du hast rechtliche Fragen zu deiner Lehre oder im Lehrbetrieb ist etwas unklar?

Dann ist unser Rechtsdienst für dich da und steht dir bei rechtlichen Fragen zur

Seite, dies gilt auch für einen Arbeitszeugnis-Check und vielem mehr.

è Du hast Lust, in deinen Sommerferien einen kurzen Sprachaufenthalt zu

absolvieren? Kein Problem – wir haben diverse Partner, wo du vergünstigt eine

Sprache im Ausland erlernen kannst.

è Du magst Abenteuer: BodyFlying in Rümlang bietet dir zwei Flüge für zwei

Personen für CHF 112 statt CHF 140.

è Der Ausgang wird immer teurer, das ist auch uns bekannt. Wir haben deshalb

Ermässigungen in diversen Clubs auf den Eintritt.

è und noch vieles mehr…

Also, nichts wie los –

lass dir diese Chance nicht entgehen!

Melde dich jetzt an für die Clubmitgliedschaft

unter www.kvz.ch/jugend oder

direkt per Mail an jugend@kvz.ch.

Wir freuen uns auf dich!

Rabattbooklet

für KV-Lernende

und junge Kaufleute

Unser «Escherwyss»

Die Schülerzeitschrift wird von euch

Lernenden geschrieben, gestaltet und

die Themen von euch bestimmt. Es gibt

eine Redaktionsgruppe mit Lernenden

vom 1. bis 3. Lehrjahr, die sich 4 Mal

jährlich treffen, um das «Escherwyss»

für euch zu produzieren.

Du schreibst gerne? Fotografierst

gerne und führst gerne Interviews mit

spannenden oder sogar prominenten

Persönlichkeiten? Dann bist du bei

unserer Redaktion genau richtig!

è Melde dich unter

escherwyss@kvz.ch

und du erhältst detaillierte Infos.

12


LIKE / un ike

like

Rainbowcake

Von Svenja Schön

Dieser leckere Regenbogen-Kuchen sieht super toll aus und ist dennoch einfach zu machen, jedoch braucht man

genug Zeit und Geduld.

Zutaten:

300g weiche Butter

260g weisser Zucker

3 komplette Eier und 3 Eiweiss

3 Päckchen Vanillezucker

650g Mehl

1½ Päckchen Backpulver

1/2 TL Salz

530 ml Milch

Lebensmittelfarben, die gut zum Backen sind

Butter-Crème (sehr süss!)

450g weiche Butter

1 Prise Salz

600g Puderzucker (gesiebt)

Saft einer Zitrone

Als Alternative, für alle die es nicht so süss mögen:

Frischkäse-Crème

225 g weiche Butter (nicht flüssig)

225 g Frischkäse (Raumtemperatur)

225 g Puderzucker

Zubereitung:

Teig:

Zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker

schaumig aufschlagen. Dann die Eier und die Eiweisse

hinzufügen und gut mit der Masse verrühren.

Danach das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver

vermischen und anschliessend mit der Milch unter

die Masse rühren. Da wir einen 6-farbigen Kuchen

machen wollen, muss der Teig nun gleichmässig auf

6 Schüsseln (je 335 g) aufgeteilt und eingefärbt werden.

Die eingefärbten Teige einzeln in eine geeignete

Form füllen und gleichmässig verteilen. Tipp: Den

Teig erst glattstreichen und dann durch schütteln

verteilen. Jede Schicht nun 12 Minuten bei 170 Grad

(Umluft) backen.

Buttercrème:

Die weiche Butter schaumig schlagen, dann Puderzucker,

Salz und Zitronensaft hinzufügen und nochmals

gut umrühren.

Frischkäse-Crème:

Butter mit dem Frischkäse und dem Puderzucker 3–5

Minuten mixen.

Finish:

Die komplett abgekühlten Böden nacheinander mit

der Crème bestreichen und aufeinandersetzen. Zum

Schluss den kompletten Kuchen mit der Buttercrème

bestreichen und nach Belieben verzieren. Vor dem

Anschneiden Kuchen mind. 1 Stunde in den Kühlschrank

stellen, damit die Crème fest werden kann.

13


LIKE / un ike

Von Janine Siegrist

film-TIPP

Cry Baby

STYLE-TIPP

Norweger-Muster

Ein Must-have in diesem Winter ist auf alle Fälle

das Norwegermuster. Es lässt sich mit vielem

kombinieren und eignet sich für Jungs und

Mädels. Sehr schick und trotzdem für jeden Anlass

passend, ist es sehr bequem und gibt erst

noch schön warm an kalten Tagen. Ob Wollmütze,

Pullover oder Schal, wichtig ist einfach, dass

es mit schlichten Farben getragen wird und kein

Mustermix entsteht.

Der Musical-Filmklassiker mit

einem jungen Johnny Depp als

Hauptdarsteller war 1990 nur

ein mässiger Erfolg in den

Kinosälen. Erst als Johnny

mehr Bekanntheit erlangte,

erlangte der Film Ruhm. Der

Film spielte in den 1950ern

und war eine Anspielung auf

die Elvis-Presley-Filme.

Der rebellische Wade Walker (Johnny Depp) beherrscht einen

ganz besonderen Trick. Er kann genau eine Träne weinen,

weshalb er den Spitznamen Cry-Baby trägt. Als Anführer

der Drapes hat er es besonders auf die Squares, eine Gruppe

von reichen Teenagern abgesehen. Eines Tages verliebt er

sich in Allison (Amy Locane), die ausgerechnet die Freundin

von Squares-Anführer Baldwin (Stephen Mailer) ist. Als es

zwischen den beiden Gruppen wieder einmal zu einer Schlägerei

kommt, wird Cry-Baby verhaftet. Erst durch viel Musik,

Allisons Grossmutter und den Drapes gelingt es Allison, ihren

Cry-Baby zu befreien.

like

Zimtstern Factory Outlet Zürich

musik-TIPP

Michael Bublé

Die einzigarte Stimme wurde dem Kanadier in die Wiege

gelegt. Seit mehr als 10 Jahren mischt der 38-Jährige

schon in der Musikszene mit und ist bei Jung und Alt

begehrt. Seine Versionen von «Cry Me A River» oder

«Feeling So Good» sind nur zwei von zahlreichen Songs,

die er coverte und denen er den typischen MB-Sound

verlieh. Mit der Single «Home» aus dem Album «It’s

Time» erlangte der charismatische Sänger im Jahr 2005

Weltruhm. Die Mischung aus Swing und Jazz mit seiner

unvergleichlichen Stimme findet ein grosses Publikum

und so füllte er auch schon das Hallenstadion in kurzer

Zeit.

Das 2011 erschienene Christmas-Album landete in der

UK und USA auf Platz eins, bei uns auf Platz 3. Mit diesem

Album lässt sich der kalte Winter problemlos überstehen

und verleiht kuschelige Weihnachtsstimmung.

Die Snowboard- und Skisaison steht an und dir fehlt

noch die perfekte Winterausrüstung dazu?

Im Zimtstern Factory Outlet Zürich findest du bestimmt

etwas. Der Outlet bietet dir eine breite Auswahl

an Zimtstern Produkten zu fairen Preisen.

www.zimtstern.com/company/storeZurich

Adresse: Badenerstrasse 571a, 8048 Zürich

Öffnungszeiten: jeden Samstag von 11 Uhr bis 17 Uhr.

like

Coffee to go Thermosbecher

Praktisch, um Kaffee oder Tee warm zu halten, der

dich in diesen kalten Tagen unterwegs warm hält.

Diese Becher gibt es in vielen stylischen Mustern,

Farben und Formen.

Wenn du deine kreative Ader einsetzen möchtest, gibt

es auch Varianten, bei denen man selber noch das

Drumherum gestalten kann.

14


EISETIPP

Von Nadine Zimmermann

Nicht nur im Winter ist Davos eine Reise wert, auch

im Sommer gibt es viel zu sehen. Wer Lust hat auf

Wandern, Klettern, Segeln, oder einfach Berge sehen

möchte, der ist dort genau richtig.

Es gibt viele Wanderwege, kurze bis ganztägige. Wer

nicht der Wandertyp ist, kann sich mit Minigolfen, Pedavos,

Graubünden

Lust, wieder mal die piste runterzuflitzen?

Dann ist davos genau das richtige!

Unterkunft

Unzählige Hotels, aber auch Jugendherbergen, in

oder ausserhalb von Davos

5 Skigebiete

– Jakobshorn

– Parsenn

– Pischa

– Madrisa

– Rinerhorn

Anreise

Mit ÖV:

Stündlich ab Zürich Hauptbahnhof (12.37 Uhr, 13.37

Uhr usw.), Gleis 7 Richtung Chur. Ankunft in Landquart.

Dort umsteigen in den Regionalzug Richtung

Davos Platz. Dauer ca. 2 Stunden 18 Minuten.

Mit Auto:

Ca. 1 Stunde 30 Minuten.

dalofahren oder mit Spaziergängen vergnügen. Auch

Windsurfen ist dort angesagt und Segelkurse werden

am Davoser See angeboten. Der Davoser See befindet

sich nicht weit vom Zentrum entfernt.

Einkaufszentrum gibt es, aber eher für Sportartikel

und Nahrungsmittel. Deshalb ist Davos nicht zum

unbedingt «Lädele» geeignet.

Wer die Berge einmal hautnah erleben möchte, dem

gefällt's in Davos. Es ist sehr abwechslungsreich – im

Winter wie im Sommer.

Zügenschlucht

15


Publireport ge

aufs qV lernen-typologie

Wie der Herr, so sein Hund – eine Erkenntnis, die gemeinhin akzeptiert wird. Doch es gibt noch weitere Faktoren, die einfach und

rasch die Identität einer Person verraten. Langjährige Forschungen beweisen: Wie das Lernen aufs QV, so der/die Lernende dahinter.

Sie zweifeln? Führen Sie sich doch die Beschreibung der vier häufigsten QV-Lerntypen zu Gemüte und Sie werden sich bestimmt

in einem wiedererkennen.

1. Die sicher-ist-sicher-Lernenden

Typische Merkmale auf einen Blick:

• ist zielstrebig, bestens organisiert, kann Prioritäten setzen

• Sie sind voll auf Kurs, denn der Master-Lernplan ab Januar ermöglicht Ihnen, die QV-Vorbereitung locker anzugehen, ohne dass

Ausgang, Freunde und Hobbys auf der Strecke bleiben. Diese klaren Strukturen und der Entscheid, einen Repetitionskurs in jenem

Fach zu besuchen, das Ihnen am wenigsten liegt, sorgen für die absolut realistische Perspektive auf ein gutes QV-Resultat.

2. Die auch-ab-Februar-reicht-die-Zeit-noch-locker-Lernenden

Typische Merkmale auf einen Blick:

• kommt gut mit in der Schule und weiss sich beim Lernen meist selbst zu helfen

• Die Vorsätze fürs Lernen sind eigentlich schon länger gefasst, erste Zwischenfälle haben Sie diese jedoch aufschieben lassen, da

die Freizeit ja unmöglich zu kurz kommen darf. Doch das nagende Gefühl, dass die Prüfungen näher rücken und Sie ja eigentlich

doch gerne einen anständigen Abschluss in der Tasche haben möchten, motivieren Sie, das Verpasste aufzuholen. Sie starten

während der intensiven Vorbereitungsphase mit einem strukturierten Kurs durch und belohnen sich täglich mit einem Cappuccino

von Starbucks.

3. Die ich-lasse-es-mal-auf-mich-zukommen-Lernenden

Typische Merkmale auf einen Blick:

• vertraut darauf, dass es am Schluss sowieso gut kommt, will aber doch nicht ganz alles dem Zufall überlassen

• „Die Erfahrungsnoten sind alle genügend, was soll also der ganze Stress mit dem Lernen…?“, so denken Sie noch während den

Sportferien. Anschliessend kommt dann doch etwas Hektik auf und Sie entscheiden sich, während der angespannten Phase ab

dem Frühling alles zu geben! Ein Kebab oder Salat nach Feierabend, dann ab in den Kurs, mit dem Sie sicherstellen, dass alles

sitzt und Sie die vorgenommenen Lernzeiten auch wirklich einhalten.

4. Die better-late-than-never-Lernenden

Typische Merkmale auf einen Blick:

• ist super flexibel, eher unorganisiert und deshalb ziemlich oft im Stress

• Sie verlassen sich auf Ihr Kurzzeitgedächtnis, lernen in der letzten Minute und vertrauen auf das nötige Glück. Kurz vor den Prüfungen

die unvermeintliche Erkenntnis: Lücken, die im Schnelltempo gestopft werden müssen! In dieser heissen Phase sind Sie

zu fast allem bereit: Sie stellen Ihr Privatleben für kurze Zeit auf Sparflamme, verzichten auf Schlaf (wozu gibt’s denn Red Bull!?)

und saugen im Last Minute-Kurs alles auf, damit Sie die Prüfungen doch noch erfolgreich absolvieren können.

Egal, zu welchem Lerntyp Sie sich zählen, Ihre Strategie ist bestimmt die Richtige für Sie persönlich! Und noch besser: Die SFK

Schule für Förderkurse bietet für alle Phasen und Lernstrategien die perfekten QV-Vorbereitungskurse an.

Januar

lockere Phase

Februar

intensive Phase

April

angespannte Phase

Mai

heisse Phase

Repetitionskurse

Sportferienkurse

Frühlingsferienkurse


Last Minute-

Kurse

16


KURS ngebotE

Für 40er-Club & 2. Lehrjahr-Lernende

KURS FÜR QV-

KANDIDAT/INNEN

Lerntechnik

für effiziente Prüfungsvorbereitung

Der erste Abschnitt deines QV rückt immer näher. Es heisst

lernen, schwitzen, Stress für die Prüfungsvorbereitung.

Deshalb unser Kursangebot für alle QV-Kandidat/innen.

Für ein erfolgreiches QV braucht es theoretisches

Wissen und praktisches Können.

Ausserdem erfordert das QV viel Selbstvertrauen,

Leistungsfähigkeit und ruhige

Nerven. Nur so steht das Erlernte im

entscheidenden Moment zur Verfügung.

Kursziele

Du kennst Lerntechniken, wendest effiziente

Lernmethoden an, lernst dich selber zu

motivieren und erstellst einen persönlichen

Plan für die gezielte Prüfungsvorbereitung.

Inhalt

• Lerntypen

• Gehirn, Gedächtnis

• Lerntechniken und Lernstrategien

• Individueller Lernplan

• Strategien für erfolgreiche Prüfungen

• Entspannungs- und Motivationstechniken

• Umgang mit Prüfungsstress und

Prüfungsangst

Arbeitsweise

Theoretische Inputs, praktische Übungen,

Gruppenarbeiten, Austausch von Erfahrungen

und Ideen, Spiele und Experimente.

Arbeiten an individuellen Fragestellungen

und konkreter Praxistransfer.

Kursleitung

Monika Bär, dipl. Kauffrau KFS,

Ausbilderin mit eidg. Fachausweis,

Berufsfachschullehrerin

Kursdaten

• Kurs 1:

Mi. 29. Januar 2014, 18.00–20.30 Uhr

• Kurs 2:

Sa. 1. Februar 2014, 9.30–12 Uhr

Kursort

Haus Hiltl, Sihlstrasse 28, 8001 Zürich

www.hiltl.ch

Kurskosten

(inkl. Kursunterlagen und kleiner

Pausenverpflegung)

• CHF 35.— für Clubmitglieder (40er-Club)

sowie Mitglieder KV Winterthur

• CHF 95.— für Nichtmitglieder

Anmeldung mit Talon oder per Mail

Für beide Seminare bis spätestens

10. Januar 2014.

Auskunft/Administration

Kaufmännischer Verband Zürich

Jugendstelle, Pelikanstrasse 18,

Postfach 2928, 8021 Zürich

Tel. 044 211 33 22, Fax 044 221 09 13

escherwyss@kvz.ch

Annullierung

Bei ersatzloser Abmeldung ist eine

Bearbeitungsgebühr von CHF 50.– zu entrichten.

Bei Nichterscheinen müssen wir den

ganzen Betrag in Rechnung stellen.

ANMELDETALON

Ich melde mich definitiv an zum Kurs

«Lerntechnik für effiziente Prüfungsvorbereitung».

Name:

Vorname:

Strasse, Nr.:

Plz, Ort:

E-Mail:

Tel. G.:

Ich bin:

Datum:

Unterschrift:

n Kurs 1 (Mittwoch, 29. Januar 2014)

n Kurs 2 (Samstag, 1. Februar 2014)

n Clubmitglied (40er)

n Mitglied des KV Winterthur

n Nichtmitglied

CC

Senden/faxen/mailen an:

KV Zürich, Postfach 2928, 8021 Zürich, Fax 044 221 09 13

escherwyss@kvz.ch

17


Für 60er-Club & 3. Lehrjahr-Lernende

KURS FÜR QV-

KANDIDAT/INNEN

Prüfungsangst?

So schaffst du

dein QV!

Die grosse Prüfung – auch bekannt als QV – rückt immer

näher. Es heisst lernen, schwitzen, Stress für die Prüfungsvorbereitung.

Deshalb unser Kursangebot für alle

QV-Kandidat/innen.

Für ein erfolgreiches QV braucht es theoretisches

Wissen und praktisches Können.

Ausserdem erfordert das QV viel Selbstvertrauen,

Leistungsfähigkeit und ruhige

Nerven. Nur so steht das Erlernte im

entscheidenden Moment zur Verfügung.

Kursziele

Du kennst Lerntechniken, wendest effiziente

Lernmethoden an, entwickelst Strategien für

die bevorstehenden schriftlichen und mündlichen

Prüfungen und erstellst einen persönlichen

Plan für die gezielte Prüfungsvorbereitung.

Inhalt

• Lerntypen

• Gehirn, Gedächtnis

• Lerntechniken und Lernstrategien

• Individueller Lernplan

• Strategien für erfolgreiche Prüfungen

• Entspannungs- und Motivationstechniken

• Umgang mit Prüfungsstress und

Prüfungsangst

Arbeitsweise

Theoretische Inputs, praktische Übungen,

Gruppenarbeiten, Austausch von Erfahrungen

und Ideen, Spiele und Experimente.

Arbeiten an individuellen Fragestellungen

und konkreter Praxistransfer.

Kursleitung

Monika Bär, dipl. Kauffrau KFS,

Ausbilderin mit eidg. Fachausweis,

Berufsfachschullehrerin

Kursdaten

• Kurs 1:

Mi. 26. Februar 2014, 18.00–20.30 Uhr

• Kurs 2:

Sa. 1. März 2014, 9.30–12 Uhr

Kursort

Hotel Glockenhof

Sihlstrasse 31, 8001 Zürich

www.glockenhof.ch

Kurskosten

(inkl. Kursunterlagen und kleiner

Pausenverpflegung)

• CHF 35.— für Clubmitglieder (60er-Club)

sowie Mitglieder KV Winterthur

• CHF 95.— für Nichtmitglieder

Anmeldung mit Talon oder per Mail

Für beide Seminare bis spätestens

7. Februar 2014.

Auskunft/Administration

Kaufmännischer Verband Zürich

Jugendstelle, Pelikanstrasse 18,

Postfach 2928, 8021 Zürich

Tel. 044 211 33 22, Fax 044 221 09 13

escherwyss@kvz.ch

Annullierung

Bei ersatzloser Abmeldung ist eine

Bearbeitungsgebühr von CHF 50.– zu entrichten.

Bei Nichterscheinen müssen wir den

ganzen Betrag in Rechnung stellen.

ANMELDETALON

Ich melde mich definitiv an zum Kurs

«Prüfungsangst? – So schaffst du dein QV!».

Name:

Vorname:

Strasse, Nr.:

Plz, Ort:

E-Mail:

Tel. G.:

Ich bin:

Datum:

Unterschrift:

n Kurs 1 (Mittwoch, 26. Februar 2014)

n Kurs 2 (Samstag, 1. März 2014)

n Clubmitglied (60er)

n Mitglied des KV Winterthur

n Nichtmitglied

CC

Senden/faxen/mailen an:

KV Zürich, Postfach 2928, 8021 Zürich, Fax 044 221 09 13

escherwyss@kvz.ch

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Von Janine Siegrist

Zwischenh

LT

KV-Fäscht

Eindrücke und interviews vom 5. oktober 2013

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Baba Uslender / Uslender Productions

Baba Uslender und die Jungs von Uslender Productions

hatten einen kleinen Gastauftritt. Wir hatten gar nicht

damit gerechnet, dass wir sie überhaupt noch zu Gesicht

bekommen. Die Treppe runter kamen sie uns entgegen,

sie wollten gleich rauf auf die Terrasse – eine rauchen gehen.

Sie meinten, wir könnten das Interview ja auch dort

machen. Sie waren extrem gut drauf und wir stellten dann

ziemlich spontan ein paar Fragen.

Gefällt dir Micaela Schäfer?

Baba: Ja, sie gefällt mir, aber ich glaube, sie gefällt jedem…

aber ich denke, ich gefalle auch ihr.

Du kannst sie ja nachher fragen…

Baba: Ja mal schauen, vielleicht fragt sie mich! (lacht)

Soviel ich weiss, ist sie aber bereits in festen Händen…

Baba: Das macht doch nichts. Ich hatte schon einige Frauen

mit Freund. (lacht)

Ansonsten gefällt es dir hier im KV?

Baba: Ja sehr, alles junge Leute, genau unsere Zielgruppe!

Songtipp: Mr. Da-Nos feat. Uslender Productions – Proscht!

Micaela Schäfer

Das deutsche Model wurde 1983 in Leipzig geboren und

nahm nach ersten Schönheitsoperationen an einigen Miss-

Wahlen teil. Als DJane La Mica legt sie in Clubs Techno

und House auf, manchmal auch oben ohne. Sie wird hauptsächlich

als Nackt-DJane/Model bezeichnet. Am KV-Fäscht

durfte sie durch den Abend moderieren, mit der Auflage,

sich nicht auszuziehen. J

Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ist noch schwierig zu sagen… vielleicht drei Menschen.

Wenn möglich drei Männer! (lacht)

Wo würdest du dir ein Haus kaufen?

Also ein Haus gar nicht, ich hasse Häuser. Ich mag so was

gar nicht. Ich steh auf Wohnungen. Ich hätte sowieso keine

Zeit, um einen Garten zu pflegen und so.

Wo würdest du dir in diesem Fall eine Wohnung kaufen?

Wahrscheinlich in Deutschland…die Schweiz ist zu teuer.

(lacht) Vielleicht irgendwo, wo es warm ist wie Mallorca.

In welchem Alter wusstest du, dass du modeln möchtest?

Schon ziemlich früh, so mit 11 oder 12. Damals hab ich

auch mit Klassenkameraden so Fotoshootings gemacht.

Also ich wusste schon ganz früh, dass ich einmal vor der

Kamera stehen will.

Wurdest du dann entdeckt?

Nee, entdeckt nicht, ich habe mit Miss-Wahlen begonnen,

habe zum Teil auch gewonnen. Dieses Nackt-Sein hat sich

dann nach 10 Jahren abgezeichnet. Jetzt bin ich offiziell

nackt! (lacht)

Welche Musik hörst du privat?

Eigentlich dasselbe, was ich auch auflege. Ähnlich wie

heute Abend, meistens Techno und House. Ich muss mich

ja irgendwo inspirieren.

Was hältst du von deutschen Rappern wie Kay One oder

Bushido?

Die machen halt ihr Ding, ich mache meins. Ich kann das

echt nicht beurteilen. Ich kenne Kay One, er ist halt ein

Player, aber ich finde das niedlich. (lacht)

20


Remady und Manu-L

Remady ist seit 1995 als House-DJ unterwegs, Manu-L

wurde mit dem Pop-Rock Duo Myron bekannt. Schon ihre

erste gemeinsame Single «No Superstar» wurde ein Hit, es

folgten «Give Me A Sign» und letztes Jahr «Single Ladies».

Wir interviewten sie kurz vor ihrem Auftritt, es war extrem

laut und es war ziemlich schwierig, ernsthafte Antworten

aus ihnen rauszubringen. Deswegen haben wir es dann bei

vier Fragen belassen.

Habt ihr ein Ritual?

Manu-L: Ich trinke nur Wasser. Wasser mit Schuss.

Remady: Mit einem Schuss Blöterli! (lacht)

Wo würdet ihr euch ein Haus kaufen?

Remady: Ich habe mir schon ein Haus gekauft, in Oetwil an

der Limmat.

Und du, Manu-L?

Remady: Im Aargau. Aber das musst du nicht erwähnen.

(lacht)

Manu-L: Ja im Aargau… BASEEEL!!

Welche Dinge würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?

Manu-L knabbert Salzstängeli, Remady wiederholt für

Manu.

Manu-L: Eine grosse Flasche Belvedere und Nivea Schutz

30… carefree. Ja, ist kein Witz! (lacht)

Mr. Da-Nos (per Mail befragt)

Was und wo wärst du jetzt, wenn du kein Promi geworden

wärst?

Haha, gute Frage. Da ich vor meiner Selbständigkeit in der

Musikbranche bei der IBM gearbeitet hatte, denke ich, ich

hätte eine Karriere in der IT-Branche gemacht. Denn die

IT-Branche ist genauso schnelllebig und interessant wie der

heutige Musikmarkt.

Wo und wie inspirierst du dich?

Ich spielte auf Druck von meinen Eltern mit 7 Jahren schon

Geige und das 6 Jahre lang. Danach Schlagzeug und Keyboard

in einer Schulband. Ich höre eigentlich den ganzen

Tag Radio und lasse mich so von allen möglichen Musikstilrichtungen

inspirieren. Durch das Lernen von Instrumenten

habe ich heute sicher einen guten musikalischen

Background fürs Studio. Die Ideen kommen von selbst,

Innovation ist gefragt.

Hast du Rituale, bevor du auftrittst?

Mal mehr, mal weniger – wenn es grosse Auftritte sind vor

grossem Publikum, werde ich sehr ruhig, bevor ich die Bühne

betrete. Hat vielleicht auch mit der Nervosität zu tun ;-)

Wie lange möchtest du als DJ tätig sein? Was möchtest du

danach lernen/machen?

Gute Frage, möchte gern wissen, wo ich in 5 Jahren stehe!

Aber wer will das schon nicht wissen. In der heutigen

schnelllebigen Zeit kann man das nie voraussagen. Grundsätzlich

habe ich grosse Freude, Menschen zu unterhalten

und ihnen positive Gefühle und super Stimmung zu präsentieren.

Von diesem Aspekt her gesehen, möchte ich diesen

Job noch so lange ausführen, wie mich das Publikum auf

der Bühne gerne sieht und sich meine Alben nach wie vor

super verkaufen. Was ich danach machen werde, weiss ich

zum jetzigen Zeitpunkt nicht…

Gibt es Tage, an denen du nur Zuhause rumhängst?

Ja, am Sonntag, alle anderen Tage von Montagmorgen bis

Sonntagnacht immer auf Achse!

21


Hah Ha

LUSTIGE MUSIKER

Von Olga Fischer

HAHAHA

Ein Trompeter übt jeden Tag 8 Stunden lang.

Sein Kumpel fragt: „Wie schaffst du das nur? Also,

ich könnte das nicht.“

„Man muss eben wissen was man will.“

„Und was willst du?“

„Die Wohnung nebenan.“

Der Teenager spielt dem Vater die neuste Heavy

Metal Platte vor. "Na Papi, hast du schon mal so einen

tollen Sound gehört?"

"Ja, und zwar vor ca. drei Wochen, als auf einer

Kreuzung ein LKW vollbeladen mit Milchkannen mit

einem Laster voller Schweine zusammenstieß."

„Angeklagter, Sie haben Ihrem Nachbarn also eine

Posaune gestohlen? Obwohl Sie gar nicht spielen

können!“

„Gewiss, Herr Vorsitzender. Aber mein Nachbar

kann es auch nicht.“

Treffen sich zwei Musiker nach langer Zeit. Fragt

der eine: "Na, machst du noch Musik?"

"Ja, ich spiele in einem Quartett."

"Und wie viele seid ihr?"

"Drei, mein Bruder und ich!"

Ein Komponist zu seinem Musikverleger: "An diesem

Wiegenlied habe ich zwölf Monate gearbeitet."

„Wieso denn so lange?"

Der Komponist darauf: "Wissen Sie, jedes Mal wenn

ich daran weiterarbeiten wollte, bin ich sofort wieder

eingeschlafen."

22


inte view

interview mit

bastian baker

Mit seinen 22 Jahren kann der charmante Waadtländer

bereits auf einen beachtlichen Erfolg zurückblicken. Ich

durfte den trotz all dem Erfolg auf dem Boden gebliebenen

Künstler interviewen.

Von Svenja Schön

Du bist an den verschiedensten Orten auf der Welt

und gibst Konzerte, wo gefällt es dir am besten?

è Das ist schwierig zu sagen, es gibt so viele tolle

Orte, an denen ich mich wohl fühle. In Belgien,

weil die Leute super sind, in New York, weil ich

da grossartige Momente erlebt habe (ich habe da

mein aktuelles Album gemixt und meinen Videoclip

zu 79 Clinton Street gedreht), aber ich finde

auch Zürich oder Berlin super. Am allerbesten ist

es aber halt doch zu Hause in Lausanne. Die Aussicht

mit dem Genfersee ist atemberaubend und

unersetzbar!

Vermisst du etwas von der Schweiz, wenn du unterwegs

bist?

è Klar, meine Freunde, meine Familie und die traumhafte

Schweizer Landschaft.

Hast du etwas, was immer dabei sein muss?

è Freude.

Dein Aufstieg verlief sehr rasant. Ist dir der Erfolg nie

über den Kopf gewachsen?

è Erfolg ist doch relativ und im Endeffekt nichts als

ein Wort. Niemand kennt mich zum Beispiel in

Afrika – ich behalte mir das immer im Hinterkopf.

Es gibt noch so viel zu erreichen und man darf

nicht vergessen, was man zu schätzen hat. Morgen

kann es bereits wieder vorbei sein.

Wie fühlt es sich an, von Tausenden Frauen vergöttert

zu werden?

è Wie würdest du dich fühlen, wenn du von Tausenden

Männern vergöttert wirst? Ist schon ein

nettes Gefühl J!

Ist es schwer, eine Frau zu finden, die nicht nur an

deinem Erfolg interessiert ist?

è Da ich im Moment nicht auf der Suche bin, kann

ich dir diese Frage leider schlecht beantworten.

Woher nimmst du die Inspiration für deine Lieder?

è Die Inspiration kommt jeden Tag von einer anderen

Quelle. Wir vergessen in der heutigen Zeit oft,

mal um uns zu schauen. Die Inspiration ist um uns

– das Leben ist die Inspiration! Ich lass mich vom

Moment inspirieren. Ich glaube, der Moment, der

mich bisher am allermeisten inspiriert hatte, war

23


der, der bei dem «Kids Of The Streets» entstanden

ist – da haben von der ersten Sekunde an Melodie,

Musik und Lyrics wie die Faust aufs Auge

gepasst. Der Song bedeutet mir besonders viel.

Bereust du es, mit Hockey spielen aufgehört zu haben?

è Nein. Ich durfte während 13 Jahren grossartige

Erinnerungen sammeln, das sind genügend, sag

ich dir ;) Allgemein versuche ich, Sachen nicht zu

bereuen, das Schicksal entsteht aus unseren Entscheidungen,

und wenn du weisst, dass du selber

für deinen Weg zuständig bist, hilft dir das nicht,

zu bereuen. Ich wollte schon immer Musiker sein.

Schreiben, produzieren, aufnehmen – das ist mein

Traum, den ich lebe.

Hast du deine alten Freunde noch? Ist es schwer, mit

diesen im Kontakt zu bleiben?

è Klar, ich habe immer noch meine treusten und

engsten Freunde. Uns verbindet eine sehr enge

Freundschaft, wir sind fou (verrückt). Wir sind

auch fast täglich in Kontakt, egal auf welchem

Flecken der Erde ich gerade bin.

und plötzlich hatte die Gitarre keinen Sound mehr,

dann stieg der Bass aus und als mein Drummer

nachsehen wollte, was los ist, fiel er rücklings ab

der Bühne. Ich stand plötzlich alleine da. Ich hatte

schon lange nicht mehr so gelacht.

Die dümmste Frage, die du je gestellt bekommen

hast?

è Monsieur Baker – sie sind erst 22 und bringen

bereits Ihr fünftes Album raus – wie machen Sie

das?

(Ende September ist Bastian Bakers 2. Album auf

den Markt gekommen.)

Wie bist du auf deinen Künstlernamen gekommen?

è Mit vollem Namen heisse ich ja Bastien Kaltenbacher

– aber frag mal einen Englischsprechenden,

das auszusprechen... also wurde aus Kaltenbacher

Kaltenbaker und dann lag es auf der Hand.

Herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen

hast, ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft.

è Danke dir und alles Gute!

Verrätst du uns deinen peinlichsten Moment?

è Peinlich für mich war das nicht wirklich, aber unglaublich

lustig. Wir spielten gerade ein Konzert

24


H llöchen

Wir, die Redaktion

Janine Siegrist

➝ musikalisch

vielseitig

last-minute

Svenja Schön

➝ neugierig

offen

aufgestellt

Nadine Zimmermann

➝ neugierig

spontan

musikalisch

Olga Fischer

➝ liebenswürdig

tiefgründig

wunderlich

Céline Suremann

➝ offen

selbstbewusst

neugierig

Sarah Gustin

➝ offen

humorvoll

lachend

Allne en

schöne Winter!

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