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1212 Das Wir-Magazin

Rechtstipp (9)

Wo Bewerber auch mal

lügen dürfen

In einem Vorstellungsgespräch werden

dem Bewerber zahlreiche Fragen gestellt,

da der Arbeitgeber ein Interesse

daran hat zu erkunden, ob der Bewerber

den Anforderungen der zu besetzenden

Stelle entspricht. In rechtlicher Hinsicht ist

das Fragerecht des Arbeitgebers aufgrund

des Persönlichkeitsrechts des Bewerbers

eingeschränkt. Grundsätzlich wird dem

Arbeitgeber dann ein Recht zur Beantwortung

seiner Frage eingeräumt, wenn er ein

berechtigtes, billigenswertes und schutzwürdiges

Interesse an der Beantwortung

der Frage hat. Eine Frage des Arbeitgebers

ist dann zulässig, wenn diese im unmittelbaren

Zusammenhang zum Arbeitsverhältnis

steht. Betrifft die Frage die Privat-

oder die Intimsphäre eines Bewerbers und

steht diese in keinem Zusammenhang mit

dem einzugehenden Arbeitsverhältnis, so

ist diese Frage unzulässig.

Stellt der Arbeitgeber dem Bewerber

eine unzulässige Frage, so muss dieser diese

Frage nicht beantworten. Verweigert der

Bewerber in einem Vorstellungsgespräch

die Beantwortung einer unzulässigen Frage,

so wird sich der Arbeitgeber sein Teil

denken und gegebenenfalls aufgrund der

Nichtbeantwortung der Frage negative

Schlüsse ziehen. Um eine solche Situation

zu vermeiden, wird dem Bewerber

das „Recht zur Lüge“ zugebilligt, d.h. der

Bewerber darf auf unzulässige Fragen des

Arbeitgebers wahrheitswidrig antworten,

ohne dass dem Arbeitgeber Gestaltungsrechte

wie eine Kündigung oder Anfech-

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tung zustehen.

Beantwortet

der Bewerber

hingegen eine

zulässige Frage

nicht wahrheitsgemäß,

so

Dennis Contino

ist Rechtsanwalt in

Groß-Gerau;

Tel.: 06152-9555755

ist der Arbeitgeber zur Anfechtung und

evtl. Kündigung aus wichtigem Grund berechtigt.

An Hand einiger wenigen Beispiele

soll im folgendem aufgezeigt werden, welche

Fragen in einem Vorstellungsgespräch

zulässig sind und welche nicht. Fragen

bezüglich beruflicher Fähigkeiten und

Kenntnissen sind grundsätzlich zulässig.

Hierzu gehören beispielsweise Fragen

zum beruflichen Werdegang. Zulässig sind

zudem Fragen bezogen auf die berufliche

Verfügbarkeit und die Versetzungsbereitschaft

des Bewerbers. Die Frage nach einer

Nebentätigkeit des Bewerbers ist ebenfalls

zulässig, wenn die Nebentätigkeit Einfluss

auf die einzugehenden arbeitsvertraglichen

Pflichten haben kann. Unzulässig

ist die Frage einer Gewerkschaftszugehörigkeit

des Bewerbers. Ausnahmsweise

wäre diese Frage zulässig, wenn Stellen in

einem Arbeitgeberverband oder einer Gewerkschaft

zu besetzen sind, also in sog.

„Tendenzbetrieben“. Das gleiche gilt für

Fragen in Hinblick auf die Religionszugehörigkeit.

Grundsätzlich sind Fragen nach

der Religionszugehörigkeit unzulässig, es

sei denn, es handelt sich beim Arbeitgeber

um einen konfessionsgebundenen Träger.

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