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aus der Redaktion

Was im Wir-Magazin steht, ist dem Gerauer Land quasi „offiziell“ mitgeteilt.

So einfach lautet unsere Antwort, wenn uns Leser oder Anzeigenkunden

nach der flächendeckenden Verbreitung unseres Magazins fragen. Das Wir-

Magazin ist keine Tageszeitung. Das ist bekannt. Aber wir erreichen mit jeder für

unsere Leser kostenfreien Ausgabe (und damit auch alle darin enthaltenen Beiträge

und Anzeigen) wesentlich mehr Interessierte als die lokale Presse, die nur käuflich

zu erwerben ist. Exakt sind es 21.000 Haushalte im Gerauer Land, in denen das

Wir- Magazin nicht nur „auf dem Küchentisch liegt“ (wie dies lobend einmal ein

Stadt oberhaupt formuliert hat), sondern auch Teil der allmonatlichen Information

über Wesentliches wie Nachhaltiges hier bei uns ist.

Für all jene Leser, die nicht warten wollen, bis unsere Verteiler ihren Briefkasten

bestücken (nicht selten hören wir von unseren treuesten Lesern: „wann kommt

denn endlich das neue Wir?“), hier eine kleine Übersicht über unsere zusätzlichen

Verteilstellen: In Trebur gibt es Exemplare u.a. im Rathaus, Modehaus Britz, Fitness

Center/Geinsheim, Bäckerei Lerch und Little Italy (Hauptstraße). In Groß-

Gerau gibt es das frische Wir-Magazin jeweils u.a. im Stadthaus, Café Heldmann,

Kulturcafé, Kreissparkasse, Volksbank, Hotel Adler, Bäckerei Radke, Trendshop,

Fahrrad Fuchs, Mastercopy sowie in einigen weiteren Geschäften wie z.B. Brillen

Hurlin und Die Brille, Maggies Moden & Mehr oder Metzgerei Siefert. In Büttelborn

findet man Wir-Depots im Rathaus, Kreissparkasse und Volksbank sowie in der

Werbewerkstatt (im Pfützgarten 7). Das heißt, wer ein Wir-Magazin haben möchte,

kann mit ziemlicher Sicherheit immer eins bekommen.

So viel zu unserer Verbreitung. Nun zu den Inhalten: Auch in der neuen Ausgabe,

in der Sie gerade lesen, sind es wieder mehr als zwei Dutzend Beiträge und rund

50 Fotos sowie mehr als 100 Anzeigen, die belegen, was alles im Gerauer Land in

Bewegung ist. Wir wünschen eine Diskussionen anregende Lektüre.

W. Christian Schmitt ist der für Redaktion

und Konzeption zuständige Herausgeber

des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

Das Wir-Magazin

und seine

treue Leserschaft


Worüber die Leute reden

Dr. Carmen Everts zum Rücktritt von allen Ämtern

gedrängt. Bei den Landtagswahlen noch hatte sie in

ihrem Wahlkreis Groß-Gerau II für die SPD ein beachtliches

Ergebnis eingefahren, ein Direktmandat errungen

und hernach nicht ohne Stolz über ihre Wiesbadener

Arbeit unseren Lesern in einem Interview berichtet („Ich

will als Abgeordnete nah an den Themen im Wahlkreis

sein“, Wir-Ausgabe Nr. 152). Doch dann hat sie sich

– ihrem Gewissen folgend – geweigert, Andrea Ypsilanti

(unter Duldung durch die PDS-Nachfolgepartei)

zur Ministerpräsidentin mitzuwählen. Dr. Everts dazu:

„Meine tiefen Bedenken gegen eine Linkstolerierung

habe ich von Anfang an in meiner Fraktion und Partei

ausgesprochen, gerade weil ich mich in meiner Doktorarbeit

mit dem Wesen des politischen Extremismus

und mit der PDS auseinandergesetzt habe…“. Was

nicht ohne Folgen blieb. Nach massiven Rücktrittsforderungen

aus dem Landkreis, u.a. von Landrat Enno

Siehr, dem Fraktionsvorsitzenden Thomas Rahner sowie

den drei stellvertr. Unterbezirksvorsitzenden Thomas

Will, Bürgermeister Gerald Kummer und

MdB Gerold Reichenbach, hat Dr. Carmen

Everts, Riedstadt, alle ihre Partei-Ämter

niedergelegt.

Volksbank präsentiert renovierte Dornheimer

Filiale. Vor dem Hintergrund der weltweiten

Finanzkrise, so Vorstandsmitglied

4 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

Demnächst in „Wir“...

Für die Dezember-Ausgabe u.a.

vorgesehen: die traditionelle Wir-

Umfrage unter Entscheidungsträgern

im Gerauer Land: Was erwarten

Sie von 2009?

Über Banker, Dichter und Scharmützel

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Jörg Lindemann bei der offiziellen Wiedereröffnung der

Volksbank-Filiale am Rathausplatz in Dornheim, sei

dies „ein Zeichen regionaler Vertrauensbildung“. Nach

nur zwei Monaten Umbau- und Renovierungsarbeiten

stellten sich in neu gestalteten Räumlichkeiten dem

Fotografen (v.l.): Regionaldirektor Horst Weicker, Vorstandsvorsitzender

Hans-Peter Born, aus der Filiale

Dornheim Tanja Kerber, Carsten Müller, Sieglinde Penninger,

Filialleiter Thorsten Jung sowie Regionaldirektor

René Lorenz und Vorstandsmitglied Jörg Lindemann.

Mitglieder-Werbung

des Büttelborner

Liederkranz mit

Plakat- und Handzettelaktion.

„Mit

Einsetzen der ersten

Frostnacht fanden die

Büttelborner Bürger

einen gelben Handzettel in ihren Briefkästen. Darauf

war zu lesen, dass der Männergesangverein Liederkranz,

einer der ältesten Vereine in der Region, neue

Mitglieder sucht“. So beginnt eine Pressemitteilung,

die auch in unserem Redaktionsbriefkasten landete.

Aber nicht nur mit Handzetteln, auch mit originell anmutenden

Plakaten weist der Verein auf diese Aktion

hin. Mehr Infos gibt es u.a. unter Tel.: 06152-55035,

950298 oder 57842.


Kreisstädtische Präsenz in

der Bundeshauptstadt. Jürgen

Volkmann, Leiter des Groß-

Gerauer Stadtmuseums, hat

uns nach einem Vorort-Besuch

dieses Foto mit beigefügtem

Text zukommen lassen: „Prominent

ist der Standort der

Hessischen Landesvertretung in

der Hauptstadt Berlin. Zwischen

Brandenburger Tor und Potsdamer

Platz nimmt der Bevollmächtigte

des Landes, Staatsminister Volker Hoff, die

Aufgabe der Vertretung und Koordination beim Bund für

Hessen wahr. Prominent auch mit dabei gewissermaßen

unsere Kreisstadt: eine römische Amphore aus der

Gemarkung Auf Esch ziert den repräsentativen Empfangsraum

– mehr Repräsentanz geht kaum.

Sparkassenstiftung

startet Musikwettbewerb

2009. Im

Rahmen einer Pressekonferenz

stellten

(auf unserem Foto

v.l.) jetzt Sparkassendirektor

Bernd Fickler (Vorstandsvorsitzender der

Sparkassen-Stiftung und der Kreissparkasse Groß-

Gerau), Albrecht Schmidt (verantwortlicher Leiter des

Fachbeirates), Anette Neumann (Stiftungsmanagement)

und Horst-Dieter Weber (Mitglied Fachbeirat) die „neugestalteten

Modalitäten“ des Musikwettbewerbs vor.

Die Bewerbungsfrist endet am 13. Februar 2009; Infos

gibt es unter www.kskgrossgerau.de/stiftung .

Groß-Gerauer Autor mit neuem Gedichtband. Vor

kurzem erst war er Gast der Veranstaltungsreihe „Dichterlesungen

in der Kreisstadt“ (siehe auch Seite 18),

der aus Dornheim stammende und in Berlin lebende

Schriftsteller Herbert Friedmann. Jetzt gibt es in der

Edition Razamba seinen neuen Gedichtband „Berliner

Sommer“. Für Lyrikfreunde eine kleine Entdeckung.

GERAUER LAND

15. November bis 12. Dezember 2008

Wer vom Wir-Team ist wie wo

zu erreichen? Redaktionelle

Beiträge landen in

der Anzeigenabteilung,

Anzeigen in der Redaktion. Bei

uns ist es kaum anders als bei

Medienmachern reihum. Um

Abläufe zu vereinfachen wollen

wir hier unseren Autoren, Lesern

und Anzeigenkunden noch

einmal eine kleine Übersicht der

zuständigen Ansprechpartner

anbieten:

Redaktion:

W. Christian Schmitt,

Redaktionsstube, e-Mail:

wcschmitt@wir-in-gg.de

Neu ab 28. November:

Tel.: 06152-806124;

Fax: 06152-9774255.

Herstellung & Vertrieb:

Michael Schleidt,

Werbewerkstatt Büttelborn,

e-Mail: info@wir-in-gg.de;

Tel.: 06152-51163;

Fax: 06152-52429

Anzeigen:

Wir-Büro Büttelborn

e-Mail: info@wir-in-gg.de;

Tel.: 06152-51163;

Fax: 06152-52429

Kerstin Leicht,

Tel.: 0171-4462450

Guiseppina Contino,

Tel.: 0151-58964877

www.wir-in-gg.de

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

5


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Nachgefragt (109)

Ich wünschte, ich wäre

genauso mutig wie Büchner

Gerald Kummer ist nicht nur

Bürgermeister von Riedstadt,

sondern auch Vorsitzender des

Fördervereins Büchnerhaus.

Das Wir-Magazin hat ihn besucht

und nach Hintergründen

gefragt. Aber es ging in dem Gespräch

natürlich nicht nur um

das „Haus“, sondern vor allen

Dingen um Goddelaus berühmtesten

Sohn, den revolutionären

Dichter Georg Büchner,

mit dem sich viele Jahrzehnte

lang andere Orte – Darmstadt

vorneweg –geschmückt haben.

Zur Person

6 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

Herr Kummer,. warum hat es so lange

gedauert, bis man auch in seiner Heimatgemeinde

die Bedeutung Georg

Büchners erkannte?

Gerald Kummer: Voranstellen

möchte ich, dass uns der

„Schmuck“ weit weniger am

Herzen liegt, als die Idee, mit

dem Büchnerhaus insbesondere

bei jungen Menschen das Interesse

an diesem literarischen

Genie und seiner Zeit zu wecken.

Auch wenn wir gerne

den Namen „Büchnerstadt“

in unserer Außendarstellung

verwenden, geht es uns weniger

um eine profane Vermarktungsstrategie,

als vielmehr um

eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung

mit unserem

„berühmtesten Sohn der Stadt“.

Dass Büchners Bedeutung für

seine Zeit lange Zeit gering geschätzt

wurde, hat gewiss etwas

mit seinem freigeistigen, revolutionären

Denken zu tun. Davon

ist sein Geburtsort Goddelau sicher

nicht ausgenommen. Und

Gerald Kummer, Jahrgang 1958, in Crumstadt geboren, verh., zwei

Kinder, seit 1993 Bürgermeister von Riedstadt, lebt in Wolfskehlen;

seit 1995 Vorsitzender des Fördervereins Büchnerhaus. Hobbys:

Joggen, Motorrad, Lesen.

dennoch: Als sich die Chance

ergab, das private Wohnhaus in

kommunale Hände zu übernehmen,

hat mein Amtsvorgänger

schnell und richtig gehandelt

und das Grundstück gekauft.

Damit wurde die Grundlage

geschaffen, damit wir ab 1995

daran gehen konnten, das Anwesen

mit Leben zu erfüllen

und mit dem Geburtshaus als

Ausstellungsort, Museum und

Begegnungsstätte nun in Goddelau

etwas Greifbares und

Sichtbares vorzeigen zu können.

Dies hat entscheidend dazu

beigetragen, das Gedenken an

Georg Büchner lebendig zu

gestalten. Mit dem Haus, dem

Förderverein und dem Kulturprogramm

der Stadt arbeiten

wir - wie ich meine mit großem

Erfolg - daran, die Erinnerung

an Georg Büchner und seine

Ideale wach zu halten.

Das Büchnerhaus hat in den vergangenen

Jahren geradezu Sensationelles

geleistet – wenn man nur einmal

bedenkt, wie viele Büchnerpreisträger

Sie zu Lesungen hierher locken konnten.

Welche Rolle spielt das Büchnerhaus in

Ihrer kommunalen Kulturarbeit?

Gerald Kummer: Das Büchnerhaus

ist für mich nicht nur

kulturelles Zentrum unserer


jungen Stadt, sondern gewissermaßen

ein „Leuchtturm“, der

weit über unsere Grenzen hinausstrahlt.

Das Haus und die

vielfältigen Veranstaltungen

drum herum sind dazu geeignet,

ortsteilübergreifend Riedstädter

Identität zu stiften. Wir

sind alle stolz darauf, dass wir

das Geburtshaus erhalten konnten,

für uns und für zukünftige

Generationen.

Nun profitiert auch Ihre Gemeinde von

dem „Mythos“ Georg Büchner, dessen

kurzes Leben und schmales Werk immer

noch Anlass zu vielfältigen Interpretationen

liefert. Nehmen wir einmal an,

Georg Büchner lebte zur selben Zeit, in

der Sie Bürgermeister wären. Wie würden

Sie mit einem solchen Mitbürger

umgehen (müssen), der nicht nur wegen

Landfriedensbruchs gesucht wurde?

Gerald Kummer: Das ist eine

sehr schwierige Frage. Ich würde

mir zunächst einmal wünschen,

dass ich in der Lage wäre,

sein Genie zu erkennen. Dann

wünschte ich mir, genauso mutig

wie er, soziale Ungerechtigkeiten

und auch menschliche

Unzulänglichkeiten nicht nur

zu benennen, sondern auch

dagegen anzugehen. Wir leben

heute auf der Grundlage unseres

Grundgesetzes in einem

demokratischen Rechtstaat.

Legaler Widerstand gegen Unrecht

ist also nicht nur nicht verboten,

sondern ausdrücklich erwünscht.

Das unterscheidet uns

von den Zeiten der Autokratie

und der nachnapoleonischen,

RIEDSTADT

bei Bürgermeister Gerald Kummer

monarchischen Staatsformen.

Für das, was ihm im 19. Jahrhundert

vorgeworfen wurde,

würde er jedenfalls heute nicht

verfolgt werden können. Freie

Meinungsäußerung ist heute

verfassungsrechtlich geschützt.

Ich jedenfalls würde ihn in

seinem Bemühen um eine gerechtere

Welt unterstützen.

Was dürfen denn all die Kultur-, Literatur-

und Büchner-Freunde an Aktivitäten

im Büchnerhaus und drumherum

2009 erwarten.

Gerald Kummer: Neben vielen

kleineren Benefizvorträgen,

Lesungen, Konzerte und Ausstellungen

in der Kunstgalerie

sticht vielleicht die geplante

Lesung mit Josef Winkler, dem

Büchnerpreisträger 2008, (Termin

noch nicht bestätigt) heraus.

Autoren, die bisher mit

dem höchsten deutschen Literaturpreis

ausgezeichnet wurden,

stellt die Künstlerin Nanna

Max Vonessamieh in ihrer

Ausstellung ab 3. April 2009 vor.

Direkten Bezug zu Georg Büchner

hat die Lesung zum Tag der

Literatur am 10. Mai 2009 „175

Jahre Hessischer Landbote“

oder der Vortrag von Matthias

Gröbel über Mathilde Büchner,

die auch in Goddelau geboren

wurde, aber bislang als die

„große Unbekannte“ im Schatten

ihrer Geschwister steht (So.,

29. April 2009).

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt.

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

7


8 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

Nachgefragt (110)

Wir fordern professionelles

Stadtmarketing

Thomas Hartmann ist

nicht nur Chef des

Rüsselsheimer Unternehmens

Hartmann

Mode, sondern auch

Vizepräsident der Industrie-

und Handelskammer

Darmstadt.

Das Wir-Magazin hat

sich mit ihm vor Ort

unterhalten.

Herr Hartmann, Sie gehören dem Präsidium der Industrie-und

Handelskammer Darmstadt an. Welche

Aufgaben sind damit nach innen wie nach außen

verbunden?

Thomas Hartmann: Die Vollversammlung

ist das wichtigste Organ der Industrieund

Handelskammer, sie ist das „Parlament

der Unternehmer“. Sie bestimmt

die Richtlinien der IHK-Arbeit, legt die

wirtschaftspolitischen Positionen und die

Forderungen der IHK an die Politik fest,

entscheidet über das Budget der IHK sowie

über die Höhe der Beiträge und Gebühren.

Als Vizepräsident bin ich zugleich

Mitglied der Vollversammlung. Damit

habe ich es in der Hand, die Weichen der

regionalen Wirtschaft mitzustellen. Ich

kann direkt Einfluss nehmen auf Politik

und Verwaltung.

Ihr IHK-Kollege Dr. Römer ist Vorstands-Mitglied

des weltweit agierenden Chemie-Giganten Merck,

Sie sind Chef eines eher kleineren Bekleidungs-Unternehmens.

Wie hat man sich da einen Interessen-

resp. Erfahrungsaustausch auf Präsidiumsebene

vorzustellen?

Thomas Hartmann: Genau darum geht es

ja in der IHK: um einen vernünftigen Interessenausgleich

zwischen kleinen und

großen Unternehmen, oftmals auch branchenübergreifend

– zum Wohle der Wirtschaft.

Lassen Sie mich das am Beispiel

Opel Forum in Rüsselsheim verdeutlichen.

Opel – neben Merck ein weiteres Großunternehmen

in unserer Vollversammlung

– hat Bereiche seines Altwerkes verkauft.


Verschiedene Investoren werden dort in

den nächsten Monaten das sogenannte

Opel Forum – ein Einkaufs-und Erlebniscenter

rund um das Thema „Automobil“ –

bauen. Dieses Großprojekt wird die Innenstadt

Rüsselsheim maßgeblich verändern.

Die Adam Opel GmbH hat – völlig berechtigt

– ein wesentliches Interesse daran,

ihre Grundstücke zu verwerten und Marketing

in eigener Sache zu betreiben. Für

uns Händler in der Innenstadt stellt dieses

Forum indes eine echte Herausforderung

dar. Wir müssen jetzt alles daransetzen,

die Innenstadt zu beleben und Kunden

in die kleinen Läden in der Innenstadt zu

locken. In der Vollversammlung haben

wir uns mit dieser schwierigen Situation

befasst und beschlossen, die Entwicklung

rund um das Forum zu unterstützen.

Gleichzeitig fordern wir aber von der Stadt

Rüsselsheim, konkrete Maßnahmen wie

zum Beispiel die attraktivere Gestaltung

der Fußgängerzone und die Verbesserung

der innerstädtischen Verkehrsführung.

Nur so können dann auch die innerstädtischen

Einzelhändler vom Opel Forum

profitieren. Im Übrigen: Unser IHK-Bezirk

ist ein leistungs- und innovationsstarker

Industriestandort, der maßgeblich durch

kleinste, kleine und mittelgroße Unternehmen

charakterisiert wird. Diese Struktur

spiegelt sich selbstverständlich auch in der

Vollversammlung wider.

Sie sind zumindest aus Sicht des Kreises Groß-Gerau

der maßgebliche Ansprechpartner für Probleme der

IHK-Mitglieder. In welcher Weise können Sie denn

Lösungen anbieten?

Thomas Hartmann: Die IHK hat gerade aktuell

eine Landkreisporträt Groß-Gerau erstellt.

Darin werden die Themen Bevölkerung,

Standortfaktoren, Erwerbstätigkeit

GERAUER LAND

bei IHK-Vize Thomas Hartmann

und die großen Wirtschaftsabteilungen

analysiert und die Stärken und Schwächen

herausgearbeitet. Ziel war es, zusammen

mit den Unternehmern aus dem Landkreis

Forderungen bzw. Ansatzpunkte

einer regionalen Wirtschaftspolitik zu formulieren.

Wir wollen unseren Teil dazu

beitragen, die Rahmenbedingungen für

wirtschaftliches Handeln zu verbessern.

Eine Forderung beispielsweise zielt – und

damit sind wir wieder beim Einzelhandel

– auf die Innenstädte des Landkreises. Die

Menschen hier im Kreis haben viel Geld,

geben es aber leider nicht hier aus. Wir

fordern daher von der Kommunalpolitik

diesem Kaufkraftabfluss entgegenzuwirken.

Dazu gehört die Belebung der Innenstädte

und verbesserte Wohnqualität, die

Darstellung des vorhandenen Branchenmixes

sowie der Aufbau eines professionellen

Stadtmarketings. Bei all diesen

Punkten mischen wir uns aktiv ein. Oder

Beispiel „kommunale Steuern und Abwassergebühren“:

Wir fordern insbesondere

die Kommunen zur Senkung auf, die aufgrund

ihrer Randlage weniger von den

besonderen Standortvorteilen des Rhein-

Main-Gebietes profitieren. Wenn der Bürgermeister

X gegenüber Investoren nicht

mit Standortfaktoren wie Flughafennähe

oder Nähe zu Zulieferern punkten kann,

muss er Gebühren senken, um wettbewerbsfähig

zu sein. Er muss Ansiedlungen

für Unternehmen in zunehmendem Maße

attraktiv machen. Gerade die Gewerbesteuer,

die für uns Unternehmer im nächsten

Jahr ja eine noch viel wichtigere Rolle

spielen wird, ist ein Ansatzpunkt, um den

Standort interessant zu machen.

Die Industrie-und Handelskammer ist - der Name

signalisiert es bereits - eine Interessen-, eine Lobbyvereinigung,

die sich auch zu tagespolitischen

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

9


1010 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

Nachgefragt (110)

Entwicklungen zu Wort meldet (was Ihr

Hauptgeschäftsführer ja des Öfteren

tut). Inwieweit äußern Sie sich denn zu

politischen Themen auf kommunaler

bzw. auf Kreisebene?

Thomas Hartmann: Da sind Sie

falsch informiert. Schon der

Name signalisiert, dass wir gerade

keine Interesse- oder Lobbyvereinigung

sind. Die Kammern

sind als Körperschaften

des öffentlichen Rechts Teil des

Staates, denen alle Gewerbetreibenden

ihres Bezirks kraft Gesetzes

angehören. Und genau

darin unterscheiden wir uns

von Interessenvereinigungen,

wie beispielsweise Verbänden.

Interessenverbände bündeln

und verstärken gleichgerichtete

Interessen einzelner Branchen

und Wirtschaftszweige und

versuchen einseitige Interessen

ihrer Mitglieder durchzusetzen.

Da kann es schon mal passieren,

dass ein großes, beitragsstarkes

Unternehmen, die Interessen

dominiert. Die Kammern hingegen

haben den Auftrag, quer

durch die Branchen und Unternehmensgrößenmehrheitsfähige

Positionen zu erarbeiten

und leisten damit einen wichtigen

ausgewogenen Beitrag zur

politischen Willensbildung. Sie

bringen dadurch Sachverstand

aus der Wirtschaft in die Politik

und dienen auf diese Weise dem

Gemeinwohl. Dass dabei etwas

anderes als blanker Lobbyismus

herauskommt liegt in der Verfasstheit

der IHKs. Kammer in

diesem Sinne sind alle Gewerbetreibenden,

die durch die von

ihnen gewählten Organe Vollversammlung

und Präsidium

und durch die von diesen eingesetzte

Geschäftsführung handeln.

Zu Ihrer konkreten Frage:

viele unserer Diskussionen kreisen

um kommunale oder Kreispolitik.

In Rüsselsheim mischen

wir aktiv mit, das habe ich ja bereits

beschrieben. In Darmstadt

beispielsweise haben wir im

letzten Jahr den Haushalt der

Stadt unter die Lupe genommen.

Dort haben wir Vorschläge

unterbreitet, wie sich der

riesige Schuldenberg von mehr

als einer halben Milliarde Euro

abtragen lässt und sogar Mittel

für dringend benötigte Investitionen

aufgebracht werden

können. Hier wollen wir mitreden,

denn schließlich finanziert

die Wirtschaft den größten Teil

des kommunalen Haushalts. In

diesem Jahr übrigens haben wir

uns die Analyse des Haushalts

Rüsselsheim vorgenommen.

Oder Stichwort Flughafenausbau.

Wir haben hierzu – nach

kontroverser Diskussion in der

Vollversammlung – schließlich

ein klares und einstimmiges

Votum abgegeben: Wir befürworten

den geplanten Ausbau

des Frankfurter Flughafens mit

der neuen Landebahn Nord-

West und einem dritten Terminal.

Das Wachstum der gesamten

Region hängt vom Airport

ab. Wir brauchen den Ausbau,

wenn wir auch weiterhin wettbewerbsfähig

bleiben wollen.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt.


Jutta Roever ist

Geschäftsführerin

von ÜWG Solar in

Groß-Gerau;

Jutta.Roever@uewg.de

Bundesweit lag im Jahr

2007 der Anteil der erneuerbaren

Energien

am Gesamtstromverbrauch

bei 14,2 Prozent.

Davon stammen

nahezu 70 Prozent aus

Wind- und Wasserkraftwerken(„Erneuerbare

Energien in Zahlen“;

BMU, Juni 2008).

Während Wasserkraft

einen stabilen Wachstumsverlauf

seit Beginn

der 90er Jahre zeigt,

ist bei Wind und Photovoltaik

ein deutlich

sprunghafter Anstieg

mit Einführung des

Erneuerbare Energien

Gesetz (EEG) zu verzeichnen.

GERAUER LAND

Energie-Reserven (2)

Die Sonne als

Strompartner nutzen

Über das EEG wird jeder

Stromverbraucher in die

Förderung des Einsatzes

regenerativer Energiequellen

einbezogen. Der Netzbetreiber

ist verpflichtet, einem Anlagenbetreiber

für eingespeisten

Strom aus Wind, Wasser, Biomasse

oder Sonne eine gesetzlich

festgelegte Vergütung zu

zahlen. Er berechnet diese weiter

an den ihm vorgelagerten

Netzbetreiber. Letztlich werden

die Kosten auf den Endverbrau-

cher umgelegt.

Jeder Konsumentfinanziert

die erneuerbaren

Energien also über seine

Stromkosten. Es kann aber

auch jeder von Investitionen

in regenerative Energieerzeugungsanlagen

profitieren. So

bieten Unternehmen zum Beispiel

Beteiligungen an großen

Windparks, Photovoltaik- oder

Biogasanlagen an. Oder private

Hausbesitzer bauen sich ihre

eigene Photovoltaikanlage aufs

Dach und werden so selbst Stromerzeuger.

Das Bundesministerium

für Umwelt, Naturschutz und

Reaktorsicherheit (BMU) informiert

in einer Broschüre

über die verschiedenen Fördermöglichkeiten

im Bereich

der erneuerbaren Energien. Im

August 2007 hat das Bundeska-

So werden Sie selbst

Stromerzeuger

binett in Meseberg drei Gesetze

beschlossen, die zum 1. Januar

2009 in Kraft treten. Es sind

dies: Novelle Erneuerbare-Energien-Gesetz

(EEG), Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

(KWKG),

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

(EEWärmeG). Diese Gesetze

haben zum Ziel, den Anteil

der erneuerbaren Energien

bei der Stromproduktion auf

mindestens 30 Prozent und bei

der Wärmebereitstellung auf

14 Prozent bis 2020 zu steigern.

Das EEWärmeG

befördert dies

u.a. durch die

Verpflichtung

von Eigentümern neuer Gebäude

auf eine anteilige Deckung

des Energiebedarfs aus erneuerbaren

Quellen. Dazu können

Geothermie, Solarthermie, Umweltwärme

oder auch Biomasse

eingesetzt werden.

Wie sich der Markt verändern

und die Hersteller an die

neuen Gesetzesvorgaben anpassen

werden, bleibt abzuwarten,

denn südlicher gelegene Länder

wie z.B. Italien bieten auch jetzt

schon Möglichkeiten, Photovoltaikanlagen

ohne gesetzlich

garantierte Vergütung profitabel

zu betreiben. Wer über ein

geeignetes Dach verfügt, sollte

sich über die Möglichkeiten der

Installation einer Photovoltaikanlage

informieren.

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

11


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und Sanitär

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1212 Das Wir-Magazin

Rechtstipp (9)

Wo Bewerber auch mal

lügen dürfen

In einem Vorstellungsgespräch werden

dem Bewerber zahlreiche Fragen gestellt,

da der Arbeitgeber ein Interesse

daran hat zu erkunden, ob der Bewerber

den Anforderungen der zu besetzenden

Stelle entspricht. In rechtlicher Hinsicht ist

das Fragerecht des Arbeitgebers aufgrund

des Persönlichkeitsrechts des Bewerbers

eingeschränkt. Grundsätzlich wird dem

Arbeitgeber dann ein Recht zur Beantwortung

seiner Frage eingeräumt, wenn er ein

berechtigtes, billigenswertes und schutzwürdiges

Interesse an der Beantwortung

der Frage hat. Eine Frage des Arbeitgebers

ist dann zulässig, wenn diese im unmittelbaren

Zusammenhang zum Arbeitsverhältnis

steht. Betrifft die Frage die Privat-

oder die Intimsphäre eines Bewerbers und

steht diese in keinem Zusammenhang mit

dem einzugehenden Arbeitsverhältnis, so

ist diese Frage unzulässig.

Stellt der Arbeitgeber dem Bewerber

eine unzulässige Frage, so muss dieser diese

Frage nicht beantworten. Verweigert der

Bewerber in einem Vorstellungsgespräch

die Beantwortung einer unzulässigen Frage,

so wird sich der Arbeitgeber sein Teil

denken und gegebenenfalls aufgrund der

Nichtbeantwortung der Frage negative

Schlüsse ziehen. Um eine solche Situation

zu vermeiden, wird dem Bewerber

das „Recht zur Lüge“ zugebilligt, d.h. der

Bewerber darf auf unzulässige Fragen des

Arbeitgebers wahrheitswidrig antworten,

ohne dass dem Arbeitgeber Gestaltungsrechte

wie eine Kündigung oder Anfech-

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tung zustehen.

Beantwortet

der Bewerber

hingegen eine

zulässige Frage

nicht wahrheitsgemäß,

so

Dennis Contino

ist Rechtsanwalt in

Groß-Gerau;

Tel.: 06152-9555755

ist der Arbeitgeber zur Anfechtung und

evtl. Kündigung aus wichtigem Grund berechtigt.

An Hand einiger wenigen Beispiele

soll im folgendem aufgezeigt werden, welche

Fragen in einem Vorstellungsgespräch

zulässig sind und welche nicht. Fragen

bezüglich beruflicher Fähigkeiten und

Kenntnissen sind grundsätzlich zulässig.

Hierzu gehören beispielsweise Fragen

zum beruflichen Werdegang. Zulässig sind

zudem Fragen bezogen auf die berufliche

Verfügbarkeit und die Versetzungsbereitschaft

des Bewerbers. Die Frage nach einer

Nebentätigkeit des Bewerbers ist ebenfalls

zulässig, wenn die Nebentätigkeit Einfluss

auf die einzugehenden arbeitsvertraglichen

Pflichten haben kann. Unzulässig

ist die Frage einer Gewerkschaftszugehörigkeit

des Bewerbers. Ausnahmsweise

wäre diese Frage zulässig, wenn Stellen in

einem Arbeitgeberverband oder einer Gewerkschaft

zu besetzen sind, also in sog.

„Tendenzbetrieben“. Das gleiche gilt für

Fragen in Hinblick auf die Religionszugehörigkeit.

Grundsätzlich sind Fragen nach

der Religionszugehörigkeit unzulässig, es

sei denn, es handelt sich beim Arbeitgeber

um einen konfessionsgebundenen Träger.

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Energie der Sonne und profitieren Sie

noch dieses Jahr von der

erhöhten Einspeisevergütung.

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Kein Anspruch

auf richtigen Druck?

Auf den korrekten Abdruck einer Werbeanzeige

besteht offenbar kein Anrecht. Ein Riedstädter

Verlag hatte einen Kunden auf die vollständige

Zahlung von Rechnungen für eine

mangelhaft abgedruckte Anzeige verklagt und

nun den Prozeß in zweiter Instanz gewonnen.

Die Annonce war in mehreren regionalen

Zeitungen fehlerfrei veröffentlicht worden.

Einzig in der Publikation des Klägers kam es

zu einem Fehldruck, der von einer Abbildung

nur einen Bruchteil zeigt. Die Klage wurde

dem zufolge in erster Instanz vom zuständigen

Amtsgericht abgewiesen.

Im Berufungsverfahren des Verlags wollte das

Landgericht Darmstadt jedoch in der falsch

gedruckten Anzeige keinen Mangel erkennen.

Obwohl der gedruckte Bildausschnitt nur etwa

25% des Originals zeigt und ein Gutachten

einräumt, daß der entstandene Fehler durch

die fehlerhafte Datenverarbeitung des Klägers

selbst verursacht ist, stellte das Gericht fest,

dass (Zitat:) „die veröffentlichte Anzeige zeigt,

dass hier nur von einem geringen Abweichen

der erbrachten von der vertraglich geschuldeten

Leistung die Rede sein kann, so dass

hier nicht von dem Vorliegen einer Nicht- oder

Schlechtleistung auszugehen ist. Denn auch

auf der fehlerhaften Abbildung“ sei „jedenfalls

ein Teilausschnitt (des Bildes) zu erkennen.“

Ob es demnach die zuständigen Richterinnen

des Darmstädter Landgerichtes für ausreichend

halten, wenn z.B. bei einer Kfz.-Inspektion

nur eine von vier Radmuttern ordentlich

festgeschraubt wird, wissen wir nicht.

Für Ihre Werbeanzeigen im WIR-Magazin

erhalten Sie von uns jedenfalls auch künftig

die volle Leistung, zu 100%, ohne wenn und

aber. Versprochen!

Michael Schleidt (für Anzeigen

und Layout zuständiger Herausgeber

des WIR-Magazins)

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1414 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

aus der Diakonie (8)

Zwei Tonnen

Lebensmittel für die Tafel

Bernd Schmitt und Ernst Loy

arbeiten mit bei der

Groß-Gerauer Tafel;

s.welz@diakonie-kreisGG.de

Unser tägliches Brot gib

uns heute“ – dieser Tafelgrundsatz

kann nur mit

Hilfe von Sponsoren/Spendern

langfristig umgesetzt werden.

Der Erfolg eines Tafelladens,

also auch der Tafel Groß-Gerau,

hängt unmittelbar von den

Sponsoren ab, die uns natürlich

nicht nur Brot, sondern alle Arten

von Lebensmitteln bereitstellen.

Für die Kontaktaufnahme

und die Kontaktpflege zu

Spenderfirmen war in der Aufbauphase

der Tafel Groß-Gerau

Klaus Strube zuständig. Durch

sein umzugsbedingtes Ausscheiden

hat nun Ernst Loy

diese Aufgabe übernommen. Er

ist ständig auf der Suche nach

neuen Lebensmittelquellen. Die

mittlerweile ca. 40 großen und

kleineren Lebensmittelbetriebe,

Landwirte, Speditionen und Er-

zeuger werden von Zeit zu Zeit

persönlich aufgesucht und so

der Kontakt intensiviert. Beide

Parteien können dabei individuelle

Wünsche realisieren, wie

Abstimmung der Abholtermine,

Warensortiment, Warenmenge,

Qualität usw.

Für die Kontaktaufnahme

neuer Sponsoren stehen diverse

Möglichkeiten zur Verfügung:

e-Mail an tafel.gg@web.de oder

Tel. 06152-176766. Für die Abholung

der gespendeten Waren

ist unser Fahrdienst zuständig.

Unter der Leitung von

Bernd Schmitt und seinen

acht bis zehn ehrenamtlichen

Fahrern und Begleitern werden

hauptsächlich mittwochs und

donnerstags ca. 1,5 bis zwei

Tonnen Lebensmittel von den

etwa 30 Sponsoren abgeholt.

Dazu werden zum Teil private

PKWs und unser großes

Kühlfahrzeug benutzt. Mit dem

Kühlfahrzeug wird die wichtige

Kühlkette für Molkereiprodukte,

Wurstwaren und sonstige zu

kühlende Lebensmittel aufrecht

erhalten. Das Kühlfahrzeug

wurde uns vor fast einem Jahr

übergeben und zu 50 Prozent

von der Fa. Daimler gesponsert.

Die verbleibende Restsumme

wurde zu zwei Dritteln von

Spendern und Sponsoren finanziert,

der verbleibende Teil

von der Diakonie.


in der Kirche (50)

Wo Pfarrer zu den

Lesern kommen

W. Christian Schmitt hat mich darauf aufmerksam

gemacht, dass in der aktuellen Ausgabe

die 50. Pfarrer- bzw. Kirchenkolumne

erscheint. Vor etwa viereinhalb Jahren hat er

mir angeboten, für jede Ausgabe einen Artikel

aus kirchlicher Sicht zu liefern.

Ich habe dieses Angebot, gerne

angenommen. Nach gewissen

atmosphärischen Störungen,

die wir durch das Rauchen einer

symbolischen „Friedenspfeife“

ausräumen konnten, ist diese

Kolumne zu einer guten Tradition

geworden.

Pfarrerinnen und Pfarrer,

die in Gemeinden oder auf

Ebene des Dekanats arbeiten,

und Mitarbeitende aus Kirchenmusik,

Jugendarbeit und

Öffentlichkeitsarbeit haben

ihre Themen vorgestellt und

fanden interessierte Leserinnen

und Leser. Ich selbst wurde verschiedentlich

auch außerhalb

Wallerstädtens auf Texte angesprochen.

Man darf vermuten,

dass bei einer Auflage von

21.000 Exemplaren die Zahl der

potentiellen Leserinnen und

Leser deutlich höher ist als die

Summe aller Gottesdienstbesucher

im Erscheinungszeitraum.

Deshalb freue ich mich über

interessante, informative und

zum Nachdenken anregende

Kolumnen aus der Feder meiner

Kolleginnen und Kollegen im

Bereich der Kirche! Die Kirche

darf sich nämlich nicht hinter

GERAUER LAND

Tankred Bühler ist

Dekan und Pfarrer in

der Stadtkirchengemeinde

Groß-Gerau;

trankred-buehler@web.de

Kirchentüren und Klostermauern

verstecken, sondern sie

muss auf den offenen „Markt“.

Sie muss dorthin, wo die Menschen

sind, die sie erreichen

will. Wir haben etwas anzubieten,

von dessen unerreichter

Qualität wir überzeugt sind,

und ich habe den Eindruck,

dass bei zahlreichen Menschen

das Interesse an der eigenen

Geschichte, Kultur und Religion

wieder zunimmt – gerade

weil wir ja weltweit auch mit

den inhumanen, intoleranten

und zerstörerischen Kräften

von Religionen – auch unserer

eigenen! – konfrontiert werden.

Der Apostel Paulus ist in

Athen auf den Marktplatz gegangen

und hat dort mit den

klügsten Vertretern anderer

Religionen und stolzen Philosophen

gestritten und für seine

Sache geworben. Wir sollten

mutig und selbstbewusst genug

sein, es ihm heute nachzumachen.

Das Wir-Magazin ist so

etwas Ähnliches wie ein Marktplatz,

nur dass es im Zweifel

mehr Leserinnen und Leser hat

als auf einen normalen Marktplatz

passen.

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

15


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und der Seelendoktor (1)

Schatz, der

Wasserhahn tropft

Dr. Gerd Heyde ist

Diplom-Psychologe

mit Wohnsitz in

Wallerstädten;

Gerd.Heyde@gmx.net

Stellen Sie sich vor, ein Ehepaar macht

einen gemütlichen Fernsehabend.

Plötzlich sagt sie: „Schatz, der Wasserhahn

tropft.“ Darauf er: „Dreh ihn

doch selbst zu!“ Und schon ist der Streit in

vollem Gange.

Menschen können nicht klar kommunizieren.

Was auch immer sie sagen,

ob es beim Gegenüber so ankommt, wie

es gemeint war, ist oft reine Glückssache.

Nach einem einfachen, aber bedeutenden

Modell der menschlichen Kommunikation

hat alles, was wir jemand anderem mitteilen,

vier Aspekte: Sachinhalt (worüber informiere

ich), Selbstoffenbarung (was sage

ich über mich), Beziehung (was halte ich

von dir) und Appell (was möchte ich von

dir). (Für interessierte Leser: Vier-Seiten-

Modell der Kommunikation, Schulz von

Thun, 1981). Was bedeutet das im Einzelnen,

welchen Nutzen birgt diese Erkenntnis?

Nehmen wir das Beispiel vom Anfang

vor dem Fernseher, sie zu ihm: „Schatz,

der Wasserhahn tropft.“

Die reine Sachaussage ist vollkommen

klar: Der Wasserhahn tropft. Die Selbstoffenbarung

der Ehefrau könnte sein:

„Mich stört das Geräusch beim Fernsehen!“

Nun wird es langsam kritisch. Auf

der Beziehungsseite kann es bedeuten:

„Du (sie meint ihren Mann) bist dafür zuständig,

dass das Getropfe aufhört!“ Und

der Appell könnte lauten: „Steh auf und


dreh den Wasserhahn zu!“ Eine einfache

Sachaussage ist plötzlich zu einer Definition

der Beziehung, zu einer Aufforderung

geworden.

Aber was passiert beim Empfänger

der Nachricht? Er kann sie sozusagen mit

‚vier Ohren’ hören. Je nach dem, welchen

der vier Aspekte er besonders ‚laut und

deutlich’ wahrnimmt, wird seine Reaktion

höchst unterschiedlich ausfallen. Die

einfache Sachaussage „Der Wasserhahn

tropft“ wird den Ehemann sicherlich zu

keiner Reaktion bewegen. Sie ist lediglich

die objektive Beschreibung von etwas,

Und schon ist der Streit

in vollem Gange.

was im Moment ist (Männer neigen übrigens

dazu, mit dem ‚Sach-Ohr’ zu hören).

Aus lauter Fürsorge könnte ihn die Selbstoffenbarung

seiner Frau „Mich stört das

Geräusch beim Fernsehen!“ dazu veranlassen,

aufzustehen und den Wasserhahn

zuzudrehen.

Falls er aber aus der Aussage seiner

Frau heraushört „Du bist dafür zuständig,

dass das Getropfe aufhört!“, könnte sich

Ärger anbahnen, zumal wenn er den Appell

wahrnimmt „Steh auf und dreh den

Wasserhahn zu!“ und ihr antwortet: „Dreh

ihn doch selbst zu!“

Klare Worte – eindeutig zweideutig.

Also, immer die ‚inneren und äußeren Ohren’

aufhalten. Es lohnt sich!

GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

17


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Ausgehtipps

Frauenpower in

der Volksbank

Wir laden Sie herzlich ein,

am 3. Dezember einen

literarischen Abend in

unserer Bank zu erleben. Zwei

Autorinnen werden uns mit

ihren Texten unterhalten, anregen

und uns in der geschäftigen

Vorweihnachtszeit einen

kurzen Moment des Innehaltens

bieten. Silke Scheuermann

wird aus ihrem Roman „Die

Stunde zwischen Hund und

Wolf“ lesen, mit dem sie sich

in die vordere

Reihe der jungen

Autoren geschrieben

hat.

Lakonisch und

kühl schildert

sie die anrührende

Beziehung zweier ungleicher

Schwestern, die sich nach

tiefer Entfremdung als Erwachsene

wieder annähern. Wie in

ihren Gedichten ist auch hier

die Liebe das eigentliche Thema:

Die Liebe der Schwestern

zueinander, die paradoxerweise

wachsen kann, obwohl sie

denselben Mann lieben. Silke

Scheuermann, 1973 geboren,

lebt in Frankfurt am Main. Sie

studierte Theater- und Literaturwissenschaft

in Frankfurt,

Leipzig und Paris. Im Laufe ihrer

schriftstellerischen Karriere

erhielt sie mehrere Stipendien

und Literaturpreise, darunter

den Leonce-und-Lena-Preis, den

Hermann-

Hesse-Förderpreis

und das

Casa-Baldi-

Stipendium

der Villa

Massimo.

Nach den Lesungen

bietet sich die

Gelegenheit zu einem

Gedankenaustausch

Eckhard Dämon

ist Mitglied des

Vorstands der Groß-

Gerauer Volksbank;

kommunikation@

voba-gg.de

Daneben wird als Autorin aus

dem Gerauer Land die Treburerin

Anette Welp ihre Prosa- und

Lyriktexte zum Besten geben.

Anette Welp, 1963 geboren, hat

Germanistik,

Bibliothekswissenschaften

und Pädagogik

studiert

und arbeitet als

Gleichstellungsbeauftragte

im Rathaus Trebur.

Bislang hat sie drei Bücher veröffentlicht,

in denen es um das

Miteinander oder auch Nicht-

Miteinander von Männern und

Frauen geht.

Die Veranstaltung beginnt

um 19.00 Uhr im Öffentlichkeitsraum

der Groß-Gerauer

Volksbank (Eingang Schulstraße).

Der Eintritt ist frei. Nach

den Lesungen bietet sich die

Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch

bei Wein und Musik.

Für eine Platzreservierung

melden Sie sich bitte telefonisch

unter 06152-714403 oder per e-

Mail: kommunikation@vobagg.de.

Wir freuen uns auf Sie.


Weihnachtskonzert

in der Kreisstadt

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe„Groß-Gerauer

Akzente“ findet am

Donnerstag, 11. Dezember, um

20.00 Uhr, das schon traditionelle

Weihnachtskonzert mit

der Philharmonie Merck in der

Jahnhalle Groß-Gerau statt. Etliche

international renommierte

Instrumentalisten wie etwa der

Pianist Lars Vogt oder der Cellist

Michael Sanderling hatten

bereits zu Beginn ihrer Karriere

mit der Philharmonie Merck in

Darmstadt konzertiert, ein Er-

Besinnliches

zum 1. Advent

Vom 28. bis 30. November

findet im „Historischen

Rathaus“ in Groß-Gerau

der Künstler-, Kreativ- und

Adventsmarkt statt. Die Öffnungszeiten:

Freitag, 28. 11. von

15.00 bis 19.00 Uhr, Samstag,

29. 11. von 10.00 bis 18.00 Uhr

und Sonntag, 30. 11. von 10.00

bis 19.00 Uhr. Ausrichter sind

der Künstlerkreis Groß-Gerau

und der Europäische Freundeskreis

Groß-Gerau. Unter dem

Motto „Weihnachten wie zu

Großmutters Zeiten“ erstrahlt

bereits zum 9. Male das „Historische

Rathaus“ im festlichen

GROSS-GERAU

Stephan Friedl

ist Mitarbeiter im Amt

für Kultur und Vereinsförderung

der Kreisstadt

Groß-Gerau;

Tel.: 06152-716277

gebnis der intensiven Kooperation

mit dem Deutschen Musikrat.

Am Veranstaltungsabend

werden Werke aufgeführt von

Johann Sebastian Bach (Suite

Nr. 1 G-Dur), Georg Anton Benda

(Cembalokonzert), Johann

Gottlieb Graun (Ouvertüre und

Allegro d-Moll) und Joseph

Haydn (Sinfonie Nr. 3 G-Dur).

Eintrittskarten sind erhältlich

am Informationsschalter des

Stadthauses Groß-Gerau sowie

in den Stadtbüros Dornheim

und Wallerstädten.

Helmut Möller ist

Vorsitzender des EuropäischenFreundeskreises

Groß-Gerau;

helmuthmoeller@aol.com

Glanz. Das Angebot der Aussteller

ist sehr breit gefächert,

dazu gehören: Holz- und Porzellanpuppen,

Puppenkleider,

Teddybären, Blumengestecke,

Stuhlgeflechte, Klöppelarbeiten,

Grußkarten, Schmuck,

Töpferarbeiten, Holzwaren aus

dem Alpenraum als Christbaumschmuck

sowie Weihnachtskrippen.

Mitglieder der

Landfrauen Groß-Gerau bieten

selbstgemachte Köstlichkeiten,

hergestellt nach alten Rezepten

und Adventsgebinde an. Im I.

Stock befindet sich das Advents-

Cafe der Bäckerei Radke.

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2020 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

Kultur aus der Kreisstadt

Von Berlin nach

Dornheim und zurück

Dr. Dittmar Werner

ist Lehrer an der

kreisstädtischen

Prälat-Diehl-Schule

und selbst Lyriker;

dittmarwerner

@aol.com.

Jörg Lindemann, Vorstandsmitglied der

Groß-Gerauer Volksbank, eröffnete den

dritten Abend der „Dichterlesungen in

der Kreisstadt“ auch diesmal mit der Begrüßung

prominenter Autoren: Volker Braun

und Herbert Friedmann, die beide aus Berlin

angereist waren. „Dichterlesungen in

der Kreisstadt“ ist eine Veranstaltungsreihe

der Volksbank, die gemeinsam mit dem

Wir-Magazin unter der Schirmherrschaft

des Kreisstadtbürgermeisters Stefan Sauer

viermal im Jahr stattfindet, Die Moderation

des Abends übernahm W. Christian

Schmitt, Herausgeber des Wir-Magazins

und Initiator der Reihe. Es liegt in der Absicht

dieser literarischen Abende, bundesweit

geschätzte Schriftsteller gemeinsam

mit regional bekannten Autoren vor ein interessiertes

Publikum treten zu lassen und

damit das kulturelle Leben Groß-Geraus

zu bereichern.


„Berliner Sommer“ nennt der aus

Dornheim stammende Herbert Friedmann

seinen Lyrikband, aus dem er Widmungsgedichte

für Tochter Amelie las. In der

Erzählung „Toter Wedding“ stellte Friedmann

die Hauptfigur Strömberg vor, die

im brodelnden Leben des gegenwärtigen

Berlin nach Selbstvergewisserung sucht.

Volker Braun, Büchner-Preisträger des

Jahres 2000, las aus seinem Roman „Machwerk“.

In achtundvierzig Schwänken begleitet

er hier den tragischen Helden Flick

von Lauchhammer auf ironisch-humorvolle

Weise durch die ‚verschwundenen

Orte’ der Niederlausitz in der Nachwende-

Zeit. Herbert Friedmann und Volker Braun

beschreiben unterschiedliche Seelenlandschaften,

aber beide treten dafür ein, das

Unglück aus liebevoller Sympathie für ihre

Randfiguren und Benachteiligten aus der

Welt zu schaffen. Das Publikum dankte

den Autoren mit anhaltendem Applaus.

Wer diesen Abend versäumt haben

sollte, hat eine weitere Gelegenheit, Autoren

zum Anfassen zu erleben - am Mittwoch,

3. Dezember, um 19.00 Uhr, sind in

der Groß-Gerauer Volksbank zu Gast: Silke

Scheuermann (Frankfurt) und Anette

Welp (Trebur), die den Wir-Magazin-

Lesern auch als Verfasserin der Kolumne

„Aus Frauensicht“ bekannt ist.

(Abb. links) Literatur live mit Buchhändlerin

Meta Calliebe, Autor Volker Braun,

Organisatorin Anna-Maria Feuerstein,

Moderator W. Christian Schmitt,

Autor Herbert Friedmann und Volkbank-

Vorstandsmitglied Jörg Lindemann.

GERAUER LAND

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Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

21


2 22 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

aus der Geschichtswerkstatt (43)

Als Schloss Dornberg

niederbrannte

Knapp 25 Jahre nach Ende

des grauenvollen Dreißigjährigen

Krieges wurde

unsere Region innerhalb von

zwei Jahrzehnten wiederum

mehrmals von Gewalt und Zerstörungen

heimgesucht. Auslöser

war die aggressive Außenpolitik

des französischen Königs

Ludwig XIV., der zunächst

im sog. „Holländischen Krieg“

ab 1672 die Niederlande dem

französischen Staatsgebiet einverleiben

wollte. Die dadurch

ausgelösten militärischen Operationen

trafen auch das Gerauer

Land, das beim Durchzug

von deutschen Truppen Plünderungen

erleiden musste. Der

nächste Feldzug der Franzosen,

der von 1688 bis 1692 andauernde

Pfälzische Erbfolgekrieg,

geschah unter dem Vorwand

der Sicherung von Erbansprüchen

der Schwägerin des Königs,

der Herzogin Elisabeth

Charlotte (bekannt als „Lieselotte

von der Pfalz“).

Seit Oktober 1688 stand

auch das Gerauer Land unter

französischer Besatzung, die

zunächst die Festung Rüsselsheim

und anschließend das

Schloss Dornberg einnahmen.

Von diesen beiden Stützpunkten

aus plünderten sie die

Umgebung aus, zwangen die

Bauern zu Hilfsdiensten und

nahmen Entführungen vor. Die

Peter Schneider ist Leiter der

Groß-Gerauer Geschichtswerkstatt,

Verein für Geschichte,

Heimat- und Volkskunde

e.V.;

Tel.: 0175-5225163

Geiseln ließ man gegen Lösegeldzahlungen

später wieder

frei oder sie wurden im ungünstigsten

Fall zwangsweise in die

französische Armee gesteckt.

Da die Residenzstadt Darmstadt

nicht mehr sicher war, floh

der Landgraf in seine oberhessische

Festung Gießen. Durch

die Ankunft von Truppenteilen

der Reichsarmee mussten sich

die Eindringlinge jedoch im

Jahre 1689 wieder zurückziehen.

Am 14. Februar 1689 verließen

die Franzosen sehr rasch

die von ihnen zuvor in Brand

gesteckte Dornberger Schlossanlage.

Die Bevölkerung des

Dorfes Dornberg hatte keine

Chance, weder die brennenden

Gebäude zu löschen, noch das

in einer großen Menge eingelagerte

Getreide zu bergen.

Vor dem Abzug plagte den

verantwortlichen Offizier namens

Monteuil ein schlechtes

Gewissen, denn er versuchte

die Untaten in einem an den

Dornberger Amtmann Dillenius

gerichteten Brief mit Befehlsnotstand

zu rechtfertigen. Vor


dem Hintergrund der massiven

Übergriffe, Plünderungen und

Brandschatzungen bezeichnete

dieser den Abmarsch sehr zurückhaltend,

dass „es nicht fein

sei, wie der böse Geist mit üblen

Nachklang und Gestank von

hier zu scheiden“.

Die Gesamtschäden beliefen

sich allein im Verwaltungsbereich

(in etwa den heutigen

Südkreis ohne Gernsheim umfassend)

des Dornberger Amtmannes

auf über 58.000 Gulden.

Im Bezirk des Amtes Rüsselsheim

gab es ähnlich hohe

Schäden. Allein den Verlust der

ebenfalls zerstörten Rüssels-

Klein-Gerau und die

Fürstliche Deichkasse

Georg I. (1567 – 1596) war

sehr an der Verbesserung

der landwirtschaftlichen

Erträge interessiert. Er hatte

erkannt, dass im Bereich

des alten Neckar-Betts der zu

hohe Grundwasserstand der

Landwirtschaft alljährlich

großen Schaden zufügte, und

so entschloss er sich, 1582 den

sogenannten Landgraben anzulegen.

Das Gelände sollte so

stärker entwässert und somit

fruchtbarer werden.

Dieses neue Gewässer musste,

wie alle anderen in unserer

Gegend auch, gepflegt werden,

damit der Wasserabfluss auch

ungehindert stattfinden konnte.

So hatten alle Gemeinden im

GERAUER LAND

heimer Festung bezifferte man

über 37.000 Gulden. Die festgestellten

Gesamtschäden in der

alten Obergrafschaft addierten

sich auf über 300.000 Gulden.

Ein Wiederaufbau der

erstmals im 12. Jahrhundert

erwähnten und seitdem mehrmals

erweiterten Anlage des

Dornberger Schlosses machte

für die Landgrafen offensichtlich

keinen Sinn. Lediglich ein

neues Amtshaus entstand im

Jahre 1730. Steine aus den Ruinen

nutzte man 1722 für den

Bau der Mauer der gegenüber

dem Schlossgelände gelegenen

Fasanerie.

Dr. Heinrich Klingler ist Studiendirektor

i.R. und Heimatkundler

aus Klein-Gerau;

Tel.: 06152-4439.

Gerauer Land Teil an der Unterhaltung

dieses Gewässers. Am

7. September 1798, als mal wieder

die Klein-Gerauer mit der

Pflege des Landgrabens an der

Reihe waren, erschienen diese

aber „nicht mit hinlänglicher

Mannschaft bei der Landgrabenfegung“.

Daher wurde die

Gemeinde zu einer Strafe von

neun Gulden verdonnert, zu

zahlen an die Fürstliche Deichkasse.

Die im Klein-Gerauer Archiv

vorliegende Quittung von

1799 ist der Beleg dafür.

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Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

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23


aus der VHS (28)

Hilfe beim

Grammatik-Knacken

Die Jugend ist ziemlich jung

und sehr verschieden“

– der Satz aus der „Shell-

Jugendstudie“ könnte auch als

Motto für die Junge VHS der

Kreisvolkshochschule Groß-

Gerau stehen. Wer im aktuellen

Programm blättert, findet ein

Kurs-Angebot, das viele Interessen

abdeckt. Schließlich

will man sich auch dem jungen

Publikum als verlässlicher und

ideenreicher Bildungspartner

präsentieren.

Die Palette ist so breit, wie

die Erfahrungswelt der jungen

Menschen: Kunst, Kreativität,

Kultur, aber auch Sport, Spiel,

Natur und Bildung gehören zu

den Bereichen, für die es Kurse

gibt. Aus insgesamt 36 Angeboten

können die Kinder und

Jugendlichen wählen. Wer sein

Wissen am PC erweitern oder

Problemfälle der englischen

Grammatik knacken will, wer

im Naturschutzgebiet Kühkopf

Tierspuren enträtseln oder beim

Bogenbauen mitmachen will,

ist hier an der richtigen Adresse.

Klassische Bildungsaufgaben

wie Hausaufgabenbetreuung

oder EDV und Schulungen am

Computer runden das Spektrum

ab.

Die

Tippkurse

beispielsweise,

die

für Grundschulkinder

Heinrich Krobbach

ist Kreisvolkshochschulleiter;

heinrich@

krobbach.de

und für Jugendliche angeboten

werden, kommen seit der

Premiere vor etwa zwei Jahren

sehr gut an. Dabei schulen die

Kursleiter auf spielerische Art

und mit bildhaften Geschichten

die Fähigkeit, die Tastatur am

PC zu bedienen.

Während früher die Sprachförderung

bei den Kursen für

junge Leute im Vordergrund

stand, nimmt heute EDV einen

breiten Raum ein. Zum

ersten Mal hat die VHS im vergangenen

Semester Jugendliche

ab 13 in Powerpoint fit gemacht

– nach den guten Erfahrungen

ist der Kurs wieder im Angebot.

Das Interesse verwundert nicht:

Schließlich müssen Schüler immer

häufiger im Unterricht ihre

Referate mit professionellen

Methoden präsentieren.

Das Konzept Junge VHS,

mit dem die Kreisvolkshochschule

Groß-Gerau 2002 eine

alte Tradition wieder aufgegriffen

hat, ist zu einem Markenzeichen

geworden.


aus der Apotheke (8)

Bevor der

Grippevirus grassiert

Jedes Jahr die gleichen Meldungen:

Von Dezember bis

Februar sind Berichte über

Grippe-Todesfälle in den Medien

allgegenwärtig. Alle wollen

sich noch schnell impfen lassen

und die Impfstoffe werden

knapp. Den sichersten Schutz

vor der jährlichen Grippewelle

bietet eine rechtzeitige Impfung

mit der jährlich aktualisierten

Grippespritze. Die Monate Oktober

und November sind der

ideale Zeitpunkt für eine rechtzeitige

Grippeimpfung vor der

Grippezeit. Der Impfschutz

ist nach zwei bis drei Wochen

maximal aufgebaut und die

Wirkung reicht sicher bis in

die Grippesaison hinein. Akute

Erkältungen, Husten oder

Schnupfen schließen manchmal

von der Schutzimpfung aus.

Wichtig zu wissen ist der

Unterschied zwischen einer

Grippe und einem grippalen

Infekt. Beide werden durch

Viren ausgelöst, doch die

Grippeinfektion verläuft deutlich

schwerer als ein banaler

grippaler Infekt. Treten Fieber,

Kopf- und Gliederschmerzen

und Schwäche schnell und ungewöhnlich

stark auf, hat man

mit hoher Wahrscheinlichkeit

einen Grippevirus erwischt.

Die Gefährlichkeit

beruht auf der

Wandlungsfähigkeit.

Das

Virus ändert

seine Oberfläche

jährlich

aufs Neue.

Fritz Klink ist

Inhaber der Groß-

Gerauer AVIE

Bären Apotheken

Am Markt und im

Helvetia Parc;

gg-baeren@

avie-apotheke.de.

Unser Immunsystem muss sich

jährlich intensiv mit einem

neuen Gegner befassen. Unser

Abwehrsystem ist stark belastet

und daher anfällig gegen

weitere Krankheitserreger. Eine

Lungenentzündung kann daher

lebensbedrohlich werden.

Wer ist am stärksten durch

Grippeviren gefährdet? Alle Personen

über 60 Jahren (Immunsystem

verliert an Leistungsfähigkeit);

chronisch Grunderkrankte

wie Herz-Kreislauf-Kranke,

chronische Lungenkrankheiten

wie Asthma oder Bronchitis,

Nierenleiden, Stoffwechselerkrankungen

wie Diabetes;

Menschen mit geschwächtem

Immunsystem (bei bestimmten

Krebsleiden, nach Transplantation).

Die Impfempfehlung

erstreckt sich auch auf diejenigen,

die mit vielen Menschen

in Kontakt kommen, und damit

eine erhöhte Ansteckungsgefahr

haben.


Kurz und bündig

Von Vereinen, Parteitagen

und dem Nikolaus

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Kreis Gross-Gerau. MdB Gerold

Reichenbach (in der Nachfolge

von Dr. Carmen Everts frisch

gewählter SPD-Unterbezirksvorsitzender)

hat sich mit Foto (das

ihn in einer Ausbildungsklasse

der Polizeiakademie zeigt) von

einem Afghanistan-Besuch zurückgemeldet.

Kreis Gross-Gerau. Mit „Gewaltprävention

an Grundschulen“

haben sich die Delegierten im

Ev. Dekanat Groß-Gerau bei ihrer

Herbsttagung beschäftigt.

Rüsselsheim. Beim CDU-

Bezirks parteitag wurde Michael

Gahler (auf unserem Foto zusammen

mit Dr. Michael Meister,

links, und MdB Staatssekretär

Andreas Storm, rechts) einstimmig

für die Europawahl 2009

nominiert.

Kreisstadt. Bürgermeister Stefan

Sauer hat eine Umstrukturierung

innerhalb der Verwaltung bekanntgegeben,

die statt bislang

13 nur noch sechs Fachabteilungen

vorsieht.

Büttelborn. Am Sportgelände

Berkacher Weg wurde jetzt

ein Kunstrasen-Minispielfeld

eröffnet, bei dem sich dem

Fotografen stellten: (hintere

Reihe v.l.) Sozial-, Kultur- und

Sportausschussvorsitzender

Klaus Astheimer, Architekt

Günter Gundolf, SKV-Fußballabteilungsleiter

Rainer Burhenne,

SKV-Jugendfußballübungsleiter

Uli Leder, Beigeordnete Gabi

Haßler, Gemeindevertretervorsteher

Helmut Gölzenleuchter, Gemeindevertreter

Kurt Sauerborn,

Bauamtsleiter Gerhard Hoffmann

und Kreisjugendfußballwart Kurt

Jungmann; die vordere Reihe

zeigt D- und E-Jugendspieler der

SKV Büttelborn.

Kreisstadt. Einen erfolgreichen

Start konnte die Veranstaltungsreihe

„Groß-Gerauer Abendkonzerte“

im Georg-Büchner-Saal

des Landratsamts verzeichnen,

bei der Landrat Enno Siehr (r.)

und Anette Neumann von der

Sparkassen-Stiftung (l.) den

2626 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

Künstlern Emilio Ruggerio und So

Hyun Ahn gratulierten.

Kreis Gross-Gerau. Unser bei

der offiziellen Amtseinführung

des neuen Kreisjagdberaters

gemachtes Foto zeigt v.l. Norbert

Schmidt (Vorsitzender des

Kreisjägervereins Groß-Gerau),

Landrat Enno Siehr, Manfred

Seibert (Vorsitzender des Kreisjagdbeirats),

Fritz Herbert (den

bisherigen Kreisjagdberater), seinen

Nachfolger Ulrich Zachaiß,

Dieter Barthel und Martina Sabitzer

(beide von der Jagdbehörde

des Kreises Groß-Gerau) sowie

Eckhard Höfle (den neuen stellv.

Kreisjagdberater).

Nauheim. Die Handballer vom

TV Nauheim/TV Königstädten

bieten unter Tel.: 0178-7278275

als „Kinderüberraschung“ ihre

Dienste als Nikolaus bzw. Knecht

Ruprecht an.

Astheim. Der seit rund 60 Jahren

existierende Astheimer Carneval

Ausschuss (ACA) ist jetzt

auch als Verein eingetragen.

Kreisstadt. Beim Mini-Marathon-

Lauf (über 4,2 km) in Griesheim

zeigten sich Schülerinnen der

Sportklasse an der Groß-Gerauer

Martin-Buber-Schule erfolgreich.

Kreisstadt. Beeindruckt war

Erster Kreisbeigeordneter Thomas

Will (li.) vom Arbeitseinsatz

der Klasse M3 der Goetheschule,

die unter Anleitung der Lehrerinnen

Silke Schneider (2.v.l.) und

Sybille Hillesheim (3.v.l.)sowie

der Landschaftsplanerin Andrea

Sliwka (4.v.l.) an der Außenmauer

von Schloss Dornberg wucherndes

Efeu entfernten.

Kreis Gross-Gerau. Dass nicht

Kraftaufwand, sondern Verständigung

zum Erfolg führen, lernten

Teilnehmer des Juleica-Ausbildungsseminars

des Ev. Dekanats

Groß-Gerau.

Nauheim. Mit dem Traumergebnis

von 99,4% wurde Bundesverteidigungsminister

Dr. Franz Josef

Jung auf der Kreisdelegiertenversammlung

der CDU als Kandidat

für die Bundestagswahl (Wahlkreis

Groß-Gerau) nominiert.


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pro Kind bis 6 Jahre


23. November

17.00 Uhr

Lieder zur Gitarre – in der Berkacher

Kirche „Zu meiner Zeit...“ ist

das Programm von Camille van Lunen

(Sopran) und Stephan Schäfer

(Gitarre) überschrieben – Werke vom

Rokoko bis zur Romantik von Mozart,

Sor, Schubert, Brahms u.a. Konzert

der Reihe „Groß-Gerauer Akzente“,

Info-Tel. 06152-7160

17.00 – 20.30 Uhr

„Tag der offenen Tür“ Umas-Art in

der Sie ihre Spiritualität entdecken

können. Dornheim, Saalestr. 17,

uma.roychoudhury@gmail.com

24. November

um 8.00 Uhr

Anmeldung für Kreativ-Markt

in der Jahnhalle Groß-Gerau

unter Tel. 06152-716277

27. November

15.30 Uhr

Bücherwurm-Treff für

Kinder ab 6 Jahren in der

Stadtbücherei GG, Gernsheimer Str. 5.

„Mats und die Streifenmäuse“ (Buch

von Marcus Pfister) ziehen mit ihrem

Floß und ihren Wundersteinen im

Gepäck ins Ungewisse – Geschichte

mit zwei Enden. Gebastelt werden

diesmal Mäuse. Info-Tel. 716250

19.00 Uhr

Komödiantischer Stadtrundgang

Groß-Gerau mit dem Parodisten

u. Stehgreifkomiker Peter Dinkel u.

Museumsleiter J. Volkmann. Anschließend

Einkehr in der Altheim-

Stube im Hotel Adler. Info und Anmeldung

unter 06152-716295

28., 29. und 30. November

Adventsmarkt Europ. Freundeskreis

Groß-Gerau im Hist. Rathaus, Frankfurter

Str. 10-12 (siehe S. 19)

28. November

20.00 Uhr

Kabarett im Rathaus Trebur mit

Matthias Tretter „Dem Rebell des

Deutschen Kabaretts.“ Im Ratsaal,

Herrngasse 3, Info: 06142-51822,

www.tttage.de

29. November

GERAUER LAND

29. November

17.00 Uhr

Konzert in der Kirche Worfelden. Es

spielen das Blasorchester und Spielmannszug

Worfelden. Eintritt frei.

20.00 Uhr

Weihnachtskabarett mit „Kabbaratz“:

„Ich find’s so schön wenn

der Baum brennt.“ im Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 53551

1. Dezember

19.30 Uhr

Klavierabend mit Hardy Rittner im

Landratsamt Groß-Gerau (Georg-

Büchner-Saal). Veranst.: Sparkassenstiftung

GG u. Kreisausschuss Kreis

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-7131,

www.kskgrossgerau.de od. an

der Infothek im Landratsamt.

3. Dezember

19.00 Uhr

Lyrik in der Groß-Gerauer Volksbank

Dichterlesung mit Silke Scheuermann

u. Anette Welp. Volksbank am Sandböhl,

Info: 714403 (siehe Seite 18)

5., 6. und 7. Dezember

11.00 – 20.00 Uhr

Weihnachtsmarkt Groß-Gerau rund

um den Sandböhl. Veranst.: Gewerbeverein

GG. Sa. 17.00 Uhr kommt

der Nikolaus an die Stadtkirche.

Info: www.gewerbeverein-gg.de

6. Dezember

14.00 Uhr

Seniorenweihnachtsfeier in der

Jahnhalle Groß-Gerau, Jahnstr. 14.

Veranst.: Städt. Seniorenarbeit GG,

Info-Tel. 06152-4611

20.00 Uhr

An Tor – Traditional Irish Music im

Ried Casino Nauheim, Königstädter

Str. 39, Info-Tel. 06152-989465

20.00 Uhr

Weihnachtsabend Automobilclub

Groß-Gerau, Hotel Adler, Tel. 81340

7. Dezember

14.00 Uhr

Handarbeitsbasar AWO Groß-Gerau

in Leni’s Begegnungsstätte, Darmstädter

Str. 101, Info-Tel. 54659

19. November bis 16. Dezember 2008

7. Dezember

15.00 Uhr

Weihnachtsmärchen:

„Der verschwundene Weihnachtsmann“.

Thomas Knoppe für Kinder

ab 3 Jahren im Kinder- und Jugendkulturbahnhof

X-presso in Nauheim,

Am Bahnhof, Tel. 06152-639238

20.00 Uhr

„Krautrock“ – Legende „Embryo“

im Kulturcafé GG, Tel. 53551

8. Dezember

15.00 und 17.00 Uhr

Weihnachtskonzert mit Wolfgang

Hering: „Schneeflocken tanzen“ für

Kinder ab 4 Jahre im Stadtmuseum

Groß-Gerau, Am Marktplatz 3.

Veranst.: Kulturamt der Kreisstadt

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-7160

11. Dezember

20.00 Uhr

Weihnachtskonzert Philharmonie

Merck in der Jahnhalle Groß-Gerau.

Aus der Reihe Groß-Gerauer Akzente,

Info-Tel. 06152-7160

12. Dezember

19.00 Uhr

GREGORIANIKA – live in concert

Katholischen Kirche St. Walburga,

Groß-Gerau. Veranst.: Amt für Kultur

u. Vereinsförderung GG in Koop. mit

Weltmusik Erlangen. Info-Tel. 7160

13. Dezember

20.00 Uhr

Kabarett: Dieter Thomas als

„Der Seniorenhippie mit Hund“

im Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

20.00 – 22.00 Uhr

Comedy mit Cindy aus Marzahn

Jahnhalle Groß-Gerau, Jahnstr. 14.

Veranst.: S-Promotion Event GmbH,

Info-Tel. 06073-88554

16. Dezember

19.00 Uhr

60. Jahre Berliner Luftbrücke. Zur

Erinnerung gibt es ein Weihnachtskonzert

im Stadttheater Rüsselsheim.

Es singt und spielt der Chor und das

Orchester der US Armee Europa. Leitung:

Frau Oberstleutnant Beth Steel.

Infos unter Tel. 06142-832630

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

29


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sich in diesem Zeitraum ständig

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Unternehmen verfügt heute über eine

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Service und Kundendienst,

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und fachlich perfekte Ausführung.

Staubfreies Arbeiten ist

nur eine der Besonderheiten

des First-Class-Service der

Firma Merkert. Hervorzuhe-

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Eine kleine, feine Metz gerei

feiert am 28. Nov. 2008

ihr 10-jähriges Jubiläum.

Der Metzgermeister

Wolfgang Winter und die

zwei schlagenden Herzen

Claudia Winter und Lotte

Henrich werden sie herzlichst

empfangen und laden Sie zu

einer kleinen Kost probe ein.

Für unsere Stamm kunden

liegt ein kleines und prak-

Wir freuen uns auf die nächsten

zehn Jahre, in denen wir Ihnen

weiterhin mit Rat und Tat zur Seite

stehen wollen. Besuchen Sie uns und

lernen Sie kennen, wie wir Qualität

definieren. Fleisch- und Wurstspezia-

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Jutta Goldschmidt und ihr freundliches Team

freuen sich auf Ihren Besuch in den neu

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Professionelle Haarpflege können Sie hier dienstags

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Spezialitäten in Trebur

Seit gut drei Jahren

gibt es das Little

Italy an der Hauptstraße

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Menschen die „italienische

Lebens art“

schätzen und die

echte „italienische

Küche“ lieben. Wer

Freude am Kochen

und Essen hat und dazu gerne einen guten Wein

trinkt ist im Little Italy genau richtig. In stilvollem

Ambiente mit Flair und einer Cafèbar zum frühstücken

oder den Espresso zwischendurch, kann

man den Alltag hinter sich lassen. Versuchen Sie

dabei mal einen der köstlichen Pecorino-Käse, ein

leckeres Pesto oder die hochwertigen Olivenöle.

Besonderes wie z.B. Salsiccia (ital. Bratwurt) oder

kalte Antipasti-Platten für ihre Feier gibt es auf

Bestellung. Italienisches Brot und Panini werden

täglich frisch geliefert. Zum Schenken bieten sich

mediterrane Präsentkörbe oder Gutscheine an.

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Sie es aus. Peter Müller freut sich auf Sie.

(Mo. bis Fr. 9–12.30 u. 14.30–18 Uhr,

Sa. 9–12.30 Uhr) Little Italy, Hauptstraße 9,

65468 Trebur, Tel./Fax.: 06147-935907

Impressum

Wir. Das kostenlose Monatsmagazin im Gerauer Land:

Informationen aus Kultur, Politik, Gewerbe und Ver eins leben.

Erscheint für alle Haushalte in Groß-Gerau, Berkach, Dornheim,

Waller städten, Büttelborn, Klein-Gerau, Worfelden,

Trebur und Teilen von Nauheim.

Herausgeber: Michael Schleidt, W. Christian Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag, Wiesenstr. 60a,

64331 Weiterstadt, Gesamtauflage: 21.000 Expl.

Redaktion & Konzeption: W. Christian Schmitt,

Tel. 06151-421998, wcschmitt@wir-in-gg.de

Gestaltung, Produktion, Vertrieb: Werbewerkstatt,

Im Pfützgarten 7, 64572 Büttelborn, Tel: 06152-51163

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de) Giuseppina Contino:

0151-58964877; Kerstin Leicht: 0171-4462450 und

06152-51163; Sonja Finger: 0177-6931936 (Trebur)

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger, S. Radke

Fotos: Tina Jung, W.C. Schmitt, Wir-Archiv, Privat, Landratsamt,

Gemeinde Büttelborn, Hans Welzenbach

Redaktionsanschrift: Schmitt‘s Redaktionsstube,

Postfach 1720, 64507 Groß-Gerau

Die nächste Ausgabe erscheint am 13.12.2008

Anzeigenschluß: 04.12.2008

Redaktionsschluß: 28.11.2008 (per E-mail)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

31


3232 Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

aus Frauensicht (19)

Volksbegleiter

Heute möchte ich Ihnen eine

ganz indiskrete Frage stellen.

Wissen Sie, ob Ihr Kind

Mitbewohner hat oder hatte?

Ich hoffe, Sie schreien jetzt

alle JA! Ach, Sie wissen nicht,

was ich meine? Ok, ich mache

es jetzt an einer kleinen Familienszene

deutlich: Sie sitzen

friedlich am Tisch, als Ihr Kind

sich plötzlich am Kopf kratzt.

Einmal, zweimal, dreimal. Sie

legen Ihre Stirn in Falten und

fragen streng, wann es sich das

letzte Mal geduscht bzw. die

Haare gewaschen hat.

„Gestern“, antwortet Ihr ordentliches

Kind. Stille. Wieder

kratzt Ihr Kind sich am Kopf.

Jetzt reicht’s! „Findest du das

appetitlich, dir am Esstisch in

den Haaren herumzuwühlen?“.

„Mama, es juckt!“

Galerie am Sandböhl

stellt Kunstkalender vor

Während der Vernissage zur Ausstellung

„Bild x Wort“ in der Groß-Gerauer Galerie

am Sandböhl konnte Konrad Schleißmann,

Mitarbeiter der Groß-

Gerauer Integrationsbetriebe

gGmbH, unter dem Titel

„Zwischen welten“ einen Kalender

mit Werken des Malers

Baschar Tatari präsentieren,

der mit Unter stüt-

zung des Wir-Magazins zustande kam

und in der Galerie in der Schulstr. 5 erworben

werden kann. Die spannende

Ausstellung, die neben den Bildern Tataris

auch Werke von Katharina Hoehler

und Iris Welker-Sturm zeigt, ist noch bis

zum 4. Januar 2009 zu sehen.

Anette Welp wohnt in Trebur

und betreibt dort den „Augen

Auf Verlag“ (www.vollweiblich.de);

augenauf.welp@t-online.de

Kennen Sie das? Gibt es in

Ihrer Familie auch diese niedlichen

Mitbewohner? Sie wohnen

nicht ständig bei Ihnen.

Nur von Zeit zu Zeit. Meistens

tauchen sie im Herbst auf. Leider

immer unangemeldet!

Diese kleinen Mitbewohner

sind ein lustiges Völkchen. Sehr

vermehrungssüchtig! Sie bauen

kleine Nester, und wenn es ih-


nen dort nicht mehr gefällt oder es zu eng

wird, wandern sie auf den nächsten Kopf.

Genau, ich meine Läuse!

Nachdem uns neuerdings immer wieder

suggeriert wird, wir sollten alles, was

um uns herum passiert, positiv sehen und

immer das Beste daraus machen, sollten

wir diesem Ratschlag folgen! Wir benennen

die Läuse nicht als Volkskrankheit,

sondern ernennen sie jetzt zum Volksbegleiter

und heißen sie herzlich Willkommen.

Das Beste ist, wir gewöhnen uns

schnell an diese kleinen Mistviecher, die

man mit dem bloßen Auge kaum erkennen

kann. Selbst wenn wir sie sehen, tun wir

einfach so, als sähen wir sie nicht! Oder

wir machen es ebenso, wie es in einigen

Familien schon praktiziert wird: Wir tun

so, als gehörten sie zum Kopf unseres Kindes.

Ist ja auch viel billiger!

Die Mittelchen zur Vernichtung der

Biester sind allesamt so richtig teuer! Zu

teuer. Außerdem haben die Apotheken

abends schon geschlossen. Und in der

Nacht lässt sich so manches Problemchen

vergessen. Oder denken Sie an die viele

Wäsche, die behandelt werden muss! Die

Zeit kann man doch nun wirklich sinnvoller

nutzen. Lieber lassen wir die kleinen

Monster auf den Köpfen unserer Kinder

wohnen und saugen. Besonders freuen

wir uns natürlich, wenn wieder eine Mutter

erzählt, dass ihr Kind Läuse hat. Das

ist uneingeschränkte Elternsolidarität.

Oder stellen Sie sich folgende Szene vor.

„Was? Ihr Kind hatte noch nie Läuse? Wie

kann das denn sein? Hat Ihr Kind keine

Freunde? Heutzutage gehören Läuse in jeden

Haushalt!“

Ach, das wussten Sie noch nicht? Tja,

jetzt wissen Sie’s. Dann sehen Sie mal zu,

dass die kleinen kribbeligen Mitbewohner

bald bei Ihrem Kind einziehen.

GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 155 • November 2008

33


Mir Gerer (86)

Lache unn

Groine sinn eng

baienaonner

In de Theaderprograomme sieht märr oft

emol dene ihr Aomblem: des sinn zwaa

Maske, die ao lacht unn die aonner hoilt

unn die schdehn färr Komödie unn Dragödie.

Des kennt aa es Aomblem fumm

Monat Nofember soi. Denn in kaom aonnern

Monat lait des Lache unn des Groine

so noh baienaonner. Dengt doch nur mol

an de Oofang. Do gibt’s Allerhailische unn

Allerseele. Wahrhafdisch nix zum Lache.

Unn daonn aom 9.11. iss schunn

die ärst Gedengkfaier. Die fengt mit em

Schwaischemarsch aom Maatplatz oo unn

fiehrt aon den Platz, do wo friejer emol die

Sinagog geschdaonne hott. Unn aom Denkmol

wärd daonn gerädt. Unn wail märr

immer de Raischspogromnaocht gedengt,

wärd aa immer widder es glaische gerädt.

Nur die Redner wäxele maonschmol.

Unn gar nett laong schbeeder aom

11.11. fengt die närrisch Kaombaonje oo.

Es ärsde Mol honn die Narrn widder ihr

närrisch Träffe. Awwer unser Gerer Narrn

wolle jo dies Johr unner sisch soi. Gäsde

sinn zwar willkumme, doch sie misse alles

sälwer bezaohle, umsunnst gibt’s nix. Die

saoche sisch: es laongt, wenn mir narrisch

sinn. Die aonnern kenne jo bis zum Naie

Johr waade. Warum des daonn „Schdart

in die finft Johreszait“ haaßt, des iss mir

aa maonschmol schlaierhaft. Jedenfalls beginnt

jetzt färr die Faßnaochder die ernst

Zait. Do schwitze die Bidderedner iwwer

ihrm Maonuskribt unn waade druff, dass

die Muse sie kisst. Awwer maisdens iss

es nur die Fraa, die wo sisch mit em Gude-Nacht-Kuss

färabschiedt unn ins Bett

geht. Unn nur dene aame Kerl fellt unn

fellt nix oi. Wenns en Kokoloresfordraoch

wärrn soll, iss des jo laischder. Unn wenn

märr alde Witz färawwait. Awwer bai de

Polidik gibt’s nix zu lache. Do muss märr

halt säje, dass märr Poinde findt. Unn finn

emol Poinde, wenn in de Lokalpolidik nix

waider bassiert iss. Unn weje, wenn daonn

die Sitzunge sinn unn de Präsident

freegt: „wolle märrn eroilosse?“ unn aoner

kraischt „ja“. Des haaßt doch: „eroi middem!“

Märkts aisch!

Daonn honn märr de Folksdrauerdaoch.

In Festsääl unn uff de Friedheef

wärd daonn dro ärinnert, waos in unserm

dausendjährische Raisch färr Groieltate

bassiert sinn unn dass Millione funn Soldaode

geschdorwe sinn. Unn färr waos? Unn

mir hoffe, dass des de letzde Kriesch bai

uns war. Bis jetzt siehts jo so aus.

Unn aom Sunndaoch druff iss de Goldene

Sunndaoch färr die Gärtneraie. Jeder

will es schennsde Graob funn soine Oogeheerische

ho. Unn des kost Geld, nett wenisch.

Ende Nofember sinn daonn schunn

widder die ärsde Woihnaochtsfaiern.

Unn die Kinner schraiwe ihr ausgefallene

Wunschzeddel unn waade uffs Kriskindsche.

Märr sieht also: im Nofember sinn

Lache unn Groine gaonz eng baienaonner.

Werner Hofmann,

Tel.: 06152-7045

Die Verbundenheit eines Maga

zins mit dem Gerauer Land,

in dem es erscheint und über

das es berichtet, zeigt sich

am allerbesten, wenn man

„den Leuten aufs Maul“

schaut. Genau dies soll mit

der Kolumne „Mir Gerer“ geschehen.

Autor des „Gebabbels“

ist Werner Hofmann,

Gerer aus Passion.

Aiern

Hofmaonns-Werner


21.000 mal im Gerauer Land

Anzeigen-Annahmeschluß

für unsere Dez.-Ausgabe

ist der 4. Dez. 2008


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